97 % DNA-Überschneidung bei Mensch und Orang-Utan
Eilmeldung aus dem Urwald: Schluss mit dem Patriarchat
Von Bernd Volkmer

Es ist ein Skandal, der seit 13 Millionen Jahren im feuchtwarmen Klima Südostasiens vor sich hin gärt. Während wir Menschen uns mühsam durch Gender-Debatten, Elternzeit-Modelle und Kitaplatz-Mangel kämpfen, herrscht bei unseren Verwandten, den Orang-Utans, tiefstes Patriarchat der Steinzeit – oder eher: der Steinfrüchte-Zeit.
97 % DNA, aber 0 % Fortschritt
Wissenschaftlich ist es erwiesen: Wir teilen 97 % unserer DNA mit diesen rothaarigen Waldmenschen. Doch was machen sie daraus? Nichts. Während der moderne Mensch verstanden hat, dass Erziehung keine reine Uterus-Leistung ist, leben Orang-Utan-Mütter in einer bizarren Zeitschleife. Acht Jahre lang – acht Jahre! – lassen sie sich vom Nachwuchs auf der Nase (und am Fell) herumtanzen.

In dieser Zeit macht sich der Herr Papa derweil einen gemütlichen Lenz, schwingt von Ast zu Ast und pflegt sein Revier, als wäre er der alleinige CEO der „Dschungel AG“.
Die Quote für den Überbau
Es wird Zeit für die „Operation Borneo-Emanzipation“. Warum sollte die Mutter das Kind acht Jahre lang Huckepack tragen, während der Vater lediglich durch gelegentliches Backenwulst-Zittern glänzt?

Wir fordern:
• Väter an die Windel (oder das Ersatzblatt): Es kann nicht sein, dass der männliche Orang-Utan seine 90 Kilo Lebendgewicht nur dafür nutzt, um eindrucksvoll „Uuh-Uuh“ zu rufen. Er soll gefälligst lernen, wie man den Brei aus zerkauten Durian-Früchten temperiert!
• Revierkampf ist Frauensache: Während die Väter im Nest sitzen und versuchen, das Kleinkind davon abzuhalten, giftige Raupen zu essen, können die Mütter endlich ihre aggressive Ader ausleben. Warum nicht mal den nächsten Eindringling mit einer gezielten Kokosnuss vertreiben, statt immer nur die sanftmütige Erzieherin zu mimen?

Das Ende der Komfortzone
Natürlich werden Kritiker sagen: „Aber die Evolution hat das so vorgesehen!“ – Ein schwaches Argument. Wenn wir Menschen danach gegangen wären, würden wir heute noch rohes Mammut essen und hätten kein WLAN.
Es ist an der Zeit, dass wir unseren behaarten Verwandten mal ordentlich den Marsch blasen. Wer 97 % unserer Gene beansprucht, muss auch die 100 % soziale Verantwortung übernehmen. Werden die Orang-Utan-Mütter den Mut haben, die Kleinen dem Vater in den Arm zu drücken und zu sagen: „Ich geh mal kurz das Territorium verteidigen, bin in drei Jahren wieder da“?
Der Regenwald braucht keine neuen Schutzgebiete, er braucht eine Gleichstellungsbeauftragte für weibliche Orang-Utans!

Bernd Volkmer
10 erstaunliche Dinge, die Menschen und Orang-Utans teilen
»Menschen und Orang-Utans haben eine Überschneidung von sagenhaften 97 Prozent DNA. Damit gehören die „Gärtner des Waldes“ zu den Menschenaffenarten, die uns am nächsten stehen. Sowohl ihr Verhalten als auch ihre Intelligenz weisen bemerkenswert menschenähnliche Eigenschaften auf.
Wie ähnlich Orang-Utans und Menschen sich tatsächlich sind, möchten wir Euch anlässlich des Welt-Orang-Utan-Tages am 19. August zeigen: mit diesen zehn erstaunlichen Fakten!« Veröffentlicht vom BOS Deutschland e.V. – Borneo Orangutan Survival Deutschland am 19. August 2025 >> weiterlesen.
Arthur Schopenhauers Gedanken über die Intelligenz der Menschenaffen:
»Es ist allmälig gewiß geworden, dass der so höchst intelligente Orang-Utan ein junger Pongo ist, welcher, wann herangewachsen, die große Menschenähnlichkeit des Antlitzes und zugleich die erstaunliche Intelligenz verliert […] und an ihrer Stelle eine außerordentliche Muskelkraft sich entwickelt, welche, als zu seiner Erhaltung ausreichend, die große Intelligenz jetzt überflüssig macht.« (Arthur Schopenhauer 1819: Die Welt als Wille und Vorstellung. Band 2, Kapitel 31, S. 506)
Besuch im Zoo:
Ein Ehepaar geht in den Zoo und bleibt vorm Orang-Utan-Käfig stehen. Das Affenmännchen sitzt nur ein paar Meter von ihnen entfernt. Da sagt er zu ihr: "Mach mal einen Knopf von deiner Bluse auf."
Sie: "Spinnst du? Doch nicht hier im Zoo."
Er: "Doch, mach mal. Mal sehen, wie der Affe reagiert."
Sie gibt nach und macht den obersten Knopf der Bluse auf. Der Affe im Käfig schaut interessiert und fängt an zu grummeln.
Er: "Mach mal weiter, mal sehen, was passiert."
Sie öffnet zwei/drei weitere Knöpfe und rückt ihr gut gefülltes Dekolltee zu recht. Das Affenmännchen wird nun sehr nervös, grummmelt laut und zeigt offenbar sichtlich Interesse.
Er: "Zieh mal deinen Rock ein wenig hoch."
Sie: "Sag mal, bei dir hakt es wohl? Doch nicht hier."
Er (mit fordernder Stimme): "Doch, nun mach mal."
Ok, sie hebt den Rock hoch und die Strapse kommen zum Vorschein. Den Affen im Käfig hält nun gar nichts mehr. Scharf wie Nachbars Lumpi springt er durch den Käfig.
Da packt der Mann seine Frau, öffnet die Käfigtür, wirft sie in den Zwinger und sagt: "So, und nun erkläre ihm mal, daß du Migräne hast!"

orang utans - only for adults! (Dauer 3:18 Min.)a
Vater Bruno mit Sohn Quentin - Sexspiele im Zoo Hellabrunn
► Quelle: Dieser Artikel wurde am 29. März 2026 erstveröffentlicht auf QPRESS.de >> Artikel.
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► Bild- und Grafikquellen:
1. Orang-Utan-Mama: Die Aufzucht der Jungtiere obliegt allein dem Weibchen, das Männchen beteiligt sich nicht daran. In den ersten Lebensmonaten klammert sich das Neugeborene am Bauch der Mutter fest und bis zum Alter von zwei Jahren wird es bei den Streifzügen getragen, von ihr mit Nahrung versorgt und schläft im gleichen Nest. Im Altersabschnitt von zwei bis fünf Jahren beginnt das Jungtier seine Kletterfähigkeiten zu entwickeln, es beginnt seine Umgebung zu erkunden, ohne allerdings den Sichtkontakt zu verlieren, und es lernt den Nestbau. Im gleichen Zeitraum – mit rund 7 Jahren – wird es entwöhnt. (Text: Wikipedia-Artikel).
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2. Orang-Utan-Mutter mit Nachwuchs: Im Alter von fünf bis acht Jahren setzt die zunehmende Trennung von der Mutter ein. Zwar haben die Jungen noch häufigen Kontakt mit der Mutter, suchen aber in dieser Phase häufig den Kontakt zu Gleichaltrigen und bilden mit ihnen Zusammenschlüsse. In dieser Zeit kann es dazu kommen, dass ein Weibchen zwei Kinder um sich hat, ein heranwachsendes und ein neugeborenes. (Text: Wikipedia-Artikel).
Foto: ambquinn / Angela, N-Irland (user_id:4464111). Quelle: Pixabay. Alle Pixabay-Inhalte dürfen kostenlos für kommerzielle und nicht-kommerzielle Anwendungen, genutzt werden - gedruckt und digital. Eine Genehmigung muß weder vom Bildautor noch von Pixabay eingeholt werden. Auch eine Quellenangabe ist nicht erforderlich. Pixabay-Inhalte dürfen verändert werden. Pixabay Lizenz. >> Foto.
3. Hand und Arm eines Orang-Utans: Die Gliedmaßen dieser Tiere zeigen starke Spezialisierungen an eine baumbewohnende Lebensweise. Die Arme sind sehr lang und kräftig und können eine Spannweite von 2,25 Metern erreichen. Die Hände sind hakenförmig und langgestreckt, der Daumen hingegen sehr kurz und nahe an der Handwurzel lokalisiert. Die vergleichsweise kurzen Beine sind sehr beweglich und nach innen einbiegbar, was dem senkrechten Klettern an Baumstämmen dient. Die Großzehe ist analog zum Daumen verkürzt und liegt relativ nah an der Fußwurzel, die übrigen Zehen sind hingegen verlängert und gebogen. Insgesamt erwecken die Füße dadurch einen handähnlichen Eindruck.
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4. Die Orang-Utans (Pongo) sind eine Primatengattung aus der Familie der Menschenaffen (Hominidae). Von den anderen Menschenaffen unterscheiden sie sich durch ihr rotbraunes Fell und durch ihren stärker an eine baumbewohnende Lebensweise angepassten Körperbau. Sie leben auf den südostasiatischen Inseln Sumatra und Borneo; die Bestände beider Inseln werden heute als drei getrennte Arten geführt: Borneo-Orang-Utan (Pongo pygmaeus), Sumatra-Orang-Utan (Pongo abelii) und der Tapanuli-Orang-Utan (Pongo tapanuliensis). (Text: Wikipedia-Artikel).
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5. Orang-Utans haben keine feste Paarungszeit, die Fortpflanzung kann das ganze Jahr über erfolgen. Allerdings kann sie vom Nahrungsangebot abhängen, sodass mehrere Weibchen einer Region ihre Jungen nahezu gleichzeitig zur Welt bringen. Die Länge des Sexualzyklus beträgt rund 28 Tage, der Östrus dauert rund 5 bis 6 Tage, die Weibchen zeigen keine Regelschwellung.
Wie oben erwähnt, gibt es zwei Fortpflanzungsstrategien, die erzwungene Kopulation durch umherziehende Männchen und die freiwillige Paarung mit ansässigen Männchen. In einer Untersuchung sorgte jede der beiden Strategien für rund die Hälfte des Nachwuchses. Nach einer rund acht- bis neunmonatigen Tragzeit (durchschnittlich 245 Tage) bringt das Weibchen in der Regel ein einzelnes Jungtier zur Welt, Zwillinge sind selten. Neugeborene wiegen rund 1,5 bis 2 Kilogramm. Das Geburtsintervall beträgt sieben bis acht Jahre und ist somit das längste aller Menschenaffen. (Text: Wikipedia-Artikel).
Foto (mit den eingearbeiteten Fragezeichen): geralt / Gerd Altmann, Freiburg (user_id:9301). Quelle OHNE Textinlet: Pixabay. Alle Pixabay-Inhalte dürfen kostenlos für kommerzielle und nicht-kommerzielle Anwendungen, genutzt werden - gedruckt und digital. Eine Genehmigung muß weder vom Bildautor noch von Pixabay eingeholt werden. Auch eine Quellenangabe ist nicht erforderlich. Pixabay-Inhalte dürfen verändert werden. Pixabay Lizenz. >> Foto.