Krank: Deutschland braucht mindestens 15 Millionen Fachkräfte

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Helmut S. - ADMIN
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Krank: Deutschland braucht mindestens 15 Millionen Fachkräfte
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Krank: Deutschland braucht mindestens 15 Millionen Fachkräfte

von Egon W. Kreutzer, Elsendorf

Huh, huh, huh … Hört ihr das Gespenst?

Huuuuh, huuuuuuuh …

Bertelsmann hatte immer schon auch Märchenbücher im Sortiment. Doch seit die Bertelsmann-Stiftung wirkt, und ihre Märchen für Erwachsen als Sachbücher und Studien an die Politik verkauft, werden die Märchen immer fantastischer, um nicht zu sagen, verrückter. Sie erinnern sich an das Bertelsmann-Märchen vom tapferen Schröderlein. 2 Millionen auf einen Streich, hatte er sich auf den Gürtel gestickt. Zwei Millionen Arbeitslose, prahlte er, wollte er innerhalb von drei Jahren rückstandslos verschwinden lassen, wie David Copperfield die Freiheitsstatue im Hafen von New York. Denn die Bertelsmännlein hatten ihm erklärt, dass Tricksereien solange gut fürs Land sind, wie die Deutschen bereit sind, alles zu glauben, sogar dass die Arbeitslosigkeit besiegt wäre, wenn die Arbeitslosen einfach nicht mehr gezählt, sondern umbenannt werden und somit aus der Statistik fallen können.

Dieselbe Bertelsmann-Stiftung, die maßgeblich daran beteiligt war, die Agenda 2010 und die Hartz-Gesetze auszuhecken, jagt seit heute eine neue Sau durchs Dorf.

Huhhhh, huuuuuuh… huhhh, huuuuuuuuuuuh … Hört ihr das Gespenst? Fürchtet euch gefälligst, das ist eure einzige Chance. Furchtsam wegducken und alles geschehen lassen.

Gespenst-Gespenster-ghost-Angst-Angstmacherei-Migrationshysterie-Halluzinationen-Sinnestaeuschung-Horror-scary-Panikmache-Panik-Kritisches-Netzwerk

Die deutsche Wirtschaft ginge sonst unter. Und mit „deutsche Wirtschaft“ meinen die Bertelsmänner natürlich alles, was sich daran gewöhnt hat, in Deutschland billig für den Export produzieren zu lassen. Und da steckt mehr ausländisches Kapital dahinter, als sich der fleißige und gut qualifizierte und gering entlohnte Michel träumen lässt. Der von den Globalisten für ihr profitables Wirtschaften auserkorene „Standort“, das überbesiedelte Fleckchen Erde zwischen Nordsee und Alpen, zwischen Rhein und Oder, bräuchte bis 2060 mindestens 15 Millionen Zuwanderer, 5 Millionen davon sollen aus EU-Staaten kommen, 10 Millionen wohl aus Afrika, wo die hochqualifizierten Fachkräfte auf den Bäumen wachsen. Das nenne ich Migrationshysterie!

Süddeutsche Zeitung (SZ.de)

12. Februar 2019, 18:43 Uhr Studie

Firmen brauchen Einwanderung

Eine Studie beziffert den Bedarf der Wirtschaft auf 260 000 Migranten im Jahr.

Von Alexander Hagelüken

In Deutschland fehlen in den nächsten Jahrzehnten bis zu 16 Millionen Arbeitskräfte. Damit die Wirtschaft nicht einbricht, braucht das Land laut einer Studie der Bertelsmann-Stiftung bis 2060 jährlich mindestens 260 000 Einwanderer. Weil der Zustrom aus der EU abnehmen dürfte, muss mehr als die Hälfte der zusätzlichen Arbeitnehmer von außerhalb Europas kommen. "Heute wandern noch viel zu wenig Fachkräfte aus Drittstaaten nach Deutschland ein", so Jörg Dräger, Vorstand der Bertelsmann-Stiftung. [..]. Die Forscher kalkulieren, wie viel Zuwanderung nötig ist, damit Unternehmen in den nächsten Dekaden ihre Nachfrage nach Arbeitskräften auf einem Minimalniveau decken können, also unter der heutigen Zahl von Stellen. [..]

Zukünftig werden weniger EU-Bürger einwandern. Denn die südlichen Länder haben ihre Wirtschaftskrise überwunden. Außerdem gleicht sich der Rest Europas Deutschland langfristig wirtschaftlich an: Der Anreiz zur Migration nimmt ab. [..] 2017 waren es noch 250 000. Entsprechend mehr müssten von außerhalb Europas kommen, [..].

"Auf die Zuwanderung aus der EU kann sich Deutschland nicht alleine verlassen." >> bitte den vollständigen Artikel bei SZ lesen.

Es gäbe derzeit 45 Millionen Arbeitsplätze in Deutschland, fabulieren die Bertelsmänner weiter, weil so eine große Zahl natürlich unterstreicht, dass 40 Jahre lang jährlich 370.000 Migranten aufgenommen werden müssen, um den Schwund der deutschen Arbeitstiere auszugleichen. Wahr ist, dass es in Deutschland 23,8 Millionen Arbeitsplätze gibt, die den Namen verdienen, dazu 7,7 Millionen atypische, also Schrott-Arbeitsplätze von denen der Mensch weder leben noch Zukunftspläne schmieden kann: Ewig befristete Stellen, geringfügige (prekäre) Beschäftigungsverhältnisse, Teilzeit- und Leiharbeitsjobs. Zählt man diese atypischen großzügigerweise zur Hälfte, dann gibt es 27,6 Millionen Arbeitsplätze. Gut, dazu müssen noch 3,6 Millionen Selbstständige gezählt werden – und dann ist die Lücke zwischen den tatsächlich vorhandenen 31,2 Millionen Arbeitsplätzen und den angeblich vorhandenen 45 Millionen Arbeitsplätzen schon genauso groß, wie der Zuwanderungsbedarf bis 2060. Zufall?

Mit diesen 31,2 Millionen Arbeitsplätzen, produzieren die deutschen Beschäftigten weitaus mehr als sie selbst verbrauchen können, bzw. als das, was ihnen für den eigenen Konsum überlassen wird, nämlich einen Exportüberschuss von 228 Milliarden Euro. Über den dicken Daumen gepeilt, sind für die Produktion dieses Überschusses rund 2 Millionen Arbeitsplätze erforderlich.

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Gäbe es im Wirtschaftsministerium jemanden, der eine Vorstellung davon hätte, warum eine ausgeglichene Außenhandelsbilanz für einen souveränen Staat zu den wichtigsten Zielen der Wirtschaftspolitik gehören sollte, und gäbe es bei den Studienproduzenten von Bertelsmann jemanden, der Deutschland nicht unter den gleichen Gesichtspunkten betrachtet, wie einst die Briten ihre Kolonien: Die überflüssigste aller jüngeren Studien zu Migration und Zuwanderung hätte vor der Veröffentlichung ihren angemessenen Platz im Papierkorb gefunden.

Die Welt platzt aus allen Nähten. Bald werden 8 Milliarden Menschen den Planeten bevölkern. Den Bevölkerungsrückgang Deutschlands vor diesem Hintergrund als drohende Katastrophe anzusehen und alle Hebel in Bewegung zu setzen, um das sowieso überbevölkerte Land ja nicht zu einem verträglicheren Zustand zurückkehren zu lassen, ist krank. Dass wir schon heute mühsam darum kämpfen müssen, um die weitere Versiegelung des Bodens durch Industrie, Siedlungen und Verkehrswege wenigstens zu bremsen, wenn sie schon nicht aufzuhalten ist, sollte doch Argument genug sein, den Schrumpfungsprozess der deutschen Bevölkerung zu begrüßen, statt 15 Millionen Fremde ins Land holen zu wollen.

Ist es denn nicht offensichtlich, dass die jüngste Zuwanderungswelle nur zu einem geringen Teil die gewünschten Fachkräfte, sondern dauerhaft auf Sozialhilfe angewiesene Menschen ins Land gespült hat? Auch die Zig-Milliarden, die für Jahr für Jahr für deren Unterbringung, Versorgung und allerlei Integrationsveranstaltungen ausgegeben werden, bräuchten von den „aussterbenden Deutschen“ nicht verdient zu werden, hätte sie die Merkel-GroKo nicht gegen alle gültigen Gesetze und Verträge im Wohlgefühl selbstgerechter Gesinnungsethiker ins Land gelassen.

Es ist nicht der Weltuntergang, wenn sich die in Deutschland produzierende Wirtschaft auf das Maß zurückentwickelt, das für die Deckung des Bedarfs der schrumpfenden Bevölkerung erforderlich ist, so dass sich Importe und Exporte die Waage halten. Es gibt kein Naturgesetz, dass die minimale Bevölkerungsdicht eines Landes auf 230 Menschen pro Quadratkilometer festlegt.

Kanada überlebt mit 3 Einwohnern pro Quadratkilometer. Russland mit 8, Argentinien mit 14, Finnland mit 15, Schweden mit 20, Brasilien mit 20, die USA mit 31. Auch unsere österreichischen Nachbarn kommen mit 96 Einwohnern pro Quadratkilometer ganz gut zurecht, die Franzosen mit 108 …

Denken Sie einmal einen Augenblick daran, warum die Tierschützer gegen die Käfighaltung von Legehennen anrennen – und warum die Eierbarone daran mit aller Macht festhalten wollen.

Dann wissen Sie, welchen Geist die  jüngste Bertelsmann-Studie transportiert.

Egon W. Kreutzer

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Quelle: erstveröffentlicht am 12. Februar 2019 auf Egon W. Kreutzers Blog antides.de/ >> Artikel. Die oben gezeigten Fotos/Grafiken, Hervorhebungen und Verlinkungen sind NICHT Bestandteil des Originalartikels und wurden von KN-ADMIN Helmut Schnug eingefügt, für sie gelten unten genannte CC-Lizenzen.

Bild- und Grafikquellen:

1. Huhhhh, huuuuuuh… huhhh, huuuuuuuuuuuh … Hört ihr das Gespenst? Fürchtet euch gefälligst, das ist eure einzige Chance. Furchtsam wegducken und alles geschehen lassen. Foto: nmagwood / Nick Magwood, San Marcos/United States. Quelle: Pixabay. Alle bereitgestellten Bilder und Videos auf Pixabay sind gemeinfrei (Public Domain) entsprechend der Verzichtserklärung Creative Commons CC0. Das Bild unterliegt damit keinem Kopierrecht und kann - verändert oder unverändert - kostenlos für kommerzielle und nicht kommerzielle Anwendungen in digitaler oder gedruckter Form ohne Bildnachweis oder Quellenangabe verwendet werden. >> Foto.

2. Köpfe > Menschen > BürgerInnen > Deutsches Volk > Europäer > Weltbürger > Zivilgesellschaft > Homo oeconomicus > Homo consumens > Nutzmensch > Stimmvieh > Steuerzahler > Überflüssige > Ausgegrenzte. In Deutschland gibt es 23,8 Millionen Arbeitsplätzet, die den Namen verdienen, dazu 7,7 Millionen atypische, also Schrott-Arbeitsplätze von denen der Mensch weder leben noch Zukunftspläne schmieden kann: Ewig befristete Stellen, geringfügige (prekäre) Beschäftigungsverhältnisse, Teilzeit- und Leiharbeitsjobs. Foto: DonnaSenzaFiato, Hamburg. Quelle: Pixabay. Alle bereitgestellten Bilder und Videos auf Pixabay sind gemeinfrei (Public Domain) entsprechend der Verzichtserklärung Creative Commons CC0. Das Bild unterliegt damit keinem Kopierrecht und kann - verändert oder unverändert - kostenlos für kommerzielle und nicht kommerzielle Anwendungen in digitaler oder gedruckter Form ohne Bildnachweis oder Quellenangabe verwendet werden. >>  Bild.