Soziale Isolation in einer atomisierten Gesellschaft

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Soziale Isolation in einer atomisierten Gesellschaft
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Soziale Isolation in einer atomisierten Gesellschaft

Psychogramm moderner Autisten

von Dr. med. Gerd Reuther | Beitrag für MANOVA (vormals RUBIKON)

Dinner_for_One_Freddie_Frinton_May_Warden_Miss_Sophie_Butler_James_Silvester_Groteske_Lauri_Wylie_Einsamkeit_Vereinsamung_Kritisches-NetzwerkDas in Deutschland traditionell zu Silvester ausgestrahlte „Dinner for One“ nahm die gesellschaftliche Entwicklung hin zu einer vereinsamten, atomisierten Gesellschaft vorweg. - Alle Jahre wieder beschließen die Deutschen das Jahr mit einem virtuellen Festessen. Butler James serviert, was Miss Sophie anschafft. James gibt sein Bestes.

Die Stereotypen steigern sich, die Fallhöhe nimmt zu. Auch über die Aufhebung der Tafel hinaus. Eine alkoholisch eingeschränkte Zurechnungsfähigkeit ermöglicht und rechtfertigt jeden Tabubruch. Eine drohende Katastrophe wird den Zuschauern durch den Rückzug der alten Dame erspart. Wenn es entlarvend ist, worüber man lacht, dann offenbart das Dinner ohne Gäste, wie moderne Menschen tatsächlich ticken.

Es ist an der Zeit für einen Gegenentwurf.

Lange bevor blutleere virtuelle Realitäten begannen, unser unberechenbares analoges Leben zu verdrängen, entstand mit „Dinner for One“ der Prototyp eines schönen Scheins im Angesicht sozialer Isolation. Der englische Komiker Freddie Frinton alias Butler James hatte den Nerv einer kommenden Zeit getroffen, die er nicht mehr erlebte. Frinton verstarb 1968, noch bevor eine Aufzeichnung in Farbe realisiert werden konnte.

Nicht nur der deutsche Michel und seine Michaela lieben es. Das Dinner ist die weltweit am häufigsten wiederholte Fernsehsendung überhaupt. Trotz Beibehaltung der Originalsprache ist das Stück allerdings so gar nicht „Very British“. Im Vereinigten Königreich erfolgte bis 2018 keine Ausstrahlung.

Bis zum 9. Dezember 1961 war das Dinner hierzulande unbekannt. In einer Show des NDR flimmerte die Inszenierung in einem Unterhaltungspotpourri über die Bildschirme. Erst mit dem 31. Dezember 1972 begann das Dinner zum Ritual des Jahresendes in Deutschland zu werden. In der Optik einer längst untergangenen großbürgerlichen Welt bildete es eine Bastion der Identität scheinbar gegen jeden Trend. Nicht einmal eine nachträgliche Kolorierung fand Akzeptanz. In mehreren Ländern kam es deswegen sogar zu öffentlichen Protesten.

Das Dinner muss also mehr sein als eine Abfolge repetitiver Running Gags. Das Dinner wirft sein Lot tief hinunter in das Unterbewusstsein moderner Menschen. Heute sind viele einsam und allein. Nicht erst im hohen Alter, wenn die Freunde verstorben sind. Es gab schließlich nie welche. Dating-Apps täuschen ein Sozialleben vor, das nicht stattfindet. Im Alter werden keine nebelhaften Gestalten aus der Vergangenheit trösten oder wenigstens in Erinnerung rufen, dass man gelebt hat.

Kognitive_Stoerung_Wahrnehmung_Selbstwertgefuehl_seelische_Verzweifung_Belastung_Depression_Angststoerung_Angstzustaende_Kritisches-Netzwerk

Die heutige Einsamkeit wird verlärmt von Likes und Dislikes unzähliger Facebook-„Freunde“. Und nicht einmal die Anwesenheit eines schrulligen Dienstboten heitert das Alleinsein auf.

Die Kommunikationspartner existieren wie beim Dinner nur noch als Profile ohne Eigenleben. Push-Nachrichten strukturieren den Tag und vielleicht auch die Nacht. Die Jubilarin und Gastgeberin des Festessens, dargestellt von May Warden, ist zufrieden und vermisst niemanden. Die Re-Uptakes der Profile aller vier Gäste reichen aus. Was diese Klischees nicht bieten, brauchen wir nicht.

Hand_helfende_Hand_Hilfsbereitschaft_Achtsamkeit_Empathie_Mitmenschen_Mitmenschlichkeit_Kuemmerer_Selbstlosigkeit_Sozialleben_Kritisches-NetzwerkWer tatsächlich Hilfe bei einem Wohnungswechsel oder Krankheit benötigt, findet selten eine ausgestreckte Hand. Die „Dienstleistungsgesellschaft“ bietet allenfalls noch „Dienste“ an, die man nicht benötigt, und nur gegen teuer Geld. Untertanen wollen keinem Mitmenschen mehr dienen. Untertanen benötigen den erbärmlichen Rest, den ihnen die digitalen Auszehrungen und Verpflichtungen noch belassen haben, für sich selbst.

Es kann keine Überraschungen mehr geben. Auch der zunehmende Kontrollverlust des Dieners bringt die Lebendigkeit des Lebens nicht zurück; denn diese eskaliert in vorgezeichneten Bahnen.

Es ist immer „the same procedure“. Das Leben ist wie zu Eis erstarrt und berechenbar auf Jahre hinaus. Die kalte Welt unserer Zeit, in der immer mehr zur hohlen Phrase wird, schimmert immer deutlicher durch. Je mehr die Leere spürbar wird, desto lauter muss gelacht werden.

Bevor die Leere und damit das Entsetzen hereinbricht, erklärt die Gastgeberin ihren Rückzug. Nicht nur dem inzwischen volltrunkenen Diener bleibt der körperliche Zusammenbruch erspart. Die Voyeure des Geschehens können noch einen Notausgang nehmen, wenn der Diener die Jubilarin ins Schlafzimmer geleitet. Die letzte Lachsalve verhüllt den Blick in den Abgrund der Einsamkeit moderner Menschen.

Das Dinner hat seine Berechtigung, und es ist köstlich arrangiert. Aber kann eine 100 Jahre alte Groteske noch immer das Nonplusultra unserer Zeit sein? Der derzeit laufende Anschlag auf unsere freiheitlichen Gesellschaften sollte eine eigene und weniger altersschwache Antwort zum Jahresausklang hervorbringen.

Wie wäre es mit einer Überraschungsgesellschaft, die sich ganz zufällig zusammenfindet und vor Esprit nur so sprüht?

Einem „Dinner for Survivors“, das das pralle Leben mit allen seinen Untiefen auf die Bühne bringt?

Gerne auch mit einer Alkoholeskalation, die so manches Unsichtbare freilegt.

Also los! Wo sind die Dramatiker und Dramaturgen?

Dr. med. Gerd Reuther [Bitte ab hier noch deutlich weiterscrollen und die Zitate lesen. H.S.]
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Univ.-Doz.(Wien) Dr. med. Gerd Reuther ist Facharzt für Radiologie, Medizinaufklärer und Medizinhistoriker. 2005 erhielt er für seine Leistungen den Eugenie-und-Felix-Wachsmann-Preis der Deutschen Röntgengesellschaft. Er veröffentlichte rund 100 Beiträge in nationalen und internationalen Fachzeitschriften und -büchern sowie fünf eigene Bücher, die sich kritisch mit der Medizin in Geschichte und Gegenwart auseinandersetzen.

Er benannte von Anfang an „Covid-19“ als das, was es war: ein großer Bluff. In inzwischen sechs Büchern setzt er sich kritisch mit der Medizin in Geschichte und Gegenwart auseinander. Ganz aktuell erschien „Hauptsache krank. Ein Blick auf die Medizin in Europa?“ im Engelsdorfer Verlag; Leipzig 2023. Taschenbuch, 163 Seiten, ISBN 978-3-96940-699-1. Preis: 13,20€. >> Leseprobe. (PDF).

Gerd_Reuther_Hauptsache_krank_Ein_neuer_Blick_auf_die_Medizin_in_Europa_Seuchennarrative_Selbstheilung_Gesundheitsdiktatur_Coronadiktatur_Kritisches-Netzwerk   Gerd_Reuther_Hauptsache_Panik_Ein_neuer_Blick_auf_Pandemien_in_Europa_Seuchen_Pest_Epidemie_Angstnarrativ_Panikmache_Patientenbetrug_Kritisches-Netzwerk  Gerd_Reuther_Der_betrogene_Patient_Wissenschaftsgaukler_behandlungsbedingte_Gesundheitsschaeden_Schulmedizin_Medizinkritik_Krankheitsursachen_Kritisches-Netzwerk

Produktbeschreibung: Könnte es Kalkül sein, dass bis heute die wenigsten Behandlungen heilen? Schließlich ist im westlichen medizinischen System Krankheit ein besseres Geschäft als Gesundheit. Behandlungen bekämpfen seit jeher die Selbstheilung. Die Vorgänge bei Covid-19 waren kein Betriebsunfall, sondern folgen einer langen Tradition. Keinesfalls zu schaden, gehört nicht zur DNA akademischer Ärzte.

Unter dem Deckmantel internationaler Gesundheitsvorschriften droht jetzt angesichts vermeintlicher pandemischer Gesundheitsgefahren eine Enteignung unserer Gesundheit. 2023 erschütterte er die Seuchennarrative mit „Hauptsache PanikEin neuer Blick auf Pandemien in Europa“. Erschienen im  Engelsdorfer Verlag; Leipzig 2023. Taschenbuch, 152 Seiten, ISBN 978-3-96940-485-0. Preis: 14,80€. >> Leseprobe. (PDF).

»Der betrogene Patient - Ein Arzt deckt auf, warum Ihr Leben in Gefahr ist, wenn Sie sich medizinisch behandeln lassen.«, Verlag: riva Verlag, 3. überarbeitete und aktualisierte Ausgabe, 414 Seiten, Erscheinungstermin: 19. Juni 2019, ISBN-13: 978-3-7423-1034-7, Preis 19,99€. Auch als eBook (ePUB) erhältlich, ISBN: 978-3-7453-0783-2 für 15,99€. Hörbuch-Version ISBN: 978-3-7453-0103-8 für 15,99€. - Eine ausführliche Buchvorstellung mit Inhaltsverzeichnis etc. von Herbert Ludwig kann man hier nachlesen.


»Die schlechteste Gesellschaft läßt dich fühlen, dass du ein Mensch mit Menschen bist.«
[Faust I, Vers 1637 f./ Mephistopheles]
-Johann Wolfgang von Goethe

»Eine Stadt ist eine große Gemeinschaft, in der die Menschen einsam zusammenleben.«
-Herbert V. Prochnow

»Ich dachte immer, das Schlimmste im Leben sei es, alleine zu sein.
Das ist es NICHT.
Das Schlimmste im Leben ist es, bei Menschen zu landen,
bei denen man sich einsam fühlt.«

-Robin Williams

»Wir müssen lernen, die Menschen weniger auf das,
was sie tun und unterlassen,
als auf das, was sie erleiden, anzusehen.«

-Dietrich Bonhoeffer, Briefe und Aufzeichnungen aus dem Gefängnis Berlin-Tegel

»Wir sind eine Gesellschaft notorisch unglücklicher Menschen:
einsam, von Ängsten gequält, deprimiert, destruktiv, abhängig.
Menschen, die froh sind, wenn es ihnen gelingt,
die Zeit totzuschlagen, die sie ständig zu sparen versuchen.«

-Erich Fromm, Psychoanalytiker (1900-1980) aus seinem Buch „Haben oder Sein“ (1976)

»Und das Wichtigste im Leben ist, keine Angst zu haben, ein Mensch zu sein.«
-aus dem Film: Harold and Maude, (1971)


»Vielleicht ist es jemand der uns nie um Hilfe bitten würde. Jemand der jetzt gerade vor uns herläuft oder neben uns steht. Jemand der darauf verzichtet zu leben um an etwas glauben zu können. Aber vielleicht ist es genau das was wir alle wollen. An jemanden oder an etwas zu glauben, damit es uns gut geht. Um zu versuchen, glücklich zu sein.« (-Filmzitat aus 'Mord in Genua'?).

»Die Stachelschweine: Eine Gesellschaft Stachelschweine drängte sich an einem kalten Wintertage recht nah zusammen, um sich durch die gegenseitige Wärme vor dem Erfrieren zu schützen. Jedoch bald empfanden sie die gegenseitigen Stacheln, welches sie dann wieder von einander entfernte. Wann nun das Bedürfnis der Erwärmung sie wieder näher zusammenbrachte, wiederholte sich jenes zweite Übel, so daß sie zwischen beiden Leiden hin und her geworfen wurden, bis sie eine mäßige Entfernung voneinander herausgefunden hatten, in der sie es am besten aushalten konnten.

Stachelschweine_Beisammensein_gegenseitige_Stacheln_Beduerfnis_Erwaermung_der_Gesellschaft_Leere_Monotonie_Arthur_Schopenhauer_Sozialleben_Kritisches-Netzwerk

So treibt das Bedürfnis der Gesellschaft, aus der Leere und Monotonie des eigenen Innern entsprungen, die Menschen zueinander; aber ihre vielen widerwärtigen Eigenschaften und unerträglichen Fehler stoßen sie wieder voneinander ab. Die mittlere Entfernung, die sie endlich herausfinden, und bei welcher ein Beisammensein bestehen kann, ist die Höflichkeit und feine Sitte. Dem, der sich nicht in dieser Entfernung hält, ruft man in England zu: keep your distance! - Vermöge derselben wird zwar das Bedürfnis gegenseitiger Erwärmung nur unvollkommen befriedigt, dafür aber der Stich der Stacheln nicht empfunden. - Wer jedoch viel eigene, innere Wärme hat, bleibt lieber aus der Gesellschaft weg, um keine Beschwerde zu geben, noch zu empfangen.« (Von Arthur Schopenhauer, 1788-1860).  

Neil-Postman-Wir-amuesieren-uns-zu-Tode-Urteilsbildung-im-Zeitalter-der-Unterhaltungsindustrie-Kritisches-Netzwerk-Entertainment-Zerstreuungsgeschaeft-MuendigkeitUnterhaltungsindustrie: »Wenn ein Volk sich von Trivialitäten ablenken läßt, wenn das kulturelle Leben neu bestimmt wird als eine endlose Reihe von Unterhaltungsveranstaltungen, als gigantischer Amüsierbetrieb, wenn der öffentliche Diskurs zum unterschiedslosen Geplapper wird, kurz, wenn aus Bürgern Zuschauer werden und ihre öffentlichen Angelegenheiten zur Variete-Nummer herunterkommen, dann ist die Nation in Gefahr - das Absterben der Kultur wird zur realen Bedrohung.« (Von Neil Postman - Wir amüsieren uns zu Tode).

»An Huxley und nicht an Orwell sollten wir uns deshalb halten, wenn wir verstehen wollen, auf welche Weise das Fernsehen und andere Bildformen die Grundlage der freiheitlichen Demokratie, nämlich die Informationsfreiheit, bedrohen." Und er fragt: "Wer ist bereit, sich gegen den Ansturm der Zerstreuungen aufzulehnen? Bei wem führen wir Klage - wann? Und in welchem Tonfall, wenn sich der ernsthafte Diskurs in Gekicher auflöst? Welche Gegenmittel soll man einer Kultur verschreiben, die vom Gelächter aufgezehrt wird?« (Von Neil Postman - Wir amüsieren uns zu Tode.)

"Wir amüsieren uns zu Tode. Urteilsbildung im Zeitalter der Unterhaltungsindustrie" von Neil Postman,  FISCHER Taschenbuch, 208 Seiten, ISBN: 978-3-596-24285-6; am besten antiquarisch bei booklooker.de für wenig Geld besorgen. Erscheinungstermin: 01.12.1988, original 1985.

Was heißt es, wenn in Medien und Politik die Logik des Entertainment Einzug hält? Wenn unser Bild von der Welt davon bestimmt wird, welche Bilder uns die Medien zeigen? Und wenn das Zerstreuungsgeschäft an die Stelle von Erkenntnisstreben und Wahrnehmungsanstrengungen tritt? - In einer Welt, die Orwells »1984« immer ähnlicher wird, ist Neil Postmans unverzichtbares Werk über die Wirkmacht der Medien wichtiger denn je.

Der wegweisende Klassiker über die zersetzenden Auswirkungen des Fernsehens auf die Politik und unseren gesellschaftlichen Diskurs wurde erstmals im Jahr 1985 veröffentlicht. Obwohl im 20. Jahrhundert erschienen, wird es mittlerweile als das Buch des 21. Jahrhunderts gefeiert. »Wir amüsieren uns zu Tode« ist ein prophetischer Blick auf das, was passiert, wenn Politik, Journalismus, Bildung und Religion zum Gegenstand von Unterhaltung werden. Gleichzeitig ist das Werk eine Blaupause dafür, wie wir die Herrschaft über die Medien und damit unsere Mündigkeit zurückgewinnen.


Quelle: Dieser Text von Dr. med. Gerd Reuther erschien als Erstveröffentlichung am 30. Dezember 2023 bei MANOVA (vormals RUBIKON) >> manova.news/ >> Artikel. MANOVA versteht sich als Magazin für neue Perspektiven und lebendige Debatten, vertreten durch die Geschäftsführerin Jana Pfligersdorffer. Herausgeber & Chefredakteur ist Roland Rottenfußer.

Die vierte Gewalt ist vom Wachhund zum Schmusekätzchen der Politik und Wirtschaft mutiert. Wir, das Team von MANOVA, haben Biss – bieten schonungslose Kritik, lebendige Debatten und beleuchten neue Wege für eine menschen- und mitweltfreundliche Gesellschaft.

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1. Filmszene aus "Dinner for One". Foto hochgeladen auf Flickr by noisy__nisroc. Quelle: Flickr. Die Datei ist mit der CC-Lizenz Namensnennung - Nicht-kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.0 Generic (CC BY-NC-SA 2.0 Deed) lizenziert.

„Dinner for One“: Der komplette Text im Original zum Mitlesen >> weiter.

Es gibt noch eine Punk-Version von „Dinner for One“: Die Gräfin und der Butler - Grevinnen og Hovmesteren. >> weiter. (Dauer 3:38 Min.)

2. Einsamkeit und Verzweiflung: Heute sind viele einsam und allein. Nicht erst im hohen Alter, wenn die Freunde verstorben sind. Es gab schließlich nie welche. Dating-Apps täuschen ein Sozialleben vor, das nicht stattfindet. Im Alter werden keine nebelhaften Gestalten aus der Vergangenheit trösten oder wenigstens in Erinnerung rufen, dass man gelebt hat. Foto: mostafa_meraji / Mostafa Meraji, Qom/Iran (user_id:13551092). Quelle: Pixabay. Alle Pixabay-Inhalte dürfen kostenlos für kommerzielle und nicht-kommerzielle Anwendungen, genutzt werden - gedruckt und digital. Eine Genehmigung muß weder vom Bildautor noch von Pixabay eingeholt werden. Auch eine Quellenangabe ist nicht erforderlich. Pixabay-Inhalte dürfen verändert werden. Pixabay Lizenz. >> Foto.

3. Helfende, ausgestreckte  Hand: Wer tatsächlich Hilfe bei einem Wohnungswechsel oder Krankheit benötigt, findet selten eine ausgestreckte Hand. Die „Dienstleistungsgesellschaft“ bietet allenfalls noch „Dienste“ an, die man nicht benötigt, und nur gegen teuer Geld. Untertanen wollen keinem Mitmenschen mehr dienen. Untertanen benötigen den erbärmlichen Rest, den ihnen die digitalen Auszehrungen und Verpflichtungen noch belassen haben, für sich selbst. Foto: lauwahyuen (user_id:15769535). Quelle: Pixabay. Alle Pixabay-Inhalte dürfen kostenlos für kommerzielle und nicht-kommerzielle Anwendungen, genutzt werden - gedruckt und digital. Eine Genehmigung muß weder vom Bildautor noch von Pixabay eingeholt werden. Auch eine Quellenangabe ist nicht erforderlich. Pixabay-Inhalte dürfen verändert werden. Pixabay Lizenz. >> Foto.

4. - 6. Büchercover. Beschreibung oben.

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8. Buchcover. Beschreibung oben.