- Eigene Verantwortung und lohnender Einsatz
Jeder sollte das tun, was er zum Nutzen
der Gesellschaft am zu leisten vermag.
Aber auch öfters mal einfach abzuschalten.
Wer keine Muße kennt, lebt nicht.

• dem „gefressenen“ Wissen, das wir uns selbst eintrichtern oder von Schule/Uni/Ausbildung/Gesellschaft/Norm als Pflichtwissen auferlegt wird und das eigentlich nur dem Zwecke der Reputation dient – also nach dem Motto: „non vitae, sed scholae discimus“ (nicht für das Leben, sondern für die Schule lernen wir), mit dem bereits der römische Philosoph Seneca [3] (* etwa im Jahre 1 in Corduba; † 65 n. Chr. in der Nähe Roms), als Stoiker [4] einer der meistgelesenen Schriftsteller seiner Zeit, die zweckentfremdende Wissensanhäufung kritisierte, und . .
• dem lebenspraktischen Wissen, das in den Alltag integriert werden kann, das das Seneca-Zitat in sein Gegenteil verkehrt, uns in die Lage versetzt, uns in das Gegenteil eines Fachidioten zu entwickeln, das Leben zu durchdringen und es auf solidarische Weise zu meistern. Dieses nützliche und umgesetzte Wissen reichert sich sodann in Erfahrung an.

Es liegt in der Natur des Menschen begründet, dass er nach außen glänzen will und andern gegenüber mit seinen Erfolgen aufwarten möchte. Nicht umsonst ist der Held, der aus eigener Kraft das Unmögliche möglich gemacht und neue Maßstäbe gesetzt hat, das Vorbild in allen Kulturen und Mythologien. Jeder möchte gerne die Rolle eines kleineren oder größeren Helden/Ritters spielen, der den Drachen besiegt, die bösen Mächte besiegt und dem Guten zum Sieg verholfen hat.
Wenn wir leider zur Kenntnis nehmen müssen, daß wir andere durch unser Vorgehen nicht dazu veranlassen konnten, die (Denk-)Richtung zu ändern oder sie zum energischen Handeln anzuregen, dann liegt das nicht in unserer Verantwortung. Wir haben trotzdem unser Bestes gegeben und brauchen uns keine Vorwürfe zu machen. Für das Verhalten anderer sind wir nicht zuständig. Zwingen können wir auch niemanden. Was uns in Richtung positiver Beeinflussung anderer Menschen bleibt, ist zum einen die bereits erwähnte Vorbildfunktion und zum anderen das Abgeben von Informationen, hilfreichen Tipps und Empfehlungen. Das war’s auch schon!

Die Menschen, so oft schläfrig, müde, rätselhaft,
sind ein riesiger Haufen mit vielen Einzelnen, die sagen:
„Ich verdiene meinen Lebensunterhalt.
Ich verdiene genug, um über die Runden zu kommen,
und das nimmt meine ganze Zeit in Anspruch.
Hätte ich mehr Zeit,
könnte ich mehr für mich selbst tun
und vielleicht auch für andere.
Ich könnte lesen und lernen
und Dinge besprechen
und mich über Dinge informieren.
Das braucht Zeit.
Ich wünschte, ich hätte die Zeit.“
Auszug aus dem Buch 'The People, Yes' (Carl Sandburg, 1936)
⭐⭐⭐⭐⭐


ACHTUNG: Die Bilder, Grafiken, Illustrationen und Karikaturen sind nicht Bestandteil der Originalveröffentlichung und wurden von KN-ADMIN Helmut Schnug eingefügt. Für sie gelten folgende Kriterien oder Lizenzen, siehe weiter unten. Grünfärbung von Zitaten im Artikel und einige zusätzliche Verlinkungen wurden ebenfalls von H.S. als Anreicherung gesetzt, ebenso die Komposition der Haupt- und Unterüberschrift(en) geändert.
► Bild- und Grafikquellen:
1. Mut zur Veränderung durch engagiertes Auftreten und Übernahme von Verantwortung. Foto: Karl-Heinz Laube. Quelle: Pixelio.de [6]
2. „Eigene Verantwortung“: Für Verantwortungsübernahme ist eine Motivationsgrundlage erforderlich. Sie ergibt sich aus den eigenen Wert- und Moralvorstellungen, die wiederum die Basis für den individuellen Lebenssinn bilden. Daher ist es unerlässlich, die uns innewohnenden kreativen und positiven Kräfte zu erkennen und zu mobilisieren, um daraus eine persönliche Aufgabe, Auftrag, Mission oder Berufung zu formulieren. Für sie lohnt es sich dann, Verantwortung zu tragen. Dabei kommt es vor allen Dingen darauf an, dass man Absichten umsetzen will - unabhängig davon, ob diese Intentionen nun effektiv sind oder nicht.
Illustration: Die Illustration wurde von Helmut Schnug mit KI-Bildgenerator GPT-Image-2.5 / Chatai.de erstellt. Der Text basiert auf einer Aussage von Kollege Peter A. Weber, Klotten b. Cochem.
3. Schwertkämpfer. Foto: nicht benannt Quelle: Wikimedia Commons [7]. This file is licensed under the Creative Commons [8] Attribution-Share Alike 3.0 Unported [9] license.
4. TIME FOR CHANGE: »Können wir etwas bewirken? Vielleicht. Manchmal. Nicht viel. Aber eines weiß ich: Wir sollten nie aufhören es zu versuchen. Und wir sollten uns darüber im Klaren sein, daß jede Kleinigkeit zählt. - Die destruktivste Kritik ist die Gleichgültigkeit.« - »Um klar zu sehen, genügt oft ein Wechsel der Blickrichtung.« Foto OHNE Inlet: Alexas_Fotos / Alexa. Quelle: Pixabay [10]. Alle Pixabay-Inhalte dürfen kostenlos für kommerzielle und nicht-kommerzielle Anwendungen, genutzt werden - gedruckt und digital. Eine Genehmigung muß weder vom Bildautor noch von Pixabay eingeholt werden. Eine Quellenangabe ist nicht erforderlich. Pixabay-Inhalte dürfen verändert werden. Pixabay Lizenz [11]. >> Foto [12]. Der Text wurde von Helmut Schnug in das Foto eingearbeitet, die Lizenz bleibt erhalten.
5. William Shakespeare „Have more than you show / speak less than you know.“
Have more than thou showest,
Speak less than thou knowest,
Lend less than thou owest,
Ride more than thou goest,
Learn more than thou trowest,
Set less than thou throwest.
Habe mehr als du zeigst,
sprich weniger als du weißt,
leihe weniger als du besitzt,
fahre mehr als du gehst.
Glaube nicht alles, was du hörst.
Setze nicht alles auf einen Würfelwurf.
Dies ist ein Auszug eines Zitates aus König Lear [13], das der Narr zu Lear sagt, als er von Gonerils Schloss abgewiesen wird, Akt I, Szene 4 [14]. Die Zeile "Habe mehr, als du zeigst, sprich weniger, als du weißt, leihe weniger, als du schuldest" aus "König Lear" ist ein mahnender Rat zur Vorsicht und Bescheidenheit im gesellschaftlichen Leben. Er rät dazu, nicht alle Mittel und Kenntnisse preiszugeben und mit finanziellen Angelegenheiten vorsichtig umzugehen. König Lear selbst befolgt diesen Rat nicht, was zu seinem Untergang führt. Die Zeile weist auch Parallelen zu den Ratschlägen in Shakespeares "Hamlet" auf und verstärkt die Themen Mäßigung und Diskretion.
Der Narr spricht in diesem Stück oft die Wahrheit über eine Situation aus. Ich verstehe ihn sicher nicht als allgemeinen Ratschlag für das Leben; die Bürde ist, dass man besser dran ist, wenn man sich vor anderen verbirgt. Die ersten beiden Zeilen mögen ein guter Rat für bescheidenes Auftreten sein, und das ist immer gut. Aber Lear hat sich, um es mit Tennessee Williams zu sagen, von der Freundlichkeit der Verwandten abhängig gemacht, und die lieben ihn nicht. Lear hat weniger, als er zeigt, er spricht mehr, als er weiß, er schuldet nichts, weil er sein Königreich verschenkt hat, er verspielt seine Töchter - er setzt mehr, als er würfelt. Zum Teil ist es eine Vorwegnahme seines katastrophalen Endes.
In der heutigen Zeit kann es schwierig sein, den Rat von William Shakespeare zu befolgen: "Zeige mehr, als du weißt; sprich weniger, als du weißt". Angesichts der weiten Verbreitung sozialer Medien und der ständigen Weitergabe persönlicher Informationen kann es schwierig sein, ein Gefühl von Geheimnis und Diskretion zu bewahren. Der Einzelne kann sich jedoch bemühen, dieses Prinzip zu praktizieren, indem er sorgfältig überlegt, was er von sich preisgibt, und indem er die Weisheit des Zuhörens und Beobachtens schätzt, bevor er spricht. Es ist ein zeitloser Gedanke, der auch in der modernen Gesellschaft noch von Bedeutung ist.
Foto OHNE Textinlet: DangrafArt / Daniel, Poland (user_id:8220761). Quelle: Pixabay [10]. Alle Pixabay-Inhalte dürfen kostenlos für kommerzielle und nicht-kommerzielle Anwendungen, genutzt werden - gedruckt und digital. Eine Genehmigung muß weder vom Bildautor noch von Pixabay eingeholt werden. Auch eine Quellenangabe ist nicht erforderlich. Pixabay-Inhalte dürfen verändert werden. Pixabay Lizenz [11]. >> Foto [15]. Das Textinlet wurde von Helmut Schnug nachträglich in das Originalfoto eingearbeitet.
6. Veränderung: "Der einzige belebende Umgang mit VERÄNDERUNG ist, .."Foto: Ilse Dunkel - ille - Quelle: Pixelio.de [6]
7. »Denkgewohnheiten müssen nicht für immer sein. Eine der wichtigsten Erkenntnisse der Psychologie in den letzten zwanzig Jahren ist, dass der Einzelne die Art und Weise, wie er denkt, wählen kann.« (Martin Seligman). - »Habits of thinking need not be forever. One of the most significant findings in psychology in the last twenty years is that individuals can choose the way they think.« (Martin Seligman).
»Wohlbefinden ist in seiner Struktur ähnlich wie "Wetter" und "Freiheit": Kein einziges Maß definiert es erschöpfend, aber mehrere Dinge tragen dazu bei; dies sind die Elemente des Wohlbefindens, und jedes der Elemente ist eine messbare Sache.« ("Gedeihen" von Martin Seligman) - »Well-being is just like "weather" and "freedom" in its structure: no single measure defines it exhaustively, but several things contribute to it; these are the elements of well-being, and each of the elements is a measurable thing.« (- "Flourish" by Martin Seligman).
Foto OHNE Textinlet: freepik (detaillierter Urhebername nicht benannt!). Quelle: freepik >> https://de.freepik.com/ [16] . Freepik-Lizenz: Die Lizenz erlaubt es Ihnen, die als kostenlos markierten Inhalte für persönliche Projekte und auch den kommerziellen Gebrauch in digitalen oder gedruckten Medien zu nutzen. Erlaubt ist eine unbegrenzte Zahl von Nutzungen, unbefristet von überall auf der Welt. Modifizierungen und abgeleitete Werke sind erlaubt. Eine Namensnennung des Urhebers (Freepik) und der Quelle (Freepik.com) ist erforderlich. >> Foto [17]. Das Textinlet wurde von Helmut Schnug in das Bild eingearbeitet, zuvor die Hintergrundfarbe mit dem freepik-eigenen-Tool geändert und der linke Bildrand etwas eingekürzt.
8. »IF YOU WANT TO CHANGE THE WORLD, CHANGE THE WAY YOU THINK! Steh über den Dingen/und finde DEINEN Weg.« Illustration OHNE INLET: geralt / Gerd Altmann, Freiburg. Quelle: Pixabay [10]. Alle Pixabay-Inhalte dürfen kostenlos für kommerzielle und nicht-kommerzielle Anwendungen, genutzt werden - gedruckt und digital. Eine Genehmigung muß weder vom Bildautor noch von Pixabay eingeholt werden. Eine Quellenangabe ist nicht erforderlich. Pixabay-Inhalte dürfen verändert werden. Pixabay Lizenz [11]. >> Illustration [18]. Das Textinlet wurde vonn Helmut Schnug in das Bild eingearbeitet.
9. Entspannung und sich mal `ne Auszeit gönnen. "Wer keine Muße kennt, lebt nicht." Foto: special4kd. Quelle: Pixelio.de [6]
10. Mann an einem Baum lehnend mit entspanntem Blick in die Landschaft. Jetzt, wo es wieder heiß ist, während der berüchtigten Hundstage, ist eine Zeit angebrochen, in der es durchaus geraten ist, sich etwas zurück zu nehmen, und in einem abgedunkelten Zimmer oder unter einem Schatten spendenden Baum sich grundsätzlicheren Überlegungen hinzugeben.
Das Licht der Sonne braucht 8 Minuten, um die Erde zu erreichen. Wenn ich die Sonne ansehe, blicke ich also zurück in die Vergangenheit. Merkwürdig, alles braucht seine Zeit und doch ist es immer JETZT. Machen Sie etwas mit Herz & Verstand. Werden Sie wieder Mensch ohne Monitor. Haben Sie den Mut, sich Ihres eigenen Verstandes zu bedienen!
Foto OHNE Textinlet: josealbafotos - Jose Antonio Alba, Lleida/España (user_id:1624766). Quelle: Pixabay [10]. Alle Pixabay-Inhalte dürfen kostenlos für kommerzielle und nicht-kommerzielle Anwendungen, genutzt werden - gedruckt und digital. Eine Genehmigung muß weder vom Bildautor noch von Pixabay eingeholt werden. Auch eine Quellenangabe ist nicht erforderlich. Pixabay-Inhalte dürfen verändert werden. Pixabay Lizenz [11]. >> Foto [19]. Der Text wurde von Helmut Schnug in das Bild eingearbeitet.
