Warum wir unsere Ketten lieben – die perfekte Sklaverei
Warum wir unsere Ketten lieben
– die perfekte Sklaverei
Die moderne Konsumgesellschaft hat eine neue Form der
Unterdrückung geschaffen – die repressive Toleranz.
Meinungsfreiheit ist nicht nur das Recht, zu Allem seinen Senf dazu zu geben wie an einer Würstelbude. Es ist das Recht, Behauptungen der Mächtigen in Frage zu stellen, Erklärungen und Fakten einzuklagen und Alternativen einzufordern. Das mag unbequem sein, lästig, nerven, bremsen. Aber es ist der Motor des Fortschritts. Ohne Nörgler, Zweifler und Besserwisser kein Fortschritt. Zweifel ist eine gesellschaftliche Produktivkraft. Seine Diffamierung durch angeblich alternativlose Politik ist Rückschritt in vormoderne Zeiten. Deutschland braucht wieder einen Grundkurs in Debatte und Wiederbelebung der Streitkultur.» (- Roland Tichy, Journalist und Publizist)
Warum wir unsere Ketten lieben
– die perfekte Sklaverei
Die moderne Konsumgesellschaft hat eine neue Form der
Unterdrückung geschaffen – die repressive Toleranz.
Das Peepen von Preisen: „Sale“, schreit das Schild.
Alles kostet weniger, als es kostet, doch insgesamt kostet es mehr.
Entwürfe zu einer Theorie des Sonderangebots
Das System produziert vor allem eines: Junkies …
Der Verlust sozialer Intelligenz.
Die Rahmenbedingungen unseres Zusammenlebens zu verändern, ist ein erstes konkretes Ziel.
Nicht festhalten! Loslassen!? Bloß nicht loslassen!
von Petra Ziegler / aus Streifzüge 2018-74
Die Abschaffung der Demokratie
Autor: Wolfgang Bittner
Leben als Konsum
Autor: Zygmunt Bauman
Verlag: Hamburger Edition (1. Auflage, 09/2009)
ISBN-10: 3868542116 / ISBN-13: 978-3868542110 (204 Seiten, € 15)