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Startseite > Reich frisst Arm. Ein, zwei, mehr Millionen Flüchtlinge - wer bietet mehr?

 

► von Ulrich Gellermann / RATIONALGALERIE


Wie auf dem Jahrmarkt werden die Zahlen ausgerufen. Bisher prophezeit der ungarische Ministerpräsident, Viktor Mihály Orbán [1], mit hundert Millionen vermuteten Vertriebenen in naher Zukunft die Meisten. Brav berichten deutsche Medien über eine zum Teil vorbildliche, zivile Willkommens-Kultur. Fast plakativ schweigt die Tag für Tag wogende Medienberichterstattung über die Ursachen des Flucht-Tsunamis. Während die ersten Seiten und die ersten Minuten noch den Flüchtlingen gehören, geht das übliche Geschäft hinter den Schlagzeilen weiter.

Die Europäische Zentralbank (EZB [2]) und die US-Notenbank Fed [3] drucken immer mehr Geld und Geld, um das üblich-üble Finanzgeschäft zu bedienen. Und während nach dem Finanzkollaps 2008 zumindest in den Feuilletons vor lauter Schreck und Geldverlust über ein Ende des Kapitalismus gerätselt wurde, wirft die apokalyptische Völkerwanderung bisher scheinbar keine Systemfrage auf, sondern nur die Frage danach, ob denn genug Turnhallen zur Verfügung stünden.

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Links
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Viktor_Orb%C3%A1n
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ische_Zentralbank
[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Federal_Reserve_System
[4] http://www.kritisches-netzwerk.de/forum/klage-gegen-israels-regierungschef-netanjahu-chile-eingereicht
[5] http://www.kritisches-netzwerk.de/forum/reich-frisst-arm-ein-zwei-mehr-millionen-fluechtlinge-wer-bietet-mehr