Aus Friedensaposteln wurden die schärfsten Kriegsbefürworter

Die bekannte Welt gibt es nicht mehr

von Rüdiger Rauls, Trier

Die politische Ordnung, die wir bisher gekannt haben, existiert nicht mehr. Seit dem Beginn des militärischen Konflikts in der Ukraine ist die Welt nicht wieder zu erkennen. Welche Veränderungen rief der Krieg hervor? Welche Entwicklung nahm er und was sind seine Perspektiven?

► Atemberaubender Wandel

Nirgendwo wird der Wandel, den dieser Krieg hervorgerufen hat, deutlicher als in der Haltung der Grünen und so manch anderer selbsterklärter Friedensaktivisten. Aus huldvoll lächelnden Friedensaposteln, die den Krieg durch bewusste Ernährung und Konfliktvermeidung aus der Welt tanzen wollten, sind die schärfsten Kriegsbefürworter geworden. Da erinnert sich auch Außenministerin Annalena Baerbock ganz gerne wieder der Heldentaten ihres Großvaters, der die Rote Armee bereits damals an der Oder hatte aufhalten wollen. Schluss mit dem antifaschistischen Gesäusel!

Buendnis_90_Revanchismus_Kriegspartei_Russophobie_Russenhasser_Transatlantiker_Kriegstreiber_Kriegsrhetorik_Kriegstreiber_Neofaschismus_Antirussismus_Kritisches-Netzwerk

Der Russe hat den Frieden gebrochen. Das brachte das Weltbild vieler friedensbewegter Linke, besonders aber der Grünen, aus dem Tritt. Denn bisher galt für sie immer der Westen als derjenige, den man der Kriegstreiberei bezichtigen konnte. Das tat man immer wieder gern. Das war komfortabel, konnte man sich doch als besserer Mensch darstellen, weil man für den Frieden eintrat, ohne dafür allzu große Nachteile hinnehmen zu müssen.

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Der Verfassungsschutz delegitimiert sich selbst

Grundsätzlich ist jeder Protest gegen Regierungs-Maßnahmen legitim

Von Herbert Ludwig | FASSADENKRATZER

Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) hat einen neuen „Phänomen-Bereich“ eingeführt: Die „verfassungsschutz-relevante Delegitimierung des Staates“. Mit dieser „Delegitimierung des Staates“ delegitimiert sich der Verfassungsschutz selbst. Darunter wird auch „eine ständige Agitation gegen und Verächtlichmachung von demokratisch legitimierten Repräsentantinnen und Repräsentanten“ des Staates verstanden, die verfassungsfeindlich sei.

Polizeibrutalitaet_Polizeischlaeger_Polizeigewalt_Buergerbekaempfung_Systemhuren_Staatsgewalt_Coronaregime_Staatswillkuer_Massenkonditionierung_Totalitarismus_Kritisches-Netzwerk Der Freiburger Staatsrechtler Professor Dr. Dietrich Murswiek widerspricht dem entschieden. Mit solchen verschwommenen Begriffen weiche der Verfassungsschutz die Grenzen des juristisch Fassbaren auf u. ermächtige sich selbst, berechtigte oppositionelle Bestrebungen als extremistisch zu bewerten. Kritik, auch scharfe, sei das Lebenselixier der Demokratie.

Die Bilder von den Querdenker-Großdemonstrationen gegen die Corona-Politik der Regierung im Sommer 2020 in Berlin mit nach Schätzungen bis zu 1,3 Millionen Teilnehmern aus ganz Deutschland bereiteten dem Parteien-Kartell ein mulmiges Gefühl.

Als erstes wurden die Demonstranten nach parteipolitischer Manier diskreditiert und in die rechte Ecke gestellt, dann die Demonstrationen mit scheinheiliger Begründung verboten und die Polizei zu außerordentlich massivem Vorgehen gegen trotzdem auf die Straße gehende Menschen befohlen, was den damaligen UN-Sonderberichterstatter über Folter und Menschenrechtsverletzungen, den Schweizer Rechtswissenschaftler Professor Nils Melzer auf den Plan rief, der z.T. grausame, unmenschliche und erniedrigende Behandlungen feststellte, die den Tatbestand der Folter erfüllten. [1]

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Bienenporno: Die Natur ist nicht länger Vorbild

Der Dreisatz und die Bienchen

Wie sag ich’s meinem Kinde?

Von Dick Beaver | ANSAGE.org

Aufklärung ist ein Kapitel für sich. Viele wissen ein Lied davon zu singen. Kinder sind wissbegierig und haben viele Fragen, mit denen sie die – antiquiert, ewiggestrig oder einfach nicht mehr zeitgemäß ausgedrückt – Eltern, also Vater und Mutter, löchern. Es ist nicht immer einfach, kindgerechte Antworten parat zu haben, besonders wenn es sich um Fragen zu dem Themenkreis Bienchen und Blümchen handelt. Diese Angelegenheit entwickelt sich für Erziehungsberechtigte dann gerne zu einem Feld mit scharf gestellten Minen.

Wie sag ich’s meinem Kinde? . . Das produziert unweigerlich den einen oder anderen hochnotpeinlichen Moment.

► In grauer Vorzeit war es viel einfacher als heute

Es gab das Bienchen und es gab das Blümchen. Es galt lediglich die Aufgabe des Bienchens und die des Blümchens zu verdeutlichen und beides zu erklären – und man hatte vorläufig seine elterliche Pflicht getan. Selbst die Musikindustrie eilte damals zu Hilfe. Wir erinnern uns gerne an das Lied „The Birds And The Bees”, gesungen von Jewel Akens. Diese pädagogische Hilfestellung erweiterte die Sachlage um Vögel und den Mond und auch um das Stichwort „Liebe”. Jetzt war man perfekt ausgerüstet für ein Gespräch mit den artigen Kleinen und in der Lage, das Zusammenspiel aller Komponenten behutsam darzustellen.

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Der diesbezügliche Kenntnisstand der Abkömmlinge war dann einige Zeit ausreichend, bis die geliebte Leibesfrucht – gerne auch bei Familienfeiern oder bei Einladungen im Bekanntenkreis – ihre bisherigen Einsichten, zusammen mit weiteren Fragen, für alle gut hörbar kundtat. Nachdem sich Rötungen der Gesichtshaut gelegt und erhöhte Temperaturen im Kopfbereich der Eltern wieder normalisiert hatten, galt es, das Bienchen-Blümchen-Modell mit Bedacht anzupassen, zu erweitern und gegebenenfalls umfänglicher zu erläutern.

Aber auch das war durchaus im Rahmen des Machbaren – wenngleich es eine gesunde Portion Humor erforderte.

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Zum Teufel mit den kriegslüsternen Akteuren in Berlin

Frieden ist politisch nicht wirklich gewollt

Die große Lüge vom Frieden durch Waffenlieferungen

Von Herbert Ludwig | FASSADENKRATZER

Es ist bekannt, dass sich die Grünen in kurzer Zeit von einer Friedens- zur Kriegspartei gewandelt haben. Noch vor eineinhalb Jahren traten sie mit ihrem Wahlversprechen in die Regierungskoalition ein, dass Deutschland keine Waffen mehr in Konfliktgebiete exportieren dürfe. Nun stehen sie der FDP-Waffenlobbyistin und Kriegshetzerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann mit dem Ruf nach Waffenlieferungen in die Ukraine kaum nach. Anstatt „Frieden schaffen ohne Waffen“ sollen jetzt auf einmal „schwere Waffen Frieden schaffen“.

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Hier wird politisch beliebig mit Begriffen hantiert, deren eigentliche Substanz und Bedeutung dabei gar nicht erfasst wird. – Krieg wird durch noch mehr Krieg [und Waffen] immer nur verschlimmert und kann nicht zum Frieden mutieren. Im Grunde weiß man das – und lügt.

 Omid NouripourRicarda Lang

Der Sender ntv betitelte seinen Bericht über den Bundesparteitag der Grünen im vergangenen Oktober [n-tv.de 15.10.2022] auch ironisch: „Die Grünen sind jetzt eine Kriegspartei für den Frieden“ und meldete: Parteichef Omid Nouripour spreche sich, ebenso wie seine Co-Vorsitzende Ricarda Lang, für mehr Waffenlieferungen an die Ukraine aus, „weil wir sehen, dass diese Waffen Menschenleben retten“.

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Baerbock: Wir kämpfen einen Krieg gegen Russland

Dieses Jahr verspricht, ein Jahr der deutschen Schande zu werden.

Die große Panzerlüge

Von Dagmar Henn

Es gibt Dinge, die man einer Regierung nicht durchgehen lassen dürfte. Lügen an entscheidenden Punkten beispielsweise. Nicht genug, dass Robert Habeck immer Wirtschaftsmärchen erzählt. Auch in der ganzen Debatte zu den Panzern wurde gelogen.

Hat Verteidigungsminister Boris Pistorius nicht nachgedacht, ist ihm das nur herausgerutscht oder geht er schlicht davon aus, dass das in Deutschland ohnehin niemand in den Mainstreammedien aufgreifen wird? Der Satz von Außenministerin Annalena Baerbock "Wir kämpfen einen Krieg gegen Russland" hat ja auch niemanden gestört. .. Einzig die Berliner Zeitung verlor ein kritisches Wort darüber.

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Ende März sollen nach Aussage von Pistorius die Leopard 2A6 der Bundeswehr an die Ukraine geliefert werden. Das ist in gerade einmal zwei Monaten. Diese Aussage belegt, dass die Bundesregierung die Bevölkerung und die Medien an einem entscheidenden Punkt belogen hat. Denn in zwei Monaten bildet man niemanden aus, diesen Panzer zu gebrauchen.

Nun gibt es zwei Varianten der Lüge.

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Schweiz: Droht dem Bargeld bald das Ende?

Logische Konsequenz eines bankrotten Systems

Zahlen mit Münz und Nötli ist zunehmend verpönt

von Heinz Moser, Uster ZH | für die Online-Zeitung INFOsperber

Sogar der Schweizer Bundesrat findet, niemand sollte verpflichtet sein, Bargeld zu akzeptieren.

Bargeld, Münzgeld, Geldscheine, «Absolute Frechheit – so etwas habe ich bisher noch nicht erlebt.» Hermann B. wollte noch seinen Kaffee austrinken und dann zu seiner Sitzung gehen. Doch mit Barzahlung war nichts, und seine Karte hatte er Zuhause vergessen. So musste er eine Kollegin bitten, mit ihm zum Café zurückzukommen, – «und das alles für die paar Peanuts, die ein Kaffee kostet», meinte er später verärgert.

Die Erfahrung, dass Bargeld unerwünscht ist, machen Kundinnen und Kunden in der Schweiz immer häufiger. Die Weihnachtsmärkte haben das all jenen verdeutlicht, welche dort in stimmungsvoller Atmosphäre nach passenden Geschenken Ausschau hielten. Doch wer nicht mit Karte zahlen wollte, der musste oft unverrichteter Dinge weiterziehen. Ohne Karte oder TWINT läuft heute auf Märkten und in Hofläden fast nichts mehr. Ein Hauptargument für Händlerinnen und Händler: So gibt es keine Kasse mit Bargeld mehr, die Diebe plündern könnten.

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Deutschland ist arm an Kindern, aber reich an armen Kindern.

Jedes 5. Kind arm? Jedes 4.?

Egal, Panzer sind wichtiger.

Von Dagmar Henn

Jedes Jahr gibt es neue Zahlen zur Armut, die den alten gleichen, und immer wieder gibt es Berichte der Bertelsmann Stiftung dazu. Aber es ändert sich nichts, zumindest nicht zum Guten. Wenn es nächstes Jahr noch einen solchen Bericht geben sollte, sind noch mehr Kinder arm.

bundeswehr_zivilisation_bildung_frieden_militarismus_auslandseinsatz_auslandseinsaetze_angriffskrieg_kritisches_netzwerk_nato_streitkraefte_verteidigungsetat_verteidigungshaushalt.jpgDie Bertelsmann Stiftung ist dieses Jahr etwas zu früh dran, um das Thema "Kinderarmut" in die Presse zu bringen. Das Gehege für Sozialthemen in der deutschen Medienlandschaft erstreckt sich nämlich zweimal im Jahr über jeweils vier Wochen – vor Ostern und vor Weihnachten. Den Rest des Jahres wird eigentlich konsequent so getan, als wäre da nichts.

Und, wenn man strikt nach Nachrichtenqualität geht: Dass über 40 Prozent der Kinder von Alleinerziehenden (samt der Mütter) in Armut leben, ist nichts Neues. Die Einführung von Hartz IV führte zu einem Sprung nach oben; aber schon davor lag die als "Armutsrisiko" beschönigte Armut Alleinerziehender bei 35,4 Prozent. Und auch das ist konstant: Über die Hälfte aller in Armut lebender Kinder sind Kinder Alleinerziehender. Wir reden also von einem Zustand, der Gesellschaft und Politik seit langem bekannt ist, an dem sich aber nichts zum Besseren ändert.

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Jede menschliche Gesellschaft geht unweigerlich zugrunde

Der Untergang der Zivilisation

Unsere befindet sich bereits auf dem besten Weg.

von Felix Feistel | RUBIKON

Schon seit einigen Jahren, verstärkt aber seit der inszenierten Coronakrise, werden die apokalyptischen Beschwörungen vom Untergang der Welt immer lauter. Ob links oder rechts, überall scheint ein Unbehagen angesichts der heutigen Zivilisation zu wachsen. Die Mehrheit meint, das Ende kommen zu sehen, versucht es noch zu verhindern oder bereitet sich auf den Untergang vor.

Dies ist indes keine neue Erscheinung. Im Laufe der Geschichte hat es immer wieder Vorstellungen von einem Untergang oder einem plötzlichen Wandel gegeben. Das ist wenig verwunderlich, ist doch jede Zivilisation bislang irgendwann zugrunde gegangen, und so wird es auch der unsrigen ergehen.

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► Wohin man auch blickt, der Untergang scheint allgegenwärtig.

Sei es der „Untergang des Abendlandes“, für den auf der einen Seite der Zuzug von Flüchtlingen, auf der anderen die Energiewende verantwortlich sein soll, sei es der Untergang durch den „Klimawandel“, der seinerseits für apokalyptische Vorahnungen sorgt, die zu radikalem Protest ermuntern. Hier wie dort beinhaltet diese Furcht vor dem Untergang vor allem eines: die Angst vor dem Niedergang unserer Zivilisation und damit dem Verlust des bequemen Wohlstandes, in dem wir uns eingerichtet haben, und letztlich auch die Angst vor dem eigenen Tod.

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Wertebasiert das Böse aus der Welt jagen

Dieses Weltreich spottet jeder Ironie

von Pentti Turpeinen | NachDenkSeiten

Gespenst_Boese_Monster_Ungeheuer_Spiegelbild_Horror_Angstmacherei_Angstnarrativ_Feindbild_Einschuechterung_Kritisches-NetzwerkEin euphorisches Gespenst geht um in der sogenannten westlichen Wertegemeinschaft, das Gespenst des neuen Weltreiches unserer christlich-abendländischen Zivilisation. Mit Jahrhunderte bewährten Legitimationsmethoden unserer vergangenen Kaiserlich-Königlichen Herrschaftsgebilde und der demokratischen Kolonialmächte ist es nun gelungen, die mächtigen Demokratien des Westens als westliche Wertegemeinschaft zu vereinen und unsere fast in Vergessenheit geratene Verpflichtung zu beleben, als ein außerordentlich begabter Menschenschlag einer außerordentlichen Zivilisation die Menschheit mit unseren freiheitlichen Werten in eine regelbasierte Weltordnung zu führen.

In der Schnelligkeit, wie diese sinnsuchende Zielsetzung der noch jungen westlichen Wertegemeinschaft bei ihren demokratischen Machtgestaltern und den Bevölkerungen eine enthusiastische Akzeptanz fand, zeigt sich, wie tief wir unsere Außerordentlichkeit verinnerlicht haben: Endlich wieder zu Höherem berufen, wertebasiert das Böse aus der Welt jagen, sich als würdiger Mitgestalter unseres glorreichen Zivilisationsprozesses bewähren!

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Frauen in der IT-Branche: Als der Computer noch eine Frau war

Die Zeit der Computer-Mädels

Was wurde aus den Frauen in der IT-Branche?

Von Jürg Müller-Muralt, Unterseen BE | für die Online-Zeitung INFOsperber

Frauen hatten in der IT-Branche einst große Bedeutung. Das hat sich gründlich geändert: ein Fall von beruflicher Deklassierung.

In Ländern wie Malaysia, Oman oder der Türkei liegen die Frauen gut im Rennen: In der Türkei etwa geht ein Drittel der Informatikabschlüsse auf das Konto von Frauen. Rund die Hälfte der im Ingenieurwesen Tätigen sind in Oman und in Malaysia Frauen. In den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) und in Tunesien haben mehr Frauen als Männer ein Diplom in Mathematik, Natur- oder Ingenieurwissenschaft. Und in Indien schließlich ist ein Drittel der Belegschaft der für den Subkontinent bedeutsamen IT-Unternehmen weiblich.

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Generell sind Frauen in IT-Berufen im globalen Süden stark vertreten. In afrikanischen und südamerikanischen Ländern liegen die Frauenanteile in der Informatik bei 40 Prozent und höher. (>> «Frauen in der IT-Branche - ungenutztes Personal» auf www.gulp.de/)

► Wenig IT-Frauen in der Schweiz

Ausgerechnet in den hochentwickelten Industriestaaten dagegen sieht es ganz anders aus. In den USA glänzt nicht einmal mehr das Silicon Valley, die Wiege der IT-Branche, mit einem hohen Frauenanteil; sogar die Wall Street, nicht bekannt als Gleichstellungspionierin, hat einen markant höheren Frauenanteil.

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WEF Annual Meeting 2023 in Davos: eine Nachbetrachtung

Das Ende des globalen Freihandels per „Demokratie“

Von Max Erdinger | ANSAGE.org

Beim diesjährigen Treffen der Globalisten in Davos wurde schnell eines offenbar: Es hat sich ausglobalisiert. Schon die Bezeichnung der ausrichtenden Organisation als „Word Economic Forum“ (WEF) ist nicht mehr aktuell – ohne Russland. Es kann auch gar nicht mehr das Motto gelten, demzufolge sich das WEF der Verbesserung des „Zustandes der Welt” widmet. Wessen Zustand soll also künftig angeblich „verbessert“ werden?

Und wieso hätten sich gänzlich Ungewählte den Kopf darüber zu zerbrechen?

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Wirtschaftlich betrachtet ist im Jahr 2023 klargeworden, daß es die globale Wirtschaft und den globalen Freihandel nicht mehr gibt. Die USA und ihre zwangsverpflichteten Vasallen ringen um den Fortbestand des US-Dollars als Weltleitwährung – und der ganze Rest sucht nach Alternativen dazu, um das einmal so verkürzt auszudrücken.

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Das Gefühl des Nichtgenügens

Ein Tabuthema in der Kunstwelt trotz erschreckender Zahlen

von Eva Seck, freie Autorin aus Basel | für die Online-Zeitung INFOsperber

ritalin_methylphenidate_doping_dopingkontrolle_dopingtest_steroide_opioide_kritisches_netzwerk_steroids_stimulans_stimulanzien_stimulant_upper_drug_dope_test_anti-doping.jpgDas neue Jahr hat begonnen, noch sind wir ein wenig verborgen und lauschen der Stille nach, die uns «zwischen den Jahren» umgab. Die Recherche des Journalisten Moritz Weber für die Sendung «Kontext» im Radio SRF deckte vor etwas mehr als einem Jahr bemerkenswerte Zahlen auf: Etwa ein Drittel der Musiker und Musikerinnen, die in Berufsorchestern spielen, nehmen vor ihren Auftritten regelmäßig Betablocker oder Beruhigungsmittel ein.

Aufgrund einschränkender Nervosität vor Konzerten, der hohen Anforderungen, einer negativen Fehlerkultur und von Perfektionismus leidet ihre psychische Gesundheit. Dass die Bedingungen, unter denen Kunst manchmal zustande kommt, ein strukturelles Problem sind, zeigen die Zahlen und Berichte dieser Recherche.

► Nicht ins «System» passen

Mich haben die Aussagen der Betroffenen berührt, denn sie sprechen ein Tabu an. Nicht alle Menschen, die professionell Kunst machen, können mit Druck, Wettstreit, Premieren-Talks, Vernissagen, Selbstdarstellung und Selbstvermarktung umgehen. Auch mich betrifft das Thema in gewisser Weise; Veranstaltungshinweise in eigener Sache lösen bei mir Unbehagen aus, genau wie das vielbeschworene «Netzwerken». Wettbewerb und konkurrierendes Verhalten machen mir Angst, und vor vielen oder fremden Menschen zu reden bringt mich in Bedrängnis und manchmal sogar in Not.

Was ist das für ein System, in das ich offenbar nicht passe?

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Unsere Wahrnehmung von Geschwindigkeit, Zeit, Mitmenschen

Der Mensch ist ein Betrüger seiner selbst und betrügt auch die anderen

Die Wiedergewinnung der Langsamkeit

von Thomas Eblen

Wenn wir unseren allzu hektischen und zerrissenen Alltag erfolgreich entschleunigen wollen, brauchen wir vor allem wieder mehr Mut zur Selbstbegegnung.

Ja, die Langsamkeit ist ein Phänomen, das wir meistens an anderen wahrnehmen, und zwar wenn wir in Eile sind. Sie ist also dynamisch und von unserer Wahrnehmung abhängig. Dadurch dass wir, zumindest heutzutage, nur die Langsamkeit der anderen wahrnehmen — und zwar als Last, als Ärgernis — merken wir selber nicht, wie schmerzlich wir sie vermissen. Denn jeder Langsamkeit geht ein Grundgefühl voraus, nämlich Zeit zu haben. Also frei über sie verfügen zu können.

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Hier nun einige Beispiele, wie sehr uns das heutige Leben unsere verfügbare Zeit raubt. Wir können auf diese Weise gar nicht mehr zu uns selbst kommen. Vielleicht wollen wir es auch gar nicht, denn um uns selbst kennenzulernen, braucht es Zeit. Und Mut!

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Offene Nazi-Verehrung in der Ukraine

Westliche Politiker und Medien schauen geflissentlich weg

Gastbeitrag von Rupert Koppold | NachDenkSeiten

In der Ukraine hat das neue Jahr wieder mit Ehrungen des Nazi-Kollaborateurs Stepan Bandera begonnen. Dies wird auch gar nicht verheimlicht, es ist Teil eines staatlich verordneten Heroenkults. Die bellizistisch gewordenen Medien im Westen tolerieren das, indem sie lieber wegschauen.

Oberkommandeur der ukrainischen Streitkräfte verehrt Nazi-Kollaborateur und Antisemiten

Stepan_Bandera_Ukraine_Faschist_Faschismus_Massenmoerder_Nationalheld_Ostukraine_Nazi_Nationalist_Kriegsverbrecher_Banderisten_Saeuberung_Juden_Kritisches-NetzwerkGlückwunsch mit Leichen: Für den 1. Januar, an dem in der Ukraine nicht nur das neue Jahr, sondern auch der Geburtstag des zum Nationalhelden erkorenen Stepan Bandera [Foto] gefeiert wird, hat sich dessen Fan-Gemeinde etwas Besonderes ausgedacht. Sie marschiert diesmal nicht nur durch die Straßen, sie stellt auch – mit Hilfe eines Computer-Bots – ein aus Körpern toter russischer Soldaten arrangiertes Porträt des Antisemiten, Rassisten, Faschisten und Nazi-Kollaborateurs Bandera ins Netz.

Andere Glückwünsche sind weniger makaber, dafür aber offiziell: „Alles Gute zum Geburtstag. Ruhm der Nation“, so twittert etwa der Armeeoffizier Anatoli Stefan auf einem Foto, das den Oberkommandeur der ukrainischen Streitkräfte, Walerij Saluschnyi, vor einem gemalten Bandera-Porträt zeigt. Das Foto sei echt, stellen die ukrainefreundlichen Fact-Finder von Correctiv zähneknirschend fest.

Das Bandera-Erbe sei als Handlungsanweisung zu verstehen, so zitiert am 2. Januar die israelische Zeitung „Haaretz“ (und warum eigentlich sonst kaum jemand?) aus dem Twitter-Account des ukrainischen Parlaments. Der Oberkommandeur Saluschnyi sei sich dessen sehr bewusst. Dieses Parlament erklärt auch, dass „der komplette und totale Sieg des ukrainischen Nationalismus“ dann feststehe, „wenn das russische Reich aufgehört hat zu existieren“.

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Deutschlands Wirtschaft sucht das Weite

Deutschland schafft sich selbst ab.

Unser Land wird systematisch ruiniert

Von Theo-Paul Löwengrub | ANSAGE.org

Die Flucht deutscher Unternehmen aus Deutschland – und oft gleich noch aus Europa – hält auch im neuen Jahr an. Am vergangenen Montag erklärte BAYER-Pharmachef Stefan Oelrich, den Schwerpunkt des Arzneimittelgeschäfts des Chemieriesen weiter in die USA zu verlegen. „Wir verlagern unseren kommerziellen Fußabdruck und die Ressourcen für unseren kommerziellen Fußabdruck deutlich weg von Europa“.

Die Phraseologie der Klimarettungsseuche mit ihren „ökologischen Fußabdrücken” respektive neuerdings nur noch „CO2-Fußabdrücken” hat inzwischen anscheinend auch schon das Sprachregister der Wirtschaftsbosse durchsetzt. Und in der Tat – ein Fußabdruck wird am Ende alles sein, was von deutschen Platzhirschen der deutschen Industrie zurückbleiben wird.

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Historische Spurenleser und Scouts der Wirtschaftsweisen können sich dereinst beim Studieren dieser Hinterlassenschaften dann den Kopf darüber zerbrechen, wie ein einst weltweit bewunderter Wirtschaftsstandort erfolgreich seine produktiven und innovativen Wohlstandsgaranten ins Ausland vertrieben hat.

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The Son - ein Familiendrama von Regisseur Florian Zeller

Frankreich 2023, Kinostart in Deutschland 26.01.2023

Filmbesprechung von Franz Witsch, HH

Florian_Zeller_Paris_The_Son_Father_Regisseur_franzoesischer_Dramatiker_Regie_Drehbuch_Familiendrama_Zen_McGrath_Franz_Witsch_Kritisches-Netzwerk»The Son« (dt.: „Der Sohn“) ist ein Spielfilm von Florian Zeller (Foto) aus dem Jahr 2022. Das Familiendrama ist eine Adaption des gleichnamigen Bühnenstücks des französischen Regisseurs und Autors (Originaltitel: Le fils). Die Hauptrollen übernahmen Hugh Jackman, Vanessa Kirby, Laura Dern, Zen McGrath und Anthony Hopkins.

Der siebzehnjährige Nickolas (Zen McGrath) leidet unter Depressionen, mit denen er sich in der normalen Welt seiner geschiedenen Eltern Peter (Hugh Jackman) und Kate (Laura Dern) nicht mehr zurechtfindet. Beide raufen sie sich aufopferungsvoll zusammen, um ihren Sohn zu helfen und werden dabei auch von Peters neuer Freundin Beth (Vanessa Kirby) unterstützt.

Vergeblich. Nickolas Krankheit nimmt immer größere Ausmaße an, ohne dass seine Eltern helfen können. Sie merken bis zum Schluss nicht, dass sie mit Nicholas Krankheit überfordert sind, auch weil sie nach Erklärungen suchen, insbesondere Peter, die es freilich ohne weiteres in seiner Welt des beruflichen Erfolgs nicht gibt. Dort gibt es auf einer opak-undurchdringlichen Oberfläche für jedes Problem eine Lösung, die keine Frage mehr offen lässt.

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Das Update der Unmenschlichkeit: Der Faschismus war nie weg.

Er verbarg sich unter immer neuen Gewändern

von Gustav Viktor Śmigielski

Immer wieder hört man von den Herrschern dieser Welt, dass unser Planet überbevölkert sei und dass man etwas dagegen tun müsse. Doch nicht nur das: Es werden auch misanthropische Visionen für unsere Gesellschaft ganz offen kommuniziert, vor allem durch das World Economic Forum (WEF) und dessen Gesicht Klaus Schwab sowie von seinem Berater Prof. Dr. Yuval Noah Harari.

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Obwohl diese zutiefst menschenverachtend sind, ist seitens der großen Medien sowie der Politik kein Aufschrei zu hören. Im Gegenteil: Man schenkt ihnen Aufmerksamkeit und bietet ihnen eine Plattform, um diesen Wahn verbreiten zu können. Auch sieht man sie immer wieder bei politischen Gipfeltreffen, woraus man schließen kann, dass sie keine Nebenrollen spielen, sondern Vertreter von Visionen sind, die zumindest in Erwägung gezogen werden.

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Unser Wahrnehmungsvermögen und seine Tücken

Paranoia, Unsicherheit, Gruppengefüge, Kontrollzwang

. . und der unsichtbare Feind

von Thomas Eblen

FUD-fear-uncertainty-doubt-Furcht-Ungewissheit-Zweifel-Kritisches-Netzwerk-Angst-Demagogie-Panikmache-Manipulation-Beeinflussung-Amygdala-Angstmache-Verunglimpfung Die Angst vor einer nicht greifbaren Gefahr bewirkt, dass sich Menschen nur noch mit einer bedrohlichen Außenwelt beschäftigen, statt sich selbst zu vertrauen.

Da unser Wahrnehmungsvermögen eingeschränkt ist, sehen wir immer nur einen Bruchteil der Wirklichkeit. Hätten wir das Sehvermögen eines Adlers oder den Geruchssinn eines Hundes, würden wir die Welt völlig anders wahrnehmen. Eben weil wir ahnen, dass da mehr ist, als wir überblicken können, macht uns dies unsicher. Deshalb bilden wir uns manchmal vorschnell ein Urteil oder sind angewiesen auf die Einschätzung anderer.

Aus Erfahrung wissen wir, dass die Wahrnehmung der Menschen unendlich unterschiedlich ist. Aus dieser Unsicherheit heraus werden wir ängstlich und suchen Halt. Wir wollen Gleichgesinnte treffen, die wenigstens halbwegs die eigene Wahrnehmungsweise teilen, zumindest bei einigen Themen. Somit bilden sich Gruppen heraus, und dieses Gruppengefühl gibt den Mitgliedern Stabilität.

Doch in unserer Kultur brauchen viele Menschen das nicht Sichtbare, das sie zum Feind erklären können, um das Gruppengefüge zu stabilisieren. Somit sind der Paranoia, dem Kontrollzwang, der Vernichtung ebenjenes unsichtbaren Feindes Tür und Tor geöffnet.

Keine Wissenschaft, keine Philosophie, keine Technik kann dies verhindern.

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Die Politik bewegt sich in Wahnwelten

by Gerhard Mersmann | NEUE DEBATTE

Immer öfter beginnen unsere Mitmenschen, an ihrem Verstand zu zweifeln. Vermögen sie auch lange der Versuchung der Selbstbezichtigung von schwerem mentalen Versagen zu widerstehen, so sind sie dann doch irgendwann an dem Punkt der Kapitulation.

Bei soviel Irrsinn, mit dem sie konfrontiert sind, dominiert dann irgendwann die noch erlebte gute Sozialisation, die sie zu dem Schluss führt, dass so verworren Politik und Gesellschaft gar nicht sein können.

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Es muss also, so der Schluss, an ihnen selbst liegen. Dass sie dabei irren, können sie in ihrem jetzigen Zustand nicht mehr glauben. Und was machen sie? Diejenigen, die keine Vorurteile gegen die Möglichkeiten der Psychoanalyse haben, nehmen bei den entsprechenden Fachleuten Hilfe in Anspruch.

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Wenn ihr eine Meinung habt, dann steht dazu!

Ich bereue nichts!

Von Jason Ford | ANSAGE.org

Gestern erhielt ich wieder einmal eine Nachricht eines Bekannten erhalten, der nicht damit einverstanden ist, was ich in meinen Beiträgen so von mir gebe – und dabei fiel mir selbst auf, welche Entwicklung in den letzten Jahren diesbezüglich bei mir stattgefunden hat: Es ist mir mittlerweile vollkommen egal, wer meine Meinung teilt oder auch nicht. Es juckt mich nicht schlicht mehr.

Fingerzeig_Stinkefinger_Mittelfinger_Missbilligung_Anprangern_Verachtung_Selbstsicherheit_Empoerung_Selbstbewusstsein_Protest_fuck-off-Kritisches-Netzwerk

Vor ein paar Jahren war das noch anders.

Da hätte mich solch eine Kritik wie diese Nachricht aus dem privaten Umfeld mehrere Tage lang beschäftigt und mir das Gefühl gegeben, mich irgendwie rechtfertigen zu müssen. Das ist vorbei. Nennt mich „Nazi”, „Verschwörungstheoretiker”, „Schwurbler”, „dumm” oder was auch immer; labelt und etikettiert mich, wie ihr wollt; rückt mich in die Nähe von was und wem auch immer oder zeiht mich der „Kontaktschuld” oder der „fehlenden Distanz” zu XYZ, mit dessen Ansichten ich eine Schnittmengen habe.

Das ist alles in Ordnung, solange ich mich nur selbst im Spiegel anschauen kann. Und das funktioniert weiterhin problemlos. Ich weiß, wer und was ich bin – und nur das zählt!

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Der Akademikeranteil in der Bevölkerung ist zu hoch

Er lässt eine Gesellschaft in eine destruktive Eigendynamik abgleiten.

Das akademische Übergewicht bringt die Gesellschaft ins Ungleichgewicht.

von Thomas Eblen

In den letzten Jahrzehnten hat sich der Anteil akademisch ausgebildeter Menschen in der Gesellschaft drastisch erhöht. Man kann es an der deutlich gestiegenen Anzahl Studierender sehen, die sich in Universitäten und Fachhochschulen um einen Abschluss bemühen, um für die höhere Laufbahn in Institutionen und Ministerien oder der Wirtschaft und den Medien bereit zu sein. Manche bleiben auf der Universität, um zu lehren oder Wissenschaft zu treiben; andere gehen in Unternehmen oder in staatliche Institutionen, um dort Karriere zu machen.

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Durch das hohe Angebot und die relativ geringe Nachfrage entsteht einerseits ein hoher Leistungsdruck, aber ebenso ein starker Anpassungswille. Hinzu kommt noch die mediale Ehrgeizpropaganda, nach der jeder seines Glückes Schmied sein soll. Man fragt sich: Wozu werden so viele Akademiker gebraucht?

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Das Du im Widerstreit mit dem Ich

Das Du in mir

Eine unpolitische-politische Meditation.

von Thomas Eblen

Auseinandersetzungen in der Außenwelt sind oft nur ein Spiegel der Dialoge, die wir mit Instanzen in uns selbst führen. Unser inneres Geschehen ist überbordend, irrational, emotional und vor allem weltgestaltend. Wir projizieren es auf unser Umfeld. Um uns selbst zu rechtfertigen, verfallen wir in Monologe oder treten mit uns selbst in einen Dialog, um uns entweder zu bestätigen, zu verteidigen oder gar zu zerstören.

Diesem Dialog, in dem das Ich mit dem Du konferiert, geht der Dichter Thomas Eblen nach, indem er Situationen beschreibt, in denen sich dieses Du im Widerstreit mit dem Ich artikuliert. Dabei wird das Ich empfänglich, auch für das, was uns anfällig macht: Angst. Auch politische Verletzungen und Wünsche können auf jenen Kampf zurückgeführt werden, den wir mit dem Gegenüber in uns selbst führen.

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Du hast es bemerkt. Ich nicht. Jetzt erkenne ich es auch, aber ich kann es noch immer nicht glauben. Es gab Zeiten, da empfanden wir in unserem Leben — das kannst du doch bestätigen, nicht wahr? — eine unglaubliche Weite. Eine, in der man gedankenlos spazieren gehen konnte, ohne dass sich jemand in den Weg stellte. Natürlich gab es immer Einwände, Widerworte, andere Meinungen. Mit denen gingen wir aber eher leichtfertig um. Sie kamen uns zumindest nicht so nahe, dass wir uns bedroht fühlen mussten. Es waren eher leichte Gegensätze, wenn auch oft schwere Geschütze aufgefahren wurden.

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5 Affen, die Banane und die Regierungspolitik

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ALLES BLEIBT BEIM ALTEN 

  Alle gehorchen den gleichen Regeln, keiner weiß warum!


Beginnen Sie mit einem Käfig mit fünf Affen. Hängen Sie eine Banane an eine Schnur und stellen Sie eine Treppe darunter. Schon bald wird ein Affe versuchen, die Treppe hochzusteigen, um sich die Banane zu holen.

Sobald der Affe die Treppe berührt, bespritzen Sie alle Affen mit kaltem Wasser. Nach einer Weile versucht ein anderer Affe, auf die Treppe hochzusteigen mit dem gleichen Ergebnis: Alle Affen bekommen eine kalte Dusche. Kurze Zeit später wird keiner der Affen mehr versuchen, die Treppe hochzusteigen.

Stellen Sie das kalte Wasser nun ab. Nehmen Sie einen Affen aus dem Käfig und ersetzen Sie ihn durch einen neuen. Der neue Affe sieht die Banane und will die Treppe hochklettern. Zu seiner Überraschung und zu seinem Entsetzen greifen ihn alle anderen Affen an. Er versucht es noch einmal und stellt fest, dass er jedes Mal verprügelt wird, wenn er versucht, die Treppe hochzusteigen.

Als nächstes nehmen sie einen weiteren der ursprünglichen Affen aus dem Käfig und ersetzen auch ihn durch einen neuen. Der Neue geht zur Treppe und wird angegriffen. Der vor ihm neu angekommene Affe macht bei dieser Bestrafung begeistert mit.

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Teslas Schiedsgerichtsregelung im Kleingedruckten

Tesla will verhindern, dass Autokäufer und Angestellte klagen

Von Pascal Derungs, Zürich | für die Online-Zeitung INFOsperber

Das Kleingedruckte in Kauf- und Arbeitsverträgen schließt Gerichte aus und schreibt ein von Tesla bezahltes Schiedsverfahren vor.

Streitigkeiten zwischen Käufer und Tesla «werden nicht von einem Richter oder einem Geschworenengericht entschieden, sondern von einem einzelnen Schiedsrichter», so lautet eine Passage im Kleingedruckten des Tesla-Kaufvertrags in den USA. Darauf beruft sich der Elektroauto-Pionier aktuell, um eine hängige Sammelklage vor einem ordentlichen Gericht in Kalifornien abzuwenden und die Kläger einzeln an das Schiedsgericht zu verweisen.

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Teslas Chancen stehen gut, denn das oberste Gericht, der Supreme Court, erlaubt den Unternehmen solche Schiedsregelungen in den meisten Fällen. Wie die New York Times am 20. Dezember 2022 berichtete [s.u.], vermeidet Tesla damit, dass die Öffentlichkeit neue Details über sein Autopilot-System erfährt, das im Verdacht steht, für schwere Unfälle und Tote verantwortlich zu sein. Denn die Entscheidungen und Argumentationen dieser – von Tesla bezahlten – Schiedsrichter sind nicht öffentlich einsehbar und bleiben damit unter dem Deckel.

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In der Politik passiert nichts zufällig.

Wenn es passiert, war es auch so geplant.

By Dr. Rudolf Hänsel, Diplom-Psychologe | GlobalReasearch

Luegner_Olaf_Scholz_Annalena_Baerbock_Nancy_Faeser_Robert_Habeck_Karl_Lauterbach_Christian_Lindner_Christine Lambrecht_Politikdarsteller_Kritisches-NetzwerkJeder Mensch kann das ihm in der Erziehung eingeflößte, mittelalterlich anmutende Bild vom Menschen korrigieren, um auf der Basis eines naturwissenschaftlichen Menschenbildes denken zu lernen, sein Leben besser zu verstehen und besser zu leben.

Das oben erwähnte Zitat, das dem US-amerikanischen Präsidenten Franklin D. Roosevelt (* 30. Januar 1882 in Hyde Park, New York; † 12. April 1945 in Warm Springs, Georgia) zugeschrieben wird, sei in der Diplomatie gang und gebe. Untersucht man relevante politische Entscheidungen unter diesem Aspekt, gehen einem die Augen auf.

Als Mitmensch fühlt man sich jedoch mitverantwortlich für das Schicksal der Menschen, weil man in der Regel tatenlos geschehen ließ, dass eine Minderheit auf Kosten der Mehrheit lebt. Dabei ist die Welt so reich, dass alle Menschen ohne Ausnahme im Wohlstand leben könnten. Aber das wird nicht zugelassen.

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Schöner Alltag Supermarkt: Die Sache mit dem Testkauf

Testkauf und andere Arbeitgeberideen

von Frank Blenz | NachDenkSeiten

Wissen Sie, was ein Testkauf ist? Testen hört sich eigentlich gut an und scheint wichtig zu sein. Kaufen gehört ja auch zu unserer schönen heilen Welt der Konsumgesellschaft. Im Handel laufen Testkäufe vergleichsweise so ab, wie es Tester von Restaurants oder Hotels handhaben, um Leistungen zu bewerten und zu honorieren, mag man denken.

Weit gefehlt, erfuhr ich in Gesprächen mit einer Betroffenen. Die Arbeitnehmerschaft erlebt einen Alltag im Handel, der von vielen Faktoren negativ beeinflusst wird, die zudem ebenso nicht kundenfreundlich sind. Es scheint wie ein Wunder, dass viele aus der Branche für die Kunden durchhalten und mitunter lange Berufsjahre für die Supermärkte tätig sind. Sie hoffen auf Besserung eines Zustandes, der viel über unsere aktuelle Gesellschaft verrät.

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► Schöner Alltag Supermarkt

Der Laden für die Waren des täglichen Bedarfs bei mir um die Ecke hat – gefühlt – immer auf. Das Geschäft ist ein mittelgroßer, gut sortierter Supermarkt mit einem stabilen Mitarbeiterstamm, der besteht aus etwas mehr als einem halben Dutzend Frauen, die stoisch ruhig und zuverlässig ihrer ganz und gar nicht einfachen Arbeit nachgehen. Zwei Mal die Woche (mindestens) rollt ein LKW an, der von einem Mann im Alleingang geleert wird. Be- und Entladen von Waren auf Paletten sowie Leergut und Pappe inklusive.

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Überzeugungen, wohin man schaut oder hört

Gute Gründe, Überzeugungen zu misstrauen

Rationaler Umgang mit der Irrationalität

von Daniel Goldstein, Ittigen BE | für die Online-Zeitung INFOsperber

Ein Basler Professor legt dar, wie sich das Gehirn mit falschen Vorstellungen über die Welt aus der Erklärungsnot befreien kann.

Medien berichten unablässig, dieser oder jene sei von etwas «überzeugt». Journalistische Gewissensbisse, weil Überzeugungen ja nicht überprüfbar sind, umgeht man mit «gibt sich überzeugt» oder sucht nach einer anderen Abwechslung für «sagen». Wobei jemand, der etwas ohne den Anschein von Überzeugung sagt, kaum noch Aufmerksamkeit erlangt.

Überzeugt zu wirken, sei dem sozialen Ansehen förderlich und könnte daher von der Evolution begünstigt worden sein: Das ist eine der vielen Erklärungen, die ein neues Buch dafür anführt, warum der Wahrheitsgehalt nicht der einzige und nicht immer der wichtigste Grund ist, wenn sich Überzeugungen in Köpfen festsetzen.

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«Die Illusion der Vernunft» heißt das Buch des Psychiaters und Neurowissenschafters Philipp Sterzer, seit Mai 2022 Professor für Translationale Psychiatrie an der Universität Basel und Chefarzt des Zentrums für transdiagnostische Früherkennung und –intervention an den UPK Basel.[ergä. durch H.S.]. Der Untertitel warnt: «Warum wir von unseren Überzeugungen nicht zu überzeugt sein sollten» (Ullstein, siehe unten).

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Die echten Gefühle bleiben heute auf der Strecke

Sie werden zum großen Teil künstlich geschaffen

von Thomas Eblen

TV-Konsum-Gehirnwaesche-Massenverbloedung-Massenverdummung-Konditionierung-betreutes-Denken-Kritisches-Netzwerk-ARD-aktuell-Tagesthemen-Tagesschau-Denkfaulheit Als Fiatgeld bezeichnet man ein Zahlungsmittel, das aus dem Nichts geschaffen wird. An diesem Prinzip gab es viel Kritik. Doch wie steht es mit den Gefühlen, die über Kino, Fernsehen, die Zeitung und andere Medien auf uns einströmen? Sind diese Gefühle nicht auch aus dem Nichts geschaffen, um uns, die Empfänger, zu manipulieren?

Für eine genauere Betrachtung muss man zwei Sphären unterscheiden, jene der persönlichen Begegnung und die der virtuellen Sphäre. Der Bildschirm ist es, von dem all die Gefühle in unsere Herzen strömen, ohne dass wir uns bewusst sind, was diese mit uns machen.

Echte Gefühle sind keine Wissenschaft, die man lehren oder erlernen kann. Schon gar nicht kann man sie standardisieren, weil sie unmittelbar wirken. Sie haben ihren Nährboden in der unmittelbaren Nähe anderer Menschen. Die Gefühle aus der virtuellen Welt zerstören dagegen diese Nähe. Dazu nachfolgend einige meiner Gedanken.

Paul Virilio (* 4. Januar 1932 in Paris; † 10. September 2018 ebenda), ein französischer Architekt, Essayist und Kritiker der Mediengesellschaft, schrieb in seinem Essayband "Fluchtgeschwindigkeit" [>Rezension], der 1995 in deutscher Sprache erschien, schon von zwei Welten:

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Folgenschwere Mißachtung der Herstellerempfehlung

Notarzteinsatz: Mann aß Knoppers schon um 9 Uhr

Satire von DER POSTILLON

Köln (dpo) - Kleiner Fehler mit dramatischen Folgen: Ein Bauarbeiter aus Köln ist heute mit heftigen Magenkrämpfen, Schüttelfrost und Bewusstseinsstörungen ins Krankenhaus eingeliefert worden. Zuvor hatte der Mann entgegen der Herstellerempfehlung bereits um 9 Uhr ein Knoppers verzehrt.

"Der Mann hat offenbar kurz Pause gemacht und ein Knoppers gegessen", berichtet eine Augenzeugin (67). "Das war ungefähr um neun Uhr. Kurz danach lag er plötzlich am Boden und schrie. Der hatte Schaum vorm Mund und sah gar nicht gut aus."

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Ein von Passanten verständigter Notarzt konnte den Mann vor Ort stabilisieren, bevor er mit dem Krankenwagen in eine Klinik gebracht wurde, wo er sich inzwischen in stabilem Zustand befinden soll.

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Bewahren und Festhalten, Veränderung und innere Leere

Szenen sanfter Ausgewogenheit

Ein stiller Beobachter nähert sich in der nötigen Distanz den Menschen.

von Thomas Eblen

Thomas Eblen, der Dichter aus der Isolierstation, zeigt hier Situationen, denen Menschen ausgesetzt sind und denen sie manchmal berechnend, oft aber nur hilflos gegenüber stehen. Es geht um das Bewahren und Festhalten, um Veränderung und die innere Leere, die dazu führt, dass sich Menschen in unserer Angestelltengesellschaft nur noch verhalten. Sie werden nie zur Person. Am Ende steht noch ein sehr dichter Text — zugegeben eine Zumutung — als Ausklang gedacht.

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Eilenden Schrittes ging er davon. Er hatte gerade telefoniert und erfahren, dass man ihm kündigen wollte. Vierzig Jahre Arbeit lag hinter ihm, hatte ihn geprägt, seinen Körper in Form gebracht, seine Gedanken an den Vorgaben der Firma geschliffen und gespitzt. Nun war es zu Ende. Was ihm sofort einfiel, war, sich auf den Weg zu machen. Er wollte in Bewegung sein, obwohl er sonst ein recht träger Mensch war, seine Frau ihn immer anstoßen musste, damit er sich aus seinem Sessel bequemte.

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Doch auf einmal drängte es ihn, Menschen zu sehen, Gebäude, Straßen und vorbeifahrende Autos. Es musste Lärm herrschen und ihm über den Kopf wachsen. Damit das WARUM, das in ihm kreiste wie ein glitzernder Planet, nicht aufbrach, sich ihm gegenüber positionierte und sein ganzes Leben infrage stellte. Ein innerer, fast porös gewordener Zweifel hatte schon immer in ihm genagt. Doch die Zeit, die Notwendigkeit, die Frau und die Kinder wirkten wie Seile, die, um seinen Körper gebunden, ihn am Sprung hinderten. Er wusste zugleich, dass dies nur eine faule Ausrede war. Sie schützte ihn, war ein Gefühl, das sich zwischen fast jedes Wort gedrängt hatte, das er sagte.

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2023 geht es ums Brot, nicht um die Butter

Inflation, Energiekrise und Rezession

von Dagmar Henn

Man muss 50 Jahre zurückgehen, um eine Inflation zu finden, die so hoch war wie heute. Damals reagierten die (Bundes-)Deutschen nicht mit Pessimismus, sondern mit höheren Lohnforderungen. Heute wird für Spekulanten gelitten.

geldboerse_armutsrente_portmonee_bargeld_pleite_portemonnaie_kritisches_netzwerk_armut_altersarmut_altersvorsorge_verarmung_mindestrente_sozialabbau_kapitalismus_konsumverzicht.jpg Es ist lange her, dass in Deutschland, genauer, der Bundesrepublik, eine derart hohe Inflation gemessen worden war. Mitte der 1970er hatte es zuletzt ähnliche Zahlen gegeben. Allerdings – damals war das das Ende einer langen Phase des Ausbaus des Sozialstaats gewesen, und auf die Preissteigerungen waren sofort entsprechende Lohnforderungen der damals starken Gewerkschaften gefolgt.

Die allgemein optimistische Stimmung hatte das nicht wesentlich dämpfen können, und ein tiefgreifendes Gefühl der Unsicherheit hatte das auch nicht ausgelöst, obwohl die Hyperinflation der Weimarer Zeit deutlich näher gewesen war.

Die Inflation des Jahres 2022 führt zuallererst zu einer Einschränkung des Konsums. Drei Viertel der Deutschen schränken sich inzwischen ein, berichtete DIE WELT [weiterer Artikel HIER] unter Berufung auf eine aktuelle Umfrage. Kleidung und Elektronikprodukte sind als Erste dran; 56 Prozent wollen auf entsprechende Einkäufe verzichten. Aber auch die Pizza vom Lieferdienst, das Fitnessstudio sowie Restaurant- und Kinobesuche stehen auf der Streichliste. Damit erwischt es viele Branchen, die bereits von der Corona-Krise massiv getroffen wurden.

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Erlebnisbericht einer Britin, die krank wurde.

«Ich habe Angst, jemals wieder ins Krankenhaus gehen zu müssen»

Mit-Patienten mussten den Tag ohne Schmerzmittel aushalten.

von Martina Frei, Aargau/CH | für die Online-Zeitung INFOsperber

Red. INFOsperber – Im ersten Teil dieses Artikels berichtete Infosperber über die Zustände im britischen Gesundheitsdienst NHS (National Health Service). Im Folgenden schildert eine Britin ihre Erlebnisse. Sie ist der Redaktion namentlich bekannt. Da sie im Fall einer Erkrankung auf den NHS angewiesen wäre und Nachteile befürchtet, möchte sie anonym bleiben.

Sie schreibt:

«Ich bin mein ganzes Leben lang sehr gesund gewesen, abgesehen von meiner Arthrose. Vor einigen Jahren habe ich eine neue Hüfte bekommen, nachdem ich zwei höllische Jahre lang auf der Warteliste gestanden hatte. Die Operation fand in einem der besten Lehrkrankenhäuser des Vereinigten Königreichs statt und war ein voller Erfolg.

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Aber die Tage im Krankenhaus waren katastrophal. Tagsüber gab es nicht genügend Pflegepersonal auf der Station, und nachts war nur eine Pflegekraft für drei Stationen zuständig. Ich habe mich schließlich selbst entlassen, weil ich realisierte, dass ich im Krankenhaus gefährdet und zu Hause besser aufgehoben war.

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2022 war das Jahr der rot-gelb-grünen Ampelkoalition

Sie hat keine Zeitenwende eingeläutet — sie ist die Zeitenwende.

von Roberto J. De Lapuente

Ampelkoalition-Ampelregierung-Annalena-Baerbock-Demokratur-Gruenomanie-SPD-FDP-Die-Gruenen-Klimawahn-Kritisches-Netzwerk-Scholz-Soeder-Robert-Habeck-Lindner Alles sollte anders, alles sollte besser werden. Die lange Ära Merkel würde abgelöst werden durch eine moderne, zeitgemäße Politik, suggerierte man den Bürgern. Eine Politik sollte umgesetzt werden, die den Wähler respektiert, die Belange der Menschen im Blick behält und endlich die Investitionsverschleppungen der Jahrzehnte zuvor beendet.

Ja, es sollte eine neue Epoche eingeläutet werden. Die bekamen wir dann auch: Zeitenwende nannte sie sich. Normalerweise verbindet man mit diesem Begriff jene 100 Milliarden Euro Sondervermögen, die zur militärischen Aufrüstung abgestellt wurden. Aber der Begriff birgt viel mehr. Diese Koalition ist die Zeitenwende — sie hat das Land verändert, ob es das will oder nicht. Von den Vorhaben, die das Alte vergessen machen sollten, ist wenig geblieben.

Auch wenn die Bundesregierung so tut, als habe sie allerlei umgesetzt. Wir sprechen heute ungeniert über Kriegsführung — der Altbundespräsident Joachim Gauck erklärte erst neulich noch einmal im Brustton der Selbstverständlichkeit, dass man seine Freiheit mit der Waffe in der Hand verteidigen müsse, falls nötig.

Der Sound der Republik hat sich sehr gewandelt.

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Ukraine - Kosovo: der nächste Konflikt steht ins Haus

Die Spaltung Europas in Ost und West

Ziel: Die nachhaltige Zerstörung Europas

by Gerhard Mersmann | NEUE DEBATTE

NATO-Friedensbewegung-Kriegsbuendnis-Kriegsverbrechen-Militaerallianz-Ruestungsausgaben-Militaerbuendnis-Kritisches-Netzwerk-Angriffsbuendnis-Angriffspakt-OTAN Vor einigen Tagen kam die erste Meldung. Quintessenz: Serbien scheint sich aggressiv aufzustellen. Am Mittwoch ein zweiter, etwas längerer Bericht. Unter dem Strich lief die Erzählung auf die Sichtweise der ersten Meldung hinaus. Serbien mache sich daran, die freie und liberale Republik Kosovo, die nebenbei bemerkt völkerrechtlich nicht anerkannt ist, zu bedrohen [1].

Da die Arbeit der Meinungsschmieden hierzulande hinreichend bekannt ist, fällt die Prognose nicht schwer. Nach der Ukraine steht nun der nächste Konflikt ins Haus. Und bei näherer Betrachtung fallen erhebliche Parallelen zur Ukraine auf. Es existiert dort eine ethnische wie kulturelle Bruchlinie zwischen den ethnischen Russen in Donezk und Luhansk sowie auf der Insel Krim, die in der Minderheit sind, und dem weitaus größeren ukrainischen Rest.

► Der Kosovo

Verträge, die den Namen Minsk trugen, sollten diese Minderheit schützen und ihr eine Teilautonomie gewähren. Das Gegenteil war der Fall und führte unter anderem zu der Eskalation. Alles mit Wissen und aktivem Zutun der freiheitlichen Demokratien, die sich im Kriegsbündnis NATO gegenseitige Sicherheit gewähren.

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Die Zustände im britischen Gesundheitswesen sind desaströs.

Über sieben Millionen Menschen warten auf ein Spitalbett

Viele Spitäler sind heruntergewirtschaftet.

von Martina Frei, Aargau/CH | für die Online-Zeitung INFOsperber

Etwa 7’100’000 Menschen in Großbritannien warteten Ende September 2022 auf eine Spitalbehandlung. Das ist der höchste Wert seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2007. Vor der Pandemie waren es 4,4 Millionen gewesen. In den ärmeren Gegenden verlängerten sich die Wartelisten stärker als in reichen.

Rund 400’000 dieser wartenden Kranken müssen sich schon über ein Jahr lang gedulden. Eine Prognose ging 2021 sogar von einer künftigen Warteliste mit 13 Millionen Patientinnen und Patienten aus.

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► Notfälle müssen im Ambulanzwagen ausharren

Selbst Notfälle brauchen viel Geduld: In Cornwall dauerte es in den letzten beiden Jahren durchschnittlich eine Stunde und 40 Minuten [siehe Tabelle], bis die Ambulanz eintraf – viel zu lang, um beispielsweise Menschen mit einem Schlaganfall bestmöglich zu helfen. Die Chance, einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall (ohne Behinderung) zu überleben, steigt oder fällt in Großbritannien mit dem Wohnort. Zu den Gegenden mit der größten Wahrscheinlichkeit auf rasches Eintreffen der Ambulanz zählen die Londoner Nobelviertel Chelsea und Kensington mit durchschnittlich sechs Minuten, bis die Ambulanz da ist.

Eine 93-jährige Waliserin habe nach einem Hüftbruch 25 Stunden lang unter großen Schmerzen daheim am Boden gelegen, bevor ein Rettungswagen kam – «und das, obwohl ihre Familie wieder und wieder beim Notdienst angerufen hatte», schrieb der «Tages-Anzeiger«.

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Windkraft als vermeintliche Zukunftstechnologie

Selbst Investoren glauben nicht mal mehr

an die Zukunft des Windkraftwahns

Von Jason Ford | ANSAGE.org

Seltsam: Obwohl sie bereits fett subventioniert werden und die Politik sich alle Mühe gibt, den Ausbau zu beschleunigen, rechnen sich Windkraftanlagen offenbar so wenig, dass sich kaum noch Investoren finden lassen, die deren Bau finanzieren. So schreibt die „WELT” zum wachsenden Desinteresse der Anleger an der vermeintlichen Zukunftstechnologie:

Der Windkraftausbau in Deutschland stockt. Es finden sich immer weniger Interessenten, die unter den bestehenden Marktbedingungen Anlagen bauen wollen. Ganz schlimm endete die letzte Ausschreibungsrunde am Dienstag dieser Woche. Weil das geringe Interesse von Investoren bereits absehbar war, hatte die Bundesnetzagentur die Versteigerung der Fördergelder vorsichtshalber halbiert.” (WELT, 23. Dezember 2022, Bezahlschranke)

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Das geförderte Kapazitätsziel war dabei deutlich verfehlt worden: Mit 203 Megawatt hatte sich für nur rund ein Drittel der ausgeschriebenen 600 Megawatt Interessenten gefunden, die tatsächlich bereit waren, für das ausgelobte Fördergeld Windräder zu bauen. Allen anderen, so die Zeitung, „reichte diese Summe nicht”. Und das, obwohl der Wind uns doch angeblich „keine Rechnung schickt”, wie naive grüne Nachhaltigkeitsphilosophen nicht müde werden zu behaupten!

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Die Menschen haben sich in eine Schläfrigkeit begeben

Die Schönheit des Lebendigen scheint vergessen.

von Thomas Eblen | RUBIKON

Der freischaffende Künstler, Dichter, Musiker und Maler Thomas Eblen hat auf die Dichter-Kollegen gewartet, auf ihr Wort zu dieser Zeit. Dieses Wort blieb aus. Und so hat er selber nach diesen Worten gesucht, nach Worten, die vor Augen führen, was in dieser Zeit geschieht. Herausgekommen ist ein essayistischer, mit Bildern durchsetzter Text eines „Außenseiters“, der bei aller Beklemmnis einen Weg aufzeichnet.

political-correctness-Politische-Korrektheit-oeffentliche-Meinung-Kritisches-Netzwerk-Konditionierung-Gruppendruck-Systemhure-Meinungsfuehrerschaft-Angepasstheit Wie werden wir mit der Macht, die über uns und in uns ist, fertig?

In dem Sinn, dass wir mit ihr leben können?

Neuerdings darf sie sich nicht mehr bemerkbar machen, sie muss zwischen den Menschen ein schleichendes Dasein führen. Sie darf keinen Namen haben, so wie es in der Diktatur, der Nation, der Monarchie, auch der Demokratie, üblich ist. Der Machterhalt ist da reine Gewalt.

Ein Menschenleben zählt nicht.

Das wird heutzutage verbrämt.

Es müssen permanent Geschichten in Umlauf gebracht werden, in denen Personen, die die Macht repräsentieren, farblos, blass und glatt erscheinen. Sie dürfen alles darstellen nur nicht Lebendigkeit, gar Außergewöhnlichkeit oder Originalität. Deshalb gibt man ihrer Rede kein großes Gewicht.

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Gemeinsam und mit Ruhe in die Ferne blicken

Auf der Bank

by Gerhard Mersmann | NEUE DEBATTE

Wer auf einer Bank verweilt und in die Ferne schaut, ohne sich durch die dröhnenden Schläge getakteter Zeit aus der Ruhe bringen zu lassen, dem offenbaren sich einfache Wahrheiten. Da wird deutlich, wie nichtig die gewaltig erscheinende Maschinerie um uns herum letztendlich ist. Und wie seltsam die Erwägung, man selbst spiele in dem Prozess künstlicher Erregung eine bedeutsame Rolle.

Es geht seinen Gang, das hatten schon die Riesen der Vergangenheit begriffen und erzählt. Nur wissen, wissen wollten wir es lange Zeit nicht.

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Wir wollten glauben, dass da eine Instanz sei, die die Welt zum Besseren gedeihen lasse, sei es die Vernunft, das Gesetz oder gar ein höheres Wesen. Dass da etwas herrsche wie der Fortschritt, der das Hohe suche und das Niedere in die Archive der Vergangenheit verweise.

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Rückzug aus der Gesellschaft, auf Isolierstation

Zeugnis eines Verzweifelten und zugleich Hoffenden.

von Thomas Eblen | RUBIKON

Hier geht es um einen Menschen, der sich vollkommen aus der Gesellschaft zurückgezogen hat — er ist nur noch Beobachter, der Wahnsinn des Normalen macht ihn ohnmächtig. Er hat viele Möglichkeiten. Er kann sich ausdrücken in Musik, Bild und Sprache. Doch er ist anachronistisch, wie es so schön heißt. Er kann nicht an die heutige Welt andocken, zu hermetisch sind seine Aussagen. Deshalb verharrt er in einem seltsamen Inneren.

Das Äußere überwältigt ihn, ohne ihn zu berühren. Er ist fassungslos. Er ist nicht fähig, Widerstand zu leisten, zu weich ist sein innerer Kern. Er kann nur seine Welt, seinen Sehnsuchtsort, nach außen tragen. Ja, es ist die Reise eines Abenteurers ohne Mut, eines Feiglings, der trotzdem genug Kraft aufbringt, um etwas aus sich selbst heraus zu schaffen, um es der Öffentlichkeit preis zu geben. Hier nun Teile seiner Aufzeichnungen.

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Er hätte Mut brauchen können.

Aber die Gelegenheit ist vorüber. Sie ist an ihm vorbeigezogen, wie ein Peitschenhieb. Den Knall hat er noch gehört, doch zu langsam war er, nach all den Lügen, die sein Denken aufgebrochen haben. Nun sitzt er da, verloren und Vergeheimnist in seinen Handlungen. Die Anderen nennen ihn anders, die Gleichgesinnten fremd. Er beugt sich nach vorne, er will leidend sein. Er kreuzt die Hände vor der Brust, er presst die Lippen aufeinander und Tränen rinnen über seine Wangen. Es hilft nicht, das Mitleid der anderen ist wie ein Brandmal, gesetzt von den Herrschern der Welt.

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Willensfreiheit? Freier Wille liegt in Fesseln

In unserer Vorstellung genießen wir immer noch weitgehende Freiheit.

Mit der Realität hat dies jedoch wenig zu tun.

von Willy Meyer | RUBIKON

Freiheit, Willensfreiheit,Ein selbstbestimmtes Leben nach eigenen Vorstellungen gilt den meisten Menschen heute als Selbstverständlichkeit. Man hält sich für den Meister des eigenen Schicksals und weist Eingriffe in die persönliche Entscheidungshoheit weit von sich. Dabei räumt man gewisse Sachzwänge ein, moniert lästige Pflichten. Dies relativiert den Eindruck der Mehrheit, ihr Dasein individuell gemäß ihrem freien Willen gestalten zu können, jedoch nur unwesentlich.

Etwaige kognitive Dissonanzen löst man behände auf, indem das eigene Weltbild an die veränderte aktuelle Lage angepasst wird. Schließlich haben Kriege, Seuchen und andere Katastrophen doch seit jeher dazugehört, und ebenso gilt gekonnte Anpassung als immenser Evolutionsvorteil. Oder etwa nicht?

Bei genauerer Betrachtung ist es mit der von den meisten so beliebten Freiheit aber nicht weit her. Neurowissenschaftler stellen das Konzept des freien Willens schon länger infrage. In der politischen Debatte kommt die Freiheit hauptsächlich im Zusammenhang mit rücksichtsloser Gefährdung von Gesundheit und Umwelt vor. Und auch wir selbst wirken bei unserer Fesselung bereitwillig mit. Vor allem aus Bequemlichkeit und Konformismus nutzen die meisten von uns ihre Spielräume nicht annährend aus.

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Wahrheit, Freiheit, Redlichkeit und Unbestechlichkeit

Die Unfreiheit wird durch Lügen und Unterwürfigkeit etabliert

Von Herbert Ludwig | FASSADENKRATZER

Der langjährige Chefarzt und Medizinhistoriker Dr. Gerd Reuther machte kürzlich angesichts des gegenwärtig auf allen Ebenen erneut anwachsenden Totalitarismus einerseits auf die sich zwangsläufig fortzeugenden Lügen aufmerksam, mit denen Diktaturen arbeiten müssen, und andererseits auf die kriechenden Helfershelfer sowie die Masse der unterwürfigen Sklaven, ohne die es niemals eine autoritäre Herrschaft geben könnte. [1]

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Er bringt die Dinge knapp und eindrucksvoll auf den Punkt, so dass hier noch für die weihnachtliche Verinnerlichung davon berichtet werden soll.

Der erste und bisher gottlob einzige kommunistische Staat auf deutschem Boden“, schreibt Dr. Reuther, „hatte vier Feinde: Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Diese Bedrohung teilt der hoffentlich kurzlebige Dauer-Krisen-Staat mit seinem Vorgänger. Entweder ist es im Sommer nicht heiß genug, um eine stetige Erderwärmung für die Staatsbürger glaubhaft zu machen, oder im Winter zu kalt, um mit der verknappten Energie das Auslangen zu finden. Die wahre Gefahr für die Zeugen des Dauernotstands reicht jedoch tiefer. Die vier Todfeinde sind: die Wahrheit, die Freiheit, die Redlichkeit und die Unbestechlichkeit. Sobald nur eine dieser vier Kardinaltugenden auch nur für kurze Zeit das mediale Tageslicht erblicken darf, ist das Kartenhaus der Lügen einsturzgefährdet.

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Nach oben buckeln, nach unten treten!

Neue deutsche Härte: Fahrradfahren im Winter

Von Cantaloop | ANSAGE.org

Zum Thema „Fahrradfahren im Winter” (also auch bei Glatteis) gab der „Bayerische Rundfunk” seinen Zuschauern und Social-Media-Followern, quasi stellvertretend fürs öffentlich-rechtliche Erziehungsfernsehen, die folgende Empfehlung ab:

Darauf achten… Tempo reduzieren – Abstand halten – Möglichst wenig lenken – Maßvoll bremsen, bevorzugt mit der Hinterradbremse – Reifendruck reduzieren, bessere Haftung / Alternativ: Winterreifen nutzen – Kurze Strecken Sattel etwas nach unten stellen, Füße erreichen den Boden leichter”. 

Da soll noch einer sagen, wir wären verweichlicht!

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In Zeiten von Klimakatastrophen und anderen die Menschheit in ihrer Existenz bedrohenden Szenarien muss man schließlich Prioritäten setzen. Galt noch bis vor kurzem die vernunftgeleitete Maxime, bei Schnee, Kälte und Glätte das Zweirad im Sinne der eigenen Sicherheit und Gesundheit besser ganz stehen zu lassen, so kann diese Sichtweise heutzutage getrost als obsolet gelten.

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Die Schweiz ist Spitzenreiterin bei den Retouren

Der Skandal mit der schnelllebigen Wegwerf-Mode

Von Pascal Derungs, Zürich | für die Online-Zeitung INFOsperber

85 Prozent der zurückgegebenen Kleider landen auf Deponien oder werden verbrannt. Die meisten Menschen schauen darüber hinweg. Doch die US-Journalistin und Autorin Rachel Greenley ließ sich temporär als Lagerarbeiterin anstellen, um die Auswirkungen unserer Gewohnheiten beim Kleiderkauf an der Front zu erleben.

Am 25. November hat sie in DNYUZ und in der New York Times über ihre Erfahrungen berichtet.

«Ich bin Saisonarbeiterin im Lager eines Online-Supermarktes. An fünf Tagen in der Woche verdiene ich 18,75 Dollar pro Stunde, während ich an einem Stehpult mit gelben Behältern voller zurückgegebener Kleidung stehe. Meine Aufgabe ist es, in weniger als zwei Minuten zu entscheiden, ob ein Kleidungsstück weiterverkauft werden soll.»

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► Umsatzbolzerei führt zu Verschleuderung

Rachel Greenley schildert anschaulich die Mühsal dieser manchmal abstoßenden Sortierarbeit mit getragener Kleidung. Vor diesem Knochenjob hatte sie in der Teppichetage desselben Online-Supermarktes gearbeitet. Sie hatte Unternehmensstrategien entwickelt, die auf die Steigerung von Tempo und Umsatz zielten. Dann wechselte sie ins Warenlager, um herauszufinden, wie sich diese Strategie an der Front auswirkt, dort, wo die Retoursendungen bearbeitet werden. Ihre Erkenntnis:

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Steigende Preise: Das Geschäft mit der Inflation

Preisdatenbank könnte Gewinninflation eindämmen

Von KONTRAST Redaktion | Magazin KONTRAST.at

Eine aktuelle Studie des ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V. - zeigt, dass ein Teil der massiven Teuerung nicht mit höheren Kosten zu erklären ist. Stattdessen würden Unternehmen die Inflation als Vorwand verwenden, um ihre Preise überproportional zu erhöhen und so ihre Gewinne zu steigern. Das würde auch für Österreich gelten, sagt der Direktor des WIFO, Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung mit Sitz in Wien, Gabriel Felbermayr.

Die Reallöhne sinken in Österreich heuer um rund 4 Prozent. Die Inflation trifft auch viele Unternehmen hart. „Wir werden aufgrund der hohen Preise alle ärmer“, fasste das Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Kocher einmal zusammen. Doch Kochers Darstellung hat mit der Realität nicht viel zu tun: Denn während die Sozialmärkte überfüllt [1] sind und sich 20 Prozent der Bevölkerung nur noch lebensnotwendige Güter leisten können, haben manche ein Geschäft aus der Teuerung gemacht.

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► Gewinnsteigerungen der Unternehmen heizen Preise weiter an

Die aktuelle Studie des ifo Instituts zeigt, dass die Unternehmen mancher Branchen die Preise deutlich stärker erhöhten, als es aufgrund der Kosten gerechtfertigt wäre. Die Studie vergleicht, grob gesagt, die Preiserhöhungen, die die Branchen betrafen, mit den an die Konsument:innen weitergegebenen Preisen. Dabei stechen vor allem folgende Bereiche heraus: Die Preise von landwirtschaftlichen Produkten wurden um 60 Prozent teurer als nötig. Das Baugewerbe erhöhte seine Preise um 20 Prozent und der Handel um 9 Prozent stärker, als man erwarten konnte. Die Ökonom:innen kommen in ihrer Studie zu dem Schluss:

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Stefan Meisters Empfehlungen für eine neue Ostpolitik

Politikberater fordert Ausweitung der Konfrontation mit Russland

Von Gert Ewen Ungar

Russland_Ukraine_Konflikt_Deutschland_Rolle_Neutralitaet_deeskalierender_Vermittlerrolle_Ambiguitaet_unabhaengiger_Verfassungsstaat_Geopolitik_Geostrategie_Kritisches-Netzwerk Mit seinen Empfehlungen für eine neue Ostpolitik bereitet der Politologe Stefan Meister Deutschland den Weg in die Isolation, die Verelendung und den Krieg. Die Bundesregierung wird seinen Vorschlägen voraussichtlich dennoch folgen.

Wer erfahren möchte, in welche Richtung sich die deutsche Außenpolitik entwickelt, sollte die Webseite der 'Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik' (DGAP) im Blick haben. Der mit Steuergeldern finanzierte Think-Tank (gefördert vom Auswärtigen Amt aufgrund eines Beschlusses des deutschen Bundestages; H.S.] berät die Politik und liefert dabei mehr als nur Hintergrundinformationen für Politiker, um diesen eine gute, sachliche Grundlage für ihre Entscheidungen bereitzustellen.

Vielmehr bietet die DGAP fertig ausgearbeitete Konzepte, die von der aktuellen Regierung bereitwillig übernommen und umgesetzt werden. Wer etwa die Vorschläge des Auswärtigen Amtes zur China-Strategie betrachtet, erkennt darin eins zu eins die Ideen der DGAP wieder. Auch in Richtung China sind die Weichen auf Konfrontationskurs gestellt.

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Anthroposophie: ein Spezialfall der Wissenschaft

Über die Wissenschaftlichkeit der Anthroposophie

von Herbert Ludwig | FASSADENKRATZER

Rudolf_Steiner_Seelenkraefte_anthroposophische_Geisteswissenschaft_Medizin_Anthroposophie_Empfindungsseele_Wissenschaftlichkeit_Kritisches-NetzwerkDie Anthroposophie wird in der herrschenden öffentlichen Meinung als eine esoterische Lehre betrachtet, deren Inhalte Rudolf Steiner aus alten gnostischen, mystischen und theosophischen Anschauungen sowie eigenen Spekulationen zusammengestellt habe. Insbesondere das Urteil der etablierten Wissenschaft lautet unisono geringschätzig, sie sei alles andere, nur keine Wissenschaft. Denn eine Wissenschaft vom Geiste – wenn dieser überhaupt existiere – könne es grundsätzlich nicht geben, an eine geistige Welt könne sich allenfalls der Glaube wenden. – All diese Urteile stammen aus vielfach medial genährten Antipathien, wissenschaftsdogmatischen Behauptungen und Vorurteilen, denen nachfolgend der Versuch einer Widerlegung entgegengestellt werden soll. *

Rudolf Steiner machte von Anfang an – auch innerhalb der Theosophischen Gesellschaft [TG in D], der er einige Jahre angehörte – das, was er an esoterischen Inhalten vertrat und lehrte, ausschließlich als Ergebnisse eigener übersinnlicher Forschung geltend, deren streng wissenschaftliche Methode an Exaktheit der naturwissenschaftlichen Methode nicht nachstehe. Und mit der Bezeichnung „anthroposophische Geisteswissenschaft“ entwarf er die Anthroposophie als einen Spezialfall der Wissenschaft. Dies zeigt, dass die Wissenschaftlichkeit der Anthroposophie für Rudolf Steiner von fundamentaler Bedeutung ist. Die Anthroposophie hätte keine Daseinsberechtigung, wenn sie nicht dem Bedürfnis des modernen Menschen nach wissenschaftlicher Klarheit und Sicherheit gerecht werden könnte.

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Niveau- und Sittenverfall in der TV-Landschaft

Verrohung auf der Mattscheibe

von Roberto J. De Lapuente | RUBIKON

Das Akronym „TV“ steht für „Television“. Im Falle des öffentlich-rechtlichen Fernsehens (ÖRR) könnte es auch „Totale Verrohung“ bedeuten. Jahrzehntelang wurde der Niveau- und Sittenverfall in der TV-Landschaft dem Privatfernsehen angelastet, bis Böhmermann, Krömer und Co. im Öffentlich-Rechtlichen erschienen.

Was sich einige der bekannten Gesichter des ÖRR an Respektlosigkeit und Beschimpfung rausnehmen, hätten manche Privatsender selbst an der Talsohle des Niveaus nicht zu senden gewagt. Galt die Gebührenfinanzierung des öffentlichen Rundfunks früher als Garant für Qualität und Ausgewogenheit, so sichert dieser grenzenlose Geldfluss mittlerweile die Narrenfreiheit der Jan Böhmermanns und Kurt Krömers. Sie sind in einer Position, in welcher sie meinen, sich alles erlauben zu können.

Zwerg_Zwerge_Schatten_Fernsehkultur_Medienkultur_Medienverkommenheit_mediale_Hirnverschmutzung_ARD_ZDF_Niveaulosigkeit_Kritisches-Netzwerk

Beschimpfung, Hetze und Gossensprache — im Elfenbeinturm der Sender scheint nichts mehr heilig zu sein. Wenn es gegen Menschen geht, die den Kurs der Regierung oder einen bestimmten Zeitgeist kritisch sehen, gibt es keine rhetorischen Beißhemmungen mehr — die Zwangszahlungen der in Ungnade gefallenen Gebührenzahler nimmt man indes, ungeachtet der bestehenden Antipathie, dann doch sehr gerne an.

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Österreich: Illegale Preisabsprachen

Kleine Bundeswettbewerbsbehörde kämpft gegen große Kartelle

Von Lena Krainz | Magazin KONTRAST.at

Die Raffinerien haben ihren Anteil am Gewinn verdreifacht – und sind damit für die Hälfte der Preissteigerungen von Benzin und Diesel verantwortlich – das hat die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) im Sommer festgestellt. Ob die massiven Preissteigerungen bei Pellets durch illegale Preisabsprachen zustande kamen, untersucht die Behörde derzeit – auch mittels Hausdurchsuchungen. Sie hat das größte Kartell der Zweiten Republik aufgedeckt, was in der Baubranche zu Strafzahlungen in Millionenhöhe führte.

Und auch der kommende Bericht über die Lebensmittelbranche wird „ein sehr, sehr interessanter Bericht werden“, erzählt die interimistische Leiterin der Behörde, Natalie Harsdorf-Borsch, im Gespräch mit KONTRAST. Dennoch gehen internationale Schätzungen davon aus, dass nur 15-25% der illegalen Preisabsprachen aufgedeckt werden.

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Kontrast.at: Wie kann man sich das vorstellen: Wie arbeitet die Bundeswettbewerbsbehörde eigentlich?

Natalie Harsdorf-Borsch: Man kann sich die BWB wie eine Art Sonderpolizei und Staatsanwaltschaft vorstellen – speziell für Verstöße gegen das Kartellrecht. Wir gehen zum einen Verdachtsmomenten selbst nach. Das heißt, die BWB agiert ähnlich wie Ermittler:innen bei der Polizei. Zum anderen bringen wir das auch selbst vor das Gericht – ähnlich wie eine Staatsanwaltschaft. Wir arbeiten dabei sehr eng mit anderen Stellen, wie den Staatsanwaltschaften und den Kriminalämtern zusammen.

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Orchestrierte Angriffe auf die Meinungsfreiheit

Die nächste Runde Zensur zielt auf Telegram

Von Dagmar Henn

Man muss zugeben: es ist konsequent. Solange es noch Plattformen gibt, auf denen unzensiert Meinungen geteilt werden können, ist die NATO-Welt nicht in Ordnung. Die Washington Post (WaPo) bläst schon mal zum nächsten Halali, begleitet von einem Trupp NATO-freundlicher Denkfabriken.

zensur_staatszensur_meinungsfreiheit_deutungshoheit_pressefreiheit_staatsterrorismus_political_correctness_meinungsmacher_staatsterror_stigmatisierung_konditionierung_kritisches_netzwerk.jpg In der wievielten Runde sind wir eigentlich inzwischen? Immer wieder werden mehr oder weniger künstlich inszenierte "politische Ereignisse" skandalisiert, dann wird wieder die Geschichte von den "unkontrollierten" sozialen Medien und der "russischen Propaganda" aufgebraten, die angeblich schuld sind, dass nicht alle Deutschen zufrieden in ihren kalten Wohnungen sitzen und allerhöchstens für mehr (statt gegen) Waffen für die Ukraine demonstrieren. Und so wird dann das Fenster der zulässigen Meinung noch etwas "besser" abgedichtet (an den Ritzen könnte man schon Experimente zur Lichtbeugung machen), indem eine weitere Runde Zensurmaßnahmen ergriffen wird.

Manchmal möchte man hoffen, dass die Verbreiter dieses Unsinns ihn wenigstens nicht auch noch selbst glauben; allerdings reden wir hier

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Die Reformvorschläge der „Lauterbach-Kommission“

Fallpauschalen sollen durch Vorhaltepauschalen ergänzt werden

Einfalltor für den Kahlschlag im Krankenhaussystem

von Jens Berger | NachDenkSeiten

Hinterfragen_Hinterfragung_Nachdenken_Selbstdenken_Selbstdenker_Andersdenker_Andersdenkende_analysieren_nachrecherchieren_anzweifeln_Skepsis_Misstrauen_Schnug_Kritisches-Netzwerk Das deutsche Krankenhaussystem soll umgebaut werden. Wieder einmal. In dieser Woche nahm Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach die Reformvorschläge einer von ihm einberufenen „Expertenkommission“ entgegen. Um es vorwegzunehmen: Das Papier enthält viele gute Ansätze, deren Erfolg jedoch ganz massiv von der konkreten Ausgestaltung abhängt. Und hier sind durchaus Zweifel angebracht.

Das Papier eignet sich nämlich auch als Blaupause für den vor Corona bereits geplanten Kahlschlag im Krankenhaussystem. Scharf zu kritisieren ist auch der PR-Rummel, den Lauterbach selbst veranstaltet. Von dem von ihm angekündigten „Ende der Fallpauschalenkann keine Rede sein und eine „Revolution“ ist die geplante Reform auch nicht.

Auch wenn alle Reformvorschläge sinnvoll umgesetzt würden, wären die Probleme nicht weg, sondern nur auf andere Ebenen verschoben.

Es gibt wohl heute keinen Experten mehr, der das System der Fallpauschalen verteidigen würde. Fallpauschalen sind eine Art Vergütung zum Festpreis. Als sie 2004 verpflichtend für nahezu alle in den Krankenhäusern erbrachten ambulanten und stationären Behandlungen eingeführt wurden, versprachen sich die Befürworter mehr Wettbewerb im System.

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Deutschlands Ende wirtschaftlicher Vormachtstellung

Seine zukünftige Position in Amerikas neuer Weltordnung

Deutschland schafft sich selbst ab.

Gastbeitrag von Michael Hudson | NachDenkSeiten

Die US-Politik verfolgt nur ein Ziel: die politische und finanzielle Weltherrschaft und die militärische Dominanz. Deutschland ist zu einem wirtschaftlichen Satelliten von Amerikas neuem Kalten Krieg mit Russland, China und dem Rest Eurasiens geworden. Deutschland und andere NATO-Länder wurden aufgefordert, sich selbst Handels- und Investitionssanktionen aufzuerlegen, die den heutigen Stellvertreterkrieg in der Ukraine überdauern werden.

bundesadler_sturzflug_absturz_bundesregierung_deutscher_bundestag_bundeswappen_wappentier_staatswappen_kritisches_netzwerk_demokratie_entdemokratisierung.pngDer US-Präsident Joe Biden und die Sprecher des Außenministeriums haben erklärt, dass die Ukraine nur der erste Schauplatz einer viel umfassenderen Dynamik ist, die die Welt in zwei gegensätzliche Gruppen von Wirtschaftsbündnissen spaltet. Den größten “Kollateralschaden” aller Länder wird bei dieser Entwicklung Deutschland erleiden.

Dieser globale Bruch verspricht ein zehn- oder zwanzigjähriger Kampf zu werden, in dem es darum geht, ob die Weltwirtschaft eine unipolare, auf den US-Dollar ausgerichtete Wirtschaft oder eine multipolare, auf mehrere Währungen ausgerichtete Welt sein wird, die sich auf das eurasische Kernland mit gemischten öffentlichen/privaten Wirtschaften konzentriert. Präsident Biden hat diese Spaltung als eine zwischen Demokratien und Autokratien bezeichnet.

Die Terminologie ist eine typische Orwell’sche Doppeldeutigkeit. Mit “Demokratien” meint er die USA und die verbündeten westlichen Finanzoligarchien. Ihr Ziel ist es, die Wirtschaftsplanung aus den Händen gewählter Regierungen an die Wall Street und andere Finanzzentren unter US-Kontrolle zu verlagern. US-Diplomaten nutzen den Internationalen Währungsfonds und die Weltbank, um die Privatisierung der weltweiten Infrastruktur und die Abhängigkeit von US-amerikanischen Technologie-, Öl- und Lebensmittelexporten zu fordern.

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Dezember ist Kirchenaustrittsmonat

Bei einem Kirchenaustritt muss auf alle steuerpflichtigen Einkünfte eines Jahres anteilig Kirchensteuer entrichtet werden. Insbesondere wer im nächsten Jahr höhere Einkünfte, wie z. B. eine Abfindung, erwartet, sollte den Kirchenaustritt nicht ins kommende Jahr verschieben.

Grund ist die sogenannte „zeitanteilige Zwölftelung“: Für jeden Monat der Mitgliedschaft wird 1/12 der Kirchensteuer erhoben, die bei ganzjähriger Mitgliedschaft zu zahlen gewesen wäre. Somit wird die Kirchensteuer im Austrittsjahr anteilig auf das gesamte Jahreseinkommen erhoben, auch wenn man nur einen Monat Kirchenmitglied war.

Die Kirchensteuerpflicht endet mit Ablauf des Monats in dem der Kirchenaustritt erklärt wurde (Der sogenannte „Reuemonat“ wurde abgeschafft). Wer im Dezember aus der Kirche austritt, ist somit ab 1. Januar von der Kirchensteuer befreit. Wer dagegen erst im Januar austritt, muss auf alle Jahreseinkünfte anteilig Kirchensteuer zahlen. Darum ist der Dezember der Kirchenaustrittsmonat.

Beispiel

Kirchenaustritt am 15. Januar 2023.

Ende der Kirchensteuerpflicht am 31.01.2023.

Die Kirchensteuer wird auf alle Einkünfte im Jahr 2023 berechnet.

Von diesem errechneten Betrag wird 1/12 als Kirchensteuer erhoben.

Wie viel Geld können Sie mit einem Kirchenaustritt sparen? >> zum Kirchensteuerrechner. (Alle Angaben ohne Gewähr!)

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Von wegen Emissionslosigkeit: Der Fall des Volkswagen ID.3

Der Traum von der Emissionslosigkeit.

Tatsächlich stimmen VWs Behauptungen nicht!

Gastbeitrag von Dr. Helmut Zell | NachDenkSeiten

Die VW-Website mit der Überschrift „Die CO₂-Bilanz des Elektro-Fahrzeugs“ versichert dem Besucher stolz, dass der ID.3 kein CO2 ausstößt: „CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km²“ und „Der ID.3 ist der erste „bilanziell CO2-neutrale Volkswagen.

Wie klimafreundlich ist dieses E-Autos denn wirklich? Bei VW weiß man, dass ein Elektroauto bei der Herstellung und bei der Erzeugung für den Ladestroms erhebliche Mengen an CO2 ausstößt. Wir prüfen diese Fragen anhand einer VW-Studie, die VW-Mitarbeiter aus der Technischen Entwicklung (alle mit Doktortitel!) zum ID.3 erarbeitet haben.

Greenwashing_Greenwash_Gruenfaerberei_gruenwaschen_gruenes_Maentelchen_umhaengen_Schoenfaerben_Klimabilanzen_Kundentaeuschung_Kritisches-Netzwerk

► So rechnen sich sechs VW-Doktoren die CO2-Bilanz des ID.3 schön

Mit der Studie wollen die sechs Mitarbeiter den Nachweis erbringen, dass der ID.3 umweltverträglich ist. Dafür haben sie den ID.3 mit zwei von Größe und Ausstattung her ähnlichen Verbrennern der Kompakt-Klasse (VW Golf 8, einmal als Benziner, zum andern als Diesel) verglichen. Gemessen wurde, wie viel CO2 die Fahrzeuge über die angenommene Lebenszeit von 200.000 km hinweg verursachen.

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Dr. Paul Brandenburg: Wir leben im Zeitalter des Gratismutes

Wir müssen Leute wie Steinmeier und Lauterbach vor Gericht sehen

Freiheitsstrafe, Mord, Schuldfähigkeit, Strafverteidiger, Totschlag, Unverjährbarkeit, Unverjährbarkeitsregelung, Verjährungsfrist, Wolfgang Mitsch "Wir leben im Zeitalter des Gratismutes", meint der Mediziner, Unternehmer und Publizist Dr. Paul Brandenburg im Interview mit dem Journalisten und Moderator Flavio von Witzleben. Brandenburg bezieht Position zu der Doppelmoral von Innenministerin Nancy Faeser, der Verlogenheit linker "Klimaaktivisten" und zu dem Agieren des Westens im Ukraine-Krieg. Corona-"Täter" wie Frank-Walter Steinmeier oder Karl Lauterbach möchte er vor Gericht sehen.

Wir leben in verrückten Zeiten: In einem Wüstenstaat findet eine WM statt, die dort niemals hätte stattfinden dürfen. In Deutschland kleben sich "Klimaaktivisten" an Straßen fest und beschmieren Kunstgemälde mit Kartoffelbrei. In der Ukraine wird vom Westen weiter der Konflikt geschürt, anstatt selbstkritisch Ursachenforschung zu betreiben und nach Auswegen zu suchen.

Und obendrein schwebt über allem immer noch das Corona-Thema. "Die Washington Post gibt mittlerweile auch ganz offen zu, dass die Mehrheit der Covid-Toten "geimpfte" Menschen sind. Das steht ganz offen zu  lesen. HIER + HIER" (von Witzleben).

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Annalena Baerbock und ihr "Zivilisationsbruch"

Eine echte Option auf eine friedliche Lösung wurde versenkt.

Nein, geradezu verhöhnt!

von Dagmar Henn

Wenn man Olaf Scholz und Annalena Baerbock so lauscht, hat man den Eindruck, sie hätten vor dem 24. Februar 2022 nichts mit der Ukraine zu tun gehabt und nie auch nur gehört oder gelesen, was ein Krieg ist. Dabei könnte man, wäre dieser Krieg eine Parkbank, gerade auch ihre Namen unter "gestiftet von" eingravieren. [Der Zustand der Bank entspricht der desaströsen Politik von Scholz und Baerbock. H.S.]

Parkbank_Waldbank_Stiftung_Sitzbank_Holzbank_Bankspende_Banksponsering_gesponsert_gestiftetet_von_Olaf_Scholz_Annalena_Baerbock_Spendentext_Kritisches-Netzwerk

► Reden wir doch einmal über Krieg.

Wie unter Erwachsenen, also ohne dieses "furchtbar, furchtbar"-Genöle. Was das ist, ein Krieg, und wie das abläuft. Denn irgendwie muss da eine ganz große Unordnung herrschen in den Köpfen vieler Politiker, auf der Regierungsbank wie in den Parteien, als hätte niemand in den letzten Jahrzehnten auch nur einen Blick geworfen, auf all die anderen Kriege – die, die die NATO geführt hat, und auf die westlichen Sanktionen und deren Folgen; als wären diese Politiker alle erst am 24. Februar aus einem Ei gekrochen und nichts davor hätte bei ihnen irgendeinen Eindruck hinterlassen oder irgendeine Bedeutung erlangt.

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Gute Proteste, böse Proteste und Persilscheine

Himmlischer Frieden: Aluhüte auf dem Tian’anmen!

by Gerhard Mersmann | NEUE DEBATTE

Sie wummern jeden Tag: die Abrissbirnen der Zivilisation. Waren es noch vor wenigen Tagen die omnipräsenten Empörungswellen über das Gastgeberland der Fußballweltmeisterschaft Katar, ist es jetzt einmal wieder China. Die Komplexität deutschen Handelns, die von einigen hämischen Geistern auch Doppelmoral genannt wird, bildet dabei den Leitfaden.

#KopfInDenSand. #ScheissAufDieFakten. #MachtAlleMit.

So wie es eine der ständig nörgelnden Gazetten verbreitete, hat die jetzige Regierung seit ihrem Amtsantritt insgesamt einundzwanzig (!!) Waffenexporte nach Katar genehmigt. Das Land, dies sei nebenbei bemerkt, führte bis 2017 zusammen mit Saudi-Arabien einen völkerrechtswidrigen Krieg im Jemen [1]. Die Anzahl der Toten dort übersteigt bei Weitem, das nur als Vergleichsgröße, die beklagenswerten Fälle in der Ukraine (und schon zeigt sich zudem eine rassistische Komponente).

Gute Proteste, böse Proteste und Persilscheine

Aber, und das ist das System, wie schön, wenn man sich moralisch echauffieren kann über eine von einem Sportler bei einem Wettkampf getragenen Armbinde. Das wäre, kühl betrachtet, einfach nur ein Akt einfältiger Propaganda, wenn es nicht – als System und kontinuierlich – dazu beitrüge, eine gesamte Zivilisation in Schutt und Asche zu legen. Wer da mitmacht, gesellt sich zum Barbarentum.

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Der Stromkrieg in der Ukraine

Er wird im Wesentlichen als Taktik geführt

Die aktuelle russische Taktik sei das absolute Gegenteil der von Napoleon entwickelten Militärtheorie der konzentrierten Kräfte, meint der Autor Pepe Escobar. Und das sei nur die Einstimmung, denn noch habe "es gar nicht richtig angefangen".

von Pepe Escobar, unabhängiger geopolitischer Analyst und Autor

Man denke nur an den polnischen Landwirt, der Fotos von einem Raketenwrack machte – von dem sich später herausstellte, dass es zu einer ukrainischen S-300 gehörte. Auf diese Weise könnte somit ein polnischer Bauer, dessen Handlung in unserem kollektiven Gedächtnis widerhallt, die Welt vor dem 3. Weltkrieg gerettet haben, entfesselt durch eine schäbige Verschwörung, die von angloamerikanischen Geheimdiensten ausgeheckt wurde.

Pepe_Escobar_Brasilien_Brasil_unabhaengiger_geopolitischer_Analyst_Autor_Raging_Twenties_Russland_Ukraine_Geopolitik_Kritisches-Netzwerk

Zu diesem Schmuddel gesellte sich noch eine lächerliche Vertuschung: Die Ukrainer feuerten auf russische Raketen aus einer Richtung, aus der sie unmöglich kommen konnten. Das heißt: aus Polen.

Und dann gab der US-Verteidigungsminister Lloyd Austin Russland in jedem Fall die Schuld, weil seine Kiewer Vasallen auf russische Raketen schossen, die nicht in der Luft hätten sein sollen. Man nenne es das Pentagon, das schamloses Lügen zu einer ziemlich schäbigen Kunst erhoben hat. Der Zweck dieses angloamerikanischen Schwindels war, einen "globalen Aufruhr" gegen Russland zu entfachen. Der Schwindel wurde aufgedeckt – diesmal.

Das bedeutet aber nicht, dass die üblichen Verdächtigen es nicht noch einmal versuchen werden. Demnächst.

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Besinnung, Selbstreflexion und Aufklärung wären dringend geboten

Selbstbesinnung in der institutionalisierten Wissenschaft

von Prof. Dr. Jesper Larsson Träff | für tkp und NEUE DEBATTE

Wissenschaftsglaeubiger_Wissenschaftsleugner_institutionalisierte_Wissenschaft_Auftragssimulationen_Auftragsstudien_Gefaelligkeitsstudien_Kritisches-NetzwerkEs wäre mehr als begrüßenswert, ein „window of opportunity", wenn die institutionalisierte Wissenschaft die ruhige Auslaufphase – oder nur trügerische Ruhe – der akuten Corona-Maßnahmen zum Anlass nehmen würde, zu reflektieren, was in den vergangenen mehr als zwei Jahren passiert ist, wie es passieren konnte, welche aktive oder passive Rolle die wissenschaftlichen Institutionen gespielt haben, welche Rolle die „Wissenschaft“ gespielt hat, was es mit der Vorstellung von Wissenschaftlichkeit (und einfach Gedanken- und Meinungsfreiheit) auf sich hat.

Und vor allem: wie kann verhindert werden, dass ähnliches wieder passiert und dass sich diese oder auch andere noch dunklere Geschichten wiederholen.

Die wissenschaftlichen Institutionen – und auch „die Wissenschaft“ selbst – sind nicht gestärkt, sondern in unterschiedlichen Hinsichten nach innen und nach außen be- und geschädigt aus der Situation herausgegangen.

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Auch in Deutschland verunglücken viele Menschen auf dem Bau

Missstände auf dem Bau gibt es nicht nur in Katar

von Laurenz Nurk, Dortmund

Nach Informationen der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) kamen 97 Bau-Beschäftigte im Jahr 2020 bei ihrer Arbeit ums Leben. Ein Anstieg von 39 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Statistisch gesehen hatte sich auf dem Bau bundesweit alle vier Tage ein tödlicher Unfall ereignet. Die meisten tödlichen Unfälle ereigneten sich durch Abstürze, dabei sind kleinere Baubetriebe mit bis zu neun Beschäftigten am meisten von den Unfällen betroffen.

Bauarbeiter_Bauarbeiterunfall_Bauunfall_Abstuerze_illegale_Beschaeftigung_Todesursache_Schwarzarbeit_Tageloehner_Wanderarbeiter_Kritisches-Netzwerk

Die IG BAU fordert, die staatliche Arbeitsschutzkontrolle deutlich auszubauen. Eine eigene Analyse hatte ergeben, dass in den Arbeitsschutzbehörden der Länder im Schnitt rechnerisch nur ein Aufsichtsbeamter für 26.000 Beschäftigte zuständig ist. Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) empfiehlt eine Quote von 1 zu 10.000.

Der Ruf nach mehr staatlicher Arbeitsschutzkontrolle ist zwar berechtigt, weil in den vergangen Jahren Stellen im Kontrollbereich kontinuierlich abgebaut wurden, doch sollte das Augenmerk auch auf die strukturellen Probleme auf dem Bau gerichtet werden.

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Die fatalen Folgen der Zwangsmaßnahmen durch Schweizer Fürsorgebehörden

Studie der Berner Fachhochschule:

Vergessene Nachkommen von Weggesperrten und Fremdplatzierten

Das Leiden der Eltern vergällt den Kindern das Leben

von Pascal Derungs, Zürich | für die Online-Zeitung INFOsperber

Viele Kinder der Opfer von 'fürsorgerischen Zwangsmaßnahmen', kurz FSZM, leiden noch heute an den Folgen. Das deckt eine Studie auf. Bis ins Jahr 1980 haben Schweizer Fürsorgebehörden armutsbetroffene oder unangepasste Kinder, Jugendliche und Erwachsene systematisch fremdplatziert oder administrativ weggesperrt. Die psychischen, sozialen und finanziellen Folgen währten ein Leben lang. Jetzt zeigt sich, dass sie oft auch den Nachkommen weitergegeben worden sind. – Das belegt eine neue Studie der Berner Fachhochschule (BFH).

► Das Leiden der Eltern vergällt den Kindern das Leben

Die skandalösen Umstände dieser 'fürsorgerischen Zwangsmaßnahmen' und die oft tragischen Folgen für die Direktbetroffenen sind in der Schweiz mittlerweile breit dokumentiert und im Bundesrecht offiziell anerkannt worden. Viele der Opfer haben finanzielle Entschädigungen und andere Hilfe erhalten.

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