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Aktualisiert: vor 53 Minuten 20 Sekunden

Kirchenaustritte von Frauen

16. Februar 2024 - 8:00

In der Religionssoziologie gab es lange u. a. zwei ‚Wahrheiten‘. Zum einen: Unter den Frauen sind die Anteile der Kirchenmitglieder höher als die der Männer, und zum zweiten, dass mehr Männer aus der Kirche austreten als Frauen. Das hat sich in den vergangenen Jahren geändert und die Daten, die aus einzelnen Landeskirchen und Bistümern vorliegen, belegen, dass inzwischen mehr Frauen als Männer aus den Kirchen austreten.

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Katholische Verbände 2023 und 2014

14. Februar 2024 - 15:50

Angesichts der Kirchenaustritte stellen sich die Fragen, welche Kirchenmitglieder austreten und wie die Tendenz der Mitgliederentwicklung sich in den katholischen Verbänden darstellt. Beide Fragen lassen sich in der Hinsicht beantworten, dass sich für die römisch-katholischen Kirche das ‚Fundament‘ in den Gemeinden verringert, denn vor allem die beiden großen Frauenverbände haben in den vergangen zehn Jahren rund ein Drittel ihrer Mitglieder verloren.

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Kirchenaustritte 2023, Jahreszahlen

9. Februar 2024 - 19:17

Nachdem die ersten Zahlen zu den Kirchenaustritten im gesamten Jahr 2023 vorliegen, bestätigt sich die fowid-Oktober-Prognose. Die Austrittszahlen von 2022 werden nicht übertroffen, bleiben aber 2023 ebenso hoch wie 2021, mit der Tendenz etwas höher zu sein. Somit ist eindeutig, dass die Periode 2021 – 2023 die höchsten Austrittszahlen beinhaltet und die Mitgliederverluste der beiden Kirchen für das Jahr 2023 sich wiederum im Bereich von rund einer Million und mehr belaufen werden.

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EKiR: Mitgliederentwicklung 2023

6. Februar 2024 - 8:00

Zur Synode 2024 hat die Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR) diverse Zahlen bis 2023 vorgelegt, aus denen hervorgeht, dass der Rückgang der Mitgliederzahl auch 2023 weiter fortgeschritten ist. Dieser Trend des kontinuierlichen Mitgliederrückgangs ist an sich nicht Neues – ihn gibt es seit mehreren Jahrzenten – neu ist die Geschwindigkeit, die seit 2012 überdurchschnittlich ansteigt.

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Konfessionsfreie in der Schweiz 2022

30. Januar 2024 - 8:30

Fowid-Notiz: Aufgrund der Strukturerhebung des Bundesamtes für Statistik für das Jahr 2022 ergibt sich, dass die Religionslosen in der Schweiz in der Wohnbevölkerung ab 15 Jahren die größte weltanschaulich/religiöse Gruppe bilden. Mit rund 34 Prozent haben sie die bisher größte Gruppe, die römischen Katholiken (32 Prozent) übertroffen.

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Niederlande: Katholiken 1960-2022

19. Januar 2024 - 8:00

Die katholische Bischofskonferenz der Niederlande hat einen Bericht vorgelegt, der den Zusammenbruch des katholischen Glaubens in den Niederlanden konstatiert: “The ‘Pastoral Council’ and the Collapse of the Catholic Faith in the Netherlands” (Der Pastoralrat und der Kollaps des katholischen Glaubens in den Niederlanden). Die Daten, als Tatsachen, sprechen für sich, die Begründung für die Entwicklung ist jedoch fraglich bzw. falsch.

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Bistumszeitungen 1950-2023

10. Januar 2024 - 8:00

Printmedien haben generell Probleme mit sinkenden Verkaufszahlen, die Kirchenpresse und die Bistumszeitungen trifft es besonders. Von 2,1 Mio. verkauften Exemplaren (1963) der Bistumszeitungen sind sie (2023) bei 227.000 Exemplaren angekommen, ein Rückgang um rund 90 Prozent. Dieser Trend ist seit Mitte der 1960er Jahre beharrlich und gleichbleibend: die Verkaufszahlen sinken. Das sagt mehr über die Kirchenbindung aus, als manch andere Daten. Die regionale Kirchenpresse erreicht noch drei Prozent der Kirchenmitglieder – mit weiter sinkender Tendenz.

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Persönlicher Gott: 16-19 Prozent

5. Januar 2024 - 8:00

Fowid-Notiz: Zum Jahresende sind Umfragen zur Gottesvorstellung durchaus beliebt, wird doch – im christlichen Kontext – die Geburt Jesu, des Sohn Gottes, gefeiert. Fragt man nach dem Glauben an Gott (im Allgemeinen) antwortet eine Mehrheit, dass sie das tun würden. Fragt man jedoch nach, was sich dabei vorgestellt wird, persönlicher Gott, höhere Macht etc. ist der Glaube an den christlichen „persönlichen Gott“ und Jesus Christus nur noch bei weniger als einem Fünftel vorhanden.

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