Die Theorie des „TOTEN PFERDES“

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Verbunden: 21.09.2010 - 20:20
Die Theorie des „TOTEN PFERDES“
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Die Theorie des „TOTEN PFERDES“

Die Macht alter Gewohnheiten oder Überzeugungen

Gutes Geld schlechtem hinterherwerfen

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In diesem edukativen philosophischen Video beschäftigen wir uns mit der Theorie des „TOTEN PFERDES“ und ihrer Bedeutung für unser Leben. Diese Theorie, die auf das Bild eines „toten Pferdes“ zurückgeht, beschreibt Situationen, in denen Menschen oder Organisationen trotz offensichtlicher Zeichen des Scheiterns an überholten Methoden und Ideen festhalten. Oft investieren wir Zeit, Energie und Ressourcen in etwas, das nicht mehr funktioniert, einfach weil wir uns nicht von alten Gewohnheiten oder Überzeugungen lösen können. 

Diese Theorie ist eine Metapher für die menschliche Tendenz, Veränderungen zu widerstehen und weiterhin an Dingen festzuhalten, die nicht mehr tragfähig sind. In diesem Video wird erläutert, warum es so schwer ist, „vom toten Pferd abzusteigen“ und welche Auswirkungen dies auf unsere Entscheidungen und unser Leben hat. Wir zeigen, wie diese Theorie nicht nur in persönlichen Lebensentscheidungen, sondern auch in der Politik und Gesellschaft angewendet werden kann. 

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Die Theorie des „toten Pferdes“ fordert uns heraus, uns von ineffektiven Ideen zu verabschieden und neue, funktionale Lösungen zu finden. Sie fordert uns auf, uns selbst und unsere Werte zu hinterfragen, um besser und effektiver leben zu können. Dieses Video [s.u.] erklärt, wie wir durch das Erkennen des „toten Pferdes“ in unserem Leben Klarheit gewinnen und uns von unnötigem Ballast befreien können.

Transkript:

»Im Leben, sei es auf persönlicher oder beruflicher Ebene, geraten Menschen oft in Situationen, in denen sie Zeit, Mühe und Ressourcen in etwas investieren, das nicht mehr tragfähig ist. Dieses Phänomen wird am besten durch die Theorie des „toten Pferdes“ beschrieben ― eine Metapher für Situationen in denen Einzelpersonen oder Organisationen trotz offensichtlicher Anzeichen des Scheiterns an nutzlosen Bemühungen festhalten. 

Der Ausdruck stammt aus einem alten Sprichwort: "Wenn du entdeckst, dass du ein totes Pferd reitest, dann steig ab". In der Praxis passiert jedoch oft das Gegenteil: anstatt das „tote Pferd“ loszulassen, ergreifen Menschen eine Reihe sinnloser Maßnahmen wie z.B.: sie kaufen eine stärkere Peitsche, wechseln den Reiter, vergleichen ihr Pferd mit anderen ebenso „toten Pferden“ oder verbessern die Fütterung des Pferdes ― obwohl es bereits tot ist.

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Der Kern dieser Theorie liegt in der menschlichen Tendenz, sich gegen Veränderungen zu sträuben und an ineffizienten Methoden festzuhalten anstatt das Problem frühzeitig zu erkennen und eine klügere, effektivere Lösung zu finden. Oft fällt es Menschen schwer, etwas aufzugeben das keinen Sinn mehr hat ― ein typischer Fall des "Sunk-Cost-Fallacy-effects " - "versenkter Kostenfehlschluss". [1:20]

Sie investieren Zeit, Geld oder Energie nur weil sie bereits so viel investiert haben, obwohl es rationaler wäre, aufzuhören. Ein weiterer Grund ist der soziale Druck. Menschen fürchten sich davor, einen Fehler einzugestehen, weil sie ihren Ruf oder ihre Autorität nicht verlieren wollen. Führungskräfte geben schlechte Projekte nicht auf, um nicht inkompetent zu wirken. Ebenso bleiben viele in unglücklichen Beziehungen aus emotionaler Bindung, gesellschaftlichem Druck oder der Angst vor Veränderung. 

Im politischen Kontext steht das „tote Pferd“ für eine Idee, ein System oder eine Politik, die einst von Wert war, mit der Zeit jedoch unhaltbar geworden ist. Anstatt das Scheitern einzugestehen und neue Wege zu suchen, klammern sich Politiker, Parteien und ganze Nationen an den Status Quo ― oft unter dem Vorwand von Tradition, Patriotismus oder schlicht aus Angst vor Veränderung. [2:15]

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Wenn eine politische Idee zur Dogma wird, verwandelt sie sich in ein „totes Pferd“, das sich nicht mehr bewegt und dennoch reiten die Politiker weiter darauf, während sie das Volk davon überzeugen, dass es vorwärts geht. Das Festhalten an einem „toten Pferd“ ist nicht nur ein Ausdruck politischer Trägheit, sondern auch ein Symptom der tief verwurzelten menschlichen Unfähigkeit, Niederlagen einzugestehen. Diese Theorie spiegelt die hartnäckige Loyalität gegenüber Illusionen wieder, die Unfähigkeit sich der Realität anzupassen sowie das kollektive verweigern, sich der Wahrheit zu stellen, selbst wenn die Konsequenzen destruktiv sind.

Ein besonders anschauliches Beispiel für die Theorie des „toten Pferdes“ in der Politik findet sich in bürokratischen Systemen die einst effizient waren, aber mittlerweile nur noch Selbstzweck sind. [Bürokratieapparatschik, Bürokratieüberbordung; ergä. H.S.]; So halten zahlreiche Regierungen an Sozialhilfesystemen, Rentenfonds oder Verwaltungsstrukturen fest, die längst nicht mehr den wirtschaftlichen Realitäten entsprechen. Doch weil eine Reform politisch riskant wäre, bleibt jede Veränderung aus ― aus Angst vor dem Verlust der Wählergunst.

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Halten Politiker an diesen Strukturen fest, obwohl sie offensichtlich nicht mehr tragfähig sind. Ebenso investieren viele Nationen weiterhin enorme Ressourcen in militärische Strategien, die längst überholt sind. Sie verlassen sich auf Taktiken und Paradigmen, die nicht mehr den modernen Konfliktformen entsprechen. [3:48] 

Ein Beispiel dafür ist die militärische Doktrin mancher Länder, die sich nach wie vor auf konventionelle Kriegsführung vorbereiten. In einer Zeit, in der Cyberkriege, hybride Konflikte und wirtschaftliche Machtkämpfe zur dominanten Form der Auseinandersetzung geworden sind. Trotz der offensichtlichen Ineffizienz klassischer Militärstrategien verhindern nationaler Stolz und politische Unfähigkeit zur Fehleranerkennung ein Umdenken. Viele Staaten halten zudem an überholten Wirtschaftsmodellen fest, weil deren Veränderung bedeuten würde, einzugestehen, dass die jahrzehntelange Wirtschaftspolitik falsch war. Diese Angst vor Fehleranerkennung führt zu steigenden Schuldenbergen, Inflation und wirtschaftlicher Instabilität. Doch Politiker halten weiter an der Illusion fest, ein „totes Pferd“ wiederbeleben zu können. [4:36]

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»Von Menschen ohne Rückgrat kann man nicht verlangen,
daß sie für ihre Fehler geradestehen.
«
(-Ernst Ferstl)

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Friedrich Merz'sches Geschwafel wird immer häufiger enttarnt:
„Der Kerl ist eine personifizierte Mogelpackung!“ - „Der Kerl lügt!“
„Der Kerl ist ein Kriegstrommler und hält Wahlversprechen nicht!“
„Der Kerl ist ein rückgratloser Schwanzeinzieher ohne Konturen!“
„Und woher weißt du das alles?“
„Seine Lippen haben sich bewegt!“

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»Wir wissen, sie lügen.
Sie wissen, sie lügen.
Sie wissen, dass wir wissen, sie lügen.
Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, sie lügen.
Und trotzdem lügen sie weiter.
«
(Alexander Solschenizyn, * 1918; † 2008)

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Auch die politische Rhetorik spielt eine zentrale Rolle bei der künstlichen Lebenserhaltung „toter Pferde“. Statt sich der Realität zu stellen, greifen Politiker zu Manipulationen und Illusionen, um den Status Quo aufrecht zu erhalten. Häufig wird dabei die Technik der Schuldverschiebung eingesetzt. Wenn eine politische Maßnahme keine Ergebnisse bringt, wird die Verantwortung auf äußere Faktoren wie globale Märkte, vorherige Regierungen oder unvorhersehbare Ereignisse abgewälzt. Dieser Ansatz ermöglicht es Politikern, Verantwortung zu vermeiden und den Anschein zu wahren, dass das Pferd auf dem sie reiten, noch lebt. 

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Die Geschichte bietet zahlreiche Beispiele dafür, wie die Theorie des „toten Pferdes“ zu politischen Katastrophen geführt hat. Ein markantes Beispiel ist die Sowjetunion, die lange an Ihrem zentralisierten Wirtschaftsmodell festhielt, obwohl längst offensichtlich war, dass es nicht funktionierte. Anstatt sich anzupassen, versuchte die sowjetische Führung mit Zwang und Unterdrückung ein unhaltbares System künstlich aufrecht zu erhalten, was schließlich zum völligen Zusammenbruch des Staates führte. [5:47]

eu_flag_no_europaeische_european_union_referendum_kritisches_netzwerk_brexit_entdemokratisierung_korruptes_corrupt_system_regime_bruessel_lobbyismus_martin_schulz.jpgEin ähnliches Muster zeigt sich in vielen Diktaturen, die angesichts unausweichlicher Veränderungen jede Anpassung verweigern und stattdessen die Repression verstärken, um ihre dysfunktionalen Regime künstlich am Leben zu halten. In der modernen Politik zeigt sich die Theorie des „toten Pferdes“ auch in Form institutioneller Korruption. Politische Eliten wissen oft, dass bestimmte Systeme nicht funktionieren, doch solange sie persönlich davon profitieren, halten Sie daran fest, anstatt sie zu reformieren.

Korruptionsanfällige Strukturen überleben, weil diejenigen die sie aufrechterhalten von ihrer Dysfunktionalität profitieren, während die Wählerschaft in der Illusion gehalten wird, dass keine Veränderungen notwendig seien. Der einzige Weg sich von „toten Pferden“ in der Politik zu befreien besteht darin, sich der Realität zu stellen und den Mut aufzubringen, unpopuläre Entscheidungen zu treffen ― doch dies ist eine Seltenheit, denn die meisten Politiker haben weder das Interesse noch die Fähigkeit zu echten Reformen. [6:53]

Politische Systeme basieren auf Kontinuität und Stabilität, weshalb stets der Status quo bevorzugt wird ― selbst dann, wenn er offensichtlich schädlich ist. Die einzigen Situationen [geä.] in denen ein „totes Pferd“ wirklich als solches anerkannt wird, sind jene, in denen sich die äußeren Umstände so drastisch verändern, dass die Realität nicht länger ignoriert werden kann. Wirtschaftliche Zusammenbrüche, soziale Unruhen oder geopolitische Verschiebungen sind oft die einzigen Katalysatoren, die Politiker dazu zwingen, ihre Illusionen aufzugeben. Leider ist der Schaden bis zu diesem Zeitpunkt meist bereits angerichtet und die Rechnung zahlen am Ende die einfachen Bürger.« [7:34]

 Die Theorie des „TOTEN PFERDES“ (7:38 Min.)

HINWEIS: Der per Video vorgetragene Text wurde von Helmut Schnug komplett transkribiert inkl. notwendiger Nachkorrekturen und einigen Zeitmarken (Timestamps, Sprungmarken)! Teile bitte gerne mittels Verlinkung diesen Artikel im Netz – neue Leser auf Kritisches-Netzwerk.de sind immer willkommen. H.S.

Wir stellen fest, dass die anderen auch tote Pferde reiten und erklären dies zum Normalzustand!

Wir tauschen das tote Pferd gegen ein anderes totes Pferd aus, das laut Prognose schneller läuft.

Wir weisen den Reiter an, sitzen zu bleiben bis das Pferd wieder aufsteht u. er weiterreiten kann.

Wir strukturieren um, damit ein anderer Bereich das tote Pferd bekommt. Das Problem ist gelöst.

Wir besuchen unangemeldet andere Verwaltungen, um zu sehen, wie man dort tote Pferde reitet.

Wir ändern einfach die Kriterien, die besagen, ob und wann ein Pferd tot ist.

Und was, wenn das dämliche Vieh uns verarscht und den Tod nur simuliert?


ACHTUNG: Die Bilder, Grafiken, Illustrationen und Karikaturen sind nicht Bestandteil der Originalveröffentlichung und wurden von KN-ADMIN Helmut Schnug eingefügt. Für sie gelten folgende Kriterien oder Lizenzen, siehe weiter unten. Grünfärbung von Zitaten im Artikel und einige zusätzliche Verlinkungen wurden ebenfalls von H.S. als Anreicherung gesetzt, ebenso die Komposition der Haupt- und Unterüberschrift(en) geändert.

► Bild- und Grafikquellen:

1. PHILOSOPHIE DES LEBENS: Anklickbarer und beschrifteter Banner. Foto (OHNE TEXT): Anja / cocoparisienne, Aix la Chapelle, Belgien. (user_id:127419). Quelle: Pixabay. Alle Pixabay-Inhalte dürfen kostenlos für kommerzielle und nicht-kommerzielle Anwendungen, genutzt werden - gedruckt und digital. Eine Genehmigung muß weder vom Bildautor noch von Pixabay eingeholt werden. Auch eine Quellenangabe ist nicht erforderlich. Pixabay-Inhalte dürfen verändert werden. Pixabay Lizenz. >> Foto. Der Text wurde von Helmut Schnug in das Foto eingearbeitet.

2. Pferdeskelett: Künstlerische Darstellung eines Pferdeskeletts, das darauf wartet, vor die Skelettkutsche gespannt zu werden. ― Skeleton Horse: Artistic rendering of a skeleton horse that is waiting to be hitched up to the skeleton carriage. Foto: Linnaea Mallette. Quelle: PUBLIC DOMAIN PICTURES >> publicdomainpictures.net/de/ >> Foto. Der Urheber Linnaea Mallette hat dieses Bild „Skeleton Horse“ unter der Public-Domain-Lizenz CC0 1.0 veröffentlicht. Das bedeutet, dass Sie es für Ihre privaten und kommerziellen Projekte verwenden und bearbeiten dürfen.

3. Ein Schimmel ist ein weißes Pferd beliebiger Rasse. Die moderne Pferdezucht verwendet den Ausdruck Schimmel im engeren Sinne. Ein echter Schimmel ist ein Pferd, das mit beliebiger Fellfarbe geboren wird und aufgrund des Grey-Gens im Lauf der Jahre weiß wird (ausschimmelt). Jeder Träger des Grey-Gens ist ein Schimmel und kann das Gen vererben. 

Er ist also anfangs meist nicht weiß, sondern ein Fuchs, Brauner, Rappe oder er kann auch jede beliebige andere Farbe und Farbvariante haben. Im Laufe der Jahre bekommt das Pferd dann immer mehr weiße Haare, es schimmelt aus. Die Farbe von Haut, Iris, Auge und Hufen bleibt im Erwachsenenalter erhalten, jedoch tritt bei sehr alten Schimmeln öfter auch hier Vitiligo – die Weißfleckenkrankheit – auf. Beim Ausschimmeln verliert das Tier fortschreitend die Farbpigmente in Fell und Langhaar: Zuerst werden die Haare im Gesicht und in den Flanken weiß, so dass man Schimmelfohlen oft an einem grauen Kranz um Auge und Nüstern erkennen kann. Das ursprüngliche dunkle Fell ist an diesen Stellen schon dem helleren Fell eines Schimmels gewichen. Das Ausschimmeln kann unterschiedlich lange dauern, doch irgendwann werden alle Schimmel weiß. (Text: Wikipedia-Artikel)

Foto (KI-generiert): freepik (detaillierter Urhebername nicht benannt!). >> https://de.freepik.com/ . Freepik-Lizenz: Die Lizenz erlaubt es Ihnen, die als kostenlos markierten Inhalte für persönliche Projekte und auch den kommerziellen Gebrauch in digitalen oder gedruckten Medien zu nutzen. Erlaubt ist eine unbegrenzte Zahl von Nutzungen, unbefristet von überall auf der Welt. Modifizierungen und abgeleitete Werke sind erlaubt. Eine Namensnennung des Urhebers (Freepik) und der Quelle (Freepik.com) ist erforderlich. >> Foto.

4. Halb Pferd und halb Roboter-Tier mit futuristischen Tech-Teilen (Reitroboter, Roboterpferd). Kawasaki CORLEO 2025: Der Reit-Roboter der Zukunft? Kawasaki plant ein revolutionäres, wasserstoffbetriebenes Roboterpferd das die Grenzen zwischen Science-Fiction und Realität verschwimmen lässt. Wer braucht dann noch Pferde aus Fleisch und Blut?>> Video. (es gibt mehr davon auf YT)

Foto (KI-generiert): freepik (detaillierter Urhebername nicht benannt!). >> https://de.freepik.com/ . Freepik-Lizenz: Die Lizenz erlaubt es Ihnen, die als kostenlos markierten Inhalte für persönliche Projekte und auch den kommerziellen Gebrauch in digitalen oder gedruckten Medien zu nutzen. Erlaubt ist eine unbegrenzte Zahl von Nutzungen, unbefristet von überall auf der Welt. Modifizierungen und abgeleitete Werke sind erlaubt. Eine Namensnennung des Urhebers (Freepik) und der Quelle (Freepik.com) ist erforderlich. >> Foto.

5. Psychische Überforderung zahlreicher Bürohengste und Bürostuten durch eine überbordende Bürokratie, einem Überregulierungswahn und damit einhergehend auch zunehmende Unzufriedenheit wegen überflüssiger Bullshit-Jobs. Systeme neigen nicht nur dazu, sich selbst zu erhalten. Sie reduzieren zudem wachsende Komplexität mit der Schaffung neuer Zellen, die ihrerseits dem gleichen Prozess unterliegen. Bürokratie, wenn man sie nicht steuert, entwickelt sich analog wie ein Pilzbefall. Wenn nicht eingegriffen wird, ist die Ausbreitung exponentiell.

Der Verwaltungssumpf der Bürokratie ist das Geschäft der Bürokraten. Sechs Millionen Bundesbürger (!) arbeiten inzwischen im öffentlichen Dienst. Noch viel mehr sind mehr oder weniger direkt abhängig vom Papiertiger Staat. Nirgendwo auf der Welt schleppen so wenige Wertschöpfende nicht nur einen gigantisch aufgeblähten Sozialstaat voller Leistungsempfänger, sondern auch noch einen schmarotzenden, in weiten Teilen völlig unnützen, weil unfähigen Wasserkopf mit sich herum.

Illustration: QuinnBrak, Čeština / Tschechien (user_id:39950869). Quelle: Pixabay. Alle Pixabay-Inhalte dürfen kostenlos für kommerzielle und nicht-kommerzielle Anwendungen, genutzt werden - gedruckt und digital. Eine Genehmigung muß weder vom Bildautor noch von Pixabay eingeholt werden. Auch eine Quellenangabe ist nicht erforderlich. Pixabay-Inhalte dürfen verändert werden. Pixabay Lizenz. >> Illustration.

6. Karikatur: Es muss sich vieles ändern, damit alles so bleibt wie es ist - nur schlimmer!Es wird zunächst einmal für alle teurer“ (Möchtegernbundeskanzler Merz). MERZ MUSS WEG!

Karikatur (OHNE TEXT!!): Tim Reckmann. Quelle: Flickr. Dieses Bild von Tim Reckmann kann frei unter der Creative Commons Lizenz Namensnennung-Nicht kommerziell 2.0 Generic (CC BY-NC 2.0) genutzt werden. Viele Tausend weitere Fotos findest Du auch auf www.ccnull.de. Darüber hinausgehende Lizenzen (z.B. Nutzung ohne Kennzeichnung oder Social Media Nutzung) werden exklusiv auf www.a59.de angeboten.

ACHTUNG: Der Text wurde von Helmut Schnug in das Originalbild eingearbeitet. Die Lizenz bleibt erhalten.

7. Politische Mandatsträger verkommen zusehends zu Mandatsmaden. Alle Politclowns haben dasselbe Ziel. Machterhalt und durchhalten, bis die Zeit für eine satte Pension abgesessen ist. Manchmal gibt es sogar ehrliche Ansagen, wie die von Annalena Baerbock oder Robert Habeck, dass ihnen der Wählerwille schnurzegal ist. Dass man Russland ruinieren will und nicht zugibt, dass man das eigene Land so ruiniert. Immer weiter so, bis die Ministerpension gesichert ist.

Was tun Christian Lindner (FDP) mit seinem Flasche-Leer-Haushalt?! Er holt noch ordentlich Kohlen für seine FDP-Parteibuchleute ab, bevor der stinkende Karren an die morsche Wand kracht. Während er als Finanzminister noch immer „Sparkurs“ brabbelt, läßt er abgezockt gleichzeitig 28 Mitarbeiter seines Ministeriums befördern. Weil dies „planmäßig“ sei, sagt er, so planmäßig wie das Schutzgeld bei der Camorra.

Man gönnt sich also noch schnell mal einen tiefen Schluck aus der Steuerzahlerpulle, bevor der insolvente Laden an wen auch immer durchgereicht wird. Foto OHNE Textinlet: Copyright ©️ Paul Venter. Quelle: Wikimedia Commons. Diese Datei ist unter der Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 nicht portiert“ (CC BY-SA 3.0) lizenziert. Der Text wurde von Helmut Schnug nachträglich in das Foto eingearbeitet, die Lizenz bleibt bestehen.

8. NO EU! Die EU ist ein antidemokratisches, bürgerfeindliches und korruptes Regime. Europa ist weit mehr als die EU! JA zu EUROPA! - NO EU! The EU is an undemocratic, resident-unfriendly and corrupt regime. Europa is not merely EU, but rather! YES to EUROPE! Bildidee: Helmut Schnug. Grafikbearbeitung: Wilfried Kahrs (WiKa), Tirschenreuth (* 5. November 1960; † 3. Sept. 2024), R.I.P. WiKa - Du bleibst unvergessen.

NEIN zur EU-DIKTATUR. Die meisten Bürger europäischer Länder leben in einer palamentarischen Diktatur. Die Europäische Union und die EU-Kommission stellen als korrupte Brüsseler Nomenklatura die Interessen von Milliardärsstiftungen bis dubiosen NGOs, von WHO bis Big Tech und Big Pharma und deren globalistischen Einflüsterern über die Interessen der eigenen Bürger ihrer Mitgliedsstaaten. Deshalb, und nur deshalb, werden die Abweichler, wie bspw. die Länder wie Polen, Ungarn und die Slowakei, von den Lautsprechern des sogenannten “Wertewestens” pausenlos in die rechtsnationale, angeblich populistisch und autokratisch regierte Schmuddelecke gerückt.

»Die EU ist ein reines Vertragskonstrukt, eine Kopfgeburt. Keine Bürgerbewegung, keine Revolution, keine Verfassung liegen ihr zugrunde. Ihre Existenz verdankt sie nicht dem dezidierten Willen des europäischen Demos, der Bürger, sondern einer Handvoll von Verträgen zwischen europäischen Staaten. Was ein großer, bedeutender, absolut entscheidender Unterschied ist. [..]

Ein rechtsstaatlicher Albtraum. Die Willkürverfügung eines nichtstaatlichen Gebildes – getroffen hinter willkürlich verschlossenen Türen, gestützt auf willkürlich geheimgehaltenes Raisonnement und erlassen von dem gesichts-, namen- und niveaulosen Willkürapparat, der die EU einhundertundzehn Jahre nach Kafkas ‹Der Prozess› geworden ist. [..]

Von der vertragswidrigen Präsidialisierung der Kommission über die vertragswidrige Militarisierung und Verschuldung der EU bis zur vertragswidrigen Installierung absichtlicher Intransparenz sowie der haarsträubensten und antidemokratischsten Autoritarismen gegenüber Bürgern und Mitgliedsstaaten, die man in Europa seit Jahrzehnten gesehen hat. Vom nicht rechtskonformen Gebrauch der Omnibus-Gesetzgebung bis zum rechtswidrigen Einsatz von EU-Notstandsklauseln zur illegalen Aushebelung des Eigentumsrechts durch die vertragswidrige Aufhebung des Einstimmigkeitsprinzips.

Die EU ist, wie Sie sehen, an einem Punkt angekommen, an dem sie nicht mehr die geringste Ähnlichkeit mit dem der Wirtschaftsförderung, Wohlstandsmehrung und Friedenssicherung verpflichteten Vertragsprojekt mehr hat, als das es über die Köpfe der europäischen Bürger hinweg einmal gegründet wurde.

Unter von der Leyen hat die EU so vielfach und so schwer gegen Geist und Inhalt ebenjener Verträge verstoßen, die ihre einzige Legitimationsgrundlage sind. Sie hat sich selbst so erfolgreich kannibalisiert, dass nur noch zu konstatieren bleibt: Die EU kann ihre Legitimation nicht aus Verträgen herleiten, die sie selbst nicht achtet.« (-EU-Abgeordneter Martin Sonneborn, DIE PARTEI.)