Warum sollten wir uns mit dem Fall 9/11 beschäftigen ?

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Warum sollten wir uns mit dem Fall 9/11 beschäftigen ?
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Warum sollten wir uns mit dem Fall 9/11 beschäftigen ?

von Elias Davidsson

Fast zwölf Jahre sind seit den verheerenden Anschlägen vom 11. September 2001 vergangen. Durch diese Anschläge kamen mehr als 3.000 Menschen, darunter einige Kinder, ums Leben. Bis heute wurden die Hintergründe dieser Anschläge nur unzureichend aufgeklärt. Die amerikanischen Behörden wollten keine Aufklärung der Anschläge, lieferten keine handfesten Bewese über die Identität der Täter und der Mordwaffen, zerstörten Beweismaterial und versuchten, Augenzeugen und Angehörige der Opfer zum Schweigern zu bringen, und zwar durch Bestechung oder durch Einschüchterung. Daher vermuten immer größere Teile der amerikanischen Bevölkerung, dass ihre Regierung zumindest ihnen die Wahrheit vorenthält.(1) Sogar die Leiter der öffentlichen Untersuchungskommission, Thomas Kean und Lee Hamilton, haben nachträglich in einem gemeinsam verfassten Buch zugegeben, dass sie von den Behörden nicht nur behindert, sondern auch belogen worden sind.(2) Schon diese Tatsachen allein, sollten uns zu Denken geben.

Die Entstehung der Wahrheitsbewegung

Während kritische Stimmen zur öffentlichen 9/11-These zunächst als Verschwörungstheoretiker mundtot gemacht wurden, änderte sich diese Lage seit 2004 als renommierte Experten und sogar ehemalige AmtsträgerInnen der Bush-Regierung, Zweifel an der offiziellen Version über 9/11 äußerten. Die Pionierarbeit leistete Prof. Dr. David Ray Griffin, ein renommierter, emeritierter Theologe, der im Jahre 2004 erhebliche Ungereimtheiten in der offiziellen Version über 9/11 veröffentlichte. Sein erstes Buch zu diesem Thema („The New Pearl Harbor“) konnte nicht abschätzig ignoriert werden. Prof. Richard Falk, einer der führenden amerikanischen Völkerrechtler, bezeichnete im Vorwort des Buches:

David Ray Griffin schrieb ein außerordentliches Buch. Wenn man es sorgfältig mit nur 30 Prozent offenem Geist liest, wird es mit größter Wahrscheinlichkeit unser Verständnis über das Funktionieren der amerikanischen Demokratie auf der höchsten Ebene der Regierung ändern. (…) Es ist selten, dass ein Buch das Potential besitzt, eine geschichtliche Kraft zu werden.

Das Buch wurde später in zahlreiche Sprachen übersetzt und ist nun auch in Deutsch verfügbar.

Inzwischen entstanden zahlreiche Organisationen in den USA, deren Hauptanliegen die Aufklärung von 9/11 ist. Die größte dieser Organisationen, Architekten und Ingenieure für die Wahrheit zu 9/11, hat inzwischen mehr als 1.700 Mitglieder.(3) Ihr Interesse an der Sache beruht darauf, dass die offizielle Erklärung für den Zusammenbruch der Zwillingstürme in New York und des Gebäude WTC-7 für ihren Sachverstand eine Beleidigung darstellt. Sie weisen auf zahlreiche Indizien, die auf die Zerstörung der Gebäude mit Sprengstoff oder sogar mit exotischen Waffen hinweisen. Daneben gibt es eine Organisation von Piloten,(4) die die zahlreichen Ungereimtheiten und Vertuschungen der öffentlichen Behörden zu den Flügen vom 11. September entdeckt haben. Zum Beispiel weisen sie darauf hin, dass es aus aerodynamischen Gründen unmöglich gewesen war, ein Linienflugzeug in den ersten Stock des Verteidigungsministeriums (Pentagon) in Washington horizontal mit 900 km/st hereinzufliegen, wie es die öffentliche These vorgibt; selbst ein erfahrener Pilot hätte dies nicht vermocht. Laut der offiziellen Version sollte dies ein Pilot gemacht haben – Hani Hanjour – der laut seinem Fluglehrer nicht mal ein Kleinflugzeug (Cessna) anständig fliegen konnte.

Es gibt eine Organisation von Politikern für 9/11-Wahrheit,(5) die sich dafür einsetzt, weltweit die Aufklärung von 9/11 auf die Tagesordnung der Länderparlamente zu setzen; zudem eine Organisation von Akademikern für 9/11-Wahrheit,(6) die wissenschaftliche Beiträge zu den verschiedenen Aspekten der Vorgänge um 9/11 vorlegen; eine Organisation von Beschäftigten im Gesundheitswesen,(7) die u. a. die öffentlichen Vertuschungen und Unwahrheiten zur Luftqualität in New York thematisieren, dessen Auswirkungen sich auf die Gesundheit von abertausend Feuerwehrleuten und zivilen Helfern niedergeschlagen haben, und noch andere fachbezogene Organisationen für die Aufklärung von 9/11.(8) Obwohl diese Entwicklung einmalig ist, wird sie von den Massenmedien völlig ignoriert.

Parallel zu diesen Organisationen haben sich in fast jeder amerikanischen Stadt sowie in vielen europäischen Ländern Gruppen gebildet, die die Wahrheit über 9/11 fordern. Informationen an die Bevölkerung über die Vertuschungen der Regierung verteilen, Demonstrationen abhalten, Konferenzen organisieren und Politiker herausfordern. Diese Entwicklung wird nur sehr langsam von Intellektuellen, Friedensaktivisten und Menschenrechtlern zur Kenntnis genommen.

Gehorsam und unterwürfig

Nachdem der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen auf Druck der USA und mit Hinweis auf den Massenmord vom 11. September den Entschluss fasste, Mitgliedstaaten aufzufordern, ihre Gesetzgebung zur Bekämpfung des internationalen Terrorismus zu verstärken und ihre Bemühungen einem neugegründeten Antiterrorkomitee des UN-Sicherheitsrates zur Gutachtung vorzulegen,(9) verabschiedete der Deutsche Bundestag ohne lange Debatten radikale Maßnahmen, die die deutsche Bevölkerung betreffen. Später kamen noch zusätzliche Maßnahmen zur Überwachung der Bevölkerung hinzu. Dabei hat der UN-Sicherheitsrat keine empirischen Beweise für seinen Entschluss vorgelegt. So glich der Beschluss einem Diktat.

Mit ihrer Zustimmung der Resolution des NATO-Rates vom 2. Oktober 2001 unterstütze die deutsche Bundesregierung ohne Debatte den amerikanischen Angriffskrieg gegen Afghanistan. Die Bundesregierung unterließ es, von der amerikanischen Regierung Beweise über einen Zusammenhang zwischen Afghanistan und den 9/11-Anschlägen zu fordern. Kein Mitglied des Bundestages verlangte Beweise für diesen behaupteten Zusammenhang. Die Behauptungen des Weissen Hauses waren ähnlich der „Heiligen Schrift“, die man auch nicht hinterfragen darf. Nie war die Unterwürfigkeit der gesamten deutschen politischen Klasse so eklatant wie im Herbst 2001.

Der Mythos des islamistischen Terrors

Die offizielle These zu 9/11 – selbst dubios und unbelegt – hat zur Verbreitung einer zweiten dubiosen These geführt, nämlich dass der islamistische Terrorismus eine der größten Gefahren für die westlichen Demokratien und sogar für den Weltfrieden darstelle. Diese These ist in unzähligen Variationen, angefangen von den Politikern, dem UN-Sicherheitsrat bis zu den Schlagzeilen der Bild-Zeitung verbreitet worden. Sie ist schon fast zu einem Glaubenssatz, ja zu einem Dogma der westlichen Allianz geworden. Dabei ist diese These nicht nur ein Mythos, sondern schlichtweg ein Betrug.

Der Wahrheitsgehalt dieser These kann leicht widerlegt werden. Dafür braucht man nur die Zahlen der Terroropfer zur Kenntnis zu nehmen. Wer versucht, diese Zahlen in den unzähligen Berichten des Bundes, der EU oder der UNO über Terrorismus zu finden, wird vergeblich suchen. Solche Zahlen sind in keinem mir bekannten Bericht enthalten. Das mag merkwürdig erscheinen, denn um das Ausmaß einer bestimmten Gefahr zu belegen, sollte eine öffentliche Instanz, die unsere Steuergelder verwaltet und für die Bekämpfung der Gefahr des Terrorismus diese Gelder verwendet, zumindest empirische Beweise vorlegen. Solchen Zahlen befinden sich in Berichten über das Ausmaß von Armut, Krankheiten, Naturkatastrophen und Kriminalität, nur nicht in Berichten über die Terrorgefahr. Warum gibt es keine Zahlen über die Terrorgefahr ?

Die Antwort scheint ein offenes Geheimnis zu sein: Diese Zahlen sind so niedrig, dass sie für die Propaganda unbrauchbar sind. Aber nicht nur unbrauchbar, sondern gefährlich. Nicht weil diese Zahlen tödlich sind, sondern weil sie den Betrug der Behörden offenbaren würden.(10) Denn was für eine Statistik wäre es, in der sämtliche Zahlen Null sind ? So sähe aber die Statistik über Todesopfer des islamistischen Terrorismus in Deutschland von 1945 bis 2010 aus. Mit dem jüngsten Anschlag auf dem Frankfurter Flughafen, bei dem zwei amerikanische Soldaten erschossen wurden, zeigte die Statistik des islamistischen Terrorismus in Deutschland allerdings eine unendliche Steigerung, mathematisch gesehen.

Weniger beängstigend scheint den Behörden die allgemeine Kriminalstatistik zu sein, nach der durchschnittlich etwa 880 Morde jährlich in der Bundesrepublik begangen werden. Ich vermute dass einige davon von Lebenspartner der Ermordeten begangen werden (aus Eifersucht usw.). Soll die Polizei nun Videokameras in Schlafzimmern der BundesbürgerInnen einrichten, um solche Mordtaten zu verhindern, oder soll der Bundestag gesetzliche Eheschließungen verbieten, weil sie möglicherweise zu solchen Mordtaten irgendwann führen könnten ? Diese Idee wäre immerhin eine logische Fortsetzung der gegenwärtigen Terrorbekämpfungsstrategie der Bundesregierung.

Weltfremd ist auch die These des islamistischen Terrorismus, weil wahre Terroranschläge nur von Menschen begangen werden, die nichts mehr zu verlieren haben, z.B. die Palästinenser, die nicht die allgemeinen Menschenrechte genießen und sich auch keine bessere Zukunft erhoffen können. Bei allen anderen so genannten Terroranschlägen, soll davon ausgegangen werden, dass sie entweder von Geheimdiensten inszeniert wurden, oder dass die Täter angeworbene Killer waren. Geistig gesunde Menschen, die ihre Menschenrechte genießen, haben keinen Grund, ihre Freiheit oder sogar ihr Leben für eine politische Idee zu opfern. Daher hat keiner der fast vier Millionen Muslime in Deutschland jemals ein Attentat gegen die deutschen Behörden oder gegen die deutsche Bevölkerung verübt. Die Erklärung, junge Muslime in Deutschland wären zu Terroranschlägen nicht fähig oder würden ständig durch die Wachsamkeit der Polizei verhindert, ist nicht überzeugend. Schon beim Betreten eines Theaters oder eines Supermarktes, könnte jeder empörte Mensch schon mit einem einfachen Küchenmesser eine Reihe von Menschen umbringen. Dafür bräuchte der Täter nicht wie die Sauerland-Terroristen von Niedersachsen bis zum Schwarzwald fünf Mal mit großen Mengen von Wasserstoffperoxid hin und her pendeln und sich von der Polizei auf diesen Reisen fotografieren lassen. Solche Pseudo-Terroristen vermasseln gerne ihre Versuche. Vermutlich ist das ihre Hauptaufgabe. Dass wahre islamistische Terrorangriffe in Deutschland nicht Gang und Gäbe sind, hat nicht mit einer vermeintlichen Unbeholfenheit der Muslime oder mit ihrer Liebe zur deutschen Außenpolitik zu tun, sondern mit der einfachen Tatsache, dass sie, genau wie alle anderen Menschen, ihre Freiheit, Wohlergehen und ihre Sicherheit gegenüber einem tödlichen Abenteuer bevorzugen.

Mythen und Sozialpathologie

Die Mythen über die Anschläge des 11. September und den mutmaßlichen islamistischen Terrorismus werden seit 2001 von der gesamten politischen Klasse, den Medien, renommierten Akademikern und durch Gerichtsurteile verbreitet, ohne dabei auf Widerstand in der Zivilgesellschaft zu stoßen. Im Falle 9/11 handelt es sich um eine gesellschaftliche Verleugnung, die ähnliche Symptome aufweist wie beim Verleugnungsmechanismus in der Familie eines Sexualtäters. Man will es einfach nicht wahrhaben. Eine ähnliche Verleugnung wurde bei ungarischen Juden nachgewiesen, die über die Vernichtungslager erfuhren. Sie wollten und konnten diese Berichte nicht glauben, denn es überstieg ihre Vorstellungskraft des Bösen. Statt zu fliehen, meldeten sie sich mit Hab und Gut zum Transport und wurden umgehend in den Tod geschickt.

Nach dem Zusammenbruch des sowjetischen Blocks verschwand plötzlich der Erzfeind des Westens. Die Geschlossenheit der westlichen Allianz bedurfte dringend eines neuen Feindes, oder besser eines Feindbildes, das der Bevölkerung glaubwürdig erscheinen würde. Der Mythos des „islamistischen Terrorismus“ hat sich als die bevorzugte Lösung in den Jahren 1990/91 durchgesetzt. Die Vorteile dieses Feindbildes für den Westen sind leicht zu erkennen: Eine andere Religion, eine andere Kultur und noch wichtiger: Der größte Anteil der Ölquellen in der Welt liegt unter muslimischen Ländern. Mit der Assoziation Islam-Terror würde es leichter für den Westen sein, Anlass für Kriege gegen solche Staaten zu finden, was sich auch später herausstellte, denn, wo sich Muslime befinden, könnten sich auch Terroristen verstecken, die „uns“ gefährden: Eine geniale, wenn auch machiavellische Idee. Da der Terrorismus ohne Terroristen niemanden beängstigen würde, musste Terrorismus erst hergestellt werden. Schon im Jahre 1992 oder früher begann die amerikanische Bundespolizei (FBI) den islamistischen Terror zu organisieren. Das Ergebnis waren die ersten Anschläge gegen das World Trade Center im Jahre 1993.(11)

Die „islamistischen“ Anschläge des 9/11 wurden wahrscheinlich schon im Jahre 1995 konzipiert und mit Hilfe der saudi-arabischen und pakistanischen Behörden organisiert. Innerhalb von einigen Minuten nach dem ersten Flugzeugeinsturz wurde der Mythos von Osama bin Laden und seiner 19 Flugzeugentführer über die ganze Welt verbreitet. Der amerikanische Kongress bestimmte einen Tag nach den Anschlägen ohne vorausgehende Untersuchung, was am vorherigen Tag geschah und warum es geschah. Der Tatbestand wurde politisch bestimmt. Alles, was danach von öffentlichen Instanzen ermittelt wurde, musste mit dieser Legende in Einklang gebracht werden.

Erstmals hat ein Betrug Weltdimensionen erreicht. Die sozialpathologischen Auswirkungen dieses Betruges sind noch weitgehend unbekannt.

Begründung zur Beseitigung der Sozialpathologie

Zuerst erwähne ich die moralische Pflicht gegenüber den Angehörigen der 3.000 Ermordeten der 9/11-Anschläge. Sie besitzen das Recht zu erfahren, wer ihre Geliebten getötet hat, wo und warum sie starben.(12) Sie fordern weiterhin die Aufklärung des Verbrechens. Die amerikanischen Behörden sind dieser Pflicht nicht nachgekommen. Beweise, dass islamistische Terroristen in die Flugzeuge eingestiegen sind, die sie dann entführt hätten, wurden bis heute nicht vorgelegt. (13) Das FBI weigerte sich, auch die Wracks der abgestürzten Flugzeuge zu identifizieren, weil die Identität der entführten Maschinen, laut FBI, offenkundig war. (14) Die Angehörigen der Passagiere wissen bis heute nicht, wo ihre Geliebten starben und wer sie ermodert hat. Diese unerklärliche Geheimhaltung durchdringt sämtliche Ermittlung des Verbrechens. Schon aus bloßer Solidarität mit den Angehörigen eines Massenmordes sollen wir ihre Bemühungen zur Aufklärung moralisch unterstützen.

Fast täglich behaupten Politiker, Medien und Autoren in Deutschland, dass 19 Muslime bzw. Al Qaeda die Anschläge von 9/11 begangen hätten. Die mutmaßlichen Täter sind aber von keinem Gericht und von keiner unabhängigen Instanz schuldig gesprochen worden. Sie können daher höchstens als unschuldige Verdächtige bezeichnet werden, nicht aber als Massenmörder oder Terroristen. Sie als Verbrecher zu bezeichnen, stellt daher gemäß § 186 StGB eine „üble Nachrede“ dar. Ein solches Vergehen verletzt auch in mehrfacher Hinsicht den deutsche Pressekodex (Ziffer 1: Wahrhaftigkeit und Achtung der Menschenwürde; Ziffer 2: Sorgfalt; Ziffer 3: Richtigstellung; Ziffer 9: Schutz der Ehre; Ziffer 10: Schmähung der Religion; Ziffer 13: Unschuldsvermutung; und Ziffer 16: Rügenveröffentlichung.) Die elementarste Ethik verpflichtet uns, gegen solche massiven und wiederholten Formen der Verleumdung und der Volksverhetzung zu protestieren.

Rechtstaatlicher Grund für die Aufklärung des 9/11

Mounir al Motassadeq, ein liebenswürdiger junger Mann, war vom Oberlandesgericht Hamburg im Jahre 2009 zu einer 15-jährigen Haftstrafe verurteilt worden. Er wurde schuldig gesprochen, weil er ein Freund von Mohamed Atta, Marwan Alshehhi und Ziad Jarrah gewesen war, als sie zusammen in Hamburg studierten. Diese drei Personen wurden als die Todespiloten von drei der abgestürzten Flugzeuge des 9/11 von den amerikanischen Behörden bezichtigt. Während Marwan aus Hamburg abwesend war, hatte Mounir für ihn einige Gefälligkeiten erledigt (Rechnungen bezahlt, Geld überwiesen, u. dgl.).

Die Richter gingen davon aus, dass Mounirs Freunde Massenmörder waren. Eine Ermittlung des Mordes oder wenigstens eine kritische Bewertung der amerikanischen Akten kam anscheinend nicht in Frage. Diese Unterlassung war ein Rechtsbruch. Mounir wurde wegen Beihilfe zum vielfachen Mord verurteilt. Beihilfe im strafrechtlichen Sinn kann aber nur stattfinden, wenn nachgewiesen wird, das der Angeklagte in einer kausalen Beziehung zur Haupttat gestanden hat. Da aber nicht nachgewiesen wurde, dass seine Freunde die Haupttat begangen hatten, und nicht einmal, dass sie in den Todesflügen saßen, musste Mounir freigesprochen werden. Sein Freispruch hätte aber das offene Geheimnis ans Tageslicht gebracht, nämlich dass die These der 19 Flugzeugentführer vom 11. September bloß eine erfundene Legende ist. Damit wäre ein monumentaler Betrug entlarvt worden, in dem die gesamte Elite des deutschen Volkes teilgenommen hat. Das durfte nicht sein. Daher musste Mounir ins Gefängnis. Komplizierter ist die Sache nicht.

Wer die Aufrechterhaltung des Rechtsstaates wünscht, sollte sich daher mit dem Urteil gegen Mounir el Motassedeq befassen und die Kampagne für die Wiederaufnahme seines Verfahren unterstützen.

Völkerrechtliche Gründe für die Aufklärung

Die Wahrheit über 9/11 zu fordern, ist auch völkerrechtlich geboten. Alle Staaten haben sich verpflichtet, gemeinsam die Täter eines Verbrechens gegen die Menschlichkeit, wie z. B. die Ermordung von 3.000 Menschen am 9/11 zu identifizieren und anzuklagen. Diese Pflicht wurde ausdrücklich in einer Resolution des UN-Sicherheitsrates Nr. 1368 vom 12. September 2001 erwähnt. Auch dieser Pflicht kam man nicht nach. Keiner der wahren Täter und Helfer der Straftat wurde bis heute angeklagt und verurteilt. Vermeintliche Planer des Massenmordes, wie z. B. Khaled Sheikhh Mohamed, soll, laut Präsident Obama, vor ein Militärgericht in Guantanamo gestellt werden. Man darf vermuten, dass diese Geheimtuerei etwas damit zu tun hat, dass diese Männer zu viel über die wahren Umstände von 9/11 wissen, oder dass sie überhaupt nicht jene Personen sind, über die man ständig spricht.

Können wir uns damit abfinden, dass diese Massenmörder unbehelligt bleiben und nicht rechtmäßig bestraft werden ?

Sicherheitspolitische Gründe für die Aufklärung

Die Forderung zur Wahrheit ist nicht nur juristisch und ethisch begründet. Wenn man vermutet, dass Massenmörder frei herumlaufen oder sogar über ein großes Waffenarsenal verfügen und ganze Völker bedrohen können, ist die Aufklärung nicht nur eine moralische, sondern eine existentielle Notwendigkeit. Da zahlreiche Indizien vorliegen, dass die Anschläge von 9/11 von den amerikanischen Streitkräften im Auftrag der Regierung geplant und ausgeführt wurden, ist es schon aus sicherheitspolitischen Gründen verantwortungslos, die Gefahr, die von diesen Kreisen ausgeht, zu verharmlosen. Vorsichtshalber sollte eine internationale Kommission bestimmte Mitglieder der amerikanischen Streitkräfte vernehmen, die über die Ereignisse des 11. September mehr wissen, als sie zugeben wollen.

Gesellschaftspolitische Gründe für die Aufklärung

Es ist unbestritten, dass durch eine höchst wirksame Propagandaoperation, die ganze Welt innerhalb von 24 Stunden überzeugt war, dass Osama bin Laden und eine Gruppe von islamistischen Fanatikern die Anschläge gestiftet haben. Eine solche Operation hat es früher nie gegeben. Die Wirksamkeit dieser Betrugsoperation, die am helllichten Tage ablief, ist möglicherweise noch erschreckender, als die Mordtat selbst. Hier haben Machthaber ihre tatsächliche Macht kurz offengelegt. Diese Operation hat dazu geführt, dass heute erhebliche Teile der intellektuellen Klasse des Westens den Mythos von 9/11 verinnerlicht haben. Die oben angeführte Gesellschaftspathologie kann teilweise auf diese Propagandaoperation zurückgeführt werden.

Mit der Aufklärung von 9/11 werden auch zwangsläufig die Mechanismen der heutigen Propaganda und die undemokratischen Strukturen der Massenmedien und der internationalen Presseagenturen offenbar. Die Aufklärung dient auch zur Sanierung der Universitäten, in welchen immer mehr wissenschaftliche Integrität zugunsten von Interessenlagen geopfert werden.

Wenn die gesamte politische Klasse grob fahrlässig handelt und sogar ihre WählerInnen systematisch betrügt, so besteht die Notwendigkeit, neue Formen der Demokratie zu finden, in denen die Volksvertreter Diener und nicht Unterdrücker der Menschen sind. Die Aufklärung über 9/11 fördert die Delegitimierung der heutigen politischen Strukturen und die aktive Suche nach einer gerechteren Gesellschaftsordnung.

Eine neu-alte Methode der Machtausübung: Operation unter falscher Flagge

Die Anschläge von 9/11 waren zwar die größte Operation unter falscher Flagge, aber nicht die erste, die im Westen ausgeführt wurde. Schon im kalten Krieg wurden in Italien und Belgien Operationen unter falscher Flagge von Geheimdiensten ausgeführt, die dann als Terror der extremen Linken bezeichnet wurden.(15) Die Anschläge auf dem Bahnhof in Bologna ist ein Beispiel dafür. Anschläge auf Supermärkte in Belgien, ein anderes Beispiel. Es gelang den betreffenden Geheimdiensten, diese Umstände bis 1990 geheim zu halten. Über diese Umstände ist schon ein Teil veröffentlicht worden, und es wurden sogar darüber mindestens drei Filme gedreht.

In den USA versuchten die Behörden erst mit einer relativ bescheidenen Operation unter falscher Flagge: Die Bombenanschläge auf das World Trade Center von 1993. Die Anstifter waren Beamte des FBI. Die Operation lief wie am Schnürchen, denn die Bevölkerung bleibt bis heute überzeugt, das Dank der Mithilfe der Medien, diese Anschläge von islamistischen Fanatikern konzipiert worden sind. Nach dem 9/11 wurde die eingespielte Methode verallgemeinert: In London, Madrid, Bali, Casablanca, Sharm el Sheikh, Djerba, Mumbai usw. Die Nahtstellen dieser Operationen waren nicht sorgfältig genug kaschiert mit der Folge, dass in jedem Fall scharfsinnige Bürger erhebliche Ungereimtheiten in der öffentlichen Darstellung entdeckten, die auf die Teilnahme von Geheimdiensten hinwiesen. Hier haben wir es mit einer zynischen Methode der Machtausübung des Staates zu tun, die mit Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Gerechtigkeit und Menschenrechten nichts zu tun haben. Es ist im Grunde ein Krieg gegen die Bevölkerung. Diese Methode der

Staatsausübung hat durch die Anschläge vom 11. September 2001 einen qualitativen Sprung erfahren. Wenn solche Methoden nun ein Bestandteil der Machtausübung geworden sind – und dafür gibt es reichlich Indizien – muss die zivile Gesellschaft sich darauf in angemessene Weise vorbereiten.

Die existentielle Angst vor der Wahrheit

Die herrschende Klasse widersetzt sich gegen die Aufklärung vom 9/11, und dies tut sie bisher hauptsächlich durch Stellvertreter. In Deutschland wird diese Rolle dem Magazin „Der Spiegel“ zugewiesen, der bisher den mutmaßlichen Tätern des 9/11 gute Schützenhilfe geleistet hat, u. a. durch Diffamierung von deutschen 9/11-Skeptikern. Allerdings wird diese Rolle nur von „abgeschirmten“ Ämtern und Redaktionen gespielt. Zu einer offenen Debatte mit Kritikern wagen sich diese „Helden“ nicht. Tatsächlich hat bis heute kein einziger Amtsträger eines NATO-Staates sich gewagt, die These von Osama bin Laden und seinen 9/11-Terroristen in einer öffentlichen Debatte zu verteidigen. Man sollte immerhin annehmen, dass ein Politiker, Amtsträger, Akademiker oder Journalist, der von der Richtigkeit seiner Einsicht überzeugt ist und ein Mindestmaß an Selbstachtung besitzt, sich vor einer öffentlichen Debatte darüber nicht scheuen bräuchte und sogar mit Begeisterung eine Herausforderung dazu annehmen würde. Das sie dies nicht wagen, deutet entweder auf ihre Angst hin, sich zu blamieren, oder weil sie befürchten, sie könnten versehentlich ihre eigene Skepsis gegenüber der offiziellen Version offen legen und damit ihre Karriere gefährden.

Die revolutionäre Gelegenheit des Jahrhunderts

Eine revolutionäre Forderung ist jene, die moralisch berechtigt ist, aber von den Machthabern nicht erfüllt werden kann, weil sie damit ihre Macht verlieren würden. Die Forderung zur Wahrheit über 9/11 ist daher eine revolutionäre Forderung, denn sie ist zugleich berechtigt, kann aber von den Machthabern nicht erfüllt werden. Die Aufklärung über 9/11 würde breite Schichten der herrschenden Klasse als Teilnehmer in einem gigantischen Betrug entlarven und damit ihre politische Legitimität in Frage stellen. Das erklärt, warum die Forderung nach der Wahrheit über 9/11 eine gewaltige revolutionäre Sprengkraft besitzt und warum diese Forderung auf einen so großen Widerstand stößt. Der Kampf um die Wahrheit über 9/11 bietet den Völkern der Welt eine seltene historische Gelegenheit zur Befreiung von der Diktatur des Kapitals.



Fussnoten:

1. Opinion polls about 9/11 conspiracy theories – klick hier
 
2. Peter Tatchell, 9/11 -  the big cover-up? The Guardian, 12. September 2007 u.a.

3. Architects & Engineers for 9/11 Truth (AE911Truth) – klick hier

4. Pilots for 9/11 Truth – klick hier 

5. Political Leaders for 9/11 Truth – klick hier

6. Scholars for 9/11 Truth & Justice – klick hier

7. Medical Professionals for 9/11 Truth

8. andere fachbezogene Organisationen für die Aufklärung von 9/11:

  • Künstler für die Wahrheit
  • Journalisten für die Wahrheit

9. Resolution des Sicherheitsrates Nr. 1373 (2001) vom 28. September 2001

10. Elias Davidsson, Gefährden Terroristen Europa? 5. März 2009, zu meinen Artikel im KN - klick hier

11. Who bombed the World Trade Center ? FBI Bomb Builders Exposed, The Electric Law Librabry

12. Yasmin Naqvi, the right to the truth in international law: fact or fiction? International Review of the Red Cross, vol. 88, Number 862, June 2006

13. Elias Davidsson, Es gibt keine Beweise dafür, das Muslime am 11. September 2001 Flugzeuge entführten – klick hier 

14. Aidan Monaghan, FBI Counsel: No Records Availible Revealing ID Process of Recovered 9/11 Plane Wreckage, 17. März 2008 – klick hier 

15. Operation Gladio – klick hier

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Rene Wolf
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Beigetreten: 19.05.2012 - 09:03
Der 11. September 2001 im Magazin SPIEGEL


Die Spiegelung des SPIEGELs

Der 11. September 2001 im Magazin SPIEGEL und seine Reflexion

Einfache SPIEGEL- Fragen versus Antworten aus dem Munde von Jean Baudrillard (* 27. Juli 1929 in Reims; † 6. März 2007 in Paris), einem scharfzüngigen Kritiker der Konsumgesellschaft und „Denker und Provokateur“, wie ihn das Mainstream- Blatt bezeichnet. Ist es möglich, heute überhaupt etwas bis in seine Tiefen zu denken, ohne damit eine Gesellschaft zu provozieren, die satt, arrogant, wahnsinnig oder schlicht und populär gesagt „zivilisiert“ ist?

Ein kurzer Auszug aus einem Gespräch, daß SPIEGEL-Redakteur Romain Leick mit Jean Baudrillard am 15.01.2002 führte.


Jean Baudrillard: "Das ist der vierte Weltkrieg"

Der französische Philosoph Jean Baudrillard über Amerikas Feldzug gegen den Terrorismus, den Widerstand gegen die Globalisierung und die Unbesiegbarkeit des Bösen.

Monsieur Baudrillard, Sie haben die Attentate vom 11. September in New York und Washington als das "absolute Ereignis" beschrieben. Sie haben die USA beschuldigt, durch ihre unerträgliche hegemoniale Übermacht den unwiderstehlichen Wunsch nach ihrer Zerstörung zu wecken. Jetzt, wo die Herrschaft der Taliban kläglich zusammengebrochen ist, Bin Laden nichts mehr als ein gehetzter Flüchtling ist, müssen Sie nicht alles widerrufen?

Baudrillard: Ich habe nichts verherrlicht, niemanden angeklagt und nichts gerechtfertigt. Man darf den Botschafter nicht mit seiner Kunde verwechseln. Ich bemühe mich, einen Prozess zu analysieren: den der Globalisierung, die durch ihre schrankenlose Ausdehnung die Bedingungen für ihre eigene Zerstörung schafft.

SPIEGEL: Lenken Sie damit nicht einfach ab von der Tatsache, dass identifizierbare Verbrecher und Terroristen für die Anschläge verantwortlich sind?

► bitte den vollständigen Artikel bei SPIEGEL.de weiterlesen

Nu pogodi!

René L. Wolf

 

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