Was Wähler wirklich wollen würden

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Helmut S. - ADMIN
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Was Wähler wirklich wollen würden
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Was Wähler wirklich wollen würden

Es ist relativ einfach, auszudrücken, was man nicht will.

von Egon W. Kreutzer, Elsendorf

Wie schwierig es hingegen ist, klar und deutlich zu formulieren, was man will, erkennt man erst, wenn man sich ernsthaft damit befasst. Denn zwischen der Realität und dem Gewollten klafft ein scheinbar unüberwindlicher Graben, gefüllt mit einem ekelhaften Gemenge aus längst festgeklopften, gegenteiligen gesetzlichen Regelungen und nicht revidierbaren vertraglichen Vereinbarungen einerseits, sowie der lauten Empörung derjenigen, die jeden in ihrem Programm nicht vorgesehenen Wählerwunsch als Anschlag auf ihr vermeintlich alleinseligmachendes Lebenswerk betrachten.

STOP-TURN-BACK-politische-Sackgasse-Strategie-Politkasper-Politsumpf-Pseudodemokratie-Waehlerwille-Waehlerwunsch-Augiasstall-ausmisten-Kritisches-Netzwerk

Es ist schwierig, überhaupt noch ein lohnenswertes Ziel zu formulieren, weil der Karren so tief im Dreck steckt, dass die vernünftigen Ziele und die Umrisse des wünschenswerten Zustandes überhaupt nicht mehr in Sichtweite sind.

Es ist schwierig, weil jene Kräfte, die behaupten, man müsse den Karren nun mit aller Kraft weiter in den Dreck hineinschieben, jeden Versuch, den Karren rückwärts herauszuziehen, nach Kräften sabotieren und als rückschrittlich bezeichnen, weil ja, wenn man nur auf dem einmal eingeschlagenen Kurs bleibt, zwangsläufig irgendwann wieder fester Grund kommen müsse.

Sich die Frage zu stellen, was die bestmögliche Regierung, die man sich vorstellen kann, nach den Wahlen im Herbst bewerkstelligen könnte, ist zutiefst frustrierend. Gleichgültig an welche Politikfelder man denkt, welche Zielvorstellungen man anstrebt: Überall findet sich am Ende der Furche ein Igel, der triumphierend grinst und sagt: Ich bin schon da – und an mir kommst du nicht vorbei.

Igelhund-Schaeferigel-hedgehog-Coronamutation-Corona-Coronapsychose-Coronavariante-Kritisches-Netzwerk-Mutationsmutante-Deltavariante-Delta-Variante-Covid-SARS

► EU, EU-Parlament, EU-Kommission und EuGH

Was, zum Beispiel, könnte die beste denkbare Regierung tun, um sich den Pflichten der von Frans Timmermans frisch verkündeten neuen Klimaschutzagenda der EU noch zu entziehen? Über die Veränderung von Maßnahmen im Detail könne man noch reden, sagt er, aber nicht über das Ziel. Das Ziel lautet 55 Prozent. 55 Prozent weniger. Das wird Angela Merkel noch unterschreiben, auf ihre alten Tage im Amt. Und das Aus für Autos mit Verbrennungsmotoren ebenfalls.

Europaeische_Union_Europa_Bankenrettung_Neoliberalismus_Kritisches_Netzwerk_Sozialabbau_Austeritaetspolitik_SozialdarwinismusWiderstand seitens der nächsten deutschen Regierung? Die Kommission würde bitterböse Briefe schreiben, ein Vertragsverletzungsverfahren ankündigen, und, wenn sich bis dahin nichts bewegt, auch Klage vor dem EuGH gegen Deutschland anstrengen.

Der EuGH wiederum würde die Klage annehmen und im Sinne der Kommission entscheiden und Strafen im dreistelligen Milliardenbereich gegen Deutschland verhängen – und bei vermuteter Zahlungsunwilligkeit wäre es auch kein Kunststück, deutsche Guthaben bei der EZB schlicht und einfach auf das Konto der Kommission umzubuchen.

Was, zum Beispiel, könnte die beste denkbare Regierung tun, um sich aus der Schuldenunion wieder heraus zu kämpfen, um der Kommission die Aufnahme eigener Schulden wieder dauerhaft zu verwehren?

Was könnte sie tun, um sich aus den Verpflichtungen aus den Rettungsfonds und Stabilitätsmechanismen herauszuwinden?

Natürlich könnte sie vor den EuGH ziehen und die Einhaltung der Verträge von Maastricht einfordern. Doch der EuGH würde diese Klage in der Luft zerreißen und verkünden, alle Schritte der Kommission seien geeignet, den Prozess der europäischen Einigung zu unterstützen und zu stärken. Freispruch erster Klasse für die Kommission.

Das sind nur zwei Beispiele von vermutlich hunderttausenden von Fesseln, mit denen die EU ihren Mitgliedern jegliche Bewegungsfreiheit geraubt hat. Die Gurkenkrümmung und das Glühlampenverbot waren ja nur die ersten Anfänge. Jetzt ist jede Subvention die eine nationale Regierung an ein Unternehmen vergibt, jeder größere Auftrag, der nicht EU-weit ausgeschrieben wird, schon eine Angelegenheit, die im Zweifelsfall von der Kommission wieder gekippt werden kann.

eu_flag_no_europaeische_european_union_referendum_kritisches_netzwerk_brexit_entdemokratisierung_korruptes_corrupt_system_regime_bruessel_lobbyismus_martin_schulz.jpg Ich muss das nicht weiter und detaillierter ausführen. Muss gar nicht an die gemeinsame Impfstoffbestellung erinnern, auch nicht daran, dass sich die Sommerzeit einfach nicht mehr abschaffen lässt, obwohl sie niemand mehr will. Ich muss nicht daran erinnern, dass Deutschlands geplante Autobahnmaut nach einer Klage Österreichs vom EuGH zu Fall gebracht wurde, weil es ausländische Fahrzeughalter diskriminiere, weil die wirtschaftliche Last praktisch ausschließlich auf den Haltern und Fahrern von in anderen Mitgliedstaaten zugelassenen Fahrzeugen liegt, und damit laut Urteilsbegründung gegen EU-Recht verstößt.

Ich muss auch nicht daran erinnern, dass das Wohl und Wehe der deutschen Landwirte vollständig in den Händen Brüsseler Bürokraten liegt …

Deutschland hat bereits so viel von seiner Souveränität abgegeben, dass selbst die beste aller denkbaren Regierungen mit den besten Plänen und den besten Absichten für das deutsche Volk schon alleine an der EU jämmerlich scheitern würde.

Wen wundert es da noch, dass die Anstrengung, den Karren Deutschland rückwärts aus dem EU-Sumpf zu ziehen, von vielen als so gewaltig und damit als aussichtslos angesehen wird, dass sie sich lieber von den tiefen Strömungen des Sumpfes willenlos hin und her treiben lassen, als noch ernsthaft anpacken zu wollen.

Wenn es nur die EU und das EuGH wären.

► NATO

Der nächste dick und fett am Ende der Furche grinsende Igel ist die NATO.  

NATO-Angriffsbuendnis-war-crimes-criminals-nordatlantikpakt-north-atlantic-terror-treaty-organization-Kritisches-Netzwerk-Kriegsverbrecher-Kriegsverbrechen-Russophobia-russophobie Wollte die beste aller denkbaren Regierungen den Versuch unternehmen, die Bundeswehr so umzugestalten, dass sie tatsächlich in der Lage wäre, Deutschland zu verteidigen, wie es das Grundgesetz gebietet, und nichts sonst, wäre wohl der transatlantische Teufel los. Stattdessen haben wir eine bedingt einsatzfähige „schnelle Auslands-Einsatztruppe“. Verbunden mit der Verpflichtung, jährlich 2 % des BIP für das Militär auszugeben.

Aber wir verfügen über keine nennenswerten Fähigkeiten zur Landesverteidigung, obwohl, oder vielleicht gerade weil, der von der NATO angestrebte Krieg gegen Russland in weiten Teilen auf dem Schlachtfeld Deutschland ausgetragen würde, wo wichtige US-Befehlszentralen und Logistik-Drehscheiben den massiven Präventivschlag oder Zweitschlag geradezu herausfordern. Eine auf Landesverteidigung ausgerichtete Bundeswehr müsste auf dem globalen Schachbrett so positioniert werden, dass Deutschland von keinem Staat dieser Welt als „Flugzeugträger“ missbraucht und zum Ziel gegnerischer Angriffe gemacht werden könnte.

Die Panzer der Bundeswehr werden zu Staub zerfallen sein, wenn tatsächlich einmal russische Bodentruppen kommen sollten, um das von Raketen und Cruise Missiles sturmreif geschossene Land zu besetzen.

► UNO

Ein anderer Igel, der sich selbst der besten aller denkbaren Regierungen in den Weg stellen würden, ist die UNO. Alleine deren Migrationspakt, dieser „vollkommen unverbindliche“ Pakt, wäre ausreichend, um eine Resolution nach der anderen gegen Deutschland auszulösen. Das könnte dazu führen, dass die gelegentliche Einbeziehung in den Sicherheitsrat nicht mehr gewährt wird – und es könnte schlimmstenfalls dazu führen, dass die UNO, aufgrund der immer noch nicht gestrichenen Feindstaatenklausel, einen heißen Krieg der einstigen Siegermächte und Hilfssieger gegen Deutschland ausdrücklich billigen könnte.

Wichtiger als der Igel in New York ist allerdings der Igel in Washington. Wenn US-Interessen im Spiel sind – und wann sind sie das nicht – hat auch die beste denkbare Regierung schlechte Karten. Entweder sie duckt sich gleich weg, oder sie bietet eine Kompensation an, wie die „Zahlungen an die Ukraine für die Genehmigung der Inbetriebnahme von Nord Stream 2“ (auch als Ostsee-Pipeline bekannt). Daran hat sich seit 1945 für die alten Bundesländer nichts geändert, und die Menschen in den neuen Bundesländern haben schnell festgestellt, dass sie es statt mit dem Hegemon im Kreml nun mit dem Hegemon im Weißen Haus zu tun haben.

  Joe-Joseph-Biden-Democratic-Party-Neokonservatismus-Neokonservative-Neoliberalismus-Neopuritanismus-Kritisches-Netzwerk-exploitative-neoliberalism-neocons-Walmart

► Daneben gibt es noch die kleinen Igel.

Jeder für sich wäre zu überwinden, aber es handelt sich um ganze Schwärme, die zwar alle ihre eigenen, individuellen Ziele verfolgen, die aber gegen die Regierung fester zusammenstehen als die NATO nach Ausrufung des Verteidigungsfalles, wenn es einmal nicht darum gehen sollte, einen eigenen Überfall zu inszenieren. Da ist . . .

die große Kommune der Feministinnen,

die Kommune der LBQTSXYZ-Unterstützer,

die Kommune der Sprachvergenderer,

die Kommune der hüpfenden Klimastreiker,

die Kommune der Rettungsschiffer,

die Kommune der Immobilien-Enteigner,

die Kommune der Antifanten und Hausbesetzer,

die Kommune der Faktenchecker und Löschantragssteller,

die Kommune der Deutschenhasser,

alle verbunden über ihre Sprachrohre in den Mainstream-Medien und längst auch in den großen christlichen Religionsgemeinschaften, die sie so groß erscheinen lassen, dass kaum jemand mehr wagt, überhaupt noch eine kritische Meinung dazu zum Ausdruck zu bringen.

Wer wollte dagegen alleine mit dem kleinsten Wunsch, nämlich keine weiteren Toiletten für das „Dritte Geschlecht“ mehr zu installieren, noch anrennen? Wer sollte noch in der Lage sein, den Missbrauch unserer Sozialsysteme durch Armutsmigranten aus aller Welt wenigstens zu begrenzen?

Toilette-Drittes-Geschlecht-Geschlechtertrennung-Kritisches-Netzwerk-geschlechtliche-queere-Identitaet-Geschlechtsidentitaet-LBQTS-Personenstandsgesetz-Geschlechtseintrag

Die Fäkalienstürme würden kein Ende nehmen und der erste, der sich mit einer solchen Forderung öffentlich zu Wort meldet, würde dermaßen zugeschissen, dass er nie mehr ans Tageslicht zurückfinden könnte.

Die Schilderung kann nur unvollständig sein.

Die Beispiele stehen stellvertretend für den ganzen großen Sumpf, der sich von Horizont zu Horizont erstreckt. Da ist kein sicherer Grund mehr, auf den man sich verlassen könnte. Da ist kein Recht mehr, auf das man mittel- und langfristig vertrauen könnte. Ein falscher Schritt, und wo früher nur ein Fettnäpfchen war, aus dem man schnell wieder herauskommen konnte, tun sich nun grundlose Abgründe auf.

Doch auch diese unvollständige Schilderung ist vollkommen ausreichend, um zu erkennen, dass es nach der Wahl im September selbst für die beste aller denkbaren Regierungen keine Spielräume geben wird. Dabei sind es gar keine Sachzwänge, nichts, was im Range von Naturgesetzen stünde, was die Vernunft am Handeln hindert – es sind zu Dogmen erstarrte Hirngespinste und per Gewohnheitsrecht zu Eigentumsrechten gewordene Pfründen, gerade im Bereich des weltlichen Rechts.

So ungefähr muss sich die im Netz gefangene Fliege fühlen, nachdem sie von der Spinne als Reserve für schlechte Tage – fein säuberlich und bei lebendigem Leibe – in einen Kokon eingesponnen und in die Vorratskammer gehängt wurde. Es ist nicht schwer, von dieser Illustration des Zustandes zum Gordischen Knoten zu gelangen. Alexander der Große hat das im Wortsinne unlösbare Rätsel allerdings nicht gelöst, sondern zerstört. Kolumbus, der das Ei auf den Kopf stellte, hat es auch zerstört, bevor es so stehen blieb. Die 68er skandierten einst: „Macht kaputt, was euch kaputt macht!

Spinne-Spinnennetz-Einspinnen-der-Beute-Fliege-Fliegenfalle-Beutefang-Kokon-Insekten-Spinnenseide-Fangspirale-Kritisches-Netzwerk-Stimmenfang-Wahlversprechen

Dies aber ist in allen Fällen (die 68er sind ja auch schon am Ziel) der Verzicht auf Konventionen und Verabredungen, auf Regeln und Gesetze. Das Ergebnis ist mindestens die Rückkehr des Faustrechts als oberstes Prinzip des Zusammenlebens.

Ich halte das Durchschlagen des Knotens nicht für die geeignete Methode, um langfristig und nachhaltig wieder „normale“ Zustände herzustellen. Das Durchschlagen des Knotens ist ein Ausdruck von Egoismus und Willensstärke, es ist das Vor- und Kennzeichen der Diktatur. Haben wir nicht 16 Jahre lang erlebt, wie es ist, wenn die Anführerin einfach jeden Knoten zerhaut, den aufzudröseln einen etwas komplexeren Verstand und umsichtiges, vorausschauendes Handeln erfordert hätte?

Sind wir nicht genau mit dieser Politik in eine Lage gekommen, von der wir nun unsererseits meinen, sie nicht mehr anders verändern zu können, als mit „Gewalt“?

Systemische-Gewalt-Hammer-Werkzeug-Problem-Problemloesung-Nagel-Paul Watzlawick-Konditionierung-Repression-Unterdrueckung-Macht-Kritisches-Netzwerk-Zerstoerung

Vor beinahe unendlichen Zeiten gab es mit „hobby“ eine Technik-Schrift für Schüler, in der in den frühen 60er Jahren des letzten Jahrhunderts ein „Roboter“ vorgestellt wurde, der – unseren heutigen Saugrobotern nicht unähnlich – einfach so lange kreuz und quer in der Gegend herumfuhr, bis er müde wurde. Dann suchte er sich eine Steckdose und lud den Akku wieder auf. Was er sonst noch konnte? Hindernissen ausweichen und nicht die Treppe hinunterfallen. Das war alles.

Einige Jahre später wurde von einem anderen Roboter berichtet, der sich mit seinem Greifarm irgendwie im Treppengeländer verfangen hatte. Eine Weile lang versuchte er durch Rütteln und Schütteln wieder frei zu kommen. Das half nicht wirklich weiter. Danach hat er für einige Minuten „nachgedacht“. Das Ergebnis war: Er wiederholte alle Bewegungen, die er zuvor gemacht hatte, rückwärts, also von der letzten, vor dem „Nachdenken“, bis zur ersten, vor dem Verhaken im Treppengeländer, und kam auf diese Weise wieder frei. Die Entwickler waren sehr stolz auf ihren „selbst lernenden“ Roboter und sprachen damals schon von künstlicher Intelligenz.

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Ich habe ein ungefähre Vorstellung von der Programmierung dieses „Roboters“, werde ihn und sein Verhalten aber im weiteren Text der Verständlichkeit halber – und wegen der Vergleichbarkeit – mit menschlichen Eigenschaften beschreiben.

Der „Roboter“ stellte also fest, er befinde sich in einer misslichen Lage. Er habe sich in eine Sackgasse manövriert und hänge irgendwie fest. Ihm war „bewusst“, dass er alle weiteren Vorhaben aufgeben müsse, gelänge es ihm nicht, sich aus dieser misslichen Lage zu befreien. Also hat er sich überlegt, wie es denn geschehen konnte, dass er feststeckte, und als erste Versuche, sich gewaltsam (Rütteln) zu befreien, nichts halfen. Er kam auf die „Idee“ das Programm Schritt für Schritt rückwärts ablaufen zu lassen, bis an dem Punkt, an dem er seine Bewegungsfreiheit wiedererlangt hatte.

Der Vorteil dieses Roboters bestand darin, dass er zu diesem Zeitpunkt der „Alleinherrscher“ über seine Ressourcen war und sich voll auf das eine wichtige Ziel, der Befreiung aus der Klemme, konzentrieren konnte.

Stellen wir uns nun spaßeshalber vor, in diesem Roboter sei nicht eine CPU verbaut gewesen, sondern deren sechs, alle mit unterschiedlichen Grundroutinen programmiert, genau so, wie wir in Deutschland mit CDU/CSU, Grünen, SPD, AfD, FDP und Linke sechs Parteien haben, die alle, teils im Großen und Ganzen, teils im Detail, unterschiedliche Vorstellungen vom optimalen Vorgehen haben.

Stellen wir uns weiter vor, dass die Steuerung der Motoren des Roboters immer nur dann einen Befehl ausführen würde, wenn mindestens vier der isolierten CPUs gleichzeitig die gleiche Anforderung an die Motorensteuerung senden.

Damit hätten wir grob den Zwang zur Bildung einer Koalition abgebildet. Im Roboterbeispiel würden übereinstimmende Steuerungsbefehle nur zufällig, allerdings relativ häufig und mit wechselnden Mehrheiten, zustande kommen können. Dabei sind die übereinstimmenden Steuerungsbefehle, die umgesetzt werden können, nicht in konsequenter Folge als die Abarbeitung einer Strategie zu erkennen. Stattdessen wird ein in sich nicht konsistenter Bewegungsablauf zu beobachten sein, verbunden mit der Gefahr, dass sich der Roboter immer mehr im Geländer verheddert, anstatt der Freiheit einen Schritt näher zu kommen.

GrKo-Grosse-Koalition-SPD-CDU-CSU-Sozialabbau-Kritisches-Netzwerk-Postdemokratie-Scheindemokratie-Demokratieverlust-Vertrauensverlust-Waehlertaeuschung-Fassadendemokratie Im richtigen Leben

sind die Folgen sehr ähnlich, obwohl die Meinungsbildungs- und Entscheidungsprozesse komplexer und zugleich transparenter sind.

muss nicht auf eine zufällige gleichartige Entscheidung gewartet werden. Stattdessen werden Kompromisse geschlossen und Regierungsprogramme vereinbart.

kann es jedoch vorkommen, dass manche Lösungen aus dem Entscheidungsprozess vollkommen ausgeschlossen werden, weil Koalitionen mit Parteien, die neue Ideen vortragen, erst einmal verweigert werden. Das war bei den Grünen so, das war und ist zum Teil noch bei den Linken so und es ist bei der AfD so.

Die Entwickler und Konstrukteure unseres Roboters mit sechs unterschiedlich programmierten CPUs würden schnell feststellen, dass dieser Roboter „krisenuntauglich“ ist. Sie würden das Konzept also insoweit verändern, dass es zwar nach wie vor sechs CPUs gibt, die Sensordaten empfangen und daraus Steuerbefehle generieren, sie würden nach wie vor die Mehrheitsentscheidung, vier von sechs, beibehalten, aber sie würden alle sechs CPUs mit identischen Grundroutinen versehen und die Vier-Stimmen-Mehrheit jetzt vorsehen, um mögliche Fehlfunktionen einzelner CPUs von der Entscheidungsfindung und den Handlungsanweisungen auszuschließen.

Der Roboter würde also in aller Regel von allen sechs CPUs die gleichen Anforderungen an die Motorensteuerung erhalten und könnte sich, wie im Ausgangsbeispiel geschildert, relativ schnell durch „Nachdenken“ aus der misslichen Lage befreien. Selbst wenn eine oder zwei der sechs CPUs aus nicht nachvollziehbaren Gründen die gemeinsame Entscheidungslinie verlassen sollten, würde das keine negativen Auswirkungen auf den Befreiungsprozess haben.

Was hat nun aber die Konstrukteure unserer [angedachten; H.S.] Demokratie bewegt, schon einfache Mehrheitsentscheidungen unter Parteien mit mehr oder minder stark divergierenden Zielsetzungen als „richtig“ anzusehen?

Vermutlich war es die nicht hinterfragte Annahme, dass alle Parteien letztlich die gleichen großen Ziele verfolgen, so dass Abweichungen nur in unwesentlichen Details in Erscheinung treten könnten, die eben in der einen Legislaturperiode mal so, in der nächsten vielleicht ganz anders behandelt werden könnten, ohne dass dadurch die Absicht, den Nutzen des deutschen Volkes zu mehren und Schaden von ihm zu wenden auch nur im Geringsten gefährdet wäre. Sie verstanden Demokratie noch als ein gemeinsames Ringen um die optimale Lösung für alle, als Debatte im Parlament, die zum Ziel hat, die Lösungsansätze gegeneinander abzuwägen und sich auf die optimale Lösung zu einigen.

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Sie konnten oder wollten sich nicht vorstellen, dass . . .

es einmal so weit kommen könnte, dass egoistische Partei-Interessen im Parlament höher bewertet würden als optimale Lösungen.

die Stimmen der Opposition schlicht überhört werden könnten, so lange eine Partei oder eine Koalition über die notwendigen Stimmen für die einfache Mehrheit verfügt.

dass das deutsche Volk eines Tages aufhören würde, als Schicksalsgemeinschaft zu existieren,

dass die demokratischen Parteien nicht mehr gleichberechtigt in den Parlamenten vertreten sein dürften, sondern stattdessen die wahren Demokraten sich genötigt sehen müssten, politische Mitbewerber als „Feinde der Demokratie“ auszugrenzen und zu bekämpfen.

dass Politik damit zu einer fortgesetzten Trotzhaltung der Mehrheitsparteien führen würde, die sich grundsätzlich allem verweigern, was von der Opposition kommt, nur weil es von der Opposition kommt.

Dazu werden in den Wagenburgen der Abwehrkoalitionen kürbisgroße Kröten geschluckt und absurde Kompromisse geschlossen. Regierungspolitik folgt nicht mehr primär den wichtigen Zielen, sondern unterwirft sich der infamen Regel, Vorschläge und Forderungen der Opposition zu ignorieren, und, wo immer möglich, stattdessen das Gegenteil zu verwirklichen.

Daran ist mit der Wahl zum Deutschen Bundestag am 26. September nichts zu ändern.

KROETEN-schlucken-Kroetenschlucken-Kompromisse-eingehen-Unterwerfung-Willfaehrigkeit-Kompromisse-Akzeptanz-Kritisches-Netzwerk-Abwehrkoalitionen-Zugestaendnis

Im Grunde steht eine Regierungspartei bereits fest.

Obwohl vermutlich deutlich unter der 20-Prozent-Marke bleibend, können sich die Grünen heute schon darauf verlassen, der nächsten Bundesregierung anzugehören. Ob sie mit SPD und Linken den Bundeskanzler wählen, oder mit CDU und CSU und eventuell der FDP, spielt für die Grünen gar keine Rolle. Sie sind nicht, wie einst die FDP, das Zünglein an der Waage – sie sind die einzig bestimmende Kraft, weil sich die „wahren Demokraten“ darauf verständigt haben, eine Koalitions-Alternative zu den Grünen auszuschließen.

Wer also mitregieren will, ob nun die Laschet-Union oder das rot-rote Scholz-Lager, der muss sich dem Willen der Grünen vollständig unterwerfen, oder es kommt kein Koalitionsvertrag zustande.

Das muss man erst einmal in seiner vollen Wirkung begreifen!

markus_soeder_exorzist_kreuzzwang_kreuzpflicht_kruzifix_ideelles_wurzelgeflecht_ausgrenzungssymbol_csu_christentum_bayern_kritisches_netzwerk_kreuz_christliche_werte_exorzismus.jpgDer Wähler ist diesmal den Grünen ausgeliefert, noch bevor die Wahllokale geöffnet haben. Die Hoffnung darauf, dass es stattdessen zu einer Einigung auf eine Deutschland-Koalition kommen könnte, also Union + SPD + FDP ist trügerisch, denn die SPD wird dafür nach dem Aderlass der GroKo-Jahre kaum zu gewinnen sein. Zudem befindet sich die Union in den Umfragen im zügigen Sinkflug, wovon auch die CSU nicht verschont bleibt.

Armin Laschet steht in der Wählergunst nicht ganz vorne, sondern ohne großen Abstand zwischen Olaf Scholz und Annalena Baerbock. Markus Söder hat alles in seiner Macht Stehende getan, um die Stammwählerschaft der CSU zu verprellen. Hubert Aiwanger (Freie Wähler) hat sich mit seiner persönlichen Impfverweigerung gegenüber Söder für viele Wähler stark profiliert.

Die Landwirtschaft will ihr Grün auf den Feldern bewahren, was mit Söder-Grün ebenso gefährdet wäre wie mit Baerbock-Grün. Und wer in Bayern mehr Grün will, der misstraut dem einst in Veitshöchheim als Shrek verkleideten Söder und stimmt lieber gleich für das Original.

Der Weg zurück, wie ihn der einfache „Roboter“ mit seiner einen CPU nach kurzem „Nachdenken“ finden konnte, ist im richtigen Leben, in dieser vielfach gespaltenen Republik nicht mehrheitsfähig.

Selbst das Zusammenrücken in der Not, das früher einmal selbstverständlich war, wird nun mit der Ausgrenzung so genannter „rechter Kräfte“ zu einem Akt des real existierenden Irrsinns, in dem Hilfe nur von jenen angenommen werden darf, die sich per Parteibuch als gute Helfer ausweisen können, auch wenn sie mit ihren zwei linken Daumen den Schaden nur vergrößern können.

Das Interessante dabei ist, dass es den Geschädigten selbst nur wichtig ist, dass geholfen wird und dass ihnen jeder Helfer recht ist, der zur Schadensbegrenzung und Schadensbehebung beitragen kann. Der Keil, der da zwischen die Hilfsbereiten und die Hilfebedürftigen getrieben wird, ist das Instrument einer relativ kleinen Gruppe von „Gesinnungswächtern“, die sich nicht scheuen, ihren Blödsinn mit großer Stimmkraft zum ungeschriebenen Gesetz zu erklären.

 Markus-Soeder-CSU-apokalyptischer-Reiter-Impfapologet-Impfreihenfolge-Impfempfehlung-Vakzin-AstraZeneca-Bayern-Kritisches-Netzwerk-Hygienewaechter-Kreuzgate-Kreuzpflicht Das hat fürwahr längst sektiererische Züge angenommen. Warum gelingt es aber nicht, diese Verblendeten ebenso an der Haustür abzuweisen, wie die missionierenden Mitglieder christlicher Splittergemeinschaften?

Der Unterschied besteht doch nur in abweichenden Formulierungen, das große Ziel betreffend. Die einen verheißen ein angenehmes Leben nach dem Tode, die anderen versprechen ein angenehmes Leben auf der um nicht mehr als 1,5 Grad erwärmten Erde nach dem Jahr 2.100.

Die einen fordern regelmäßigsten Gottesdienstbesuch und bereitwillige, großzügige Spenden für die Kollekte und predigen zugleich Verzicht auf alle weltlichen Genüsse und Vergnügungen. Die anderen fordern höchste Steuern und teure Investitionen in Wärmedämmung und Wärmepumpen, in Solar- und Windkraftanlagen als die weithin sichtbaren Zeichen ihres Glaubens, und sie predigen zugleich den Verzicht auf Flugreisen und Fleischverzehr, Individualverkehr und Plastiktüten.

Auch diese Aufzählungen ließen sich erweitern, doch wichtiger ist, dass hinter jedem der vielen Verbote und Gebote eine Horde von Aufpassern steht, die nicht aufhören, ihren Anhängern ein schlechtes Gewissen einzureden und – zur Buße – noch stärkere Anstrengungen, noch größere Opfer zu verlangen.

Das Hubble-Teleskop, das seit 30 Jahren faszinierende Bilder des Weltalls liefert, ist eine weitaus komplexere Konstruktion als die beiden „Roboter“, die in diesem Text als Analogien verwendet wurden. Vor gut einem Monat hat es den Dienst eingestellt – und konnte von der Erde aus repariert werden. Weitsichtige Konstrukteure hatten in den 80er Jahren den Ausfall von bestimmten Hardware-Komponenten nicht ausschließen wollen und daher einige Komponenten redundant, ja sogar mehrfach redundant verbaut, um im Notfall auf eine Back-Up-Hardware umschalten zu können.

Wir müssen uns heute fragen, nachdem die aktiven Systeme verrückt spielen und unerwünschte Ergebnisse hervorbringen, ob es nicht möglich wäre, unter den aktiven Politikern und Wirtschaftsführern aus allen Parteien „eine Gruppe“ zusammenzustellen, die das aktive System ablösen und quasi als Back-Up-Lösung ersetzen könnte, um wieder jenen Normalzustand herzustellen, den die Väter des Grundgesetzes für unsere Republik vorgesehen hatten.

Wir bräuchten eine überparteiliche Koalition der noch verbliebenen Vernünftigen, um die im Laufe der letzten Jahrzehnte vollkommen außer Tritt geratene Demokratie zu sanieren, mit dem Ziel, alle Kräfte darauf zu verwenden, Gesetze, Regelungen, Institutionen und Denkverbote, die dem Deutschen Volke schaden, abzuschaffen und, wo erforderlich, durch solche zu ersetzen, die stattdessen den Nutzen des Deutschen Volkes mehren.

Ich bin überzeugt, dass es die Menschen gibt, die diese Herkulesarbeit vollbringen und den Augiasstall ausmisten könnten. [1] Die Frage ist, ob es ihnen gelingen kann, aus den Gefängnissen ihrer parteipolitischen Denkverbote auszubrechen und sich gegen den Willen ihrer Partei- und Fraktionsvorsitzenden zur Zusammenarbeit zu entschließen.

[1] Ein Augiasstall oder auch die Ställe Augias’ ist eine noch heute sprichwörtliche Bezeichnung für einen stark verdreckten Raum. Die Redewendung, „einen Augiasstall ausmisten“, ist in der politischen Rhetorik gebräuchlich. In der Regel wird sie bei der Aufdeckung von Korruption oder der Beseitigung missliebiger Zustände verwendet und bedeutet so viel wie „gründlich aufräumen“. Redensartlich ist also ein Augiasstall ein „Riesensaustall“.

Hans-Georg Maaßen (CDU) fällt mir dabei ein, dicht gefolgt von Sahra Wagenknecht, auch Thilo Sarrazin passt dazu. Die CDU-Rebellen, die sich gegen die Schuldenaufnahme der EU-Kommission stellten, Michael von Abercron, Veronika Bellmann, Hans-Jürgen Irmer, Saskia Ludwig, Sylvia Pantel, Hans-Jürgen Thies und Dietlind Tiemann, würden ebenfalls dazu passen.

Florian Post, SPD, der sich gegen die Corona-Notbremse und damit gegen die eigene Partei stellte, Thilo Scholpp von der FDP, dessen Einstellung zu den Klimaaktivisten von Fridays for Future (versehentlich?) bekannt geworden ist, könnte mitspielen. Gerhart Baum (FDP), wäre er nicht schon fast 90, würde ich mir ebenfalls wünschen. Den ehemaligen Vorsitzenden des Verfassungsgerichts, Andreas Voßkuhle, könnte ich mir gut in einer solchen Gruppe vorstellen, und die vielen anderen, die aus SPD, CDU und CSU ausgetreten sind, weil sie die Absichten der Parteiführung nicht mehr mittragen wollten.

Da liegt unheimlich viel Potential brach, das – stünde es bei den Bundestagswahlen als „Erneuerungspartei“ zur Wahl – vermutlich mühelos die Kanzlermehrheit erreichen würde. Solange aber Parteiräson noch vor Staatsräson geht, solange in Berlin nur das Taktieren im Parteiinteresse anzutreffen ist, statt einer vernünftigen Strategie für Deutschland, so lange werden wir auf diese Erneuerung vergeblich hoffen.

»Es ist lästig, bei offenkundigen Dingen noch Beweise beizubringen.« (Dante Alighieri)

Egon W. Kreutzer, Elsendorf         

Egon-Wolfgang-Kreutzer-Kritisches-Netzwerk-Bundeslockdown-Grundrechte-naechtliches-Ausgangsverbot-Ausgangssperre-Meinungsfreiheit                  

♦ ♦ ♦ ♦

Die höchste Stufe der Inkompetenz der in der EU, im Bund, den Ländern und
Kommunen regierenden Volksvertreter (m/w/d) ist noch lange nicht erreicht.

»Meister, warum hat der Mensch nie, was er will?«
»Das ist einfach: Wollte er, was er hat, dann hätte er, was er will.
Da er aber nie will, was er hat, hat er nie, was er will.«

»Meister, liegt die Lösung von Problemen im Handeln oder im Nichthandeln?«
»Weder noch,  -  im Verstehen.«


Quelle: Der Artikel wurde am 29. Juli 2021 erstveröffentlicht auf Egon W. Kreutzers Webseite egon-w-kreutzer.de >> Artikel. Autor Egon Wolfgang Kreutzer, Jahrgang 1949, ist ein selbstdenkender, kritischer und zuweil bissiger Unruheständler aus dem niederbayrischen Elsendorf.

Kreutzer greift bewusst regierungs- und systemkonformes Denken und Verhalten an und durchbricht auch mal Tabus. Dabei bedient er sich der Stilmittel der Ironie (harmlos), des beißenden Sarkasmuses (härter) und des verhöhnenden Spotts, welche auch mal in Polemik münden.

Egon-Wolfgang-Kreutzer-Kritisches-Netzwerk-Bundeslockdown-Grundrechte-naechtliches-Ausgangsverbot-Ausgangssperre-MeinungsfreiheitKreutzer wird gelegentlich als zynisch empfunden, allerdings sollte zwischen der 'Äußerung' und der 'Absicht' unterschieden werden. Tatsächlich prangert er - ohne sich hinter einem Pseudo zu verstecken - empfundene Missstände offen und in seiner ureigenen Weise an, was bei Lesern zu unterschiedlichen Reaktionen führt - von Lob, Übereinstimmung, Begeisterung bis hin zu Irritation, Aufregung und Ablehnung.

ACHTUNG: Die Bilder, Grafiken und Illustrationen sind nicht Bestandteil der Originalveröffentlichung und wurden von KN-ADMIN Helmut Schnug eingefügt. Für sie gelten ggf. folgende Kriterien oder Lizenzen, s.u.. Grünfärbung von Zitaten im Artikel und einige zusätzliche Verlinkungen wurden ebenfalls von H.S. als Anreicherung gesetzt, ebenso die 3 Zitate am Ende.


► Bild- und Grafikquellen:

1. STOP! TURN BACK! Was Wähler wirklich wollen würden. Die höchste Stufe der Inkompetenz der in der EU, im Bund, den Ländern und Kommunen regierenden Volksvertreter (m/w/d) ist noch lange nicht erreicht. Es ist relativ einfach, auszudrücken, was man nicht will. Foto: Amber_Avalona / Amber Avalona. Quelle: pixabay. Alle Pixabay-Inhalte dürfen kostenlos für kommerzielle und nicht-kommerzielle Anwendungen, genutzt werden - gedruckt und digital. Eine Genehmigung muß weder vom Bildautor noch von Pixabay eingeholt werden. Eine Quellenangabe ist nicht erforderlich. Pixabay-Inhalte dürfen verändert werden. Pixabay Lizenz. >> Foto.

2. IGELHUND (Schäferigel). Die sogenannte Delta-Variante breitet sich rasant schnell aus, es entstehen immer mehr Mutationen. Foto: xresch / Reto, Switzerland. Quelle: pixabay. Alle Pixabay-Inhalte dürfen kostenlos für kommerzielle und nicht-kommerzielle Anwendungen, genutzt werden - gedruckt und digital. Eine Genehmigung muß weder vom Bildautor noch von Pixabay eingeholt werden. Eine Quellenangabe ist nicht erforderlich. Pixabay-Inhalte dürfen verändert werden. Pixabay Lizenz. >> Foto.

3. "JA zu einem sozialen Europa für Menschen. NEIN zu einem Europa der Banken & Konzerne". Grafik: Wilfried Kahrs (WiKa).

4. NO EU! Die EU ist ein antidemokratisches, bürgerfeindliches und korruptes Regime. Europa ist weit mehr als die EU! JA zu EUROPA! - NO EU! The EU is an undemocratic, resident-unfriendly and corrupt regime. Europa is not merely EU, but rather! YES to EUROPE! Bildidee: Helmut Schnug. Grafikbearbeitung: Wilfried Kahrs (WiKa).

5. NATO (NORTH ATLANTIC TERROR ORGANISATION): WE ONLY BOMB FOR PEACE. Die NATO ist ein christlich, offensives und menschenrechtsverachtendes Militär- und Angriffsbündnis. Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Destabilisierung, Diffamierung, Osterweiterung u.v.m. gehören zum Repertoire. Grafik: Wilfried Kahrs (WiKa).

6. Joseph „Joe“ Robinette Biden, Jr. (* 20. November 1942 in Scranton, Pennsylvania) ist seit dem 20. Januar 2021 der 46. Präsident der Vereinigten Staaten. Von Amtsvorgänger Donald Trump wurde Biden nicht zu Unrecht als Basement Biden, Corrupt Joe, Crazy Joe Biden, Quid Pro Joe, Sleepy Joe, Sleepy Creepy Joe, Slow Joe und Joe Hiden bezeichnet. Foto: © Gage Skidmore, a professional photographer currently based in the Phoenix metropolitan area, USA. Quelle: Flickr. Verbreitung mit CC-Lizenz Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.0 Generic (CC BY-SA 2.0).

7. Toilette für das „Dritte Geschlecht“. Grüne und FDP fordern, dass Jugendliche ab 14 Jahren selbstständig und ohne Mitspracherecht der Eltern ihr Geschlecht ändern dürfen. Und zwar einmal pro Jahr. Foto: Alexas_Fotos / Alexandra, München. Quelle: pixabay. Alle Pixabay-Inhalte dürfen kostenlos für kommerzielle und nicht-kommerzielle Anwendungen, genutzt werden - gedruckt und digital. Eine Genehmigung muß weder vom Bildautor noch von Pixabay eingeholt werden. Eine Quellenangabe ist nicht erforderlich. Pixabay-Inhalte dürfen verändert werden. Pixabay Lizenz. >> Foto.

8. Spinne auf Beutefang. Erst lullen die politischen Parteien und ihre Politikerdarsteller die Menschen mit herbeifabulierten Versprechen ein, um sie - die Wahlschafe - nach der Wahl zur Schlachtbank zu führen. So ungefähr muss sich die im Netz gefangene Fliege fühlen, nachdem sie von der Spinne als Reserve für schlechte Tage – fein säuberlich und bei lebendigem Leibe – in einen Kokon eingesponnen und in die Vorratskammer gehängt wurde. Foto: manseok_Kim / Manseok Kim, Gangwon-do gangneung-city, South Korea. Quelle: pixabay. Alle Pixabay-Inhalte dürfen kostenlos für kommerzielle und nicht-kommerzielle Anwendungen, genutzt werden - gedruckt und digital. Eine Genehmigung muß weder vom Bildautor noch von Pixabay eingeholt werden. Eine Quellenangabe ist nicht erforderlich. Pixabay-Inhalte dürfen verändert werden. Pixabay Lizenz. >> Foto.

9. »Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel.« (Paul Watzlawick, * 1921; † 31. März 2007). Foto OHNE Inlet: Grieslightnin / Andy Gries, Evansville/USA. Quelle: Pixabay. Alle Pixabay-Inhalte dürfen kostenlos für kommerzielle und nicht-kommerzielle Anwendungen, genutzt werden - gedruckt und digital. Eine Genehmigung muß weder vom Bildautor noch von Pixabay eingeholt werden. Auch eine Quellenangabe ist nicht erforderlich. Pixabay-Inhalte dürfen verändert werden. Pixabay Lizenz. >> Foto

10. LWR-Roboter, der haptische Teleoperation mit Kraftrückkopplung verwendet. Sicherheit in der Mensch-Roboter-Kooperation. Foto: Tecnalia, Donostia - San Sebastián, Gipuzkoa (Spain). Quelle: Flickr. Verbreitung mit CC-Lizenz Namensnennung - Nicht-kommerziell - Keine Bearbeitung 2.0 Generic (CC BY-NC-ND 2.0).

11. GroKo - hässliche Fratze einer Scheindemokratie (Pseudo- oder auch Elitendemokratie). Koalitionen mit Parteien, die neue Ideen vortragen, werden erst einmal ignoriert, verweigert oder auch diskreditiert. Das war bei den Grünen so, das war und ist zum Teil noch bei den Linken so und es ist bei der AfD so. Grafik: Wilfried Kahrs (WiKa).

12. »Diskussion will gelernt sein. Zur Diskussion gehört, zuhören zu wollen und zuhören zu können. Zur Diskussion gehört auch, sich in die Auffassungen des anderen hineinversetzen zu wollen, damit man schließlich zum Kern der Sache kommen kann«. (-Herbert Wehner, KPD 1927–1942, SPD ab 1946). Illustration OHNE Textinlet: Noupload / Andy, Halbinsel Eiderstedt. Quelle: Pixabay. Alle Pixabay-Inhalte dürfen kostenlos für kommerzielle und nicht-kommerzielle Anwendungen, genutzt werden - gedruckt und digital. Eine Genehmigung muß weder vom Bildautor noch von Pixabay eingeholt werden. Auch eine Quellenangabe ist nicht erforderlich. Pixabay-Inhalte dürfen verändert werden. Pixabay Lizenz. >> Illustration. Textinlet eingearbeitet: Helmut Schnug, Illerich.

13. KRÖTENSCHLUCKEN: In der Politik muss man nur allzu oft Kröten schlucken. Am Ende der Verhandlungen will dann keiner gerne öffentlich eingestehen, welche Kompromiss-Kröten man hat schlucken müssen. Im Kritischen-Netzwerk werden KEINE Kröten geschluckt, sondern entlarvt und den Lesern offenbart. Foto: andpre / Andreas. Quelle: Pixabay. Alle Pixabay-Inhalte dürfen kostenlos für kommerzielle und nicht-kommerzielle Anwendungen, genutzt werden - gedruckt und digital. Eine Genehmigung muß weder vom Bildautor noch von Pixabay eingeholt werden. Auch eine Quellenangabe ist nicht erforderlich. Pixabay-Inhalte dürfen verändert werden. Pixabay Lizenz. >> Foto.

14. DER EXORZIST: Markus Söder (* 5. Januar 1967 in Nürnberg) ist seit dem 16. März 2018 Ministerpräsident des Freistaates Bayern und seit dem 19. Januar 2019 Parteivorsitzender der CSU. Nach einer Abstimmung im CDU-Vorstand für Armin Laschet als Kanzlerkandidaten der Union zog Söder am 20. April 2021 sein Angebot zur Kanzlerkandidatur zurück.

Im Zusammenhang mit dem Beschluss der bayerischen Staatsregierung vom 24. April 2018, dass ab dem 1. Juni 2018 in jedem Dienstgebäude des Freistaats ein Kreuz anzubringen sei, erklärte Söder: „Das Kreuz ist nicht ein Zeichen einer Religion“; im Kreuz spiegele sich vielmehr „unsere bayerische Identität und Lebensart“. Der Beschluss löste deutschlandweit kontroverse Diskussionen aus. Zahlreiche Vertreter der christlichen Kirchen widersprachen. Bildbearbeitung: Elias Schwerdtfeger >> https://tamagothi.wordpress.com/ . Quelle: Flickr. Verbreitung mit CC-Lizenz Namensnennung - Nicht-kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.0 Generic (CC BY-NC-SA 2.0). Hintergrund und Bildquelle unter twitter.com/Markus_Soeder/status/988768341820170240.

15. Dr. Markus Thomas Theodor Söder (* 5. Januar 1967 in Nürnberg) gilt gegenüber den Grünen als relativ aufgeschlossen. Er versucht derzeit, das weißblaue bayerische Fähnlein in leuchtendes Grün zu tunken, weitere Teile der CSU-Wählerschaft fühlt sich dadurch verraten und verkauft.

Ab dem Jahr 2020 fiel Markus Söder vor allem durch seinen rigiden politischen Kurs bei der Bewältigung der orchestrierten Corona-Krise auf. Als einer der apokalyptischen Reiter entlarvte er sich dabei neben Angela Merkel, Jens Spahn, Karl Lauterbach, Lothar Wieler, Christian Drosten, Katrin Göring-Eckardt, Ursula von der Leyen, Sebastian Kurz & Co. zunehmend als Boten einer herbeifabulierten Apokalypse, welche über die Menschen einfällt wenn diese nicht deutlich auf Abstand zu einander gehen und sich schnellstens die unzureichend erforschten Impfstoffe in die Arme drücken lassen.

Foto: Crosa / crosathorian, Nürnberg. Quelle: Flickr. Image IMG_1802. Verbreitung mit CC-Lizenz Namensnennung 2.0 Generic (CC BY 2.0). Das Originalfoto wurde verändert (deutliche Ausschnittreduzierung und Freistellung des Hintergrundes) von KN-ADMIN Helmut Schnug. Die Lizenz bleibt!