Meinungsfreiheit ist nicht nur das Recht, zu Allem seinen Senf dazu zu geben wie an einer Würstelbude. Es ist das Recht, Behauptungen der Mächtigen in Frage zu stellen, Erklärungen und Fakten einzuklagen und Alternativen einzufordern. Das mag unbequem sein, lästig, nerven, bremsen. Aber es ist der Motor des Fortschritts. Ohne Nörgler, Zweifler und Besserwisser kein Fortschritt. Zweifel ist eine gesellschaftliche Produktivkraft. Seine Diffamierung durch angeblich alternativlose Politik ist Rückschritt in vormoderne Zeiten. Deutschland braucht wieder einen Grundkurs in Debatte und Wiederbelebung der Streitkultur.» (- Roland Tichy, Journalist und Publizist)
fowid - Forschungsgruppe Weltanschauungen
Kirchenmitglieder in Großstädten 2025
Von den 81 Großstädten in Deutschland haben Ende 2025 fünf eine Mehrheit an Kirchenmitgliedern der beiden großen christlichen Kirchen. Fünf weitere haben 2025 diese Marke unterschritten. Die fünf Städte mit der aktuellen Mehrheit an Kirchenmitgliedern werden sie voraussichtlich bis 2028 ebenfalls nicht mehr haben.
Religionszugehörigkeiten 2025
Die Entwicklung der Religionszugehörigkeiten bis zum Jahresende 2025 folgte dem langjährigen Trend: Die beiden großen christlichen Kirchen verloren 1,1 Mio. Mitglieder, die kleineren Religionsgemeinschaften blieben im Saldo unverändert und die Zahl der Konfessionsfreien erhöhte sich. Das Ergebnis: 2025 waren 48 Prozent der Bevölkerung konfessionsfrei, 44 Prozent entweder Katholiken oder Protestanten, 8 Prozent gehörten kleineren Religionsgemeinschaften (inkl. dem Islam) an.
„Berliner Konflikt- und Gewaltbarometer“
Fowid-Notiz: Erstmalig ist in einem Bundesland ist die soziale Situation an den öffentlichen Schulen in einer Umfrage thematisiert worden. Befragt wurden alle Lehrerinnen und Lehrer sowie die drei Jahrgänge der Klassen 6, 9 und 12 und Berufsschüler. Die Ergebnisse sind weltanschaulich von Bedeutung, da auch die Religiosität und damit verbundene Einstellungen thematisiert wurden.
Muslime in Deutschland, 2025
Eine Bestandsaufnahme zur Anzahl der Muslime in Deutschland, zeigt, dass darüber keine belastbaren Kenntnisse bestehen und der historische wie aktuelle Wissensstand bescheiden ist. Zudem wird ein Sammelbegriff über eine Vielzahl unterschiedlicher Glaubensvorstelllungen gestülpt. Der aktuelle Kenntnisstand und die Vorgeschichte.
Berlin: Religions- und Weltanschauungsunterricht 1996-2026
In den vergangenen 30 Jahren – 1996 – 2026 – haben sich die Tendenzen der Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer am freiwilligen Religions- und Weltanschauungsunterricht an allgemeinbildenden Schulen in Berlin als stabil gezeigt: Für die Humanistische Lebenskunde haben sich die Teilnehmerzahlen stetig weiter erhöht, der christliche Religionsunterricht verliert an Teilnehmern – sowohl evangelisch wie römisch-katholisch.