Entwicklungspsychologe Piaget: Die Theorie der Kognitiven Entwicklung

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Entwicklungspsychologe Piaget: Die Theorie der Kognitiven Entwicklung
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Entwicklungspsychologe Piaget:

Die Theorie der Kognitiven Entwicklung

Über die Natur und Entwicklung menschlicher Intelligenz.

von Jonas Koblin / Sproutschools - Sprouts Deutschland [1]

Jean-Piaget-Entwicklungspsychologie-Kindesentwicklung-Persoenlichkeitsentwicklung-Kritisches-Netzwerk-Kognitive-Entwicklung-sensomotorische-Intelligenz-Denken-ErkenntnisVorbemerkung v. Helmut Schnug: Jean Piaget (* 9. August 1896 in Neuchâtel; † 16. September 1980 in Genf) war ein Schweizer Biologe und Pionier der kognitiven Entwicklungspsychologie sowie Begründer der genetischen Epistemologie. Letzteres war eines der großen im 20. Jahrhundert entwickelten Forschungsprogramme zur Verwissenschaftlichung der traditionell als Teil der Philosophie angesehenen Erkenntnistheorie bzw., im französischen Kontext, Epistemologie. «Genetisch» ist dabei im Sinne von «die Genese (Entstehungsgeschichte, Entwicklung) betreffend» zu verstehen (und damit meist nicht im Sinne von «erblich programmiert» oder «die erbliche Information betreffend»).

Die Theorie der kognitiven Entwicklung nach dem Entwicklungspsychologen Piaget ist eine umfassende Theorie über die Natur und Entwicklung menschlicher Intelligenz. Die Theorie befasst sich mit der Natur von Wissen und Erkenntnis, mit deren Erwerb, Konstruktion und Gebrauch. Piagets Theorie ist hauptsächlich als Theorie kognitiver Entwicklungsstufen bekannt.

Piaget glaubte, dass Kinder nicht wie ‚kleine Erwachsene‘ seien, die nur über weniger Wissen verfügten – Kinder dächten und sprächen grundsätzlich anders. Da Piaget davon ausging, dass Kinder über große kognitive Fähigkeiten verfügen, entwickelte er vier verschiedene Stufen der kognitiven Entwicklung, die er in Tests untersuchte. Es gelang ihm, die verschiedenen untersuchten Altersgruppen diesen vier Entwicklungsstufen zuzuordnen. Für jede Stufe beschrieb Piaget die jeweilige Entwicklung der kognitiven Fähigkeiten der Kinder. Mehr über die Person Piaget HIER und seine Theorie HIER.

► Textskript aus dem Video:

Piagets Theorie besagt, dass wir 4 Stufen der kognitiven Entwicklung durchleben müssen:

1. die sensomotorische Stufe

2. die präoperationale Stufe

3. die konkret-opelrationale Stufe

4. die formal-operationale Stufe.

Erst wenn wir alle Stadien durchlaufen haben, die vom ​​Alter her variieren können, können wir die volle menschliche Intelligenz erreichen.

► 1. Die sensomotorische Stufe im Alter von 0-2 Jahren

Laufenlernen-Laufen-lernen-Baby-Kleinkind-Sitzen-Krabbeln-Kinder-Balance-Koerpergefuehl-Kritisches-Netzwerk-erste-Schritte-Motorik-Bewegungsentwicklung-Bewegungsdrang Im sensomotorischen Stadium, von der Geburt bis zum 2. Lebensjahr, entwickeln wir durch Erleben und Bewegung unsere fünf Sinne: Unser Gehirn möchte so viel wie möglich sehen, hören, riechen, schmecken und berühren. Zuerst beginnen wir mit einfachen Reflexen und schon bald entwickeln wir unsere ersten Gewohnheiten. Im Alter von vier Monaten werden uns die Dinge jenseits unseres eigenen Körpers bewusst, und wenn wir älter werden, lernen wir, Dinge absichtlich zu tun.

Ein wichtiger Meilenstein ist die Entwicklung eines funktionierenden Gedächtnisses oder, wie es Piaget ausdrückt, die Entwicklung der Objektpermanenz. Vorher kann unsere Mutter einen Teddy zeigen und dann verstecken, und wir würden denken, dass er weg ist. Danach verstehen wir, dass Objekte weiter existieren, auch wenn wir sie nicht sehen können.

Wir fangen an, neugierig auf alles zu sein. Wir wollen Blumen riechen, Essen kosten, Geräusche hören und mit Fremden sprechen. Um mehr zu erkunden, bewegen wir uns. Wir lernen krabbeln, stehen, gehen und sogar rennen. Diese erhöhte körperliche Mobilität führt folglich zu einer erhöhten kognitiven Entwicklung. Aber wir bleiben egozentrisch, das heißt, wir können die Welt nur aus unserer eigenen Sicht wahrnehmen.

► 2. Die präoperationale Stufe, 2-7 Jahre

Unser Denken wird hauptsächlich durch symbolische Funktionen und intuitive Gedanken geprägt. Wir haben viele Fantasien und glauben, dass Objekte lebendig sind. Da wir keine spezifischen kognitiven Operationen anwenden können, hat Piaget diese Stufe 'voroperativ' genannt. Wir lernen zu sprechen und zu verstehen, dass Wörter, Bilder und Gesten Symbole für etwas anderes sind. Wenn wir unsere Familie zeichnen, geht es uns nicht darum, jede Person maßstabsgerecht zu zeichnen, sondern eher mit ihren symbolischen Bedeutungen zu zeichnen. Wir spielen gerne Rollenspiele, wodurch wir etwas neue Lernen können und viel lernen.

Mit vier Jahren werden die meisten von uns sehr neugierig und stellen viele Fragen - wir möchten alles wissen. Wir können es die Geburt eines primitiven Denkens nennen. Piaget nannte es die "intuitive" Phase. Denn wir erkennen, dass wir über ein enormes Wissen verfügen, wissen aber nicht, wie wir es erworben haben. Unser Denken in dieser Phase ist immer noch ziemlich egozentrisch. Wir glauben, dass andere die Welt so sehen wie wir und verstehen immer noch nicht, dass sie sie anders sehen.

Junge_Schildkroete_kindliche_Neugier_Neugierde_Erkundungsdrang_Explorationsverhalten_Lernprozess_Lernpsychologie_Wahrnehmung_Altersunterschied_Kritisches-Netzwerk

► 3. Die konkret-operationale Stufe, 7-11 Jahre

Schließlich entdecken wir die Logik und entwickeln konkrete kognitive Operationen, beispielsweise das Sortieren von Objekten in einer bestimmten Reihenfolge. Ein Beispiel dafür ist das induktive Denken: Wenn wir also sehen, dass jemand einen Keks isst, können wir eine Schlussfolgerung ziehen und dann verallgemeinern. Und wir bekommen jetzt das Konzept der "Erhaltung". Wir verstehen, wenn wir Orangensaft aus einem normalen Glas in ein höheres Glas gießen, bleibt die Menge gleich. Unsere jüngere Schwester wird das größere Glas wählen und glaubt, dass sie mehr bekommt. Nach derselben Logik können wir erst jetzt verstehen: wenn 3 + 5 = 8 ergibt, dann muss 8-3 gleich 5 sein.

Unser Gehirn lernt, unsere Gedanken neu zu ordnen, zu klassifizieren und konkrete operationale Denkstrukturen zu bauen. Zum Beispiel wissen wir jetzt, dass wir eine Aktion durch das Gegenteil rückgängig machen können. [oder auch nicht! H.S.] Begeistert von unseren neuen mentalen Fähigkeiten setzen wir sie in Gesprächen, Aktivitäten, beim Schreibenlernen und in der Schule ein. Dadurch lernen wir uns besser kennen. Wir beginnen zu verstehen, dass unsere Gedanken und Gefühle einzigartig sind und nicht notwendigerweise die der anderen sind. Das heißt, wir lernen, uns in die Lage eines Anderen zu versetzen.

Zuneigung_Einfuehlungsvermoegen_Gefuehle_Empathie_Empfindungen_Emotionen_Kindesentwicklung_Selbstbewusstsein_Sozialisation_Teenager_Pubertaet_Kritisches-Netzwerk

► 4. Die formal-operationale Stufe, ab 12 Jahre

Sobald wir Teenager werden, werden wir formal einsatzbereit. Wir haben jetzt die Fähigkeit, „rationaler über abstrakte Konzepte und hypothetische Ereignisse nachzudenken“. Unsere fortgeschrittenen kognitiven Fähigkeiten ermöglichen es uns, abstrakte Konzepte wie Erfolg und Misserfolg, Liebe und Hass zu verstehen. Wir entwickeln ein tieferes Verständnis unserer eigenen Identität und unserer Moral. Wir glauben jetzt auch, dass wir verstehen, warum sich Menschen so verhalten, wie sie sich verhalten, und können dadurch mitfühlender werden.

Unser Gehirn kann nun deduktiv denken, was bedeutet, dass wir zwei Aussagen vergleichen und eine logische Verallgemeinerung treffen können. Unsere neuen mentalen Fähigkeiten ermöglichen es uns, unser Leben systematisch zu planen und Prioritäten zu setzen. Und wir können Annahmen über Ereignisse treffen, die keinen notwendigen Bezug zur Realität haben.

Wir können jetzt auch philosophieren und einfach nur über das Denken nachdenken. Unser neuer Sinn für unsere Identität schafft jetzt auch egozentrische Gedanken, und manche sehen ein imaginäres Publikum, das sie ständig beobachtet.

Denken_Nachdenken_Kinder_kindliches_egozentristisches_Denken_Nachdenklichkeit_Philosophieren_formal_operationale Stufe_Denkstrukturen_Gedanken_Kritisches-Netzwerk

Piaget glaubte an lebenslanges Lernen, bestand jedoch darauf, dass die formal-operationale Phase die letzte Phase unserer kognitiven Entwicklung ist.

Jean Piagets erste Interessen waren Tiere und er veröffentlichte 1907, als er gerade 11 Jahre alt war, seine erste wissenschaftliche Arbeit über Albino-Spatzen. 1920 begann er mit standardisierten Intelligenztests zu arbeiten. Er erkannte, dass jüngere Kinder immer wieder Fehler machen, die ältere Kinder nicht machen. Er kam zu dem Schluss, dass sie anders denken müssen und verbrachte den Rest seines Lebens damit, die intellektuelle Entwicklung von Kindern zu studieren.

Lernen durch Ausprobieren.

Lernen durch Scheitern.

Lernen durch Handeln.

  Piaget's Theorie der Kognitiven Entwicklung

[1] Über Sprouts: Wir erstellen Cartoons für Schüler und Studenten auf der ganzen Welt. Wir wollen eine Welt schaffen, in der Lehrer und Schüler freien Zugang zu Materialien haben. Materialien, die Ansprechende und leicht verständliche Materialien, die nach hohem akademischen Standard entwickelt wurden. Die Sprouts-Videos werden von einem Team aus Freiberuflern und Freiwilligen produziert, die eine große Leidenschaft für die Verbesserung der Bildung teilen. Derzeit kann noch keiner von uns dies hauptberuflich tun, aber wir sind zuversichtlich, dass sich dies bald ändert. >> KANAL TEASER. >> Webseite (engl.) >> https://sproutsschools.com/ .

► Lesetipps:

Jean Piaget: »Das Wachsen des logischen Denkens von der Kindheit bis zur Pubertät«, Klett Verlag (1958).

Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer | Norbert Herschkowitz: »Wie Kinder denken lernen. Die kognitive Entwicklung vom 1. bis zum 12. Lebensjahr.« Hardcover, 160 Seiten, Erschienen: April 2019, ISBN: 978-3-7474-0002-9, Preis 16,99 € >> mvgverlag.

Animismus bezeichnet nach Jean Piaget und Hans Zulliger in der Psychologie das Phänomen, bei dem Personen annehmen, dass unbelebte Dinge lebendig sind und ihnen menschliche Eigenschaften zuschreiben. Kinder vertreten diese Denkweise im sogenannten präoperationalen Stadium, das sich vom zweiten bis zum siebten Lebensjahr erstreckt. Für Rolf Oerter ist der Animismus ein Merkmal des kindlichen egozentrischen Denkens.

In der Entwicklungspsychologie nach Jean Piaget ist Animismus ein Aspekt der Entwicklung der Intelligenz von der Geburt bis zum Erstspracherwerb. In seinem 1958 erschienenen Grundlagenwerk legt Piaget dar, dass die Entwicklung der Logik des Kindes bestimmten vorgegebenen Gesetzmäßigkeiten und Abläufen folgt. Seine Theorie des „genetischen Lernens“, die „struktur-genetische“ Theorie, beschäftigt sich mit der Erklärung der kognitiven Entwicklung von Kindern. Im Mittelpunkt steht dabei die Interaktion eines Kindes mit seiner Umwelt. >> weiterlesen.

Assimilation (französisch assimilation ‚Angleichung‘) bedeutet in der Lern- und Entwicklungspsychologie (vor allem nach Jean Piaget) die Integration von Neuem in bestehende mentale Strukturen. Dies kann bedeuten, dass Kinder (aber auch andere Personen) eingehende Informationen in bereits verstandene Konzepte einfügen.

Assimilation ist nach Piaget eine von zwei Arten der kognitiven Anpassung und dient dem Aufbau stabiler Wissensstrukturen (Äquilibration). Ergänzt wird die Assimilation durch den Prozess der Akkommodation, der Anpassung bestehender Wissensstrukturen als Reaktion auf neue Erfahrungen. >> weiter.


ACHTUNG: Die Bilder im Artikel sind nicht Bestandteil des Originalartikels und wurden von KN-ADMIN Helmut Schnug eingefügt. Für sie gelten ggf. andere Lizenzen, s.u.. Grünfärbung von Zitaten im Artikel und einige zusätzliche Verlinkungen wurden ebenfalls von H.S. als Anreicherung gesetzt, ebenso die Komposition der Haupt- und Unterüberschriften verändert.

► Bild- und Grafikquellen:

Neugeborenes-Baby-Saeugling-Leihmutter-Leihmutterschaft-Kinderhandel-Kinderrechte-Kinderarmut-BioTexCom-kuenstliche-Befruchtung-Kritisches-Netzwerk-Babyskandal1. Jean William Fritz Piaget (* 9. August 1896 in Neuchâtel; † 16. September 1980 in Genf) war ein Schweizer Biologe und Pionier der kognitiven Entwicklungspsychologie sowie Begründer der genetischen Epistemologie. Foto: Netzfund, Urheber nicht eindeutig ermittelbar.

2. Laufen lernen: Die ersten freien Schritte. Heiß ersehnt und von allen bejubelt: Babys erste freie Schritte. Unermüdlich üben die Kleinen, bis sie sich auf zwei Beinen fortbewegen können. Die Bewegungsentwicklung vom Liegen, Sitzen, Knie beugen, Greifen, Hochziehen, Stehen, Hinfallen, erste Schritte, unzählige Male Hinfallen, Laufen . . ist faszinierend zu beobachten. Babys unbeholfener, urkomischer Bewegungsdrang löst bei Erwachsenen so manchen Lacher und Freude aus.

Foto: Nafra / Nikolett Afra, Miskolc/Magyarország (Ungarn). Quelle: Pixabay. Alle Pixabay-Inhalte dürfen kostenlos für kommerzielle und nicht-kommerzielle Anwendungen, genutzt werden - gedruckt und digital. Eine Genehmigung muß weder vom Bildautor noch von Pixabay eingeholt werden. Auch eine Quellenangabe ist nicht erforderlich. Pixabay-Inhalte dürfen verändert werden. Pixabay Lizenz. >> Foto.

3. Neugieriger kleiner Junge und alte Landschildkröte (Erkundungsdrang, Explorationsverhalten, Lernen heißt aufmerksam hinsehen): »Wenn man einem Kind etwas beibringt, nimmt man ihm für immer die Möglichkeit, es selbst zu entdecken.« / »When you teach a child something you take away forever his chance of discovery it for himself.« (-Jean Piaget). Foto (ohne Text): Mojpe / Mojca, Vantaa/Finland. Quelle: Pixabay. Alle Pixabay-Inhalte dürfen kostenlos für kommerzielle und nicht-kommerzielle Anwendungen, genutzt werden - gedruckt und digital. Eine Genehmigung muß weder vom Bildautor noch von Pixabay eingeholt werden. Auch eine Quellenangabe ist nicht erforderlich. Pixabay-Inhalte dürfen verändert werden. Pixabay Lizenz. >> Foto. Inlet v. H.S. eingearbeitet.

4. Bruder und Schwester: Kinder entwickeln ein tieferes Verständnis für die eigene Identität und die Moral. Sie beginnen zu verstehen, warum sich Menschen so verhalten, wie sie sich verhalten, und können dadurch mitfühlender werden. Foto: AdinaVoicu / Adina Voicu, Oltenita/Romania. Quelle: Pixabay. Alle Pixabay-Inhalte dürfen kostenlos für kommerzielle und nicht-kommerzielle Anwendungen, genutzt werden - gedruckt und digital. Eine Genehmigung muß weder vom Bildautor noch von Pixabay eingeholt werden. Auch eine Quellenangabe ist nicht erforderlich. Pixabay-Inhalte dürfen verändert werden. Pixabay Lizenz. >> Foto.

5. Nachdenken über das Denken und auch auch philosophieren können Kinder ab etwa 12 Jahren. Foto: freepik. (detaillierter Urhebername nicht benannt!). Quelle: freepik >> https://de.freepik.com/ . Freepik-Lizenz: Die Lizenz erlaubt es Ihnen, die als kostenlos markierten Inhalte für persönliche Projekte und auch den kommerziellen Gebrauch in digitalen oder gedruckten Medien zu nutzen. Erlaubt ist eine unbegrenzte Zahl von Nutzungen, unbefristet von überall auf der Welt. Modifizierungen und abgeleitete Werke sind erlaubt. Eine Namensnennung des Urhebers (freepik) und der Quelle (Freepik.com) ist erforderlich. >> Foto.

6. Neugeborenes: Durch die Corona-Krise wurde bekannt, dass die Leihmutterschaft, die in den meisten europäischen Ländern verboten ist, in der Ukraine aber erlaubt ist, zu einem für ukrainische Vermittlerfirmen profitablen Geschäftszweig geworden ist. Verschiedene westliche Fernsehkanäle zeigten in der Hochphase der Corona-Krise Videos aus einem Hotel in Kiew, wo über 100 von ukrainischen Leihmüttern ausgetragene Babys auf Abholung durch ihre Eltern warten, die aber wegen Hygiene-Bestimmungen nicht in die Ukraine reisen konnten.

Man bestellt ein Kind zum Beispiel in der Ukraine oder in Übersee. Es werden Wunschpräferenzen vertraglich festgelegt oder das Herstellungsmaterial (Kind) wird nach Katalog ausgesucht. Man bezahlt es und holt es nach Fertigstellung ab. Leihmutterschaft avanciert damit zum modernen Menschenhandel unserer Zeit. Auch wenn die leibliche Mutter für die gelieferte Ware (Kind) bezahlt wird, bleibt es Ausbeutung. Kinderrechte gibt es nur auf dem Papier. 

Foto: user-ID 84264. Quelle: Pixabay. Alle Pixabay-Inhalte dürfen kostenlos für kommerzielle und nicht-kommerzielle Anwendungen, genutzt werden - gedruckt und digital. Eine Genehmigung muß weder vom Bildautor noch von Pixabay eingeholt werden. Eine Quellenangabe ist nicht erforderlich. Pixabay-Inhalte dürfen verändert werden. Pixabay Lizenz. >> Foto.