Gegen Rechts! Birgit Mair: „Ich werde nicht aufhören“

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Gegen Rechts! Birgit Mair: „Ich werde nicht aufhören“
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Gegen Rechts: „Ich werde nicht aufhören“

+++Birgit Mair ist Pädagogin, Journalistin, ver.di-Mitglied und Antirassismus-Trainerin. Auch nachdem sie im Mai von einem AfD-Abgeordneten körperlich angegangen wurde, gibt sie ihren Kampf gegen Rechte und Hardcore-Nazis nicht auf.+++

Von Heinz Wraneschitz

verdi_vereinte_dienstleistungsgesellschaft_gewerkschaft_kritisches_netzwerk_frank_bsirske_tarifpolitik_tarifvertraege_streiks_tarifstreik_warnstreiks.pngAls ein herausgehobenes AfD-Mitglied Anfang Mai im bayerischen Greding einen Fotografen und eine Journalistin körperlich bedrängt, nimmt kaum ein Medium davon Notiz. Gerade mal die Lokalzeitung Hilpoltsteiner Kurier berichtet etwas ausführlicher. Dabei existiert von dem Übergriff sogar ein Video.

Möglicherweise hat sich der bayerische Flügel der selbsternannten „Alternative für Deutschland“ (AfD) ganz bewusst den Ort im Grenzgebiet zwischen Mittelfranken, Oberbayern und der Oberpfalz als Tagungsstätte ausgesucht. Die Zuständigkeit einzelner Redaktionen für Greding ist nicht immer eindeutig, nur ein Mal im Jahr ist der Ort Pflichtprogramm von Presse, Funk und Fernsehen: Der Trachtenmarkt lockt zigtausende Besucher*innen an, und da dürfen überregionale Reporter*innen natürlich nicht fehlen.

► „Kein Kaff zu klein für Protest“

AfD-Deutsche-Blau-ist-das-neue-Braun-Neue-Rechte-Rechtsradikalismus-Rechtsextremismus-Rechtspopulismus-Kritisches-Netzwerk-Guido-Kuehn-Gauland-Hoecke-Burschenschaft Im Mai traf sich im Gredinger „Hippodrom“ hingegen Süddeutschlands Rechtsaußen-Flügel der AfD, und das Interesse war gering. Warum sich die Rechtsaußen der ohnehin rechtsgerichteten Partei um ihren Guru Björn „Bernd“ Höcke, dem Thüringer AfD-Landeschef, ausgerechnet diesen Saal am ersten Maiwochenende als Treffpunkt ausgesucht haben, ist unbekannt. In direkter Nachbarschaft ist eine Flüchtlingsunterkunft angesiedelt, und der Swingerclub im Keller macht das Hippodrom nicht gerade zur besten Adresse der Gegend.

Etwa 100 Meter von der Halle entfernt hatten sich gut 50 AfD-Kritiker der Initiative „Greding ist bunt“ versammelt. Mit Buhrufen, Pfiffen und Plakaten wie „Kein Kaff zu klein für Protest“ demonstrierten sie gegen Höcke und Co. Direkt gegenüber vom Tagungsort standen Medienleute. Auf zwei Journalisten unter ihnen hatten es einige AfD-Anhänger offensichtlich abgesehen. Dabei tat sich Dubravko Mandic aus Freiburg hervor, unter anderem Kandidat der Partei bei der letzten Bundestagswahl. Einen Fotografen

ging er an: ‚Löschen! Löschen! Auch Journalisten dürfen keine Porträtaufnahmen machen‘, schrie er mit zeitweise feuchter Aussprache, sodass dem Mann der Speichel um die Ohren flog“, wie der Hilpoltsteiner Kurier berichtete. Und: „Später entriss Mandic einer Journalistin das Smartphone.

► Morddrohungen gehen ein

Die angegriffene Journalistin ist Birgit Mair. Sie hat sich als Autorin kritischer Beiträge über Rechtsradikalismus einen Namen gemacht; seit einigen Jahren ist sie aktiv im Arbeitskreis „Antirassis­mus/Antifaschismus“ bei ver.di Mittelfranken, seit 2019 dessen stellvertretende Sprecherin. Mair entwickelt Dokumentationen über Nazis früher und heute, ist seit 2008 aktiv im Nürnberger Bündnis „Nazistopp“ und arbeitet mit Parteistiftungen und Schulen zusammen.

Birgit-Mair-Extreme-Rechte-und-Rassismus-in-Bayern-Bestandsaufnahme-Broschuere-Kritisches-Netzwerk-Rechtsextremismus-AfD-Neonazismus-Rassismus-RechtsradikalismusIhre Aufklärungsarbeit bringt ihr auch schon mal Morddrohungen ein: „Wir sind trotz Polizeiaktion nicht tot. Aber du bald, wenn du nicht besser aufpasst.“ Schon deshalb lasse sie natürlich immer Vorsicht walten, wenn sie in der Nähe rechter Gruppierungen sei, sagt Mair ein paar Wochen später. Das Vor-Ort-Sein sei aber wichtig.

Meinen Expertenstatus habe ich, weil ich selber recherchiere. Wenn ich sage, bei dieser oder jener Veranstaltung waren Bundestags-, Landtags-, Bezirksabgeordnete, dann muss ich das auch nachweisen.“ Deshalb war sie auch in Greding anwesend.

Umso schockierter war Birgit Mair, als der AfD-Mann „mich als Frau anging und mir das Smartphone aus der Hand riss. Das ist mir noch nie passiert. Nicht mal bei Hardcore-Nazis“. Sie filmte gerade die Szenerie um das Hippodrom. Aber schlimmer als der Verlust des Videos wäre etwas anderes gewesen: Auf dem Gerät sind auch all ihre Kontakte gespeichert.

Die Polizei hält sich zu diesem Zeitpunkt noch etwas abseits und zurück, das ist auf Fotos anderer Journalisten dokumentiert. Doch Birgit Mair hat Glück im Unglück: Nachdem ein Polizeibeamter den Handy-Raffer dazu auffordert, übergibt der ihm das Mobiltelefon. Und der Polizist überreicht es kurz darauf wieder der Besitzerin.

► Ermittlungen laufen

Was nun genau auf dem Telefon von besagtem Film übrig ist, will Birgit Mair nicht sagen. Nur so viel: „Ich habe den Angreifer angezeigt.“ Die Ermittlungen dauern bis heute an, so die zuständige Staatsanwaltschaft Nürnberg Fürth. Dagegen wurde die Beschuldigung einiger Pressevertreter durch fünf AfD-Leute „wegen Verstoßes gegen das Kunsturheberrechtsgesetz“ eingestellt. Die Staatsanwaltschaft konnte „keinen Straftatbestand“ erkennen, dagegen aber laufe eine Beschwerde.

Mairs freie journalistische Tätigkeit ist das eine. Die zweiten 50 Prozent ihrer Arbeitszeit stellt sie als Angestellte dem ISFBB e.V. zur Verfügung, dem „Institut für sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung e.V.“ in Nürnberg. Gegründet wurde der Verein 2004, „weil wir unbedingt bei ‚Hitlers Sklaven‘ mitmachen wollten, einem internationalen Forschungsprojekt. Dabei wurden insgesamt 600 ehemalige Sklavenarbeiter aus dem Dritten Reich interviewt, nach wissenschaftlichen Standards“, erinnert sich die Diplom-Sozialwirtin. Europaweit haben 26 andere Organisationen daran mitge­arbeitet. Die Vernetzung untereinander sei bis heute intakt.

Auf „Hitlers Sklaven“ folgten geförderte Projekte wie die Seminarreihe „Antisemitismus und Faschismus“ als kostenloses Angebot für Schulen. Zwischen 2009 und 2012 wurden mit EU-Förderung Zeitzeugen befragt, Fachtagungen veranstaltet, Filme von Überlebenden des Holocaust gedreht. „Seitdem geht es mit der Förderung bergab“, sagt Mair.

Enno-Stahl-Die-Sprache-der-Neuen-Rechten-Populistische-Rhetorik-und-Strategien-Kritisches-Netzwerk-Aggressivitaet-Rechtsextremismus-Rechtpopulismus-Volksverhetzung Deshalb finanziert sich das ISFBB heute völlig anders. Eigenproduzierte Ausstellungen werden verliehen. Eine sehr erfolgreiche darunter heißt „Die Opfer des NSU“. Die Tafeln werden ständig aktualisiert und existieren in siebenfacher Auflage. Darauf geht es um Menschen, deren Verwandte durch die NSU-Neonazis aus Thüringen ermordet oder verletzt wurden. Daneben befragt das ISFBB in öffentlichen Veranstaltungen Zeitzeugen der Nazizeit oder leistet Bildungsarbeit an Schulen. Etwa 100 Termine im Jahr nimmt das ISFBB wahr – meist in Person der Angestellten Birgit Mair. Dabei gibt es oft Kooperationen mit anderen Bildungs­einrichtungen wie Volkshochschulen.

► Da muss sie einfach Stellung beziehen

Mair macht keinen Hehl daraus, dass sie und der von ihr mitgegründete Verein laufend von Rechtsaußen verleumdet werden. Doch von Anfang an habe sie sich von der Polizei auch immer gut beschützt gefühlt, „die nehmen das ernst“. Und über manches kann Birgit Mair im Rückblick sogar lachen: „Das Flugblatt eines NPDlers in Insingen ging nach hinten los: Dank dieser Diffamierung war unser Seminar im Pfarrhaus vor ein paar Jahren absolut voll.

Doch im Mai, nach der Gredinger Attacke „hatte ich sogar Schwindelanfälle“, sagt Mair. „Ich werde in den nächsten Monaten die AfD bewusst meiden, mir geht meine Gesundheit vor.“ Dennoch haben die Rechten mit dem Angriff nicht viel erreicht, sagt Mair auch:

Ich werde nicht aufhören, mich zu positionieren, mich der antisozialen Politik der AfD zu widmen. Deren Rhetorik steht im krassen Gegensatz zu dem, was sie offiziell verkündet. Wenn Sichert sagt, wir sind die Partei des kleinen Mannes, dann ist das nur verlogen.

Das Bundestagsmitglied Martin Sichert ist Landesvorsitzender der AfD in Bayern. Er wohnt wie Birgit Mair in Nürnberg. Sie kann gar nicht anders, als Stellung zu beziehen.

Heinz Wraneschitz / ver.di Publik Ausgabe 05 / https://publik.verdi.de/.

pin_green.gif  Broschüre "Extreme Rechte und Rassismus in Bayern. Eine Bestandsaufnahme und was wir dagegen tun können". Autorin: BIRGIT MAIR - Institut für sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung (ISFBB) e.V. Nürnberg. 2. aktualisierte Neuauflage 2018, 25 Seiten >> weiter.

Kontakt und Bestellung: Bayerisches Seminar für Politik e.V. Oberanger 38, 80331 MünchenTelefon: 089 / 2 60 90 06

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Birgit Mair (52), verheiratet, ein Kind, ist Antirassismus-Trainerin, Pädagogin, Autorin, Journalistin – und noch vieles mehr. Als Österreicherin geboren, hat sie seit langem einen deutschen Pass. Nach Absolvierung der Bundeshandelsschule in Innsbruck, arbeitet Mair im Sekretariat des städtischen Presse- und Informationsamts Nürnberg. Dort wird sie vom Dienst freigestellte, stellvertretende Gesamt­vertrauensperson der ausländischen Beschäftigten bei der Stadtverwaltung. Eine Befragung ergibt schon damals: 12 Prozent dieser Mitarbeiter*innen haben Erfahrungen mit Rassismus.

Ihr Studium als Diplom-Sozialwirtin an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg schließt Mair mit einer Diplomarbeit über Josef Jakubowicz ab, ein polnisch-deutscher Holocaustüberlebender, der elf Lager überstand. Das Studium finanziert sie unter anderem durch die Mitarbeit in der Ausstellung „Faszination und Gewalt“ in der Nürnberger Zeppelintribüne. Zudem bringt sie ausländischen Frauen und Mädchen „Deutsch als Fremdsprache“ bei.

Nach dem Studium führt sie am Pädagogischen Institut der Stadt Nürnberg antirassistische und interkulturelle Trainings durch. Seit 2004 engagiert sie sich im und außerhalb des „Instituts für sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung“ (ISFBB e.V.) in Nürnberg gegen extrem rechte Menschen und Strömungen. (WRA)


verdi_vereinte_dienstleistungsgesellschaft_gewerkschaft_kritisches_netzwerk_frank_bsirske_tarifpolitik_tarifvertraege_streiks_tarifstreik_warnstreiks.png ► Quelle: Dieser Artikel von Annette Jensen wurde am 19.08.2019 erstveröffentlich in ver.di PUBLIK >> Artikel. ver.di Publik ist die Mitgliederzeitung der Vereinigten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di). Das Printmagazin erscheint acht Mal im Jahr, Druckauflage 2. Quartal 2019 = 1.863.380. Der Bezugspreis ist mit dem ver.di-Mitgliedsbeitrag abgegolten. Man kann die „ver.di publik“ aber auch als Nicht-Mitglied im Jahresabo für 24 Euro lesen. >> weiter.

ACHTUNG: Die Bilder und Grafiken sind nicht Bestandteil der Originalveröffentlichung und wurden von KN-ADMIN Helmut Schnug eingefügt. Für sie gelten ggf. folgende Kriterien oder Lizenzen, s.u.. Grünfärbung von Zitaten im Artikel und einige zusätzliche Verlinkungen wurden ebenfalls von H.S. als Anreicherung gesetzt.

► Bild- und Grafikquellen:

1. Logo der Gewerkschaft ver.di. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ist eine deutsche Gewerkschaft mit Sitz in Berlin. Sie entstand im Jahr 2001 durch Zusammenschluss von fünf Einzelgewerkschaften und ist Mitglied im Deutschen Gewerkschaftsbund. Mit rund zwei Millionen Mitgliedern ist sie nach der IG Metall die zweitgrößte deutsche Gewerkschaft. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hatte schon früher Zweifel, vorbehaltlos für die Bürgerversicherung einzutreten. Nun  nimmt man wohl Abschied von der Bürgerversicherung. Quelle des Logos: Webseite von ver.di >> Pressebereich.

2. Deutsche: Blau ist das neue Braun! Cartoon gezeichnet von Prof. Guido Kühn. Herzlichen Dank an G.K. für die ausdrückl. Freigabe zur Veröffentlichung im Kritischen Netzwerk. Die alleinigen Rechte an seinen Arbeiten verbleiben beim Künstler!

>> cartoons.guido-kuehn und guido-kuehn.com/ .

Über Guido Kühn: Jeder Mensch beginnt als Zeichner, das weiß jeder der Kleininder bei der lustvollen und unverstellten Verarbeitung ihrer Umwelt mit Stiften beobachtet. Mit dem Aufwachsen jedoch verliert sich dies bei den meisten. Der Zeichner Guido Kühn gehört zu den eher wenigen Menschen, die nie aufhörten zu zeichnen. 2001-2019 lehrte er als Professor Design in Schwäbisch Hall und Heidelberg. Er ist Mitglied in internationalen Editorial Cartoon Verbänden u.a. bei Cartoon Network, United Sketches und Cartoon Home International. Für die Union of World Cartoonists ist er zudem der Deutschlandrepräsentant. >> weiter.

3. Cover der Broschüre "Extreme Rechte und Rassismus in Bayern. Eine Bestandsaufnahme und was wir dagegen tun können". Autorin: BIRGIT MAIR - Institut für sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung (ISFBB) e.V. Nürnberg. 2. aktualisierte Neuauflage 2018, 25 Seiten. Kontakt und Bestellung: Bayerisches Seminar für Politik e.V. Oberanger 38, 80331 München. Telefon: 089 / 2 60 90 06 oder über die Mitherausgeberin: Georg-von-Vollmar Akademie e.V.

4. Enno-Stahl-Die-Sprache-der-Neuen-Rechten-Populistische-Rhetorik-und-Strategien-Kritisches-Netzwerk-Aggressivitaet-Rechtsextremismus-Rechtpopulismus-VolksverhetzungBuchcover: "Die Sprache der Neuen Rechten. Populistische Rhetorik und Strategien" von Enno Stahl. Alfred Kröner Verlag, Stuttgart. 1. Auflage 2019, 200 Seiten, Kartonierter Einband (Broschur), ISBN 978-3-520-72101-3, Preis: 14,90 €. Die ISBN des E-Books lautet 978-3-520-72191-4, der Preis beträgt 13,99 €. Es handelt sich um ein angereichtertes PDF.

Eine bedenkliche Aggressivität im verbalen Umgang, eine Abstumpfung gegenüber Gewalt und dem tragischen Schicksal anderer treten immer deutlicher zu Tage – es sind dies Reflexe, die gerade die Politiker und Politikerinnen der Neuen Rechten gerne und ausgiebig bedienen. In Internetforen und sozialen Netzwerken, den »digitalen Stammtischen« von Facebook, Twitter und Co., nehmen die Menschen kein Blatt mehr vor den Mund; zunehmend sind hier brutale, menschenverachtende und volksverhetzende Sprachausfälle zu verzeichnen, die einen angst und bange werden lassen.

Womöglich ist das rechte Lager bereits dabei, den Boden zu bereiten, auch wenn heute noch nicht so viel auf eine neuerliche Machtübernahme von rechts hinweist. Doch damit rechnete vor 86 Jahren auch niemand. Daher ist es wichtig, die Sprachbilder der Neuen Rechten und die dahinterstehenden Denktraditionen zu dokumentieren und zu durchleuchten. Komplexe Kausalzusammenhänge haben dazu geführt, dass es so weit hat kommen können.

Dieser Essay möchte einige davon nennen und die Bedingungen analysieren, die diese Entwicklung begünstigten. Was man dagegen tun kann? Der Essay schließt mit einigen Hinweisen zur Strategie im Handeln gegen Rechts. >> zur ausführlichen Buchvorstellung mit Inhaltsverzeichnis- und Leseprobe >> weiter.

5. Logo der Gewerkschaft ver.di. >> siehe # 1

6. Buchcover >> siehe # 3