Faule Eier ins Nest gelegt – eine österliche Besinnung

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Peter Weber
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Faule Eier ins Nest gelegt – eine österliche Besinnung
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Faule Eier ins Nest gelegt

– eine österliche Besinnung

Pünktlich zu Ostern hat sich der grüne Wirtschaftsminister und Vizekanzler Robert Habeck selbst ein faules Ei ins Nest gelegt. Die SPD mit ihrem ehemaligen Bundestagspräsidenten Wolfgang Thierse und auch die FDP mit ihrem Vorzeigeadeligen Alexander Graf Lambsdorff wollten aber keineswegs zurückstehen. Somit könnten sich die Regierungsparteien durchaus zu einem einvernehmlichen Ostereiersuchen treffen. Mein Vorschlag: Nehmt „Eiergranaten“ statt Ostereier - ein kurzer, lauter Knall zur österlichen Friedensstörung passt zur deren Gesinnung, wobei vielleicht einige der selbsternannten neodemokratischen Friedensengel ins Jenseits entschweben.  

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Zunächst zu den bedenklichen Aussagen eben genannter Politiker mit meiner Anmerkung dazu:

1. Robert Habeck:

    Habeck forderte die Teilnehmer an Ostermärschen auf, klare Botschaften gegen Russland abzugeben

    Pazifismus sei ein „ferner Traum

    Kriegsverbrechen seinen „offenkundig Teil der russischen Kriegsführung

    Es sei eindeutig, wer Angreifer sei, weshalb der Verteidiger auch mit Waffen unterstützt werden müsse

Meine Meinung dazu:

Es mag zwar sein, daß es illusionäre Pazifisten gibt, die ignorieren, daß die Welt noch nicht bereit ist für ein Leben ohne Gewalt und Krieg. Die Grünen waren jedenfalls früher mehrheitlich ebenfalls dieser Auffassung. Doch das ist lange her. Pazifisten sind aber deshalb noch lange nicht gefährlich, weil sie einen gerechtfertigten Traum träumen. Dieser Traum ist übrigens elementarer Bestandteil der humanistischen und - zumindest in der Theorie - christlichen Philosophie.

Sich darüber zu echauffieren oder die Verteidiger dieser menschenfreundlichen Grundhaltung sogar als Befürworter der russischen Kriegsführung zu verdächtigen, ist in höchstem Maße zynisch und verwerflich. Diese dümmliche Unterstellung Habecks bedeutet, daß er realistische Pazifisten, die Kriegsvermeidung oder die Priorisierung von Friedensverhandlungen vor Kriegsrhetorik, Aufrüstung und Waffenlieferung setzen, diffamiert und kriminalisiert. Eine wirklich infame Einstellung der gesamten grünen Führungsriege, die jegliche Moral und jeden politischen Anstand verloren hat. Pfui Teufel.

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2. Wolfgang Thierse:

Motto „Frieden schaffen ohne Waffen“ bedeute aktuell eine Arroganz gegenüber den Menschen in der Ukraine

Pazifismus auf Kosten anderer ist zynisch

Meine Meinung:

Wie kann das Motto „Frieden schaffen ohne Waffen“ zu irgendeiner Zeit arrogant oder zynisch sein? Das weiß wohl nur Thierse alleine. Was für ein Hohn: Thierse ist neben Kerstin Griese Sprecher des "Arbeitskreises Christinnen und Christen in der SPD" (AKC).

Pazifismus geht niemals auf Kosten anderer und ist ein unveränderlicher Wertebestandteil übergreifender Menschenrechte. Dagegen ist Krieg, egal wer ihn und aus welchen Motiven heraus führt, destruktiv. Das gleiche gilt für Kriegsanheizung in Form von Aufrüstung und Waffenlieferungen, die den Kriegsverlauf verlängern, die Zerstörungen ausweiten und weitere Menschenopfer anhäufen.  

3. Alexander Graf Lambsdorff:

Parolen der Ostermarschbewegung seien „realtitätsfern und gefährlich“.

Teilnehmer der Demos würden russische Kriegsverbrechen relativieren und seien die „5. Kolonne Putins

Meine Meinung:

usa-sheep-transatlantiker-mitlaeufer-follower-leithammel-gehirnwaesche-vasallen-lakai-Transatlantisches-Buendnis-NATO-kritisches-netzwerk-vasallenstaat-mitlaeufereffekt-KonditionierungGefährlich sind die medialen und politischen Kriegstreiber, die Kriegführung sowie deren Motive, die sie antreiben, also machtpolitische, geostrategische sowie wirtschaftliche Gründe – Profitinteressen eben. Wer die seit Jahrzehnten vorliegenden aggressiven Strategien der NATO-Mitgliedsstaaten, allen voran die Vereinigten Staaten von Amerika, gegen Russland, die letztlich den Ausbruch des Ukrainekrieges provoziert haben, unter den Teppich kehrt, verrät sich selbst als 5. Kolonne der US-Administration und des militärisch-industriellen Komplexes.

    • Grüne Kriegstreiber

Die grüne und andere Parteien entlarven sich als Marionetten der USA und der NATO, in deren Natur die Verfolgung von hegemonialen Zielen und Kriegsführung liegt. Insbesondere die deutschen Grünen mit der Vorzeige-Transatlantikerin und 'Young Global Leader' Annalena Baerbock und Vizekanzler Robert Habeck bilden die Speerspitze europäischer Handlanger der USA, die primär die Verwirklichung der Ziele des US-Regimes zu Lasten europäischer und deutscher Belange vorantreiben.

    • Krieg als Geißel der Menschheit

Die emotionale Verherrlichung der pseudo-hehren Motive des ukrainischen Regimes lehne ich ab, deshalb befürworte ich aber den Angriffskrieg Russlands noch lange nicht. Aber aus der Sicht Russlands gab es wegen der langen Vorgeschichte, auf die ich an dieser Stelle nicht eingehen kann, durchaus Veranlassung für ein kriegerisches Vorgehen. Es ist eine Binsenweisheit, daß in einem Krieg, unabhängig davon, wer ihn eingeleitet hat, die Sitten verrohen, Menschen zwangsläufig zu Schaden kommen und getötet werden – Kriegsverbrechen werden auf beiden Seiten begangen.

    • Russische Absichten

Russland und Putin haben sich wohl in der Angriffsstrategie verplant und enorme Verluste erlitten. Jedoch wird Russland sein Minimalziel bei diesem Krieg niemals aufgeben: Entweder den Donbass , d. h. die Provinzen Luhansk und Donezk, unabhängig von der Ukraine zu machen oder sie gar mit Russland zu vereinen. Dazu ist ein Volkssreferendum (wie 2014 auf der Krim) geplant – und wegen der überwiegend russischstämmigen und kulturell verwurzelten Bevölkerung wird höchstwahrscheinlich auch eine Mehrheit in der Bevölkerung dafür erzielt werden. Unklar ist noch die Strategie hinsichtlich der angrenzenden Regionen einschließlich Mariupol.

Gesetzt der Fall, die Ukraine fühlt sich aufgrund er Aufmunterung und Waffenlieferungen aus dem Westen stark genug, die Russen von ihrem Grundvorhaben abzubringen, wird die Situation eskalieren. Denn Russland wird nicht zurückstecken, weil die Logik vorherrscht, daß die bisherigen Verluste nicht umsonst gewesen sein dürfen. Deshalb wird man die vorhandenen militärischen Reserven mobilisieren. Ein strategischer Atomschlag dürfte dann denkbar sein.   

    • Strategie der USA

Jetzt kommt der US-Präsident Joe 'Sleeping' Biden ins Spiel. Mit seinen Postulat „Putin ist ein Völkermörder“ hat er sich weit aus dem Fenster gelehnt. Denn nach seiner eigenen Definition ist er selbst aufgrund seine jahrzehntelangen politischen Aktivitäten des Genozids schuldig – genau wie seine Präsidentenvorgänger.

Die Völkermord-Anschuldigung ist natürlich berechnend darauf abgezielt, daß die USA keinerlei Anstrengungen unternehmen wollen, durch konstruktive Friedensverhandlungen die kriegerischen Konflikt zu beenden. Ganz im Gegenteil: es ist schon seit Jahrzehnten das erklärte Ziel, Russland zunächst zu destabilisieren, dann zu wirtschaftlich zu ruinieren und letztendlich zu vernichten. Man lese nur die zahlreichen Bücher des im Mai 2017 verstorbenen Politikberaters Zbigniew Brzeziński.

Zbigniew-Kazimierz-Brzezinski-The-Grand-Chessboard-Die-einzige-Weltmacht-Amerikas-Kritisches-Netzwerk-Ukraine-Russia-Strategic-Vision-Russophobie-Russophobia-Volksverhetzung

Brzeziński gilt als der Vater und Wegbereiter von Al-Qaida, der Taliban und - als Folge - der Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Die CIA, Ronald Reagan und Hillary Clinton, nur um Einige zu benennen, setzten diese Ideen um - hunderttausende Menschen starben. Und das Sterben geht weiter.

Die USA würden aus ihrem „vermeintlich sicheren“ geographischen Abstand heraus auch einen Atomkrieg riskieren, weil er sich zunächst in Europa abspielen würde.

• Gedanken zu Ostern

Da viele Menschen gerade Ostern „feiern“, sollten wir mal nach dem Sinn dieses christlichen Festes fragen. Im christlichen Glauben hat Jesus durch seinen Tod die Sünden und das Leid aller Menschen auf sich genommen. Das mag man nun glauben oder nicht, dennoch kommt eine praktische Erwägung ins Spiel, nämlich das Schicksal Europas und Deutschlands – und nicht zuletzt unser persönliches. Im übertragenen Sinne sollten wir uns überlegen, ob wir wirklich bereit sind, den Frieden, eine riesige Anzahl von Menschenleben für Profitinteressen sowie US-amerikanischen Wahnsinn und Hybris zu opfern und eine unglaubliche Zerstörung billigend in Kauf zu nehmen. Sollten wir . . .

uns nicht lieber mit Pazifisten statt mit den grünen Kriegstreibern fraternisieren?

nicht besser den US-abhängigen Ukra-Faschisten einen Korb geben?

uns aufgrund der brandgefährlichen politischen Gemengelage nicht lieber in eine neutrale Position begeben und uns aus Abhängigkeit der Mächte befreien?

Peter A. Weber, Klotten b. Cochem

Quelle: Debatte über Ostermärsche Habeck nennt Pazifismus einen »fernen Traum«, SPIEGEL ONLINE-Artikel, 16.04.2022 >> weiter.


ACHTUNG: Die Bilder und Grafiken sind nicht Bestandteil meiner Originalveröffentlichung und wurden von KN-ADMIN Helmut Schnug eingefügt. Für sie gelten folgende Kriterien oder Lizenzen, siehe weiter unten. Grünfärbung von Zitaten im Artikel und einige zusätzliche Verlinkungen wurden ebenfalls von H.S. als Anreicherung gesetzt.

► Bild- und Grafikquellen:

1. Faules Ei - rotten egg - œufs pourris - uova marce. Foto: in hiatus, Ansbach. Auch wenn das Leben manchmal grau sein kann, sollten Fotos wenigstens bunt sein! Quelle: Flickr. Verbreitung mit CC-Lizenz Namensnennung 2.0 Generic (CC BY 2.0).  

2. Grünenchef Robert Habeck aka Hulk. Der Ko-Vorsitzende der Grünen redet sich beim Thema Waffenlieferungen an die Ukraine um Kopf und Kragen. Habeck geht entweder unbedarft der ukrainischen Propaganda auf den Leim oder er ist bereit, rücksichtslos deutsch-europäische Anliegen für transatlantische Interessen zu opfern. Scharfe Ressentiments gegen Russland drohen zum letzten verbliebenen grünen Markenzeichen zu werden. Foto: Ribastank / Fernando Ribas, Rio de Janeiro/Brasil. Quelle: Pixabay. Alle Pixabay-Inhalte dürfen kostenlos für kommerzielle und nicht-kommerzielle Anwendungen, genutzt werden - gedruckt und digital. Eine Genehmigung muß weder vom Bildautor noch von Pixabay eingeholt werden. Auch eine Quellenangabe ist nicht erforderlich. Pixabay-Inhalte dürfen verändert werden. Pixabay Lizenz. >> Foto. Die Bildkomposition mit Inlet ist eine Idee von Helmut Schnug, eingearbeitet von Wilfried Kahrs (WiKa). Wäre nett wenn bei Weiternutzung auf  Kritisches-Netzwerk verlinkt werden würde.

3. FOLLOW US-SHEEP. Quelle: Punkerslut.com > Grafikinfoseite. This image came from The Anti-Nationalism and Anti-Patriotism Graphics Library . This image came from www.miniaturegigantic.com. Original CopyLeft Notice from MiniatureGigantic.com: "The wide public distribution of the posters provided here is encouraged, but reproduction is limited to noncommercial use. Any commercial reproduction or redistribution is expressly prohibited." by Jonathan McIntosh > Grafik.

4. Zbigniew Brzeziński: seine pathologische Russophobie begleitete ihn sein ganzes politisches Leben. Foto: CSIS: Center for Strategic & International Studies. Quelle: Flickr. Verbreitung mit CC-Lizenz Namensnennung - Nicht-kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.0 Generic (CC BY-NC-SA 2.0). Textinlet: Helmut Schnug / Wilfried Kahrs.