Verfälschung und Missbrauch von Sprache
Die Sprache ist eines der höchsten Kulturgüter und besitzt
einen wichtigen Stellenwert für zivilisierte Kommunikation!
► Von Peter A. Weber, Klotten b. Cochem

► Die Verantwortung im Sprachgebrauch
Es ist das eine, sich eines (falls vorhandenen) sprachlichen Konsens bewusst zu sein sowie über ein entsprechendes Sprachpotenzial zu verfügen und sich dessen zu bedienen. Die andere Seite ist es, die Sprache oder einzelne Wörter ganz bewusst und unter besonderem Hinweis oder mit ironischem Hintergrund einmal anders zu benutzen, um mit ihr zu spielen. Dies ist die Freiheit des Schreibers/Sprechers, der die Sprache damit nicht vergewaltigt, sondern sie bereichert und ihr Potenzial nutzt.
Außerdem unterliegt die Sprache eh einem ständigen Wandel, sodass sich Wortbedeutungen fließend ändern, neue Begriffe eingeführt oder Komponenten aus Fremdsprachen übernommen werden. Es ist aber ein Vergehen, die Sprache absichtlich zu eigennützigen, politischen oder ökonomischen Zwecken zu manipulieren.

Zwei Schreibfehler wurden von der KI erzeugt. Sorry! H.S.
► Der multikulturelle Effekt der Sprache
Die meisten Anwender der deutschen Sprache sind sich nicht darüber bewusst, wie viele der mittlerweile integralen Bestandteile des üblichen Wortschatzes ursprünglich aus fremden Sprachen stammen und sie sich als eingedeutschte Lehnwörter nicht mehr von anderen Wörtern unterscheiden. Typisch dafür sind Begriffe des täglichen Lebens, die aus dem Lateinischen herrühren wie bspw. Fenster, Dach oder Mauer. Dazu treten noch die unzähligen Fremdworte, die noch als solche zu erkennen sind und die trotzdem zum üblichen Sprachgebrauch gehören.
Deshalb brauchen wir aber nicht in Sorge zu geraten, denn es ist ein ganz natürliches Procedere. Vom allzu exzessivem Gebrauch von Fremdwörtern oder Anglizismen ist allerdings abzuraten. Gerade die Anglizismen haben sich bedauerlicherweise wie die Pest ausgebreitet und durch Marketing und Werbung in den Alltagsgebrauch eingenistet.

















Der deutsche Schriftsteller, Publizist, Drehbuchautor und Kabarettdichter Erich Kästner (* 23. Februar 1899 in Dresden; † 29. Juli 1974 in München) hatte in seinen Berliner Jahren von 1927 bis zum Ende der Weimarer Republik 1933 seine produktivste Zeit. In wenigen Jahren stieg er zu einer der wichtigsten intellektuellen Figuren Berlins auf.
































Ob Watergate, das für die Enthüllungen über illegale Abhörpraktiken auf Geheiß des ehemaligen US-Präsidenten Richard Nixon steht oder Waterkantgate [auch Barschel-Pfeiffer-Affäre], mit dem die dunklen Machenschaften eines schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten bezeichnet wurden — es existierte einmal ein investigativer Journalismus, der es sich zur Aufgabe gemacht hatte, den Herrschenden ganz genau auf die Finger zu schauen.
Wenn Lebenserfahrung zum Ausschlusskriterium wird, dann lebst Du im besten Deutschland aller Zeiten (ibDaZ).















Bertolt Brecht, einmal gefragt, als er bereits zu den Großen am Dramaturgenhimmel seiner Zeit zählte, wie er denn sein Wirken einschätzte, antwortete mit dem Satz: „