Der totalitäre Staatsumbau ist Programm!
»Ein paar nette, aufmunternde Worte für Ihre
Sommerferien erwarten Sie hier vergebens.
Nur ein bisschen Hass fürs Wochenende.«
Friedrich Merz & Lars Klingbeil hassen Sie!
Von EU-Abgeordneter Martin Sonneborn
Guten Tag draußen an den Geräten! Eines muss man der SPD lassen: Immer, wenn man denkt, tiefer könne sie gar nicht mehr sinken, belehrt sie uns eines Besseren. Nachdem in den letzten Wochen zu lesen war, die schwarz-rote Regierung in Deutschland könne sich nicht mehr einig werden, beweist das neue Reformpaket das Gegenteil:

Besonders einig sind sich Merz und Klingbeil, wenn es darum geht, die Rechte einfacher Bürger einzuschränken und die Macht schwieriger Konzerne auszuweiten. Falls Sie als Arbeitnehmer SPD gewählt haben, freut es Sie sicher, dass Ihre politische Vertretung zum Dank für Ihre Stimme im Verbund mit einem BlackRock-Außendienstler erst die Schikane rund um telefonische Krankschreibung und Attestpflicht ab Tag 1 durchwinkt, nur um daraufhin auch noch dafür zu sorgen, dass Sie bis in alle Ewigkeit irrsinnige Mieten an VONOVIA und andere Miethaie zahlen müssen.
Die Vergesellschaftung von Immobilienkonzernen, wie sie beim Berliner Volksentscheid von einer deutlichen Mehrheit gefordert wurde, soll künftig per Bundesgesetz verboten werden. Bevor der von den Vätern des Grundgesetzes sicher nicht ohne Grund verfasste Artikel 15 zur Vergesellschaftung von Grund und Boden auch nur ein einziges Mal angewendet wurde, schaffen CDU und SPD ihn präventiv ab — ein Demokratieverständnis wie bei Kim Jong-Un.

Immerhin wollen Merz und Klingbeil aber auch dafür sorgen, dass Sie von all den Schweinereien ihrer Repräsentanten in Zukunft nicht mehr allzu viel mitbekommen müssen: Das Informationsfreiheitsgesetz [IFG], mit dessen Hilfe einfache Bürger wie Sie bislang etwa E-Mails und Verträge von Ministerien einsehen konnten, soll bis zur Unkenntlichkeit eingeschränkt werden.
Alles, was wir über Jens Spahns Maskendeals, Katherina Reiches Lobbykontakte oder Philipp Amthors allgemeine Blödheit wissen, verdanken wir diesem Gesetz. Früher wäre für das Beschaffen solcher Informationen auch mal die Presse zuständig gewesen, aber die bejubelt lieber, dass die Regierung sich überhaupt noch auf irgendetwas einigen kann — und sei es auch nur der totalitäre Staatsumbau.
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Während all die Arbeitnehmerquälerei unter der Behauptung des Sparzwangs und in der Hoffnung auf Wachstum geschieht, sieht der neue Bundeshaushalt übrigens vor, jeden dritten Euro, den Sie an Steuern zahlen, in die Finanzierung von Panzern und Langstreckendrohnen zu stecken. [1] Das erhoffte Wachstum, das mit immer größeren Schulden herbeifinanziert werden soll, wird also nicht eines schönen Tages Ihr Leben verbessern, sondern vor allem das der Aktionäre von Rheinmetall, TKMS und Konsorten.
Keine Wehrpflicht für fremde Kriege! (H.S.)

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203 Milliarden Euro beträgt die vorgesehene Neuverschuldung allein fürs Jahr 2027 — mehr als die Hälfte davon fließt in den Verteidigungsetat. Bis 2030 werden es 70% sein. Macht unterm Strich gut 600 Milliarden Euro Verteidigungsausgaben in den nächsten vier Jahren, damit Deutschland endlich wieder die mächtigste Armee Europas stellt. Schade nur, dass wir dafür all die Errungenschaften und Freiheiten aufgeben müssen, die wir damit verteidigen wollten.
Tschüss draußen an den Geräten!
Martin Sonneborn, fraktionsloser EU-Abgeordneter >> https://martinsonneborn.de/
HINWEIS: Der per Video vorgetragene Text wurde von Helmut Schnug transkribiert inkl. notwendiger Nachkorrekturen und einigen Zeitmarken (Timestamps, Sprungmarken)! Teile bitte gerne mittels Verlinkung diesen Artikel im Netz – neue Leser auf Kritisches-Netzwerk.de sind immer willkommen. H.S.
Der Text von Martin Sonneborn wurde am 10. Juli 2026 veröffentlicht auf seinem X-Account https://x.com/MartinSonneborn >> HIER.
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[1] Nachbemerkung von Helmut Schnug: Unser größtenteils hart verdientes Geld und die damit zwangsabgeführten Steuerzahlungen sind jetzt aber nicht komplett weg oder hätten sich gar in Rauch aufgelöst — nein, Dein Geld ist eben nur woanders!
⇒ Rüstungsgüterhersteller (bspw. RHEINMETALL, MBDA, HENSOLDT, DIEHL Defence und KNDS Deutschland), BLACKROCK, Ölkonzerne (bspw. Saudi Aramco, Shell, TotalEnergies, Repsol, RWE, Gazprom, LNG-Fracking-Konzerne u.v.m.), Getreidebörsen, Boden- und Aktien-Spekulanten, "befreundete Diktaturen" wie die Arabischen Emirate, Katar und Saudi-Arabien welche günstiges russisches Öl kaufen und es mit erheblichem Preisaufschlag an den Westen und Deutschland verkaufen sowie zahlreiche weitere Kriegsgewinnler & Kriegsprofiteure.
Man muss auch gönnen können — "WHATEVER IT TAKES". Oder wie das Merkel sagen würde: "WIR SCHAFFEN DAS". H.S.
Es gibt sieben soziale Prozesse, die den "rutschigen Abhang zum Bösen" schmieren:
Gedankenlos den ersten kleinen Schritt tun
Entmenschlichung der anderen
Entindividualisierung des Selbst (Anonymität)
Diffusion der persönlichen Verantwortung
Blinder Gehorsam gegenüber Autoritäten
Unkritische Anpassung an Gruppennormen
Passive Duldung des Bösen durch Untätigkeit oder Gleichgültigkeit

ACHTUNG: Die Bilder, Grafiken, Illustrationen und Karikaturen sind nicht Bestandteil der Originalveröffentlichung und wurden von KN-ADMIN Helmut Schnug eingefügt. Für sie gelten folgende Kriterien oder Lizenzen, siehe weiter unten. Grünfärbung von Zitaten im Artikel und einige zusätzliche Verlinkungen wurden ebenfalls von H.S. als Anreicherung gesetzt, ebenso die Komposition der Haupt- und Unterüberschrift(en) geändert.
► Bild- und Grafikquellen:
1. Karikatur: POLITIKWECHSEL. Der Wahlverlierer (SPD) bestimmt die Richtung. Der Karrierist (CDU) sagt zu allem Ja. Demokratiealltag „im besten Deutschland, das es je gab“. Bildunterschrift: Am Kanzler-Karriere-Nasenring.
»Willkommen in der Merzokratie, wo Friedrich Merz, der gelackte Messias der CDU, mit pomadigem Charme und einem SPD-Lakaien-Chor die Demokratie in den Schwitzkasten nimmt! Wahlen? Ein süßer Kindertraum, überstimmt von Merz’ Allmachtsfantasie. Das Grundgesetz wird zum Serviervorschlag, während er auf dem Kanzlerthron posiert – halb Kaiser Wilhelm, halb Wall-Street-Wolf. Deutschland taumelt in eine schräge Operette: Bürgerrechte auf Eis, AfD klatscht Beifall, und die Merzokratie regiert mit eiserner Faust im Gucci-Handschuh. Konsequenz? Ein Land, wo „Wählerwille“ nur noch Merz’ Spiegelbild heißt und Opposition ein Fremdwort ist. Applaus, Vorhang auf!« (-Klaus Dieter Engel, (B)engel auf X).
Karikatur: Copyright ©️ Götz Wiedenroth. Zur Person: Götz Wiedenroth wird 1965 in Bremen geboren, beginnt seine berufliche Laufbahn als Industrie- und Diplomkaufmann. Kaufmännische Ausbildung bei der Daimler-Benz AG, Niederlassung Hamburg. Es folgte ein Studium der Wirtschaftswissenschaften / Betriebswirtschaftslehre an der Nordischen Universität Flensburg und der Universität Kiel, Abschluß dortselbst 1995. Beschäftigt sich während des Studiums als Kleinunternehmer mit der Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Kunst, organisiert Seminare, Ausstellungen und Kongresse zum Thema Kulturmanagement auf Schloß Glücksburg in Glücksburg. Arbeitet in Flensburg seit 1995 als freier Karikaturist, Cartoonist, Illustrator und Zeichner.
Seine ersten Karikaturveröffentlichungen erscheinen 1989 in der Flensburger Tagespresse. Von 1995 bis 2001 zeichnet er täglich für den Karikaturendienst von news aktuell, einer Tochtergesellschaft der Deutschen Presse-Agentur (dpa) in Hamburg. Von 1996 bis 2016 erscheinen landes- und lokalpolitische Karikaturen aus seiner Feder in den Tageszeitungen des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlags, Flensburg.
Der von Kindheit an passionierte Zeichner erhält 1997, 2001 und 2008 Auszeichnungsurkunden des "Deutschen Preises für die politische Karikatur", verliehen durch die Akademie für Kommunikation in Baden-Württemberg, Stuttgart. >> weiterlesen. Herzlichen Dank für die Freigabe zur Veröffentlichung Ihrer Arbeiten im Kritischen Netzwerk. Quelle: Flickr und HIER.
⇒ Götz Wiedenroth (Karikaturist, Cartoonist, Illustrator und Zeichner): wiedenroth-karikatur.de/.
2. Abbruchunternehmen SPD - der Spezialist für Selbstzerstörung. Dachschaden! Tschüss SPD. „Volksparteien“? Die SPD war es mal! - SPD bricht erneut ihr Versprechen, keine neuen Belastungen für die Bürger einzuführen. Besonders perfide: Lars Klingbeil verweist auf #NichtMeinKanzler Friedrich Merz’ eigene Zweifel an einem strikten Nein zu Steuererhöhungen, um die SPD-Position zu rechtfertigen. Die SPD ist am Ende, deren Parteifunktionäre, Mitglieder und Wähler haben es offensichtlich noch nicht gemerkt.
Originalfoto (OHNE SPD und Textinlet): nicht bekannt. Quelle: piqsels. Lizenz: CC0 gemeinfrei. Sie können das Werk auch für kommerzielle Zwecke kopieren, modifizieren, verbreiten und ausführen, ohne um Erlaubnis zu bitten. >> Foto. Bildbearbeitung von Wilfried Kahrs (WiKa), Tirschenreuth, (* 5. November 1960; † 3. Sept. 2024) nach einer Idee von KN-ADMIN Helmut Schnug (Illerich).
3. Karikatur: Im Land der Hausdurchsuchungen und der feixenden, politisch ambitionierten Staatsanwälte. Kann man noch an Schranken des Staatsterrors glauben? – "Sie haben öffentlich die Regierung kritisiert. Strafe: Wir stellen Ihr Haus auf den Kopf!" - "Sie haben öffentlich die Regierung kritisiert. Strafe: Sie leben per spfort auf der Straße". Untertitel: Gestern noch karikaturistische Überspitzung, morgen schon . . .
Karikatur: Copyright ©️ Götz Wiedenroth. Zur Person: Götz Wiedenroth wird 1965 in Bremen geboren, beginnt seine berufliche Laufbahn als Industrie- und Diplomkaufmann. Kaufmännische Ausbildung bei der Daimler-Benz AG, Niederlassung Hamburg. Es folgten ein Studium der Wirtschaftswissenschaften / Betriebswirtschaftslehre an der Nordischen Universität Flensburg und der Universität Kiel, Abschluß dortselbst 1995. Beschäftigt sich während des Studiums als Kleinunternehmer mit der Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Kunst, organisiert Seminare, Ausstellungen und Kongresse zum Thema Kulturmanagement auf Schloß Glücksburg in Glücksburg. Arbeitet in Flensburg seit 1995 als freier Karikaturist, Cartoonist, Illustrator und Zeichner.
Seine ersten Karikaturveröffentlichungen erscheinen 1989 in der Flensburger Tagespresse. Von 1995 bis 2001 zeichnet er täglich für den Karikaturendienst von news aktuell, einer Tochtergesellschaft der Deutschen Presse-Agentur (dpa) in Hamburg. Von 1996 bis 2016 erscheinen landes- und lokalpolitische Karikaturen aus seiner Feder in den Tageszeitungen des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlags, Flensburg.
Der von Kindheit an passionierte Zeichner erhält 1997, 2001 und 2008 Auszeichnungsurkunden des "Deutschen Preises für die politische Karikatur", verliehen durch die Akademie für Kommunikation in Baden-Württemberg, Stuttgart. >> weiterlesen. Herzlichen Dank für die Freigabe zur Veröffentlichung Ihrer Arbeiten im Kritischen Netzwerk. Quelle: Flickr und HIER.
4. RHEINMETALL GROUP - Totenschädel. Die Zeit drängt, Wehrpflicht, Atomraketen, Kriegswirtschaft – alles liegt schon auf dem Tisch und wird atemlos diskutiert, während die Aktien von RHEINMETALL durch die Decke gehen. Foto: ermadz x, Indonesia. Quelle: Flickr. Verbreitung mit CC-Lizenz Namensnennung 2.0 Generic (CC BY 2.0). Das Foto wurde bearbeitet. Die Bildgrafik ist Teil des lesenswerten Artikels "Abrüsten für den Frieden – auch an der Hochschule", 23. Juni 2019 - 12:32 | Chris Ott | Die Freiheitsliebe >> Artikel. Die Freiheitsliebe ist ein journalistisches Medium und tritt konsequent für Antimilitarismus und Antirassismus ein. Die Grafik wurde auch verwendet auf JusticeNow!
5. Karikatur: Kriegskosten: "Deine Politiker entschließen sich, Krieg zu führen. Du knechtest und zahlst für die Kriegskosten. Deine Meinung dazu interessiert niemanden. Deine Politiker verlieren diesen Krieg. Du knechtest und zahlst für die Reparationen. Deine Meinung dazu interessiert niemanden."
Karikatur: Copyright ©️ Götz Wiedenroth. Zur Person: Götz Wiedenroth wird 1965 in Bremen geboren, beginnt seine berufliche Laufbahn als Industrie- und Diplomkaufmann. Kaufmännische Ausbildung bei der Daimler-Benz AG, Niederlassung Hamburg. Studium der Wirtschaftswissenschaften/ Betriebswirtschaftslehre an der Nordischen Universität Flensburg und der Universität Kiel, Abschluß dortselbst 1995. Beschäftigt sich während des Studiums als Kleinunternehmer mit der Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Kunst, organisiert Seminare, Ausstellungen und Kongresse zum Thema Kulturmanagement auf Schloß Glücksburg in Glücksburg. Arbeitet in Flensburg seit 1995 als freier Karikaturist, Cartoonist, Illustrator und Zeichner.
Seine ersten Karikaturveröffentlichungen erscheinen 1989 in der Flensburger Tagespresse. Von 1995 bis 2001 zeichnet er täglich für den Karikaturendienst von news aktuell, einer Tochtergesellschaft der Deutschen Presse-Agentur (dpa) in Hamburg. Von 1996 bis 2016 erscheinen landes- und lokalpolitische Karikaturen aus seiner Feder in den Tageszeitungen des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlags, Flensburg.
Der von Kindheit an passionierte Zeichner erhält 1997, 2001 und 2008 Auszeichnungsurkunden des "Deutschen Preises für die politische Karikatur", verliehen durch die Akademie für Kommunikation in Baden-Württemberg, Stuttgart. >> weiterlesen. Herzlichen Dank für die Freigabe zur Veröffentlichung Ihrer Arbeiten im Kritischen Netzwerk. Quelle: Flickr und HIER.
⇒ Götz Wiedenroth (Karikaturist, Cartoonist, Illustrator und Zeichner): wiedenroth-karikatur.de/.
6. Emil Erich Kästner (* 23. Februar 1899 in Dresden; † 29. Juli 1974 in München) war ein deutscher Schriftsteller, Publizist, Drehbuchautor und Kabarettdichter. Erich Kästners publizistische Karriere begann während der Weimarer Republik mit gesellschaftskritischen und antimilitaristischen Gedichten, Glossen und Essays in verschiedenen renommierten Periodika dieser Zeit. Das Foto zeigt Kästner am 28. August 1961. Empfehlenswert sind Kästners frühe Lyrikbände wie 'Herz auf Taille' (1928), 'Lärm im Spiegel' (1929) und 'Ein Mann gibt Auskunft' (1930), in denen er mit beißender Schärfe Snobismus, verlogene Spießermoral, Militarismus und Faschismus bekämpft.
Erich Kästner Zitat: 'An allem Unfug, der passiert, sind nicht etwa nur die schuld, die ihn tun, sondern auch die, die ihn nicht verhindern.' Bildbeschreibung: Barbara Niggl Radloff, Erich Kästner im Münchner Herzogpark, 1962. Aus dem Archiv des Münchner Stadtmuseums, Sammlung Fotografie, Archiv Barbara Niggl Radloff, Inventarnr. FM-2019/1.1.16.1. Foto OHNE Inlet: Barbara Niggl Radloff (1936–2010). Quelle1: Münchner Stadtmuseum. Quelle2: Wikimedia Commons. Diese Datei ist lizenziert unter der Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international“ (CC BY-SA 4.0). Folgende Änderungen sind durch Helmut Schnug vorgenommen wurden: Textinlet eingearbeitet, Bildausschnitt verändert.
