Schwarzbuch Waffenhandel. Wie Deutschland am Krieg verdient
Autor: Jürgen Grässlin
Verlag: Heyne (Mai 2013)
ISBN: 978-3-453-60237-3
€ 14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 21,90
Taschenbuch, Broschur, 624 Seiten, 13,5 x 20,6 cm, 11 s/w Abbildungen
auch als eBook, ISBN: 978-3-641-07421-0, 11 s/w Abbildungen, € 11,99 [D] | CHF 15,00
► Klappentext:
Politik, Industrie, Banken – wer profitiert vom Krieg?
Unsere Politiker beschwören den Frieden und betreiben den Krieg: Deutschland ist der weltweit drittgrößte Waffenexporteur – und schreckt vor Lieferungen an verbrecherische Regime und Diktatoren nicht zurück. Jürgen Grässlin deckt auf, wer die Profiteure dieser Kriegswirtschaft sind, er nennt Industrieunternehmen beim Namen, er zeigt, wer in der Politik die Exporte genehmigt und wie die Banken das alles finanzieren. Hochbrisante Fakten, profund recherchiert – ein Augenöffner, wie tief unser Land in die globale Tötungsmaschinerie verstrickt ist.
► mehr Details:
Deutschland ist Europameister beim Waffenhandel. Kriegswaffen und Rüstungsgüter werden selbst an menschenrechtsverletzende und kriegführende Staaten verkauft. Deutsche Rüstungskonzerne – wie Daimler, EADS, Krauss-Maffei Wegmann, Rheinmetall, Diehl Defence oder ThyssenKrupp Marine Systems – verdienen bestens am grenzenlosen Export ihrer Großwaffensysteme. Heckler & Koch erobert den Weltmarkt der Kleinwaffen mit profitablen Gewehrlieferungen und Lizenzvergaben. Durch die Unterstützung von Banken werden die Konzerne zu Kriegsgewinnlern. Die Verantwortung tragen die Täter in der Politik und in der Rüstungsindustrie. Besonders brisante Fälle werden geheim im Bundessicherheitsrat bewilligt – z.B. LEOPARD-2-Kampfpanzer für Saudi-Arabien.
Die Macht der Rüstungskonzerne, Lobbyverbände, Banken und Politiker ist immens. Bisher sind alle Versuche gescheitert, Waffenhandel mit Einzelmaßnahmen zu begrenzen. Erst ein breites Bündnis der Zivilgesellschaft kann den notwendigen Druck zum Stopp aller Waffenexporte erzeugen. Die Kampagne »Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!« , dessen Sprecher der Autor dieses Buches ist, wollen diesen Wandel herbeiführen.
► Inhaltsverzeichnis:
das sehr detaillierte, aussagekräftige Inhaltsverzeichnis ist hier im Anhang unter dem Titelbild einzusehen !
► Pressetimme:
»Jürgen Grässlin hat unzählige Waffenexportskandale aufgedeckt. In seinem ‚Schwarzbuch Waffenhandel' klagt er deutsche Politiker an. Er nennt Angela Merkel eine ‚Marketenderin der Todeswaffen', Frank-Walter Steinmeier ist für ihn ein ‚Rekordhalter bei Kleinwaffenexporten', Guido Westerwelle der‚ Türöffner auch für die deutsche Rüstungswirtschaft', der Heckler-&-Koch-Hauptinvestor Andreas Heeschen ein ‚Manager der Mortalität'. Jürgen Grässlin betreibt keinen Wortwitz, es ist ihm bitter Ernst…«
- ZEIT ONLINE. – weiter [4]
► Infos zum Autor:
Jürgen Grässlin, geboren 1957, zählt seit vielen Jahren zu den profiliertesten Rüstungsgegnern Deutschlands. Er ist Bundessprecher der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), Sprecher der aktuellen Kampagne »Aktion Aufschrei: Stoppt den Waffenhandel!« (2011 bis 2013) sowie der Kritischen AktionärInnen Daimler (KAD) und Vorsitzender des RüstungsInformationsBüros (RIB e.V.). Er ist Autor zahlreicher kritischer Sachbücher über Rüstungsexporte sowie Militär- und Wirtschaftspolitik, darunter internationale Bestseller. 2011 wurde Grässlin mit dem »Aachener Friedenspreis« ausgezeichnet.
► weiterführende Webseiten:
Jürgen Grässlins persönliche Webseite – weiter [5]
[6] DFG-VK – weiter [7]
[8] Aktion Aufschrei – weiter [8]
► Buchlesungen in ganz Deutschland:
Im „Schwarzbuch Waffenhandel“ publiziert Grässlin neue brisante Fakten zu Rüstungsexporten. Er beantwortet bei seinen Lesung in über 20 Orten folgende zentrale Fragen:
- Wie gelangen deutsche Waffen – legal und illegal – in Krisen- und Kriegsgebiete?
- Wer sind die Toptäter in der Politik und in der Rüstungsindustrie?
- Wer sind die Opfer dieser skrupellosen Wirtschaftspolitik?
- Was muss die Bundesregierung ändern und was können wir tun, damit Waffenhandel gestoppt wird?
Auf Jürgen Grässlins Homepage sind bei den Terminen 2013 auch Ort und Datum der Lesungen aufgelistet. - weiter [9]
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Achtung: © Das Foto von Jürgen Grässlin ist privat und darf nur für journalisitische Zwecke verwendet werden!
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