Vermögensverteilung in Deutschland: Mega-Reichtümer werden verschleiert

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Vermögensverteilung in Deutschland: Mega-Reichtümer werden verschleiert
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Vermögensverteilung in Deutschland

Mega-Reichtümer werden verschleiert

von Fred Schmid c/o Institut für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung e.V.

Die Kluft zwischen Arm und Reich reißt immer mehr auf. Wie das Bundessozialministerium jetzt in Vorbereitung des fünften Reichtums- und Armutsberichts, der im Jahr 2016 erscheinen soll, feststellt, ballen sich die Vermögen an der Spitze immer mehr zusammen. Nach den jüngsten Daten, beruhend auf der alle fünf Jahre erhobenen Einkommens- und Verbrauchsstatistik (EVS), verfügten die reichsten zehn Prozent der Haushalte 2013 über mehr als die Hälfte des gesamten Netto-Vermögens: 51,9%. Fünfzehn Jahre früher, 1998, waren es 6,4-Prozentpunkte weniger: 45,1%. Der höhere Anteil bedeutet einen Zugewinn von 440 Milliarden Euro. Umgekehrt wurden die Habenichtse noch weiter enteignet. Zwischen 1998 und 2013 reduzierte sich der Anteil der ärmeren Hälfte der Bevölkerung um fast zwei Drittel von 2,9% auf 1% ein Verlust von 131 Milliarden Euro. Zwanzig Millionen Haushalte haben also per Saldo so wie nichts, sie sind die Loser.
 

Dennoch entblöden sich Unternehmerpresse und Institut der deutschen Wirtschaft nicht, von einer „abnehmenden Vermögensungleichheit“ zu sprechen (FAZ, 26.1.16). Institut der deutschen Wirtschaft: „Neu verfügbare Daten … zeigen, dass die Ungleichheit der Vermögen seit der letzten Berichterstattung des Armuts- und Reichtumsberichts zurückgegangen ist“ (25.1.16) – von 52,9% auf 51,9%.


Das reichste 1% der Haushalte besitzt 33 Prozent der Vermögen

Ein Beweis!? Mitnichten! Die publizistischen Freunde der Reichen mogeln sich nur an den Tücken der Reichtumserfassung vorbei und haben zudem die zunehmende Konzentration in der Spitze nicht kapiert. Da in Deutschland seit 1997 keine Vermögensteuer mehr erhoben wird, gibt es auch keine einigermaßen zuverlässige Vermögensstatistik. Die EVS, die alle fünf Jahre erhoben wird, basiert auf Stichproben/Erhebungen, die gerade bei der Kartierung reicher Haushalte Schwachstellen aufweisen:

  • die Teilnahme ist freiwillig – Vermögende gelten bezüglich ihres Reichtums nicht gerade als auskunftsfreudig;
  • die Vermögenswerte werden von den Befragten selbst geschätzt – -problematisch bei Immobilien, Aktien, Kunst. Zudem gibt es Lücken bei der Erfassung von Kapitaleinkommen, wie Zinsen, Dividenden. Dazu kommt: Wohlhabende neigen eher zum Understatement, zumal sie das Finanzamt wittern.

Der Clou aber: Die reichsten 0,2 Prozent der Haushalte werden statistisch überhaupt nicht erfasst. Begründung: Nicht ranzukommen – klingeln Sie mal mit einem Vermögens-Fragebogen in der Hand bei Susanne Klatten (BMW)! Weiter: Keine repräsentative Erhebung möglich, Gefahr der Verzerrung durch Größtvermögen.

Nun hat aber die Vermögenskonzentration gerade in der Spitze der Vermögenspyramide stark zugenommen; d.h. immer mehr Spitzenvermögen schlagen sich in den Top 0,2% nieder, die bei der normalen EVS eben gar nicht mehr erfasst werden, aus der Statistik raus- bzw. in ein Schwarzes Loch fallen. Die zunehmende Verschleierung von Giga-Vermögen ist den Unternehmerverbänden und ihrer Presse aber Beweis für eine abnehmende Vermögenskonzentration.

Eine Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforchung (DIW), die genau das Top-Segment der Superreichen zum Gegenstand hatte, kommt deshalb zu sehr viel aufschlussreicheren Ergebnissen. Die DIW-Forscher werteten dabei weitere Quellen aus, wie die Forbes-Liste, die Reichenlisten der Wirtschaftsmedien, Reichtumsberichte von Banken, Versicherungen und Fonds. Die Ergebnisse sind frappierend:

  • Der Anteil der Top-10-Prozent der Vermögensbesitzer ist weit höher als angenommen. „Insgesamt leitet sich daraus ab, dass die reichstenzehn Prozent der Vermögensverteilung 74 Prozent des gesamten Nettovermögens 2012 halten“ (DIW-Wochenbericht, 7/2015, S. 131).
  • Die reichsten ein (1%) Prozent der Haushalte in Deutschland besitzen 33% der Vermögen (S. 131).
  • Und die Spitze der Spitze: Das oberste Promille (1 %o ) – das sind ungefährt 40.000 Haushalte, buchstäblich die Oberen Zehntausend – halten mehr als 17 Prozent des Reichtums (ebenda).

Dieses Promille und auch das zweite – insgesamt ja 0,2% – werden im Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung überhaupt nicht erfasst. Die Kluft zwischen Arm und Reich tut sich weiter und abgrundtief auf, sie verringert sich nicht etwa.


Mega-Reiche

Dazu sei folgendes ergänzt. Die Entwicklungshilfe-Organisation Oxfam hatte zur Jahreswende mit ihrer Studie für Aufsehen gesorgt, wonach die 62 reichsten Menschen der Welt so viel besitzen wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung. [⇒ PdF im Ahang!]

Eine ähnliche Rechnung lässt sich auch für Deutschland aufmachen: Danach besitzt die ärmere Hälfte der Bevölkerung 1% des Nettovermögens, was gerade mal 63 Milliarden Euro entspricht (2012: 6,3 Billionen Euro gesamtes Nettovermögen). Das Managermagazin listet jedes Jahr die 500 reichsten Deutschen und Familienclans auf. Sie brachten es 2015 auf ein gesamtes Vermögen von 654 Milliarden Euro6,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Null-Zinsen auf Sparbücher jucken sie nicht, im Gegenteil: Sie greifen auf die spottbilligen EZB-Gelder zu und verwenden sie zu Spekulationszwecken.

Hier die Reichtums-Rechnung: Die Top 3 der Milliardärs-Clans bringen es zusammen auf 65,5 Milliarden Euro Vermögen (Quandt/Klatten (BMW): 26,5 Mrd.; Georg und Maria Schaeffler: 20,0 Mrd; Albrecht und Hester (Aldi Süd): 19 Mrd. Euro). Die drei allerreichsten Familien in Deutschland haben mehr Vermögen als die zwanzig Millionen ärmeren Haushalte.


Große Koalition: Schutzpatron der Reichen

Die Milliardäre und Superreichen müssen um ihren Reichtum nicht bangen. Die Große Koalition geriert sich wie vergangenen Bundesregierungen als Schutzmacht der Reichen. Kapitaleinkommen (Zinsen, Dividenden, Spekulationsgewinne) werden mit lediglich 25 Prozent niedriger besteuert als Arbeitseinkommen (bis zu 42%). Die Erbschaftsteuer bleibt eine Bagatellsteuer, Betriebsvermögen werden von der Vererbung weitgehend verschont. „Die Verschonung ist üppig und mit 7,9 Milliarden Euro die größte Steuersubvention im Haushalt (SZ, 27.1.16). Und die Vermögensteuer bleibt tabu, sie wird seit 1997 nicht mehr erhoben. Angeblich habe das sie das Bundesverfassungsgericht 1995 verboten, was jedoch falsch ist. „Karlsruhe hat erklärt, dass die Steuer nicht als Substanz-, sondern nur als Sollertragssteuer ausgestaltet werden dürfe“ (SZ, 26.1.16).

Notwendig ist eine Millionärssteuer, wie sie z.B. Gabi Zimmer (Die Linke) fordert: Die erste Million steuerfrei und dann fünf Prozent auf das weitere Vermögen. Eine Millionärssteuer würde allein bei den 500 reichsten Deutschen zu Steuereinnahmen von 33 Milliarden Euro führen.

Fred Schmid
 

  siehe 2 Videos und 10 angehängte PdFs am Ende dieser Seite!


 

Quelle:  Erstveröffentlich am 28.01.2016 bei isw-München > Artikel.

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Finanztransaktionssteuer - eine gute Idee? (Dauer 3:02 Min.)

Finanztransaktionssteuer? Klingt kompliziert. Ist es aber nicht wirklich. Eine Finanztransaktionssteuer greift an bei Exzessen auf den internationalen Finanzmärkten und stärkt deren Stabilität, und zugleich generiert sie Milliarden an Einnahmen, die für die Armutsbekämpfung, Entwicklungszusammenarbeit und die Bekämpfung der Folgen des Klimawandels verwendet werden können. Heike Makatsch und Jan Josef Liefers erklären es in diesem Spot, der von Maria von Heland, der Cinema for Peace Foundation und dem "Werk" produziert worden ist.

Auch die EthikBank fordert die Einführung einer Finanztransaktionssteuer und die Verwendung dieser Steuereinnahmen für die Bekämpfung der weltweiten Armut!



Dirk Müller (Mister Dax) - "Verarmung der Bevölkerung ist gewollt...!!!" (Dauer 7:51 Min.)



Bild- u. Grafikquellen:

1. Gold scheffeln. CHE, Switzerland, Basel, 2013, by Stefan Pangritz - Safe der ehemaligen Schweizerischen Volksbank. Foto: Generation Grundeinkommen - Daniel Häni. Quelle: Flickr. Verbreitung mit CC-Lizenz Namensnennung-Nicht kommerziell 2.0 Generic (CC BY-NC 2.0).

2. STRICHMÄNNCHEN-Zeichnung: "Die Schere zwischen ARM und REICH geht weiter auseinander." Grafik: islieb.de = Krakelige Comics übers Leben, die Liebe & den ganzen behämmerten Rest. :) Quelle: Flickr (Bild nicht mehr verfügbar). Verbreitung mit CC-Lizenz Namensnennung - Nicht-kommerziell - Keine Bearbeitung 2.0 Generic (CC BY-NC-ND 2.0).

3. Eat Money: Only when the last tree has died and the last river has been poisoned and the last fish has been caught will we realise we cannot eat money. (Cree Indian Proverb) Foto: Lynne Hand, Nottingham / UK. Quelle: Flickr. Verbreitung mit CC-Lizenz Namensnennung - Nicht-kommerziell - Keine Bearbeitung 2.0 Generic (CC BY-NC-ND 2.0).

4. UMfairTEILEN. Gerechte Verteilung von oben nach unten für eine soziale Gerechtigkeit. Foto: Jacob Huber / Campact. Quelle: Flickr. Verbreitung mit CC-Lizenz Namensnennung-Nicht kommerziell 2.0 Generic (CC BY-NC 2.0).

5. Buchcover: Das Geld-Syndrom 2012 – Wege zu einer krisenfreien Wirtschaftsordnung; aktualisierte Neuausgabe, 2014 nochmals updated! (v. Helmut Creutz) ISBN 10: 3-8107-0140-8, ISBN 13: 978-3-8107-0140-4, Druck & Verlagshaus Mainz, Wissenschaftsverlag, Aachen, Euro 16,80.

"Warum werden die weltweit vagabundierenden Geldströme immer größer, weshalb reagieren die Kurse an den Aktien- und Vermögensmärkten immer hektischer und warum bekommen die Notenbanken Geldmenge und Kaufkraft nicht in den Griff? Vielleicht haben Sie sich das auch schon gefragt, vor allem angesichts der Ereignisse in den letzten zehn Jahren, wahrscheinlich aber auch, warum wir jedes Jahr unsere Wirtschaftsleistung steigern müssen und trotzdem die Staatsverschuldungen ständig zunehmen und ebenso die Scherenöffnung zwischen Arm und Reich?

Helmut Creutz veranschaulicht auf verblüffende Weise, wie alle diese Fehlentwicklungen mit den Strukturen unseres Geldsystems zusammenhängen und bietet sinnvolle und kompetente Lösungsvorschläge. Helmut Creutz, geboren 1923, ein erfahrener Wirtschaftspraktiker und -analytiker, hat in zahlreichen Veröffentlichungen, Vorträgen und Seminaren seine wirtschaftsanalytischen Untersuchungen dargelegt. 1990 erhielt er einen Lehrauftrag an der Universität Kassel und wurde mehrfach für den Alternativen Nobelpreis vorgeschlagen. Eigentlich kann ich Helmut Creutz als den wichtigsten Lehrer meines Lebens bezeichnen. Ich denke, dass er einen Platz in der Geschichte unserer Evolution bekommen sollte."
(Prof. Dr. Margrit Kennedy, Steyerberg/A.).

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PDF Icon Armutsbereicht - Die zerklüftete Republik - Bericht zur regionalen Armutsentwicklung in Deutschland 2014 - DEUTSCHER PARITÄTISCHER WOHLFAHRTSVERBAND GESAMTVERBAND eV - 52 Seiten.pdf9.62 MB
PDF Icon Armutsbereicht - Zwischen Wohlstand und Verarmung - Bericht zur regionalen Armutsentwicklung in Deutschland 2013 - DEUTSCHER PARITÄTISCHER WOHLFAHRTSVERBAND GESAMTVERBAND eV - 29 Seit.pdf1.76 MB
PDF Icon Vermögensungleichheit - Anhaltend hohe Vermögensungleichheit - Bericht 2014 - Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung.pdf615.87 KB
PDF Icon Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung - Ausgabe 4 - 2013 - Berichtszeitraum von 2007 bis 2011 im Einzelfall bis 2012 - 549 Seiten.pdf4.05 MB
PDF Icon Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung - Ausgabe 4 - 2013 - Kurzfassung 55 Seiten.pdf784.01 KB
PDF Icon Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung - Endbericht Februar 2013 - Aktualisierung der Berichterstattung über die Verteilung von Einkommen und Vermögen in Deutschland - 424 Seiten.pdf8.28 MB
PDF Icon Thomas Piketty und die Verteilungsfrage - Analysen, Bewertungen und wirtschaftspolitische Implikationen für Deutschland - SE Publishing März 2015 - Verteilungsfrage_org.pdf2.86 MB
PDF Icon Oxfam Hintergrundpapier 2016 - Ein Wirtschaftssystem für die Superreichen - Wie ein unfaires Steuersystem und Steueroasen die soziale Ungleichheit verschärfen - 6 Seiten.pdf245.02 KB
PDF Icon Oxfam-Bericht 2016 - AN ECONOMY FOR THE 1 PERCENT - How privilege and power in the economy drive extreme inequality and how this can be stopped - 44 pages.pdf989.34 KB
PDF Icon Global Wealth Report 2015 - Winning the Growth Game - Bericht der Boston Consulting Group BCG - 38 Seiten.pdf739.71 KB