Das unethische Geschäft mit dem Babyglück

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Helmut S. - ADMIN
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Verbunden: 21.09.2010 - 20:20
Das unethische Geschäft mit dem Babyglück
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Das unethische Geschäft mit dem Babyglück 

Ich kauf mir ein Kind: Das Kind als Ware

Von Spahn bestelltes Kind ist offenbar überteuerte Strohpuppe

Kann er es einfach nicht?

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Berlin (dpo) - Er hat einfach kein glückliches Händchen: Im Haus von Unions-Fraktionschef Jens Spahn war heute die Ernüchterung groß, als sich das für viel Geld von einer Leihmutter in den USA bezogene Kind als Strohpuppe herausstellte.

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"Hm… irgendwie ist er sehr still, der Kleine", so Spahn, als er das Kind erstmals auf den Arm nahm. "Aber gut, er hat ja auch eine anstrengende Geburt hinter sich. Was ich mich aber trotzdem frage: Ist das normal, dass die Augen aussehen wie Knöpfe?"

Als schließlich ein Arm des vermeintlichen Neugeborenen abbrach und zu mehreren Strohhalmen zerfiel, dämmerte es dem Politiker, dass er womöglich bei der Auftragsvergabe nicht gründlich genug vorgegangen sein könnte. "Och Mensch, das darf doch nicht wahr sein", seufzte Spahn. "Dabei habe ich die Leihmutter doch extra von einem Parteikollegen vermittelt bekommen, der eine satte Provision eingestrichen hat, um sicherzustellen, dass es ein absolut echtes Menschenkind ist. Es ist einfach wie verhext!"

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Das fehlerhaft bestellte Kind soll nun eingestampft werden. Derzeit prüft Spahn, wie er das verlorene Geld für die Strohpuppe auf die Steuerzahler abwälzen kann.

"Der Postillon"

Aktualisierung am 18.07.: Jens Georg Spahn ist als Unions-Fraktionschef zurückgetreten! Spahn beklagte sich ferner über eine Unerbittlichkeit in der öffentlichen Auseinandersetzung, sie habe ihn sehr nachdenklich gemachtLächerlich!! FUCK'OFF Jensi!! Sie werden politisch niemand fehlen.

Der CDU-Vorsitzende und Bundeskanzler Merz bezeichnete den Rücktritt als richtig und unvermeidlich. „Glaubwürdigkeit ist in der Politik das höchste Gut“, teilte Merz in einer Erklärung mit. Der Typ ist echt irre, hätte er selbst doch schon vor Monaten zurücktreten müssen. Die naheliegende Frage wäre allerdings, ob der Kanzler selbst mit über 80 Prozent Unzufriedenheit noch genug Wählervertrauen genießt. 

Helmut Schnug.


Buchempfehlung: »Ich kauf mir ein Kind: Das unwürdige Geschäft mit der Leihmutterschaft«, von Birgit Kelle, FBV Verlag, Softcover, 256 Seiten, erschienen: März 2024, ISBN: 978-3-95972-770-9, Preis 18,00€. Auch als Kindle-Ausgabe erhältlich, Preis 13,99€. >> zur Verlagsseite und Buchbestellung.

Produktbeschreibung:

Birgit_Kelle_Ich_kauf_mir_ein_Kind_unwuerdige_Geschaeft_Leihmutterschaft_Fremdgebaerenlassen_Kinderhandel_Menschenhandel_Leihmuetter_Surrogatmutter_Kritisches-Netzwerk»Man bestellt es in Amerika, der Ukraine oder auch Georgien. Herstellungsmaterial, Ausstattung und Farbe werden nach Katalog ausgesucht, man bezahlt es und holt es nach Fertigstellung ab. Wir sprechen aber nicht von Automobilen, sondern von Babys. Die sogenannte »Leihmutterschaft« avanciert damit auf dem Weltmarkt zum modernen Menschenhandel unserer Zeit.

Während Leihmutterschaft selbst in Ländern wie Thailand und Indien nur noch eingeschränkt erlaubt ist, breitet sich die Geschäftemacherei in Europa immer mehr aus. Von der Ukraine hat sich der Kinderhandel kriegsbedingt aktuell nach Georgien verlagert, doch selbst im deutschen Parlament gibt es immer mehr Befürworter, unter Prominenten wächst der Trend zum »Fremdgebärenlassen«.

Die Legalisierung der angeblich nicht kommerziellen Leihmutterschaft wird aktuell bereits von einer Kommission im Auftrag der Bundesregierung geprüft. Die Erfahrung anderer Länder zeigt jedoch: Die sogenannte »altruistische« Variante ist immer der Türöffner für den kommerziellen Markt.

Weltweit anerkannte ethisch-moralische Grenzen werden gerade eingerissen: Menschenhandel für Erwachsene und Organhandel sind sozial geächtet, Kinder kaufen ist neuerdings aber okay? Eine Niere nein – ein ganzes Kind ja? Aus der Perspektive der Frau ist Leihmutterschaft Prostitution 2.0. Beutete man früher »nur« ihre Sexualität aus, will man jetzt ihre Gebärfähigkeit gegen Geld.

Ein brandaktuelles und für viele Frauen und Kinder höchst gefährliches Thema, das noch viel zu wenig diskutiert wird. Birgit Kelle erklärt in ihrem gewohnt pointierten Stil, wem es nutzt, wer daran verdient, wer darunter leidet und warum es weltweit verboten werden muss.« (Produktbeschreibung).

 Für euch verboten, für mich Amerika: Jens Spahns christdemokratische Leihmoral

Von Torben Botterberg / QPRESS.de 

• Der gemietete Mutterbauch wird plötzlich familienfreundlich.

• Nicht strafbar – aber politisch ausgesprochen anrüchig.

• Die CDU schützt Frauen – außer ihr Fraktionschef braucht eine.

• Regeln sind für Menschen ohne Reisekostenkonto.

• Die Moral bleibt in Deutschland, der Kinderwunsch fliegt weiter.

• Vom Maskenministerium zum Moralimport.

• Politische Korruption beginnt nicht erst beim Geldkoffer.

• Ein Kind ist kein politisches Beweisstück.

• Deutschland, Land der käuflichen Ausnahme.

Den Artikel bitte HIER lesen.

 Spahn wird per Leihmutterschaft Vater – Parteifreunde fordern Rücktritt | NIUS Live (Dauer 35:52 Min.)

Bei NIUS Live diskutieren wir, warum die eigentliche Frage nicht ethisch, sondern politisch ist und warum Spahns eigene Aussagen aus der Vergangenheit nun auf ihn selbst zurückfallen. Es ist ein Fall, der die CDU und ihr christliches Selbstverständnis bis ins Mark trifft.

Bei NIUS Live sprachen NIUS-Chefredakteur Julian Reichelt, NIUS-Politikchef Ralf Schuler und Apollo News-Chefredakteur Max Mannhart mit Moderator Alexander Kissler über das Thema.

 DIE ABRECHNUNG: Birgit Kelle über Leihmutterschaft. Leihmutterschaft ist menschenfeindlich

»Menschenhandel mit kleinen Menschen ist eine lukrative Sache. Menschen werden bestellt, produziert, bezahlt und übergeben.«

Den Artikel bitte HIER lesen.

 Von Bieninnen und Blüminnen - Ladykracher (Dauer 3:13 Min.)

Manche Dinge sind den Kindern nicht ganz so einfach zu erklären, wenn man in einer lesbischen Lebensgemeinschaft lebt. Oder etwa doch?


"Der Postillon"

Der Postillon ist eine deutschsprachige Webpräsenz, die von Stefan Sichermann betrieben wird und täglich satirische Beiträge im Stil von Zeitungsartikeln und Agenturmeldungen veröffentlicht. Einmal monatlich erscheint eine Printausgabe.

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Dieser Satire-Beitrag wurde am 17. Juli 2026 erneut veröffentlich auf der Webseite des Satiremagazins 'Der Postillon' >> weiter.

Alle Texte auf 'Der Postillon' stehen unter CC BY-NC-SA 3.0 DE (nicht-kommerziell) - Namensnennung - Keine kommerzielle Nutzung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland. Sie müssen angemessene Urheber- und Rechteangaben machen, einen Link zur Lizenz beifügen und angeben, ob Änderungen vorgenommen wurden. Diese Angaben dürfen in jeder angemessenen Art und Weise gemacht werden, allerdings nicht so, dass der Eindruck entsteht, der Lizenzgeber unterstütze gerade Sie oder Ihre Nutzung besonders.  

ACHTUNG: Die Bilder, Grafiken, Illustrationen und Karikaturen sind nicht Bestandteil der Originalveröffentlichung und wurden von KN-ADMIN Helmut Schnug eingefügt. Für sie gelten folgende Kriterien oder Lizenzen, siehe weiter unten. Grünfärbung von Zitaten im Artikel und einige zusätzliche Verlinkungen wurden ebenfalls von H.S. als Anreicherung gesetzt, ebenso die Komposition der Haupt- und Unterüberschrift(en) geändert.

► Bild- und Grafikquellen:

1. Strohpuppe - Strohpuppenfigur: Um kleine klassische Strohpuppen zu basteln, nehmen Sie ein Strohbündel, binden es in der Mitte ab und klappen die Halme nach oben. Binden Sie sie unterhalb des Umschlags für den Kopf ab. Fügen Sie ein kleineres Bündel quer als Arme ein und binden Sie das Bündel unten für die Beine zusammen. 

Foto: DomenicBlair, Lünen (user_id:28924). Quelle: Pixabay. Alle Pixabay-Inhalte dürfen kostenlos für kommerzielle und nicht-kommerzielle Anwendungen, genutzt werden - gedruckt und digital. Eine Genehmigung muß weder vom Bildautor noch von Pixabay eingeholt werden. Eine Quellenangabe ist nicht erforderlich. Pixabay-Inhalte dürfen verändert werden. Pixabay Lizenz. >> Foto.

2. Leihmutterschaft, Leihmutterschaftsgeschäft, unethisches Geschäft mit dem Babyglück, Surrogatmutter als Gebärmaschine: Im Juli 2026 gab der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Jens Spahn bekannt, dass er und sein Ehemann Daniel Funke Eltern eines Sohnes geworden seien, den sie in den USA von einer Leihmutter austragen ließen. Als Spahn von März 2018 - Dezember 2021 Bundesgesundheitsminister war, hatte er sich gegen die Legalisierung der Leihmutterschaft in Deutschland ausgesprochen. Ein Spahn, ein Wort. So isser halt!

In der Ukraine ist die kommerzielle Leihmutterschaft (Fremdgebärenlassen) in Kombination mit Ei-/Samenspende als Methode der Fruchtbarkeitsbehandlung 2002 legalisiert worden (Das unethische Geschäft mit dem Babyglück, Gebärfähigkeit gegen Geld). Die Wunscheltern kommen hauptsächlich aus Deutschland, Spanien, Frankreich und den Vereinigten Staaten. 

All-inclusive-Pakete für Kunden aus dem Ausland (medizinische und rechtliche Bearbeitung und Gehalt der Leihmutter) werden in der Ukraine für 30.000 bis 40.000 Euro angeboten, während gleichartige Programm in den Vereinigten Staaten bei 100.000 Euro beginnen. Ukrainische Leihmütter erhalten rund 10.000 Euro pro Schwangerschaft – das durchschnittliche Monatseinkommen der Frauen liegt bei 250 Euro.

Foto OHNE Textinlet: Tumisu / Edeta (user_id:148124). Quelle: Pixabay. Alle Pixabay-Inhalte dürfen kostenlos für kommerzielle und nicht-kommerzielle Anwendungen, genutzt werden - gedruckt und digital. Eine Genehmigung muß weder vom Bildautor noch von Pixabay eingeholt werden. Eine Quellenangabe ist nicht erforderlich. Pixabay-Inhalte dürfen verändert werden. Pixabay Lizenz. >> Foto. Der Text wurde von Helmut Schnug in das Foto eingearbeitet.

3. Buchcover: »Ich kauf mir ein Kind: Das unwürdige Geschäft mit der Leihmutterschaft«, von Birgit Kelle, FBV Verlag, Softcover, 256 Seiten, erschienen: März 2024, ISBN: 978-3-95972-770-9, Preis 18,00€. Auch als Kindle-Ausgabe erhältlich, ASIN: B0CP4H2WJK, Preis 13,99€. >> zur Verlagsseite und Buchbestellung.