Als Arzt plötzlich Betroffener

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Als Arzt plötzlich Betroffener
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Als Arzt plötzlich Betroffener 

Was passiert, wenn medizinische Leitbilder

und persönliche Erfahrung aufeinandertreffen?

Ein Kardiologe über Post-Vac, Therapien und offene Fragen 

Von Michael Meyen / Freie Akademie für Medien und Journalismus

Michael Meyen spricht mit dem Kardiologen Dr. Jörg-Heiner Möller über einen Schicksalsschlag, neue Krankheitsbilder und offene medizinische Fragen.

Dr. Jörg-Heiner Möller wurde 1957 in Holzminden geboren. Nach dem Abitur absolvierte er zunächst eine Sanitätsausbildung bei der Bundesmarine und arbeitete in der Krankenpflege. Es folgte ein Doppelstudium in Theologie und Medizin, dem sich die Ausbildung zum Facharzt für Kardiologie anschloss. In den Kliniken Nienburg und Burglengenfeld bekleidete er den Posten des Chefarztes für Kardiologie. 

Joerg-Heiner-Moeller-Post-Vac-die-vertuschte-Katastrophe-Ein-Arzt-berichtet-Betroffener-Kardiologe-klinische-Beobachtungsstudie-Impfopfer-Impfschaeden-Kritisches-Netzwerk . Joerg-Heiner-Moeller-Genovevas-Rache-Eine-Schauernovelle-Impfnebenwirkungen-Impfopfer-Impfschaeden-Lebensglückzerstoerung-Schicksalsschlag-Genoveva-Kritisches-Netzwerk

Ausgehend von seiner eigenen Biografie und seiner Arbeit mit Betroffenen beschreibt Dr. Möller, wie sich sein beruflicher Alltag seit 2021 verändert hat. Themen sind unter anderem das sogenannte Post-Vac-Syndrom, Unterschiede zu Post-Covid, therapeutische Möglichkeiten, Grenzen der aktuellen Forschung sowie die Rolle von Medizin, Politik und Öffentlichkeit.

Das Gespräch wirft grundlegende Fragen auf:

• Wie geht das Gesundheitssystem mit neuen oder wenig verstandenen Krankheitsbildern um?

• Welche Verantwortung tragen Ärzte? Und warum ist Aufarbeitung eine Voraussetzung für Vertrauen?

► Kapitelübersicht: 

00:00 – Einstieg
00:34 – Thema und Gesprächsrahmen
01:17 – Biografischer Hintergrund
02:30 – Resonanz auf eine medizinische Veröffentlichung

07:14 – Neue Beobachtungen und Einordnungen
10:40 – Arztberuf zwischen Anspruch und Alltag
18:55 – Langjährige klinische Erfahrungen
22:33 – Rückblick auf frühe Pandemiephase

26:01 – Persönliche Zäsur
31:18 – Austausch mit Fachkreisen und Betroffenen
35:19 – Wiederkehrende Symptomkonstellationen
44:44 – Medizinische Grenzen und offene Fragen

47:58 – Unterstützende Behandlungsansätze
58:55 – Öffentliche Wahrnehmung und Diskurs
1:06:55 – Medizinische Verantwortung und Ethik
1:08:58 – Forschungsperspektiven

1:12:09 – Visionen: Bodenständigkeit, Aufklärung, Aufarbeitung

 Als Arzt plötzlich Betroffener (Dauer 1:16:33 Std.) - Bitte hier unter dem Video weiterlesen. H.S.

► Literaturhinweis:

Dr. Jörg-Heiner Möllers 1. Buch mit dem Titel "Post-Vac – die vertuschte Katastrophe. Ein Arzt berichtet." (ISBN: 978-3-7116-0176-6) erschien am 01.10.2024 im Novum-Verlag. Dokumentation über die fatalen (Hinter-)Gründe von Post-Covid und Post-Vac aus medizinischer und politischer Sicht eines Kardiologen mit zahlreichen Fallbeispielen und persönlicher Stellungnahme des Autors. Es hat 336 Seiten und kostet 23,90 €.

Auszug aus der Leseprobe: 

»[..] Wer an die Spitze akademischer Weihen gespült wurde, genauer, wer den langen Weg, die Ochsentour, auf sich nahm, der schaffte das nur, indem er sich politisch korrekt verhielt. Das fängt doch schon in der Schule an: Wer wird denn Mediziner in Deutschland? Doch kein Schüler aus einer der hinteren Reihen, doch kein wach denkender Rebell! Nein, Anpassung und regelkonformes Verhalten führen zum Einserabitur und zum begehrten Medizinstudienplatz. Die Spreu wird hier früh vom Weizen getrennt, wie man sagt, und es ist nicht immer der Weizen, der nach oben gelangt auf den Stufenleitern der akademischen Positionen.

Joerg-Heiner-Moeller-Post-Vac-die-vertuschte-Katastrophe-Ein-Arzt-berichtet-Betroffener-Kardiologe-klinische-Beobachtungsstudie-Impfopfer-Impfschaeden-Kritisches-NetzwerkDie beiden Professoren, die als Gutachter meine klinische Beobachtungsstudie ablehnen werden, werden zudem vom Ärzteblatt anonymisiert, ich werde ihre Namen nie kennen dürfen, kann mich mit ihren ablehnenden Argumenten gar nicht auseinandersetzen. Was für ein akademischer Abfall, was für eine intellektuelle Dekadenz im Vergleich zu den akademischen Disputationen des Mittelalters beispielsweise, heute als finster verschrien, bei der man in lebhafter Disputation von Angesicht zu Angesicht zuerst die Argumente des Gegenübers wiederholen musste, um zu zeigen, dass man sie überhaupt verstanden hatte!

Ich werde keinerlei Möglichkeit einer solchen Diskussion haben und damit schon „knock-out“ gehen, bevor ich überhaupt die Spur einer Chance hatte, den Ring zu betreten gegen diese politisch korrekten „Schwergewichte“, die niemals zugeben werden wollen, dass wir mit der Impfung gegen Corona massiv Schaden anrichteten, den Nutzen weit überwiegend! [..]

[..] Zu Beginn muss die Frage gestellt werden, um was für eine Art der Literatur, vornehm: um was für ein „Genre“ es sich bei diesem Buch wohl handeln mag. Es ist einerseits ein Sachbuch, denn ich werde meine vom Deutschen Ärzteblatt zur Veröffentlichung abgelehnte klinische Beobachtungsstudie, in der Medizin völlig unüblich, hier veröffentlichen.

Ich werde darüber hinaus zum Verstehen der Erkrankung einige klinische Fallbeispiele schildern, natürlich anonymisiert. Hier, im Gegensatz zu den oben genannten Gutachtern, zu Recht anonymisiert, stehe ich doch als behandelnder Arzt unter Schweigepflicht.

Ich werde die Pathomechanismen, so beschreibt der Mediziner das zerstörerische Räderwerk der Erkrankung, beschreiben, aus dem sich die Ansätze für Therapieversuche ergeben, die angewendet werden können.

Nach einhelligem Standpunkt von Fachgesellschaften, Leitlinien und universitären Verlautbarungen zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Buches gibt es keine Therapie für Post-Covid oder für das Post-Vac-Syndrom, man könne nur symptomorientiert die jeweiligen Krankheitserscheinungen zu lindern versuchen. Damit hat man im Ansatz schon aufgegeben, diese Erkrankung zu therapieren.

An dieser Stelle widerspreche ich energisch: Doch, es gibt eine Therapie! Man muss nur das Denken zulassen, dass durch die Impfung und das fortgesetzt vorhandene Spike-Protein (bzw. Untereinheiten davon) eine neuartige Erkrankung entstanden ist, die in vielem einer Autoimmunerkrankung ähnelt. Dieses Spike-Protein bekommt man bei den Kranken nie wieder aus dem Körper und seinen Strukturen heraus. 

Die Krankheit ist damit nicht heilbar, nie! Aber man kann sie behandeln, wenn man sie wie eine Autoimmunerkrankung behandelt! Und man muss sie rasch behandeln, ehe viele Symptome nicht mehr reversibel sind. Unter anderem mit immunsuppressiver Therapie, auch durch Formen der Blutwäsche konnten wir einige Erfolge beobachten. 

Besonders die lähmende Müdigkeit, die Fatigue, wurde sehr viel besser, sowohl bei Post-Covid-Patienten als auch bei Post-Vac-Patienten. Nach meiner Meinung handelt es sich bei beiden Patientengruppen ohnehin im Wesentlichen um identische Erkrankungen. Einige Auffälligkeiten meiner in diesem Buch dokumentierten klinischen Beobachtungsstudie sprechen verstörenderweise jedoch dafür, dass Post-Vac, das postakute Covid-19-Impfsyndrom, die tendenziell gravierendere Erkrankung ist. Durch eine klinisch gut verträgliche immunsuppressive Therapie könnte erträgliches Leben und eine gewisse Normalität wieder möglich sein, Verzweiflung des Kranken muss nicht sein, die bestürzenderweise im Zusammenhang mit der Erkrankung vermehrt auftretenden Suizide müssen nicht sein! Es gibt Hoffnung. Heilung jedoch gibt es nicht. So weit der Charakter als medizinisches Sachbuch. [..] « (-Dr. Jörg-Heiner Möller)

Dr. Jörg-Heiner Möllers 2. Buch mit dem Titel "Genovevas Rache - Eine Schauernovelle" (ISBN: 978-3-7116-0832-1) erschien am 15.10.2025, ebenfalls im Verlag Novum. Es hat 62 Seiten und kostet 13,90€.

»Genoveva, ein Dorfkind mit tiefen Wurzeln im Bayerischen Wald, durchlebt nach der Verabreichung eines mRNA-Impfstoffes einen Albtraum, der ihr Lebensglück zerstören soll. Seitdem sucht sie nach Vergeltung an den Verantwortlichen. 

»Nach der Impfung: nur rote Zahlen, Insolvenz. Es sieht nicht mehr gut aus, und es gibt keine Hoffnung. Das Ende: Bilanzselbstmord, so nennt man das wohl in der Begrifflichkeit des Buchhalters. Am Ende wird sie also ihr Leben verlieren. Aber nein, sie hat es nicht erst am Ende verloren, sie hat ihr Leben bereits am Anfang verloren, mit der Impfung am 27.6.2022, BioNTech, an einem wunderschönen Sommertag, in den linken Oberarm. Es hatte gar nicht wehgetan. – Genovevas Geschichte muss erzählt werden, unbedingt, jetzt.« (-Dr. Jörg-Heiner Möller)

Auszug aus der Leseprobe: 

»[..] Sie ließ sich "impfen", um bei ihren Alten bleiben zu können, um die Arbeitsstelle in der Altenpflege nicht zu verlieren, es war keine freie Entscheidung, sie war gezwungen worden. Per Gesetz. Genau durch diese Impfung sollte sie ihre Arbeit mit ihren Alten verlieren, sollte am Ende alles verlieren, sollte ihr Leben verlieren.

https://kritisches-netzwerk.de/sites/default/files/u17/joerg-heiner-moeller-post-vac-die-vertuschte-katastrophe-ein-arzt-berichtet-betroffener-kardiologe-klinische-beobachtungsstudie-impfopfer-impfschaeden-kritisches-netzwerk.jpgIhre innere Stimme sollte nie wieder zu ihr sprechen, mit dieser "Impfung" verlor sie ihr Lebensglück. Sie verlor ihre Gesundheit, ihre Arbeitsstelle, für deren Erhalt sie sich hatte impfen lassen, ihre finanzielle Existenz, ihre Freiheit, ihre Unabhängigkeit.

Sie verlor den Kontakt zu ihren alten Schützlingen im Pflegeheim, zu fast allen ihren Freunden. Sie fiel wie in freiem Fall durch die Maschen dieses sogenannten Sozialstaates, ihre bald ausbrechende Impfkrankheit wurde als „psychosomatisch“ abgetan, die Behörden erkannten natürlich keinen Impfschaden. In ihrer Vergangenheit war sie fast nie krank gewesen, jetzt stellte man sie als Simulantin dar, sie, die trotz Erkrankung immer noch sehr attraktiv war und es bis zu ihrem Tod bleiben sollte. Die behandelnden Ärzte fanden: nichts. Die zuständige AOK-Angestellte fragte: „Wie lange soll ich sie denn überhaupt noch bezahlen?“

Sie konnte durch die Impfkrankheit nicht mehr Autofahren, vegetierte in einem kleinen Haus auf dem Dorf, das nun für sie Gefängnis war, eigentlich immer schon war, aber jetzt endgültig. Sie hatte keine Fluchtpunkte mehr. 

Keine Eisdiele, wo sie viele gute Freunde traf und ratschen konnte, wie es hier in der Oberpfalz heißt. Sie konnte sich auch die Kosten für einen Pkw mit € 800,- Frührente nicht mehr leisten. Kein Friseurbesuch war mehr möglich, die Kosten für medizinische Behandlung musste sie sich bei den bestürzend rasch weniger werdenden Freunden zusammenleihen. Die Krankenkasse bezahlte nichts, es gäbe nach Expertenmeinung und nach den medizinischen Leitlinien keine anerkannte Therapie, außerdem sei PostVac ja wissenschaftlich gar nicht definiert …

Zum Schluss verlor sie ihre Liebe, ihren Partner. Ihr Leben lag nun komplett in Trümmern.

Was muss sie gefühlt haben in ihren letzten Tagen? [..]« (-Dr. Jörg-Heiner Möller) 

Zu den beiden Büchern, deutl. längeren Leseproben und Bestellmöglichkeit >> weiter.