In der EU explodieren Immobilienpreise und Wohnkosten

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In der EU explodieren Immobilienpreise und Wohnkosten
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In der EU explodieren Immobilienpreise und Wohnkosten

Die Folgen von Migration, Green Deal und Regulierungswahn

Erst die Krise erzeugen, dann die Macht ausbauen, um sie „zu lösen“.

von Dr. Peter F. Mayer, Wien | tkp.at – Der Blog für Science & Politik

Die neuesten Zahlen zur Entwicklung der Immobilienpreise in der EU sind ernüchternd: Im ersten Quartal 2026 sind die Wohnungspreise in der Europäischen Union im Jahresvergleich um 5,1 Prozent gestiegen. Die Mieten legten um 3,0 Prozent zu. Gegenüber dem Vorquartal stiegen die Preise um 1,2 Prozent und die Mieten um 0,7 Prozent.

Besonders stark fielen die Anstiege in Portugal (+10,3 %), Bulgarien (+9,4 %), der Slowakei (+9,1 %) und Kroatien (+8,4 %) aus. Auch Spanien und Litauen verzeichneten deutliche Zuwächse. In fast allen EU-Ländern stiegen die Mieten – teilweise dramatisch, wie in Kroatien mit einem Plus von 21,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresdurchschnitt, berichtet Eurostat:

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► Die wahren Treiber der Preisexplosion

Diese Entwicklung ist kein Zufall und auch kein Ausdruck eines gesunden Wirtschaftswachstums. Martin Armstrong von Armstron Economics weist auf die politischen Ursachen hin, die von Brüssel und den nationalen Regierungen systematisch vorangetrieben werden:

• Masseneinwanderung: Die anhaltend hohe Zuwanderung treibt die Nachfrage nach Wohnraum massiv nach oben, während das Angebot durch jahrelange Unterlassung und ideologisch motivierte Baupolitik nicht Schritt halten kann.

• Green Deal und Klimavorschriften: Die Zwangsumstellung auf „klimaneutrale“ Gebäude, teure Dämmvorschriften, Wärmepumpen-Pflichten und die allgemeine Verteuerung der Energie durch die Energiewende treiben die Baukosten in die Höhe. Was als „Klimaschutz“ verkauft wird, ist für Normalbürger vor allem eine massive Verteuerung des Wohnens.

• Überregulierung und Steuern: Immer neue Vorschriften, Auflagen und Abgaben machen den Neubau und die Sanierung immer teurer. Gleichzeitig werden bestehende Wohnungen durch spekulative Käufe (teilweise durch ausländische Investoren und Fonds) aus dem Markt genommen.

Das Ergebnis ist eine systematische Enteignung der jungen Generation durch die Politik. Wer heute in vielen EU-Ländern eine Wohnung oder ein Haus kaufen oder auch nur mieten will, braucht ein deutlich höheres Einkommen als noch vor wenigen Jahren – obwohl die Löhne mit diesen Preissteigerungen bei weitem nicht mithalten.

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► Ein Symptom der größeren Krise

Armstrong bringt die Entwicklung zu Recht mit der allgemeinen Schuldenkrise in Verbindung. Steigende Immobilienpreise dienen dem System als willkommene Illusion von Stabilität. Solange die Asset-Preise steigen, sehen Banken und Staaten besser aus, als sie tatsächlich sind. Gleichzeitig wird der normale Bürger ausgepresst.

Die Politik hat ein Problem geschaffen (durch Migration, Regulierungswahn und ideologische Energiepolitik) und bietet nun als Lösung noch mehr Regulierung und noch mehr staatliche Eingriffe an. Das klassische Muster: Erst die Krise erzeugen, dann die Macht ausbauen, um sie „zu lösen“.

Diejenigen, die diese Politik jahrelang mitgetragen oder aktiv vorangetrieben haben (von der EU-Kommission über die meisten nationalen Regierungen bis hin zu den Grünen und Teilen der Linken), tun nun so, als sei das alles ein unvorhergesehenes Naturereignis.

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► Die sozialen Folgen sind absehbar

Wenn junge Menschen sich keine eigene Wohnung mehr leisten können, wirkt sich das direkt auf die Geburtenrate aus – was in vielen EU-Ländern ohnehin schon dramatisch niedrig ist. Gleichzeitig steigt der Frust in der Bevölkerung. Wohnen ist kein Luxus, sondern eine Grundvoraussetzung für ein normales Leben. Wer diese Grundvoraussetzung systematisch verteuert, sollte sich über wachsende soziale Spannungen nicht wundern.

Die Zahlen aus dem ersten Quartal 2026 sind kein Einzelfall. Sie sind die logische Konsequenz einer Politik, die seit Jahren die Interessen der Bürger zugunsten ideologischer Projekte und kurzfristiger politischer Vorteile opfert.

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»Die konventionelle Käfighaltung ist in Deutschland seit 2009 verboten, seit 1. Januar 2012 
in der gesamten Europäischen Union. Das gilt allerdings nur für Hühner, nicht für Menschen. 
Die können froh sein, überhaupt noch bezahlbare Wohnungen zu finden. 
Hauptsache das Nutzvieh Mensch (Nutzmenschhaltung) zahlt jahrzehntelang fleissig Steuern.
«

(-Helmut Schnug)

Die Entwicklung zeigt einmal mehr: Die EU-Politik macht das Leben für die breite Bevölkerung zunehmend unbezahlbar – und das ist kein Zufall, sondern Programm.

Dr. Peter F. Mayer

Nachbemerkung von EWK: »Obdachloser, schlafend am Boden. Auf der Straße werden die Menschen ohne Wohnung aber meistens als homogene Gruppe wahrgenommen und mit den gleichen Merkmalen stigmatisiert, obwohl sie kaum Gemeinsamkeiten haben. Gemeinsam ist vielen von ihnen jedoch der Auslöser für den Verlust der Wohnung, ein Bruch in der Biografie, Tod oder Trennung von einem nahestehenden Menschen, Unfall oder Krankheit, Überschuldung, Aufleben von traumatischen Kindheitserlebnissen oder manchmal auch einfach der totale Ausstieg mit dem Bruch aller Konventionen.« 

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► Quelle: Dieser Beitrag wurde am 11. Juli 2026 veröffentlicht auf TKP.at >> Artikel. Eigentümer, Herausgeber und für den Inhalt verantwortlich ist Dr. Peter F. Mayer, 1215 Wien/A. (E-Mail: home@tkp.at). Das Urheberrecht der Inhalte von tkp.at liegt, wenn nicht anders gekennzeichnet, bei den jeweiligen Autoren.

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► Bild- und Grafikquellen:

1.+2. Immobilienpreisentwicklung. Quelle: EUROSTAT

3. Wohnen ist Menschenrecht für alle! Die neuesten Zahlen zur Entwicklung der Immobilienpreise in der EU sind ernüchternd: Im ersten Quartal 2026 sind die Wohnungspreise in der Europäischen Union im Jahresvergleich um 5,1 Prozent gestiegen. Die Mieten legten um 3,0 Prozent zu. Gegenüber dem Vorquartal stiegen die Preise um 1,2 Prozent und die Mieten um 0,7 Prozent.

Die Politik hat ein Problem geschaffen (durch Migration, Regulierungswahn und ideologische Energiepolitik) und bietet nun als Lösung noch mehr Regulierung und noch mehr staatliche Eingriffe an. Das klassische Muster: Erst die Krise erzeugen, dann die Macht ausbauen, um sie „zu lösen“. Diejenigen, die diese Politik jahrelang mitgetragen oder aktiv vorangetrieben haben (von der EU-Kommission über die meisten nationalen Regierungen bis hin zu den Grünen und Teilen der Linken), tun nun so, als sei das alles ein unvorhergesehenes Naturereignis.

Wenn junge Menschen sich keine eigene Wohnung mehr leisten können, wirkt sich das direkt auf die Geburtenrate aus – was in vielen EU-Ländern ohnehin schon dramatisch niedrig ist. Gleichzeitig steigt der Frust in der Bevölkerung. Wohnen ist kein Luxus, sondern eine Grundvoraussetzung für ein normales Leben. Wer diese Grundvoraussetzung systematisch verteuert, sollte sich über wachsende soziale Spannungen nicht wundern.

Foto: StockSnap (user_id:894430). Quelle: Pixabay. Alle Pixabay-Inhalte dürfen kostenlos für kommerzielle und nicht-kommerzielle Anwendungen, genutzt werden - gedruckt und digital. Eine Genehmigung muß weder vom Bildautor noch von Pixabay eingeholt werden. Auch eine Quellenangabe ist nicht erforderlich. Pixabay-Inhalte dürfen verändert werden. Pixabay Lizenz. >> Foto.

4. WOHNEN IST MENSCHENRECHT: Protest für eine andere Wohnungspolitik 18.1.19: Bündnis Mietenwahnsinn Hessen anlässlich der Konstituierung des 20. Hessischen Landtags am 18.1.2019 am Rande der Bannmeile in Wiesbaden. Foto: Sebastian Scholl. Quelle: Flickr. Verbreitung mit CC-Lizenz Namensnennung - Nicht-kommerziell - Keine Bearbeitung 2.0 Generic (CC BY-NC-ND 2.0).

5. Massentaugliche Neubauwohnungen: Die konventionelle Käfighaltung ist in Deutschland seit 2009 verboten, seit 1. Januar 2012 in der gesamten EU. Das gilt allerdings nur für Hühner, nicht für Menschen. Die können froh sein, überhaupt noch bezahlbare Wohnungen zu finden. Hauptsache das Nutzvieh Mensch (Nutzmenschhaltung) zahlt jahrzehntelang fleissig Steuern und in die Rentenkasse. Foto: Karl Lapp, Frankfurt/Main >> photoheuristic.info. Quelle: Flickr. Verbreitung mit CC-Lizenz Namensnennung 2.0 Generic (CC BY 2.0).

6. Obdachloser, schlafend am Boden. Auf der Straße werden die Menschen ohne Wohnung aber meistens als homogene Gruppe wahrgenommen und mit den gleichen Merkmalen stigmatisiert, obwohl sie kaum Gemeinsamkeiten haben. Gemeinsam ist vielen von ihnen jedoch der Auslöser für den Verlust der Wohnung, ein Bruch in der Biografie, Tod oder Trennung von einem nahestehenden Menschen, Unfall oder Krankheit, Überschuldung, Aufleben von traumatischen Kindheitserlebnissen oder manchmal auch einfach der totale Ausstieg mit dem Bruch aller Konventionen. Foto: Apollo22 (user_id:1917355). Quelle: Pixabay. Alle Pixabay-Inhalte dürfen kostenlos für kommerzielle und nicht-kommerzielle Anwendungen, genutzt werden - gedruckt und digital. Eine Genehmigung muß weder vom Bildautor noch von Pixabay eingeholt werden. Auch eine Quellenangabe ist nicht erforderlich. Pixabay-Inhalte dürfen verändert werden. Pixabay Lizenz. >> Foto.