Auf der Suche nach dem verlorenen Glück
von Edgar Andreas Reinke
Gesprochen von Carlo Kitzlinger
»Auf der Suche nach dem verlorenen Glück fehlt uns oft nur ein kleines Stück,
weniger im Wissen von so Vielem, mehr im Spüren von so Wesentlichem.
Sind ja auch zu beschäftigt mit den Ängsten,
täglich angeboten und reingehämmert bis zum Äußersten.
In allen Formen und Farben, in reichhaltigsten Bildern,
hinterlassen sie die besten Narben.
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Wir Erwachsenen haben dafür viel Bewusstsein, doch wie mag's den Kindern gehen?
In deren offenes Herz reicht's bis an die Innenwand hinein.
In Zeiten von Angst und Not frisst der Teufel auch Vollkornbrot.
Der Ökologie und der guten Welt voll verpflichtet
ist dieser schlechte Geist schon längst woke abgerichtet.
Doch neben vielen kleinen Unternehmen geht's bald auch den Bäckern an den Kragen,
und dann geht die Angst erst recht um – und durch den Magen.
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So Vieles reimt sich und lässt sich sagen,
nur nach einem Frieden ohne Waffen darf man nicht mehr fragen.
Zu naiv droht's dann zu werden!
Gleich geschoben wird man dann in die Aggressor- und Versteherecke,
abgeschoben in des Geistes Zelle – werde doch bitte dümmer und verrecke.
Und das bleibt dann das Problem mit all den Ängsten und den Irrungen,
schlecht sortiert bleiben sie oben auf all den öffentlich verordneten Wirrungen.
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Wenn wir dann nach Lösungen suchten – was wäre uns geglückt?
Komm – ein jeder ist doch zu verrückt,
für das eigene Glück ist wirklich keine Zeit.
Wirklich ist nur die Erkenntnisspanne – gerade mal eine Hand breit,
doch diese Spanne lässt sich verändern, verbreitern, mutig ziehen,
schon größer und heller ein gutes Stück
auf der Suche nach einem gemeinsamen Glück.«
Auf der Suche nach dem verlorenen Glück (Dauer 2:05 Min., veröffentlicht am 29.01.2024)
HINWEIS: Der per Video vorgetragene Text wurde von Helmut Schnug transkribiert inkl. notwendiger Nachkorrekturen! Teile bitte gerne mittels Verlinkung diesen Artikel im Netz – neue Leser auf Kritisches-Netzwerk.de sind immer willkommen. H.S.
Carlo Kitzlinger (* 15. Mai 1966 in Tübingen) ist ein deutscher Schauspieler. Kitzlinger ging nicht nur geographisch neue Wege gegangen ist, sondern auch innerlich, menschlich, künstlerisch. Kitzlinger studierte von 1987 bis 1989 Luft- und Raumfahrttechnik; anschließend folgte von 1990 bis 1992 eine Ausbildung zum Verkehrspiloten. Von 2007 bis 2016 war er Flugkapitän.
Er hat dann als Schauspieler auf Bühnen und vor der Kamera gestanden – und inmitten einer gesellschaftlich aufgewühlten Zeit seine Stimme in einer ganz anderen Form erhoben:
• In einem Videobeitrag stellt Carlo Kitzlinger 14 Fragen, über die Menschen tiefgründig und selbstreflektierend kritisch nachdenken sollten.
• Als Autor eines eindringlichen Gedichts mit dem Titel „Verzeihen – Wer Wem“. Ein Text, der von Ängsten erzählt – von Spaltung, Missverständnissen, vom Wunsch nach Schutz, und von der Frage, wer eigentlich wem etwas verzeihen sollte. Es ist ein Gedicht, das keinen einfachen Trost bietet – aber viel Raum für ehrliche Auseinandersetzung schafft.
Beides kann man hier nachlesen und -hören >> weiter.

Wilfried Kahrs schrieb einmal zu seiner Weltanschauung, Werte- und Lebenseinstellung: »Respekt, Toleranz und Achtung! Mehr benötigt es nicht, nicht einmal die 10 Gebote verhielten sich alle Menschen grundsätzlich nach diesen drei Begriffen.«
Der freie Journalist unn Blogger Wolfgang van de Rydt führte ein Gespräch mit Wilfried Kahrs, besser bekannt als "WiKa". In einer kritischen Phase seines Lebens hat er sich entschieden, künftig anders mit Schwierigkeiten umzugehen und nicht mehr alten Programmierungen zu folgen.
Können wir unser Leben und Erleben selbst gestalten und welche Grundhaltungen beeinflussen unser Bewusstsein?
Das Gespräch mit WiKa wurde Anfang November 2021 aufgezeichnet. Lasst uns seine Worte mit in die Zukunft nehmen.
Wilfried Kahrs (WiKa), Tirschenreuth (* 5. November 1960; † 3. Sept. 2024). R.I.P. WiKa - Du bleibst unvergessen. Ein Freund für's Leben und darüber hinaus. ♥
ACHTUNG: Die Bilder, Grafiken, Illustrationen und Karikaturen sind nicht Bestandteil der Originalveröffentlichung und wurden von KN-ADMIN Helmut Schnug eingefügt. Für sie gelten folgende Kriterien oder Lizenzen, siehe weiter unten. Grünfärbung von Zitaten im Artikel und einige zusätzliche Verlinkungen wurden ebenfalls von H.S. als Anreicherung gesetzt, ebenso die Komposition der Haupt- und Unterüberschrift(en) geändert.
► Bild- und Grafikquellen:
1. Selbsterhaltungstrieb: Sorry, das mein Selbsterhaltungstrieb stärker ist als meine Solidarität mit selbstgerechten Mitläufern. Urheber: Bert Hochmiller Design. Quelle: pandemimimi.de/ . Alle Karikaturen, Cartoons und Grafiken vom kleinen Pandemimimi dürfen in Sozialen Medien geteilt und auf eurer Homepage verwendet werden, sogar drucken dürft ihr es (für Poster, Aufkleber, Flyer, Demoschilder usw.). Alles uneingeschränkt, sofern nicht die folgenden Ausnahmen zutreffen: Nichts darf verwendet werden, um Corona-Maßnahmenkritiker zu in irgendeiner Art und Weise zu diffamieren und es darf nichts verwendet werden, um finanziellen Nutzen daraus zu ziehen. Ein verlinkter Hinweis auf pandemimimi.de wäre nett. >> Grafik.
2. „Eines Tages klopfte die Angst an die Tür. Der Mut stand auf und öffnete. Aber da war niemand draußen.“ Johann Wolfgang von Goethe (* 1749; † 1832 in Weimar).
Portrait Johann Wolfgang von Goethe. Radierung/Strichätzung & Kaltnadel auf Kupferdruckpapier, um 1920. 23,4 x 32,3 cm. Künstler: Karl Bauer (1868-1942). Quelle: Wikimedia Commons. Der Urheber dieses Werks ist 1942 gestorben; es ist daher gemeinfrei („frei von Urheberrechten“), weil seine urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen ist. Dies gilt für das Herkunftsland des Werks und alle weiteren Staaten mit einer gesetzlichen Schutzfrist von 80 oder weniger Jahren nach dem Tod des Urhebers. Der Text wirde von Helmut Schnug in das Bild eingearbeitet.
3. Protestschild mit dem Text: "Nur ein Volk ohne Angst ist ein freies Volk". Anti-Coronamaßnahmen-Demo am 16.01.2021 in Wien. Foto: Ivan Radic, Wien. Quelle: Flickr. Die Datei ist mit der CC-Lizenz Namensnennung 2.0 Generic (CC BY 2.0) lizenziert.
4. Holzhammer zerschlägt Ei. Der österreichische Erziehungs- und Bildungswissenschaftler Prof. Dr. Erich Ribolits (* 2. Dezember 1947 in Wien; † 7. April 2021 ebenda) zum Thema Systemische Gewalt:
«Die systemische Gewalt hört nicht beim Zwang auf, sich den herrschenden Verhältnissen zu unterwerfen und ein Leben zu führen, das diesen entspricht. Die gesellschaftliche Ordnung nötigt Individuen nicht bloß zu einem systemgemäßen Verhalten, sie zwingt ihnen auch eine entsprechende Haltung auf. Um als vernünftiges Gesellschaftsmitglied anerkannt zu werden, gilt es, die herrschende Ordnung „zu integrieren“.
Es geht darum, die gesellschaftlichen Prämissen als „natürlich“ anzuerkennen und sich nur innerhalb eines Verhaltensspektrums wohl zu fühlen, das mit diesen korreliert. Gesellschaftsmitglied sein heißt niemals bloß dem gesellschaftlichen System unterworfen zu sein, es heißt zugleich auch immer, Träger desselben zu sein.» (-Erich Ribolits, * 2. Dezember 1947 in Wien; † 7. April 2021 ebenda ).
Originalfoto OHNE Inlet: stevepb / Steve Buissinne, Sedgefield/South Africa. Quelle: Pixabay. Alle Pixabay-Inhalte dürfen kostenlos für kommerzielle und nicht-kommerzielle Anwendungen, genutzt werden - gedruckt und digital. Eine Genehmigung muß weder vom Bildautor noch von Pixabay eingeholt werden. Auch eine Quellenangabe ist nicht erforderlich. Pixabay-Inhalte dürfen verändert werden. Pixabay Lizenz. >> Bild. Grafikbearbeitung: Wilfried Kahrs (WiKa), Tirschenreuth (* 5. November 1960; † 3. Sept. 2024), R.I.P. WiKa - Du bleibst unvergessen.
