70 Jahre nach der atomaren Auslöschung von Hiroshima und Nagasaki

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70 Jahre nach der atomaren Auslöschung von Hiroshima und Nagasaki
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Unsere ‘barmherzige’ Beendigung des ‘Guten Kriegs’

... oder: Wie Patriotismus bedeutet, dass man nie zu sagen braucht, dass es einem leid tut.

von Christian Appy

„Verschwende niemals eine Minute auf Bedauern. Das ist Zeitverschwendung.” - Präsident Harry Truman

Hier stehen wir nun, 70 Jahre nach der atomaren Auslöschung von Hiroshima und Nagasaki, und ich frage mich, ob wir auch nur einen Schritt in Richtung moralischer Abrechnung mit unserem Status als einziges Land der Welt gekommen sind, das Atomwaffen benutzt hat, um menschliche Wesen abzuschlachten. Wird jemals ein amerikanischer Präsident sich formell dafür entschuldigen? Wird unser Land jemals den Abwurf von „Little Boy“ und „Fat Man“ bereuen, den beiden Bomben, die heißer als die Sonne brannten? Wird es damit fertig werden, wie diese sofort tausende Opfer verdampften, zehntausende weitere in Brand setzten, und unvorstellbar gewaltige Schockwellen und Feuerstürme hervorriefen, die alles im Umkreis von Meilen verwüsteten? Wird es letztendlich mit dem „schwarzen Regen“ zurechtkommen, der die Strahlung verbreitete und noch mehr Menschen tötete – langsam und schmerzhaft – was insgesamt zu einer Anzahl von konservativ geschätzten 250.000 Toten in den beiden Städten führte?
 

Ausgehend von den letzten sieben Jahrzehnten der ständigen Militarisierung und atomaren „Modernisierung“ in diesem Land mag die Antwort wie ein offenkundiges Nein erscheinen. Dennoch habe ich als Historiker versucht, ein bisschen tiefer in unseren Mangel an nationaler Reue zu graben. Dabei kam mir immer wieder ein merkwürdiges Stück Amerikana in den Sinn, ein Satz aus dem populären Rührstück Love Story aus dem Jahr 1970 in den Sinn: „Liebe,“ sagt die Hauptdarstellerin, als sich ihr Freund zu entschuldigen beginnt, „heißt, dass du niemals sagen musst, dass es dir leid tut.“ Das muss wohl eine der dümmsten Definitionen sein, die sich jemals im amerikanischen Gedächtnis festgesetzt hat, nachdem die wirkliche Liebe oft die Stärke erfordert, sich zu entschuldigen und Wiedergutmachung zu leisten.

Sie trifft jedoch bemerkenswert gut zu auf die Art und Weise, in der viele Amerikaner diese breitere Form der Liebe sehen, die wir Patriotismus nennen. Mit seltenen Ausnahmen, wie dem 1988 vom Kongress beschlossenen Gesetz, das sich bei den japanisch-amerikanischen Opfern der Internierung im Zweiten Weltkrieg entschuldigt und diese entschädigt hat, hat wahrer Patriotismus, wenn es zu brutaler Machtanwendung kommt, vor allem bedeutet, dass man nie sagen muss, dass es einem leid tut. Genau dieselben Politiker, die andere Länder kritisieren, weil sie nicht ständig ihre Fehler eingestehen, betonen, dass wir uns für nichts entschuldigen sollten. Als zum Beispiel 1988 die US-Marine über dem Persischen Golf ein iranisches ziviles Passagierflugzeug abschoss, wodurch alle 290 Insassen (darunter 66 Kinder) getötet wurden, verkündete Vizepräsident George H.W. Bush, der sich damals um das Präsidentenamt bewarb: „Ich werde mich nie für die Vereinigten Staaten von Amerika entschuldigen. Niemals. Mich interessieren die Fakten nicht.“ [Erg. ADMIN H.S.: siehe ausf. Artikel "Shooting Down Iran Air Flight 655 [IR655]"]
 

Es stellt sich allerdings heraus, dass Bushs Version amerikanischer Reuelosigkeit noch nicht reicht. Immerhin legen die Amerikaner Wert darauf, ihr Land als friedliebend zu betrachten, obwohl es sich seit 1941 ständig im Krieg befindet. Das heißt, dass sie mehr brauchen als Verleugnungen und Nicht-Entschuldigungen. Sie brauchen überzeugende Geschichten und Erklärungen (wenn auch voller Verdrehungen und Auslassungen). Die Sage, die entwickelt wurde, um die Bombardierungen zu rechtfertigen, die in eine Welt führten, in der die Drohung der Ausrottung der Menschheit zur täglichen Realität wurde, ist vielleicht die erfolgreichste Rechtfertigungsgeschichte in unserer Geschichte. Nach siebzig Jahren liegt sie noch immer tief eingebettet im öffentlichen Gedächtnis und in den Schulbüchern, ungeachtet eines ständig anwachsenden Stapels von Beweisen, die dagegen sprechen. Vielleicht ist es an der Zeit, nach so vielen Jahrzehnten des Zeitalters der apokalyptischen Gefahr die amerikanische Apologie für Atomwaffen unter die Lupe zu nehmen – die Argumente zu deren Verteidigung – die gewährleistet haben, dass wir niemals hätten sagen müssen, dass es uns leid tut.


Die Hiroshima-Apologie

Am 9. August 1945 hielt Präsident Harry Truman eine Rundfunkansprache aus dem Weißen Haus. „Die Welt wird zur Kenntnis nehmen, dass die erste Atombombe auf Hiroshima abgeworfen wurde, eine Militärbasis. Das deshalb, weil wir bei diesem ersten Angriff soweit wie möglich die Tötung von Zivilisten vermeiden wollten.“ Er erwähnte nicht, dass bereits eine zweite Atombombe auf Nagasaki abgeworfen worden war.

Truman war natürlich klar, dass wenn Hiroshima eine “Militärbasis” war, Seattle ebenfalls eine war; dass die weit überwiegende Mehrheit ihrer Bewohner Zivilisten waren, und dass vielleicht 100.000 von ihnen schon getötet worden waren. Er wusste in Wirklichkeit, dass Hiroshima nicht wegen seiner militärischen Bedeutung ausgewählt worden war, sondern weil es eine aus nur mehr einer Handvoll japanischer Städte war, die noch nicht mit Brandbomben verwüstet und weitgehend von amerikanischer Luftüberlegenheit vernichtet worden war. Vertreter der Vereinigten Staaten von Amerika waren in der Tat scharf darauf, die ersten Atombomben zu benützen, um maximalen Terror und Zerstörung zu erreichen. Sie wollten auch die Stärke ihrer neuen Waffe zu messen und selektierten daher die „jungfräulichen Ziele“ Hiroshima und Nagasaki. Im Juli 1945 informierte Kriegsminister Henry L. Stimson Truman über seine Befürchtung, dass nach all der Verwüstung japanischer Städte durch Brandbomben kein Ziel mehr übrig sein könnte, an dem die Atombombe in vollem Ausmaß „ihre Stärke zeigen“ kann. Laut Stimsons Tagebuch „lachte Trumen und sagte, dass er verstünde.“  

Der Präsident verwarf bald seine „Militärbasis”-Rechtfertigung. Trotz Washingtons Bemühungen, die drastischsten Bilder der atomaren Vernichtung zu zensieren, die aus Hiroshima kamen, erkannte die Welt schnell, dass die USA eine ganze Stadt mit einem Schlag und mit massiven Verlusten an Leben zerstört hatten. Der Präsident konzentrierte sich daher stattdessen auf eine Apologie, die zumindest für die nächsten sieben Jahrzehnte halten würde. Ihre Kernelemente kamen in derselben Ansprache am 9. August zur Sprache. „Wir haben die Atombombe gegen die eingesetzt, die uns ohne Vorwarnung in Pearl Harbor angegriffen haben,“ sagte er, „gegen die, welche amerikanische Kriegsgefangene verhungern ließen, geschlagen und hingerichtet haben, gegen die, die jeden Anschein aufgegeben haben, sich an die internationalen Gesetze der Kriegsführung zu halten. Wir haben sie benützt, um die Agonie des Kriegs abzukürzen, um das Leben von Tausenden und Abertausenden von jungen Amerikanern zu schützen.“

Um 1945 war den meisten Amerikanern egal, dass die Zivilisten von Hiroshima und Nagasaki nicht die Kriegsverbrechen Japans begangen hatten. Amerikanische Kriegskultur hatte seit Jahren von einer langen Geschichte des „Gelbe Gefahr“-Rassismus gelebt, der die Japaner nicht nur als unmenschlich, sondern als Untermenschen hinstellte. Truman schrieb in seinem Tagebuch, dass es ein Land sei voll von „Wilden“ – „rücksichtslosen, erbarmungslosen und fanatischen“ Leuten, die dem Kaiser gegenüber so loyal sind, dass jede Mann, Frau und Kind bis zum bitteren Ende kämpfen würde. In diesen Jahren bildeten Zeitschriften Japaner routinemäßig als Affen, Insekten und Ungeziefer ab. Angesichts eines solchen Feindes, so die gängige Ansicht, gab es keine richtigen „Zivilisten“ und nichts, was nicht eigentlich ausgerottet gehörte, oder dem zumindest Amerikas Bereitschaft vorgeführt werden müsse, diesen Weg zu beschreiten, um ihre Kapitulation erzwingen zu können. Admiral William „Bull“ Halsey sagte 1944 in einer Pressekonferenz: „Der einzige gute Jap ist ein Jap, der schon sechs Monate lang tot ist.“
 

In den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg verschwanden die virulentesten Äußerungen des Rassenhasses, aber nicht die weit verbreitete Vorstellung, dass die Atombomben erforderlich waren, um den Krieg zu beenden, indem sie die Notwendigkeit beseitigten, die japanischen Inseln zu erobern, was, wie mit Überzeugung behauptet wurde, infolge eines erbarmungslosen Kleinkriegs enorme Verluste auf beiden Seiten verursacht hätte. Die tödlichste Waffe in der Geschichte, die den Pfad zum zukünftigen Armageddon eröffnete, hat daher Leben gerettet. So ging kurz gefasst das Mantra, das die breiteste und anhaltendste Unterstützung für die Einführung atomarer Kriegsführung herbeiführte. Als Truman, bereits in Pension, 1955 seine Memoiren herausgab, war er bereit, mit einiger Genauigkeit zu behaupten, dass eine Invasion Japans eine halbe Million Amerikaner und mindest ebensoviele Japaner getötet hätte.

Im Lauf der Jahre wurde die ständig steigende Anzahl der Leben, die diese beiden Atombomben „gerettet“ haben, zu einer Art geheiligter Numerologie. Als 1991 Präsident George H.W. Bush Truman für dessen „harte, berechnende Entscheidung“ pries, behauptete er, dass diese Bomben „Millionen von amerikanischen Leben gerettet“ haben. Zu diesem Zeitpunkt war aus einem atomaren Massaker schon lange ein Gnadentod geworden, der viel größere Leiden und Schlächtereien verhindert hat.  

Truman ging in sein Grab, wobei er betonte, er habe nie das leiseste Bedauern oder auch nur einen Moment des Zweifelns über seine Entscheidung verspürt. In den entscheidenden Wochen vor dem 6. August 1945 ergibt sich aus den Aufzeichnungen mit Sicherheit kein Beweis, dass er ernsthaft eine Alternative überlegt hätte.


„Revisionisten” waren bei der Entwicklung dabei

Vor zwanzig Jahren plante das Smithsonian National Air and Space Museum eine anspruchsvolle Ausstellung, um den 50. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs zu markieren. In ihrem Mittelpunkt sollte ein außergewöhnliches Artifakt stehen – der Rumpf der Enola Gay, der B-29 Superfortress, die für den Abwurf der Atombombe auf Hiroshima benutzt wurde. Aber die Kuratoren und historischen Berater wollten mehr, als wieder eine weitere triumphale Feier amerikanischer Militärwissenschaft und –technologie zu veranstalten. Stattdessen versuchten sie, eine zum Denken anregende Präsentation der Entwicklung der Bombe, die Debatten über ihren Einsatz und ihre langfristigen Auswirkungen zusammenzustellen. Das Museum wollte einige Beweise miteinbeziehen, die die andauernde Behauptung in Frage stellten, dass sie einfach abgeworfen wurde, um den Krieg zu beenden und „Leben zu retten.“

Fürs erste hätten Besucher erfahren, dass einige von Amerikas bestbekannten militärischen Kommandeuren des Zweiten Weltkriegs gegen den Einsatz von Atomwaffen waren. In der Tat glaubten sechs von den sieben Fünfsterne-Generälen und Admiralen, dass es keinen Grund dafür gab, diese einzusetzen, dass die Japaner bereits besiegt waren, das auch wussten und sich wahrscheinlich ergeben hätten, ehe eine amerikanische Invasion beginnen hätte können. Einige, wie Admiral William Leahy und General Dwight D. Eisenhower, hatten auch moralische Bedenken gegen die Waffe. Leahy betrachtete den Abwurf von Atombomben auf Japan als „barbarisch“ und eine Verletzung „jeder christlichen Ethik, von der ich je gehört habe, sowie aller bekannten Gesetze des Krieges.“

Truman setzte sich nicht ernsthaft mit Militärkommandanten auseinander, die gegen den Einsatz der Bombe waren. Er befragte allerdings eine Gruppe von militärischen Experten, von denen er eine Schätzung darüber haben wollte, wieviele Amerikaner getötet werden könnten, falls die USA beiden geplanten Invasionen der japanischen Hauptinseln durchführten, die für den 1. November 1945 und 1. März 1946 angesetzt waren. Ihre Zahl: 40.000 – weit unter der halben Million, von der er nach dem Krieg redete. Sogar diese Schätzung basierte auf der dubiosen Annahme, dass Japan weiterhin seine Soldaten ernähren, mit Treibstoff versorgen und bewaffnen könne, wo doch die USA Meer und Luftraum nahezu vollständig kontrollierten.

Das Smithsonian plante auch, seine Besucher darüber zu informieren, dass einige der wichtigsten Präsidentenberater Truman drängten, seine Forderung nach „bedingungsloser Kapitulation“ fallen zu lassen und Japan zu gestatten, den Kaiser auf seinem Thron zu behalten, eine Änderung bei den Friedensbedingungen, die zu einer nahezu sofortigen Kapitulation führen hätte können. Truman wies diesen Rat zurück, nur um nach den atomaren Angriffen die gleiche Bedingung einzuräumen.

Denken Sie jedenfalls daran, dass ein Teil von Trumans Motivation für den Abwurf dieser Bomben nicht die besiegten Japaner, sondern die aufstrebende Sowjetunion betraf. Nachdem die UdSSR versprochen hatte, am 8. August in den Krieg gegen Japan einzutreten (was sie dann tat), hatte Truman Bedenken, dass auch nur kurz verlängerte Kampfhandlungen den Sowjets erlauben könnten, einen größeren Anteil in Ostasien zu beanspruchen. Er und Außenminister James Byrnes glaubten, dass eine drastische Demonstration der Stärke der neuen Bombe, die damals nur im Besitz der Vereinigten Staaten von Amerika war, die kommunistische Macht in Europa besser „handhabbar“ machte. Die Ausstellung im Smithsonian hätte nahegelegt, dass Planung und Inszenierung des Kalten Kriegs in den letzten Momenten des Zweiten Weltkriegs begannen und dass ein Erbe von Hiroshima das massive atomare Wettrüsten in den kommenden Jahrzehnten war.  

Zusätzlich zur Ausstellung von amerikanischen Artifakten wie der Enola Gay wollten die Kuratoren des Smithsonian einige herzerweichenden Objekte aus der atomaren Zerstörung Hiroshimas zeigen, darunter die verbrannte Jausenschachtel eines Schulmädchens, das Zifferblatt einer Uhr, die im Moment der Explosion stehengeblieben war, einen geschmolzenen Rosenkranz und Fotoaufnahmen von Toten und Sterbenden. Es wäre schwer gewesen, diese Dinge neben dem riesigen Rumpf zu sehen, ohne einige Sympathie für die Opfer der Explosion zu empfinden.

Nichts davon geschah. Die Ausstellung wurde nach einem Sturm des Protests gestrichen. Als die Luftwaffenvereinigung eine Kopie des ursprünglichen Skripts an die Medien weitergab, prangerten Kritiker das Smithsonian wegen dessen „politisch korrekter“ und „antiamerikanischer“Revision“ der Geschichte an. Die Ausstellung, so behaupteten sie, wäre eine Beleidigung für amerikanische Veteranen und grundlegend unpatriotisch. Obwohl die Konservativen die Kampagne anführten, beschloss der Senat einstimmig eine Resolution, die das Smithsonian als „revisionistisch und anstößig“ verurteilte, und die eine ordentliche Aufführung der offiziellen Apologie enthielt: „Die Rolle der Enola Gay ... war bedeutsam, um den Zweiten Weltkrieg zu einem gnädigen Ende zu bringen, was die Rettung von Leben von Amerikanern und Japanern zur Folge hatte.“

Gnädig? Bedenken Sie nur das: die Zahl der Zivilisten, die allein in Hiroshima und Nagasaki getötet worden sind, beträgt mehr als das Zweifache der Zahl von amerikanischen Soldaten, die im Verlauf des gesamten Pazifischen Kriegs getötet worden sind.

Letztendlich zeigte das Smithsonian wenig mehr als die Enola Gay selbst, ein schimmerndes Relikt des amerikanischen Sieges im „Guten Krieg.“


Unser ungebrochener Glaube in die Größte Generation

In den zwei Jahrzehnten, die seither vergangen sind, sind wir einer genuinen öffentlichen Untersuchung des einzigen atomaren Angriffs in der Geschichte nicht näher gekommen, oder haben irgendeine größere Schuld daran gefunden, wie wir das, was Studs Terkel berühmterweise „den Guten Krieg“ nannte, betrieben haben. Er benutzte diesen Begriff als Titel für seine klassische Oral History des Zweiten Weltkriegs 1984, wobei er diese Anführungszeichen ganz bewusst einfügte, um die Ironie eines solchen Denkens über einen Krieg aufzuzeigen, in dem geschätzte 60 Millionen Menschen ums Leben kamen. In den Jahren seither wurde der Begriff zu einem amerikanischen Klischee, aber die Anführungszeichen sind verschwunden, zusammen mit jeglichem Hinweis auf Zweifel betreffend unsere Motive und unser Verhalten in diesen Jahren.

Freilich, wenn es um das Beginnen eines Atomkriegs (wenn auch nicht um die Flächenbombardements mit Brandbomben, die 67 japanische Städte zerstört haben und die weitere fünf Tage lang weitergingen, nachdem „Fat Man“ auf Nagasaki abgeworfen worden war) geht, dann gibt es einige Hinweise auf ein kritischeres Bewusstsein in diesem Land. Umfragen neueren Datums zeigen zum Beispiel, dass „nur“ mehr 56% der Amerikaner glauben, dass wir recht daran getan haben, Atomwaffen gegen Japan einzusetzen, ein paar Punkte weniger als in den 1990ern, während die Unterstützung bei Amerikanern unter 30 endlich unter 50% gesunken ist. Es dürfte Sie auch interessieren, dass kurz nach dem Zweiten Weltkrieg 85% der Amerikaner die Bombenabwürfe unterstützten.

Natürlich waren derartige pro-Bomben-Einstellungen 1945 kaum überraschend, besonders wenn man von der Erleichterung und Freude über das siegreiche Kriegsende und von der antijapanischen Einstellung zu diesem Zeitpunkt ausgeht. Viel überraschender ist, dass 1946 Millionen Amerikaner vertieft waren in John Herseys Beststeller Hiroshima, einen bewegenden Bericht von Ground Zero (Ort der Explosion), der die Auswirkungen der Atombombe durch die Erfahrungen von sechs japanischen Überlebenden beleuchtet. Er begann mit diesen packenden Zeilen:

„Genau 15 Minuten nach acht Uhr morgens japanischer Zeit am 6. August 1945, in dem Augenblick, in dem die Atombombe über Hiroshima aufblitzte, hatte sich Miss Toshiko Sasaki, eine Angestellte in der Personalabteilung der Ostasiatischen Zinnbetriebe, gerade an ihren Platz im Büro der Firma gesetzt und drehte ihren Kopf, um mit dem Mädchen am nächsten Schreibtisch zu sprechen.“

Hiroshima bleibt ein bemerkenswertes Dokument aufgrund seiner unerschrockenen Schilderungen der Destruktivität der Bomben, und weil es Amerikas ehemaligen Feind mit solcher Würde und Humanität behandelt. „Das Kreuz an der Sache,“ schloss Hersey, „ist ob totaler Krieg in seiner gegenwärtigen Form zu rechtfertigen ist, sogar wenn er einem gerechten Zweck dient. Führt er nicht zu materiellem und spirituellem Bösem, das weit über das hinaus geht, was an Gutem herauskommen könnte?“

Das ABC Radio Network hielt Herseys Buch für so wichtig, dass es vier Schauspieler anheuerte, um es zur Gänze im Rundfunk zu lesen, wodurch es eine noch größere Zuhörerschaft erreichte. Können Sie sich eine große amerikanische Mediengesellschaft von heute vorstellen, die wichtige Sendezeit für eine Arbeit zur Verfügung stellt, die Empathie für die Opfer unserer Kriege im 21. Jahrhundert erzeugt? Oder fällt Ihnen ein populäres Buch aus letzter Zeit ein, das uns anstachelt, über das „materielle und spirituelle Böse“ nachzudenken, das aus unserer Teilnahme am Zweiten Weltkrieg stammte? Ich wüsste keines.

In der Tat schwand einiges von Amerikas Triumphalismus in den ersten Jahren nach diesem Krieg dahin und wuchsen Befürchtungen, wie Paul Boyer in seinem großartigen Buch "By the Bomb’s Early Light" (Im frühen Licht der Bombe) zeigte, dass die reine Existenz von Atomwaffen zu einer neuen Verletzlichkeit des Landes führen könnte. Immerhin könnte eines Tages eine andere Macht, möglicherweise die Sowjetunion, diese neue Form der Kriegsführung gegen deren Schöpfer einsetzen und eine amerikanische Apokalypse bewirken, die niemals als erlösend oder gnädig angesehen werden könnte.

In den Jahrzehnten nach dem Kalten Krieg sind diese Befürchtungen neuerdings zurückgegangen (gegen die Vernunft, da sogar ein südasiatischer atomarer gegenseitiger Angriff zwischen Pakistan und Indien den gesamten Planeten in eine Art nuklearer Winter stürzen könnte). Stattdessen wurde der „Gute Krieg“ wieder einmal als eindeutig gerecht begrüßt. Nehmen Sie zum Beispiel das neueste Buch über den Zweiten Weltkrieg, das groß herausgekommen ist, Laura Hillenbrands "Unbroken: Eine Geschichte aus dem Zweiten Weltkrieg über Überleben, Ausdauer und Erlösung", 2010 herausgekommen, blieb es auf der Hardcover-Bestsellerliste der New York Times fast vier Jahre lang und hat Millionen von Ausgaben verkauft. Bezüglich Reichweite könnte es sogar Tom Brokaws Buch aus dem Jahr 1998 "The Greatest Generation übertreffen". Eine Hollywood-Fassung von Unbroken erschien letzte Weihnachten.  
 


 

World nuclear forces, 2015 

 

Country

Year of first

nuclear test

Deployed warheads*

Other warheads

Total 2015

Total 2014

Total 2013 Total 2012 Total 2011 Total 2010

USA

1945

2080

5180

7260

7300

7700 8000 8500 9600

Russia

1949

1780

 5720

7500

8000

8500 10 000 11 000 12 000

UK

1952

150

 65

215

225

225 225 225 225

France

1960

290

10

300

300

300 300 300 300

China

1964

 

260

260

250

250 240 240 240

India

1974

 

 90–110

90–110

90–110

90–110 80-110 80-110 60-80

Pakistan

1998

 

100–120

100–120

100–120

100–120 90-110 90-110 70-90

Israel

. .

 

80

80

80

80 80 80 80

North Korea**

2006

 

6–8

6–8

 

       

Total

 

4300

11 545

15 850

16 300

17 270 19 000 20 530 22 600

 

Source: SIPRI Yearbook 2015 - Stockholm, 15 June 2015 

* ‘Deployed’ means warheads placed on missiles or located on bases with operational forces.

** Based on public information about North Korea’s past plutonium production activities, it is estimated here that North Korea has built 6–8 nuclear weapons.

http://www.sipri.org/

 


 

Hillenbrands Buch gibt nicht vor, eine umfassende Geschichte des Zweiten Weltkriegs oder auch nur des Kriegs im Pazific zu sein. Es erzählt die Geschichte von Louis Zamperini, einem jugendlichen Straftäter, der zum olympischen Läufer und dann zum B-24-Bombenflieger wurde. 1943 wurde sein Flugzeug über dem Pazific abgeschossen. Er und der Pilot überlebten 47 Tage in einem Rettungsfloß Haifischattacken und Beschuss durch japanische Flieger und waren knapp am Verhungern. Endlich von den Japanern gefangengenommen, ertrug er eine Reihe von brutalen Kriegsgefangenenlagern, wo er zum Opfer gnadenloser sadistischer Schläge wurde.

Das Buch ist bestimmt spannend, aber sein Fokus auf den Leidensweg und die erstaunliche Erholung eines einzelnen Amerikaners verhindert nahezu jeden Impuls, sich jenseits der Plattitüden von nationalistischem Triumphalismus und Versenkung in sich selbst zu begeben oder unter anderem den Rassismus zu bedenken, der amerikanische Kampfhandlungen im Pazific so sehr formte. Das ist zumindest der Eindruck, den man bekommt, wenn man einige der erstaunlichen 25.000 Kundenrezensionen durchliest, die Unbroken auf Amazon bekommen hat. „Mein Respekt für Veteranen des Zweiten Weltkriegs ist sehr stark gestiegen,“ schreibt ein typischer Rezensent. „Danke Laura Hillenbrand für deine Liebe für unsere Männer im Krieg,“ schreibt ein anderer. Es ist „schwer, über die Unmenschlichkeit der Behandlung der mutigen Männer zu lesen, die unserem Land dienen.“ Und so weiter.

Unbroken widmet eineinhalb Seiten den Atombomben von Hiroshima, alles aus dem Blickwinkel der amerikanischen Besatzung der Enola Gay. Hillenbrand erhebt Bedenken bezüglich der Sicherheit der Besatzung: „Niemand wusste genau, ob ... der Bomber weit genug fortkommen konnte, um das Kommende zu überleben.“ Sie beschreibt den Impakt der Schockwellen, nicht auf dem Boden, sondern in 30.000 Fuß Höhe, als sie die Enola Gay trafen und „die Männer in die Luft stießen.“

Die Filmversion von Unbroken erweckt sogar noch weniger Empathie für die japanische Erfahrung des atomaren Kriegs, was mich daran erinnert, was ein Student im vergangenen Frühjahr in meinem Absolventenseminar sagte. Er unterrichtet Sozialwissenschaft an einer High School, und als er mit Kollegen über die Bücher über Hiroshima sprach, mit denen wir uns beschäftigten, reagierten drei von ihnen mit einer Variante des Folgenden: „Wissen Sie, ich pflegte zu denken, dass wir falsch daran getan haben, Atombomben gegen Japan einzusetzen, aber seit ich Unbroken sah begann ich zu denken, dass das notwendig war.“ Das bedeutet, dass wir uns immer noch auf dem Gelände befinden, das von Truman in dieser Rede vor sieben Jahrzehnten erstmals gepflügt worden ist.

Am Ende des Films erscheint dieser Text auf der Leinwand: „Motiviert durch seinen Glauben erkannte Louie, dass der Weg nach vorne nicht Rache, sondern Vergebung ist. Er kehrte zurück nach Japan, wo er seine damaligen Wächter fand und Frieden mit ihnen schloss.“

Das ist in der Tat berührend. Viele der Wachen des Gefangenenlagers entschuldigten sich so gut sie nur konnten, und – vielleicht überraschender – Zamperini vergab ihnen. Es gibt allerdings keinerlei Hinweis, dass auch ein Bedarf an Entschuldigungen seitens Amerikas bestehen könnte, keine Andeutung, dass unsere willkürliche Zerstörung Japans, die gekrönt wurde durch die atomare Vernichtung von zwei Städten, das sein könnte, was Admiral Leahy als eine Verletzung „aller bekannten Gesetze des Krieges“ bezeichnete.

Hier stehen wir also, 70 Jahre danach, und wir scheinen weiter als je zuvor von einer Zurückweisung der Idee entfernt zu sein, dass die Führung eines Atomkriegs gegen japanische zivile Bevölkerungen ein Akt der Barmherzigkeit war. Vielleicht wird irgendein zukünftiger amerikanischer Präsident sich endlich für unsere atomaren Angriffe entschuldigen, aber eines scheint sicher: kein japanischer Überlebender der Bomben wird mehr am Leben sein, um das zu hören.

Christian Appy
 

: Bitte um Beachtung der 9 angehängten -Text-Dokumente weiter unten!!



Quelle:  erschienen am 5. August 2015 auf > TomDispatch > Artikel (dort gibt es auch alle Links im Artikel)

Christian Appy, professor of history at the University of Massachusetts, is the author of three books about the Vietnam War, including American Reckoning: The Vietnam War and Our National Identity (Viking).

Die Weiterverbreitung der Texte auf dieser Website ist durchaus erwünscht. In diesem Fall bitte die Angabe der Webadresse www.antikrieg.com nicht zu vergessen. Die deutsche Übersetzung wurde dort freundlicherweise von Klaus Madersbacher / A zur Verfügung gestellt.

Bild- und Grafikquellen:

1. Fat Man war der Deckname des Mk.3-Kernwaffen-Designs, welches im Rahmen des Manhattan-Projektes von amerikanischen, britischen und kanadischen Wissenschaftlern entwickelt wurde. Die erste Kernwaffenexplosion der Geschichte am 16. Juli 1945, der Trinity-Test, beruhte auf diesem Entwurf. Eine Fat-Man-Bombe wurde am 9. August 1945 von einem US-amerikanischen Bomber abgeworfen und explodierte um 11:02 Uhr über der japanischen Stadt Nagasaki, die weitgehend zerstört wurde. Die Bombe explodierte rund 550 Meter über der Mitsubishi-Waffenfabrik und entwickelte eine Sprengkraft von etwa 21 Kilotonnen TNT. Sie war nach der drei Tage zuvor abgeworfenen Little Boy die zweite – und zugleich letzte – in einem Krieg eingesetzte Atomwaffe..

Trinity Site - site of the first nuclear explosion. It was impressive to see, and quite a privilege. There are only two open house days a year, the first Saturdays of April and October. Only about 2,500 people attended this day, so not that many people have been here. Located in such a desolate (obviously why) area and takes about 1.25 hours to get to. My heart sank when I noticed some Japanese visitors amongst the many Americans. Some of the radiated trinkets on display from the first time capsule opened at the decade mark; a pack of cigarette (ironic - die from lung cancer or radiation poisoning?) some equipment and obviously a Geiger counter. Funny; when measuring the radiation from some collected trinitite - the glass formed from desert sand - it barely registered, but when put against a common everyday glow-in-the-dark clock it ticked vigorously; means we live around more irradiatiated common items in a day-to-day life than from the blast site. In the picture with the bomb is a casing for another nuclear device, one of 120 ever made. Labeled the MK-III, this one is the same as the one dropped in Hiroshima and Nagasaki.

Urheber: Ed Siasoco (aka SC Fiasco), Retired Federal Employee, Manila. Quellen: Wikimedia Commmons und Flickr . Verbreitung mit CC-Lizenz Namensnennung - Nicht-kommerziell - Keine Bearbeitung 2.0 Generic (CC BY-NC-ND 2.0

2. Trauerfeiern in Teheran, Iran, am 7. Juli 1988 anlässlich des Abschusses der zivilen Maschine Iran-Air-Flug 655 (IR655). Es war Linienflug der Iran Air von Teheran über Bandar Abbas, Iran nach Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Am 3. Juli 1988 wurde diese Route von einem Airbus A300B2 mit der Kennnummer EP-IBU geflogen. Die Maschine wurde auf der zweiten Teilstrecke des Fluges über dem Persischen Golf nahe Qeschm vom US-Kriegsschiff USS Vincennes (CG-49) abgeschossen, wobei alle 290 Menschen an Bord getötet wurden. Nach Angaben der US-Regierung war das Flugzeug von der Schiffscrew als eine angreifende, feindliche F-14 Tomcat identifiziert worden.

Foto / Ur-Quelle: Unbekannt / Associated Press - northernpublicradio.org. Quelle: Wikimedia Commons / Public Domain. Für das Bild besteht ein Löschantrag bei Wikimedia. Infos über den aktuellen Stand bitte an den ADMIN H.S., falsch es nachträglich gelöscht werden muß.

3. Der Atompilz über Hiroshima am 9. August 1945. Um 08:16 Uhr und zwei Sekunden explodierte die Atombombe in 600 Metern Höhe über der Innenstadt. Dort befand sich ein Krankenhaus, die Shima-Klinik. Eigentliches Ziel war die etwa 250 Meter entfernte T-förmige Aioi-Brücke gewesen. 43 Sekunden später hatte die Druckwelle 80 Prozent der Innenstadt dem Erdboden gleichgemacht. Es entstand ein Feuerball mit einer Innentemperatur von über einer Million Grad Celsius. Die Hitzewirkung von mindestens 6000 °C ließ noch in über zehn Kilometern Entfernung Bäume in Flammen aufgehen. Von den 76.000 Häusern der Großstadt wurden 70.000 zerstört oder beschädigt.

Foto: Enola Gay Tail Gunner S/Sgt. George R. (Bob) Caron. Quelle: This media is available in the holdings of the National Archives and Records Administration, cataloged under the ARC Identifier (National Archives Identifier) 542192 / Wikimedia Commons. Dieses Werk ist in den Vereinigten Staaten gemeinfrei, da es von Mitarbeitern der US-amerikanischen Bundesregierung oder einem seiner Organe in Ausübung seiner dienstlichen Pflichten erstellt wurde und deshalb nach Titel 17, Kapitel 1, Sektion 105 des US Code ein Werk der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika ist.

4. Atomic cloud over Nagasaki from Koyagi-jima, Aug. 9, 1945. Urheber: Hiromichi Matsuda. Quelle: Nagasaki Atomic Bomb Museum. und Wikimedia Commons. Dieses fotografische Werk wurde im Zuständigkeitsbereich der Regierung von Japan entweder vor dem 31. Dezember 1956 veröffentlicht oder vor 1946 aufgenommen und danach 10 Jahre nicht veröffentlicht. Daher gilt dieses fotografische Werk gemäß Artikel 23 des alten japanischen Urheberrechtsgesetzes in Verbindung mit Artikel 2 der Ergänzungsbestimmungen zum japanischen Urheberrechtsgesetz als gemeinfrei.

5. Früchte des Imperialismus - fruits of imperialism. Karikatur von Carlos Latuff, einem "Politischen Karikaturist", geboren November 1968 in Rio de Janeiro, Brazil. Quelle: Wikimedia Commons. Dieses Werk wurde von seinem Urheber Carlos Latuff als gemeinfrei veröffentlicht. Dies gilt weltweit. Carlos Latuff (eigentlich Carlos Henrique Latuff de Souza) gewährt jedem das bedingungslose Recht, dieses Werk für jedweden Zweck zu nutzen, es sei denn, Bedingungen sind gesetzlich erforderlich. Sein Blog > latuffcartoons.wordpress.com

6. Harry Truman am Arbeitsplatz im Weißen Haus, ca. 1945. (eigentlich Harry S Truman; * 8. Mai 1884 in Lamar, Missouri; † 26. Dezember 1972 in Kansas City, Missouri) war ein US-amerikanischer Politiker der Demokratischen Partei und von 1945 bis 1953 der 33. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Truman vertrat zuvor den Bundesstaat Missouri im US-Senat und wurde 1944 zum Vizepräsidenten der USA gewählt. Als solcher amtierte er allerdings nur von Januar bis April 1945, als Präsident Franklin D. Roosevelt im Amt starb. Daraufhin rückte Truman zum Präsidenten auf, womit er zunächst Roosevelts Amtsperiode beendete, bevor er 1948 als Präsident wiedergewählt wurde.
Foto: United States Army Signal Corps Quelle: Truman Library image 58-750 (Army Signal Corps File Number C-1858). / Wikimedia Commons. Dieses Bild wurde von einem Mitglied der United States Army während der Ausführung seiner Dienstpflichten erstellt. Als eine Arbeit der Bundesregierung der Vereinigten Staaten ist dieses Bild in public domain.

7. Explosion von „Fat Man“ über Nagasaki. Atombombenabwurf mit einer Boeing B-29 Superfortress auf Nagasaki am 9. August 1945. Der Atompilz stieg 18 km hoch. Foto: Charles Levy from one of the B-29 Superfortresses used in the attack. Quelle: National Archives image (208-N-43888) / Wikimedia Commons. Dieses Bild wurde von einem Mitglied der United States Army während der Ausführung seiner Dienstpflichten erstellt. Als eine Arbeit der Bundesregierung der Vereinigten Staaten ist dieses Bild in public domain.

8. "WAR GOOD FOR FEW - BAD FOR MOST". Karikatur von Carlos Latuff, einem "Politischen Karikaturist", geboren November 1968 in Rio de Janeiro, Brazil. Quelle: Wikimedia Commons. Dieses Werk wurde von seinem Urheber Carlos Latuff als gemeinfrei veröffentlicht. Dies gilt weltweit. Carlos Latuff (eigentlich Carlos Henrique Latuff de Souza) gewährt jedem das bedingungslose Recht, dieses Werk für jedweden Zweck zu nutzen, inklusive uneingeschränkter Weiterveröffentlichung, kommerziellem Gebrauch und Modifizierung, zu nutzen, es sei denn, Bedingungen sind gesetzlich erforderlich. Sein Blog > latuffcartoons.wordpress.com

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PDF Icon CSIS Center for Strategic and International Studies - Project Atom - A Competitive Strategies Approach to Defining U.S. Nuclear Strategy and Posture for 2025–2050 - May 2015 - 158 pages.pdf3.14 MB
PDF Icon Atomwaffensperrvertrag aus dem Jahr 1968 - Vertrag über die Nichtverbreitung von Kernwaffen - deutschspachige Übersetzung des Vertragstextes.pdf106.45 KB
PDF Icon Zbigniew Brzezinski - Die einzige Weltmacht - Amerikas Strategie der Vorherrschaft - vierte Auflage 2001 - Originaltitel The Grand Chessboard - American Primacy and Its Geostrategic Imperatives 1997.pdf4.24 MB
PDF Icon SIPRI YEARBOOK 2015 Summary - Armaments, Disarmament and International Security - World nuclear forces - Stockholm International Peace Research Institute - 32 pages.pdf1.02 MB
PDF Icon SIPRI YEARBOOK 2014 Summary - Kurzfassung auf Deutsch - SIPRI, Friedrich Ebert Stiftung, Berghof Foundation - 28 Seiten.pdf504.76 KB
PDF Icon SIPRI YEARBOOK 2013 Summary - Kurzfassung auf Deutsch - SIPRI, Friedrich Ebert Stiftung, Berghof Foundation - 28 Seiten.pdf439.44 KB
PDF Icon US Department of Defense - Base Structure Report Fiscal Year 2014 Baseline - As of 30 Sept 2013 - A Summary of the Real Property Inventory - 199 pages.pdf3.22 MB
Symbol für Office-Tabellenkalkulationen US Defense Manpower Data Center - datas for the Department of Defense - Total Military Personnel and Dependent End Strength - as of Dec 31, 2014.xls126.5 KB
PDF Icon US Department of Defense - Base Structure Report Fiscal Year 2013 Baseline - As of 30 Sept 2012 - A Summary of the Real Property Inventory - 214 pages.pdf3.48 MB