Aktion gegen hochgefährliche Pestizide - BASF, Bayer und Syngenta die Rote Karte zeigen!

1 Beitrag / 0 neu
Bild des Benutzers Helmut S. - ADMIN
Helmut S. - ADMIN
Offline
Beigetreten: 21.09.2010 - 20:20
Aktion gegen hochgefährliche Pestizide - BASF, Bayer und Syngenta die Rote Karte zeigen!
DruckversionPDF version

Welt-Umwelttag: Aktion gegen hochgefährliche Pestizide

BASF, Bayer und Syngenta die Rote Karte zeigen!

 

Anlässlich des heutigen Welt-Umwelttags unterstützt die Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG) die internationale Kampagne gegen die Vermarktung hochgefährlicher Pestizide. Die CBG ruft zu Unterschriften und Protestaktionen auf.

Allein die drei größten Pestizid-Konzerne BASF, Bayer und Syngenta, die fast die Hälfte des Pestizid-Weltmarkts kontrollieren, vermarkten jeweils mehr als fünfzig hochgefährliche Wirkstoffe, die u.a. Krebs auslösen, Nervenschäden und Unfruchtbarkeit verursachen, das Hormonsystem schädigen oder die Biodiversität gefährden können. Die Kampagne „Pestizid-Konzernen die rote Karte zeigen“ wurde vom Pestizid Aktions-Netzwerk (PAN) initiiert.

Philipp Mimkes von der Coordination gegen BAYER-Gefahren: „Die Anwendung von Pestiziden wie  Paraquat, Carbofuran oder Glufosinat führt zu schweren Gesundheits- und Umweltschäden und muss umgehend gestoppt werden. Dabei darf man nicht auf den guten Willen der Anbieter hoffen: zahlreiche Wirkstoffe befinden sich trotz einer Vielzahl von Vergiftungsfällen seit Jahrzehnten auf dem Markt.“ Die Weltgesundheitsorganisation WHO schätzt die Zahl der jährlichen Pestizidvergiftungen auf 3 bis 25 Millionen, Zehntausende Fälle verlaufen tödlich. Rund 99% aller Pestizid-Vergiftungen treten in den Ländern des Südens auf.

Die Firma Bayer CropScience ist mit einem Weltmarktanteil von rund 20 % der zweitgrößte Pestizidhersteller der Welt. Erst im vergangenen Herbst hatte der Konzern angekündigt, die Wirkstoffe der WHO-Gefahrenklasse I bis Ende 2012 vom Markt zu nehmen. Das ursprüngliche Versprechen, den Verkauf bis zum Jahr 2000 zu beenden, war gebrochen worden. „Hätte Bayer die ursprüngliche Ankündigung eingehalten, hätten Tausende von Vergiftungsfällen verhindert werden können!“, so Philipp Mimkes weiter.

 

Hintergrundinformationen:

 


 

Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG)

Kontakt: CBGnetwork@aol.com

Tel: 0211 - 333 911

Fax 0211 - 333 940

Webseite:   http://www.cbgnetwork.org

Unsere Newsletter können Sie hier abbestellen

Rettungskampagne der Coordination unterstützen: klickt bitte hier