Ältere Frauen fallen aus der Rolle - kritische Kompetenzen sind gefragt.

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Beigetreten: 21.09.2010 - 20:20
Ältere Frauen fallen aus der Rolle - kritische Kompetenzen sind gefragt.
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Ältere Frauen fallen aus der Rolle

von Gisela Notz

»Man sieht ein winziges Gesichtchen mit vielen Falten und einen schmallippigen, aber breiten Mund. Viel Kleines, aber nichts Kleinliches. Sie hatte die langen Jahre der Knechtschaft und die kurzen Jahre der Freiheit ausgekostet und das Brot des Lebens aufgezehrt bis auf den letzten Brosamen.«

Von wem ist die Rede? Von der »unwürdigen Greisin«, die Bertolt Brecht 1939 beschrieben hat. Wahrscheinlich war sie seine Großmutter. Sie war 72 Jahre alt und vor kurzer Zeit Witwe geworden, als sie ihr Leben schlagartig änderte und »die kurzen Jahre der Freiheit« begannen. Bis dahin lebte sie in Armut, Abhängigkeit und Unfreiheit. Sie hatte fünf Kinder großgezogen, den Mann und den ärmlichen Haushalt versorgt, wie ich es auch von meiner Großmutter kenne. Auch sie hat »nie die Hände in den Schoß gelegt«, wie sie oft beteuerte. Sie war die Frau eines Industriearbeiters.
 

Brechts »unwürdige Greisin« konnte die Freiheit nur zwei Jahre genießen, dann ist sie gestorben. Aber diese zwei Jahre brachten ihre Familie, von der sie sich nach dem Tod ihres Mannes zurückzog, in Aufruhr. Sie war nicht mehr Mutter und Großmutter, sondern einfach Frau B., »eine alleinstehende Frau, ohne Verpflichtungen und mit bescheidenen, aber ausreichenden Mitteln« ausgestattet. Das Schuldregister der alten Frau ist – in den Augen ihres jüngsten Sohnes – groß: Da ist vor allem der Umgang mit einem Flickschuster, der dazu noch Sozialdemokrat ist; dann regelmäßiges Essen im Gasthof; Einladungen eines »Küchenmädchens« aus dem Gasthof, eines geistigen »Krüppels«, wie es heißt; Fahrt mit einer Kutsche; Besuch eines Pferderennens; einsame nächtliche Spaziergänge; Kartenspiel und Rotwein-Trinken. Dieses Verhalten paßt nicht zu der in 72 Jahren erreichten und aufrechterhaltenen Würde und widerspricht dem konservativen kleinbürgerlichen Normensystem, nach dem sich eine Greisin an ihre Familie zu halten hat.

Die Geschichte spielt im Jahr 1910. Heute sind Frauen nicht unbedingt Greisinnen, wenn sie 72 Jahre alt sind. Die Lebenserwartung und auch die Erwartung an das Leben sind gestiegen. Viele alte und ältere Frauen wollen auch heute nicht die Rolle, die ihnen im »Ruhestand« zugedacht wird, erfüllen. Wenn sie noch rüstig sind, erwartet man, daß sie die Enkel (mit)versorgen, anderen Alten helfen, die nicht mehr so rüstig sind wie sie, jungen Menschen zu mancherlei Event verhelfen und auch sonst allerlei Gutes tun.
 

Viele Frauen wollen aber »im Ruhestand etwas ganz anderes als früher tun«, also nicht mehr nur sorgen und pflegen. Das kann man in Diskussionen oft hören. Die Frauen fühlen sich fit genug, um mit anderen gemeinsam Dinge zu tun, die ihnen vorher versperrt waren oder für die sie keine Zeit hatten. Sie fürchten nicht die Schwierigkeiten, die sie mit ihren Kindern bekommen, weil sie nicht als »richtige Omas« für die Betreuung der Enkel zur Verfügung stehen, sondern ihre eigenen Terminkalender haben.

Manche machen auf die diskriminierende Situation, denen ältere Frauen in unserer Gesellschaft begegnen, aufmerksam. Sie arbeiten in Seniorenräten, übernehmen politische Ehrenämter, und fordern eine bessere kommunale Infrastruktur. Sie fordern Mindestrenten, von denen man leben kann, existenzsichernde, sinnvolle Erwerbsarbeit für ihre Kinder, pädagogisch sinnvolle Einrichtungen für ihre Enkel und Alteneinrichtungen nach ihren Vorstellungen. Noch sind es zu wenige, aber sie werden immer mehr, und für das oft zitierte Gemeinwohl sind sie äußerst wichtig. Manche leisten in sozialen Bewegungen politischen Widerstand gegen den Umgang unserer Gesellschaft mit den älteren Generationen und mit anderen diskriminierten Gruppen. Manche schließen sich in Genossenschaften zusammen, bilden Wohn- oder Hausgemeinschaften; gründen Wahlverwandtschaften.
 

Zum vielzitierten Erfahrungswissen der Älteren gehören auch kritische Kompetenzen. Vielleicht werden es gerade die älteren Menschen sein, die neue Schwerpunkte in ihrem nachberuflichen Engagement setzen, die auch auf die Gemeinwesen- und Politikorientierung der Arbeit Auswirkungen haben. In Berlin und in anderen Städten bilden sich Mieterinitiativen, in denen viele ältere und alte »alleinstehende« Frauen aus verschiedenen Herkunftsländern mitarbeiten. Sie sind aufmüpfig geworden, kämpfen gegen Mieterhöhungen und die Verdrängung aus ihren Wohngebieten, machen »Krachdemos« und kommen aus verschiedenen Ethnien, mit und ohne Kopftuch. Manche sind bei den Bündnissen gegen Rechts und auch in Flüchtlingsinitiativen aktiv, machen auf die unwürdige Situation in den Asylantenheimen aufmerksam und fordern eine grundlegende Reform im Umgang mit AsylbewerberInnen und Flüchtlingen. In Berlin haben sie auch einen Senioren-Computerclub gegründet, über 70 Jahre alte Frauen und Männer, damit sie immer auf dem laufenden bleiben. Über das Projekt »Silberwissen« wollen sie auch die Inhalte mitbestimmen.

Spektakulär und richtig laut wurde es im Herbst 2012, in der Stillen Straße 10 in Berlin-Pankow. Sie heißt wirklich Stille Straße. Ungefähr 40 Aktivistinnen, ganz überwiegend alte Frauen besetzten ihren Freizeittreff 112 Tage lang, weil er geschlossen werden sollte. Auf Gartenliegen und Luftmatratzen haben sie kampiert, ständig in Sorge, daß die Polizei kommen und das Gebäude räumen würde. Aber die traute sich nicht so recht, so ungewöhnlich war das Besetzerinnenpersonal. Die Polizisten dachten wohl: Mitglieder der Hausbesetzerbewegung sehen anders aus. Die Presse und andere Medien haben sie zunächst nicht ernst genommen, erst als internationale Zeitungen, Rundfunk- und Fernsehanstalten berichteten, widmeten sich auch hiesige Medien dem Thema, die Alten wurden zu Medienstars, besonders wegen ihres Durchhaltevermögens. Der Standard in Österreich berichtete: Oma und Opa organisieren Occupy. Enkel fanden die Aktion »voll cool«. Da wurde es auch den verantwortlichen Stadtbezirksvertretern etwas mulmig in ihrer Haut. Schließlich heißt es doch, jede Gesellschaft muß sich daran messen lassen, wie sie mit ihren Alten umgeht.

»Gemeinsam können wir eine Bewegung werden«, sagte eine Besetzerin. Mit kreativen Aktionen stritten sie – auch im Verbund mit jungen Unterstützerinnen, für eine menschenwürdige Zukunft. Die Alten machten neue Erfahrungen im Umgang mit jungen UnterstützerInnen, die sie zunächst für durchgeknallte Punks hielten; und die Jungen machten neue Erfahrungen mit den Älteren, die ihnen doch oft als ewig nörgelnde Alte präsentiert wurden. »Wir bleiben alle«, das war der Slogan, den die »rebellischen Rentnerinnen von Pankow« und auch die HausbesetzerInnenbewegung und die Mieterinitiativen und die Bewegung der Flüchtlinge auf ihre Transparente schrieben.

»Unsere Standhaftigkeit und Eure Solidarität haben sich gelohnt. Wer sagt denn, daß man in der Welt nichts mehr ändern kann? Egal wie alt oder jung, wir sind für unsere Überzeugung eingestanden!«, schrieben sie (auch an mich), als sie zumindest einen Teilerfolg erreicht hatten. Und es war eine lange Reihe von Organisationen, von Jungen und Alten, die auf ihrer Liste stehen. Das ist nur ein Beispiel. Die »unwürdige Greisin« wird in Zukunft in ihrer »modernisierten Form« möglicherweise noch andere Mißstände auf die politische Agenda setzen und darauf dringen, daß sich etwas verändert! Ihr Erscheinen kann zur Herausforderung werden, der sich auch Jüngere stellen müssen.

Gisela Notz
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Anm. ADMIN H.S.: das letzte Foto zeigt die Autorin Florence Hervé. Für Infos zu dieser Aktivistin bitte weiter runterscrollen.



Quelle:  Erschienen in Ossietzky, der Zweiwochenschrift für Politik / Kultur / Wirtschaft - Heft 6/2015 > zum Artikel

Ossietzky, Zweiwochenschrift für Politik, Kultur, Wirtschaft, wurde 1997 von Publizisten gegründet, die zumeist Autoren der 1993 eingestellten Weltbühne gewesen waren – inzwischen sind viele jüngere hinzugekommen. Sie ist nach Carl von Ossietzky, dem Friedensnobelpreisträger des Jahres 1936, benannt, der 1938 nach jahrelanger KZ-Haft an deren Folgen gestorben ist. In den letzten Jahren der Weimarer Republik hatte er die Weltbühne als konsequent antimilitaristisches und antifaschistisches Blatt herausgegeben; das für Demokratie und Menschenrechte kämpfte, als viele Institutionen und Repräsentanten der Republik längst vor dem Terror von rechts weich geworden waren. Dieser publizistischen Tradition sieht sich die Zweiwochenschrift Ossietzky verpflichtet – damit die Berliner Republik nicht den gleichen Weg geht wie die Weimarer.

Wenn tonangebende Politiker und Publizisten die weltweite Verantwortung Deutschlands als einen militärischen Auftrag definieren, den die Bundeswehr zu erfüllen habe, dann widerspricht Ossietzky. Wenn sie Flüchtlinge als Kriminelle darstellen, die abgeschoben werden müßten, und zwar schnell, dann widerspricht Ossietzky. Wenn sie Demokratie, Menschenrechte, soziale Sicherungen und Umweltschutz für Standortnachteile ausgeben, die beseitigt werden müßten, dann widerspricht Ossietzky. Wenn sie behaupten, Löhne müßten gesenkt, Arbeitszeiten verlängert werden, damit die Unternehmen viele neue Arbeitsplätze schaffen, dann widerspricht Ossietzky – aus Gründen der Humanität, der Vernunft und der geschichtlichen Erfahrung.

Ossietzky erscheint alle zwei Wochen im Haus der Demokratie und Menschenrechte, Berlin – jedes Heft voller Widerspruch gegen angstmachende und verdummende Propaganda, gegen Sprachregelungen, gegen das Plattmachen der öffentlichen Meinung durch die Medienkonzerne, gegen die Gewöhnung an den Krieg und an das vermeintliche Recht des Stärkeren.

Redaktionsanschrift:

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Haus der Demokratie und Menschenrechte

Greifswalderstr. 4

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► Bild- und Grafikquellen:

1. Frau im Mantel beim Überqueren einer Straße. Foto: © Jutta M. Jenning / http://www.mjpics.de/. Quelle: Flickr. Verbreitung mit CC-Lizenz Namensnennung - Nicht-kommerziell - Keine Bearbeitung 2.0 Generic (CC BY-NC-ND 2.0).

2. Frau mit weißem, besticktem Kopftuch. Foto: Cristian Iohan Ştefănescu, Buharest, Romania. Quelle: Flickr. Verbreitung mit CC-Lizenz Namensnennung 2.0 Generic (CC BY 2.0)

3. DEMO Aufschrei gegen Frauendiskriminierung. Foto: Flickr-user Angela Schlafmütze. Quelle: Flickr. Verbreitung mit CC-Lizenz Namensnennung - Nicht-kommerziell - Keine Bearbeitung 2.0 Generic (CC BY-NC-ND 2.0)

4. Florence Hervé / Medienfoto. © Thomas A. Schmidt.

Informationen über Frau Dr. phil. Florence Hervé:

Florence Hervé, geboren am 17. April 1944 in Boulogne-sur-Seine, südwestlich von Paris und aufgewachsen im Pariser Vorort Ville d'Avray. Nach dem Abitur studierte sie Germanistik in Bonn, Heidelberg und Paris. 1963 erhielt sie am Dolmetscher-Institut Heidelberg ihr Übersetzerin-Diplom und 1972 in Paris das Diplom Mémoire de Maîtrise. 1976 hat sie in Paris promoviert.

Hervé ist in erster Linie als Vertreterin der Frauenbewegung bekannt geworden; ihre breit gefächerten Interessen auf unterschiedlichen Gebieten zeigen darüber hinaus eine vielschichtige Persönlichkeit. Auch wenn Angelegenheiten um, von und mit Frauen das zentrale Anliegen Florence Hervés sind, so hat sie sich außerdem in politischen, soziologischen, historischen und künstlerischen Gebieten profiliert. Das Spektrum ihrer Interessen und Tätigkeitsfelder erweitert sich kontinuierlich.

Florence Hervé bewegt sich in einem Raum zwischen Wissenschaft und Journalismus. Neben Artikeln und Interviews für deutsche und französische Zeitungen liefert sie seit 1993 auch Beiträge für den Rundfunk. Zu der eher abstrakten wissenschaftlichen Arbeit bildet das mehr auf den konkreten Menschen ausgerichtete Journalistische mit seinem unmittelbaren und praktischen Ansatz einen positiven Kontrapunkt. Umgekehrt erschließt sich über einen journalistischen Ansatz oftmals ausreichend Stoff für eine tiefer gehende wissenschaftliche Aufarbeitung.

Frauenpolitisches Engagement

Durch die Verzahnung von politischem und auf Frauen bezogenem Engagement eröffnet sich früh ein weites Arbeitsgebiet für die seit 1969 freiberuflich tätige Publizistin. Das Engagement für die Rechte der Frauen erwächst aus eigenen Erfahrungen: aufgewachsen in einer zwar konservativen, aber verhältnismäßig weltoffenen Familie beginnt Florence Hervé sehr früh ein Studium der Germanistik in Bonn, das von einer 1963 mit Diplom abgeschlossenen Dolmetscherausbildung in Heidelberg unterbrochen wird. Durch eine kurz danach geschlossene Ehe und die Geburt zweier Töchter gerät sie in ein kaum zu lösendes Dilemma zwischen Studium und Familie. Neben dem 1972 abgeschlossenen Fernstudium an der Universität Nanterre (Paris) entwickelt Florence Hervé eigene Initiativen; ihr Streben nach Freiheit und Unabhängigkeit führt zu einer politischen Sensibilisierung wie Radikalisierung.

Ihre politische Tätigkeit während und nach der Studentenbewegung versteht sich als Kampf gegen Unrecht und gilt vor allem der Arbeiter- und der Frauenbewegung. Die Diskriminierung als Frau auch in den politischen Gruppierungen der Studentenbewegung führt 1969 zur Beteiligung an der Gründung des einflussreichen 'Arbeitskreis Emanzipation’(AKE) in Bonn, an dem sich Florence Hervé in den folgenden Jahren maßgeblich beteiligt. Neben der programmatischen Forderung nach Befreiung der Frau werden konkrete Problemfelder bearbeitet, um u.A. die Bildungs- und Berufschancen von Frauen zu hinterfragen und zu verbessern.

Florence Hervé engagiert sich seit Jahrzehnten in der nationalen (DFI) und internationalen (IDFF) Frauenbewegung; bis heute ist sie deren Zielen und Inhalten in vielfältiger Weise verbunden. Diese Vertretung eines marxistisch orientierten Feminismus setzt für die Durchsetzung der Rechte der Frau eine Überwindung des kapitalistischen Systems voraus.

Besonders wichtig sind Florence Hervé stets Kontakte mit Gruppierungen im Ausland und eine auch internationale Koordination der Aktivitäten zwecks Erweiterung der Möglichkeiten und Stärkung der Durchsetzungskraft. Deshalb besucht sie Frauenkonferenzen und unternimmt Vortragsreisen in Europa.

Bei aller Sensibilisierung für politische Hintergründe und größere theoretische Zusammenhänge bleibt immer der Praxisbezug von zentraler Bedeutung. Deshalb beteiligt sich Florence Hervé an konkreten Projekten, so z.B. einer Fraueninitiative zugunsten der kurdischen Abgeordneten Leyla Zana, deren Schicksal als politische Gefangene in türkischen Gefängnissen Hervé auch in Vorträgen publik machte.

Quelle u.a.: Heinrich Heine Universität, Düsseldorf > bitte hier weiterlesen.

► Florence Hervés Brief an Bundespräsident Joachim Gauck: »Ich werde diese Auszeichnung nicht annehmen« - weiter.

Florence Hervé veröffentlichte zahlreiche Sachbücher: (hier nur eine kleine Auswahl!):

⇒ Flora Tristan oder: Der Traum vom feministischen Sozialismus. Karl Dietz Verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-320-02293-8

⇒ Clara Zetkin oder: dort kämpfen, wo das Leben ist. Dietz Verlag, Berlin 2007 / 2011, ISBN 978-3-320-02262-4

⇒ Adélaïde Hautval: Medizin gegen die Menschlichkeit. Dietz Verlag, Berlin 2008, ISBN 978-3-320-02154-2 (zus. mit Hermann Unterhinninghofen)

⇒ Absolute Simone de Beauvoir. Verlag Orange Press, Freiburg 2003, ISBN 978-3-936-08609-6 (zus. mit Rainer Höltschl)

Freiheit, Menschenrechte, Emanzipation. Das waren die großen Themen im Leben der berühmtesten französischen Intellektuellen, Simone de Beauvoir (1908-1986). Angesichts der wachsenden Probleme oder zumindest eines wachsenden Bewusstseins für die Probleme der Globalisierung und einer Verschärfung des sozialen Klimas rücken Überlegungen zu Moral und Politik wieder stärker in den Blick. absolute Simone de Beauvoir präsentiert Ausschnitte aus Originaltexten, ein Interview mit John Gerassi, verbunden durch eine ausführliche Biografie, die von Florence Hervé extra für diese Ausgabe verfasst wurde – alles in einem Band.

Bei den von den Herausgebern ausgewählten Texten handelt es sich um ausführliche Originaltextstellen, die teilweise erstmals auf Deutsch erscheinen, wie beispielsweise der Text über Folter und Kolonialismus „Djamila Boupacha“. absolute Simone de Beauvoir präsentiert das beste aus ihren Texten, mit Interview, Bildern, Dokumenten und einer ausführlichen Biografie. absolute – die neue Reihe, die schnell und umfassend informiert: mit den besten Originaltexten, Interview & Biografie in einem Band.

⇒ Geschichte der deutschen Frauenbewegung. PapyRossa Verlag Köln 2000, 7., verb. und überarb. Aufl., ISBN 3-89438-084-5 (zus. mit Buchholz-Will, Wiebke)

Wertvoll auch ihr im Juni 2014 veröffentlichtes Buch "Oradour - Geschichte eines Massakers / Histoire d’un massacre", ISBN 978-3-89438-554-5, erschien im PapyRossa Verlag, Köln. Zur ausführlichen Buchvorstellung - weiter.

Florence Hervé hat zwei erwachsene Töchter. Sie lebt und arbeitet in Düsseldorf und im Département Finistère / Region Bretagne, F

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