Manöver gezielter Verwirrungsstiftung
Das Wesen von Mystifikation, Propaganda und Manipulation.
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Von Dr. Gerhard Mersmann | Forum-M7.com
In einer Welt der Verschwörungstheorien, die anfänglich von denen produziert wurden, die heute andere als deren Opfer bezichtigen, ist es ungemein schwer geworden, Wahrheit und Lüge voneinander zu unterscheiden. Das Manöver der gezielten Verwirrungsstiftung ist dermaßen weit gediehen, dass die Verwendung von Begriffen wie Lüge und Wahrheit bereits zu einer heiklen Angelegenheit gediehen ist. Wer mit ihnen operiert, ist sehr schnell im Lager besagter Verschwörungstheoretiker. Was, wenn man den Verstand behalten hat, ein Widerspruch in sich ist? Aber genau das ist das Wesen von Mystifikation, Propaganda und Manipulation.

Die auch in diesem Zusammenhang bereits schwer verdächtigen Formulierungen wie „man darf ja nicht mehr sagen“ drücken genau den Status der bereits geglückten Verwirrung aus. Sagen darf man alles. Und diejenigen, die den Aussagenden bereits schlecht beleumunden, weil er Worte wie Lüge oder Wahrheit benutzt, sind bereits überführt als Bestandteil der Verwirrungsstrategie. Mit dieser Kohorte sollte man sich allerdings nicht zu lange aufhalten. Erstens, weil ihre Vertreter entweder bewusste Agenten der Täuschung oder selbst hoffnungslos verstrahlte Opfer derselben sind.
Die wesentlich wichtigere Frage ist die nach der eigenen Orientierung. Und da empfiehlt es sich, auf die eigenen Erfahrungen zurückzugreifen, die geprägt sind von der Notwendigkeit, als Bestandteil eines sozialen Gefüges sich einerseits behaupten zu müssen und andererseits von gelungener Kooperation und einem prägenden Gemeinschaftssinn zu profitieren.
Jede Facette, jede Abteilung deines Verstandes muss von dir
programmiert werden, und wenn du nicht anfängst, deine
rechtmäßige Verantwortung zu übernehmen und deinen eigenen
Verstand zu programmieren, wird die Welt ihn für dich programmieren!
Wie es ein heute nicht mehr oft gebräuchliches, aber aufgrund perverser Entwicklungen doch aktuelles Wort erklären würde, ist es kein Hexenwerk, für sich den richtigen Weg der Erkenntnis wie des Urteils zu finden. Auch wenn, und das selbst ist wiederum ein Indiz für die mystifikatorische Absicht, der Hinweis als zu profan und naiv weil die Komplexität ignorierender Rat ist. Machen sie sich nichts daraus. Getroffene Hunde bellen.
Stellen Sie sich einfach bei allem vor, womit sie konfrontiert werden: an Figuren, an Plänen, an Methoden, an Verhalten. Was würde passieren, wenn es sich in ihrer Familie, in ihrem Freundeskreis, in ihrem Betrieb oder in ihrem Verein ereignen würde? Dann wissen sie alles.
• Welche Rolle würden die Figuren in ihrem vertrauten Ensemble spielen? Oder wären sie gar nicht dabei?
• Aufgrund welcher Eigenschaften oder Defizite?
• Wie realistisch wären vergleichbare Pläne in ihrem Umfeld?
• Wie würde Ihr Kreis darauf reagieren?
• Wie vertretbar sind die Methoden in Ihrer Welt? . . Oder stießen diese auf massiven Widerstand?
• Und was wäre, wenn Sie sich verhielten wie jene, die die großen Geschicke des Landes leiten sollen?
• In ihrer Familie, in ihrem Betrieb oder in ihrem Verein?
• Wie lange wären Sie wohl noch in einem dieser sozialen Verbände gern gesehen?
Wie es so ist im Leben. Der Weg beginnt zumeist mit einer einfachen Idee. Sie geht einen sehr komplizierten Pfad, bis sie das Stadium erreicht, wo ihre Schlichtheit im unbestechlichen Licht der Sonne in ihrer Einfachheit offenbar wird.
»Das Auge sieht nur, was der Geist bereit ist zu verstehen.«
»The eye sees only what the mind is willing to understand.«
(Henri-Louis Bergson, * 18. Okt. 1859; † 4. Jan. 1941).

Fangen Sie ganz einfach an! . . . Mit den Figuren!
Wen würden Sie gerne adoptieren, aufnehmen oder einstellen? Wenn Sie die Übung hinter sich haben, wird bereits vieles klarer sein als vorher. Und lassen Sie sich nicht davon abbringen, mit dem Argument, in Wirklichkeit sei alles viel komplizierter. Wenn das Geprüfte nicht in Ihre einfache Wirklichkeit passt, wie sollte es sich dann eignen für eine viel kompliziertere Welt?
Das ist plumpe Demagogie!
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Dr. Gerhard Mersmann

Gerhard Mersmann, Dr. phil., (Jahrgang 1956), gebürtiger Westfale, ist studierter Politologe und Literaturwissenschaftler. Er arbeitete in leitender Funktion über Jahrzehnte in der Personal- und Organisationsentwicklung. In Indonesien beriet er die Regierung nach dem Sturz Soehartos bei ihrem Projekt der Dezentralisierung. In Deutschland versuchte er nach dem PISA-Schock die Schulen autonomer und administrativ selbständiger zu machen. Er leitete ein umfangreiches Change-Projekt in einer großstädtischen Kommunalverwaltung und lernte dabei das gesamte Spektrum politischer Widerstände bei Veränderungsprozessen kennen.
Die jahrzehntelange Wahrnehmung von Direktionsrechten hielt ihn nicht davon ab, die geübte Perspektive von unten beizubehalten. Publizistische Aktivitäten durchziehen seine gesamte Biographie. Seine Erkenntnisse gibt er in Form von universitären Lehraufträgen weiter. Sein Blick auf aktuelle gesellschaftliche, kulturelle wie politische Ereignisse sind auf seinem persönlichen Blog M7 regelmäßig nachzulesen. >> https://form-7.com/ .
► Quelle: Dieser Beitrag wurde am 02. August 2026 erstveröffentlicht auf https://form-7.com/ >> Artikel. Eigentümer, Herausgeber und für den Inhalt verantwortlich ist Gerhard Mersmann.
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1. Entscheidungsfindung: Im Schnitt trifft ein erwachsener Mensch etwa 35.000 bewusste Entscheidungen pro Tag – von trivialen Alltagsentscheidungen wie „Welche Film schaue ich heute im TV?“, "Was werde ich mir morgen zu Mittag kochen" bis hin zu bedeutenderen, strategischen Überlegungen und echten Lebensentscheidungen. Ist für Herausforderungen, für die wir uns entscheiden wollen, genug Raum da, um etwas zu bewegen? Und weiter: Ist auch ausreichend Zeit verfügbar, um dieses vernünftig zu tun? Das alleine ist eine hervorragende Orientierung, denn wenn weder Raum noch Zeit vorliegen, ist jede investierte Energie eine verlorene. Ist beides vorhanden, wäre es eine Unterlassung, sich nicht mir dieser Frage der Existenz aktiv zu befassen.
Wir leben in Zeiten, die sich rasch verändern und es geschehen Dinge, auf die wir keinen Einfluss haben. Den meisten Menschen fällt es schwer, durch diese wirren Zeiten mit einem Kompass zu fahren, der ihnen Sicherheit gibt. Vieles von dem, was sie erlernten, hat keinen Wert mehr und manches von dem, mit dem sie konfrontiert werden, ergibt beim besten Willen keinen Sinn.
So ganz ohne Kompass ist die Reise durch das Leben eine heikle Angelegenheit. Verblendet durch falsch interpretierten Zeitgeist, dass alles verhandelbar ist und immer zu komplex, um sich festzulegen und Position zu beziehen, schlittert eine große Kohorte unseres Gemeinwesens in eine Beliebigkeit, die nur noch eine feste Größe kennt: Die Fähigkeit, die Orientierungslosen in jede noch so verwegene Richtung lenken zu können.
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2. Bewusstseins- und Verhaltenskontrolle - Manipulation - Indoktrination - Konditionierung: Jede Facette, jede Abteilung deines Verstandes muss von dir programmiert werden, und wenn du nicht anfängst, deine rechtmäßige Verantwortung zu übernehmen und deinen eigenen Verstand zu programmieren, wird die Welt ihn für dich programmieren! - Every facet, every compartment of your mind is to be programed by you and unless you begin to take your rightful responsibility and begin to program your own mind, the world will program it for you! Foto: Netzfund. Wer Angaben zum Urheber machen kann, bitte melden (siehe Impressum), damit eine ordentliche Kennzeichnung erfolgen kann!
3. AUGE: »Wär nicht das Auge sonnenhaft, die Sonne könnt es nie erblicken [..]«. Diese Verse aus dem 3. Buch von Goethes »Zahmen Xenien« (1824) Goethes Auffassung, dass Erkenntnis nur durch das Angelegtsein des Erkennenden auf das zu Erkennende möglich ist, basiert auf dem griechischen Philosophen Plotin (um 205-270), bei dem es in den »Enneaden« ( I, 6, 9) heißt: »Nie hätte das Auge die Sonne gesehen, wäre es nicht selbst sonnenhafter Natur«.
„Mehr Licht!“ sollen Goethes letzte Worte gewesen sein. Der Dichter war Zeit seines Lebens fasziniert von dem Thema. Seine Farbenlehre – und nicht etwa seine literarischen Arbeiten – betrachtete er als sein eigentliches Lebenswerk. „Wär’ nicht das Auge sonnenhaft, die Sonne könnt’ es nie erblicken“, schreibt er in der Einleitung zum didaktischen Teil der Farbenlehre, die im Jahr 1800 veröffentlicht wurde. Goethe versucht darin, das Licht ganzheitlich, zum Beispiel über die Wirkung auf den Menschen, zu beschreiben.
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4. Zitate zu den Begriffen Gehirn, Verstand und Nachdenken: »Der Verstand kann uns sagen, was wir unterlassen sollen. Aber das Herz kann uns sagen, was wir tun müssen.« (-Joseph Joubert). »Die Praxis sollte das Ergebnis des Nachdenkens sein, nicht umgekehrt.« (-Hermann Hesse). »Der Mensch bringt sogar die Wüsten zum Blühen. Die einzige Wüste, die ihm noch Widerstand bietet, befindet sich in seinem Kopf.« (-Ephraim Kishon).
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