Besinnung, Selbstreflexion und Aufklärung wären dringend geboten

Selbstbesinnung in der institutionalisierten Wissenschaft

von Prof. Dr. Jesper Larsson Träff | für tkp und NEUE DEBATTE

Wissenschaftsglaeubiger_Wissenschaftsleugner_institutionalisierte_Wissenschaft_Auftragssimulationen_Auftragsstudien_Gefaelligkeitsstudien_Kritisches-NetzwerkEs wäre mehr als begrüßenswert, ein „window of opportunity", wenn die institutionalisierte Wissenschaft die ruhige Auslaufphase – oder nur trügerische Ruhe – der akuten Corona-Maßnahmen zum Anlass nehmen würde, zu reflektieren, was in den vergangenen mehr als zwei Jahren passiert ist, wie es passieren konnte, welche aktive oder passive Rolle die wissenschaftlichen Institutionen gespielt haben, welche Rolle die „Wissenschaft“ gespielt hat, was es mit der Vorstellung von Wissenschaftlichkeit (und einfach Gedanken- und Meinungsfreiheit) auf sich hat.

Und vor allem: wie kann verhindert werden, dass ähnliches wieder passiert und dass sich diese oder auch andere noch dunklere Geschichten wiederholen.

Die wissenschaftlichen Institutionen – und auch „die Wissenschaft“ selbst – sind nicht gestärkt, sondern in unterschiedlichen Hinsichten nach innen und nach außen be- und geschädigt aus der Situation herausgegangen.

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Auch in Deutschland verunglücken viele Menschen auf dem Bau

Missstände auf dem Bau gibt es nicht nur in Katar

von Laurenz Nurk, Dortmund

Nach Informationen der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) kamen 97 Bau-Beschäftigte im Jahr 2020 bei ihrer Arbeit ums Leben. Ein Anstieg von 39 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Statistisch gesehen hatte sich auf dem Bau bundesweit alle vier Tage ein tödlicher Unfall ereignet. Die meisten tödlichen Unfälle ereigneten sich durch Abstürze, dabei sind kleinere Baubetriebe mit bis zu neun Beschäftigten am meisten von den Unfällen betroffen.

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Die IG BAU fordert, die staatliche Arbeitsschutzkontrolle deutlich auszubauen. Eine eigene Analyse hatte ergeben, dass in den Arbeitsschutzbehörden der Länder im Schnitt rechnerisch nur ein Aufsichtsbeamter für 26.000 Beschäftigte zuständig ist. Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) empfiehlt eine Quote von 1 zu 10.000.

Der Ruf nach mehr staatlicher Arbeitsschutzkontrolle ist zwar berechtigt, weil in den vergangen Jahren Stellen im Kontrollbereich kontinuierlich abgebaut wurden, doch sollte das Augenmerk auch auf die strukturellen Probleme auf dem Bau gerichtet werden.

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Die fatalen Folgen der Zwangsmaßnahmen durch Schweizer Fürsorgebehörden

Studie der Berner Fachhochschule:

Vergessene Nachkommen von Weggesperrten und Fremdplatzierten

Das Leiden der Eltern vergällt den Kindern das Leben

von Pascal Derungs, Zürich | für die Online-Zeitung INFOsperber

Viele Kinder der Opfer von 'fürsorgerischen Zwangsmaßnahmen', kurz FSZM, leiden noch heute an den Folgen. Das deckt eine Studie auf. Bis ins Jahr 1980 haben Schweizer Fürsorgebehörden armutsbetroffene oder unangepasste Kinder, Jugendliche und Erwachsene systematisch fremdplatziert oder administrativ weggesperrt. Die psychischen, sozialen und finanziellen Folgen währten ein Leben lang. Jetzt zeigt sich, dass sie oft auch den Nachkommen weitergegeben worden sind. – Das belegt eine neue Studie der Berner Fachhochschule (BFH).

► Das Leiden der Eltern vergällt den Kindern das Leben

Die skandalösen Umstände dieser 'fürsorgerischen Zwangsmaßnahmen' und die oft tragischen Folgen für die Direktbetroffenen sind in der Schweiz mittlerweile breit dokumentiert und im Bundesrecht offiziell anerkannt worden. Viele der Opfer haben finanzielle Entschädigungen und andere Hilfe erhalten.

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Bürgergeld: menschenverachtende Fortführung von Hartz IV

Von der Ungleichheit der Armen und einer zutiefst verlogenen Politik

von Dagmar Henn

Buergergeld_Etikettenschwindel_Hartz_IV_Altersarmut_Massenarmut_Sanktionen_Sanktionierung_Entwuerdigung_Repressionen_Vermoegenspruefung_Kritisches-NetzwerkVoraussicht ist eine Eigenschaft, die in der deutschen Politik schon Exotenstatus hat. Dementsprechend wurde die Einigung zum Bürgergeld bzw. zur Fortführung von Hartz IV getroffen, ohne an mögliche oder gar wahrscheinliche künftige Probleme zu denken.

Jetzt haben sie sich also geeinigt, und im Ergebnis ist das neue "Bürgergeld" das alte Hartz IV. Denn ohne Bedrohung der Armen will das die Union nicht, und die Sozialdemokratie und die Grünen, die das ganze Hartz-System schließlich einmal eingeführt haben, meinen das mit der Abschaffung der Sanktionen auch nur begrenzt ernst.

Allerdings wurde bei der Einigung ein großes Problem übersehen. Denn seit dem Sommer wurde eine große Gruppe von Menschen in das System übernommen, die im Verhältnis zu den Hiesigen bevorzugt behandelt wird. Alle Flüchtlinge aus der Ukraine erhalten nicht die niedrigeren Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG), sondern die etwas höheren Leistungen des ALG II, und das ohne die aufwendige Vermögensprüfung, der die Einheimischen unterworfen sind.

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Yuval Hararis Vision physischer Unsterblichkeit

Die lebenden Toten

von Herbert Ludwig | FASSADENKRATZER

Gehirn-maschinell-optimierte-Uebermenschen-Elitenoptimierung-Entmenschlichung-Homo-Deus-Transhumanismus-Kritisches-Netzwerk Prof. Yuval Noah Harari, der scheinwissenschaftliche Prophet einer totalen technologischen Zukunft des „Tieres Mensch“, das zum göttlichen Übermenschen aufsteigen soll, sieht in seinem Buch „Homo Deus – Eine Geschichte von Morgen“ diesen auch ernsthaft die Unsterblichkeit anstreben. Denn der Tod sei kein „metaphysisches Mysterium“, sondern ein rein technisches Problem. Gentechnik, regenerative Medizin und Nanotechnologie würden das Lebensende immer weiter hinausschieben und allmählich den Tod ganz besiegen können. – Der Traum vom Erhalt der „Maschine des materiellen Körpers“ mag ein Stück weit gelingen, die Konsequenzen für das geistige Wesen des Menschen können nur fatal sein.

► „Die letzten Tage des Todes“

Unter dieser Unterüberschrift im langen Einleitungskapitel „Die neue menschliche Agenda“ des Buches „Homo Deus“ sieht Yuval Harari voraus, im 21. Jahrhundert würden „die Menschen vermutlich ernsthaft nach der Unsterblichkeit greifen“. Denn der Wert des menschlichen Lebens sei der höchste Ausdruck der gegenwärtigen Kultur. Die Allgemeine Erklärung der Menschrechte der UNO stelle kategorisch fest, „grundlegendster Wert der Menschheit sei das ´Recht auf Leben`. Da der Tod eindeutig gegen dieses Recht verstößt, ist er ein Verbrechen gegen die Menschheit, und deshalb sollten wir den totalen Krieg gegen ihn führen.

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München: Eine Stadt im Novembertaumel

Das Bild der Großstädte gleicht dem Inneren einer Geisterbahn

Die Folgen nach zweieinhalb Jahren der „neuen Normalität“

von Wolf Reiser | RUBIKON

Früher, da war die Fahrt in einer Geisterbahn auf eine Rundfahrt limitiert. Mit einem Monatsticket kann man dieser Tage nun unendlich lange mit der Geisterbahn fahren. Eine Fahrt mit der Trambahn durch die anthrazitfarbene Innenstadt lässt die verbliebenen wachsamen Beobachter des Zeitgeschehens erschaudern ob des Grauens und des Verfalls, die sich ihnen innerhalb wie außerhalb der Fahrgastkabine darbieten.

Überall sieht man Menschen, die nur noch der Schatten ihrer selbst sind — Körper, Geist und Seele sichtlich gezeichnet von den Schäden der als Allheilmittel angepriesenen Spritzen. Leere Augen, zitternde Gliedmaßen, geistige Apathie. Der nahende Tod kündigt sich — im Außen sichtbar — bei vielen der Menschen bereits an, die mittlerweile nahezu leblos durch die Straßen taumeln.

Gesellschaftsspaltung-Atomisierung-Spaltung-Gesellschaft-Ewiggestrige-Ewiggestrigkeit-soziale-Isolation-Teilhabe-Kritisches-Netzwerk-Individualisierung-Zusammenleben

Mit einer bitteren Melange aus Belustigung und Trauer malt der Autor ein niederschmetterndes Bild einer Trambahnfahrt durch das im Dunst von Trostlosigkeit versinkende Münchner Stadtviertel Schwabing.

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Waffenlobbyistin Marie-Agnes Strack-Zimmermann

Die gefährlichste Frau Deutschlands

Von Gert Ewen Ungar

Marie-Agnes-Strack-Zimmermann-FDP-Russenhasserin-Russophobie-Transatlantikerin-Kriegstreiberin-Bellizismus-Kriegsrhetorik-Kriegsverherrlichung-Kritisches-Netzwerk Sie plädiert für militärische Eskalation und verhöhnt alle, die sich für eine Verhandlungslösung einsetzen. Strack-Zimmermann ist eine Gefahr für Deutschland. Als Waffenlobbyistin sind ihr die Gewinnmargen der Rüstungsindustrie näher als der Frieden und das Wohl der Bürger.

Sie ist Deutschlands einflussreichste Waffenlobbyistin und radikalste Verfechterin einer immer weiteren militärischen Eskalation gegenüber Russland. Sie ist Dauergast in deutschen Talkshows, wo sie zu immer härterer Aggressivität gegen Russland aufruft. Sie propagiert offen Russland als das "neue" Feindbild für die deutsche Bundeswehr. Strack-Zimmermann (FDP) betreibt in deutschen Medien Volksverhetzung und bekommt dafür Applaus nicht nur aus ihrer eigenen "liberalen" Partei, sondern auch von Teilen der Grünen, aus der SPD und selbstverständlich von der CDU/CSU.

Auf den Vorwurf, Lobbydienste für die Rüstungsindustrie zu leisten, reagiert Strack-Zimmermann stets pikiert und beleidigt, weist so etwas weit von sich. Dennoch ist es eine Tatsache, dass Strack-Zimmermann als Vorsitzende des Verteidigungsausschusses gleichzeitig mit hohen Posten in Organisationen tätig ist, welche die Interessen der Rüstungsindustrie gegenüber den Regierenden vertreten. Sie muss als befangen gelten.

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Die deutsche Kriegskamarilla

Reframing: letzter Trost und Hoffnungsschimmer

by Gerhard Mersmann | NEUE DEBATTE

Jene Technik, mit der man Defizite oder Missstände in einen anderen Rahmen einfasst und daraus eine Stärke macht. Beispiel? Die Reaktion eines Teils des politischen Personals auf den Versuch des Ukrainers Wolodymyr Selenskyj, den Krieg gegen Russland zu einem NATO-Bündnisfall zu machen.

Appelle und Versuche des schillernden Präsidenten der an Russlands Grenze liegenden „liberalen Demokratie“ waren bis dato unerhört geblieben. Da lag es nahe, die nächste Stufe der Eskalation auszuprobieren und Raketen auf das NATO-Mitgliedsland Polen zu richten. Und kaum waren sie eingeschlagen, wussten nicht nur die ukrainischen Initiatoren, dass, wie sollte es anders sein, der Russe dahintersteckt, sondern auch die deutsche Kriegskamarilla.

Olaf-Scholz-SPD-transatlantischer-Kadavergehorsam-Kriegskamarilla-Scholzismus-Kanzlerdarsteller-Eskalationspolitik-Russophobie-Kanzlerpuppe-Kritisches-Netzwerk

► Sogar dem Herren zu bissig

Dass die Bild-Zeitung gleich von einem russischen Raketenangriff sprach, wundert nicht. Und dass die Frau mit dem Kurzhaarschnitt aus der freidemokratischen Waffenlobby auf Twitter schon den Bündnisfall ausrief, ebenso wenig. [Marie-Agnes Strack-Zimmermann löschte zwar den Tweet, antwortete aber danach in einem ZDF-Interview auf die Frage, ob sie die verfrühte Aussage (volksverhetzende Vorverurteilung!) bereue, mit den Worten: »Nein, ich bereue gar nichts, [..] hab ich's gelöscht und grade gerückt. Ich glaube das ist das Mindeste was man tun kann«. Ergä. H.S.]. Dass allerdings die amtierende Außenministerin in den emotionalen Kriegszustand einstimmte, ohne zu wissen, was da eigentlich vor sich ging, ist ein Skandal, der den Staat ins Wanken bringt [1].

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Pläne für dauerhafte, geordnete Massenmigration

Süd-Nord-Migration ein großangelegtes, zentral orchestriertes

Unterfangen. Planung und Orchestrierung: die UN mit Hilfe von NGOs

von Herbert Ludwig | FASSADENKRATZER

Massenmigration_Zielland_Deutschland_Migration_Migranten_Migrantenflut_Masseneinwanderung_Arbeitsmigration_Armutsmigranten_Migrantenwelle_Kritisches-NetzwerkAus den Aussagen afghanischer Migranten, die auf dem Weg in die USA in Guatemala ankamen, ergibt sich, dass Mitarbeiter der Vereinten Nationen (UN) und anderer Hilfsorganisationen sie mit Karten, Informationen und sicher auch Geld versorgen, um durch Nicaragua, Honduras und schließlich Mexiko illegal in die USA zu gelangen.

Zusammen mit vielen programmatischen Stellungnahmen hoher UN- und auch EU-Vertreter in den zurückliegenden Jahren muss man zu dem Schluss kommen, dass die derzeitige Massenmigration ein großangelegtes und zentral orchestriertes Unternehmen ist, westliche Staaten im wahrsten Sinne des Wortes kulturell zu unterwandern.

► Afghanen in Guatemala

Der Wissenschafts-Blog ScienceFiles stellte kürzlich grundsätzliche Überlegungen zur Migration aus fernen Ländern an. Wie kommen z.B. arme Afrikaner aus Akiéni in Gabun, Zentralafrika, nach Bremen? Durch die Sahara nach Libyen und von dort nach Italien?

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Ohne Psychologie wird die Menschheit nicht weiterkommen

Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit sind weiterhin
erstrebenswerte Ziele aller Menschen

By Dr. Rudolf Hänsel, Diplom-Psychologe | GlobalReasearch

Auch wenn die Überlebensfrage der Menschheit angesichts eines möglichen präventiven Atomkriegs [1] gegenwärtig im Zentrum aller Überlegungen steht, sollten weise Aufklärer „über den Tag hinaus“ denken und überlegen, wie die Mitmenschen in einer Neuen Weltordnung asiatischer Prägung leben wollen. Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit sind weiterhin erstrebenswerte Ziele aller Menschen.

Wie auch immer sich die Welt entwickeln wird – ohne die Erkenntnisse der wissenschaftlichen Psychologie wird die Menschheit nicht weiterkommen. Als langjähriger Psychologe und Psychotherapeut steht der Autor zu seiner Prognose. Im Folgenden soll die Entwicklung der modernen Psychologie kurz dagestellt werden.

KELLEPICS

Es wird nicht leicht sein, Mitbürgern mit verschiedenem Bildungsgrad sowie Jung und Alt das Wissen über sich selbst und die Menschen generell zu vermitteln. Bis heute werden sie von Eltern, Kirche und Staat autoritär und religiös erzogen und so programmiert, dass es schwer sein wird, sie auf ihre Probleme aufmerksam zu machen.

Doch Bildung bedeutet, den Menschen zu vermitteln, wie sie ihre Probleme lösen und wie sie leben können. Auch sollten sie erfahren, welche Meinung sie über sich selbst, ihre Partner, Nachbarn, über den Staat und die Gemeinde und welche Haltung sie gegenüber ihren Kindern haben sollen.

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Rotterdam: Domizil der Zurückgespülten

Das alte Europa ohne Europäer

by Gerhard Mersmann | NEUE DEBATTE

Rotterdam. Delfshaven. Nur wenige Kilometer vom früheren und heutigen Zentrum entfernt [1], in dem Ossip Zadkines Skulptur der verwüsteten Stadt immer noch herzlos auf die deutschen Bomben verweist und dennoch ein neues, buntes Gesicht zeigt. Von dort weiter Richtung Meer. Hier fing alles an. Der große Transfer über die Ozeane. Der alte Mittelpunkt ist heute das Domizil der Zurückgespülten.

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Sie kamen mit den Kolonien und den Schätzen. Aus Indonesien, Surinam, den ABC-Inseln (Aruba, Bonaire, Curaçao), Sint Maarten [2], Ghana, Brasilien. Die Liste ist lang. Voll beladene Schiffe aus aller Welt. Heim ins Reich der protestantischen Ethik. Und der Lehre vom Geld. Die Menschen, die nachkamen, sitzen hier in den Kneipen, überall ein leichter Hauch von Cannabis, dazu guten Kaffee, ein leichtes Bier oder, wenn der Tag und das Portemonnaie es zulassen, ein Gläschen Genever.

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Kriminelle Klimaaktivisten: Die woken Kunstzerstörer

von Nicolas Riedl | RUBIKON

Die Wertschätzung für Kunst ist ein Gradmesser dafür, wie frei eine Gesellschaft ist — die jüngsten Angriffe auf Kunstwerke durch Klimaaktivisten geben Anlass zur Sorge, wie der Autor und Kunstmaler Raymond Unger im Interview ausführt.

Bildergalerien werden in jüngster Zeit zu ideologischen Schlachtfeldern. Suppen besudeln kulturell bedeutsame Kunstwerke, Aktivisten kleben sich an Skulpturen fest. Was wichtiger wäre, schreien die Vandalen anschließend die Kunstgaleriebesucher an: Kunst oder Leben?

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In ihrem Eifer, das Weltklima zu retten, scheint den selbst ernannten Aktivisten jedes Mittel recht. Vor dem Hintergrund einer angenommenen Klimaapokalypse muss der Rettung des Planeten alles untergeordnet werden. So etwas wie Kultur, die tiefe Wurzeln hat und auf einer langen Tradition basiert, hat in der Welt dieser Aktivisten keinen Wert mehr. Im Gegenteil, je mehr die Kunst unter den Einflüssen der westlichen, von „alten weißen Männern“ dominierten Kultur entstanden ist, desto geringer schätzen sie diese Werke. Denn erst eine patriarchale Struktur hätte die heutige, desaströse Ausgangslage herbeigeführt.

Sind diese Angriffe die Taten einer im Denken ideologisch infiltrierten, entwurzelten, gar entfremdeten Generation? Auf den Spuren der Aktivisten — im Interview mit Raymond Unger.

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Berliner Wahldebakel: desorganisiert und prinzipienlos

Die Berliner Farce zur Bundestagswahl – III. Akt

von Dagmar Henn

Die Durchführung der Bundestagswahlen in Berlin im letzten Herbst verlief auf typisch Berliner Weise: desorganisiert und prinzipienlos. Jetzt geht es um die Wiederholung. Doch alle Zeichen deuten darauf hin, dass diese in einer kollektiven politischen Anstrengung auf der ganz langen Bank landet.

Berlin ist und bleibt eine Farce, aber der Umgang mit der Entscheidung des Berliner Wahlausschusses über die Wiederholung der letzten Bundestagswahl ist sozusagen die Inszenierung des Satzes "Egal, was meine Wähler denken" von Bundesaußenministerin Annalena Baerbock mit vielen Komparsen.

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Klar, man kann sich auf die Detailfragen einlassen, in wie vielen Wahlbezirken die Wahl tatsächlich wiederholt werden soll, die letztes Jahr im Chaos versunken war – mit geschätzten Wahlergebnissen, falschen Stimmzetteln, Wählern, die gar nicht wahlberechtigt waren etc. pp. Der Bundeswahlleiter hatte die Ergebnisse in sechs Wahlkreisen für ungültig erklärt, genau jedem zweiten in Berlin, die zusammen 1.200 Stimmbezirken entsprechen. Die Koalitionsmehrheit im Wahlprüfungsausschuss des Bundestages will in nur 431 davon erneut wählen lassen. Die CDU/CSU fordert eine Wiederholung in allen 1.200 Stimmbezirken und will vor das Verfassungsgericht ziehen, wodurch die Wahl erst kurz vor der nächsten Bundestagswahl wiederholt werden dürfte.

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Albert Camus‘ Revolte gegen das Unrecht

Zur Aktualität des franz. Philosophen-Schriftstellers
und Existentialisten atheistischer Prägung

By Dr. Rudolf Hänsel, Diplom-Psychologe | GlobalReasearch

Albert-Camus-Revolte-Philosophie-des-Absurden-Sinnwidrigkeit-Sisyphos-Existentialismus-Algerien-Villeblevin-Facel-Vega-Absurditaet-Kritisches-NetzwerkIn den siebziger und achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts, in einer Zeit materiellen Wohlstands und vielfältiger Zukunftsperspektiven, hat der Autor die Werke des Literaturnobelpreisträgers Albert Camus zwar eifrig gelesen, jedoch ihre historische, philosophische und psychologische Tiefe nicht wirklich erfasst und empfunden.

Ein viertel Jahrhundert später, nach einem „gelebten Leben“ und inmitten finsterer Zeiten (Brecht), möchte er dazu anregen, Camus‘ Dramen, Romane und philosophische Essays wieder zu lesen: Zum einen bieten sie bei der individuellen Bewältigung der absurden Welt Orientierung und Unterstützung, zum anderen – und das ist ebenso wichtig wie das eigene „Überleben“ – bedeuten sie eine Schulung im Geiste der Revolte, jener Geisteshaltung, die die Gerechtigkeit bereits auf dieser Erde, und nicht erst im Himmel verwirklichen will.

Es ist schmerzlich, zu erleben, dass sich die Mitmenschen nur sehr schwer dafür gewinnen lassen. - Trotz aller Absurdität des Weltenlaufs und der Dämonie der Menschheitsgeschichte werden Camus‘ düstere Schilderungen von einer großen Liebe zur Welt und zum Mitmenschen überstrahlt.

So lautet seine letzte (schriftlich überlieferte) Nachricht: „Geben, wenn man kann. Und nicht hassen, wenn das möglich ist.“ [1]

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RA Dirk Sattelmaier zur Änderung des § 130 StGB

"Der geänderte § 130 des Strafgesetzbuchs ist verfassungswidrig"

Von Felicitas Rabe

Im Interview mit RT DE bewertete der Kölner Strafrechtler RA Dirk Sattelmaier die Einführung des neuen Straftatbestands in § 130 Absatz 5 des deutschen Strafgesetzbuchs. Die Änderung des Strafgesetzes über Volksverhetzung berge bedeutende Gefahren für die Meinungsfreiheit.

Aber wenn man sich das geänderte Gesetz genau anschaue, beinhaltete es auch – und das wolle der Jurist direkt vorneweg mitteilen – vom Gesetzgeber eingebaute Hürden, die einer missbräuchlichen Auslegung und damit der Behinderung der Meinungsfreiheit im Wege stünden.

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► Die Gefahr bei einem Gesetzesbeschluss per Omnibusverfahren

Zunächst ging der Jurist auf die Gefahren ein, die ein Verfahren mit sich bringt, bei dem direkt mehrere Gesetze auf einmal verabschiedet werden – wie es auch im Fall der Änderung des § 130 StGB geschehen ist. [>> Drucksache 20/4085, 19.10.2022; H.S.]

Das Gesetz sei quasi in einer Nacht-und-Nebel-Aktion bei einem sogenannten Omnibusverfahren vom Bundestag beschlossen worden. Das Omnibusverfahren bedeutet, dass in einer Sitzung gleich über mehrere Gesetze abgestimmt wird. Am 20. Oktober wurde vom Bundestag in der Hauptsache über Änderungen zum Bundeszentralregistergesetz votiert. Doch ohne dass dies inhaltlich dazu gepasst hätte, wurde dann im Omnibusverfahren weitgehend unbemerkt auch über ein diesbezüglich sachfremdes Gesetz entschieden und die Einführung eines neuen Straftatbestands im Absatz 5 des § 130 StGB beschlossen.

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Die Notwendigkeit bestehender Machtverhältnisse

Wir können die gesellschaftlichen Realitäten verändern,

wenn wir unseren Glauben daran konsequent aufgeben.

von Felix Feistel

Nach-oben-buckeln-nach-unten-treten-bestrafen-Neoliberalismus-neoliberale-Agenda-Abstiegsaengste-Diskriminierung-Disziplinierung-Konditionierung-systemische-GewaltWir nehmen heutzutage die Dinge so, wie sie sind, als gegeben hin. Die einen Menschen haben Geld und Macht, die anderen eben nicht. Die einen sind arm, während andere reich sind, und wir haben uns daran gewöhnt, dass Reiche den Armen Befehle erteilen. Regierungen entscheiden über unsere Köpfe hinweg über unsere Leben und richten dabei nicht selten erheblichen Schaden an. Doch all diese Zustände müsste es so nicht geben, denn sie haben eine gemeinsame Basis: unseren Glauben an ihre Notwendigkeit.

Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht“ (Abraham Lincoln).

Schon oft in der Geschichte haben Menschen die Umstände, in denen sie lebten, als unerträglich empfunden und den Drang verspürt, sie zu verändern. Und schnell stellen sich die Fragen:

Wie verändert man eine so erdrückende, gesellschaftliche Normalität?

Ist es der richtige Weg, die Macht zu erringen?

Ist es Geld, das die Welt verändert?

Macht und Geld scheinen die Grundlage zu sein, auf der alles beruht. Die Macht schafft Hierarchien und Abhängigkeiten, überzieht die Menschen mit einem dichten Netz an Regeln, die strikt zu befolgen sind. Machthaber können sich gütig verhalten oder willkürlich, nach Belieben die Spielregeln ändern und Gehorsam notfalls mit Gewalt einfordern.

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Toleranz ist nicht gleichbedeutend mit Nachgeben

Es ist eine Illusion zu glauben, man könne gegen den

Staat aufkommen. Der Staat ist gut gerüstet

By Dr. Rudolf Hänsel, Diplom-Psychologe | GlobalReasearch

Albert-Camus-Mythos-des-Sisyphos-Existentialismus-Kritisches-Netzwerk-Der-Fremde-Existenz-Essenz-Mensch-Revolte-Philosophie-des-Absurden-Villeblevin-Facel-Vega Immer wieder erliegen Menschen der Illusion, dass sie auf die Straße gehen und Fensterscheiben einschlagen müssen, wenn ihnen Unrecht geschieht. Politiker aller Schattierungen fabulieren bereits von kommenden Volksaufständen und vom Bürgerkrieg.

Dieses Aufbegehren gegen die Gewalt „von oben“ ist verständlich, weil Menschen sie nur schwer ertragen und sie ebenfalls mit Gewalt abwehren wollen. Hundert und mehr Jahre Geschichte haben jedoch gezeigt, dass der verspielt, der so dumm ist zu glauben, dass er gegen den Staat aufkommen kann. Der Staat ist gut gerüstet.

Eine pazifistische Welt kann nur durch eine tiefgreifende Änderung der sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse entstehen. Um dies zu erreichen, muss die Menschheit aber einen anderen Weg wählen als den der Gewalt.

Bereits zu Beginn des Zweiten Weltkriegs schrieb der französische Schriftsteller und Philosoph Albert Camus in sein Tagebuch: „Treiben Sie niemanden zum Aufruhr. Man muss mit dem Blut und der Freiheit der anderen schonend umgehen.“ Er empfiehlt, die Mitmenschen umfassend aufzuklären und als erstes Gebot Selbstbeherrschung zu lernen [1].

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Die wissenschaftliche Psychologie als Kompass

Wer die Welt ändern will, muss den Menschen ändern!

Wichtigste Maßnahmen: Aufklärung und Erziehung

By Dr. Rudolf Hänsel, Diplom-Psychologe | GlobalReasearch

Menschen mit viel Geld und Einfluss, die der übrigen Menschheit nicht wohlgesonnen sind und nur ihren eigenen Profit im Sinn haben, versuchen auf verschiedene Weise, die Welt „aus den Angeln zu heben“. Der Weltkrieg gegen Russland gehört dazu. Der frühere Präsident von Greenpeace, Dr. Patrick Moore, sagte vor kurzem, dass die Eliten einen „Selbstmordpakt“ hätten, um die Weltbevölkerung zu reduzieren:

Wir stehen jetzt vor einer Situation, in der eine große Anzahl sehr mächtiger Organisationen und Eliten auf internationaler und nationaler Ebene eine Politik fordern, die im Grunde ein Selbstmordpakt ist. Im Grunde eine Art Todeswunsch.“ [>> kurzer Videoausschnitt]

Besorgte Zeitgenossen wollen diesen destruktiven Prozess gerne schnell und nachhaltig stoppen. Doch die Frage ist: Wie?

Da die Geschichte ein Werk des Menschen ist, muss der Mensch geändert werden, um die Welt zu ändern.

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Gut gemeinte Appelle verfehlen oft ihr Ziel. Dagegen bietet die moderne wissenschaftliche Psychologie ein geeignetes Instrumentarium. Damit der Mensch für eine humane, friedliche und freiheitliche Gesellschaft gewonnen werden kann und sich in Bewegung setzt, muss er sowohl über die Vorgänge in der Welt aufgeklärt sein, als auch seine eigene Natur, seine seelische Verfassung sowie seine Reaktionsweisen und die der anderen kennen.

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Fallpauschalensystem: Private Gewinne auf Kosten unserer Gesundheit

Ökonomisierung & Privatisierung im Gesundheitswesen

Krankenhaus im Ausverkauf

Von Ralf Wurzbacher | NachDenkSeiten

Nach der Lektüre dieses Buch will man um deutsche Hospitäler einen großen Bogen machen. Thomas Strohschneider beschreibt in „Krankenhaus im Ausverkauf“ ein Gesundheitswesen als Tummelplatz von Profitjägern, Kostendrückern und Pleitegeiern, auf dem Profit über alles geht und das Patienteninteresse an einer bestmöglichen Versorgung nachrangig ist. Im Interview mit den NachDenkSeiten berichtet der ehemalige Chefarzt eines Privatklinikums über Multimorbide, die sich nicht rechnen, Hüft-OPs als Kassenschlager, ausgepumpte Pflegerinnen und Abnutzungsschlachten im Zeichen eines kranken Fallpauschalensystems. Mit ihm sprach Ralf Wurzbacher.

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Thomas Strohschneider, Jahrgang 1955, ist Facharzt für Allgemein- und Gefäßchirurgie. Er studierte Chemie und Humanmedizin an den Universitäten Tübingen und Montpellier, war in der Katastrophenhilfe in verschiedenen Ländern Afrikas aktiv und arbeitete acht Jahre als Chefarzt für Gefäßchirurgie an einer privatwirtschaftlich geführten Klinik in Baden-Württemberg. Von ihm erschien im Frühjahr im WESTEND VerlagKrankenhaus im Ausverkauf. Private Gewinne auf Kosten unserer Gesundheit“.

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Menschenopfer. Stellvertreterkriege. Altar der Eitelkeiten.

von Nadine Rebel | RUBIKON

Die eigene Eitelkeit hindert politisch Verantwortliche daran, ihre Taten selbstkritisch zu reflektieren — in der Folge werden Millionen Menschen für Kriege und Pharmaexperimente geopfert. Früher waren sie Teil besonders extremer religiöser Kulte — heute werden Menschenopfer eher für weltliche Zwecke durchgeführt. Sie heißen nur anders: zum Beispiel Landesverteidigung, friedensschaffende Maßnahme, Sonderoperation oder auch Immunschutz.

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Menschenopfer stellen die Umkehrung des Kant’schen Satzes dar, wonach Menschen immer nur Zweck, niemals Mittel verantwortungsvollen Handelns sein sollten. Nun werden von den „Eliten“ Zwecke definiert, für die zu sterben man Menschen zwingt oder manipuliert. Meist sind es zutiefst egoistische Motive der Mächtigen: Profit, Machtzuwachs oder schlicht Eitelkeit.

Die Weigerung, die engen Grenzen der eigenen Einsichtsfähigkeit einzugestehen und Fehler zu korrigieren. So perfide ihre Taten auch sein mögen: Stets wirken die Regierenden wie frisch verliebt in sich selbst. Es sind ja immer die Opfer, nie sie selbst, die die Konsequenzen zu tragen haben.

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Hungerspiele werden auch in Deutschland gespielt

von Egon W. Kreutzer, Elsendorf (N.-Bay.)

Es ist ungeheuerlich, was sich momentan vor aller Augen in Deutschland abspielt.

- Bundeskanzler Scholz, Wirtschaftsminister Habeck und Bundespräsident Steinmeier schwören die Bevölkerung auf harte Zeiten ein. Die Tafeln rufen vergebens um Hilfe, weil sie der schieren Masse der Neukunden nicht mehr Herr werden.

Ricarda_Lang_fetten_Jahre_Rezession_Inflation_Buendnisgruene_Spardiktat_Dekarbonisierung_Heizkostenexplosion_Feminismus_Kohleausstieg_Kritisches-Netzwerk- Die Differenz zwischen der veröffentlichten Inflation und der gefühlten Inflation war nie so groß wie heute.

- Weite Teile der Wirtschaft warnen vor dem Zusammenbruch ihres Geschäftsmodells und kündigen Reduzierung ihrer Belegschaft, Betriebsschließungen und Produktionsverlagerungen an.

- Die Regierung greift zur Gießkanne und versucht mit hastig zusammengeborgten 300-Euro-Scheinen den Brand zu löschen.

- Die EZB erhöht die Leitzinsen, damit sich – obwohl der Zusammenhang so direkt nicht besteht – die Staatsverschuldung für die Gläubiger auch rentiert.  

- Die Steuerschätzer gehen von mehr als 100 Milliarden zusätzlicher Steuereinnahmen aus, weil die Inflation gut ist, für die Mehrwertsteuer, und weil inflationsbedingte Lohnerhöhungen, obwohl sie die Inflation nicht einmal ausgleichen, über die kalte Progression unmittelbar zu steigenden Steueranteilen am Lohn führen.

Wäre es nicht höchste Zeit, jetzt, acht Wochen vor Weihnachten, die Frage zu stellen, wer den Nutzen davon hat?

Ja, schon. Aber das hilft jetzt auch nicht mehr weiter.

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Brandstifter Frank-Walter Steinmeier schwadroniert von WIR

Sein Durchhalterede an die Deutschen

Dieses "Wir" gibt es nicht.

von Dagmar Henn

Ein unschuldiger Bundespräsident Steinmeier hilft der unschuldigen Ukraine? Mitnichten. Steinmeier hat mit dafür gesorgt, diese Bandera-Ukraine zu schaffen, er ist einer der Brandstifter. Und jetzt bedenkt er die Deutschen mit Durchhalteparolen.

Wenn es eine Person gibt, die die Hintergründe des Konflikts in der Ukraine genau kennen muss, dann ist das Frank-Walter Steinmeier. Von 1999 bis 2005 war er Chef des Kanzleramts. Während der ersten Farbrevolution in der Ukraine, im Jahr 2004, war er damit der Geheimdienstkoordinator und hatte dementsprechend alle verfügbaren Informationen über diesen ersten westlichen Versuch, die Ukraine vollständig unter die Ideologie von Stepan Bandera zu stellen und gegen Russland zu richten. Er weiß mit Sicherheit auch genau über die deutsche Rolle in diesem Spiel Bescheid.

Frank-Walter-Steinmeier-SPD-Bundespraesident-Schloss-Bellevue-Selbstherrlichkeit-Selbstueberhoehung-Heuchler-Transatlantiker-Kritisches-Netzwerk-Russophobie-Demokratur

2014, während des zweiten Anlaufs durch den Maidan, war er deutscher Außenminister. Er schloss zusammen mit seinen polnischen und französischen Kollegen das verhängnisvolle Abkommen mit der "Opposition", das dazu führte, dass der rechtmäßig gewählte ukrainische Präsident Wiktor Janukowytsch die Bewachung der Regierungsgebäude zurückzog, woraufhin sie am Folgetag gestürmt werden konnten. Steinmeier hat die Putschisten sofort anerkannt.

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Das neue Erzählformat der ROT-GELB-GRÜNEN Ampelregierung

ROT-GELB-GRÜN

von Egon W. Kreutzer, Elsendorf

Ampelkoalition-Ampelregierung-Annalena-Baerbock-Demokratur-Gruenomanie-SPD-FDP-Die-Gruenen-Klimawahn-Kritisches-Netzwerk-Scholz-Soeder-Robert-Habeck-Lindner Ein Schriftsteller, der beschließt einen Roman zu verfassen, hat die Wahl zwischen zwei grundsätzlichen Perspektiven, aus deren Sicht er seine Geschichte aufbaut. Er kann entweder zum Stilmittel des Ich-Erzählers greifen oder einen allwissenden Erzähler einsetzen. Beide Erzählperspektiven haben Vor- und Nachteile. Die höhere Authentizität des Ich-Erzählers wird durch erhebliche Einschränkungen in der „Breite“ der Geschichte erkauft, während die unbegrenzten Möglichkeiten des allwissenden Erzählers dazu verleiten, die Zahl der Handlungsstränge über das vom Leser noch gebilligte Maß hinaus auszuweiten.

Die Erzählungen unserer Regierung haben inzwischen jedoch ein neues Erzählformat angenommen, nämlich das einer Gruppe alleswissender Ich-Erzähler. Dies ist gewöhnungsbedürftig, auch weil sich dabei logische Brüche in der Erzählung ergeben, die nicht nur mit dem Wechsel der Regierung von der schwarz-roten GroKo zur rot-gelb-grünen Ampel erklärt werden können, sondern den Verdacht aufkommen lassen, mit einer ganzen Wagenladung kognitiver Dissonanzen konfrontiert zu sein, die sowohl intrapersonell als auch im gruppendynamischen Prozess in Erscheinung treten.

Als Beispiel möge hier die Nord Stream 2 Erzählung dienen.

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Regierung verschärft Volksverhetzungsparagrafen

Maulkorbgesetz: Wie man die Wahrheit zum Verbrechen macht

von Dagmar Henn

Andersdenkende_eigene_Meinung_Nonkonformismus_Nonkonformitaet_Selbstdenken_Selbstdenker_Ungehorsam_Helmut_Schnug_Kritisches-NetzwerkSchritt für Schritt tastete sich die Bundesrepublik an die Abschaffung der Meinungsfreiheit heran. Mit einer kleinen Gesetzesänderung, genauer, mit deren wahrscheinlicher Auslegung, wurde nun die Grenze überschritten, hinter der keine abweichende Meinungsäußerung mehr möglich ist.

Die Erosion des Rechts in der Bundesrepublik geschieht schleichend und oft im Verborgenen. Ende vergangener Woche, mit der Verabschiedung der Änderung des § 130 StGB, wurde sie weiter beschleunigt. Und es muss nicht sonderlich überraschen, dass diese Änderung gleichsam im Verborgenen stattfand, die Erweiterung des § 130 StGB an die eines völlig anderen Gesetzes angehängt wurde; auf diese Weise wurden in letzter Zeit schon öfter wichtige Gesetzesänderungen der öffentlichen Aufmerksamkeit entzogen. [>> Drucksache 20/4085, 19.10.2022; H.S.]

Der Paragraf § 130 StGB trägt den Titel "Volksverhetzung". Dieser Paragraf fristete jahrzehntelang ein Schattendasein, war eine Art juristische Selbstrechtfertigung, kam aber so gut wie nie zur Anwendung. Denn er ist sehr dehnbar. Kernpunkt dabei ist die Formulierung "in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören". Was den öffentlichen Frieden stört und was nicht, liegt im Belieben der Staatsanwaltschaften und Gerichte. In der Vergangenheit wurde die Schwelle, was als Störung des öffentlichen Friedens gesehen wurde, sehr hoch gelegt.

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Ukraine: Wettlauf um die schwarze Erde

by Gerhard Mersmann | NEUE DEBATTE

Hitler agierte sehr unverblümt. Er sprach von der Ukraine mit ihrer schwarzen Erde als Kornkammer und schwadronierte dann noch von den Ölfeldern Richtung Kaspisches Meer [1]. Beides in deutscher Hand, so in vielen Reden immer wieder betont, dann könne die deutsche Dominanz auf dem Kontinent und in der Welt niemand gefährden.

So weltfremd, wie das einigen Träumern heute klingen mag, war das nicht, was die Macht vom Besitz der genannten Ressourcen anbetrifft. Was die militärischen Machtverhältnisse anbelangte, da hatte er sich gewaltig verschätzt. Denn auf dem Weg zum Kaspischen Meer lag noch Stalingrad, die Stadt, wo der deutsche Angriff verlustreich zum Erliegen kam und der Krieg die alles entscheidende Wende nahm [2].

Schwarzerde_Schwarze_Erde_Tschernosem_naehrstoffreiche_fruchtbare_Chernozem_Boeden_Kornkammer_Europas_Agrarwirtschaft_Ukraine_Kritisches-Netzwerk

Alles, was aus diesem Szenario gelernt werden könnte, ist allerdings bewusst verwischt worden und wird durch Räubergeschichten ersetzt, die nur eines zum Ziel haben: bloß nichts Richtiges aus der Geschichte lernen. Denn wer zweifelte heute noch an der Gewissheit, dass Hitlers Ende in der Normandie entschieden wurde?

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Stereotypen bezogen auf andere ethnische Gruppen

Slawen, Sklaven und deutsche Propaganda

von Dagmar Henn

Warum war es so leicht, in Deutschland Feindseligkeit den Russen gegenüber zu erzeugen? Es handelt sich um die Wiederbelebung eines Motivs, das schon zur Zeit des ersten Weltkriegs alt war und nicht zufällig an die Beschreibung schwarzer Sklaven erinnert.

Man kann es eigentlich nicht mehr verleugnen, die westliche (insbesondere die deutsche) Sicht auf Russen ist zutiefst rassistisch. Es ist überhaupt kein Problem, wenn jemand wie Florence Gaub im deutschen Fernsehen erklärt, Russen seien im Grunde keine Europäer; die Berichterstattung überschlägt sich geradezu mit Stereotypen, die, bezogen auf andere ethnische Gruppen, längst geahndet worden wäre.

Andrei Raewsky vom Saker hat im Januar dieses Jahres von der "Großen Westlichen Mauer" geschrieben, die im westlichen Denken errichtet worden sei, und viele typische Beispiele gebracht. Eines davon:

"Russen sind rassisch und kulturell minderwertig. Ja, sicher, sie sind überwiegend weiß, aber sie benehmen sich wie Mongolen (für den Durchschnittswestler, der nichts über das Mongolenreich weiß, etwas wirklich Schreckliches, das gilt selbst bis in britische Ministerien!!!). Sie überschwemmen ihre Hirne mit Wodka, oder sie planen irgendwelche listigen und blutigen Angriffe gegen die friedliebenden und edlen Menschen des Westens. Der Begriff, den ich ihnen vorschlagen würde, ist – Russen sind Schneenigger."

Ist das übertrieben? Die westliche Sicht auf Russen mit der auf versklavte Afrikaner gleichzusetzen? Nicht wirklich. Der Ursprung ist sehr ähnlich. Allerdings geht der Rassismus gegen Slawen weiter zurück als jener gegen Afrikaner. Vor der europäischen Eroberung Lateinamerikas und der Kontroverse von Valladolid, die die Versklavung der Indigenen beendete und damit ein Arbeitskräfteproblem auslöste, das dann durch die Versklavung von Afrikanern gelöst wurde, gab es keine abwertende Sicht auf Schwarze in Europa.

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Robert Habeck: Von Düsseldorf in den Sportpalast

Selbstlob und scheinökonomisches Kauderwelsch

– oder: Eine Rede, die so ähnlich bereits gehalten wurde

Von Dagmar Henn

Robert_Habeck_Wirtschaftsdebakel_Wirtschaftszerstoerung_Wirtschaftszusammenbruch_Deindustrialisierungspolitik_Rezession_Bundeswirtschaftszerstoerer_Kritisches-NetzwerkDie Reden von Robert Habeck sind es wert, genauer betrachtet zu werden. Nicht, weil sie rhetorisch herausragen; da entsprechen sie eher einem dritten oder vierten Remake. Es sind die Originale, die dahinter durchscheinen, die aufschlussreich sind.

Vor einigen Monaten hielt Bundeswirtschaftsminister Habeck eine Rede vor Industrievertretern, die beachtenswert war. Nicht, weil sie kluge Gedanken enthalten hätte, sondern weil sie sein Verständnis von "Demokratie" bezeugte, das ausgesprochen fragwürdig war. Das klang nach Durchregieren, demokratische Prozesse wurden nur als Hindernisse dargestellt. Damals war meine Assoziation eine bestimmte Rede vor dem 'Düsseldorfer Club der Industriellen' [Industrie-Club e.V. Düsseldorf; ICD] im Jahr 1932.

Nun, mit seiner Rede zum Parteitag der Grünen am 14.10. hat Habeck einen großen Zeitsprung vollbracht. Das Verhältnis zur aktuellen Wirklichkeit blieb schwierig, wie bei den Grünen nicht anders zu erwarten. Das konnte man schon bei der Eröffnung erkennen, in der es um den Monat Februar dieses Jahres ging.

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Geheimnis um die Strategien der Geheimhaltung

Die Kunst des Verschweigens, der Verschleierung u. Desinformation

von Egon W. Kreutzer, Elsendorf (N.-Bay.)

Die Bundesregierung weigert sich, die Tür zu ihren Erkenntnissen in Bezug auf den Anschlag auf die Nord-Stream-Pipelines auch nur einen Spalt breit zu öffnen. Dies ist insbesondere deshalb verwunderlich, weil sie damit – gemessen an der üblichen Praxis – die Urheberschaft Russlands auszuschließen scheint.

Hätten nicht andere Strategien zur Verfügung gestanden, das Geheimnis zu wahren, ohne Russland vor der Öffentlichkeit reinzuwaschen? Das ist eine knifflige Frage, der zunächst einmal eine andere Frage vorausgehen muss, nämlich zu welchem Zweck Geheimhaltung überhaupt sinnvoll eingesetzt werden kann.

Geheimhaltung_Geheimnis_unter_Verschluss_Verschlusssache_klandestin_Geheimhaltungspolitik_Vertuschen_Kritisches-Netzwerk

Nun, auf den einfachsten Nenner gebracht, wird Geheimhaltung genutzt, um einen Vorteil zu wahren. Das beginnt damit, dass man sich beim Kartenspiel nicht in die Karten schauen lässt, ggfs. darüber hinaus ein Pokerface aufsetzt oder versucht, durch gezielt eingesetzte Mittel der Körpersprache, irreführende Informationen auszusenden. Hier geht die Geheimhaltung bereits in den Bereich des Verschweigens oder Vertuschens der Wahrheit und sogar in den Bereich der bewussten und gezielten Fehlinformation (Lüge) über.

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Richtlinienkompetenz des Olaf Scholz?

Durch Schiedsrichterball zum Retter vor dem GABO?

von Egon W. Kreutzer, Elsendorf (N.-Bay.)

Olaf_Scholz_SPD_Inkompetenz_Scholzismus_Scholzsche_Amnesie_Doppelwumms_Sozialverrat_Kanzlerdarsteller_Kanzlerpuppe_Gedaechtnisverlust_Cum_Ex_Finanzskandal_Steuerskandal_Kritisches-Netzwerk Dass etwas geschehen musste, um die Ampel vor dem Winter zu schützen, war klar. Dass FDP und Grüne nicht willens waren, jeweils um ein halbes Kernkraftwerk aufeinander zuzugehen, um vor der eigenen Klientel nicht das Gesicht zu verlieren, war nicht mehr zu übersehen.

Dass es die Aufgabe des Inhabers der Richtlinienkompetenz gewesen wäre, dem Hickhack ein Ende zu bereiten, um noch vor dem Eintreten des GABO (Größter Anzunehmender BlackOut) die Regierungshände in Unschuld zu waschen, wusste jeder, der dem „Machtspiel“ auf offener Bühne mit Interesse folgte.

Ob Scholz sich aufraffen würde, das Notwendige zu tun, stand jedoch bis zuletzt in Frage. Nun hat er einen Brief an seine Minister geschrieben und darin mitgeteilt, was zu tun sei.

Dies allerdings wirft neue Fragen auf.

Der Weiterbetrieb eines zusätzlichen Kernkraftwerkes bis 15. April und die Abschaltung aller drei noch in Betrieb befindlichen am 15. April 2023, das ist ja alles andere als die Lösung der deutschen Energieprobleme. Es ist lediglich die kurzfristige Besinnung auf das Gebot der Vernunft, in Anbetracht einer im Winter verstärkt drohenden, existenzgefährdenden Energiemangellage, auch die letzten noch verfügbaren Reserven zu mobilisieren.

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Giftzwerg Andrij Melnyk geht zurück nach Kiew

Schade, dass er seine Freunde nicht mitnimmt

von Dagmar Henn

Andrij_Melnyk_Andriy_Ukrostan_Ukraine_Faschistenversteher_Neofaschismus_Stepan_Bandera_Nazigrad_Natohure_Kiew_Kiev_Kritisches-NetzwerkEr war immer nur Botschafter der Bandera-Ukraine, aber die deutschen Medien scheinen ihn lieb gewonnen zu haben. Schließlich steht die Bandera-Ukraine in Diensten der NATO. Andrij Jaroslawowytsch Melnyk lieferte die Entschuldigung, die wirklichen ukrainischen Interessen völlig zu ignorieren.

[14. Oktober] Jetzt geht er also endlich, der ukrainische Giftzwerg Melnyk. Und die deutsche Presselandschaft scheint ihm geradezu nachzuweinen. Einen "Lebensretter seines Landes" nennt ihn die Tagesschau, der die Deutschen "zwang", "in den Spiegel zu schauen", und mit den "Irrtümern der Vergangenheit" konfrontierte. Er habe "für Wirbel gesorgt" (t-online), sei als "leidenschaftlicher Vertreter ukrainischer Interessen" aufgetreten (Berliner Zeitung), sei "der vermutlich bekannteste Diplomat, den die Bundesrepublik jemals erlebt hat" (ntv), der sich "mit oft harter Kritik an der Bundesregierung einen Namen gemacht hat" (BR).

Melnyk, der gleich bei Amtsantritt vor bald acht Jahren mit seinem Besuch am Grab des ukrainischen Faschisten Stepan Bandera seine Gesinnung klar zu erkennen gab, der herumpöbelnde Russenhasser, der Bundeskanzler Olaf Scholz eine "beleidigte Leberwurst" nannte und immer nur eines kannte, Waffen fordern, mehr Waffen und noch mehr Waffen. Dass das einer Rüstungslobbyistin wie Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP) recht ist, muss nicht verwundern.

Aber warum tun sie jetzt alle so, als sei dieser als Diplomat offenkundig völlig unqualifizierte Nazipropagandist eine Person, die man achten müsse, die man sogar vermissen könne?

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Yuval Noah Harari: Der Welt-Ideologe des Tieres

Entwicklung aus dem Menschenaffen HOMO DEUS  Maschinen-Tier

Hararis radikaler, offen ausgesprochener Angriff auf die Menschheit

von Herbert Ludwig | FASSADENKRATZER

Zur Frage nach dem Wesen des Menschen und wie seine Zukunft aussieht, dominiert derzeit der israelische Historiker Yuval Noah Harari den Weltmarkt der Ideen. Er gilt heute als einer der einflussreichsten Intellektuellen weltweit. Mächtige Politiker der Welt konsultieren ihn als Ratgeber, und beim „Weltwirtschaftsforum“ (WEF) erklärt er, wohin die Zukunft des Menschen steuert, bzw. gesteuert wird.

Er betrachtet die Geschichte der Menschheit vollkommen materialistisch als einen rein biologisch-psychologischen Prozess höherer Tiere, deren Götter ausschließlich in ihrer Vorstellung existierten. Doch durch die Verschmelzung mit künstlicher Intelligenz (KI) und Gentechnik steige eine Elite zu einem „Homo Deus“ auf, während die große Masse nutzlos und überflüssig werde.

Yuval-Noah-Harari-Weiterentwicklung-Ueberfluessige-Hoeherentwicklung-Untermensch-HOMO-DEUS-Verwertbarkeit-Elitenoptimierung-Entmenschlichung-Kritisches-Netzwerk

Wir haben uns bereits im vorigen Artikel mit dem Titel »Yuval Noah Harari: Menschen werden überflüssig. Die meisten Menschen bald „nutzlos“ und nicht mehr „zu brauchen“«. mit der These Hararis befasst, die Zukunft der Menschheit bestehe darin, immer ausgefeiltere Technologien zu entwickeln, wie künstliche Intelligenz und Biotechnik, die es ermöglichten, die Menschen zunehmend in ihren bisherigen Arbeitsplätzen zu ersetzen, so dass die meisten Menschen dadurch nutzlos und überflüssig würden. Spule man ins frühe 21. Jahrhundert vor, sei man in der Zeit, wo „wir die große Mehrheit der Bevölkerung einfach nicht mehr brauchen.

Wer ist Yuval Harari und wie ist sein Denken geartet, das global einen so starken Einfluss ausübt?

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Parteinahme im Interesse imperialistischer Geopolitik

Im Krieg: „Alu-Helm ab zum Gebet!“

by Gerhard Mersmann | NEUE DEBATTE

Aluhuttraeger_Aluhut_Aluhuete_Schwurbler_Schwurblerei_Geschwurbel_Andersdenkende_Unangepasste_Unangepassheit_Hirnverschmutzung_Verschwoerung_VerschwoerungstherorienWir sind im Krieg. Wer das bezweifelt, aber gleichzeitig auf deutschen Panzern in ukrainischem Echt-Einsatz über das Geschehen berichtet und sich im Mantel der Neutralität wähnt, toppt alles, was unter den Begriffen der Aluhüte und Schwurblerei firmiert.

Das Heer regierungsamtlicher Aluhüte und medial entmündigter Schwurbler ist groß, zu groß. Insofern muss man den Anstrengungen der Kriegspartei im eigenen Land eines zugestehen: Sie haben ganze Arbeit geleistet! Das Stigma, das geschaffen wurde, um allen Zweiflern an den herrschenden Narrativen mit einem Schlag die Zurechnungsfähigkeit abzusprechen, ist zum Massenphänomen in den eigenen Reihen geworden.

► Der Russe natürlich

Es ist schon eigenartig zu beobachten, dass die Anschläge auf die Nordsee-Pipelines, die einen Sabotageakt erster Güte gegen die Bundesrepublik Deutschland darstellen, nahezu in einem kollektiven Schweigen zu versinken drohen, während die Unterbrechung des Funkverkehrs der Deutschen Bahn, die für einen halben Tag den Betrieb in Norddeutschland lahmgelegt hat, von hektischen Erklärungen begleitet werden.

Schnell war ausgemacht, dass es sich um Sabotage handelt und nahezu unisono twittert die politische Klasse ihre Forderung, alle Anlagen der kritischen Infrastruktur in Zukunft militärisch sichern zu müssen. Der suggerierte Ausgang ist klar: Der Russe war es und wir müssen wachsam sein!

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EU-Diletanten: Unzurechnungsfähigkeit aus Größenwahn

Europäische Befindlichkeit: Rausch oder böser Traum?

by Gerhard Mersmann | NEUE DEBATTE

EU-Diktatur-Sackgasse-Kritisches-NetzwerkWollte man bösen Mächten einen Rat geben, wie sie den Versuch zumindest Zentral- und Westeuropa zu einigen verhindern können, so wäre der mit dem lapidaren Wort „Abwarten“ bereits umfänglich gegeben. Denn was kann trauriger sein als die Agenden, mit denen die EU in diesen Zeiten wertvolle Zeit verschwendet?

Keine Fragen auf dem Kriegskurs

Da werden zwar neue Formate geschaffen, wie das Bürokratien so gerne machen, aber das, was die Menschen tatsächlich interessiert, findet gar nicht statt. Stattdessen wird die Serie von Sanktionspaketen gegen Russland fortgesetzt, obwohl längst erwiesen ist, dass sie die eigene Ausgangslage mehr schädigen als die des als Feind Ausgemachten. Folglich stehen auf der Agenda auch nicht Fragen, die, so skandalös sie sind, auf Platz eins stehen müssten.

Wer hat die Nordstream-Pipelines durch Sabotage grundlegend beschädigt? Kein Wort? Und ihr nehmt euch selbst noch ernst? Kein Nachfragen des Investors? Kein aktives Suchen der Bundesrepublik? Kein Protest? Auch nicht, nachdem Mitglieder des gleichen Bündnisses Freudensdepeschen herausgehauen haben?

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Die Fantasie des Alleinherrschers: Wahrnehmung und Wirklichkeit

Geopolitik: Der Elefant im Raum

Die Ausführenden sind nicht die Entscheider!

von Dagmar Henn

Wladimir_Putin_totgelacht_Sanktionen_Sanktionspolitik_Wirtschaftssanktionen_Gasboykott_Russland_Krisenmanager_Handelsboykott_Patriotismus_Kremlin_Souveraenitaet_Kritisches-Netzwerk Dem Westen geht es um "Werte", während Wladimir Putin verborgene imperiale Absichten hegt? In Wirklichkeit ist die russische politische Kommunikation wesentlich offener als die westliche; aber es ist wichtig, genau von dieser Tatsache abzulenken.

Zu Putins siebzigsten Geburtstag überschlug sich die deutsche Presselandschaft wieder mit Meldungen über den "Kremlchef" (FAZ), der mit "Lügen, Täuschen und Drohungen" (FOCUS) zu handeln gewohnt sei und jetzt vor einem "Kontrollverlust" (DIE ZEIT) stehe. Das ist die Geschichte, die seit Jahren verkauft wird: ein Alleinherrscher, dessen geistige Gesundheit fraglich ist und dessen Handlungen Rätsel aufgeben. Besonders gerne wird dann noch finster "KGB" geraunt.

Sonderlich glaubwürdig schienen mir diese Geschichten aber noch nie. Das hat mehrere Gründe. Zum einen weiß ich vielleicht etwas mehr über Nachrichtendienste als die Durchschnittsbevölkerung, zum anderen kenne ich die Abläufe innerhalb kommunistischer Parteien, und zum dritten ist die Vorstellung des "Alleinherrschers" eine absolute historische Fiktion, die es nie gegeben hat und auch nie geben wird.

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Der Zufall sorgt im Drehbuch der Wahrscheinlichkeiten für die Knalleffekte

Der Zufall konterkariert die Arroganz der Wahrscheinlichkeit.

von Egon W. Kreutzer, Elsendorf (N.-Bay.)

Die letzten Tage brachten ein Nachrichtenpotential mit sich, das in normalen Zeiten für ein ganzes Jahr ausgereicht hätte.

Ich will jetzt nicht bis in meine Jugend zurückgehen, wo die Kuba-Krise der Welt den Atem stillstehen ließ. Schließlich habe ich diese Vorgänge sehr naiv und vollständig dem US-Narrativ folgend erlebt und geblieben sind mir nur summarische Erinnerungen. Doch zu diesen summarischen Erinnerungen gehört eben auch die fast panische Angst der Erwachsenen vor dem großen Atomkrieg und die überaus massive mediale Begleitung, die auch keinesfalls abrupt endete, als Nikita Sergejewitsch Chruschtschow seine mit Raketen für die Stationierung auf Kuba beladenen Frachtschiffe wieder umkehren ließ.  

Nein, nehmen wir ein Ereignis, das weniger weit zurückliegt und mehr als ein ganzes Jahrzehnt dominierte: Die Pulverisierung von zwei Türmen und einem Hochhaus des World Trade Centers in New York. Ich weiß nicht mehr, wie viele Monate lang kein Tag verging, an dem nicht mindestens einmal im Fernsehen die Bilder von den Türmen und den Flugzeugen zu sehen waren. Ein mediales Spektakel, unterlegt von blutrünstigen Tönen der Rache, vom Trommeln für den „War on Terror and Terrorism“, der dann schließlich auch ausgiebigst geführt wurde.

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Nun hat es in den ziemlich flachen Gewässern der Ostsee bei Bornholm ein Ereignis gegeben, das zwar – nach allem was wir wissen – noch kein Todesopfer gefordert hat, aber in seiner verheerenden Wirkung auf die Wirtschaft und die Zivilbevölkerung Deutschlands und seiner Nachbarn in der EU, den Sachschaden, den 9/11 angerichtet hat, um ein Vielfaches übertrifft. Gut, ein paar Tage lang haben wir die Bilder gesehen, die zeigten, dass sich die Ostsee über den Leckstellen in eine Art Whirlpool verwandelt hat, und es wurden Untersuchungen und Aufklärung versprochen, genau wie auch versprochen wurde, dass wir gut über den Winter kommen werden, wenn wir alle nur ein bisschen sparen. Aber damit hat sich das auch schon wieder.

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Nds-Wahl: Giftmischer als Heilsbringer

Aufwachen in Deutschland wird es nicht geben

Dieses Land ist nicht mehr zu retten

Von Daniel Matissek | ANSAGE.org

Kriegstreiber_Die_Gruenen_Frieden_schaffen_Waffenlieferungen_Kriegspartei_Kriegsrhetorik_Baerbock_Habeck_Transatlantiker_Kritisches-NetzwerkEs kam schlimmer als befürchtet: Von einer „Denkzettel”-Wahl kann angesichts des Wahlergebnisses nicht ansatzweise die Rede sein. Nicht einmal der Hauch eines allergeringsten Signals lässt sich daraus ablesen, dass die Mehrheit der Bevölkerung die katastrophale linksgrüne Energiepolitik als maßgebliche Ursache der energiepolitischen und wirtschaftlichen Jahrhundertkrise identifiziert hätte, auf die wir zusteuern. Weit über drei Viertel der Niedersachsen gaben SPD, CDU und vor allem Grünen die Stimme.

Vor allem der von den Medien und der journalistischen Claque in den öffentlich-rechtlichen Wahlkampfberichterstattungen seit Schließung der Wahllokale unentwegt unüberhörbar bejubelte „Erfolg der Grünen”, die aberwitzigerweise noch den stärksten Stimmenzuwachs aller Parteien (plus 5,8 Prozent) zeigten, räumt die allerletzten Zweifel aus, dass Kausalzusammenhänge und politische Verantwortlichkeiten nicht mehr wahlentscheidend sind.

Deutschland kann von fachfremden Selbstversorgern, inkompetenten Zivilversagern, bekennend und erweislich fachfremden Dilettanten und radikalisierten Ideologen an die Wand gefahren werden – und die dafür hauptverantwortliche Partei gewinnt selbst dann noch an Wählerstimmen, wenn der Schaden bereits für jedermann sichtbar ist.

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Kriegshetzer und Dilettanten sollten das Spielfeld verlassen

An die Oberfläche gespülte Todesengel

Von Tom J. Wellbrock

Womit und mit wem haben wir es bei der derzeitigen Eskalationspolitik im Ukraine-Konflikt zu tun? Wie konnte es so weit kommen und wohin führt es dieses Land? Ein Erklärungsversuch.

In Politik und Medien scheint es, ein Paradoxon zu geben. Auf der einen Seite wird vor der Gefahr eines Dritten Weltkriegs gewarnt. Auf der anderen Seite wird beschwichtigt und der Hinweis auf einen Atomschlag als Panikmache gewertet, die die Bevölkerung verunsichern soll. Es wird Zeit, dass die Kriegshetzer und Dilettanten das Spielfeld verlassen.

Buendnis_90_Revanchismus_Kriegspartei_Russophobie_Russenhasser_Transatlantiker_Kriegstreiber_Kriegsrhetorik_Kriegstreiber_Neofaschismus_Antirussismus_Kritisches-Netzwerk

In der heutigen Zeit Politiker der Gegenwart zu zitieren, macht nur in den seltensten Fällen Sinn. Der Großteil der politischen Verantwortungsträger mag Zitierfähiges absondern, das aber bestenfalls später in den Geschichtsbüchern stehen wird, um zu dokumentieren, dass die, welche die Katastrophe herbeigeführt haben, Namen und Biografien haben. Daher begnügen wir uns mit einem Zitat von John F. Kennedy:

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Zwanghafte Wachstumswahnvorstellungen der Liz Truss

«growth, growth, growth» – egal, was denn wachsen soll

In UK gibt es weit mehr Schafe als Rinder, so auch in der Politik!

von Urs P. Gasche, Bern | Online-Zeitung INFOsperber

Die Konservativen hätten drei Ziele: «Wachstum, Wachstum, Wachstum», sagte Truss. Das ist ein Rezept des vergangenen Jahrhunderts.

Nach der Rede der britischen Premierministerin Liz Truss vor dem Parteitag der Konservativen in Birmingham äußerten Ökonomen und große Medien erhebliche Zweifel, dass die Wirtschafts- und Finanzpolitik von Truss zum angestrebten Wachstum führe. Im Gegenteil: Sie prognostizieren für 2023 ein geringeres Wachstum des Bruttoinlandprodukts als im laufenden Jahr mit im Moment nominal rund drei Prozent. Der Weltwährungsfonds (IWF) erwartet für Großbritannien im nächsten Jahr ein Wachstum von sogar nur 0,5 Prozent.

Liz_Mary_Elisabeth_Truss_Steuergeschenke_Wirtschaftsliberalismus_Wachstumswahn_Wirtschaftswachstum_Neoliberalismus_Tories_Kritisches-Netzwerk

Offensichtlich ist es völlig gleichgültig, wie das Wachstum zustande kommt.

Das Bruttoinlandprodukt kann nur steigen, wenn mehr konsumiert und investiert wird oder wenn mehr Produkte und Dienstleistungen ins Ausland verkauft werden können. Liz Trust verlor kein Wort darüber, welcher Konsum und welche Exporte denn angekurbelt werden sollen. Es genüge, Steuern zu senken und zu deregulieren. Dann würde das Wirtschaftswachstum automatisch in Gang gesetzt.

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Die Unnachgiebigkeit der Liz Truss

Truss offenbart die gegenwärtige Instabilität westlicher Demokratien

von Graham Hryce, australischer Journalist

Die Turbulenzen in der britischen Innenpolitik könnten verheerende Folgen haben. Sie spiegeln auch den aktuellen Zustand des kollektiven Westens wider, wo wirtschaftliche und politische Instabilität dramatisch zugenommen haben.

Selbst die glühendsten Verfechter einer angeblichen Stabilität in den westlichen Demokratien müssen vergangene Woche durch die außerordentliche wirtschaftliche und politische Krise, die von der neuen britischen Premierministerin Liz Truss ausgelöst wurde, erschüttert worden sein.

Liz_Mary_Elisabeth_Truss_Tories_Konservative_Partei_Conservative_and_Unionist_Party_Neoliberalismus_Wirtschaftsliberalismus_Mini-Budget-Kritisches-Netzwerk

Noch in derselben Woche, in der Schatzkanzler Kwasi Kwarteng der Premierministerin ein "Mini-Budget" übergab, stürzten das britische Pfund und der Markt für Staatsanleihen ab. Die Zinsen und Hypothekenzinsen stiegen an, wobei einige Hypothekenmärkte sogar schlossen, die 'Bank von England' sah sich zu einer höchst ungewöhnlichen fiskalischen Intervention genötigt, um den Zusammenbruch großer Pensionsfonds zu verhindern. Und der 'Internationale Währungsfonds' (IWF) kritisierte Truss auf eine Weise, die normalerweise den Staatschefs von hoch verschuldeten Bananenrepubliken vorbehalten ist.

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Die Deutsche Gesellschaft hat einen Hang zur Selbstzerstörung

Die Dauerbüßer

von Susanne Begerow, Diplompsychologin und Publizistin

Die Deutschen quälen sich derzeit auf jede erdenkliche Weise selbst — sind dies Reinigungsrituale, mit denen noch immer eine historische Schuld gesühnt werden soll?

Mit Widersprüchen können die meisten nicht so gut umgehen. Diese verursachen psychischen Stress, weil man sich mal zur einen, mal zur anderen Seite hingezogen fühlt. Deshalb neigen wir unbewusst dazu, diese Widersprüche zu glätten und ein Weltbild zu konstruieren, in dem alle Teile zueinanderpassen wie bei einem Puzzle. Zum Beispiel: Eine ehemals pazifistische Partei stellt sich an die Spitze der neuen Kriegsbewegung.

Wer will das noch verstehen?

Abgehaengte-Benachteiligte-Drangsalierte-Erschoepfung-Lethargie-Missmut-Paralyse-Passivitaet-Traurigkeit-Kritisches-Netzwerk-Unmut-Unzufriedene-Unzufriedenheit

Deshalb werden Narrative [mit Mehrheitsrelevanz; H.S.] konstruiert, die die auseinanderfallenden Wahrheitsbruchstücke wieder zusammenkleben sollen. „Friedensschaffende Maßnahmen“ und so. Ein besonders schwer zu verstehender Widerspruch besteht darin, dass Politiker, die den Nutzen des Volkes mehren sollen, eher alles tun, um ihm zu schaden.

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Schulen ohne persönlich anwesende Schüler und Lehrer

Schulen sind die Labore unserer Zukunft

Das Verblödungssystem

von Willy Meyer | RUBIKON

Metaverse_Maske_Kinder_Schueler_Schulbildung_Schulform_Schulsystem_Bildungsauszulagerung_digitale_Realitaet_Digitalisierung_Digitaltechnologie_Kritisches-NetzwerkDas World Economic Forum (WEF) fantasiert über eine dystopische „Schulform“, in der es keine Tafelkreide, keine Kreativität und auch kein physisches Miteinander mehr gibt.

Es war als vorübergehende Notlösung angekündigt gewesen, soll nun aber dauerhaft als neue Form des „Learnings“ etabliert werden: Schulen ohne persönlich anwesende Schüler und Lehrer. Diese sollen nur noch körperlos präsent sein: digital. Gerade das „Begreifen“ im wörtlichen Sinn, das Lernen durch sinnliche Erfahrung, wird so gänzlich unmöglich gemacht. Das Übermaß von den Unterricht stützender 'Künstlicher Intelligenz' (KI) macht die Entwicklung von natürlicher Intelligenz eher schwerer. Auch die Kreativität kommt zu kurz, wenn sich der Mensch der Maschine anpassen soll anstatt umgekehrt.

► Aber wer kann so etwas wollen?

Während in den Schulen Schüler und Lehrer gerade um einen Neubeginn unter dem Motto „Weiter so“ ringen, zaubern im Hintergrund die vermeintlichen Führer und Eliten der Welt unversehens neue Bildungskonzepte aus dem Hut, die allen Widrigkeiten gewachsen sein und Schule und Lernen zukunftsfähig machen sollen. Die Zukunft, die hier gemeint ist, ist allerdings so dystopisch, dass man sie besser verhindern sollte, anstatt sich ihr dienstbeflissen anzupassen.

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Gesellschaftlich genehme Haltungen statt Bildung

Junge Menschen werden an unseren Schulen ideologisch indoktriniert.

von Willy Meyer | RUBIKON

Im Windschatten der massiven Einschränkungen an Deutschlands Schulen durch die bildungsbehördlich angeordneten sogenannten Coronamaßnahmen setzt sich ein Trend fort, der dabei ist, die gesamte Bildungslandschaft auf den Kopf zu stellen. Schule vermittelt zunehmend weniger Bildung; stattdessen fördert sie gesellschaftlich genehme Haltungen in der Schülerschaft. Heranwachsende lernen nicht mehr eigenständig zu denken, vielmehr das „Richtige“ zu denken — und das bedeutet immer: was die Eliten und Zeitgeist-Designer vorgeben.

Nun darf sich auch die Schule meines Sohnes stolz „Schule ohne Rassismus — Schule mit Courage“ nennen. Sie liegt damit voll im Trend, denn deutschlandweit gibt es mittlerweile gut 3.800 solcher mit diesem Prädikat versehenen Schulen und damit besuchen etwa zwei Millionen Schüler eine solche Einrichtung.

Schule_Fruehkonditionierung_Kindermanipulation_Kindermanipulation_Bildungsdefizit_Bildungspolitik_Schuelermanipulation_Kritisches-Netzwerk

Seit 1992 koordiniert der Trägerverein 'Aktion Courage e.V.' bundesweit das Netzwerk „Schule ohne Rassismus — Schule mit Courage“ mit der Intention, junge Menschen gegen eine Vielzahl von Diskriminierungen aktiv werden zu lassen. Das Netzwerk entstand infolge der Ereignisse in Hoyerswerder, Mölln und Solingen, und zielt „auf eine diskriminierungssensible Schulkultur und Dauerhaftigkeit im Engagement.

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WEF-Berater Yuval Noah Harari: Menschen werden überflüssig

Die meisten Menschen bald „nutzlos“ und nicht mehr „zu brauchen“.

von Herbert Ludwig | FASSADENKRATZER

Yuval-Noah-Harari-Ueberfluessige-Verwertbarkeit-Bevoelkerungsreduktion-Depopulation-Elitenfaschismus-Entmenschlichung-Entvoelkerung-Kritisches-NetzwerkDer israelische Historiker und Top-Berater des Weltwirtschaftsforums (WEF) Yuval Noah Harari sagte in einem Interview, die große Mehrheit der Bevölkerung werde im frühen 21. Jahrhundert überflüssig werden. Die Zukunft bestehe darin, immer ausgefeiltere Technologien zu entwickeln, wie künstliche Intelligenz und Biotechnik, welche es ermöglichten, die Menschen zunehmend in ihren bisherigen Arbeitsplätzen zu ersetzen, so dass die meisten Menschen dadurch nutzlos und überflüssig würden. Spule man ins frühe 21. Jahrhundert vor, sei man in der Zeit, wo „wir die große Mehrheit der Bevölkerung einfach nicht mehr brauchen.

Dies soll nachfolgend widerlegt und seinen untermenschlichen Prämissen nachgegangen werden.

► Mehrheit nutzlos

In dem Interview mit Chris Anderson, dem Leiter von TED, fasste Harari die rasante Entwicklung der modernen Technologien ins Auge und die Sorgen und Ängste, die viele „einfache Leute“ damit verbinden. Diese befürchteten, in einer von „intelligenten Menschen“ geführten Zukunft „zurückgelassen“ zu werden. Diese Befürchtungen, so Harari, seien gerechtfertigt, wenn man bedenke, dass die neuen Technologien in vielen Kategorien der Wirtschaft die bestehenden Arbeitsplätze verdrängen:

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Wirtschaftliche Sanktionen staatlicher Machthaber

Russland kaputt kriegen und dabei die Weltwirtschaft schädigen

von Manfred Kannenberg mit Anmerkungen von hl | FASSADENKRATZER

Vorbemerkung: Die Instrumentalisierung der weltweiten Wirtschaftsbeziehungen für imperialistische Machtziele der politischen Staaten ist gegen die elementaren Lebensbedürfnisse der Menschen und der Menschheit gerichtet. Das erleben wir gerade wieder unmittelbar.

In der heutigen arbeitsteiligen Wirtschaft arbeitet de facto keiner mehr für sich, sondern über die gesamte Erde hin jeder für andere und andere für ihn. Dieses hohe Gut des Austausches in wachsender menschlicher Gemeinsamkeit muss den zerstörerischen Eingriffen der politischen Macht-Psychopathen endlich dadurch entzogen werden, dass die Wirtschaft gegenüber dem Staat eine selbständige Stellung erhält, die Angelegenheit der Bürger selbst ist.

Sanktionen_sanctions_Sanktionsfanatismus_Wirtschaftssanktionen_Eskalationsspirale_Boykottfanatismus_Embargo_Gasembargo_Kritisches-Netzwerk

Der wirtschaftliche Austausch der Menschen ist von Natur aus friedlich. Indem die staatlichen Machthaber sich anmaßen, durch wirtschaftliche Sanktionen gegen andere Länder in diesen friedlichen Prozess einzugreifen, machen sie ihn zum zerstörerischen Instrument des Krieges. Fallen wir ihnen endlich in den Arm!

Nachfolgend aktuelle Gedanken Manfred Kannenbergs [1] zu diesem Thema. (hl)

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Lehrermangel durch jahrzehntelange Fehlplanung

Bildungskahlschlag auf dem Rücken unserer Kinder und Jugendlichen

Von Ralf Wurzbacher | NachDenkSeiten

Lehrermangel_Lehrernotstand_Lehrkraeftemange_Bildungskahlschlag_Bildungsmisere_Bildungsnotstand_Paedagogenmangel_Lernrueckstaende_Unterrichtsausfall_Kritisches-NetzwerkSachsen-Anhalt probt die Vier-Tage-Woche, Nordrhein-Westfalen verschiebt Tausende Pädagogen auf fremdes Terrain und Sachsen setzt auf „planmäßigen Unterrichtsausfall“. Ein so bisher nie dagewesener Lehrermangel treibt die seltsamsten Blüten und wird künftig doch nur der Normalfall sein. Es rächen sich jahrzehntelange Fehlplanung im Zeichen von Rotstift und Entstaatlichung und mit dem letzten Aufgebot an Amateurpaukern wird der neoliberalen Privatisierungslobby der Boden bereitet.

Es gibt schönere Perspektiven. Aber die kosten Geld.

An manchen Schulen in Thüringen hat Unterricht fast schon Seltenheitswert. Er wisse von Fällen, da werde nur an drei Tagen gelehrt, „weil an den anderen Tagen keine Lehrer vorhanden sind“, gab zuletzt Christian Tischner, bildungspolitischer Sprecher der CDU im Erfurter Landtag, zu Protokoll.

In den siebten Klassen am Tilesius-Gymnasium in Mühlhausen/Thüringen zum Beispiel müssten in den kommenden vier Wochen 40 Stunden ausfallen, 24 wären es bei den achten Klassen, berichtete unlängst der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR). Das Karriereportal des Landesbildungsministeriums beziffert die Personallücke dieser Tage mit 762, wohingegen Tischner glaubt, es fehlten weit über 1.500 Kräfte.

Die Stellen, die man allein zur Beschulung der ukrainischen Flüchtlingskinder bräuchte, „werden gar nicht ausgeschrieben“.

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ROT-GELB-GRÜN: Regieren gegen Deutschland

Ein Jahr nach der Bundestagswahl

ROT- GELB-GRÜN ruiniert unser Land und viele Menschen.

von Dagmar Henn

Bundesregime_Schande_Bananenrepublik_Ampelkoalition_Ampelregierung_Politikdarsteller_Politikversagen_Dilettantismus_Wirtschaftszerstörung_Kritisches-NetzwerkHätte man das ahnen können vor einem Jahr, Frieren, kalt Duschen und dafür Waffen für die Ukraine? Ein Rekord wurde sicher gesetzt, in diesem einen Jahr – ein Negativrekord. Alles kam noch schlimmer, als man fürchten konnte. Ein Fall für die Geschichtsbücher.

So, da sitzen wir ein Jahr nach der Bundestagswahl und sollen diese Suppe auslöffeln, die wir uns angeblich eingebrockt haben. Eine kalte Suppe natürlich. Und ich soll eine Art Bilanz ziehen, ein Jahr danach.

Da fängt das Problem schon bei der Benennung des Gegenstands an. Deutsche Regierung? Kann man nicht nehmen, weil das voraussetzen würde, dass im deutschen Interesse gehandelt wird. Regierung von Deutschland? Regierung über Deutschland?

Was ist der passende Begriff für eine Truppe, die mit erschütternder Konsequenz das Gegenteil dessen tut, was für das Land und seine Bewohner gut wäre? Regierung gegen Deutschland?

Weil ich ein träger Mensch bin, schaue ich nach, was ich unmittelbar nach der Wahl geschrieben habe.

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Einseitigkeit und Regierungs-Propaganda der Öffentlich-Rechtlichen

Langjährige Redakteure wenden sich an Kollegen und Öffentlichkeit

  Aufruf von Martin Ruthenberg (Vorbem. von Herbert Ludwig | FASSADENKRATZER )

Wächst endlich der Widerstand der Mitarbeiter des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gegen dessen einseitige, lügenhafte und propagandistische Berichterstattung, welche die Urteilsfähigkeit der Bürger und damit die Demokratie in ihrem Kern aufhebt? Mit dem langjährigen Rundfunk-Redakteur Martin Ruthenberg, der 25 Jahre lang für den SWR gearbeitet hat, meldet sich nach Ole Skambraks ein weiterer Mitarbeiter zum zweiten Mal zu Wort.

In einer Audiobotschaft kritisiert er punktgenau die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten und wirft ihnen die permanente Verletzung ihres Auftrages zu objektiver Berichterstattung vor, die Unparteilichkeit, Meinungsvielfalt und Ausgewogenheit zur Leitlinie hat (Medienstaatsvertrag, kurz MStV, bis 7. November 2020 bekannt als Rundfunkstaatsvertrag  siehe im Zweiten Abschnitt den § 11).

Medienmacht-Machtmedien-mediale-Hirnverschmutzung-Massenkonditionierung-Massenmanipulation-Volksverdummung-ARD-ZDF-Volksverbloedung-Kritisches-Netzwerk-Angst

Am 5. Oktober 2021 hatte bereits der ehemalige Redakteur im SWR und Mitarbeiter im Programm-Management Sounddesign, Ole Skambraks, im Online-Magazin „Multipolar“ einen offenen Brief unter dem Titel „Ich kann nicht mehr“ publiziert, der laut Angaben des Autors millionenfach gelesen und in vier Sprachen übersetzt worden sei.

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Corona-Narrativ: staatliche Repression und Verurteilung gegen Arzt

Erneut Arzt wegen Abweichen von der staatlich verordneten

medizinischen Wahrheit“ verurteilt

Bericht von Dr. Thomas Külken (Anm. von Herbert Ludwig | FASSADENKRATZER )

Justitia-Justiz-Gerechtigkeit-Gewaltenteilung-Justizapparat-Rechtsstaat-Rechtsstaatlichkeit-Rechtstreue-Rechtswesen-Richteraemter-Kritisches-Netzwerk-BundesverfassungsgerichtVorbemerkung: In der Sitzung des Corona-Ausschusses vom 8.7.2022 berichtete der Arzt Dr. Thomas Külken von dem Strafprozess gegen ihn und seine Verurteilung zu einer Geldstrafe von 18.000 €, ersatzweise 180 Tage Haft, durch das Amtsgericht Staufen im Breisgau. Ihm wird vorgeworfen, 13 Atteste zur Befreiung von der Maskenpflicht ausgestellt zu haben, ohne dass „hinreichend schwere“ Krankheiten der Patienten dies rechtfertigen würden.

In der staatlichen Verordnung ist allerdings nur von gesundheitlichen Gründen die Rede, über die der Arzt allein entscheidet. In totalitärer Arroganz wurde vorsätzlich geltendes Recht ignoriert und in die Selbstverantwortung des Arztes eingegriffen, um ihn dem verordneten totalitären Narrativ zu unterwerfen. Wir danken Dr. Külken herzlich für sein Manuskript. (hl)

Bericht von Dr. med. Thomas Külken

Es geht um ein Verfahren wegen angeblich falscher Atteste zur Befreiung von der Maskenpflicht. Das Verfahren endete am 27. Juni in erster Instanz mit einer Verurteilung zu einer Geldstrafe von 180 Tagessätzen. Gegen das Urteil haben wir Rechtsmittel eingelegt.

Zur Vorgeschichte: Im Januar 2021 kam es zu der ersten von insgesamt drei Durchsuchungen meiner Praxis – durchgeführt von sechs Beamten bei laufender Sprechstunde. Die schriftliche Begründung des Durchsuchungsbefehls stützte sich auf die Behauptung, dass 13 Atteste ohne vorausgegangenen Patientenkontakt ausgestellt worden seien. Der Einsatzleiter lieferte während der Durchsuchung noch die weitere Begründung nach, dass man ja nur im Internet suchen müsse, um auf meine kritischen Reden zur Corona-Politik zu stoßen.

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Wie frei und demokratisch ist das heutige Deutschland?

Die wahren Verfassungsfeinde in Deutschland sitzen oben

von Dagmar Henn

Olaf_Scholz_SPD_Inkompetenz_Scholzismus_Scholzsche_Amnesie_Doppelwumms_Sozialverrat_Kanzlerdarsteller_Kanzlerpuppe_Gedaechtnisverlust_Cum_Ex_Finanzskandal_Steuerskandal_Kritisches-Netzwerk "Für die Verteidigung von Freiheit und Demokratie" sollen die Deutschen im kommenden Winter frieren und zusehen, wie ihre ökonomische Lebensgrundlage ruiniert wird. Um etwas zu verteidigen, muss man es allerdings erst einmal haben. Also, wie frei und demokratisch ist das heutige Deutschland?

Eines kann man mit Sicherheit sagen – um die demokratischen Rechte ist es in Deutschland schlecht bestellt. Aber wie schlecht? Es gibt immer wieder einzelne Ereignisse, die bekannt werden und, wenn auch nicht im Mainstream, Empörung hervorrufen, aber es ist schwierig, ein Gesamtbild zu erstellen.

► Olaf Scholz

Die jüngste Aussage von Bundeskanzler Olaf Scholz ist allerdings symptomatisch für diesen Zustand. Was er während seiner Rede beim GdP-Bundeskongress gesagt hat, ist schlimm genug:

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Dynamisch regressiver, epigonaler Eklektizismus

Once upon a time - Es war einmal vor langer Zeit

von Egon W. Kreutzer, Elsendorf (N.-Bay.)

Hinterfragen_Hinterfragung_Nachdenken_Selbstdenken_Selbstdenker_Andersdenker_Andersdenkende_analysieren_nachrecherchieren_anzweifeln_Skepsis_Misstrauen_Schnug_Kritisches-NetzwerkVorbemerkung: Die Überschrift dieses Artikel macht sicher einige Leser neugierig, auf Andere mag sie vielleicht etwas befremdlich oder gar abschreckend wirken - bitte lesen Sie ihn trotzdem! Wie sonst sollte man die Entwicklung Deutschlands der letzten vierzig Jahre unmissverständlich auf den Punkt bringen, ohne sich in den Details verlieren zu müssen?

► Epigone

Lassen Sie mich bitte zunächst mit der Erläuterung des Begriffs des 'dynamisch regressiven, epigonalen Eklektizismus'[1] bei den Epigonen (altgriechisch epígonos „Nachgeborener“) beginnen. Der Ausdruck 'Epigonen' bezeichnet in der griechischen Mythologie die siegreichen Nachkommen in der Tragödie 'Sieben gegen Theben', im neuzeitlichen 'modernen' Sprachgebrauch aber die 'unbedeutenden Nachfolger bedeutender Vorbilder'. Davon, dass die Epigonen das schafften, was ihren Vätern zehn Jahre zuvor misslungen war, nämlich Theben zu erobern, ist im heutigen Sprachgebrauch nur übrig geblieben, dass ihnen nichts Neues eingefallen ist.

Sie haben einen bereits geführten Krieg nur wiederholt, statt sich einen neuen Gegner zu suchen und einen neuen Krieg zu führen. Epigonen fehlt der eigene kreative Ansatz. Ihre Taten und Werke sind, auch wenn sie vollendeter und erfolgreicher erscheinen als die Originale, nur reproduktiv, also Kopien.

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Desaströse Grünomanie: Pleiten, Pech und Pannen

Hamburgs Umweltsenator Jens Kerstan bittet Habeck um Hilfe

von Egon W. Kreutzer, Elsendorf (N.-Bay.)

Weit ist es gekommen, mit der Freien und Hansestadt Hamburg. Wer sich nach den ersten und absolut frappierenden Erfahrungen mit Habecks Aktivitäten immer noch hilfesuchend an Habeck, Bundesminister für Klimawahn und Wirtschaftszerstörung, wendet – der kann nur ein Grüner sein.

Und so ist es auch. Jens Hinrich Kerstan, (* 18. Februar 1966 in Hamburg), seit April 2015 Hamburger Umweltsenator, ist – früher als erwartet – mit den ambitionierten Plänen, im Hamburger Stadtteil Moorburg ein schwimmendes LNG-Terminal zu installieren, selbst ins Schwimmen geraten und dann im Elbschlick hängengeblieben.

Jens_Hinrich_Kerstan_Hamburg_Moorburg_Umweltsenator_Mallorca_Energiediaet_Wohndiaet_Doppelmoral_Heuchler_Klimaplan_Schlick_LNG-Terminal-Kritisches-Netzwerk  Buendnisgruene-Energienotstand-Energiepreise-Energiekosten-Stromkosten-Gasnotstand-Verbotspartei-Kriegspartei-Baerbock-Habeck-Kritisches-Netzwerk-Heizkostenexplosion  Robert_Habeck_Pannenminister_Fluessigerdgas_Gasboykott_Gasknappkeit_Gaskraftwerke_Gasmange_Klimapsychose_Klimawahn_liquefied_natural_gas_Kritisches-Netzwerk

500.000 Kubikmeter Schlick müssten erst einmal weggebaggert werden. Das hört sich viel an, und scheint den grünen Umweltsenator zu überfordern. Es ist aber gar nicht so viel. Alleine zum Freihalten der Fahrrinne hat Hamburg 2021 35 Millionen Kubikmeter Schlick aus der Elbe geholt, also das 70-fache Volumen.

Man möchte sagen: „Na also. Geht doch!

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Etappen einer dauerhaften weltpolitischen Neuausrichtung

Die wahre Ursache des Krieges in Europa ist die Politik der USA

Droht bei einer neuen bipolaren Weltordnung ein großer Krieg?

von Timofei Bordatschew

Die Versuche der USA sind gescheitert, die Weltgemeinschaft zum Einnehmen ihrer Position in Bezug auf die Ukraine zu zwingen. Der größere Teil der Welt ist nicht daran interessiert, in den Kampf zwischen Russland und dem Westen hineingezogen zu werden.

erde_earth_weltkugel_kollaps_zerstoerung_destruction_katastrophe_erderwaermung_klimaschutz_klimawandel_treibhauseffekt_treibhausgas_glashauseffekt_kritisches_netzwerk.pngWas wir derzeit erleben ist nicht der Kalte Krieg und Russland ist nicht die Sowjetunion. Eines der Zeichen der derzeitigen Veränderungen ist nicht die Spaltung der Welt in gegensätzliche Lager, sondern die Anpassung an veränderte Bedingungen infolge eines Konflikts unter Großmächten. Dies könnte sehr wahrscheinlich ein Signal dafür sein, dass wir in Zukunft keine Wiederherstellung der bipolaren internationalen Ordnung erleben werden, wie sie von 1945 bis 1990 Bestand hatte.

Die Haltung des größten Teils der Welt zu dem Konflikt zwischen Russland und dem Westen zeigt, dass die Menschheit jetzt viel geeinter und fähiger ist, sich den Gegebenheiten anzupassen; selbst an große Herausforderungen, die bis vor Kurzem noch nicht in Betracht gezogen wurden. Das widerlegt die Vorstellung, der amerikanische Zentrismus mache in Weltangelegenheiten weiterhin jedes Problem, das im Zusammenhang mit Washington steht, zum bedeutsamsten in der Welt und könne zu einer globalen Spaltung führen.

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Karl Jaspers: Zeichen und Wege zur Diktatur

Die Steigerungen zu totalitären Verhältnissen

Der Übergang von der Parteienoligarchie in die Diktatur

von Herbert Ludwig | FASSADENKRATZER

Im Anschluss an seine klare Analyse, dass die Bundesrepublik keine Demokratie, sondern eine Parteienoligarchie ist, die der damals in Basel lehrende bedeutende Philosoph Prof. Karl Jaspers (* 23. Februar 1883 in Oldenburg, Deutschland; † 26. Februar 1969 in Basel, Schweiz) bereits 1965, nur 16 Jahre nach ihrer Gründung, in seinem Buch „Wohin treibt die Bundesrepublik?“ veröffentlichte – lest dazu bitte unbedingt den vorigen Artikel "Keine Demokratie, sondern Parteienoligarchie." -, beschrieb er, wie Kräfte, Gesinnungen und Wege der Oligarchie zu autoritären Verhältnissen und zur Diktatur führen müssen. Dies soll nachfolgend dargestellt und dann aufgezeigt werden, wieweit dies gegenwärtig bereits gediehen ist und wodurch es verhindert bzw. rückgängig gemacht werden kann.

Massensterben_Freiheitsrechte_Grundrechte_Grabsteine_Bankgeheimnis_Briefgeheimnis_Fernmeldegeheimnis_Meinungsfreiheit_Schnueffelstaat_Spitzelstaat_Kritisches-Netzwerk

► I.  Karl Jaspers: Zeichen und Wege zur Diktatur

(1) Aus dem Jahrhunderte währenden Obrigkeitsstaat seien Gesinnungen geblieben, schrieb Prof. Jaspers, die heute noch mächtig seien:

Respekt vor der Regierung als solcher;

Bedürfnis nach Verehrung des Staates in Gestalt repräsentativer Politiker;

die Gefühle der Untertanen gegenüber der Obrigkeit in all ihren Gestalten;

Bereitschaft zum blinden Gehorsam;

das Vertrauen, die Regierung werde es schon recht machen.

In Jaspers Buch „Wohin treibt die Bundesrepublik?“ ist ab S. 146 ff. zu lesen:

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Als Frauen noch Frauen und Männer noch Männer waren

Frauen Quoten Frauen

von Egon W. Kreutzer, Elsendorf (N.-Bay.)

Soll ich mich wirklich zu diesem Thema auslassen? . . . Nun gut. Einen Versuch ist es wert.

Am Anfang des 20. Jahrhunderts standen die Suffragetten, - bitte nicht mit den leckeren Schogetten verwechseln -, mehr oder weniger organisierte Frauenrechtlerinnen in Großbritannien und den Vereinigten Staaten. Die 'Suffragettenbewegung' wurde überwiegend von Frauen aus dem Bürgertum getragen. Die wollten, kaum dass die Monarchien ins Wanken gerieten, das Frauenwahlrecht.

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Durch den kriegsbedingten Arbeitskräftemangel kam es sowohl in den USA als auch in Großbritannien zu einer stärkeren Verankerung der Frauen in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens, was letztlich auch zur allgemeinen Akzeptanz des Frauenwahlrechts führte. Mit der Umsetzung des Frauenwahlrechts in den USA in den Jahren 1919 und 1920 (19. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten) und in Großbritannien ab dem 2. Juli 1928 erreichte die Bewegung ihre Ziele.

Es war nicht einfach und dauerte lange, doch inzwischen sind Frauen und Männer vor dem Gesetz in jeder Hinsicht gleichberechtigt.

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Klopapierhersteller Hakle ist pleite

Vom Hygienepapierhersteller zum Sanierungsfall.

Jetzt hat Deutschland ausgeschissen!

Von Theo-Paul Löwengrub | ANSAGE.org

Jetzt geht es den Deutschen ans Allerheiligste: Die ersten Hygiene- und Klopapierhersteller geben auf. Eine Hiobsbotschaft für das Volk, dessen größte Sorge es im ersten Lockdown der sogenannten „Pandemie“ vor zweieinhalb Jahren war, noch genügend WC-Papier zu hamstern, um diese zuhause zu bunkern. Nach so vielen anderen mittelständischen Unternehmen haben die explodierenden Rohstoff- und Energiekosten nun auch den traditionsreichen Toilettenpapierhersteller Hakle in den Ruin getrieben.

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Am 5. September gab das Unternehmen verdruckst bekannt, die „massiv gestiegenen Kosten für Material- und Energiebeschaffung sowie der Transporte“ hätten bislang nicht in hinreichendem Umfang an die Kunden im Lebensmitteleinzelhandel und den Drogeriesektor weitergegeben werden können.

Im Klartext: Der Betrieb ist nicht mehr tragfähig.

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Überwachung und Kontrollwahn durch Bargeldabschaffung

Skrupellose Ausnutzung einer Machtposition

Illusion über den Charakter des Geldes wird verloren gehen

von Egon W. Kreutzer, Elsendorf (N.-Bay.)

Schnueffelstaat_Spitzelstaat_Plutokratie_Kontrollwahn_Ueberwachungsstaat_Totalitarismus_Bargeldabschaffung_Massenkontrolle_Massenueberwachung_Kritisches-NetzwerkMit der Abschaffung des Bargeldes, so erzählt man uns seit Jahren, würde auch das Schwarzgeld verschwinden, und weil Schwarzgeld grundsätzlich auf illegalem Wege erworben wird, sei das Ende des Bargelds auch das Ende der Drogendealer, der Schwarzarbeiter, der Steuer- und Sozialversicherungsbetrüger, der illegalen Prostitution und des Menschenhandels, ja sogar der Terrorismus müsste ohne Bargeld schlicht und einfach von der Welt verschwinden.

Hinter dieser Legende verbirgt sich der Wunsch, die Kontrolle über jeden einzelnen Menschen zu gewinnen, detailliert zu wissen, was er einnimmt – und von wem – und was er wann ausgibt – und wofür, und an wen.

► Der Traum . .

von absolut vollständigen Profilen aller Menschen, denen man den Krankenkassenbeitrag erhöhen kann, wenn Zigaretten und Schnaps wiederholt auf dem Kassenzettel auftauchen, welcher zur Abbuchung vom Konto mitgeliefert wird, von den Menschen, die man einkassieren kann, wenn der Einkauf im Baumarkt Gegenstände und Materialien enthält, die geeignet erscheinen, Waffen oder Sprengstoff herzustellen.

Menschen per Geldeinzug bestrafen zu können, wenn sie an unliebsame Organisationen oder Blogger Geld spenden sollten, und denen man den Zugriff auf das Konto verweigern kann, sollten sie öffentlich gegen die Regierung opponieren oder sich dem Zugriff per Flucht entziehen wollen.

von der vollständigen Kontrolle, verbunden mit der Möglichkeit jederzeit erzieherische Maßnahmen über Eingriffe in die Verfügbarkeit ihres Geldes vollstrecken zu können, er ist für alle, die ihn träumen, der schönste aller vorstellbaren Träume.

Allerdings ist dieser Traum fehlerhaft.

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Report der Denkfabrik Valdai Discussion Club

Die Rückkehr der Geschichte: Lehren aus dem

Kalten Krieg für die Gegenwart Internationale Krisen

by Gunther Sosna | NEUE DEBATTE

Valdai_Discussion_Club_Report_2022_Denkfabrik_Thinktank_Kalter_Krieg_Sowjetunion_Ostblock_Afghanistan_Breschnew_Stalin_Chruschtschow_Kritisches-NetzwerkThe Return of History: Cold War Lessons for Current International Crises“ lautet der Titel des aktuelle Reports des in Moskau ansässigen Thinktanks Valdai Discussion Club [1]. Die Verfasser, Igor Istomin, Nikita Neklyudov und Andrei Sushentsov, die Analysen und Einschätzungen russischer Autoren heranziehen, schlagen eine gedankliche Brücke von der Phase des Kalten Krieges zwischen den ökonomischen und ideologischen Gegenspielern in West und Ost zu den Ereignissen der Gegenwart und ihren bedrohlichen globalen Erscheinungen.

► Die bipolare Konfrontation

Der Report, der die krisenhafte Situation aus einer rein russischen Perspektive betrachtet, obgleich sich an den Diskussionen des Valdai Club seit seiner Gründung 2004 schon mehr als 1000 Intellektuelle aus über 70 Ländern beteiligt haben, gliedert sich in vier Abschnitte:

1. Aufbruch in die Vergangenheit? Merkmale der Krisen des Kalten Krieges

2. Konzeptualisierung der Krise: Die Debatte zwischen Rationalisten

3. Die Einsätze erhöhen: Führungsstile und die Lösung von Krisen

4. Der Einfluss von Drittländern auf Krisen

Im ersten und zweiten Teil, in denen Krisen und Konflikte nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs benannt werden (zum Beispiel die Spannungen um West-Berlin, der Koreakrieg oder die Kubakrise), wird die These aufgestellt, dass der Kalte Krieg (1947 bis 1989), verstanden als bipolare Konfrontation zwischen den Westmächten unter Führung der USA und dem von der UdSSR geführten Ostblock, endete, weil „die Vitalität der ideologischen Grundlagen der sozialistischen Gesellschaft erschüttert worden waren“. Die Sowjetunion, die in keiner Krise ihre Ziele erreichte, hätte die Fähigkeit verloren, mit dem Westen ökonomisch und technologisch zu konkurrieren.

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Liz Truss könnte sich als "Katastrophe" für ganz UK erweisen

Nicht alle sind wohl mit ihrer Wahl begeistert.

von RT International

Schottlands Premierministerin Nicola Sturgeon hat behauptet, Liz Truss (Foto u.) könnte sich als "eine Katastrophe nicht nur für Schottland, sondern für das gesamte Vereinigte Königreich" erweisen. Die neue britische Regierungschefin ist bei ihrem Amtsantritt mit großen Problemen im Land konfrontiert.

Liz_Mary_Elisabeth_Truss_Regierungschefin_Premierministerin_Tories_Conservative_Party_Konservative_Partei_Konservatismus_Wirtschaftsliberalismus_Kritisches-Netzwerk

Die bisherige Außenministerin Liz Truss ist Nachfolgerin des britischen Premierministers Boris Johnson. Am heutigen Dienstag übernimmt die 47-Jährige offiziell das Amt. Truss hatte das Rennen um den Vorsitz der Conservative Party (oder umgangssprachlich Tories genannt) und somit um die Nachfolge von Johnson gegen ihren Parteikollegen und ehemaligen britischen Finanzminister Rishi Sunak (Foto u.) für sich entscheiden können.

Doch nicht alle sind wohl mit ihrer Wahl begeistert.

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Robert Habecks desaströses Scheitern

 Schwurbelminister für Wirtschaft & Klimarettung

Vorhersehbare Wirtschafts- und Energiekrise sind selbstverschuldet

von Egon W. Kreutzer, Elsendorf (N.-Bay.)

Wirtschaftsminister_Wolfgang_Clement_Michael_Glos_zu_Guttenberg_Rainer_Bruederle_Philipp_Roesler_Sigmar_Gabriel_Brigitte_Zypries_Peter_Altmaier_Robert_Habeck Die Älteren werden sich noch erinnern: wir hatten schon einmal einen Wirtschaftsminister der selbst zu der Erkenntnis gekommen ist, den Anforderungen des Amtes nicht zu genügen. Das war Michael Glos, CSU, der im Februar 2009 um seine Entlassung gebeten hat. Zwei Jahre später erklärte er, wie hier von Wikipedia geschildert:

"Er sei von seiner Berufung zum Wirtschaftsminister im Herbst 2005 überrumpelt worden und für die Aufgabe nicht vorbereitet gewesen: »Ich wusste damals nicht mal, wo dieses Wirtschaftsministerium genau stand. Ich habe sogar in der Nähe gewohnt, aber es hat mich nie interessiert. Ich hatte kaum eine Ahnung davon, was die Aufgaben dieses Ministeriums sind, um was es sich alles zu kümmern hat.«"

Man kann nicht sagen, dass sein Nachfolger, Karl-Theodor zu Guttenberg, dessen Amtszeit in diesem Ministeramt nur vom 10. Februar bis zum 28. Oktober 2009 dauerte, den Nutzen des deutschen Volkes mehr gemehrt oder zumindest Schaden umfassender vom deutschen Volke abgewendet hätte, doch man muss dankbar anerkennen, dass der aufrechte fränkische Müllermeister Michael Glos zumindest gewillt und bereit gewesen war, mehr Kompetenz im Wirtschaftsministerium möglich zu machen.

Nun scheint sich die Geschichte zu wiederholen.

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Grüner Pfusch: Vernichtung von Steuergeldern

E-Autos werden nach Einstreichen der Förderprämie ins Ausland

verkümmelt und können beinahe als Neuwagen weiterverkauft werden.

Von Alexander Schwarz | ANSAGE.org

Wie alles, was diese Bundesregierung tut, gerät auch die Förderung der E-Mobilität zu einer peinlichen Farce, die nichts anderes bewirkt als die Vernichtung von Steuergeldern – im großen Stil. Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) zeigen, dass von den zwischen Januar 2012 und Juli 2022 in Deutschland zugelassenen 890.000 Elektro-PKW zum 1. Juli 2022 nur noch 756.517 Fahrzeuge in Deutschland gemeldet waren.

Dies dürfte darauf zurückzuführen sein, dass viele E-Auto-Käufer zunächst die Prämie einstreichen – und den Wagen dann mit Gewinn ins Ausland verkaufen. Käufer eines Elektro-Autos erhalten nämlich weiterhin bis zu 9.000 Euro an Förderung, ein Teil von Rest von den teilnehmenden Herstellern als Netto-Rabatt gewährt wird und ein Fixum von 6.000 Euro vom Staat kommt; dem Staat übrigens, der aktuell gerade die Straßenlaternen und Schaufensterbeleuchtung zum Behufe des Stromsparens abschalten lässt.

Autotransporte_Autotransporter_Weiterverkauf_ins_Ausland_Elektrofahrzeuge_Elektromobilitaet_Batterieautos_Tesla_Gebrauchtwagen_Kaufpraemie_Kritisches-Netzwerk

Laut dem Berliner 'Schmidt Automotive Research' Institut lädt dieses System förmlich zum Betrug ein. Instituts-Gründer Matthias Schmidt erklärt: „Der Verlierer ist der deutsche Steuerzahler, der indirekt saubere Luft in Städten außerhalb Deutschlands subventioniert und nicht in Deutschland selbst.“ Das Kraftfahrt-Bundesamt teilt diese Einschätzung freilich nicht – und tut sie als bloße Mutmaßungen ab. Die hohe Differenz könne „ebenso durch Unfälle oder Stilllegungen” entstanden sein. Schmidt hält dies für vollkommen unglaubwürdig, da die meisten E-Autos höchstens zehn Jahre alt und derart hohe Unfallzahlen durch keine Statistik belegt seien.

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