Meinungsfreiheit ist nicht nur das Recht, zu Allem seinen Senf dazu zu geben wie an einer Würstelbude. Es ist das Recht, Behauptungen der Mächtigen in Frage zu stellen, Erklärungen und Fakten einzuklagen und Alternativen einzufordern. Das mag unbequem sein, lästig, nerven, bremsen. Aber es ist der Motor des Fortschritts. Ohne Nörgler, Zweifler und Besserwisser kein Fortschritt. Zweifel ist eine gesellschaftliche Produktivkraft. Seine Diffamierung durch angeblich alternativlose Politik ist Rückschritt in vormoderne Zeiten. Deutschland braucht wieder einen Grundkurs in Debatte und Wiederbelebung der Streitkultur.» (- Roland Tichy, Journalist und Publizist)
EIKE - Europäisches Institut für Klima und Energie e.V.
Gegenwind:08: Teil 02: Wer verdient …?! Wieviel …?! Warum …?!
ganz viele zahlen in Deutschland zunehmend immer mehr Geld für unsere sogenannte Energiewende ein, das an ganz wenige umverteilt wird …! Wir sind Weltmeister bezüglich der Strompreise aller Industrieländer, produzieren aber immer noch mit den dreckigsten Strom. Teil 01 des Videos zu den wirtschaftlichen Hintergründen zeigte neue Details zur Steuermittel-Umverteilung an „gute Milliardäre“. Ein sehr großer Prozentsatz in Deutschland findet das trotzdem sehr wichtig – „Long-Tagesschau“ genannt – weil es ja dem Klimaschutz dienen und ein paar Euro in die leeren Kassen der Kommunen, der Bürger spülen soll.
Aber auch wenn permanent das Gegenteil wiederholt wird: Die Effekte für die Wertschöpfung „vor Ort“ sowie für das Klima sind nicht messbar […] die für die Lobby, die Investoren schon. Weil nun überall Geld für Bildung, unsere Infrastruktur, unser Gesundheitssystem etc. fehlt, werden Forderungen lauter, Super-Reiche – also Sie (!!!) machen Sie sich bloß nichts vor – noch stärker zu besteuern und: Weil das nicht reichen wird, noch mehr Schulden zu Lasten kommender Generationen zu machen.
Windkraft, Wasserstoff, Klimaneutralität, Grüner Stahl etc. etc.: Deutschlands Regierungen der letzten über 10 Jahre ließen Wunschzahlen als Ziele auch von deutschen Energiedienstleistern und deren Töchtern, den Netzbetreibern, und anderen Lobbyisten in Gesetze schreiben und nannten das Politik, Klimaschutz oder auch: unsere Demokratie. Wurden Ziele krachend verfehlt, wurde weder nachgerechnet geschweige denn korrigiert, denn die „Auftraggeber“ profitieren ja weiter, solange der Kühlschrank noch nicht ganz leer ist. Interesse an mehr Daten und Hintergründen zur „Vernetzung“ von Politik und Energiedienstleistern zu unseren Lasten und der Frage, an wen das viele Steuergeld wirklich verteilt wird …? Dann schauen Sie Teil 02 zum Thema Gegenwind: Ökonomie.
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Kältereport Nr. 40 /2026
Meldungen vom 28. September 2026:
Arkansas, USA: Frost in Mammoth SpringIm Norden von Arkansas gab es einen Kälteeinbruch: In Mammoth Spring sank die Temperatur am 25. September auf 0 °C und brach damit einen Tagesrekord.
Der bisherige Rekordwert für den 25. September lag bei 1,1 °C und wurde 1995 verzeichnet – laut Aufzeichnungen, die bis ins Jahr 1904 zurückreichen.
Noch beeindruckender ist, dass der Frost am 25. September in dieser 122-jährigen Geschichte der früheste seit Beginn der Aufzeichnungen ist – und damit den bisherigen Frührekord um vier Tage unterbietet. Der gemessene Wert von 0°C entspricht zudem der drittniedrigsten Temperatur, die dort jemals im September gemessen wurde.
Normalerweise tritt der erste Frost in Mammoth Spring erst Ende Oktober ein, so dass der diesjährige Frost etwa einen Monat früher als erwartet auftrat.
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Himalaya: Starke September-SchneefälleEin außergewöhnlicher Schneesturm im September hat den hohen Himalaya entlang der indisch-tibetischen Grenze unter einer Schneedecke begraben, wobei er im Norden von Uttarakhand tiefen Schnee hinterließ, bevor auch der Westen von Tibet heimgesucht wurde.
In Uttarakhand hat zweitägiger anhaltender Schneefall die abgelegene Region Lapthal nahe der tibetischen Grenze weiß gefärbt, wobei aus Hochlagen ungewöhnlich große Schneemengen gemeldet wurden.
In ganz Pithoragarh gab es am 26. September auch in den Tälern von Johar und Vyas den ersten Schneefall der Saison, wobei Orte wie Milam, Martoli, Laspa, Panchachuli, Nabi Dhank und Kuti bereits früh mit einer Schneedecke bedeckt wurden.
Jenseits der Grenze fiel noch deutlich mehr der Schnee.
Am 26. und 27. September wurde der Kreis Burang/Purang im Westen Tibets von anhaltendem Schneefall und Schneestürmen heimgesucht, wodurch Straßen verschüttet wurden und Dächer einstürzten.
Der frühe Schneefall beschränkte sich nicht auf Burang, sondern breitete sich auch über einen weiten Teil Westtibets aus, darunter Zanda, Ge’gyai, Gar und Gêrzê. Am 27. September meldeten die Behörden Probleme in ganz Purang, wobei weiterer starker Schneefall vorhergesagt wurde.
Der September ist noch nicht einmal vorbei.
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Antarktis: Immer noch extreme KälteIn der Antarktis herrschen weiterhin Temperaturen bis -100 °F – ein extrem kalter Ausklang eines kernlosen Winters, der wiederholt historisch extreme Kälte über den Kontinent gebracht hat, insbesondere über das Hochplateau.
In Vostok sank die Temperatur am 28. September auf -76,3 °C (-105,3 °F), nachdem am 27. September ein Tiefstwert von -74,8 °C gemessen worden war.
An der Concordia-Station ergaben Daten des italienischen antarktischen meteorologisch-klimatologischen Observatoriums für den 27. September einen Wert von -75 °C.
Die Zahl der Tage mit Temperaturen unter -100 °F in der Antarktis liegt nun bei 23 der ersten 28 Tage im September. Der Kontinent blieb vom 4. bis zum 15. September 12 Tage in Folge unterhalb dieser Schwelle, verfehlte sie nur am 16. September und sank dann vom 17. bis zum 25. September erneut neun Tage in Folge unter -100 °F. Nach einer kurzen Unterbrechung am 26. September wurde die Schwelle am 27. und 28. September erneut unterschritten.
Der September verläuft außergewöhnlich kalt.
In Wostok lag die Durchschnittstemperatur bis zum 27. September bei -68,9 °C, etwa 3 °C unter dem Normalwert. Am Südpol lag die Durchschnittstemperatur bei -63,5 °C, also 4,3 °C unter dem Normalwert, während der Tagesmittelwert am 25. September auf -72,3 °C sank – fast 15 °C unter dem Normalwert. Auch in Concordia lagen die Temperaturen unter dem Durchschnitt und fielen am 19. September auf –81,4 °C, nur 0,5 °C unter dem September-Rekord von –81,9 °C.
Und am Dome C II liegt der Mittelwert bei sehr niedrigen –66,4 °C – etwa 7 °C unter dem Normalwert. Der kälteste September-Mittelwert beträgt –63,6 °C und wurde 1992 gemessen, womit das Jahr 2026 vorläufig auf Rekordkurs liegt, wobei nur noch die letzten Tage zu berücksichtigen und einer Qualitätskontrolle zu unterziehen sind.
Nach den wiederholten Kälteeinbrüchen im Juni, Juli und August endet der September auf dem antarktischen Plateau in ähnlicher Weise.
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Meldungen vom 29. September 2026:
Neuseeland: Starker Frühjahrs-SchneefallEin Kälteeinbruch hat auf der neuseeländischen Südinsel starken Frühlingsschneefall verursacht, wodurch Straßen gesperrt wurden, Fahrzeuge festsaßen und landwirtschaftliche Betriebe während der Lammzeit in Mitleidenschaft gezogen wurden.
In Teilen von Canterbury fiel Schnee bis auf eine Höhe von etwa 400 m hinab; rund um Castle Ridge im Ashburton High Country wurden etwa 15 cm gemeldet, wobei in der Arrowsmith Station möglicherweise noch mehr Schnee liegt. Es wird mit Verlusten bei den Lämmern gerechnet.
Starker Schneefall führte zur Sperrung des Lewis Pass‘, während in der Nähe des Lake Pukaki Fahrzeuge feststeckten und Schneepflüge zum Einsatz kamen. Auf dem Porters Pass waren Schneeketten vorgeschrieben, da es auf der gesamten Südinsel zu weit verbreiteten Schneefällen kam.
Der Winter will einfach nicht still und leise abtreten.
Auf der anderen Seite der Tasmansee wurde auch Tasmanien am 28. September von einem heftigen Spätseptemberfrost heimgesucht.
In Liawenee sank die Temperatur auf -7,9 °C, in Cressy auf -3,2 °C und am Flughafen Launceston auf -1 °C – allesamt Werte deutlich unter dem Durchschnitt.
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Arktis: Meereis Ende September seit fast 20 Jahren nicht mehr so ausgedehntDas arktische Meereis hat sich seit seinem sommerlichen Tiefstand deutlich erholt; die Ausdehnung Ende September liegt nun nahe dem oberen Ende des gesamten Bereichs seit 2007 – dem Jahr, in dem Al Gore bei der Entgegennahme des Friedensnobelpreises eine Studie zitierte, die davor warnte, dass die arktische Sommer-Eiskappe innerhalb von sieben Jahren verschwinden könnte.
Laut NSIDC erreichte das arktische Meereis am 12. September mit 4,60 Millionen km², was 440.000 km² – oder 10,6 % – über dem Tiefststand von 4,16 Millionen km² im Jahr 2007 und ganze 1,21 Millionen km² – oder 36 % – über dem Rekordwert von 3,39 Millionen km² aus dem Jahr 2012 lag.
Seit dem 12. September schreitet die Vereisung rasch voran.
Nach dem aktuellen Tagesdiagramm lag die Ausdehnung am 27. September bei etwa 5,7 Millionen km² – rund 28 % über dem entsprechenden Wert von 2007 und nahe dem höchsten Stand Ende September der letzten 20 Jahre.
Ausdehnung des arktischen Meereises, 2007–2026 [Visitech.ai / NSIDC / OSI SAF].
Die eigene Einschätzung des NSIDC besagt, dass es „in den letzten zwei Jahrzehnten keinen signifikanten Rückgang der minimalen Ausdehnung im September gegeben hat“. Copernicus berichtet ebenfalls, dass das arktische Meereis seit 2007 große Schwankungen von Jahr zu Jahr aufweist, jedoch „keinen klaren Trend“.
Frühere Beobachtungen reichen bis ins Jahr 1972 zurück – also vor die Standard-Basislinie von 1979 – und zeigen eine deutlich geringere arktische Eisausdehnung in den frühen 1970er Jahren, gefolgt von einer starken Erholung in den Jahren 1978–79 – was bedeutet, dass die Standard-Basislinie von 1979 bei einem Höchststand beginnt:
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Meldungen vom 30. September 2026:
Moskau, Russland: Früher erster FrostIn Zentralrussland ist der Frost zurückgekehrt.
In Neu-Moskau wurde am 29. September der erste Frost der Saison verzeichnet; in Michailowskoje sank die Temperatur auf -0,2 °C.
Die Kälte drang weiter nach Westen und Norden vor; im Gebiet Smolensk wurden -0,7 °C und im Gebiet Twer -1,1 °C gemessen.
Der klare Himmel unter einem ausgedehnten Hochdruckgebiet führte zu einem starken Temperaturrückgang in der Nacht.
Das russische Hydrometeorologische Zentrum rechnet damit, dass der Frost anhält, wobei in den Zentral- und Wolga-Regionen noch tiefere Tiefsttemperaturen zu erwarten sind.
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Indien: Kälte in DelhiDelhi verzeichnete den kältesten Septembermorgen seit 2008.
In Safdarjung sank die Temperatur am 29. September auf 21 °C – das ist der niedrigste September-Tiefstwert der Stadt seit 18 Jahren.
In der näheren Umgebung wurden sogar noch niedrigere Temperaturen gemessen: In Delhi Ridge sank die Temperatur auf 16,9 °C, etwa 6 °C unter dem Normalwert, während in Palam 19,7 °C und an der Lodhi Road 20,4 °C gemessen wurden.
Die Kälte folgt auf einen frühen Vorgeschmack auf den Winter im Norden.
In den höheren Lagen von Himachal Pradesh gab es bereits die ersten nennenswerten Schneefälle der Saison, wodurch Kinnaur, Chitkul, Kaza und Chicham in Weiß getaucht sind. Im Osten, in Uttarakhand, fiel ebenfalls Schnee in Hemkund Sahib, wo sich bereits mehr als 15 cm Schnee angesammelt haben; entlang der hochgelegenen Trekkingrouten wird von weiteren Schneefällen berichtet.
Nordindien gleitet früh in die kalte Jahreszeit, und der Bedarf an Heizenergie und Strom steigt…
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Meldungen vom 10. Oktober 2026:
Innere Mongolei: Heftiger WintereinbruchDer Winter ist in Nordchina abrupt eingekehrt, und in Hulunbuir in der Inneren Mongolei gab es den ersten großflächigen Schneefall.
Am 29. und 30. September begann es in den nördlichen und westlichen Waldgebieten von Hulunbuir zu schneien, wobei Genhe mit einer Schneedecke bedeckt wurde und es auch in Hailar schneite.
Gleichzeitig sind die Temperaturen stark gesunken.
Im gesamten Norden von Qinghai, in Gansu, Ningxia, im Norden von Shaanxi, in Nordchina und im östlichen Teil des Nordostens Chinas sanken die Temperaturen am 30. September um 6–10 °C, wobei es lokal zu Einbrüchen von 12–16 °C kam.
Die Frostgrenze dringt nach Süden bis in den Norden von Hebei vor. Die Kälte wird durch eine zweite Luftmasse am 3. und 4. Oktober noch verstärkt, die die Temperaturen in weiten Teilen Nordchinas voraussichtlich um weitere 8–10 °C senken wird.
Schon das Ende des Sommers war stellenweise kühl verlaufen.
Peking trat am 8. September offiziell in den Herbst ein – fünf Tage früher als normal und zum frühesten Zeitpunkt seit 2016. Vom 8. bis 15. September lagen die durchschnittlichen Tiefsttemperaturen 2,5 °C unter dem Normalwert von 1991–2020, was diesen Zeitraum zum kältesten seit 2007 machte.
Der Winter rückt nach Süden vor.
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Innere Arktis: Starker Temperaturrückgang; Wiedergefrieren beschleunigt sichDie Innere Arktis ist ungewöhnlich schnell in den Winter gerutscht, wodurch sich die ohnehin schon außergewöhnlich kalte Saison 2026 nördlich von 80° N weiter ausdehnt.
Daten des Dänischen Meteorologischen Instituts geben die Durchschnittstemperatur am 29. September mit -13,6 °C an – mehr als 7 °C kälter als am gleichen Tag im Jahr 2025 und der niedrigste Wert für Ende September seit mindestens 2000.
Dies folgt auf den kältesten Sommer seit Beginn der DMI-Aufzeichnungen im Jahr 1958.
Der Juni war der kälteste Juni in der Reihe, der Juli der kälteste Juli und der Zeitraum Juni bis August insgesamt der kälteste Sommer.
Die Kälte spiegelt sich nun auch in den Meereis-Daten wider.
Das arktische Meereis erreichte am 12. September mit 4,60 Millionen km² sein Minimum und lag damit gemeinsam mit den Jahren 2008, 2010 und 2025 auf dem zehnten Platz der niedrigsten Mindestwerte seit Beginn der Satellitenaufzeichnungen. Seitdem hat sich das Wiedergefrieren stark beschleunigt. Bis zum 29. September war die Ausdehnung laut NSIDC auf etwa 5,34 Millionen km² gestiegen – ein Zuwachs von rund 740.000 km² in nur 17 Tagen und 280.000 km² mehr Eis als zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr.
Das Wiederzufrieren im Jahr 2026 verläuft schneller als im Zeitraum 2011–2020, wobei die Ausdehnung Ende September nun die höchste seit 2014 ist. In der Rangliste ist es vom geteilten 10. Platz der niedrigsten Werte in der 48-jährigen Aufzeichnung beim saisonalen Minimum auf den 19. Platz gesprungen – und das nur zweieinhalb Wochen später.
Der Sommer in der Hocharktis verlief ungewöhnlich kalt.
Der Herbst hat auf ähnliche Weise begonnen.
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Meldungen vom 2. Oktober 2026:
Winter in AlaskaAlaska hat den Oktober mit weit verbreiteten Schneefällen und Temperaturen begonnen, die deutlich unter dem Normalwert lagen, während Anchorage seinen ersten messbaren Schneefall mehr als zwei Wochen früher als erwartet verzeichnete.
Am 1. Oktober gab es in Anchorage den ersten messbaren Schneefall der Saison in der Stadt. Das ist ein neuer Tagesrekord, der den bisherigen Rekordwert von „Spuren“ aus den Jahren 1965, 1972 und 1990 übertraf.
Und die Kälte reicht weit über Anchorage hinaus.
In King Salmon sank die Temperatur auf -6°C – 8°C unter dem Normalwert –, während der Tagesmittelwert um 6°C unter dem Durchschnitt lag. Auch in Nome wurden -6°C gemessen, wobei sowohl die Tiefsttemperatur in der Nacht als auch die Höchsttemperatur am Tag 5°C unter dem Normalwert lagen. In Kodiak fiel die Temperatur auf 2°C – 6°C unter dem Normalwert –, während sie in Bethel auf -4 °C sank.
Auch tagsüber war es kaum warm: In Anchorage wurden gerade einmal 4°C gemessen, in Fairbanks und McGrath nur 2°C.
In weiten Teilen des Bundesstaates ging die Kälte mit Schneefall einher, und es wird noch mehr Schnee erwartet.
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Antarktis: Kalter OktoberbeginnIn der Antarktis hat sich die Kälte aus ihrem tiefen Inneren bis in den Oktober hinein gehalten.
Der Tagesmittelwert am 1. Oktober bei Dome C II lag bei -65,5 °C – 9 °C unter dem Normalwert.
Vostok verzeichnete am 2. Oktober um 05:00 Uhr UTC -72,1 °C, dicht gefolgt von Concordia und Dome C II mit -71,6 °C.
Die Kälte im Oktober ist auf dem gesamten Plateau weit verbreitet, wobei extreme Tiefsttemperaturen den Südpol, Nico, Henry und die Relay-Station heimsuchen – um nur vier weitere zu nennen.
Die negativen Abweichungen reichen zudem weit über die höchstgelegenen Stationen im Landesinneren hinaus.
Die Oktober-Zusammenfassung von „Weather & Climate“ zeigt, dass alle antarktischen Stationen deutlich unter dem Normalwert liegen: Novolazarevskaja um 7,3 °C, Vostok um 5,7 °C, Mawson um 4,4 °C, Progress um 3,4 °C, Mirny um 3,3 °C, Davis um 3,1 °C und Casey um 2,9 °C.
Der Monat hat gewechselt, doch die antarktische Kälte hält weiter an.
Wird fortgesetzt mit Kältereport Nr. 41 / 2026
Redaktionsschluss für diesen Report: 2. Oktober 2026
Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag Kältereport Nr. 40 /2026 erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.
Klima-Untergangspropheten ignorieren tausende Jahre historischer Klimatrends
Das Klima der Erde veränderte sich schon lange bevor der Mensch begann, fossile Brennstoffe zu verbrennen.
Die Prophezeiungen von Klima-Untergangspropheten offenbaren eine peinliche Unkenntnis einer unberechenbaren geologischen Geschichte, die von natürlichen Kräften geprägt ist, die zu mächtig sind, als dass der Mensch sie kontrollieren könnte, und zu komplex, als dass man aussagekräftige Prognosen erstellen könnte. [Hervorhebungen und Links hinzugefügt {vom Blog-Admin}]
Wir leben in der Wärme einer Zwischeneiszeit, die als Holozän bekannt ist und vor etwa 11.700 Jahren begann. Sie folgte auf eine fast 90.000 Jahre andauernde Eiszeit, in der Gletschereis mit einer Dicke von Tausenden Metern Kanada und die nördlichsten Teile der Region bedeckte, aus der später die USA hervorgehen sollten. Die Temperaturen lagen 5 bis 7 Grad unter dem heutigen Durchschnitt.
Das seit fast 12 Jahrtausende andauernde relativ milde Holozän war von zeitweiligen Temperaturschwankungen geprägt, darunter zehn Erwärmungsphasen, einschließlich der aktuellen. Die jüngste Kälteperiode war die Kleine Eiszeit von etwa 1250 bis 1850.
Klima-Alarmisten betrachten die „vorindustrielle“ Zeit vor 1850 als Ausgangspunkt für die Messung der modernen Temperaturen, ohne zu beachten, dass dieser Zeitraum in die letzte Phase der Kleinen Eiszeit fällt.
Ihre Hysterie und die von ihnen geförderte Klimapolitik basieren auf einer Temperaturaufzeichnung, die in einer Phase ungewöhnlicher Kälte beginnt und auf einer anschließenden Erwärmung um bescheidene 1,3 Grad Celsius in den letzten 175 Jahren.
Würde man die Temperaturaufzeichnungen um die wärmsten Phasen des Holozäns erweitern, würde es so aussehen, als käme der gleiche Planet gerade aus einer mittleren Eiszeit. In der Fachzeitschrift „Nature“ veröffentlichte Forschungsergebnisse zeigen, dass Meeres-Sedimentkerne den Höhepunkt der Erwärmung in der ersten Hälfte der holozänen Warmzeit vor 10.000 bis 6.000 Jahren verorten.
Biomarker-Daten aus Sedimentkernen in der Tschuktschensee und der Ostsibirischen See, die im „Journal of Quaternary Science“ veröffentlicht wurden, zeigen minimales Meereis im frühen Holozän, kurzfristige Schwankungen im mittleren Holozän und eine deutliche Ausdehnung des Eises in den letzten 4.500 Jahren.
Sowohl die Rekonstruktion aus der Tschuktschensee als auch das Gesamtbild der Arktis zeigen einen Ozean, der weitaus weniger Eis trug, als es noch keine Fabriken auf der Erde gab. Die Schwankungen des heutigen arktischen Eises sind nur kleine Ausschläge innerhalb eines Bereichs, der seit mehr als 11.000 Jahren besteht.
Vor zweitausend Jahren bauten römische Bauern in höheren Breitengraden und Höhenlagen Wein und Getreide an, die spätere Generationen aufgrund der Klimaabkühlung aufgeben mussten.
Während der jüngeren mittelalterlichen Warmzeit vor etwa 1.000 Jahren lebten nordische Siedler fast fünf Jahrhunderte lang im Südwesten Grönlands, hüteten Vieh, ernteten Gerste und begruben ihre Toten auf Friedhöfen, deren Boden später fest gefror und gefroren blieb.
Unter den zurückweichenden Gletschern in den Alpen und der kanadischen Arktis kommen immer wieder Baumstümpfe zum Vorschein, deren Wurzeln in einem Boden liegen, der laut Radiokarbonmethode aus der warmen Zeit des mittleren Holozäns stammt.
Dann kam ein Temperaturrückgang, der schreckliche Folgen für die Menschheit hatte. Die Kleine Eiszeit versperrte Alpenpässe, verschlang Bauernhöfe, vernichtete Ernten in ganz Nordeuropa und ließ die Siedlungen in Grönland veröden. Flüsse, die in der Geschichte der Menschheit noch nie zugefroren waren, wurden zu Schauplätzen von Eisfesten.
Zwei unabhängige Temperatur-Rekonstruktionen – die eine auf der Grundlage von grönländischem Eis, die andere anhand von Meeresablagerungen vor der Küste Indonesiens – liegen rund 15.000 km voneinander entfernt, verlaufen jedoch sehr ähnlich und zeigen einen Rückgang von etwa 3 Grad Celsius zwischen dem Höhepunkt des Holozäns und dem kältesten Zeitpunkt der Kleinen Eiszeit.
Zwar lassen sich allgemeine historische Klimatrends erkennen, doch ist eine verlässliche Vorhersage der Zukunft bestenfalls schwierig. Ozeanische Schwankungen im Pazifik und Atlantik verteilen Wärme auf Zeitskalen von Jahrzehnten und Jahrhunderten neu, die niemand anhand grundlegender Prinzipien vorhersagen kann.
Die Sonnenaktivität variiert. Vulkane brechen unvorhersagbar aus. Das Wolkenverhalten – die größte Einzelunsicherheit in jedem Atmosphärenmodell – reagiert auf all diese Faktoren. Diese Ansammlungen aus Wasserdampf und Aerosolen wirken sowohl als Isolatoren gegen nächtlichen Wärmeverlust als auch als Reflektoren, die Sonnenlicht zurück ins Weltall reflektieren.
All dies sind mächtige Kräfte – neben vielen anderen –, die unabhängig von vernachlässigbaren menschlichen Aktivitäten wirken und deren Auswirkungen im großen Maßstab eines Klimasystems von praktisch unendlicher Komplexität sind.
Letztendlich wissen wir, dass Wärme für das Gedeihen der Menschheit besser ist als Kälte und dass reichlich vorhandene, erschwingliche Energie notwendig ist, um wohlhabende Gesellschaften aufzubauen und zu erhalten. In der Zwischenzeit wird das Klima des Holozäns weiterhin das tun, was es schon immer getan hat, und wir werden erst wissen, was das ist, wenn es geschehen ist.
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Link: https://climatechangedispatch.com/doomsayers-ignore-historical-climate-trends/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag Klima-Untergangspropheten ignorieren tausende Jahre historischer Klimatrends erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.
Bezahlbarkeit von Energie: Ein Intelligenztest für New Yorker, den sie höchstwahrscheinlich nicht bestehen werden
WUWT, Gastbeitrag, THE MANHATTAN CONTRARIAN, Francis Menton
Ein Bericht aus USA, über den demokratisch regierten Stadtstaat New York. Ein guter Anlass, auch mal wieder die Strompreise in Europa zu sehen. – der Übersetzer
Hier in New York kandidiert unsere eher unbedeutende Gouverneurin Kathy Hochul für eine Wiederwahl. Immerhin hat sie bemerkt, dass New York ein teures Bundesland ist, insbesondere was die Energiekosten angeht, und dass die New Yorker darüber verärgert sind.
Die New Yorker haben allen Grund, sich über die Energiekosten zu ärgern. Laut dieser Grafik der US-amerikanischen Energieinformationsbehörde (EIA) mit den aktuellsten Daten für Juli 2026 lag der durchschnittliche Strompreis für Endverbraucher in New York in diesem Monat bei 29,9 Cent/kWh, verglichen mit einem nationalen Durchschnitt von 18,31 Cent/kWh. Die Kosten in New York stiegen damit um mehr als 14 % gegenüber 26,22 Cent/kWh im Juli 2025, während der nationale Durchschnitt gegenüber dem Vorjahreswert von 17,45 Cent/kWh nur um 4,9 % zulegte. Die New Yorker haben auch deshalb Grund zur Sorge, weil die höheren Strompreise größtenteils auf gezielte staatliche Maßnahmen zurückzuführen sind, die die Kosten in die Höhe treiben.
- USA: Am Günstigsten: Nevada mit 12,77 ct/kWh, California 33,61 ct/kWh
- Insselstaat Hawaii mit 48,00 ct/kWh, – siehe Link am Ende
- https://www.eia.gov/electricity/monthly/epm_table_grapher.php?t=epmt_5_6_a
Das Verrückte ist, dass Gouverneurin Hochul das Thema „Bezahlbare Energie“ zu einem zentralen Wahlkampfthema gemacht hat. Verrückt ist es vor allem deshalb, weil sie zwar behauptet, sich für mehr Bezahlbarkeit einzusetzen, gleichzeitig aber damit prahlt, genau die Politik beizubehalten und auszuweiten, die diese horrenden Kosten verursacht hat. Die Hauptverantwortung für New Yorks hohe Energiekosten trägt Kathy Hochul. Aber immerhin scheint dieses Thema der „bezahlbaren Energie“ unter vergleichbaren Umständen für Abigail Spanberger und Mikie Sherrill, die letztes Jahr in Virginia bzw. New Jersey kandidierten, funktioniert zu haben. Wenn die Wähler in Virginia und New Jersey darauf hereingefallen sind, vielleicht tun es die New Yorker ja auch.
Am 15. September startete Hochul ihre neueste Initiative zur „Bezahlbarkeit von Energie“ mit einer großen Pressemitteilung und einer Pressekonferenz. Ziel dieser Initiative ist es, einen Teil der höheren Energiekosten in New York abzufedern, indem Schecks und Rabatte an die Bevölkerung verteilt werden. Aus Hochuls Pressemitteilung:
„Während die Republikaner in Washington die Energie-, Benzin- und Lebensmittelpreise immer weiter in die Höhe treiben, werde ich mich unermüdlich dafür einsetzen, dass die New Yorker mehr Geld in der Tasche behalten“, sagte Gouverneurin Hochul. „Deshalb habe ich den Zugang zu unserem Programm für bezahlbare Energien erweitert – eine Maßnahme, die den Einwohnern im ganzen Bundesstaat jährlich bis zu 500 Dollar an Energiekosten sparen wird. Aktuell lassen sich 2,5 Millionen berechtigte New Yorker Geld entgehen, und ich setze mich mit aller Kraft dafür ein, dass sie weiterhin Strom haben und die Kosten niedrig bleiben, indem ich eine ressortübergreifende Initiative starte, um sie für dieses Sparprogramm zu gewinnen. “
Wie so oft bei New Yorker Politikern beschränkt sich deren Vorgehensweise darauf, die Bevölkerung mit einem Teil ihres eigenen Geldes zu bestechen. Daher wird dies zu einem Intelligenztest für die New Yorker: Können wir berechnen, ob die Gebührenzahler durch Hochuls Vorschlag profitieren oder benachteiligt werden?
Laut EIA verbraucht ein durchschnittlicher New Yorker Haushalt etwa 8000 kWh Strom pro Jahr. Der Unterschied zwischen dem durchschnittlichen Strompreis in New York und dem durchschnittlichen Preis im Rest des Landes beträgt 11,59 Cent/kWh. Das bedeutet, dass ein durchschnittlicher New Yorker Haushalt jährlich über 900 Dollar mehr für Strom zahlt, als er zahlen würde, wenn unsere Preise dem nationalen Durchschnitt entsprächen. Nun bietet unsere großzügige Gouverneurin einen Rabatt von bis zu 500 Dollar für 2,5 Millionen Haushalte (von insgesamt etwa 8 Millionen) an. Mal sehen, ob wir dadurch einen Vorteil oder einen Nachteil haben. (Welcher Betrag ist höher: 900 Dollar für jeden der 8 Millionen Haushalte oder bis zu 500 Dollar für jeden der 2,5 Millionen Haushalte?)
Und dann ist da noch die Frage, warum die Strompreise in New York so viel höher sind als in anderen Bundesstaaten. An der Geografie kann es nicht liegen – beispielsweise lag der Durchschnittspreis im angrenzenden Pennsylvania im Juli bei 21,72 Cent/kWh, ganze 27 % niedriger als unser Durchschnittspreis. Betrachtet man die Grafik der EIA zu den durchschnittlichen Strompreisen nach Bundesstaat, so zeigt sich eine bemerkenswerte (wenn auch nicht perfekte) Korrelation zwischen republikanisch regierten Bundesstaaten (niedrige Preise) und demokratisch regierten Bundesstaaten (hohe Preise).
https://www.governor.ny.gov/news
Betrachten wir nun einige der wichtigsten Energiepolitiken New Yorks, die die Strompreise in die Höhe treiben. Da ist zunächst der Climate Leadership and Community Protection Act von 2019 (CLCPA). Die Bestimmungen dieses Gesetzes erhöhen die Verbraucherkosten auf vielfältige Weise. Erstens schreibt das Gesetz vor, dass bis 2030 70 % des Stroms aus erneuerbaren Energien stammen müssen. Diese Bestimmung macht es unmöglich, neue und effizientere Gaskraftwerke zu bauen oder bestehende, ineffiziente Gaskraftwerke so umzurüsten, dass sie mit deutlich weniger Brennstoff die gleiche Strommenge erzeugen. Zweitens wurden zwar erhebliche Mengen an Wind- und Solarenergieanlagen errichtet, um die 70-%-Vorgabe zu erfüllen, da diese jedoch nur intermittierend arbeiten, müssen alle alten Gaskraftwerke weiter betrieben werden. So zahlen wir letztendlich für zwei redundante Stromerzeugungssysteme anstatt für eines. Drittens befinden sich die neuen Wind- und Solaranlagen zudem an abgelegenen Standorten, was einen erheblichen zusätzlichen und teuren Aufwand für die Übertragung erfordert, der sich letztendlich in den Strompreisen niederschlägt.
Und dann gibt es noch die Regionale Treibhausgasinitiative (RGGI). RGGI ist ein Abkommen zwischen elf nordöstlichen Bundesstaaten der USA, das Treibhausgasemittenten (z. B. Kraftwerke) dazu verpflichtet, für jede emittierte Tonne CO₂ Zertifikate zu erwerben. Die Anzahl der Zertifikate sinkt jährlich, wodurch der Auktionspreis steigt. Dieser Preis ist von 2,53 US-Dollar pro Tonne im Jahr 2017 auf 37,65 US-Dollar pro Tonne in der letzten Auktion dieses Monats gestiegen. Die Kosten für die Zertifikate schlagen sich letztendlich in den Strompreisen nieder. Kurz gesagt: Dieses Programm hat zum Ziel, die Strompreise gezielt in die Höhe zu treiben.
Die Anzahl dieser „Zuschüsse“ für das Haushaltsjahr 2026/27 ist auf 25.356.513 festgelegt. Bei einem Preis von 37,65 US-Dollar pro Zuschuss bedeutet dies, dass der Staat die Stromrechnungen der Endverbraucher um fast eine Milliarde US-Dollar pro Jahr erhöht. Geteilt durch die Anzahl der Haushalte ergibt das etwa 120 US-Dollar pro Haushalt und Jahr, was etwa 5 % der gesamten Stromrechnungen der Verbraucher entspricht. Und sofern die Struktur des RGGI nicht geändert wird, dürfte dieser Wert mit ziemlicher Sicherheit steigen.
Am 5. August finalisierten zwei Behörden des Bundesstaates New York, das Umweltministerium (Department of Environmental Conservation) und die Energiebehörde (Energy Research & Development Authority), die Bestimmungen zur Umsetzung des RGGI-Abkommens in New York. In einer Pressemitteilung vom selben Tag gaben die Behörden an, dass New York bis dahin insgesamt 2 Milliarden US-Dollar aus den Auktionserlösen des RGGI-Programms erhalten habe. Sie erklärten jedoch, dass sie das Geld für „Investitionen“ verwenden würden, die 12 Milliarden US-Dollar, also das Sechsfache, einbringen würden.
Die aktualisierte Obergrenze soll kostengünstige Emissionsreduktionen schneller erreichen und gleichzeitig die langfristige Verfügbarkeit von Zertifikaten im Rahmen des Programms sicherstellen. Die Nettoeinsparungen werden sich über die gesamte Laufzeit der Investitionen voraussichtlich auf fast 12 Milliarden US-Dollar (PDF) belaufen, was einem Nutzen von fast 6:1 bei bisherigen Investitionen von rund 2 Milliarden US-Dollar entspricht.
Es ist zu beachten, dass die 2 Milliarden US-Dollar an Einnahmen und die 12 Milliarden US-Dollar an „Leistungen“ sich ausschließlich auf die bisherigen Einnahmen beziehen. Die zukünftigen Einnahmen werden voraussichtlich deutlich steigen und sich bis zum Geschäftsjahr 2028/29 auf insgesamt 4,7 Milliarden US-Dollar belaufen.
Woher stammen also diese angeblichen 12 Milliarden Dollar an „Nutzen“, nicht jetzt, sondern angeblich über die gesamte Laufzeit der Programme, die mit den bisher ausgegebenen 2 Milliarden Dollar finanziert werden? Dazu gibt es keine verlässlichen Informationen. In einem Dokument mit dem Titel „New Yorks regionale Treibhausgasinitiative – Betriebsplanänderung für 2026“Die Behörden haben eine lange Liste von Einrichtungen und Programmen veröffentlicht, die entweder bereits hohe Finanzmittel aus dem Programm erhalten haben oder erhalten werden. (Das Dokument finden Sie im Blog meines Kollegen Roger Caiazza hier . Folgen Sie dort dem Link „Operating Plan Amendment“ in der ersten Zeile des Beitrags.) Dutzende Empfänger und Programme sind aufgeführt, viele davon erhalten über mehrere Jahre hinweg kumulativ Fördermittel in Höhe von mehreren zehn bis mehreren hundert Millionen Dollar. Hier einige Beispiele für größere Projekte: „Green Jobs Green New York (Fonds)“ – 517 Millionen Dollar; „Sauberer Verkehr“ – 450 Millionen Dollar; „UPA Efficiency and RE“ – 389 Millionen Dollar; „Retrofit Challenges“ – 464 Millionen Dollar; „Saubere Energiegemeinschaften“ – 144 Millionen Dollar. Und dies sind nur einige Beispiele für die größeren Fördersummen. Welche Einrichtungen erhalten diese enormen Summen genau, und wofür genau werden sie das Geld verwenden, um die versprochenen Vorteile zu erzielen? Über die zitierten kurzen Beschreibungen hinaus werden keine weiteren Details genannt.
Anders ausgedrückt: Es sieht ganz so aus, als wären hier riesige Geldsummen an befreundete, aber nicht namentlich genannte NGOs verteilt worden. Die Annahme, dass die bisher ausgezahlten 2 Milliarden Dollar den Gebührenzahlern 12 Milliarden Dollar an Vorteilen bringen werden, ist reine Spekulation ohne jegliche Grundlage. Sind durch die über 500 Millionen Dollar, die in den „Fonds für grüne Jobs“ geflossen sind, tatsächlich „grüne Arbeitsplätze“ entstanden? Versuchen Sie mal, welche zu finden. Was genau ist der „saubere Verkehr“, den wir angeblich für 450 Millionen Dollar bekommen sollen? Falls es jemand weiß, schweigt er.
Besitzen die New Yorker genügend Intelligenz, um zu durchschauen, dass sie mit Gouverneurin Hochuls Mantra von „erschwinglicher Energie“ hinters Licht geführt werden? Ich denke, wir werden es bei den anstehenden Wahlen erfahren. Aber seien wir ehrlich – die New Yorker Wähler werden diesen Test höchstwahrscheinlich nicht bestehen.
Zum Thema Hawaii lasen Sie auf Eike:
Batteriespeichersystem der Hawaiian Electric Company
Strompreise in Europa
Wie groß die Unterschiede sind, zeigt ein Blick auf die aktuellen Daten: Im ersten Halbjahr 2025 kostete eine Kilowattstunde Strom in Ungarn 10,4 Cent, während Verbraucher in Deutschland mit 38,4 Cent fast das Vierfache zahlten. Deutschland führt damit die Liste der teuersten Stromländer Europas weiter an. Im Durchschnitt kostete die Kilowattstunde Strom im 1. Halbjahr 2025 in Europa 28,7 Cent.
https://strom-report.com/strompreise-europa/
Der Beitrag Bezahlbarkeit von Energie: Ein Intelligenztest für New Yorker, den sie höchstwahrscheinlich nicht bestehen werden erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.
Euronews fasst globale Probleme zu einer „Mega-Krise“ des Klimawandels zusammen
Eine erfahrene Meteorologin erläutert, warum der Klimawandel weder die Nahrungsmittelversorgung noch die Energieversorgung oder die Wirtschaft bedroht.
Euronews behauptet, der Klimawandel habe sich zu einer „Mega-Krise“ entwickelt, die Ernährungssicherheit, Energieversorgung, Volkswirtschaften, Wasserressourcen und die internationale Sicherheit bedrohe. Dies ist irreführend, weil der Artikel Messungen der tatsächlichen Entwicklungen weitgehend durch Prognosen und Behauptungen ersetzt. [Hervorhebungen und Links hinzugefügt {vom Blog-Admin}]
Die Daten zeigen, dass die weltweite Erntemenge und die Erträge Rekordwerte erreichen, die Zahl der Todesfälle durch Extremwetterereignisse langfristig stark zurückgeht und viele der heutigen Energie- und Wirtschaftsprobleme eher auf politische Entscheidungen und geopolitische Konflikte als auf klimatische Veränderungen zurückzuführen sind.
Euronews stützt seine Argumentation in erster Linie auf ein Interview mit Emmanuella Doussis, Inhaberin des UNESCO-Lehrstuhls für Klimadiplomatie an der Universität Athen. Doussis bezeichnet den Klimawandel als ein wirtschaftliches, soziales, politisches und geopolitisches Problem und bringt ihn mit dem Wettbewerb um Ressourcen, Migration, Wasserknappheit, Ernährungsunsicherheit und der Energiewende in Verbindung.
Das sind weit reichende Behauptungen.
Seltsamerweise liefert Euronews bemerkenswert wenige Beobachtungsdaten, die belegen, dass der Klimawandel tatsächlich die weltweite „Mega-Krise“ verursacht, von der in der Überschrift die Rede ist.
Der vielleicht offensichtlichste Widerspruch betrifft die Ernährung.
Doussis prognostiziert: „Wir werden mit einem sehr großen, ernsten Problem hinsichtlich der Ernährungssicherheit konfrontiert sein.“ Doch Prognosen darüber, was passieren könnte, können nicht auslöschen, was gerade geschieht.
„Climate at a Glance: Crop Production“ fasst Daten der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) zusammen, aus denen hervorgeht, dass die weltweite Pflanzenproduktion und die Erträge während der Phase der modernen Erwärmung erheblich gestiegen sind. Der jüngste Bericht zeigt, dass in den Erntejahren 2023 und 2024 die weltweit höchsten Erträge pro Hektar seit Beginn der Aufzeichnungen erzielt worden sind.
„Climate Realism“ hat den gleichen Trend wiederholt dokumentiert. Die weltweite Produktion von Grundnahrungsmitteln hat erheblich zugenommen, und die Erträge haben in den letzten Jahrzehnten wiederholt Rekorde gebrochen.
Selbst wenn einzelne Kulturen aufgrund von Dürren, Überschwemmungen, Schädlingsbefall oder anderen Ursachen unter schlechten regionalen Erntebedingungen leiden, ist dies kein Hinweis auf eine Verschlechterung der weltweiten Nahrungsmittelversorgung.
Es gibt gute Gründe für diese Verbesserung. Agrartechnologie, Bewässerung, Düngemittel, verbesserte Pflanzensorten, Mechanisierung und eine bessere Schädlingsbekämpfung haben die Landwirtschaft grundlegend verändert.
Eine moderate Erwärmung kann in einigen Regionen zudem die Vegetationsperioden verlängern und schädliche Frostereignisse verringern, während ein erhöhter Kohlendioxidgehalt in der Atmosphäre im Allgemeinen das Pflanzenwachstum anregt und die Effizienz der Wassernutzung verbessert.
Das bedeutet jedoch nicht, dass das Wetter den Ernten keinen Schaden zufügen kann. Das war schon immer so. Es bedeutet vielmehr, dass die Darstellung des Klimawandels als Ursache einer aktuellen globalen Krise der Ernährungssicherheit im Widerspruch zur Entwicklung der beobachteten landwirtschaftlichen Produktion steht.
Ebenso merkwürdig ist die Art und Weise, wie der Artikel das Thema Energie behandelt.
Euronews beschreibt die Abkehr von fossilen Brennstoffen als Teil der Lösung für die angebliche „Mega-Krise“ des Klimas, räumt jedoch gleichzeitig ein, dass dadurch „neue Abhängigkeiten“ in Bezug auf Lithium, Kobalt, Seltene Erden und andere Rohstoffe entstehen.
Der Artikel räumt des weiteren ein, dass fossile Brennstoffe fördernde Länder wirtschaftlich geschwächt werden könnten und dass völlig neue geopolitische Abhängigkeiten entstehen würden.
Das klingt weniger nach einer durch den Klimawandel verursachten Krise als vielmehr nach wirtschaftlichen Turbulenzen, ausgelöst durch Maßnahmen, die als Reaktion auf den Klimawandel ergriffen worden waren.
Europa ist hierfür ein offensichtliches Beispiel.
Die Energiepreise steigen nicht, weil ein Thermometer eine etwas höhere Durchschnittstemperatur anzeigt. Die Preise reagieren auf die Verfügbarkeit von Brennstoffen, die Erzeugungskapazität, Steuern, Vorschriften, Subventionen, Übertragungskosten, geopolitische Störungen und Regierungsentscheidungen darüber, welche Kraftwerke betrieben werden dürfen und welche nicht.
„Climate Realism“ hat wiederholt aufgezeigt, wie bei Kostenvergleichen zwischen Wind- und Solarenergie die Ausgaben für Reserveerzeugung, Übertragung, Speicherung, Subventionen und andere Systemkosten außer Acht gelassen werden können, die zur Bewältigung der intermittierenden Erzeugung erforderlich sind.
Euronews verwischt hier eine wichtige Unterscheidung: Kosten, die durch die Klimapolitik entstehen, sind nicht mit Kosten gleichzusetzen, die durch den Klimawandel verursacht werden.
Das gleiche Problem tritt auf, wenn der Artikel vom Thema Energie zum Thema Wirtschaft übergeht. Das Wetter kann zweifellos wirtschaftliche Verluste verursachen. Dürren, Überschwemmungen, Hurrikane, Hitzewellen, Frostperioden und Waldbrände haben dies im Laufe der Menschheitsgeschichte immer wieder getan.
Um jedoch den Klimawandel für eine allgemeine Wirtschaftskrise verantwortlich zu machen, bedarf es von Belegen dafür, dass sich diese Gefahren in einer Weise verschärfen, die auf den Klimawandel zurückzuführen ist.
„Climate at a Glance: Extreme Weather“ fasst Beobachtungsdaten zu Überschwemmungen, Dürren, Hurrikanen, Tornados, Hitzewellen und anderen Ereignissen zusammen. Das Bild ist wesentlich komplexer als die einfache Darstellung sich verschärfender Katastrophen, wie es in vielen Medien der Fall ist.
Noch wichtiger ist, dass die Anfälligkeit des Menschen gegenüber dem Wetter spektakulär zurückgegangen ist.
Der Bericht „Climate at a Glance: Deaths from Extreme Weather“ zeigt anhand internationaler Katastrophendaten, dass die Zahl der weltweiten Todesfälle durch wetterbedingte Katastrophen im Laufe des letzten Jahrhunderts um mehr als 99 Prozent gesunken ist.
Das ist eine bemerkenswerte Errungenschaft. Wohlstand, Infrastruktur, mit fossilen Brennstoffen betriebene Verkehrsmittel, moderne Landwirtschaft, Heizung, Klimatisierung, Wettervorhersagen, Kommunikation, Technik und Katastrophenschutz haben den Menschen gegenüber der Natur weitaus widerstandsfähiger gemacht.
Ironischerweise liefert Doussis selbst den vielleicht vernünftigsten Satz im gesamten Euronews-Artikel: „Nicht immer ist der Klimawandel schuld.“
Sie räumt ein, dass einige Katastrophen in Griechenland auf chronische Planungsmängel, komplizierte Vorschriften, unzureichende Infrastruktur und mangelnden Schutz gefährdeter Gebiete zurückzuführen sind.
Genau. Dieser Vorbehalt verdient weitaus mehr Beachtung, als Euronews ihm widmet.
Eine Überschwemmung wird erst dann zur Katastrophe, wenn Menschen in Überschwemmungsgebieten bauen, Entwässerungssysteme unzureichend sind, Warnsysteme versagen oder die Infrastruktur schlecht gewartet wird.
Eine Dürre wird zur Wasserkrise, wenn Stauseen, Bewässerungssysteme, Grundwasservorkommen und die Wasserpolitik schlecht verwaltet werden. Eine Hitzewelle wird gefährlicher, wenn Strom teuer oder unzuverlässig ist und schutzbedürftige Menschen sich keine Klimaanlage leisten können.
All diese miteinander verknüpften Probleme als eine „Mega-Krise“ des Klimas zu bezeichnen, erklärt sie nicht. Es kann sogar ihre wahren Ursachen verschleiern.
Der Euronews-Artikel begeht einen journalistischen Fehler, der immer häufiger vorkommt. Er geht vom Klimawandel aus, verknüpft praktisch jedes wirtschaftliche, geopolitische, landwirtschaftliche und soziale Problem damit und präsentiert das daraus resultierende Geflecht von Zusammenhängen dann als Beweis dafür, dass der Klimawandel diese Probleme überhaupt erst verursacht hat.
So funktioniert Kausalität jedoch nicht.
Das Klima verändert sich. Das Wetter variiert. Einzelne Regionen werden – wie schon immer – von verheerenden Dürren, Überschwemmungen, Bränden, Frostperioden und Hitzewellen heimgesucht. Vernünftige Regierungen sollten sich darauf vorbereiten.
Doch die Realität sieht ganz anders aus als die von Euronews beschriebene, sich immer weiter zuspitzende „Mega-Krise“. Die Landwirte produzieren mehr Nahrungsmittel. Die Ernteerträge erreichen weiterhin Rekordwerte. Die Menschheit ist gegenüber extremen Wetterereignissen deutlich weniger anfällig geworden.
Und einige der gravierendsten Energieprobleme Europas sind eher auf Entscheidungen zur Energieerzeugung zurückzuführen als auf Wetterveränderungen.
Euronews hätte diese unbequemen Fakten untersuchen können. Stattdessen hat der Sender eine Reihe von Prognosen zu den Themen Ernährung, Wasser, Migration, Geopolitik und Energie zusammengetragen, sie unter dem modischen Begriff „Mega-Krise“ zusammengefasst und dies als Klimajournalismus bezeichnet.
Das sind keine Beweise. Es ist Popaganda, die nach einer Krise sucht.
Mehr bei Climate Realism
Link: https://climatechangedispatch.com/euronews-climate-change-meta-crisis/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag Euronews fasst globale Probleme zu einer „Mega-Krise“ des Klimawandels zusammen erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.
„Mehr und mehr schwere Stürme“: Wann können wir diese Hypothese als endgültig widerlegt erklären?
Francis Menton, THE MANHATTAN CONTRARIAN
Wir kennen das Mantra: Der vom Menschen verursachte Klimawandel, der durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe und den Ausstoß von Treibhausgasen in die Atmosphäre vorangetrieben wird, führt zu einer Zunahme der Häufigkeit und Stärke schwerer Stürme wie Hurrikane. Wenn schwere Hurrikane auftreten – was regelmäßig der Fall ist –, behaupten die Verfechter dieses Mantras sofort, sie könnten den Sturm und/oder seine Intensität der anhaltenden, vom Menschen verursachten Erwärmung zuordnen.
So gab es beispielsweise im vergangenen Oktober den Hurrikan Melissa, einen Sturm der Kategorie 5, der Jamaika und andere karibische Inseln heimsuchte. Kaum war Melissa vorübergezogen, veröffentlichte eine Organisation namens „World Weather Attribution“ umgehend eine Analyse, in der sie den Sturm und seine Intensität dem „Klimawandel“ zuschrieb. AP schrieb dazu am 6. November 2025:
Melissa war einer der stärksten Atlantik-Hurrikane, die jemals auf Land trafen, und brachte ein verheerendes Unwetter nach Jamaika, Haiti, in die Dominikanische Republik und nach Kuba, wobei in der gesamten Karibik Dutzende Menschen ums Leben kamen. . . . Die schnelle Analyse von World Weather Attribution ergab, dass der Klimawandel die maximalen Windgeschwindigkeiten von Melissa um 7 % erhöhte und die Niederschlagsintensität in der Nähe des Sturmzentrums um 16 % verstärkte. Die Wissenschaftler schrieben außerdem, dass die Temperatur und Luftfeuchtigkeit, unter denen sich der Sturm verstärkte, aufgrund des Klimawandels im Vergleich zu einer vorindustriellen Welt sechsmal wahrscheinlicher waren.
Vielleicht erschien das damals plausibel. Doch in diesem Jahr ist die These, wonach der vom Menschen verursachte Klimawandel die Hauptursache für zerstörerische Hurrikane sei, auf ein kleines Problem gestoßen. Heute ist der 29. September, und im Nordatlantik hat sich noch kein einziger Hurrikan gebildet. Es gibt auch keine tropischen Tiefdruckgebiete, die sich in den nächsten ein bis zwei Wochen wahrscheinlich zu Hurrikanen entwickeln könnten. Hier sind die Daten des National Hurricane Center bis zum heutigen Tag: Wichtige Kennzahlen: Anzahl der Hurrikane – 0 (5 weniger als im Normalwert für 1991–2020); Anzahl der schweren Hurrikane – 0 (2 weniger als im Normalwert für 1991–2020); Gesamt-ACE (akkumulierte Zyklonenergie) – 10,4 (89 % weniger als im Normalwert für 1991–2020).
Die University of Colorado betreibt ein Projekt zur tropischen Meteorologie, das Hurrikandaten erfasst und mit den 30-Jahres-Durchschnittswerten vergleicht. Hier ist ihre Grafik zu diesem ACE-Wert bis zum heutigen Tag im Vergleich zum 30-Jahres-Durchschnitt von 1991 bis 2020:
Wie die Grafik zeigt, sind in der Regel bis Ende September bereits etwa 75 % der zyklonalen Energie der Saison aufgetreten. Und doch befinden wir uns am 29. September in einer Situation, in der der ACE in diesem Jahr bisher kaum mehr als 10 % des Normalwerts beträgt. Der bisherige ACE dieses Jahres ist mit Abstand der niedrigste seit Beginn der Satellitenära im Jahr 1966. (Vor 1966 gab es zwar einige wenige Jahre mit bekanntermaßen niedrigeren ACE-Werten, doch ohne Satellitenbeobachtung hätten weitere, unentdeckte Stürme vorliegen können.)
Und es ist nicht so, dass diese unerwartete Hurrikan-Flaute auf einen plötzlichen Temperaturrückgang zurückgeführt werden könnte. Je nach Datenquelle war der Sommer 2026 entweder der wärmste Sommer seit Beginn der Aufzeichnungen oder zumindest nahe daran. Zum Beispiel schreibt Berkeley Earth am 24. September:
Der August 2026 war der wärmste August seit Beginn der Aufzeichnungen, mit einem globalen Durchschnitt von 1,71 ± 0,11 °C über dem Durchschnitt der Jahre 1850–1900 und lag damit noch vor dem August 2023. Er war zudem der zweitwärmste Monat jeder Art in unserer Aufzeichnungsgeschichte.
Von der NASA am 17. September:
Die USA erlebten laut NOAA den wärmsten Juni bis August in den kontinentalen Vereinigten Staaten seit Beginn der Aufzeichnungen vor 132 Jahren. Der Dreimonatszeitraum im Jahr 2026 war 0,2 °C wärmer als die bisherigen Rekorde aus den Jahren 1936 und 2021.
Ich habe bereits zuvor die Qualität der von der NOAA, der NASA und Berkeley Earth geführten Temperaturaufzeichnungen kritisiert. Dennoch spielen ihre Aufzeichnungen eine herausragende Rolle unter den Daten, die herangezogen werden, um Alarm hinsichtlich des Klimawandels und der angeblich zunehmenden Häufigkeit und Intensität von Hurrikanen zu schlagen. Und selbst die satellitengestützten Temperaturaufzeichnungen der UAH zeigen, dass der August 2026 ein relativ sehr warmer Monat war, wenn auch nicht der wärmste seit Beginn dieser Aufzeichnungen.
Meine Frage lautet also: Können wir nun erklären, dass die Behauptung (Hypothese), wonach steigende globale Temperaturen zu einer erhöhten Häufigkeit und Intensität von Hurrikanen führen, endgültig widerlegt wurde? Und wenn wir dies heute aufgrund der bisherigen Hurrikan-Flaute noch nicht erklären können, wann können wir es dann erklären?
Wie ich auf dieser Website schon oft geschrieben habe, ist es das Wesen jeder Hypothese, die den Anspruch erhebt, „Wissenschaft“ zu sein, falsifizierbar sein muss. Jeder Wissenschaftler, der kein Scharlatan ist, wird seine Hypothese in einer Form formulieren, die einer Falsifizierung unterliegt, und klar die Kriterien für Daten darlegen, die – sollten sie auftreten – ausreichen würden, um die Hypothese zu widerlegen.
Man erkennt sofort, dass die Anhänger des Klimawissenschafts-Kults keine echten Wissenschaftler sind, denn sie weichen auf hundert verschiedene Arten aus und winden sich, um zu vermeiden, ihre Behauptungen in einer falsifizierbaren Form zu formulieren. Doch mit ihrem endlos wiederholten Mantra, dass die globale Erwärmung zu einer erhöhten Häufigkeit und Intensität von Hurrikanen führt, haben sie sich weit aus dem Fenster gelehnt. Hier sind nur einige Beispiele:
Der Environmental Defense Fund schreibt (undatiert, aber vermutlich 2025):
Mit der Erwärmung unseres Klimas erleben wir während der Hurrikansaison stärkere Winde, höhere Sturmfluten und Rekordregenfälle – was auch der Grund dafür ist, dass diese Stürme immer zerstörerischer und kostspieliger werden. . . . Mit steigenden Meerestemperaturen nimmt die Verdunstung zu, wodurch mehr Feuchtigkeit in die Luft gelangt. Hurrikane, die über diese wärmeren Gewässer ziehen, können mehr Wärme und Wasserdampf aufnehmen, was die Stürme weiter anheizt. Das bedeutet stärkere Regenfälle, stärkere Winde und mehr Überschwemmungen, wenn die Stürme auf das Land treffen.
Von Earth Justice, 28. Juli 2025:
Menschliches Handeln führt zu raschen Veränderungen unseres globalen Klimas, die zu extremen Wetterbedingungen beitragen. . . . Hurrikane werden mit steigenden globalen Temperaturen immer stärker, da diese Sturmsysteme ihre Energie aus warmem Meerwasser beziehen.
[Diese Aussage ist definitiv falsch. Siehe hier sowie die Schlussbemerkung des Autors am Ende. A. d. Übers.]
Und sogar die Regierung mischte sich ein. Aus „NASA Climate Change“, 23. Oktober 2024 (bevor die Trump-Regierung wieder an die Macht kam – die Seite ist jedoch nach wie vor online):
Die Auswirkungen der vom Menschen verursachten globalen Erwärmung sind bereits heute spürbar, für die heute lebenden Menschen unumkehrbar und werden sich weiter verschlimmern, solange der Mensch der Atmosphäre Treibhausgase zuführt. . . . Hurrikane werden stärker und heftiger werden. Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Intensität der mit Hurrikanen verbundenen Stürme und die Niederschlagsmengen zunehmen werden, wenn sich das Klima weiter erwärmt.
(Hervorhebung im Original)
All diese Clowns und alle anderen, die solche Vorhersagen getroffen haben, müssen zur Rechenschaft gezogen werden. Wurde die Vorhersage widerlegt, wonach höhere Temperaturen zu häufigeren und heftigeren Hurrikanen führen würden? Wenn nicht, warum nicht? Wenn sie durch die Daten der bisherigen diesjährigen Hurrikansaison noch nicht widerlegt wurde, wann wird sie dann widerlegt? Reicht eine komplette Hurrikansaison ohne einen einzigen Hurrikan aus? Warum nicht?
Tatsache ist, dass die Behauptung (Hypothese) bereits widerlegt wurde, wonach höhere Temperaturen zu häufigeren und stärkeren Hurrikanen führen – ob sie das nun zugeben wollen oder nicht. Indem sie dies nicht zugeben, bestätigen sie nur, dass sie eher Scharlatane als Wissenschaftler sind.
[Hervorhebung im Original]
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
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Woher kommt der Strom? Eine bemerkenswerte Analysewoche
Es ist eine bemerkenswerte Analysewoche. Bis zum kalendarischen Herbstanfang stieg die Windstromerzeugung jeden Tag kontinuierlich an. Am Sonntag erreichte sie in der Nacht und fast nochmal am Abend (höchster Wert der Analysewoche) sogar die Strombedarfslinie. Die 38. Analysewoche des Jahres 2026 bot damit ein schönes Vorspiel zur Tag- und Nachtgleiche, die am Tag darauf die dunkle Jahreszeiten Herbst und Winter einläutete. Bereits am Montag wurde der Wochenhöchstpreis für Strom erzielt. Ab 19:00 Uhr wurden 697€/MWh fällig, weil in Deutschland kaum noch PV-Strom erzeugt wurde. Die Onshore-Windstromerzeugung kam praktisch ebenfalls zum Erliegen. Der Offshore-Windstrom riss es mit 1,5 GWh auch nicht heraus. Der Gesamtbedarf an Strom lag über 58 GWh, die Residuallast bei 56 GWh. Gut 12 GWh wurden aus dem benachbarten Ausland zum besagten Preis von 697€/GWh nach Deutschland importiert. Der Rest des benötigten Stroms wurde zu genau dem gleichen Preis in Deutschland fossil hinzu ergänzt.
Ab Mittwoch fiel der Strompreis über die Mittagsspitze und länger – zum Beispiel Sonntag von 01:00 bis 17:00 – Richtung Null-Linie und unterschritt diese manchmal ein wenig. Preisdifferenzgeschäfte waren täglich möglich und wurden vor allem von den Nordländern, aber auch zum Beispiel von der Schweiz und Frankreich getätigt.
Einen Überblick über die wichtigsten Aspekte der 38. Analysewoche 2026 gibt Agora Energiewende. Die Hochrechnung im Vergleich zu den aktuellen Zahlen sieht in dieser Woche so aus.
Was ist Kraftwerks-Leistung? Was ist Energie?
Gigawatt (GW) ist eine Einheit für Leistung, also für die maximale Fähigkeit eines Kraftwerks, Strom zu erzeugen. Gigawattstunden (GWh, TWh) sind eine Einheit für Energie, also für die tatsächlich produzierte Strommenge über eine bestimmte Zeit. Die Beziehung ist einfach: Energie = Leistung × Zeit. Ein Kraftwerk mit 1 GW Leistung erzeugt bei Volllast theoretisch maximal: 1 GW × 8.760 h = 8,76 TWh pro Jahr. Wie viel elektrische Energie tatsächlich entsteht, bestimmt beim Kohle-, Gas- oder Kernkraftwerk im weitesten Sinn der Mensch über die Brennstoffzufuhr und Zufuhrdauer. Die Energie für eine Stunde wird üblicher- und für den Normalbetrachter irreführenderweise mit GW bezeichnet. Die manchmal verwendete Schreibweise „GWh pro Stunde“ ist nur eine umständliche Form von GW – mathematisch kürzt sich die Stunde („h“ und „pro Stunde“) weg.
Bei Wind- und Solarkraft bestimmt nicht der Betreiber, sondern das Wetter die Strom-Produktion. Eine 5-MW-Windkraftanlage könnte theoretisch 43,8 GWh/Jahr erzeugen, liefert an Land aber realistisch in Deutschland nur etwa 20 Prozent davon (auf See 40 bis 50 Prozent), also rund 8,8 GWh/Jahr – im Mittel 1 MW-Dauerenergie. Bei Solarpaneelen mit ebenfalls 5 MW installierter Leistung halbieren sich die Werte nochmals wegen verschiedener Kapazitätsfaktoren: Nacht, Winter, flacher Sonnenstand, Bewölkung und Temperaturverluste.
Tageswerte
Jeder Tag beginnt mit dem Überblick, den Agora Energiewende zur Verfügung stellt. Die smard.de-Charts und -Tabellen ermöglichen vielfältige Analysen. Erkunden Sie das Potenzial.
Kaum Windstrom über Tag. Die Strompreise.
Die Strom-Bedarfslinie wird regenerativ überschritten, Windstrom steigt, PV-Strom ist stark. Die Strompreise.
PV-Strom lässt stark nach, Windstrom steigt weiter. Die Strompreise.
Windstrom wird steigt weiter, PV-Strom mittel. Die Strompreise.
Stärker werdende Windstromerzeugung gleicht schwächelnde PV-Stromerzeugung aus. Die Strompreise.
Windstrom zieht weiter an, PV-Strom erreicht Bedarfslinie wegen des bedarfsarmen Wochenendes. Die Strompreise.
Windstrom wieder stärker, PV-Strom lässt nach. Die Strompreise.
Die bisherigen Artikel der Kolumne „Woher kommt der Strom?“ seit Beginn des Jahres 2019 mit jeweils einem kurzen Inhaltsstichwort finden Sie hier. Noch Fragen? Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: stromwoher@mediagnose.de.
Alle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe und Peter Hager nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr.
Ab Ausgabe 1/2026 bilden die öffentlichen Analyseseiten smard.de, Agora Energiewende und Energy-Charts die wesentliche Datengrundlage dieser Kolumne.
Der Beitrag Woher kommt der Strom? Eine bemerkenswerte Analysewoche erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.
Politiker schließen sich zusammen, um die Strompreise in die Höhe zu treiben
Sie nennt sich „U.S. Climate Alliance“, und auch wenn die Verteuerung der Strompreise vielleicht nicht das Ziel ist, so ist sie doch die unvermeidliche Folge ihres Ziels, nämlich die Nutzung fossiler Brennstoffe zu beenden.
Die 23 Mitglieder der Allianz sind im Wesentlichen jene Bundesstaaten mit demokratischen Gouverneuren. Das stimmt nicht ganz, da ein Mitglied einen republikanischen Gouverneur hat und zwei Bundesstaaten mit demokratischen Gouverneuren keine Mitglieder sind. Es trifft jedoch so gut wie zu, dass man davon ausgehen kann, dass sich die demokratischen Gouverneure zusammengeschlossen haben, um die Nutzung fossiler Brennstoffe zu beenden.
Das grundlegende Ziel wird auf ihrer Homepage klar formuliert: „Die Mitglieder der Allianz setzen sich für die Erreichung der Ziele des Pariser Abkommens ein.“
Es ist zutiefst ironisch, dass die Demokraten in ihrem Wahlkampf weitgehend mit dem Versprechen erschwinglicher Strompreise werben, was oft einfach als „Erschwinglichkeit“ bezeichnet wird. In Wirklichkeit führen die üblichen Maßnahmen zur Reduzierung des Verbrauchs fossiler Brennstoffe jedoch ausnahmslos zu einem Anstieg der Stromkosten.
Es gibt vier verschiedene Technologien, die zur Reduzierung des Verbrauchs fossiler Brennstoffe beitragen. Hier ein kurzer Überblick darüber, wie jede einzelne davon die Stromkosten in die Höhe treibt.
An erster Stelle stehen die schwankenden Wind- und Solarenergiequellen. Das Problem dabei ist die Netzsicherheit, die erfordert, dass stets eine zuverlässige Stromerzeugung zur Verfügung steht – bis hin zum Spitzenbedarf. Wenn Wind- und Solarenergie Strom erzeugen, ist diese zuverlässige Stromerzeugung nutzlos, was sehr kostspielig ist. Es mag zwar Einsparungen bei den Brennstoffkosten geben, doch diese stellen nicht den größten Kostenfaktor dar – das sind vielmehr die Hypothekenzahlungen.
Zweitens gibt es netzgebundene Batterien, welche die Schwankungen zwar etwas verringern können, aber extrem teuer sind. Um Netto-Null zu erreichen, wären riesige Batterien im Wert von Billionen Dollar erforderlich. Weitere Einzelheiten finden Sie in meinem Artikel [Titel übersetzt] „Die Begrenzung erneuerbarer Energien ist eine nationale Notwendigkeit“.
Drittens sind Elektrofahrzeuge zu nennen, die den Verbrauch fossiler Brennstoffe im Verkehrssektor senken. Diese erhöhen den Strombedarf erheblich, was den Bau wesentlich zuverlässigerer Erzeugungskapazitäten erfordert, die dann durch die zunehmende Schwankungsanfälligkeit von Wind- und Solarenergie ineffizient und teuer werden. Darüber hinaus könnten teure Modernisierungen des lokalen Verteilungsnetzes erforderlich sein, um ausreichend Strom für das Laden bereitzustellen – selbst für eine geringe Anzahl von Elektrofahrzeugen.
An vierter Stelle stehen von Energieversorgern finanzierte Energieeffizienzprojekte, die viele Staaten des Klimabündnisses vorschreiben. Diese sollen langfristig Kosten senken, sind jedoch anfangs sehr teuer. Wenn sich ein Projekt beispielsweise in 20 Jahren amortisiert, kostet es anfangs das Zwanzigfache der jährlichen Einsparungen. Diese Kosten werden in der Regel von den Stromkunden getragen.
Die Staaten der Klimallianz fördern alle vier dieser sehr teuren Technologien massiv, weil auf diese Weise der Verbrauch fossiler Brennstoffe im Einklang mit dem Pariser Abkommen reduziert wird. Alle Mitgliedstaaten haben „Standards für sauberen Strom“ und 19 von ihnen haben „Ziele für 100 % sauberen Strom“. Viele haben zudem „Ziele für Energiespeicherung“ sowie umfangreiche Effizienzprogramme.
Auf der Website der Allianz gibt es sogar eine durchsuchbare „Politik-Datenbank“, die zahlreiche Landesgesetze und Regierungsverordnungen enthält, welche den Einsatz dieser teuren Technologien zur Reduzierung des Verbrauchs fossiler Brennstoffe vorschreiben.
Bei den Bundesstaaten der Climate Alliance handelt es sich im Wesentlichen um die sogenannten „Blue States“. Zusammengenommen könnten diese kostspieligen Maßnahmen durchaus einen Großteil der Strompreissteigerungen in den „Blue States“ erklären, die weit über die Steigerungen in den „Red States“ hinausgehen. Weitere Informationen finden Sie auf der Website „Blue States, High Rates“.
Es gibt eine Reihe von Studien zu den Kostensteigerungen, aber mir ist keine bekannt, die alle vier dieser großen Kostenfaktoren berücksichtigt. Zu einigen davon lassen sich nur schwer verlässliche Daten beschaffen, so dass die Auswirkungen auf die Kosten gut verborgen bleiben.
Insgesamt ist die politische Ausrichtung der US-Klimalianz das genaue Gegenteil von Erschwinglichkeit.
Link: https://www.cfact.org/2026/09/25/politicians-organize-to-drive-up-the-cost-of-electricity/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag Politiker schließen sich zusammen, um die Strompreise in die Höhe zu treiben erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.
Das Magnetfeld der Erde ist hochgradig dynamisch
Recherche, Andreas Demmig
Durch einen Hinweis von meinem Freund und Kollegen Christian Freuer, bin ich auf das Magnetfeld der Erde und dessen Veränderungen aufmerksam gemacht worden. Auf Eike haben wir auch bereits öfter über den dänischen Forscher, Prof. Svensmark berichtet, der mit seinem Kollegen Shaviv die Auswirkungen der kosmischen Strahlungspartikel auf die Wolkenbildung der Erde und damit auf das Wettergeschehen forscht.
Zuerst ein Beitrag der European Space Agency
Umpolung des MagnetfeldesDas Erdmagnetfeld ist kein statisches Gebilde. Es variiert ständig. Dabei ändert sich nicht nur die Feldstärke, die derzeit immer geringer wird, auch die Pole werden verschoben.
Die Feldstärke hat sich in den letzten 150 Jahren um zehn Prozent verringert. Würde es bei dieser Zerfallsrate bleiben, müsste es rein rechnerisch in 1.600 Jahren gänzlich verschwunden sein. In einigen Regionen, wie im Südatlantik, verläuft die Abschwächung sogar noch stärker, es bilden sich Anomalien des Gesamtfeldes. Die Forscher sind sich allerdings einig: Völlig verschwinden wird das Erdmagnetfeld nicht.
Seit fast 180 Jahren schiebt sich der nördliche Pol immer weiter in Richtung Nordwesten, seit 2000 teilweise mit bis zu 65 Kilometern im Jahr. Ist das der Beginn einer weiteren Umpolung des Magnetfeldes, so dass der Nordpol zum Südpol wird und umgekehrt?
Die Wissenschaftler haben herausgefunden, dass derartige Umpolungen in den vergangenen 40 Millionen Jahren etwa 70-mal stattgefunden haben, die letzte vor 780 000 Jahren. Die erdgeschichtlich gesehen rasanten Veränderungen im Südatlantik könnten laut Professor Dr. Hermann Lühr vom Deutschen GeoForschungsZentrum in Potsdam ein Hinweis auf die nächste Umpolung sein: „Diese zuvor unvorstellbare Geschwindigkeit ist wohl nur damit zu erklären, dass ein Teil des Dynamos schon verkehrt herumläuft.“
Daten für Wissenschaftler und Praktiker
Noch weiß niemand, wie stark sich das Erdmagnetfeld abschwächen wird und welche Folgen sich für das Leben auf der Erde durch eine Umpolung ergeben. Außerdem ist der Mechanismus, der diese Änderungen bewirkt, noch nicht vollends geklärt. Auch deshalb möchten die Geoforscher detailliertere Daten über die Veränderungen im Magnetfeld sammeln. Dazu werden die drei Swarm-Satelliten sicherlich wertvolle Dienste leisten.
Die gewonnenen Daten werden aber auch Wissenschaftlern anderer Fachgebiete nützlich sein und sogar praktischen Nutzen haben. Denn trotz der GPS-Signale verlassen sich Luft- und Schifffahrt nicht darauf, sondern nutzen den Kompass auch weiterhin als Referenzinstrument. Dazu gehören aber auch genaue Karten, die wegen der Magnetfeldänderungen – insbesondere wegen der Polverschiebungen – auf Basis der weltweiten regelmäßigen Vermessungen alle fünf Jahre aktualisiert werden müssen.
https://www.esa.int/Space_in_Member_States/Germany/Umpolung_des_Magnetfeldes
Dazu eine Allgemeine Übersicht
mit Unterstützung durch Gemini, LLM
Das Magnetfeld der Erde ist hochgradig dynamisch und hat sich im Laufe der Erdgeschichte drastisch und kontinuierlich verändert. Diese historischen Veränderungen lassen sich im Wesentlichen in drei zeitliche Dimensionen unterteilen: erdgeschichtliche Umpolungen, kurzfristige regionale Anomalien und die aktuelle Polwanderung.
Hier ist eine Übersicht zu den wichtigsten historischen Veränderungen:
- Die großen Umpolungen (Polsprünge)
In unregelmäßigen Abständen von durchschnittlich 250.000 bis 500.000 Jahren tauschen der magnetische Nord- und Südpol ihre Plätze.
- Die Brunhes-Matuyama-Umkehr: Die letzte vollständige und dauerhafte Umpolung fand vor rund 780.000 Jahren statt. Statistisch gesehen ist ein solcher Polsprung also bereits „überfällig“.
- Das Laschamps-Ereignis: Vor etwa 42.000 Jahren gab es eine temporäre Fast-Umpolung (Exkursion). Dabei wanderte der magnetische Nordpol nach Süden und das Magnetfeld brach zeitweise auf 6 bis 0 Prozent seiner ursprünglichen Stärke ein. Nach nur wenigen Jahrhunderten kehrte das Feld jedoch in seine Ursprungsrichtung zurück.
- Archäomagnetische Anomalien (Die letzten Jahrtausende)
Dass das Magnetfeld schwankt, zeigt sich auch in unserer jüngeren Kulturgeschichte. Forschende können dies anhand von Eisenpartikeln in antiken Tontafeln oder Vulkangesteinen ablesen, die beim Abkühlen die damalige Feldrichtung wie ein fossiler Kompass konserviert haben.
- Die „Levantische Anomalie“ (vor ca. 3.000 Jahren): Um das Jahr 1000 v. Chr. (zur Zeit des Neubabylonischen Reiches) gab es im Nahen Osten und in China extreme Spitzen in der Feldstärke. Das Feld war damals regional wesentlich stärker als heute.
- Mittelalterliche Schwankungen: Zwischen den Jahren 1225 und 1550 veränderten sich die magnetischen Feldlinien in einigen Regionen rasant um mehr als 0,1 Grad pro Jahr – deutlich schneller als in der Moderne.[https://wissenschaft.de/artikel/stoerstelle-im-erdmagnetfeld]
- Veränderungen in der Neuzeit (Aktueller Trend)
Seit dem 19. Jahrhundert wird das Erdmagnetfeld präzise vermessen (maßgeblich begründet durch Carl Friedrich Gauß im Jahr 1832). Seither lassen sich zwei klare Trends beobachten:
- Abschwächung des Feldes: In den letzten 200 Jahren hat die globale Stärke des Magnetfelds um etwa 10 Prozent abgenommen. Besonders markant ist dies in der Südatlantischen Anomalie, wo das Schutzschild messbar dünner ist.
- Rasantere Polwanderung: Der magnetische Nordpol wandert seit jeher. Lag seine Geschwindigkeit im 20. Jahrhundert noch bei etwa 10 bis 15 Kilometern pro Jahr, hat sie sich seit der Jahrtausendwende auf bis zu 55 bis 65 Kilometer pro Jahr beschleunigt – er bewegt sich derzeit von Kanada in Richtung Sibirien.
Ob diese aktuelle Abschwächung und die schnelle Wanderung bereits das Vorspiel zu einer neuen Umpolung sind oder nur eine normale, vorübergehende Fluktuation, ist in der Wissenschaft derzeit noch umstritten. Das Feld wird definitiv nicht völlig verschwinden, da der „Geodynamo“ im flüssigen Erdkern weiterhin aktiv bleibt.
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Das Magnetfeld der Erde wird zunehmend schneller schwächer
Cap Allon
… Darauf folgte der „Jerk“ des Jahres 2024.
Magnetobservatorien in Großbritannien, Frankreich, Kanada und den USA registrierten starke Veränderungen; ähnliche Signale wurden auch an anderen Orten in Europa und Nordamerika beobachtet.
Die Veränderungen vollzogen sich so schnell, dass sie die Modelle überrumpelten. Das IGRF-14 – das neueste Internationale Geomagnetische Referenzfeld – wurde 2024 entwickelt, um die Entwicklung des Erdmagnetfelds bis zum Jahr 2030 vorherzusagen. Doch schon weniger als ein Jahr später wichen die tatsächlichen Messdaten in allen drei magnetischen Komponenten – insbesondere in den Komponenten Y und Z – von den Prognosen ab.
Die Forscher führen dies auf nichtlineare Veränderungen im Erdkern zurück, die im Modell nicht vorhergesehen sind.
Damit zeichnet sich ein etwas klareres Bild ab.
Der magnetische Schutzschild der Erde schwächelt. Seine größte Schwachstelle weitet sich aus. Teile dieser Schwachstelle verlieren seit 2020 schneller an Intensität. Zudem unterliegt das im Erdkern erzeugte Feld abrupten Veränderungen, die so rasch ablaufen, dass sie unsere neuesten Prognosen überholen.
… Link: https://electroverse.substack.com/p/winter-sweeps-the-carpathians-japan?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)
Der Beitrag Das Magnetfeld der Erde ist hochgradig dynamisch erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.
Wir kamen nach New York auf der Suche nach Klimaaktivisten. Stattdessen fanden wir Kommunisten. – Teil 2
Tagelang durchsuchte CFACT die Straßen und Gebäude von New York City nach den über 100.000 Klimaaktivisten, von denen die Medien behaupteten, sie seien hier.
Wir schauten vor dem Gebäude der Vereinten Nationen nach. Wir gingen um das Javits Center herum und betraten es. Wir suchten im Bryant Park, am Times Square und auf den Straßen von Manhattan. Wir durchforsteten Social-Media-Beiträge und Ankündigungen von Aktivisten auf der Suche nach den Märschen, Transparenten und Straßendemonstrationen, die traditionell mit dem jährlichen Treffen der globalen Klimabewegung einhergehen.
Es war erschreckend schwer, sie zu finden.
Wie ich gestern bereits schrieb, ist die „Climate Week“ an sich sicherlich nicht verschwunden. Die Konferenzen hatten Teilnehmer. Führungskräfte aus der Wirtschaft, Leiter von gemeinnützigen Organisationen, Politiker und Aktivisten trafen sich hinter verschlossenen Türen und in teuren Veranstaltungsorten in ganz Manhattan.
Aber draußen auf den Straßen fühlte sich etwas anders an … ja, sogar seltsam.
Die Klimabewegung, die einst stolz darauf war, für Unruhe zu sorgen, öffentliche Räume zu besetzen und jeden zu konfrontieren, der ihre Agenda in Frage stellte, war bemerkenswert still.
Also änderten wir an unserem letzten Tag in New York unsere Strategie.
Wenn wir die Klimaaktivisten nicht finden konnten, beschlossen wir, selbst nach der Linken zu suchen.
Wir haben sie gefunden. Und sie trugen die roten Fahnen des Kommunismus.
[Hervorhebung im Original]
Von „Climate Week“ zum KlassenkampfAuf den Stufen der New Yorker öffentlichen Bibliothek versammelten sich Demonstranten unter einem Meer aus kommunistisch-roten Transparenten, bevor sie durch Midtown zogen.
An der Spitze standen Mitglieder der „Revolutionary Communists of America“ hinter einem riesigen Transparent mit der Aufschrift:
„NIEDER MIT DEM IMPERIALISMUS – KEIN KRIEG AUSSER DEM KLASSENKAMPF.“
Es gab keinerlei Zweifel daran, wer sie waren und woran sie glaubten.
Die „Revolutionary Communists of America“ bezeichnen sich offen als kommunistische Organisation, die den Sturz des Kapitalismus‘ und die Errichtung einer Arbeiterregierung anstrebt. Auf ihrer eigenen Website heißt es, die Organisation arbeite am Aufbau einer revolutionären Partei, und Anfang dieses Jahres berichtete sie, dass fast 650 Mitglieder aus Parteizellen in 42 Städten an ihrem nationalen Kongress teilgenommen hätten.
Bei der Demonstration, auf die wir stießen, ging es in erster Linie um Israel, den Gazastreifen, Krieg und Kapitalismus und weniger um den Klimawandel. Doch die meisten der größeren Klimaorganisationen waren mit Mitgliedern in der Menge vertreten – „Extinction Rebellion“, „Sunrise Movement“ und „CodePink“ waren alle dabei, ganz vorne mit dabei.
Sie waren sehr gesprächsbereit.
Eine von uns interviewte Frau erzählte uns, sie sei enttäuscht über den Mangel an Klimaschutzaktivitäten und sagte, sie marschiere trotz der Transparente und Fahnen um sie herum für das Klima. Sie schloss sich den Kommunisten an und witzelte: „Ich hoffe, ich werde nicht wieder verhaftet.“
Eine andere junge Frau, mit der wir sprachen, war tatsächlich KEINE Kommunistin; stattdessen sagte sie, sie sei in Wirklichkeit Sozialistin.
Wir bahnten uns weiter einen Weg durch die Menge und fragten die Demonstranten, woran sie glaubten, was sie erreichen wollten, welches politische und wirtschaftliches System ihrer Hoffnung nach dasjenige ersetzen sollte, gegen das sie protestierten, und wie der Klimawandel in all das hineinpasse.
Die meisten sagten das Gleiche: Der Klimawandel führe zu Völkermord, Krieg trage zum Klimawandel bei, und alles hänge miteinander zusammen. Einige gaben allerdings an, dass sie Völkermord für wichtiger hielten als das Klima, was die Ergebnisse von Umfragen bestätigte, bei denen das Thema Klima gegenüber anderen politischen Themen in den Hintergrund gerückt war.
Dann trugen wir Climate Week zu ihnen!Nachdem wir einige Zeit damit verbracht hatten, Demonstranten zu interviewen, waren wir an der Reihe, eine Botschaft zu vermitteln. Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.
Wir entrollten mitten in der Demonstration ein CFACT-Transparent mit der Aufschrift: „ES GIBT KEINE KLIMAKRISE.“
Das war nicht gerade die Botschaft, die die Menge erwartet hatte.
Als die Demonstranten mit roten Fahnen, palästinensischen Flaggen und antikapitalistischen Plakaten an uns vorbeizogen, hielten wir unser Transparent hoch und riefen:
„Man hat euch belogen. Es gibt keine Klimakrise. Politiker und gierige Konzerne haben die Klimapanik erfunden.“
Eine Frau rief „Schämt euch!“, und andere äußerten ähnliche Vorwürfe. Ein Mann kam auf uns zu und sagte uns, unser Transparent sei eine Lüge. Wir sagten ihm, er könne sich hier bei CFACT.org. mit den Fakten vertraut machen.
Diese Gegenüberstellung war kaum zu übersehen.
Hinter uns standen Demonstranten, die Unternehmen und den Kapitalismus verurteilten. Vor ihnen stand CFACT und stellte eine Klimapolitik in Frage, die von einigen der weltweit größten Unternehmen, Finanzinstitute und politischen Organisationen unterstützt und finanziert wird – und irgendwie waren WIR es, die sie für im Unrecht hielten.
Zumindest für ein paar Minuten gelangte die Klimawoche endlich auf die Straße – ganz im Stil von CFACT.
Wohin sind die Klima-Aktivisten entschwunden?Das ist nach wie vor die Frage, die ich mir bei meiner Abreise aus New York gestellt habe.
Die Organisatoren der „Climate Week“ haben die Klimapolitik sicherlich nicht aufgegeben. Ebenso wenig wie die daran beteiligten Unternehmen, Stiftungen, Regierungen und Interessenverbände. Man sollte nicht den Eindruck gewinnen, es sei vorbei. Die grüne Agenda ist lebendig, und leider geht es ihr gut.
Aber das öffentliche Gesicht der Bewegung hat sich verändert.
Anstelle der Massendemonstrationen und des öffentlichkeitswirksamen Straßenaktivismus‘, welche die Klimabewegung in den vergangenen Jahren geprägt hatten, war vieles, was wir diese Woche erlebten, institutioneller Natur: Konferenzen, Podiumsdiskussionen, Unternehmensveranstaltungen, Networking-Veranstaltungen und sorgfältig inszenierte Zusammenkünfte. Wird es wieder so werden wie früher? Oder handelt es sich um einen bewussten Schritt, die Bewegung zu „bereinigen“?
Vielleicht ist das die eigentliche Story der Klimawoche 2026.
Wir waren nach New York gekommen, bereit, uns auf den Straßen mit Klimaradikalen auseinanderzusetzen. Die meiste Zeit der Woche konnten wir sie jedoch nicht finden.
Schließlich stießen wir stattdessen auf einige Kommunisten. Und wir brachten die Klimadebatte zu ihnen.
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag Wir kamen nach New York auf der Suche nach Klimaaktivisten. Stattdessen fanden wir Kommunisten. – Teil 2 erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.
Ist der Klima-Aktivismus tot? Eine Suche danach in New York City – Teil 1
Dies ist der erste von zwei Beiträgen zu diesem Thema. A.d. Übers.
Die „Climate Week NYC“ hatte mehr als 1.000 Veranstaltungen und 100.000 Teilnehmer versprochen. Auf den Straßen von Manhattan war von der weltweit größten Klimaveranstaltung jedoch fast nichts zu sehen.
Die „Climate Week NYC“ bezeichnet sich selbst als „die weltweit größte Klimaveranstaltung“, die mehr als 100.000 Menschen zu über 1.000 Veranstaltungen in ganz New York City zusammenbringt. Die Organisatoren sagen, sie bringe globale Führungskräfte mit den Gemeinschaften zusammen, die „vor Ort“ daran arbeiten, eine kohlenstoffarme Zukunft aufzubauen.
Nach dem Werbematerial zu urteilen, hätte New York vor Klimaaktivismus nur so wimmeln müssen.
Also haben wir uns auf die Suche danach gemacht.
Wir besuchten die Vereinten Nationen, wo sich die Staats- und Regierungschefs der Welt zur UN-Generalversammlung versammelt hatten. Wir schlenderten durch das Javits Center, in dem einige der größten Veranstaltungen der Climate Week stattfanden. Wir durchsuchten den Bryant Park, den Central Park, den Times Square und die Fifth Avenue. Wir fuhren mit U-Bahnen und Bussen. Wir legten Meilen in Manhattan zurück und hielten dabei Ausschau nach Demonstrationen, Transparenten, Plakatwänden, Infoständen oder buchstäblich JEDEM sichtbaren Anzeichen dafür, dass die Klimabewegung in der Stadt Einzug gehalten hatte.
Wir fanden fast nichts.
Keine Menschenmengen von Klimademonstranten. Keine stadtweite Kampagne. Keine auffälligen Plakate oder Poster zum Thema Klima. Wir sind keinen Aktivisten begegnet, die Flugblätter verteilten, und haben auch keine Gruppen gesehen, die versuchten, die Öffentlichkeit anzusprechen. Wir haben kaum einen Klimaslogan auf einem T-Shirt, einem Anstecker oder einem Aufkleber auf einer Wasserflasche entdeckt.
Nachdem ich bisher über 20 Meilen zurückgelegt habe, muss ich ehrlich sagen, dass ich ratlos bin. Das Javits Center hätte auch einfach nur eine weitere Geschäftskonferenz sein können. Social-Media-Beiträge von „Influencern“ beweisen einmal mehr, dass man nichts glauben kann, was man online sieht. Wir haben sogar mehrere Personen befragt, die den „Nest Hub“ im Javits Center verließen, und von allen die gleiche Antwort erhalten: „Ich bin hier, um einen Kunden zu vertreten“ oder „Ich bin eigentlich kein Teil der Klimabewegung. Ich arbeite für xx.“
Bild: Seht euch nur diesen Raum im Javits Center an! Wo sind die Leute? Vielleicht hat der Preis von 499 Dollar für drei Tage die Leute abgeschreckt? Quelle
Es war ein außergewöhnlicher Kontrast. Online wirkte die Climate Week riesig. Wenn man die verschiedenen Hashtags nachschlägt, findet man Beiträge zu nachhaltiger Mode, Initiativen zum Einkauf vor Ort oder gelegentlich auch „Ich habe eine super Zeit bei der Climate Week“. Vor Ort jedoch war sie praktisch unsichtbar.
Eine Klimakonferenz, die vor der Öffentlichkeit versteckt worden warWir haben weiter nachgeforscht, entschlossen herauszufinden, wo sie sich versteckten, und wir haben sie gefunden. Die Klimabewegung ist nicht vollständig verschwunden. Sie hat sich nur ins Innere verlagert.
Hinter Hoteltüren, Sicherheitskontrollen und Anmeldeschaltern ging die „Climate Week“ als aufwendig organisierte Abfolge von Konferenzen, Podiumsdiskussionen, Firmenempfängen und Networking-Veranstaltungen weiter. Führungskräfte, Regierungsvertreter, Investoren, Berater und Fachleute aus dem gemeinnützigen Sektor trafen sich, um über Klimafinanzierung, Nachhaltigkeit, Technologie und den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft zu diskutieren.
Doch ein Großteil dieser Aktivitäten war für einen gewöhnlichen New Yorker – oder sogar für einen Besucher, der aktiv danach suchte – unzugänglich.
Die Eröffnungszeremonie der Climate Week sowie das Flaggschiff-Programm „Hub Live“ waren zwar nur auf Einladung zugänglich, konnten jedoch per Online-Streaming verfolgt werden. Bei anderen Veranstaltungen wurde mit Diskussionen hinter verschlossenen Türen, kuratierten Rundtischgesprächen, der Teilnahme von Führungskräften oder einem Zugang nur auf Einladung geworben. Eine Konferenz im Javits Center bezeichnete sich selbst als eine Veranstaltung nur auf Einladung für Führungskräfte der obersten Ebene und Vizepräsidenten. Bei einer anderen mussten potenzielle Teilnehmer für jede einzelne Veranstaltung eine Einladung beantragen.
Selbst das offizielle Programm basiert auf einem Netzwerk unabhängig voneinander organisierter Veranstaltungen. Organisationen, die eine Veranstaltung in den Kalender der Klimawoche aufnehmen lassen wollten, mussten eine Anmeldegebühr entrichten, was dazu beitrug, dass ein weitläufiges Programm entstand, das online zwar beeindruckend wirkt, der Öffentlichkeit jedoch keinen offensichtlichen zentralen Treffpunkt bietet.
Dies könnte die seltsame Diskrepanz zwischen der angegebenen Größe der Klimawoche und ihrer fast vollständigen Abwesenheit auf den Straßen erklären.
Die „100.000 Teilnehmer“ waren nicht unbedingt Teil einer erkennbaren öffentlichen Bewegung. Sie verteilten sich auf Hunderte von Podiumsdiskussionen, Empfängen, Workshops und privaten Treffen – von denen viele eher auf Fachleute als auf normale Bürger ausgerichtet waren.
Die Klimawoche war weniger ein stadtweiter Aufstand als vielmehr eine Fachmesse der Klimabranche.
Von Protestschildern bis hin zu NamensschildernJahrelang versuchte die Klimabewegung, das Bild einer dringenden Volksrebellion zu vermitteln. Aktivisten blockierten Straßen, besetzten Gebäude, organisierten Schulstreiks und forderten sofortige politische Maßnahmen. Organisationen warnten, dass der Menschheit nur noch wenige Jahre blieben, um eine Katastrophe zu verhindern.
Dieses Gefühl der Dringlichkeit war in New York kaum zu spüren.
Stattdessen schien die Klimabewegung von eben jenen Institutionen absorbiert worden zu sein, die sie einst herausfordern wollte. Die Sprache der Rebellion ist der Sprache der „Stakeholder“, „Investitionsmöglichkeiten“, „sektorübergreifenden Zusammenarbeit“ und „Führungsrolle im Bereich Nachhaltigkeit“ gewichen.
Das Protestschild wurde durch das Namensschild einer Konferenz ersetzt.
Selbst Helen Clarkson, CEO der Climate Group, räumte eine Atmosphäre des „Grün-Schweigens“ ein und erklärte, dass Unternehmen an der Climate Week teilnähmen ohne dabei besonders auffallen zu wollen. Die Organisatoren sagten dennoch voraus, dass dies die größte Climate Week aller Zeiten werden würde.
Das wirft eine naheliegende Frage auf: Was bedeutet „größte“ eigentlich?
Es könnte bedeuten: mehr geplante Veranstaltungen, mehr Unternehmenssponsoren, mehr Fachbesucher und mehr Geld, das im Klimasektor umgeschlagen wird. Es bedeutet jedoch nicht zwangsläufig größere Begeisterung in der Öffentlichkeit, eine wachsende Basis von Aktivisten oder eine Bewegung, die in der Lage ist, auch außerhalb ihrer eigenen, sorgfältig kontrollierten Veranstaltungsorte Aufmerksamkeit zu erregen.
Bei dem Aktivismus, den wir vorfanden, ging es um etwas anderesPolitischer Aktivismus war in New York nicht gänzlich abwesend. Andere Themen waren sichtbar und wurden aktiv vertreten.
Wir stießen auf – oder fanden öffentliche Online-Ankündigungen zu – Veranstaltungen, bei denen es um Krieg, Gaza, die Macht der Konzerne, künstliche Intelligenz und allgemeinere antikapitalistische Anliegen ging. Wir erlebten eine sehr große Pro-Iran-Kundgebung, bei der Rudy Giuliani das Wort ergriff, und im Bryant Park stießen wir zufällig auf eine kleine Gruppe von Menschen, die gegen die Blockade Kubas protestierten.
Selbst Umweltgruppen schienen ihren Fokus zu erweitern – oder zu verschleiern. Extinction Rebellion NYC kündigte an, während der Klimawoche auf die Straße zu gehen, bezeichnete ihre Ziele jedoch als „Greenwashing der Konzerne“ und die „KI-Oligarchie“. Details zu den geplanten Aktionen waren für die Öffentlichkeit nicht ohne Weiteres zugänglich; Besucher wurden aufgefordert, sich für weitere Informationen anzumelden. Der Sunrise Movement schaffte es, 51 Menschen zusammenzubringen, um gegen die „Überwachung“ in Krankenhäusern zu protestieren.
Andere Programmpunkte der Klimawoche verbanden Umweltaktivismus ausdrücklich mit Widerstand gegen Krieg und die amerikanische Außenpolitik. Die Climate Justice Alliance beispielsweise bewarb eine Veranstaltung zum Titel „Krieg & Klima: Die Umweltkosten des US-Imperialismus konfrontieren“, bei der sich Verfechter der Klimagerechtigkeit, Antikriegsaktivisten und andere Protest-Organisatoren versammelten.
Das bedeutet jedoch nicht, dass die grüne Agenda an Bedeutung verliert. Nach jahrelangem Kampf gegen diese Gruppen lässt sich leicht erkennen, was gerade geschieht: Der Klimaaktivismus wird neu verpackt.
Die radikale Bildsprache wurde abgeschwächt. Die Protestschilder und apokalyptischen Parolen sind einer ausgefeilten Unternehmenssprache gewichen, in der von Resilienz, Innovation, Investitionen und wirtschaftlichen Chancen die Rede ist. Politische Maßnahmen, die einst von Aktivisten auf der Straße gefordert wurden, werden nun von Führungskräften, Beratern, Investoren und Regierungsvertretern in seriösen Konferenzräumen beworben.
Indem die Klimaagenda als Mainstream, pragmatisch und wirtschaftsfreundlich dargestellt wird, lässt sie sich dem Durchschnittsamerikaner leichter verkaufen. Ihre Befürworter wollen nicht länger radikal wirken oder riskieren, als Extremisten abgetan zu werden. Sie möchten, dass die Öffentlichkeit ihre Agenda als die natürliche und unvermeidliche Richtung von Regierung und Industrie wahrnimmt.
Vielleicht ist der Klimaaktivismus doch nicht tot. Vielleicht hat er lediglich ein neues Gewand angenommen.
Die Bewegung mag weniger sichtbar sein, doch ihre Ziele sind nach wie vor sehr lebendig – sie schreiten hinter verschlossenen Türen unter dem Deckmantel der unternehmerischen Seriosität voran.
Bleiben Sie dran. Ein Wolf im Schafspelz kann sich nicht ewig verstecken.
Link: https://www.cfact.org/2026/09/24/is-climate-activism-dead-we-went-looking-for-it-in-new-york-city-2/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Den zweiten Beitrag hierzu hat die Autorin einen Tag später veröffentlicht.
Der Beitrag Ist der Klima-Aktivismus tot? Eine Suche danach in New York City – Teil 1 erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.
„Unplausible“ Klimaprognosen des Met Office schüren weiterhin unbegründete Ängste,…
Chris Morrison, THE DAILY SCEPTIC
Fünf Monate, nachdem der Weltklimarat (IPCC) das berüchtigte Computerszenario RCP8.5 als „unplausibel“ eingestuft hat, das für den Großteil der Mainstream-Klimakatastrophenberichte der letzten 15 Jahre verantwortlich war – welche Neuigkeiten kann ich Ihnen nun zum Bericht „UK Climate Projection 2018“ (UKCP18) des Met Office überbringen, dessen Vorhersagen auf diesem inzwischen verworfenen Modellierungsunsinn basierten? Gute Nachrichten: Das Met Office hat UKCP18 umgehend zurückgezogen und sich ausführlich für den gesamten verursachten Schaden entschuldigt. Alles – vom beeinträchtigten A-Level-Lehrplan für Geographie bis hin zu zahlreichen „Net Zero“-Vorschriften und -Regelungen, die sich auf dessen Behauptungen stützten – wurde bis zu künftigen Änderungen zurückgezogen. Entschuldigung, ich muss wohl für einen Moment eingenickt sein und angefangen haben zu träumen. Natürlich wurde der Bericht nicht zurückgezogen; natürlich gab es keine Entschuldigung, und natürlich treibt UKCP18 weiterhin seine alten Spielchen.
Am 23. Juni veröffentlichte das Met Office eine Wetterprognose für das Jahr 2055, aus der hervorgeht, dass die Sommertemperaturen in England nach einem „plausiblen“ Computermodellszenario 45 °C erreichen könnten, wobei an neun aufeinanderfolgenden Tagen irgendwo im Land 40 °C gemessen würden. Keine schlechte Entwicklung in 30 Jahren, wenn man bedenkt, dass der britische Temperatur-„Rekord“ von 40,3 °C, gemessen am 19. Juli 2022 auf der Landebahn der RAF Coningsby, in seiner Glaubwürdigkeit etwas angezweifelt wurde, weil zu diesem Zeitpunkt Typhoon-Jets versuchten zu landen. Bei dem behaupteten Rekord handelte es sich um einen 60-sekündigen Temperaturanstieg um 0,6 °C; im Fünf-Minuten-Durchschnitt – der von der Weltorganisation für Meteorologie empfohlen wird, um „Rauschen“ zu reduzieren – fiel die Temperatur jedoch unter die magische, schlagzeilenträchtige 40 °C-Marke.
Das Met Office gab nicht konkret an, welches „plausible“ Szenario es verwendet hatte, doch die Zahlen waren bemerkenswert ähnlich – ja sogar etwas höher – als die Angaben in UKCP18, wonach die Sommertemperaturen bis 2070 um 5,1 °C steigen könnten. Darüber hinaus bemerkte der Chefwissenschaftler Professor Stephen Belcher, der die Darstellung als „wissenschaftlich plausibel“ bezeichnete: „Anhand von Daten aus den Prognosen des Met Office können wir einen Einblick gewinnen, wie ein Ereignis wie der Sommer 1976 in den 2050er Jahren aussehen würde. Es ist eine erschreckende Erkenntnis, zu sehen, dass die Höchsttemperatur 45 °C erreicht.“
Die Formulierung „erfundene Höchsttemperatur“ wäre zutreffender gewesen, doch eine solch vernünftige wissenschaftliche Einschränkung nahm Belcher nicht vor, der öffentlich erklärt hat, dass „Net Zero“ das Klima „stabilisieren“ werde.
Weniger wohlwollende Beobachter könnten vermuten, dass das Met Office in seinem unerbittlichen politischen Bestreben, die Klimapsychose in der breiten Bevölkerung anzuheizen und die „Netto-Null“-Fantasie zu fördern, mit unglaubwürdigen Vorhersagen während eines herrlichen Sommers (auch wenn dieser für diejenigen, die nicht in den Genuss einer Klimaanlage kamen, zeitweise etwas unangenehm war) klimabezogene Panikmache geschürt hat.
Werfen Sie nun einen Blick auf diesen Haufen Panik schürenden Unsinns, der im vergangenen Juni von Comic Cuts – oder wie es manchmal genannt wird: dem Guardian – veröffentlicht worden ist:
Der Artikel im „Guardian“ stützte sich auf einen Bericht des British Geological Survey (BGS), der Stadtplanern, Bauträgern und Finanzunternehmen dabei helfen soll, künftige Klimarisiken einzuschätzen. Die Karten von UK werden anhand geologischer Informationen und der hochauflösendsten Klimawandeldaten des UK Centre for Ecology and Hydrology erstellt, „die aus den UKCP18-Klimaprognosen des Met Office abgeleitet sind und auf diesen aufbauen“. Der BGS stellte fest, dass bis 2070 unter dem Hochemissionsszenario RCP8.5 über vier Millionen Haushalte von Bodensenkungen betroffen sein könnten. Dieser Pfad war der einzige, der vom Met Office in UKCP18 verwendet wurde, und seine Ergebnisse sind im Bericht fett hervorgehoben. Aus Gründen der Rechenkosten wurden andere Szenarien mit geringeren Emissionen angeblich statistisch aus RCP8.5 abgeleitet.
Oh je, die BGS hat im Juni alarmierende Schlussfolgerungen zur Bodensenkung veröffentlicht und sich dabei auf abwegige Prognosen des Met Office gestützt, die seit dem „Implausible Day“ im April die wissenschaftliche Welt in Aufruhr versetzt hatten. Hatte denn niemand es für nötig gehalten, die BGS zu warnen, bevor sie ihren geologischen Unsinn veröffentlichte? War „Comic Cuts“ nicht bewusst, dass ihre Geschichte über Hausfundamente, die unter die Erde gezogen werden, nichts als klima-katastrophistischer Unsinn war? Dennoch müssen wir dem Guardian in dieser schwierigen Zeit Mitgefühl und Verständnis entgegenbringen. Die grönländische Eiskappe befindet sich in diesem Jahr im Netto-Gleichgewicht, sodass die Zeitung ihre regelmäßige und stets beliebte „Londoner Häuser im Wasser versunken“-Nummer nicht bringen kann.
Bodensenkungen waren im Großraum London schon immer ein Problem, weil dort alte Backsteingebäude auf schwerem Lehmboden stehen, der sich bei Schwankungen des Wasserstands ausdehnt und zusammenzieht. Der BGS soll künftig Leitlinien vorgeben, um dieses Problem einzudämmen. Es wäre vielleicht besser, wenn sie in Zukunft realistische Prognosen auf der Grundlage gesammelter Erkenntnisse und Beobachtungen erstellen würde, anstatt mit unhaltbaren, computergestützten Klimaspekulationen Ängste zu schüren.
Chris Morrison is the Daily Sceptic’s Environment Editor. Follow him on X.
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag „Unplausible“ Klimaprognosen des Met Office schüren weiterhin unbegründete Ängste,… erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.
Die Entwicklung des Klimas in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die Zukunft.
Vijay Jayaraj
Die Prophezeiungen der Klima-Untergangspropheten offenbaren eine peinliche Unkenntnis einer unberechenbaren, von Naturkräften geprägten geologischen Geschichte die zu mächtig sind, als dass der Mensch sie kontrollieren könnte, und zu komplex, um aussagekräftige Prognosen zu ermöglichen.
Fest steht, dass wir in der Wärme einer Zwischeneiszeit leben, die als Holozän bekannt ist und vor etwa 11.700 Jahren begann. Sie folgte auf eine eisige Periode von fast 90.000 Jahren, in der Gletschereis mit einer Dicke von Tausenden Metern Kanada und die nördlichsten Teile der Region bedeckte, aus der später die USA hervorgehen sollten. Die Temperaturen lagen um 5 bis 7 Grad unter dem heutigen Durchschnitt.
Das relativ milde Holozän von fast 12 Jahrtausenden war von zeitweiligen Temperaturschwankungen geprägt, darunter 10 Erwärmungsphasen, einschließlich der aktuellen. Die jüngste Kälteperiode war die Kleine Eiszeit von etwa 1250 bis 1850.
Klima-Alarmisten betrachten die „vorindustrielle“ Zeit vor 1850 als Ausgangspunkt für die Messung der heutigen Temperaturen, ohne zu berücksichtigen, dass dieser Zeitraum in die letzte Phase der Kleinen Eiszeit fällt. Ihre Hysterie und die von ihnen geförderte Klimapolitik basieren auf einer Temperaturaufzeichnung, die in einer Phase ungewöhnlicher Kälte beginnt und auf einer anschließenden Erwärmung um bescheidene 1,2 Grad Celsius in den letzten 175 Jahren.
Würde man die Temperaturaufzeichnungen so erweitern, dass sie auch die wärmsten Phasen des Holozäns umfassen, würde sich das Bild eines Planeten ergeben, der gerade eine mittlere Eiszeit hinter sich lässt. In der Fachzeitschrift „Nature“ veröffentlichte Forschungsergebnisse zeigen, dass Meeres-Sedimentkerne den Höhepunkt der Erwärmung in der ersten Hälfte der holozänen Warmzeit inder Zeit vor 10.000 bis 6.000 Jahren verorten.
Biomarker-Daten aus Sedimentkernen in der Tschuktschensee und der Ostsibirischen See, veröffentlicht im „Journal of Quaternary Science“ zeigen minimales Meereis im frühen Holozän, kurzfristige Schwankungen während des mittleren Holozäns und eine deutliche Ausdehnung des Eises in den letzten 4.500 Jahren.
Sowohl die Rekonstruktion der Tschuktschensee als auch das umfassendere Bild der Arktis lassen auf einen Ozean schließen, der weitaus weniger Eis trug, als es noch keine Fabriken auf der Erde gab. Die Schwankungen des heutigen arktischen Eises sind nur kleine Ausschläge innerhalb eines Bereichs, der seit mehr als 11.000 Jahren besteht.
Vor zweitausend Jahren bauten römische Bauern in höheren Breitengraden und Höhenlagen Weintrauben und Getreide an, die spätere Generationen aufgrund der vorrückenden Kälte aufgeben mussten. Während der jüngeren mittelalterlichen Warmzeit – vor etwa 1.000 Jahren – lebten nordische Siedler fast fünf Jahrhunderte lang im Südwesten Grönlands, hüteten Vieh, ernteten Gerste und begruben ihre Toten auf Friedhöfen, deren Boden später fest gefror und gefroren blieb. Unter den zurückweichenden Gletschern in den Alpen und der kanadischen Arktis kommen immer wieder Baumstümpfe zum Vorschein, deren Wurzeln in einem Boden liegen, der laut Radiokarbonmethode aus der warmen Phase des mittleren Holozäns stammt.
Dann kam der Temperaturrückgang, der schreckliche Folgen für die Menschheit mit sich brachte. Die Kleine Eiszeit machte Alpenpässe unpassierbar, verschlang Bauernhöfe, vernichtete Ernten in ganz Nordeuropa und ließ die Siedlungen in Grönland veröden. Flüsse, die in der Geschichte der Menschheit noch nie zugefroren waren, wurden zu Schauplätzen von Eisfesten. Zwei unabhängige Temperaturrekonstruktionen – die eine anhand von grönländischem Eis, die andere anhand von Meeresablagerungen vor der Küste Indonesiens – liegen rund 15.000 km voneinander entfernt und stimmen dennoch weitgehend überein: Sie verzeichnen einen Rückgang von etwa 3 Grad Celsius zwischen dem Höhepunkt des Holozäns und dem kältesten Zeitpunkt der Kleinen Eiszeit.
Zwar lassen sich allgemeine historische Klimatrends erkennen, doch ist eine verlässliche Vorhersage der Zukunft bestenfalls schwierig. Ozeanische Schwankungen im Pazifik und Atlantik führen zu einer Umverteilung der Wärme im Maßstab von Jahrzehnten und Jahrhunderten, die niemand anhand grundlegender Prinzipien vorhersagen kann. Die Sonnenaktivität schwankt. Vulkanausbrüche erfolgen ohne festen Zeitplan. Das Wolkenverhalten – die größte Einzelunsicherheit in jedem Atmosphärenmodell – reagiert auf all diese Faktoren. Diese Ansammlungen aus Wasserdampf und Aerosolen wirken sowohl als Isolatoren gegen den nächtlichen Wärmeverlust als auch als Reflektoren, die Sonnenlicht zurück ins Weltall reflektieren.
All dies sind mächtige Kräfte – neben vielen anderen –, die unabhängig vom menschlichen Handeln wirken und deren Auswirkungen im großen Maßstab eines Klimasystems von praktisch unendlicher Komplexität vernachlässigbar sind.
Letztendlich wissen wir, dass Wärme für das Gedeihen der Menschheit besser ist als Kälte und dass reichlich vorhandene, erschwingliche Energie notwendig ist, um wohlhabende Gesellschaften aufzubauen und zu erhalten. Und in der Zwischenzeit wird das Klima des Holozäns weiterhin das tun, was es schon immer getan hat – und wir werden erst wissen was, wenn es geschehen ist.
Originally published at Real Clear Energy, September 25, 2026.
Vijay Jayaraj is a Science and Research Associate at the CO2 Coalition, Fairfax, Virginia. He holds an M.S. in environmental sciences from the University of East Anglia and a postgraduate degree in energy management from Robert Gordon University, both in the U.K., and a bachelor’s in engineering from Anna University, India. He served as a research associate with the Changing Oceans Research Unit at University of British Columbia, Canada.
Link: https://wattsupwiththat.com/2026/09/26/climates-past-performance-uncertain-predictor-of-future/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag Die Entwicklung des Klimas in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die Zukunft. erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.
6.000 Gründe, warum die Welt nicht einfach auf Öl verzichten kann
Ronald Stein und Yoshihiro Muronaka
Soziale Medien, Smartphones, Computer und die vielen elektronischen Geräte, die es vor einem Jahrhundert noch nicht gab, werden als „süchtig machend“ bezeichnet. Eine ähnliche Frage stellt sich nun auch in Bezug auf die aus Erdöl hergestellten Produkte, die es vor einigen Jahrhunderten auch noch nicht gab: Sind wir „süchtig“ nach ihnen, oder ist es einfach unsere Lebensentscheidung, nicht so zu leben, wie die Menschen vor dem 19. Jahrhundert lebten?
Wir argumentieren, dass es weder das eine noch das andere ist. Es handelt sich vielmehr um eine funktionale Notwendigkeit.
Erdöl, Kohle und Erdgas sind für sich genommen für den Menschen nicht von Nutzen; niemand verbrennt rohes Erdöl, und das Verbrennen von festen Brennstoffen wie Kohle in Innenräumen zum Kochen und Heizen ist heute eine der Haupttodesursachen, die mit schätzungsweise 2,9 Millionen vorzeitigen Todesfällen pro Jahr aufgrund von Luftverschmutzung in Haushalten in Verbindung gebracht wird.
Es bedarf einer mehrere Milliarden Dollar teuren Raffinerie, einer Vergasungs- oder einer Verarbeitungsanlage, um die schlummernden Ressourcen der Erde in nutzbare Kraftstoffe und die mehr als 6.000 Produkte umzuwandeln, auf die das moderne Leben angewiesen ist. Raffinierung, Vergasung und Verarbeitung sind nichts, wofür man sich entschuldigen müsste – sie sind die notwendigen Prozesse, die eine seit langem vergrabene Ressource in etwas Nutzbares und Sicheres verwandeln. Genauso wie ein im Boden vergrabener Samen Wasser, Sonnenlicht und Kohlendioxid aus der Luft benötigt, bevor aus ihm überhaupt etwas wird.
Auch Flugzeuge, Schiffe, Lkw und Pkw fahren nicht mit rohem Erdöl. Sie werden mit Kraftstoffen betrieben, die aus Erdöl in eigens dafür errichteten Raffinerien hergestellt werden.
Windkraftanlagen und Solarmodule erzeugen lediglich Strom. Sie können keine der Produkte oder Kraftstoffe herstellen, auf die das moderne Leben angewiesen ist, einschließlich der Kraftstoffe und Materialien, die Folgendes ermöglichen:
• Krankenhäuser
• Flughäfen
• Militär
• Medizinische Geräte
• Telekommunikation
• Raumfahrtprogramme
• Haushaltsgeräte und Elektronik
• Abwassersysteme
• Heizungs- und Lüftungsanlagen
• Verkehr – Fahrzeuge, Schienenverkehr, Seeverkehr und Luftverkehr
• Bauwesen – Straßen und Gebäude
Fast die Hälfte der Weltbevölkerung ist auf synthetische Düngemittel aus fossilen Brennstoffen angewiesen, ohne die die weltweite Nahrungsmittelproduktion die heute 8 Milliarden Menschen nicht ernähren könnte.
In weniger als zwei Jahrhunderten entwickelte der menschliche Erfindergeist mehr als 250 Raffinerie- und Verarbeitungsverfahren, um Erdöl, Kohle und Erdgas in Produkte umzuwandeln, die es zuvor noch nie gegeben hatte: Kunststoffe und synthetischen Kautschuk, Düngemittel, Waschmittel, Farben, Arzneimittel, Kosmetika und Kraftstoffe wie Flüssiggas, Benzin, Kerosin, Diesel, Schmierstoffe und Asphalt.
Diese Materialien und Kraftstoffe bilden die Grundlage für ein längeres und gesünderes Leben. Im Jahr 1900 betrug die durchschnittliche Lebenserwartung 32 Jahre; bis 2021 hatte sie sich auf 71 Jahre mehr als verdoppelt, und heute liegt sie bei über 75 Jahren. Der weltweite Verkehr, der Handel und sogar Weltraumprogramme basieren auf aus Erdöl raffinierten Produkten.
Jeder, der sich mit Energiefragen auskennt weiß, um welche Größenordnungen es hier geht: Flugbenzin für rund 35.550 Verkehrsflugzeuge und 100.000 bis 150.000 Flüge pro Tag. Diesel für Lkw, Züge und Baumaschinen. Benzin für rund 1,7 Milliarden Fahrzeuge. Bunkeröl für die 116.000 Handelsschiffe, die etwa 90 % des Welthandels befördern. Rohstoffe für Düngemittel, Arzneimittel, Kunststoffe und Kunstfasern – einschließlich der Materialien, aus denen Windkraftanlagen und Solarmodule selbst hergestellt werden.
Ohne eine Ersatzquelle, die Raffinerien ersetzen könnte, wäre die Abschaffung von Rohöl und der Raffinerien, die es in diese Produkte umwandeln, ohne dass ein Ersatz zur Verfügung stünde, die größte Bedrohung für die 8 Milliarden Menschen auf der Welt – mit dem Risiko steigender Todesfälle durch Krankheiten, Unterernährung und extreme Wetterereignisse unter denjenigen, die versuchen, ohne die mehr als 6.000 Produkte auszukommen, die derzeit aus Öl hergestellt werden.
Ist es also eine Sucht oder eine Lebensentscheidung? Wir sagen: Weder noch. Sucht impliziert etwas Pathologisches, das aufzugeben wir versuchen sollten. Eine Lebensentscheidung impliziert etwas Willkürliches, das wir genauso gut wieder aufgeben könnten. Was tatsächlich geschah, ist etwas anderes: Die Weltbevölkerung wuchs in weniger als 200 Jahren von einer Milliarde auf über acht Milliarden Menschen, weil diese Produkte verfügbar wurden – nicht, weil sich irgendjemand für einen bestimmten Lebensstil anstelle eines einfacheren entschieden hätte. Das ist keine Sucht und auch keine Vorliebe. Es ist eine funktionale Notwendigkeit, und solange es keinen Ersatz für das gibt, was Raffinerien aus Rohöl herstellen, wird es auch eine bleiben.
This article was adapted from one originally published at AmericaOutLoud.news. It is a guest article by Ronald Stein and Yoshihiro Muronaka.
Link: https://cornwallalliance.org/the-6000-reasons-the-world-cant-simply-quit-oil/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag 6.000 Gründe, warum die Welt nicht einfach auf Öl verzichten kann erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.
Just the News hat recht: ein wärmeres Klima ist ein besseres Klima
Ein kürzlich erschienener Beitrag von „Just The News“ berichtet, dass ein neuer Bericht des Congressional Budget Office (CBO) schätzt, dass eine moderate Erwärmung in Zukunft Millionen temperaturbedingter Todesfälle verhindern wird, weil der Rückgang sehr kalter Tage zu weniger Krankenhauseinweisungen führen wird. Dies deckt sich mit anderen Forschungsergebnissen, und es ist sehr zu begrüßen, dass das CBO und „Just The News“ diese Tatsache anerkennen.
In dem Artikel [Titel übersetzt] „Die globale Erwärmung wird in den nächsten 50 Jahren zu 2,5 Millionen weniger Todesfällen bei älteren Menschen führen“ erläutert der Journalist Kevin Killough die Prognose im CBO-Bericht, wonach die Erwärmung „in kühleren Regionen zu einem Rückgang der Notaufnahmen und der damit verbundenen Ausgaben führen wird, in Regionen mit gemäßigtem Klima zu einem Anstieg beider Werte und in den heißesten Regionen zu einem Anstieg der Notaufnahmen, aber zu einem Rückgang der Ausgaben“.
Ein Aspekt, der diesen Bericht und den dazugehörigen Artikel von „Just The News“ von früheren Medienberichten über temperaturbedingte Todesfälle unterscheidet ist die Anerkennung, dass Anpassung und Technologie dazu beitragen werden, diese zu reduzieren. Ein wichtiger Punkt – zeigen doch die Daten, dass die Zahl der Todesfälle durch Extremwetterereignisse jeglicher Art seit den 1920er Jahren um 99 Prozent zurückgegangen ist. Dies ist zum großen Teil auf Technologien wie Klimaanlagen und Zentralheizungen sowie auf Fortschritte in der Medizintechnik und einen verbesserten Zugang zu medizinischer Versorgung zurückzuführen.
Erfreulicherweise stützt sich der CBO-Bericht auf modellierte „mittlere“ Szenarien wie SSP2-4.5, während das Szenario mit hohen Emissionen durch SSP3-7.0 modelliert wird und nicht durch das unrealistische RCP8.5. Der Bericht erklärt, dass „der Rückgang der Todesfälle vor allem auf wärmere Regionen zurückzuführen ist, in denen es weniger kalte Tage geben wird und die sich voraussichtlich weiter an heiße Tage anpassen werden, weil es dort wärmer wird“.
Ihrer Schätzung zufolge wäre selbst ohne Anpassungen an Temperaturveränderungen „die Richtung der Veränderungen bei den Ergebnissen weitgehend die gleiche, allerdings würden sich deren Ausmaße unterscheiden.“ (Siehe folgende Abbildung):
Abbildung 1: Grafik aus dem Bericht des Congressional Budget Office mit dem Titel „The Effects of Changing Temperatures on the Medicare Population“ (Die Auswirkungen von Temperaturveränderungen auf die Medicare-Bevölkerung), September 2026. Quelle
Immer wieder haben die Mainstream-Medien Studien hochgespielt, welche eine höhere Zahl hitzebedingter Todesfälle in der Zukunft prognostizieren, während sie die Auswirkungen herunterspielen, die eine moderate Erwärmung bereits auf die Verringerung kältebedingter Todesfälle hatte. Wie „Climate Realism“ bereits mehrfach hervorgehoben hat und „Climate At A Glance: Temperature Related Deaths“ anhand von Daten veranschaulicht, übersteigt die Zahl der geretteten Menschenleben durch den Rückgang kältebedingter Todesfälle bei weitem jeden Anstieg hitzebedingter Todesfälle. Die Nettosterblichkeit sinkt bei einer moderaten Erwärmung und steigt nicht. (Siehe folgende Abbildung) Eine Studie ergab, dass zwar weltweit jährlich etwa 600.000 Menschen an den Folgen von Hitze sterben, aber 4,5 Millionen an den Folgen von Kälte.
Für die Leser von „Climate Realism“ ist es nichts Neues, dass die Zahl der Todesfälle bei älteren Menschen in den nächsten Jahrzehnten voraussichtlich sogar zurückgehen wird, doch es ist sehr wichtig, dass „Just The News“ den CBO-Bericht veröffentlicht hat.
Viele Menschen sind sich der guten Nachrichten in Bezug auf das Wetter überhaupt nicht bewusst, weil sie von den großen Medien vor allem mit alarmistischer Propaganda gefüttert werden. Es ist zudem beeindruckend, dass eine Regierungsbehörde – selbst unter einer republikanischen Regierung – bereit ist, einen ganzen Bericht zu veröffentlichen, der zeigt, dass klimabezogene Themen vielschichtig sind.
Link: https://climaterealism.com/2026/09/just-the-news-is-right-a-warmer-climate-is-a-safer-climate/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag <em>Just the News</em> hat recht: ein wärmeres Klima ist ein besseres Klima erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.
Es ist eine Syndemie! (*Wortschöpfung, s.u.) Der Klimawandel veranlasst Kinder dazu, ungesundes Essen zu essen.
Von Jo Nova
„Heul, heul … Du widerlicher Kerl. Weil du einen Benziner fährst, gibt es irgendwo Kinder, die sich von Instantnudeln ernähren. Hättest du dir nur ein Elektroauto gekauft, könnten die Kinder vielleicht wieder Salat essen.“
Zumindest soll man das denken. Die Beweiskette ist so verwickelt, dass vier Experten nötig waren, um dies zu verfassen:
Die Klimakrise beeinträchtigt die Ernährung von Kindern.
Waldbrände, Überschwemmungen und andere extreme Wetterereignisse sind nicht mehr die einzigen Auswirkungen des Klimawandels auf das Leben von Kindern weltweit. Zunehmend wirkt er sich auch auf ihre Ernährung aus. Dürren verringern die landwirtschaftliche Produktion, Überschwemmungen unterbrechen Straßen und Lieferketten, und steigende Preise schränken den Zugang von Familien zu Obst, Gemüse und anderen frischen Lebensmitteln ein.
In diesem Szenario gewinnen billigere, länger haltbare Produkte mit niedrigem Nährwert an Bedeutung, wodurch das Risiko zweier Zustände steigt, die auf den ersten Blick widersprüchlich erscheinen mögen: Fettleibigkeit und Unterernährung im Kindesalter.
Tatsächlich trägt der Klimawandel (wer sonst?) zu Unterernährung bei Kindern bei. Länder, die weniger fossile Brennstoffe verbrauchen, sind in der Regel ärmer, und arme Menschen können sich keinen Rotlachs aus Alaska leisten.
Selbst in wohlhabenden Ländern wie Australien verschärft sich die Krise der Lebenshaltungskosten, je mehr wir versuchen, mit Windkraft die Jetstreams zu beeinflussen. Eltern haben nicht das nötige Kleingeld, um globale Stürme aufzuhalten und ihren Kindern Brokkoli zu geben.
Pro-Kopf- Verbrauch fossiler Energieträger im Vergleich zum BIP pro Kopf 2025. OWID
Im Original zu finden: Deutschland ist der Punkt links neben Austria
PS: Was diese Grafik aussagen soll, ist mit schleierhaft. Kuwait, Oman an der Spitze?! – der Übersetzer
Wenn diese Forschung etwas beweist, dann die Macht staatlich finanzierter Wissenschaft, das Offensichtliche zu übersehen:
Genau diese Zusammenhänge möchte das interaktive Panel zur globalen Syndemie bei Kindern unter fünf Jahren verdeutlichen. Das Dashboard ist Teil des Projekts „ Globale Syndemie: Die Auswirkungen des anthropogenen Klimawandels auf die Gesundheit und Ernährung von Kindern unter fünf Jahren, die vom brasilianischen Gesundheitssystem (SUS) versorgt werden“ . Es präsentiert Daten auf brasilianischer Gemeindeebene zu Ernährungsfragen und Treibhausgasemissionen.
Bemerkenswerterweise bemühen sie sich tatsächlich, Ernährungsfragen und Treibhausgasemissionen auf kommunaler Ebene zu erfassen.
Auch staatlich finanzierte „Wissenschaftler“ können so absurde Wörter wie „Syndemie“ erfinden:
*) Der Begriff „Syndemie“ beschreibt das gleichzeitige Auftreten von zwei oder mehr Epidemien, die sich gegenseitig beeinflussen, ihre Auswirkungen verstärken und gemeinsame soziale Ursachen haben. Im Falle der globalen Syndemie treten Adipositas, Mangelernährung und Klimawandel gemeinsam auf und werden durch ähnliche strukturelle Faktoren bedingt. Dazu gehören soziale Ungleichheit, eingeschränkter Zugang zu gesunden Lebensmitteln und ineffiziente Lebensmittelproduktionssysteme.
Wenn der Klimawandel mittlerweile eine „Epidemie“ darstellt und durch „ähnliche strukturelle Faktoren“ wie Fettleibigkeit verursacht wird, dann stehen wir wirklich vor großen Problemen. Tragen Cheeseburger zu einem Anstieg des globalen CO₂-Gehalts bei?
Mitten im Text verstecken sie stillschweigend ihren Ausweg: „Dies bedeutet jedoch nicht, dass die Emissionen einer Gemeinde die direkte Ursache der beobachteten Ernährungsprobleme sind.“ Obwohl sie die beiden Aspekte in der Überschrift miteinander verknüpfen, meinen sie es also nicht wirklich ernst.
Dieser Artikel in The Conversion* ist nichts weiter als „Wissenschaft als PR-Aktion“. Der Blob bekommt, was er bezahlt.
Vielleicht hofften sie, dass alle nur die Überschrift lesen würden.
Die Gruppe „The Conversion“ hat Skeptiker vor einigen Jahren ausgeschlossen. Ich werde sie wieder „The Conversation“ nennen, wenn sie Skeptikern wieder das Wort erteilen.
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Klimabehauptung einer Generalstaatsanwältin wird vor Gericht als „spekulativ“ zurückgewiesen
Daily Caller News Foundation, Paris Apodaca, Energiereporterin
Wie oft, liest man von solchen Versuchen, aufgrund von angeblichen „Klimaschäden“ Entschädigungen zu erreichen, vor allem in Nachrichten aus USA – der Übersetzer
Die US-Bezirksrichterin Jane Beckering wies die Kartellklage der demokratischen Generalstaatsanwältin von Michigan, Dana Nessel, gegen BP, Chevron, ExxonMobil, Shell und das American Petroleum Institute (API) ab. Sie urteilte, dass dem Bundesstaat die Klagebefugnis fehle. Der damalige Präsident Joe Biden hatte Beckering 2021 für das US-Bezirksgericht für den westlichen Bezirk von Michigan nominiert
„Diese Entscheidung reiht sich in die wachsende Liste von Bundes- und Landesgerichten ein, die Klimaklagen abgewiesen haben. Diese Klimaklagen sind haltlos, ungeachtet der Versuche der Kläger, neue Klagegrundlagen zu erfinden, wie etwa diese unbegründeten Kartellklagen“, erklärte Theodore J. Boutrous Jr. von der Anwaltskanzlei Gibson, Dunn & Crutcher LLP, der Chevron Corporation, gegenüber der Daily Caller News Foundation.
Nessel reichte die Klage im Januar ein und behauptete, die Unternehmen hätten als Kartell agiert, um den Wettbewerb durch erneuerbare Energien zu unterdrücken und ihre Dominanz auf den Transport- und Primärenergiemärkten Michigans zu erhalten.
In seiner Stellungnahme zitierte Beckering eine frühere Entscheidung eines Bundesberufungsgerichts, in der davor gewarnt wurde, dass es „völlig spekulativ und außerhalb der Kompetenz eines Gerichtsverfahrens läge, im Nachhinein ein technologisches Universum zu erschaffen, das nie existiert hat“.
„Das Gericht kommt zu dem Schluss, dass diese Schadensberechnungen ausreichend spekulativ sind, um den Schluss zuzulassen, dass die angebliche Verschwörung der Beklagten nicht die unmittelbare Ursache für die überhöhten Gebühren der Klägerin war“
Beckering stellte fest, dass die meisten dieser angeblichen Schäden nicht unter das Bundeskartellrecht fallen.
„Diese Schäden sind allenfalls ‚Kollateralschäden‘ in Bezug auf die Märkte, auf denen die Beklagten laut Michigan eine Verschwörung begangen haben sollen: den Transport- und den Primärenergiemarkt“… „Daher kann Michigan die Kartellgesetze nicht zur Behebung dieser Schäden heranziehen.“
Damit blieb Michigans Generalstaatsanwältin nur noch ein plausibler kartellrechtlicher Schaden: zu hohe Stromkosten im Bundesstaat.
„Die heutige Abweisung erinnert uns erneut daran, dass kreative juristische Argumentationen keine vernünftige Klima- und Energiepolitik ersetzen können“, erklärte Phil Goldberg, Sonderberater des Manufacturers‘ Accountability Project, gegenüber dem DCNF. „Michigan versuchte, das Kartellrecht als Instrument zu missbrauchen, um jahrzehntelange nationale Energiepolitik und den globalen Klimawandel gerichtlich zu bekämpfen, und das Gericht wies die Klage auf Bundesebene zurück.“
Michigan hat damit nur einen einzigen Verstoß gegen das Kartellrecht geltend gemacht: überhöhte Energiepreise“, schrieb Beckering. Die Richterin befand, dass die Unterdrückung des Wettbewerbs durch erneuerbare Energien plausiblerweise zu steigenden Energiepreisen führen können. Sie merkte an, dass Preiserhöhungen eine gängige Form des Verstoßes gegen das Kartellrecht darstellen.
„Die Hersteller konzentrieren sich weiterhin darauf, gemeinsam mit Michigan und anderen Bundesstaaten praktische und nachhaltige Lösungen zur Emissionsreduzierung zu entwickeln und gleichzeitig Bezahlbarkeit, Zuverlässigkeit und Zugang zu Energie zu gewährleisten“, sagte Phil Goldberg.
Die Auswirkungen der mutmaßlichen Verschwörung auf die Preise fossiler Brennstoffe hängen von zahlreichen Faktoren ab, die außerhalb des Einflussbereichs der Angeklagten lägen, merkte Beckering an, darunter technologische Entwicklungen, andere Investoren, das öffentliche Interesse an erneuerbaren Energien und die Versorgung mit fossilen Brennstoffen.
Zur Schadensberechnung müsse ermittelt werden, wie viel niedriger die Energiepreise in einer Welt gewesen wären, in der die mutmaßlichen Handlungen nie stattgefunden hätten.
Die Unternehmen hätten vernünftigerweise vorhersehen können, dass die Unterdrückung erneuerbarer Energien die Energiepreise erhöhen würde und dass die Aufrechterhaltung hoher Preise für fossile Brennstoffe ein mutmaßliches Ziel der Verschwörung gewesen sei, argumentierte Michigan. Beckering räumte ein, dass diese Erwägungen Michigans Kausalitätsargument stützten, befand jedoch, dass sie durch „die Indirektheit des Schadens, die unsichere Kausalkette und die Existenz anderer potenzieller Kläger“ überwogen würden.
Michigan behauptete, die Verschwörung reiche bis in die 1970er Jahre zurück und forderte Schadensersatz für überhöhte Energiepreise, höhere Versicherungsprämien, gesunkene Immobilienwerte [durch Windparks in der Nähe] und weitere angebliche Schäden. Der Fall ähnelte der Entscheidung des Obersten Gerichtshofs von 1972 im Fall Hawaii gegen Standard Oil Co., in der entschieden wurde, dass das Bundeskartellrecht Hawaii nicht erlaube, Schadensersatz für angebliche Schäden an seiner allgemeinen Wirtschaft zu fordern.
Beckering zitierte den Fall Hawaii, um Michigans Befugnis darzulegen, im eigenen Namen und im Namen seiner Einwohner Schadensersatz und Unterlassungsansprüche wegen Kartellverstößen geltend zu machen. Das Urteil von 1972 erkannte an, dass ein Bundesstaat auf Schadensersatz für direkt entstandene Verluste oder Ausgaben klagen und ein Gericht ersuchen kann, rechtswidriges Verhalten zu unterbinden. Er kann jedoch im Allgemeinen keinen Kartellschadenersatz allein aufgrund einer Schädigung seiner Gesamtwirtschaft einfordern.
Die Entscheidung fällt inmitten eines umfassenderen Rechtsstreits über Versuche von Bundesstaaten und Kommunen, Unternehmen der fossilen Brennstoffindustrie für angebliche klimabedingte Schäden haftbar zu machen.
Mehrere derartige Klagen wurden von Gerichten abgewiesen, andere sind noch anhängig. So bestätigte beispielsweise der Oberste Gerichtshof von Maryland die Abweisung der Klimaklagen, die von Baltimore, Annapolis und Anne Arundel County gegen Öl- und Gasunternehmen eingereicht worden waren.
Michigan ist auch zum Schauplatz von Auseinandersetzungen um die Infrastruktur für fossile Brennstoffe und die Klimapolitik geworden. Der Oberste Gerichtshof von Michigan hob im Juli die Genehmigung der staatlichen Regulierungsbehörden für das Tunnelprojekt „Line 5“ von Enbridge auf und verwies die Angelegenheit zur weiteren Prüfung an die staatliche Regulierungsbehörde für öffentliche Dienstleistungen von Michigan zurück. Gouverneurin Nessel hat unabhängig davon versucht, die Pipeline „Line 5“ stillzulegen, da sie ihrer Ansicht nach die Großen Seen gefährde .
Die Abweisung in Michigan erfolgt weniger als zwei Wochen vor der geplanten Verhandlung eines der am meisten beachteten Klimahaftungsstreitigkeiten vor dem Obersten Gerichtshof der USA.
Der Oberste Gerichtshof wird voraussichtlich am 5. Oktober mündliche Verhandlungen im Fall Suncor Energy gegen die Bezirkskommissare von Boulder County führen. In dem Fall aus Colorado geht es um die Frage, ob Bundesrecht Ansprüche nach Landesrecht ausschließt, die Schadensersatzansprüche im Zusammenhang mit zwischenstaatlichen und internationalen Treibhausgasemissionen geltend machen.
Der Fall geht auf eine Klage aus dem Jahr 2018 zurück, die von Boulder County, der Stadt Boulder und San Miguel County gegen Suncor Energy und ExxonMobil eingereicht wurde . Die Behörden Colorados werfen den Unternehmen vor, fossile Brennstoffe gefördert und gleichzeitig deren Klimarisiken verschwiegen oder falsch dargestellt zu haben. Suncor und Exxon weisen die Vorwürfe zurück und argumentieren, dass die Bundesstaaten nicht ihr jeweiliges Deliktsrecht nutzen können, um weltweite Treibhausgasemissionen zu regulieren oder dafür Haftungsansprüche geltend zu machen.
Befürworter von Klimaklagen, Bundesstaaten, Industrieverbände und andere Organisationen haben Schriftsätze in dem Fall eingereicht , während sich die Richter darauf vorbereiten, die Grenze zwischen staatlichem Deliktsrecht und der Bundeshoheit über bundesstaatenübergreifende Emissionen zu prüfen.
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El Niño weckt die Atacama-Wüste auf
Cap Allon
El Niño sorgt nicht nur für Schlagzeilen über Katastrophen. Der natürliche Zyklus im Pazifik bringt auch Regen, füllt die Wasservorräte wieder auf, bildet Schneedecken, dämpft Atlantik-Hurrikane – und kann in Chile eine ganze Wüste zum Leben erwecken.
Die Atacama, einer der trockensten Orte der Erde, erwacht zu neuem Leben, nachdem ungewöhnlich starke Winterregenfälle tief in den ausgedörrten Boden eingedrungen sind. Millionen von Samen, Zwiebeln und Rhizomen können jahrelang unter der Erde ruhen und genau auf diese Bedingungen warten.
Jetzt sprießen sie hervor:
Mehr als 200 Pflanzenarten können am „Desierto Florido“ – der „blühenden Wüste“ – beteiligt sein. Nach Angaben der chilenischen CONAF wird dieses Phänomen ausgelöst, wenn ungewöhnliche Winterniederschläge entlang der Atacama-Küste etwa 15 mm überschreiten.
El-Niño-Ereignisse haben in der Natur ihren Sinn.
Es gibt zwar Verlierer, ja. Aber es gibt auch große Gewinner.
Die gleiche Verschiebung des pazifischen Jetstreams führt beispielsweise tendenziell zu feuchteren Wintern im Süden der USA. Starke El-Niño-Ereignisse haben in der Vergangenheit überdurchschnittliche Niederschläge nach Kalifornien gebracht, während im Südwesten Winterregen und Schnee in den Bergen entscheidend für das Grundwasser, die Stauseen und den Wasserfluss der Quellbäche sind. El-Niño-Ereignisse bringen in regelmäßigen Abständen Niederschläge in den Westen der USA, die Dürreperioden beenden.
Die NOAA selbst weist auf zahlreiche positive Aspekte hin: weniger Atlantik-Hurrikane und vermehrte Niederschläge in Teilen Südamerikas, die in der Vergangenheit zu höheren Ernteerträgen geführt haben, um nur zwei weitere zu nennen.
Eine natürliche Klimaschwankung verteilt lediglich Wärme und Niederschläge rund um den Globus neu; sie erschafft sie nicht. Jeden daraus resultierenden Regenguss als „Klimakatastrophe“ zu bezeichnen, ignoriert die für die Alarmisten unbequeme Seite der Medaille: An anderer Stelle füllen die Regenfälle Flüsse und Stauseen, häufen Schnee auf den Bergen an – oder erwecken eine tote Wüste wieder zum Leben.
Link: https://electroverse.substack.com/p/vizag-sets-twin-september-cold-records?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
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Ergänzung des Übersetzers hierzu:
Ungewöhnliche Niederschläge auch in der SaharaVielleicht beeinflusst dieser Vorgang nicht nur Südamerika. Schon seit Tagen ist mir aufgefallen, dass in der Zentral-Sahara verhältnismäßig außerordentliche Regenmengen simuliert werden, die sich über Tage hinweg akkumulieren:
Niederschlags-Simulation vom 24. September 00 UTC bis zum 10. Oktober 00 UTC (Quelle)
Die Einzelheiten sind dabei unwichtig. Es zählt, dass es dort wohl ergiebig regnen wird – viel mehr als im gleichen Zeitraum hierzulande.
Ob es sich dabei um eine indirekte Auswirkung des El Niño handelt, kann ich nicht sagen, aber den Vorgang halte ich in jedem Falle für ziemlich bemerkenswert.
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Umweltaktivisten offenbaren: Ihre wahre Farbe ist rot, nicht grün
Die Zeit läuft ab für die Entscheidung, sich einem Rechtsstreit anzuschließen, der Offshore-Windkraft verbieten würde, um die Wale zu retten.
In einer seltsamen Wendung haben sich die größten und finanzstärksten Umweltverbände bislang geweigert, sich einer wachsenden Initiative zum Schutz einer vom Aussterben bedrohten Walart anzuschließen. Dies hat Naturschützer an der Basis ratlos zurückgelassen. Für den Natural Resources Defense Council (NRDC), den Sierra Club und andere ist noch Zeit, sich einzuschalten, doch die Frist für das anhängige Gerichtsverfahren läuft ab.
Am 9. August kündigte „Save Long Beach Island“ (LBI), eine in New Jersey ansässige Organisation, die 2021 zum Zweck des Kampfes gegen Offshore-Windkraft gegründet wurde, ihre Absicht an, eine Klage gegen das US-Handelsministerium (DOC) einzureichen. Save LBI fordert das Ministerium auf, die NOAA zu veranlassen, einen 16 Monate alten Antrag auf Ausweisung eines kritischen Lebensraums entlang der Ostküste zum Schutz des Nordatlantischen Glattwals erneut zu prüfen. Der Antrag fordert die NOAA außerdem auf, Windparks aus dem kritischen Lebensraum für die Wanderung auszuschließen, dessen Einrichtung Save LBI anstrebt.
Wind oder Wale?Die NOAA lehnte den Antrag am 22. Juli ab, nachdem „Save LBI“ Klage eingereicht hatte, um die Behörde dazu zu zwingen, die im Gesetz zum Schutz gefährdeter Arten (Endangered Species Act, ESA) festgelegte 90-Tage-Frist für die Prüfung von Anträgen einzuhalten. „Die neue rechtliche Mitteilung von ‚Save LBI‘ ist in ihrem Umfang bescheiden, da sie die NOAA lediglich auffordert, ihre vorherige Entscheidung zur Ablehnung des Antrags zu überdenken. Dennoch ist sie mit einer gewissen Dringlichkeit verbunden, weil Zahlen der NOAA zeigen, dass die Population dieser Walart auf nur noch etwa 380 Tiere geschrumpft ist, von denen schätzungsweise nur 70 Weibchen fortpflanzungsfähig sind.
Im Rahmen ihres Antrags forderte Save LBI das Innenministerium außerdem auf, eine Analyse der Unterwasser-Lärmbelastung durch Offshore-Windparks durchzuführen, um festzustellen, welche Auswirkungen diese Projekte auf die Wanderung der Wale haben könnten.
Bob Stern, der Vorsitzende von „Save LBI“, hat an frühere Schreiben angeknüpft, die im Juli 2025 an den NRDC, den Sierra Club und mehr als ein Dutzend weiterer Organisationen gerichtet waren.
Weder der NRDC noch der Sierra Club haben auf irgendeines der Schreiben von „Save LBI“ geantwortet. Stern erklärte gegenüber „Restoration News“, dass „Save LBI“ von anderen seit langem etablierten Umweltorganisationen „nur sehr wenig Resonanz“ erhalten habe, mit einer bemerkenswerten Ausnahme. Stern sagt, das „Center for Biological Diversity“, eine in Arizona ansässige Umweltorganisation, habe „Save LBI“ eine positive Antwort gegeben und angedeutet, dass sie die Petition unterstützen werde.
Die Abkehr von ihrer Wal-freundlichen VergangenheitDer NRDC und der Sierra Club haben sich, ebenso wie viele andere Umweltaktivistengruppen, in der Vergangenheit immer wieder gegen Militärübungen ausgesprochen, die sie als schädlich für Wale und andere Meereslebewesen ansehen. Doch wie „Save LBI“ hervorhebt, unterstützen beide Organisationen die Offshore-Windenergie, obwohl es immer mehr Belege dafür gibt, dass diese Projekte den Walen schaden. „Save LBI“ hat detaillierte Studien veröffentlicht, aus denen hervorgeht, dass der Bau und der mögliche Betrieb von Offshore-Windparks bereits zum Tod von Walen geführt hat, die entlang der Ostküste wandern.
Stern erklärte gegenüber „Restoration News“, warum Zeit für den NRDC und den Sierra Club eine Rolle spielt, wenn sie Wale vor Offshore-Windparks schützen wollen.
„Was unsere Klage bezüglich des Antrags zum Migrationskorridor des Nordatlantischen Glattwals (NARW) betrifft, so beginnt mit der Einreichung unserer Klageabsicht eine 60-tägige Frist, innerhalb derer die NOAA entweder zustimmen muss, den Antrag erneut zu prüfen, oder ihn weiterhin ablehnen muss“, sagte Stern. „Wenn sie ihn weiterhin ablehnen, was der wahrscheinlichste Verlauf ist, werden wir uns erneut an das Gericht wenden, um einen Richter zu bitten, sie zur Prüfung zu verpflichten; wie lange das dauern wird, kann ich nicht sagen. Wenn sie einer Prüfung zustimmen, haben sie ein Jahr Zeit, um einen Regelungsentwurf auszuarbeiten und auf dieser Grundlage eine Entscheidung zu treffen.“
Restoration News richtete Medienanfragen an den NRDC und den Sierra Club und fragte deren Pressesprecher, ob sich die Umweltverbände dem Rechtsstreit zum Schutz des Glattwals anschließen würden und ob sie innerhalb der von Stern genannten 60-Tage-Frist eine Entscheidung bezüglich der Klage von Save LBI treffen würden. Keine der beiden Organisationen antwortete.
„Save LBI“ zählt etwa 10.000 Kernmitglieder und 100.000 Online-Unterstützer, darunter Hausbesitzer, Geschäftsinhaber und andere Anwohner, die sich im Widerstand gegen Offshore-Windkraft zusammengeschlossen haben, weil sie diese als schädlich für Wale und andere Meereslebewesen ansehen. Die jüngsten Steuererklärungen zeigen, dass „Save LBI“ über ein Vermögen von etwas mehr als einer Million Dollar verfügt. Im Vergleich dazu verfügt der NRDC über ein Vermögen von fast 660 Millionen Dollar und mehr als 3 Millionen Mitglieder, während der Sierra Club über ein Vermögen von 152 Millionen Dollar und mehr als 3,8 Millionen Mitglieder verfügt.
In seinem jüngsten Schreiben an den NRDC, den Sierra Club und andere weist Stern darauf hin, dass die Bemühungen von „Save LBI“ zum Schutz der Wale im Einklang mit den erklärten Zielen der größten Umweltverbände stehen.
Stern schrieb:
Falls Ihre Organisation dieses Thema bereits geprüft und zu dem Schluss gekommen ist, dass eine Beteiligung nicht angemessen wäre, würden wir es begrüßen, wenn Sie uns Ihre Gründe darlegen könnten. Ihre Organisation hat sich stets für den Schutz von Walen und deren Lebensräumen eingesetzt; das Schweigen zu diesem Thema, das unserer Auffassung nach den Kern dieser Mission trifft, ist für uns unverständlich.
Mutmaßliche ausländische Agenten verklagen die US-MarineDer NRDC war an einem vielbeachteten Rechtsstreit gegen die US-Marine beteiligt, der 2008 vor den Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten gelangte. In der Rechtssache „Winter gegen NRDC“ argumentierte die Umweltorganisation, dass Sonarübungen der Marine schädlich für Wale und andere Meeressäugetiere seien. Der Oberste Gerichtshof entschied jedoch in einer 5:4-Entscheidung gegen den NRDC und erklärte, die Kläger müssten nachweisen, dass ein irreparabler Schaden für das Meeresleben wahrscheinlich und nicht nur möglich sei. In seiner Mehrheitsbegründung stellte Oberrichter John Roberts fest, dass das Bedürfnis der Marine, realistische Übungen mit aktivem Sonar durchzuführen, die vom NRDC vorgebrachten fadenscheinigen Bedenken bei weitem überwiege. Denn, so erklärte der Oberrichter, die Marine müsse in der Lage sein, auf die wachsende Bedrohung durch feindliche U-Boote zu reagieren.
Trotz Rückschlägen vor Gericht stehen die größten Umweltverbände weiterhin geschlossen gegen bestimmte Militärübungen, die angeblich dem Schutz der Meeresfauna dienen sollen. So erklärt beispielsweise der Sierra Club auf seiner Website, dass „bestimmte Formen militärischer Tests im Meer starke Geräusche erzeugen, die Meeressäugetiere verletzen oder töten und ihr Verhalten negativ beeinträchtigen können“. Im April schloss sich der Sierra Club gemeinsam mit anderen Umweltverbänden einem Rechtsstreit gegen die Trump-Regierung an, um den Schutz der Rice-Walart und anderer Arten im Golf von Mexiko gemäß dem Artenschutzgesetz (ESA) wiederherzustellen. Die Regierung argumentiert, eine Ausnahmeregelung vom ESA sei erforderlich, um Öl- und Gasbohrungen in der Region aus Gründen der nationalen Sicherheit zu ermöglichen. Der Sierra Club und seine Mitkläger machen jedoch geltend, dass die Bedenken hinsichtlich der nationalen Sicherheit unbegründet seien und dass die Öl- und Gasaktivitäten dem Rice-Wal sowie anderen Arten schaden könnten.
Warum also schweigen der NRDC und der Sierra Club, wenn es um den Schutz der Wale entlang der gesamten Ostküste geht? Wie ich in meinem Buch „Climate Porn: How and Why Anti-Population Zealots Fabricate Science, while Targeting American Capitalism, Freedom, and Independence“ [Klimaporno: Wie und warum Anti-Bevölkerungs-Fanatiker wissenschaftliche Erkenntnisse fälschen und dabei den amerikanischen Kapitalismus, die Freiheit und die Unabhängigkeit ins Visier nehmen] darlege, wurden die größten und finanzstärksten Umweltverbände von der Klimabewegung vereinnahmt, die oft Maßnahmen unterstützt, die der Umwelt schaden.
Dies würde erklären, warum Organisationen wie der NRDC und der Sierra Club Offshore-Windparks Vorrang vor gefährdeten Walpopulationen einräumen. Beide Organisationen standen zudem im Fokus von Untersuchungen des Kongresses wegen möglicher Verstöße gegen das „Foreign Agents Registration Act“ (FARA). Die Einschränkungen, die Umweltorganisationen den Testflügen des US-Militärs auferlegen wollen, könnten Russland und China zugutekommen und Zweifel an der Aufrichtigkeit ihrer Umweltbemühungen aufkommen lassen.
Stern, ein Ingenieur, der zuvor für das US-Energieministerium Umweltprüfungen leitete, fordert den NRDC, den Sierra Club und andere auf, Beweise vorzulegen (sofern sie über solche verfügen), die belegen, dass die langfristigen Klimavorteile der Offshore-Windenergie die kurzfristigen Risiken für den Glattwal „überwiegen und rechtfertigen“. Er weist zudem darauf hin, dass die eigenen Einschätzungen von „Save LBI“ zeigen, dass die Klimavorteile der Offshore-Windenergie „gering“ wären und sich erst über mehrere Jahrhunderte hinweg einstellen würden. Gleichzeitig belegen die Studien der Naturschutzorganisation zu Offshore-Windenergie, dass die Schäden für die Umwelt und die Wale unmittelbar und schwerwiegend wären. Dennoch fordert „Save LBI“ den NRDC und den Sierra Club auf, gegenteilige Beweise vorzulegen.
Stern schrieb:
Sollten Sie über wissenschaftliche Belege, Modellrechnungen oder von Fachkollegen begutachtete Analysen verfügen, die belegen, dass Betriebslärm von Windparks in vollem Maßstab kein erhebliches verhaltensbezogenes oder physiologisches Risiko für Nordatlantische Glattwale darstellt, würden wir uns freuen, diese einsehen zu dürfen. Umgekehrt gilt: Sollten unsere Bedenken berechtigt sein und diese Windparks in großem Maßstab errichtet und betrieben werden, könnte der daraus resultierende Schaden für diese vom Aussterben bedrohte Art irreversibel sein. Angesichts des prekären Status der Glattwale glauben wir, dass wir an einem entscheidenden Wendepunkt stehen: Die Entscheidungen, die jetzt getroffen werden, könnten darüber entscheiden, ob diese Art überlebt.
Die Naturschutzbemühungen von „Save LBI“ zugunsten der Wale könnten über alles entscheiden. Umweltverbände, die seit Jahrzehnten aktiv sind, scheinen nun bereit zu sein, Offshore-Windkraftprojekte voranzutreiben, die Wale nicht nur in Gefahr bringen, sondern sie auf den Weg zum Aussterben führen.
Jenseits der HeucheleiBonner Cohen, Senior Fellow beim National Center for Public Policy Research, erklärte gegenüber Restoration News, er gehe davon aus, dass die großen Umweltverbände nun ihre Maske fallen lassen und ihr wahres Gesicht zeigen würden.
Das ohrenbetäubende Schweigen des NRDC und des Sierra Clubs angesichts der Bedrohung, die Offshore-Windkraftanlagen für die vom Aussterben bedrohten Atlantischen Glattwale darstellen, reflektiert das tatsächliche Engagement dieser Organisationen für den Schutz der Tierwelt. Ihre Sympathien gelten eindeutig der Stützung dessen, was wir hoffentlich als Überbleibsel von Amerikas fehlgeleiteter Energiewende betrachten können, und nicht den Meeresbewohnern, die dabei im Weg stehen. Das Wort „Heuchelei“ reicht bei weitem nicht aus, um zu beschreiben, was hier vor sich geht. Es gilt, Gelder von finanzstarken Interessengruppen zu beschaffen, die gegen fossile Brennstoffe eintreten – sowohl aus dem In- als auch aus dem Ausland. Die Klimadiskussion am Leben zu erhalten – ganz gleich, welche Kosten dies für die Meeresfauna oder die Küstengemeinden mit sich bringt – darum geht es bei diesem Spiel und um nichts anderes.
Sollte die NOAA beschließen, den Antrag von „Save LBI“ erneut abzulehnen, werden die Naturschützer aus New Jersey mit größter Wahrscheinlichkeit Klage einreichen, um diese Entscheidung rückgängig zu machen. Möglicherweise haben sie zudem in Form von Präsident Donald Trump ein Ass im Ärmel. In der Pressemitteilung, in der die Absicht angekündigt wird, gegen das Handelsministerium zu klagen, erklärt Stern, seine Gruppe sei „verblüfft“ über die Haltung des Ministeriums, weil der Antrag auf ein Verbot von Offshore-Windkraft im Einklang mit Trumps eigenen erklärten Zielen stehe.
„Save LBI“ hat den Präsidenten schriftlich gebeten einzugreifen. Handelsminister Howard Lutnick sollte vielleicht einmal in dessen Büro anrufen.
This article originally appeared at Restoration News
Link: https://www.cfact.org/2026/09/22/environmental-activists-show-their-true-color-is-red-not-green/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag Umweltaktivisten offenbaren: Ihre wahre Farbe ist rot, nicht grün erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.
Demokraten klagen wegen gekündigter Pachtverträge für Offshore-Windparks.
Daily Caller News Foundation, Paris Apodaca, Energiereporterin
Von den Demokraten regierte Bundesstaaten haben am Dienstag die Trump-Regierung wegen gekündigter Pachtverträge für Offshore-Windparks verklagt – doch ein neuer Bericht warnt davor, dass der Rechtsstreit ein umfassenderes Problem verdeutlicht: die Frage, ob sich Unternehmen auch nach einem Regierungswechsel noch auf Bundesgenehmigungen verlassen können.
Das Joseph Rainey Center for Public Policy veröffentlichte am Montag seinen Bericht „When Permits Aren’t Permanent“ und argumentiert, dass sich die Genehmigungsdebatte auf die Genehmigung von Infrastrukturprojekten konzentriert habe, während weniger darauf geachtet wurde, ob diese Genehmigungen auch nach Investitionen in Milliardenhöhe noch Bestand haben.
„Kritiker der Offshore-Windpark-Aufkäufe sollten eine alternative Lösung anbieten. Kapital in Projekten zu binden, die mit Baustopps und Genehmigungsverzögerungen konfrontiert sind, schadet den Steuerzahlern, Mautzahlern und Rentnern, deren Pensionen und 401(k)-Pläne diese Projekte finanzieren“, sagte Sarah Hunt, Präsidentin und CEO des Joseph Rainey Center – die Autorin des Berichts – gegenüber der Daily Caller News Foundation.
[Ein 401(k) ist ein vom Arbeitgeber gesponsertes Rentenvorsorgekonto in den USA, das es Arbeitnehmern ermöglicht, einen Teil ihres Gehalts vor oder nach Steuern in Investmentfonds anzulegen. Der Name leitet sich direkt aus dem entsprechenden Abschnitt (Section 401(k)) des US-amerikanischen Steuergesetzbuches (Internal Revenue Code) ab.]
Der Streit um Offshore-Windparks verdeutlicht ein Problem, das im Bericht als „Hintertürproblem“ des Genehmigungsverfahrens beschrieben wird. Selbst nachdem Unternehmen die erforderlichen Genehmigungen, Pachtverträge und Lizenzen des Bundes erhalten haben, können Projekte vor Fertigstellung mit Baustopps oder Änderungen der Bundespolitik konfrontiert werden.
„Unabhängig davon, was man von einer bestimmten Technologie oder Regierung hält, ist der Präzedenzfall nun sowohl technologie- als auch regierungsneutral: Die Genehmigung einer Regierung kann von der nächsten rückgängig gemacht werden“.
Laut Angaben des Generalstaatsanwalts von Massachusetts führte die New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James die Klagen von Connecticut, Delaware, Maine, Massachusetts, New Jersey, Rhode Island und Vermont an, mit denen Vereinbarungen zwischen Invenergy – Nordamerikas größtem privaten und unabhängigen Stromerzeuger – und Bluepoint Wind angefochten wurden.
Sarah Hunt argumentierte, dass es besser sei, Investoren die Möglichkeit zu geben, ihr Kapital zurückzuerhalten und es in andere amerikanische Energieprojekte umzuleiten, als Geld in Projekten festzustecken, die möglicherweise nicht mehr realisiert werden.
„Die Übernahmen an sich sind nicht das Problem. Das Problem ist, dass die Regierung eine Genehmigung entziehen kann, nachdem die Investoren das Geld ausgegeben haben“, erklärte sie gegenüber dem DCNF. „Ohne dauerhafte Genehmigung verkürzt eine schnellere Genehmigung lediglich die Zeitspanne zwischen Genehmigung und Widerruf“.
Das US-Innenministerium hat mehrere Abkommen ausgehandelt, die es Offshore-Windparkbetreibern ermöglichen, Bundeslizenzen aufzugeben und einen Teil oder die gesamten Lizenzgebühren zurückzuerhalten, während sie gleichzeitig gleichwertige Investitionen in andere inländische Energieprojekte umleiten.
„Nur der Kongress kann eine Genehmigung dauerhaft machen“, heißt es weiter im Bericht des Joseph-Rainey-Center. „Der untenstehende Rahmen basiert auf sechs gesetzlichen Säulen mit dem Ziel, ein bestimmtes Ergebnis zu erzielen: Eine gültig erteilte Bundesgenehmigung für Infrastrukturprojekte soll wie eine dingliche Verpflichtung funktionieren, die nur aus wichtigem Grund, durch ein festgelegtes Verfahren oder zu einem angemessenen öffentlichen Preis widerrufen werden kann.“
Post von NEW YORK James @NewYorkStateAG
(und Antworten darauf – zu schön um es Ihnen vorzuenthalten)
Offizieller Twitter-Account des Büros der New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James. Folgen Sie uns auf Bluesky: newyorkstateag.bsky.social .
Es ist Klimawoche, und wir werden niemals aufhören, für unseren Planeten zu kämpfen. Deshalb klagen mein Büro und @GovKathyHochul gegen die Trump- Regierung , um sie daran zu hindern, wichtige Offshore-Windprojekte in New York illegal zu stoppen, um Projekte für fossile Brennstoffe zu finanzieren.
Spewbaca @spewbaca
Natürlich nicht. Der Klimawandel ist ein unerschöpflicher Geldtopf, der ausschließlich von Steuerzahlern gespeist wird. Politiker und selbstgerechte „Kreuzritter“ werden kostenloses Geld niemals ablehnen.
Anthony Mascia @AnthonyMascia21
Ist das also Ihr Job? Sie verklagen Trump jeden Tag und verlieren, anstatt Kriminelle einzusperren und echte Verbrechen zu verfolgen. So eine nutzlose Amtsauffassung … Ich kann es kaum erwarten, bis Sie weg sind … [Post etwas entschärft]
The other strange1 @TheOtherStrang1
„Wir kämpfen für unseren Planeten.“ Niemand greift „unseren Planeten“ an. Was soll der Quatsch?
Im Rahmen einer solchen Vereinbarung stimmte Invenergy der freiwilligen Kündigung von vier Offshore-Windparkverträgen in der New York Bight, vor der kalifornischen Zentralküste und im Golf von Maine zu. Das Unternehmen erklärte sich bereit, 765 Millionen US-Dollar in Gaskraftwerke in Indiana, Wisconsin, Iowa, Kansas und Missouri sowie in Geothermieprojekte im Westen der USA umzuleiten.
Der Bericht argumentiert, dass die durch den Streit um Offshore-Windkraft offengelegte Unsicherheit sich auch auf andere Bereiche als die Windenergie erstrecken könnte, wenn Unternehmen anfangen zu bezweifeln, ob die Genehmigungen der Bundesregierung einen Regierungswechsel überstehen werden.
„Eine künftige Regierung, die beschließt, dass Offshore-Bohrungen nicht mehr zu ihrer Klimaagenda passen, könnte die gleiche Strategie verfolgen, mit Konsequenzen, die weit über die Energieunternehmen hinausgehen und auch Häfen, Hersteller, Dienstleistungs-unternehmen und Arbeitnehmer betreffen, deren Lebensgrundlage von diesen Projekten abhängt“, sagte Guy Caruso, ehemaliger Leiter der US-Energieinformationsbehörde, gegenüber dem DCNF.
Der Kongress müsse klären, ob die Genehmigungen für Energieprojekte auf Bundesebene zwischen verschiedenen Regierungen geändert werden können, argumentierte Caruso und warnte davor, dass dieser Präzedenzfall auch Auswirkungen auf andere Branchen als die Offshore-Windenergie haben könnte.
„Die Unsicherheit entstand durch das überstürzte Vorgehen beim Bau von Offshore-Windparks, ohne von Anfang an die erforderlichen Genehmigungen einzuholen“, erklärte Craig Rucker, Präsident der marktwirtschaftlich orientierten Umweltorganisation Committee for a Constructive Tomorrow (CFACT), gegenüber dem DCNF.
Projektentwickler hätten die Genehmigungen der Bundesbehörden trotz ungeklärter Umwelt- und Sicherheitsfragen als endgültig betrachtet, argumentierte Rucker. Er verwies auf das Offshore-Windparkprojekt Coastal Virginia, das zu den Projekten gehörte, die von den Baustoppmaßnahmen des US-Innenministeriums im Dezember 2025 betroffen waren.
„Nachdem eine mangelhafte, sogenannte ‚Genehmigung‘ zu Recht zurückgezogen wurde, um eine gründlichere Prüfung durchzuführen, kann ein Baustopp extrem kostspielig sein“, so Rucker.
Melanie Collette, leitende Politikanalystin bei CFACT, erklärte gegenüber dem DCNF:
„Unsicherheit bei der Genehmigung erschwert die Finanzierung, verkompliziert die Bauzeitpläne und kann die Kosten in die Höhe treiben…Das gilt für alle großen Infrastrukturprojekte.“
Ein hypothetisches Infrastrukturprojekt im Wert von 5 Milliarden US-Dollar, das bei einem Fertigstellungsgrad zwischen 80 und 87 Prozent gestoppt wird, könnte laut einer Analyse des Rainey Centers jährliche Finanzierungskosten von rund 320 Millionen US-Dollar verursachen. Diese Berechnung berücksichtigt weder Produktionsausfälle noch Ansprüche im Zusammenhang mit der Demobilisierung oder andere potenzielle Kosten, die mit dem Baustopp verbunden sind.
„Milliardenschwere Investitionen sollten niemals dazu führen, dass ein Projekt nicht kritisch hinterfragt wird“, sagte Collette.
Der Bericht erscheint zu einem Zeitpunkt, an dem demokratisch regierte Bundesstaaten zwei Klagen gegen Vereinbarungen des US-Innenministeriums eingereicht haben . Diese Vereinbarungen erlauben es Offshore-Windparkbetreibern, Bundespachtverträge aufzugeben und einen Teil oder die gesamten Pachtzahlungen zurückzuerhalten, nachdem sie gleichwertige Beträge in andere US-Energieprojekte investiert haben.
Der Beitrag Demokraten klagen wegen gekündigter Pachtverträge für Offshore-Windparks. erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.
