Bundespräsident Gauck: Deutschland steht an der Seite der Unterdrückten.

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Bundespräsident Gauck: Deutschland steht an der Seite der Unterdrückten.
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Bundespräsident Joachim Gauck:


"Deutschland steht an der Seite der Unterdrückten"


Gauck betont, er habe bei seinem dreitägigen Staatsbesuch in Norwegen auf allen Ebenen ein Ja zu einem aktiven Deutschland gehört. Er fordert, zur Abwehr von Aggressoren "den Einsatz militärischer Mittel nicht von vornherein zu verwerfen".


Aus einem heute bei Deutschlandradio Kultur veröffentlichten Gespräch von Redakteur Hans-Joachim Wiese mit Joachim Gauck hier auszugsweise die relevanten Aussagen:

Gauck: Ja, ich habe die Bemerkung der Ministerpräsidentin gut verstanden, denn ich habe das Gefühl, dass unser Land eine Zurückhaltung, die in vergangenen Jahrzehnten geboten war, vielleicht ablegen sollte zugunsten einer größeren Wahrnehmung von Verantwortung, und da können wir von Norwegen zum Beispiel auch lernen.

Wiese: Sie haben ja schon auf der Münchner Sicherheitskonferenz sich für mehr deutsches internationales Engagement ausgesprochen. Bedeutet dieses internationale Engagement in Ihrem Sinne auch militärisches Engagement?

Gauck: Erst einmal meine ich nicht das, was Deutschland in vergangenen Jahrhunderten oder in dem Jahrzehnt des Krieges an den Tag gelegt hat: deutsches Dominanzgebaren. Das Gegenteil ist gemeint. Es ist im Verbund mit denen, die in der Europäischen Union oder in der NATO mit uns zusammengehen, ein Ja zu einer aktiven Teilnahme an Konfliktlösungen im größeren Rahmen. Wenn die Bundesregierung jetzt sehr aktiv ist im Ukraine-Konflikt, dann ist das in dem Sinne, wie ich es gemeint habe. Es gab früher eine gut begründete Zurückhaltung der Deutschen, international sich entsprechend der Größe oder der wirtschaftlichen Bedeutung Deutschlands einzulassen. Das kann ich verstehen!

Aber heute ist Deutschland eine solide und verlässliche Demokratie und ein Rechtsstaat. Es steht an der Seite der Unterdrückten. Es kämpft für Menschenrechte. Und in diesem Kampf für Menschenrechte oder für das Überleben unschuldiger Menschen ist es manchmal erforderlich, auch zu den Waffen zu greifen. So wie wir eine Polizei haben und nicht nur Richter und Lehrer, so brauchen wir international auch Kräfte, die Verbrecher oder Despoten, die gegen ihr eigenes Volk oder gegen ein anderes mörderisch vorgehen, zu stoppen. Und dann ist als letztes Mittel manchmal auch gemeinsam mit anderen eine Abwehr von Aggression erforderlich. Deshalb gehört letztlich als letztes Mittel auch dazu, den Einsatz militärischer Mittel nicht von vornherein zu verwerfen.


Bitte den vollständigen Artikel bei Deutschlandradio weiterlesen oder den Beitrag als mp3 hören
 

 

Herr Gauck: Den Einsatz militärischer Mittel nicht zu verwerfen ist doch der verklausulierte Appell und Zuspruch für Gewalt, für unendliches Leid und letztendlich für Krieg. Sind Sie eigentlich noch ganz bei Trostl?

Ihr Gefasel bezüglich des von Ihnen genannten Beispiels Ukraine-Konflikt entbehrt der Wahrheit um die wirklichen Drahtzieher und Mitfinanzierer, die den demokratisch gewählten Präsidenten Janukowitsch mit einem Staatsstreich wegputschten und – bis zur Wahl Petro Poroschenkos – die Menschen im Osten terrorisieren, verschleppen und töten ließen. Dies mit dem Geld aus dem Westen organisierter, rechtsextremer, faschistischer und brutal mordender Gewaltverbrecher des Rechten Sektors unterstützte sowie ultranationalistischer Kräfte aus dem Umfeld der Partei Swoboda .     

Haben Sie den vor wenigen Tagen von der Bundesregierung veröffentlichten Rüstungsexportbericht für 2013 (siehe 3 PdF-Anhänge) gelesen? Bildung, Herr Gauck, kommt nicht vom Lesen allein, sondern vom Nachdenken über das Gelesene. Die Rüstungsexporte Deutschlands nehmen zu, wir liefern massenweise Waffen, Munition und technische Geräte in Krisenländer wie z.B. Algerien, Katar, Saudi-Arabien, Indonesien, Vereinigte Arabische Emirate und Israel. Diese und andere Empfängerländer scheren sich einen Dreck um Menschenrechte. Israel okkupiert seit Jahrzehnten Palästina, baut eine Siedlung nach der anderen im geraubten Land – wo bitte bleibt Ihr Protest, Herr Gauck?     

Deutschland sei eine solide verlässliche Demokratie und ein Rechtsstaat und stünde an der Seite der Unterdrückten. Und das glauben Sie wirklich? Nun, als ehemaliger evangelisch-lutherischer Pastor und Kirchenfunktionär sind Sie ja gewohnt, jeden Unsinn zu glauben. Von "verlässlicher Demokratie" zu sprechen, grenzt angesichts menschenverachtender Hartz-IV-Gesetze und einer zunehmend durch Finanzjongleure und Lobbyisten manipulierten EU-Gesetzgebung in Brüssel bei gleichzeitiger ENT-Demokatisierung Deutschlands an Blasphemie.  

Was hätten Sie denn gesagt, wenn der Staatsratsvorsitzende der DDR so gesprochen hätte wie Sie heute? Sie hätten ihn mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit einen üblen Kriegstreiber genannt. Sie begründen Ihren heutigen Ruf zu den Waffen damit, daß Deutschland nur im Bunde mit anderen Partnern als Weltpolizist aufmarschiere, um Unterdrückten zu helfen. Mit genau diesem Argument wurde versucht, die Besetzung der Tschechoslowakei durch die faschistische Wehrmacht als "Friedensrettung" auszugeben, ebenso die "Heimholung" Österreichs 1938, der Überfall auf Polen 1939. Man müsse den deutschen Landsleuten beistehen und deren Unterdrückung durch Tschechen und Polen brechen.

Schon der Erste Weltkrieg begann genau so: ein starkes Deutschland nahm angeblich seine Verantwortung für Europa wahr, selbstredend im Bunde mit der anderen großen Kontinentalmacht Österreich-Ungarn und (bis kurz vor Beginn des großen Völkerschlachtens) auch Italien (das gerade noch rechtzeitig aus dem Dreibund ausstieg). Man wollte losschlagen gegen Serbien, um seine Schutzmacht Russlands zu treffen, und gegen Belgien, um Frankreich mit dem Sichelschnitt zu fällen. (Schlieffen-Plan). Die Sozialdemokratie steuerte die Motivation für´s "Hurra-Patriotische" in der Arbeiterbewegung bei, in dem sie die deutschen Werktätigen mit dem Argument auf Kriegskurs brachte, es gelte die russischen Klassenbrüder vor der Despotie des brutalen Zarenregimes zu retten und ihnen beizustehen.

Haben Sie, Herr Gauck, den Geschichtsunterricht völlig vergessen? Die Fakten dürften in der DDR nicht völlig anders vermittelt worden sein. Die Tatsachen sind unstrittig: die Ukraine war als Staatsgebilde eine Erfindung des deutschen Generalstabs. Heute mischen sie genau dort mit, wo die deutsche Wehrmacht 1941 ihr Reichskommissariat "Ukraine" einrichtete. Die SS-Brigaden mit den Bandera-Faschisten waren damals die Verbündeten des Deutschen Reichs. Deren Nachfolger sitzen heute mit auf den Regierungsbänken in Kiew, das die Bundesregierung ins NATO-Bündnis locken will, um es gegen Russland in Stellung zu bringen.  

Ihre Geschichtsblindheit disqualifiziert Sie für das repräsentative Amt, welches Sie schamlos zu verkappter Kriegshetze mißbrauchen. Und das angesichts der Ankündigung der USA, im Irak wieder militärisch einzugreifen. Alle Redaktionsmitglieder des Kritisches-Netzwerks sind der einstimmigen Auffassung, daß Sie in der Funktion als Bundespräsident eine Schande für unser Land sind. Man sollte Sie aus dem Amt jagen! Je eher desto besser.


Foto: Sebastian Hillig. Quelle: Wikimedia Commons. Diese Datei ist unter der Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung 2.0 generisch“ (US-amerikanisch) lizenziert.

alle 3 Grafikbearbeitungen: Wilfried Kahrs / QPress.de

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Rene Wolf
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Beigetreten: 19.05.2012 - 09:03
Erster Weltkrieg: der Super- Gau(ck)


2014, zum 100. Geburtstag des 1. Weltkriegs: der Super- Gau(ck)


Endlich! Wie lange haben wir diesen Krieg ersehnt? Es muss wieder etwas geschehen. Wieso eigentlich „wieder“? Es muss erstmals das geschehen, was wir so lange vorbereiten. Unsere eigene Auslöschung als Menschheit. 1914 war es der deutsch- russische Krieg, der den 1. Weltkrieg einläutete. Auch mit christlichen Glocken. Kaiser Wilhelm sprach am 31. Juli 1914 in seiner ersten Balkonrede von der Notwendigkeit, für „unser braves Heer“ zu beten.

100 Jahre später: ein deutscher Bundespräsident, ehemaliger Pfarrer, handelt ganz im Sinne unserer christlichen Grundwerte. Die Bundeswehr bezeichnet er als „Friedensmotor“. Frieden muss eben motorisiert sein. Sonst rechnet er sich nicht. Ob Gauck für diesen Friedensmotor betet?

Man muss die Geschichte nicht neu schreiben. Man muss sie nur wiederholen. Krieg gegen Russland, dann: 3. Weltkrieg. Apokalypse, Armageddon now!

Wir, meine Familie und ich, freuen uns über das Kommende. Wir sind bereit, für Demokratie und Freiheit zu sterben. Und wenn dabei die ganze Welt draufgeht.

Lasst Euch nicht von kleinmütigen Zweiflern von unserer historischen Aufgabe abhalten!

Lest nicht die folgenden Auswürfe derer, die sich an ihr jämmerliches Leben klammern!

„Als Kriegshetzer entlarvt“: Bürgerproteste gegen Gauck (⇒ Quelle: Nachrichtenmagazin Hintergrund)

Kritische Intellektuelle und immer mehr Bürger aus Ost und West werfen dem Bundespräsidenten Joachim Gauck vor, für die Kriegseinsätze der Bundeswehr zu werben. Den Anfang machten Künstler, Friedensaktivisten und Politiker wie der Liedermacher Konstantin Wecker, der Schriftsteller Wolfgang Schorlau, der Theologe Eugen Drewermann, Peter Strutynski, Katja Kipping, Hans-Eckardt Wenzel, Sevim Dagdelen, Hans Modrow, Monty Schädel, Bettina Jürgensen und der Musiker Frank Spilker. Den von der Tageszeitung junge Welt am Donnerstag dokumentierten Äußerungen (1) schließen sich immer mehr Bürger mit eigenen Stellungnahmen an.

Anlass der Empörung ist eine Rede, die Gauck am 12. Juni 2012 vor der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg. Darin hatte er die Bundesrepublik als „glücksüchtige Gesellschaft“ charakterisiert, die nur schwer damit umgehen könne, dass es wieder deutsche Gefallene gibt“. Die Bundeswehr bezeichnete er als „Friedensmotor“, die deutschen Soldaten als „Mut-Bürger in Uniform“.

Zum Inhalt der Rede schrieb Jürgen Rose (Oberstleutnant a.D. und Vorstandsmitglied des Darmstädter Signals): „Mit seiner Anfeuerungsrede bei der Generalstabsakademie hat sich unser ‚Bundes-Gauckler’ als Kriegshetzer entlarvt. Kein Wort von den völkerrechts- und grundgesetzwidrigen Kriegen, welche die Bundeswehr geführt hat oder an denen sie beteiligt war – 1999 gegen Jugoslawien, 2001 in Afghanistan, 2003 gegen den Irak. Es hätte einem angeblichen Mann Gottes besser zu Gesicht gestanden, den Friedensauftrag, den die Bundeswehr laut Grundgesetz zu erfüllen hat, laut und deutlich anzumahnen.“ (2)

(1) http://www.jungewelt.de/2012/06-14/057.php 

(2) http://www.jungewelt.de/2012/06-15/035.php

Nu pogodi!

René L. Wolf

 

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WiKa
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Beigetreten: 16.10.2010 - 23:42
Gewaltbefürworter Joachim Gauck: eine echte Bedrohung


Gewaltbefürworter Joachim Gauck: eine echte Bedrohung


BRDigung: Das frisch verratzte Deutschland des Dritten Jahrtausends ist immer wieder eine kopfschüttelige Abenteuerreise wert, zumindest solange es präsidiale Clowns von der Güte eines Joachim Gauck'ler zu bieten hat. EUR-OPA Gauck (Uns-Opa kann der nicht sein) meint es natürlich allzeit besonders gut, wenn er den Menschen dieses geschundenen Landes seine ulkigen Ergüsse zu den unpassendsten Gelegenheiten ins Hirn zu kippen gedenkt, selbst aber keinen blassen Schimmer von den tatsächlichen Lebensumständen vieler Ge- und Betroffenen im Lande hat.

Genau für solche abartigen Jobs werden nun aber solche Lotsch-Fahrer, Theo-Logen, Theo-Retiker, eben Theos aller Couleur und auch Groß-Gauckler in bedeutsame Positionen gehievt, weil diese genau dort im Brustton ihrer eigenen, eingebildeten oder wie auch immer erlangten oder erkauften Überzeugung, den größten Blödsinn vom Stapel lassen dürfen. Als wäre es nicht schon schlimm genug, darf dann das betrogene und verschaukelte Volk diese aufgezwungenen Ketzer auch noch fürstlich haushalten, ohne sie sich selber jemals ausgesucht zu haben. Es ist also der große Segen der viel gepriesenen indirekten Demokratie, die man auch nur dann richtig zu würdigen weiß, wenn sie einem die nötige Fettlebe garantiert. Siehe zu diesem Thema auch Frau Murksel mit ihrer offen postulierten Leidenschaft für die Einrichtung dieser menschenfernen Regierungsform.

Und der gnadenlos überbezahlte Wandprediger Gauck hat es jetzt einmal wieder so richtig auf die Spitze getrieben, indem er die Masse der „grassierenden Gleichgültigkeit” bezichtigt. So etwas kann man besonders gut auf Katholikentagen vom Stapel lassen, wie jüngst in Regensburg. Dort ist die Zuhörerschaft noch katholisch und devot genug, was ein sofortiges Pfeifkonzert als Reaktion auf solchen Unfug nahezu unmöglich macht.

Dazu nun der leidgeplagte (offene Schmäh-) Brief eines zutiefst um die grassierende Blödheit des Bundespräsidenten besorgten Menschen (vielleicht sogar ein Christ). Ein stiller Versuch sich mit der gebotenen Nächstenliebe dem obersten Grüß-August der Nation zu nähern, um ihn von seinem kreisenden Einweg-Irrweg rund um den Bellevue'schen Elfenbeinturm abzubringen und ihn liebevoll zur Tatsachenschau in den Neukölln'schen Niederungen zwischenlanden zu lassen …

Allahu akbar.
 


Hallo Opa Gauck,

schon bei der Anrede überkommt mich ein erhabener Würgreiz, denn von „Lieber Opa“ oder einem „Sehr geehrter Herr“, womöglich gar einem „Herr Bundesprä…“ boah, watt ist mir schlecht … kann hier wirklich nicht mehr die Rede sein. Ich krieg's einfach nicht übers Hackbrett. Ich bleibe dann mal, Dein Einverständnis so sicher unterstellt wie Deine Dummdreistigkeit gegenüber den Menschen im Lande, bei der „Du-Form“. Alles andere wäre angesichts der sich häufenden „Unsäglichkeiten“ einfach viel zu respektlos und auch beleidigend gegenüber den etwa 81,5 Millionen Mitmenschen hier in Deutschland.
 

Jetzt ist Dir in Regensburg bei einer Podiumsdiskussion doch glatt wieder eingefallen, dass Dich am meisten eine „grassierende Gleichgültigkeit“ besorgt und Du hast damit auch sogleich die Menschen in Deutschland gemeint. So wie es aussieht, hast Du damit auch mich angesprochen, was sicherlich Deine Absicht war. Hättest Du das gleich richtiggestellt und damit Deinesgleichen auf politischer und repräsentativer Ebene angesprochen, die vielen Nutznießer und Trittbrettfahrer dieses Systems, diejenigen mit den üppigen, leistungslosen Supereinkommen in Deutschland, wären ja alle bei Dir gewesen. Man hätte sogar gerne von Herzen applaudiert können. Dann hast Du gar noch „mehr gesellschaftliches Engagement“ gefordert und sogleich wieder die falschen Adressaten angezählt. Nicht mit einem Wort hast Du das tumbe Fraktionsstimmvieh im Bundestag erwähnt, die ganzen verbotswürdigen Volksparteien, die regelmäßig die Stimmen der Menschen im Lande rauben und selbige jetzt ausschließlich für eigene oder Lobbyzwecke missbrauchen. NEIN, Du gingst gleich wieder auf die Menschen los und machst mit den haltlosen Unterstellungen weiter.

Dabei wollten wir uns doch alle engagieren. Vor Jahren schon, als es genau darum ging zu verhindern, dass Du an die Position kommst, in der Du heute bist. Wir haben schon damals Deine völlige Inkompetenz gerochen. Da war unser ganzes Engagement völlig zweck- und aussichtslos, weil da so eine kleine Horde mit Parteibüchern (auch Wahlmänner und -Frauen genannt) uns dazu keine Gelegenheit ließ. Diese Volldeppen haben Dich zu dem befördert was Du heute bist. Das ist Deine einzige Legitimation. Eine direkte Wahl zum Bundespräsidenten der Deutschen hättest Du als doppelt gewendeter, ewiger Warmduscher und Erfinder der „unsäglich albernen Kapitalismuskritik“ nie überstanden. Das ist Dir ja wohl auch klar und deshalb lobst Du zusammen mit der Merkel so sehr die indirekte Demokratie, weil man genau mit dieser Scheindemokratie exakt solche Schmierenkomödien abziehen kann, wie Du sie jetzt in Serie vorspielen darfst.

Ja, dann wollten wir uns abermals engagieren, wieder richtig zupacken und all unsere Bedenken zu dem äußern was die Politik hier im Lande völlig vermurkst. Auch da hast Du dich dann schon wieder vorgedrängelt, den Kronleuchter gemacht und postuliert, dass Deutschland keine Bedenkenträger, sondern Bannerträger braucht. Das Tragen von Bannern haben die Deutschen aber schon seit Adolf, spätestens aber seit Erich gänzlich satt. Eine Wiedereinführung solcher Tugenden kommt dann doch einer bösartigen Vergauckelung ziemlich nahe. So in etwa verhält es sich jetzt auch mit Deiner reißerischen Erkenntnis zur Gleichgültigkeit. Die vielen anderen verbalen Entgleisungen aus Deiner bisherigen Amtszeit sparen wir uns jetzt besser, sonst kommt der Magen gar nicht mehr zur Ruhe.

Joachim, wenn Du Dich jetzt mal richtig engagieren wolltest, was man von Pappnasen in Deiner Gehaltsklasse an sich erwarten dürfte, dann wäre es ein Segen für Deutschland, wenn Du jetzt schon den Job in Schloss Bellevue sausen ließest und Deinen Hut nähmst. Einen peinlicheren Nachfolger werden wir kaum mehr finden. Das muss uns auch nicht sonderlich trübsinnig stimmen. Weitere Steigerungen Deiner Bezüge sind ausgeschlossen, aber gemäß Amtseid gilt es noch allerhand Schaden vom Volke abzuwenden. Das wäre ein guter und realer Grund unverzüglich wegzutreten. Aber vermutlich hattest Du auch nie wirklich vor, dem Volk zu dienen. Da gibt es wohl doch noch höhere Interessen. Eher schiebst auch Du mal wieder die Abermillionen vor's Loch, wie es Leute Deiner Couleur für gewöhnlich zu tun pflegen. Und auch was Deine Kriegsgeilheit anbelangt, da könntest Du Dich doch auch persönlich noch richtig engagieren, denn gerade bei Blödheit gibt es nach oben hin keine beschränkende Altersgrenze, die ein solches Engagement verhindern könnte. Es war mir einfach nur ein Bedürfnis, Dir mal ein paar brauchbare Hinweise zu vermitteln.

Also, ich weiß ja nicht wie oft Du nun auf Staatskosten volltrunken bist, aber der Alkoholkonsum oder irgendwelche anderen ko(s)mischen Drogen müssen Dich da schon ziemlich aus der Bahn geschossen haben. Wie könntest Du sonst auf all die Menschen so derbe eindreschen, die Dich niemals gewählt haben. Oder entspricht diese Verhaltensweise tatsächlich Deinem realen überheblichen Wesen? Man mag es ja kaum glauben. Auch wenn Du Dich für den Papst oder eine ähnlich tolle Nummer hältst, sei hier daran erinnert, dass das, was Du da morgendlich in die Porzellanschüssel hinablässt, eben nicht dafür bestimmt ist, es über zig Millionen Deutsche auszubreiten. Es gehört weiterhin ausschließlich ins Klärwerk oder auf einen fruchtbaren Gottesacker, der dafür konzipiert ist - nur bitte nicht in die Hirne der Menschen hierzulande. Lass uns in Ruhe. Amen.

Ohne Gruß … aber mit einem überaus freundlichen „Hau endlich ab“

der Ketzer WiKa / Wilfried Kahrs

 


 

► Quelle:  Erstveröffentlichung auf meinem Blog  qpress.de > Artikel

   die 4/2 Wahrheiten

 

 

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Beigetreten: 21.09.2010 - 20:20
Jürgen Todenhöfers Worte an Jürgen Gauck


Jürgen Todenhöfers Worte an Jürgen Gauck


Der Autor und Publizist Jürgen Todenhöfer, eine Person des öffentlichen Lebens wie er sich bei Facebook betitelt, hat am 29. April 2014 ein paar Zeilen an Jürgen Gauck gerichtet. Hier seine Worte:


Lieber Herr Bundespräsident,

das war in der Tat eine harte Rede in der Türkei. Richtig glaubwürdig werden Sie, wenn Sie eine solche Rede auch in den USA halten:

  • Über die Ausspähung engster Freunde - einschließlich Angela Merkel - durch die NSA.
  • Über hundertausende getöteter Zivilisten im rechtswidrigen Irakkrieg und im sinnlosen Afghanistankrieg.
  • Über willkürliche Verhaftungen ohne richterliche Genehmigung und andere drastische Einschränkungen der Bürgerrechte.
  • Über illegale Tötungen durch Terrordrohnen - wie zuletzt im Jemen.

Gegenüber Freunden muss man, wie Sie sagten, fähig zur Kritik sein. Und offen reden. Tun Sie das dann bitte auch gegenüber den USA, unserem wichtigsten Freund und Verbündeten.

Menschenrechte sind unteilbar. Mut auch. Ich bin gespannt auf Ihre Rede.

Ihr JT

PS: Wie wäre es zusätzlich mit einer mutigen Rede in Deutschland zur alltäglichen Diskriminierung von türkischstämmigen Deutschen bei der Arbeits-und Wohnungssuche, bei polizeilichen Kontrollen und Ähnlichem?

 



Quelle:  Jürgen Todenhöfer > bei Facebook  / seine Webseite: http://www.juergentodenhoefer.de/

 

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