Lehrerzimmer: Bildung als Gegenmittel zur Kriegslust

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Helmut S. - ADMIN
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Verbunden: 21.09.2010 - 20:20
Lehrerzimmer: Bildung als Gegenmittel zur Kriegslust
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Lehrerzimmer: Bildung als Gegenmittel zur Kriegslust 

und Kinder, die nicht schwimmen können.

Immer mehr Kinder haben bis zum Beginn des Schwimmunterrichts 
kaum oder keine Erfahrung mit dem Element Wasser gemacht
– ein relativ neues Phänomen!

Verena Strauß im Gespräch mit Prof. Dr. Werner Wintersteiner, Schwimmlehrerin Anne Lüders

und aktuelle Bildungsnachrichten

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Während Politiker über Kriegstüchtigkeit unserer Schüler debattieren, widmen wir uns im Lehrerzimmer diesmal dem Frieden. »Stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin!« – („Sometime they'll give a war and nobody will come“). Der Spruch geht zurück auf ein Gedicht aus dem Gedichtband "The people, Yes" des US-amerikanischen Dichters, Romanautors und Historikers Carl August Sandburg aus dem Jahr 1936 und wurde populär in den 1960er und 70er Jahren durch die Friedensbewegung.

Leider ist es bei einem Spruch geblieben, der sich nie bewahrheitet hat. Ganz im Gegenteil: der Krieg scheint die Politik so richtig zu inspirieren. 

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Rich man's war, poor man's fight . . and death.

EU-Präsidentin Ursula von der Leyen sprach jüngst euphorisch vom ganz großen Krieg, und die Debatten über die Kriegstüchtigkeit unserer Schulkinder sind uns auch alle noch in Erinnerung. Über das Thema Krieg und Frieden sprechen wir heute mit dem österreichischen Friedenspädagogen Professor Dr. Werner Wintersteiner. Er sagt: "Bildung ist eine wichtige Säule für den Erhalt des Friedens." Wir müssen neu denken lernen, um Gewalt abzubauen.

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Die richtige Seite? . . . Gegen den Krieg!

Egal von welcher Seite!

Wir schauen außerdem in den Schwimmunterricht einer Berliner Lehrerin. Sie unterrichtet Kinder der dritten Klasse im Alter zwischen sieben und neun Jahren und beobachtet zunehmend ein neues Phänomen: Immer mehr Kinder haben bis zum Beginn des Schwimmunterrichts kaum oder keine Erfahrung mit dem Element Wasser gemacht, wenn es um das Schwimmen geht – ein relativ neues Phänomen. Wie wir uns das bildhaft vorstellen können, erklärt uns die Lehrerin Anne Lüders.

»Diese absoluten [Schwimm-]Anfänger gab es früher vereinzelt, aber jetzt bilden die schon eine richtige Gruppe innerhalb dieser ganzen Kinder der dritten Klasse. Die Kinder hatten wir früher in Schwimmer und Nichtschwimmer unterteilen können und die Anfänger haben wir einfach bei den Nichtschwimmern integrieren können.« [32:44]

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»Heute werden es mehr Schulkinder, die fast gar keine Erfahrung mit Wasser in ihrer Kindergartenzeit und Kleinkindzeit gesammelt haben und sozusagen das erste Mal dieses Element überhaupt erleben – und so natürlich einen riesen Nachholbedarf haben, den der Schulunterricht nur schwer auffangen kann.« [..]

»Der Kontakt mit dem Element Wasser als Schwimmelement wäre sehr wünschenswert, weil es auch wirklich wichtig ist, dass sie das in ihrer Freizeit in der Familie lernen. Da können Sie es nämlich am besten auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten erleben, das Wasser. Und da geht es gar nicht ums Schwimmen lernen, sondern um sich im Wasser bewegen, sich an die Temperatur gewöhnen, den Auftrieb erleben. Und das erlebt ja jedes Kind anders, weil jedes Kind individuell ist. Gerade dieser Anfangsbereich ist so individuell, dass jedes Kind seinen ganz eigenen Weg finden muss. [33:50]

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Und wenn das im Elternhaus nicht passiert ist, und dafür gibt es auch Gründe, – können wir gleich bestimmt noch mal drüber sprechen – dann stehen wir im Schwimmunterricht eben vor diesem riesen Problem, dass diese Kinder irgendwie ganz viel aufholen müssen und in diesem Jahr ist das dann bei den meisten [Schwimmanfängern] nicht zu schaffen, wirklich schwimmen zu lernen. 

Ich meine, ich arbeite eben als Schwerpunkt mit diesen Anfängern und mein Ziel ist es jetzt, mit den Kindern – ähnlich wie so ein Puzzle – von Anfang an anzufangen, erstmal die Teile auszuschütten, alle umzudrehen und zu gucken, was gehört ungefähr wohin. Und am Ende, wenn ich sie entlasse, dann hoffe ich, dass wir möglichst viele Teile umgedreht haben, dass ich Ihnen viel mitgeben konnte oder sie sich ganz viel Erfahrung aneignen konnten und dann sich das Schwimmenlernen noch selber zusammenpuzzeln müssen – später. [34:35]

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Außerdem in der Sendung: Aktuelles aus der Bildungswelt im Nachrichtenüberblick. 

Komplette Sendung - Gesamtdauer 55:32 Min. >> weiter.

00:00 Moderation Verena Strauß
02:45 Interview Prof. Dr. Werner Wintersteiner: Friedenspädagogik gegen Gewalt
23:11 Bildungsnachrichten: Redaktion Christina Rüdiger
31:19 Interview Anne Lüders: Viele Kinder können nicht schwimmen
51:08 Verabschiedung Verena Strauß

Lehrerzimmer, 3.7.2025 (Wdh.16:05, 21:05)

Hier die hörenswerten (!) Einzelbeiträge:

 Prof. Dr. Werner Wintersteiner: Friedenspädagogik gegen Gewalt (Dauer 18:41 Min.) >> weiter.

 Anne Lüders: Viele Kinder können nicht schwimmen (Dauer 19:19 Min.) >> weiter.

 Christina Rüdiger (Redaktion Kf) mit den Bildungsnachrichten (Dauer 5:57 Min.) >> weiter.

Hinweis: Logo des Alternativmediums KONTRAFUNK: Copyright ©️ KONTRAFUNK. Die Veröffentlichung des Logos auf dieser Seite erfolgt aus redaktionellem Grund, nämlich der Verbreitung von einem der zahllosen hörenswerten Rundfunkbeiträgen. Die alleinigen Rechte verbleiben selbstverständlich bei "KONTRAFUNK" >> https://kontrafunk.radio/de/.

Das kleine Mädchen sah zum ersten Mal eine Truppenparade und fragte:
„Was sind das?“
„Soldaten.“
„Was sind Soldaten?“
„Sie sind für den Krieg da. Sie kämpfen, und jeder versucht, 
so viele vom anderen Lager zu töten, wie er kann.“
Das Mädchen stand still da und dachte nach.
„Weißt du … ich weiß etwas.“
„Ja, was weißt du denn?“
„Irgendwann wird es einen Krieg geben, und niemand wird kommen.“

Auszug aus dem Buch 'The People, Yes' (Carl Sandburg, 1936)

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The little girl saw her first troop parade and asked,
'What are those?'
'Soldiers.'
'What are soldiers?'
'They are for war. They fight and each tries to kill 
as many of the other side as he can.'
The girl held still and studied.
'Do you know . . . I know something?'
'Yes, what is it you know?'
'Sometime they'll give a war and nobody will come.'

Excerp From 'The People, Yes' (Carl Sandburg, 1936)


TOP-Empfehlungen einiger zuvor ausgestrahlter KONTRAFUNK-Sendungen 

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Im Interview mit der Sonder- und Waldorfpädagogin Svenja Herget näheren wir uns einem Tabuthema. Zumindest in Deutschland, dem Homeschooling oder mit ihren Worten: dem Häuslichen lernen. Hochrechnungen zufolge gibt es in jeder deutschen Schulklasse einen Schulverweigerer. Für diese Kinder muss eine Antwort gefunden werden, sagt sie - auch jenseits des Schulgebäudes. >> weiter.

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Mit interessanten Gästen und Menschen aus der Praxis sprechen wir hier darüber, was in unseren Schulen und Kindergärten so los ist und wir geben Einblicke in die neuesten Entwicklungen rund um Erziehung, Pädagogik und Bildungspolitik in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Lesen, Schreiben und Rechnen werden zunehmend zur schulischen Nebensache, verdrängt von immer neuen pädagogischen Moden. Die Folge: Schulabgänger, die trotz Abschluss nicht ausbildungsfähig sind. Ausbilder klagen über fehlende Grundkompetenzen im Schreiben, Rechnen und Lesen der Schulabgänger. Gleichzeitig werden die Leistungsstandards in den Schulen immer weiter abgesenkt. Jüngstes Beispiel: Die geplante Abschaffung des schriftlichen Dividierens in niedersächsischen Grundschulen, die bundesweit für Diskussion gesorgt hat. Ist das eine notwendige Modernisierung oder ein weiteres Signal des Anspruchsverlusts? Mit Prof. Bernhard Krötz sprechen wir über die jüngste Idee in Niedersachsen. >> weiter.

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Vergleichend schauen wir nach Japan, wo es derartige Probleme nicht gibt. Über das japanische Schulsystem berichtet der Japanologe Kevin Capito. Sie hören außerdem eine neue Ausgabe der Bildungsnachrichten. >> weiter.

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Lehrerzimmer: Generation Corona und die Folgen (14.08.2025)

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 Lehrerzimmer: Bildung als Gegenmittel zur Kriegslust.

außerdem: Kinder, die nicht schwimmen können. (3.07.2025)

Während Politiker über Kriegstüchtigkeit unserer Schüler debattieren, widmen wir uns im Lehrerzimmer diesmal dem Frieden. »Stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin!« – („Sometime they'll give a war and nobody will come“). Der Spruch geht zurück auf ein Gedicht aus dem Gedichtband "The people, Yes" des US-amerikanischen Dichters, Romanautors und Historikers Carl August Sandburg aus dem Jahr 1936 und wurde populär in den 1960er und 70er Jahren durch die Friedensbewegung.

Leider ist es bei einem Spruch geblieben, der sich nie bewahrheitet hat. Ganz im Gegenteil: der Krieg scheint die Politik so richtig zu inspirieren. 

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1. Karikatur: NATO, EUdSSR, dummlinke Weltverbessererclique, Globalisten-Schoßhündchen, Kriegsprofiteure: Stoßseufzer der Bankrotteure. Bildunterschrift: Unsere letzte Hoffnung -- Krieg.

Karikatur: Copyright ©️ Götz Wiedenroth. Zur Person: Götz Wiedenroth wird 1965 in Bremen geboren, beginnt seine berufliche Laufbahn als Industrie- und Diplomkaufmann. Kaufmännische Ausbildung bei der Daimler-Benz AG, Niederlassung Hamburg. Es folgte ein Studium der Wirtschaftswissenschaften / Betriebswirtschaftslehre an der Nordischen Universität Flensburg und der Universität Kiel, Abschluß dortselbst 1995. Beschäftigt sich während des Studiums als Kleinunternehmer mit der Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Kunst, organisiert Seminare, Ausstellungen und Kongresse zum Thema Kulturmanagement auf Schloß Glücksburg in Glücksburg. Arbeitet in Flensburg seit 1995 als freier Karikaturist, Cartoonist, Illustrator und Zeichner.

Goetz_Wiedenroth_Banner_Karikaturdrucke_Handsigniert_Flensburg_Kritisches-Netzwerk

Seine ersten Karikaturveröffentlichungen erscheinen 1989 in der Flensburger Tagespresse. Von 1995 bis 2001 zeichnet er täglich für den Karikaturendienst von news aktuell, einer Tochtergesellschaft der Deutschen Presse-Agentur (dpa) in Hamburg. Von 1996 bis 2016 erscheinen landes- und lokalpolitische Karikaturen aus seiner Feder in den Tageszeitungen des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlags, Flensburg.

Der von Kindheit an passionierte Zeichner erhält 1997, 2001 und 2008 Auszeichnungsurkunden des "Deutschen Preises für die politische Karikatur", verliehen durch die Akademie für Kommunikation in Baden-Württemberg, Stuttgart. >> weiterlesen. Herzlichen Dank für die Freigabe zur Veröffentlichung Ihrer Arbeiten im Kritischen Netzwerk. Quelle: Flickr und HIER.

⇒ Götz Wiedenroth (Karikaturist, Cartoonist, Illustrator und Zeichner): wiedenroth-karikatur.de/.

2. NO WAR. Die richtige Seite? Gegen den Krieg! Egal von welcher Seite. Illustration: JuliusH / Julius H., Niedersachsen (user_id:3921568). Quelle: Pixabay. Alle Pixabay-Inhalte dürfen kostenlos für kommerzielle und nicht-kommerzielle Anwendungen, genutzt werden - gedruckt und digital. Eine Genehmigung muß weder vom Bildautor noch von Pixabay eingeholt werden. Eine Quellenangabe ist nicht erforderlich. Pixabay-Inhalte dürfen verändert werden. Pixabay Lizenz. >> Illustration.

3. Schwimmanfänger auf einer sogenannten Schwimmnudel. Diese absoluten Schwimmanfänger gab es früher vereinzelt, aber jetzt bilden die schon eine richtige Gruppe innerhalb dieser ganzen Kinder der dritten Klasse. Die Kinder wurden früher in Schwimmer und Nichtschwimmer unterteilt und die Anfänger wurden einfach bei den Nichtschwimmern integriert. Heute werden es mehr Schulkinder, die fast gar keine Erfahrung mit Wasser in ihrer Kindergartenzeit und Kleinkindzeit gesammelt haben und sozusagen das erste Mal dieses Element überhaupt erleben – und so natürlich einen riesen Nachholbedarf haben, den der Schulunterricht nur schwer auffangen kann.

Foto: TaniaVdB / Tania Van den Berghen, Neu-Moresnet/Belgien (user_id:54472). Quelle: Pixabay. Alle Pixabay-Inhalte dürfen kostenlos für kommerzielle und nicht-kommerzielle Anwendungen, genutzt werden - gedruckt und digital. Eine Genehmigung muß weder vom Bildautor noch von Pixabay eingeholt werden. Eine Quellenangabe ist nicht erforderlich. Pixabay-Inhalte dürfen verändert werden. Pixabay Lizenz. >> Foto.

4. Junge beim Abtauchen - sich im Wasser bewegen, sich an die Temperatur gewöhnen, den Auftrieb erleben. Und das erlebt jedes Kind anders, weil jedes Kind individuell ist. Foto: schauhi / Kurt Bouda, Neuhaus am Inn (user_id:2509795). Quelle: Pixabay. Alle Pixabay-Inhalte dürfen kostenlos für kommerzielle und nicht-kommerzielle Anwendungen, genutzt werden - gedruckt und digital. Eine Genehmigung muß weder vom Bildautor noch von Pixabay eingeholt werden. Eine Quellenangabe ist nicht erforderlich. Pixabay-Inhalte dürfen verändert werden. Pixabay Lizenz. >> Foto.

5. Mädchen im Schwimmbecken erlebt offensichtlich Schwimmspaß (Badespaß). Der Kontakt mit dem Element Wasser als Schwimmelement wäre sehr wünschenswert, weil es auch wirklich wichtig ist, dass sie das in ihrer Freizeit in der Familie lernen. Da können Sie es nämlich am besten auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten erleben, das Wasser. Und da geht es gar nicht ums Schwimmen lernen, sondern um sich im Wasser bewegen, sich an die Temperatur gewöhnen, den Auftrieb erleben. Und das erlebt ja jedes Kind anders, weil jedes Kind individuell ist. Gerade dieser Anfangsbereich ist so individuell, dass jedes Kind seinen ganz eigenen Weg finden muss. 

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6. Military Family: Kleines blondes Mädchen an der Hand eines US-Soldaten - dreht sich veränstigt um. (Kriegskinder, Soldatenkinder). Das Wall Street Journal hat einen neuen Artikel darüber veröffentlicht, wie US-Kriegsveteranen ihren Kindern nicht mehr empfehlen, dem Militär beizutreten, was die Kriegsmaschinerie von einer wichtigen Rekrutierungs-"Pipeline" abschneidet, da die Kinder von Militärfamilien die Mehrheit der Militärrekruten ausmachen.

Foto: World's Direction. Quelle: Flickr. Die Datei ist mit der CC-Lizenz CC0 1.0 Universell (CC0 1.0) - Public Domain Dedication - Kein Urheberrechtsschutz - lizenziert. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um weitere Erlaubnis bitten zu müssen.