SIPRI Fact Sheet: Trends im internationalen Waffentransfer

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SIPRI Fact Sheet: Trends im internationalen Waffentransfer
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SIPRI Fact Sheet: Trends im intern. Waffentransfer

Wie der Westen die Welt aufrüstet

Vornehmlich in Spannungs- und Krisengebieten

von Fred Schmid / isw München e.V.

52 Prozent der globalen Militärausgaben entfallen auf die 29 NATO-Staaten. Einschließlich den mit der NATO kooperierenden und manövrierenden Ländern wie Japan, Australien, Südkorea, Israel, Georgien, Ukraine, Saudi-Arabien, Vereinigte Arabische Emirate (VAE), Schweden u.a. sind es knapp 70 Prozent.

Doch auch der Rest der Welt wird weitgehend vom Westen hochgerüstet. Vornehmlich in Krisengebieten. Wie das Stockholmer Friedensforschungsinstitut SIPRI im März in einem Fact Sheet, "Trends in International Arms Transfers" (deutsch "Trends im internationalen Waffentransfer"), 2019, veröffentlichte, stammen 60 Prozent aller globalen Waffenexporte aus den USA (36%) und der EU (24%), genauer: aus den Waffenschmieden dieser Regionen. Das SIPRI vergleicht, um Jahresschwankungen möglichst zu nivellieren, jeweils Fünfjahreszeiträume: hier 2010 bis 2014 mit 2015 bis 2019.

Waffenausfuhren-Waffenexporte-Waffenexporteure-Waffenhaendler-Waffenhersteller-Waffenimporte-Waffenlieferungen-Waffenschmieden-Kritisches-Netzwerk-SIPRI

Die USA sind mit einem Anteil von weit über einem Drittel (34%) der mit Abstand größte Waffenhändler der Welt. Während das Land bei der zivilen Handelsbilanz ein tiefrotes Defizit aufweist, fährt es bei der „Bilanz des Todes“ einen riesigen Überschuss ein: den 34% Weltanteil bei den Waffenexporten steht eine Rüstungsimportquote von 2% gegenüber.

Auf Platz 2 der Waffenexporteure steht nach wie vor Russland, dessen Anteil sich von 27% auf 21% verringert hat. Der Rückgang um 18 Prozent erklärt sich aus verminderter Waffenlieferungen nach Indien. 55% der Waffenexporte gingen an die drei Hauptempfänger: Indien, China und Algerien.

Nach Platz 3 Frankreich (7,9%-Anteil) folgt Deutschland (5,8%) auf Rang vier, noch vor China (5,5%). Die Top fünf Länder liefern fast dreiviertel (74,2%) aller Waffen, die legal über die Grenzen gehen. Unter den Top 20 sind 12 NATO-Staaten als Exporteure, mit einem Gesamtanteil von 62,3%.

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Die 25 größten Exporteure von Großwaffen und ihre Hauptkunden, 2015-19

Exporteur Anteil der Waffenexporte (%)

Veränderung in %

von 2010-2014

bis 2015-2019

Hauptkunden 2015-2019

(Anteil der Gesamtexporte des Exporteurs in %)

2015-2019 2010-2014 Erster Zweiter Dritter
1      USA 36 31 23 Saudi-Arabien (25) Australien (9,1) VAE (6,4)
2 Russland 21 27 -18 Indien (25) China (16) Algerien (14)
3 Frankreich 7,9 4,8 72 Ägypten (26) Katar (14) Indien (14)
4 Deutschland 5,8 5,3 17 Südkorea (18) Griechenland (10) Algerien (8.1)
5 China 5,5 5,5 6,3 Pakistan (35) Bangladesch (20) Algerien (9,9)
6 UK 3,7 4,6 -15 Saudi-Arabien (41) Oman (14) USA (9,1)
7 Spanien 3,1 2,9 13 Australien (33) Singapur (13) Türkei (11)
8 Israel 3 1,8 77 Indien (45) Aserbaidschan (17) Vietnam (8,5)
9 Italien 2,1 2,7 -17 Türkei (20) Pakistan (7,5) Saudi-Arabien (7,2)
10 Südkorea 2,1 0,9 143 UK (17) Irak (14) Indonesien (13)
11 Niederlande 1,9 2 -2,8 Indonesien (17) USA (14) Jordanien (13)
12 Ukraine 1 2,8 63 China (31) Russland (20) Thailand (17)
13 Schweiz 0,9 0,9 2,6 Australien (18) China (14) Saudi-Arabien (14)
14 Türkei 0,8 0,5 86 Turkmenistan (25) Oman (12) Pakistan (12)
15 Schweden 0,6 1,8 -65 USA (22) Algerien (12) VAE (10)
16 Kanada 0,6 0,9 -33 Saudi-Arabien (34) Indien (11) VAE (10)
17 Norwegen 0,4 0,6 -30 Oman (35) USA (20) Finnland (14)
18 VAE 0,4 0,2 86 Ägypten (41) Algerien (13) Unbek. Staat (12)
19 Australien 0,3 0,3 11 USA (42) Indonesien (18) Kanada (18)
20 Belarus 0,3 0,5 -23 Vietnam (31) Sudan (16) Serbien (15)
21 Tschechien 0,3 0,1 453 Irak (39) USA (17) Ukraine (9,0)
22 Südafrika 0,3 0,5 -36 USA (23) UAE (20) Malaysia (11)
23 Indien 0,2 0,0 426 Myanmar (46) Sri Lanka (25) Mauritus (25)
24 Brasilien 0,2 0,2 6,8 Afghanistan (38) Indonesien (17) Libanon (11)
25 Portugal 0,2 0,0 1239 Rumänien (95) Uruquay (2,9) Kap Verde (1,2)
Prozentsätze unter 10 werden auf 1 Dezimalstelle gerundet; Prozentsätze über 10 werden auf ganze Zahlen gerundet. Die Zahlen zeigen die Veränderung des Gesamtvolumens der Waffenexporte pro Exporteur zwischen den beiden Zeiträumen.
Quelle: SIPRI Arms Transfers Database, März 2020.

 

► USA und Frankreich: Massive Steigerung der Waffenexporte

Frappierend sind vor allem die Zuwachsraten einiger Länder. Während der durchschnittliche Zuwachs 2015 – 2019 gegenüber dem vorangehenden Fünfjahreszeitraum 5,5% betrug, bauten die US-amerikanischen Waffenhersteller ihre Dominanz mit einem Zuwachs von 23 Prozent mächtig aus. Die USA allein rüsten die halbe Welt auf: 96 Staaten werden mit Waffen made in USA beliefert. Die Waffenexporte in den Mittleren und Nahen Osten machten 51 Prozent der gesamten US-Rüstungsexporte aus. Sie nahmen 2015 – 2019 um 79 Prozent gegenüber dem Zeitraum 2010 bis 2014 zu.

Laser-guided-democracy-Kritisches-Netzwerk-regime-change-Syrien-Syria-christliche-Werte-Geostrategie-war-crimes-NATO-KriegsverbrechenDie Waffenexporte sind Teil der Außen- und Sicherheitspolitik der USA, deshalb bewirbt die US-Regierung diese auch aktiv“, sagt SIPRI-Forscher Pieter D. Wezeman: gemäß der Clausewitz-Formel: „Krieg ist die bloße Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln“. Denn die USA liefern vorrangig in Spannungs- und Kriegsgebiete. Die Hälfte der US-Waffenausfuhren ging in den Nahen Osten, davon wiederum die Hälfte nach Saudi-Arabien, das Land, das im Jemen einen erbarmungslosen Krieg führt. Umgekehrt bezieht Riad fast dreiviertel (73%) seiner Waffeneinfuhren aus den USA; 13% aus Großbritannien, 4,3% aus Frankreich. Zusätzlich genehmigte 2019 die US-Regierung den Verkauf von 59.000 Lenkbomben (guided bombs) nach Saudi-Arabien.

Auch die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), die ebenfalls zur Jemen-Kriegskoalition zählten und auch in den Libyen-Krieg involviert sind, decken dreiviertel ihrer Waffenimporte über die USA und 11% über Frankreich.

► Zehn Milliarden Euro für einen neuen deutschen Atombomber

Die USA liefern vorrangig Kampfflugzeuge in die Welt, insbesondere nach Nahost. Aber auch in West- und Mitteleuropa steigt der Absatz an US-Kriegsjets. Wie SIPRI berichtet, haben europäische Staaten im vergangenen Jahrfünft insgesamt 59 neue US-Kampfflugzeuge importiert. Ende 2019 betrug die Zahl für Import-Orders jedoch bereits 380 Jets (356 F-35 und 24 F-16).

Kann sein, dass ein deutscher Großauftrag dazu kommt. Die Luftwaffe will bis 2025 90 Tornado-Bomber austauschen. Es geht hier aber nicht um „normale“ Kampf-Jets, sondern um den Ersatz von Atomwaffenträgern. Diese Tornados waren konzipiert, im Rahmen der „nuklearen Teilhabe Deutschlands“, US-Atombomben – z.B. die 20 in Büchel stationierten US-Atombomben – in die vorgesehenen Zielgebiete zu tragen und abzuwerfen. Piloten des deutschen taktischen Luftwaffengeschwaders 33 trainierten regelmäßig mit ihren Tornados den Abwurf dieser Bomben.

Für diese in Bälde ausgemusterten Tornados suchen Militärs und das Verteidigungsministerium nun ein Nachfolge-Flugzeug. Zur Wahl stehen zwei Hersteller: der deutsch-französische Airbuskonzern mit einem modifizierten Eurofighter sowie der US-Konzern Boeing mit seinem Militär-Jet F-18. Ursprünglich wollte Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer noch im März entscheiden, ob der europäische Konzern oder – ggfs. auch teilweise – der US-amerikanische Mitbieter zum Zuge kommt. Der Großauftrag hat ein Volumen von 10 Milliarden Euro – im Erstansatz!

Noch dramatischer sind, rein prozentual, die Zuwächse bei Frankreichs Rüstungsexporten mit einem Plus von 72 Prozent. Die Waffenexporte nach Nahost waren um 363% höher als 2010 -14. Die Region nahm 52% der französischen Rüstungsexporte auf.

Weit überdurchschnittlich mit 17% war auch der Zuwachs bei Deutschlands Rüstungsexporten. Auch die deutschen Fabrikanten des Todes profitierten von der zunehmenden Aufladung des Pulverfasses Nahost. Ein Viertel (24%) der deutschen Waffenausfuhren ging dorthin. Auch die Jemen-Krieger VAE und Ägypten sind unter den Empfängern. (isw-Artikel Factsheet: "Pulverfass Nahost" v. 13. Februar 2020).

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Die 40 größten Importeure von Großwaffen u. ihre Hauptlieferanten, 2015-19

Importeur Anteil der Waffenimporte (%)

Veränderung in %

von 2010-2014

bis 2015-2019

Hauptlieferant 2015-2019

(Anteil der Gesamtimporte des Exporteurs in %)

2015-2019 2010-2014 Erster Zweiter Dritter
1   Saudi-Arabien 12 5,6 130 USA (73) UK (13) Frankreich (4,3)
2 Indien 9,2 14 -32 Russland (56) Israel (14) Frankreich (12)
3 Ägypten 5,8 1,9 212 Frankreich (35) Russland (34) USA (15)
4 Australien 4,9 3,7 40 USA (68) Spanien (21) Frankreich (3,6)
5 China 4,3 4,4 3,3 Russland (76) Frankreich (8,8) Ukraine (6,9)
6 Algerien 4,2 2,6 71 Russland (67) China (13) Deutschland (11)
7 Südkorea 3,4 3,5 3,3 USA (55) Deutschland (30) Spanien (7,8)
8 VAE 3,4 4,4 -18 USA (68) Frankreich (11) Niederlande (3,4)
9 Irak 3,4 1,8 98 USA (45) Russland (34) Südkorea (8,6)
10  Katar 3,4 0,5 631 USA (50) Frankreich (34) Deutschland (9,2)
11   Pakistan 2,6 4,5 -39 China (73) Russland (6,6) Italien (6,1)
12 Vietnam 2,2 2,6 -9,3 Russland (74) Israel (12) Belarus (4,9)
13 USA 2,0 3,3 -37 Deutschland (21) UK (17) Niederlande (13)
14 Israel 2,0 0,7 181 USA (78) Deutschland (16) Italien (6,2)
15 Türkei 1,8 3,7 -48 USA (38) Italien (24) Spanien (19)
16 Japan 1,8 1,1 72 USA (96) UK (2,4) Schweden (1,6)
17 Indonesien 1,8 1,9 -4,6 USA (20) Niederlande (18) Südkorea (16)
18 UK 1,7 1,5 17 USA (67) Südkorea (21) Deutschland (4,7)
19 Singapur 1,7 2,5 -29 USA (37) Spanien (24) Frankreich (18)
20 Bangladesch 1,6 0,9 93 China (72) Russland (15) UK (2,4)
21 Italien 1,5 0,6 175 USA (62) Deutschland (25) Israel (6,5)
22  Thailand 1,2 0,8 67 Südkorea (21) China (21) Ukraine (14)
23 Oman 1,2 1,0 24 UK (45) USA (13) Norwegen (12)
24  Norwegen 1,1 0,7 67 USA (77) Italien (7,9) Südkorea (7,2)
25 Kasachstan 1,0 0,3 238 Russland (90) Spanien (3,2) China (2,1)
26 Taiwan 0,9 1,7 -41 USA (100) - -
27 Kanada 0,9 0,9 4,2 USA (56) Niederlande (11) Israel (9,6)
28 Griechenland 0,9 0,7 39 Deutschland (64) USA (19) UK (7,5)
29 Afghanistan 0,9 1,5 -38 USA (87) Brasilien (8,8) Kanada (1,2)
30 Aserbaidschan 0,8 1,5 -40 Israel (60) Russland (31) Türkei (3,2)
31 Marokko 0,8 2,3 -62 USA (91) Frankreich (8,9) UK (0,3)
32 Jordanien 0,8 0,5 54 USA (30) Niederlande (30) Russland (10)
33 Myanmar 0,7 1,1 -32 China (49) Russland (16) Indien (14)
34 Brasilien 0,6 1,0 -37 Frankreich (26) USA (20) UK (17)
35 Philippien 0,6 0,1 403 Südkorea (32) Indonesien (21) USA (19)
36 Mexiko 0,6 0,5 17 USA (64) Spanien (9,5) Frankreich (8,5)
37 Belarus 0,6 0,2 186 Russland (98) Ukraine (1,2) China (0,5)
38 Niederlande 0,6 0,7 -21 USA (76) Deutschand (13) Italien (7,6)
39 Kuwait 0,5 0,7 -22 USA (70) Frankreich (9,5) Schweiz (7,1)
40 Polen 0,5 0,6 -14 USA (29) Deutschland (18) Italien (14)
Prozentsätze unter 10 werden auf 1 Dezimalstelle gerundet; Prozentsätze über 10 werden auf ganze Zahlen gerundet. Die Zahlen zeigen die Veränderung des Gesamtvolumens der Waffenexporte pro Exporteur zwischen den beiden Zeiträumen.
Quelle: SIPRI Arms Transfers Database, März 2020.

 

► Dynamit in‘s Pulverfass

Das Nahost-Pulverfass wurde im vergangenen Jahrfünft gefährlich aufgeladen. Die Waffenimporte der Staaten dieser Region waren 2015 – 19 um 61 Prozent höher als 2010 bis 2014. Saudi-Arabien erhielt mehr als ein Drittel (35%) aller Waffentransfers in diese Region, Ägypten 16%, VAE 9,7%, Irak 9,7%, Katar 9,6%. Die USA lieferten 53% aller Waffenimporte der Region, Frankreich 12%, Russland 11%.

Eine besondere Rolle spielt Israel in der Nahost-Region: es erhält 2 Prozent aller globalen Waffenimporte (+ 181%), exportiert aber selbst 3 Prozent aller Waffen (+ 77%). Laut Sipri wurden aus Deutschland 2013 bis 2017 doppelt so viele Waffen in den Nahen Osten geliefert als im Fünfjahreszeitraum davor. Im Koalitionsvertrag ist zwar geregelt, dass Deutschland keine Waffenexporte mehr an Länder genehmigt, „solange diese unmittelbar am Jemenkrieg beteiligt sind“.

Waffenausfuhren-Waffenexporteure-Kleinwaffen-Waffenexporte-Waffenhersteller-Bundeswehr-Waffenschmieden-Kritisches-Netzwerk-SIPRI-Kriegsallianz-Kriegskoalition

Doch es wird weiter genehmigt und geliefert, Unter den zehn wichtigsten Empfängern deutscher Rüstungsexporte, befanden sich auch 2019 zwei Länder, die sich an der von Saudi-Arabien geführten Kriegsallianz beteiligten: Ägypten und VAE. Auch an die Jemen-Krieger Jordanien, Kuwait und Bahrain wurde geliefert. Für Saudi-Arabien wurden noch 2018 Rüstungsexportgenehmigungen im Wert von mehr als 400 Millionen Dollar ausgestellt. (isw-Artikel "Der Tod aus Deutschland", 15.01.2020).

► Rheinmetall profitiert vom „Super-Zyklus“

Während die Automobilsparte bei Rheinmetall schrumpft, läuft das Militärgeschäft aufgrund des „Super-Zyklus“ (Vorstandsboss Arnin Pappberger) in der Rüstungsindustrie auf Hochtouren. Vor allem weil viele NATO-Länder einen „Nachholbedarf“ sehen und ihre Rüstungsetats hochfahren. Aber auch wegen steigender Rheinmetall-Defence-Exporte in Nicht-NATO-Länder, wie z.B. Australien (Lieferung von Boxer-Radpanzern) und Nahost. Auch die Bundeswehr gibt Großbestellungen ab, wie z.B. 1000 (!) Militär-LKW für die Logistik zum Preis von 382 Millionen Euro. Der Militärumsatz des Düsseldorfer Konzerns stieg um 7,6% und macht inzwischen mehr als die Hälfte des Konzernumsatzes aus. Um mehr als ein Drittel stieg der Gewinn der Rüstungssparte, auf 343 Millionen Euro.

Fred Schmid

SIPRI FACT SHEET March 2020: TRENDS IN INTERNATIONAL ARMS TRANSFERS, 2019 >> weiter.

SIPRI FACT SHEET Dec. 2019: THE SIPRI TOP 100 ARMS‑PRODUCING AND MILITARY SERVICES COMPANIES, 2018 >> weiter.

SIPRI YEARBOOK 2019 Summary: Kurzfassung auf Deutsch - SIPRI, Friedrich-Ebert-Stiftung e.V., Berghof Foundation - 24 Seiten  >> weiter.
 
SIPRI YEARBOOK 2019 Summary: Armaments, Disarmament and International Security - Stockholm International Peace Research Institute >> weiter.

Jahrgänge 2014 - 2018 siehe PDF-Anhänge am Seitenende!


pin_green.gifRheinmetall - das skrupellose Geschäft mit dem Tod! (Dauer 43:08 Min.)

Das dreckige Geschäft mit Diktatoren, Despoten und Kriegsverbrechern - Rheinmetall ist ganz vorne mit dabei. Rheinmetalls Bomben töten Kinder und tausende von Zivilisten ua im Jemen. Rheinmetall umgeht deutsche Gesetze, indem es seine todbringenden Waffen vom Ausland in die Krisenregionen der Welt liefert. Moral scheint ein Fremdwort für diesen Rüstungsgiganten zu sein - alles was zählt ist der shareholder value. Auch wenn dafür im Nahen Osten immer schlimmere Kriege und immer mehr Tote zu beklagen sind.


pin_green.gif  Lesetipps zum Thema Bundeswehr, Militarismus, Waffenexporte etc.:

"SIPRI Fact Sheet: Trends im intern. Waffentransfer. Wie der Westen die Welt aufrüstet. Vornehmlich in Spannungs- und Krisengebieten." von Fred Schmid / isw München e.V., 18. März 2020 >> weiter.

"MSC 2020: Im Zeichen von „westlessness“ (Westlosigkeit). Mehr Verantwortung übernehmen - Codewort für Aufrüstung und Krieg" von Walter Listl / isw München, 22. Februar 2020 >> weiter.

"MSC 2020: Kramp-Karrenbauers Kriegsrede in München" von Johannes Stern, 17. Februar 2020 >> weiter.

"MSC 2020: Steinmeier fordert deutsch-europäische Großmachtpolitik" von Johannes Stern, 17. Februar 2020. >> weiter.

"Zahl der Minderjährigen in der Bundeswehr bleibt hoch. Trotz scharfer Kritik rekrudiert die BW auch weiterhin unter 18-Jährige." von Kampagne „Unter 18 nie!, 19. Januar 2020 >> weiter.

"Deutsche Rüstungsexporte 2019 so hoch wie nie zuvor" von Gregor Link, 13. Januar 2020 >> weiter.

"Top 100 Rüstungskonzerne: Mordsgeschäfte mit Waffen. Bombige Geschäftaussichten auch für die nächten Jahre." von Fred Schmid  / isw München e.V., 16. Dezember 2019 >> weiter.

"GroKo plant neue Kriegseinsätze und massive Aufrüstung" von Johannes Stern, 28. November 2019 >> weiter.

"2020: BRD-Rüstung durchbricht 50-Mrd.-Schallmauer" von Fred Schmid / isw München e.V., 28. Oktober 2019 >> weiter.

"Rheinmetall entrüsten! Totschießen ist ihr Geschäft" von Michael Schulze von Glaßer, 2. April 2019 (im KN übernommen am 25. Oktober 2019) >> weiter.

"Wehr-Ministerin als EU-Präsidentin: Signal zu stärkerer Militarisierung Europas" von Fred Schmid / isw München e.V., 11. Juli 2019 >> weiter.

"Grüne Özdemir und Lindner werben für Bundeswehr" von Johannes Stern, 17. Juni 2019 >> weiter.

"SIPRI registriert neuen Rüstungs-Weltrekord" von Fred Schmid / isw München e.V., 06. Mai 2019 >> weiter.

"SIPRI Fact Sheet - April 2019 - TRENDS IN WORLD MILITARY EXPENDITURE 2018" >> weiter.

"Rheinmetall plant Fusion mit Krauss-Maffei Wegmann und Nexter", von Fred Schmid / isw München e.V., 17. April 2019 >> weiter.

"Große Koalition verlängert Bundeswehreinsatz in Mali. Das Ringen um Afrika." von Johannes Stern, 4. April 2019 >> weiter.

"Münchner SiKo: Alternativlose Aufrüstung als Gebot der Stunde. Selbstbehauptung oder Fremdbestimmung." von Jürgen Wagner / Informationsstelle Militarisierung (IMI) e. V. >> weiter.

"Rüstungs-Explosion & Bombengeschäfte. Bundesregierung im Rüstungswahn", von Fred Schmid, Jan 2019 >> weiter.

"Nationale Industriestrategie 2030. Strategische Leitlinien für eine deutsche und europäische Industriepolitik", von BMWi, Feb 2019, 20 Seiten >> weiter.

"Bundeswehr plant Rekrutierung von EU-Ausländern. Kanonenfutter für die deutsche Kriegspolitik", von Johannes Stern >> weiter.

"Bundeswehr-Umbau für den Neuen Kalten Krieg: Konzeption und Fähigkeitsprofil" von Jürgen Wagner / Informationsstelle Militarisierung (IMI) e. V. >> weiter.

"Die Auslöschung des Jemen: Größte Katastrophe der Gegenwart. Die Stellvertreterkrieger" von Friedhelm Klinkhammer, Volker Bräutigam >> weiter.

"Deutsche Aufrüstung und kein Ende? NATO-Zielmarke: Zwei Prozent des BIP" von Lühr Henken / Gastautor des isw München e. V. >> weiter.

"Kein Panzer geht in Krisengebiete: Irrtümer und Mythen über Waffenexporte – und warum wir ihr Verbot brauchen", von RLS - Jan van Aken: Nov. 2018 - 44p >> weiter.

"Krieg als Spiel, Massenmord als Partnerbörse. Wie die Bundeswehr ihre Werbung rechtfertigt und weiter ausbaut" von Tobias Riegel >> weiter.

"Deadly Assistance: The role of European states in US Drone Strikes" von Amnesty International USA 2018 - 88 Seiten >> weiter.

"Humanitäre Folgen von Drohnen. Eine völkerrechtliche, psychologische und ethische Betrachtung", Drohnenreport 2019 des IPPNW  >> weiter.


► Quelle: Erstveröffentlicht am 17. März 2020 bei isw-München >> Artikel. ACHTUNG: Die Bilder und Grafiken sind nicht Bestandteil der Pressemeldung und wurden von KN-ADMIN Helmut Schnug eingefügt. Für sie gelten ggf. andere Lizenzen, siehe weiter unten. Grünfärbung von Zitaten im Artikel und einige Verlinkungen wurden ebenfalls von H.S. als Anreicherung gesetzt.

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    ► Bild- und Grafikquellen:

    1. Munition in Magazinen: 52 Prozent der globalen Militärausgaben entfallen auf die 29 NATO-Staaten. Foto/credit: U.S. Army photo by Brandon O'Connor. Quelle: Flickr. Verbreitung mit CC-Lizenz Namensnennung - Nicht-kommerziell - Keine Bearbeitung 2.0 Generic (CC BY-NC-ND 2.0).

    2. LASER GUIDED DEMOCRACY. Grafik: Ludovic Bertron, graphic designer from Laval, France. Quelle: Flickr. Verbreitung mit CC-Lizenz Namensnennung 2.0 Generic (CC BY 2.0).

    3. Maschinengewehre: Die USA sind mit einem Anteil von weit über einem Drittel (34%) der mit Abstand größte Waffenhändler der Welt. Während das Land bei der zivilen Handelsbilanz ein tiefrotes Defizit aufweist, fährt es bei der „Bilanz des Todes“ einen riesigen Überschuss ein: den 34% Weltanteil bei den Waffenexporten steht eine Rüstungsimportquote von 2% gegenüber. Foto/credit: U.S. Army photo by Matthew Moeller. Quelle: Flickr. Verbreitung mit CC-Lizenz Namensnennung - Nicht-kommerziell - Keine Bearbeitung 2.0 Generic (CC BY-NC-ND 2.0).

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    PDF Icon SIPRI FACT SHEET March 2020: TRENDS IN INTERNATIONAL ARMS TRANSFERS 2019 - 12 Seiten434.03 KB
    PDF Icon SIPRI FACT SHEET December 2019: THE SIPRI TOP 100 ARMS‑PRODUCING AND MILITARY SERVICES COMPANIES 2018408.38 KB
    PDF Icon SIPRI YEARBOOK 2019 Summary - Armaments, Disarmament and International Security - Stockholm Intern. Peace Research Institute1.75 MB
    PDF Icon SIPRI YEARBOOK 2019 Summary - Kurzfassung auf Deutsch - SIPRI, Friedrich Ebert Stiftung, Berghof Foundation - 24 Seiten1.91 MB
    PDF Icon SIPRI YEARBOOK 2018 Summary - Armaments, Disarmament and International Security - Stockholm Intern. Peace Research Institute506.24 KB
    PDF Icon SIPRI YEARBOOK 2018 Summary - Kurzfassung auf Deutsch - SIPRI, Friedrich Ebert Stiftung, Berghof Foundation - 24 Seiten591.44 KB
    PDF Icon SIPRI YEARBOOK 2017 Summary - Armaments, Disarmament and International Security - Stockholm Intern. Peace Research Institute743.48 KB
    PDF Icon SIPRI YEARBOOK 2017 Summary - Kurzfassung auf Deutsch - SIPRI, Friedrich Ebert Stiftung, Berghof Foundation - 28 Seiten665.27 KB
    PDF Icon SIPRI YEARBOOK 2016 Summary - Armaments, Disarmament and International Security - Stockholm Intern. Peace Research Institute1.47 MB
    PDF Icon SIPRI YEARBOOK 2016 Summary - Kurzfassung auf Deutsch - SIPRI, Friedrich Ebert Stiftung, Berghof Foundation - 32 Seiten1.55 MB
    PDF Icon SIPRI YEARBOOK 2015 Summary - Armaments, Disarmament and International Security - Stockholm Intern. Peace Research Institute1.02 MB
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    PDF Icon SIPRI YEARBOOK 2014 Summary - Armaments, Disarmament and International Security - Stockholm Intern. Peace Research Institute1.3 MB
    PDF Icon SIPRI YEARBOOK 2014 Summary - Kurzfassung auf Deutsch - SIPRI, Friedrich Ebert Stiftung, Berghof Foundation - 28 Seiten504.76 KB