Liz Truss könnte sich als "Katastrophe" für ganz UK erweisen

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Liz Truss könnte sich als "Katastrophe" für ganz UK erweisen
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Truss könnte sich als "Katastrophe" für ganz UK erweisen

Nicht alle sind wohl mit ihrer Wahl begeistert.

von RT International

Schottlands Premierministerin Nicola Sturgeon hat behauptet, Liz Truss (Foto u.) könnte sich als "eine Katastrophe nicht nur für Schottland, sondern für das gesamte Vereinigte Königreich" erweisen. Die neue britische Regierungschefin ist bei ihrem Amtsantritt mit großen Problemen im Land konfrontiert.

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Die bisherige Außenministerin Liz Truss ist Nachfolgerin des britischen Premierministers Boris Johnson. Am heutigen Dienstag übernimmt die 47-Jährige offiziell das Amt. Truss hatte das Rennen um den Vorsitz der Conservative Party (oder umgangssprachlich Tories genannt) und somit um die Nachfolge von Johnson gegen ihren Parteikollegen und ehemaligen britischen Finanzminister Rishi Sunak (Foto u.) für sich entscheiden können.

Doch nicht alle sind wohl mit ihrer Wahl begeistert.

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Laut einer am Montag veröffentlichten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov hätte die Hälfte der befragten Briten angegeben, "enttäuscht" darüber zu sein, dass Truss nun das nächste Kabinett leiten wird. Ein Drittel hatte sich gar "sehr enttäuscht" über diese Aussicht geäußert. Nur vier Prozent der Befragten begrüßten demnach die neuen Verhältnisse, indem sie erklärten, sie seien "sehr erfreut", Truss demnächst in der 10 Downing Street zu sehen. Und weitere 18 Prozent der Briten, die an der Umfrage teilgenommen hatten, sagten, dass sie "ziemlich erfreut" über ein solches Ergebnis seien.

Die meisten – genau 67 Prozent der Befragten – scheinen besonders skeptisch zu sein, was die Fähigkeit von Truss angeht, die steigenden Lebenshaltungskosten effektiv zu bekämpfen. Das ist ein Thema, das laut einer weiteren YouGov-Umfrage ganz oben auf der Agenda der Briten steht. Fast 40 Prozent der Befragten gaben an, sie hätten "überhaupt kein Vertrauen" in die Kompetenzen der neuen Premierministerin, das Problem in den Griff zu bekommen.

Doch auch unter den Wählern der Konservativen scheint ihre Unterstützung laut YouGov bei Weitem nicht so groß zu sein. So hätten dem Meinungsforschungsinstitut zufolge nur vier von zehn Wählern der Tory-Partei angegeben, dass sie mit ihrem Sieg zufrieden seien, und etwa ein Drittel von ihnen habe Vertrauen in ihre Fähigkeiten, die derzeitige Krise bezüglich der rapide steigenden Lebenshaltungskosten zu bewältigen.

Im parteiinternen Wahlkampf präsentierte sich Truss als Vertreterin des rechten Flügels. So versprach sie unter anderem radikale Steuersenkungen und will an dem international kritisierten Vorhaben festhalten, illegal eingereiste Migranten ungeachtet ihres Hintergrunds nach Ruanda abzuschieben. In dem ostafrikanischen Land soll dann ihr Asylverfahren entschieden werden.

Nicola_Sturgeon_Schottland_Scotland_First_Minister_Independence_Scottish_National_Party_SNP_Unabhaengigkeit_Unabhaengigkeitsreferendum_Kritisches-Netzwerk Neben der drängenden Frage, wie die neue britische Regierungschefin das Land aus einer Energie-, Wirtschafts- und Kaufkraftkrise führen wird, schwebt noch ein weiteres Problem im Hintergrund – ein mögliches zweites Unabhängigkeitsreferendum in Schottland.

Die schottische Premierministerin Nicola Sturgeon (Foto) erklärte nun, Truss könnte sich als "eine Katastrophe nicht nur für Schottland, sondern für das gesamte Vereinigte Königreich" erweisen. Sturgeons Worte kamen als Reaktion auf einen Bericht der Sunday Times, wonach Truss' Team eine Anhebung der Abstimmungshürde für ein potenzielles zweites Unabhängigkeitsreferendum in Schottland in Erwägung ziehe.

In einem Gespräch mit dem britischen Sender Sky News am Sonntag, also einen Tag bevor die Außenministerin als Gewinnerin des Rennens für den Tory-Vorsitz offiziell verkündet wurde, sagte die schottische Premierministerin, dass das Gerede über die Blockierung eines Referendums oder eine Änderung der Regeln ein Zeichen von "fundamentaler Schwäche" sei.

Nach Angaben der Sunday Times prüfe Truss die Verabschiedung eines neuen Gesetzes, das ein weiteres Unabhängigkeitsreferendum so lange verbieten würde, bis Umfragen zeigten, dass 60 Prozent der schottischen Bevölkerung ein neues Volksbegehren für einen Zeitraum von mindestens einem Jahr befürworten. Laut einer kürzlich von derselben Zeitung durchgeführten Umfrage liege die derzeitige Unterstützung für das Referendum deutlich unter der möglichen Mindestschwelle.

Beim Referendum im Jahr 2014 hatten die Schotten mit 55 zu 44 Prozent für den Verbleib im Vereinigten Königreich gestimmt, doch nach dem Brexit erneuerte Sturgeon ihr Bemühen, die Unabhängigkeit Schottlands zu erreichen.

Im selben Interview mit Sky News warf die schottische Ministerpräsidentin Truss vor, sich auf die "Obsessionen" einer "sehr, sehr kleinen Anzahl von Mitgliedern der Konservativen Partei" zu konzentrieren, und nicht auf die Bedürfnisse der einfachen Menschen, die "dringend Hilfe brauchen, um ihre Kinder zu ernähren und ihre Häuser zu heizen". Sturgeon sagte:

"Wenn sie so regiert, wie sie es im Sommer in ihrer Wahlkampagne angekündigt hat, wird sie eine Katastrophe sein, nicht nur für Schottland, sondern für das gesamte Vereinigte Königreich."

RT International

Nicola_Sturgeon_Scotland_Schottland_Premierministerin_Scottish_National_Party_SNP_Unabhaengigkeit_Unabhaengigkeitsreferendum_Glasgow_Kritisches-Netzwerk


Lesetipps:

»Liz Truss könnte sich als "Katastrophe" für ganz UK erweisen. Nicht alle sind wohl mit ihrer Wahl begeistert.« von RT International, im KN am 06. September 2022 >> weiter. (bei RT am 06. September 2022 >> weiter.)

»Sinophobie von Rishi Sunak und Liz Truss: Militanz und Imperialismus drohen Großbritannien zu Fall zu bringen.« von Timur Fomenko | RT, im KN am 11. August 2022 >> weiter. (bei RT am 30. Juli 2022 >> weiter.)

»Der desaströse Zustand der Demokratie im Vereinigten Königreich. Wer wird Nachfolger von Premier Boris Johnson?« von Graham Hryce | RT, im KN am 30. Juli 2022 >> weiter. (bei RT am 28. Juli 2022 >> weiter.)

»Liz Truss sollte besser 'Least Trust' genannt werden. Sie sieht sich selbst als eine rebellische Aufständische« von RT International, im KN am 11. August 2022 >> weiter. (bei RT am 25. Juli 2022 >> weiter.)

»Ukrainische Marinesoldaten werden in Schottland für den Kampf gegen Russland trainiert« von RT International, 24. Juli 2022 >> weiter.

»Elementares Wissen über Russland und Putins Rolle: Wladimir Putins Rolle im russischen Machtgefüge. Wer Putin ist, wer er war und wer er sein könnte. Um Putins Rolle in der Machtstruktur, in der Politik Russlands richtig einordnen zu können, reicht es nicht, ihn als „KGBtschik“ klein reden zu wollen, ebenso wenig ihn als demokratisch gewählten Präsidenten zu verharmlosen, noch weniger allerdings ihn als Faschisten zu dämonisieren, wie es gegenwärtig in unseren Medien geschieht, die Putin als jemand darstellen, der Russland in den Faschismus führe und durch Regimechange abgelöst werden müsse.

Nichtsdestoweniger muss man sich diesen Fragen irgendwie nähern und versuchen Kriterien zu finden, wer Putin ist, wer er war und wer er sein könnte. Notwendig ist daher zunächst, einen kurzen Blick auf die russische Geschichte zu werfen, um zu erkennen, welchen Platz Putin jetzt darin einnimmt. Das können in der Kürze dieses Vortrags natürlich nur Stichworte sein. In diesem Sinne soll jetzt Folgendes sehr knapp skizziert werden.« Eine Analyse von Russlandforscher Kai Ehlers >> im KN am 19. Juni 2022 >> weiter.

»Grundlagen einer nationalen Ideologie für das moderne Russland. Nach dem Beginn der militärischen Sonderoperation in der Ukraine stand die Frage nach den Grundlagen der nationalen Ideologie ganz oben auf der Tagesordnung. Es wurde deutlich, dass die Konfrontation nicht nur mit dem Kiewer Regime, sondern auch mit dem NATO-Bündnis, mit dem kollektiven Westen und seinen Verbündeten besteht, die einen zivilisatorischen Vernichtungskrieg gegen Russland führen.

Man muss zugeben, dass die Gesellschaft nicht vollständig auf die neuen Herausforderungen vorbereitet war. Die Gesellschaft ist weitgehend ideologisch demobilisiert und lebt in der Gegenwart. Die Führungsschicht, einige Kulturschaffende, Vertreter des Großkapitals und junge Menschen sind vom Geist des Konsumismus und der Konformität durchdrungen.« Von Prof. Dr. Elena Panina - Direktorin des RUSSTRAT Institute, Übersetzung von Helmut Schnug >> im KN am 10. Juni 2022 >> weiter.

»RT DE - ein bösartiger Feindsender? Gleichschaltung der Leitmedien für den besonderen Zweck.« Von Peter A. Weber, 17. April 2022 >> weiter.


► Quelle: Der Artikel von RT International wurde am 06. September 2022 in deutscher Sprache unter dem Titel »Schottische Premierministerin: Truss als Regierungschefin könnte sich als "Katastrophe" erweisen« erstveröffentlicht auf deutsch.rt.com >> Artikel. Die englischsprachige Version erschien am 05. September 2022 >> Artikel.

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3. Scrollen Sie nach unten, bis Sie den Abschnitt 'Erweitert' finden.

4. Darunter finden Sie 'Sichere DNS verwenden'.

5. Standardmäßig ist diese Option auf "Mit Ihrem aktuellen Dienstanbieter" eingestellt.

6. Klicken Sie auf die Option "Mit" darunter.

7. Im Menü darunter finden Sie eine Liste der verfügbaren DNS, wählen Sie Cloudfare (1.1.1.1) bzw. Cloudfare (default) aus.

► In Firefox können sie die DNS auf ähnliche Weise ändern:

1. Öffnen Sie Ihren Firefox-Browser und wählen Sie 'Einstellungen'.

2. Führen Sie im daraufhin geöffneten Dialogfeld einen Bildlauf nach unten zu 'DNS über HTTPS aktivieren' durch.

3. Klicken Sie unter 'DNS über HTTPS aktivieren' auf die Dropdown-Liste 'Anbieter verwenden', um den Anbieter Cloudfare (default) auszuwählen.

4. Klicken Sie auf OK, um Ihre Änderungen zu speichern und das Fenster zu schließen.

► In Opera gehen Sie wie folgt vor:

1. Klicken Sie auf das Opera-Symbol, um das Menü des Browsers zu öffnen.

2. Wählen Sie Einstellungen aus dem Menü. Wenn Sie Alt + P drücken, werden die Einstellungen direkt geöffnet.

3. Klicken Sie in den Einstellungen auf der linken Seite auf Erweitert > Browser.

4. Scrollen Sie auf der rechten Seite nach unten zum Abschnitt 'System'.

5. Aktivieren Sie die Option 'DNS-over-HTTPS' anstelle der 'DNS-Einstellungen des Systems'.

6. Wählen Sie den Anbieter Cloudfare (default) aus.

Einige Schritte lassen sich auch abkürzen, wenn Sie in der Suchfunktion Ihrer Browsereinstellungen nach 'DNS' suchen und den Anbieter wie oben beschrieben ändern.

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► Bild- und Grafikquellen:

1. Mary Elizabeth „Liz“ Truss (* 26. Juli 1975 in Oxford) ist eine britische Politikerin der Conservative Party und Premierministerin des Vereinigten Königreichs. Durch die Wahl zum Vorsitz der Conservative Party wurde sie zur Nachfolgerin von Boris Johnson als Vorsitzende der Partei und als Regierungschefin bestimmt. Die Urwahl wurde vom 1. August 2022 bis zum 2. September 2022 angesetzt. Das Ergebnis der Stimmenauszählung wurde am 5. September 2022 bekanntgegeben. Von 172.437 wahlberechtigten Mitgliedern stimmten 81.326 für Liz Truss, (57,4 %) und Sunak 60.399 (42,6 %).

Liz Truss wird in ihrer Militanz mit ihrem konfrontativen diplomatischen Ansatz sowohl gegen China als auch gegen Russland und ihrer eifrigen Besessenheit von der Demokratie übertrumpft - oder besser gesagt eines rhetorischen Konstrukts der Demokratie, wie es von westlichen Staatschefs so gerne als Schlachtruf verwendet wird.

Das Foto zeigt Liz Truss am 22. Oktober 2021 in Dehli, Indien wo sie das "RED FORT" (Rotes Fort) besuchte. Das Rote Fort in der nordindischen Stadt Delhi ist eine Festungs- und Palastanlage aus der Epoche des Mogulreiches. Sie wurde zwischen 1639 und 1648 für den Mogulkaiser Shah Jahan erbaut und gehört seit 2007 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Ihren Namen erhielt sie von der charakteristischen roten Farbe des für die Festungsmauern verwendeten Sandsteins. Foto / Picture by Simon Dawson / No 10 Downing Street. UK Government. Crown Copyright. Quelle: Offizieller Flickr-Account vom UK Government >> Foto. Verbreitung mit CC-Lizenz Namensnennung - Nicht-kommerziell - Keine Bearbeitung 2.0 Generic (CC BY-NC-ND 2.0).

2. Rishi Sunak MP (* 12. Mai 1980 in Southampton) gehört der Konservativen Partei an und vertritt seit der Unterhauswahl 2015 den Wahlkreis Richmond (Yorks) im House of Commons. Nach dem Rücktritt des britischen Finanzministers Sajid Javid übernahm er am 13. Februar 2020 dessen Amt und führte es bis zu seinem Rücktritt am 1. Juli 2022.

Der Brexit-Befürworter Sunak war Boris Johnson gegenüber loyal, trotz der Spannungen über die Wirtschaftspolitik und den Wunsch des Premierministers, die Steuern angesichts steigender Lebenshaltungskosten schneller zu senken. Doch ihre Beziehung zerbrach schließlich, als Sunak kurz nach seinem engen Verbündeten und ehemaligen Kabinettskollegen Javid auf dramatische Weise zurücktrat.

In seinem Rücktrittsschreiben erklärte Sunak, dass "die Öffentlichkeit zu Recht erwartet, dass die Regierung ordnungsgemäß, kompetent und seriös geführt wird". Sunak bezog sich in seinem Rücktrittsschreiben auch auf die Spannungen in der Wirtschaft und erklärte dem Premierminister, dass ihre Ansätze "grundsätzlich zu unterschiedlich" geworden seien. Sein Rücktritt und der von Javid lösten einen Massenexodus von Ministern aus und beschleunigten den Sturz der Regierung Johnson.

Rishi Sunak bewarb sich nach dem Rücktritt Johnson um dessen Nachfolge, verlor aber knapper als erwartet mit 60.399 (42,6 %) gegen Liz Truss, sie erhielt von den 172.437 wahlberechtigten Mitgliedern 81.326 (57,4 %) und Sunak 60.399 (42,6 %).

Privat: Sunak ist seit August 2009 mit Akshata Murthy verheiratet, das Paar lebt im Herrenhaus Kirby Sigston Manor im Dorf Kirby Sigston in der Nähe von Northallerton. Außerdem besitzen sie ein Herrenhaus in Kensington im Zentrum Londons, eine Wohnung in der Old Brompton Road in London und ein Penthouse-Apartment in Santa Monica im Westen des Los Angeles County.

Das Foto zeigt Rishi Sunak am 31. Januar 2022 beim Besuch des Standorts der neuen Guinness-Mikrobrauerei und des Kulturzentrums, wo er mit Mitarbeitern des Unternehmens zusammentraf, darunter auch mit Absolventen des Programms "Learning for Life", und bei der Gelegenheit das neue 0% Guinness probierte. Foto: © HM Treasury U.K. Government. Quelle: Flickr. Verbreitung mit CC-Lizenz Namensnennung - Nicht-kommerziell - Keine Bearbeitung 2.0 Generic (CC BY-NC-ND 2.0).

3. Nicola Ferguson Sturgeon (* 19. Juli 1970 in Irvine, Schottland) ist eine britische Politikerin (SNP). Sie ist seit 2014 First Minister („Erste Ministerin“) Schottlands. Nicola Sturgeon ist seit 2010 mit Peter Murrell, dem Geschäftsführer der SNP, verheiratet und lebt in Glasgow. Sturgeon hat Anfang 2021 ihre Ansicht bekräftigt, dass Schottland das Vereinigte Königreich verlassen und rasch wieder Teil der EU werden sollte. Foto: Scottish Government, image is subject to Crown copyright. Quelle: Flickr. Verbreitung mit CC-Lizenz Namensnennung 2.0 Generic (CC BY 2.0).

4. Nicola Ferguson Sturgeon behauptet aus guten Grund, die kürzlich von den Parteimitgliedern der Torries gewählte gewählte Liz Truss könnte sich als "eine Katastrophe nicht nur für Schottland, sondern für das gesamte Vereinigte Königreich" erweisen. Foto: Scottish Government, image is subject to Crown copyright. Quelle: Flickr. Verbreitung mit CC-Lizenz Namensnennung 2.0 Generic (CC BY 2.0).