Leihmutterschaft: brutale Realität hinter dem Milliardengeschäft

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Helmut S. - ADMIN
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Verbunden: 21.09.2010 - 20:20
Leihmutterschaft: brutale Realität hinter dem Milliardengeschäft
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DIE ABRECHNUNG: Birgit Kelle über Leihmutterschaft

Leihmutterschaft ist menschenfeindlich

»Menschenhandel mit kleinen Menschen ist eine lukrative Sache.
Menschen werden bestellt, produziert, bezahlt und übergeben.
«

Teil 1 + Teil 2

Die bekannte Feministin und Autorin Birgit Kelle spricht in diesem Interview über die brutale Realität hinter dem Milliardengeschäft Leihmutterschaft. In Teil 1 dieses ausführlichen Gesprächs geht es um ihren persönlichen Rechercheweg, die Ausbeutung von Frauen als „Gebärmaschinen“, den neuen Kolonialismus und die Frage, warum selbst viele Feministinnen zu diesem Thema schweigen.

Schwangere_Leihmutter_Leihmuetter_Gebaermaschine_Babybauch_Babywunsch_Fremdgebaerenlassen_Schwangerschaft_Surrogatmutter_Mutterschaft_Kinderhandel_Kinderkauf_Kritisches-Netzwerk

Birgit Kelle, Autorin des Bestsellers „Ich kauf mir ein Kind“, hat weltweit recherchiert. Sie enthüllt, wie Leihmutterschaft funktioniert, wer daran verdient und was mit den Kindern passiert, wenn sie nicht dem bestellten Standard entsprechen.

Neugeborenes-Baby-Saeugling-Leihmutter-Leihmutterschaft-Kinderhandel-Kinderrechte-Kinderarmut-BioTexCom-kuenstliche-Befruchtung-Kritisches-Netzwerk-BabyskandalWeltweit anerkannte ethisch-moralische Grenzen werden gerade eingerissen: Menschenhandel für Erwachsene und Organhandel sind sozial geächtet, Kinder kaufen ist neuerdings aber okay? Eine Niere nein – ein ganzes Kind ja? Aus der Perspektive der Frau ist Leihmutterschaft Prostitution 2.0. Beutete man früher »nur« ihre Sexualität aus, will man jetzt ihre Gebärfähigkeit gegen Geld.

Teil 1:

00:00 Intro
01:10 Anlass des Buches
02:20 Warum Leihmutterschaft in Anführungsstrichen steht

04:34 Aufwühlendes während der Recherce
08:35 Psychische Folgen für die Kinder
13:02 Leihmutterschaft und Prostitution

14:39 Elternschaftsverträge statt biologische Zuordnung
17:40 aktuelle Gesetzeslage
24:06 restriktive vs. liberale Gesetze

25:41 Vergleich mit Organhandel
29:09 Jurisdiktionsshopping und Gesetzesarbitrage
33:36 Wenn die Ware mangelhaft oder nicht mehr gewollt ist

Teil 2:    

Leihmutterschaft ist menschenfeindlich

- mit Birgit Kelle | Magstrauss 

Birgit_Kelle_Ich_kauf_mir_ein_Kind_unwuerdige_Geschaeft_Leihmutterschaft_Fremdgebaerenlassen_Kinderhandel_Menschenhandel_Leihmuetter_Surrogatmutter_Kritisches-NetzwerkLeihmutterschaft aus gegebenem Anlass mit Jens Spahn und zuvor Hendrik Streeck: Der zweite Teil meines großen Interviews mit Birgit Kelle widmet sich den unbequemen Wahrheiten, die sonst verschwiegen werden. Was passiert mit den Kindern, die durch Leihmutterschaft geboren werden? Welche Traumata tragen sie ein Leben lang mit sich?

Birgit Kelle, Autorin von „Ich kauf mir ein Kind“, nimmt in diesem Gespräch kein Blatt vor den Mund. Sie spricht über Fälle, die unter die Haut gehen, über eugenische Praktiken, über die Verbindung von Leihmutterschaft und Pädokriminalität und über das, was jetzt politisch und gesellschaftlich geschehen muss, um Leihmutterschaft weltweit zu ächten.

00:00 Intro
00:07 Geldzurückgarantie
01:50 Altruistische Leihmutterschaft

04:48 Geldströme - wer bekommt wie viel?
06:39 Menschenhändlerring auf Kreta
07:43 Zwangsprostitution und Kinderverkauf

08:55 Gesundheitsversorgung und Komplikationen
12:50 Komplikationen bei Leihmutterkindern
17:49 Recht auf Wissen um Abstammung

19:55 Der Fall Olivia Maurel
23:19 Pädokriminalität und Leihmutterschaft
25:12 Schritte zur universalen Ächtung

Wish For A Baby: Wo Träume auf Möglichkeiten treffen: >> https://www.wishforababy.de/

Men Having Babies: Unbiased surrogacy parenting advice and support for gay men worldwide! >> https://menhavingbabies.org/ 

Declaration of Casablanca. For the universal abolition of surrogacy: >> https://declaration-surrogacy-casablanca.org/

 Von Bieninnen und Blüminnen - Ladykracher (Dauer 3:13 Min.)

Manche Dinge sind den Kindern nicht ganz so einfach zu erklären, wenn man in einer lesbischen Lebensgemeinschaft lebt. Oder etwa doch?


Buchempfehlung: »Ich kauf mir ein Kind: Das unwürdige Geschäft mit der Leihmutterschaft«, von Birgit Kelle, FBV Verlag, Softcover, 256 Seiten, erschienen: März 2024, ISBN: 978-3-95972-770-9, Preis 18,00€. Auch als Kindle-Ausgabe erhältlich, Preis 13,99€. >> zur Verlagsseite und Buchbestellung.

Produktbeschreibung:

Birgit_Kelle_Ich_kauf_mir_ein_Kind_unwuerdige_Geschaeft_Leihmutterschaft_Fremdgebaerenlassen_Kinderhandel_Menschenhandel_Leihmuetter_Surrogatmutter_Kritisches-Netzwerk»Man bestellt es in Amerika, der Ukraine oder auch Georgien. Herstellungsmaterial, Ausstattung und Farbe werden nach Katalog ausgesucht, man bezahlt es und holt es nach Fertigstellung ab. Wir sprechen aber nicht von Automobilen, sondern von Babys. Die sogenannte »Leihmutterschaft« avanciert damit auf dem Weltmarkt zum modernen Menschenhandel unserer Zeit.

Während Leihmutterschaft selbst in Ländern wie Thailand und Indien nur noch eingeschränkt erlaubt ist, breitet sich die Geschäftemacherei in Europa immer mehr aus. Von der Ukraine hat sich der Kinderhandel kriegsbedingt aktuell nach Georgien verlagert, doch selbst im deutschen Parlament gibt es immer mehr Befürworter, unter Prominenten wächst der Trend zum »Fremdgebärenlassen«.

Die Legalisierung der angeblich nicht kommerziellen Leihmutterschaft wird aktuell bereits von einer Kommission im Auftrag der Bundesregierung geprüft. Die Erfahrung anderer Länder zeigt jedoch: Die sogenannte »altruistische« Variante ist immer der Türöffner für den kommerziellen Markt.

Weltweit anerkannte ethisch-moralische Grenzen werden gerade eingerissen: Menschenhandel für Erwachsene und Organhandel sind sozial geächtet, Kinder kaufen ist neuerdings aber okay? Eine Niere nein – ein ganzes Kind ja? Aus der Perspektive der Frau ist Leihmutterschaft Prostitution 2.0. Beutete man früher »nur« ihre Sexualität aus, will man jetzt ihre Gebärfähigkeit gegen Geld.

Ein brandaktuelles und für viele Frauen und Kinder höchst gefährliches Thema, das noch viel zu wenig diskutiert wird. Birgit Kelle erklärt in ihrem gewohnt pointierten Stil, wem es nutzt, wer daran verdient, wer darunter leidet und warum es weltweit verboten werden muss.« (Produktbeschreibung).


ACHTUNG: Die Bilder, Grafiken, Illustrationen und Karikaturen sind nicht Bestandteil der Originalveröffentlichung und wurden von KN-ADMIN Helmut Schnug eingefügt. Für sie gelten folgende Kriterien oder Lizenzen, siehe weiter unten. Grünfärbung von Zitaten im Artikel und einige zusätzliche Verlinkungen wurden ebenfalls von H.S. als Anreicherung gesetzt, ebenso die Komposition der Haupt- und Unterüberschrift(en) geändert.

► Bild- und Grafikquellen:

1. Symbolfoto: Nahaufnahme einer schwangeren Frau (Babybauch). Schwangerschaft als Dienstleistung für Dritte - Tabubruch Babyhandel: Leihmutterschaft soll in Grenzen legal werden. Foto: DigitalMarketingAgency / Manuel Alejandro Leon (user_id:2670666), Miami/USA. Quelle: Pixabay. Alle Pixabay-Inhalte dürfen kostenlos für kommerzielle und nicht-kommerzielle Anwendungen, genutzt werden - gedruckt und digital. Eine Genehmigung muß weder vom Bildautor noch von Pixabay eingeholt werden. Eine Quellenangabe ist nicht erforderlich. Pixabay-Inhalte dürfen verändert werden. Pixabay Lizenz. >> Foto.

2. Neugeborenes: Durch die Corona-Krise wurde bekannt, dass die Leihmutterschaft, die in den meisten europäischen Ländern verboten ist, in der Ukraine aber erlaubt ist, zu einem für ukrainische Vermittlerfirmen profitablen Geschäftszweig geworden ist. Verschiedene westliche Fernsehkanäle zeigten in der Hochphase der Corona-Krise Videos aus einem Hotel in Kiew, wo über 100 von ukrainischen Leihmüttern ausgetragene Babys auf Abholung durch ihre Eltern warten, die aber wegen Hygiene-Bestimmungen nicht in die Ukraine reisen konnten.

Man bestellt ein Kind zum Beispiel in der Ukraine oder in Übersee. Es werden Wunschpräferenzen vertraglich festgelegt oder das Herstellungsmaterial (Kind) wird nach Katalog ausgesucht. Man bezahlt es und holt es nach Fertigstellung ab. Leihmutterschaft avanciert damit zum modernen Menschenhandel unserer Zeit. Auch wenn die leibliche Mutter für die gelieferte Ware (Kind) bezahlt wird, bleibt es Ausbeutung. Kinderrechte gibt es nur auf dem Papier. 

Foto: user-ID 84264. Quelle: Pixabay. Alle Pixabay-Inhalte dürfen kostenlos für kommerzielle und nicht-kommerzielle Anwendungen, genutzt werden - gedruckt und digital. Eine Genehmigung muß weder vom Bildautor noch von Pixabay eingeholt werden. Eine Quellenangabe ist nicht erforderlich. Pixabay-Inhalte dürfen verändert werden. Pixabay Lizenz. >> Foto.

3. + 4. Buchcover: »Ich kauf mir ein Kind: Das unwürdige Geschäft mit der Leihmutterschaft«, von Birgit Kelle, FBV Verlag, Softcover, 256 Seiten, erschienen: März 2024, ISBN: 978-3-95972-770-9, Preis 18,00€. Auch als Kindle-Ausgabe erhältlich, ASIN: B0CP4H2WJK, Preis 13,99€. >> zur Verlagsseite und Buchbestellung.

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