Kinderbuchautor, Märchenerzähler, Wirtschaftszerstörungsminister

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Kinderbuchautor, Märchenerzähler, Wirtschaftszerstörungsminister
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Kinderbuchautor, Märchenerzähler,

dann erfolgreicher Wirtschaftszerstörungsminister

Versager im Amt: Robert Habeck ist vollkommen am Ende

Von Wilfried Schuler, Autor für . . .

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RT DE hat ein Video von Odyssee veröffentlicht, in dem Robert Habeck larmoyant den 60 Milliarden nachtrauert. Tenor: Ohne diese Gelder ist es ihm nicht möglich, die deutsche Industrie zu retten. Das ist, wie jeder erkennen kann, sein Lebensziel.

Was er hier aufführt, ist ein unglaublich dreistes Manöver. Davon abgesehen, dass er es war, der die Industrie und die Wirtschaft in dieses Loch gestoßen hat, wird hier etwas sehr Wesentliches verschleiert.

Der Gesamteindruck des Videos ist verheerend. Ein Bluffer, der längst am Ende ist und sich weigert von der Bühne zu verschwinden. Ein grüner Bernie Madoff oder der Urenkel von Carlo Ponzi.

Waren diese 60 Milliarden Euro jemals für Corona-Maßnahmen bestimmt? Ganz davon abgesehen, dass auch hier Betrug und Verschwendung in der Luft liegen. Wenn dem so wäre, hätte es doch einen gewaltigen Aufschrei der Betroffenen geben müssen, als man ihnen diese Zusagen weggenommen hat. Gab es diese Welle der Entrüstung? Wo sind die Löcher, die jetzt nicht gestopft werden können? Oder haben sie gar nicht existiert?

Es gehört wenig Fantasie dazu, sich vorzustellen, dass dieses Geld von Anfang an dorthin sollte, wo man es später hin verschieben wollte und damit gescheitert ist. Also ein hochgradig unlauteres Manöver.

Schuldenbremse_Neuverschuldung_Notfall_Notstand_Notsituation_Abschaltung_Atomkraft_Robert_Habeck_Olaf_Scholz_Steuerzahlerausbeutung_Kritisches-Netzwerk

Flankierend dazu hat die Raffinerie in Heide ein Projekt zur Herstellung von Wasserstoff aufgekündigt. Zu teuer, keine Aussicht auf Erfolg. Die staatlichen Zuschüsse sind verbraucht. Damit ist der Elan verbraucht. Es handelt sich um eine 30 Megawatt Anlage zur Elektrolyse und Herstellung von 'grünem' Wasserstoff. Bei einer Laufzeit von sehr großzügigen 7000 Stunden pro Jahr, wären das magere 0,21 TWh/a.

Zum Vergleich: Isar 2 machte 10 TWh/a

Im Artikel von RT heißt es weiter, es gäbe noch ein dreimal mal größeres Projekt. Also ebenfalls lausige 0,63 TWh/a. Aber auch dieses Projekt ist noch in der Planungsphase. Also fünfmal und mehr Jahre entfernt. Endgültig ernüchtert wird man, wenn man diese doch eher abstrakte Energiemenge in Masse Wasserstoff umrechnet.

Dieser Wert beträgt 19 000 Tonnen Wasserstoff, die wiederum auf den Heizwert bezogen, 60 000 Tonnen Diesel entsprechen. Das ist ein einziger kleiner mickriger Tanker. Berücksichtigt man den schlechten Wirkungsgrad von 65%, muss man von den beiden Werten ein Drittel abziehen. Was den Transport von Wasserstoff angeht, gibt es den berühmten 85 Tonnen Tanker der Firma Kawasaki Kisen K.K. (bekannt als K-Line), der zwischen Japan und Australien fährt. Ob es deutsche Pläne zum Bau eines Tankers gibt, ist nicht bekannt. Wenn es sie gäbe, hätte man mit großer Aufmachung davon berichtet. Man kann sich also aussuchen, ob die Sache an der Herstellung oder am Transport scheitern wird.

Wie man unter diesen Umständen von Millionen Tonnen Wasserstoff faseln kann, wird auf ewig Habecks Geheimnis bleiben. Selbst diese lächerlichen knapp 19 000 Tonnen wird es binnen 5 Jahren nicht geben. Mit den Worten von Habeck, könnte man es so ausdrücken: "Wenn wir schon keinen grünen Wasserstoff herstellen können, so müssen wir wenigstens unfähig sein, ihn zu transportieren." (Karl Kraus möge mir verzeihen, dass ich seinen Spruch verhunzt habe!)

Robert_Habeck_Heizungsgesetz_Doppelnullagent_Doppelnullpolitiker_Lizenz_zum_Toeten_Volkswirtschaft_Totengraeber_Wirtschaftsvernichtung_Kritisches-Netzwerk

Leider ist dieses Trauerspiel damit nicht beendet. Die allseits bekannte wunderschöne Uckermark erfreut sich als besonders förderungswürdige Region hoher Zuschüsse für klimarelevante Vorhaben. Im Dorf Schenkendorf-Dauerthal residiert die Firma ENERTRAG, die bei der Stromerzeugung aus Windturbinen durchaus Meriten verdient hat, die wir hier auch würdigen.

Hieraus ist eine fruchtbare Zusammenarbeit mit den maßgeblichen Kreisen in Berlin entstanden. Böse Zungen benutzen das Wort „Buddies“ zur Beschreibung.

ENERTRAG hat den Auftrag erhalten, ein kombiniertes Wasserstoff/Ammoniak-Projekt in Namibia abzuwickeln. Dazu wurde die Firma 'Hyphen Hydrogen Energy (Pty) Ltd' (HYPHEN) gegründet. Ein Schelm, wer nun an die Hybris denkt. Das Gesamtvolumen des Auftrags beträgt 10 Milliarden USD. Es sollen 300 000 Tonnen grüner Wasserstoff jährlich und fallweise auch grünes Ammoniak hergestellt und exportiert werden. Eine Dimension, in die noch keiner, auch nur im Ansatz vorstoßen konnte.

An Elektrolyse-Leistung sollen drei Gigawatt installiert werden. Zusätzlich noch weitere zwei Gigawatt für Prozessenergie. Zu bestreiten mit Sonnen- und Windenergie. Dieser Punkt ist bemerkenswert. Er zeigt, dass hier erstmals ein Planer erkannt hat, dass eine solche Anlage große Mengen Prozessenergie benötigt. Eine eiserne Regel, die in den sonst üblichen Propagandapublikationen völlig untergeht. Die genannten zwei Gigawatt sind eher knapp bemessen, drei GW wäre eher angemessen.

Folglich wären viele der früheren Meldungen über den „billigen Solarstrom“ revisionsbedürftig. Wenn die per Solarenergie generierte Prozessenergie berücksichtigt wird, sind hier nämlich Aufschläge zwischen 70 und 100% fällig.

Die hochmögende Frau Professor Claudia Kemfert fertigt solche Einwände meist mit der Bemerkung ab, dass die Sonne keine Rechnung schickt. Die chinesischen Lieferanten der Solarpaneele, lassen sich aber von solch infantilem Geplapper nicht beeindrucken. Sie berechnen die 70 oder 100 % Aufschlag.

Claudia_Kemfert_Scientists_for_Future_Leuphana_Universitaet_Lueneburg_Klimasekte_Klimasozialismus_Greenwashing_Energiewende_Kritisches-Netzwerk

Eine neue Einsicht, die den Blick weitet und die technischen Details in den Hintergrund rückt.

Die deutschen Fernsehschaffenden haben das Thema entdeckt. Mehrere Teams der verschiedenen Anstalten filmten bereits dieselbe namibische Wüste, dieselben Dünen und interviewten dieselben Politiker und Würdenträger. Wenn der MDR dort hinreisen würde, wäre das ZDF nicht mehr erforderlich. Aber, auf dem zweiten Auge ist man genau so blind. Und dann kommt noch Bayern 3 oder sonst wer. Man gönnt sich ja sonst nichts.

In diesen Fernsehbeiträgen lernt man interessante Leute kennen. Den Präsidenten der Republik Namibia, Dr. Hage Gottfried Geingob. (Foto unten). Er macht einen vernünftigen Eindruck. Allerdings muss man befürchten, dass er an Leute geraten ist, die ihm über sind.

Hage_Gottfried_Geingob_Republik_Namibia_Praesident_president_Windhoek_Green_Hydrogen_Wasserstoffgeschaeft_Wasserstoffideologie_Greenwashing_Kritisches-Netzwerk

Der auffälligste davon ist James Mnyupe. Berater und Chefkoordinator. Ein äußert redegewandter Mann, der aus der Finanzbranche kommt. Ein typischer „snake oil salesman“. [dt. Schlangenölverkäufer. Schlangenöl (aus dem Englischen snake oil) ist die spöttische Bezeichnung für ein Produkt, das wenig oder keine echte Funktion hat, aber als Wundermittel zur Lösung vieler Probleme vermarktet wird. Im weiteren Sinne ist ein Schlangenölverkäufer jemand, der wissentlich betrügerische Waren verkauft oder der selbst ein Betrüger, Quacksalber, Scharlatan oder ähnliches ist. Ergänzt von Helmut Schnug]

Damit nicht genug, stammt James Mnyupe, seit September 2020 ernannter Wirtschaftsberater des Präsidenten und Wasserstoffbeauftragter, aus der Gruppe der Young Global Leaders von Klaus Schwab (WEF). Wenn er neben Robert Habeck steht, weiß man, was die Glocke geschlagen hat. Habeck, dessen 'Agora Energiewende' -Team, [eine Denkfabrik und Lobby-Organisation; H.S.] aus der Londoner Bloomberg-Truppe stammt.

Buendnisgruene_Robert_Habeck_Stromkosten_Energienotstand_Energiekosten_Gasnot_Gasnotstand_Verbotspartei_Dilletantismus_Heizkostenexplosion_Kritisches-Netzwerk

Man darf auf den Fortgang dieses Projektes gespannt sein. Man wird noch sehr viel davon zu hören bekommen. Ob hier ab 2025 die ersten Lieferungen zu erwarten sind ist eher unwahrscheinlich.

Das Habecksche Mantra vom Hochlaufen des Wasserstoffgeschäfts wird für viele Jahre ein frommes Märchen bleiben.

Wilfried Schuler [Bitte auch die nachstehenden Artikel lesen! H.S.].
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Wilfried Schuler: Geboren am 5. Februar 1949 in Beuerbach im Taunus. Besuchte die Realschule in Idstein. Ab 1.4.1963 Ausbildung zum Chemielaboranten bei der Hoechst AG in Frankfurt. Berufsbegleitendes Studium zum Ingenieur und Externenprüfung an der Ingenieurschule in Darmstadt. Berufsbedingt vier Jahre in Casablanca und ein Jahr in Kairo gewohnt. Über 35 Jahre Dienstreisen nach Russland, China, Lateinamerika, USA, alle Balkanländer, Afrika, Australien und NZL.

Arbeitsgebiet: Entwicklung und Herstellung von Wasch- und Reinigungsmitteln, Desinfektionsmitteln, Kosmetika und Pharmazeutika. Wenn Sie mehr über Sinn und vor allem Unsinn der Wasserstoffideologie erfahren wollen, können Sie hier die überaus lesenswerten Ausführungen von Wilfried Schuler einsehen:  

Der Wasserstoff aus der Wüste - Technisches Wissen anstelle von Wunderglauben >> weiterlesen.

Der Transport von Wasserstoff aus Australien ist möglich. Aber... >> weiterlesen.  

Die Verheißung der Nongqawuse und die Energiewende des Patrick Graichen >> weiterlesen.   

Hat die grüne Klimasekte bei Cortéz abgeschrieben? >> weiterlesen.   

Grüner Wasserstoff und grünes Ammoniak im Verbund: Der Paso Doble in den Abgrund >> weiterlesen.   

Todesanzeige: Unser grüner Wasserstoff. Geboren 1999. Verstorben 18.8.2023 um 10:30 MEZ. Geliebt, beweint und unvergessen. Unser geliebter Hoffnungsträger ist nach langem Siechtum seinem schweren Leiden erlegen. Am Ende seines Weges wurde er durch eine akute Sauerstoffintoxikation buchstäblich verbrannt. >> weiterlesen.  

Das Geschenk des Gottes Ammon aus der Oase Siwa >> weiterlesen.   

Greenwashing Down Under. Aus braun wird grün. Eine Geschichte aus Australien >> weiterlesen

Grüner Wasserstoff ist eine Schimäre. Was Robert Habeck & Co eigentlich wissen müssten: Von der nie angekommenen Elektrizität aus der Sahara, bis zum nie ankommenden Wasserstoff aus Übersee. Ein Offenbarungseid. >> weiterlesen.   

Krieg, Wasserstoff, Ammoniak und das Haber-Bosch-Verfahren >> weiterlesen.   

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Wichtiger Hinweis von Helmut Schnug: Die nachfolgenden Aussagen stammen definitiv NICHT von Heizungskiller, Deindustrialisierer und Wohlstandsvernichter Robert Habeck (Sekte B90G), Minister für Klimawahn und Wirtschaftszerstörung. Sie wurden Habeck von mir 'in den Mund gelegt', hätten aber durchaus auch von ihm selbst stammen können:

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»Ich denk nicht nach, ich hör auf mein Bauchgefühl.
Damit bin ich bis jetzt immer ganz gut gescheitert.
«

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»Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen,
seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die
Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft
erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde.
So wahr mir Gott Satan und meine US-amerikanischen Dämonen dabei helfen.
«

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»Ich bin kein großer Freund davon, Probleme effizient zu lösen.
Und weil ich das nicht kann, schaffe ich immer wieder neue Probleme.
Wie ihr seht: man lässt mich weitermachen - ich bin immer noch im Amt.
«

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»Wozu soll ich mich mit Fakten & Argumenten beschäftigen?
Ich bin Grüner! Daher hab ich automatisch Recht.
Wenn auch nicht inhaltlich, so aber moralisch.
Zumindest gefühlt. Das ist alles, was für mich zählt.
«

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»Du hattest mal ein unbeschwertes Leben? Einen bescheidenen Wohlstand?
Warst glücklich und hattest noch Hoffnungen und sogar Träume?
Wir, Bündnis90 Die Grünen, machen all das zunichte. Das ist ein Versprechen!
«

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»Na, liebe Kinder, was sollen wir denn heute unwiderruflich zerstören?«

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»Realität ist echt was für Leute, die mit Drogen nicht klarkommen.«

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»Ich war heute bei meinem Psychologen . . er will Euch alle kennenlernen.«
(Robert Habeck in einem Rundmail an alle Parteimitglieder)

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»Vaterlandsliebe fand ich stets zum Kotzen.
Ich wusste mit Deutschland noch nie etwas anzufangen und weiß es bis heute nicht.
«
(Originalzitat von Robert Habeck in seinem Buch „Patriotismus – Ein linkes Plädoyer“, 2010)


► Quelle: Der Artikel von Wilfried Schuler erschien am 05. Januar 2023 als Erstveröffentlichung mit dem Titel "Habeck ist vollkommen am Ende" auf ANDERSWELT ONLINE, das von Peter Haisenko im Jahre 2013 gegründete Online-Magazin. >> Artikel. Bereits 2007 erfolgte durch Haisenko die Gründung des AnderweltVerlags.

ACHTUNG: Die Bilder, Grafiken, Illustrationen und Karikaturen sind nicht Bestandteil der Originalveröffentlichung und wurden von KN-ADMIN Helmut Schnug eingefügt. Für sie gelten folgende Kriterien oder Lizenzen, siehe weiter unten. Grünfärbung von Zitaten im Artikel und einige zusätzliche Verlinkungen wurden ebenfalls von H.S. als Anreicherung gesetzt, ebenso die Komposition der Haupt- und Unterüberschrift(en) geändert.

► Bild- und Grafikquellen:

1.  Karikatur: Neuverschuldungs-Droge frei, wenn „außergewöhnliche Notsituation“ nach Grundgesetz. Heißa, rufet die Ampel, dann führen wir den Notfall eben herbei! Grundgesetz-konforme Finanzen. Schuldenbremse - nur im Notfall lösen. Abschaltung Atomkraft. Boykott russischer Energie.

Karikatur: Copyright ©️ Götz Wiedenroth. Zur Person: Götz Wiedenroth wird 1965 in Bremen geboren, beginnt seine berufliche Laufbahn als Industrie- und Diplomkaufmann. Kaufmännische Ausbildung bei der Daimler-Benz AG, Niederlassung Hamburg. Es folgten ein Studium der Wirtschaftswissenschaften / Betriebswirtschaftslehre an der Nordischen Universität Flensburg und der Universität Kiel, Abschluß dortselbst 1995. Beschäftigt sich während des Studiums als Kleinunternehmer mit der Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Kunst, organisiert Seminare, Ausstellungen und Kongresse zum Thema Kulturmanagement auf Schloß Glücksburg in Glücksburg. Arbeitet in Flensburg seit 1995 als freier Karikaturist, Cartoonist, Illustrator und Zeichner.

Seine ersten Karikaturveröffentlichungen erscheinen 1989 in der Flensburger Tagespresse. Von 1995 bis 2001 zeichnet er täglich für den Karikaturendienst von news aktuell, einer Tochtergesellschaft der Deutschen Presse-Agentur (dpa) in Hamburg. Von 1996 bis 2016 erscheinen landes- und lokalpolitische Karikaturen aus seiner Feder in den Tageszeitungen des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlags, Flensburg.

Der von Kindheit an passionierte Zeichner erhält 1997, 2001 und 2008 Auszeichnungsurkunden des "Deutschen Preises für die politische Karikatur", verliehen durch die Akademie für Kommunikation in Baden-Württemberg, Stuttgart. >> weiterlesen. Lieber Götz: herzlichen Dank für die Freigabe zur Veröffentlichung Deiner Arbeiten im Kritischen Netzwerk. Quelle: Flickr und HIER.

zur Webseite von Herrn Wiedenroth: wiedenroth-karikatur.de/.

2. #NichtMeinWirtschaftsminister Dr. Robert Habeck (* 2. September 1969 in Lübeck) ist seit dem 27. Januar 2018 gemeinsam mit Annalena Baerbock Bundesvorsitzender der Partei Bündnis 90/Die Grünen. Habeck, seit 8. Dezember 2021 bedauerlicherweise auch Minister für Wirtschaftszerstörung, Wohlstandsvernichtung und Klimarettung, scheitert an der Aufgabe, den Gasmarkt so neu zu ordnen, dass die Energieversorgung Deutschlands zu vertretbaren Preisen gesichert bleibt.

Sein, schon vom wirtschaftspolitischen Ansatz her irriges Konzept der „Gasumlage“, mit dem die Konsumenten und die gesamte Wirtschaft gezwungen werden, die Folgen der sanktionswütigen Außenpolitik der Regierung Scholz noch über die schon horrend gestiegenen Gaspreise hinaus mit zunächst weiteren 34 Milliarden Euro für die „Gasumlage“ zu übernehmen, während das unternehmerische Risiko der Energiekonzerne auf null reduziert wird, hat in vielen Vorstandsetagen bereits die Champagnerkorken knallen lassen, weil die hier und da bereits entstandenen „Übergewinne“ dank der Gasumlage zu Über-Übergewinnen angewachsen wären.

Ein Anforderungsprofil beschreibt, kurz gesprochen, das Wissen und Können, welches vorhanden sein muss (sein sollte!), um eine bestimmte Aufgabe wahrnehmen zu können. Organisationen, die sich die Mühe machen, diese Anforderungen genau zu beschreiben und darauf achten, dass bei einer Einstellung oder Besetzung eine weitgehende Deckungsgleichheit zwischen Anforderung und Befähigung besteht, stehen in der Regel von ihren Ergebnissen gut da.

In der Politik war und ist das ganz offensichtlich NICHT der Fall. Es reichen bereits intellektuelle Minderleistungen und erhebliche Wahrnehmungsdefizite aus, um ein hochdotiertes Amt zu begleiten - Berufserfahrung, Sach- und Fachkenntnisse sind oft nicht mal annähernd vorhanden. Grundlegende Kenntnisse der eigenen Muttersprache Deutsch und halbwegs vorzeigbares Englisch sind auch nicht mehr zwingend erforderlich, wie man bspw. am Posten der Verteidigungsministerin sieht und leider allzu oft hört.

»Ich gehöre zur Elite der Grünen und habe den Doppel-Null-Status mit der Lizenz zum Töten einer ganzen Volkswirtschaft.« - Diese Aussage könnte vom Politikdarsteller Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen) stammen. Foto OHNE INLET: Copyright ©️ Stephan Röhl / stephan-roehl.de . Quelle: Flickr. / Flickr-Account der Heinrich-Böll-Stiftung. Verbreitung mit CC-Lizenz Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.0 Generic (CC BY-SA 2.0). Der Text wurde von Helmut Schnug nachträglich in das Foto eingearbeitet, die Lizenz bleibt bestehen! Das Originalfoto wurde zuvor von H.S. seitengespiegelt.

3. Prof. Claudia Kemfert von den Scientists for Future spricht beim 10. globalen Kliamstreik von Friday for Future, Brandenburger Tor, Berlin, 25. März 2022. Claudia Kemfert (* 17. Dezember 1968 in Delmenhorst) ist eine deutsche Wirtschaftswissenschaftlerin. Sie ist Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr und Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) sowie als Professorin an der Leuphana Universität Lüneburg.

Kemfert schrieb, dass Deutschland den Preis für die verschleppte Energiewende zahle und dass die Energie- und Verkehrswende nicht nur unabhängig von hohen Preisen fossiler Energieträger mache, sondern auch friedensstiftend wirke. Kemfert sieht im Erneuerbare-Energien-Gesetz ein wirkungsvolles Instrument zum Ausbau der Erneuerbaren Energien. Ein Quotenmodell, wie von anderen Ökonomen vorgeschlagen, lehnt sie ab.

Foto: Stefan Müller, Fotograf, arbeitet für PIC ONE (früher bekannt als POP-EYE). Sein Hauptthema ist die Musik- und Eventfotografie. Quellen: Flickr und Wikimedia Commons. Diese Datei ist unter der Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung 2.0 generisch“ (US-amerikanisch) (CC BY 2.0 Deed) lizenziert.

4. Hage Gottfried Geingob (* 3. August 1941 in Otjiwarongo, Südwestafrika) ist ein damarastämmiger namibischer Politiker und seit dem 21. März 2015 – seit 21. März 2020 in zweiter und letzter Amtszeit – dritter Präsident Namibias. Bei der Präsidentschaftswahl am 28. November 2014 wurde Dr. Geingob mit 86,73 Prozent der Stimmen zum dritten Präsidenten Namibias gewählt. Es war das höchste Wahlergebnis in der Geschichte der namibischen Präsidentschaftswahlen. Am 21. März 2015 wurde Geingob vereidigt. Bei der Präsidentschaftswahl am 27. November 2019 erhielt er 56,3 Prozent der Stimmen (das bis dato schlechteste Wahlergebnis einer Präsidentschaftswahl) und ist damit für eine zweite Amtszeit gewählt. Foto/Quelle: Facebook-Seite Namibian Presidency, 1. Januar 2024. Webseite der namibischen Regierung mit Amtssitz in Windhuk, Hauptstadt Namibias und das wirtschaftliche und politische Zentrum des Landes: http://www.op.gov.na/ .

Erklärung Seiner Exzellenz Dr. Hage G. Geingob, Präsident der Republik Namibia, anlässlich des neuen Jahres 2024 am Sonntag, 31. Dezember 2023 (Übersetzt von Helmut Schnug):

»Liebe Namibierinnen und Namibier,

[...] Vor drei Jahren war grüner Wasserstoff nur ein Gesprächsthema. Heute ist er eine Realität. Institutionen und politische Maßnahmen sind vorhanden. Wir wollen das Interesse an grünem Wasserstoff nutzen, um andere Sektoren unserer Wirtschaft und neue angrenzende Industrien zu fördern, darunter Logistik, Landwirtschaft und nachhaltige Produktion. Namibias Bemühungen um die Entwicklung grüner Meereskorridore und die Kultivierung von Riesentangwäldern, einschließlich der Herstellung von heißem Eisenbrikett, sind nur einige Beispiele für angrenzende Industriezweige, die von unseren konzertierten Bemühungen profitieren werden, um sicherzustellen, dass Namibia zu einem Zentrum für saubere Energie und grüne Industrie wird. [...]

Mit Blick auf 2024 und darüber hinaus ist klar, dass wir in ein Jahr eintreten, das greifbare Ergebnisse verspricht, die im Jahr 2023 sorgfältig ausgewählt wurden. Im Jahr 2024 erwarten wir die Bekanntgabe konkreter Ergebnisse der intensiven Offshore-Ölbohrungen. Mehrere Uranminen werden den Betrieb wieder aufnehmen. Mindestens 3 Pilotprojekte im Bereich des grünen Wasserstoffs dürften ihre Bauarbeiten abschließen. Die Konzession für den Containerterminal in Walvis Bay dürfte in Kraft treten und den Weg für mehr Investitionen und Containerverkehr in diesem strategischen Logistikkorridor ebnen. [...]

An der internationalen Front haben wir im Einklang mit unseren Werten von Frieden und Gerechtigkeit als Vorsitz der SADC unseren Beitrag zu einer friedlichen und wohlhabenden Region geleistet.

Gremium für Politik, Verteidigung und Sicherheitskooperation: Gemeinsam mit dem deutschen Bundeskanzler Olaf Scholz werde ich den Ko-Vorsitz des Zukunftsgipfels der Vereinten Nationen im Jahr 2024 innehaben, der einen entscheidenden Moment für die Zukunft der Menschheit bei der Bewältigung der Herausforderungen des Klimawandels, der Konflikte und der technologischen Revolution darstellt. Kein friedliebender Mensch kann das Gemetzel gegen die Palästinenser in Gaza ignorieren. Der Krieg in Gaza zeigt uns, dass es zwei Arten von Menschen gibt: diejenigen, die man wie einen Hund töten kann, und diejenigen, die heilig sind.

[...] Mit diesen Worten wird am Vorabend des Jahres 2024, dem Jahr der Erwartungen, dem Jahr der Wahlen, ein neuer Anfang für das namibische Parlament gemacht. Deshalb möchte ich Ihnen allen meine besten Wünsche für das neue Jahr übermitteln. - Frohes neues Jahr! - Lang lebe die Republik Namibia!«

5. Bild-Text-Illustration: »Ein Minister der nicht mehr liefert, muss leider tatsächlich keine Insolvenz anmelden. Sie sind das beste Beispiel dafür, Herr Habeck. Mag ja sein, dass ihnen auch egal ist was ihre deutschen Wähler denken, aber sie haben nicht das Recht, Millionen Menschen, die sie mehrheitlich nicht gewählt haben, ihren bescheidenen Wohlstand und ihre Zukunft zu zerstören. Und deshalb treten sie zurück.« (Auszug aus einer Rede von Sahra Wagenknecht). Foto OHNE Textinet: PublicDomainPictures. Quelle: Pixabay. Alle Pixabay-Inhalte dürfen kostenlos für kommerzielle und nicht-kommerzielle Anwendungen, genutzt werden - gedruckt und digital. Eine Genehmigung muß weder vom Bildautor noch von Pixabay eingeholt werden. Eine Quellenangabe ist nicht erforderlich. Pixabay-Inhalte dürfen verändert werden. Pixabay Lizenz. >> Foto. Der Text wurde von Helmut Schnug nachträglich in das Bild eingearbeitet.