Der Zersetzungsprozess Deutschlands
Neuer Anschlag auf deutsche Infrastruktur:
Unbekannte ließen tausende Brücken verrotten
Berlin (dpo) - Mehrere Anschläge auf die deutsche Infrastruktur haben Deutschland in den letzten Wochen in Atem gehalten. Doch nun sorgt ein noch größerer Sabotageakt für Entsetzen: Unbekannte haben offenbar über 16.000 Brücken in der gesamten Bundesrepublik verrotten lassen.
"Das ist nicht weniger als ein massiver Angriff auf das Straßen- und Schienennetz in Deutschland", erklärte Innenminister Alexander Dobrindt bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Verkehrsminister Steffen Bilger. "Wir reden hier von rund 36 Prozent aller deutschen Brücken. Der Schaden geht in den dreistelligen Milliardenbereich, von möglichen Verletzten oder Toten bei Einstürzen ganz zu schweigen. Den Terroristen, die das zu verantworten haben, muss das Handwerk gelegt werden."

Klar ist: Das Verrottenlassen der Brücken wurde von langer Hand geplant. "Das geht nicht einfach über Nacht. Da muss man jahrzehntelang dran arbeiten", so Dobrindt. "Dazu gehört viel kriminelle Energie." [>> HIER eine interessante Studie der T&E (2025): Ausgebaut!] 
Derzeit versuche die Regierung herauszufinden, wer dahintersteckt. Offenbar kommt Russland in diesem Fall nicht als Täter in Frage. Stattdessen gibt es Spuren, die nach Bayern führen. "Die wollen wir aber lieber nicht so genau verfolgen", so der CSU-Politiker.
Brücken sind nicht die einzigen Teile der deutschen Infrastruktur, auf die ein derartiger Anschlag verübt wurde: Auch die Deutsche Bahn, Schulgebäude und Straßen ließen Unbekannte mutwillig verrotten.

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[Nachtrag von Helmut Schnug: Auch das Bildungs-, Gesundheits- und Rentensystem sind am verrotten — der Verwesungsgestank ist kaum noch zu ertragen. Hauptsache es werden in der Summe viele Millarden in die Ukraine, in staatsfinanzierte ideologisch indoktrinierte NGOs, für sog. Entwicklungshilfegelder sinnfreier Projekte in alle Welt gepumpt — frei nach Habecks Logik: das Steuergeld ist nicht weg, es ist nur woanders. Das ist keine Politik zum Nutzen der eigenen Bevölkerung, sondern eine perverse Verwaltung des unausweichlichen Niedergangs der Wirtschaft, der Vernichtung des ehemaligen Wohlstandes und letztlich der Zersetzung der Gesellschaft und mit ihr auch die Kultur.]*
* Kann Spuren subjektiver Meinung enthalten. Bei Allergien oder Unverträglichkeit konsultieren Sie bitte Ihren behandelnden Proktologen zur Entfernung von feststeckenden Holzkörpern im Rektalbereich. 😂
"Der Postillon"
Der Postillon ist eine deutschsprachige Webpräsenz, die von Stefan Sichermann (geb. 1981 in Ansbach, wohnt im Landkreis Fürth) betrieben wird und täglich satirische Beiträge im Stil von Zeitungsartikeln und Agenturmeldungen veröffentlicht. Einmal monatlich erscheint eine Printausgabe.
Dieser Satire-Beitrag wurde am 04. September 2026 erneut veröffentlich auf der Webseite des Satiremagazins 'Der Postillon' >> weiter. (Erstveröffentlichung: 12. August 2014)
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► Bild- und Grafikquellen:
1. Brückeneinsturz: »Sie reißen, sie bröckeln: Viele Straßenbrücken sind in die Jahre gekommen. Aktuell werden sehr viele Brücken in Deutschland gleichzeitig marode. Das liegt an ihrer Demographie. Das Bundesverkehrsministerium (BMDV) hat aktuell knapp 4.000 Brücken im Rahmen des Brückenmodernisierungsprogramm priorisiert. Sie sollen nicht saniert, sondern vollständig neu gebaut werden. Mit diesem Vorhaben wird das BMDV allerdings den gegenwärtigen Herausforderung nicht gerecht.
Knapp 6.000 Brücken im deutschen Fernstraßennetz erfüllen zum jetzigen Stand die selbst gesetzten BDMV-Kriterien für einen Ersatzneubau. Weitere 10.000 Brücken müssen mindestens verstärkt oder ebenfalls neu gebaut werden. Betroffen sind ca. 36 % aller Brücken der Bundesstraßen und Autobahnen; dazu kommen nochmal ähnlich viele marode Brücken unter kommunaler Verwaltung. Insgesamt beläuft sich der Sanierungsrückstau allein für den Ersatz der Straßenbrücken auf bis zu 100 Milliarden Euro.« (Text: T&E (2025): Ausgebaut!, © 2025 Transport & Environment Deutschland gGmbH >> HIER die Studie. 
Symbolbild - Foto: sarangib / Bishnu Sarangi, Bhopal/India (user_id:37542). Quelle: Pixabay. Alle Pixabay-Inhalte dürfen kostenlos für kommerzielle und nicht-kommerzielle Anwendungen, genutzt werden - gedruckt und digital. Eine Genehmigung muß weder vom Bildautor noch von Pixabay eingeholt werden. Auch eine Quellenangabe ist nicht erforderlich. Pixabay-Inhalte dürfen verändert werden. Pixabay Lizenz. >> Foto.
2. Rostiger Eisenbahnwaggon: 25 Jahre Bahnreform - keine gelungene Erfolgsstory. Die Deutsche Bahn bietet seit Jahren ein trauriges, geradezu desaströses Bild. Durch politisches Versagen, Inkompetenz und eine total fehlgeleitete Investitionsstrategie wurde die Bahn systematisch abgewirtschaftet.
Das Kapital der Bahn wurde weltweit verbraten in Logistikunternehmen, die nichts mit Bahnfahren zu tun haben. Selbst in Deutschland macht sich die Bahn mit ihrer 100 %igen Tochtergesellschaft Speditionsfirma Schenker Konkurrenz. Zu deren Gunsten wurden sogar zahlreiche Gleisanschlüsse von Unternehmen gekappt und auf LKW-Verkehr umgestellt. Wie überhaupt der Frachtverkehr sehr vernachlässigt wurde und für die Wirtschaft zunehmend unattraktiver gestaltet worden ist.
Tausende von Streckenkilometern und zigtausende von Arbeitsplätzen wurden seit dem Einleiten der Bahnreform von 1994 abgebaut. Private Regionalbahnen wurden von der Politik als Konkurrenz zugelassen. Oder nehmen wir mal die Anbieter wie Flixbus oder Flixtrain, die sich die Rosinen aus dem Kuchen picken und die Bahn in zusätzliche Defizite treiben. Wie ist das mit einer weitsichtigen, umweltschonenden und sozialen Verkehrspolitik vereinbar?
Trotz der Notwendigkeit einer an der Zukunft ausgerichteten Verkehrswende haben die Verantwortlichen im Bahnvorstand und in der Bundespolitik die Weiterentwicklung und Anpassung der Bahn an die Erfordernisse einer nachhaltigen Verkehrsumstrukturierung verschlafen. Wenn man sich nur mal die vor Inkompetenz strotzenden Personen anschaut, die maßgeblich für das Management der Bahn zuständig waren, dann versteht man das Totalversagen.
Foto: herbert2512 / Herbert Aust, Niederzier. Quelle: Pixabay. Alle Pixabay-Inhalte dürfen kostenlos für kommerzielle und nicht-kommerzielle Anwendungen, genutzt werden - gedruckt und digital. Eine Genehmigung muß weder vom Bildautor noch von Pixabay eingeholt werden. Auch eine Quellenangabe ist nicht erforderlich. Pixabay-Inhalte dürfen verändert werden. Pixabay Lizenz. >> Bild.
3. Karikatur: Pünktlichkeit: Pünktlichkeitsstatistik der Bahn verbessern. Fahrgäste rauswerfen, mit leerem Zug weiterfahren. Hoffnungslos verspäteten Zug unterwegs ausfallen lassen (Personalmangel). Fahrgast: Ab morgen reise ich nur noch per Auto! Versprochen! Bildunterschrift: Zahlenkosmetik im BRD-Alltag. Heute: Schienenverkehr.
Karikatur: Copyright ©️ Götz Wiedenroth. Zur Person: Götz Wiedenroth wird 1965 in Bremen geboren, beginnt seine berufliche Laufbahn als Industrie- und Diplomkaufmann. Kaufmännische Ausbildung bei der Daimler-Benz AG, Niederlassung Hamburg. Es folgten ein Studium der Wirtschaftswissenschaften / Betriebswirtschaftslehre an der Nordischen Universität Flensburg und der Universität Kiel, Abschluß dortselbst 1995.
Beschäftigt sich während des Studiums als Kleinunternehmer mit der Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Kunst, organisiert Seminare, Ausstellungen und Kongresse zum Thema Kulturmanagement auf Schloß Glücksburg in Glücksburg. Arbeitet in Flensburg seit 1995 als freier Karikaturist, Cartoonist, Illustrator und Zeichner.
Seine ersten Karikaturveröffentlichungen erscheinen 1989 in der Flensburger Tagespresse. Von 1995 bis 2001 zeichnet er täglich für den Karikaturendienst von news aktuell, einer Tochtergesellschaft der Deutschen Presse-Agentur (dpa) in Hamburg. Von 1996 bis 2016 erscheinen landes- und lokalpolitische Karikaturen aus seiner Feder in den Tageszeitungen des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlags, Flensburg.
Der von Kindheit an passionierte Zeichner erhält 1997, 2001 und 2008 Auszeichnungsurkunden des "Deutschen Preises für die politische Karikatur", verliehen durch die Akademie für Kommunikation in Baden-Württemberg, Stuttgart. >> weiterlesen. Herzlichen Dank für die Freigabe zur Veröffentlichung Ihrer Arbeiten im Kritischen Netzwerk. Quelle: Flickr und HIER.
