Einseitigkeit und Regierungs-Propaganda der Öffentlich-Rechtlichen

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Einseitigkeit und Regierungs-Propaganda der Öffentlich-Rechtlichen
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Einseitigkeit und Regierungs-Propaganda der ÖRR

Langjährige Redakteure wenden sich an Kollegen und Öffentlichkeit

  Aufruf von Martin Ruthenberg (Vorbem. von Herbert Ludwig | FASSADENKRATZER )

Wächst endlich der Widerstand der Mitarbeiter des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gegen dessen einseitige, lügenhafte und propagandistische Berichterstattung, welche die Urteilsfähigkeit der Bürger und damit die Demokratie in ihrem Kern aufhebt? Mit dem langjährigen Rundfunk-Redakteur Martin Ruthenberg, der 25 Jahre lang für den SWR gearbeitet hat, meldet sich nach Ole Skambraks ein weiterer Mitarbeiter zum zweiten Mal zu Wort. In einer Audiobotschaft kritisiert er punktgenau die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten und wirft ihnen die permanente Verletzung ihres Auftrages zu objektiver Berichterstattung vor, die Unparteilichkeit, Meinungsvielfalt und Ausgewogenheit zur Leitlinie hat (Medienstaatsvertrag, kurz MStV, bis 7. November 2020 bekannt als Rundfunkstaatsvertrag  siehe im Zweiten Abschnitt den § 11).

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Am 5. Oktober 2021 hatte bereits der ehemalige Redakteur im SWR und Mitarbeiter im Programm-Management Sounddesign, Ole Skambraks, im Online-Magazin „Multipolar“ einen offenen Brief unter dem Titel „Ich kann nicht mehr“ publiziert, der laut Angaben des Autors millionenfach gelesen und in vier Sprachen übersetzt worden sei.

Am 9. Januar 2022 veröffentlichte Martin Ruthenberg bereits eine Sprachbotschaft im Internet, die seinen Angaben zufolge innerhalb weniger Tage mehrere hunderttausend Menschen erreichte. „Ich bin fassungslos vor Wut. (…) Was mich so wütend macht, ist, wie mein Arbeitgeber (der SWR) (…) berichtet hat.

Und auch die TV-Redakteurin und Moderatorin Katrin Seibold, bis Jahresende 2021 als Reporterin & Autorin bei ZDF/3sat „Kulturzeit“ beschäftigt, ging an die Öffentlichkeit. Sie sprach am 19. Februar 2022 in einem Video mit dem Schauspieler Cem Ali Gültekin, das auf der Website und YouTube-Kanal von #allesdichtmachen herauskam.

Mit ihrem Auftritt am 22. Februar 2022 bei BILD in „Viertel nach Acht“ landete sie auf Rang 2 meistgeklickten deutschsprachigen YouTube-Videos mit rund 507.000 Zuschauern am 23. Februar 2022. (Auf Platz 1 war „Putins „Kriegserklärung“: Ukraine-Krise! Russischer Präsident schockt den Westen. Welt Newsstream“. (Quelle: Meedia.de)

In Österreich sprach sie mit Elsa Mittmannsgruber von AUF1 und am 24. Februar 2022 mit Jens Lehrich in FAIRTALK. Bis Mai 2022 erreichte Frau Seibold auf diesem Wege rund 1,3 Millionen Zuschauer. (Quelle: siehe Begleittext unter diesem Video).

► Die neue Audiobotschaft Martin Ruthenbergs

In seiner neuen öffentlichen Audiobotschaft ruft Martin Ruthenberg seine Kollegen dazu auf, sich an Mahnwachen vor verschiedenen Funkhäusern zu beteiligen. Und diejenigen Kollegen, die wie er den Spagat zwischen Auftrag und Wirklichkeit nicht länger ertragen wollen, ruft er auf, sich mit allen Gleichgesinnten über die Webseite meinungsvielfalt.jetzt/ zu verbinden.

Hier das Transkript der Audiobotschaft:

»Liebe Kolleginnen und Kollegen vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk,

heute ist Samstag, der 9. Juli 2022.

Ich bin Martin Ruthenberg, und vor genau einem halben Jahr habe ich mich mit einer solchen Sprachbotschaft von der einseitigen Berichterstattung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks distanziert. Ich habe 25 Jahre für den SWR gearbeitet und in dieser Zeit gut beobachten können, wie die Qualität der öffentlich-rechtlichen Berichterstattung kontinuierlich abgenommen hat, während gleichzeitig die Arbeitsbelastung bei den meisten von uns kontinuierlich zugenommen hat.

Ich weiß aus eigener Erfahrung, speziell im täglichen Nachrichtengeschäft, dass es nahezu unmöglich ist, die eigene Arbeit zu hinterfragen, wenn wir im Halbstundentakt neue Sendungen fertigstellen. Und ich habe volles Verständnis für diejenigen unter Euch, die einfach keinen Bock haben, Themen nachzurecherchieren, wenn sie nach Hause kommen und eine Arbeitsschicht hinter Euch liegt, die Euch häufig über Eure Grenzen hinweg gefordert hat. Oft ruft dann einfach nur noch das Bett.

Das allein erklärt allerdings noch nicht, warum der öffentlich-rechtliche Rundfunk seine kritische Berichterstattung Anfang 2020 weitestgehend eingestellt hat. Das ist eine Tatsache, die eigentlich jedem auffallen musste, der bereit ist, wirklich kritische Fragen zu stellen. Ihr könnt diese Tatsachen leugnen, Ihr schafft sie damit aber nicht aus der Welt.

Tatsache ist auch, dass innerhalb von ARD und ZDF immer wieder Weisungen von oben erfolgen, bestimmte Themen nicht oder nicht mehr anzufassen. Nun kann es sein, liebe Kolleginnen und Kollegen, dass Ihr sowas noch nicht erlebt habt. Mir sind solche Fälle bekannt, und sie dürften lediglich die Spitze eines Eisbergs sein.

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Manche von Euch werden nun sagen: Das ist nichts Neues; das hat es schon immer gegeben; das hat mit dem Einfluss der politischen Parteien auf den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu tun. Ja, damit habt Ihr Recht. Der Einfluss der politischen Parteien ist einer der grundlegenden Fehler in der derzeitigen Konstruktion des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.

Das erklärt noch nicht, warum der öffentlich-rechtliche Rundfunk seit mehr als zwei Jahren nur noch die Meinung der Regierung verkündet, anstatt sie kritisch zu begleiten und auch abweichende Meinungen zu Wort kommen zu lassen. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk wird seinem in unserer Verfassung verankerten Auftrag nicht mehr gerecht, seitdem 2019 die „Trusted News Initiative“ gegründet worden ist mit dem Ziel, sogenannte Falsch-Informationen zu unterdrücken. Die „Trusted News Initiative“ ist ein Zusammenschluss großer internationaler Nachrichten-Agenturen, internationaler Zeitungen, fast aller großen Tech-Konzerne und der Europäischen Rundfunkunion, zu der auch ARD und ZDF gehören. Ihr könnt das auf der Webseite der BBC nachlesen.

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Diejenigen von Euch, die nun sagen, dass es gut ist, wenn falsche Informationen unterdrückt werden, haben ein anderes Verständnis von Journalismus als ich. Meine Worte richten sich an diejenigen unter Euch, die sich nicht diktieren lassen wollen und lieber selbst herausfinden, was richtig oder falsch ist. Diese Kolleginnen und Kollegen frage ich: Wie lange wollt Ihr es noch mitverantworten, dass Menschen ausgegrenzt oder ignoriert werden, als asozial beschimpft, als Spinner herabgewürdigt, als Falscher geframt oder als Nazis diffamiert? – Nur weil sie eine Meinung vertreten, die nicht zum offiziellen Narrativ passt. Könnt Ihr immer noch ruhig schlafen, obwohl Euer Verhalten dazu beiträgt, dass dies in Deutschland tagtäglich vielfach geschieht? –

SWR_Suedwestrundfunk_Landesrundfunkanstalt_Kai_Gniffke_oeffentlich_rechtlicher_Rundfunk_Martin_Ruthenberg_Ole_Skambraks_Medienverkommenheit_Kritisches-NetzwerkIch konnte es im Herbst des vergangenen Jahres endgültig nicht mehr. Damals habe ich aufgehört, für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in seiner heutigen Form zu arbeiten. Stattdessen setze ich mich für einen neuen, am Gemeinwohl orientierten öffentlich-rechtlichen Rundfunk ein. Der SWR hat mir deswegen inzwischen zwei Abmahnungen geschickt. Ja, es kann gut sein, dass mir nach dem 14. Juli fristlos gekündigt wird. An diesem Tag versammeln sich viele Menschen, die einen unabhängigen Rundfunk wollen, der die Vielfalt der Meinungen in unserer Gesellschaft widerspiegelt, vor einem Funkhaus in Ihrer Nähe, um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Form einer Mahnwache an ihren in unserer Verfassung verankerten Auftrag zu erinnern.

Diejenigen Kolleginnen und Kollegen, die wie ich den Spagat zwischen Auftrag und Wirklichkeit nicht länger ertragen wollen, rufe ich auf, sich mit allen Gleichgesinnten zu verbinden über die Webseite meinungsvielfalt.jetzt

Audio: https://www.youtube.com/watch?v=Hesnefhxt0Y
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Ergänzung von Helmut Schnug (transkribierte Textauszüge):

Die langjährige ARD-Moderatorin und Tagesschausprecherin Eva Herman berichtet aus ihrer Erfahrung als Moderatorin einer Talkshow:

„[..] Natürlich gibt es meist eine gewünschte Zielrichtung von Seiten der Chefredaktion, welche der Moderator genau kennen muss und die - inzwischen ist das keine Überraschung mehr - nicht selten mit der Regierungspolitik übereinpassen soll. [..] Eventuell wird es einen einzigen Gast in der Runde geben, der anderer Ansicht ist, unser Quotenquerdenker, der übrigens seine regierungskritischen Gedanken dann in einer Talkshow auch äußern darf, aber nur in einem gewissen Rahmen, versteht sich.

Zu viel, zu oft, schon gar nicht zu lange sollte er auf keinen Fall reden. Und um das zu verhindern, gibt es ein gutes Mittel: Man unterbricht ihn, mitten im Satz, immer wieder. Dass das nicht immer alleine der Moderator tun kann, versteht sich von selbst. Also wird im Vorfeld bei der übrigen Gästeauswahl genau achtgegeben, wer dafür infrage kommt.

Konditionierung-Manipulation-Beeinflussung-Gehirnwaesche-Nutzmenschhaltung-Nudging-Gehirnpolitik-UnterordnungAus tiefster Überzeugung werden diese Leute dann alles geben, was von ihnen erwartet wird. Sie erweisen sich als dankbare Erfüllungsgehilfen. Schließlich wollen sie auch später wieder in Talkshows eingeladen werden. Es braucht gar keine Absprache. Sie tun, was erwartet wird von ganz alleine. Wer hier zuverlässig mitarbeitet, ist doch immer wieder dabei. Ihre Gesichter sind uns in Deutschland gut bekannt. Tagsüber oft im Parlament, abends immer wieder im Studio.

Nun ist es natürlich auch Fakt, dass der Moderator oder die Moderatorin in aller Regel im Vorfeld, in den sogenannten Redaktionssitzungen, von den Redakteuren gebrieft wird und zwar darüber, was in der Runde am Ende herauskommen soll. Dazu gehört zuweilen auch, den querdenkenden Gast kollektiv auflaufen zu lassen und ihn solange niederzumachen, bis er kaum noch schnaufen kann. Es soll sogar Fälle gegeben haben, wo die politisch-korrekte Überzahl der Talkgäste im Vorfeld explizit darüber informiert und eingeweiht wurde, damit das gewünschte Redaktionsziel auch wirklich erreicht werden konnte - nur eben nicht der Querdenker selbst. [..]

Da war jetzt noch die Frage offen, ob die Moderatoren gehirngewaschen sind oder regelmäßig Geheimschulungen durchlaufen müssen. Also so kann man das, glaube ich, nicht sagen. [..] Es ist eigentlich viel schlimmer. Kein Sender, der hochbezahlte Moderatoren beschäftigt, braucht heute einen Geheimplan. Denn diese Leute funktionieren von ganz alleine. Es läuft für das System alles wie von selbst.

Der Verstand der meisten Moderatoren, Journalisten, Korrespondenten oder so ist heutzutage politisch korrekt derart geprägt, stark ausgeprägt, dass sie alles selber glauben, was ihnen das System vorgibt und was sie dann selber von sich geben. Dazu gehören z. B. die Geschichten vom bösen Russen, vom gefährlichen Assad, von Frau Merkels toller Flüchtlingspolitik oder von Georg W. Bushs steiler 9/11-These. Sie haben das alles systemkonform derart verinnerlicht, dass sie selbst fest daran glauben. Ganz ehrlich, sie halten das alles für real und richtig. Und das ist natürlich auch die Grundvoraussetzung für die hochbezahlten Jobs.

Diese Leute, die das Mikrofon in der Hand haben, um andere Menschen mit unliebsamer Meinung vor die Kamera zu zerren, um sie im Angesicht der Öffentlichkeit nach Strich und Faden fertig zu machen, die brauchen keinen Geheimplan, sie sind der Geheimplan - wenn man diese Vokabel überhaupt benutzen will. Und die Wenigsten wissen es dabei. Eigentlich furchtbar traurig - oder?

In ständiger Empörungsbereitschaft kennen diese Leute alle Trigger, die in einer Fernsehsendung fallen müssen, um das Gegenüber politisch korrekt an die Wand zu nageln. [..] Moderatoren wie Journalisten halten sich daran. Sie wollen schließlich weiter am Trog sitzen und fressen. Wer beißt schon in die Hand die ihn füttert. Gezwungen wird übrigens niemand dazu, dass zu erfüllen was erwartet wird. Denn jeder einzelne Mitarbeiter dieses Systems hat jederzeit die Freiheit, die Ausgangstüre zu benutzen, wenn er nachts nicht mehr einschlafen kann oder der Blick in den Spiegel morgens zur Tortur wird. [..]“ (Quelle: Video, September 2017).

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Der Medien-Navigator 2022: Wie sind deutschsprachige Medien politisch und geopolitisch positioniert? Für den Medien-Navi­gator 2022 wurden insgesamt 80 verschiedene Publikationen untersucht. (Aktualisiert: Januar 2022). Grafik: © SWISS PROPAGANDA RESEARCH. (Grafik bitte anklicken. Die neu erscheinende Grafik dann bitte noch ein 2. Mal zur Großansicht und besserer Lesbarkeit anklicken!!)

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► Quelle: Der Artikel wurde am 26. Juli 2022 unter dem Titel »SWR-Redakteur wirft öffentl.-rechtl. Sendern Einseitigkeit und Regierungs-Propaganda vor« erstveröffentlicht auf Herbert Ludwigs privaten und ebenfalls nicht kommerziellen Blog FASSADENKRATZER - Blicke hinter die Oberfläche des Zeitgeschehens und zugleich eines der besten deutschsprachigen Alternativmedien. >> ARTIKEL.

ACHTUNG: Die gelegentliche Artikelübernahme von Artikeln auf Kritisches Netzwerk wurde vom Rechteinhaber Herbert Ludwig per Mail vom 27. Dez. 2018 autorisiert. Herzlichen Dank dafür! Die Bilder im Artikel sind nicht Bestandteil des Originalartikels und wurden von KN-ADMIN Helmut Schnug eingefügt. Für sie gelten ggf. andere Lizenzen, s.u.. Grünfärbung von Zitaten im Artikel und einige zusätzliche Verlinkungen wurden ebenfalls von H.S. als Anreicherung gesetzt, ebenso die Komposition der Haupt- und Unterüberschriften verändert.

Über HERBERT LUDWIG:

Nach kaufmännischer Lehre Studium und Ausbildung zum Rechtspfleger, 4 Jahre Tätigkeit an hessischen Amtsgerichten. Danach Studium an der Pädagogischen Hochschule Reutlingen mit den Schwerpunkten Erziehungswissenschaften, Philosophie, Geschichte, Deutsch, sowie Waldorfpädagogik am Waldorflehrer-Seminar Stuttgart. 27 Jahre Lehrer an einer Freien Waldorfschule.

Über Ludwigs Blog FASSADENKRATZER:

In allem, was ist und geschieht, muss man die Oberfläche vom Inhalt, den Schein von der Wirklichkeit unterscheiden. Die Verlautbarungen der Politiker, der verschiedenen gesellschaftlichen Interessengruppen, die Meldungen und Kommentare der Medien, kurz: die veröffentlichte Meinung, die als öffentliche Meinung ausgegeben wird und Meinung und Bewusstsein der Menschen prägt, sind vielfach nur die Oberfläche dessen, was in Wahrheit vorgeht.

Man muss an der Fassade kratzen, um hinter die Oberfläche zu kommen und zu dem vorzudringen, was wirklich geschieht. Aber wer hat dazu immer die Zeit und die Möglichkeit? Auch wir nicht. Doch wir wollen nicht resignieren und nach unseren Kräften die eine oder andere grundlegende Sache unter die Lupe nehmen, in der Hoffnung, dass unsere Leser zu eigenem genauerem Hinsehen angeregt werden. (-Herbert Ludwig)


► Bild- und Grafikquellen:

1. Mediale Vernichtungsmaschine: ARD, ZDF + Deutschlandfunk (DLF) sowie nahezu alle Leitmedien im Print- und Webbereich erweisen sich zunehmend als mediale Hirnverschmutzung. Sie blasen in das gleiche Horn und haben sich in toto disqualifiziert. Erschreckend ist, dass sie momentan eine Macht ausüben, die die Politik vor sich herzutreiben in der Lage ist. Besonders effizient ist der politisch-medial-pharmaindustrielle Hirnverschmutzungskomplex. Illustration OHNE Textinlet: Conmongt / Christian Dorn, Gütersloh. Quelle: Pixabay. Alle Pixabay-Inhalte dürfen kostenlos für kommerzielle und nicht-kommerzielle Anwendungen, genutzt werden - gedruckt und digital. Eine Genehmigung muß weder vom Bildautor noch von Pixabay eingeholt werden. Auch eine Quellenangabe ist nicht erforderlich. Pixabay-Inhalte dürfen verändert werden. Pixabay Lizenz. >> Illustration. Textinlet von Helmut Schnug eingearbeitet.

2. Nutzer der öffentlich-rechtlichen Medien (ARD, ZDF, Deutschlandradio) als Flaschenhälse (tumbe Masse) dargestellt. Leitmedien = Gleichschaltung und Konditionierung der Massen durch Desinformation, Faktenverdrehen, Neusprech, Wording etc.. Nachrichten werden massentauglich aufbereitet, dabei häufig die Grundsätze journalistischer Sorgfalt missachtet, um als gehaltsabhängiger Medienkasper (Systemhure, presstitute, willfähriger Steigbügelhalter) auch weiter entlohnt zu werden. Die sog. Pressefreiheit wird weiter unterminiert. Grafik OHNE Inlet: JakkIced / Carlos Cañizares, Madrid/España. Quelle: Pixabay. Alle Pixabay-Inhalte dürfen kostenlos für kommerzielle und nicht-kommerzielle Anwendungen, genutzt werden - gedruckt und digital. Eine Genehmigung muß weder vom Bildautor noch von Pixabay eingeholt werden. Eine Quellenangabe ist nicht erforderlich. Pixabay-Inhalte dürfen verändert werden. Pixabay Lizenz. >> Grafik. Bildbearbeitung: Wifried Kahrs (WiKa).

3. ARD Schweinejournalismus: Der Einfluss der politischen Parteien ist einer der grundlegenden Fehler in der derzeitigen Konstruktion des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Foto: aitoff / Andrew Martin. Quelle: Pixabay. Alle Pixabay-Inhalte dürfen kostenlos für kommerzielle und nicht-kommerzielle Anwendungen, genutzt werden - gedruckt und digital. Eine Genehmigung muß weder vom Bildautor noch von Pixabay eingeholt werden. Eine Quellenangabe ist nicht erforderlich. Pixabay-Inhalte dürfen verändert werden. Pixabay Lizenz. >> Foto. Textinlet eingearbeitet von Wilfried Kahrs (QPress.de) nach einer Idee von Helmut Schnug.

4. Der Südwestrundfunk (SWR) ist eine Landesrundfunkanstalt für die Länder Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Der SWR entstand 1998 als Fusion aus Süddeutschem Rundfunk und Südwestfunk. Er hat drei Hauptstandorte: Baden-Baden, Mainz und Stuttgart, wobei letzterer als Verwaltungssitz dient. Er ist nach dem WDR die zweitgrößte Rundfunkanstalt der ARD und eine Anstalt des öffentlichen Rechts. Foto: Nicolas Nova. Quelle: Flickr. Die Datei ist mit der CC-Lizenz Namensnennung-Nicht kommerziell 2.0 Generic (CC BY-NC 2.0) lizenziert.

5. Gezielte Meinungsmanipulation: Während sich das erfahrungsgestützte Vorurteil jeglicher regulatorischen Einwirkung verschließt, kann das „nur kommunizierte“ Vorurteil ganz gezielt geschaffen und in der Bevölkerung verankert werden, so lange das Vertrauen in die Kommunikationsquelle bzw. den Verbreitungskanal hoch ist. Grafikquelle: Bildschirmfoto eines inzwischen gelöschten Musikvideos mit dem Songtitel »Medien-Huren«. Band: Uncore United (aus Weimar). Album: »Eure Wahrheit ist gelogen« (2015). Diese Grafik findet sich auch in animierter Version im YT-Video Dark Piano - OCD.

6. Der Medien-Navigator 2022: Wie sind deutschsprachige Medien politisch und geopolitisch positioniert? Für den Medien-Navi­gator 2022 wurden insgesamt 80 verschiedene Publikationen untersucht. (Aktualisiert: 2022). Grafik: SWISS PROPAGANDA RESEARCH. >> https://swprs.org/ >> Themenseite "MEDIEN IN DEUTSCHLAND" mit Grafik, Quellenangaben, Hinweis zur Interpretation und Aktualisierungen. >> Medien-Navigator. ACHTUNG: Die Verwendung dieser Grafik im Kritischen Netzwerk dient nur zu dokumentarischen Zwecken, die Rechte daran verbleiben allein bei SWISS PROPAGANDA RESEARCH!

Erläuterungen

Wie wurden die Medien klassifiziert? Die Einteilung erfolgte anhand einer Inhalts- und Netzwerk-Analyse der jeweiligen Publikationen. Für die Auswertung wurden insgesamt über 5000 Beiträge im Zeitraum zwischen 2018 und 2022 berücksichtigt.

Was bedeutet “NATO-konform”? Je NATO-konformer einer Medium, desto eher übernimmt es zu geopolitisch relevanten Themen und Ereignissen (Kriege, Konflikte, Terrorismus, weltpolitische Akteure, Zeitgeschichte, etc.) die transatlantische Darstellung oder Interpretation.

Was bedeutet “egalitär” und “konservativ”? Egalitäre Positionen betonen die Gleichheit aller Menschen (bzgl. Klassen, Ethnien, Sexualität, etc.). Konservative Positionen betonen traditionelle Werte und Strukturen (ökonomisch, gesellschaftlich, national, etc.).

Warum sind auch einige klassisch “linke” Medien als NATO-konform eingestuft? Der Navigator unterscheidet zwischen der politischen und der geopolitischen Ausrichtung. Ein Medium kann durchaus innen- und sozialpolitisch egalitäre Positionen vertreten, geopolitisch jedoch weitgehend NATO-konform berichten (z.B. “humanitäre” Militärinterventionen befürworten).

Was ist das Besondere an den Medien in der rechten Spalte des Navigators? Hierbei handelt es sich um deutschsprachige Ausgaben internationaler NATO-kritischer Medien.

Swiss Propaganda Research ist ein Forschungs- und Informations­­projekt zu geo­po­li­tischer Pro­pa­ganda. Sämtliche Studien und Beiträge wurden von einer politisch und publi­zistisch unab­hängigen Forschungs­gruppe ohne Beauftragung oder Fremdfinanzierung er­stellt.

Das Forschungsprojekt wurde 2016 lanciert und zählt inzwischen zu den bekanntesten Publikationen auf diesem Gebiet. Unsere Beiträge wurden in diverse Sprachen übersetzt, in mehreren Sachbüchern zitiert, sowie in zahlreichen Vorträgen verwendet (siehe Medienspiegel, Übersetzungen und Leserbriefe).

Die Mitglieder der Forschungsgruppe möchten persönliche Diffa­mie­rungen und berufliche Sanktionen vermeiden und haben sich deshalb entschieden, nicht namentlich aufzutreten. Wir bitten um Verständnis und sind zuversichtlich, dass die präsen­tierten Infor­ma­tionen für sich selbst sprechen können.

Grafik: SWISS PROPAGANDA RESEARCH. >> https://swprs.org/ .