Digitalisierung: Agenda Setting im Unternehmensinteresse

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Digitalisierung: Agenda Setting im Unternehmensinteresse
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Digitalisierung: Agenda Setting im Unternehmensinteresse

von Marcus Schwarzbach / Gastautor des isw München e.V.

Die Diskussionen bei der isw-Veranstaltung „Digitalisierung in den Betrieben – geht uns die Arbeit aus?“ zeigen auf, dass die Digitalisierung vorangetrieben wird. Von Unternehmensseite wird ein – so der neudeutsche Begriff – „Agenda Setting“ betrieben, indem Begriffe besetzt werden: Veränderungen infolge digitaler Arbeit werden als zunehmend positiv beschrieben und als „alternativlos“ dargestellt.

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Ein Beispiel liefert die Bundesregierung im "Weißbuch Arbeiten 4.0": „Heute gibt es neue Bilder davon, wie wir gerne arbeiten möchten: Da ist der kreative Wissensarbeiter, der am See sitzt, den Laptop auf dem Schoß.“, verkündet das „Weißbuch Arbeiten 4.0“ der Bundesregierung einleitend. Die Probleme durch ständige Erreichbarkeit oder das zunehmende Übergreifen der Arbeit in die Freizeit werden dabei nicht thematisiert. Die Arbeit belastet zunehmend, es kommt zu einer auffallenden Intensivierung. 41 Prozent der Arbeitnehmer klagen, dass ihnen aufgrund der starken Arbeitsbelastung häufig die Energie fehle, sich am Feierabend der Familie oder Freunden zu widmen. Das ergab eine repräsentative Befragung von Beschäftigten durch den DGB.

Trotzdem wird moderne Technik mit großen Versprechungen verbunden – mit „Mehr Vertrauen, mehr Verantwortung, mehr Selbstbestimmungsieht Professor Carsten C. Schermuly von der SRH Hochschule Berlin eine Entwicklung im Sinne der Beschäftigten.

Egal ob es um Homeoffice, flexible Teamstrukturen oder standortübergreifendes Arbeiten geht – alles schon heute möglich“, betont Oliver Tuszik, Cisco-Geschäftsführung. „Die Vorteile dieser Entwicklungen liegen für Unternehmen auf der Hand: Zufriedenere und selbständigere Mitarbeiter“. „Das Schöne an der modernen Form der Organisation ist, dass nicht nur die Mitarbeiter, sondern auch die meisten Führungskräfte ihre Arbeit als sinnvoller erleben werden“, verspricht Schermuly, Autor des Standardwerks „New Work – Gute Arbeit gestalten“. (PDF)

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Dieses „Schöne“ müsse aber auch gestaltet werden, verdeutlichen die Befürworter der ungeregelten Digitalisierung: „Besonders förderlich für die Unternehmenskultur sind Veranstaltungen, bei denen das gesamte Unternehmen zusammenkommt und jede Abteilung ihre aktuellen Projekte vorstellen kann. Mitarbeiter bekommen durch diese Events Lob und Anerkennung ihrer Kollegen – für viele ist das eine größere Motivation als Geld“, erläutet Erdal Ahlatci, Geschäftsführer des Berliner Videotechnologie-Anbieters movingimage, die Strategie seines Unternehmens.

Thomas Sattelberber will nicht mehr von „Angestellten“, sondern von „Unternehmensbürgern“  sprechen. Denn die Digitalisierung sei ein „Aufbruch zu mehr Freiheit“, betont Unternehmensberater Sattelberger.

Die betriebliche Realität sieht anders aus. Wie weit die technischen Neuerungen schon fortgeschritten sind, zeigt eine Befragung von Betriebsräten durch das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung offenbart. In 98 Prozent der Betriebe wird mit dem Internet gearbeitet, 88 Prozent setzen Diensthandys ein, 50 Prozent Tablets. 38 Prozent führen elektronische Personalakten, ein Drittel nutzt Social Media und ein Fünftel Roboter. In beinahe jedem dritten Betrieb ist es „verbreitet“ oder „sehr verbreitet“, dass Arbeit durch Computer erfasst wird.

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Banken und Versicherungen schreiten hier voran: 87 Prozent der Betriebsräte dieser Branchen bestätigen eine Zunahme der Arbeitsintensität in den vergangenen Jahren. Das sind neun Prozentpunkte mehr als in der Gesamtwirtschaft, wo 78 Prozent eine Verdichtung konstatieren. Häufiger als in anderen Branchen sehen Betriebsräte in der Finanzwirtschaft die „gewachsenen Belastungen als unmittelbare Folge der Digitalisierung“. Gerade die Beschäftigten in Banken und Versicherungen sieht die WSI-Wissenschaftlerin Elke Ahlers als „Verlierer der Digitalisierung“. Hier haben neue Computersysteme zwischen 2011 und 2016 in jedem dritten Betrieb Jobs gekostet.

Erfolgreicher Wandel kann nur partnerschaftlich gestaltet werden“, behauptet die Hans-Böckler-Stiftung jüngst. Die Unternehmen schaffen aber derzeit Fakten – es wird Zeit, eine gewerkschaftliche Gegenstrategie zur Absicherung der Beschäftigten zu entwickeln!

Marcus Schwarzbach

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► Quelle: Erstveröffentlicht am 07. Juli 2018 bei isw-München >> Artikel. Marcus Schwarzbach ist Gastautor bei isw-München. Die Bilder im Artikel sind nicht Bestandteil des Originalartikels und wurden von KN-ADMIN Helmut Schnug eingefügt. Für sie gelten ggf. andere Lizenzen, s.u..

Mehr Informationen und Fragen zur isw:

isw – Institut für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung e.V.

Johann-von-Werth-Straße 3, 80639 München

Fon 089 – 13 00 41
Fax 089 – 16 89 415

isw_muenchen@t-online.de

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► Bild- und Grafikquellen:

1. Moderner durchdigitalisierter Arbeitsplatz in einer Rechtsanwaltskanzlei. Foto: Copyright by Jürgen Hüneborn, Fachanwalt für Informationstechnologierecht (IT-Recht). ACHTUNG: Dieses Werk ist mit den Nutzungsbedingungen von Facebook nicht vereinbar. Eine Verwendung auf Facebook ist daher nicht zulässig, sondern wäre eine Schutzrechtsberühmung und Urheberrechtsverletzung. Bitte vermeiden Sie im eigenen Interesse das Teilen/Sharen, sowie Dritten das Teilen/Sharen des Werkes bei Facebook anzubieten.  

2. Buchcover: "New Work ‒ Gute Arbeit gestalten. Psychologisches Empowerment von Mitarbeiter" von Carsten C. Schermuly. Verlag: Haufe Gruppe. ISBN: 978-3-648-09067-1. Erste Auflage 2016, Umfang: 269 Seiten. Prof. Dr. Carsten C. Schermuly ist Diplom-Psychologe und Leiter des Studiengangs Internationale BWL mit Schwerpunkt Wirtschaftspsychologie an der SRH Hochschule Berlin. (>> persönliche Webseite)

Die vier Faktoren guter Arbeit: Dieses Buch bietet das Rüstzeug für das Personalmarketing der Arbeitswelt 4.0. Sie erfahren, wie Ihre Mitarbeiter langfristig aktiver und leistungsfähiger werden und Ihr Unternehmen auf der Erfolgsspur bleibt. Der Wandel zur Arbeitswelt 4.0 stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen. Dieses Buch zeigt, wie Sie mit psychologischem Empowerment die zentralen Personalthemen Ihres Unternehmens abgestimmt optimieren. So werden Ihre Mitarbeiter aktiver, leistungsfähiger und psychisch gesünder und das Unternehmen insgesamt den aktuellen Herausforderungen besser gewachsen.

Inhalte:

Gute Arbeit durch Empowerment: Personalauswahl, Personalentwicklung, Führung, Organisationsentwicklung.

Die vier Faktoren guter Arbeit: Kompetenz, Bedeutsamkeit, Selbstbestimmung und Einflussnahme.

Messung, Ausprägung und Selbsttestung.

Arbeitszufriedenheit, Mitarbeiterbindung, Produktivität, Leistung, Innovation und Gesundheit

3. Buchcover: "Arbeit – die schönste Nebensache der Welt. Wie New Work unsere Arbeitswelt revolutioniert" von Markus Väth. Verlag: GABAL. ISBN-13: 978-3-86936-720-0. € 29,90 (D)| € 30,80 (A)

Heutzutage organisieren nicht mehr wir unseren Job. Unser Job organisiert uns. Komplexität, Vernetzung, Flexibilität und Dynamik sind die zentralen Merkmale unserer modernen Arbeitsgesellschaft. Zeit zu fragen, wie wir unsere Arbeit generell gestalten wollen – als Menschen, als Unternehmen und als Gesellschaft. Welche Rolle soll Arbeit in unserem Leben spielen und wie wollen wir die großen technologischen und sozialen Herausforderungen der Arbeitswelt meistern?

Markus Väth liefert mit diesem Buch neue Blickwinkel auf die Zukunft der Arbeit und präsentiert Ideen und Impulse – auf individueller, organisatorischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Ebene. Er nimmt uns mit in die Überlegungen der New-Work-Bewegung, um Arbeit neu zu denken. Die New-Work-Bewegung stellt die großen Fragen: Was ist menschenwürdige und sinnvolle Arbeit? Welche Fähigkeiten brauchen wir in der Arbeitswelt der Zukunft? Wie sieht eine gerechte Arbeitsgesellschaft aus? Es geht nicht nur um Digitalisierung oder flache Hierarchien. Es geht um die entscheidenden Themen der heutigen Arbeitswelt. Es geht ums Ganze. (Verlagstext)

Leseprobe aus dem Buch:

"Globalisierung, Digitalisierung, Subjektivierung und Emanzipation sind die vier großen Treiber für den Untergang des bisherigen Konzeptes der Work-Life-Balance. Die Auflösung wirtschaftlich-geografischer Grenzen, kommunikativer Grenzen, subjektiver Grenzen der Entfaltung und geschlechtsspezifischer Rollengrenzen führen schließlich zu einem Reset, einer kompletten Neudefinition des Verhältnisses von Arbeit und Privatleben. Diese Neudefinition ist noch längst nicht abgeschlossen, im Gegenteil stecken wir immer noch in der Symptomanalyse und versuchen, Teillösungen für Teilprobleme zu finden.

Nur mithilfe einer gewissen geistigen Klarheit übersteigt der Nutzen die Kosten dieser neuen Freiheit, können wir unsere berufliche und private Individualität ausschöpfen, ohne von den vielen Wahlmöglichkeiten, den permanenten Kommunikationsangeboten und unserer Sucht nach Selbstoptimierung überwältigt zu werden. Aber diese geistige Klarheit, diesen inneren Kompass muss man sich erarbeiten. Wir brauchen zumindest am Anfang ein gerüttelt Maß an mentaler Disziplin. Es kostet eben zunächst Kraft, achtsam nach innen zu schauen, bewusst Grenzen zu setzen und sich entschlossen für oder gegen bestimmte Dinge im Leben zu entscheiden." [ . . ]

"Nicht nur, dass Menschen auch einmal nicht erreichbar sein möchten. Physische Abschottung – wie sie manche Unternehmen bereits mit dem Abschalten der E-Mail-Server praktizieren – ist nur bedingt wirksam. Auch wenn man das Smartphone in den Kühlschrank legen würde, wäre man weiterhin unruhig. Die Arbeit und das Bewusstsein der besagten „Dauerschicht“ hat sich derart in das Alltagsdenken gegraben, dass man Gelassenheit und geistige Klarheit braucht, um wieder einen friedvollen Tag zu erleben, an dem man nicht an die Arbeit denkt.

Sogar wenn wir als Gesellschaft ab morgen flächendeckend um 17 Uhr die Bänder stoppen und die Bleistifte fallen lassen würden, hätten sehr viele von uns die ersten Wochen Entzugserscheinungen. Denn was sind wir schon ohne unsere Arbeit? Von daher gehört die Zukunft nicht einem starren Konzept wie Work-Life-Balance, sondern innerer Souveränität. Gelassene Entschlossenheit hilft uns, der Arbeit ihren geordneten Platz in unserem Leben zuzuweisen. Kommunikativ erreichbar sein, aber nicht daueralarmiert durch Telefon und E-Mail. Das eigene Leben in die Hand nehmen, ohne sich den Schneid abkaufen zu lassen. Das Gefühl der Sinnerfüllung, ohne von Organisationen oder Positionen emotional abhängig zu sein. Wir müssten nichts mehr ausbalancieren. Wir hätten unsere eigene Dynamik gefunden, im Hier und Jetzt. Von diesem Zustand sind wir allerdings individuell, wirtschaftlich und gesellschaftlich noch weit entfernt."

4. Buchcover: "Work around the clock? Industrie 4.0, die Zukunft der Arbeit und die Gewerkschaften" von Marcus Schwarzbach; PapyRossa Verlag, Feb. 2016; 978-3-89438-610-8;

Digitale Arbeit bestimmt zunehmend die Unternehmensstrategien. Crowdworking, mobile Arbeit und ständige Erreichbarkeit setzen die Beschäftigten unter Druck. Industrie 4.0 ist keine ­Science-Fiction aus dem Labor. Sie hält längst Einzug in die Betriebe. Großunternehmen haben sich mit der Wissenschaft zusammengeschlossen, die Bundesregierung fördert dies mit Millionenbeträgen. Ziel ist die Flexibilisierung der Produktion auf Basis neuester Informationstechnologien: Die Fertigungsketten sollen in kleine, wie Bausteine kombinierbare Einheiten aufgeteilt werden, die alle über ein Netzwerk miteinander verbunden sind.

In Sekundenbruchteilen tauschen sie Daten über aktuelle Aufgaben, anstehende Aufträge und vorhandene Kapazitäten aus. Technik kann zur Vorbereitung, Ausführung und Entscheidungsunterstützung dienen - sie kann aber auch vorbestimmte Arbeitsweisen aufzwingen und Anpassung einfordern. Letztendlich stellt sich die Frage: Entscheidet der Roboter oder der Mensch? Um welche Herausforderungen es hier geht, zeigt dieser Band. (Klappentext)

Marcus Schwarzbach, Berater für Betriebsräte in Kassel, führt Schulungen für Betriebsräte durch, schreibt für Fachzeitschriften wie Arbeitsrecht im Betrieb oder Computer und Arbeit, Autor verschiedener Ratgeber für Betriebsräte. >> Kontakt:

 
br-beratung-schwarzbach@web.de

Inhalt:

Wir nannten es Freizeit? - Vorbemerkungen . . . . . . . . . . 7

1. Arbeiten im digitalen Zeitalter - Bisherige Erfahrungen . . . . . . . . . . 11

1.1 Industrie 4.0 . . . . . . . . . . 16

1.2 Die Nutzung mobiler Kommunikationstechnik im Betrieb wird zunehmen . . . . . . . . . . 25

1.3 Digitale Arbeit . . . . . . . . . . 27

1.4 Erste Einschätzung: Was bedeutet digitales Arbeiten für die Beschäftigten? . . . . . . . . . . 33

2. Die Zukunft ist heute - Die digitale Arbeit aus Sicht der Beschäftigten . . . . . . . . . . 39

2.1 Trennung von Arbeit und Privatleben in Gefahr . . . . . . . . . . 39

2.2 Cloud Computing . . . . . . . . . . 40

2.3 Praxisbeispiel: Betriebsrat geht gegen grenzenloses Arbeiten vor . . . . . . . . . . 43

2.4 Schlussfolgerungen: Einbeziehung der Arbeitnehmer bei digitaler Arbeit besonders wichtig . . . . . . . . . . 48

2.5 Der flexible Mensch – Unternehmenssteuerung der Zukunft . . . . . . . . . . 49

2.6 Wie stellen sich Unternehmen die digitale Arbeit vor? . . . . . . . . . . 57

3. Forderungen an die Zukunft - Wie kann die Arbeit 4.0 gestaltet werden? . . . . . . . . . . 63

3.1 Crowdsourcing – die modernen Clickarbeiter . . . . . . . . . . 64

3.2 Gute digitale Arbeit – Regelungen durch Betriebsräte und Gewerkschaften . . . . . . . . . . 68

3.3 Arbeitsplatzsicherung – Maschine statt Mensch? . . . . . . . . . . 72

3.4 Arbeitszeit – Pflicht zu »Arbeit on demand«? . . . . . . . . . . 78

3.5 Arbeitsbedingungen – Maschine steuert Mensch? . . . . . . . . . . 86

3.6 Lebenslanges Lernen – Wie wird qualifiziert für die digitale Arbeit? . . . . . . . . . . 98

4. Fight for your Rights - Wie können Gegenstrategien erfolgreich sein? . . . . . . . . . . 105

4.1 Strategien des Arbeitgebers gegenüber dem Betriebsrat . . . . . . . . . . 105

4.2 Wie erkennt der Betriebsrat Industrie 4.0? . . . . . . . . . . 106

4.3 Bildschirmarbeit als Teil digitaler Arbeit . . . . . . . . . . 107

4.4 Die vorausschauende Gefährdungsbeurteilung . . . . . . . . . . 110

4.5 Gewerkschaften, Betriebsräte und digitale Arbeit . . . . . . . . . . 112

4.6 Beteiligung der Arbeitnehmer durch Organizing . . . . . . . . . . 113

4.7 Tarifverträge zu digitaler Arbeit . . . . . . . . . . 118

4.8 Arbeitsbedingungen und digitale Arbeit . . . . . . . . . . 120

5. Schlussbemerkungen . . . . . . . . . . 123

6. Glossar . . . . . . . . . . 126

Quellennachweise . . . . . . . . . . 130

Literatur . . . . . . . . . . 137

5. Frau schreibt auf einer Tastatur. Foto: MadFishDigital. Quelle: Flickr. Verbreitung mit CC-Lizenz Namensnennung 2.0 Generic (CC BY 2.0).

6. Digitalisierte Arbeitswelt. Grafik: geralt  / Gerd Altmann  •  Freiburg. Quelle: Pixabay. Alle bereitgestellten Bilder und Videos auf Pixabay sind gemeinfrei (Public Domain) entsprechend der Verzichtserklärung Creative Commons CC0. Das Bild unterliegt damit keinem Kopierrecht und kann - verändert oder unverändert - kostenlos für kommerzielle und nicht kommerzielle Anwendungen in digitaler oder gedruckter Form ohne Bildnachweis oder Quellenangabe verwendet werden. >> Grafik.