Es ist angerichtet: Klitschköstliches aus der Confi(e)serie West

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Wolfgang Blaschka
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Es ist angerichtet: Klitschköstliches aus der Confi(e)serie West
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Es ist angerichtet !

Klitschköstliches aus der Confi(e)serie West


Das Putschgebäck "Ukrainischer Hefezopf" ist eine traditionelle Mehlspeise aus der Wehrmachtsküche, deren Rezeptur nach dem überstürzten Abzug ihrer Erfinder über Jahrzehnte als verloren galt. Nun wurde sie wieder ausgegraben aus dem Bodensatz geplünderter Kornkammern, und siehe da: Der schwer im Magen liegende Kuchenteig ging auf wie dunnemal, als ukrainische Nationalisten in SS-Divisionen dienten und KZs bewachten. Deren geistige Erben gibt es immer noch zahlreich.

Man musste nur die notwendigen Zutaten einkaufen, abwägen und im rechten Verhältnis mit den aktuellen landestypischen Gegebenheiten zusammenmischen. Die hohe Kunst bestand darin, die Konditoren diskret im Hintergrund zu halten, um den Backprozess als Werk aufgebrachter Massen erscheinen zu lassen, die darin aufgingen, ohne es zu merken. Sonst hätte es nicht den Geschmack der Weltpresse getroffen. Die musste ja die Rezensionen über die sensationelle Köstlichkeit verbreiten ohne das Rezept zu kennen. Allein der volkserhebende Geschmack von friedlicher Revolution sollte noch herausschmecken.

Zum Gelingen des Backwerks nehme man folgende Zutaten:

  • ein gerüttelt Maß an Empörung über autoritären Regierungsstil und landesübliche Korruption (Treibmittel)
  • ein paar Scheffel Geldes in harten Währungen (bevorzugte Emulgatoren: Euro und US-Dollar)
  • reichlich westfreundliches Oppositionsführungs-Personal (wahlweise brutal, reich oder berühmt)
  • jede Menge widerstandstaugliche bis aggressive Nationalisten, darunter auch Nazis, Antisemiten, Russenhasser
  • dazu die Bezahlung für deren Ausrüstung und Bewaffnung (plus Tagesgage von 100 bis 300 Euro)
  • einen cleveren Zeitplan unter Nutzung bestehender Zeitfenster (wie Olympische Spiele beispielsweise)
  • reihenweise Droh- und Verlockungsgebärden (gemixt aus NATO, EU, Deutschland, GB, Frankreich, USA)
  • portionsweise passende Polit-Promis diverser westlicher Provenienz und Prominenz für Durchhalteparolen
  • einen Schwarm Presseleute, die das, was sie sehen, nicht berichten, kaum begreifen oder falsch einordnen
  • einen Zuckerguss aus Demokratie, Freiheit und vagen Versprechungen allgemeinen Wohlergehens
  • jede Menge blau-gelbe Europa-Fähnchen und gelb-blaue Ukraine-Winkelemente (farblich abgestimmt)
  • ein paar Ess(ig)löffel bräunlich-historischer Querverweise (als Konservierungsstoff und Lebensmittelfarbe)
  • sowie einen kräftigen Schluck Zielwasser zur Abschmeckung und zur Anfeuerung des Jagdglücks

Dass aus der Orange Revolution ein brauner Putsch wurde, war durchaus kalkuliert, sollte aber nicht den Genuss trüben. Ein paar eiserne Ingredienzien müssen eventuell ausgespuckt werden, der nationalistische Grundgeschmack ist aber notwendige Voraussetzung für den Verzehr. Notfalls müssen allzu trockene faschistische Elemente eben genüsslich zerkaut werden, um sie europakompatibel weich zu bekommen. Entscheidend ist der antirussische Hautgout. Das Backwerk darf auch nicht zu locker geraten, damit sich eventuell konkurrierende Bären die Zähne daran ausbeißen. Es sollte antidespotisch schmecken, aber doch irgendwie auch nicht grundsätzlich antioligarchisch. Ein gekonnter Mix aus gehobener europäischer Küche, aus bodenständig klitschkotziger Wehrmachtsbäckerei und frittenölgeschwängerter NAhTOd-Kantine ergab letztlich jenen Hauch von Haute Cusine, die den Ukrainischen Hefezopf auch international zum Renner machen könnte. Wo immer Temperatur und Druck im Backofen steigen, kann nun gezielt nachgelegt und fallweise janukowischt werden. Wenn nicht gerade einem Gegen-Küchenpapst der überraschende Put-in gelingt, der den Konditoren ihre Kreation versalzt.

Wie also geht man behutsam vor ohne schlafende Bären zu wecken? Der Hefezopf war die symbolträchtige Vorgabe. Die lag quasi auf der Straße beziehungsweise im Gefängnis, war den Starköchen auf dem Silbertablett sozusagen timoschenkt und hatte es am Kreuz, was Mitleid mit der milliardenschweren Martyrerin der Westanbindung evozierte. Vor allem aber sah sie mit ihrem blonden Haarkranz so ukrainisch aus, wie sie die blut- und bodentriefendsten Reichskunstkenner nicht BDM-mäßiger in Öl hätten malen können. Der Frau musste geholfen werden, das konnte fast jeder mitfühlende Mensch nachempfinden.

Zwar hatte sie kaum Steuern bezahlt, wie die meisten Oligarchen, und ihr Land durch dubiose Gaslieferverträge geschädigt, als sie am Drücker war, aber sie taugte zur Ikone. Man musste nur die leicht abgestumpfte Goldfarbe am Heiligenschein etwas aufpolieren. Ein verehrungswürdig qualgeschundenes, anklagend blässliches Mahnmal gegen östliche Justizwillkür, an dem man sachte begann zu zerren, behutsam und fürsorglich, dann immer heftiger, bis es schließlich zur Conditio-sine-qua-non bei den immer drängenderen Verhandlungen über ein Assoziierungs-Abkommen mit der EU wurde. Seht her: dieser Despot will sie im Knast verrecken lassen, und uns nicht heim in den reichen Westen entlassen, pöbelten ihre Anbeter, zu denen sich bald auch die Bundesregierung gesellte -  selbstverständlich nur aus Mitmenschlichkeit und ohne böse Absichten. Man wollte helfen und sollte nicht dürfen. Oh grimmiger Osten! Wir haben es doch immer gewusst: Diese Un(ter)menschen, die die europäische Ukraine eurasisch machen wollen! Allons enfants, zu den Waffen! Jetzt gilt es! Jetzt oder nie!

Prompt klatschten sirrende Ketten über den defensiven Polizeiketten und schlugen auf deren Helme ein, geschwungen von faschistischem Mob, der friedlicherweise mit flammenden Molotow-Cocktails auch scharfe Schüsse abgab. Die Bilder konnte man nicht in den Hauptnachrichten der großen Westsender sehen, nur im Internet. Sie passten nicht so recht in den Tenor vom verzweifelten Volksaufstand, der längst von den Nazi-Horden in ein blutiges Gemetzel an den zurück weichenden Sicherheitskräften umfunktioniert war, von denen einzelne gar in Brand gesteckt wurden, andere hilflos auf dem Boden liegend halb totgetreten. Die Lärmkulisse klang martialisch, die Schüsse indes wurden allein den Spezialeinheiten zugeschrieben. Eine Regierung führt Krieg gegen das eigene Volk. Da musste doch was geschehen! Die NATO war alarmiert, die EU aus dem Häuschen, und die USA fuchtelten mit der Sanktionskeule. Nach annähernd hundert Toten war dann der Putsch vollbracht.

Die neue provisorische Regierung drohte umgehend mit Verbot der russischen Sprache, was bei ihrer Zusammensetzung kein Wunder war, und im Osten der Ukraine wurden Gebäude besetzt, Menschen "abgeholt", die verschwunden blieben. Das Verbot von Hakenkreuzen wurde aufgehoben, das Verbot der Kommunistischen Partei hingegen erlassen. Lenin-Denkmale und Erinnerungs-Male an den Sieg über die faschistische Okkupation wurden geschleift und geschändet. Nun ist Demokratie.


Wie die Küchenmeister aus dem Westen das hinbekommen haben?

Nun, alle Küchenkunst fängt beim Einkaufen an. Man muss schon auf Qualität achten. Nur nicht am Personal sparen! Dennoch das vorhandene geschickt nutzen. Ein Profiboxer ist freilich nicht umsonst zu haben. Ihn braucht man, um den Teig zu kneten und mit dem dicken Handschuh immer wieder glatt zu streichen, hin und wieder drauf zu hauen und dann wieder leicht zurückfedern zu lassen.

Die Konrad-Adenauer-Stiftung entschied sich naheliegend für einen, der auch deutsch spricht, in Deutschland einen Wohnsitz hat und zuverlässig deutsch denkt. Der Kontakt lief über Litauen, wie aus den geknackten E-Mails des Outknockers an den litauischen Präsidentenberater vom November letzten Jahres hervorgeht:

"Lieber Mr. Jonavicius, ich schreibe, um mich für Ihre Unterstützung zu bedanken. Das Treffen mit Mrs. [Loreta] Graužinienė [litauische Parlamentspräsidentin] war sehr produktiv. Wir haben Ansichten über die aktuellen Geschehnisse ausgetauscht und diskutierten unsere Pläne für die Zukunft. Mrs. Graužinienė machte einige interessante Vorschläge bezüglich meiner Zukunft. Ich muss darüber noch nachdenken, aber grundsätzlich bin ich willens Ihre Konditionen zu akzeptieren. Besonderen Dank an die litauischen Freunde für die finanzielle Unterstützung. Heute hat mein Assistent ihre Botschaft besucht und den Rechtsberater getroffen. Sie diskutierten Finanzfragen und Pläne für die zukünftige Kooperation. Mein Assistent besorgte Valentina auch meine Kontodaten in Deutschland. Ich freue mich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit in der Zukunft."

Das war schon mal gut eingekauft. Klitschko konnte sich blendend inszenieren.

Am 5. Dezember schlenderte der Deutsch-Ukrainer über den Majdan, Guido Westerwelle im Schlepptau. Der war aber gar nicht wegen ihm dort, sondern wegen einer OSZE-Tagung. Auf der Bühne der lupenreinen Demokraten und Freiheitskämpfer sprach er nicht. Deshalb beschwerte sich Klitschko am 7. Dezember bei den Litauern: "Nach unserem Telefongespräch bin ich der Meinung, es wäre nützlich den Besuch einiger hochrangiger Funktionäre der EU zu planen. Der Maidan braucht ständige moralische Unterstützung. Es wäre angemessen jemanden aus Berlin einzuladen. Ich habe einige hochrangige Freunde dort, doch aus irgendwelchen Gründen zögern die. Unsere amerikanischen Freunde haben versprochen, in den kommenden Tagen einen Besuch abzustatten, wir werden wohl auch Nuland und jemanden vom Kongress sehen. Ein anderes Problem, das ich ansprechen möchte, ist, dass Janukowitsch sich zurückhält. Das sieht verdächtig aus. Was hat er vor? Wir würden einige Informationen mehr in dieser Sache sehr schätzen". Ohne harten Gegner wäre der Kampf ein Witz.

Dass der böse Janukowitsch sich zurückhielt, passte überhaupt nicht ins Drehbuch. Am 14. Dezember 2013 versprach der Eingekaufte: "Ich bin dem Präsidenten und allen litauischen Freunden sehr dankbar für diese starke Unterstützung. Ich werde alles, was ich kann, dafür tun, den Erwartungen meiner europäischen Partner zu entsprechen. Ihr Kollege ist angekommen und hat mit meinem Team angefangen zu arbeiten. Er ist ein echter Profi, und ich denke, seine Dienste werden notwendig sein, gerade wenn das Land destabilisiert ist. Ich habe auch Ihre Leute von der Botschaft getroffen. Die übergebenen Informationen über Janukowitschs Pläne sind sehr wichtig für unsere geneinsame Sache. Ich würde diese Art Informationen gerne permanent haben." Er bekam sie offensichtlich, von welchem Geheimdienst auch immer.

Am 9. Januar 2014 war dann für Klitschko alles klar, es musste endlich angerichtet werden: "Ich denke, wir haben den Weg geebnet für eine radikalere Eskalation der Situation. Ist es nicht an der Zeit für entschiedenere Aktionen? Ich möchte auch bitten über die Möglichkeit einer stärkeren Finanzierung nachzudenken, um unsere Unterstützer für ihre Dienste zu bezahlen." Klar, ohne Moos nix los, das weiß ein Berufskämpfer. Dass er zwischenzeitlich den weißpulvrigen Inhalt eines Feuerlöschers ins Gesicht bekam, weil er von einigen seiner Landsleute als Verräter und Agent des Westens gesehen wurde, schmälert seine Nehmerqualitäten nicht. Er hat auch geliefert: Fördern und Fordern auf höchstem deutsch-ukrainischen Niveau. Als ausgemusterter Boxer muss man ja auch von irgend etwas leben, wenn man sich nicht arbeitslos melden will.

Die Veröffentlichung der entlarvenden E-Mails von Klitschko an seine litauische Außenstelle hat dankenswerterweise Anonymous-Ukraine besorgt. Darüber hinaus existieren massenhaft Beweise für Strippenzieherei und Bestechung der vormaligen ukrainischen Opposition, die jetzt Regierung ist, durch die NATO. Bei Arsenij Jazenjuk wurden noch im Dezember 16,7 Millionen US-$ beschlagnahmt), es gab auch Unterstützung für die Kooperation der Putschisten mit den Krimtataren. Die engen Verbindungen Klitschkos nach Deutschland sollten nicht darüber hinweg täuschen, dass auch die USA ihre Finger kräftig mit im Teig hatten.

Deren neokonservativer Vordenker Zbigniew Brzeziński (ohne den geht es nicht!) hatte schließlich die Strategie bereits Ende der Neunziger Jahre vorgezeichnet, also die Küche bereitet für die Wiederauflage des alten deutschen Zopfs im bevor stehenden "amerikanischen Jahrhundert". In seinem zeitlos gültigen Werk "Die einzige Weltmacht" (direkt übernommen aus dem "Barbarossa"-Kriegsplan Ost der deutschen Wehrmacht, aber jetzt "Amerikas Strategie der Vorherrschaft") zeichnete er sogar einen Zeitplan vor, der ziemlich genau eingehalten werden konnte auch ohne Panzerdivisionen: "Irgendwann zwischen 2005 und 2010 sollte die Ukraine für ernsthafte Verhandlungen sowohl mit der EU als auch mit der NATO bereit sein."

Und, nachdem er sich über das Schicksal Usbekistans und Aserbaidschans ausgebreitet hat: "Am wichtigsten allerdings ist die Ukraine. Da die EU und die NATO sich nach Osten ausdehnen, wird die Ukraine vor der Wahl stehen, ob sie Teil einer dieser Organisationen werden möchte. Es ist davon auszugehen, dass sie, um ihre Eigenständigkeit zu stärken, beiden beitreten möchte, wenn deren Einzugsbereich einmal an ihr Territorium grenzt und sie die für eine Mitgliedschaft notwendigen inneren Reformen durchgeführt hat. Obwohl dies Zeit brauchen wird, kann der Westen, während er seine Sicherheits- und Wirtschaftskontakte mit Kiew weiter ausbaut, schon jetzt das Jahrzehnt zwischen 2005 und 2015 als Zeitrahmen für eine sukzessive Eingliederung der Ukraine ins Auge fassen. Dadurch vermindert er das Risiko, dass die Ukrainer befürchten könnten, Europas Erweiterung werde an der Ostgrenze Polens haltmachen." Aber woher denn?! Auf die NATO ist Verlass.

Da wurde jahrzehntegenau geplant, und jetzt voll im Zeitrahmen realisiert. Diverse Organisationen und Initiativen Merkels, Albrights und McCains rangeln nun um den jeweils größten Einfluss in der Ukraine. Ob Vitali Klitschko (deutsch) punktet oder Julia Timoschenko (für die USA) bei der Wahl im Mai, steht in den europäischen Sternen. In jedem Fall soll die Ukraine in und für Europa serviert werden, und die USA lassen es dazu mit einem Sanktionsfeuerwerk gegen Russland krachen, das den deutschen Außenminister Steinmeier etwas irritiert. Schließlich soll doch längst nicht so heiß gegessen wie gekocht werden. Man könnte sich allzu leicht den zu voll genommenen Mund verbrennen.

Also abkühlen lassen, den Kuchen, mit Kontaktgesprächen überzuckern und mit Beschwichtigungs-Adressen an den angeblich so hungrigen russischen Bären garnieren, ohne ihm die Rosine Krim zu überlassen! Ein Drahtseilakt zwischen Provokation, Konfrontation und diplomatischer Einbindung, vielleicht sogar mit einer westlichen Vertragsverlängerungs-Garantie für den Hafen Sewastopol über 2042 hinaus, nachdem das mit der deutschen Umbenennung in Theoderichshafen durch das Reichskommissariat Ukraine 1942 nicht geklappt hat. Wer weiß? Ein Krümel könnte schon abfallen, bevor man in Ruhe speisen will. Die Einverleibung soll schließlich ein Genuss sein und kein hastig überfressenes Geschlinge. Der Zopfverzehr wird ohnehin schwer verdaulich.

Wichtig war die richtige Backtemperatur, denn der Ofen musste längere Zeit vorglühen. Dann ging es relativ schnell, man musste nur beherzt zu Werke gehen. Hier eine Verlockung, dort eine Drohung, etwas Geldversprechen, eine Prise Warnung. Dann gespannt abwarten bei einen Teelöffel Geduld. Zwischendurch aufrühren, würzen und abschmecken, bis es abgeschmackt ist. Das Ganze muss gären, damit es aus den Fugen gerät. Doch das eigentliche Geheimnis ist das Eingreifen zum richtigen Zeitpunkt, damit der Teig aufquillt ohne den Ofen zu sprengen. Denn schließlich will man sich ja den ganzen Kuchen einverleiben und nicht nur einen Brocken davon abhaben. Dazu sind mindestens mittelfristige Planungen vonnöten, ein Gespür für historische Entwicklungen, ein gewisses Maß an Rohstoffhunger und das passende Personal. Ohne sorgsam verteilte Rollen gelingt das nicht. Auch der Zeitplan will umsichtig eingehalten sein. Während des kurzen Zeitfensters der Winterspiele im gegenüberliegenden Kaukasus war Moskau handlungsunfähig, da konnte man in Kiew aufkochen. Der Maidan erhitzte unter den würzigen Gewehrsalven des Rechten Sektors. So stand es im Kochbuch. Bravo, Sektor bravy!

Freilich musste auch ein Batzen Geld im Spiel sein (100 bis 300 Euro pro Tag und Schläger-Helm), eine gehörige Portion Skrupellosigkeit und die historische Zuversicht ins Gelingen. Und es ist gelungen. Wohl bekomm's, wem auch immer, der es nun aufessen und verdauen muss! Die Menschen in der Ukraine werden stöhnen, die deutschen Steuerzahler würgen. Für die russischstämmigen Ukrainer ist es schon jetzt zum Kotzen. Als kulinarisches Einzelstück (das Referenzprodukt Georgien war damals ein viel zu hartes Brot) stecken im ukrainischen Kuchen viele Mühen und Moneten drin. Das kann sich eigentlich nur noch der Westen leisten. Abgesehen davon: Für chinesische Gourmets läge das Leckerli einfach zu abseits. Mahlzeit! Möge der Ukrainische Hefezopf den Messerfressis im Halse stecken bleiben!

Wolfgang Blaschka, München


Bildquellen:

1. Putschgebäck "Ukrainischer Hefezopf". Foto: Marlena Quelle: Pixelio.de

2. Julija Wolodymyriwna Tymoschenkos Haarzopf. Foto: European People's Party Quelle: Wikimedia Commons. Diese Datei ist unter der Creative Commons-Lizenz Namensnennung 2.0 US-amerikanisch (nicht portiert) lizenziert. (Foto-Auschnitt)

3. Julija Timoschenko mit aufpoliertem Heiligenschein. Bildbearbeitung: Wilfried Kahrs / QPress.de

4. US-Aussenminister John Kerry (re.) und Vitali Klitschko (li) treffen am 1. Februar 2014 auf der Münchner Konferenz für Sicherheitspolitik aufeinander. Foto: Marc Müller / MSC, Quelle: / Wikimedia Commons. Dieses Bild (hier ein Bildausschnitt!!) wurde von der Münchner Konferenz für Sicherheitspolitik unter der Lizenz Creative Commons Attribution Deutschland 3.0 auf der Webseite www.securityconference.de veröffentlicht. Entsprechend den Angaben im Impressum können die Bilder unter dieser Lizenz verwendet werden, solange der Name des Fotografen genannt wird.

5. NATO - für ihre Erweiterungsgelüste nach Osteuropa sind kein Preis zu hoch und kein Menschenleben zuviel. Originalfoto OHNE das NATO-Symbol von Arkadius Neumann / pixelio.de Bildbearbeitung von Wilfried Kahrs / QPress.

6. Tymoschenko & Vitali Klitschko at European People's Party (EPP) Dublin Congress, 3/2014. Foto: European People's Party. Quelle: Wikimedia Commons. Diese Datei ist unter der Creative Commons-Lizenz Namensnennung 2.0 US-amerikanisch (nicht portiert) lizenziert. (Foto-Ausschnitt)