Die Psychologie der Schurken: Manipulation & Stille

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Helmut S. - ADMIN
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Die Psychologie der Schurken: Manipulation & Stille
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Die Psychologie der Schurken: Manipulation & Stille

»Menschen neigen dazu, Stille mit Tiefe zu verwechseln.«

»Die Unsicherheit, die Stille erzeugt, ist ein mächtiges Werkzeug.«

»In jeder Form von Machtspiel geht es nicht nur darum, was tatsächlich 
geschieht, sondern darum, wie es wahrgenommen wird.
« 

»Wer die Gedanken anderer lenkt, ohne ein Wort zu sagen und ohne das 
es bemerkt wird, hat die wahre Kontrolle und die Macht bereits gewonnen.
«

»Die Menschen sehen nur, was du ihnen zeigst.
Die wahre Macht liegt darin, was du verbirgst.
«

Was haben der chinesische General, Militärstratege und Philosoph Sun Tzu (altern. auch Sunzi, Meister Sun) (* um 544 v. Chr.; † um 496 v. Chr.) und der italienische Philosoph, Diplomat, Chronist, Schriftsteller und Dichter Niccolò di Bernardo dei Machiavelli (* 3. Mai 1469 in Florenz, Republik Florenz; † 21. Juni 1527 ebenda) gemeinsam?

Beide verstanden, dass wahre Macht nicht laut ist. Sie liegt in der Kontrolle über Worte, Wahrnehmung – und vor allem über Schweigen. Dieses Video (siehe unten) beleuchtet die tiefenpsychologischen Mechanismen hinter strategischer Stille, Manipulation und der Kunst, andere zu lenken, ohne sie zu zwingen.

Wir tauchen ein in die dunkle Seite der Macht – nicht um ihr zu verfallen, sondern um sie zu durchschauen. Denn wer diese Spielregeln kennt, kann sich schützen... oder sie gezielt einsetzen.

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___________________

Transkript: 

»Macht zeigt sich nicht immer in lauten Worten oder großen Gesten. Oft ist es gerade die Stille, die eine tiefere Wirkung entfaltet. Menschen, die wenig sprechen, wirken geheimnisvoll, unnahbar — und genau das verleihen Ihnen Autorität.

Wer sich in strategischem Schweigen übt, gewinnt Kontrolle über die Wahrnehmung Anderer und setzt gezielt Unsicherheit ein, um seine Position zu stärken. Sunzu erkannte in seinen militärischen Lehren, dass nicht nur der direkte Angriff zählt, sondern auch das, was verborgen bleibt. "Alle Kriegsführung beruht auf Täuschung", schrieb er. Worte sind wie Waffen. Sie können gezielt eingesetzt werden, aber ebenso gegen einen selbst gerichtet werden. Wer spricht, offenbart Schwächen, während derjenige, der schweigt, eine Aura der Undurchschaubarkeit bewahrt. [1:13]

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[Sun Tsu (altern. auch Sunzi, Meister Sun) schrieb in seinen Traktaten „Die Kunst des Krieges“ [1]: „In der wahrhaftigen Kunst des Krieges ist es von jeher die beste Lösung, das Land des Feindes heil und unversehrt zu erobern; nicht gut ist es, es zu zerschmettern und zu zerstören.“ >> siehe 3. + 4. Video unter dem Transkript ganz unten!! ergänzt Helmut Schnug].

»Wenn du dich selbst kennst, doch nicht den Feind, 
wirst du für jeden Sieg, den du erringst, eine Niederlage erleiden. 
Wenn du weder den Feind noch dich selbst kennst, 
wirst du in jeder Schlacht unterliegen.
« 

(Sunzi in 'Die Kunst des Krieges')

⭐⭐⭐⭐⭐

Niccolò Machiavelli betrachtete das Schweigen als eine Form der Macht, die es ermöglicht, Andere in Ungewissheit zu halten. "Ein kluger Herrscher darf sein Wort nicht halten, wenn es zu seinem Nachteil ist", schrieb er in "DER FÜRST". [ >> siehe komplettes Hörbuch als Video unten! ergänzt Helmut Schnug].

Ein Herrscher, so seine Überzeugung, sollte niemals zu viel von seinen Absichten preisgeben. Wer immer alles offenlegt, verliert seinen strategischen Vorteil. Ein kluger Anführer gibt nur das preis, was notwendig ist, und lässt seine Umgebung im Unklaren über seine nächsten Schritte.

Menschen neigen dazu, Stille mit Tiefe zu verwechseln. Wer schweigt, wird oft als weise oder überlegen wahrgenommen, selbst wenn dahinter nichts weiter als berechnendes Taktieren steckt. Die Kunst der Stille bedeutet jedoch nicht, dass man sich völlig verschließen sollte. Viel mehr geht es darum, gezielt Informationen zurückzuhalten, um den Lauf der Dinge zu beeinflussen. [2:18]

Wer mit Bedacht spricht, kontrolliert die Dynamik eines Gesprächs. In politischen Machtspielen, in Geschäftsverhandlungen oder in zwischenmenschlichen Beziehungen kann Schweigen den Druck auf den Anderen erhöhen. Es zwingt den Gesprächspartner die Stille zu füllen — oft mit unbeabsichtigten Geständnissen oder vorschnellen Entscheidungen. Ein gezielt eingesetztes Zögern, ein nicht beantworteter Vorwurf oder ein nachdenklicher Blick kann mehr Wirkung haben, als eine lange Erklärung. Die Unsicherheit, die Stille erzeugt, ist ein mächtiges Werkzeug. [3:02]

Menschen hassen es nicht zu wissen, was der andere denkt. Diese Ungewissheit kann Angst auslösen. Sie kann Respekt schaffen. Sie kann dazu führen, dass andere sich bemühen, eine Reaktion hervorzurufen. Wer schweigt, während andere nervös werden, demonstriert Kontrolle. In einem Machtspiel ist das von unschätzbarem Wert. [3:27]

Niccolo_di_Bernardo_dei_Machiavelli_Machiavellismus_machiavellistische_Logik_Der_Fuerst_Discorsi_Staatsphilosoph_politischer_Philosoph_Kritisches-Netzwerk_Machiavelli war sich der Tatsache bewusst, daß Menschen selten aus reiner Vernunft handeln. Ihre Entscheidungen werden von Emotionen, Ängsten und Hoffnungen gelenkt — oft ohne dass sie es selbst merken. Wer diese Mechanismen versteht, kann sie für sich nutzen.

Die beste Manipulation ist die, die der Manipulierte nicht als solche erkennt. Es geht nicht darum, andere mit Druck oder offener Täuschung zu zwingen, sondern vielmehr darum, sie glauben zu lassen, dass sie aus eigenem Antrieb das tun, was von ihnen erwartet wird. Worte werden so gesetzt, daß sie sich in das Denken des Gegenübers einfügen, als wären sie dessen eigene Gedanken. [4:17]

Ein besonders wirksames Mittel ist das geschickte Spiel mit Bestätigung und Zweifel. Wer Vertrauen gewinnen will, darf nicht offensichtlich um Sympathie werben. Vielmehr muss er seinem Gegenüber das Gefühl geben, dass dessen eigene Perspektive wertvoll ist, dass er verstanden wird. Ein Mensch, der sich gehört fühlt, öffnet sich und wer sich öffnet, wird beeinflussbar.

Doch die wahre Kunst liegt nicht im bloßen Bestätigen, sondern im gezielten Setzen von Unsicherheit. Ein scheinbar beiläufiger Kommentar, eine subtile Betonung bestimmter Aspekte einer Situation kann Zweifel sähen, kann ein bis dahin stabiles Weltbild ins Wanken bringen. Ein Mensch, der unsicher ist, sucht nach Halt und wer diesen Halt anbietet, gewinnt Kontrolle. [5:14]

Diese Mechanismen sind nicht auf Politik oder große Machtspiele beschränkt. Sie finden sich in jeder zwischenmenschlichen Interaktion wieder, in Verhandlungen, in sozialen Dynamiken — selbst in engen Beziehungen. Wer lernt, wie Menschen auf unterschwellige Signale reagieren, kann beeinflussen, ohne zu befehlen. Es geht nicht darum, Worte mit Gewalt durchzusetzen, sondern sie so zu platzieren, dass sie sich im Kopf des Gegenübers festsetzen und von Alleinwirkung entfalten. 

Wer manipulieren kann, ohne das es bemerkt wird, hat die wahre Kontrolle. Manipulation allein reicht jedoch nicht aus, um langfristige Kontrolle zu behalten. Es genügt nicht, nur Einfluss auf Gedanken und Emotionen zu nehmen. Ebenso wichtig ist es, das Bild zu formen, dass andere von einem haben. In jeder Form von Machtspiel geht es nicht nur darum, was tatsächlich geschieht, sondern darum, wie es wahrgenommen wird. [6:20]

Die Realität selbst ist oft zweitrangig — entscheidend ist die Illusion, die darüber geschaffen wird. Sowohl Sun Tzu als auch Machiavelli verstanden, dass Menschen nicht von objektiven Fakten, sondern von ihrer Interpretation dieser Fakten geleitet werden. Wer die Wahrnehmung Anderer steuern kann, lenkt damit auch deren Handlungen. Hier kommt die Kunst der Täuschung ins Spiel. Nicht Täuschung im Sinne von plumpen Lügen, sondern das geschickte Setzen von Zeichen, das bewusste Spiel mit Erwartungen und das gezielte Lenken der Aufmerksamkeit. [7:00]

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Oft genügt es nicht, eine Wahrheit auszusprechen. Sie muss auch so präsentiert werden, dass sie die gewünschte Wirkung erzielt. Ein Meister der Täuschung lenkt die Wahrnehmung anderer, indem er ihre Annahmen über die Realität nutzt. Er weiß, dass Menschen Muster suchen, dass sie dazu neigen, das zu glauben, was ihre bestehenden Überzeugungen bestätigt. Indem er geschickt bestimmte Informationen betont und andere ausläßt, kann er die Sichtweise seines Gegenübers formen, ohne direkt zu lügen. So entsteht eine Illusion der Wahrheit — eine, die so überzeugend ist, dass sie nicht mehr hinterfragt wird. [7:49]

Besonders wirkungsvoll ist diese Strategie, wenn sie mit der Kontrolle von Emotionen kombiniert wird. Menschen erinnern sich nicht an Fakten, sondern an das Gefühl, dass sie mit einer Situation verbinden. Wer in der Lage ist, Emotionen gezielt zu steuern, formt damit auch das Bild, dass andere sich von ihm machen. Ein gut platzierter Moment der Entschlossenheit, eine bewusst inszenierte Geste der Großzügigkeit oder eine scheinbar spontane Offenbarung kann mehr bewirken als jede noch so ausgeklügelte Argumentation. [8:27]

Diese Techniken werden nicht nur von Politikern und Machthabern eingesetzt, sondern durchziehen sämtliche gesellschaftliche Strukturen, Werbung, Medien, soziale Netzwerke — überall wird mit der Wahrnehmung gespielt, um Einfluss zu gewinnen. Doch diejenigen, die diese Mechanismen durchschauen, können sich nicht nur davor schützen, sondern sie auch selbst nutzen. Wer versteht, dass Realität oft nur eine Frage der Darstellung ist, hat einen entscheidenden Vorteil. [9:02]

Friedrich_Merz_Umfaller_Gefallener_Christdemokrat_CDU_Volksschaedling_Opportunist_Merzismus_Merzokratie_Politclown_Schwanzeinzieher_BlackRock_Rueckgratlosigkeit_Kritisches-NetzwerkDoch während strategische Stille, subtile Manipulation und das gezielte Formen von Wahrnehmung mächtige Werkzeuge sind, tragen sie eine inherente Gefahr in sich: wer zu sehr auf Täuschung und Kontrolle setzt, läuft Gefahr, in sein eigenes Netz aus Intrigen verstrickt zu werden. Diejenigen, die andere lenken, müssen stets wachsam bleiben, denn Manipulation ist keine Einbahnstraße. Je mehr jemand seine Umwelt beeinflusst, desto größer wird das Risiko, selbst Opfer einer noch geschickteren Strategie zu werden. [9:42]

Machiavelli war sich dieser Dynamik bewusst. Er schrieb nicht nur über die Kunst der Machtausübung, sondern auch über das Schicksal derjenigen, die sich zu sehr auf Manipulation verlassen. Ein Herrscher, der allein durch Täuschung regiert, erschafft eine Welt, in der Misstrauen herrscht. Er wird nicht geliebt, sondern gefürchtet — nicht bewundert, sondern beobachtet. Und je mehr Menschen sich bewusst werden, dass sie manipuliert wurden, desto größer wird ihr Verlangen nach Rache oder Befreiung. Täuschung funktioniert nur so lange, wie der Schleier nicht gelüftet wird. Doch einmal aufgedeckt, fällt sie mit umso größerer Wucht zurück auf den Täuscher. [10:33]

Sunzu erkannte, dass Täuschung ein Mittel sein kann, aber niemals Selbstzweck sein darf. Zu viel Manipulation führt zu Instabilität, sowohl im persönlichen Umfeld als auch in größeren Machtstrukturen. Wer sich nur auf Tricks und Irreführung verlässt, vernachlässigt die wichtigste Basis jeder langfristigen Herrschaft: Vertrauen. Selbst die geschickteste Manipulation kann nicht ersetzen, was wahre Loyalität bewirkt. [11:05]

Ein kluger Stratege nutzt Einfluss nicht nur um andere zu täuschen, sondern auch um sich ein Netzwerk von Verbündeten zu schaffen, die ihn freiwillig unterstützen. Die Geschichte ist voller Beispiele gescheiterter Strategen, die ihre eigene List nicht überlebten. Napoleon, einst Meister der militärischen  Täuschung, überschätzte schließlich seine eigene Unbesiegbarkeit und marschierte in eine Katastrophe.

Politiker, die ihre Wähler mit falschen Versprechungen gewinnen, verlieren ihre Macht oft schneller, als sie sie aufgebaut haben. Unternehmer, die Kunden oder Investoren mit manipulierten Zahlen täuschen, geraten irgendwann in einen Strudel aus Enthüllungen, dem sie nicht mehr entkommen können. Wer Manipulation als einziges Werkzeug nutzt, wird früher oder später von ihr verschlungen. Die Grenze zwischen strategischer Klugheit und zerstörerischer Täuschung ist schmal. Wer sie überschreitet, verliert nicht nur seinen Einfluss, sondern oft auch sich selbst. [12:19]

Es ist eine Lektion, die diejenigen, die zu weit gegangen sind, meist erst erkennen, wenn es bereits zu spät ist. Doch wenn Manipulation und Täuschung so riskant sind, wie kann man sich davor schützen? Oder noch besser, wie kann man dieselben Prinzipien strategisch einsetzen, ohne sich selbst zu verlieren? 

Die wahre Kunst der Macht liegt nicht darin, andere zu betrügen, sondern darin, sich selbst und seine Umgebung so gut zu verstehen, dass man unbewusst ablaufende Dynamiken erkennt und bewusst steuern kann. Wer diese Mechanismen durchschaut, wird nicht nur immun gegen Manipulation, sondern kann sie in einem ethischen Rahmen für sich nutzen. [13:10]

→ → → Ein erster Schritt ist die Fähigkeit zur Selbstbeobachtung.

Menschen, die manipulierbar sind, haben meist blinde Flecken, unbewusste Ängste, unerfüllte Bedürfnisse oder Unsicherheiten, die sie für Einflussnahme anfällig machen. Wer sich seine eigenen Schwächen bewusst ist, kann verhindern, dass andere sie gegen ihn verwenden. Machiavelli warnte davor, sich von Emotionen treiben zu lassen, weil Emotionen oft der Hebel sind, den andere benutzen, um Entscheidungen zu steuern. Wer seine eigenen Muster kennt, trifft bewusste Entscheidungen und entzieht sich so der Kontrolle anderer. [13:51]

→ → → Ebenso wichtig ist es, Täuschungsstrategien zu erkennen.

Manipulative Menschen nutzen bestimmte Techniken immer wieder. Gezielte Schmeichelei, das Sähen von Zweifeln, das Schaffen künstlicher Dringlichkeit oder die bewusste Inszenierung von Macht.

Wer diese Muster erkennt, kann ihnen entgegentreten, sei es durch direkte Konfrontation oder durch das bewusste Verweigern der gewünschten Reaktion. Ein Manipulator verliert seine Macht, sobald sein Gegenüber nicht mehr auf das Spiel eingeht.

Doch die höchste Form der Kontrolle liegt nicht darin, Manipulation abzuwehren, sondern darin, sie selbst mit Bedacht einzusetzen — nicht in destruktiver Weise, sondern als strategisches Werkzeug, um sich in einer Welt, die ohnehin von Wahrnehmung und Einflussnahme geprägt ist, einen Vorteil zu verschaffen. [14:55]

Sun Tzu und Machiavelli lehrten nicht Täuschung, um ihre Selbstwillen zu nutzen, sondern sie als Mittel zum Zweck einzusetzen,

• um Konflikte zu vermeiden,

• um gefährliche Situationen zu entschärfen,

• um das eigene Umfeld so zu gestalten, dass es langfristig Stabilität bietet.

Letztlich geht es darum, die Balance zu finden zwischen Kontrolle und Vertrauen, zwischen Strategie und Aufrichtigkeit, zwischen Einflussnahme und Authentizität. Wer diese Balance meistert, hat nicht nur Macht über andere, sondern — und das ist der entscheidende Punkt — auch über sich selbst. [15:39]

Dies war das komplette Transkript. Bitte den Videovortrag nochmal ansehen/hören! (Gesamtdauer 16:02 Min.)

 Die Psychologie der Schurken: Manipulation & Stille | Sun Tzu & Machiavelli 

HINWEIS: Der per Video vorgetragene Text wurde von Helmut Schnug komplett transkribiert inkl. notwendiger Nachkorrekturen und einigen Zeitmarken (Timestamps, Sprungmarken)! Teile bitte gerne mittels Verlinkung diesen Artikel im Netz – neue Leser auf Kritisches-Netzwerk.de sind immer willkommen. H.S.

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Auf dem Youtube-Kanal „WAHRE WORTE“ findest du nicht nur die Weisheiten großer Persönlichkeiten der letzten Jahrhunderte, sondern auch zeitlose Geschichten, die zum Nachdenken anregen und dich inspirieren können. Mit viel Liebe und Hingabe wählen wir Worte und Erzählungen aus, die dir helfen, neue Perspektiven zu entdecken, Motivation zu schöpfen und vielleicht sogar ein Stück Gelassenheit in dein Leben zu bringen.

Unser Ziel ist es, „WAHRE WORTE“ zu einem Ort der Besinnung und Inspiration zu machen – eine kleine Pause vom Alltag, zu der du jederzeit zurückkehren kannst. „Wer spricht wiederholt nur das, was er bereits weiß. Wer aber zuhört, lernt vielleicht etwas Neues.“ (-Dalai Lama)

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Wünsche allen Lesern / Zuhörern erkenntnisreiche Stunden. (Helmut Schnug).

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"SUNZI - DIE KUNST DES KRIEGES". Sunzi schrieb dieses außergewöhnliche Buch vor zweieinhalbtausend Jahren in China. Es beginnt mit den Worten: Die Kunst des Krieges ist für den Staat von entscheidender Bedeutung. Sie ist eine Angelegenheit von Leben und Tod, eine Straße, die zur Sicherheit oder in den Untergang führt. Deshalb darf sie unter keinen Umständen vernachlässigt werden. >> Volltext. (64 Seiten).

 Niccolo Machiavelli - Der Fürst (Dauer 3:41:01 Std.)

Kapitelübersicht:

00:13 - Zuneigung an den Großmächtigen Lorenzo, Sohn des Piero, von Medici
03:31 - 1. Verschiedene Arten der Herrschaft und Wege, zu ihr zu gelangen
04:38 - 2. Von den erblichen Fürstentümern
06:43 - 3. Von vermischten Herrschaften
27:15 - 4. Warum  das Reich des Darius nach dem Tod Alexanders nicht gegen seine Nachfolger aufstand
34:02 - 5. Wie Städte oder Fürstentümer zu behandeln sind, die vor der Eroberung ihre eigene Verfassung hatten
37:30 - 6. Von neuen Herrschaften, die durch eigene Waffen und Tapferkeit errungen werden
45:54 - 7. Von neuen Fürstentümern, die durch fremde Unterstützung und durch Glücksfälle erworben werden
1:05:22 - 8. Von denjenigen, welche durch Verbrechen zur Herrschaft gelangen
1:15:53 - 9. Vom Volk übertragene Herrschaft
1:24:28 - 10. Wie die Kräfte der Fürstentümer zu schätzen sind
1:28:53 - 11. Von den gesitlichen Fürstentümern
1:35:21 - 12. Von den verschiedenen Arten der Truppen
1:48:11 - 13. Von Hilfstruppen
1:57:06 - 14. Was der Fürst im Kriegswesen zu beachten hat
2:03:24 - 15. Wodurch die Fürsten Lob und Tadel erwerben
2:07:18 - 16. Von Freigiebigkeit und Geiz
2:13:17 - 17. Von Grausamkeit und Milde
2:20:56 - 18. Inwiefern ein Fürst sein Wort halten muss
2:28:01 - 19. Verachtung und Hass sind zu vermeiden
2:52:29 - 20. Ob Festungen und andere Sicherheitsvorkehrungen der Fürsten nützlich oder schädlich sind
3:02:47 - 21. Wie ein Fürst sich zu betragen hat, um großen Ruhm zu erwerben
3:10:56 - 22. Von den Ministern
3:14:04 - 23. Schmeichler sind zu meiden
3:18:26 - 24. Wie die Fürsten Italiens ihre Herrschaften verloren haben
3:22:16 - 25. Welchen Einfluss das Glück auf die Angelegenheiten der Menschen hat
3:30:46 - 26. Aufruf, Italien von der Fremdherrschaft zu befreien

 Die Kunst des Krieges – Sun Tzu | Strategie & Taktik | Hörbuch | Jürgen Fritsche liest (1:35:20Std.) 

Kapitelübersicht:

00:00:00 – Sorgfältige Planung
00:05:11 – Wie man Krieg führt
00:10:10 – Die Kunst der Kriegslist
00:15:46 – Taktische Erwägungen
00:19:35 – Einteilung der Kräfte
00:24:17 – Nutze deine Stärken – und erst recht deine Schwächen!
00:32:48 – Kriegsmanöver
00:40:36 – Varianten der Kriegstaktik
00:44:09 – Die Armee in Bewegung
00:55:01 – Das Gelände
01:03:12 – Die neun Situationen
01:20:48 – Angriffe mit Feuer
01:25:28 – Fünf Arten von Spionen und ihre Verwendung

 Sun Tsu: Die Kunst des Krieges (Dauer 1:17:49 Std.)


ACHTUNG: Die Bilder, Grafiken, Illustrationen und Karikaturen sind nicht Bestandteil der Originalveröffentlichung und wurden von KN-ADMIN Helmut Schnug eingefügt. Für sie gelten folgende Kriterien oder Lizenzen, siehe weiter unten. Grünfärbung von Zitaten im Artikel und einige zusätzliche Verlinkungen wurden ebenfalls von H.S. als Anreicherung gesetzt, ebenso die Komposition der Haupt- und Unterüberschrift(en) geändert.

► Bild- und Grafikquellen:

1. Sunzi (wörtlich Meister Sun“, veraltend Sun Tsu;  * um 544 v. Chr. in Qi; † um 496 v. Chr. in Wu) war ein chinesischer General, Militärstratege und Philosoph. Das Foto entstand im Beijing Military Museum. Foto: Matthew Stinson, American who's been living abroad in Tianjin, China, since early 2004 as a photographer. Quelle: Flickr. Verbreitung mit CC-Lizenz Namensnennung-Nicht kommerziell 2.0 Generic (CC BY-NC 2.0).

2. Portrait von Niccolò Machiavelli - ein Gemälde des italienischen Malers und Kopisten Cristofano dell’Altissimo (* um 1525 in Florenz; † 21. September 1605 ebenda). Öl auf Holztafel. Größe: Höhe: 60 cm; Breite: 45 cm. Sammlung: Uffizien (offiziell: italienisch Galleria degli Uffizi; deutsch Galerie Uffizien) sind ein Kunstmuseum in Florenz, das eine der wichtigsten kunsthistorischen Sammlungen der Welt beherbergt. Deren Schwerpunkt liegt auf der Malerei und Bildhauerei der Renaissance. Quelle: Wikimedia Commons. Fotograf: Beniculturali. Dieses Werk ist gemeinfrei, weil seine urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen ist. Dies gilt für das Herkunftsland des Werks und alle weiteren Staaten mit einer gesetzlichen Schutzfrist von 100 oder weniger Jahren nach dem Tod des Urhebers. 

3. Mark Twain: "Es ist leichter die Menschen zu täuschen, als davon zu überzeugen, dass sie getäuscht worden sind." Grafikbearbeitung: Wilfried Kahrs (WiKa), Tirschenreuth (* 5. November 1960; † 3. Sept. 2024)R.I.P. WiKa - Du bleibst unvergessen. Ein Freund für's Leben und darüber hinaus. 

4. Tschüss CDU - Gefallener Christdemokrat Friedrich (Fritze) 'Pinocchio' Merz. MERZ MUSS (politisch!) WEG.

Ein "Herrscher", der allein durch Täuschung regiert, erschafft eine Welt, in der Misstrauen herrscht. Er wird nicht geliebt, sondern gefürchtet — nicht bewundert, sondern beobachtet. Und je mehr Menschen sich bewusst werden, dass sie manipuliert wurden, desto größer wird ihr Verlangen nach Rache oder Befreiung. Täuschung funktioniert nur so lange, wie der Schleier nicht gelüftet wird. Doch einmal aufgedeckt, fällt sie mit umso größerer Wucht zurück auf den Täuscher.

Lügenkanzler und Volkstäuscher Friedrich Merz (CDU) auf der Sondertagung des Europäischen Rates am 6. März 2025. Foto OHNE Textinlet und Normalansicht: FinnishGovernment / Copyright ©️ Anne Sjöholm, valtioneuvoston kanslia. Quelle1: Flickr. Quelle2: Wikimedia Commons. Die Originaldatei OHNE Textinlet ist mit der CC-Lizenz Namensnennung 2.0 Generic (CC BY 2.0) lizenziert. Das Originalfoto wurde von Helmut Schnug gespiegelt (um 180 Grad gedreht), dann ein Bildausschnitt gewählt und der Text eingearbeitet. Die Lizenz bleibt bestehen.