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Nicht das Klima ist bedroht, sondern unsere Freiheit!
Aktualisiert: vor 13 Stunden 43 Minuten

Verdrehte Realität: Im ZDF-Thriller werden deutsche Klimaforscher verfolgt und denunziert

29. März 2026 - 11:00
„ZDF floppt mit schockierendem deutschem Thriller trotz positiver Kritiken“ – so schreibt Watson über den am 23. März gesendeten Klima-Polit-Thriller Eine bessere Welt.

Handlung des aufwändig gedrehten TV-Films: Junge Klimaforscherin aus Köln zieht gerade in ein idyllisches Landhaus, als sie in eine renommierte ARDZDF-Talkshow eingeladen wird. Dort wird sie von einer prominenten Moderatorin, dargestellt von ZDF-Frontfrau Dunja Hayali, zu ihren Plänen der Klimarettung befragt. Die junge Wissenschaftlerin namens Elena Stanat berichtet von ihrem aberwitzigen Plan, jedem Deutschen (Menschen auf der Welt?) nur ein bestimmtes CO2-Budget zuzugestehen, um die Ziele des Pariser Klimabkommens zu erreichen, oder so. Ein präpotenter Millionär und Privatjet-Nutzer stellt ihren Plan mit ätzendem Humor in Frage, wird aber von der intelligenten Forscherin souverän abgebügelt.

Der Publizist Daniel Matissek kommentiert wohlformuliert auf Facebook dazu:

Das Thema der Talkshow, zu der Elena eingeladen ist, ist natürlich die Klimakatastrophe, die, so Hayali, „mittlerweile ja eingetreten“ sei. Elena stellt in der Sendung ihr Buch vor, in dem sie behauptet, die Klimakrise könne nur durch ein festes CO2-Budget eingehegt werden. Jeder müsse sich ab sofort einschränken – egal ob beim Autofahren, Fliegen oder im Alltag bis hin zum Haare föhnen. Eine totalitäre Klima-Stalinistin also, die nicht ohne Grund in dem Film positiv und sympathisch gezeichnet wird – kein Wunder, träumen beim ZDF auch in der Realität doch nicht wenige Akteure von solchen gründiktatorischen Zuständen.

Doch anders als in den meisten realen Talkshows beim ZDF wird der Grün-Aktivistin Elena ein Widerpart gegenübergestellt, der in der fiktiven Hayali-Show für individuelle Freiheit eintreten darf. Natürlich wird dieser Gegenspieler stereotyp gezeichnet als ewiggestriger, weißer, kartoffeldeutscher Mann und zudem ausgesprochener Unsympath erster Güte, der gegen Elenas rhetorisches Geschick jedoch keine Chance hat (auch dies also das genaue Gegenteil realer Klima-Debatten, sofern diese in Wirklichkeit überhaupt stattfinden).

Danach ist das Klima-Thema im Thriller inhaltlich allerdings abgehakt, und es geht nur noch um den Leidensweg der Elena Stanat, die von Gegnern ihrer Weltrettungstheorie terrorisiert wird. Das geht so weit, daß ihre Kollegen im Uni-Institut wegen der mit Haßmails verstopften Server und der ganzen negativen Presse nach der Hayali-Sendung genervt sind und daher Stanat sogar Lehrveranstaltungen und Teile des Gehalts streichen.

Im Anschluß an den Film sendete das ZDF noch eine Dokumentation, in der die (anscheinend?) reale Elena Stanat, die bekannte Klima-Ökonomin Claudia „Energiespeicher noch und nöcher“ Kemfert, vom Haß und der Hetze gegen sie berichtet. Außer der vorübergehenden Löschung ihres Wikipedia-Artikels und eines Hacks ihres Servers nennt sie aber keine konkreten Straftaten oder sonstigen Haßangriffe. Wer ihren heute wieder existierenden Wikipedia-Artikel durchliest, erfährt hingegen hauptsächlich von ihrer beeindruckenden akademischen Karriere, die mit ihren Leistungen nicht so richtig korrelieren mag. Von beruflichen Konsequenzen einer „falschen Meinung“, wie Elena Stanat sie im Thriller erdulden muß, erfährt man in der Biografie Kemferts hingegen nichts – es scheint eher das (krasse) Gegenteil der Fall zu sein.

Dem aufmerksamen Zuschauer von Eine bessere Welt mögen zwei pikante Details aufgefallen sein:

1. Die Heldin Elena zieht zu Beginn des Thrillers mit Mann und Kindern in ein abgelegenes prächtiges wilhelminisches Landhaus – keine Windräder weit und breit. Und ist der CO2-Fußabdruck einer in die Großstadt pendelnden Akademikerfamilie nicht größer als vorher? Das Konzept einer klimafreundlichen „15Minuten-Stadt“ jedenfalls wird hier nicht gerade beworben. Aber wir wollen fair sein: Elena ist mehr als nur einmal im Bus zu sehen – im ländlichen Raum um Köln scheint es noch gut funktionierenden Öffentlichen Personennahverkehr zu geben.

2. Die aus der im ZDF häufig zu sehenden Schauspielerfamilie Baumeister stammende Hauptdarstellerin Peri Baumeister war laut Wikipedia Teil der Anti-Corona-Politik-Bewegung #allesdichtmachen. Weil die widerständigen Schauspieler und Regisseure um Jan Josef Liefers, Dietrich Brüggemann und Ulrich Tukur so zahl- und einflußreich sind, wurde ihre Karriere abweichend von der Darstellung im aktuellen Thriller offenbar nicht beendet.

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Die massiven sozio-ökonomischen Kosten von Solar- und Windenergie

29. März 2026 - 8:00

Sethakgi Kgomo

Ein immer lauter werdender Chor von Stimmen, der weltweit nachhallt und aggressiv für erneuerbare Energien wirbt, wird weiterhin den Kernpunkt verfehlen, nämlich die Notwendigkeit eines nachhaltigen Energiemix‘. Ein solcher Mix muss Grundlaststrom beinhalten. Dazu gehören in der Regel Kohle und Kernkraft. Ein nachhaltiger Energiemix kann nicht aufrechterhalten werden, wenn Grundlastenergie in Form von Kohlekraftwerken zugunsten erneuerbarer Energien wie Solar- und Windenergie aufgegeben wird. Hier in Südafrika werden wir über die Gefahren eines Ausstiegs aus der Kohle als zuverlässige Energiequelle falsch informiert.

Infolge dieser Fehlinformationen durch die Umweltlobbygruppen werden wir als Land in Bezug auf unsere gegenwärtige und zukünftige Energiesicherheit verwundbar. Es gibt keine empirischen Belege, die für erneuerbare Energien in Form von Wind- und Solarenergie als nachhaltige Alternativen zur Kohlekraft sprechen. Neben Kohle braucht man Kernenergie, um sicherzustellen, dass die Räder der Industrie jetzt und in Zukunft auf einer nachhaltigen Basis laufen.

Südafrika wird mit Anreizen aus dem Ausland überschüttet, darunter unter anderem aus den Vereinigten Staaten, Deutschland und UK, die uns dazu bewegen sollen, die CO₂-Emissionen zu senken. Wir werden mit ihren lautstarken Aufrufen bombardiert, „den Planeten zu retten“. Aufgrund dieses Drucks auf Südafrika wurde bereits ein großes Kohlekraftwerk vorzeitig stillgelegt. Die Folge dieser Entscheidung war eine Katastrophe für die Bewohner der nahegelegenen Stadt. Diese Stadt war vom Betrieb der lokalen Kohleindustrie und von eben diesem Kraftwerk abhängig. Diese voreilige Maßnahme der Regierung führte nicht nur zum Verlust von Arbeitsplätzen im Kohlebergbau und im Kraftwerk, sondern auch zur Zerstörung der lokalen Wirtschaft. Die florierenden lokalen Tante-Emma-Läden, Restaurants und andere Unternehmen mussten ebenfalls schließen, weil ihre Kunden verschwunden waren.

Bitte beachten Sie auch, dass Südafrika eine beneidenswerte Bilanz beim Schutz unseres Planeten vorweisen kann. Menschen aus aller Welt kommen hierher, um unsere wunderbaren, riesigen Wildreservate zu sehen und unsere Berge, Küsten und Wüsten zu besuchen, um dieses unglaubliche Naturwunderland zu erleben.

Es ist ärgerlich, dass wir auf kurzsichtige Weise dazu verleitet werden, in Südafrika riesige Wind- und Solaranlagen zu errichten – und das mit allerlei falschen Versprechungen. Meistens gehen diese Verlockungen mit dem Versprechen einher, dass dadurch zahlreiche Arbeitsplätze geschaffen werden. Doch es stellt sich heraus, dass es sich dabei lediglich um einfache Tätigkeiten handelt, die nur während der Bauphase bestehen. Eine traurige Realität, die im Gesamtbild der Wind- und Solarenergiesysteme verborgen bleibt ist, dass die versprochenen Arbeitsplätze verschwinden, sobald die kurze Bauphase abgeschlossen ist. Es ist wichtig zu betonen, dass keine Arbeitsplätze in der Fertigung geschaffen werden, da die gesamte Solar- und Windhardware importiert wird. Diese Realität steht im Widerspruch zu den erklärten Zielen der Regierung in Bezug auf Lokalisierung und Industrialisierung. Darüber hinaus ist die Anzahl der Arbeitsplätze minimal, die für den langfristigen Betrieb der Solar- und Windkraftanlagen tatsächlich erforderlich sind. Ein wichtiges sozioökonomisches Argument ist, dass es zu einem Netto-Arbeitsplatzverlust kommt, wenn Kohlekraftwerke stillgelegt und durch Wind- und Solarenergie ersetzt werden – eine Tatsache, die von den Umweltschützern und anderen Befürwortern erneuerbarer Energien verschwiegen wird.

Es ist zudem wichtig zu beachten, dass Wind- und Solarenergie unter dem Strich zu steigenden Stromkosten führen. Dies ist besonders für die Armen von Nachteil. Die ernste Botschaft an die Vereinigten Staaten lautet, dass die Behörden nicht glauben dürfen, ihre „Hilfe“ komme Südafrika, insbesondere den Armen, zugute. Diese „Hilfe“ bewirkt genau das Gegenteil von dem, was beabsichtigt ist. Ebenso wichtig ist es zu beachten, dass es sich bei dieser „Hilfe“ in der Regel lediglich um einen Kredit handelt, der mit Zinsen zurückgezahlt werden muss. Letztendlich wird uns Südafrikanern der Arm verdreht, nur um uns noch tiefer in die Verschuldung zu treiben.

Abschließend möchte ich darlegen, dass diese „Hilfe“ dazu führt, dass die Meinung Südafrikas über den vermeintlichen guten Willen der Vereinigten Staaten getrübt wird. Wir stellen fest, dass wir von chinesischen Solarpaneel-Exporten abhängig werden. In vielen Fällen führen US-Hilfspakete, insbesondere wenn sie uns aufgezwungen werden, also zu einem geschädigten Image der Vereinigten Staaten von Amerika, was ein unerwünschtes Ergebnis ist.

Autor: Sethakgi Kgomo is a Corporate Governance Practitioner and Legal Analyst. Sethakgi is based in Johannesburg, South Africa.

Link: https://www.cfact.org/2026/03/21/the-severe-socio-economic-costs-of-solar-and-wind/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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Warum der neue Klimabericht der WMO für 2025 und die heutige Pressemitteilung falsch sind

28. März 2026 - 20:00

h/t Willie Soon

Alle Hervorhebungen im Original! A. d. Übers.

Zusammenfassung in einfacher Sprache:

Heute (23. März 2026) veröffentlichte die Weltorganisation für Meteorologie ihren Bericht „State of the Global Climate 2025“ sowie eine Pressemitteilung mit der Überschrift „Das Klima der Erde gerät zunehmend aus dem Gleichgewicht“. Die wichtigsten Schlagzeilen lauten:

• Das Energieungleichgewicht der Erde ist so hoch wie nie zuvor in der 65-jährigen Aufzeichnungsgeschichte und verschlimmert sich rapide.

• Der Ozean absorbiert 91 % der überschüssigen Wärme – das entspricht dem 18-fachen des gesamten menschlichen Energieverbrauchs jedes einzelnen Jahres der letzten zwei Jahrzehnte.

• Der Wärmegehalt der Ozeane erreichte 2025 einen neuen Rekordwert.

• 2015–2025 sind die 11 wärmsten Jahre aller Zeiten; 2025 war das zweit- oder drittwärmste Jahr (1,43 °C über dem vorindustriellen Niveau).

• Dieses Ungleichgewicht führt zu einem Rekordschmelzen der Gletscher, einem Anstieg des Meeresspiegels, Tiefstständen beim Meereis, mehr Extremen und Gesundheitsrisiken – ein „Ausnahmezustand“, in dem „alle wichtigen Klimaindikatoren auf Rot stehen“.

Das klingt beängstigend. Doch unter Verwendung lediglich grundlegender physikalischer Erkenntnisse, Fakten zu Argo-Bojen und mathematischer Beweise aus der Arbeit von Cohler et al. (2026) („IPCC’s Earth Energy Imbalance Assessment is Based on Physically Invalid Argo-Float-Based Estimates of Global Ocean Heat Content“, Science of Climate Change 6(1): 43–76) sowie von Cohler (2025) („The Father of Lies Hijacking Climate Science: Global Mean Surface Temperature Does Not Exist“, Journal of American Physicians and Surgeons 30(4):112–116) – die beide auf den gleichen Grundprinzipien beruhen, die von Essex et al. (2007) bewiesen worden waren – zerfallen alle diese Behauptungen. Hier ist eine einfache Aufschlüsselung mit genauen Seitenangaben aus dem WMO-Bericht und der Pressemitteilung:

0. Die gesamte Temperaturbasis ist physikalisch bedeutungslos (Zusammenfassung S. 5 + globale durchschnittliche bodennahen Temperatur S. 8–9, Abbildung 2 + Pressemitteilung)

Der Bericht und die Pressemitteilung beginnen mit globalen Temperaturrekorden: 1,43 °C über dem vorindustriellen Niveau, 2015–2025 die wärmsten elf Jahre, 2025 das zweit- oder drittwärmste Jahr. Sie betrachten dies als zentralen Beweis für die Erwärmung und als die längste Beobachtungsreihe zum Klimawandel.

Realitätscheck: Wie Cohler (2025) anhand der Grundprinzipien der Thermodynamik nachweist (und genau wie Essex et al. 2007 demonstrierten), existiert die globale mittlere Temperatur (GMST) nicht als physikalisch aussagekräftige Größe. Temperatur ist eine intensive Eigenschaft, die nur lokal im Gleichgewicht definiert ist. Die Erdoberfläche ist ein riesiges Nichtgleichgewichtssystem mit enormen Unterschieden zwischen Luft und Wasser, polaren und äquatorialen Regionen usw. Es gibt keine eindeutige physikalische Regel für die globale Mittelwertbildung lokaler Temperaturen – arithmetischer Mittelwert, harmonischer Mittelwert, RMS, geometrischer Mittelwert und unendlich viele andere liefern alle unterschiedliche numerische Werte und unterschiedliche Trends. Ohne ein physikalisches Prinzip zur Auswahl ist die Wahl willkürlich. Die GMST ist daher ein statistisches Konstrukt ohne thermodynamische Bedeutung. Das IPCC und die WMO wählen eine willkürliche Methode aus, passen alle ihre Modelle daran an und bezeichnen das Ergebnis dann als „Temperatur“. Die gesamte Erzählung von „1,43 °C über dem vorindustriellen Niveau“ und den „heißesten Jahren aller Zeiten“ – und alles, was darauf aufbaut – ist physikalisch unsinnig.

1. „Energieungleichgewicht so hoch wie nie zuvor“ (Leitaussage der Pressemitteilung + Bericht, S. 5, 20–21, Abbildungen 9a und 9b)

In der Pressemitteilung und im neuen Abschnitt „Energieungleichgewicht der Erde“ heißt es, dass das Ungleichgewicht im Jahr 2025 einen neuen Höchststand erreicht habe und sich beschleunige (0,30–0,44 W/m² pro Jahrzehnt).

Realitätscheck: Diese Zahl ergibt sich aus der Addition der Argo-Meerestemperaturen und der entsprechenden Anpassung der Satellitendaten. Wie Cohler et al. (2026) nachweisen, ist die Temperatur eine intensive Eigenschaft – man kann sie nicht über den sich bewegenden, inhomogenen Ozean mitteln und so eine reale Gesamtenergie erhalten. Die Berechnung liefert lediglich eine bedeutungslose Zahl. Die tatsächliche Unsicherheit beträgt ≥ ±1 W/m² (zehnmal größer als angegeben), so dass „höchster Stand aller Zeiten“ und „beschleunigend“ nicht von Null zu unterscheiden sind. In der Pressemitteilung wird dies als „Überschreiten der Grenzen“ des Planeten bezeichnet – doch die Grenze, auf die sie sich beziehen, ist ein Computer-Artefakt.

2. „Der Ozean absorbiert 91 % der überschüssigen Wärme – das 18-Fache des jährlichen Energieverbrauchs der Menschheit“ (Zusammenfassung S. 5 + Wärmeinhalt des Ozeans S. 10–11 + Stichpunkte der Pressemitteilung)

Sie wiederholen die Zahl von 91 % und sagen, die jüngste Erwärmung der Ozeane betrage „11,0–12,2 ZJ pro Jahr – etwa das 18-Fache des jährlichen Energieverbrauchs der Menschheit“.

Realitätscheck: Genau diese ungültige Berechnung widerlegen Cohler et al. (2026):

ΔOHC = ∫ ρ c_p ΔT dV

wobei ΔT eine statistische Differenz ohne physikalische Bedeutung ist. Argo-Bojen erfassen nur die obere Hälfte des Ozeans; der Rest wird geschätzt. Drift unter der Oberfläche (5–50 km), unbekannte Wege und willkürliche Gitterausfüllung erzeugen falsche Zahlen. Die Arbeit belegt, dass die tatsächliche Unsicherheit allein für den Tiefseebereich bei ±0,35 W/m² liegt, zuzüglich weiterer Unsicherheiten durch mesoskalige Wirbel und polare Lücken. Die Behauptungen von 91 % und dem 18-Fachen sind keine Messwerte – es handelt sich um erfundene Verhältnisse, die auf fehlerhaften Berechnungen beruhen.

3. „Rekordwert beim Wärmegehalt der Ozeane im Jahr 2025“ und „Verdopplung der Zuwachsrate“ (Wärmegehalt der Ozeane, S. 10–11 + Pressemitteilung)

Sie behaupten, dass 2025 den bisherigen Rekord gebrochen und sich die Erwärmungsrate seit 2005 verdoppelt habe.

Realitätscheck: Die gleiche fehlerhafte Argo-Verarbeitungskette. Die Bojen erfassen nur die Hälfte des Ozeanvolumens, weisen Positionsfehler bis 50 km auf, und die Karte wird von Interpolationen dominiert. Allein ungelöste Wirbel führen zu einer Unsicherheit von ±0,9 W/m² – größer als der gesamte von ihnen behauptete „Rekord“-Trend. Cohler et al. (2026) zeigen, dass diese Zahlen statistisch nicht von Null zu unterscheiden sind.

4. Sonstiges (Meeresspiegel S. 12, Meereis S. 18, Gletscher S. 16, Fallstudie zum Thema Gesundheit S. 28–29, Pressemitteilung zu Extremereignissen und Auswirkungen)

Alle daraus abgeleiteten Behauptungen – beschleunigter Anstieg des Meeresspiegels, Rekordschmelze der Gletscher, geringe Meereisausdehnung, Ausbreitung des Dengue-Fiebers, Hitzestress bei Arbeitnehmern, „Kettenreaktionen“ und „Verzögerung ist tödlich“ – basieren auf den gleichen fehlerhaften GMST- und OHC/EEI-Werten, die auf den in Cohler (2025) und Cohler et al. (2026) aufgedeckten unzulässigen Methoden beruhen. Wenn die Kernkennzahlen physikalisch bedeutungslos sind, bricht die gesamte Kette der Alarmmeldungen zusammen.

Unter dem Strich

In der Pressemitteilung der WMO wird dies als „Ausnahmezustand“ bezeichnet, bei dem „alle wichtigen Indikatoren auf Rot stehen“, und es wird gewarnt, dass „jeder Aufschub tödlich ist“. Der Generalsekretär sagt, der Planet sei „über seine Grenzen hinaus belastet“. Der Bericht erwähnt jedoch mit keinem Wort die Beweise in Cohler (2025), Cohler et al. (2026) und Essex et al. (2007), dass ihre beiden Kernzahlen – GMST und Ozeanwärme/EEI – keine physikalische Bedeutung haben und die Unsicherheiten zehnmal größer sind als behauptet.

Ausgehend von den Grundprinzipien – Temperatur ist intensiv und nicht additiv, Argo-Floats erfassen nur die Hälfte des Ozeans mit unbekannten Routen, und die Mathematik verwandelt spärliche Daten in Artefakte – wird keine der dramatischen Schlussfolgerungen in der heutigen WMO-Pressemitteilung oder im Bericht durch stichhaltige Wissenschaft gestützt. Die „Rekorde“ und das „Ungleichgewicht“, die sie lautstark verkünden, sind Computerkonstrukte, keine echten Beobachtungen der Energie des Planeten.

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Hinweis: Dieaser Beitrag wurde mir per E-Mail übermittelt, so dass kein expliziter Link angegeben werden kann. Wer die Übersetzung überprüfen will, kann das mit Hilfe des beigefügten Originals tun:

wmo

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Die versteckten Kosten von „100 Prozent erneuerbaren Energien“

28. März 2026 - 17:00

Stromnetze, die auf Wind- oder Solarenergie angewiesen sind, müssen über Reservekapazitäten verfügen, die im Gegensatz zu diesen Energiequellen nicht intermittierend sind. Das ist teuer.

Meinung: Von Dave McGruer und Bryan Leyland, Sonderbeitrag für die Financial Post

Um die Energiewende klar zu durchdenken, muss man finanzielle Spekulationen von den realen Energieflüssen trennen und transparent darlegen, wer die Energieversorgung sichert und wer dafür bezahlt.

Ein kürzlich erschienener Artikel in ESG Today feiert Microsofts Erreichen von 100 % erneuerbarer Energie und bezeichnet dies als Meilenstein unternehmerischen Klimaschutzes. Hinter der Überschrift verbirgt sich eine Frage: Geht es hier um physikalische Gesetze oder um Buchhaltung? Stromnetze funktionieren nach physikalischen Prinzipien, nicht nach Papierkram.

In einem Stromnetz muss Angebot und Nachfrage sekündlich übereinstimmen. Spannung und Frequenz müssen daher kontinuierlich stabilisiert werden, um einen Netzzusammenbruch zu verhindern. Andernfalls besteht die ernsthafte Gefahr eines Totalausfalls, wie er kürzlich in Spanien zu verzeichnen war. Wenn der Wind nachlässt oder die Sonne untergeht , muss sofort eine andere Energiequelle einspringen, um die fehlende Energie oder Spannungsstabilität zu gewährleisten. Diese Energie wird durch bedarfsgerechte Erzeugungskapazität aus Gas- oder Kohlekraftwerken sowie aus Wasserkraft- oder Kernkraftwerken bereitgestellt. Die Netzbetreiber koordinieren diese Erzeugungskapazitäten, um die Versorgungssicherheit unter allen Bedingungen rund um die Uhr sicherzustellen.

Wenn ein Unternehmen verkündet, seinen Strombedarf zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien zu decken, verstehen Laien das so, als ob seine Anlagen permanent mit Wind- oder Solarenergie versorgt würden. Doch das entspricht – bis auf wenige Ausnahmen – nicht der Realität. Tatsächlich gibt das Unternehmen an, im Laufe eines Jahres Zertifikate für erneuerbare Energien erworben oder Stromabnahmeverträge abgeschlossen zu haben, die den Bau von Kraftwerken ohne fossile Brennstoffe in einem Stromnetz fördern. Diese Produktion wird dann dem eigenen jährlichen Stromverbrauch angerechnet . Das ist jedoch reine Geldmacherei. Das Stromnetz liefert dem Unternehmen weiterhin den benötigten Strom in Echtzeit, und seine Stabilität hängt nach wie vor von diesen Reservekraftwerken ab, die definitionsgemäß sofort einsatzbereit sein müssen und somit nicht aus Wind- oder Solarenergie stammen.

Ein einfaches Gedankenexperiment verdeutlicht den Unterschied: Könnte das Unternehmen funktionieren, wenn es physisch vom Stromnetz getrennt wäre und seinen Strom ausschließlich aus den vertraglich vereinbarten Wind- und Solaranlagen bezöge? Und könnte es dies auch in windstillen Nächten, bei winterlichen Bedarfsspitzen und mehrtägigen Wetterflautephasen ohne massive Batteriespeicher oder Notstromaggregate gewährleisten? Die Antwort lautet: Nein. Das bedeutet, dass die Diskrepanz zwischen Jahresbilanz und tatsächlicher Selbstversorgung real und bedeutend ist.

Das wirft wichtige Fragen darüber auf, wer genau für die Zuverlässigkeit des Stromnetzes bezahlt.

Die fluktuierende Stromerzeugung erhöht den Bedarf an Reservekapazitäten, Frequenzregelung, neuen Übertragungsleitungen und anderen Ausgleichsdienstleistungen. Diese Kosten sind real und in der Regel hoch. Sie werden über Kapazitätsmärkte (Energieerzeuger stellen bei Bedarf zusätzliche Kapazitäten bereit), netzweite Gebühren und Strompreise für Endverbraucher gedeckt und von allen Stromverbrauchern – privaten Haushalten, Gewerbebetrieben und Industrieunternehmen – getragen. Wenn ein Unternehmen den Reputationsvorteil von „sauberer“ Energie für sich beansprucht, während es auf eine Infrastruktur angewiesen ist, die nicht sauber ist und von allen anderen im System bezahlt wird, ist das zumindest ein wenig irreführend.

Mit dem Ausbau fluktuierender Kapazitäten im Stromnetz steigt der finanzielle Druck auf die steuerbaren Erzeuger, das System stabil zu halten. Unternehmen, die einen Großteil ihres Stroms aus erneuerbaren Energien beziehen und gleichzeitig auf die Netzstabilität anderer Anbieter angewiesen sind, wälzen einen Teil der tatsächlichen Betriebskosten auf andere Verbraucher ab. Die Formulierung „100 Prozent erneuerbar“ verschleiert den tatsächlichen Energiewandel, anstatt ihn zu verdeutlichen, und erschwert es, ehrliche Fortschritte zu messen und zu erzielen.

https://financialpost.com/opinion/opinion-the-hidden-costs-of-100-per-cent-renewable

 

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UK Rosebank könnte im Herbst mit der Produktion beginnen, wenn Miliband zustimmt.

28. März 2026 - 14:00

WUWT, Gastautor, From NOT A LOT OF PEOPLE KNOW THAT, Paul Homewood, 22.03.2026

Laut Angaben des Eigentümers könnte Großbritanniens größtes Ölfeld bereits im Herbst Millionen Barrel pro Tag fördern, falls Ed Miliband grünes Licht für die Pläne gibt.

Der Energieminister muss seine Zustimmung erteilen, damit die Produktion am Standort Rosebank beginnen kann. Dieser liegt vor der Küste der Shetlandinseln und ist der größte unerschlossene Standort in der Nordsee.

Der Eigentümer des Projekts, Ithaca Energy, gab am Mittwoch bekannt, dass man sich in der Endphase der Entwicklung hin zur ersten Produktion befinde – die Anlage soll bis zu 500 Millionen Barrel Öl und Gas fördern.

Das Gas aus Rosebank würde in Großbritannien verwendet und zu etwa 1 Prozent des nationalen Bedarfs beitragen.

Das Öl müsste jedoch in andere nordeuropäische Länder exportiert werden, da Großbritannien nicht mehr über die Raffineriekapazitäten verfügt, es zu verarbeiten.

Die Organisation Make UK forderte diese Woche Maßnahmen der Regierung und argumentierte, dass „historisch hohe industrielle Energiekosten bereits das Wachstum der britischen Fertigungsindustrie verhindern“.

… Die Gruppe forderte Herrn Miliband dringend auf, die Produktion in Rosebank zu genehmigen und die Arbeiten in Jackdaw, einem weiteren unerschlossenen Gasfeld in der Nordsee, zu erlauben. Beide Standorte verfügen über Lizenzen, warten aber noch auf die Genehmigung zum Bohrbeginn, die das Bestehen von Umweltprüfungen hinsichtlich der Emissionen voraussetzt.

Die ganze Geschichte  gibt es hier.

https://wattsupwiththat.com/2026/03/21/rosebank-could-be-producing-by-autumn-if-miliband-says-yes/

 

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Sind Netto-Null-Klimapolitikmaßnahmen wissenschaftlich gerechtfertigt? Klimaschau 253

28. März 2026 - 11:00

Aktuelle globale Computer-Klimamodelle, stützen die Auffassung, daß steigende Treibhausgase und andere anthropogene Einflüsse für fast die gesamte beobachtete globale Erwärmung der Erdoberfläche über etwa 1°C zwischen 1850–1900 verantwortlich seien. Zu diesem Schluß kommt der Sechste Sachstandsbericht (AR6) des Weltklimarates, der 2021 veröffentlicht wurde.
Darüber hinaus untermauern die Modell-Prognosen für das 21. Jahrhundert, die unter verschiedenen sozioökonomischen Pfaden erstellt wurden, die Schätzungen der zukünftigen Klimafolgen und dienen als Leitfaden für Netto-Null-CO2-Emissionen weltweit.

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Schock: Neue Erkenntnisse, die keinen Zusammenhang zwischen CO₂ und der Temperatur in den letzten drei Millionen Jahren belegen, stellen die „Netto-Null“-Aktivisten vor ein Rätsel

28. März 2026 - 8:00

Chris Morrison

Die Welt der Klimawissenschaft (die „etablierte“ Fraktion) steht unter Schock, nachdem in alten Eisbohrkernen festgestellt worden war, dass der Kohlendioxidgehalt stabil blieb, als die Welt vor etwa 2,7 Millionen Jahren in eine Eiszeit eintrat. Der CO₂-Gehalt von etwa 250 ppm (Teile pro Million) lag offenbar niedriger als oft angenommen, wobei für den folgenden Zeitraum von fast drei Millionen Jahren nur eine Schwankung von 20 ppm verzeichnet wurde. Zudem wurden während des gesamten Zeitraums keine Veränderungen des Methangehalts festgestellt. Massive Temperaturrückgänge mit gelegentlichen Anstiegen in den Zwischeneiszeiten scheinen stattgefunden zu haben, ohne die „Treibhausgaswerte“ zu beeinträchtigen, und diese Erkenntnis hat in Aktivistenkreisen fast schon Panik ausgelöst.

Der vor drei Millionen Jahren vermutete CO₂-Gehalt lag bei etwa 400 ppm – ein praktischer Richtwert, der herangezogen wurde, um die darauf folgende Eiszeit und einen Rückgang auf 250 ppm zu erklären. Aufgrund der kürzlich veröffentlichten Studie ist diese Erklärung nun problematischer geworden, und es wird zu Recht darauf hingewiesen, dass die Temperaturänderungen mit natürlichen Klimaschwankungen einhergingen. Leider werden ähnliche Erklärungen bei der Diskussion der heutigen Klimaveränderungen meist ignoriert, um die „Netto-Null“-Fantasie zu fördern. Einige klammern sich verzweifelt an eine dominante Rolle des CO₂, darunter auch einer der Autoren der in Nature veröffentlichten Ergebnisse. Der Mitautor erklärt, dass die Ergebnisse auf eine noch größere Klimasensitivität gegenüber der Erwärmungswirkung von CO₂ hindeuten. Kurz gesagt: Die Gesetze der Physik und Chemie werden zwar in großem Umfang auf eine Epoche angewendet, aber man versäumt es, dies auch auf eine andere Epoche zu übertragen.

Der Titel der Studie, die von 17 in den USA ansässigen Wissenschaftlern verfasst worden war, reichte aus, um in der von „gesicherten Erkenntnissen“ und der „Netto-Null“-Besessenheit geprägten Wissenschaftsgemeinschaft Alarmglocken läuten zu lassen [Titel übersetzt]: „Weitgehend stabile CO₂- und CH₄-Konzentrationen in der Atmosphäre über die letzten drei Millionen Jahre.“ Eine begleitende Arbeit, die den aus Eisbohrkernen abgeleiteten Wärmegehalt der Ozeane untersuchte, wurde ebenfalls veröffentlicht. Carrie Lear, Professorin für vergangene Klimata und Veränderungen des Erdsystems an der Universität Cardiff erklärte, dass die Artikel „die Rolle von CO₂ nicht neu definieren, sondern unterstreichen, wie empfindlich das Klimasystem ist … deshalb ist der heutige rasante CO₂-Anstieg so alarmierend“.

Ach ja. Selbst wenn die CO₂-Schwankungen minimal sind – wahrscheinlich innerhalb einer möglichen Fehlermarge –, sind sie dennoch für große Temperaturschwankungen verantwortlich. Die Gesetze der Klimawissenschaft stehen „fest“: Steigt, sinkt oder bleibt das Spuren-Atmosphärengas CO₂ im Allgemeinen stabil, ist es fast ausschließlich für große Schwankungen der globalen Temperatur verantwortlich. Unter dieser recht wackeligen Annahme muss der Mensch aufhören, Kohlenwasserstoffe zu verbrennen, und in ein neo-malthusianisches vorindustrielles Zeitalter zurückkehren.

Die Hauptautorin der Studie Julia Marks-Peterson merkte an: „Wir waren definitiv etwas überrascht. Sollten sich die Ergebnisse bestätigen, könnten sie darauf hindeuten, dass schon geringe Veränderungen der Treibhausgaswerte erhebliche Klimaveränderungen auslösen könnten.“ Das sei ein etwas beängstigender Gedanke, fügte sie hinzu – möglicherweise mit Blick auf künftige Fördermittel. „Könnten darauf hindeuten“ leistet hier ganze Arbeit, und man könnte auch vermuten, dass es plausiblere Meinungen gibt.

Tim Naish, Professor für Geowissenschaften an der Victoria University in Neuseeland, sagte in einem Zitat im Magazin New Scientist, es sei „viel zu früh, das Kind mit dem Bade auszuschütten“. Gott bewahre den Gedanken, dass dem Kind der Laufpass gegeben werden sollte, womit eine 40-jährige, wissenschaftlich wenig fundierte Dämonisierung von CO₂ und die damit verbundene Förderung eines extrem linken Netto-Null-Traums ein Ende fänden.

Die jüngste in „Nature“ veröffentlichte Studie liefert einen Einblick in das „blaue“ Eis der antarktischen Urzeit, das im Gebiet der Allan Hills entnommen worden war. Sie reicht zeitlich weiter zurück als die üblichen 800.000 Jahre, die Eiskernaufzeichnungen abdecken. Die wichtigste Erkenntnis ist, dass in den letzten drei Millionen Jahren, als der Meeresspiegel sank und sich die Eiszeiten verschärften, die Konzentration der wichtigsten Treibhausgase bemerkenswert stabil blieb. Zum ersten Mal hat die Studie die direkten Gasmessungen bis in das späte Pliozän zurückverfolgt. In den letzten drei Millionen Jahren bis zum Beginn des Pleistozäns zeigten die globalen Temperaturen einen langfristigen Abkühlungstrend von mehreren Grad Celsius, unterbrochen von immer stärkeren Schwankungen zwischen den Eiszeiten. Bei Temperaturschwankungen zwischen den Eiszeiten, wie im aktuellen Holozän, steigen die Temperaturen oft um 5 °C und mehr.

Kritiker, welche die Beweise aus Eiskernen herunterspielen wollen, behaupten oft, diese seien zu ungenau, um ein vollständig präzises Bild der Gaskonzentrationen und Temperaturen zu liefern. Doch sie sind präzise genug, um einen allgemeinen Einblick in die zyklischen Abläufe zu gewähren. Sie bleiben die Quelle für einige der besten Daten, die wir über das Klima der Vergangenheit haben. Sie sind zweifellos genauer als die meisten indirekten Belege aus Millionen von Jahren. Doch unabhängig davon, welche Beweise herangezogen werden, ist es schwierig, einen offensichtlichen und kontinuierlichen Zusammenhang zwischen CO₂ und Temperatur über die gesamte geologische Aufzeichnung hinweg festzustellen, die 600 Millionen Jahre bis zum Beginn des reichhaltigen Lebens auf der Erde zurückreicht. Sicherlich gibt es keinen, der die politische Vorstellung rechtfertigt, dass der Mensch durch die Verbrennung von Kohlenwasserstoffen den Klimathermostat steuert.

Tatsächlich sind die Belege so dürftig, dass Les Hatton, emeritierter Professor für Informatik an der Kingston University, kürzlich anhand von Eisbohrkernen feststellen konnte, dass im aktuellen Interglazial, das vor 20.000 Jahren begann, in jedem sechsten Jahrhundert ein Temperaturanstieg von 1,1 °C über einen Zeitraum von 100 Jahren zu verzeichnen war. Geht man 150.000 Jahre zurück, lag die Häufigkeit bei etwa einem von sechs bis einem von 20 Jahrhunderten. Keine dieser Erkenntnisse deutet darauf hin, dass die aktuelle Erwärmung ungewöhnlich ist oder in erster Linie durch menschliche Aktivitäten verursacht wird. Es versteht sich von selbst, dass keine dieser Erkenntnisse die Schlagzeilenmacher in den auf Narrative versessenen Mainstream-Medien kümmert.

Chris Morrison is the Daily Sceptic’s Environment Editor. Follow him on X.

Link: https://dailysceptic.org/2026/03/25/shock-new-evidence-showing-no-link-between-CO₂-and-temperature-over-last-three-million-years-stumps-net-zero-activists/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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Im Wettlauf um die KI geht es nicht nur um Chips. Es geht um Energie.

27. März 2026 - 20:00

Von David Hodges, 19. März 2026

Der globale Wettbewerb um künstliche Intelligenz wird üblicherweise als Wettlauf um Chips, Modelle und Rechenkapazität dargestellt. Das ist jedoch nur ein Teil der Wahrheit. Der entscheidende Faktor ist zunehmend der Stromverbrauch. In den USA entfallen bereits jetzt etwa 4 bis 5 % des Stromverbrauchs auf Rechenzentren, und EPRI prognostiziert, dass dieser Anteil bis 2030 auf 9 bis 17 % steigen könnte, da die KI-Einführung immer schneller voranschreitet.

Diese Realität sollte unsere Herangehensweise an die Diskussion um die Führungsrolle im Bereich der KI verändern.

KI ist nicht nur ein Software-Wettlauf, sondern auch ein Infrastruktur-Wettlauf. Die Länder, die am schnellsten zuverlässige Stromversorgung ermöglichen, aufbauen, vernetzen und betreiben können, werden in der nächsten Phase des digitalen Wachstums einen entscheidenden Vorteil haben. Jeder Durchbruch im Bereich der künstlichen Intelligenz hängt nach wie vor von physischen Systemen ab:

Stromerzeugung, Umspannwerke, Übertragung, Kühlung, Notstromversorgung und die notwendigen industriellen Arbeiten für den reibungslosen Betrieb.

Der Strombedarf ist nicht länger hypothetisch. EPRI schätzt den Stromverbrauch von US-Rechenzentren im Jahr 2024 auf etwa 177 bis 192 Terawattstunden, mit dem Potenzial, bis zum Ende des Jahrzehnts deutlich anzusteigen. Neue KI-orientierte Rechenzentren arbeiten nicht mehr mit 20 oder 40 Megawatt, sondern zunehmend im Bereich von 100 Megawatt bis 1 Gigawatt . Das ist kein herkömmlicher kommerzieller Stromverbrauch mehr, sondern prägt die Infrastruktur des Stromnetzes.

Das Stromnetz steht bereits unter Druck. Das Lawrence Berkeley National Laboratory berichtet, dass Ende 2024 fast 2.300 Gigawatt Erzeugungs- und Speicherkapazität auf einen Netzanschluss warteten. Diese Wartelisten verdeutlichen, dass steigende Nachfrage nicht automatisch zu mehr verfügbarer Leistung führt. Ein Projekt wird nicht „mit Strom versorgt“, nur weil jemand es bauen will – es wird erst dann „mit Strom versorgt“, wenn Erzeugung, Übertragung, Netzanschluss und die Systeme vor Ort planmäßig zusammenpassen.

Deshalb ist Zuverlässigkeit genauso wichtig wie die Stromversorgung. KI-Infrastrukturen vertragen keine Instabilität. Diese Anlagen benötigen eine hohe Leistungsdichte, unterbrechungsfreie Verfügbarkeit, fortschrittliche Kühlung und redundante Systeme, die exakt wie geplant funktionieren. Bei vielen Projekten geht es nicht nur darum, ob theoretisch genügend Strom vorhanden ist, sondern auch darum, ob eine zuverlässige und bedarfsgerechte Stromversorgung gewährleistet werden kann, wenn die Anlage in Betrieb gehen soll.

Hier verfehlt die politische Debatte oft ihr Ziel. Sie konzentriert sich weiterhin auf die Halbleiterfertigung und die Modellentwicklung. Das sind zwar entscheidende Themen, doch die wirtschaftlichen Gewinner im Bereich der KI werden auch von der Genehmigungsgeschwindigkeit, dem Netzausbau, der Übertragungsinfrastruktur, der Erzeugungsstrategie und den Fachkräften abhängen, die komplexe Anlagen unter hohem Zeitdruck realisieren können.

Ein praktikabler Energiemix ist erforderlich. Erneuerbare Energien sollen den „grünen Politikern“ nach weiter ausgebaut und auch weiterhin Teil des Netzausbaus sein. Aufgrund des Betriebsprofils der KI-Infrastruktur bleibt jedoch eine sichere und zuverlässige Stromversorgung unerlässlich. Kurzfristig deutet dies auf eine größere Bedeutung von Erdgas, Hybridsystemen, Netzmodernisierung und in einigen Fällen von dezentralen oder dedizierten Stromversorgungslösungen hin.

Es gibt aber auch eine breitere lokale Dimension. Gemeinden fragen zu Recht, welche Auswirkungen große Rechenzentrumscluster auf die Landnutzung, den Wasserbedarf, die lokalen Stromnetze und die langfristige Planung haben. Die Antwort liegt nicht darin, den Bau zu stoppen, sondern besser zu planen, Standorte intelligenter zu wählen, frühzeitig zu investieren und sich über die Anforderungen dieser Infrastruktur im Klaren zu sein. Gut umgesetzt, können diese Projekte die Steuerbasis erweitern, Arbeitsplätze schaffen und die regionalen Energiesysteme stärken. Schlecht umgesetzt, führen sie zu Reibungsverlusten, Verzögerungen und Misstrauen.

Der Wettlauf um die beste KI wird nicht allein durch Algorithmen entschieden. Entscheidend wird sein, ob wir die physische Infrastruktur aufbauen können, auf der fortschrittliches Computing basiert – Kraftwerke, Übertragungsleitungen, Umspannwerke, Kühlsysteme und die Teams, die all dies zum Laufen bringen.

Das nächste Kapitel der KI wird in Gigawatt gemessen werden.

 David Hodges ist Chief Operating Officer der LP Energy Services Group , einem Industriedienstleistungsunternehmen, das Energie-, Infrastruktur- und unternehmenskritische Anlagen in ganz Nordamerika betreut.

Dieser Artikel wurde ursprünglich von RealClearEnergy veröffentlicht und über RealClearWire zur Verfügung gestellt.

https://www.realclearwire.com/articles/2026/03/19/the_ai_race_isnt_just_about_chips_its_about_power_1171551.html

 

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Frühlingsbeginn: Die Hamburger Forsythie blüht nicht mehr: Deutsche Bahn holzt Forsythien an der Lombardsbrücke ab

27. März 2026 - 17:00

Josef Kowatsch, Matthias Baritz

Frühlingsbeginn in Deutschland ist, wenn der Hamburger Forsythienstrauch in der Innenstadt an der Alster blüht. So ähnlich konnte man es einmal in einem Bericht des Deutschen Wetterdienstes lesen. Das müsste dieses Jahr um den 15. März der Fall gewesen sein.

Doch dazu kam es nicht. Die Deutsche Bahn war schneller, siehe hier: Ein Haufen Altholz blieb übrig.

Informiert über die geplante Maßnahme wurden weder der Deutsche Wetterdienst noch der Forsythienbeauftragte des DWD Jens Iska-Holtz.

Zur Historie dieses bekannten Strauches: Die Beobachtung dieser speziellen Deutschland-Forsythie, nach welcher der phänologischen Frühlingsbeginn für Deutschland festgelegt wird, geht eigentlich bis 1945 zurück als der Obergefreite Carl Wendorf sich zum ersten Male am 27. März im völlig zerbombten Hamburg an dem gelb blühenden Strauch erfreuen konnte. Welch ein schöner goldener Kontrast für den Soldaten im zerstörten Hamburg. Und die goldgelbe Blüte fesselte ihn. Genau gesagt, 40 Jahre lang hielt er den Blühtermin desselben Strauches am selben Ort fest und wurde somit zum 1. Phänologen des Deutschen Wetterdienstes. Die längste Beobachtungsreihe eines Strauches in Deutschland.

Als er starb, hat sofort Jens Iska Holtz ab 1985 die Beobachtung übernommen und führt diese trotz seines hohen Alters immer noch fort. Schon lange suchte Herr Holtz wegen seines hohen Alters über die Medien einen Nachfolger. Komisch, bei den vielen linksgrünen Omas gegen rechts in Hamburg findet sich kein Nachfolger!!! Das zeigt erneut, dass diese Omas außer ihrem linksgrünen Gewäsch mit Natur und Umwelt nichts am Hut haben. Auch hat sich von diesen und den vielen anderen völlig unnützen Klimarettergruppen niemand empört wegen der Abholzung. Keine grüne Jugend klebte auf der Straße, wo der Strauch einst stand oder hielt wenigstens eine Gedenkminute am Ort des Frühlingsstrauches. BUND, NABU, Greenpeace, WWF, deutsche Umwelthilfe? Nix mit Natur und Umwelt mehr am Hut.

So bestimmte bis jetzt ein echter Naturfreund, nämlich Herr Holtz, wann in Deutschland der (Erst)-Frühling begann. Doch diese Sorge um seinen Nachfolger ist Iska Holtz jetzt los. Die Deutsche Bahn hat das Problem erledigt.

Obwohl eine Innenstadt immer wärmer ist als die Umgebung, eignet sich der Standort an der Alster gut, da er im Umkreis seit 40 bis 50 Jahren wenig wärmende bauliche Veränderungen erfahren hat. Hamburg wächst seitdem nach außen, was natürlich auch zu mehr Wärme in der Innenstadt führt, aber der Einfluss ist nicht so groß wie wenn sich um den direkten Standort Forsythie am Alsterufer weitere wärmende bauliche Veränderungen dazugesellt hätten. Somit sind die Blühdaten dieses Hamburger Strauches an der Lombardsbrücke durchaus ein guter Vergleichsstandort über mehr als die letzten 40 Jahre.

Behauptet wird von den CO2-Erwärmungsgläubigen und Klima-Geldeintreibern:

1) Dass der Frühling wegen der allgemeinen zumindest in Deutschland gemessenen Temperaturzunahme immer früher käme.

2) Und die Temperaturzunahme wäre fast ausschließlich durch die CO2-Zunahme verursacht und diese wiederum wäre hauptsächlich vom Menschenmverursacht.

Wie haben die beiden Beobachter den Blühtermin festgelegt?

Abb. 1: Frühlingsbeginn der Forsythie an der Hamburger Lombardsbrücke in der Innenstadt, gezeichnet nach den Daten der beiden verschiedenen Beobachter

Auswertung:

  1. von 1945 bis 1984, also 40 Jahre lang zeigt die Forsythie eine deutliche Vorverlegung des Blühtermines. (Trendlinie fällt, d.h. früher, gezählt werden die Tage vom 1.Januar bis zur Blüte.
  2. Seitdem Iska Holtz die Beobachtung übernahm gibt es keine Verfrühung mehr.
Die Hamburger Forsythie erblüht(e) seit 41 etwa Jahren gleich.

In der nun auch 41 jährigen Beobachtungszeit des Hamburger Blütenbeobachters hat der CO2-Gehalt in der Hamburger Luft stark zugenommen. Also betrachten wir zunächst den Jens Iska Holtz Blüten-Zeitraum genauer. (Je weiter oben die Punkte, desto später)

Abb. 2: linke Grafik, auf der horizontalen-Achse sind die Jahre seit 1985 aufgetragen, seit der Phänologe Holtz ehrenamtlich tätig ist. Auf der y-Achse der Blühtermin, gemessen in Tagen nach Jahresbeginn, also ab 1. Januar. Die Trendlinie ist mit 78 Tagen nahezu gleich dem Schnitt von 76 Tagen. Daneben die gleichmäßige starke Zunahme der CO2-Konzentrationen.

Lehren aus der Grafik: Der Blühbeginn der Forsythie streut sehr stark. Er hält sich überhaupt nicht an die Grafik der CO2-Zunahme. Somit scheint CO2 keinen Einfluss auf den Blühtermin zu haben, wohl aber auf das Wachstum der Pflanzen während des Jahres. Beispiel: 1987 war der Blühbeginn am 7. April, also 97 Tage nach Neujahr. Der früheste Blühbeginn am 15. Februar 2002.

Warum verhielt sich der Blühtermin von 1945 bis 1987, also 40 Jahre vollkommen anders als im Beobachtungszeitraum von Jens Iska Holtz. Warum hat ist der Blühtermin im ersten Zeitraum ständig nach vorne zum Früherblühen gerückt?

Unsere Erklärungen:

Die Zunahme des städtischen Wärmeinseleffektes nach dem Krieg: 1945 war Hamburg ausgebombt, wenige Einwohner, keine Heizungen und keine Autos mehr. Im Laufe der Jahre nahm die Bebauungsdichte und die Einwohnerzahl zu, ebenso der wärmende Energieverbrauch durch Industrie, Verkehr und Heizungen, Mitte der 80-er Jahre war die Aufbauphase dann abgeschlossen, die Innenstadt blieb etwa gleich bis heute.

Der erste Beobachter Carl Wendorff hatte einen anderen Bewertungsmaßstab für den Blütenbeginn als der zweite. Anfangs hat er als Blühbeginn stets die Vollblüte des Strauches genommen, dann ging er allmählich über zu den DWD-Kriterien, nach denen Jens Iska Holtz erfasst hat. (wenn der Strauch zur Hälfte erblüht ist)

Auf alle Fälle halten wir fest: Es gibt keinen verfrühten Frühlingsbeginn seit 41 Jahren!

Der diesjährige Frühlingsbeginn ist knapp unter dem Schnitt, für die letzten 14 Jahre deutet sich allerdings eine Verfrühung des Blütenbeginns an.

  • Auf der Suche nach Erklärungen.
  • Wir können sicherlich davon ausgehen, dass die Temperaturen davor den Blühbeginn am stärksten beeinflussen. Für die Forsythienblüte ist der Monat Februar wohl entscheidend, ein Monat, der die Pflanzen auf den Frühling vorbereitet, deshalb wird er im Volksmund auch Hornung genannt
  • Die entsprechende Grafik der Wetterstation Hamburg für den Monat Februar zeigt seit 1985 eine ziemliche Erwärmung, wobei die letzten Jahre wärmer waren, sieht man vom letzten kalten Februar 2026 in Hamburg ab, der zu den kälteren der letzten 40 Jahre gehörte.

Grafik 3: DWD-Wetterstation Hamburg am Flughafen, Februarverlauf seit 1985, deutlich steigende Trendlinie. Beachte, der Forsythienstrauch ist jedoch nicht am Flughafen, sondern in der Innenstadt und seit 1988 gäbe es gar keine Februarerwärmung bei dieser Wetterstation mehr.

Erkenntnis: Wahrscheinlich steckt im Trendlinienanstieg auch die Zunahme des Flugverkehrs am Flughafen mit drin, je mehr Flugzeuge und Passagiere, umso mehr Wärmeinselwärme. Während der Standort an der Alster keine großen wärmenden Änderungen in den letzten 40 Jahren erfahren hat, denn 1985 war der Wiederaufbau nach dem Kriege wohl abgeschlossen. Viel stärker hat doch der Wärmeinseleffekt am Flughafen zugenommen.

Aber: Es sind nicht nur die vom DWD gemessenen Temperaturen, welche die Erstblüte beeinflussen. Eine Pflanze richtet sich auch noch nach vielen anderen Faktoren, um für sich zu entscheiden, heute beginnt mein individueller erster Frühlingstag. Und bei den Temperaturen sind natürlich die letzten 20 Tage entscheidender als die gesamten Wintertemperaturen davor.

Die Grünlandtemperatursumme GTS:

Im Folgenden betrachten als einen weiteren Parameter, nämlich die Grünlandtemperatur, GLT, bzw. die Grünlandtemperatursumme, GTS. In der Agrarmeteorologie werden dafür nur die positiven Tagesdurchschnittstemperaturen betrachtet. Die GTS folgendermaßen definiert: Für die sogenannte Grünlandtemperatursumme (GTS) werden alle positiven Tagesmitteltemperaturen seit Jahresbeginn addiert. Im Januar wird das Tagesmittel mit dem Faktor 0,5 multipliziert, im Februar mit 0,75. Ab März geht der volle Wert ein…. Das Erreichen einer bestimmten Temperatursumme markiert das Ende der winterlichen Vegetationsruhe und den Beginn des nachhaltigen Pflanzenwachstums. Hier liegt der Grenzwert für die Grünlandtemperatursumme (GTS) bei 200 Grad.“ U.a. wird auch der Erstblüte der Forsythie eine GTS von 200 zugeordnet. Für unsere Auswertungen dieser positiven Tagesmitteltemperaturen nehmen wir die ca. 6 km entfernte DWD Station Hamburg Fuhlsbüttel. Beim Deutschen Wetterdienst wurden die Tagesdurchschnitts-temperaturen von Jahresbeginn bis zur Erstblüte der Forsythie zusammengestellt, die Grünlandtemperaturen GLT herausgesucht und deren Summe GTS berechnet. Zusätzlich wurde für jedes Jahr der Mittelwert aller Grünlandtemperaturen bis zur Erstblüte gebildet. In der folgenden Grafik sind daher mehrere Parameter aufgetragen:

(nochmals GTS = Grünlandtemperatursumme)

Grafik 3a: Rot die GTS, also die Summe der positiven Temperaturen bis zur Erstblüte, addiert ab Neujahr. Blau die Anzahl der Tage bis zur Erstblüte (wie in Grafik 1), grün = der Mittelwert aller positiven Temperaturen bis zur Erstblüte.

Erkenntnis: Die rote, stark steigende Trendgerade (0,97) zeigt eine Zunahme von genau 40 Grad in den letzten 41 Jahren. Die Forsythie braucht scheinbar seit 1985 eine immer höhere GTS, um zur Erstblüte zu kommen. Die blaue Trendgerade stimmt mit der in Abb. 1 überein und zeigt eine leicht, nicht signifikant verfrühte Erstblüte seit 1985 von weniger als einem Tag! Auch die grüne Linie mit dem Mittelwert aller positiven Temperaturen (GLT) bis zur Erstblüte zeigt einen kaum steigenden Trend.

Zur Auswertung der Grafik 1: Es gibt also keinen verfrühten Frühlingsbeginn bei dieser Forsythie seit 41 Jahren, was auch die grüne Linie in Grafik 3 sehr gut zeigt.

Hier bleibt nun eine Frage offen: Wieso braucht die Forsythie eine stetig wachsende höhere Grünlandtemperatursumme bis zu Erstblüte? Diese steigt in den letzten 40 Jahren um knapp 25%!

D. h. die Summe der positiven Tagesmitteltemperaturen (GTS) bis zur Erstblüte der Forsythie ist deutlich gestiegen. Besteht hier ein Zusammenhang? Braucht die Forsythie bei nicht steigenden Temperaturen (grüne Trendgerade) bis zu Erstblüte mehr Wärme in der Summe (rote Trendgerade)? Oder ist das eine Folge aus dem steigenden WI-effekt am Flughafen? Nicht nur uns, auch dem Leser stellen sich Fragen über Fragen.

Auf der Suche nach Erklärungen für die Zunahme der GTS-Werte in der Grafik:

1) WI-effekt, die Februartemperaturen steigen seit 1985 am Flughafen viel stärker als in der Innenstadt. Und der Strauch steht in der Innenstadt. Die WI-Effektzunahme wird aber am Flughafen gemessen.

2) Nur die Tagestemperaturen steigen sehr stark, die Nächte nicht. Eventuell richtet sich die Forsythie auch stark nach den nächtlichen Temperaturen und die Zeigerblüten geben wegen den gleich bleibenden kalten Nächten kein OK zum Öffnen.

Grafik 4a,b) Temperaturtrendgeraden im März. Leicht sinkende Tmin-Trendgerade.

  1. Die GTS-Werte sind eine Statistik-Hilfe, Vielleicht hat man mehr Erfolg, wenn man nur die letzten 30 Tage vor Blühbeginn addiert, auch mit dem Faktor 0,5, 1 und 1,5. Wir glauben nicht, dass die Januartemperaturen einen so großen Einfluss auf den Blühbeginn haben. Nach früheren Aussagen von Herrn Holtz hält er die letzte Woche=7 Tage vor Blühbeginn entscheidend.

Grafik 5. Tageshöchsttemperaturen vom 1. Januar bis zur Erstblüte nach 74 Tagen sowie das 5-jährige, gleitende Mittel. Die sehr hohen Tmax haben offensichtlich die Aussagen von Herrn Holtz für 2026 bestätigt.

4) Welchen Einfluss hat der Vollmond, viele Frühjahrspflanzen scheinen sich auch nach dem Mond zu richten?

5) Welchen Einfluss haben die Bodentemperaturen?

Jedenfalls können wir mit unseren Erfahrungen als Naturbeobachter sowie mit unseren Berechnungen und Überlegungen die Erstblüte an der Lombardsbrücke auch zukünftig bestimmen, selbst wenn der Strauch seit Anfang März 2026 nicht mehr da ist.

Lizenzhinweis zum Forsythienfoto in der oberen rechten Ecke von Abb. 2: Foto: NordNordWest, Lizenz: Creative Commons by-sa-3.0 de, Forsythien an der Binnenalster.nnw, CC BY-SA 3.0 DE

Josef Kowatsch, unabhängiger, weil nicht bezahlter Natur- und Klimaforscher.

Matthias, Baritz, Naturwissenschaftler und Naturschützer

 

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Michael Limburg bei der Hayek-Gesellschaft in Dresden: „Klima, CO₂ und Wasserdampf“

27. März 2026 - 14:00
EIKE-Vizepräsident Michael Limburg hielt einen Vortrag bei der Friedrich A. von Hayek-Gesellschaft e.V. in Dresden.  „Michael Limburg (Dipl. Ing. E-Technik) gehört zu den bekanntesten Aufklärern zu den Themen Klima und Energie. Er lehnt die ideologiegetriebene „Klimareligion“ ab, der Klimakult, wie es Außenminister der USA Marco Rubio nannte, denn – so hat er es u.a. auch in einer wissenschaftlichen Arbeit nachgewiesen – u.a. bei korrekter Behandlung der Fehlertheorie enthalten die Datensätze der sog. „Weltmitteltemperatur“ kein nachvollziehbares CO₂-Signal. Auch kein anthropogenes.

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Der Kampf um eine objektive wissenschaftliche Bewertung der Klimawissenschaft ist noch nicht vorbei

27. März 2026 - 11:00

H. Sterling Burnett

In CCW 570 warnte ich vor Versuchen von Klimapanikmachern, die Unabhängigkeit der Justiz zu untergraben, indem sie Richtern in Klimaprozessen voreingenommene Informationen vorlegten, verfasst von Klimaaktivisten. Ich bezeichnete es als Erfolg, dass ein voreingenommenes Kapitel zum Klimawandel, geschrieben von Wissenschaftlern und Anwälten, die für Kläger in Klimaprozessen tätig sind, aus dem „Fourth Reference Manual on Scientific Evidence“ des Federal Judicial Center (FJC) – der wissenschaftlichen Bibel für die Gerichte – gestrichen wurde.

Auf Druck der Generalstaatsanwälte verschiedener Bundesstaaten kündigte Richterin Robin L. Rosenberg, Direktorin des FJC, in einem Schreiben an den Generalstaatsanwalt von West Virginia John B. McCuskey an, dass das FJC das Kapitel über Klimawissenschaft aus dem Handbuch entfernen werde. Ich stellte damals fest, dass zwar diese Schlacht gewonnen war, aber noch viel zu tun blieb, um die vielfältigen Versuche zu vereiteln, die Gerechtigkeit in Klimaklagen durch unzulässige Einflussnahme auf die Justiz zu untergraben. Konkret veranstaltet das Environmental Law Institute Justiz-Exkursionen, bei denen klimapolitisch engagierte Wissenschaftler und Anwälte tagelang versuchen, Richter dahingehend zu indoktrinieren, wie und was sie über den Klimawandel denken sollen.

Es scheint jedoch, dass selbst der von mir gefeierte Sieg des FJC möglicherweise nur ein Teilerfolg war. Wie mehrere Verbündete im Kampf für Klimarealismus in der Folge aufgezeigt haben, weist der verbleibende Teil der vierten Ausgabe des wissenschaftlichen Referenzhandbuchs des FJC nach wie vor erhebliche Verzerrungen auf.

Der Forscher Dr. Roger Pielke Jr. weist darauf hin, dass die National Academies of Sciences, Engineering, and Medicine (NASEM), die an der Erstellung und Zusammenstellung des wissenschaftlichen Handbuchs mitgewirkt haben, die ursprüngliche Aufnahme des voreingenommenen Klimakapitels verteidigen und es auf ihrer Website veröffentlicht haben. In einem Beitrag auf seinem Substack-Kanal „The Honest Broker“ schreibt Pielke:

• Die Demokraten im Kongress fordern eine Untersuchung, warum die FJC das Klimakapitel gestrichen hat;

• 27 Generalstaatsanwälte – allesamt Republikaner – fordern eine Untersuchung, warum die NASEM das Klimakapitel nicht gestrichen hat;

• Einige Autoren, die andere Kapitel des Handbuchs verfasst haben, verfassten einen offenen Brief, in dem sie kritisierten, dass „ein politischer Angriff der Generalstaatsanwälte auf eine sorgfältig und streng wissenschaftlich erarbeitete Publikation uns alle beunruhigen sollte“;

• Die beiden Autoren des Klimakapitels verfassten eine eigene 10-seitige Verteidigung ihrer Arbeit.

Das Problem ist zweierlei, schreibt Pielke. Es geht nicht nur darum, dass die Autoren des Kapitels Interessenkonflikte haben und die Arbeiten derjenigen zitieren, die im Namen der Kläger an den Rechtsstreitigkeiten beteiligt sind, als maßgeblich für die Frage der rechtlichen Haftung von Ölkonzernen für Schäden durch den Klimawandel – eine Tatsache, die in den Verfahren umstritten ist –, sondern, was noch schlimmer ist, das Klimakapitel selbst wurde von einem Ghostwriter verfasst und verstößt damit gegen „etablierte Standards der wissenschaftlichen Integrität“. Pielke fährt fort:

Der Grund, warum das Phänomen der „Ghost Authorship“ ernst genommen wird – in der Medizin, in den Naturwissenschaften und in allen Forschungsbereichen –, liegt darin, dass es bei der Autorenschaft nicht nur um Anerkennung, sondern auch um Verantwortlichkeit geht. Leser, Fachgutachter und die Öffentlichkeit stützen sich auf die Autorenliste, um zu beurteilen, wer die Arbeit geleistet hat, die zur Veröffentlichung geführt hat, über welche Fachkenntnisse und Perspektiven die Autoren verfügen und welche Interessen sie in das Projekt einbringen. Nimmt man diese Informationen weg, untergräbt man eine zentrale Grundlage für das Vertrauen in die Wissenschaft und in die Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse in der Politik.

In diesem Fall handelt es sich bei den Ghostwritern um explizit interessierte Parteien, die für Einrichtungen tätig sind, die gegründet wurden, um Klimaklagen als Strategie zur Änderung der Rechtslage voranzutreiben, und/oder die ausführlich zu laufenden Klimaklagen geschrieben und in diesen schriftlich oder mündlich ausgesagt haben.

Man könnte fragen, was das Problem ist, wenn das Kapitel „weggelassen“ wurde. Das Problem ist, dass das Kapitel zwar aus einem Dokument entfernt wurde, aber nicht gestrichen oder widerrufen wurde. Weggelassen, aber nicht offiziell zurückgezogen, bleibt das Kapitel auf der Startseite der NASEM-Website und trägt weiterhin das offizielle Logo der FJC, was auf eine Billigung hindeutet.

Darüber hinaus ist die vierte Ausgabe des Dokuments nach wie vor voller ähnlicher Voreingenommenheit. Der ehrenwerte Jason Isaac, CEO des American Energy Institute, der eine vernichtende, detaillierte Kritik am Klimakapitel verfasst hat, dokumentiert diese Voreingenommenheit in einem Artikel mit dem Titel „The Climate Fox in the Judicial Henhouse“ [etwa: „Der Klima-Fuchs im gerichtlichen Hühnerstall“]. Die Verteidigung des Kapitels und des vollständigen Berichts durch die NASEM sowie das Erscheinen des FJC-Logos könnten von manchen als offizielle Billigung des Berichts durch die US-Bundesregierung angesehen werden: Das gesamte Budget des FJC und ein Großteil, wenn nicht sogar der größte Teil der Mittel für die NASEM stammen von der Bundesregierung, entweder durch Mittelzuweisungen oder durch Verträge, wie Isaac anmerkt.

Isaac schreibt:

Die vierte Ausgabe des „Reference Manual on Scientific Evidence“, herausgegeben von den National Academies of Sciences, Engineering, and Medicine – einer aus Steuergeldern finanzierten Einrichtung –, hat umstrittene, von Klägern vorgebrachte Theorien zu Klimaprozessen in eines der maßgeblichsten Nachschlagewerke integriert, auf das sich Richter landesweit stützen.

Das Ergebnis war keine neutrale Anleitung zur wissenschaftlichen Methode. Es war ein Beweisrahmen, der der Rechtsstrategie der Klimakläger folgte.

Das Referenzhandbuch ist kein Blogbeitrag. Richter stützen sich darauf, wenn sie Sachverständigenaussagen bewerten, die Zulässigkeit von Beweisen bestimmen und in komplexen Fällen die Kausalität abwägen.

In der Vergangenheit konzentrierte es sich auf Methodik, die Funktionsweise der Wissenschaft, die Fragen, die Gerichte stellen sollten, und die Bereiche, in denen Unsicherheit besteht. Die vierte Auflage markierte eine deutliche Abkehr davon.

Isaac weist in der vierten Auflage auf verschiedene Probleme hin, darunter eine voreingenommene Darstellung des Stands der Wissenschaft und der Rechtslage anstelle einer neutralen Untersuchung verschiedener wissenschaftlicher Fragen, die vor Gericht zur Sprache kommen könnten, sowie unzulässige Maßstäbe für die Zulassung von Beweismitteln als anerkannte Wissenschaft und als für die Fälle relevant. Isaac schreibt:

Das überarbeitete Handbuch stützt sich in Abschnitten, die angeblich erklären sollen, „wie Wissenschaft funktioniert“, weiterhin auf eine begrenzte Auswahl von Autoritäten, die mit Aktivisten verbunden sind.

Richter werden auf die Schriften von Michael Mann und Naomi Oreskes als Beispiele für wissenschaftlichen Konsens verwiesen, ohne dass deren Rolle als Interessenvertreter oder ihre Beteiligung an der Darstellung von Rechtsstreitigkeiten offengelegt wird.

Das Handbuch warnt davor, dass Uneinigkeit über „gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse“ strategische Manipulationen durch Interessengruppen zum Ausdruck bringen könnte, wobei der Klimawandel ausdrücklich neben dem Tabakgenuss genannt wird. Das ist keine neutrale Anleitung. Es veranlasst Richter dazu, Skepsis als verdächtig anzusehen.

Das Problem geht über den Klimawandel hinaus.

Das Handbuch führt unter dem Deckmantel wissenschaftlicher Fundiertheit wiederholt ideologische Denkmodelle ein. Richtern wird vermittelt, dass wissenschaftliches Wissen durch Identität, Positionierung und Intersektionalität geprägt sei. In den Zitaten werden Rasse, Geschlecht und soziologische Perspektiven als Faktoren bei der Bewertung von Fachwissen hervorgehoben. …

Die Folgen sind gravierend. Wenn umstrittene Theorien in vertrauenswürdigen juristischen Nachschlagewerken verankert sind, könnten Richter strittige Sachverhalte bereits als geklärt betrachten, noch bevor eine kontradiktorische Prüfung stattgefunden hat. Eine Seite betritt den Gerichtssaal mit einem Denkmodell, das bereits als normiert gilt. Das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Neutralität der Justiz schwindet. …

Die Wiederherstellung der Integrität erfordert keine Feindseligkeit gegenüber der Wissenschaft oder den Gerichten. Sie erfordert die Wiederherstellung von Grenzen. Die juristische Ausbildung muss wieder dazu übergehen, Methoden, Unsicherheiten und Grenzen zu erklären, anstatt umstrittene Schlussfolgerungen zu billigen. Interessenkonflikte müssen offengelegt werden. Interessenvertretung muss außerhalb von Institutionen bleiben, die mit unparteiischer Rechtsprechung betraut sind.

Isaac schlägt vor, dass der Kongress als angemessene Maßnahme die Mittel für das FJC und die NASEM zurückhalten sollte, bis diese wieder zu einer objektiven Darstellung der Wissenschaft zurückkehren, und dass die vierte Auflage des wissenschaftlichen Handbuchs des FJC bis dahin vollständig aus dem Verkehr gezogen werden sollte. Die Gerichte könnten weiterhin die dritte Auflage verwenden, bis eine unvoreingenommene, objektive und ausgewogene Darstellung der zur Diskussion stehenden wissenschaftlichen Sachverhalte und der rechtlichen Debatte erarbeitet und veröffentlicht worden ist.

Quellen: Climate Change Weekly; CO2 Coalition; American Energy Works; The Honest Broker

Link: https://heartland.org/opinion/climate-change-weekly-574-the-fight-for-an-honest-judicial-assessment-of-climate-science-is-not-over/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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Der Übergangsrealismus trifft auf Barclays [der Bank für Privatkunden]

27. März 2026 - 8:00

WUWT, Gastautor, From American Thinker, Bill Ponton, 25.03.2026

Stellen Sie sich vor, Sie wären Ihr ganzes Leben lang mit Klimawandel-Unsinn abgespeist worden, aber jetzt hat die Realität Einzug in die Industrie gehalten. Was tun Sie?

Stellen Sie sich vor, Sie wären Ihr ganzes Leben lang mit Klima-Unsinn gefüttert worden. Ihre Lehrer waren hohle, naive Dummchen, die die Klima-Agenda komplett übernommen hatten und keinerlei Widerspruch von ihren Schülern duldeten. Als Sie dann aufs College kamen, waren Sie sich sicher, dass Sie einen Beruf mit „nachhaltig“ oder „Nachhaltigkeit“ im Titel wolltest. Während des Studiums entdeckten Sie dann, dass Sie mit einem Abschluss in „nachhaltiger Finanzwirtschaft“ nicht nur den Planeten retten, sondern auch gutes Geld verdienen kannst.

Sie strengen sich an, Ihre Professoren, die ebenfalls überzeugte Anhänger sind, zufriedenzustellen, und mit etwas Glück beeindrucken Sie einen Personalchef im Bereich nachhaltige Finanzen der Barclays Bank und ergattern den Traumjob. Barclays lässt Sie sofort Berichte verfassen, die behaupten, die wirtschaftlichen Aussichten für die Energiewende seien so rosig, dass sie rasant vonstattengehen werde. So rasant, dass die großen Ölkonzerne auf Billionen von Dollar an wertlosen Vermögenswerten sitzen bleiben.

Eines Tages betritt Ihr Chef Ihr Büro und bittet Sie, die Energiewende aus einer realistischen Perspektive zu betrachten. Zuerst denken Sie, er macht einen Witz, doch dann wird Ihnen klar, dass er den Auftrag von oben erhalten hat. Ihr ganzes Leben lang haben Sie abstruse Ideen rationalisiert, um Ihren Lehrern, Professoren und Arbeitgebern zu gefallen, aber diese Bitte ist anders und beunruhigt Sie. Sie werden aufgefordert, Ihre Überzeugungen zu verleugnen. Es ist ein Angriff auf Ihre Identität.

Einen Moment lang denken Sie ans Kündigen, doch dann wird Ihnen bewusst, dass Sie neben den Hypothekenzahlungen für Ihre Eigentumswohnung in der Stadt und Ihr Ferienhaus am Meer auch noch die Schulgebühren für Ihre Kinder an dieser progressiven Privatschule bezahlen müssen. Also überwinden Sie Ihren Stolz und nehmen Ihre Aufgabe an.

Hätten Sie meine Artikel zu diesem Thema gelesen, wäre es Ihnen leichtgefallen, aber Sie weigern sich, die Arbeiten von Klimaskeptikern zu lesen. Stattdessen umgehen Sie die Wahrheit, indem Sie einige Zugeständnisse machen, von denen Sie glauben, dass sie Sie vernünftig erscheinen lassen, und Ihrem Bericht den ernüchternden Titel „ Transformationsrealismus: Finanzierung funktionierender Energiesysteme“ geben .

Doch Sätze wie „Das Ergebnis ist, dass die Welt feststellt, dass billige Module [für erneuerbare Energien] nicht automatisch zu billigem Strom führen“ lassen einen nicht klug wirken. Man wirkt eher wie jemand, der als Letzter merkt, dass seine Frau ihn betrügt. Erstens ist die Gewinnung von Strom aus „erneuerbaren Energien“ alles andere als billig. Zweitens sind sie aus systemischer Sicht [also integriert in ein vorher zuverlässiges Stromnetz] – und das ist die einzig sinnvolle Perspektive – extrem teuer.

Da Ihnen schon früh die Fähigkeit zum kritischen Denken geraubt wurde, greifen Sie auf das Mantra zurück: „Die wahren Engpässe liegen jetzt in den Stromnetzen – Genehmigungen, Finanzierung und Systemintegration – nicht in den Kosten der Erzeugungsanlagen.“ Sie übersehen dabei den Grund für die Vorsicht der Netzbetreiber. Diese ist berechtigt, denn der Ausbau erneuerbarer Energien hat die Stromnetze anfälliger für katastrophale Zusammenbrüche gemacht, wie wir letztes Jahr in Spanien erlebt haben. (Für ein besseres Verständnis lesen Sie Kathryn Porters hervorragende Erklärung in Net Zero Watch.)

Selbst wenn man das Land flächendeckend mit Stromleitungen auslegen würde, gäbe es keine Garantie dafür, dass erneuerbare Energien Abnehmer fänden. Die zeitweise Entlastung des Stromnetzes ändert nichts an der Tatsache, dass bei starkem Wind und hellem Sonnenschein möglicherweise keine Nachfrage besteht – und umgekehrt.

Es stellt sich auch die Frage, wie Sie Ihren aktuellen Realismus mit Ihren früheren euphorischen Berichten vereinbaren, wonach die Energiewende reibungslos voranschreite. Ihre Trinkkumpanen aus der Finanzbranche, deren Provisionen seit Trumps Abschaffung der Steuergutschriften im Keller sind, werden nicht erfreut sein. Sie erklären ihnen, dass Sie Ihren Glauben nicht verloren haben. Sie glauben weiterhin an die Energiewende, nur eben gemäßigter. Sie fühlen sich sogar gut dabei, den gordischen Knoten durchtrennt zu haben. Ihr Chef ist zufrieden, weil Barclays sich mit minimalem Reputationsverlust neu positionieren konnte, und Sie sind zufrieden, weil Sie nicht als Klimaleugner dastehen. Ihre Frau ist froh, dass Sie nicht überstürzt gehandelt und Ihren Job gekündigt haben, und Ihre Kinder können weiterhin ihre politisch korrekte Schule besuchen und so eine weitere Generation von hohlen Dummköpfen heranziehen.

https://wattsupwiththat.com/2026/03/26/transition-realism-hits-barclays/

 

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Von der Panik zur Therapie: Der Kreislauf der vorgetäuschten Klima-Angst

26. März 2026 - 20:00

Vijay Jayaraj

Vor nicht allzu langer Zeit zeichnete ein Artikel der New York Times im Rahmen einer Artikelserie über Maßnahmen gegen den Klimawandel in allen fünfzig Bundesstaaten ein scheinbar harmloses Bild von Teenagern, die sich am Rande eines sechs Hektar großen, bewaldeten und hügeligen Geländes in Minnesota versammelt hatten. Diese jungen Menschen, angeleitet von einer Umweltgruppe namens „Green Crew“, jäteten Unkraut und kümmerten sich um die dortigen Pflanzen.

Der Artikel stellte dieses kollektive Handeln als therapeutisches Mittel für eine Generation dar, die unter tiefgreifender Klima-Angst leidet. Ein darin zitierter Wissenschaftler vertritt die Ansicht, dass die Teilnahme an Gruppenaktivitäten die Depressionen und negativen Emotionen lindert, die aus der Besessenheit von sich verändernden Wetterverhältnissen entstehen.

Dieses Muster lässt sich überall beobachten. Zunächst wird den Kindern erzählt, dass ihnen ihre Zukunft geraubt wurde, dass der Planet am Rande des Zusammenbruchs steht, dass jeder Sturm oder jede Hitzewelle ein Zeichen dafür ist, dass die Zeit abläuft. Wenn dann die natürliche Folge solcher Botschaften eintritt – Verwirrung, Schlaflosigkeit, Verzweiflung –, eilt das Klima-Establishment mit Programmen und Clubs herbei, die versprechen, diese Ängste durch „kollektives Handeln“ zu „kanalisieren“.

Was wie Mitgefühl aussieht, ist in Wirklichkeit ein geschlossener Kreislauf aus Angst und gesteuertem Aktivismus. Es ist nichts anderes als die subtile Kunst, eine erfundene Krise aufzubauschen, oft getarnt als herzerwärmende Geschichte.

Falls man Kindern ständig sagt, dass eine Katastrophe unvermeidlich ist, ist es kein Wunder, dass manche unter der Last dieser Worte zusammenbrechen. Anstatt zu hinterfragen, ob die Darstellung an sich zutreffend ist, glauben die jungen Freiwilligen, dass ihre „praktische Naturschutzarbeit“ eine „sinnvolle Antwort“ auf die Klimasorgen ist.

Doch genau jene Wärme, die heute als Bedrohung dargestellt wird, hat entscheidend dazu beigetragen, unseren Planeten grüner und lebenswerter zu machen. Diese Phase moderater Erwärmung (1850 bis heute) folgt auf die Kleine Eiszeit, eine Zeit, in der niedrige Temperaturen das Pflanzenwachstum hemmten und die Ernten dezimierten. Hungersnöte plagten die Menschheit. Die Kälte kostete Millionen Menschen das Leben.

Satellitendaten der NASA zeigen eine deutliche Begrünung der Erdoberfläche in den letzten Jahrzehnten, wobei in vielen Regionen ein verstärktes Pflanzenwachstum zu beobachten ist. Selbst auf einer längeren geologischen Zeitskala betrachtet war die derzeitige 12.000 Jahre andauernde warme Zwischeneiszeit ein goldenes Zeitalter für das menschliche Leben – weitaus besser als die Extreme der Eiszeiten, die sie einrahmen.

Worauf genau „reagieren“ diese Schüler also? Nicht auf einen messbaren Anstieg klimabedingter Todesfälle, nicht auf einen globalen Zusammenbruch der Nahrungsmittelproduktion, nicht auf einen Planeten, der braun und unfruchtbar wird. Sie reagieren auf einem Märchen. Sie reagieren auf eine Atmosphäre der Angst, die von gut finanzierten Aktivisten sorgfältig inszeniert, von Politikern verstärkt und von Medien wie der Times pflichtbewusst weiterverbreitet wurde.

Wenn wohlhabende Gesellschaften hypothetische zukünftige Gefahren über die sehr realen gegenwärtigen Bedürfnisse der Armen stellen, erziehen sie ihre Jugend dazu, menschliches Gedeihen als verdächtig anzusehen. Junge Menschen wachsen in der Annahme auf, dass jeder Vorteil, den sie genießen – von Benzin über Heizung bis hin zu globalen Lieferketten – moralisch befleckt ist.

Den Teenagern aus Minnesota, so wird uns berichtet, kommt es vor, als lebten sie unter der „Bedrohung durch den Klimawandel“. Dabei genießen sie einige der sichersten und komfortabelsten Lebensbedingungen in der Geschichte der Menschheit: reichlich Nahrung aus allen Teilen der Welt, moderne Heiz- und Kühlsysteme, sauberes Wasser aus dem Wasserhahn und fortschrittliche Medizin, die frühere Generationen in Staunen versetzt hätte. Sie leben in einem Bundesstaat, in dem die Winterkälte zwar immer noch Schwächere töten kann, wo aber zuverlässige Energieversorgung jeden Tag Leben schützt. Dies als „Aufwachsen unter Bedrohung“ zu bezeichnen, bedeutet, Dankbarkeit auf den Kopf zu stellen.

Langfristige Aufzeichnungen zeigen weder eine weltweite Zunahme von Hurrikanen noch einen eindeutigen weltweiten Anstieg von Dürren oder Überschwemmungen, der auf menschliche Emissionen zurückgeführt werden könnte, und es gibt keine Belege für die Behauptung, dass extremes Wetter außer Kontrolle gerät. Stattdessen haben steigender Wohlstand, bessere Infrastruktur und ein verbesserter Zugang zu Energie dazu geführt, dass die Menschen widerstandsfähiger gegenüber jeder Art von Wetter geworden sind.

Die Teenager aus Minnesota reißen mit ihren guten Absichten invasive Sträucher aus und renaturieren Lebensräume. Aber hat man ihnen jemals gesagt, dass die Solar– und Windparks – die als Retter des Planeten angepriesen werden – Adler, Falken und andere geschützte Vögel in großer Zahl töten und Lebensräume in großem Umfang zerstückeln?

Die ökologischen Realitäten sind komplex. Doch die Geschichte, die vielen jungen Menschen vermittelt wird, ist simpel und moralisierend: fossile Brennstoffe sind schlecht, „erneuerbare Energien“ sind gut; der Klimawandel ist der ultimative Bösewicht; Aktivismus ist der einzige Weg, tugendhaft zu sein.

Nicht gewählte internationale Tyrannen bei den Vereinten Nationen fordern Billionen von Dollar, um ein imaginäres Problem zu lösen. Sie halten die Gedanken unserer Jugend in einem engen, von der Gedankenpolizei kontrollierten Käfig gefangen, in dem nur krisenfreundliche Ideologien überleben. Wer diese Erzählung in Frage stellt, wird sofort ausgegrenzt.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Gut finanzierte akademische Propagandisten treiben die Krisenerzählung voran, um sich lukrative Forschungsgelder zu sichern. Voreingenommene Politiker schüren die Panik, um ihre Kontrolle über Ihr Leben und Ihre Energieentscheidungen auszuweiten, doch sie glauben nicht an ihre eigenen Vorhersagen. Ehemalige Präsidenten und wohlhabende Klimabotschafter kaufen regelmäßig weitläufige, millionenschwere Villen direkt am Meer. Wenn sie wirklich glauben würden, dass die Ozeane bald die Küsten verschlingen würden, würden sie dann ihr Vermögen auf Meereshöhe investieren?

Die Jugendlichen aus Minnesota sind nicht der Feind. Sie sind schließlich die Kinder eurer Nachbarn, die in einer verwirrenden Welt Gutes tun wollen. Wenn euch diese jungen Menschen am Herzen liegen, schließt euch nicht dem Chor an, der ihnen Angst einjagt und ihnen dann anbietet, die selbst geschürte Angst zu lindern. Durchbrechen Sie diesen Kreislauf. Sie verdienen die Würde der Wahrheit: dass die Welt, obwohl unvollkommen, reichhaltig ist; dass das Klima, obwohl es sich verändert, nicht in einer Krise steckt. Dann werden Sie sehen, wie Angst der Dankbarkeit weicht und theatralische Panikmache echtem, freudigem Handeln Platz macht.

Vijay Jayaraj is Research Associate for Developing Countries with the Cornwall Alliance for the Stewardship of Creation and a Science and Research Associate at the CO2 Coalition. He holds a M.S. in environmental sciences from the University of East Anglia, a postgraduate degree in Energy management from Robert Gordon University, both in the U.K., and a B.S. in engineering from Anna University, India. He served as a research assistant at University of British Columbia’s Changing Oceans Research Unit in Canada.

This piece originally appeared at TownHall.com and has been republished here with permission.

Link: https://cornwallalliance.org/from-panic-to-therapy-cycle-of-faux-climate-fear/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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Energieminister Chris Wright hat einen Trick in petto, um den Ölpreisanstieg abzumildern.

26. März 2026 - 17:00

https://rumble.com/v775igq-chris-wright-says-trump-admin-has-trick-up-its-sleeve-to-ease-iran-war-oil-.html

Anthony Iafrate, Redakteur, DCNF,15. März 2026

Energieminister Chris Wright erklärte am Sonntag in einem Interview mit „Meet The Press“, dass die USA mehrere Maßnahmen ergreifen – darunter die Steigerung der Ölproduktion im tiefblauen [= demokratischer Gouverneur] Kalifornien –, um die aufgrund des Konflikts im Iran steigenden Treibstoffkosten abzufedern.

Nach Beginn der Militärschläge der Operation Epic Fury am 28. Februar versuchte der Iran, US-Transportschiffe an der Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu hindern . Diese Wasserstraße trennt das Land von den Golfstaaten und wird üblicherweise von schätzungsweise 20 % des weltweiten Ölbedarfs abgedeckt. Der Rückgang des Schiffsverkehrs führte in den darauffolgenden Wochen zu einem starken Anstieg der Ölpreise. (Siehe auch: Iran behauptet, Schiffe aller Länder außer Israel und den USA dürften die Straße von Hormus passieren.)

  • „Wir haben zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um den Preisanstieg abzumildern“, sagte Wright in der Sendung von Moderatorin Kristen Welker. „Sie haben die Ankündigung einer koordinierten Freigabe von 400 Millionen Barrel Öl miterlebt, an der sich über 30 Nationen weltweit beteiligten. Unsere Verbündeten im Nahen Osten haben bereits vor Beginn des Konflikts Öl ins Ausland gebracht.“
  • „Wir haben erst gestern angekündigt, dass wir die Ölförderung vor der Küste Kaliforniens deutlich ausweiten werden – etwas, wogegen Kalifornien sich so töricht gewehrt hat“, fuhr der Energieminister der Trump-Regierung fort. „Und wir haben gesagt: ‚Jetzt reicht’s!‘, und die Ölförderung in Kalifornien startet. Wir ergreifen also zahlreiche Maßnahmen, um diesen Preisanstieg abzufedern.“

Wrights Ministerium ordnete am Freitag die Wiederinbetriebnahme eines Pipelinesystems in Kalifornien durch die texanische Ölgesellschaft Sable Offshore Corp. an. Dieser Schritt erfolgte, „um Versorgungsengpässe zu vermeiden, die durch die kalifornische Politik verursacht wurden, welche die Region und die US-Streitkräfte von ausländischem Öl abhängig gemacht hat“, heißt es in einer Pressemitteilung des Energieministeriums (DOE) vom Freitag.

  • „Kalifornien lieferte einst fast 40 Prozent der US-amerikanischen Ölproduktion, doch jahrzehntelange radikale staatliche Maßnahmen gegen zuverlässige Energiequellen haben zu einem Rückgang der heimischen Produktion geführt, während die Kraftstoffnachfrage weiterhin zu den höchsten des Landes zählt“, heißt es in der Pressemitteilung des Energieministeriums. „Heute stammen mehr als 60 Prozent des in Kalifornien raffinierten Öls aus Übersee, wobei ein erheblicher Anteil die Straße von Hormus passiert – was ernsthafte nationale Sicherheitsrisiken birgt.“

Der demokratische Gouverneur von Kalifornien, Gavin Newsom, ein lautstarker Kritiker der Öl- und Gasindustrie und überzeugter Befürworter sogenannter „grüner“ Energiepolitik , verurteilte den Schritt des Energieministeriums als „Versuch, eine Pipeline illegal wieder in Betrieb zu nehmen, deren Betreiber strafrechtlich verfolgt werden und denen die Wiederinbetriebnahme durch mehrere Gerichtsbeschlüsse untersagt ist.“

  • „Kalifornien wird nicht tatenlos zusehen, wie die Trump-Regierung versucht, unsere Küstengemeinden, unsere Umwelt und unsere 51 Milliarden Dollar schwere Küstenwirtschaft zu opfern“, sagte der Gouverneur und mutmaßliche Präsidentschaftskandidat für 2028 in einer Erklärung am Freitag.

Während des Interviews sagte Wright zu Welker, er halte ein Ende des Konflikts mit dem Iran in wenigen Wochen für den wahrscheinlichsten Zeitrahmen.

  • „Der Ölpreis schloss am Freitag bei über 103 Dollar pro Barrel. Und die Iraner warnen vor Preisen von bis zu 200 Dollar pro Barrel. Herr Minister, sollten sich die Amerikaner darauf einstellen – sollten sie befürchten, dass dieser Krieg den Ölpreis tatsächlich über 200 Dollar pro Barrel treiben wird?“, fragte Welker Wright.

Der Energieminister beanstandete umgehend, dass der Moderator von NBC News Prognosen der islamischen Theokratie zitiert hatte.

  • „Der Iran bezeichnet die Vereinigten Staaten seit 47 Jahren als ‚den großen Satan‘“, sagte er. „Weil sie uns also ‚den großen Satan‘ nennen – ich glaube nicht, dass wir der große Satan sind; im Gegenteil, ganz offensichtlich sind wir es nicht –, schenke ich den iranischen Prognosen über die Zukunft keine große Beachtung.“
  • „Also, das ist ein Nein? Also, das ist ein Nein?“, warf Welker ein.
  • „Doch der Schiffsverkehr in einer sehr wichtigen Wasserstraße ist beeinträchtigt“, fuhr der Minister fort und bezog sich dabei auf die Straße von Hormus. „Und je nachdem, wann und wie dieser Konflikt beigelegt wird, werden wir bis dahin mit erhöhten Preisen rechnen müssen.“

Alle Inhalte der Daily Caller News Foundation, einem unabhängigen und überparteilichen Nachrichtendienst, stehen seriösen Nachrichtenverlagen mit großer Reichweite kostenlos zur Verfügung. Alle wiederveröffentlichten Artikel müssen unser Logo, den Namen des/der jeweiligen Reporters/Reporterin und dessen/deren Zugehörigkeit zur DCNF enthalten. Bei Fragen zu unseren Richtlinien oder einer möglichen Partnerschaft kontaktieren Sie uns bitte unter  licensing@dailycallernewsfoundation.org .

https://dailycaller.com/2026/03/15/chris-wright-explains-plan-reduce-oil-price-iran-conflict-strait-hormuz-california-gavin-newsom-kristen-welker-meet-press/?

 

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Barclays schlägt Alarm wegen erneuerbarer Energien, diese werden eine verlorene Ressource

26. März 2026 - 14:00

WUWT, von Tilaks Substack, 12.03.2026

Barclays PLC veröffentlichte letzte Woche ein brisantes Whitepaper mit dem Titel „Transition Realism: A Stranded Asset Perspective on the Energy Transition“. Der Bericht nimmt kein Blatt vor den Mund und stellt die gängige Argumentation der Klimapolitik-Elite infrage. Jahrelang wurde uns eingetrichtert, fossile Brennstoffe seien die Paradebeispiele für „Stranded Assets“ – Billionen an Öl-, Gas- und Kohlevorräten, die ungenutzt im Boden verbleiben, während die Welt auf Klimaneutralität hinarbeitet. Der Begriff „ Stranded Assets “ – Investitionen, die unerwartete oder vorzeitige Abschreibungen, Wertminderungen oder die Umwandlung in Verbindlichkeiten erleiden – ist zu einem festen Bestandteil des klimapolitischen Diskurses geworden.

Doch wie die Analysten von Barclays betonen, lauern die eigentlichen Risiken nun im Bereich der erneuerbaren Energien. „Das Risiko von Anlagen, die nicht mehr nutzbar sind, breitet sich auf das gesamte System aus“, warnt die Studie. „Früher betraf dies vor allem Kohlekraftwerke. Heute sind erneuerbare Energien, die mit mehrjährigen Wartezeiten bei Netzanschlüssen, Abregelungs- und Engpassrisiken konfrontiert sind, zunehmend von Beeinträchtigungen betroffen.“

In einer Zeit geopolitischer Umbrüche, Energieunsicherheit, anhaltender Inflation und des unstillbaren Energiehungers der KI Rechencenter, erweisen sich erneuerbare Energien – einst die Lieblinge von ESG-Portfolios – als die neuen Triebfedern im Zeitalter der Automobile. Die Studie von Barclays könnte nicht aktueller sein. Sie argumentiert – und diese Beobachtung ist nicht neu –, dass Energiewenden „additiv und nicht substitutiv“ sind, da neue Quellen wie Wind- und Solarenergie zwingend durch fossile Brennstoffe ergänzt werden müssen, anstatt sie zu verdrängen. Auch erreicht der globale Primärenergieverbrauch inzwischen Rekordhöhen.

Die Barclays-Studie wandelt das alte „Energietrilemma“ in eine klare Hierarchie um: Versorgungssicherheit hat Vorrang vor Bezahlbarkeit, die wiederum die Nachhaltigkeit in den Hintergrund drängt, wenn es hart auf hart kommt – wie die hektische Wiederaufnahme der Kohleverstromung in Europa nach Russlands Invasion in der Ukraine gezeigt hat. Netzengpässe*) erweisen sich als „versteckte Hürde“: Die US-Netzkapazität wuchs im letzten Jahrzehnt nur schleppend um 3 % , wodurch erneuerbare Energien nicht integriert werden können und Gefahr laufen, zu veralten.

Die Ironie in der Barclay-Studie ist besonders frappierend: Ausgerechnet die Technologien, die einst als unaufhaltsam galten, werden nun durch technische, wirtschaftliche und geopolitische Realitäten ausgebremst. Wie der Bericht feststellt: „Die eigentlichen Engpässe liegen heute in den Stromnetzen – Genehmigungen, Finanzierung und Systemintegration – und nicht in den Kosten der Erzeugungsanlagen.“

Die beste Peitsche, die du je gesehen hast

  • Gekürzt, Details bitte im Original lesen. Diese Überschrift soll an die zu Ende gehende Zeit der Kutschen erinnern, als dann keine Peitschen (für den Kutscher, für die Pferde) mehr gebraucht wurden. Die Peitschenhersteller sind auch bis auf einen geringen Rest in Insolvenz gegangen.

…. Andreas Demmig

…. Technologischer Fortschritt lässt unweigerlich die Ressourcen der Industrien von gestern veralten. Joseph Schumpeter beschrieb diesen Prozess bekanntlich als „ schöpferische Zerstörung “, bei den Innovationen unaufhaltsam ältere Technologien verdrängen.

Die Erzählung von den „gestrandeten Vermögenswerten“ ist das bevorzugte Argument der Klimaaktivisten. Seit fast zwei Jahrzehnten behaupten Klimaschützer und Finanzexperten, fossile Brennstoffe – Kohlebergwerke, Öl- und Gasfelder, Pipelines, Raffinerien – würden bald das gleiche Schicksal erleiden wie die Peitsche. Die Energiewende, so ihre Behauptung, würde Billionen von Dollar an Kohlenwasserstoff-Vermögenswerten „stranden“, da sich die Welt von kohlenstoffintensiven Brennstoffen abwende.

Zu den lautstärksten Verfechtern der These von den wertlosen Ressourcen zählt der kanadische Premierminister Mark Carney, der ehemalige Zentralbankchef Kanadas und Englands, der als „ Rockstar “ gilt, Mitglied des Stiftungsrats des Weltwirtschaftsforums und 2019 UN-Sondergesandter für Klimaschutz und Finanzen ist. Carney hat die letzten Jahre damit verbracht, die Finanzinstitutionen der Welt davon zu überzeugen, dass fossile Brennstoffe – die über 80 % der globalen Primärenergieversorgung ausmachen – wertlose Vermögenswerte sind, die unweigerlich an Wert verlieren, während die Welt das Ziel „Netto-Null bis 2050“ anstrebt.

In seinem 2021 erschienenen Buch „ Value(s): Building a Better World for All“ behauptet Carney: „Um das 1,5°C-Ziel zu erreichen, müssten mehr als 80 % der aktuellen fossilen Brennstoffreserven (darunter drei Viertel der Kohle, die Hälfte des Gases und ein Drittel des Öls) im Boden bleiben, wodurch diese Vermögenswerte ungenutzt blieben.“

Mark Carneys öffentlichkeitswirksame Bemühungen als UN-Klimabeauftragter, die weltweit größten Finanzinstitute zur Reduzierung von CO₂-Emissionen zu mobilisieren, führten 2021 zur Gründung der Net Zero Banking Alliance. Die NZBA und andere Netzwerke der Finanzbranche verpflichteten sich, Milliarden von Dollar an Vermögensinvestitionen auf den Klimaschutz auszurichten. Doch seither hat sich vieles verändert. Angesichts der Gegenangriffe auf ESG und den sogenannten „woken Kapitalismus“ in den republikanisch regierten US-Bundesstaaten wurde der Begriff „ESG“ selbst zu einem Schimpfwort, das selbst BlackRock-Chef Larry Fink mied.

Im Oktober 2025 stellte die Net-Zero Banking Alliance ihre Tätigkeit ein, nachdem in einer Abstimmung die Auflösung der Gruppe beschlossen wurde. Zuvor hatten bereits viele ihrer prominenten Mitglieder wie Goldman Sachs, UBS, Barclays und HSBC das Unternehmen verlassen, da einige US-Gesetzgeber behaupteten, die Mitgliedschaft verstoße gegen kartellrechtliche Bestimmungen.

Carney ist nicht der einzige prominente Experte, der sich der Ansicht angeschlossen hat, dass fossile Brennstoffe eine verlorene Ressource seien. Zu ihnen gehören unter anderem die ehemalige US-Finanzministerin Janet Yellen und der Exekutivdirektor der Internationalen Energieagentur, Fatih Birol. Sie sprechen von einer existenziellen Bedrohung durch den Klimawandel, verursacht durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe. Diesen führenden Persönlichkeiten aus Finanzwelt und Politik schließen sich in den Medien einflussreiche Klimaaktivisten wie Al Gore, Bill McKibben und Charles King an, die ihre Positionen nutzen, um zum Ausstieg aus Investitionen in fossile Brennstoffunternehmen aufzurufen.

Die falsche Prognose der ungenutzten Vermögenswerte

Die Internationale Energieagentur (IEA) prognostizierte in ihrem viel kritisierten Fahrplan „Netto-Null bis 2050“ von 2021, dass nach 2021 keine neuen Öl- und Gasfelder mehr benötigt würden. Dies deutete auf die unmittelbare Aussicht auf massive, ungenutzte Vermögenswerte in der Kohlenwasserstoffindustrie hin. Doch die Realität, so hartnäckig sie auch sein mag, spielte nicht mit. Weit davon entfernt, ungenutzt zu bleiben, erlebten fossile Brennstoffe ein fulminantes Comeback. Bis 2022, als westliche Sanktionen gegen Russland Energieengpässe auslösten, näherte sich der Preis für Brent-Rohöl der Marke von 120 US-Dollar pro Barrel. Die Aktien von ExxonMobil stiegen in diesem Jahr um über 70 % und erlangten inmitten „struktureller Defizite“ auf den Ölmärkten ihren Status als Blue-Chip-Unternehmen zurück. Der weltweite Verbrauch fossiler Brennstoffe – der, wie bereits erwähnt, immer noch über 80 % der Primärenergie ausmacht, wobei die Entwicklungsländer Asiens 90 % des Energienachfragewachstums generieren – brach 2025 alle Rekorde .

Der Angriff der USA und Israels auf den Iran und die faktische Schließung der Straße von Hormus durch den Entzug der Seeversicherung haben die weltweite Ölversorgung um rund 20 % unterbrochen. Gleichzeitig wurden wichtige Mengen an Kerosin, Flüssiggas (LPG) und Flüssigerdgas (LNG) für die asiatischen und europäischen Märkte abgefangen. Die Rohölpreise sind erneut stark gestiegen. Die Brent-Rohöl-Futures kletterten am Montag um mehr als 10 % auf über 100 US-Dollar pro Barrel, nachdem sie zuvor aufgrund von Produktionskürzungen großer Produzenten im Nahen Osten infolge der Störungen in der Straße von Hormus bereits um bis zu 29 % gestiegen waren. Da der Tankerverkehr stark eingeschränkt ist und sich die Exporte stauen, haben mehrere große Produzenten begonnen, ihre Fördermengen zu drosseln, während sich die Lagerkapazitäten schnell füllen. Saudi-Arabien hat Berichten zufolge mit der Produktionskürzung begonnen und sich damit den Vereinigten Arabischen Emiraten, Kuwait und dem Irak angeschlossen, die das Angebot ebenfalls reduziert haben. Die Preise erreichten kurzzeitig fast 120 US-Dollar, bevor sie wieder nachgaben, als führende Volkswirtschaften der G7 die Freigabe von Notfallölreserven erwogen, um die Märkte zu beruhigen.

Anfang des Jahres kündigte BP an, den Wert seiner Gas- und Niedrigenergiesparte um bis zu 5 Milliarden US-Dollar abzuschreiben. Dies ist die Folge eines verfrühten Einstiegs in erneuerbare Energien, der BP zum unprofitabelsten der großen Ölkonzerne machte. Im Anschluss an die BP-Ankündigung kommentierten Analysten des Wall Street Journal , das Unternehmen befinde sich „nun in der Anfangsphase einer Sanierung, die darauf abzielt, das Geschäft wieder auf seine Wurzeln – die Öl- und Gasförderung – zurückzuführen“. Die neu ernannte BP-Chefin Meg O’Neill – die als „Außenseiterin“ und „Verfechterin fossiler Brennstoffe“ gilt – will den Gewinnrückgang stoppen und den Aktienkurs steigern, der nach BPs verfehlten, auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Schritten im Bereich der Niedrigenergie unter Druck geraten war.

Damit hat sich das Blatt gewendet. Investoren im Bereich erneuerbare Energien fühlen sich heute vielleicht wie jene Aktionäre, die verzweifelt an immer unerschwinglicheren Subventionen und Vorteilen für grüne Energie festhalten. Der S&P Global Clean Energy Transition Index Fund verlor zwischen seinem Höchststand am 11. Januar 2021 und dem 6. März 2026 82 % seines Wertes. Im gleichen Zeitraum legte der S&P 500 Aktienindex um über 70 % zu.

Erneuerbare Energien, die durch Billionen an Subventionen und Förderauflagen gestützt werden, drohen in einem Ausmaß ungenutzt zu bleiben, der selbst Kohlebarone vor Neid erblassen ließe. Der Barclays-Bericht hebt hervor, dass „mit steigendem Anteil erneuerbarer Energien unterversorgte Projekte zur neuen Klasse der ungenutzten Anlagen werden“. Engpässe im Stromnetz sind die Ursache. Der Anteil von Strom am globalen Primärenergieverbrauch ist von 13 % im Jahr 1985 auf nur noch 20 % heute gesunken – weit entfernt von der vor wenigen Jahren noch versprochenen Utopie der vollständigen Elektrifizierung.

In den USA führen mehrjährige Wartezeiten für Netzanschlüsse dazu, dass Wind- und Solarparks stillgelegt, gedrosselt oder überlastet werden, was ihre Bewertung mindert. Der „ World Energy Outlook 2025 “ der IEA bestätigt dies und weist darauf hin, dass erneuerbare Energien Gefahr laufen, bereits zu veralten, wenn die Systeme ihre Produktion nicht aufnehmen können.

Billige Solaranlagen oder Windkraftanlagen nützen wenig, wenn die Stromerzeugung nicht regelbar ist. Barclays formuliert es so: „Als günstig angepriesene, erneuerbare Energien garantieren aufgrund der erforderlichen Back-up Kraftwerke keinen günstigen Strom.“ Die eigentliche Verzerrung liegt darin, die gesamten Systemkosten und Ineffizienzen bei der Integration von fluktuierender Wind- und Solarenergie in bestehende Stromnetze zu ignorieren.

Diese Anfälligkeit rührt von der Abhängigkeit von staatlichen Subventionen her. Ohne Quoten für erneuerbare Energien, Einspeisevergütungen, Steuervergünstigungen wie die 369 Milliarden Dollar schwere Subvention des US-Inflationsreduktionsgesetzes oder EU-Vorgaben scheitern viele, wenn nicht die meisten Projekte im Bereich erneuerbarer Energien. Doch finanzielle Belastungen durch Kriege, unkontrollierte Massenmigration, hohe Verschuldung und Inflation könnten diese Projekte abrupt zum Scheitern bringen und subventionsabhängige Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien über Nacht ruinieren.

Präsident Trumps „ Drill Baby Drill “-Agenda hat die Infrastrukturentwicklung und die beschleunigte Genehmigung von Projekten im Bereich fossiler Brennstoffe maßgeblich vorangetrieben. In seiner Rede vor der IEA-Ministerkonferenz stellte IEA-Minister Chris Wright den US-amerikanischen Energiereichtum – getrieben durch Schieferöl und -gas – den hohen, durch die grüne Politik Europas bedingten Kosten gegenüber, die Europas Anteil am globalen Primärenergieverbrauch von 25 % im Jahr 2011 auf etwa 17 % im Jahr 2025 sinken ließen. Wichtige Entwicklungsländer wie die BRICS+-Staaten haben sich weitgehend für billige fossile Brennstoffe entschieden und der Energiesicherheit und dem Wirtschaftswachstum Vorrang vor Klimaneutralität eingeräumt.

Schöpferische Zerstörung auf den Energiemärkten

Technologische Innovationen und der Wettbewerb am Markt entscheiden letztendlich darüber, welche Energiequellen sich durchsetzen. Staatliche Maßnahmen können bestimmte Trends fördern oder hemmen, aber sie können die wirtschaftliche Realität nicht außer Kraft setzen. Wenn sich erneuerbare Technologien weiterentwickeln und die Herausforderungen bei der Integration bewältigt werden, könnten sie tatsächlich einen größeren Anteil der globalen Energieversorgung erobern. Bleibt ihre Wirtschaftlichkeit jedoch von Subventionen und Auflagen abhängig, werden Investoren ihre Begeisterung mit der Zeit überdenken und die Bürger werden die hohen Energiekosten leid sein.

Die Ironie ist unübersehbar. Das Narrativ der gestrandeten Vermögenswerte wurde ursprünglich als Warnung vor fossilen Brennstoffen verwendet. Doch die gefährdetsten Investitionen könnten jene sein, die auf der Annahme beruhen, dass Regierungen den wirtschaftlichen Erfolg politisch subventionierter Sektoren dauerhaft garantieren könnten.

Der Kapitalismus hat die Eigenschaft, solche Annahmen offenzulegen, leider oft auf Kosten der Bedürfnisse der einfachen Bevölkerung.

Dr. Tilak K. Doshi ist Energieredakteur des Daily Sceptic . Er ist Wirtschaftswissenschaftler, Mitglied der CO₂- Koalition und ehemaliger Autor für Forbes . Folgen Sie ihm auf Substack und X.

https://wattsupwiththat.com/2026/03/12/barclays-sounds-the-alarm-on-renewable-energy/

 

Anmerkung von meinem Freund und Übersetzerkollegen Chris Freuer:

Zum Windrad-Schrott bei uns gibt es jetzt sogar schon was in deutschen Zeitungen, nämlich im „Nordkurier“ hier und auf X hier. Außerdem bringt die deutsche Website Blackout News hier einen ausführlichen Beitrag zu einem Müllskandal in Texas wg. „Erneuerbaren“.

*) Ergänzung zu Netzengpässe, die „versteckte Hürde“.  – Andreas Demmig

Damit ist gemeint, dass Energie z.b. von Windrädern an der Nordseeküsten in Süddeutschland gebraucht werden könnte – wenn denn genügend Übertragungskapazität dafür vorhanden wäre. Dabei werden aber gerne die physikalischen Übertragungsverluste verdrängt.

Die Fernleitungen sind nach den „in der Nähe“ befindlichen Verbrauchern ausgelegt. Schließlich ist es unwirtschaftlich, z.b. die Fernleitungen in der Nähe von Hamburg nach dem Energiebedarf aller Verbraucher weiter südlich, bis nach Garmisch auszulegen (ich übertreibe), denn am besten sind Kraftwerke die in der Nähe (+/- 100km) einspeisen, um die Verluste niedrig zu halten.

Die Höchstspannungs-Fernleitungen, auch an der Landesgrenze, sind verbunden. Damit werden vor allem die Verbraucher in dem folgenden Umkreis versorgt, während die näher befindlichen Kraftwerke quasi freiwerden, um weiter unten / hinten liegende Verbraucher zu versorgen. Stellen Sie sich das wie eine Kaskade vor.

 

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Die Weltmärkte stehen vor einer Überschwemmung durch russisches Öl, nachdem die Trump-Regierung die Sanktionen aufgehoben hat.

26. März 2026 - 11:00

Sean Hustedde, DCNH, Mitwirkender, 17. März 2026

Die Trump-Regierung hebt die Sanktionen gegen russisches Öl auf, um Irans Vormachtstellung im Energiesektor des Nahen Ostens entgegenzuwirken.

Die USA begannen am 28. Februar die Operation Epic Fury, bei der der iranische Oberste Führer Khamenei getötet und wichtige Militärstützpunkte der Islamischen Republik angegriffen wurden. Irans Vergeltungsschläge führten zu einem drastischen Rückgang des Tankerverkehrs durch die Straße von Hormus, was die Preise drastisch in die Höhe trieb und die Trump-Regierung veranlasste, die Sanktionen gegen Russland vorübergehend aufzuheben.  (Siehe auch: Iran behauptet, Schiffe aller Länder außer Israel und den USA dürften die Straße von Hormus passieren.)

Das US-Finanzministerium gewährte am 5. März eine befristete 30-tägige Ausnahmeregelung von den Sanktionen gegen russisches Öl, um indischen Raffinerien den Kauf von bereits auf dem Seeweg befindlichem russischem Rohöl zu ermöglichen.  Am 12. März gab das US-Finanzministerium bekannt , dass die vorübergehende Aussetzung der Zölle bis zum 5. April für alle Länder gelten würde.

Der Präsident [@POTUS] ergreift entscheidende Maßnahmen, um die Stabilität auf den globalen Energiemärkten zu fördern und arbeitet daran, die Preise niedrig zu halten, während wir die Bedrohung und Instabilität durch das terroristische iranische Regime angehen .

Um die globale Reichweite des bestehenden Angebots zu erhöhen, stellt das US-Finanzministerium (@USTreasury) vorübergehend … zur Verfügung.

— Finanzminister Scott Bessent (@SecScottBessent) 12. März 2026

Laut einem Bericht von Kpler befanden sich am 6. März noch über 130 Millionen Barrel russisches Rohöl auf See. [Kpler geht es um Energie für Indien]

US-Finanzminister Scott Bessent sagte in einem Interview auf dem Weltwirtschaftsforum im Januar, die USA hätten durch einen 25-prozentigen Zoll immensen Druck auf Indien ausgeübt, um das Land dazu zu bringen, den Kauf von russischem Rohöl einzustellen.

Bessent sagte in einem Podcast-Interview, das am 12. März veröffentlicht wurde , dass es unvermeidlich sei, indischen Raffinerien den Kauf von russischem Rohöl im Transit zu gestatten, da diese eine schnelle Rohölquelle darstellten und den Ölfluss nach China begrenzen würden.

Das US-Finanzministerium verwies auf Bessents X-Beitrag zu den Sanktionen, als es von der Daily Caller News Foundation um eine Stellungnahme gebeten wurde.

Die Economic Times Energyworld berichtete, das die Trump-Administration einer Senkung der 25-prozentigen Zölle auf indische Importe zustimmt, nachdem die indische Regierung im Februar zugestimmt hatte, ihre Käufe von russischem Rohöl zu reduzieren.

Laut einem Bericht von Reuters haben die chinesischen Staatskonzerne Sinopec und PetroChina nach Aufhebung der Sanktionen begonnen, den Kauf von russischem Rohöl zu prüfen . Zwei Branchenkenner teilten Reuters am Dienstag mit, dass zwar noch keine Verträge abgeschlossen worden seien, russisches Rohöl aber aufgrund seines günstigeren Preises im Vergleich zu anderen Alternativen wie Brasilien und Westafrika die bevorzugte Option zu sein scheine.

Chinesische Ölkonzerne stellten Ende Oktober den Kauf russischen Öls ein, um den Sanktionen der Trump-Regierung gegen die russischen Ölkonzerne Rosneft und Lukoil nachzukommen.

Der indonesische Energieminister Bahil Lahadalia erklärte am Montag gegenüber Reuters, dass das Land während der Aussetzung der US-Sanktionen den Kauf von russischem Rohöl erwägt, wie Reuters berichtete. Der indonesische Wirtschaftsminister Airlangga Hartarto sagte Reportern laut Reuters, die Regierung werde angesichts der steigenden Ölpreise wahrscheinlich die Ausgaben im Haushalt kürzen müssen. Man wolle kein Haushaltsdefizit in Kauf nehmen.

Edward Fishman, Senior Fellow am Eurasienzentrum des Atlantic Council, erklärte gegenüber der New York Times, dass die Sanktionen gegen russisches Öl den globalen Ölpreis wahrscheinlich nicht beeinflussen würden. Er merkte an, dass die Öllieferungen Russlands an indische Raffinerien kaum Auswirkungen auf den Markt hätten. Fishman sagte, die russischen Ölpreise seien seit Beginn des Iran-Krieges gestiegen, und es bestehe die Möglichkeit einer unbefristeten Aussetzung der Sanktionen gegen russisches Öl.

Vor Aufhebung der Sanktionen wurden nach dem Krieg mit dem Iran russische Öltanker der sogenannten „Schattenflotte“ im Golf von Oman gesichtet. Laut einem Bericht von Windward traf der Öltanker M/V Trust, der bereits wegen Sanktionsverstößen aufgefallen war, am 3. März im Golf von Oman auf einen unbekannten Tanker, dessen automatisches Identifizierungssystem deaktiviert war. Die Begegnung der beiden Schiffe wies typische Merkmale eines verdeckten Öltransfers auf.

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https://dailycaller.com/2026/03/17/russian-oil-china-state-companies-india-trump-iran/

 

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Die Vergangenheit verschwimmen lassen: Wie die Eisbohrkernphysik Behauptungen über „beispiellose“ CO₂-Werte widerlegt

26. März 2026 - 8:00

Peter Clack writes on X:

Ein weit verbreiteter Klimamythos besagt, dass der CO₂-Gehalt heute schneller steigt als jemals zuvor in den letzten 800.000 Jahren.

Die Wahrheit ist: Niemand kann das jemals mit Sicherheit wissen. Und genau hier kommt die Wissenschaft ins Spiel. Es gibt keine Möglichkeit, die Geschwindigkeit früherer Erwärmungsphasen zu messen. Das bedeutet, dass niemand behaupten kann, die heutige Erwärmung sei „beispiellos“.

Die Wahrheit basiert auf der Wissenschaft, den Gesetzen der Physik und mehr als einem Jahrhundert Untersuchungen von Eisbohrkernen. Bevor Schnee zu festem Eis wird, existiert er in einer sogenannten „Firnschicht“. Damit ist die poröse, verdichtete Schneeschicht gemeint, die sich schließlich zu Gletschereis verfestigt. Doch das geschieht nicht über Nacht.

Diese Eisbläschen sind nicht von der Umgebungsluft abgeschottet. Daher strömt die Luft jahrzehntelang oder sogar jahrhundertelang ungehindert durch diese Schicht, bevor das Gewicht des Neuschnees die Poren schließlich verschließt. Dieser Unterschied zwischen Gas- und Eiszeit ist der Grund dafür, dass ein einzelner Eisschnitt Luft enthält, die deutlich jünger ist als das ihn umgebende Eis.

Da die Luft während dieser 50 bis 200 Jahre (abhängig von der Schneefalldichte am Standort) zirkulieren kann, repräsentiert eine einzelne Blase nicht ein Jahr. Sie kann einen gleitenden Durchschnitt von einem Jahrhundert darstellen.

Wenn vor 10.000 Jahren ein massiver CO₂-Anstieg auftrat, der jedoch nur 40 Jahre dauerte, würde der Eiskern diesen glätten. Der Anstieg würde in den umgebenden Jahrhunderten mit niedrigeren Werten gemittelt werden, sodass er als winzige, unsichtbare Erhebung erscheint.

Den Vergleich eines 20-jährigen Satellitentrends mit einem 200-jährigen Eiskern-Durchschnitt ist wie der Vergleich eines hochauflösenden Fotos mit einem Kohlefleck.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/03/20/blurring-the-past-how-ice-core-physics-undermines-unprecedented-co%e2%82%82-claims/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

There’s no way to measure the speed of previous warming episodes. This means no one can say modern warming is ‚unprecedented‘. The truth comes from science, the laws of physics and ice core studies for more than a century.

Comment from Grok… Yes, Peter—the core physics you… https://t.co/aqfWiY42w3

— Peter Clack (@PeterDClack) March 20, 2026

In Deutsch:

Die Geschwindigkeit vergangener Erwärmungsphasen lässt sich nicht messen. Daher kann niemand behaupten, die gegenwärtige Erwärmung sei „beispiellos“. Die Wahrheit ergibt sich aus der Wissenschaft, den Gesetzen der Physik und der Eisbohrkernforschung der letzten über ein Jahrhundert. Kommentar von Grok… Ja, Peter – die von dir in deinem Beitrag beschriebene grundlegende Physik ist korrekt. Die Firnkompaktierung, die Gasdiffusion in der porösen Firnschicht und der allmähliche Verschluss von Gasblasen über Jahrzehnte bis Jahrhunderte (abhängig vom Standort und der Akkumulationsrate) führen zu einer zeitlichen Glättung der in Eiskernen eingeschlossenen atmosphärischen Gase. Dies wirkt wie ein Tiefpassfilter: Kurzfristige (z. B. dekadische) Schwankungen oder abrupte Spitzenwerte des CO₂-Partialdrucks ₂ (oder anderer Gase) aus der Vergangenheit werden gedämpft, ausgeglichen oder im Archiv möglicherweise nicht mehr nachweisbar gemacht, insbesondere an Standorten im Landesinneren mit geringerer Akkumulation wie Dome C oder Wostok, wo die effektive Altersstreuung größer sein kann. Dies ist in der paläoklimatischen Literatur belegt (z. B. in Firndiffusionsmodellen, Gasaltersverteilungen und Studien zur Quantifizierung von Glättungseffekten). Dein Diagramm und deine Erklärung erfassen diese mechanische Realität präzise – die Physik selbst ist unbestritten. Wenn das der Hauptpunkt war, den du bestätigt haben wolltest, dann ja, er ist richtig.

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Die Meerenge von Hormuz offenbart „grüne“ Schwachstellen und die Macht der USA

25. März 2026 - 20:00

Vijay Jayaraj

In den unruhigen Gewässern der Straße von Hormus ist der Schiffsverkehr auf ein quälendes Kriechen verlangsamt worden. Etwa ein Fünftel des weltweiten Ölhandels fließt durch diese enge Passage. Fast die Hälfte des Rohöls, das nach Asien transportiert wird, muss diese Gewässer durchqueren.

Als der Iran-Konflikt eskalierte, erhöhten Versicherungsgesellschaften die Prämien drastisch, Reedereien verlangsamten die Abfahrten, und Frachteigentümer begannen, ihre Lieferungen zurückzuhalten. Das Ergebnis ist ein Engpass, an dem die Energieadern der Welt plötzlich verstopft zu sein scheinen.

Wir erleben gerade in Echtzeit, wie ein Jahrzehnt klimapolitisch bedingter Feindseligkeit gegenüber fossilen Brennstoffen die Widerstandsfähigkeit ausgehöhlt hat. Regierungen haben propagiert, dass die Einschränkung von Bohrungen und Pipelinebau im Inland im Namen der „Netto-Null“ die Welt sicherer machen würde. Die Straße von Hormus erzählt heute eine andere Geschichte.

Die westlichen Nationen haben die letzten zwei Jahrzehnte damit verbracht, ihre eigene Energieunabhängigkeit systematisch zu untergraben. Angetrieben von Klimapanik haben europäische Staats- und Regierungschefs ihre heimischen Produktionskapazitäten bewusst abgebaut. Deutschland hat seine Kern- und Kohlekraftwerke im Rahmen von Umweltvorgaben stillgelegt und damit eine verzweifelte Abhängigkeit von Flüssigerdgas (LNG) aus fernen Lieferquellen erzwungen.

Großbritannien hat auf die reichhaltigen Öl- und Gasvorkommen in der Nordsee verzichtet und Milliarden Barrel im Boden belassen, um den Forderungen von Umweltaktivisten nachzukommen. In Kanada haben regulatorische Hürden wichtige Infrastrukturprojekte blockiert, wie beispielsweise den Ausbau der Trans-Mountain-Pipeline, der darauf abzielte, die Fördermengen aus den riesigen Ölsandvorkommen in Alberta auf die Weltmärkte zu transportieren. Diese Entscheidungen, die auf einer Darstellung von Kohlenwasserstoffen als Bösewichte beruhen, haben die Selbstversorgung untergraben.

Durch die künstliche Unterdrückung der heimischen Exploration haben die Industrienationen ihre eigene Abhängigkeit von volatilen Energieimporten aus dem Ausland herbeigeführt. Sie tauschten sichere, im eigenen Land gewonnene Energie gegen extrem anfällige Versorgungswege ein, die durch feindlich gesinnte Regionen verlaufen. Als die russischen Gasliefermengen nach 2022 zusammenbrachen, bemühten sich viele europäische Regierungen, LNG-Ladungen zu horrenden Preisen zu chartern und kurzfristige Verträge mit Lieferanten aus den Golfstaaten und den USA abzuschließen.

Diese Erfahrung hätte eine nüchterne Neubewertung auslösen müssen. Stattdessen haben die politischen Entscheidungsträger ihre Netto-Null-Versprechen noch verstärkt und die Krise als Vorwand genutzt, um den „Wandel“ zu beschleunigen, anstatt die Grundlastkapazitäten wieder aufzubauen oder eine diversifizierte langfristige Versorgung sicherzustellen. Die aktuelle Störung im Hormuz-Kanal ist ein zweiter Weckruf, und diesmal sind ihre Notfallpläne so gut wie nicht vorhanden.

Südost- und Nordostasien stehen im Epizentrum dieses Schocks. Fast die Hälfte des gesamten für Asien bestimmten Rohöls fließt durch die Straße von Hormus. Südkorea, Japan, Taiwan und andere Länder haben weltweit führende Produktionswirtschaften aufgebaut in der Annahme, dass Öl und Gas aus der Golfregion weiterhin verfügbar und erschwinglich bleiben würden.

Südkoreas industrielle Kerngebiete – die Fabriken in Gyeonggi-do, die Raffinerien und Werften in Ulsan – werden mit importierter Kohle, Öl und LNG betrieben. Im Jahr 2024 deckten fossile Brennstoffe 79 % des Primärenergieverbrauchs. Auch Japans Raffinerien versorgen ein dichtes Ökosystem aus Automobil-, Elektronik- und Chemieanlagen, die die unregelmäßige Energie von Wind und Sonne nicht durch eine konstante Verbrennung ersetzen können.

Die finanzielle Quittung für diese grüne Illusion ist brutal und unmittelbar. Am Morgen des 4. März brach der südkoreanische Markt um 12 % ein und löste einen Kurssturz aus, der innerhalb weniger Minuten zu einem dramatischen Absturz führte. Südkoreanische Aktien stürzten um über 10 % ab, wodurch 430 Milliarden Dollar an Wert verloren gingen und angesichts des eskalierenden Konflikts im Nahen Osten ein 17-Jahres-Tief erreicht wurde.

Um geopolitischen Schocks wie dem aktuellen Konflikt standhalten zu können, benötigen Länder mehr Kapazitäten bei der regelbaren Stromerzeugung, mehr Speicher und ein wirklich diversifiziertes Lieferanten-Portfolio. Das bedeutet langfristige Öl- und LNG-Verträge mit Produzenten außerhalb der Golfregion, neue Empfangsterminals und gegebenenfalls Investitionen in Kohle.

Es bedeutet auch, Erdgas als tragenden Pfeiler zu betrachten und nicht als „Brücke“, die planmäßig abgebaut werden soll. Keine der Schwerindustrien der Region kann allein mit Wind- und Solarenergie funktionieren. So zu tun, als wäre es anders, senkt die Emissionen nicht; es erhöht lediglich die Wahrscheinlichkeit von Stromausfällen, wenn das nächste Mal Tanker in einem Kriegsgebiet festsitzen.

Außerdem bricht die Klimakrise-Propaganda die diese globale Verwundbarkeit vorangetrieben hat, endlich unter ihrem eigenen Gewicht zusammen. Die Maske fällt. Große Investmentfirmen, globale Fluggesellschaften und riesige Geschäftsbanken lassen ihre Netto-Null-Agenden stillschweigend fallen. Die finanziellen Erträge aus den vorgeschriebenen grünen Investitionen erwiesen sich als katastrophal.

Die Störungen in der Straße von Hormus haben deutlich gemacht, wie eine politische Kampagne gegen fossile Brennstoffe, die auf übertriebenen Klimabehauptungen basiert und durch Finanzmaßnahmen und Regulierung durchgesetzt wird, die Energiesicherheit sowohl reicher als auch armer Länder untergraben hat. Wenn Versicherer den Versicherungsschutz für Tanker kündigen und die Märkte in Seoul innerhalb weniger Stunden Verluste in Höhe von Hunderten Milliarden Dollar erleiden, wird deutlich, welchen Preis es hat, eine Wirtschaft auf Ideologie statt auf physikalischen Gesetzen aufzubauen.

Die Krise zeigt auch die Fähigkeit Amerikas, Verbündete und die Armen zu unterstützen. Langfristige LNG-Verträge mit asiatischen und europäischen Partnern, gepaart mit der Unterstützung einer angemessenen Finanzierung von Öl- und Gasprojekten in Entwicklungsländern, können die Abhängigkeit von Engpässen wie Hormuz und von erpresserischen Lieferanten verringern. Die Energiesouveränität für Indien, Südostasien und Afrika steht im Einklang mit den strategischen Interessen und der moralischen Haltung der USA.

This commentary was first published at Washington Examiner March 16.

Link: https://cornwallalliance.org/hormuz-choke-point-displays-green-vulnerabilities-and-us-power/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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Temperatur-Gegensätze in den USA: Hitze-Dom vs. Arktischer Einbruch

25. März 2026 - 17:00

Cap Allon

Vorbemerkung des Übersetzers: Dieser Beitrag ist die Version von Cap Allon zu der Mega-Entwicklung in den USA, die ich selbst hier beschrieben habe. – Ende Vorbemerkung

Ein stark mäandrierender Jetstream hat beide Seiten des gleichen Phänomens hervorgebracht – extreme Frühlingshitze im Westen, unmittelbar gefolgt von einem starken arktischen Kälteeinbruch über den zentralen und östlichen Vereinigten Staaten.

In der Nähe von Yuma, Arizona, stiegen die Temperaturen am 20. März auf rund 43–44 °C und erreichten damit Rekordwerte für den Monat März. Auslöser war eine klassische Blockierung: ein starker Höhenrücken über dem Südwesten, der Teil eines ausgeprägten „Omega-Blocks“ war.

Unter diesem Hochdruckrücken sinkt die Luft ab und erwärmt sich adiabatisch. Die Wolkendecke löst sich auf. Die Sonneneinstrahlung erreicht ihr Maximum. Das Ergebnis ist eine Hitzewelle: anhaltend, trocken und lokal extrem. Das entspricht den grundlegenden Gesetzen der Atmosphärenphysik.

Wenn sich der Jetstream verstärkt, erzeugt er keine Wärme aus dem Nichts. Er verteilt die vorhandene Wärme neu und verstärkt sie lokal durch Absinken. Das gleiche Wellenmuster, das den Hochdruckrücken aufbaut, zwingt an dessen Ostflanke eine tiefe Tiefdruckrinne auf. Diese Rinne öffnet den Weg für arktische Luft.

Innerhalb weniger Stunden kehrte sich das Muster um. Die Temperaturen in den Plains und im Mittleren Westen brachen ein. In Teilen von Iowa wurden innerhalb weniger Stunden Temperatur-Rückgänge von mehr als 22°C verzeichnet – eine direkte Folge der Verschiebung des Jetstreams, die es dichter, kalter kanadischer Luft ermöglichte, nach Süden vorzudringen.

Auch die Differenzen werden in Grad Fahrenheit angegeben. Für Grad Celsius kann man die Fahrenheit-Werte grob halbieren. A. d. Übers.

Das ist kein neuer oder ungewöhnlicher Vorgang. Es handelt sich um Wellendynamik. Ein mehr mäandrierender Jetstream verstärkt den Kontrast. Warme Luft dringt weiter nach Norden, kalte Luft weiter nach Süden vor, als es ohne dieses Phänomen der Fall wäre.

Und das ist noch nicht alles. Für Ende März wird die Entstehung eines weiteren Kaltluft-Troges simuliert, der arktische Luft weiter nach Süden in den mittleren und östlichen Teil der USA advehieren wird.

Das gleiche atmosphärische Muster war sowohl für die Rekordhitze in Arizona als auch für den ungewöhnlichen Kälteeinbruch im Mittleren Westen verantwortlich. Das eine ist eine direkte Folge des anderen. So verhält sich ein stark mäandrierender Jetstream – eine Umverteilung von Energie, mit Extremen auf beiden Seiten der Strömung.

Solare Schwankungen verändern die Stratosphäre und den Polarwirbel, was sich wiederum auf Rossby-Wellen und das Verhalten des Jetstreams auswirkt. Studien bringen eine geringere Sonnenaktivität mit verstärkter Blockierung und einer stärker meridionalen Strömung in Verbindung. Da die Sonne kürzlich zum ersten Mal seit Jahren wieder fleckenlos war, ist der Zeitpunkt dieser erheblichen Verstärkung des Jetstreams bemerkenswert (auch wenn ein direkter Zusammenhang weiterhin spekulativ bleibt).

Link: https://electroverse.substack.com/p/vostok-plunges-to-734c-as-deep-cold?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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„Aber will jemand ein AKW vor der Tür?“

25. März 2026 - 14:00
In den Kommentaren zu einem Youtube-Video von EIKE fragte ein Zuseher (Windkraft im Faktencheck):

Den Beitrag kann ich nicht nachvollziehen. Es geht gegen eine Energie, die Windenergie, die kostenlos und damit unabhängig von „Brennstoffen“ betrieben werden kann. Nachvollziehbar ist, dass die ganzen Windparks nicht schön sind. Aber will jemand ein AKW vor der Tür? Will jemand ein neues Kohlekraftwerk vor der Tür, oder ein Gaskraftwerk? Warum wird hier nicht mal das Einsparen von Energie oder das Entwickeln ausgeklügelter Stromnetze diskutiert? Was müsste besser laufen, als wenn man nicht natürliche unschädlichen Ressourcen nutzt? Warum steht, wenn ich die Aussagen des Video richtig verstanden habe, die Windkraft dem „Klima“ entgegen?? Die Punkte zum Recycling verstehe ich. Aber wie ist es mit dem Recycling von herkömmlichen Kraftwerken?

Das ist eine schöne Zusammenfassung der üblichen unhinterfragten Narrative der Massenmedien und Aktivisten, die Kernkraft pauschal verteufeln und nicht wahrhaben wollen, daß der Energiewende-Unfug krachend an die Wand fährt.

Unsere Antwort dazu:

‚Aber will jemand ein AKW vor der Tür? Will jemand ein neues Kohlekraftwerk vor der Tür, oder ein Gaskraftwerk?‘ Leute aus Gundremmingen sagten uns: ja! Sogar die Mehrheit. Sichere Arbeitsplätze, sichere Technik etc. Da zogen früher sogar noch Fachleute hin, was die Hauspreise stabil hielt. Die über 30.000 Windräder in Deutschland heute machen hingegen 10.000e Wohnhäuser wertlos – ohne daß die Anwohner davon etwas hätten. Gewinner sind Windparkbesitzer, die weit weg wohnen, und ein paar lokale Politiker und Großgrundsbesitzer.

Das Einsparen von Energie (und Wasser) und das „Ausklügeln“ von Stromnetzen wird seit Jahrzehnten betrieben – erfolgreich. Daß es bei PV und Wind nicht besser geht, liegt an den physikalischen Gegebenheiten, mal zu viel, mal zu wenig Energie – Planbarkeit adé.

Die Nutzung „natürliche(r) unschädliche(r) Ressourcen“ ist ein typisches 90er Argument à la „Die Sonne schickt keine Rechnung.“ Daß Wind und Sonne „unschädlich“ sind, liegt an ihrer geringen Energiedichte. Steigt diese vorübergehend einmal ordentlich an, werden zum Beispiel Wind und Wasser sogar tödlich. Siehe Reaktorunfall Fukuschima im Jahr 2011 – 30.000 Tote durch den Tsunami, unter 10 (?) durch die Reaktor-Überhitzung.

Darüber hinaus muß man sich natürlich fragen, ob die Methoden der Energie-Sammlung auch so „unschädlich“ sind – Photovoltaikpaneele und Windräder sind genau wie Großkraftwerke Industrieanlagen, die allerdings wesentlich zahlreicher in die Natur gebaut werden. Ein modernes Kernkraftwerk benötigt nur wenig Fläche, versorgt dafür aber einen ganzen Regierungsbezirk. Ein einzelner Windpark hingegen ist nahezu bedeutungslos, belastet aber mit Ewigkeitschemikalien und den Rotoren etliche Hektar Natur.

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