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Kolumnen, Kommentare, Kritiken
Aktualisiert: vor 1 Stunde 16 Minuten

Militanter Christenhass vieler Muslime in Europa

vor 3 Stunden 20 Minuten
Von Islamisten zerstörte christliche Kirche in Ägypten: Bald auch bei uns Normalität? (Foto:ScreenshotYoutube)

Schon der militante Hass vieler Moslems auf die Juden in Europa macht deutlich, dass der Islam keine Friedensreligion ist. Zu allem Unglück wird nun auch noch die Aversion auf Christen immer mehr in unsere Breitengrade importiert: Werden Kirchen in der arabischen Welt reihenweise niedergebrannt und Gläubige mit der Hinrichtung bedroht, so haben unsere „Schutzsuchenden”, „Traumatisierten” und personifizierten „Zukunftschancen” oft auch dieses bisschen Folklore mit im Gepäck, wenn sie zu uns kommen.

Alleine in Brüssel gab es zwischen 2019 und 2022 exakt 53 Beschädigungen von christlichen Kirchen oder Kapellen. Hingegen wurde nur eine Moschee in Mitleidenschaft gezogen – obwohl sich die Moslems doch so gerne als die ewigen Opfer sehen. Vor dem derzeitigen Katholikentag in Stuttgart durften drei Migranten mit den Namen Alicia Wenzel, Naemi Makiadi und Nosa Moses das Denkmal des Kaisers Wilhelm I. mit einem roten Tuch verhüllen. Gläubige, so hieß es, wolle man damit vor dem Aufkeimen des Nationalismus, aber auch der Verharmlosung des Kolonialismus warnen. Mit anderen Worten: Wir bekommen von Zugezogenen aus der Dritten Welt erneut ein schlechtes Gewissen eingeredet, während die drei selbsternannten Künstler unsere Geschichte und Kultur mit Füßen treten dürfen.

Dabei warnen Organisationen wie etwa die in Wien ansässige Observatory On Intolerance And Discrimination Against Christians in Europe (OIDAC) immer mehr vor der Diskriminierung und Verfolgung solcher Menschen, die von den Moslems gerne als „Kufr“ (Leugner Allahs) oder „Kafir“ (Ungläubige) bezeichnet werden. Die Einschränkung der Meinungs- und Religionsfreiheit bis hin zu Hassverbrechen gegen einzelne christliche Personen sind dabei nur ein Bruchteil des Problems.

Kleingeredete oder verschwiegene Übergriffe

Nicht nur in Brüssel oder in Stuttgart, sondern in ganz Europa werden Gotteshäuser beschmiert oder zum Tatort von Diebstahldelikten gemacht. So wurden etwa 20 Fenster in der Stuttgarter Johanneskirche eingeschlagen, die Karlskirche in Wien mehrfach mit Graffitis („Schwuchtel“, „Schlampe“) verschandelt und ein altehrwürdiges Gotteshaus im italienischen Lomellina verwüstet. Das sind nur ein paar Fälle von etlichen weiteren.

Insgesamt sei die Zahl der antichristlichen Hassverbrechen im Vergleich von 2019 zu 2020 um 70 Prozent angestiegen, so besagt es die Kriminalstatistik. Im selben Zeitraum wurden etwa 255 Kirchen alleine Deutschland nach offiziellen Angaben beschädigt. Rund 1.000 Hassverbrechen gegen Christen wurden registriert. Die Dunkelziffer soll sogar noch höher sein. Damit sind die Christen mehr betroffen als alle anderen religiösen Gruppen. Unfassbar also, dass die Kirchen heute noch glauben, den Schulterschluss mit dem Islam suchen zu müssen. Bereits vor Jahren warnten Experten, dass die auch Christen in Europa in absehbarer Zeit eine Minderheit sein werden.

Muss es bei uns erst zu so verheerenden Anschlägen kommen wie dem vom Ostersonntag 2019 in Colombo, der Hauptstadt von Sri Lanka? Damals wurden bei mehreren Attentaten 253 Menschen getötet und 485 verletzt. Die meisten davon waren Christen. Mindestens neun dschihadistische Selbstmordattentäter, die in engem Kontakt mit dem „Islamischen Staat” (IS) gestanden hatten, griffen damals drei Hotels und drei Kirchen an, unter anderem zur Zeit der Ostergottesdienste. Als Hintergrund wurden „Spannungen zwischen den Religionsgemeinschaften” in Sri Lanka genannt…

 

Dieser Beitrag erschien auch auf Conservo.

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Lauterbach will die Pandemie retten – die deutsche Corona-Presse steht Gewehr bei Fuß

vor 5 Stunden 20 Minuten
Die nächste „Welle“ fest im Blick: Lauterbach (Foto:Imago)

Wer auch nur die geringste Hoffnung hegte, dass Karl Lauterbach sich durch das Scheitern der von ihm herbeigesehnten Impfpflicht im Bundestag oder dem Ausbleiben der zahllosen Corona-Horrorprognosen, die er seit zwei Jahren absondert, irgendwie beeinflussen lassen würde, musste spätestens in den letzten Tagen einsehen, dass diesem Mann mit Vernunft nicht mehr beizukommen ist; sein Wechsel vom öffentlichkeitsgeilen Panik-Privatier zum Bundesgesundheitsminister änderte daran erwartbar wenig. Vorgestern verkündete der oberste Corona-Psychopath der Republik in der ZDF-Talkshow „Markus Lanz“, derzeit an einer weiteren Änderung des am 23. September auslaufenden Infektionsschutzgesetzes (IfSG) zu arbeiten. Dann werde die Frage „erneut zu diskutieren sein, ob zum Beispiel Maskentragen in Innenräumen wieder verpflichtend wird”. Im Klartext: Wir können uns darauf einstellen, dass mit dem immer dagewesenen saisonalen Anstieg an Atemwegsinfektionen die Routine eines zweijährigen Fehlalarms wieder aufgegriffen werden wird.

Lauterbach bestätigt eins zu eins das, was Warner und Kritiker des als faktisches Ermächtigungsgesetz daherkommenden IfSG früh ahnten: Dass dieses auch weit über Corona hinaus als Blaupause und Feigenblatt für bedarfsweise Einschränkungen herhalten wird. Dummdreist verbalisiert der Minister dies wie folgt: Das Gesetz beschreibe „ja nicht, was gemacht wird oder was gemacht werden soll, sondern es beschreibt, was wir nutzen können an Vorsichtsmaßnahmen und Einschränkungen, wenn es denn dann nötig wäre.“ Kriterium für diese „Notwendigkeiten“ ist dabei stets nur die Hypervigilanz einer Politikerriege, die unter sträflicher Vernachlässigung aller anderen, weitaus gefährlicheren und tödlicheren Krankheiten und Gebrechen nur noch Virusvarianten und „Pandemien“ im Blick hat, und ihre Risikobewertung nicht nach den Jahrzehnten vor Corona ausrichtet (wo es nie vergleichbare Präventionsmaßnahmen gab), sondern nach den vorgeschobenen Scheinbedrohungen der letzten zwei Jahre.

Infektionsschutzgesetz als Instrument gegen die Freiheit

Die Kritik an seiner erst kürzlich getätigten wahnwitzigen Bestellung von Corona-Impfstoff
für 830 Millionen Euro, dem bevorstehenden Verfall von 110 Millionen Impfdosen
und der Erhöhung des Etats seines Ministeriums von 50 auf 64 Milliarden Euro
ficht Lauterbach nicht an; völlig ungerührt und unbeeindruckt erklärt er: „Jetzt verrate ich kein Geheimnis, indem ich sage: Einen Teil dieser Impfstoffe werden wir nachher wegschmeißen müssen.” Für die nur in seiner Einbildung existierende Herbstwelle wolle er den besten Impfstoff, wobei er gleichzeitig beteuerte: „Ich weiß nicht, was kommt.“ Bei Teilen der Medien ist er mit seiner wahnhaften Maßlosigkeit leider noch immer wohlgelitten: Während selbst der mehr als SPD-freundliche „Tagesspiegel” vor kurzem Lauterbachs
wissenschaftliche Reputation heftig bezweifelte, veröffentlichte die ultralinke „Frankfurter Rundschau” (FR) diese Woche einen Artikel über Lauterbach, der auch von der Pressestelle seines Ministeriums hätte stammen können. Er wird darin als verkannter Prophet porträtiert, der einer nachlässig gewordenen Öffentlichkeit unablässig und unermüdlich zu ihrem eigenen Schutz ins Gewissen rede und dafür zu Unrecht angefeindet werde. Unter dem Foto eines im Bundestag gestikulierenden Lauterbach steht zu lesen: „Hört mir doch bitte endlich zu! Gesundheitsminister Karl Lauterbach sieht dunkle Wolken am herbstlichen Horizont aufziehen.“ Es war nicht ironisch, sondern bitterernst gemeint – als ob Lauterbach seit Jahren nicht jedes nur erdenkliche Forum geboten würde und ihm bislang niemand zugehört hätte.

Damit nicht genug: „Karl Lauterbach wirft den Blick bereits weit voraus. Für politische Verhältnisse beinahe schon in eine viel zu ferne Zukunft. Doch der Gesundheitsminister schaut mit gutem Grund bereits über den nahenden Sommer hinweg und auf den dann folgenden Herbst”, heißt es in der FR-Eloge weiter. Lauterbachs hysterische Warnungen vor neuen Corona-Wellen und Varianten im Herbst, die er auf dem Deutschen Ärztetag ausgestoßen hatten, seien, so die FR, zwar „drastisch“, aber „wohl auch nötig, um sich Gehör zu verschaffen angesichts des allgemeinen Hochgefühls nach dem Ende der meisten Einschränkungen.“ Nicht also, dass Corona inzwischen harmloser als jede Grippe geworden ist, dass die Hospitalisierungen auf einem absoluten Minimum angelangt sind und sich inzwischen kein Schwein mehr um Inzidenzen oder Infektionen schert, ist hier das Wesentliche, sondern das verwerfliche und verantwortungslose Freiheitsgefühl der Menschen. Nach weiterem Lob für die ungewürdigten Mühen des Ministers schließt der Bericht: „Es gibt also viel zu tun. Und keine Zeit zu verlieren. Dem (sic!) ist sich Lauterbach offensichtlich bewusst.

Journalisten in Habacht-Stellung

Es ist derselbe Tenor, der nach wie vor den meisten deutschen Medien zu entnehmen ist, wenn es um die „Pandemie“ geht: Das Ding darf nicht „durch” (oder überwunden) sein, sondern allenfalls befinden wir uns in einem Zwischentief, einer Verschnaufpause, ehe es dann in drei bis vier Monaten wieder so richtig losgeht! Heikle Fragen nach Impfstoffbestellungen, deren Verfall und die damit verschwendeten Steuermilliarden sind für deutsche Journalisten in gesundheitspolitischer Habacht-Stellung anscheinend ein ketzerischer Frevel – sonst wären Heldenporträts wie jenes der FR die absolute Ausnahme. Wieder und wieder muss man fragt sich kneifen und fragen: Reflektieren diese Unken, neurotischen Bedenkenträger und Scharfmacher eigentlich keinen Moment lang, wie es vor Corona war? Warum gab es damals nicht jedes Jahr einen präventiven Ausnahmezustand wegen alljährlicher Grippewellen oder sonstigen theoretisch möglichen Katastrophenszenarien?

Der anhaltende Alarmismus wird umso mehr zum Ärgernis, vergegenwärtigt man sich, wie wenig sich die Bundesregierung an die eigenen Zumutungen hält, die sie der Bevölkerung unter anderem im öffentlichen Nahverkehr weiterhin aufzwingt: So war Bundeskanzler Olaf Scholz  gerade wieder ohne Maske im Flugzeug zu sehen war – ebenso wie samtsonders seine Begleiter; beim Aussteigen legten sie die Gesichtslappen eifrig wieder an. Derartige Makulaturen ereignen sich wohlgemerkt, während Deutschland zu den letzten Ländern zählt, die überhaupt noch an einer Maskenpflicht in Flugzeugen festhalten. Nach dem Willen Lauterbachs soll dies, na logisch, auch über den 23. September hinaus weiter gelten – und nicht nur an in der Luft.

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Schaulaufen der Super-Heuchler: Verheerende Klima-Bilanz in Davos

26. Mai 2022 - 20:50
Im Privatjet zum Weltwirtschaftsforum – und zurück (Symbolbild:Pixabay)

Das heute zeuge gehende diesjährige Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos erwies sich – wie noch in jedem Jahr, wenn gerade keine Pandemie dazwischenkommt –  als Nabelschau von Sonntagspredigern, geltungssüchtigen Profilneurotikern und professionellen Bevormundern, die allen anderen Erdenbürgern auch nur einen müden Abklatsch des Lifestyles, den sie selbst schamlos pflegen, am liebsten ganz verbieten wollen. Auch in den letzten vier Tagen gaben sich in der Schweiz penetrante Staatenlenker, Wirtschaftsbosse und allerlei hinzugeladene, zweckdienliche Prominente die Klinke in die Hand, die der Menschheit ungebetene Konzepte zu ihrer vermeintlichen Rettung gouvernantenhaft auftischen – und dabei auch vor demaskierenden totalitären Visionen nicht mehr haltmachen. Mit jedem weiteren Jahr mehr laufen die in Davos thematisierten Tagesordnungspunkte mehr auf den stetigen Verlust von Freiheit und Wohlstand hinaus, welcher angeblich unvermeidlich sei, um das „Klima” – oder was der globalistischen Elite sonst noch auf den Nägeln brennt – vor der Spezies Homo Sapiens zu bewahren.

Dabei kommen hier ausgerechnet jene zu Wort, die mit ihrem Lebenswandel, ihren Reise- und Konsumgewohnheiten und ihrem persönlichen ökologischen Fussabdruck das denkbar abstoßendeste Negativbeispiel all dessen verkörpern, was sie als überwindungspflichtiges Grundübel ausgemacht haben. Die einst für den produktiven Austausch zwischen Politik und Unternehmen, zur Beförderung des Welthandels ins Leben gerufene Davoser Veranstaltung ist  zu einer endzeitlichen Erweckungsmesse degeneriert, bei der sich eine handverlesenen Heuchlerversammlung die Ehre gibt.

Mit Learjets und Luxuslimousinen zum Verzichtspredigen angereist

Bereits im Vorfeld des diesjährigen WEF waren die Schweizer Flughäfen von einer ganzen Flotte modernster Businessflieger regelrecht heimgesucht worden, die den ohnehin stressgeplagten, aber luxusgewohnten Planetenrettern ihre kostbare Reisezeit verkürzen sollten. Manche der dort einschwebenden und stets abflugbereit gehaltenen Learjets erreichen eine Reisegeschwindigkeit von 850 Stundenkilometer, kosten gut und gerne einen dreistelligen Millionenbetrag und haben einen Pro-Kopf-Spritverbrauch, für den sich hochgerechnet eine ganze Kleinstadt mit verpönten Billigfliegern (welche die EU verbieten will) auf die Balearen verbringen ließe. Mit dem Anflug gleichwohl ist es natürlich noch nicht getan: Vom Airport muss die auch noch die standesgemäße Weiterreise zum Tagungsort erfolgen. Folglich war hier wieder eine ganze Karawane von dekadenten Luxuslimousinen in Vollausstattung zu bestaunen, die den erlauchten Kreis endlich ans Ziel brachte. Und heute, nach Gipfelende geht es in umgekehrter Richtung, zu denselben CO2-aasenden Konditionen, wieder zurück. So also sieht überzeugende „Nachhaltigkeit” aus. Danke für nichts!

Viel dessen, was von Davos 2022 selbst hängenbleibt, wäre inhaltlich vergessens- und verachtenswert – wenn dort nicht fatalerweise erneut eine ganze Nomenklatur regierender Häupter mit eben dem Anliegen paradiert hätte, sich seine Kommandos oder Präliminarien für die kommenden 12 Monate abzuholen, die zuhause dann in jeweiliges politisches Handeln überführt werden sollen. Vor allem an doppelzüngigen Predigten zu Klimaschutz und Luxusverzicht haperte es dabei nicht: J. Michael Evans, der Präsident der chinesischen Alibaba Group, verkündete etwa, dass sein Unternehmen an einem System arbeite, mit dem es bald möglich sein werde, den individuellen „CO2-Fußabdruck” von jedermann zu messen. Dies beziehe sich auf die Nutzung von Internet-Diensten und alles, was man dort konsumiere. Vor dem Hintergrund der schleichenden Abschaffung des Bargelds und er damit einhergehenden Totaltransparenz über das Konsum- und Ausgabeverhalten jedes Bürgers ergeben sich alle Bausteine für ein rigoroses künftiges Sozialkontrollsystem, das sogar die Zustände in China in den Schatten stellt.

Monströse Überwachungssysteme als Segen angepriesen

Laut Evans darf man sich dann bald schon als Normalsterblicher Fragen gefallen lassen wie etwa die, wohin und wie man reist und was man isst. Bereits im März hatte Alibaba bekanntgegeben, dass man in China ein System getestet habe, dass Bonuspunkte verteilt, wenn man etwa die U-Bahn anstelle anderer Transportmittel benutze. Dadurch seien rund 394.000 Tonnen CO2-Emissionen „eingespart” worden, Evans in geradezu diabolischer Verharmlosung. Das Ziel sei, Menschen zu ermutigen, „niedrige CO2-Gewohnheiten anzunehmen und sich der Umwelt gegenüber verantwortlich zu verhalten.” Dafür können dann Grundrechte gut und gerne unter die Räder kommen.

Verkommene subjekte Menschen, die mit CO2-schleudernden Luxusjets um die ganze Welt reisen und dann mit spritfressenden Luxuskarossen zu Weltrettungstagungen fahren, erdreisten sich hier also, gewöhnlichen Menschen das Fliegen und möglichst auch noch das Autofahren zu verbieten. Sie feiern sich selbst dafür, monströse Überwachungssysteme zur Marktreife zu bringen, die „Fehlverhalten“ registrieren und Wohlverhalten mit ein paar Almosen oder schlimmstenfalls der weiteren Gewährung eigentlich unveräußerlicher Grundrechte belohnen. Beklatscht werden sie dabei von akademischen Eliten im Zustand der Duldungsstarre gegenüber jeglichen ihnen eingeredeter „Alternativlosigkeiten“.

Insgesamt wiederholt sich in Davos damit die Farce, die bereits beim Klimagipfel in Glasgow im vergangenen Herbst zu beobachten war: Auch hier waren die Teilnehmer mit rund 400 (!) Privatjets angereist, was – wie rechnet wurde – über 13.000 Tonnen CO verursachte (eine Menge, die 290 voll besetzten A320-Flugzeugen mit einer Transportkapazität einer mittleren Großstadt von Frankfurt am Main nach Mallorca  entsprach). Dort berieten sie dann unter anderem darüber, wie normale Bürger ihren CO2-Ausstoss reduzieren können.

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Kriegsbedingte Entfremdung schreitet voran: Russland steigt aus dem Bologna-System aus

26. Mai 2022 - 18:20
Russische Studenten in Moskau (Symbolbild:Imago)

Als Folge der anhaltenden Isolation Russlands auch auf politischen Feldern, die mit militärischen Fragen und Außenpolitik nicht das geringste mehr zu tun haben, kommt es nun auch zu Auflösungserscheinungen in der globalen Bildungszusammenarbeit. Diese Woche ist eine weitere Abkehr Russlands vom Westen erfolgt, als das Moskauer Ministerium für Bildung und Wissenschaft ankündigte, Russland werde aus dem europäischen Bologna-Prozess aussteigen. Dieses dient einer europaweiten Vereinheitlichung von Studiengängen und -abschlüssen und zielt auf größere internationale Mobilität der Studenten ab.

Der russische Bildungsminister Waleri Falkow erklärte, es sei für Russland an der Zeit, einen eigenen, „einzigartigen” Ansatz für die Hochschulbildung zu entwickeln, anstatt ein „westliches” Verfahren zu übernehmen. „Das Bologna-System sollte als ein vergangenes Stadium betrachtet werden. Die Zukunft gehört unserem eigenen, einzigartigen Bildungssystem, das sich an den Interessen der Volkswirtschaft und den maximalen Möglichkeiten für jeden Schüler orientieren sollte”, so Falkow wörtlich. Ein entsprechendes Übergangsprogramm sei bereits vorbereitet.

Übergang zu spezialisierten Diplomstudiengängen

Das Ministerium teilte weiter mit, an sei der Ansicht, dass die Abkehr vom Bologna-System und der Übergang zu einem spezialisierten Diplomstudiengang die „Qualität der Lehrerausbildung im ganzen Land” verbessern könnte. Bereits im September soll ein Programm mit dem Titel „Der Kern der hohen pädagogischen Lehrerbildung” beginnen, das den Schwerpunkt auf Spezialisierung lege. Bereits zuvor hatte Nikolai Patruschew, der Sekretär des russischen Sicherheitsrates, behauptet, russische Studenten und Professoren würden „aus dem westlichen akademischen Betrieb und Bildungsbereich verdrängt„.

Der Bologna-Prozess war 1999 eingeführt worden, um die europäische Hochschulbildung zu harmonisieren und besser aufeinander abzustimmen. In Deutschland wurden seither Magister-und Diplomabschlüsse zugunsten von Bachelor und Master-Abschlüssen nach amerikanischem Vorbild abgelöst. Die Reform stand von Beginn an heftig in der Kritik,
die bis heute anhält: Vor allem wird eine extreme Bürokratisierung, Verschulung und damit auch Verflachung der Studiengänge beklagt, die auf eine vermeintlich bessere Tauglichkeit der Bachelor-und-Master-Abschlüsse für den Arbeitsmarkt abzielte. Ein vertiefendes Studium, das auf gründliche Durchdringung eines oder mehrerer Wissensgebiete abziele, werde dadurch unmöglich. Russland war dem Prozess 2003 beigetreten, aber erst 2011 wurden dort landesweit Bachelor- und Master-Abschlüsse im Grundstudium eingeführt.

Vorbehalte schon seit längerem

Auch wenn der russische Austritt aus dem System sicherlich mit der aktuellen Verschlechterung des Verhältnisses zum Westen durch den Ukraine-Krieg zusammenhängt, so dürfte dürfte dies nicht der alleinige Auslöser für den nun vollzogenen Schritt sein: Auf russischer Seite gibt es seit langem Vorbehalte gegen die Bologna-Reformen. Das russische Bildungsministerium wies darauf hin, dass in dem System die Angabe einer bestimmten Qualifikation verschwunden sei, was zu erheblichen „Schwierigkeiten auf dem Arbeitsmarkt“ für Studienabsolventen geführt habe; so stehe beispielsweise der Abschluss „Bachelor/Master of Teacher Education” in keinem Zusammenhang mit dem spezifischen Beruf des „Fachlehrers”.

Im März hatte Sergej Stepaschin, Vorsitzender der Russischen Juristenvereinigung, erklärt, dass Russland zum klassischen Format der Fachausbildung und Aspirantur zurückkehren müsse, weil der Beitritt zum Bologna-Prozess „die Erwartungen nicht erfüllt” habe. Und der 2018 verstorbene russische Filmregisseur und Politiker Stanislav Govorukhin hatte mit Blick auf die Annäherung an das angelsächsisch geprägte europäische Studiensystem gesagt, er wisse nicht, ob es so jemals gelänge, „den Traum unserer Väter und Großväter verwirklichen werden – Amerika einzuholen und zu überholen.” Er sei sich jedoch sicher: „Wenn wir nur 15-20 Jahre so weitermachen – werden wir die gleichen Idioten sein wie die Amerikaner.

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Laut Lauterbach kein Zusammenhang zwischen Corona-Impfung und Affenpocken

26. Mai 2022 - 14:10
Was kommt noch alles ans Licht bezüglich der Affenpocken? (Symbolbild:Imago)

In der gestrigen Sitzung des Gesundheitsausschusses des deutschen Bundestages (25. Mai) nutzte ich die Möglichkeit, den Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach mit verschiedenen Fragen zu konfrontieren, die mir in persönlichen Mitteilungen zugetragen wurden. So wird derzeit immer wieder angefragt, ob es einen Zusammenhang zwischen dem Coronavirus und den Affenpocken geben könnte. Ich fragte Herrn Lauterbach, ob es richtig sei, dass in dem Astrazeneca-„Impfstoff” Schimpansen-Adenoviren, somit also Affen-Adenoviren, enthalten sind, und wenn ja, ob diese zu einer erhöhten Infektionsgefahr bei Affenpocken führen könnten – und wenn nein, ob bei den mit Affenpocken Infizierten dennoch der Corona-Impfstatus eingeholt und auch gefragt werde, welcher Impfstoff verwendet wurde?

Sinngemäß antwortete Herr Lauterbach darauf lediglich, dass Affenpocken in der Regel nicht durch Affen übertragen werden. In der Regel seien es andere Tiere wie etwa Nagetiere oder sogar Katzen. Dass das Affenpockenvirus durch die Astrazeneca-„Impfung” übertragen werde, sei für ihn schlichtweg abwegig (danach hatte ich allerdings nicht gefragt). Auch auf meine nochmalige Nachfrage nach den Schimpansen-Adenoviren als Inhaltsstoff von Astra-Zeneca antwortete Herr Lauterbach nicht.

Ähnliche Krankheitsbilder

Meine weitere Frage leitete sich vom vermehrten Auftreten von Gürtelrose im Zusammenhang mit der Impfung ab. Diesbezüglich waren mir Bilder von Hautausschlägen der Gürtelrose zugesandt worden, die offenbar identisch mit den sichtbaren Symptomen der Affenpocken sind. In diesem Zusammenhang wurde und wird das aktuelle Krankheitsbild der Affenpocken als Folge der Corona-“Impfung” diskutiert. Ich fragte Herrn Lauterbach deshalb, ob er einen diesbezüglichen Verdacht ausschließen könne.

Sinngemäß antwortete der Minister, dass sich nicht nur die Lokalisation, sondern auch das klinische Hautbild zwischen Affenpocken und Gürtelrose unterscheiden würden. Die Krankheiten sind für „ihn in keiner Weise verwandt”. So nun also der aktuelle Stand aus dem Munde des Gesundheitsministers…

 

Die Autorin in Bundestagsabgeordnete der AfD und als solche Mitglied im Gesundheitsausschuss. Dieser Beitrag erschien auch auf beischneider.

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Wenn die kriegsgeile Annalena vor Kriegsmüdigkeit warnt…

26. Mai 2022 - 12:20
Komiker mit Groupie, Praktikantin mit Boyfriend? (Foto:Imago)

In ihrem Programm für die Bundestagswahl 2021 hatten die Grünen noch gefordert, es dürfe „keine deutschen Waffen in Kriegsgebiete und Diktaturen” geben. Stattdessen müsse „eine gemeinsame restriktive Rüstungsexportkontrolle der EU mit einklagbaren strengen Regeln und Sanktionsmöglichkeiten“ eingeführt werden. Dafür wollte man ein deutsches Rüstungsexportkontrollgesetz vorlegen. „Abrüstung und Rüstungskontrolle bedeuten global mehr Sicherheit für alle. Angesichts der wachsenden militärischen Risiken in Europa ist eine Wiederbelebung der konventionellen Rüstungskontrolle unabdingbar“, hieß es weiter. Von diesen hehren Absichten ist seit Beginn des Ukraine-Krieges nicht nur nichts übriggeblieben, sie haben sich sogar in ihr Gegenteil verkehrt.

In atemberaubendem Tempo haben sich die Grünen zu zügellosen Befürwortern von Waffenlieferungen und der Unterstützung des faktischen Kampfes der NATO gegen Russland entwickelt, wobei ihr Einsatz weit über das hinausgeht was man noch mit innen-und außenpolitischem Druck erklären könnte. Außenministerin Annalena Baerbock war eine der leidenschaftlichsten frühen Fürsprechern der Lieferung schwerer Waffen aus Deutschland an die Ukraine, weil „jetzt keine Zeit für Ausreden, sondern für Kreativität und Pragmatismus“ sei. Da ist es nur folgerichtig, dass sie jetzt alles dafür tut, das leidige Thema Ukraine – bei dem nicht zuletzt durch deren politische Repräsentanten mit immer überzogeneren Unterstützungsforderungen so mancher im Westen langsam ins Grübeln kommt – mit allen Mitteln auf der Agenda zu halten; so auch jetzt wieder beim Außenministertreffen des Ostseerates im norwegischen Kristiansand.

„Moment der Fatigue“

Dort verstieg sich die ins Außenministerium verirrte Schmalspurakademikerin mit den charmanten Sprachstörungen nun gar zu einer Warnung vor „Kriegsmüdigkeit“ in den westlichen Staaten: „Wir haben einen Moment der Fatigue erreicht“, stellte die Ministernovizin fest, wobei sie die zunehmende Skepsis auch auf den kriegsbedingten Anstieg der Energie-und Nahrungsmittelpreise zurückführte. Dennoch müsse man an den Sanktionen gegen Russland und der Unterstützung der Ukraine festhalten. Kritik des litauischen Außenministers Gabrielius Landsbergis, dem die Zerstörung des deutschen Verhältnisses zu Russland offenbar noch immer nicht schnell genug voranschreitet, wertete Baerbock sogar positiv – da man „einander nur offen kritisieren“ könne, wenn man sich vertraue.

Baerbock, der 2020 die zweifelhafte Ehre zuteil wurde, von Klaus Schwab, dem Gründer des derzeit stattfindenden Weltwirtschaftsforums in Davos, auf die Liste der „Young Global Leaders“ gesetzt zu werden, erweist sich damit zuverlässig als willige Vollstreckerin der in Davos verfolgten Planspiele: Dort ist eine Renormalisierung des westlichen Verhältnisses zu Russland nicht vorgesehen. Dies zeigen auch die geradezu absurden Aussagen des berüchtigten einstigen „Starinvestors“ und selbsternannten Philanthropen George Soros
der das Treffen in Davos nutzte, um vor nicht weniger als dem „Ende der Zivilisation” zu warnen, sollte Wladimir Putin nicht schnell genug besiegt werde. Daneben frönte Soros einer seiner lebenslangen Lieblingsbeschäftigungen, nämlich der Einmischung in die Politik anderer Länder.

Soros‘ Schachzüge

Nachdem Soros  Deutschland dafür kritisiert hatte, es habe sich unter Merkel (die er einst als Vollstreckerin seiner wahnwitzigen Migrationsvisionen gepriesen hatte) zu stark von Russland abhängig gemacht, lobte er Olaf Scholz nun dafür, Nord-Stream 2 aufgegeben, den deutschen Verteidigungsetat um 100 Milliarden aufgestockt und der Ukraine nun doch Waffenlieferungen zugesagt zu haben (auch wenn letztere, unter anderem mangels Verfügbarkeit, noch kaum erfolgt seien). Dies hält Soros jedoch nicht davon ab, mehr Druck auf Berlin zu machen und nun endlich auch die Umsetzung eines – für die deutsche Wirtschaft ruinösen – Gasboykotts zu fordern. In dieser Sache hatte Soros bereits einen Brief an den italienischen Premierminister Mario Draghi geschickt, mit der üblichen moralischen Aufladung: „Wenn er die Idee unterstützt, wird Europa sie unterstützen“, so Soros.

Beim intellektuellen Leichtgewicht Barbock mit dem außenpolitischen Weitblick einer Makrolinse und ihren neuentdeckten grünen Superpragmatikern fällt dieses listige Gesäusel auf fruchtbaren Boden. Dort hat man die Entrussifizierung Europas und die Niederwerfung des anscheinend einzigen noch wahrgenommenen Aggressors auf Erden Putin zum alleinigen Ziel staatlichen Handelns, koste es was es wolle, auserkoren und lässt anscheinend nicht eher locker, bis der Krieg endlich auch die Partnerstaaten der Ukraine erreicht hat.

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Nach dem Schulattentat von Texas: Mosert nicht über Amerika, schaut nach Deutschland!

25. Mai 2022 - 21:08
Schusswaffengebrauch (Symbolbild:Imago)

Nach dem Attentat im texanischen Uvalde mit 19 toten Schülern drehen sie wieder frei, die Naserümpfer und Ankläger des angeblich massenmordenden US-Waffenrechts. Der juristisch erlaubten jederzeitigen und problemlosen Verfügbarkeit von Schusswaffen im „Land of the Free”, so heißt es, sei es zu verdanken, dass dort jeder Irre seine Frustrationen in Blei gießen und in wehrlose Mitmenschen pumpen könne.

Es mag ja vieles stimmen an den Argumenten der Verfechter einer strikteren Gun Control, ich will dies an dieser Stelle nicht diskutieren, aber im Zusammenhang mit den immer wieder auftretenden Schulmassakern sind sie so fehl am Platz wie die reflexartigen sonstigen simplen Schuldzuweisungen an Egoshooter-Games oder Gewaltverherrlichung im Internet. Durchgedrehte Menschen gibt es immer wieder und überall, und ob es sich – wie im vorliegenden Fall – um Außenseiter und Mobbingopfer, um religiös fanatisierte Amok- oder Terrortäter, um eifersüchtige oder emotional zerrüttete Subjekte und Stalker oder im Subjekte im Racherausch handelt: Wer auf diese Weise töten will, fand und findet immer einen Weg, an Schusswaffen zu kommen. Das galt für die bisherigen Schulattentäter in der deutschen Provinz genauso wie für das waffenstarrende Texas. Und: Nicht die Schusswaffen töten, sondern die Menschen, die sie abdrücken.

Vor allem in Deutschland kann man das Genöle nicht mehr hören. Gerade die deeskalativen, dauerfriedfertigen Waffengegner, viele von ihnen bis Oberkante Unterlippe voll von antiamerikanistischen Vorurteilen, sollten besser vor der eigenen Haustür kehren: Das ganze Jahr hört man von ihnen keinen Mucks, wenn es fast täglich überall in Deutschland knallt. Clans in Berlin und Bremen unterhalten regelrechte schwerbewaffnete Privatarmeen. In Duisburg steigt am hellichten Tag eine – sogleich romantisierend dem „Rockermilieu” zugeschriebene – Massenschießerei verfeindeter migrantischen Männergruppen, gegen die Wyatt Earps Gunfight am O.K. Caroll vor 140 Jahren eine Schulhofrauferei war. In Lüdenscheid wird ein 40-jähriger Kirmesbesucher zum Zufallsopfer der Schüsse eines 16-jährigen Syrers. Deutschland hat eines der strengsten Waffengesetze der Welt. Wo haben all diese Täter ihre Waffen her?

Schwerbewaffnete „Schutzsuchende“

Die bittere Wahrheit ist: Wer will, kommt in Deutschland illegal inzwischen leichter an Pistolen als jeder Bürger in den USA auf legalem Wege. Auch ohne große Halb- oder Unterweltconnections ist man in den Frankfurter, Berliner oder Kölner Kiezen mit etwas Herumfragen binnen weniger Stunden gegen Bares im Besitz einer scharfen Kanone. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Wieso fragt keiner von denen, die sich übers laxe US-Waffenrecht echauffieren, wieso ausgerechnet in Deutschland, dem Land mit einem der weltweit restriktivsten Waffenrechte, anscheinend jeder „Schutzsuchende“ mit einer herumlaufen kann? Was sind überhaupt Gesetze wert, die offensichtlich keine Bedeutung haben? Auch hier gilt: Gut erlaubt ist womöglich besser als schlecht verboten.

Die Politik hat (und zwar diesseits wie jenseits des Atlantiks) die Aufgabe, Menschen gar nicht erst in Situationen zu bringen, in denen sie Waffen einsetzen – sei es offensiv, aus Aggression oder  aus lebensmüder Verzweiflung, oder defensiv, weil sich die Menschen nicht mehr anders schützen können. Das fängt speziell in Deutschland konkret damit an, dass der Staat endlich wieder sein Gewaltmonopol durchsetzt und eine Nulltoleranzlinie gegenüber der grassierenden Gewaltkriminalität auf unseren Straßen fährt, und reicht bis hin zur verdammten Pflicht der Regierenden, die Bürger nicht weiter fahrlässig durch unkontrollierte Migration, willkürliche Klima-Teuerungen und -einschränkungen, eine fahrlässige kriegerische Außenpolitik und vor allem mutwillig herbeigeführte Versorgungsengpässe in derart existenzielle Nöte zu bringen, dass sie ihrerseits „aufrüsten”.

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Regierungsamtlicher Hochverrat: Für die Welt das Beste, für Deutschland die Reste

25. Mai 2022 - 18:25
Kriegstrümmer in Mariupol? Nein, Reste einer Eisenbahnbrücke im Ahrtal (Foto:Imago)

Das Lamento über die Ausbeutung der Bürger durch einen gefräßigen Staat ist so alt, wie es Steuern gibt. Allerdings besteht ein Unterschied, ob die Leistungserbringer – im Namen einer Umverteilung nach oben bzw. zugunsten der Nichtswoller, Nichtskönner oder unfreiwilligen Nichtstuer – geschröpft werden, wodurch das ihnen entrissene Geld immerhin noch im eigenen Land verbleibt – oder ob es die Steuergelder im Namen einer größenwahnsinnigen Weltverbesserungspolitik in aller Herren Länder verschenkt werden. Letzteres ist das Hauptproblem mit der systematischen Veruntreuung öffentlicher Mittel durch Regierende mit wahnhaftem Helfersyndrom.

Vergangene Woche erst sagte Bundesfinanzminister Christian Linder während des Treffens der G7-Finanzminister in Bonn der Ukraine deutsche Hilfszahlungen
in Höhe von knapp einer Milliarde Euro zu. Damit soll der von der Regierung des Landes angemeldete Finanzbedarf von fünf Milliarden Euro pro Monat gedeckt werden. Lindner sicherte auch zu, sich bei seinen Amtskollegen für großzügige Unterstützung einzusetzen. Zudem sicherte die deutsche KfW-Bank der Ukraine einen zweiten Kredit von 150 Millionen Euro mit einer Laufzeit von 15 Jahren zu, wobei die Rückzahlungen nach fünf Jahren beginnen müssen. Diese großzügigen Alimentierenden finden ihre Entsprechung in der sozialstaatlichen Freigebigkeit im Inland, wo ab dem 1. Juni ukrainische Flüchtlinge fort Anspruch auf höhere staatliche Unterstützung nach dem Sozialgesetzbuch II haben: Eigentlich waren im Bundeshaushalt für dieses 4,4 Milliarden Euro weniger für die Grundsicherung für Arbeitsuchende eingeplant. Zwar wurde die Summe nun nachträglich um 2,5 Milliarden Euro aufgestockt, doch ist sicher davon auszugehen, dass dies nicht zur Kostendeckung ausreichen wird.

Ein Hohn nicht nur fürs Ahrtal

Während die Bundesregierung diese und zuvor bereits andere Milliardensummen zur Unterstützung der Ukraine in Windeseile aufbringt, warten die Opfer der Flutopfer im Ahrtal seit fast einem Jahr auf ausstehende (teilweise auch verfügbare) Hilfsgelder. Dies liegt einerseits an einem grotesk komplizierten Spendenrecht, das es verbietet, Spenden an Unternehmer – wie etwa Winzer – auszuzahlen, obwohl diese sie sogar teilweise selbst eingesammelt hatten. Andererseits wird vielen Betroffenen aufgrund eines nicht nachvollziehbaren neuen Sicherheitsplans die Wiederrichtung ihrer bei der Flut zerstörten Häuser verweigert und der Wert ihrer Grundstücke willkürlich auf Minimalbeträge pro Quadratmeter herabgestuft, was einer faktischen Enteignung gleichkommt. Dazu kommt die Ungewissheit, ob und in welcher Höhe sie Unterstützungszahlungen erhalten.

Diese Sorgen muss sich das stets vorrangig bediente Ausland nicht machen: Ob 10 Milliarden für den Klimaschutz in Indien, ob Entwicklungshilfe für die afghanische Taliban, Aufbauhilfen für Afrika oder Zuwendungen für Syrien im Milliardenbereich: Hier gilt das Prinzip „erst zahlen, dann fragen”. Glücklich ist der, der nicht auf diesen Staat angewiesen ist – es sei denn, er wohnt im Ausland und ist kein deutscher Staatsbürger.

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Verbrecherische Profitgier? Jetzt will Biontech auch die Kleinkinder durchimpfen

25. Mai 2022 - 16:26
Bald auch offiziell bei uns: Kindliche Zwangsbeglückung (Foto:Imago)

Dass Biontech im vergangenen Jahr mit seinen Impfstoffen einen Rekordgewinn von über 10 Milliarden Euro verbuchen konnte und alleine in den ersten drei Monaten dieses Jahres 3,7 Milliarden Euro Rendite einstrich, scheint Unternehmenschef Ugur Sahin noch immer nicht genug zu sein: Diesen Montag verkündete er, dass man noch diese Woche die Unterlagen für die Notfallzulassung eines Impfstoffs für Kleinkinder in den USA einreichen würde. Das Antragsverfahren läuft bereits seit Februar. Außerdem sollen entsprechende Anträge bei der EU-Arzneimittelbehörde EMA und anderen Behörden weltweit in den nächsten Wochen erfolgen.

Grundlage dafür sind gemeinsam mit Biontechs US-Partner Pfizer veröffentliche Studiendaten, die angeblich belegen, dass der Corona-Impfstoff des Konzerns „hochwirksam“ bei Kleinkindern sei. Hierzu müsse er in drei Dosen in einem Umfang von je drei Mikrogramm verabreicht werden, was einem Zehntel der Dosis für Erwachsene entspricht. Die Studie sei durchgeführt worden, als die Omikron-Variante bereits vorherrschend gewesen sei. Der Impfstoff sei „gut vertragen” worden, die Nebenwirkungen seien „mild bis moderat“ gewesen, die Wirksamkeit liege ersten Schätzungen bei 80,3 Prozent.

Dieselbe miese Masche wie beim Erwachsenen-Vakzin

Es sind in etwa dieselben Verlautbarungen und Beschwichtigungen, die auch im Spätherbst 2020 vor der Zulassung des Erwachsenen-Impfstoffs zu hören waren. Die Folgen sind mittlerweile hinlänglich bekannt: Nicht nur, dass die ohnehin fragliche Wirksamkeit schnell nachlässt; die Nebenwirkungen übersteigen längst jedes akzeptable Maß. Und: Nicht ohne Grund sind die Impfstoffe sind nach wie vor nur bedingt zugelassen. Eine von Pfizer selbst finanzierte Studie erbrachte gerade letzten Monat erst den Nachweis, dass die Wirkung der dritten Impfung gegen Omikron nach drei Monaten nachlasse – was natürlich sogleich mit der Empfehlung verknüpft wurde, es seien daher anschließend eben noch weitere Impfungen gegen Omikron oder weitere Varianten erforderlich.

Bei Kindern ist der schamlose Impf-Fanatismus um ein Vielfaches verbrecherischer, weil diese Altersgruppe von Corona selbst praktisch überhaupt nicht betroffen ist. Das schreckt jedoch weder die impflobbystische Politik wie die von ihr vor sich hergetriebenen Experten ab; gerade erst gab die Stiko für Deutschland nun auch ihre Empfehlung für die 5- bis 11-jährigen heraus. In den USA und der EU ist der Pfizer/Biontech-Impfstoff bislang „nur” für Kinder ab fünf Jahren zugelassen – was an sich schon ein Irrsinn ist, weil die Gefahr für Kinder, sich mit Corona zu infizieren, geschweige denn einen schweren Krankheitsverlauf zu entwickeln, allenfalls minimal
ist. Das Ziel ist wohl, dass letztlich nur noch geimpfte Kinder in Kindergärten und Kitas dürfen. Dass selbst kleinen Kindern ein Impfstoff verabreicht werden soll, der sie nicht vor Ansteckung durch Omikron bewahrt und gegen ein Virus schützen soll, an dem ohnehin kein gesundes Kind ernsthaft erkrankt, ist ein Fall für die Gerichte.

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Eine neue Weltordnung muss her!

25. Mai 2022 - 14:30
Umdenken – aber anders, als es die Eliten propagieren (Symbolbild:Pixabay)

Nun schwadroniert auch der Vizekanzler Habeck auf dem Laufsteg der Eitelkeiten beim Weltwirtschaftsforum in Davos vom Paradies der „neuen Weltordnung”. Und fürwahr: Ja, das stimmt! Es braucht eine neue Weltordnung.

Aber eine ganz andere Weltordnung, als sie die selbsternannten Gottheiten des politischen, medialen und finanzwirtschaftlichen Raumes anstreben, diese „Philanthropen“, die sich selbst als Schöpfer des einzigen und wahren Menschenglückes verstehen.

Die neue Weltordnung muss nationalstaatlich strukturiert sein. Weil ein friedliches Zusammenleben von Menschen zwingend der gemeinsam akzeptierten, reflektierten und gelebten Schnittmengen bedarf: Der gemeinsamen Identität. Und des Bewusstseins, als souveränes, mündiges und als freies Individuum ein unverzichtbarer Teil des größeren „Wir“ in der Gesellschaft zu sein.

Dieses „Wir“ in der Gesellschaft benötigt einen Rahmen. Dieses „Wir“ braucht Grenzen, die sich aus der Gemeinschaft, aus dem Territorium und aus den Traditionen ergeben. Dehnt man diesen Rahmen weltweit beliebig aus, dann wird die Gesellschaft zerstört. Dann vernichtet man die gemeinsam erlebten und verinnerlichten Schnittmengen, die die Kriterien der nationalen Identität darstellen. So geht das „Wir“ verloren.

Wider die gottlose Herde des willenlosen Kollektivs

Die von den Pseudoeliten der politischen, der medialen und der finanzwirtschaftlichen Kaste angepeilte „Neue-Welt-Gesellschaft“ ist nichts anderes als eine beliebige Summe unfreier, nein: unterjochter Individuen. Unterjochte Individuen, die ihre Souveränität und ihre Mündigkeit den ideologisch grenzenlosen Fliehkräften des „One-World”-Phantasmas opfern mussten.

Und, ganz wichtig: In dieser neuen Weltordnung dürfen Politiker, Zivilgesellschaften und NGOs, die seit Jahrzehnten – und jetzt wieder ganz aktuell – nach einer solchen „Neuen Weltordnung“ schreien, nichts mehr zu sagen haben. Denn weder retten diese die Welt, noch sorgen sie sich um den Menschen und den Bürger. Nein: Sie schwingen sich zu vermeintlich neuen Göttern auf – und berauben jeden einzelnen Menschen seines von Gott gegebenen Selbsteigentums.

Aus der Gesellschaft als Summe freier, selbstbestimmter Bürger wird eine gottlose Herde des willenlosen Kollektivs, geführt und gesteuert von den selbsternannten neuen Herrschern eines korporatokratischen Systems. Diese sich selbst installierenden Neo-Feudalisten müssen abserviert und zur Ruhe gebracht werden!

Und in einer solchen neuen freiheitlichen, nationalstaatlich strukturierten, kulturell identitären, marktwirtschaftlichen und gemeinwohlorientierten Weltordnung will ich dann gerne leben. Denn nur in einer solchen Ordnung, in einer solchen Gesellschaft können Demokratie und Rechtsstaat garantiert und gelebt werden.

Also, Leute! Mitmachen und die „Great Resetter“ dorthin schicken, wo der Teufel sich „liebevoll“ um seine Jünger kümmert: In die Hölle. Ich bin jedenfalls voller Tatendrang.

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Welche „Überraschung“: Stiko empfiehlt Corona-Impfungen auch für 5- bis 11-jährige

25. Mai 2022 - 11:55
Jetzt kommen auch noch die Kleinsten an die Nadel (Symbolbild:Imago)

Lange hieß es seitens der Ständigen Impfkommission (Stiko), man könne die Corona-Impfung für 12- bis 17-jährige Jugendliche nicht empfehlen, da nicht klar sei, ob die Vorteile die Nachteile überwiegen würden – sprich: ob es zu viele schwerwiegende Nebenwirkungen gibt (wohingegen die allerwenigsten Jugendlichen an Corona ernsthaft erkranken geschweige denn sterben). Nach reichlichem Druck von Politikern, Funktionären sowie Eltern knickte die Stiko im vergangenen August dann schließlich ein, empfahl die Impfung für die genannte Personengruppe schließlich doch und begründete ihr Umfallen frech damit, „dass nach gegenwärtigem Wissensstand die Vorteile der Impfung gegenüber dem Risiko von sehr seltenen Impfnebenwirkungen überwiegen”. Das, was Kritiker der Corona-Maßnahmen und insbesondere der -Impfung stets befürchtet hatten, war also eingetreten – wie so viele andere vormalige sogenannte Verschwörungstheorien „im Namen der Gesundheit”.

Mit derselben Salamitaktik ging man anschließend bei den Impfungen für die noch Jüngeren – den 5- bis 11-jährigen, vor: Auch hier wiederholte Stiko-Chef Thomas Mertens gebetsmühlenartig, dass die allgemeine Empfehlung für die Kleinen sicher nicht käme, es sei denn für solche mit Vorerkrankungen in dieser Altersgruppe. Nun aber – wundert es irgendwen? – ist die Stiko abermals eingeknickt – und gibt nun die von der politischen Impflobby lange geforderte allgemeine Impfempfehlung für alle Kinder von 5 bis 11 Jahren ab – wenn vorerst auch „nur” für eine Spritze. Weil die Haltbarkeitsdauer derartiger Einschränkungen in den Empfehlungen allerdings ähnlich kurz ist wie die klägliche Wirkung der Impfstoffe, wird es absehbar auch hier nicht bei einer einmaligen Impfung bleiben. Ist der Damm erst einmal gebrochen, winkt bald das volle Programm; das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Erinnern wir uns: Letzten Endes wurde schließlich sogar für die 12- bis 17-Jährigen der Booster empfohlen!

Auch für Kinder kommt das Impfabo

Begründet wird die – eigentlich einem wissenschaftlichen Offenbarungseid gleichkommende und peinliche, aber vorhersehbare – Stiko-Wende damit, dass eine zunächst einmalige Impfung darauf abziele, eine „möglichst gute Basisimmunität” aufzubauen. Sollte es zukünftig notwendig sein, den Impfschutz der Kinder zu optimieren, könne dies dann mit einem längeren Impfabstand zwischen erster und zweiter Covid-19-Impfung rasch erfolgen, so das Portal „mmNews”. Durch diesen längeren Impfabstand könne eine bessere Schutzwirkung und ein länger anhaltender Schutz erzielt werden, so wie auch das Myokarditisrisiko nach einer etwa später noch „notwendig” werdenden  zweiten Impfung durch einen längeren Impfabstand in dieser Altersgruppe laut Stiko reduziert werden könne. Insgesamt stuft die Stiko – in wohl typischem Zweckoptimismus – das Risiko einer Herzmuskelentzündung bei Kindern zwischen 5 und 11 Jahren im Vergleich zu Jugendlichen und Erwachsenen als „deutlich geringer” ein. Hier wird indirekt also schon klargemacht, dass es keinesfalls bei „nur“ einem Pieks bleiben soll.

Auch jetzt werden schon einige der gesunden 5- bis 11-jährigen zweimal zur Nadel gebeten: Nämlich all jene, die „Kontakt zu Risikopersonen” haben, welche sich jedoch nicht selbst impfen lassen können. Angesichts der umfassenden Verbreitung von Corona in der Bevölkerung dank Omikron wird dieser „Kontakt zu Risikopersonen“ zwar immer unbedeutender und ungefährlicher, doch als Einfallstor für die Einführung stetiger Folgeimpfungen genügt er allemal.

Inexistente Basisimmunität, kurze Wirkung, nicht angepasste Impfstoffe

Das Vorgehen der STIKO ist aus mehreren Gründen völlig verantwortungs- wie sinnlos. Abgesehen von den zahlreichen Nebenwirkungen sowie den noch nicht absehbaren Langzeitschäden, über die bereits zur Genüge geschrieben wurde, ist es absoluter Unsinn, nach allem was wir bisher erlebt haben, von einer „Basisimmunität“ zu sprechen: Zum einen wissen wir längst, dass es bei diesen Impfstoffen keinerlei Immunität geben kann (und daran würden selbst 100 Injektionen nichts ändern, schon gar nicht jedoch, wie in diesem Fall, eine einzige!). Mittlerweile jedes Kind, dass die Impfstoffe –  sofern sie überhaupt für irgendeinen Schutz sorgen – noch in diesem Herbst ihr Verfallsdatum längst überschritten haben werden – dann also, wenn Corona, sofern überhaupt, frühestens wieder „relevant” werden könnte.

Zum anderen wird nach gefühlt unzähligen Mutationen bis heute noch immer der Impfstoff, der auf die Ursprungsvariante abgestimmt war, verspritzt! Dabei ist es eine Binsenweisheit, dass das Vakzin, je weiter das Virus mutiert, zunehmend schlechter bis gar nicht mehr wirkt – sofern dies bei den Covid-Experimentalvakzinen überhaupt jemals der Fall war – ganz abgesehen davon, dass wir es im Herbst sehr wahrscheinlich mit einer völlig neuen Mutation zu tun haben werden. Für dann aber hat Karl Lauterbach ja gerade erst den auf die Omikron-Variante angepassten Impfstoff angekündigt, der ab Herbst zum Einsatz kommen soll – obwohl bis dahin vermutlich die Mehrheit der Bevölkerung Omikron hatte und auch diese Variante bis dahin vermutlich Schnee von gestern sein wird! Das bedeutet: Sollte den Kindern also im Herbst ihre zweite oder sogar dritte Dosis injiziert werden, dann handelt es sich aller Voraussicht nach um einem anderen Impfstoff als den heutigen. Bei der fahrlässigen Kombination unterschiedlicher Impfstoffe durch zwei oder drei verschiedene Spritzen jedoch , abgestimmt auf jeweils unterschiedliche Varianten – handelt es sich zweifelsohne um ein gefährliches Vabanquespiel, für Erwachsene bereits, aber erst recht für Kinder: Keiner weiß, wie sich diese Impfdosen auswirken, schon gar nicht im Körper kleiner Kinder.

Jeder Mensch dieser Erde soll geimpft werden – doch wieso?

Diese neuerliche Kehrtwende der Stiko, dieses früher einmal vertrauenswürdigen und als unabhängig geltenden Gremiums, zeigt, dass die Impflobby den ganzen Staats unterwandert hat. Es wird daher nur noch eine Frage der Zeit sein, bis wann die Corona-Impfung auch für die bis Vierjährigen (einschließlich Neugeborener) auf den Markt kommt. Studien dazu laufen bereits. Aus dubiosen Motiven (über die schon mancherlei Spekulationen angestellt wurden) ist es Politikern, der Pharma-Branche und anderen Mächtigen dieser Welt ein großes Anliegen, jeden Menschen dieser Erde durchzuimpfen – koste es, was es wolle. Manche vermuten dahinter gar eine geplante Bevölkerungsreduktion: Damit die Kontrollgruppe physisch gesunder Ungeimpfter gegenüber krankgespritzten Geimpften nicht zu offensichtlich wird, sollen sie einfach komplett eliminiert werden, indem es dann nur noch Geimpfte gibt. An was diese im schlimmsten Fall sterben, lässt sich dann nicht mehr nachweislich auf die Impfung zurückführen.

Was immer die Gründe der Durchimpfungen sind: Im Falle der Kinderimpfungen brauchte es ganz offensichtlich die Stiko-Empfehlung, da bisher nur rund 20 Prozent der Eltern von Kindern der Altersgruppe 5 bis 11 Jahre bereit waren, ihren Nachwuchs impfen zu lassen.

 

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Beim Gendern scheren sich ARD und ZDF plötzlich nicht mehr um die Mehrheitsgesellschaft

25. Mai 2022 - 9:55
Gendermainstreaming – Lieblingssteckenpferd des ÖRR (Symbolbild: Shutterstock)

Sowohl bei der Verteidigung grundrechtswidriger Corona-Maßnahmen als auch in der Impfdebatte (bevor die allgemeine Impfpflicht ihn Parlament flippte und die Kampagne infolge grassierender Nebenwirkungen und Impfschäden verdächtig schnell in den Hintergrund geriet) konnten die öffentlich-rechtlichen Medien gar nicht oft genug den Willen der affirmativen „Mehrheitsgesellschaft“ betonen, um damit die Rechtebeschneidung „uneinsichtiger” oder „rücksichtsloser” Minderheiten zu rechtfertigen. Bei anderen, linksideologischen Zeitgeistthemen hingegen interessiert es die Staatsfunker hingegen auffallend wenig, was die Mehrheit denkt. So zum Beispiel dann, wenn es um penetrante Volkserziehungs- und Sprachmanipulation durch die Gendersprache geht.

Der Umstand, dass die übergroße Mehrheit der Deutschen mit dieser ebenso wenig anfangen kann wie mit der nicht minder aufdringlich thematisierten Trans-Manie, hält insbesondere die ARD nicht davon ab, unbeirrt an dieser kulturbolschewistischen Indoktrination festzuhalten und den Deutschen das neue Sprechen und Denken einzubimsen, das eine neurotisch-fanatische, akademische, woke Pseudo-Elite für modern, gerecht und zivilisatorisch fortschrittlich ersachtet. Dass die meisten ihrer Zuschauer diese Sprachverhunzung ebenso wie die Neuerfindung und willkürliche Umdefinierung von Geschlechtern ablehnen, scheint beim „Ersten“ niemanden zu jucken.

Horror-Neusprech als geistige Vergewaltigung

Dabei hatte der „Mitteldeutsche Rundfunk“, eine der einflussreichsten ARD-Sendeanstalten, im Rahmen einer von ihm selbst durchgeführten Umfrage im vergangenen Sommer selbst ermittelt, dass 86 Prozent der Befragten die Verwendung der Gendersprache für „unwichtig” halten. Diese massiven Vorbehalte werden auch in diversen anderen Befragungen – siehe etwa hier – bestätigt. Obwohl also die überwältigende Ablehnung dieses an geistige Vergewaltigung grenzenden Konstruktes bekannt ist und vom hauseigenen MDR selbst dokumentiert ist, lässt der gebührenfinanzierte Rundfunk sich davon nicht darin beirren, seinem Publikum die Horror-Neusprech aufzuzwingen. Ein ARD-Zuschauer, der dies mit einer fundierten Beschwerde kritisierte, wurde vom „Norddeutschen Rundfunk“ sogar noch in arrogant-belehrender Weise zurechtgewiesen.

Inzwischen finden in ARD und ZDF zum gesprochenen Binnen-Genderstern („*Innen”) nun auch zunehmend Begrifflichkeiten Anwendung, die dem Nischenvokabular einer biologistischen Sekte entstammen; einer Sekte, die getreu der Annahme, dass Sprache das Denken forme, ihre Wortschöpfungen um jeden Preis in den deutschen Sprachgebrauch hineinzwängen möchte. Bei diesem Framing leisten die ÖRR ihnen willfährige Schützenhilfe So werden dem geneigten Zuschauer denn in der Berichterstattung über die von der sozialistischen Regierung in Spanien geplante Einführung eines „Menstruationsurlaubs“ für Frauen, die während ihrer Regel über besonders starke Schmerzen klagen, entlarvende Formulierungen präsentiert – wobei sich in den Berichten über diesen Plan gendermäßig ARD und ZDF gendermäßig selbst übertrafen.

Das ZDF-Magazin WISO trieb es dabei mit folgendem Wortschwall auf die Spitze: „Für Menschen mit einer Gebärmutter gehören physische und psychische Beschwerden während der Periode oft dazu […] Das Entgeltfortzahlungsgesetz regelt, dass Arbeitnehmerinnen auch bei geschlechterspezifischen Krankheitssymptomen – wenn sie nicht in der Lage sind, ihrer Arbeit nachzukommen – ihren vollen Lohn erhalten […] Kritisiert wird an einer Umsetzung der spanischen Idee unter anderem, dass sie zu einer stärkeren Stigmatisierung von menstruierenden Personen führen könnte. Möglicherweise wäre Menstruationsurlaub ein Grund, diese Arbeitnehmerinnen seltener einzustellen oder bei Beförderungen zu übergehen. Auch die Privatsphäre könnte mit solch einer Regelung verletzt werden, wenn Informationen über die Periode an Arbeitgeber*innen weitergeleitet werden müssten. In Deutschland unterliegen Gesundheitsdaten einem besonderen Schutz.

„Menschen mit Menstruation“

Die ARD-„Tagesschau” informierte zum selben Thema über Gegner des Menstruationsurlaubs in Spanien: „Es gibt aber auch Bedenken: Zum Beispiel, dass Unternehmen Menschen mit Menstruation dann seltener einstellen, weil sie Fehlzeiten verhindern wollen. Was denkst du: Würdest du dir so ein Gesetz in Deutschland wünschen?“ Was fällt in beiden Beiträgen auf? Richtig: Sie ersetzen mit größter Selbstverständlichkeit das Wort „Frau“ durch „menstruierende Personen“ oder durch „Menschen mit Menstruation“. Obendrein werden die Zuschauer hier wie Kleinkinder geduzt. Diese distanzlose Dummdreistigkeit zeigt einmal mehr, dass man sich beim ÖRR ganz und gar einer absurden Ideologie ausgeliefert hat.

Seitdem das Bundesverfassungsgericht im letzten Sommer der Erhöhung des Rundfunkbeitrags zugestimmt und den öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten damit einen faktischen Freibrief ausgestellt hat, nach Belieben neue Erhöhungen zu fordern, die dann im Zuge eines fragwürdigen Automatismus bewilligt werden müssen, scheint man sich bei ARD und ZDF nun völlig losgelöst vom eigentlich Verfassungsauftrag eines weltanschaulich neutralen Journalismus und dem Anspruch unabhängiger Unterrichtung und Aufklärung der Bevölkerung zu sehen. Der zum Zahlvieh degradierte Zwangskonsument hat sich nicht nur politisch im Dienste des Linksstaates, der Migrations-, Impf- und zunehmend Klimalobby zu verfügen, sondern er hat auch den ihm ins Ohr geträufelten Gender-Wahnsinn zu absorbieren und zu verinnerlichen. Übrigens: Nach weniger als einem Jahr ist bereits schon wieder die nächste Gebührenerhöhung angekündigt…

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Alle Jahre wieder: Reichen-Bashing im linken Blätterwald

24. Mai 2022 - 20:20
Feindbild Geldadel (Symbolbild:Pixabay)

Die üblichen Verdächtigen im deutschen Medienbetrieb lassen kaum eine Gelegenheit aus, plumpe Klassenkampfparolen und Sozialneid alljährlich neu aufzukochen und ihrer in ökonomischen Zusammenhängen eher simpel gestrickten Leserschaft empörungsgerecht zu servieren. Vor allem derzeit wieder, pünktlich zum Weltwirtschaftsgipfel in Davos, werden alljährlich die Forderungen nach einer „Reichensteuer” erneuert. Dazu gehört natürlich deftiges Schüren von Missgunst und Stimulation der bewährten Feindbilder. Was deren holzschnittartige Darstellung betrifft, nehmen sich deutsche Journalisten dann wenig im Vergleich zu den Feindbildern der ansonsten so geschmähten Verschwörungstheoretiker, nur dass, politisch opportiner, dann eben kein Rothschild oder Rockefeller, sondern ein Elon Musk am Pranger steht.

In seiner Titelstory Woche fabulierte der „Spiegel” von einem „neuen Klassenkampf“, weil „Supermilliardäre wie Jeff Bezos und Elon Musk einen neuen globalen Geldadel“ bildeten und außerdem „immer mehr vom Wohlstand der Welt hamstern“ würden. Abgesehen davon, dass mit Bill Gates ein weiterer Hamsterer von Weltwohlstand in dieser Aufzählung fehlte – und zwar zufällig der, der alleine im vergangenen Jahr über seine Stiftung dem „Spiegel“ nicht weniger als 2,5 Millionen Euro spendiert hatte: Das Wehklagen über diese Konzentrationsprozesse kommt wahrlich aus berufenem Munde just von den Medien, die Lockdowns, wirtschafts- und freiheitsfeindlichen Maßnahmen und damit der Zerstörung des Einzelhandels zwei Corona-Jahre lang blindlings das Wort geredet haben und so ihren Teil dazu beitrugen, dass Amazon und andere Big-Tech-Giganten ihren Reichtum auf Perverseste mehren konnten.

Die unselige Gerechtigkeitsdebatte

Doch nicht nur Medien, auch die globalen Umverteilungslobbyisten stoßen munter ins antikapitalistische Horn. Bereits zu Jahresbeginn forderten mehrere internationale Organisationen – darunter die NGO Oxfam – und greenwashing-affine Multimillionäre in taktischem Zweckmasochismus eine weltweite „Vermögenssteuer zur Corona-Bekämpfung”. Während Milliarden von Menschen während dieser Pandemie ums Überleben kämpfen müssten, klagte etwa Jenny Ricks von der linksglobalistischen Aktivistenbewegung „Fight Inequality Alliance”, gerate das Vermögen der Milliardäre außer Kontrolle. „Das kann nicht gerecht sein”, so Ricks. Und Oxfam – eine führende Welthungerhilfsorganisation – veröffentliche auch dieses Jahr wieder seine „Studie“,
die die angeblich explosionsartige Zunahme von Superreichen und die angeblich zugleich anschwellende Armut bejammert.

Allerdings ist gerade Oxfam seit Jahren geradezu berüchtigt dafür, falsche Zahlen in die Welt zu setzen, um seine eigene Agenda zu befördern, die in der angeblichen Bekämpfung „sozialer Ungleichheit“ besteht. Sicher ist nicht alles daran falsch: Die Kritik an den Corona-Impfstoffherstellern, die mit ihren mehr als fragwürdigen Erzeugnissen Milliardengewinne einfahren, trifft fraglos ins Schwarze.

Allerdings kritisiert Oxfam hier auch eher die angeblich ungleiche Verteilung der Impfstoffe. Außerdem wird nicht problematisiert, dass in erster Linie die durch die Corona-Politik angerichteten Produktionsrückgänge und unterbrochenen weltweiten Lieferketten an  Millionen zusätzlichen Hungertote schuld waren und sind – und nicht das explodierende Vermögen von Superreichen, das zudem meist in Firmenbeteiligungen und volatilen Aktienwerten steckt und somit virtuell ist.

Nicht fehlen darf im alljährlichen Oxfam-Lamento auch die angeblich ubiquitäre und prinzipiell überall bestehende massive Ungleichbehandlung von Frauen. So wächst sich der alljährliche Bericht zur vorhersehbaren Litanei mit passend gemachten Zahlen aus, die immer die vorgefertigte Ideologie bestätigen. Positive Entwicklungen in der Armutsbekämpfung werden dabei grundsätzlich ausgeblendet.

Betteln der Magnaten um höhere Steuern

Was am Ende bleibt, sind Forderungen nach allen Arten von Steuererhöhungen und Sonderabgaben (obwohl diese an den eigentlichen Problemen, sofern sie überhaupt existieren, nicht das Geringste ändern würden). Auch auf dem diesjährigen Davos-Treffen stimmten einige Millionäre bereits wieder in den Besteuerungschor ein und forderten, dass man sie doch bitte gefälligst höher besteuern möge. Was sie allerdings davon abhält, ihr Vermögen einfach aus freien Stücken sinnvoll zu spenden und warum sie darauf bestehen, es ausgerechnet ineffizient operierenden und misswirtschaftenden Regierungen in den Rachen zu werfen, erklären sie jedoch nicht.

Der Selfmademillionär Rainer Zitelmann hat diese Heuchelei
bereits mehrfach kritisiert: „Was mich richtig ärgert, sind Multimillionäre, die selbst alle Steuergestaltungen exzessiv ausnutzen und dann öffentlich verkünden, sie würden gerne mehr Steuern zahlen.“ Und weiter: „Obwohl einige Millionäre darunter leiden, zu wenig Steuern zu bezahlen, bleibt eigenartigerweise das Konto der Finanzverwaltung, auf das man freiwillig Geld an den Fiskus überweisen kann, Jahr für Jahr fast leer.“ Außerdem sei der antikapitalistische Meinungsdruck auch auf Milliardäre so groß, dass viele wohlfeil darin einstimmten – vor allem auch weltbekannte Superreiche wie Bill Gates, Warren Buffett oder Michael Bloomberg; diese allerdings hätten ihre Schäfchen längst im Trockenen und könnten es sich bequem leisten, noch höhere Steuersätze zu fordern. Das Ganze ist also alter Wein in neuen Schläuchen, der jedes Jahr aufs Neue ausgegossen wird, um die ewig gleichen unnützen Forderungen zu begründen.

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Schwarz-Grün: In NRW wird die Abschaffung Deutschlands geprobt

24. Mai 2022 - 18:29
Wüst mit grüner Taktgeberin (Foto:Imago)

Die anlaufenden Sondierungen zwischen Union und Grünen sowohl in Schleswig-Holstein als auch vor allem im knapp achtmal größeren Nordrhein-Westfalen sind ein Fanal für Deutschland in jeder Hinsicht: Nicht nur, dass es sich hier um ein Zusammengehen von Gleichgesinnten und natürlichen „Partnern der Wahl“ handelt, zwischen die inhaltlich so gut wie kein Blatt Papier mehr passt: Die koalitionäre Vermählung der einstigen, längst linksgewandelten „Mitte“ mit grünem Gouvernantentum versetzt einer ethnisch, kulturell und numerisch sterbenden Gesellschaft den ultimativen Todesstoß.

In NRW führt wohl kein Weg mehr an einer von CDU-Matador Hendrik Wüst geführten grüngespülten Regierung mehr vorbei: Die Grünen hatten bei der Landtagswahl am 15. Mai mit 18,2 Prozent ein Rekordergebnis eingefahren, und gelten nun mehr denn je als Partei der Stunde. Sie werden nun höchstwahrscheinlich in einem Land mitregieren, in dem bereits 2019 5,4 Millionen Einwohner – und damit 31 Prozent der Gesamtbevölkerung – einen Migrationshintergrund hatten.

Nichts wird unversucht bleiben

Städte wie Duisburg sind Hochburgen für arabische Clankriminelle, die sich erbitterte Revierkämpfe liefern. In dem Land herrschen Zustände und eine derartige Verwahrlosung, dass fast 55 Prozent der Wähler der Landtagswahl ferngeblieben sind, weil sie offenbar jedes Vertrauen in das politische System, zumindest aber in den Willen und die Fähigkeit der Parteien verloren haben, die Verhältnisse noch verbessern zu können. Tragischerweise kommt jedoch gerade dadurch das grüne Rekordergebnis zustande.

Die Grünen werden in dem so stark gebeutelten Land nun eine ideale Spielwiese für alle Arten der Migrationsförderung, erleichterter Einbürgerungen, Abschaffung verpflichtender Sprachtests oder ihre immer beliebten Bildungsexperimente vorfinden. Sie werden nichts unversucht lassen, um das ohnehin schon so bunte Nordrhein-Westfalen noch bunter zu machen. Die Party wird also nun erst so richtig losgehen. Wie das Land nach mindestens fünf Jahren grüner Mitregierung aussehen wird, kann man sich kaum noch ausmalen.

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Skandalöse Benachteiligung: AfD-nahe Desiderius-Erasmus-Stiftung geht weiter leer aus

24. Mai 2022 - 16:50
Beklagt Doppelmoral und Niederhaltung durch die Altparteien: Desiderius-Erasmus-Chefin Erika Steinbach (Foto:Imago)

Die Dauerbenachteiligung der – aller Umstrittenheit und Zerstrittenheit zum Trotz de facto einzigen – Realopposition in der deutschen Politik, die (noch) in den allermeisten Parlamenten vertreten ist, geht in die nächste Runde: Vergangene Woche wurde erneut ein Antrag der AfD auf staatliche Förderung ihrer parteinahen Desiderius-Erasmus-Stiftung (DES) abgelehnt. Rechtmäßigerweise stünde ihr selbstverständlich ein Teil der hierfür vorgesehenen 132 Millionen Euro, den der Haushaltsausschuss des Bundestags nun unter den parteinahen Stiftungen der übrigen im Bundestag vertretenen Parteien verteilt, zu. Die Entscheidung erfolgte wieder einmal ohne Begründung. Es ist eine von vielen Diskriminierungen und Kujonierungen der „Blauen“ durch ein machtarrogantes Altparteienkartell, das sich selbst zum exklusiven Wächter der „Demokratie“ erklärt.

Ein Sprecher des Bundesinnenministeriums teilte so lapidar wie zynisch mit: „Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages entscheidet, welche Zuwendungsempfänger in welcher Höhe bei der Verteilung der Globalzuschüsse berücksichtigt werden. Das Bundesinnenministerium setzt diese Entscheidung dann um.” Was auch prompt geschah; genau so dreist, wie der AfD – im Bruch mit Traditionen und parlamentarischen Geschäftsordnungen – viele weitere Gleichbehandlungen mit allen übrigen Parteien vorenthalten werden, vom Altersbundespräsident bis hin zum Bundestags-Vize.

Schamlose Selbstbedienung des Kartells der „Demokraten”

Hingegen bedienen sich die Mehrheitskräfte aus dem Steuersäckel natürlich schamlos zugunsten ihrer eigenen Stiftungen: Der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung wurden fast 41 Millionen, der Friedrich-Ebert-Stiftung (SPD) ca. 37 Millionen, die Friedrich-Naumann-Stiftung (FDP) rund 14,5 Millionen zugesprochen; jeweils knapp 14 Millionen erhielten die Heinrich-Böll-Stiftung und die Rosa-Luxemburg-Stiftung (Grüne bzw. Linke). Auf die CSU-nahe Hanss-Seidel-Stiftung entfielen 12 Millionen – und das alles nur für das Jahr 2022. Der Antrag der DES war der einzige, der abgelehnt wurde.
Zusätzlich erhalten die parteinahen Stiftungen, außer der der AfD, noch weitere Gelder aus dem Innen-, Außen- und Entwicklungshilfeministerium: Insgesamt wurden diese Zuwendungen um weitere insgesamt 29,3 Millionen Euro erhöht.

Um die Verweigerung der Gelder für die DES zu rechtfertigen, wurde offenbar im Haushaltsvermerk eingeführt, Zuschüsse würden „politischen Stiftungen gewährt, die nach ihrer Satzung und ihrer gesamten Tätigkeit jederzeit die Gewähr bieten, dass sie sich zu der freiheitlichen demokratischen Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes bekennen und für deren Erhaltung eintreten.” Dann werden die Namen aller anderen Stiftungen aufgeführt. Selten so gelacht: Vor allem die grüne Heinrich-Böll-Stiftung machte immer wieder durch ungute geistige Nähe zu Linksradikalen von sich reden, ob es um israelfeindliche Positionen in Nahost ging oder um Klima-Extremismus. Vergangenes Jahr sprach sich die Vorsitzende der Stiftung, Ellen Ueberschär, gar für „nukleare Teilhabe“ aus, womit sie indirekt auch einer atomaren Bewaffnung von Schurkenstaaten das Wort redete. Hier gelten also offenkundig andere Maßstäbe.

Bruch aller Prinzipien und Gepflogenheiten

Auch Nicht-AfD’ler sehen die nunmehr seit zwei Legislaturperioden anhaltende Aussperrung der AfD von der politischen Bildungsförderung als zunehmendes Ärgernis und juristisches Ding der Unmöglichkeit. Der Politologe und Parteienforscher Michael Koß
sagte etwa, die Bewilligungspraxis des Haushaltsausschusses hinsichtlich der Desiderius-Erasmus-Stiftung sei „politisch und wahrscheinlich auch juristisch hochproblematisch”. Die AfD sei seit 2017 im Bundestag; um Gelder für die eigene parteinahe Stiftung zu erhalten, müsse eine Partei ausgehend von den bisherigen staatlichen Finanzierungsprinzipien für mindestens zwei Legislaturperioden im Parlament vertreten sein (wobei die Wahlperiode nicht vollendet sein muss); das Kriterium wäre für die AfD damit spätestens dieses Jahr erfüllt. Die anderen Parteien hätten diese Zeit nicht genutzt, um das Thema anzugehen.

Auch der Staatsrechtler Christoph Möllers warf den anderen Parteien vor, keine gesetzliche Grundlage für ihr Vorgehen geschaffen zu haben. Seit 1967 gibt es das deutsche System der parteinahen Stiftungen, die jährlich rund eine halbe Milliarde Euro aus dem Staatshaushalt erhalten. Dieser Geldregen ergießt sich jedoch informell, nur nach jeweiliger Festlegung durch den Bundestag bzw. seiner Gremien. Die AfD habe, so Möller, nun gute Chancen, mit einer Klage vor dem Bundesverfassungsgericht erfolgreich zu sein – und dann gleich mehrere Millionen Euro an Nachzahlungen auf einmal zu erhalten.

Akademische und juristische Rückendeckung für die AfD

Erika Steinbach, die Vorsitzende der DES, erklärte hierzu: „Gemäß dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts von 1986 und zudem der seit Jahrzehnten geübten eigenen Praxis der Bundesregierung und des Deutschen Bundestages stehen der Desiderius-Erasmus-Stiftung spätestens ab diesem Haushaltsjahr ganz eindeutig Fördermittel des Bundes zu!” Das habe die Bundesregierung durch das Bundesverwaltungsamt auf die Klage der Partei hin, bereits 2019 Fördermittel zu erhalten, selbst mehr als deutlich gemacht, als sie argumentiert habe, dass für das Kriterium der Dauerhaftigkeit – sowohl für die Bejahung, als auch für die Aberkennung – der Einzug oder Nichteinzug in den Deutschen Bundestag „in zwei aufeinander folgenden Legislaturperioden” entscheidend sei.

Der Anspruch der AfD auf diese existenziell wichtigen Bundesmittel basiere somit ab diesem Jahr nicht mehr alleine auf dem gewichtigen Urteil des Bundesverfassungsgerichts von 1986, wonach es der Gleichheitsgrundsatz gebiete, „alle dauerhaften, ins Gewicht fallenden politischen Grundströmungen in der Bundesrepublik Deutschland angemessen zu beteiligen”, sondern er beziehe nunmehr auch die praktizierten, jahrzehntelangen Fördergrundsätze des Deutschen Bundestages und der Bundesregierung bezüglich anerkannter politischer Stiftungen mit ein. Diese Position unterstreichen neben den genannten Staatsrechtlern und Juristen unter anderem auch der – einstmals dezidiert linke – Politologe und Hochschulprofessor Claus Leggewie ausdrücklich.

„Pure Willkür”

Auch ansonsten, so Steinbach, gäbe es keinerlei Kriterien, die eine Förderung der DES ausschließen könnten; trotzdem habe sich der Haushaltsausschuss nun angemaßt, in einer Protokollerklärung festzulegen, wer sich nach seiner Ansicht „rechtsstaatlich” verhält und damit „förderungswürdig” sei – und wer nicht. Und das, obwohl die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine kleine Anfrage der Grünen-Fraktion (Drucksache 19/28130) in der letzten Legislaturperiode bestätigt habe, dass die DES „rechtlich, personell, organisatorisch und finanziell unabhängig“ von der AfD sei – und zudem ausdrücklich auch kein Beobachtungsobjekt des Bundesamtes für Verfassungsschutz sei. Sie stünde der Stiftung lediglich ebenso nahe, wie die anderen Parteien „ihren“ Stiftungen. Zum zweiten Mal sei die AfD demokratisch in den Deutschen Bundestag gewählt worden, sie sei auch weder verboten noch verfassungsfeindlich. Es gäbe daher keinerlei Grundlage für die Willkür ihrer Nichtfinanzierung.

Der Haushaltsausschuss, so die DES-Vorsitzende, mache mit seiner eindeutig rechtswidrigen Protokollerklärung, die die DES von der Förderung arbiträr ausschließe, einmal mehr deutlich, dass ihm rechtsstaatliches und demokratisches Handeln fremd geworden sei. „Eigenmächtig maßt sich der Haushaltsausschuss an, festzulegen wer demokratisch sei. Das ist pure Willkür”, empört sich Steinbach. Und in der Tat: Es ist höchste Zeit, dass der Bundestages diesen fortgesetzten Rechtsbruch behebt. Wenn die anderen Parteien ein Problem mit der AfD haben, sollen sie sie endlich mit demokratischen Methoden stellen – jenen also, die sie sonst exklusiv für sich reklamieren.

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Trans-Wahn: Das Ampel-Selbstbestimmungsgesetz legalisiert die Selbstverkrüppelung Jugendlicher

24. Mai 2022 - 13:55
Kind mit Regenbogenfahne vorm Kopf (Symbolbild:Imago)

Mit Blick auf den allgegenwärtigen Trans-Hype und das bevorstehende „Selbstbestimmungsgesetz“ der Ampel-Regierung, das die Änderung des Geschlechts – quasi je nach Laune – ermöglichen soll, hat der Jugendforscher Dr. Martin Voigt einen kritischen Artikel veröffentlicht und die Thematik zudem nochmals in einem Interview vertieft. Voigt beklagt darin die starke Zunahme des Wunsches von Jugendlichen, sich ihres Geschlechtes zu entledigen. Noch vor zehn oder zwanzig Jahre seien es drei oder vier, heute jedoch Tausende von Jugendlichen, vor allem Mädchen, die meinten, im „falschen Körper” geboren zu sein. Voigt verweist dabei neben Alice Schwarzer, die sogar von Zehntausenden und von einer „Transmode“ gesprochen hatte, auch auf den (zumindest nach eigenen Angaben) Grünen-Anhänger Dr. Alexander Korte, der der „taz” Anfang des Monats gesagt hatte: „Ich würde eher von einem Zeitgeistphänomen sprechen. Trans ist offensichtlich eine neuartige Identifikationsschablone, für die es einen gesellschaftlichen Empfangsraum gibt. Und das spricht in erster Linie eine vulnerable Gruppe von weiblichen Jugendlichen an. 85 Prozent der trans Identifizierten sind ja biologische Mädchen.

Voigt warnte vor der irreversiblen Entfernung von Organen, bis hin zur Gebärmutter und den lebenslangen Folgen, die dies nach sich ziehe. Die Eltern seien außen vor, hätten keinen Zugang mehr zu ihren Kindern. In aller Regel handele es sich einfach um pubertätstypische Identitätsprobleme, oft aber auch um psychische Erkrankungen, die dem angeblichen Wunsch nach Geschlechtsumwandlungen zugrunde lägen. Mädchen seien zudem „massiv beeinflusst, durch euphorische Umwandlungsstories aus dem Internet“, und würden die drohenden Konsequenzen nicht überblicken.

Wider jede Lehrmeinung der Wissenschaft

In diesem Zusammenhang kritisiert Voigt auch, dass die Staatsmedien – etwa das ZDF –
die Agenda der Queer-und-Transgruppen völlig unkritisch übernehmen und den Wunsch von Kindern nach Geschlechtsumwandlungen als etwas völlig „Normales” verkaufen würden. Man müsse den Blick jedoch vielmehr auf die psychische Konstitution der Betroffenen richten: Dass Jugendliche ab 14 ihren Geschlechtseintrag ohne elterliche Zustimmung ändern lassen könnten, sei ein Irrsinn. Dabei sei dies lediglich der erste Schritt: Die Kinder gerieten so auf eine „Einbahnstraße” der Orientierungs- und Haltlosigkeit, auf der sie immer weiter gingen. Die Aktivistenblase, in die sie so hineinrutschen, ermuntert sie dann oftmals, entsprechende geschlechtsangleichende Operationen anstreben würden, bei denen sie sich die hormonproduzierenden Organe entfernen ließen. Die medizinischen Folgen einer solchen „widernatürlichen Hormonkur” seien jedoch noch gar nicht erforscht.

Wenn die Eltern sich diesbezüglich querstellten, gäbe es „rechtliche Winkelzüge, um die Kinder gegen die Eltern auszuspielen”, so der Jugendforscher. Mit Blick auf den „Queer-Beauftragten“ der Bundesregierung, Sven Lehman, der kürzlich behauptet hatte,
kein Arzt könne von außen attestieren, welches Geschlecht ein Mensch habe, konstatierte Voigt, immer deutlicher zeige sich „die Macht dieser Trans-Aktivisten” selbst in den höchsten Ebenen des Staates. Dort fielen dann derartige „lächerliche Behauptungen, die gegen jede Lehrmeinung aus der Medizin verstoßen”, so der Wissenschaftler.

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Schulfeste bald nur noch mit Steuerberater: Die Besteuerungsorgie rückt näher

24. Mai 2022 - 11:55
Größere Steuerlast – demnächst in allen Lebensbereichen (Symbolbild:Pixabay)

Hilfe, der Staat braucht Geld! Schneller als die ersten Waffen in die Ukraine liefern Olaf Scholz & Co. den Finanzämtern derzeit lukrative Denkanstöße für den immer tieferen Griff in die Brieftaschen und Konten der wehrlosen Bürgerinnen und Bürger. Was hat der Schweigsame mit seiner regierenden Panzerknackerbande denn nun wohl wieder vor? Tja, wie wir inzwischen alle wissen, kam unser aktueller Bundeskanzler mit einer schweren Sprachstörung zur Welt, weshalb er auf die Hilfe von Menschen, die für ihn sprechen können, stark angewiesen ist. Wir wissen also nicht, mit welcher Pflegestufe Scholz regiert – aber ein- und abkassieren, das kann er fraglos. Sogar ganz ohne Hilfe. Auch Christian Lindner spricht inzwischen schon fast wie Scholz, schrecklich gestelzt und vom Stakkato einer Phrasendreschmaschine unterlegt. Ist das ansteckend? Auch Lindner sagt bei gleichbleibendem Wortanteil immer weniger, seit er in der Ampel mitregiert; immer öfter entfleuchen ihm vage Andeutungen wie etwa die, dass demnächst das „Entlastungspaket” kommen würde, und das wirke dann auch gegen Fettflecken auf der Jacke und hülfe bei Verdauungsstörungen oder so ähnlich. Der Leser mir verzeihen – aber die Billig-Sprüche aus der Billig-Reklame sind von den billigen Sprüchen dieser billigen Regierung kaum zu unterscheiden.

Im deutschen Süden fragten unlängst ein paar Tageszeitungen süffisant, ob denn demnächst Steuerberater für Schulfeste benötigt werden würden. Tja, und so abgebrüht, wie die Grünen nun mal sind, tut in Baden-Württemberg Landesvater-Darsteller Winfried Kretschmann dann stets so, als ob ihm „Bürokratieabbau” und „Entlastung der Bürgerinnen und Bürger” so sehr am Herzen liege, dass er fast schon schlaflose Nächte wegen der deutschen Überregulierung und staatlicher Zwangsberaubung mit höchsten Strompreisen, Steuern und Abgaben durchlitte. Hauptsächlich bei den abartigen Benzinpreisen spielen die Grünen stets fiesestes „Good Cop – Bad Cop”, so als hätten sie als die schlimmsten ideologischen Einpeitscher und fanatischsten Autohasser mit all dem teuren Sprit nicht das Geringste am Hut – aber sie möchten uns doch allen so gerne helfen! Tatsächlich zieht hinter den Kulissen der kaputten, weil nur noch Grün blinkenden Ampel ein schweres Unwetter herauf. Der interne Streit um die Belastung der Bürger steht kurz bevor, und die jetzt startenden 9-Euro-Schonfristtage sind nur eine billige Show für geplante drei Monate – danach ist Zahltag, liebe Bürgerinnen und Bürger! Und diesmal rauben wir auch der Oma ihr klein‘ Häuschen!

Enteignungen im grünen Ländle

Achtung: Der Zensus marschiert nun durch deutsche Wohnzimmer, danach folgt dann eine typisch linke Neid-Enteignungsdebatte. Erben und Witwen, die es wagen, noch allein in Häusern leben, werden dann an den medialen Kampagnenpranger gestellt werden: Ungünstige Umweltbilanz, unsoziales Verhalten, weil viel zu viel Wohnraum für einen allein, sinnlos Heizen für Alleinstehende, und so weiter, und so fort. Nur die Beamtenwitwe, die bereitwillig fünf Afrikaner und drei Muslime zu sich ins Haus holt, ist eine gute Systemseniorin! Wer jedoch nicht freiwillig Wohnraum rausrückt, den wird Kevin Kühnert zum Abschuss bei kommenden Enteignungen freigeben. Wetten, dass…?!

Doch zurück ins grün regierte Ländle. Dort ist die Debatte um das am 1. Januar kommende neue Umsatzsteuergesetz voll entbrannt. Und selbst übliche Mainstream-Medien ahnen, daß da ein neues Monstrum in den Finanzämtern an der Kette reißt und raus will, um den Bürgern die Beine wegzubeißen. Der nächste fiskalische Kettenhund fletscht die Zähne und bellt brutal: Ein Umsatzsteuergesetz nach EU-Vorgaben! Stichwort „Good Cop – Bad Cop” wieder. Die Grünen: Wir können nichts dafür, das kommt von der EU, der wir ja bedingungslos folgen wollen und sollen, in der wir als deutsche Diätenhansel ja die Steuereinpeitscher und „Green-Deal”-Vordenker sind! Haha! Also, was sagt „Guhter Onkelz”-Sänger Kretschmann? Das sei nun aber ein „absoluter Ausfluss von Überbürokratiserung”! So kann man es überall lesen. Aha. Scholz reibt sich längst die Hände – und sie alle an den fiskalischen Schalthebeln der Macht freuen sich diebisch auf die nächste Abkassierrunde, für welche sie schon überall heimliche Detailpläne schmieden – natürlich im Namen der EU.

Bis zur Basis heruntergebrochener Quatsch

Die europäische Nullzins-Enteignungs-Gemeinschaft hat sich nämlich folgendes ausgedacht: Alle Leistungen, die auch von fremden Dienstleistern erbracht werden könnten, sind ab Januar dann grundsätzlich als kaufmännische Kommerztätigkeit einzustufen. Ein Bauhof der Stadt pflegt den Friedhof – aber weil das theoretisch ja auch ein Gärtnereibetrieb tun  könnte,  ist – zack! – die Umsatzsteuer fällig! Damit aber werden fortan auch die Kommunen selbst belastet. Zu Recht wittert Kretschmann daher ein politisches Eigentor der lebensfremden und mehrheitlich ohnehin strunzdummen Brüsseler Eurokraten. LOL! Das Gelächter hört aber spätestens auf dem Dorf, in der Schule oder beim Jahrestreffen des Kaninchenzüchtervereins schlagartig auf – denn der ganze Quatsch wird heruntergebrochen bis zur untersten Basis: Schüler backen Kuchen, Landfrauen bieten Schmalzbrote für Wanderer an, Vereine haben bei ihren Sitzungen privaten Kartoffelsalat plus Bratwurst und Hacksteak auf und vor dem Grill; wird auch nur ein kleiner Kostenbeitrag erhoben, greift das Umsatzsteuergesetz nach aberwitzigen EU-Regularien. Nun können sich bald Landfrauen, Vereinsvorstände und Freizeitsportler sowie Schülerinitiativen Handbücher über die Mehrwert- oder Umsatzsteuer kaufen. Auch mathematische Pfeifen sollten sich mit der Prozentrechnung anfreunden (und vor allem etwas über den Unterschied zwischen 7 und 19 Prozent lernen).

Und trotzdem dürfen wir feixen und grinsen – denn diesmal trifft es tatsächlich auch die Richtigen, nämlich den Staat selbst. So wettert etwa der Präsident des baden-württembergischen Gemeindetags, Steffen Jäger, dass die Kapriolen zur neuen Umsatzbesteuerung zu „Erschwernissen bei der öffentlichen Leistungserbringung” führen dürften. Das in den Medien kurz herumgegeisterte Besteuern von Kuchen in der Schule war nämlich nur eine plakative Facette als Aufregen; die Folgen sind weitaus universeller, sie betreffen nämlich auch behördliche und hoheitliche Verwaltungsakte: Sämtliche Gebühren, auch beim Erstellen von Geburtsurkunden und Führerscheinen, stünden dann ebenfalls zur Disposition und würden steuerpflichtig. Und hier gefriert uns unser Lachen wiederum auf den Lippen – denn die Verwaltung wird niemals auf diesen Kosten sitzen bleiben wollen, sondern sie gibt diese an uns weiter und wird uns zu ohnehin ständig steigenden Gebühren dann auch noch satte Mehrwertsteuersätze obendrauf knallen. Mit der Folge, dass die allgegenwärtigen Teuerungen auch bei Behördengängen und Verwaltungsgebühren durchschlagen. Denn wo immer die Umsatzsteuer gilt, gilt auch die simple Formel: Den Letzten beißen die Hunde!

Wetterleuchten kündigt den großen Sturm an

Und das ist noch längst nicht alles: Zufällig entschied gerade auch das politisch gesteuerten Regierungs-, äh, Bundesverfassungsgericht  daß nach vielen Jahren heftiger Gegenwehr des deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes nun auch die Hotelbranche zur Strecke gebracht werden darf: Geld her  oder Insolvenz und Schnauze halten! So in etwa lautet das Urteil des abhängigen Antibürgerjustizaufsichtforums der Berliner Republik mit Sitz in Karlsruhe. Ab sofort werden in etlichen Städten und Kommunen Reisende fortan fürs Übernachten unsittlich extra zur Kasse gebeten: Citytax, Kulturförderabgabe oder Beherbergungssteuer – der Gang zum Gericht, um mit juristischer Hilfe und geballtem Protest diesen Steuerwucher zu stoppen, brachte am Ende nichts. Das Verfassungsgericht entschied nämlich nun in seiner parteienhörigen, willfährigen Bräsigkeit, dass diese leider vielfach übliche Abkassierpraxis Rechtens sei. Die dank Corona heftig gebeutelte Branche muß nun also auch diese hässliche Kröte schlucken – und andere Länder und Kommunen werden dies erwartbar bald als Anregung verstehen, um Reisende – feisten Wegelagerern gleich – nun auch flächendeckend durch neue Steuern auszuplündern.

Insider munkeln bereits in düsterer Vorahnung, dass all dies nur ein harmloses Wetterleuchten am Horizont seien, welches das heraufziehende schwere finanzpolitische und steuerliche Unwetter abkündigt. Und in der Tat: Dank der öffentlichen Neuverschuldung und der unendlichen Geldgier der handelnden Politakteure dürften wir heftigen Stürmen und Tornados entgegengehen und -sehen. Es kommen wohl astronomisch hohe Steuern, Abgaben und durchdrehende Preisspiralen auf uns zu. Sicher ist nur soviel: Das kann und wird nicht gut gehen. Es wird Verteilungs- oder womöglich echte Straßenkämpfe geben, Unruhen mit geplünderte Läden, öffentlicher Aufruhr und Gewalt – denn eine in die Armut getriebene Bevölkerung wird sich zwangsläufig ab einem gewissen Punkt wehren. Sie wird aggressiv werden, und auch wenn man es sich nicht vorstellen kann: Selbst Deutsche, die sich auf Befehl der Regierung morgens blau anmalen würden, wenn es „die Mehrheit“ auch so macht, können irgendwann die Geduld und Beherrschung verlieren, können gar ausrasten und randalieren. Lustig ist das alles dann leider nicht mehr, wenn es so weit ist. Die Frage ist nur, wann der Leidensdruck zu groß wird und dem dem Untertanenmichel hierzulande der Kragen platzt.

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„Einmal Sushi mit Ketchup, bitte!“

24. Mai 2022 - 9:55
Wenn Almans kochen, dann gefälligst ohne kulturelle Aneignung! (Symbolbild:Pixabay)

Sollte man einmal die Gelegenheit haben, in Osaka traditionelles Sushi zu essen, dann empfiehlt es sich kaum, ein Tütchen Ketchup aus der Tasche zu holen um es über den köstlichen Röllchen zu entleeren. Die Japaner stellen die besten Küchenmesser der Welt her, der Koch könnte aufgrund gekränkter Ehre zu einem davon greifen. Oder er schickt als Gruß aus der Küche ein Häppchen Kugelfisch, welches der Azubi im ersten Lehrjahr gerade filetiert hat. In koscheren Restaurants gibt es zwar keinen Kugelfisch, aber ebenfalls einige No-Gos: Auf Kräuterbutter zum Steak wartet man vergeblich und auch die Bestellung von Ei mit Speck dürfte ins Leere laufen. Seitdem ich in Amsterdam einmal beim Inder Lamm gegessen habe, weiß ich, was „scharf“ bedeutet. Um mir keine Blöße zu geben, aß ich tränenüberströmt, aber mit Todesverachtung zuende – der Kellner war so höflich, mich mit ausreichend Brot zu versorgen.

Andere Küchen, andere Sitten – und als Gast empfiehlt es sich, entweder von vornhinein zu verzichten oder die Sache tapfer durchzuziehen. Notfalls muss man eine exotische Allergie ins Spiel bringen, um sich höflich aus der Affäre zu ziehen. Aber daheim, am heimischen Herd möchte ich dann doch gern selbst entscheiden, was ich essen will: Sushi mit Erdbeermarmelade, Chili con Carne mit Mais oder schlabberweiche italienische Nudeln mit drei Pfund Parmesan – mein Bauch, meine Regeln! Den Koch in Osaka wird es nicht stören, es sind nicht seine Töpfe und Teller, die ich entweihe.

Die Kulturredaktion mancher Tageszeitung jedoch interessiert das anscheinend sehr wohl, flankiert von zahlreichen Aktivisten. Die Diskussion um „kulturelle Aneignung“ geistert nun schon eine Weile durch die Medien, erst ging es um Frisuren und Kleidung, jetzt ums Essen. Die „Rassentrennung“ nimmt wieder Fahrt auf, nur diesmal unter anderen Vorzeichen. So etwa auch bei der Hamburger „Zeit”:

(Screenshot:Twitter)

Wobei ich mich stets frage, wen – außer ein paar Puristen – es bitte stört, wenn ich morgen beschließe, Kimono zu tragen oder die Kochtopffrisur der südamerikanischen Guarani? Wo sollte das auch enden? Schon seit dem Mittelalter erreichen Deutschland exotische Stoffe aus Nordafrika. Und bei unseren Lebensmitteln gibt es einige Beispiele gelungener Integration. Kartoffeln und die deutsche Küche lieben sich heiß und inniglich.
In den letzten Jahren wurde hart daran gearbeitet, uns Migration als Bereicherung zu verkaufen. Wir sollen über gestiegene Kriminalitätsraten und Clanbildung in den Großstädten hinwegsehen. Den Zustand in deutschen Schulen, in die zwar kein gutverdienender Grüner seine eigenen Kinder schicken mag („wegen der Förderungschancen”), in denen deutsche Kinder aber in der Minderheit sind. Was uns immer noch mit der Einwanderung versöhnt hat, ist das Stückchen Urlaub in der Gastronomie. Mir erschien es so, als sei Zuwanderung für viele Grüne und Linke ein einziges Folklorefest mit netter Musik und Volkstänzen.

Jetzt nehmen sie uns auch noch das. Ab in die Eintönigkeit! Dürfen Deutsche jetzt nur noch Eisbein mit Knödeln essen (um dann danach dafür auch noch verspottet zu werden?). Nichts gegen Knödel, die liebe ich heiß und fettig – aber Essensapartheid braucht nun wirklich niemand. Im propagierten „bunt“ ist keine Flexibilität vorgesehen, alles soll sich hübsch an seinem Platz aufhalten, damit man genau weiß, wieviel Rederecht und Buntheit jedem zusteht. Denn eines steht ebenso fest: Die ganz straffen Regeln gelten natürlich nur für Weiße. Die sind offenbar toleranter… denn sollte irgendwo in Kenia ein Afrikaner die Idee haben, eine Bratwurstbude aufzumachen, würde das keinen Deutschen stören – warum auch? Wenn er dann noch eine deutsche Fahne an die Braterei hängt, würden Touristen begeisterte Selfies an die Lieben in Frankfurt und Bochum schicken.

Nicht mehr bunt, sondern ergraut

Die No-Go-Areas in Deutschland haben hingegen so gar nichts mehr Buntes an sich. Schon vor ein paar Jahren fiel mir auf, dass es nirgends so wenig multikulturell zugeht wie etwa in Duisburg-Marxloh, es sei denn, man versteht darunter zwei oder drei deutsche Discounter als Farbkleckse. Andere Migranten, so etwa Italiener oder Chinesen, sind dort längst weggezogen, weil sie sich lieber in die deutsche Gesellschaft integrieren als in eine islamisch dominierte. Auch die eher westlich geprägten Türken zieht es weiter in den Norden Richtung Niederrhein. Marxloh ist nicht bunt, sondern ergraut – es wirkt zunehmend verwahrlost.

Ob ein Journalist der „Zeit” oder eine grüne Politikerin hier – oder in den anderen ethnisch-religiösen Monokulturen – auf Dauer leben wollte? Eine Zeitlang könnte man sich dass eventuell noch als eine Art Bohème schönreden, wo alles so „herrlich authentisch” ist – was dem Bewohner einer modernen türkischen Großstadt wohl ein irritiertes Kopfschütteln abnötigen würde. Denn es ist schon merkwürdig, wie man das schäbige Äußere eines solchen Stadtteils ernsthaft mit der eigenen Migrationsromantik in Einklang bringen kann. Es sei denn, man akzeptiert es als gegeben, dass Migranten grundsätzlich in einer solchen Umgebung leben möchten. Aber spätestens, wenn die Planung einer Familie ansteht, ziehen unsere Folkloristen dann weiter – sie können es sich schließlich leisten.

Und dann wissen sie genau, was gut und richtig ist, schließlich sind sie kurzfristig in die exotische Welt abgetaucht. Da fühlt man sich doch gleich dem unerfahrenen Nachbarn gegenüber ein bisschen überlegen – und wenn es nur um die Zubereitung einer indischen Reispfanne zum Abendessen geht. Oder jemand eine Scheibe Ananas auf seinen Toast legt, was der hawaiianische Schamane, den man auf der letzten Rucksacktour kennengelernt selbstverständlich nie tun würde. Ab jetzt gibt es sicherheitshalber nur noch Haferflocken mit Trockenpflaumen zu essen, da kann dann nichts mehr schief gehen.

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Kulturelle Ent- & Aneignung: Zu viele Weiße im deutschen Fernsehen

23. Mai 2022 - 20:20
Heinz Schenk bei „Fröhlich eingeschenkt“ (Foto:Imago)

In der „Spiegel”-Rubrik „Diversität & Unterhaltung schreibt ein nicht ganz so weiser Herr Mohamed Amjahid aus Frankfurt am Main: „Hollywood macht Druck aufs deutsche Fernsehen”. Im Text dann drückend, drückender, am drückendsten: „Studien zeigen: Die besten Quoten bringen Shows, die divers besetzt sind – Netflix und Co. haben deshalb schon länger umgestellt und zeigen immer mehr nicht weiße und queere Charaktere. Aber was ist mit Deutschland?

Da nun Studien kein zuverlässiges Mittel sind, um einen Sachverhalt zweifelsfrei als wahr festzustellen, habe ich einen sehr viel besser geeigneten Experten für Umfragen um eine Stellungnahme gebeten. Der weise Mann macht auf folgende Mängel in Herrn Mohamed Amjahids Behauptung aufmerksam: Erstens heiße es „Bollywood” und nicht „Hollywood”. Bollywood mache keinen Druck aufs deutsche Fernsehen, sondern auf die Presse. Die deutsche Presse bringe zu viel von und über nicht ganz so weise Männer, die Mohamed und Amjahid heißen. In Indien habe man daher schon länger umgestellt und lasse immer mehr Artikel von ganz normalen Ranjids schreiben. Zweitens gebe es in Deutschland kaum noch eine Show, die nicht divers besetzt sei, wie man an der Jury bei der televisionären Unterhaltungsdarbietung „Laß uns tanzen” (ukrainisch: „Let’s dance”) exemplarisch sehen könne. In dieser Sendung würden alle Vorurteile, die man als Weißer über nicht so weiße „die Menschen“ haben kann, eindrücklich als zutreffend bestätigt.

Wo die hautfarbliche Diversität in teledeutschen Unterhaltungssendungen nicht besonders ausgeprägt sei, z.B. bei Jetztzeit-Übertragungen aus dem deutschen Bundestag, besteche immer noch die Diversität der verschiedenen deutschen Dialekte. Und drittens, so der Experte für solche Umfragen, die jeder Studie haushoch überlegen sind: Netflix befinde sich auf dem absteigenden Ast. Der sogenannte Wokismus (von ukrainisch „woke“ – „erwacht”) gehe immer mehr vormals begeisterten Netflix-Abonnenten derartig auf die Nerven, daß sie ihre Abos kündigten. Sogar Elon Musk habe sinngemäß bereits behauptet, er wolle sich lieber die Augen ausstechen, als auch nur noch mit einem dieser „woken” Netflix-Machwerke seine kostbare Zeit zu vergeuden. Netflix sei Unterhaltung für Penner und völlig ungeeignet für den Erwachten. Mit Deutschland sei insofern jedoch alles in Ordnung, gerade angesichts der Unterhaltungsdarbietungen der Öffentlich-Rechtlichen. Der Deutsche penne eben gern, weswegen er in Karikaturen seit etwa 200 Jahren mit einer Schlafmütze auf dem Kopf und einer trüben Talgfunzel in der Hand gezeichnet werde.

Die Fußgängerzone als weißdeutsche Erfindung

Die „kulturelle Aneignung” ist tatsächlich ein grassierendes gesellschaftliches Problem geworden, wie sich in der Fußgängerzone einer jeden größeren Stadt in Deutschland unschwer feststellen läßt. Die „kulturelle Aneignung“ ist schließlich das Resultat einer „kulturellen Enteignung”. Weiße Deutsche sind hier ganz klar enteignet worden. Die Fußgängerzone ist eine weißdeutsche Erfindung aus einer Zeit, in der die Fußgängerzone von Weißdeutschen für Weißdeutsche konzipiert wurde, damit die sich dort begegnen, um sich gegenseitig mit „Sie“ anzureden und gegebenenfalls den Hut zum Gruße voreinander zu ziehen, ehe sie sich auf einer der Sitzbänke niederlassen, um in sozialverträglichem Tonfall gesittete Konversation zu betreiben. Dieses Konzept sei bei der „kulturellen Aneignung“ der weißdeutschen Fußgängerzone leider unter die Räder gekommen, so daß immer weniger Weißdeutsche die Fußgängerzonen in ihren Innenstädten aufsuchen wollen.

In Frankfurt am Main, der „Heimatstadt” von Mohamed Amjahid, stellen die Weißdeutschen sogar nur noch die größte Minderheit. Unter den alteingesessenen Frankfurtern sprächen viele recht traurig von „Heimatverlust”, verzögen sich in ihre Wohnzimmer und die Gärten hinter den Häusern, so vorhanden, und schauten sich dort alte Unterhaltungssendungen an. „Der Blaue Bock“ mit Heinz Schenk sei immer noch sehr beliebt. Frustriert schütteten die Alteingesessenen „Äppelwoi“ aus ihrem „Bembel“ in sich hinein, um den Verlust zu ertragen. Daran, daß der schwarzweiße Heinz Schenk nicht „queer rüberkomme“ störe sich keiner. Aus heutiger Sicht sei das direkt ein Skandal.

Welches Ausmaß die „kulturelle Aneignung“ bereits angenommen hat, verdeutlichte kürzlich eine Szene auf dem Kurfüstendamm in Berlin, der nach dem Kurfürsten Bokassa benannt wurde, wie ein von Netflix gesponsertes Hinweisschildchen unter dem Schild mit dem Straßennamen erläutert. Ein glänzender, weißdeutscher Mercedes stoppte im Halteverbot, ein weißdeutscher Chauffeur stieg aus, eilte um den Wagen herum und öffnete die hintere rechte Tür. Dem weißdeutschen Wagen entstieg ein nicht so ganz weißer Mensch in einer farbenprächtigen afrikanischen Stammestracht, der ärgerlich auf die Glashütte-Herrenuhr an seinem Handgelenk tippte und den weißen Chauffeur mit dem Wort „Punklichkeit“ anblaffte, ehe er ihm eine Kopfnuß verpasste, woraufhin der weiße Chauffeur sich verneigte, um sich für die Kopfnuß zu bedanken und Besserung zu geloben. Ein Experte für Sozialpsychologie analysierte die Szene und kam zu folgendem Ergebnis: Der Unwirsche in der afrikanischen Stammestracht habe sich nicht nur den weißen Mercedes und die Glashütte-Herrenuhr kulturell angeeignet, sondern auch das weiße Konzept der Sklavenhaltung. Sein Resümee: Der weiße Chauffeur ist „kulturell enteignet“ worden.

Rassismus?

Unterscheiden muß man zwischen „Kultur” und „Rasse”. Die Behauptung, es gebe gar keine Rassen, weil alle Rassen nur „die Menschen” seien, folgt einer allzu durchsichtigen Gleichheitsagenda. Dieselben Leute, die heute behaupten, es gebe keine Rassen, reden nämlich durchaus von Berhardinern und Dackeln, von Collies und Münsterländern – und nicht einfach von „die Hunde”. Im Zusammenhang mit der „kulturellen Enteignung“ respektive der „kulturellen Aneignung“ ist die Nützlichkeit des Kampfbegriffs „Rassismus” im Sinne der Agenda leicht zu erkennen. Es ist nämlich so: Ob eine Kultur überlebt oder nicht, hängt nicht von der Hautfarbe und der Nasenform derjenigen ab, die sie leben. Die „enteignete Kultur“ wäre dann kein Problem, wenn sie verlustfrei als „angeeignete Kultur“ wieder auftauchen würde. Taucht sie aber nicht.

Die deutsche Kultur verschwindet einfach in einem schwarzen Loch. Das schmerzt den deutschen Weltbürger von heute. Seiner Kultur hat die geliebte Welt nämlich sehr viel zu verdanken. Und zwar bei weitem nicht nur Negatives. Das gilt auch für Afrika. Das Positive überwiegt. Das geht beim Buchdruck los, geht mit medizintechnischen und pharmazeutischen Erfindungen weiter – und hört beim Verbrennungsmotor, dem Düsentriebwerk und dem Computer noch lange nicht auf. Die deutsche Sprache ist zudem eine der präzisesten überhaupt. Weswegen sie ja auch mutwillig „kastriert“ wird. In ihr läßt sich nämlich sehr differenziert denken. Je größer der Wortschatz, desto differenzierter. Oder Kunst, Literatur – und Musik: Johann Sebastian Bach ist unangefochtener Musikweltmeister seit weit über 250 Jahren. Das wird von Japan über Russland bis nach Australien auch so anerkannt.

Daß sich Deutsche heute für die „Spiegel”-Artikel eines Herrn Mohamed Amjahid interessieren und gebannt wie das Kaninchen auf die Schlange stieren, wenn sie wieder hypnotisiert werden mit der Botschaft, sie seien kulturelle Eigenbrötler und Rassisten, die der Läuterung bedürfen, auf daß sie dereinst den Eingang ins Himmelreich der bunten Vielfalt fänden, fußt auf der deutschen Geringschätzung ihrer eigenen Kultur gegenüber, die bemerkenswerterweise nirgendwo weniger geschätzt wird als in Deutschland selbst. Das ist der Teig, aus dem Herren wie Mohamed Amjahid ihre bescheidenen Textbrötchen backen. Auch wenn Weiße weltweit eine Minderheit von derzeit – ich glaube acht Prozent – der Weltbevölkerung stellen, ist, ohne das hier in den Mittelpunkt einer kulturellen Betrachtung rücken zu wollen, bemerkenswert, wie schnell solche Herren wie Mohamed Amjahid eine ihrer Lieblingsvokabeln vergessen, sobald es um Weiße – hierzulande also um ethnische Deutsche – geht: Minderheitenschutz.

Deutscher Fundamentaldachschaden

Weiße scheinen die einzige Minderheit auf der Welt zu sein, für deren Schutz sich niemand interessiert. Und um eine andere Lieblingsvokabel solcher Figuren wie Herrn Mohamed Amjahid zu verwenden: Das ist Rassismus. Und zwar antiweißer Rassismus. Da können die linken Weltmoraldesigner herumplärren wie sie wollen. Die Behauptung, nur Weiße könnten Rassisten sein, ist eine präferenzutilitaristische Behauptung, ein zivilreligiöses Dogma im Dienste einer Agenda, die mit Gerechtigkeit und Minderheitenschutz überhaupt nichts im Sinn hat, mit „Ermächtigung” hingegen alles. Und diese Behauptung ist sehr gut zu belegen.

Nochmals: Die „kulturelle Enteignung“ der Deutschen wäre also kein Problem, wenn die enteignete Kultur als „angeeignete Kultur“ woanders wieder zum Vorschein käme. Die Agenda, welcher Herr Mohamed Amjahid das Wort redet, hat mit Kultur in Unterhaltungsshows nichts zu tun. Herr Mohamed Amjahid redet ganz banal einem ordinären Rassismus das Wort. Im Grunde ist er der Vertreter einer Geisteshaltung, gegen die zu sein er lediglich vorgibt, indem er sich hinter der filmischen Unterhaltungskultur versteckt. Dabei ist es so: Wer die Vielfalt der Kulturen, mit welcher unsere schöne Welt so bunt und farbenprächtig gesprenkelt ist, zu einem einzigen, unterschiedslosen grauen Einheitsbrei verrühren will, kann im wahrsten Sinn des Wortes nicht der Hellste sein.

Amjahid ist marokkanischer Abstammung und lebt in Frankfurt am Main. Er schreibt eine Kolumne für die „taz”, was so viel heißt, wie daß der deutsche Fundamentaldachschaden zugleich das Fundament seiner Einkünfte darstellt. Eine Marktlücke, die es so leicht wie in Deutschland nirgendwo sonst zu entdecken gegeben hätte. Das hat er eben ausgenützt. Vielleicht entschließt er sich eines Tages, seinen Erfolg in Marokko zu wiederholen. Ich sehe die Rubrik in der „Gazette Du Maroc“ bereits vor mir: „Diversität & Unterhaltung”. Dann die Schlagzeile von Mohamed Amjahid: „Babelsberg macht Druck aufs marokkanische Fernsehen.“ Text: „Studien zeigen: Die besten Quoten bringen Shows, die divers besetzt sind – Netflix und Co. haben deshalb schon länger umgestellt und zeigen immer mehr nicht marokkanische und queere Charaktere. Aber was ist mit Marokko?“ – Toi-toi-toi, Mohamed Amjahid. Sie werden sich bestimmt mit großem Erfolg beliebt machen.

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Von wegen Verschwörungstheorie: Die Weltgesundheitsdiktatur ist zum Greifen nah

23. Mai 2022 - 18:35
Die Strippenzieher (Symbolbild:Shutterstock)

Die Schweiz ist derzeit in doppelter Hinsicht Kondensationspunkt internationaler Planspiele mächtiger Interessengruppen, die auf zwei Konferenzen erneut möglicherweise gravierende und einschneidende Weichenstellungen einleiten. Zum einen das gestern gestartete Weltwirtschaftsforum in Davos, das in diesem Jahr eher einem Kriegsgipfel gleicht, da es voll im Schatten der Ukraine-Krise steht. Und zum anderen, weitaus folgenschwerer, die Weltgesundheitsversammlung in Genf, das Leitungsorgan der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Dort werden als eines der wichtigsten Themen die von den USA bereits zu Jahresbeginn eingesandten Änderungsvorschläge zu den Internationalen Gesundheitsvorschriften, die die völkerrechtliche Grundlage für das Handeln der WHO bilden, behandelt.

Die US-Vorschläge sehen bekanntlich eine massive Ausweitung der WHO-Befugnisse vor, die de facto auf das Ende der nationalen Souveränität eines jeden UN-Mitgliedsstaates hinauslaufen, in dem künftig auch nur der Verdacht eines potentiellen „Gesundheitsnotstands” – wegen was auch immer – besteht. Dieser Notstand soll vom Generalsekretär der WHO künftig quasi nach Gutdünken ausgerufen werden. Zudem wird auch der „mittlere Gesundheitsalarm“ eingeführt, ohne dass definiert würde, was damit konkret gemeint ist. Und schließlich können auch die jeweiligen Regionaldirektoren der WHO einen regionalen Gesundheitsnotfall erklären. Die Befugnisse des bereits existierenden Notfallkomitees werden dahingehend modifiziert, dass darin nun auch „Experten“ aus Ländern vertreten sein müssen, die vom angeblichen Gesundheitsnotstand in irgendeiner Weise betroffen sein könnten.

Vollends entgrenzte WHO-Macht

Damit sind nicht nur die unmittelbaren Nachbarn gemeint, sondern theoretisch jeder Staat der Welt, denn irgendeine Mitbetroffenheit lässt sich immer konstruieren. Die WHO muss die Regierungen der betreffenden Staaten auch nicht mehr konsultieren, sondern lediglich informieren, was im Klartext bedeutet, dass ihnen allenfalls noch die Übernahme der Gesundheitspolitik ihrer Länder durch die WHO mitgeteilt wird. Die folgenschwerste Änderung dürfte sich jedoch in Artikel 9 finden: künftig können Meldungen über angebliche Gesundheitsnotfälle in einem Land nicht mehr nur von dessen Regierung, sondern faktisch von jedem Wissenschaftler, Thinktank oder Labor an die WHO gemeldet werden und deren Eingreifen auslösen. Die bislang noch bestehende Pflicht, diese Meldungen bei der Regierung zu verifizieren, bevor die WHO aktiv wird, entfällt vollständig.

Um all dies zu überwachen, soll ein „Compliance-Komitee“ eingeführt werden. Dieses soll aus – selbstverständlich von niemandem gewählten und somit ebenfalls demokratisch illegitimen – regionalen „Experten“ bestehen, die beurteilen, ob die die Länder die neuen Regeln auch entsprechend umsetzen. Weigert sich eine Regierung, ihr Land der WHO auszuliefern oder bestreitet sie gar die Existenz des angeblichen Notstandes, kann das Technokratenkomitee die Auszahlung internationaler Gelder verweigern.

Absurder Automatismus

Aus alledem ergibt sich der absurde Automatismus einer künftigen Willkürherrschaft. Wenn fortan beispielsweise irgendein – etwa von denselben NGO’s oder Institutionen wie die WHO selbst finanziertes – Labor und seine assoziierten wissenschaftlichen Netzwerke zu dem Schluss gelangen, in irgendeinem Land sei ein schwerwiegender gesundheitlicher Notfall aufgetreten, und dies an die WHO melden, kann diese nach Belieben – auch umgehend – einschreiten und ohne Rücksprache mit der Regierung des Landes das seine Maßnahmen in Gang setzen, mit den subsequenten Einschränkungen der nationalen Souveränität in dem  betreffenden Lan. Verweigert dieses seine gesundheitspolitische Entmachtung zugunsten der WHO, wird sie weltweit geächtet, sanktioniert und von Zahlungsflüssen abgeschnitten. Dies wird kaum eine Regierung riskieren – schon gar nicht in den ärmeren Ländern.

Somit wird man also wahrscheinlich in naher Zukunft eine Lawine aus gesundheitlichen Notfällen sehen, die die WHO veranlasst, mit ihrer Expertise einzugreifen, den Menschen medizinische Behandlungen, einschließlich Impfungen, aufzuzwingen – ohne dass überhaupt erwiesen wäre, ob das alles nötig war. Dieses System wäre schon dann alptraumhaft, wenn die WHO eine demokratisch legitimierte, transparent besetzte Instanz wäre, die irgendeiner juristischen Kontrolle unterworfen ist. Das Gegenteil ist der Fall – wie sich auf fatale Weise bei Ausrufung der Corona-Pandemie gezeigt hat: Die Organisation ist zum größten Teil finanziert und beherrscht von NGO’s und Milliardärsstiftungen – vom gewichtigen Einfluss Chinas ganz abgesehen. Vor allem der Hauptgeldgeber der WHO, die Bill-und Melinda-Gates-Stiftung, kann damit im stillen Kämmerlein darüber entscheiden, wann wo eine „Pandemie“ oder „Gesundheitsbedrohung“ auszurufen ist – um dort dann etwa Impfstoffverabreichungen auszurollen, an denen dieselbe Stiftung die Patente hält oder gleich deren Hersteller beherrscht.

Klandestine Architekten

Die üblichen Verdächtigen können sich dann einmal mehr als Retter ganzer Kontinente aufspielen, vor allem aber Profit machen. Es ist tatsächlich ganz genau so, wie es im Jahr 2020 weitgehend als Verschwörungstheorie abgetan und lächerlich gemacht wurde; die objektiven Fakten lassen keinen anderen Schluss zu. Und damit das neue Procedere nach den Vorstellungen der in Genf Konferierenden klandestinen Architekten der neuen planetaren Gesundheitsdktatur so schnell wie möglich in Gang kommt, ohne dass es allzu vielen Staaten oder gar der internationalen Öffentlichkeit bekannt wird, sehen die US-Vorschläge vor, dass die Änderungen bereits nach sechs Monaten – also schon zum Ende des Jahres – in Kraft treten. Einwände, die nach dieser Frist geltend gemacht würden, wären wirkungslos.

All dies ist die Handschrift der Biden-Administration, die für alles steht, was Donald Trump zu Recht im letzten Viertel seiner Amtszeit zu bekämpfen versuchte. Und da nicht anzunehmen ist, dass sich eine nennenswerte Anzahl von Staaten, schon gar nicht die armen Länder, die das Hauptziel dieses Vorstoßes sind, gegen eine von den USA massiv betriebene Initiative stellen werden, scheint der Weg in die Gesundheitsdiktatur vorgezeichnet.

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