Meinungsfreiheit ist nicht nur das Recht, zu Allem seinen Senf dazu zu geben wie an einer Würstelbude. Es ist das Recht, Behauptungen der Mächtigen in Frage zu stellen, Erklärungen und Fakten einzuklagen und Alternativen einzufordern. Das mag unbequem sein, lästig, nerven, bremsen. Aber es ist der Motor des Fortschritts. Ohne Nörgler, Zweifler und Besserwisser kein Fortschritt. Zweifel ist eine gesellschaftliche Produktivkraft. Seine Diffamierung durch angeblich alternativlose Politik ist Rückschritt in vormoderne Zeiten. Deutschland braucht wieder einen Grundkurs in Debatte und Wiederbelebung der Streitkultur.» (- Roland Tichy, Journalist und Publizist)
EIKE - Europäisches Institut für Klima und Energie e.V.
Teil 1: Über den gesellschaftlichen Wert unserer steueralimentierten Wissenschaft
Wenn wir uns das Titelbild ansehen, dann wird sofort deutlich, was eine installierte solare Leistung von 103.260 Megawatt in der Stromversorgung einer wohlstandsverwahrlosten vormaligen Industrienation anzurichten vermag. Und da zu viel immer noch nicht genug ist, plant die Bundesregierung nach Angaben des NDR, den Anteil der erneuerbaren Energien am Bruttostromverbrauch bis 2030 auf mindestens 80 % zu steigern:
- Bis 2030 soll die Leistung von Windkraftanlagen auf 145 Gigawatt steigen.
- Bis 2045 soll die Windkraft dann 230 Gigawatt erreichen.
- Bei der Solarenergie sollen es 2030 sogar schon 215 Gigawatt sein.
- Bis 2045 soll die Leistung der Solaranlagen insgesamt 400 Gigawatt betragen.
Bis 2030 steht also eine Verdoppelung des Solarpeaks an und bis 2045 eine Vervierfachung. Schon heute hat die Stromversorgung in unserem Land die Qualität einer kaputten Uhr, denn die zeigt 2x am Tag die richtige Zeit an – und genauso kreuzt die Lastlinie des Stromverbrauchs 2x am Tag die solare Erzeugungsspitze.
SARC: So würde das wohl aussehen, wenn religiöse Klimamissionare einen neuen MINT-fernen Aberglauben erfunden hätten und damit seit Jahrzehnten Vorschulkinder indoktrinieren würden.
Zitat von Stars Insider auf MS:
„Die Dominanz des Menschen auf der Erde geht auf die außergewöhnliche Fähigkeit zurück, in großen Gruppen flexibel miteinander zusammenzuarbeiten. Anders als bei anderen Arten beruht unsere Zusammenarbeit auf dem gemeinsamen Glauben an abstrakte Konstrukte wie Nationen, Geld und Menschenrechte. Diese Konzepte existieren objektiv gar nicht, sondern entstehen erst durch kollektive Geschichten, die wir erschaffen und verbreiten. Die Fähigkeit, sich rund um erfundene Realitäten zu vereinen, ist zweifellos die außergewöhnlichste Eigenschaft unserer Art und der Grundstein der menschlichen Zivilisation.“
Hat sich vielleicht der feste Glaube an eine Klimakatastrophe schon zu einer MINT-fernen Ersatzreligion entwickelt und stürzen wir, zuerst intellektuell und später dann auch wirtschaftlich mit unserem Lebensstandard, ins fossilfreie Mittelalter zurück – ja, wird nicht gerade durch vorsätzliche ideologische Verblendung die Deindustrialisierung unseres Landes betrieben?
Heute gilt nicht mehr das Leistungsprinzip, sondern der feste Glaube an die Teilhabe von allen an allem, was man sich nur wünschen kann, auch wenn man dazu keinerlei fachliche Fähigkeiten und charakterliche Eignung mitbringt. Naja, das ist nicht ganz richtig, für Minijobber, Malocher, niedere Chargen in Verwaltung, Behörden und Unternehmen, Selbständige, Bauern und Handwerker sowie den Mittelstand gilt ein solches Wünschdirwas natürlich nicht, denn die sind auf jene Tätigkeiten zurückgeworfen, die sie wirklich beherrschen. Irgendwo muss ja schließlich die primäre und sekundäre Wertschöpfung für die tertiäre Wünschdirwas-Inversion unseres vormaligen Leistungsprinzips herkommen. Glücklicherweise gibt es wenigstens noch unsere Wissenschaft, die sich in der historischen Entwicklung der abendländischen Aufklärung große gesellschaftliche Verdienste erworben hat. Heute, in einer Zeit von existenziellen Bedrohungen und Fake News, steht diese Wissenschaft in ganz besonderer Verantwortung für unsere Gesellschaft, der sie als Gegenleistung für ihre Alimentierung mit unserem Steuergeld ehrliche wissenschaftliche Erkenntnisse in zentralen Fragen unserer Zeit vermittelt:
Abbildung: Screenshot von der Internetseite der Helmholtz Gemeinschaft – Genehmigung für Informationszwecke im Impressum
Auf der HELMHOLTZKLIMA Dialog-Plattform kann sich der besorgte Bürger jederzeit Gewissheit über den Stand unserer Wissenschaft verschaffen und sich über böswillig verbreitete Lügenmärchen aufklären lassen. Dort heißt es beispielsweise zur Fragestellung „Kann man sich auf die Klimaforschung verlassen?“:
„Behauptung: ‚Der IPCC betreibt Panikmache‘
Behauptung: ‚Der sogenannte Weltklimarat wurde mit dem Ziel gegründet, Beweise für die Theorie von der menschengemachten Erderwärmung zu finden. Damit waren alternative Forschungsansätze von vornherein ausgeschlossen. So ist es auch kein Wunder, dass der IPCC den Klimawandel ständig übertreibt.‘
Fakt ist: Ziel des IPCC ist eine neutrale Zusammenfassung des Forschungsstands, und mehrfach wurde dabei der Klimawandel unterschätzt“
Quelle: https://www.helmholtz-klima.de/klimafakten/behauptung-der-ipcc-betreibt-panikmache
Also schaunmermal bei Wikipedia zum IPCC nach, Zitat: „Der Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), im Deutschen als Zwischenstaatlicher Ausschuss für Klimaänderungen, meist als Weltklimarat bezeichnet, wurde im November 1988 vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) und der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) als zwischenstaatliche Institution ins Leben gerufen, um für politische Entscheidungsträger den Stand der wissenschaftlichen Forschung zum Klimawandel zusammenzufassen mit dem Ziel, Grundlagen für wissenschaftsbasierte Entscheidungen zu bieten.“
November 1988 ist etwas ungenau, schließlich hat dieser Monat 30 Tage. Auch im Internet lässt sich keine genauere Datumsangabe finden, aber niemand, auch nicht das IPCC, hat einen ganzen Monat lang Geburtstag. Also schaunmerdochmal direkt beim IPCC vorbei, den der muss es ja wissen, Zitat in GOOGLE-Übersetzung:
„Die Einrichtung des IPCC wurde 1988 von der UN-Generalversammlung befürwortet. Seine ursprüngliche Aufgabe bestand – wie in der Resolution 43/53 der UN-Generalversammlung vom 6. Dezember 1988 dargelegt – darin, eine umfassende Bestandsaufnahme sowie Empfehlungen zu erarbeiten, die den Wissensstand der Klimawissenschaft, die sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen des Klimawandels sowie potenzielle Reaktionsstrategien und Elemente für ein mögliches künftiges internationales Klimaübereinkommen betreffen.“
Dort steht also gar nichts vom November 1988, vielmehr wird der 6. Dezember 1988 als der Tag angegeben, an dem das IPCC 1988 von der UN-Generalversammlung befürwortet und beauftragt wurde. Undjetztschaunmermal, was die Gründer damals ganz konkret vom IPCC verlangt haben. Auszug aus der in der 70. Plenarsitzung der 43. Tagung der Generalversammlung der Vereinten Nationen am 6. Dezember 1988 verabschiedeten Resolution 43/53 in deutscher Übersetzung mit Hervorhebungen:
„Generalversammlung – Dreiundvierzigste Tagung
43/53. Schutz des globalen Klimas für die gegenwärtigen und künftigen Generationen der Menschheit
Die Generalversammlung,
Die Initiative der Regierung Maltas, der Versammlung den Punkt „Erhaltung des Klimas als Teil des gemeinsamen Erbes der Menschheit“ zur Beratung vorzuschlagen, mit Wertschätzung begrüßend,
Besorgt darüber, dass bestimmte menschliche Aktivitäten globale Klimamuster verändern könnten, was gegenwärtigen und zukünftigen Generationen potenziell schwerwiegende wirtschaftliche und soziale Folgen droht,
Mit Besorgnis zur Kenntnis nehmend, dass die zunehmenden Beweise darauf hindeuten, dass ein kontinuierliches Wachstum der atmosphärischen Konzentrationen von Treibhausgasen zu einer globalen Erwärmung mit einem eventuellen Anstieg des Meeresspiegels führen könnte, deren Auswirkungen für die Menschheit katastrophal sein könnten, wenn nicht rechtzeitig Schritte auf allen Ebenen unternommen werden,
[…..]
6. Fordert Regierungen, zwischenstaatliche und nichtstaatliche Organisationen sowie wissenschaftliche Einrichtungen nachdrücklich auf, den Klimawandel als vorrangiges Thema zu behandeln, spezifische, kooperative und handlungsorientierte Programme sowie Forschungsarbeiten durchzuführen und zu fördern, um das Verständnis für sämtliche Quellen und Ursachen des Klimawandels – einschließlich seiner regionalen Aspekte und spezifischen zeitlichen Rahmenbedingungen sowie der Ursache-Wirkung-Zusammenhänge zwischen menschlichen Aktivitäten und dem Klima – zu vertiefen, und sich, soweit angemessen, mit personellen und finanziellen Mitteln an den Bemühungen zum Schutz des Weltklimas zu beteiligen;
[…..]
70. Plenarsitzung, 6. Dezember 1988“
Quelle: Download A_RES_43_53-EN.pdf von https://digitallibrary.un.org/record/54234?v=pdf
Also, so ganz ausdrücklich wurde das IPCC hier ja tatsächlich nicht exklusiv mit dem Klimawahn beauftragt, sondern vielmehr alle – also alle Regierungen, alle zwischenstaatlichen und nichtstaatlichen Organisationen sowie alle wissenschaftlichen Einrichtungen wurden dort nachdrücklich aufgefordert, den Klimawandel als vorrangiges Thema zu behandeln und sich mit personellen und finanziellen Mitteln an den Bemühungen zum Schutz des Weltklimas zu beteiligen – also auch das IPCC. Aber dazu benötigt es natürlich personelle und finanzielle Mittel.
Und woher kommen nun die finanziellen Mittel des IPCC?
Übersicht mit KI: „Der IPCC (Weltklimarat) wird hauptsächlich durch freiwillige finanzielle Beiträge seiner Mitgliedsstaaten sowie durch personelle und administrative Unterstützung der Vereinten Nationen finanziert. Die wichtigsten Finanzierungsquellen im Detail:
- Treuhandfonds: Der IPCC-Treuhandfonds finanziert das Sekretariat, die meisten Sitzungen, die Reisekosten für Experten aus Entwicklungsländern sowie die Publikation und Übersetzung der Berichte. Er wird durch freiwillige Spenden der 195 Mitgliedsstaaten gespeist.
- Trägerorganisationen: Die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) und das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) tragen durch die Bereitstellung von Personalmitteln und Räumlichkeiten direkt zur Finanzierung des Sekretariats bei.
- Nationale Förderung (Gastgeberländer): Die Geschäftsstellen der Arbeitsgruppen und bestimmte Autorentreffen werden maßgeblich von den Ländern finanziert, in denen die jeweiligen Ko-Vorsitzenden ansässig sind (meist Industriestaaten).“
Die Finanzierung des IPCC kommt also direkt oder indirekt von den Regierungen derjenigen Mitgliedsländer, von denen die UN-Resolution 43/53 beschlossen worden war. Fassen wir die Faktenlage zur Unabhängigkeit unserer Wissenschaft also mal zusammen:
Nach Aussage der Helmholtz-Gemeinschaft ist das Ziel des IPCC eine neutrale Zusammenfassung des Forschungsstands.
Das IPCC selbst fühlt sich allerdings eher an die Resolution 43/53 der UN Vollversammlung vom 6. Dezember 1988 gebunden, nach der beispielsweise der Klimawandel als vorrangiges Thema zu behandeln sei.
Nun wird es spannend, denn hier ist guter Rat ist teuer: Der interessierte Leser wird sich jetzt möglicherweise fragen, ob unsere steueralimentierte Wissenschaft dem wertschöpfenden mündigen Bürger des Bonner GGs weiterhin als „unsere Wissenschaft“ aufrichtig zu Diensten steht, oder ob sie sich als „DerenWissenschaft“ zum informellen Teil von DerenDemokratie entwickelt haben könnte – und es bleibt offen, zu welchem Ergebnis er dabei am Ende wohl kommen mag…
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Im Jahr 1540 gab eine Megadürre in Europa – na klar, menschengemacht, mit Pferdekutschen, oder?
Blick auf den Hungerstein an der Elbe in Děčín. Der Stein markiert die Niedrigwasserstände der Elbe mit verschiedenen Daten. – Sehen Sie auch die Erläuterung am Ende des Beitrags
Von Jo Nova
Wer kann angesichts der Erkenntnisse der UN-Un-Wissenschaft leugnen, dass die Megadürre von 1540 menschengemacht war? Extremwetterereignisse wurden zur Normalität. Die 1530er Jahre gelten als eines der trockensten Jahrzehnte der letzten 500 Jahre. Buschbrände wüteten, Vieh verhungerte, Flüsse trockneten aus und Menschen starben an Ruhr. Die Hungersteine tauchten (erneut) auf dem Grund der Elbe auf. Der Rhein trocknete stellenweise aus, sodass Menschen ihn zu Fuß überqueren konnten.
Im Jahr 1535 verursachte eine Dürre eine so schlimme Hungersnot, dass in Siebenbürgen Leichen „die Straßen säumten“ und Männer und Frauen, wahnsinnig vor Hunger, durch die Straßen irrten und Katzen, Hunde und angeblich sogar andere Menschen aßen.
Religiöse Führer sprachen von der „Endzeit“, andere suchten nach Sündenböcken. [Die Hexen waren schuld ]. Die weltlichen Machthaber hielten Ausschau nach geheimen Symbolen organisierter Brandstifter, denen sie die Brände anlasten konnten. Wasser war so knapp, dass in manchen Städten das Wäschewaschen verboten wurde. Anscheinend stank alles. Und all das geschah mitten in der Kleinen Eiszeit, ohne dass für die nächsten 300 Jahre Kohlekraftwerke in Sicht waren.
Das Ereignis von 1540 ist Klimaforschern bekannt, obwohl sie es selten erwähnen, möglicherweise weil es so verheerend war und sie nicht das CO₂ dafür verantwortlich machen können. Mindestens ein Experte des Smithsonian vermutet, dass die schlimmste Dürre seit 500 Jahren in Vergessenheit geraten sein könnte, weil das Wetter in den folgenden fünfzig Jahren durch die sinkenden Temperaturen noch schlimmer wurde.
Positiv war jedoch, dass sie 1540 einen neuen Spätlese- Stil für Süßwein erfanden, da die Trauben am Rebstock vertrockneten und sie auf mehr Regen warteten, bevor sie sie ernteten. Angeblich war er so köstlich, dass die Leute ihn „wie die Schweine“ tranken und in den Rinnsteinen lagen.
Die Megadürre von 1540 brachte dem Kontinent massenhaftes Leid.
Das Smithsonian
Die Dürre von 1540 ereignete sich in einer Phase ungewöhnlich warmer Sommer inmitten der „ Kleinen Eiszeit “ Europas, einer Periode globaler Abkühlung und extremer Wetterereignisse, die den Kontinent zwischen dem 14. und 19. Jahrhundert heimsuchte. Die Hitze war so extrem, dass selbst modernste Klimamodelle sie nicht vorhersagen konnten, obwohl sie mit fast 1200 Jahren Klimadaten gefüttert wurden.
In einer 2014 veröffentlichten Studie , die die Dürre als „Worst-Case-Szenario“ bezeichnet, zeigten Pfister und seine Kollegen, dass die Niederschläge in einigen Regionen um bis zu 80 Prozent zurückgegangen waren. Flüsse wie Rhein, Elbe und Seine waren so weit ausgetrocknet, dass man sie zu Fuß durchwaten konnte. Die Themse führte so wenig Wasser, dass das Meer ins Landesinnere vordrang und die Flussrichtung umkehrte.
Wie heute gaben auch damals sinkende Wassermassen verlorene Schätze vergangener Generationen frei. Chronisten staunten, als eine Frau namens Anna Schmid am Ufer des schrumpfenden Bodensees auf 900 Silbermünzen aus der Zeit Kaiser Augustus stieß.
Abseits des Wassers gab es kaum Hoffnung. Die Felder der Bauern trockneten so stark aus, dass sich im Boden riesige Risse bildeten, tief genug, um Menschenbeine zu verschlucken. Diese ausgetrocknete Erde reflektierte noch mehr Hitze in die Atmosphäre und verschärfte eine unerträgliche Hitzewelle, die der Reformator Martin Luther als Zeichen der Endzeit deutete . Behörden wiesen Geistliche in Deutschland, Italien und England an, Gott um Vergebung zu bitten und um Regen zu beten.
Die extreme Hitze führte dazu, dass die Trauben in Deutschland und Frankreich zur üblichen Erntezeit fast zu Rosinen vertrocknet waren. Der daraus resultierende Spätlesewein war herrlich süß .
Auch Nahrungsmittel waren knapp. Da es keine Weideflächen gab, starben die Rinder an Hitzschlag und Hunger, was die Milchversorgung Europas dezimierte.
Als ob die Hungersnot nicht schon genug wäre, wurden die Europäer auch noch durch Wald- und Gebäudebrände aus ihren Häusern vertrieben – die meisten Brände in einem Friedensjahr seit mindestens 1000 n. Chr. Ein Brand legte die gesamte deutsche Stadt Einbeck „innerhalb weniger Stunden in Schutt und Asche“ und forderte bis zu 500 Todesopfer, schrieb Pfister im Jahr 2017.
Da Zehntausende obdachlos, arbeitslos und oft krank waren, verfielen die lokalen Machthaber schnell der Paranoia, um die Katastrophen zu erklären. Die Behörden suchten nach angeblichen geheimen Symbolen Mordbrenners oder organisierten Brandstiftern , die sie für die Brände verantwortlich machten.
Nicht zu vergessen… Europa hatte schon immer extreme Wetterereignisse.
Eine solche Hitzewelle, die Europa im Jahr 1540 erfasste, wird sich wohl kaum wiederholen.
Flüsse trockneten aus, ohne dass es monatelang regnete, was die heutigen Dürren in den Hintergrund rücken lässt.
— Ruairi
Ähnliche Beiträge:
- Die Megadürren der letzten 2000 Jahre waren länger und intensiver .
- Die Megadürre von 1540 in Europa : Der Rhein trocknete aus, Brände wüteten, und niemand gab der Kohle oder dem Rindersteak die Schuld.
Bildunterschrift: Die älteste lesbare Inschrift stammt aus dem Jahr 1616. Ältere Inschriften (1417, 1473) wurden im Laufe der Zeit durch vor Anker liegende Schiffe abgerieben. Auf dem Stein ist außerdem der Spruch „Mädchen, weine nicht und klage nicht, wenn es trocken ist, besprenge das Feld“ eingraviert. Dieser Spruch stammt vermutlich aus dem Jahr 1938 und wurde vom Pumpenhersteller František Sigmund angefertigt. Er basiert auf dem älteren Sprichwort „Wenn du mich siehst, dann weine“. Der Deciner Hungerstein ist eines der ältesten hydrologischen Denkmäler an der Elbe. Im Hintergrund sind die Tyršbrücke und die Hirtenmauer zu sehen.
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New York City und die Klimaanlagen – the never ending story für die Klimawandel-Sozialisten
Daily Caller News Foundation, Derek VanBuskirk, Reporter
Nachdem die Klimaneutralität Priorität erhalten hatte, sieht sich der demokratisch-sozialistische Bürgermeister von New York City, Zohran Mamdani, mit Gegenwind konfrontiert. Er hatte die Einwohner aufgefordert, ihre Klimaanlagen auf minimal 78° F [umgerechnet ~ 25° Grad Celsius] einzustellen und den Stromverbrauch einzuschränken, um der Hitzewelle entgegenzuwirken.
Mamdani teilte den acht Millionen Einwohnern New Yorks am Mittwoch mit, dass das Stromnetz auf Hochtouren laufe. Er rief die Bevölkerung auf, ihre Klimaanlagen höher zu stellen, nicht benutzte Lampen und elektronische Geräte auszuschalten und möglichst viele Geräte vom Netz zu trennen.
„Ein stabiles Stromnetz bedeutet, dass die Klimaanlagen laufen und Leben gerettet werden“, sagte Mamdani. „Lasst uns gemeinsam die Nachfrage senken und die Hitze überstehen.“
Der Grund dafür, dass das Stromnetz möglicherweise Überstunden leistet, liegt jedoch in der Verabschiedung des Climate Leadership & Community Protection Act durch den Staat im Jahr 2020, der ein Netto-Null-Ziel bis 2050 festlegte.
Den Rahmen für den Gesetzentwurf bildete New York Renews, ein Zusammenschluss von über 300 Mitgliedsorganisationen, der sich für Klimagerechtigkeit und die Souveränität indigener Völker einsetzt . Die Gruppe drängte auf die Einführung einer CO₂-Steuer und kämpft dafür, dass das Gesetz von 2020 „Gleichberechtigung, Gerechtigkeit und die ursprünglich im verabschiedeten Gesetz festgelegten Prioritäten in den Mittelpunkt stellt“.
Um das Ziel zu erreichen – eine Reduzierung der Emissionen um 85 Prozent und eine Kompensation der Emissionen um 15 Prozent – muss der Staat ein Zwischenziel bis 2030 anstreben, indem er eine Quote von 70 Prozent erneuerbarer Energien und bis 2040 eine 100-prozentige emissionsfreie Stromerzeugung erreicht.
New York: Es ist heiß draußen, und das Stromnetz läuft auf Hochtouren, um uns kühl zu halten.
Stellen Sie Ihre Klimaanlage auf 78 Grad ein, schalten Sie nicht benutzte Lichter/Elektronikgeräte aus und ziehen Sie, was möglich ist, den Stecker.
Auch unsere Stadt leistet ihren Beitrag: Sie hält die 78-Grad-Regel in unseren Gebäuden ein,…
– Bürgermeister Zohran Kwame Mamdani (@NYCMayor) 1. Juli 2026
Der Meteorologe Roger Caiazza, der über mehr als 40 Jahre Erfahrung in der Luftqualitätsbranche verfügt, berichtete im April, dass die Abhängigkeit des Bundesstaates von Wind- und Solarenergie es „unmöglich macht, die angestrebten Vorgaben für erneuerbare Energien zu erfüllen und gleichzeitig eine sichere und ausreichende Stromversorgung zu gewährleisten“.
Caiazza erläutert, dass „elektrische Systeme auf Zuverlässigkeit bei Spitzenlast ausgelegt sein müssen“, beispielsweise wenn eine Stadt während einer Hitzewelle gleichzeitig ihre Klimaanlage auf Hochtouren laufen lässt. Er glaubt jedoch, dass die im Gesetz geforderte Abhängigkeit von wetterabhängigen erneuerbaren Energien problematisch sein könnte, da „die Bedingungen, die die höchsten Lasten kennzeichnen, gleichzeitig auch die geringste zu erwartende Verfügbarkeit von Windressourcen aufweisen“.
Obwohl die Solarenergie im Sommer ihren Höhepunkt erreicht, während die Windenergie ihren Tiefpunkt erreicht, sagte Caiazza, dass sich die beiden Energiequellen „so schnell verändern könnten, dass die Betreiber nicht in der Lage wären, andere Erzeugungseinheiten anzupassen, um dies auszugleichen“.
Vielleicht ist es genau das, was einen Bürgermeister, der zuvor die „Wärme des Kollektivismus“ gefordert hat , dazu veranlasst, in allen Regierungsgebäuden vorzuschreiben, die Klimaanlage auf 78 ° F einzustellen und das Licht während des „höchsten Strombedarfs“ der Stadt auszuschalten oder zu dimmen.
Dieses Problem könnte jedoch über einen Appell des Bürgermeisters und die notwendige Reduzierung des Stromverbrauchs in städtischen Gebäuden hinausgehen, da die Stadt möglicherweise bald eine Verordnung erlassen wird, die vorschreibt, dass jedes Gebäude im Big Apple vollständig elektrisch betrieben werden muss. Dies bedeutet, dass ein plötzlicher Zusammenbruch des Stromnetzes dazu führen könnte, dass man weder einen Herd benutzen noch Warmwasser bereitstellen kann, da Erdgas durch Wind- und Solarenergie ersetzt wird.
Dies geschieht, nachdem das 2. US-Berufungsgericht am Dienstag entschieden hat, dass der Staat mit seinem „All-Electric Buildings Act“ fortfahren kann, wie Spectrum News 1 berichtet.
Viele Republikaner begannen, sich gegen Mamdanis Forderung zu wehren. Sowohl die republikanische Gouverneurin von Arkansas, Sarah Huckabee Sanders, als auch der republikanische Abgeordnete aus Texas, Brandon Gill, wiesen auf die ihrer Meinung nach sozialistische Heuchelei von Mamdanis Behauptung hin.
Die republikanische Stadträtin von New York, Vickie Paladino, reagierte jedoch direkter und forderte die New Yorker auf, „ihr Leben normal weiterzuführen“ und, falls das Stromnetz zusammenbrechen sollte, „die Politiker zu bitten und zu erklären, warum wir als Stadt nicht über ausreichende Stromerzeugungskapazitäten verfügen“.
„Man darf das alles nicht hinnehmen oder normalisieren. Nichts, was Sozialisten sagen, ist glaubwürdig“, sagte Paladino und fügte hinzu, dass diese, wie in Europa, davon träumen, Klimaanlagen durch „Regulierung endgültig abzuschaffen“.
„Sagen Sie einfach nein“, schloss Paladino.
https://dailycaller.com/2026/07/02/new-york-city-climate-change-zohran-mamdani-socialist/
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Wiederinbetriebnahme Deutscher Kernkraftwerke?
In einer aktuellen Studie der Radiant Energy Group wird euphorisch für eine Wiederinbetriebnahme aller stillgelegten Kernkraftwerke (KKW) in Deutschland plädiert. Nach eigenem Bekunden ist “Radiant Energy Group ein Beratungsunternehmen im Energiebereich, das eigene Forschung und evidenzbasierte Analysen erstellt, um Entscheidungsprozesse zu unterstützen und das Verständnis für Kernenergie zu vertiefen.” Bei aller Sympathie für das Anliegen, sind doch einige kritische Anmerkungen nötig.
Das Dogma des menschengemachten KlimawandelsDurch den gesamten Bericht zieht sich das Dogma der “CO2-freien Energieversorgung”. Nur noch in Deutschland gehört die Weltenrettung durch Vermeidung von CO2 zum Regierungsaberglauben. Die Kernenergie hatte und hat es nie nötig gehabt auf diesen Zug aufzuspringen. Kernenergie war immer die umweltfreundlichste Art elektrische Energie zu erzeugen und für lange Zeit auch die Wirtschaftlichste:
- Geringster Flächenverbrauch durch die herausragend hohe Energiedichte.
- Produktion nahe am Verbraucher. Keine Verkabelung der Landschaft nötig.
- Keine “ewigen Lasten” durch Kohlebergwerke. (Anmerkung: Schon heute wird die überwiegende Menge von Natururan durch “in situ leaching” gefördert.)
- Keine riesigen Halden aus Asche, die eine potentielle Gefahr für die Umwelt durch die darin enthaltenen Schadstoffe darstellt.
- Lediglich eine geringe Menge von (radioaktiven) Spaltprodukten. Viele dieser seltenen Elemente können noch wirtschaftlich genutzt werden (z. B. Nuklearmedizin). Jedenfalls sind die anfallenden Volumina so gering, daß sie problemlos und kostengünstig (z. B. Deep Isolation) von der Biosphäre (ewig, wenn gewünscht) isoliert werden können.
- Keine Belästigung durch Schall oder Abgasfahnen.
- Keine großflächige Zerstörung von Wäldern, Meeren und Feldern.
- Keine riesigen Mengen an Sondermüll, für die nicht einmal ausreichende Rückstellungen aufgebaut werden.
Stillgelegte KKW wieder in Betrieb nehmen zu wollen, um den idiotischen „Kohleausstieg bis 2038“ zu retten, ist schlicht weg absurd. Kohle war und ist der einzige relevante heimische Energieträger. Wie wichtig Versorgungssicherheit in diesen unsicheren Zeiten ist, ist inzwischen auch breiten Bevölkerungsschichten klar geworden. Die „Zeitenwende“ hat nicht nur bei der Rüstung statt gefunden, sondern auch bei der Energieversorgung. Mag die kriegerische Bedrohung von außen existieren, die Selbstzerstörung dieses Landes von innen durch die „Energiewende“ ist frei gewählt. Weder ein Putin, noch ein Trump hat dies gefordert — ganz im Gegenteil, eindringlich kritisiert. Wir alle müssen endlich zur Kenntnis nehmen, daß die „Klimakatastrophe“ genauso ein absurdes Konstrukt wie die „Klassenfrage“ der Sozialisten ist. Die „Linke“ brauchte einfach einen neuen Angstmacher. Wer glaubt, die verhuschten strickenden Vertreter auf den grünen Parteitagen seien die Verantwortlichen, irrt gewaltig. Je größer der Hass auf diese Gesellschaft ist, je intensiver ist der Kampf gegen „Atomkraft“ und Kohle. Für die Altlinken in unseren Parteien ist die „große Transformation“ lediglich ein Neusprech-Wort für die Einführung des Sozialismus. So viel Planwirtschaft wie heute, war noch nie.
Kohle ist der einzige wesentliche Rohstoff in Deutschland. Kohle hat Deutschland nicht nur industrialisiert, sondern auch nach zwei Kriegen wieder aus dem Elend geholt. Aus dieser Erfahrung heraus, hat z. B. die deutsche Sozialdemokratie – einst eine Mehrheitspartei (Willie wählen) – immer von Kohle und Kernenergie gesprochen. Der heute wieder international gelobte “Kugelhaufenreaktor” ist überhaupt aus dem Gedanken der “Kohleveredelung” entstanden (kalte Fernwärme, synthetische Kraftstoffe etc.). Wie stark muß man dieses Land verachten, wenn man nicht nur die eigene Kohle nicht mehr fördert, sondern die Förderung für folgende Generationen unmöglich machen will, indem man die Gruben bewußt absaufen läßt.
Kraftwerke nicht gegeneinander ausspielenDie Studie übernimmt kritiklos den Kohleausstieg bis 2038 bzw. 2030. Auch bildungsresistente Kreise müßten inzwischen zur Kenntnis nehmen, daß es nachts dunkel ist und der Wind nicht immer weht. Das Gefasel von irgendwelchen Speichern in der Zukunft ist das bekannte Heilsversprechen der Sozialisten. Deshalb brauchen wir (fossile) Backup-Kraftwerke heute und morgen. Auch hier wieder der bekannte Irrsinn: Erstmal vorhandene Kohlekraftwerke zerstören und anschließend Kraftwerke für teures LNG neu bauen wollen.
Endlich Schluß mit der Manipulation der “Lebensdauer” von Kraftwerken. Technisch ist die Lebensdauer unendlich. Man kann immer verschlissene Bauteile auswechseln. Es wird nur irgendwann unwirtschaftlich: Meint, es ist billiger eine neue Anlage zu bauen, als die alte noch einmal zu reparieren. Jeder Autohalter kennt diesen Zusammenhang. Insofern unterscheiden sich Kohle- nicht von Kernkraftwerken. Auch bei Kohlekraftwerken finden regelmäßig Revisionen statt, bei denen z. B. verschlissene Belege der Mühlen erneuert werden oder irgendwann die kompletten Mühlen ausgetauscht werden. Alle Rohrwände werden regelmäßig auf Verschleiß geprüft und abgenutzte Bereiche ersetzt. Maßstab für alle Revisionen ist, – unabhängig vom Typ – den Betrieb ohne Ausfall bis zur nächsten Revision zu gewährleisten. Ausfälle kosten nämlich richtig Geld.
Die Aussage: “die 40-jährige Auslegungslebensdauer eines Kohlekraftwerks stellt sich vielmehr als ein echtes technisches Ablaufdatum dar, was bei Kernkraftwerksgenehmigungen nicht der Fall ist” ist Unsinn und nur als Propaganda gegen fossile Energien zu bewerten. Ursache für unsere existierenden Probleme ist nur die “Energiewende” und nicht die “Fossilen”. Wenn etwas stillgelegt werden muß, dann Windmühlen und Sonnenkollektoren, weil sie nicht immer verfügbar sind, wenn man sie braucht und unvergleichlich teuer als Versorgungssystem. Noch einmal in aller Deutlichkeit: Die Wiederinbetriebnahme stillgelegter Kernkraftwerke in Deutschland als Ersatz für vorhandene Kohlekraftwerke ist schlicht nur als Wahnsinn zu bezeichnen.
KKW gleich KKW?Es ist völlig unredlich die teuersten Neubauten der Welt mit der Wiederinbetriebnahme alter Kraftwerke zu vergleichen. Die Neubaukosten sind im doppelten Sinne rein politischer Natur: Die “Atomkraftgegner” haben mit Forderungen einer Pseudosicherheit (Doppelte Betonhülle, Core-Catcher usw.) die Baukosten in Europa erfolgreich in absurde Höhen getrieben. Politisch gesteuerte Genehmigungsbehörden haben durch Änderungen während der Bauzeit die Bauzeiten verlängert (Finanzierungskosten). Jeder – auch baugleicher Reaktortyp – war immer wieder ein erster seiner Art (Olkiluoto, Flamanville, Hinkley Point). Das es auch anders geht beweist China, Russland und Korea. Durch Serienfertigung beträgt die Bauzeit für einen Reaktor der Generation III+ in China 56 Monate bei einem spezifischen Preis von unter 2500 US$/kWel. Es ist nicht alles mit “billigen Löhnen” und günstigen staatlichen Krediten erklärbar.
Es ist auch unredlich, einen Reaktor der Generation III+ (passive Sicherheit!) mit Reaktoren der “Generation Biblis” zu vergleichen. O. K. man kann darüber diskutieren, ob deren “Sicherheit” nicht ausreichend ist, aber die Überlebenswahrscheinlichkeit bei einem Unfall mit einem VW-Käfer ist nun mal geringer als mit einem heutigen PKW. Will man den VW-Käfer aber auf den heutigen Standard nachrüsten, dürfte er teurer als ein neuer PKW werden – abgesehen von allen sonstigen modernen Annehmlichkeiten. Wie man das ausgerechnet einer “atomkritischen Bevölkerung” verkaufen will, bleibt ein Rätsel. Es ist zu befürchten, wenn die geschulten “Atomkraftgegner” in den deutschen Medien sich auf diesen Punkt stürzen, dürfte es mit den Blütenträumen einer Wiederinbetriebnahme ein jähes Ende finden.
Der Hinweis auf die Programme in den USA (Palisades, Duane Arnold, Three Mile Island) ist äußerst fragwürdig. Sind doch die Vorgehensweisen grundsätzlich unterschiedlich: In den USA legt man nach der Abschaltung die Reaktoren trocken und läßt sie zum Abklingen der Radioaktivität (Arbeitsschutz) geplant für Jahrzehnte im sicheren Einschluss. In Deutschland haben die grünen Zerstörer sofort mit der Sprengung von Kühltürmen usw. begonnen. Hier war es das erklärte Ziel, durch möglichst schnelle und große Schäden den “Atomausstieg” unumkehrbar zu machen. Auch hier wieder eine Menge Heuchelei.
Der politische WilleDas Bundesrecht verbietet die gewerbliche Stromerzeugung aus Kernenergie. Wie soll ein neues Gesetz in diesem Parlament verabschiedet werden? Eine Mehrheit pro Kernenergie ist ohne die AfD undenkbar. Sie ist die einzige Partei, die sich für Kernenergie klar und deutlich ausgesprochen hat. Alle anderen Parlamentarier waren aktiv, oder wenigstens passiv, an der Ächtung der “Atomkraft” beteiligt. Sie müßten erstmal ihren Irrtum öffentlich eingestehen. Und selbst wenn, bleibt da immer noch der Kokolores um die “Brandmauer”.
Wer soll denn in Deutschland die nötigen Genehmigungsverfahren durchführen? Die einschlägigen Behörden sind längst von Fachleuten bereinigt. Wer sich das antun mag, lese sich einmal die Berufe und Lebensläufe der dort Beschäftigten durch. Es gibt nichts besseres, um auf dem Boden der deutschen Realität hart zu landen.
Es wäre schon viel erreicht, wenn unsere Politiker – die ständig Europa in den Himmel loben – sich nicht in Brüssel immer gegen Kernenergie quer stellen würden. Wir könnten unsere Industrie vielleicht noch am Leben erhalten, wenn wir mit unseren Nachbarn enger zusammen arbeiten würden. Zwar wird jeder Investor und jede Bank lieber im benachbarten Ausland ein Kernkraftwerk bauen, als in dem Außenseiter-Deutschland. Wir könnten aber durch Kooperation unser Fachwissen erhalten und vor allen Dingen nicht den Anschluß bei der Weiterentwicklung verlieren. Sollte dann dereinst einmal ein neues KKW in Deutschland gebaut werden, stünden wenigstens deutsche Unternehmen und Fachleute zur Verfügung. Wenn das versäumt wird, werden wir uns einst für den Technologietransfer bei den Entwicklungsländern einreihen müssen. Ganz abgesehen davon, daß uns qualifizierte und auch noch gut bezahlte Arbeitsplätze fehlen werden, nebst Steuereinnahmen und günstigen Strompreisen.
Der Beitrag erschien zuerst auf dem Blog des Autors Nukeklaus hier
Der Beitrag Wiederinbetriebnahme Deutscher Kernkraftwerke? erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.
EU-Netzpaket: Probleme durch Umdefinition verschieben
Der totale Blackout, der am 28. April 2025 die iberische Halbinsel und das Baskenland auf beiden Seiten der Pyrenäen lahmlegte, dort schätzungsweise 150 Todesopfer gefordert hat und beinahe auf ganz Westeuropa übergegriffen hätte, hat schlagartig die Verwundbarkeit des gesamten Systems der westeuropäischen Elektrizitätsversorgung offengelegt. Nach der Veröffentlichung des Umfangreichen Untersuchungsberichts der Vereinigung europäischer Transportnetzbetreiber ENTSO-E im März 2026 sollte es keinen Zweifel mehr über die Hauptursachen der Beinahe-Katastrophe geben. (Ich habe darüber vor gut einem Jahr bei EIKE berichtet und möchte das nicht wiederholen.) Schuld daran war eine Überproduktion ungeregelter Solarenergie bei gleichzeitigem Mangel an trägen rotierenden Massen (die Rotoren der Turbinen und Generatoren) zur Überbrückung von Frequenzschwankungen.
Auch die dogmatischsten Verteidiger der „Energiewende“ konnten nicht mehr abstreiten, dass die Entwicklung nicht so weiterlaufen kann, wollte man nicht eine europaweite Katastrophe heraufbeschwören. Doch kaum jemand wagt es, die hoch subventionierte und daher lukrative Umwandlung ganzer Landstriche in glitzernde Industriewüsten durch den massiven Ausbau von Solarparks in Frage zu stellen. Daher erwecken die sozialistische Regierung Spaniens unter Pedro Sánchez und die Brüsseler EU-Bürokratie unter Ursula von der Leyen nun den Eindruck, der tödliche Blackout sei hauptsächlich dem unzureichenden Ausbau der europäischen Elektrizitätsnetze geschuldet. So habe der „gute“ Solarstrom nicht rechtzeitig abgeleitet und verteilt werden können. Von einem wetterabhängigen, d.h. zufälligen und nicht regelbaren Überangebot von Solarstrom ist kaum noch die Rede.
Kurz vor Weihnachten 2025 stellte die EU-Kommission ihren Entwurf des von Kommissionspräsidentin von der Leyen angekündigten „Netzpakets“ (Grid Package) vor. Darin geht es um die Neureglung bereits bestehender Vorschriften in der Verordnung über die Transeuropäischen Energienetze (TEN-E). Der Entwurf geht von der Feststellung aus, dass die bisherigen Pläne zum Ausbau grenzüberschreitender Übertragungskapazitäten mit 32 statt 66 Gigawatt nur etwa zur Hälfte erfüllt wurden. Das bisherige Ziel des TEN-E, alle EU-Mitgliedsländer bis zum Jahre 2030 mit einer grenzüberschreitenden Übertragungskapazität von 15 Prozent des Elektrizitäts-Gesamtbedarfs auszustatten, könne von einigen Ländern nicht erreicht werden, stellt das Papier der EU-Kommission fest.
Die Kommission schlägt drei Maßnahmen-Pakete vor: Erstens die Stärkung der grenzüberschreitenden Infrastrukturplanung, zweitens die Beschleunigung des Infrastruktur-Ausbaus durch schnellere Genehmigungsverfahren sowie drittens acht bis neun Vorrangprojekte (Korridore) unter dem Schlagwort „Energieautobahnen“:
- Das sind erstens zwei Pyrenäen-Übergänge zwischen Spanien und Frankreich mit einer Kapazität von 8 Gigwatt, die 2040 verfügbar sein sollen.
- Zweitens der Great Sea Interconnector, der Zypern mithilfe eines 900 Kilometer langen Unterseekabels ins europäische Stromnetz integrieren soll.
- Drittens der Harmony Link zwischen Litauen und Polen, der die vollständige Integration der baltischen Strommärkte ermöglichen soll.
- Viertens eine TransBalkan-Pipeline (TBP), um die vorhandene Erdgasübertragungskapazität auch in umgekehrter Richtung nutzen zu können.
- Fünftens das Bornholm Energy Island, ein hybrides Offshore-Projekt, um die Ostsee zum Hub zu machen.
- Sechstens der Südost-EU Preisstabilitätskorridor zur Sicherung und Verbesserung der Preisstabilität der Energieträger in Südosteuropa.
- Siebtens und achtens schließlich zwei „Wasserstoffkorridore“: der SouthH2-Korridor, der Deutschland, Österreich und Italien mit Tunesien verbinden soll, und der südwestliche Wasserstoffkorridor, der Deutschland, Frankreich, Spanien und Portugal mit H2-Pipelines verbinden soll.
Die beiden letztgenannten „Korridore“ halte ich für utopisch und werde deshalb nicht näher darauf eingehen. Dafür ist die Liste gescheiterter H2-Projekte, mit denen Milliarden versenkt wurden, schon jetzt zu lang. Doch auch die anderen Projekte der EU-Kommission zeigen, dass nicht die Sicherheit der europaweiten Energieversorgung im Vordergrund steht, sondern die Ausweitung des Anteils so genannter Erneuerbarer Energien und deren Integration in die europäischen Transportnetze – koste es, was es wolle. Stünde die Versorgungssicherheit im Vordergrund, müssten sich die Bürokraten zuerst um die Rückkehr zu einem vernünftigen Energiemix kümmern, der mit einem größeren Gewicht von Elektrizität, die über Wasser- und Dampfturbinen und herkömmliche Generatoren erzeugt wurde.
Der Plan der EU-Kommission sieht neue Instrumente zur Finanzierung und beschleunigte Genehmigungsverfahren für grenzüberschreitende Energieübertragungs-Projekte und Verfahren der Kostenaufteilung zwischen Nachbarländern vor. Die Gesamtkosten der „Energieautobahnen“ werden im Kommissionsvorschlag über das Netzpaket auf 1,2 Billionen Euro geschätzt. Nicht nur die Höhe dieser Summe, sondern mehr noch die vorgeschlagenen Wege, sie aufzubringen, treffen auf den erbitterten Widerstand französischer Energie-Fachleute, die darin einen Angriff auf die Prinzipien der Subsidiarität und nationalen Souveränität sehen. Sie stören sich insbesondere an dem Vorschlag, gewisse grenzüberschreitende Elektrizitätstransport-Projekte von (angeblich) gegenseitigem Interesse automatisch als „vorrangig“ einzustufen. Aber auch außerhalb Frankreichs regt sich Protest. Infolge des hohen Anteils der Kernenergie und der Wasserkraft könnte Frankreich bei der Elektrizitätsversorgung praktisch autark sein. Zusätzliche „erneuerbare“ Energiequellen sind schlicht überflüssig. Da lässt man sich nicht gerne von außen hineinregieren.
Genau das haben aber Grüne Netzwerke in der EU und insbesondere auch in Frankreich geschafft. Insider wie der ehemalige französische Umweltminister François de Rugy weisen darauf hin, dass so gut wie alle französischen Ministerien systematisch von Grünen NGOs infiltriert wurden. Sie alle arbeiten seit etlichen Jahren darauf hin, der an sich erfolgreichen Kernenergie-Wirtschaft nicht nur in Frankreich, sondern europaweit mit immer strengeren Normen und anderen administrativen Eingriffen das Leben schwer zu machen. Nachdem bereits der sozialistische Staatspräsident François Mitterand im Jahre 1981 angekündigt hatte, keine neuen KKW-Projekte mehr zu unterstützen (es gab damals auch genug), erklärte der sozialistische Staatspräsident François Hollande bei seinem Amtsantritt im Jahre 2012, den Anteil der KKW an der französischen Stromversorgung bis 2025 von 75 auf 50 Prozent reduzieren zu wollen. Noch-Präsident Emmanuel Macron kündigte kurz nach seinem Amtsantritt im Jahre 2017 die Außerbetriebnahme von 12 weiteren Kernreaktoren an, nachdem sein Amtsvorgänger bereits die mit Milliardenaufwand frisch renovierten Kernreaktoren von Fessenheim im Elsass stillgelegt hatte, um potenzielle Grüne Koalitionspartner bei Laune zu halten.
Doch abgesehen von der Schließung der beiden elsässischen Reaktoren haben Macron und die Sozialisten ihre Ziele wegen des Widerstands der Bevölkerung und einiger vernünftiger NGOs (zum Glück!) bislang nicht erreichen können. Sie mussten sogar den Bau von sechs neuen Kernreaktoren vom Typ EPR2 ankündigen. Noch ist deren Finanzierung und Realisierung allerdings wegen eines vertieften Kontrollverfahrens der EU-Bürokratie nicht in trockenen Tüchern. Währenddessen arbeiten Macron und die NGO-U-Boote in seinen Ministerien stur weiter an der Umsetzung des von EU-Gremien im Rahmen der REPowerEU Roadmap festgelegten Ziels, den Anteil der „Erneuerbaren“ an der Elektrizitätsversorgung der EU-Mitgliedsländer bis zum Jahre 2030 auf 42,5 Prozent zu bringen. Das gelingt in Frankreich wegen beträchtlicher Widerstände gegen Windkraft- und Solarprojekte an Land zwar nur teilweise. Doch wird auch das französische System der Elektrizitätsversorgung schon jetzt immer empfindlicher gegenüber Witterungseinflüssen. So gibt es zwar Protest gegen das „Netzpaket“ der EU-Kommission. Doch kaum jemand möchte komplett aus dem begonnenen Regulierungsprozess mit dem Ziel einer engeren Vernetzung und Zentralisierung der gesamten europäischen Elektrizitätsversorgung aussteigen, um die Vorteile des französischen Strommixes besser zur Geltung bringen zu können. Nur die parlamentarischen Vertreter des Rassemblement National (RN) haben dazu bislang klar Position bezogen. Es wird interessant sein, wie das EU-Parlament im September 2026 darüber abstimmen wird.
Der Beitrag EU-Netzpaket: Probleme durch Umdefinition verschieben erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.
Der Monat Juni zeigt die stärkste DWD-Erwärmung aller Monate in Deutschland, aber erst seit 1988 – Teil 2
Von Josef Kowatsch, Matthias Baritz
- Die starke Junierwärmung in Deutschland begann erst 1988, und zwar tagsüber
- Die Entwicklung der Tmax und Tmin ist gegenläufig
- Der Juni hat keinen Temperatursprung 1987/88
- Korrelation zwischen CO₂-Anstieg und Temperaturanstieg erst seit 1988
- Der DWD führt die behauptete CO₂-Erwärmung der Voodoo-Wissenschaft ad absurdum
- Die Schöpfung der Erde ist auf Kohlendioxid aufgebaut
Fazit von Teil 1: Für die starke Junierwärmung seit 1988 kann nicht CO₂-verantwortlich sein.
Beginnen wir mit der gebräuchlichen Falsch-Definition der UN für Klimawandel: Der Begriff Klimawandel bezeichnet langfristige Temperatur- und Wetterveränderungen, die hauptsächlich durch menschliche Aktivitäten verursacht sind, insbesondere durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe. Diese Falschdefinition werden wir im Teil 2 anhand der Original-DWD-Junitemperaturen ergänzt durch Tmax, Tmin begründen sowie durch eine bessere, richtige Definition ersetzen.
Wir beginnen mit der DWD-Grafik der Junitemperaturen seit 1947, aufgezeichnet nach den Original-DWD-Werten.
Abb. 1: Von 1947 bis 1987 ist der Juni deutlich kälter geworden, ab 1988 bis heute zeigen die DWD-Daten eine sehr starke Junierwärmung. Der Monat Juni hat keinen Temperatursprung bei 1987/88
Laut bezahlter Treibhausforschung ist CO₂ der Haupttemperaturtreiber und der globale Regler der Klimaerwärmung. Dieser DWD-Juniverlauf stimmt jedoch nicht mit der Zunahme der CO₂-Konzentration überein.
Abb. 2: Stetiger CO₂-Anstieg in der Atmosphäre, vor allem seit 1975. Der CO₂-Wert liegt derzeit bei 430 ppm, das sind aber nur 0,043%. Wie viele Klimaaktivisten kennen diesen niedrigen Wert?
Erklärung: Nach dem Kriege wurde der Monat Juni in den Grenzen des heutigen Deutschlands erst einmal deutlich kälter. Und zwar von 1947 bis 1987. Wirkte Kohlendioxid in diesen 40 Jahren etwa abkühlend? Erst ab 1988 erfolgte der deutliche Temperaturanstieg.
Erkenntnis: Der Deutsche Wetterdienst beweist anhand seiner Originaltemperaturen, dass die CO₂-Zunahme nicht der Haupttreiber der Temperaturen sein kann. Zuerst die deutliche Juni-Abkühlung, danach die schlagartige plötzliche starke Erwärmung.
Wir wollen nun ergänzen und für beide Junizeiträume, also vor 1988 und danach der entsprechende jeweilige Temperaturverlauf für den Tag und für die Nacht in die Grafiken mit einbeziehen. Gemessen wird in Tmax und in Tmin.
Wir haben gut 500 DWD-Wetterstationen gefunden, von denen der DWD alle drei in Tabellen erfassten Temperaturen, also Tmax-Schnitt, Tmin-Schnitt und den Gesamttagesschnitt täglich mit angibt. Leider wertet der DWD nirgendwo diese Daten selbst aus und errechnet die Monatsschnitte für jedes Jahr, so wie wir das zeitraubend für den Leser hier durchgeführt haben.
Die Frage wäre also: Warum zeigt der Deutsche Wetterdienst niemals die nun folgende Grafik? Und warum wird diese auch in keinem der vielen Klima-Artikel verwendet und wissenschaftliche Schlussfolgerungen abgeleitet?
Abb. 3: oben in grau die monatlichen Tmax-Schnitte, unten in blau die Tmin, dazwischen in braun die Mittel der Tagesdurchschnittstemperaturen. 30 Werte von jeder der über 500 DWD-Stationen ergeben dann immer den betreffenden Schnitt für den Juni eines Jahres.
- Alle drei Graphen zeigen: der Juni hatte keinen Temperatursprung von 1987 auf 1988.
- Tmax: stärkste Tagesabkühlung vor 1987, stärkster Erwärmungsanstieg nach 1988 bis heute. Beide Zeitabschnitte tagsüber unterscheiden sich besonders.
- Tmin: ebene Trendlinie bis 1987, danach leichter Anstieg der Nachttemperaturen
Die größten Unterschiede zeigen die tagsüber gemessenen Tmax Temperaturen (sie treten meistens zwischen 15 und 16 Uhr auf). Die ersten 40 Jahre deutlich fallend, dann seit 1988 bis heute stark erwärmend.
Die starke Junierwärmung seit 1988 fand laut DWD vorwiegend tagsüber statt. Und: Die Schere zwischen Tmax und Tmin ging von 1987 bis 1987 zu, ab 1988 öffnet sie sich.
Anmerkung: Die CO₂-Treibhausforschung behauptet sogar das Gegenteil der DWD-Reihen, nämlich, dass CO₂ nachts stärker erwärmend wirken würde als tagsüber. Beispiel: Der RTL-Klimaexperte Christian Häckl, hier hat er seine CO₂ Theorie populär-wissenschaftlich beschrieben.
Und nicht nur Häckl. Auch der deutsche Physiknobelpreisträger von 2021, Klaus Hasselmann hat behauptet: Der Treibhauseffekt soll nachts stärker wirken als tagsüber, was ihm und seinem Team angeblich durch Satellitenmessungen bestätigt wurde. „Sogar bestätigt“. So seine Behauptungen. Und damit habe er die CO₂-Fußabdrücke in der Atmosphäre gefunden und als erster bestätigt. Auf diese Weise wird Hasselmann im neuen Buch von Axel Bojanowski in einem ganzen Kapitel ab Seite 142 als Entdecker des nächtlichen CO₂-Signals gelobt: Titel: „Was Sie schon immer übers Klima wissen wollten“.
Es gibt nur einen Nachteil dieser Treibhaustheorien: die Vorhersagen über die nächtliche stärkere Wirkung des CO₂-Treibhauseffektes sind grottenfalsch, weil die Realität der DWD-Temperaturen das Gegenteil zeigt.
Und wir, bzw. die DWD-Temperaturreihen haben diese Bestätigung soeben durch die Abb. 3 widerlegt. Es ist aber auch zu dumm, wenn der DWD zwar die Tmin/Tmax erhebt, aber selbst nirgendwo eine Grafik seiner Daten anbietet und überzeugte Treibhausgläubige, angebliche Experten und Nobelpreisträger dann ohne Beweis, aber auch ohne jede Möglichkeit der Nachprüfbarkeit irgendwas ins Blaue behaupten können.
Richtig ist vielmehr: Der DWD beweist mit seinen Junitemperaturreihen, dass Kohlendioxid nicht der Haupttemperaturtreiber sein kann, denn CO₂ kann nicht tagsüber stärker erwärmend wirken als nachts und auch noch 1987/88 wie mit einem Zeitzünder versehen, seine Wirkungsrichtung ändern.
Wenigstens in Düsseldorf der Landeshauptstadt des RTL-Senders hätte sich der gut bezahlte CO₂-Treibhausexperte Häckl erkundigen können, bevor er seinen Treibhausglauben auf angeblich physikalischen Grundlagen veröffentlicht. Nun eine kostenlose Nachhilfe von uns
Tag- Nachtverlauf bei Einzelstationen, beginnend mit Düsseldorf:
Wir wollen nun weiter zeigen, dass jede DWD-Wetterstation je nach Standortverhältnissen und wärmenden Umgebungen ihren eigenen Verlauf mit eigenen Steigungsformeln hat.
Abb. 4a: Keine Spur einer nächtlich stärkeren Erwärmung wie von der Treibhauslehre behauptet. Genau das Gegenteil ist richtig, ab 1988 steigen die Tmax tagsüber viel deutlicher als die Nachttemperaturen.
Fazit: Häckl und Hasselmann gehören zu den Voodoo-Klimaexperten, die aus einer physikalischen, oft sogar schlüssigen Logik heraus zu Fehlinterpretationen kommen und erst gar nicht nach realen Beweisen suchen. Reale Beweise wären die Temperaturen vor Ort, gemessen in 2 m Höhe und nicht irgendwelche Satellitenbeobachtungen, die zwar real sein mögen, aber wohl unbedeutende Auswirkungen auf die irdischen Oberflächentemperaturen haben.
Düsseldorf ist keine Ausnahme, auch die Wetterstationen anderer Städte verhalten sich so.
Abb. 4b-c: Die stärkste Juni- Erwärmung dieser Städte zeigt der Frankfurter Flughafen, vor allem tagsüber, aber auch nachts kühlt der Frankfurter Großraum weniger ab.
Gemeinsamkeiten: Die Temperaturschere zwischen Tag und Nacht geht bei den DWD-Stationen seit 1988 überall auseinander. Die Tage werden erkennbar wärmer als die Nächte, man vergleiche die Regressionslinien. Manche Stationen wie Frankfurt haben sich nachts im Juni auch stark erwärmt, andere weniger, andere überhaupt nicht. Es kommt wohl auf eher auf die Standortumgebung an.
Den Einfluss der Standortumgebung zeigen wir anhand der DWD-Wetterstation Nürnberg/Netzstall anhand der Original-DWD-Temperaturreihen dieser Station. Sie ist beim jetzigen Aussiedlerhof absolut ländlich, umgeben von Wiesen und Äckern. Die Station wurde zwar versetzt im Betrachtungszeitraum, aber laut DWD sind die veröffentlichten Messdaten nach einem Verfahren von Lisa Hannak homogenisiert worden. Außerdem sind alle drei Messungen zum gleichen Zeitpunkt im Jahre 2005 versetzt worden.
Bitte auf den Verlauf von Tages- und Nachttemperaturen achten.
Abb. 5. Sogar eine deutlich nächtliche Abkühlung der Tmin im Juni beim Aussiedlerhof Netzstall. Und eine sehr starke Tageserwärmung, stärker als städtische Stationen, siehe Augsburg. Wegen der starken Tageserwärmung von Tmax geht die Junischere zwischen Tmax und Tmin am stärksten auf.
Unsere Erklärung: Netzstall ist seit 2005 ein typischer ländlicher Standort, davor stand die Station in einem Vorort Nürnbergs. Aber im Sommer sind auch ländliche Standorte wegen der flächenhaften Trockenlegung unseres Landes tagsüber zu Wärmeinseln geworden. Aber nur tagsüber. Auch am vermeintlich kälteren Standort seit 2005 setzt sich die Erwärmung tagsüber ungebremst fort. Ja, sogar stärker als bei Augsburg.
Richtig ist die Erkenntnis, dass ganz Deutschland im Sommer tagsüber zu einer zusammenhängenden Wärmeinsel wird. Ein trockengelegter Steppenboden verhält sich ähnlich wie Beton.
Wissenschaftliche Schlussfolgerungen
- Der völlig unterschiedliche Verlauf der Tag/Nachtemperaturen in Deutschland zeigt, dass CO₂ überhaupt keine bzw. eine kaum erkennbare Wirkung hat.
- Würde wie behauptet, Kohlendioxid der alleinige Temperaturtreiber sein, dann müssten bei allen DWD-Wetterstationen der Tages- und Nachttemperaturenverlauf dieselben Steigungsformeln aufweisen, bzw. laut Treibhausexperten Häckl und Hasselmann nachts sogar stärker steigen.
- Der Deutsche Wetterdienst hat mich seinen Temperaturdaten den Treibhauseffekt als global und kräftig wirkenden Temperaturregler widerlegt.
Betrachten wir noch Wetterstationen aus 2 kälteren Eisregionen, Grönland und Antarktis: Vier Wetterstationen, wo auch tagsüber kein Wärmeinseleffekt wirkt. Zuerst Tasiilaq auf Grönland, dann die Temperaturaufzeichnungen dreier Antarktisstationen in einer Grafik.
Abb. 6a/b: Überall fallende Temperaturtrendlinien, keine CO₂ verursachte Erwärmung erkennbar
Wenn nicht Kohlendioxid die starke Juni-Tages-Erwärmung bewirkt hat, was dann?
Alle unabhängigen Klimawissenschaftler und Interessierte sind aufgerufen, die Ursachen dieser schlagartigen Temperaturänderung 1987/88 in Mitteleuropa zu finden und sich gegenseitig bei der Ursachenfindung zu ergänzen.
Wir stellen unsere 5 Gründe des starken Junianstiegs tagsüber seit 1988 vor:
1. Natürliche Ursachen
Die Änderung der Großwetterlagen. Rein statistisch haben die Südwestwetterlagen im Juni wie in allen Monaten zugenommen und die kälteren nördlichen und östlichen Wetterlagen abgenommen. Das zeigt u.a. die Zunahme des Saharastaubes, der mit den Süd- und Südwestwinden zu uns getragen wird. Doch es gibt viele andere Gründe für natürliche Ursachen von Klimaänderungen. Hier sei auf die ausführlichen Artikel von Stefan Kämpfe verwiesen: hier und hier.
2. Die Sonnenstundenzunahme
Im Jahre 1988 haben sich in Mittel- und Westeuropa die Großwetterlagen geändert, die Sonnenstunden nahmen kontinuierlich zu. Aufgrund der verstärkt wirkenden gesetzlichen Luftreinhaltemaßnahmen hat zusätzlich die Strahlungsintensität zugenommen. Außerdem ist der Sonnenstand im Juni eh der höchste. Als Beispiel für die Luftreinhaltemaßnahmen sie hier der PKW-Verkehr anzuführen. Seit 1995 haben sich die direkten Feinstaub-Emissionen (in g/km) auf ein Zehntel reduziert. Zusätzlich nahm die Fahrleistung pro KFZ-Halter von über 16.200 km/a (2003) auf 14.400 km/a (2023) um ca. 25% ab.
All diese weiteren Gründe wirken bei der Betrachtung und den Regressionslinien, die eigentlich schon für sich eindeutig sind, verstärkend mit. Die Sonnenstunden erfasst der DWD für sein Messnetz im heutigen Deutschland erst seit 1951. Doch deren Korrelation mit den gleichzeitigen Temperaturverläufen ist eindeutig.
Vergleich Juni-Sonnenstunden und Junitemperaturverlauf
Abb. 7a/b: Vor 1988 tendenziell abnehmende Sonnenstundenzahl, nach 1988 steigen diese laut DWD-Statistik steil an, genauso wie die Junitemperaturen.
Ergebnis: Die Sonnenstundengrafik und die Temperaturgrafik zeigen eindeutige Korrelationen. Wir schlussfolgern wissenschaftlich richtig:
Nicht Kohlendioxid, sondern die abnehmende Junisonnenstundenzahlen haben nach dem Kriege zunächst die Abkühlung bewirkt, dann ab 1988 das deutliche Wärmer werden des Monates Juni, und zwar tagsüber bis heute, auch wieder wegen der zunehmenden Sonnenstunden. Die Sonne entscheidet also hauptsächlich, ob ein Sommermonat wärmer oder kälter wird und nicht Kohlendioxid.
3. Der Juni-Niederschlagsverlauf in Deutschland
Grafik 8: Der Juniniederschlag von 1947 bis heute zeigt eine leichte Abnahme. Und wer genau hinschaut, die Niederschlags-Abnahme beginnt eigentlich erst ab 1990:
4. Der stark gestiegene Wärmeinseleffekt (WI) bei den DWD-Messstationen.
Die Standorte der DWD-Stationen sind aufgrund der Bebauung und Bevölkerungszunahme wärmer geworden, und sie werden weiter wärmer. Dazu nimmt die Flächenversiegelung in Deutschland laufend zu, was den Wärmeinseleffekt des ersten Sommermonates ständig erhöht, (derzeit ist ein Siebtel der Gesamtfläche Deutschlands versiegelt) siehe Flächenversiegelungszähler. Aktueller Stand: 52 000 km², und im Zeitraum nach der Einheit wurde besonders viel gebaut und Flächen versiegelt. Täglich kommen etwa 50 ha dazu. Der dunkle Asphalt durch den Straßenbau heizt sich vor allem im Juni mit dem hohen Sonnenstand stark auf, während die frühere Wiese einst an gleicher Stelle kühlend wirkte. Bitte selbst nachmessen: Trockener Straßenasphalt bei Sonnenschein und fünf Meter daneben die grüne feuchte Wiese. Der zunehmende WI-effekt macht die Umgebung der Wärmestationen wärmer, vor allem wenn die DWD-Wetterstationen sich direkt an Straßen befinden oder neben den Asphaltbahnen der Flugplätze. Der DWD verlegt zunehmend seine Wetterstationen an die Flugplätze oder vor die Städte in Gewerbegebiete und bezeichnet diese dann als ländlich und weit weg von allen Wärmeinseln!!!
Zusätzlich hat die Trockenlegung Deutschlands in den letzten 40 Jahren den WI-effekt stark erhöht. Wiesen, Fluren, Äcker und Wälder wurden mit Sickerschläuchen systemisch trockengelegt und der Niederschlag wird sofort in die Kanalisation abgeleitet, von dort in die Bäche und Flüsse. Diese Trockenlegungsmaßnahmen haben die Hochwassergefahren für Deutschlands Wohnorte erst geschaffen, die Trockenlegungen der Auen und die Bebauung einstiger Überschwemmungsgebiete sind die wahren Ursachen der zunehmenden Hochwasserschäden und nicht der behauptete CO₂-Klimawandel, für den es keine Nachweise gibt. Wir haben dieses Thema der großflächigen Trockenlegungen in den letzten Jahren immer wieder erörtert und Abhilfemaßnahmen nicht nur gefordert, sondern auch gute Maßnahmen der Politik vorgeschlagen, siehe hier.
Nicht Lösung, sondern Teil des Erwärmungsproblems tagsüber im Sommer: Photovoltaikfreianlagen und Windkraftanlagen
Abb. 9a/b: Ein riesiger Solarpark südwestlich der Stadt bei Nohra gelegen, heizt Weimar nun kräftig ein. WKAs zerstören laut KI etwa 1,3 bis 1,5 ha einstiger kühlender Naturfläche.
Und: Die stark zunehmenden Sonnenstunden ab 1988, die zunehmende Strahlungsintensität und der leicht abnehmende Juni Niederschlag erhöhen zusätzlich den WI-effekt um die DWD-Wetterstationen. Punkt 4 und nun Punkt 5 sind der wahre anthropogene Anteil an der Erwärmung der letzten 40 Jahre.
5. Die statistische Schreibtisch-Erwärmung der DWD-Temperaturaufzeichnungen
Hierbei verweisen wir auf unsere 4 Artikel zusammen mit Raimund Leistenschneider:
Jeder dieser genannten fünf Punkte hat seinen Anteil an der starken Junierwärmung seit 1988. Wer weitere Gründe und Ursachen der gemessenen Erwärmung seit 1988 in Mittel- und Westeuropa weiß, bitte in den Kommentaren ergänzen und zur Diskussion stellen.
Wir sind froh über die angenehme Junierwärmung seit 1988 in Mitteleuropa und hoffen, dass der Trend noch länger anhalten wird, auch wenn die Erwärmung wegen der getricksten statistischen Schreibtisch-Erwärmung insgesamt beim Monat Juni nicht so stark ausfiel wie die DWD-Trendlinien und Steigungsformeln dies zeigen.
Unsere eingangs versprochene nun richtige Definition für Klimawandel: Der Begriff Klimawandel bezeichnet langfristige Temperatur- und Wetterveränderungen, die hauptsächlich durch die Anzahl der Sonnenstunden bewirkt werden. Aber auch menschliche Aktivitäten beeinflussen das Klima, Der Mensch hat die einst kühlende Natur durch große Wärmeflächen ersetzt.
Und hier nochmals die falsche Definition der Klimakirche: Der Begriff Klimawandel bezeichnet langfristige Temperatur- und Wetterveränderungen, die hauptsächlich durch menschliche Aktivitäten verursacht sind, insbesondere durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe.
Zusammenfassung:CO₂ erwärmt kein Klima: Die vom mainstream, den Interessenverbänden, der grünen Politik und den bezahlten Wissenschaftlern des PIK Potsdam behauptete Klimaerwärmung findet beim Monat Juni zwar statt, aber erst seit 1988!!! Seit der Gründung des Weltklimarates, was natürlich Zufall ist. Aber: Kohlendioxid ist unschuldig. Dieses angebliche Treibhausgas wirkt allerhöchstens in minimalen aus den Grafiken nicht erkennbaren versteckten Kleindosen im Klimarauschen der DWD-Messungen mit.
Der von der Klimapanikkirche verbreitete CO₂– Treibhaus-Erwärmungsglaube ist eine Irrlehre. Es handelt sich um ein Geschäftsmodell, das auf unser Geld aus ist. Begriffe wie Treibhaus, Klimakiller und Erderhitzung bis zu Hitzetod der Erde sind erfundene Begriffe einer Werbebranche, um die Deutschen zu ängstigen, um sie gefügig zu machen, damit sie ohne Aufbegehren bereit sind für eine CO₂-Ablasshandelssteuer und die unsinnigen, nur erfundenen teuren Klimarettungsmaßnahmen, die unser Geld wollen zur Rettung des Staatshaushaltes und zur persönlichen Bereicherung.
Wir haben das Klima nicht mehr im Griff, das Klima ist außer Kontrolle geraten, so oder ähnlich immer wieder vorgetragen, sind besonders verwerfliche Aussagen von Stefan Rahmstorf als ob das PIK Potsdam für Klimafolgenforschung das Klima schon jemals im Griff gehabt hätte. Deshalb sind auch die „DIAGONOSE, PROGNOSE, THERAPIE“-Vorschläge in seinem Buch zusammen mit J. Schellnhuber, Titel: der Klimawandel, erschienen 2019, völlig sinnlos. Das sind Vorschläge für den eigenen Geldbeutel, für die derzeitige Regierung aber der Katechismus.
Dieser Klimapanikmache- das PIK spielt eine zentrale Rolle -, muss die deutsche Bevölkerung entschieden entgegentreten, schon weil unsere Demokratie in Gefahr ist. CO₂ ist ein lebensnotwendiges Gas, der Schöpfer hat das irdische Leben auf dem Element Kohlenstoff aufgebaut. Wer Kohlendioxid einschränken will, der handelt sündhaft gegen die Schöpfung des Lebens auf diesem Planeten. Und ausgerechnet die beiden Kirchen gehören dazu. Jeder ist aufgerufen, auf seinem persönlichen Weg allein oder in der Gruppe eine Umkehr zu erreichen.
Vorschlag, mit gutem Beispiel vorangehen: Wer weiterhin an einen Klimakiller Kohlendioxid entgegen dieser erdrückenden Gegenbeweise glaubt, für solche Menschen möge die Regierung eine CO₂-Freiwilligensteuer einführen, damit Angstgläubige ihr Gewissen beruhigen können. Und die fast 400 von unseren Steuergeldern Beschäftigten beim PIK Potsdam sollten mit gutem Beispiel vorangehen und ihre jährliche Höhe einer freiwilligen CO₂-Klimaabgabe veröffentlichen.
Wir wollen schließlich sehen, was den CO₂-Klimapanikpredigern ihre Klimarettung selbst wert ist.
Für uns andere gilt: Klimaschutz ist Quatsch, weil nicht möglich. Wichtig bleiben Natur- und Umweltschutz. Dazu bekennen wir uns ausdrücklich und setzen uns in unserer Freizeit dafür ein. Aber eben auch gegen das Geschäftsmodell Klimaschutz und globale Klimarettung.
Matthias Baritz, Naturschützer und Naturwissenschaftler, Josef Kowatsch, Naturbeobachter, aktiver Naturschützer und unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher.
Der Beitrag Der Monat Juni zeigt die stärkste DWD-Erwärmung aller Monate in Deutschland, aber erst seit 1988 – Teil 2 erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.
Neue Regeln für Energiehandel – Kritik an EU-Methanregel: Länder sehen Versorgungsrisiko
Die EU-Kommission hat die Methanverordnung auf den Weg gebracht. Sie betrifft die Einfuhr von Erdgas und Erdöl in die EU. Viele Länder und Unternehmen kritisieren das hohe Tempo der Umsetzung. Die Neuregelung hat weitreichende Folgen für Energieimporte und deren Regulierung.
Der Artikel erschien zuerst auf Epoch Times.
In Kürze:
- Mehrere EU- und Nicht-EU-Staaten äußern Kritik an der EU-Methanverordnung.
- Mit dieser Neuregelung will die EU die Treibhausgasemissionen weiter reduzieren.
- Für betroffene Unternehmen bedeutet das zunächst eine Mehrbelastung.
- Die einzelnen Schritte zur Umsetzung dauern bis 2030.
Elf Mitgliedstaaten der Europäischen Union forderten in der vergangenen Woche eine Verschiebung der Umsetzung der EU-Methanverordnung (EUMR) um mindestens drei Jahre. Zu den Unterzeichnern gehörten unter anderem Tschechien, die Slowakei, Polen, Italien und die Niederlande.
Auch Deutschland hat sich inzwischen diesem Appell angeschlossen. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) warb „dringend“ für eine Überarbeitung der Methanverordnung. Am Freitag, 26. Juni, sagte sie vor einem Treffen der EU-Energieminister in Luxemburg:
„Wir brauchen mindestens eine Verschiebung oder eine Aussetzung der Methanverordnung, dass sich die Bundesrepublik Deutschland sicher mit Gasimporten, aber auch mit Mineralölprodukten wie Kerosin versorgen kann. Wir werden mit der Kommission sehr ernsthaft darüber sprechen müssen, dass wir unsere Versorgungssicherheit auf gar keinen Fall aufs Spiel setzen können.“
Was bedeutet die EU-Methanverordnung?In ihrer derzeitigen Form würde die Verordnung dazu führen, dass Gasimporte und Mineralölprodukte ab 2027 nur noch eingeführt werden könnten, wenn sie die Vorgaben erfüllen, argumentierte Reiche.
Bei der Gas- und Ölförderung wird das Treibhausgas Methan freigesetzt. Um dies zu reduzieren, brachte die EU-Kommission die Methanverordnung auf den Weg. Sie trat 2024 in Kraft.
Die Regelung verlangt vor allem, dass bei Gasimporten die Methanemissionen entlang der Lieferkette berücksichtigt werden müssen. Die Verordnung verpflichtet die EU-Staaten, beim Import von Energie aus Drittstaaten verschiedene Berichts- und Überwachungsmaßnahmen einzuhalten. Diese Vorgaben werden schrittweise zwischen 2025 und 2030 eingeführt.
So sollen die Regeln beispielsweise ab 2027 auch für importiertes Gas und Öl gelten. Ein Einfuhrverbot ist in der Verordnung allerdings nicht vorgesehen, sollte ein Staat die Anforderungen nicht erfüllen. Stattdessen sollen die Mitgliedstaaten Verstöße etwa mit Geldbußen ahnden.
Warum will die EU den Methanausstoß reduzieren?Die Methanverordnung ist Teil der Bemühungen der EU, die Treibhausgasemissionen der Mitgliedstaaten bis 2030 um mindestens 55 Prozent zu senken. Das wiederum soll die Erwärmung der Erdatmosphäre verlangsamen oder stoppen.
Nach Angaben der Europäischen Kommission hat Methan eine stärkere Fähigkeit, Wärme in der Atmosphäre zu speichern, als Kohlenstoffdioxid (CO₂). Das „Treibhauspotenzial“ von Methan sei über einen Zeitraum von 100 Jahren 29,88-mal so hoch wie das von CO₂. Auf einer Zeitskala von 20 Jahren betrage der Faktor sogar 82,5, hieß es.
„Die Reduzierung der Methanemissionen ist daher notwendig, um die Klimaziele des Europäischen Grünen Deals für 2050 zu erreichen“, erklärte die EU-Kommission. Weiter hieß es, dass ein Drittel der durch menschliche Aktivitäten verursachten Methanemissionen aus dem Energiesektor stamme. Zudem bezeichnete die Kommission Methan als den „zweitgrößten Verursacher des Klimawandels“.
Kritik auch von außerhalb der EU?Die elf EU-Staaten sind jedoch nicht die einzigen Kritiker des EU-Plans. Ebenso haben Energiebeauftragte aus vier Ländern – den Vereinigten Staaten, Katar, Nigeria und Algerien – am Dienstag, dem 23. Juni, einen Brief an die Staats- und Regierungschefs der EU geschickt. Darin warnen sie davor, dass die Umsetzung der geplanten Methanvorschriften die regionale Öl- und Gasversorgung beeinträchtigen könnte.
Die vier Staaten wiesen auch darauf hin, dass die meisten Exporteure, die Energieprodukte an die EU verkaufen, „die Anforderungen der EUMR an die Messung, Berichterstattung und Überprüfung von Methanemissionen nicht innerhalb des vorgeschriebenen Zeitrahmens erfüllen können“.
Zudem seien „laut einer unabhängigen, umfassenden Branchenanalyse fast alle EU-Ölimporte und ein erheblicher Teil der EU-Erdgasimporte“ ab Januar 2027 nicht mehr mit der EUMR konform. „Selbst bei einer anpassungsfähigen und flexiblen Umsetzung sind erhebliche negative Auswirkungen auf Versorgung und Preise sicher“, so die Länder.
EU-Importeure haben bereits damit begonnen, Öl und Gas einzukaufen, das für die Lieferung im kommenden Jahr gelagert werden soll. Derzeit gebe es jedoch „keinen gangbaren Weg“, um die EUMR-Vorschriften einzuhalten, heißt es in dem Schreiben.
Welche Schritte sind zu unternehmen?Bis zum 5. Mai 2025 waren die Energiehandelsakteure gemäß der Verordnung dazu verpflichtet, ihre erste Umsetzungsplanung vorzulegen und drei Monate später die ersten Berichte zu den geschätzten Methanemissionen einzureichen.
Spätestens am 5. Februar dieses Jahres mussten die Akteure erneut detaillierte Berichte zur Menge der Methanemissionen für selbst betriebene Anlagen abgeben. Ab diesem Zeitpunkt waren zunehmend direkte Messungen nötig, um genauere Werte zu erhalten.
Bis zum 5. Februar 2027 müssen entsprechende Berichte für nicht selbst betriebene Anlagen eingereicht werden. Anschließend sollen die Berichte jährlich erfolgen. Zusätzlich müssen unabhängige Prüfstellen diese verifizieren.
Schon jetzt müssen EU-Importeure Informationen unter anderem zu Herkunft, Transportweg und Emissionsminderung der Lieferanten melden. Ab dem 1. Januar 2027 ist zusätzlich ein Nachweis erforderlich, dass die sogenannten MRV-Standards der Lieferanten EU-äquivalent sind. MRV steht für „Measurement, Monitoring, Reporting and Verification“ und bezeichnet ein dreistufiges Standard- und Qualitätssicherungssystem zur Erfassung von Treibhausgasemissionen und Klimaschutzprojekten.
Eine weitere Berichterstattung zur Methanintensität der Importe müssen die Lieferanten ab dem 5. August 2028 abgeben. Ab 5. August 2030 gilt schließlich ein maximaler Methanintensitätsgrenzwert. Dieser soll noch von der EU-Kommission festgelegt werden.
Wer ist konkret betroffen und welche Sorgen gibt es?Bereits am 13. April richtete der Internationale Verband der Öl- und Gasproduzenten einen „dringenden Appell“ zur Änderung der EUMR an die EU-Energieminister. Dem Verband gehören weltweit führende Energiekonzerne wie Chevron, ConocoPhillips, BP und ExxonMobil an.
Neben diesen Unternehmen des Erdöl- und Erdgassektors sind auch Bergwerksbetreiber des Kohlesektors direkt von der EU-Neuregelung betroffen. Ebenso betrifft dies Importeure und Erzeuger von Rohöl, Erdgas und Kohle, die diese Brennstoffe in der EU vertreiben.
Der Verband warnte, die EUMR in ihrer derzeitigen Form stelle ein Risiko für die Energiesicherheit der EU dar. Er hob hervor, dass bis zu 43 Prozent der Erdgasimporte und rund 90 Prozent der Rohölimporte der EU ab Januar 2027 wahrscheinlich nicht den Vorschriften entsprechen würden.
„Darüber hinaus belastet die Verordnung auch die heimischen Produzenten und Infrastrukturbetreiber der EU erheblich, indem sie kostspielige und unverhältnismäßige Maßnahmen vorschreibt, die nur geringen Nutzen bringen oder möglicherweise sogar zu einem Nettoanstieg der Treibhausgasemissionen führen“, erklärte der Verband.
Und weiter: „Dies könnte den Rückgang der heimischen Produktion in Europa weiter beschleunigen, seine strategische Autonomie schwächen und die Energiewende verteuern.“
Was bedeutet die Verordnung für die Industrie?Um die genannten Schritte umsetzen zu können, müssen sich die von der EU-Methanverordnung betroffenen Industrieunternehmen neu ausrichten. Die Regulierungen werden zunehmend strenger, während sich die Anforderungen an die Nachhaltigkeit ihrer Geschäftsmodelle gleichzeitig erhöhen.
Einerseits bedeutet diese Anpassung einen Mehraufwand für die Unternehmen, der meist mit zusätzlichen Kosten verbunden ist. Andererseits können sie sich durch eine frühzeitige Umstellung einen Wettbewerbsvorteil verschaffen.
Wenn Unternehmen nachweislich ihre Methanemissionen reduzieren, können sie mögliche regulatorische Strafgebühren oder Sanktionen vermeiden. Da inzwischen viele Länder und Unternehmen auf Umweltbewusstsein achten, lässt sich zudem ein positives Image aufbauen und die Kundenbindung stärken.
Was bedeutet die Verordnung für die Energiesicherheit?Bezüglich der Auswirkungen der Methanverordnung auf die Versorgungssicherheit gibt es unterschiedliche Perspektiven. Die EU-Kommission selbst sowie die US-amerikanische, nichtstaatliche Umweltschutzorganisation „Environmental Defense Fund“ bewerten die Auswirkungen als positiv. Letztere sieht darin „ein strategisches Instrument, um die Energiesicherheit Europas zu stärken“.
Laut einer Analyse von Rystad Energy werde sich das globale LNG-Angebot jährlich um rund 4 Prozent erhöhen. Dies werde von 2028 bis 2032 zu einem Überangebot führen. Dies gebe der EU die Freiheit, von den Lieferanten mehr Transparenz und Umweltleistung zu verlangen, ohne den Zugang zu Gas zu gefährden.
Es gibt jedoch auch Kritiker wie den US-Energieminister Chris Wright. Er erklärte am Mittwoch, 24. Juni, dass die „verrückten“ Methanvorschriften der EU den Import von LNG aus den Vereinigten Staaten und anderen Ländern, die den Brief unterzeichnet haben, unmöglich machen würden. Wright warnte, dass dies die EU-Länder einem Risiko aussetze. Er sagte: „Es besteht ein erhebliches Risiko von Stromausfällen oder Heizungsproblemen im kommenden Winter.“
(Mit Material von AFP und theepochtimes.com)
Der Beitrag Neue Regeln für Energiehandel – Kritik an EU-Methanregel: Länder sehen Versorgungsrisiko erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.
Wie viel Desinformation kann man in einen Vortrag über Desinformation packen?
Russell Cook from GelbspanFiles.com
Vor einer Woche gab es für mich auf Twitter/X eine amüsante Situation: Ein Vulkan-Enthusiast schweifte vom Thema ab und behauptete, die Hitzetoten in Europa seien „Blut an den Händen derjenigen, die hinter den von den großen Ölkonzernen finanzierten Lügen stehen“ – womit er zweifellos die Täuschungskampagnen der Industrie meinte. Der berühmte Tom Nelson antwortete darauf und wies darauf hin, dass es keine Beweise gebe, die diese Behauptung stützen würden. Ich habe dieses Problem hier bei GelbspanFiles bereits seit 2013 ausführlich behandelt. Unterdessen beschloss ein Umweltschützer, Tom mit einem „Beweis“ dafür zu kontern, dass es solche „Täuschungskampagnen“ gegeben habe, indem er ihm empfahl, das „etwas veraltete“ Buch „Merchants of Doubt“ von Naomi Oreskes zu lesen, und damit andeutete, dass das Buch die „Desinformationen“ der Ölindustrie mit denen der „Befürworter von Atomwaffen und Tabak“ vergleiche. Dieser Kommentar – wahrscheinlich gut gemeint und von der Person, die ihn gepostet hat, sicherlich auch ernst gemeint – ist ein klassisches Beispiel für intellektuelle Unehrlichkeit: Eine Person, die im Grunde genommen die Öffentlichkeit und sich selbst belügt. Ich besitze ein Exemplar dieses Buches, und nirgendwo darin finden sich Belege dafür, dass skeptische Klimaforscher den Einsatz von Atomwaffen befürworten oder auch nur im Entferntesten für den Tabakkonsum eintreten. Meine Antwort an diesen Kommentator lautete, mein SPM zu Oreskes zu lesen, um zu begreifen, wie viel Desinformation Oreskes verbreitet. Doch meine Empfehlung geht noch viel weiter – der gleiche grundlegende Vorwurf könnte in irgendeiner Form wieder auftauchen, wenn der Oberste Gerichtshof sich mit dem Rechtsstreit „Boulder gegen Suncor“ befasst.
[Hervorhebung im Original]
Anwalt, der im Namen der Energieunternehmen argumentiert: … was die sogenannten „Beweise“ betrifft, die von Naomi Oreskes stammen …
Richterinnen Sotomayor, Kagan und Jackson: „Ich muss hier Einspruch erheben – inwiefern ist es relevant, ihren Namen zu erwähnen?“
Anwalt: „Das betrifft die Glaubwürdigkeit. Diese Fälle hängen von ihren Behauptungen über von der Industrie orchestrierte Fehlinformationen ab – sie ist diejenige, die all diese Fehlinformationen verbreitet.“
Sie ist mit allem, was sie von sich gibt, ungeschoren davongekommen, weil niemand von Bedeutung – wie beispielsweise durch einen möglichen Verweis auf ihre autoritären Behauptungen in den Argumente während einer Anhörung vor dem Obersten Gerichtshof – jemals verdeutlicht hat, wie enorm lähmend dieses Problem ist.
Ein typisches Beispiel dafür ist ihr Vortrag an der University of Rhode Island im Jahr 2024 mit dem (ironisch gewählten) Titel „Democracy in Peril“ (Demokratie in Gefahr), in dem sie sich darauf konzentrierte, dass „Desinformation ein Schlüsselfaktor ist, der das Vertrauen in die Demokratie und die Transparenz untergräbt“. Und das von einer Person, deren eigentliches Ziel seit 2004 darin besteht, das Vertrauen in die Glaubwürdigkeit skeptischer Klimaforscher durch regelrechte Desinformation zu untergraben. Es ist atemberaubend, dies in Aktion zu sehen:
10:12 Uhr, Einleitung des Moderators: … Anhand vielfältiger Beispiele – von Gewinnstreben der Unternehmen bis hin zu Krisen im Bereich der öffentlichen Gesundheit – untersucht sie, wie Eliten oft gezielt Desinformation einsetzen, um Vertrauen zu untergraben und das Verständnis der Öffentlichkeit zu verzerren. Ohne fundierte Informationen, auf die man sich stützen kann, wird das Kernfundament der Demokratie untergraben, nämlich dass die Menschen selbst am besten über ihre eigenen Interessen urteilen können.
Wenn dieser Abschnitt nicht die perfekte psychologische Projektion dessen ist, was die umweltaktivistischen Eliten selbst im gesamten Zusammenhang mit der Frage der globalen Erwärmung getan haben, dann weiß ich nicht, wie man es besser zusammenfassen könnte. So hat beispielsweise die Nachrichtensendung „PBS NewsHour“ ihrem Publikum nie fundierte Informationen zu diesem Thema geliefert, sondern rund drei Jahrzehnte lang entscheidende Informationen dazu – nämlich die gesamte Sichtweise der skeptischen Wissenschaftler – zurückgehalten. Diese Präsentation hier kam unterdessen nicht einmal so weit, dass sie tatsächlich zu Wort kommen konnte, bevor bereits deutlich wurde, wie sie anderen genau das vorwirft, was sie selbst tut.
12:52, Naomi Oreskes: … Ich denke, wir alle wissen, dass Leugnen auf lange Sicht die Lage nur verschlimmert …
Nach all den Einleitungen begann ihr Vortrag erst um 12:31 Uhr. Sie konnte keine 20 Sekunden sprechen, ohne anzudeuten, dass Skeptiker einer katastrophalen, vom Menschen verursachten globalen Erwärmung alle mit dem Sammelbegriff „Klimawandel-Leugner“ abgestempelt werden können. Wie Lord Christopher Monckton einmal so treffend dargelegt hat, leugnet niemand auf dieser Seite den Klimawandel – hier herrscht 100-prozentiger Konsens.
12:59: … Ich denke, wir wissen, dass die Lösung für Desinformation nicht darin besteht, beiden Seiten gleich viel Sendezeit einzuräumen, und ich denke, wir wissen, dass die Wahrheit in den meisten Fällen nicht in der Mitte liegt.
Sie greift den verstorbenen Ross Gelbspan auf, wenn es um die lächerliche Vorstellung einer „unfairen Medienausgewogenheit“ zugunsten skeptischer Klimaforscher geht. Die Lösung für Desinformation besteht ausschließlich darin, beide Seiten der Klimaproblematik fair zu prüfen – diejenigen, die sagen, dass menschliches Handeln die primäre und verheerende Ursache ist, und diejenigen, die das verneinen –, um festzustellen, wer das wissenschaftlich fundiertere Argument vorbringt. Wenn man der Öffentlichkeit erzählt, dass skeptische Wissenschaftler dafür bezahlt werden zu lügen und ignoriert werden sollten, ohne jedoch ihre Einschätzungen zu widerlegen oder stichhaltige Beweise für ihre „von der Industrie bezahlte Korruption“ vorzulegen, dann ist das genau das, was irreführende Desinformation ausmacht. Oreskes verfügt über keinerlei Fachkenntnisse in der Klimawissenschaft, und ihre Anschuldigungen bezüglich Desinformationskampagnen der Industrie sind auf mehreren Ebenen völlig unbegründet.
13:18: … es gibt Leute, die argumentieren, dass die Erforschung von Desinformation eine Ablenkung sei, dass sie nicht das Wesentliche darstelle und dass die Konzentration auf Desinformation polarisierend wirke. Mir wurde vorgeworfen, die fossile Brennstoffindustrie zu dämonisieren, worauf ich antworte: „Das machen die irgendwie schon selbst.“
Desinformation ist ganz sicher das Wesentliche – sie ist es, die das Klimathema am Leben erhalten hat, indem sie die Glaubwürdigkeit der skeptischen Seite mit wissenschaftsfeindlichen Vorstellungen von einem „wissenschaftlichen Konsens“ und mit regelrechten Rufmordkampagnen gegen skeptische Klimaforscher zunichte gemacht hat. Zugegeben, Oreskes hat die Industrie ganz sicher verteufelt … aber ich musste mir diesen kleinen Satz mit dem „sich selbst verteufeln“ mehrmals anhören – er ist völlig unsinnig. Und unsinnige Aussagen, die als maßgebliche Aussagen präsentiert werden, sind per Definition Desinformation.
13:46: … Desinformation schadet den Menschen … und untergräbt letztendlich die Demokratie …
Eine zutreffende Aussage, aber dennoch reine Desinformation ihrerseits, denn die Desinformation in der Klimafrage kommt ausschließlich von ihrer Seite – nämlich dass die Wissenschaft sich einig sei, dass der wissenschaftliche Konsens diese „Schlussfolgerung“ bestätige und dass die Industrie die Öffentlichkeit mit Desinformationskampagnen täusche.
14:11: … ein Bereich, in dem Desinformation Menschen das Leben gekostet hat, ist der Tabak. Wie wir alle inzwischen wissen, hat die Tabakindustrie jahrzehntelang … die amerikanische Bevölkerung mit Desinformation und irreführendem Marketing über Tabakprodukte bombardiert … mit der Behauptung, wir wüssten nicht wirklich, dass Rauchen Krebs verursacht, obwohl wir es in Wirklichkeit sehr wohl wussten …
Umweltaktivisten lieben dieses Argument, obwohl es für die Klimaproblematik völlig irrelevant ist. Wie viel Zeit, Geld und Ressourcen die Tabakindustrie auch immer für Material aufgewendet hat, um die Schädlichkeit des Rauchens herunterzuspielen – es war völlig verschwendet, denn die Öffentlichkeit bezeichnete Zigaretten weiterhin als „Sargnägel“, und Raucher sagten – zwischen Hustenanfällen –: „Diese Dinger werden mich noch umbringen.“ („Puff, puff, puff, und wenn du dich zu Tode rauchst …“) So herzlos es auch klingen mag: Wenn die Leute so dumm waren zu glauben, dass das Einatmen von brennenden Partikeln, die groß genug sind, um sie mit bloßem Auge zu sehen, nicht schädlich sei, dann haben sie ihr Schicksal vielleicht verdient.
16:42: … wenn diese Menschen gewusst hätten, dass Rauchen Krebs verursacht … wenn es keine Desinformation seitens der Tabakindustrie gegeben hätte, hätten diese Menschen dann alle mit dem Rauchen aufgehört? …
Hätte ein Zuhörer sie genau an dieser Stelle unterbrochen und gesagt: „Das ist eine lächerliche Frage – sie wussten es, aber sie waren nikotinsüchtig“, wäre diese Person von Sicherheitskräften aus dem Saal begleitet worden. In Oreskes’ „Demokratie“ ist nichts erlaubt, was ihre Darstellung untergräbt.
18:11: … diejenigen von uns, die Masken trugen, taten dies, weil wir die wissenschaftliche Empfehlung akzeptierten, dass das Tragen von Masken die Ausbreitung von COVID-19 verlangsamen könnte …
Ein einzelnes Grippeviruspartikel ist kleiner, als das menschliche Auge erkennen kann. Zigarettenpartikel sind groß genug, um sie zu sehen, ebenso wie die Partikel aus E-Zigaretten. Wenn Stoff- und Papiermasken solche Partikel nicht zurückhalten, die groß genug sind, um sie zu sehen, bedeutet das, dass sie bei kleineren Partikeln noch weniger wirksam sind.
19:28: … als die Maskenpflicht eingeführt worden war, gingen die Fallzahlen zurück, die Zahl der Krankenhausaufenthalte ging zurück und die Zahl der Todesfälle ging in den Bezirken, welche die Maskenpflicht durchgesetzt hatten, ebenfalls zurück; in allen anderen Bezirken jedoch – in jedem einzelnen – stiegen die Fallzahlen, die Zahl der Krankenhausaufenthalte und die Zahl der Todesfälle …
Richtig. Man beachte hier die fehlende Transparenz hinsichtlich des vollständigen Kontexts. Welche spezifischen Bevölkerungsgruppen waren von dem Anstieg betroffen, und welche anderen Faktoren wirkten sich in die eine oder andere Richtung auf die Zahlen aus? Welche konkreten Belege gibt es dafür, dass sich alle Menschen in einem politisch „rot“ oder „blau“ geprägten Landkreis strikt an die Vorschriften gehalten haben?
22:48: … Peter Hotez … schätzt, dass 500.000 Amerikaner an den Folgen von im Grunde vermeidbaren Todesfällen starben. … Das sind immer noch sehr viele Menschen, die aufgrund ihrer Impfverweigerung starben. …
Welche Gewissheit gibt es, dass eben diese Menschen nicht an einer anderen virulenten Form des gewöhnlichen Grippevirus gestorben wären, was zwar regelmäßig vorkommt, aber in den Medien kaum Beachtung findet? Beachten Sie jedoch, was sie nicht erwähnt: Gruppen von ansonsten gesunden Menschen, die den Covid-Impfstoff erhielten und anschließend an Myokarditis und anderen Herzkomplikationen erkrankten – ein Problem, das der Öffentlichkeit offenbar vorenthalten wurde. Auch hier gilt: Wenn wichtige Informationen zurückgehalten werden, ist das eine Form der Täuschung bzw. Desinformation, ganz gleich, um welches Thema es sich handelt.
25:21: … warum sind so viele Amerikaner übergewichtig?… Einer der Gründe, warum dies mit Stigmatisierung verbunden ist, ist das Gefühl, dass übergewichtige Menschen beschuldigt werden, dass es ihre eigene Schuld sei, dass es ein hartnäckiges negatives Klischee gibt, wonach übergewichtige Menschen faul oder undiszipliniert seien. Ich möchte jedoch argumentieren, dass übergewichtige Menschen nicht übergewichtig sind, weil sie faul oder undiszipliniert sind, sondern wegen der Lebensmittel, die wir essen.
Es ist ihre eigene Schuld; sie sind undiszipliniert. Ich esse genau die gleiche Art von Essen wie dicke Menschen, ich esse nur nicht die Hälfte des Kuchens zum Nachtisch oder ein halbes Kilogramm Eis auf einmal. Oder drei Cheeseburger und einen Big Gulp mit tausend Kalorien. So verlockend das alles auch sein mag, es führt nur zu einem Ergebnis.
27:13: …Vielleicht erinnern Sie sich an diese Werbung, die Lay’s-Kartoffelchips-Werbung, in der der Teufel sagt: „Ich wette, du kannst nicht nur einen essen.“ … Wir konnten nicht nur eine essen, weil diese Kartoffelchips so hergestellt wurden, dass sie extrem schmackhaft sind. Es wurden tatsächlich Studien durchgeführt, bei denen die Menge an Salz, Zucker und Fett in den Kartoffelchips angepasst wurde um herauszufinden, welche Rezeptur diese Kartoffelchips so schmackhaft machen würde, dass es uns schwerfallen würde, nicht nur eine, sondern gleich fünf oder zehn zu essen. Man kann sich also überlegen, wer in dieser Geschichte der wahre Teufel ist … Während Lebensmittel so hergestellt wurden, dass sie extrem schmackhaft sind, wurden wir gleichzeitig mit irreführender Werbung bombardiert … die suggerierte, diese Lebensmittel seien gut für uns oder zumindest Teil einer ausgewogenen Ernährung …
Kartoffeln sind Teil einer ausgewogenen Ernährung, und wenn die Pommes lecker waren, gab es da keine Fehlinformationen. Möchten Sie Fettleibigkeit mit dem Oreskes-Plan bekämpfen? Dann zwingen Sie die Lebensmittelkonzerne dazu, fades Essen herzustellen. Oder Sie könnten dem GelbspanFiles-Plan folgen: Essen Sie eine Handvoll – etwa ein Dutzend – zum Mittagessen, und das war’s dann für den Tag. Bezeichnen Sie sich als diszipliniert, wenn Sie das tun.
28:06: … Nur so zum Spaß habe ich ChatGPT gestern Abend gefragt, als ich gerade meinen Vortrag beendete: „Können Lucky Charms Teil einer gesunden Ernährung sein?“ Und ratet mal, was ChatGPT geantwortet hat? Ja, Lucky Charms können Teil einer ausgewogenen Ernährung sein, da sie Vollkorn enthalten und eine Quelle für Nährstoffe sind. …
Diese enthalten Vollkorn und Nährstoffe, aber mehr Zucker, als mir lieb ist. Iss zum Frühstück eine Schüssel davon, nicht drei, und es kommt nicht zu Übergewicht. Alternativ kannst du auch vier Schüsseln pro Tag und zwei weitere Mahlzeiten mit jeweils über 1500 Kalorien zu dir nehmen … aber dann musst du auch etwas tun, um das alles wieder abzutrainieren.
29:11: … Was ich außerdem noch anmerken möchte: Wir sind in diesem Land nicht besonders glücklich. Wenn man sich irgendeinen Glücksindex ansieht, landen die Vereinigten Staaten in der Regel nicht einmal unter den Top 10 oder 15 – es gibt also viele Orte auf der Welt, praktisch alle europäischen Länder, aber auch Costa Rica, Kuwait, Tschetschenien, Litauen und Slowenien. In all diesen anderen Ländern sind die Menschen glücklicher, obwohl einige davon nicht so wohlhabend sind wie die Vereinigten Staaten. Meine Schlussfolgerung lautet daher: „Happy Meals“ machen uns nicht glücklich. …
Eine Aussage, der jeglicher Kontext fehlt und die somit im Grunde genommen Desinformation ist. Wie ist das Verhältnis zwischen Amerikanern, die nach Costa Rica, Kuwait, Tschetschenien, Litauen oder Slowenien auswandern, und denen, die – legal oder illegal – in die USA kommen? Das wäre ein aussagekräftigerer Indikator dafür, wo viele Menschen aus anderen Ländern glücklicher wären. Menschen in Ländern der Dritten Welt wären wahrscheinlich überglücklich, sofortigen Zugang zu einer Auswahl an äußerst schmackhaften Lebensmitteln zu haben. Vielleicht wäre sogar die Hälfte der amerikanischen Bevölkerung glücklicher, wenn sie nicht mit Desinformation von einer Bevölkerungsgruppe überschüttet würde, die danach strebt, alle anderen zu kontrollieren.
29:41: …Nun wird Werbung im Allgemeinen nicht als Desinformation angesehen, aber vielleicht sollte man das tun …
Es ist erstaunlich, dass niemand in ihrem Publikum bei dieser Aussage in schallendes Gelächter ausgebrochen ist. Man muss nur einmal im Internet nach „Tricks in der Werbung, um Dinge besser aussehen zu lassen“ suchen, um zu erkennen, in welchem Ausmaß seit Jahrzehnten in Fernseh- und Printwerbung getäuscht wird. Allein diese Aussage sollte jeden dazu bringen, ihre Argumentation kritisch zu hinterfragen. Unmittelbar nach dieser Aussage folgte als Begründung dafür, warum die Covid-Todesfälle bei übergewichtigen Menschen höher waren …
… Werbung und Marketing haben dazu beigetragen, dass wir Lebensmittel gegessen haben, die wir für gesund hielten – oder zumindest für gesund genug –, die uns aber in Wirklichkeit krank gemacht haben …
Übergewichtige Menschen werden dazu verleitet, zu viel leckeres Essen zu sich zu nehmen, wodurch sie anfälliger dafür sind, an Covid-19 zu erkranken. Die Schuld an ihrem Tod liegt – nach Oreskes’ Argumentation – in der Desinformation durch die Werbung. Nicht darin, dass ein chinesisches Virologielabor die Kontrolle über sein Material verloren hat.
29:56: … Nun möchte ich ein wenig über den Klimawandel sprechen. In den letzten 20 Jahren habe ich mich mit den Ursachen und Auswirkungen der Leugnung des Klimawandels beschäftigt … daher fällt es mir ziemlich schwer, dieses Thema in nur fünf oder zehn Minuten zu behandeln, aber genau das werde ich tun. …
Das ist Desinformation. Die einzigen, die den Klimawandel tatsächlich leugnen, sind diejenigen auf ihrer Seite, die ein Klimaniveau fordern, das sich gegenüber dem vor 150 Jahren gewählten nie verändert. Niemand auf der Seite der Skeptiker leugnet den Klimawandel, daher bezog sich die „Arbeit“, die sie seit etwa 2005 – also seit 19 Jahren – geleistet hat, technisch gesehen auf eine nicht existierende Situation. Sie müsste vielmehr ehrlich zu ihrem Publikum sein und zugeben, dass sie daran gearbeitet hat, den Ruf skeptischer Klimaforscher zu untergraben, da sie über keine klimawissenschaftliche Expertise verfügt, um deren wissenschaftlich fundierte Klimabewertungen anzufechten.
30:53: … Die Ansichten zur Klimawissenschaft sind stark polarisiert, wobei die Ablehnung wissenschaftlicher Erkenntnisse am stärksten mit der Parteizugehörigkeit oder der selbst eingeschätzten politischen Ausrichtung korreliert …
Ja. Aber sie muss diese Aussage ganz und gar auf sich selbst im Spiegel richten. Was ist eine der eklatantesten Formen der Ablehnung von Wissenschaft? Antwort: Eine ganze Seite pauschal als „bezahlte Lügner“ abzutun, obwohl dieser Vorwurf nicht durch den geringsten Beweis gestützt wird.
Und das sind gerade einmal die ersten 30 Minuten einer 45-minütigen Präsentation, in der sie im Wesentlichen Desinformation einsetzte, um die Vorstellung zu schaffen, dass die wissenschaftliche Autorität der Regierung – und damit die Demokratie – bedroht sei, und dies dann nutzte, um anzudeuten, dass jeder, der den „wissenschaftlichen Konsens“ zur globalen Erwärmung in Frage stellt, Teil dieser Bedrohung sei … wobei sie sagte, dass diese Beschreibungen von Bedrohungen der kürzeste Teil ihrer Präsentation seien, weil das etwas sei, was jeder wisse.
Dabei waren alle „Bedrohungen“, die sie als Beispiele anführte, überhaupt keine Bedrohungen für die Demokratie. Hätte ein Zuhörer sie an dieser Stelle unterbrochen und gesagt: „Es gibt große Fragen, die zum ‚Angriff auf den Kongress am 6. Januar‘ gestellt werden müssen“, wäre diese Person von Sicherheitskräften aus dem Saal begleitet worden – was erneut verdeutlicht, dass die eigentliche Bedrohung für Demokratie und Freiheit die Regierungsbehörden und die mit ihnen zusammenarbeitenden Speichellecker sind, die eine bedingungslose Akzeptanz ihrer Diktate fordern und jegliche Versuche unterdrücken, diese Diktate in Frage zu stellen.
Oreskes beließ es nicht dabei, dem Publikum irreführende Argumente zu präsentieren. Während der fast halbstündigen Diskussion mit ihrem Moderator im Anschluss an den Vortrag behauptete sie – kein Scherz, ab Minute 53:13 –, dass die grundsätzliche „Ablehnung harter Realitäten durch Hollywood“ zur Wahl von Ronald Reagan geführt habe. Nein, das wäre eine Historikerin, die hier die Geschichte umschreibt. Es waren vielmehr die zweistellige Inflationsrate unter Präsident Carter und der ungeschickte Umgang seiner Regierung mit den Beziehungen zur Sowjetunion und zum Iran, die im Grunde jegliches Vertrauen untergruben, dass er sich im Falle einer Wiederwahl aus seinem kollektiven politischen Loch befreien könnte.
Warum jemand Naomi Oreskes als Rednerin außerhalb ihres „Fachgebiets der Klima-Desinformation“ engagieren würde, ist ein Rätsel, zumal sie ihre eigene Glaubwürdigkeit nur untergräbt, indem sie autoritär klingende Behauptungen aufstellt, die in Wirklichkeit nichts anderes als Desinformation sind.
Der oben genannte Vortrag fand im Oktober 2024 statt. Was hat sie in letzter Zeit so getrieben? Sie hoffte wohl, dass ein weiteres Publikum ihre Desinformation über einen angeblichen „Angriff auf die Wissenschaft“ kritiklos akzeptieren würde:
22. Juni 2026, Vortrag am Brüsseler Institut für fortgeschrittene Studien, Zeitpunkt 56:59: … „Es gab in den 1990er Jahren in den USA eine Werbekampagne, etwa zu der Zeit, als der Kongress über das Kyoto-Protokoll abstimmen sollte, in der es hieß: ‚Warum sollte man Geld dafür ausgeben, ein Problem zu beheben, das gar nicht existiert?‘“
Das ist ihr einziges Argument in Bezug auf die alte PR-Kampagne der Western Fuels Association aus dem Jahr 1991, für die sie sich als Expertin ausgibt, wobei sie den Namen der eigentlichen Kampagne falsch angibt und behauptet, diese sei auf der Grundlage einer Memo-Richtlinie durchgeführt worden, was nie der Fall war, während sie zwei Zeitungsanzeigen zeigt, die fälschlicherweise dieser Kampagne zugeschrieben werden und die nirgendwo veröffentlicht wurden. Man muss sich fragen, ob sie versehentlich verrät, dass sie sich ihrer falschen Behauptungen über die Anzeigen bewusst ist, denn diejenige, die sie erst letzte Woche in Brüssel erwähnte, ist tatsächlich veröffentlicht worden. Nur ist ihre Umschreibung der Überschrift im Grunde Desinformation. Der tatsächliche Wortlaut macht den entscheidenden Unterschied aus. Hätte ein Zuhörer in Brüssel sie genau an dieser Stelle unterbrochen und gesagt: „Was Sie gerade gesagt haben, entspricht nicht dem, was in diesem Anzeigenbeitrag tatsächlich stand“, wäre diese Person von Sicherheitskräften aus dem Saal begleitet worden.
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag Wie viel Desinformation kann man in einen Vortrag über Desinformation packen? erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.
Europa — Die Zeiten ändern sich vielleicht
Einführung des Übersetzers: Hier beleuchtet Autor Paul Driessen zunächst sehr ausführlich das Problem der Zuwanderung in vielen europäischen Ländern. Dieser Teil wird hier nicht übersetzt. Dann schlägt er jedoch den Bogen zur europäischen Klima- und Energiepolitik. Weil dies eine gute Zusammenfassung der gesamten Problematik ist, folgt dieser Teil hier in der Übersetzung. – Ende Einführung
„Was nicht ewig so weitergehen kann, wird irgendwann aufhören“, stellte der Ökonom Herb Stein oft fest.
…
Natürlich ist die Einwanderung bei weitem nicht die einzige Ursache für Unruhen, auch wenn mehr Einwanderer mehr Reisen, einen höheren Energie- und Lebensmittelverbrauch sowie den Bau weiterer Wohnungen bedeuten – was alles zur angeblichen „Klimakrise“ beiträgt … und zu steigenden Preisen für all diese lebensnotwendigen Güter.
Das eigentliche Problem ist jedoch, dass die Energiepolitik, die auf dem Ausstieg aus fossilen Brennstoffen (und der Kernenergie) basiert, die Heiz- und Strompreise auf den höchsten Stand weltweit getrieben, die europäische Wirtschaft lahmgelegt, Millionen von Arbeitsplätzen gekostet, ganze Industriezweige in Länder mit billiger Energie und billigen Arbeitskräften verlagert, Tausende Menschen das Leben gekostet hat, die es sich nicht leisten konnten, ihre Wohnungen angemessen zu heizen oder zu kühlen – es funktioniert einfach nicht. Tatsächlich können es sich 47 Millionen Menschen – mehr als 10 % der europäischen Bevölkerung – nicht leisten, ihre Wohnungen zu heizen.
Die EU-Politik hat zudem dazu geführt, dass Millionen Acres Landschaft mit Lebensräume zerstörenden Solaranlagen, Vögel und Fledermäuse vernichtenden Windkraftanlagen und endlosen Stromleitungen überzogen wurden.
Angesichts der Entwicklungen jenseits des Atlantiks zog Präsident Trump die Vereinigten Staaten aus den UN-Klimagremien, dem Pariser Klimaabkommen, den jährlichen Klimakonferenzen, den Netto-Null-Maßnahmen und der „Endangerment Finding“-Verordnung aus der Obama-Ära zurück.
Die meisten europäischen Staats- und Regierungschefs setzen sich weiterhin hartnäckig für den Kampf gegen den Klimawandel ein, vollziehen den katastrophalen Übergang zu teurer, stark subventionierter und wetterabhängiger Wind- und Solarenergie und wollen mit „gutem Beispiel“ vorangehen, um „den Planeten zu retten“ – ganz gleich, wie sich dies auf ihre Wähler auswirkt, wie wütend und aufmüpfig diese geworden sind oder wie bedeutungslos ihr „Beispiel“ ist.
In Schwellen- und Entwicklungsländern auf der ganzen Welt ist die einzige spürbare Energiewende der Übergang von Holz und Dung zu Öl, Gas, Kohle und (kleinen modularen) Kernkraftwerken. Diese Länder wollen reichlich vorhandenen, zuverlässigen und erschwinglichen Strom sowie die Häuser, Autos, den Lebensstandard, die Schulen, Fabriken, das saubere Wasser, die nahrhaften Lebensmittel, die Klimaanlagen, Herde und Öfen, die wir in den USA genießen.
Sie wollen dem Elend, den Krankheiten und der frühen Sterblichkeit ein Ende setzen, unter denen ihre Bevölkerung noch immer leidet.
Sie wissen, dass China jede Woche neue Kohlekraftwerke baut und dass China und Indien zusammen mittlerweile ein Drittel aller weltweiten Kohlendioxid-Emissionen (Kohlendioxid als Nährstoff für Pflanzen) verursachen.
Die Teilnehmer der gerade zu Ende gegangenen SB64-Klimakonferenz und der bevorstehenden COP31-Veranstaltung haben kein Interesse daran, „klare, messbare Ziele“ durch „gemeinsame Verantwortung, enge Zusammenarbeit und entschlossene Umsetzung“ mittels „Investitionen“ in die neue „globale grüne Wirtschaft“ in „sofortige Maßnahmen“ umzusetzen.
Sie nehmen daran teil, um ihre Forderungen nach „Wiedergutmachungszahlungen“ in Höhe von Billionen Dollar für angebliche „Klimaschäden“ durch Industrienationen voranzutreiben – und um das Recht einzufordern, sich so zu entwickeln, wie sie es für richtig halten, und nicht so, wie es ihnen die UNO und die EU vorschreiben. Es ist unwahrscheinlich, dass sie mehr als einen Almosen an Wiedergutmachung erhalten werden, aber sie werden ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen.
Trotz der Bemühungen der EU und Großbritanniens, den Zugang zu allen außer „genehmigten“ und „korrekten“ Informationen zu blockieren, werden sich die einheimischen armen und noch erwerbstätigen Schichten Europas all dessen zunehmend bewusst. Die Kosten durch Einwanderer und die von ihnen begangenen Straftaten mögen die unmittelbarsten und offensichtlichsten Brennpunkte sein. Doch auch eine destruktive Energiepolitik sorgt für Unruhe.
Die Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen kann bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag COP-Plauderstunden veranstalten. Doch die Veranstaltungen, die UNO und die EU selbst sowie die endlosen pseudowissenschaftlichen Behauptungen und Panikmache, die sie verbreiten, verlieren zunehmend an Bedeutung.
Die Einheimischen werden immer unruhiger, widerspenstiger, sind empört über ihre herrschenden Klassen und bereit, das derzeitige autoritäre System abzulösen. Der Status quo kann nicht ewig dauern.
Die Ordnung bröckelt zusehends. Wer jetzt noch der Erste ist, wird später der Letzte sein. Denn die Zeiten könnten sich ändern.
Link: https://www.cfact.org/2026/07/01/europe-the-times-may-be-a-changin/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag Europa — Die Zeiten ändern sich vielleicht erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.
„Die große Absage: Der triumphierende Trump macht die Klimapolitik zunichte“ Marc Morano
Wikipedia schreibt: „Morano gilt als aggressivstes Mitglied der amerikanischen Klimaleugnerszene und wird zu den bekanntesten Klimawandel-Leugnern der Welt gezählt.“
Hier sein Interview zur 17. EIKE-Konferenz in Halle am 26.6.26. Entscheiden Sie selber – ist „aggressiv“ und ein „Leugner“?
Tipp: Schalten Sie im Youtube-Video rechts unten am Zahnrad auf „Untertitel“ und „deutsch“ – dann wird automatisch übersetzt.
Der Beitrag „Die große Absage: Der triumphierende Trump macht die Klimapolitik zunichte“ Marc Morano erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.
Die Demokraten versuchen, eine Gewinn-Abschöpfungssteuer aus der Carter-Ära wiederzubeleben, die auf Ölproduzenten abzielt.
Der demokratische Senator Sheldon Whitehouse aus Rhode Island und der demokratische Abgeordnete Ro Khanna aus Kalifornien haben laut einer Pressemitteilung vom März den „Big Oil Windfall Profits Tax Act“ erneut eingebracht . Der Gesetzentwurf sieht eine Steuer von 50 % auf die Differenz zwischen dem Ölpreis pro Barrel im laufenden Jahr und dem des Vorjahres vor und konzentriert sich dabei auf Unternehmen mit einer Jahresproduktion von mindestens 300.000 Barrel. Die Büros von Whitehouse und Khanna reagierten nicht auf die Anfrage der Daily Caller News Foundation nach einer Stellungnahme.
„Ich bin stolz darauf, gemeinsam mit Senator Whitehouse den Big Oil Windfall Profits Tax Act erneut einzubringen, um zu verhindern, dass die großen Ölkonzerne auf Kosten der Amerikaner von ausländischen Kriegen profitieren und um echte Entlastung an den Zapfsäulen zu schaffen“, erklärte Khanna in der Pressemitteilung.
Laut Pressemitteilung werden durch die Steuer 33 Milliarden US-Dollar an Steuereinnahmen an Alleinstehende mit einem Jahreseinkommen von bis zu 75.000 US-Dollar umverteilt. Die Einkommensgrenze für gemeinsam veranlagte Ehepaare liegt beim Doppelten dieses Betrags.
Präsident Jimmy Carter versuchte 1980 nach einer durch die iranische Revolution von 1979 ausgelösten Ölkrise eine ähnliche Steuer einzuführen. Der „Crude Oil Windfall Profit Tax Act“ von 1980 sah eine Besteuerung der Gewinne aus dem Ölverkauf um 30 bis 70 Prozent vor, abhängig davon, in welche von drei Stufen der Ölproduzent fiel.
Der Kongress hob die Steuer 1988 auf, nachdem sie die Energieunabhängigkeit der USA verringert hatte, indem sie die heimische Ölproduktion senkte und gleichzeitig die Ölimporte erhöhte.
„Amerikanische Verbraucher werden an der Zapfsäule erneut zur Kasse gebeten, da Präsident Trumps Krieg gegen den Iran die Benzinpreise in die Höhe treibt und seinen Ölkonzernen Geld zufließt“, erklärte Whitehouse. „Wir sollten jegliche Gewinne der Ölkonzerne an die hart arbeitenden Menschen zurückgeben, die sie an der Zapfsäule bezahlt haben. Langfristig wird ein beschleunigter Übergang zu sauberer Energie die Energiekosten senken, die Verbraucher vor solchen Preissprüngen schützen und Amerikas Abhängigkeit von ausländischen Despoten und gierigen Ölkonzernen verringern.“
Wochen nach Beginn des Iran-Krieges im Februar stiegen die Benzinpreise laut dem einseitigen Gesetzesentwurf im Durchschnitt um 80 Cent pro Gallone . Darin wird außerdem behauptet, Katar habe gewarnt, der Ölpreis könne in den kommenden Wochen 150 Dollar pro Barrel erreichen – deutlich über dem von der Biden-Regierung im März 2022 prognostizierten Höchststand von 139 Dollar.
Die Ölpreise haben sich wieder auf das Niveau vor dem Iran-Krieg erholt, berichtete die New York Times am Freitag.
In dem einseitigen Dokument vom März werden dann die Ölproduzenten für die hohen Gaspreise verantwortlich gemacht, die auf die Interventionen der Biden-Administration im russisch-ukrainischen Krieg im Jahr 2022 und ihren Umgang mit der COVID-19-Pandemie folgten, wobei darauf hingewiesen wird, dass ExxonMobil seinen Gewinn in diesem Jahr verdoppelt hat.
Der Energiepolitikberater David Blackmon sagte gegenüber dem DCNF, dass der Gesetzentwurf angesichts des aktuellen sozialistischen Aufschwungs innerhalb der Demokratischen Partei „keine Überraschung sein sollte“.
„Mein erster Job in der Branche, nachdem ich 1979 mein BWL-Studium abgeschlossen hatte, bestand darin, Experte für Jimmy Carters ursprüngliche Wassersteuerreform zu werden“, sagte Blackmon. „Carters Steuer war ein absurdes Gesetz, das im Grunde einer Art Rube-Goldberg-Konstruktion für die Ölindustrie gleichkam. Sie bestrafte Lizenzinhaber und Kleinproduzenten weitaus härter als die großen Ölkonzerne und war so unsinnig konzipiert, dass sie 1987 von einem demokratisch dominierten Kongress aufgehoben wurde, weil sie drei Jahre in Folge keine Staatseinnahmen generiert hatte.“
Blackmon sagte gegenüber dem DCNF, dass der „energiefeindliche, sicherheitsfeindliche“ Gesetzentwurf die US-amerikanische Öl- und Gasindustrie bestrafen würde, die seiner Meinung nach „die nationale Sicherheit und Energiedominanz der USA erheblich gestärkt hat, indem sie dem amerikanischen Portfolio das Äquivalent der täglichen Fördermenge Saudi-Arabiens hinzufügte“.
„Khannas Gesetzesentwurf ist nichts weiter als ein zynischer Versuch linker Politiker, sich bei der zunehmend sozialistischen Wählerbasis der Demokratischen Partei einzuschmeicheln, indem sie einen ihrer Lieblingsfeinde bestrafen“, sagte Blackmon. „Wie Carters absurder Plan würde er sich, sollte er verabschiedet werden, schnell als Betrug entpuppen, da die damit erzielten Einnahmen vom Kongress verschwendet werden und die Staatsverschuldung weiterwächst. Abgesehen davon ist er wohl einfach nur genial.“
Das American Petroleum Institute ( API ) lehnt den Gesetzentwurf ebenfalls ab.
„Steuern auf außerordentliche Gewinne senken nicht die Preise für Verbraucher. Wir kennen diese Politik bereits – sie hat Investitionen gehemmt und die Produktion reduziert. Es handelt sich um eine zyklische Branche, und die Besteuerung von Gewinnen in starken Phasen untergräbt die langfristigen Investitionen, die notwendig sind, um die Energieversorgung dauerhaft zuverlässig und bezahlbar zu halten“, erklärte API-Sprecherin Andrea Woods gegenüber dem DCNF.
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https://dailycaller.com/2026/06/29/democrats-jimmy-carters-oil-tax/
Hier der Blick nach Europa, vor der Erhöhung am 01.07.2026, -> heute gesehen 1,96 – 2,03 €
https://avd.de/wissensbasis/rund-ums-auto/artikel/benzinpreise-europa#
https://www.adac.de/verkehr/tanken-kraftstoff-antrieb/kraftstoffpreise/
Der Beitrag Die Demokraten versuchen, eine Gewinn-Abschöpfungssteuer aus der Carter-Ära wiederzubeleben, die auf Ölproduzenten abzielt. erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.
Europas Erzählung von den „zunehmenden Klimaschäden“ wird durch unliebsame Daten gestört
WuWT, Anthony Watts
Eine der hartnäckigsten Behauptungen in der Klimapolitik ist, dass Wetterkatastrophen immer kostspieliger werden, weil der Klimawandel extreme Wetterereignisse verschärft. Diese Behauptung wurde von Politikern so oft wiederholt und von einem Großteil der Medien so unkritisch übernommen, dass sie den Anschein einer unumstößlichen Tatsache erweckt hat. Kürzlich veröffentlichte Dr. Roger Pielke Jr. einen aufschlussreichen Beitrag auf Substack mit dem Titel: „ Europas Wetterschäden steigen weiter – doch eine neue Schadensnormalisierung zeigt nach Berücksichtigung des Wirtschaftswachstums keinen Trend .“
Es folgen einige Auszüge und Analysen.
Der EU-Klimakommissar Wopke Hoekstra erklärte kürzlich: „Die Realität ist, dass mit fortschreitendem Klimawandel die Häufigkeit von Hitzewellen, Dürren, Extremwetterereignissen und natürlich auch Überschwemmungen zunimmt… Sie werden mehr Schäden sehen… den immer größeren wirtschaftlichen Schaden, den der Klimawandel unseren Gesellschaften zufügt.“
Das klingt durchaus überzeugend. Doch leider hat Roger Pielke Jr. einmal mehr etwas getan, was nur wenige Ökonomen tun: die Daten prüfen, bevor sie eine Schlussfolgerung akzeptieren. Pielkes jüngste Analyse, basierend auf aktualisierten Katastrophenschadensdaten der Europäischen Umweltagentur (EUA), zeigt, dass die wetterbedingten Katastrophenschäden in Europa seit 1990 im Wesentlichen konstant geblieben sind, wenn das Wirtschaftswachstum korrekt berücksichtigt wird.
Auf den ersten Blick scheinen die reinen Zahlen die alarmistische Darstellung zu stützen. Inflationsbereinigte Katastrophenschäden sind in den letzten drei Jahrzehnten deutlich gestiegen, und die Grafik erweckt durchaus den Eindruck, dass Wetterereignisse dramatisch teurer werden. Genau diese Statistik wird regelmäßig in Reden, Berichten und Schlagzeilen zitiert.
Das Problem ist, dass der Vergleich im Grunde irreführend, wenn nicht gar schlichtweg falsch ist.
Das heutige Europa hat kaum noch Ähnlichkeit mit dem Europa von 1990. Der Kontinent hat deutlich mehr Wohlstand angehäuft. Städte sind gewachsen. Die Infrastruktur hat sich vervielfacht. Häuser sind größer und wertvoller geworden. Unternehmen besitzen mehr Ausrüstung, Regierungen besitzen mehr Infrastruktur, und Versicherer versichern heute weitaus teurere Immobilien als noch vor 35 Jahren. Kurz gesagt: Es gibt heute viel mehr zu beschädigen als noch vor einer Generation.
Wenn Europa im Jahr 2024 dieselbe Flut oder denselben Sturm wie 1990 treffen würde, wären die wirtschaftlichen Verluste mit ziemlicher Sicherheit höher, einfach weil die Gesellschaft inzwischen deutlich mehr gefährdete Vermögenswerte angehäuft hat. Steigende finanzielle Verluste allein sagen daher wenig darüber aus, ob das Wetter selbst zerstörerischer geworden ist.
Genau aus diesem Grund normalisieren Katastrophenforscher Schadensdaten.
Pielke passt die gemeldeten Verluste an das Wirtschaftswachstum Europas an, indem er die Katastrophenkosten im Verhältnis zum BIP ausdrückt. Die Methodik ist einfach: Die gemeldeten Verluste werden mit dem Verhältnis des BIP von 2024 zum BIP des Jahres, in dem das Ereignis eintrat, skaliert. Im Grunde stellt die Berechnung die einfache Frage: Welche Kosten würde diese historische Katastrophe in der heutigen Wirtschaft verursachen?
Die Messung von Katastrophenschäden im Verhältnis zum BIP ist keineswegs ein unkonventioneller Ansatz, sondern hat sich in der Katastrophenökonomie als Standard etabliert. Das Sendai-Rahmenwerk der Vereinten Nationen zur Katastrophenvorsorge verwendet die Schäden sogar als Prozentsatz des BIP als einen seiner offiziellen Indikatoren.
Sobald diese Anpassung vorgenommen ist, verschwindet der dramatische Aufwärtstrend größtenteils.
Die aktualisierten Daten der Europäischen Umweltagentur (EEA) für den Zeitraum von 1990 bis 2024 zeigen erwartungsgemäß jährliche Schwankungen, jedoch im Wesentlichen keinen langfristigen Anstieg der normalisierten Verluste. Pielke fasst die Ergebnisse prägnant zusammen: „ Berücksichtigt man das Wirtschaftswachstum, so sind die normalisierten Kosten extremer Wetterereignisse in Europa im Zeitraum von 1990 bis 2024 nicht gestiegen. Der Gesamttrend ist flach.“
Diese Schlussfolgerung ist besonders bemerkenswert, da die aktualisierten Daten die verheerenden Überschwemmungen in Deutschland und Belgien im Jahr 2021 umfassen – Ereignisse, die zu einigen der größten versicherten und unversicherten Schäden der jüngeren europäischen Geschichte führten. Doch selbst nach Einbeziehung dieser Katastrophen bleibt der langfristige, normalisierte Trend im Wesentlichen unverändert. Tatsächlich erweisen sich Jahre wie 1990, 1999 und 2002, wenn man die Exposition konstant hält, als ebenso oder sogar noch wirtschaftlich bedeutsamer als einige der jüngsten Schlagzeilen machenden Ereignisse.
Da Kritiker die Verwendung des aggregierten europäischen BIP infrage stellen könnten, führte Pielke eine Robustheitsprüfung durch, indem er die Verluste jedes Landes an dessen eigenem BIP normierte, bevor er die Ergebnisse zusammenfasste. Das Ergebnis wich nur um etwa 1,5 Prozent von der aggregierten Berechnung ab. Mit anderen Worten: Die Schlussfolgerung erwies sich als bemerkenswert unempfindlich gegenüber der angewandten Methodik.
Diese Unterscheidung zwischen Gefährdung und Exposition ist in der Katastrophenforschung seit Jahrzehnten bekannt. Wirtschaftliche Verluste hängen nicht nur von der Schwere des Wetterereignisses selbst ab, sondern auch davon, wie viele Menschen, Gebäude, Straßen, Fabriken und andere Vermögenswerte sich in seinem Gefahrenbereich befinden. Mit steigendem Wohlstand nehmen die Verluste naturgemäß zu, selbst wenn die physische Gefährdung unverändert bleibt. Ignoriert man diese Tatsache, führt dies zwangsläufig zu irreführenden Schlussfolgerungen.
Ironischerweise ist dies dem IPCC selbst schon lange bewusst.
Frühere Sachstandsberichte kamen wiederholt zu dem Schluss, dass die beobachteten Zunahmen der Katastrophenschäden hauptsächlich auf die gestiegene Gefährdung und den wachsenden Wohlstand zurückzuführen sind, wobei es kaum Anzeichen dafür gibt, dass sich die monetären Trends selbst auf das sich verschlechternde Wetter auswirken. Doch dieser wichtige Vorbehalt geht häufig irgendwo zwischen dem technischen Bericht und der Pressemitteilung unter.
Das Ergebnis ist ein stetiger Strom von Schlagzeilen, die immer höhere Schäden durch Naturkatastrophen in Milliardenhöhe als Beweis für eine „Klimakrise“ anführen, dabei aber verschweigen, dass die Welt heute schlichtweg über weitaus mehr Vermögenswerte in Milliardenhöhe verfügt als früher. Die reinen Katastrophenschäden über Jahrzehnte hinweg zu vergleichen, ohne das Wirtschaftswachstum zu berücksichtigen, ist genauso wenig aussagekräftig wie Immobilienpreise über Generationen hinweg zu vergleichen, ohne die Inflation zu bereinigen.
Nichts davon beweist, dass das Klima keinen Einfluss auf Wetterextreme hat, noch deutet es darauf hin, dass sich zukünftige Trends nicht ändern können. Es zeigt jedoch, dass einer der am häufigsten genannten Indikatoren für eine sich verschärfende Klimakrise – die scheinbar explosionsartige Zunahme wirtschaftlicher Schäden durch Naturkatastrophen – weitgehend verschwindet, sobald die tatsächliche Belastung angemessen berücksichtigt wird.
Genau deshalb existiert die Normalisierung. Sie trennt Wetterveränderungen von gesellschaftlichen Veränderungen.
Im aktuellen politischen Klima erzielen jedoch Rohdaten oft reißerischere Schlagzeilen als bereinigte Daten. Leider sollte sich die Wissenschaft nicht von Schlagzeilen leiten lassen, sondern von Fakten. Die jüngsten Erkenntnisse der Europäischen Umweltagentur deuten darauf hin, dass die Schäden durch Wetterkatastrophen in Europa ein deutlich differenzierteres Bild zeichnen als das, was von politischen Entscheidungsträgern immer wieder dargestellt wird.
Ergänzung:
Die Bilanzen der Versicherer und der Rückversicherer geben bessere Auskunft über den Verlauf der Schadensereignisse, als die Schlagzeilen unserer Medien und Politiker.
Beispielhaft habe ich mir die Bilanzen der R&V Versicherung mal angeschaut – Ich bin kein Spezialist für Bilanzbuchhaltung. Daher machen Sie sich bitte selbst ein Bild.
R+V Versicherung AG Geschäftsbericht 2025
Seite 9, rechts oben.
… Zudem wurden die Unternehmen nur gering durch Naturgefahren belastet und erzielten mehrheitlich gute Ergebnisse. Aufgrund des Ausbleibens großer Schäden aus Naturgefahrenereignissen nahm rückversicherungsseitig das Angebot an Kapazitäten für Naturkatastrophendeckungen zu. Auch aus diesem Grunde kam es zu ersten Preis- und Konditionsverschlechterungen.
https://www.ruv.de/dam/jcr:4b038316-4c47-470f-850b-98a045679704/2025-versicherung-AG.pdf
R+V Versicherung AG Konzerngeschäftsbericht 2025
Seite 197, Die R+V im Markt
Das Geschäftsjahr war für die Versicherungsbranche insgesamt von günstigen Rahmenbedingungen geprägt und bot ein vorteilhaftes Umfeld für profitables Wachstum. Insbesondere die Schaden- und Unfallversicherung profitierte von einer außergewöhnlich günstigen Schadenslage. Die im Vergleich zu den Vorjahren geringere Häufigkeit und Intensität von Großschadenereignissen wirkte sich positiv auf die Schadenquoten aus. Auch die Rückversicherungsbranche konnte von einer moderaten Großschadenlage profitieren, die sich im Rahmen der kalkulierten Budgets bewegte und die gute Ergebnisentwicklung begünstigte. Unterstützt durch höhere Einmalbeiträge stabilisierte sich die Lebensversicherung branchenweit. …
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Falsch, Newsweek: Die Hitzetoten in Europa sind ein Versagen der Politik und keine Folgen des Klimawandels
Newsweek behauptet in dem kürzlich erschienenen Artikel [Titel übersetzt] „Hunderte sterben bei rekordbrechender Hitzewelle in Europa: Wie lange wird sie anhalten?“, dass die aktuelle tödliche Hitzewelle in Europa die wachsenden Gefahren des Klimawandels verdeutliche, und deutet an, dass steigende Treibhausgasemissionen dazu führen, dass Hitzewellen häufiger auftreten und gefährlicher werden. Das ist falsch. Die eigentliche Ursache ist nicht der Klimawandel, sondern das jahrzehntelange Versäumnis Europas, seinen Bürgern den wirksamsten Schutz vor extremer Hitze zu ermöglichen: Klimaanlagen.
Newsweek hat diese Meldung wohl aus Brüssel. Auch Cap Allon hat dazu schon etwas geschrieben, in deutscher Übersetzung hier. A. d. Übers.
Es steht außer Frage, dass Hitzewellen tödlich sein können, insbesondere für ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen. Laut einem Bericht von Newsweek sind während der aktuellen Hitzewelle in Spanien, Frankreich und anderen Teilen Europas Hunderte von Todesfällen zu verzeichnen.
Die naheliegende Frage lautet: Warum? Wäre der Klimawandel die Hauptursache für diese Todesfälle, würde man erwarten, dass Länder mit dem heißesten Klima die höchste Sterblichkeitsrate aufweisen. Doch Orte wie Arizona, Texas, Florida und Nevada verzeichnen jeden Sommer regelmäßig Temperaturen von weit über 100°F (38°C), ohne dass es zu vergleichbaren Spitzen bei den hitzebedingten Todesfällen kommt.
Der Unterschied liegt nicht im Wetter, sondern in der Politik – in diesem Fall in politischen Maßnahmen, die den Einsatz von Klimaanlagen einschränken oder unattraktiv machen.
Mehr als 90 Prozent der amerikanischen Haushalte verfügen über eine Klimaanlage. In weiten Teilen des Südens der Vereinigten Staaten ist diese fast allgegenwärtig. Krankenhäuser, Pflegeheime, Schulen, Büros, Einkaufszentren und Privathäuser bieten Schutz vor gefährlicher Hitze. Europa hat einen anderen, tödlichen Weg eingeschlagen.
Im Gegensatz dazu verfügen europaweit nur etwa 20 Prozent der Haushalte über eine Klimaanlage, und in UK liegt dieser Anteil bei weniger als 5 Prozent. Auch in Deutschland ist die Verbreitung ähnlich gering. Diese Zahlen sind nicht auf technologische Einschränkungen zurückzuführen. Sie sind das Ergebnis jahrzehntelanger Regierungspolitik und einer Umweltideologie, die den Einsatz von Klimaanlagen zugunsten einer Reduzierung des Stromverbrauchs und damit der Kohlendioxidemissionen ablehnt. Interessanterweise sind es gerade die Wohnungen und Geschäftsräume der wohlhabenden Eliten – also jener, die sich oft für eine Einschränkung des Einsatzes von Klimaanlagen aussprechen –, die am häufigsten über eine Klimaanlage verfügen.
Großbritannien ist vielleicht das deutlichste Beispiel für diese politische Idiotie.
Wie kürzlich sowohl die „New York Times“ als auch AOL berichteten, legen britische Bauvorschriften und Planungsrichtlinien seit langem den Schwerpunkt auf „passive Kühlung“, während Klimaanlagen als etwas betrachtet werden, das nach Möglichkeit vermieden werden sollte. Viele Wohnhäuser, Schulen, Büros und sogar einige Krankenhäuser wurden ohne Klimaanlagen gebaut oder renoviert, da die politischen Entscheidungsträger diese als ökologisch unerwünscht ansahen. Diese Entscheidungen haben Konsequenzen.
Wenn die Temperaturen über 30 Grad steigen, haben Millionen von Menschen schlichtweg keine praktische Möglichkeit, ihre Wohnungen zu kühlen. Das ist kein Versagen des Klimas, sondern ein Versagen der Politik. Ironischerweise reagieren viele der gleichen Regierungen, die in normalen Zeiten von Klimaanlagen abraten, auf Hitzewellen mit der Einrichtung klimatisierter Kühlzentren. In Frankreich finden sich ausgewiesene öffentliche Kühlzentren (oft als „salles fraîches“ bezeichnet) in Rathäusern, Sporthallen und Bibliotheken.
Mit anderen Worten: Die Behörden wissen ganz genau, dass Klimaanlagen Leben retten. Sie haben es den Menschen jedoch jahrelang erschwert, diesen Schutz in ihren eigenen vier Wänden zu nutzen.
Wie „Climate Realism“ in seiner Gegendarstellung gegenüber dem TIME-Magazn Anfang dieses Jahres erklärte, retten Klimaanlagen Menschen vor der Hitze. Sie verursachen keine Krise im Bereich der öffentlichen Gesundheit.
Auch „Newsweek“ führt das aktuelle Ereignis auf ein anhaltendes Hochdruckgebiet zurück. Diese Erklärung ist korrekt. Derartige Gebilde sind gut erforschte meteorologische Phänomene, die als „Omega-Block“ bezeichnet werden und seit jeher in den historischen Aufzeichnungen vorkommen, wie aus der folgenden Abbildung des britischen „Telegraph“ hervorgeht:
Der Artikel irrt jedoch in der Behauptung, dass der Klimawandel diese Ereignisse häufiger und schwerwiegender macht. Die zitierten Experten stützen ihre Prognosen größtenteils auf Vorhersagen von Klimamodellen und nicht auf direkte Beobachtungsdaten. Sie argumentieren, dass Treibhausgase die Grundtemperatur nach oben verschieben und dadurch Hitzeextreme wahrscheinlicher machen.
Das ist eine Hypothese, die in erster Linie durch Klimamodelle gestützt wird. Modelle sind keine Daten, und manche Klimamodelle sind so schlecht, dass sie aus dem Verkehr gezogen wurden.
Europa erlebt seit Jahrhunderten verheerende Hitzewellen. Die tödliche Hitzewelle in Europa im Jahr 2003 ereignete sich lange bevor Attributionsstudien heute so viel Aufmerksamkeit erhalten. Frühere Hitzewellen traten im gesamten 20. Jahrhundert auf, lange bevor moderne Bedenken hinsichtlich Treibhausgasen aufkamen. Ein gutes Beispiel ist die Hitzewelle auf den Britischen Inseln und in Frankreich im Jahr 1976, die zu einer Zeit auftrat, als sich die Erde abkühlte und viele Wissenschaftler davor warnten, dass die nächste Eiszeit bevorstehen könnte. Es gibt keine Beobachtungsdaten, die auf einen langfristigen Trend hinsichtlich des Zeitpunkts, des Ortes oder der Schwere von Hitzewellen hindeuten, was darauf schließen lassen könnte, dass der Klimawandel solche Ereignisse meteorologisch verändert.
Omega-Blockierungen entstehen aufgrund atmosphärischer Zirkulationsmuster, anhaltender Hochdruckgebiete, der Bodenfeuchtigkeit und regionaler Wetterdynamik. Es handelt sich um kurzfristige Wetterereignisse, die es schon so lange gibt, wie es die Menschheit gibt – und lange bevor Menschen begannen, das Wetter zu erforschen.
Diese Blockierungen gibt es natürlich auch im Winter. Dann haben sie lang anhaltende und meist extreme Kälteperioden zur Folge. A. d. Übers.
Ob diese Wetterereignisse zu humanitären Katastrophen werden, hängt von folgenden Faktoren der Vorsorge ab:
• Bezahlbarer Strom.
• Zuverlässige Stromnetze.
• Zugang zu Kühlmöglichkeiten.
• Notfallmaßnahmen.
Das sind die Faktoren, die Leben retten. Anstatt diese praktischen Lösungen in den Vordergrund zu stellen, greift Newsweek weitgehend das mittlerweile altbekannte Märchen auf, wonach der Klimawandel der eigentliche Übeltäter sei. Diese Darstellung lässt fälschlicherweise die weitaus unmittelbarere Ursache für die Anfälligkeit Europas außer Acht.
Der Kontinent hat jahrelang eine Energiepolitik verfolgt, welche die Strompreise in die Höhe trieb und gleichzeitig den Einsatz einer der bedeutendsten Technologien für die öffentliche Gesundheit behinderte, die je erfunden wurden.
Klimaanlagen haben weltweit Millionen von Menschenleben gerettet. Sie reduzieren Hitzestress drastisch, beugen Dehydrierung vor und schützen ältere Menschen bei extremen Wetterbedingungen. Sie als Umweltproblem statt als Lösung für die öffentliche Gesundheit zu betrachten, war und ist einer der kostspieligsten Fehler Europas.
Nach Angaben der Harvard School of Engineering and Applied Sciences ist die Klimatisierung eine der bedeutendsten Maßnahmen im Bereich der öffentlichen Gesundheit in der Geschichte, verhindert sie doch jährlich Hunderttausende vorzeitiger hitzebedingter Todesfälle. Durch die drastische Verringerung der Anfälligkeit gegenüber extremer Hitze ist die Kühlung von Wohnräumen zu einer unverzichtbaren Überlebenshilfe geworden, insbesondere für ältere Menschen und gefährdete Bevölkerungsgruppen weltweit.
Newsweek stellt die Hitzewelle in Europa als ein weiteres Kapitel der Klimakrise dar, doch die Fakten deuten darauf hin, dass es sich vielmehr um ein weiteres Kapitel einer politischen und gesellschaftlichen Krise handelt, bei der unbegründete Ängste vor dem künftigen Klimawandel – gestützt auf nicht vorhandene Beweise – über die Bedürfnisse der heute lebenden Menschen gestellt werden.
Die immer wieder auftretenden Hitzetoten in Europa sind die vorhersehbare Folge davon, dass Regierungen genau jene Technologie behindern, welche die Amerikaner – und die Eliten in ihren eigenen Ländern – seit Generationen vor tödlicher Sommerhitze schützt.
Solange die politischen Entscheidungsträger Klimaanlagen nicht als lebensrettende Technologie anerkennen, sondern weiterhin als Klimasünder behandeln, wird Europa weiterhin den Preis für eine als Umweltpolitik getarnte Ideologie zahlen. Newsweek kommt seiner journalistischen Pflicht nicht nach darauf hinzuweisen.
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
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Eine weitere sinnlose Versammlung der UN-Klima-Bürokraten
Was für ein grandioser Wortschwall.
Das Nebenorgan für die Umsetzung der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (SBI-UNFCCC) hat gerade seine jüngste Sitzung in Bonn beendet. Unter der Abkürzung SB64 handelte es sich um die 64. Sitzung dieser nüchternen Gruppe von „Multi-Stakeholder-Koalitionen“ – Politiker, Regierungsbeamte, wirtschaftsorientierte Interessenvertreter und Aktivisten der „Zivilgesellschaft“ – mit rund 7.000 Teilnehmern.
Zehn Tage lang (vom 8. bis 18. Juni) diskutierten und intrigierten sie, um Weichen zu stellen und die Tagesordnung für die COP31 festzulegen, die 31. UN-Klimakonferenz, die später in diesem Jahr in der Türkei stattfinden soll – das jährliche Treffen klimabesessener und geldgieriger Länder.
SB64 sei darauf ausgerichtet, die „Umsetzung“ früherer Klimaziele zu „beschleunigen“, erklärte der designierte Vorsitzende der COP31, Murat Kurum aus der Türkei. Warum? Weil „unser gemeinsames Zuhause, die Erde, gerade eine der kritischsten Phasen durchläuft, denen sie je ausgesetzt war.“ (Wie oft haben wir das schon gehört?)
Tatsächlich erklärte der Internationale Gerichtshof im Anschluss an die letztjährige COP30 in Brasilien, dass Treibhausgasemissionen „eindeutig“ das „gesamte Klimasystem“ der Erde beeinträchtigen und eine „existenzielle“ Bedrohung für „alle Lebensformen und die Gesundheit unseres Planeten“ darstellen.
Daher, so entschied der Gerichtshof, verstoßen alle Industrieländer, die ihren Beitrag zur Verhinderung des weiteren Klimawandels nicht leisten, gegen das grundlegende „Menschenrecht“ auf eine „saubere, gesunde und nachhaltige Umwelt“ – und könnten wegen ihrer „völkerrechtswidrigen Handlungen“ zivil- und strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden. Wie praktisch.
SB64 und die bevorstehende COP31 legen „klare, messbare Ziele“ fest, deren Erreichung sie von den Ländern weltweit bis 2035 erwarten. Damit soll sichergestellt werden, so heißt es, dass zuvor festgelegte Ziele durch „gemeinsame Verantwortung, enge Zusammenarbeit und entschlossene Umsetzung“ „vollständig in die Tat umgesetzt werden“.
Natürlich wart ihr, die einfachen Arbeitnehmer und andere Menschen, nicht eingeladen. Ihr hattet kein Mitspracherecht bei eurer Zukunft, in der es um die Rettung des Planeten geht. Das war die Aufgabe der Regierungen, NGOs und anderer linksextremer „Interessengruppen“, die wissen, was für euch und eure Familie, eure Gemeinschaft, euer Land und den Planeten am besten ist. Zu ihren Maßnahmen gehören unter anderem:
• Die Energiewende beschleunigen, indem die weltweite Elektrifizierungsquote auf 35 % gesteigert wird – mit Wind- und Solarenergie.
• Die Energieintensität von Gebäuden um 25 % senken, um Städte „widerstandsfähiger und effizienter“ zu machen.
• Eine grüne Industrialisierung, Produktion und Fertigung vorantreiben, indem die „Kreislaufwirtschaft bei Materialien“ weltweit auf 15 % oder mehr erhöht wird.
• „Jedem jungen Menschen“ weltweit Zugang zu Bildung verschaffen, „die das Bewusstsein für die Klimakrise schärft“, und jedem jungen Landwirt eine Ausbildung in „klimaresilienten landwirtschaftlichen Praktiken“ ermöglichen.
• Ländern dabei helfen, ihre „national festgelegten Beiträge“ in „investitionsfähige Projektportfolios“ für die zukünftige „globale grüne Wirtschaft“ umzuwandeln.
Lassen Sie mich das in verständliche Sprache und konkrete Maßnahmen übersetzen. Kurz gesagt: Die UNO will uns eine Fantasiewelt aufzwingen, die aus unzuverlässiger „Elektrifizierung“ durch Wind- und Solarenergie, ineffizienten „Effizienz“-Vorgaben, verbindlichen Recyclingquoten, Indoktrination der Jugend und einem massiven Vermögenstransfer besteht, der als „grüner Wirtschaftsfonds“ getarnt ist.
All das ist ein Wunschtraum.
Das Einzige, worauf afrikanische, asiatische und andere Schwellenländer „umsteigen“, sind Kohle, Öl, Gas und Atomkraft. Und wer kann es ihnen verübeln?
Das ist immer noch besser, als Holz und Dung zu verbrennen und ein Leben in Energiearmut zu führen. Sie haben miterlebt, wie Deutschland, Großbritannien und andere Länder ihre Volkswirtschaften, die Schaffung von Arbeitsplätzen und den Lebensstandard mit hirnrissigen Plänen für grüne Energie ruiniert haben. Sie wissen, dass die Elektrifizierung aller Bereiche und deren Betrieb mit unbeständiger Wind- und Solarenergie ein Rezept für eine Katastrophe ist.
Was das „Recycling“ angeht: Nun, das wird funktionieren, wenn es praktisch und wirtschaftlich sinnvoll ist – aber nicht, wenn nicht gewählte UN-Bürokraten es verlangen.
Und all dieses Gerede vom „Bewusstseinsaufbau“ für die angebliche Klimakrise ist nichts anderes als die Verbreitung von alarmistischer Klimahysterie unter jungen Menschen – alles mit dem Ziel sicherzustellen, dass nüchterne Fakten und alternative Standpunkte niemals Gehör finden.
Was die national festgelegten Beiträge (NDCs), investierbare Projektportfolios, globale grüne Volkswirtschaften sowie gemeinsame Verantwortung und Zusammenarbeit angeht – das ist reines UN-Geschwätz, um den derzeit wohlhabenden Nationen Milliarden und Billionen Dollar abzunehmen und ihr Geld an Entwicklungsländer (insbesondere deren kleptokratische Herrscher) als „Wiedergutmachung“ für vergangene Klimasünden weiterzugeben.
Zu den weiteren Klimazielen und Maßnahmen der UNO, wie sie für solche Konferenzen typisch sind, gehören der Ersatz von Fleisch durch Proteine aus Insekten, die Unterbringung von Menschen in Hochhauswohnungen in „fußgängerfreundlichen, nachhaltigen“ Städten, die drastische Senkung des jährlichen Wirtschaftswachstums sowie die Vorschrift, welche Berufe die Menschen ausüben dürfen, wie viele Quadratmeter Wohnfläche ihnen zustehen, wie und wie oft sie reisen dürfen und wie viele „Klima-Migranten“ sie in ihren Gemeinden aufnehmen müssen.
Glücklicherweise hat Präsident Donald Trump die Vereinigten Staaten aus der UNFCCC, dem Pariser Abkommen und der Teilnahme an den Klimakonferenzen (COPs) zurückgezogen. Auch andere Länder überdenken derzeit ihre Unterwürfigkeit gegenüber den herrschenden Eliten der UNO und deren Phantastereien von Energie- und Klimakontrolle.
Die Farce wird wahrscheinlich weitergehen, da so viel Geld, Prestige und Macht auf dem Spiel stehen. Doch die Zukunft gehört nach wie vor der Kohle, dem Öl, dem Erdgas und der Kernenergie – und der Bereitschaft, sich gegen Tyrannen und Scharlatane zu behaupten.
This post originally appeared at The Daily Caller
Link: https://www.cfact.org/2026/06/26/un-climate-bureaucrats-hold-another-useless-meeting/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag Eine weitere sinnlose Versammlung der UN-Klima-Bürokraten erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.
Die Hitzewelle in Europa ist NICHT die Krise – wohl aber die Energie-Armut
[Alle Hervorhebungen im Original]
Kälte fordert neunmal mehr Todesopfer als Hitze, doch nur für Letzteres werden fossile Brennstoffe verantwortlich gemacht.
Wenn die Temperaturen in Europa steigen, heizt sich die politische Rhetorik noch schneller auf. Schon wenige Tage nach der Hitzewelle im Juni 2026 beeilten sich bekannte Stimmen, Schuld zuzuweisen. John Kerry bezeichnete die derzeitige US-Regierung in einem Interview mit der BBC in Bezug auf den Klimaschutz als „gefährlich und rücksichtslos“. [Hervorhebungen und Links hinzugefügt {vom Autor}]
UN-Klimachef Simon Stiell erklärte, dass „die brutale Hitzewelle in Europa überall die Spuren der Klimakrise trägt; sie ist der jüngste Preis, den wir für die Verschmutzung durch fossile Brennstoffe zahlen müssen, die unseren Planeten aufheizen.“
Diese Übertreibung entbehrt jeder wissenschaftlichen Grundlage. Die Dringlichkeit der Behauptungen, dass Kohlendioxid (CO₂) die Atmosphäre überhitzt, findet in Berichten über Kälteeinbrüche, die mindestens ebenso gefährlich sind, niemals ihren Niederschlag.
Dieses Ungleichgewicht reflektiert eine apokalyptische Propaganda, die Angst und Ideologie über Details und Beweise stellt.
Was hat also die Hitzewelle ausgelöst? Die Ursache scheint ein natürliches meteorologisches Phänomen zu sein, das als „Omega-Blockierung“ bekannt ist. Der Jetstream bildete einen riesigen Hochdruckrücken, der zwischen zwei Tiefdruckgebieten eingeklemmt war.
Der Druckunterschied, dessen Konturlinien dem griechischen Buchstaben Omega ähneln, befördert durch einen natürlichen atmosphärischen Prozess heiße Luft aus der Sahara nach Westeuropa.
Ein regionales Wetterphänomen auf benzinbetriebene Autos zurückzuführen führt die Öffentlichkeit bewusst in die Irre und rechtfertigt eine verstärkte staatliche Kontrolle über das tägliche Leben. Diese selektive Darstellung wird noch beunruhigender, wenn man die Sterblichkeitsdaten für Hitze und Kälte genauer betrachtet.
Eine in „The Lancet“ veröffentlichte Studie untersuchte temperaturbedingte Todesfälle in 43 Ländern zwischen 2000 und 2019. Die Ergebnisse sind erschreckend: Im Durchschnitt standen jährlich 4,59 Millionen Todesfälle im Zusammenhang mit Kälte, verglichen mit 489.000 durch Hitze – ein Verhältnis von fast 9 zu 1. Kälte ist der weitaus größere Killer.
Panikmache geht selten auf Details ein, die zwar wichtig sind, aber nicht zur gewünschten Agenda beitragen. So widerlegen beispielsweise die langfristigen Temperaturaufzeichnungen in den USA die Behauptung, der Planet sei „kochend“ heiß.
Eine Analyse von 711 Wetterstationen im ganzen Land mit über einem Jahrhundert ununterbrochener täglicher Beobachtungen zeigt, dass die Häufigkeit von Rekord-Höchsttemperaturen zurückgegangen ist und nicht zugenommen hat.
Doch im öffentlichen Diskurs wird diese Realität ignoriert. Die Mainstream-Medien geraten wegen der Sommerhitze in Panik und verschlafen die Winterkälte.
Warum geben Regierungen keine dringenden Warnungen vor unzureichender Heizung heraus? Warum halten internationale Organisationen keine Pressekonferenzen zur Wintersterblichkeit ab?
Tatsächlich geht die wahre Gefahr nicht von Spurengasen in der Atmosphäre aus, sondern von drakonischen energiepolitischen Maßnahmen, die der Arbeiterklasse von realitätsfernen Politikern aufgezwungen werden. Das aggressive Vorantreiben der Netto-Null-CO₂-Emissionen hat in der gesamten westlichen Welt eine selbstverschuldete wirtschaftliche Katastrophe ausgelöst.
Schauen Sie sich UK an, um zu sehen, wie die Zukunft unter grünen Vorgaben aussieht.
Schon die teilweise Umsetzung des „Netto-Null“-Ziels hat seit dem Jahr 2000 zu einem starken Rückgang des Pro-Kopf-Stromverbrauchs in UK geführt – ein Rückgang, der Großbritannien hinsichtlich der Energieverbrauchstrends auf eine Stufe mit einigen der ärmsten Länder der Welt stellt.
Britische Hersteller haben gewarnt, dass hohe Energiepreise die Produktion ins Ausland verlagern und ganze Branchen bedrohen. Unternehmen aus dem Gastgewerbe berichten, dass die Energiekosten bis zu 65 % gestiegen sind.
Wenn Hitze gefährlich ist, sollte der Zugang zu Kühlung ausgeweitet statt eingeschränkt werden. Klimaanlagen gehören zu den wirksamsten Mitteln der menschlichen Anpassung. In Teilen Europas führen jedoch hohe Stromkosten und behördlicher Druck dazu, dass Kühlung immer weniger verfügbar ist.
Die Grausamkeit dieser Agenda reicht weit über die Grenzen der westlichen Nationen hinaus.
Wenn globale Institutionen die vollständige Abschaffung fossiler Brennstoffe fordern, um eine imaginäre Klimakrise zu verhindern, verurteilen sie Milliarden von Menschen in Entwicklungsländern zu dauerhafter Armut. Dort kann der Zugang zu erschwinglichen und reichlich vorhandenen fossilen Brennstoffen über Leben und Tod entscheiden.
Die jüngste Hitzewelle in Europa sollte Anlass zu einer Neubewertung geben, nicht zur Wiederholung abgedroschener Argumente. Sie sollte Fragen zur Vorsorge, zur Infrastruktur und zum Zugang zu Energie aufwerfen.
Stattdessen wurde das Wetter genutzt, um eine Propaganda zu untermauern, welche die dringendsten Herausforderungen der einfachen Menschen außer Acht lässt und sie dadurch weniger anpassungsfähig an widrige Bedingungen macht.
Es ist an der Zeit, aus diesem durch Angst hervorgerufenen Koma zu erwachen. Die Manipulation der Öffentlichkeit hat zu einem massiven Anstieg der Kosten für Strom, Heizung und Kühlung geführt.
Mehr bei CO2 Coalition
Link: https://climatechangedispatch.com/europe-heat-wave-energy-poverty/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag Die Hitzewelle in Europa ist NICHT die Krise – wohl aber die Energie-Armut erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.
Mehr Sonne, mehr Schwankung
Viel Sonne bedeutet viel Solarenergie, aber auch starke Schwankungen. Doch anstatt die Grenzen der Erneuerbaren in Sachen Energiesicherheit einzusehen, versucht man es mit einem argumentativen Ablenkungsmanöver. |
Von Frank HennigTäglich werden wir mit Begriffen konfrontiert, die im Ergebnis einer als alternativlos gepriesenen Energiewende verwendet werden oder durch sie erst entstanden sind. Wir greifen auch Bezeichnungen auf, die in der allgemeinen Vergrünung in den Alltagsgebrauch übergehen – in nichtalphabetischer Reihenfolge.
H wie Hitzeflaute, die
Die Energiewende, mit der wir Vorausreitende sein wollen, beschert uns einen neuen Spezialbegriff der Flaute. Flaute beschreibt Windstille oder sehr schwachen Wind, daraus wurde bei Dunkelheit die allseits bekannte Dunkelflaute. Die ist dem progressiven Ansatz abträglich, mit Licht und bewegter Luft die energetische Grundlage eines Landes zu sichern. Dann stellte sich heraus, dass auch das Gegenteil, die Hellbrise, der Versorgungssicherheit nicht zuträglich ist.
Aktuell erscheint bei hohen Temperaturen die Hitzeflaute, sie führt zu hohen Schwankungen im Stromangebot und zu hohen Preisen, zum Teil bis zum Zehnfachen des Durchschnitts. Die Photovoltaik (PV) wurde ausgebaut auf heute 122 Gigawatt (GW), das ist der eineinhalbfache Bedarf im Netz. Dieser Strom muss nach EEG zwingend abgenommen werden (Einspeisevorrang), egal, ob er gebraucht wird oder nicht. Das bringt Stress ins Netz, weil die Frequenz gehalten werden muss, der Sonnenstrom aber jeden Abend wieder verschwindet. Konventionelle Kraftwerke müssen ständig hin- und herregeln, einen erheblichen Teil regeln inzwischen Export und Import. Wir sollten unseren Nachbarn stets dankbar sein, ein deutsches Inselnetz wäre nicht mehr betreibbar oder nur mit kostenpflichtiger, stark gedrosselter Einspeisung der „Erneuerbaren“.
Tagsüber powern die PV-Anlagen ins Netz, wenn auch mit temperaturbedingtem schlechteren Wirkungsgrad. Kritisch ist die zweite Tageshälfte. Innerhalb von 10 Stunden (12 bis 22 Uhr) verschwindet dieser Strom aus dem Netz, von mittags etwa 55 GW auf null. Der Bedarf sinkt hingegen nur um 15 GW (Werte vom 25. Juni). Vor allem für Kohlekraftwerke lohnt sich der Stop-and-go-Betrieb nicht. Im Sommer befinden sich viele Kraftwerke auch in Revision und die meisten kraft-wärmegekoppelten Anlagen stehen wegen fehlendem Wärmebedarf ohnehin. Die Beschaffung des Ersatzstroms wird dann teuer. Auch dies ist Ergebnis einer fehlgesteuerten Wende, den Ausbau der Photovoltaik hätte man verpflichtend mit dem Speicherbau verbinden müssen.
Die Windkraftanlagen pausieren in einem großen Hochdruckgebiet. Verschärfend kommt hinzu, dass der Verbrauch höher ist als an normalen Sommertagen. Klimaanlagen und Ventilatoren in Haushalten, Handel und Industrie, mehr Betrieb von Trinkwasserpumpen, von Grundwasserpumpen zur Bewässerung und auch die abends beginnenden WM-Spiele sind die Ursache.
Nun ist es wieder Zeit für beflissene Energiewender, vom Problem abzulenken und auf Frankreich zu zeigen. Dort sind angeblich wegen der großen Hitze die Kernkraftwerke am Ende und wir sollten also glücklich sein, keine mehr zu betreiben. Schauen wir genauer hin:
Die Nachbarn betreiben 57 Kernreaktoren, von denen acht an Flüssen liegen und mit Durchflusskühlung betrieben werden. Sie müssen aus ökologischen Gründen die Leistung einsenken, wenn die Temperatur des Wassers zu stark steigt. Die Grenztemperatur des Flusses nach der Kühlwassereinleitung aus dem Kraftwerk sollte 25 Grad nicht überschreiten.
34 weitere Reaktoren stehen auch an Flüssen, verfügen aber über ein Rückkühlsystem in Form von Kühltürmen. Hier wird die Abwärme über die Verdunstung des umgewälzten Kühlwassers abgegeben, die Abhängigkeit von der Außentemperatur ist gering. 15 Reaktoren liegen an der Küste und werden durch Seewasser gekühlt.
Aus der sommerlichen Temperatur-Abhängigkeit der acht flusswassergekühlten Reaktoren meinen unsere Anti-Atom-Bewegten eine grundsätzliche Untauglichkeit der Kernkraft zu sicherer Versorgung ableiten zu können. Das ist die typische Ablenkungsdiskussion von den Unzulänglichkeiten des eigenen Systems. Als ich kürzlich einen Vortrag zur Windkraft hielt, war der erste Einwand einer SPD-Landtagsabgeordneten: „Sie haben gar nicht über die Braunkohletagebaue gesprochen.“
Es wird nicht gelingen, unser Noch-Industrieland mit Strom aus Licht, Luft, Kompost, Müll und etwas fließendem Wasser zu versorgen. Dunkelflaute, Hellbrise, Hitzeflaute und Kälteflaute (durch ein stationäres Hochdruckgebiet im Winter) werden uns bei weiterem unkontrolliertem Zubau von Wind- und Solaranlagen zwingen, unser Leben wie im Mittelalter nach den Launen der Natur zu richten.
Der grüne Wasserstoff soll künftig helfen. Ein Fragezeichen scheint angemessen. Hier eine nicht abschließende Aufzählung bisher gescheiterter Wasserstoffprojekte:
- ArcelorMittal verfolgt das Thema grüner Stahl nicht mehr.
- Uniper „streckt“ seine Projekte.
- LEAG stoppt sein grünes H2-Projekt in Boxberg.
- HH2E stoppt Projekte in Lubmin und Borna.
- Die H2-Produktion am Klärwerk Hannover ist gescheitert.
- Das Projekt in Schwäbisch Gmünd ist gescheitert.
- enviaM zieht sich aus dem Projekt Green Bridge zurück.
- Die Wasserstofffabrik am Kraftwerk Fenne (Völklingen) wird nicht gebaut.
- Das Projekt Sines (Portugal) ist gescheitert, damit kein H2-Export.
- Eon zieht sich nach 3 Jahren aus einem australischen H2-Projekt zurück, BP ebenso.
- Das Wasserstoffprojekt Hyphen in Namibia verläuft nicht wie geplant, Rückzug von RWE, Einheimische wehren sich gegen 700 Windkraftanlagen im Nationalpark.
- Hadag beendet ein Projekt für H2-Schiffsantriebe.
- Das Westküstenprojekt in Schleswig-Holstein ist gescheitert.
- Der Bau einer H2- Pipeline von Dänemark nach Schleswig-Holstein wurde verschoben.
- Zahlreiche Wasserstofftankstellen wurden wieder geschlossen.
Die vorgesehenen 10 GW Elektrolyseurskapazität bis 2030 werden wir nicht erreichen, derzeit gibt es eine Kapazität von 0,18 GW. Solange es keine belastbaren Angaben gibt zu Lieferterminen, -mengen und -preisen sollte man den Ball sehr flach halten und nicht noch weitere Milliarden an Geld den flüchtigen Wasserstoffprojekten hinterherwerfen.
Mit neuen Begriffen wie der Hitzeflaute bereichern wir die Welt. Die Dunkelflaute hat es bereits wie auch Kindergarten und Blitzkrieg in den englischen Sprachraum geschafft. Auch die Übernahme der „Hitzeflaute“ wäre denkbar, die Erklärung in englischer Sprache wäre nicht schwer. Anderen Energiewende-Beiträgen zur Sprachbereicherung wie Biotreppe, Referenzertragsmodell oder Kraftwerksstilllegungsanzeigenliste dürfte hingegen mangels schwieriger Übersetzung, vor allem aber wegen globaler Irrelevanz der Weg in andere Sprachräume verwehrt bleiben.
Wir werden mit den verschiedenen Flauten und Brisen leben müssen. Frühling. Sommer, Herbst und Winter sind das heutige Extremwetter und werden noch deutlicher unser tägliches Leben bestimmen.
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Großbritannien: Zeit, zur Kohle zurückzukehren
Unter den Vorreiterländern im Klimaschutz zählt Großbritannien zu den ernsthaften Anwärtern auf den Spitzenplatz. Zwar hat Deutschland mit der sogenannten Energiewende , die bereits in den 1990er-Jahren ihren Anfang nahm, früher begonnen; und von den Demokraten regierte US-Bundesstaaten wie Kalifornien und New York sind der Ansicht, dass ihre extremen Energiebeschränkungen sie für den ersten Platz qualifizieren.
Doch Großbritanniens Maßnahmenpaket insgesamt ist kaum zu übertreffen:
- gesetzlich vorgeschriebene Netto-Null-Ziele;
- ein rasanter Ausbau der Wind- und Solarenergie;
- die Stilllegung von Kohle- und Gaskraftwerken;
- ein Verbot von Bohrungen in der Nordsee;
- ein vollständiges Fracking-Verbot.
Der Energieminister der aktuellen Labour-Regierung – Ed Miliband – ist ein Klima-Fanatiker par excellence. Die Briten haben sogar Kohlekraftwerke gesprengt, um sicherzustellen, dass niemand jemals seine Meinung zum Thema Netto-Null ändern und versuchen könnte, die Anlagen wieder in Betrieb zu nehmen.
Hier ein Bild aus einem Beitrag, den ich 2022 verfasst habe , das die ehemalige Kohleanlage Longannet in Fife, Schottland, zeigt, die 2021 gesprengt wurde. [wegen unklarem copyrigth nicht kopiert].
Dafür habe ich auch bei der BBC etwas gefunden – der Übersetzer
Im Inneren des einst mächtigen Kraftwerks Longannet
David Henderson, BBC-Schottland-Wirtschaftskorrespondent
Bei seiner vollständigen Inbetriebnahme im Jahr 1973 war Longannet in Fife das größte Kohlekraftwerk Europas. Um ein Viertel der schottischen Haushalte mit Energie zu versorgen, verbrauchte es jährlich 4,5 Millionen Tonnen Kohle.
Das Kraftwerk und die benachbarte Zeche Longannet, die den fossilen Brennstoff lieferte, boten Hunderten von Menschen Arbeit.
… Der Bau von Longannet dauerte über fünf Jahre, und auch der Abriss wird mehr als fünf Jahre in Anspruch nehmen. Bislang wurden über 28.000 Tonnen Material abtransportiert, und Scottish Power gibt an, dass der Großteil des Bauschutts recycelt oder wiederverwendet wird.
Dieses Kraftwerk war ein Produkt seiner Zeit, erbaut in den 1960er Jahren, als Kohle billig und reichlich vorhanden war. Doch wir wissen heute, dass fossile Brennstoffe Treibhausgase in die Atmosphäre freisetzen und dadurch unser Klima verändern.
… Bislang wurden auf dem Gelände acht kontrollierte Sprengungen durchgeführt, darunter die Sprengung zweier Kesselhäuser und eines Kohlebunkers.
https://www.bbc.com/news/uk-scotland-edinburgh-east-fife-49397655
Das letzte Kohlekraftwerk Großbritanniens wurde 2024 stillgelegt . Heute gibt Großbritannien an, etwa 45–47 % seines Stroms aus erneuerbaren Energien zu gewinnen, wobei darin etwa 5–7 % Biomasse und ein geringer Anteil Wasserkraft enthalten sind. Der Anteil von Wind- und Solarenergie liegt bei rund 35–40 %. Milliband ist überzeugt, diesen Anteil durch den Bau immer neuer Windkraftanlagen und Solarparks weiter steigern zu können.
Doch leider scheinen die britischen Wind- und Solaranlagen häufig gleichzeitig stillzustehen, und zwar oft genau dann, wenn es am heißesten oder kältesten ist. Der Bau immer neuer Anlagen löst das Problem nicht. Manche sprechen deshalb von Großbritanniens drohender Krise der Stromerzeugungskapazität.
Was ist also die Lösung? Wie wäre es mit dem Undenkbaren – die Kohle wieder einzuführen!
Am 9. Juni befasste sich Andrew Montford, Direktor von Net Zero Watch, in seinem neuen Bericht „Das Undenkbare denken: Kohlekraft und nationale Sicherheit“ mit diesem Thema. (Was Sie wissen sollten: Ich bin Vorstandsmitglied der amerikanischen Niederlassung von Net Zero Watch.) Folgende Grundannahme liegt Andrews Bericht zugrunde:
Der sich verschlechternde Zustand der britischen Wirtschaft – untragbar hohe Strompreise, geringes Wachstum, Deindustrialisierung und eine schrumpfende Steuerbasis – bedeutet, dass Netto-Null und damit auch die CO2-Bepreisung aufgegeben werden, egal welche Partei an der Macht ist.
Ich denke, das ist ganz klar richtig. Die Realität hat sie eingeholt. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie gezwungen sind, ihre Netto-Null-Fantasie aufzugeben.
Andrews Bericht befasst sich auch mit den nationalen Sicherheitsimplikationen einer unzuverlässigen Stromversorgung und der damit einhergehenden Notwendigkeit unsicherer Importe als Backup:
Importe und Offshore-Produktion sind gleichermaßen anfällig für die Aktionen feindlicher Mächte, wie die Sabotage der Nord-Stream-Pipeline im Jahr 2022 deutlich gemacht hat. In dieser Hinsicht ist Großbritannien extrem gefährdet. Fast die Hälfte unserer Gasversorgung stammt aus Norwegen. Eine Sabotage der Langeled-Pipeline, die allein rund 20 % unserer Versorgung ausmacht, wäre katastrophal für Großbritannien und würde rasch zu einem nationalen Notstand führen.
Ist es heutzutage in Großbritannien überhaupt noch möglich, das Thema Kohleverstromung anzusprechen, wo dieser Brennstoff jahrzehntelang einer Verleumdungskampagne ausgesetzt war? Montford:
Während ein solcher Schritt [d. h. die Wiederaufnahme der Kohleverstromung] noch vor zwölf Monaten undenkbar war, verändert sich die politische Landschaft rasant. Umfragen von More in Common zeigen, dass die stetig steigenden Energiekosten zu politischer Instabilität und Zersplitterung führen. Italien und Deutschland haben kürzlich die Verlängerung der Laufzeiten ihrer Kohlekraftwerke angekündigt. Infolgedessen gewinnen neue Stimmen an Bedeutung. Ein Hinweis darauf, wie weit sich die politische Landschaft bereits verschoben hat, ist das Versprechen der Reformpartei im Wahlprogramm für die schottischen Wahlen, den Kohleabbau wieder zuzulassen. Angesichts der drohenden geopolitischen Gefahren für das Land ist es nun an der Zeit, den in den letzten zwei Jahrzehnten gewachsenen Konsens gegen Kohle zu überdenken.
Es bedarf also nur einer ausreichend unmittelbaren Krise, um das Thema Kohleverstromung wieder in die öffentliche Debatte zu bringen. Die zwei kurzen Wochen seit Veröffentlichung des Andrew-Berichts haben Großbritannien einige Anzeichen für die missliche Lage aufgezeigt, in die es sich selbst manövriert hat.
Die Leser hier kennen wahrscheinlich die jüngste Rekordhitzewelle, die weite Teile Europas, einschließlich Großbritanniens, erfasst hat. Paul Homewood von der Website „Not a Lot of People Know That“ veröffentlichte am 25. Juni einen Beitrag mit dem Titel „Kein Wind? Keine Sonne? Was kann da schon schiefgehen?“. Homewoods Beitrag enthält ausführliche Auszüge aus einem Artikel des Telegraph vom 24. Juni (hinter der Bezahlschranke). Die Kernaussage ist, dass der britische Netzbetreiber (NESO) am 23. Juni eine Notstromwarnung herausgegeben hatte, die jedoch zurückgezogen wurde, nachdem NESO Notstromlieferungen vom Kontinent sichern konnte. Für die Beschaffung dieser importierten Notstromlieferungen war jedoch eine Sondergenehmigung für die EU-Exportbeschränkungen erforderlich. Aus dem Telegraph-Artikel:
Der nationale Netzbetreiber Neso, der das britische Stromnetz verwaltet, gab am Dienstag eine seltene Notstromwarnung heraus, nachdem die hohen Temperaturen zu einem Einbruch der Solarstromerzeugung geführt hatten und die Solaranlagen unter den heißen Bedingungen kaum funktionierten. Die Warnung wurde jedoch am Mittwoch zurückgezogen, nachdem Neso Notstromlieferungen vom Kontinent sichern konnte. Die Branchenberaterin Kathryn Porter erklärte, Neso habe die EU inständig gebeten, die Importbeschränkungen aufzuheben, die die Menge des nach Großbritannien importierten Stroms begrenzt hätten. Laut Porter ermöglichte die plötzliche Lockerung der Beschränkungen Großbritannien den Import von 2,3 Gigawatt (GW) gegenüber der im Mai eingeführten Grenze von 1,5 GW, wodurch Stromengpässe vermieden werden konnten.
Okay, Krise vorerst abgewendet. Homewood berichtet jedoch über einige weitere Aspekte dieser Lösung für Großbritanniens Stromknappheit. Zunächst musste der Strom aus den Niederlanden am Day-Ahead-Markt gekauft werden, der aufgrund der Hitzewelle und fehlender bedarfsgerechter Kapazitäten bereits auf einem hohen Niveau lag. Homewood verlinkt einen Tweet der Firma Montel Analytics zum Preis: „Sie zahlen bis zu 1600 € pro MWh dafür.“ 1600 €/MWh entsprechen mehr als 2000 $/MWh oder mehr als 2,00 $/kWh. Das ergibt einen Einzelhandelspreis von rund 2,50 $/kWh, verglichen mit durchschnittlichen US-amerikanischen Strompreisen von unter 0,20 $/kWh.
Ach ja, und fast der gesamte importierte Strom wurde entweder aus Erdgas oder Kohle erzeugt .
Anders ausgedrückt: Die Fixierung auf Wind- und Solarenergie hat lediglich dazu geführt, dass die Stromkosten für Verbraucher und Unternehmen ins Absurde gestiegen sind. Und wenn beim nächsten Mal, wenn es an einem heißen Abend wieder zu einer Flaute kommt, der Strom aus den Importen möglicherweise gar nicht verfügbar ist, könnte es zu flächendeckenden Stromausfällen kommen.
Danke, Andrew, dass du das Thema Kohleverstromung wieder in die Diskussion gebracht hast. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis es so weit ist.
https://www.manhattancontrarian.com/blog/2026-6-27-britain-time-to-go-back-to-coal
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Snowy 2.0 ist das Billionen-Dollar-Schwarze Loch Australiens – es verschlingt Energie, Geld, Land, Arbeitsbeziehungen und unseren Lebensstil.
Von Jo Nova
Ein Projekt, das so schlecht ist, dass es die Nation zerstören könnte – es rückt immer näher.
Snowy 2.0, das Pumpspeicherkraftwerk [– über das wir auf Eike schon mehrfach berichtet hatten] ist weitaus schlimmer als befürchtet. Wir dachten, es würde Seen, Flüsse, Landwirtschaft, billigen Strom und die nationale Produktivität zerstören. Doch es ist noch viel schlimmer. Nun ist es von fragwürdigen Vertragsstrukturen befallen, die sich auf alle angeschlossenen Übertragungsnetzprojekte ausbreiten und auch deren Budgets sprengen werden.
Die Regierung (unsere) unterstützt alles, garantiert ausländischen Firmen Gewinne und Gewerkschaftsmitgliedern üppige Gehaltspakete. Das Projekt ist „systemrelevant“, und die Schulden sind für Jahre gesichert. Stellen Sie sich vor, Sie nehmen Hexerei, tarnen sie als Wissenschaft, bauschen sie mit kindischen Modellen auf, managen sie mit erstklassiger Inkompetenz, vermischen sie mit den schlimmsten Gewerkschaftskartellen und schnüren das Ganze dann in einen 35-Jahres-Vertrag. „He ho!“
Für ausländische Leser: Die CFMEU ist die Gewerkschaft der Bau-, Forst- und Seearbeiter, gegen die wegen Korruption ermittelt wird, die dem Bundesstaat Victoria möglicherweise Kosten verursacht hat. Es ging um rund 15 Milliarden Dollar. Laut Aussage des Verwalters war der viktorianische Zweig der CFMEU „keine Gewerkschaft mehr, sondern eher ein Verbrechersyndikat“.
Man mag sich fragen, was Gewerkschaftskorruption mit schlechter Wissenschaft zu tun hat, doch beides entspringt demselben eigennützigen Treiben. Schlechte Wissenschaft wurde benutzt, um sinnlose Großprojekte zu rechtfertigen (wie den Versuch, mit Kraftwerken Stürme im Jahr 2100 aufzuhalten!). Und solche Großprojekte ziehen unkluge und gierige Menschen an. So haben wir am Ende korrupte Regierungsbeamte, die horrende Deals mit gierigen Gewerkschaftern eingehen – Deals, die so schlecht sind, dass die Regierung die wahren Kosten nicht einmal offenlegen will, weil es ihr zu peinlich ist. Und keiner der Wissenschaftler traut sich, den Mund aufzumachen, denn ihre Gehälter hängen davon ab, den Mythos aufrechtzuerhalten, dass erneuerbare Energien billig und lohnenswert seien.
Und so wird Snowy 2.0 zu einem schwarzen Loch, das Raum und Zeit in alle Richtungen krümmt. Es verschlingt Land, Geld, Energie, die australische Produktivität und die Arbeitsbeziehungen.
Eine Billion Dollar sind etwa 40.000 Dollar pro Kopf – verschwendet für ein sinnloses Unterfangen, das Wetter in hundert Jahren schöner zu machen. Fragen wir doch einfach mal die Australier, die das kaufen wollen.
Von Robert Gottliebsen, The Australian
Die Einführung des CFMEU führt zu Netzentgelten in Höhe von 1 Billion Dollar, die alle Stromverbraucher treffen werden. Um den drohenden exorbitanten Netzentgelten zu entgehen, müssen Australier, die hohe Summen in Solaranlagen und Batteriespeicher investiert haben, über Dieselgeneratoren als Notstromversorgung nachdenken, auch wenn dies die Belastung für alle anderen erhöht.
Was ursprünglich ein 2-Milliarden-Dollar-Projekt war, wird nun voraussichtlich 40 Milliarden Dollar kosten, aber aufgrund der verschärften „Gewerkschaftsregeln“ liegt das gesamte erweiterte Budget in der Größenordnung des BIP.
Doch nun drohen die Kosten von 40 Milliarden Dollar explodieren, da die Projektentwickler eine Vereinbarung mit der CFMEU und angeschlossenen Gewerkschaften unterzeichnet haben, die sehr ähnliche Bestimmungen vorsieht wie die für die Victorian Suburban Rail Link geplanten.
Es gibt nicht nur enorme Gehaltserhöhungen, sondern die Mitglieder der CFMEU werden faktisch die Leitung eines der komplexesten Tunnelbauprojekte übernehmen, die jemals in Australien in Angriff genommen wurden. Die bestehenden Strukturen werden völlig außer Acht gelassen.
Snowy 2.0 vandalism of Kosciuszko National Park continues
Snowy 2.0 ist nicht nur eine Leitung und eine Turbine, sondern ein Netz aus Strommasten und Kabeln, das sich über Tausende von Kilometern erstreckt:
Um den Strom über diese enormen Entfernungen zu übertragen, müssen auf Australiens besten Ackerflächen rund 2000 Strommasten errichtet werden – oft 60 bis 70 Meter hoch oder fast so hoch wie die Pylone der Sydney Harbour Bridge. Mit diesem Strom wird dann Wasser zu einem riesigen Staudamm im Hochland geleitet.
So wird sich der „Kosten-Plus“-Vertrag, ein wahrer Albtraum, auf riesige Industrieprojekte ausweiten. Der größte Erfolg für die Gewerkschaft bestand darin, die Regierung dazu zu bringen, die Budgetüberschreitungen zu übernehmen, wann immer die Gewerkschaften einen besseren Tarifvertrag „erstritten“. Das bedeutete, dass weder dem Unternehmen noch der Gewerkschaft Kosten entstanden. Und die Regierung würde sich nicht beschweren wollen, denn, wie Gottleibsen sagt, „ würde die Wahrheit über die Kosten dieser Projekte den Mythos vom billigen Erneuerbaren Energien zerstören“. Gottleibsen schätzt, dass die staatlichen Verbindlichkeiten in Höhe von einer Billion Dollar in den offiziellen Schätzungen „versteckt“ sind. Allein die Gesamtkosten für Übertragungsleitungen könnten bis zu 450 Milliarden Dollar betragen. Er ist erstaunt, dass es so weit kommen konnte.
Mein Appell richtet sich an die ALP-Fraktion. Sie werden Ihrer Familie erklären müssen, was Sie getan haben, um die Strompreise und die Lebenshaltungskosten über mindestens 35 Jahre hinweg in die Höhe zu treiben.
Noch schlimmer ist, dass du dich so sehr für dein Tun schämtest, dass du es verheimlicht hast.
Der erste Hinweis auf die Besorgnis der Regierung hinsichtlich der „fehlenden Billion“ kam von Finanzministerin Katy Gallagher. In einem Interview mit der Zeitung „The Australian“ erklärte sie, es sei nicht tragbar, dass die Regierung die massiven Ausgaben für den Übergang zur Klimaneutralität auf unbestimmte Zeit fortsetze.
Snowy 2.0 verdeutlicht auch die Gefahren für die Arbeitsbeziehungen. Sobald staatlich geförderte Megaprojekte zu groß werden, um zu scheitern, gewinnen Bauunternehmen und Gewerkschaften enorm an Einfluss. Wenn letztendlich die Steuerzahler oder Stromkunden die Kosten tragen, kann jede Verzögerung, jede Abweichung und jede Lohnbedingung in die Endabrechnung einfließen. Was als Energiepolitik begann, wird so zu einer Infrastrukturkrankheit.
Die politische Klasse versprach den Australiern ein sauberes, günstiges und modernes Stromnetz. Stattdessen errichtet sie eine schuldenfinanzierte Maschinerie, die öffentliche Gelder in private Garantien, höhere Stromrechnungen, zerstörtes Ackerland und eine dauerhafte Abhängigkeit von bürokratischen Modellen umwandelt.
Fundstück, ausnahmsweise ein Leserkommentar auf JoNova
… kommentar John Galt III
Als Amerikaner könnte ich über die Dummheit Australiens lachen, aber dann haben wir hier unsere Hochgeschwindigkeitsstrecke, die Los Angeles und San Francisco über 795 Kilometer verbinden soll. Sie wurde 2008 von den kalifornischen Wählern genehmigt und sollte kostete 33 Milliarden Dollar.
Bisher wurden 80 Meilen Brücken und ähnliches gebaut, aber noch keine Bahnstrecke verlegt. Und das, was bisher gebaut wurde, liegt mitten im Nirgendwo – ziemlich aufregend. Es ist Teil der ersten Phase zur Verbindung von Merced und Bakersfield. War schon mal jemand von euch in Merced oder Bakersfield? Da gibt es ja nicht viel. Echt witzig.
Die Kosten belaufen sich mittlerweile auf 233 Milliarden Dollar, und Trumps Verkehrsministerium hat erklärt: „Keine weiteren Bundesmittel.“ Die Kommunisten und Sozialisten in Sacramento wollen das Projekt zwar immer noch irgendwie, aber zu unseren Lebzeiten? Keine Chance.
War jemand in letzter Zeit auf den Müllhalden von Los Angeles und San Francisco? Mein Rat: Meiden Sie sie! Die Demokraten haben diese beiden Städte, wie alles andere, was sie anfassen, ruiniert. Es ist schon amüsant, dass sie glauben, die Leute würden aus der einen Stadt in die andere fliehen wollen – und zwar so schnell wie möglich. Andererseits beträgt die Flugzeit heute nur 55 Minuten bei 150 Flügen täglich, also………..
Einschub aktuell aus Deutschland:
Das Projekt Stuttgart 21 gehört zu den größten Infrastrukturvorhaben in der Geschichte Baden-Württembergs. Es umfasst den Neubau eines unterirdischen Durchgangsbahnhofs in Stuttgart anstelle des bisherigen oberirdischen Kopfbahnhofs und den Neubau der Bahnstrecke Wendlingen-Ulm.
https://www.stuttgart.de/leben/stadtentwicklung/bahnprojekt-stuttgart-ulm/historie-zu-stuttgart-21/
Die Kernpunkte des Projekts
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- Der neue Hauptbahnhof: Der bisherige oberirdische Kopfbahnhof wird durch einen unterirdischen Durchgangsbahnhof ersetzt. Dadurch werden die Gleise um 90 Grad gedreht.
- Umfangreiches Schienennetz: Es entstehen vier neue Bahnhöfe, über 50 Kilometer Tunnelröhren, elf neue Tunnel und 42 neue Brücken.
- Städtebauliche Entwicklung: Durch den Wegfall der alten oberirdischen Gleisanlagen entstehen neue Stadtviertel (darunter das Rosensteinviertel) sowie neue Grünflächen
Explodierende Kosten: Ursprünglich im einstelligen Milliardenbereich, werden die Gesamtkosten mittlerweile auf ein Vielfaches geschätzt
https://www.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de/projekt
Der Beitrag Snowy 2.0 ist das Billionen-Dollar-Schwarze Loch Australiens – es verschlingt Energie, Geld, Land, Arbeitsbeziehungen und unseren Lebensstil. erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.
Kältereport Nr. 27 /2026
Meldungen vom 29. Juni 2026:
Grönland: Immer noch Oberflächen-EiszuwachsDie Schmelzsaison in Grönland gehorcht weiterhin nicht dem Alarmisten-Drehbuch..
Der jüngste Bericht des DMI vom 28. Juni zeigt erneut beeindruckende Zuwächse bei der Oberflächenmassenbilanz im gesamten südlichen und südöstlichen Landesinneren.
Die kumulierte SMB dieser Saison liegt bei fast 600 Gt – ein für Ende Juni sehr hoher Wert, der über dem Mittelwert von 1981–2010 liegt:
Für 2025–26 wird eine Fortsetzung des jüngsten Erholungstrends erwartet, der in den jährlichen Gesamt-Massenbilanzdaten von GRACE zu beobachten ist:
Graphik: Jährliche Gesamt-Massenbilanz des grönländischen Eisschilds, ermittelt anhand der GRACE-/GRACE-FO-Satelliten. Die Gesamtbilanz erholt sich.
Auch die allgemeine polare Wetterlage bleibt ungünstig.
In der Inneren Arktis hat die Schmelzsaison historisch kalt begonnen, mit Temperaturen, die durchweg am unteren Ende des DMI-Bereichs liegen. Das Innere der Antarktis hingegen bleibt in brutaler Winterkälte gefangen, wobei es am Südpol kürzlich wieder unter -70 °C kalt geworden ist.
Ende Juni. Kalender-Sommer. Grönland nimmt weiterhin an Oberflächenmasse zu.
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USA: Juni-Kälterekorde von Illinois bis an die WestküsteEnde Juni erfolgt in weiten Teilen der USA erneut einen Kälteeinbruch, und bereits jetzt fallen Rekorde.
Am vergangenen Freitag verzeichnete Illinois gleich drei Rekord-Tiefstwerte für Höchsttemperaturen. In Lincoln wurden nur 20 °C gemessen, womit der Rekord von 21,1 °C aus den Jahren 1938 und 1926 gebrochen wurde. Peoria erreichte erneut sein Rekord-Tief von 20°C, das zuletzt 1968 gemessen worden war. Springfield erreichte erneut seinen Rekord von 21,7 °C aus den Jahren 1883 und 1926.
Dann breitete sich die Kälte nach Westen aus.
Am Flughafen Dillon in Montana lag die Höchsttemperatur am 28. Juni bei gerade einmal 7,2 °C. Nach Angaben des NWS ist dies ein Rekordtief für diese Tageszeit, das den bisherigen Höchstwert von 13,9 °C aus dem Jahr 1959 deutlich unterbietet (die Aufzeichnungen begannen hier im Jahr 1929).
In Burns, Oregon, sank die Temperatur am gleichen Morgen auf 0,6 °C und erreichte damit den 1947 aufgestellten Wert.
Dieses Wetterphänomen ist noch lange nicht vorbei. Die gleiche Wetterlage setzt sich forzt. Laut NWS Boise liegen die Temperaturen im Südwesten von Idaho und im Osten von Oregon ~7°C unter dem Durchschnitt, wobei in den zentralen Bergen oberhalb von 2200 m etwa 8 cm Schnee fallen könnten. Pocatello meldet bereits Schnee bis auf 2100 m, wobei oberhalb der Pässe weiterer Schneefall und in den Tälern Frost- bzw. Gefrierbedingungen vorhergesagt werden.
Die Kälte reicht weit über den Nordwesten hinaus. Die Dienststelle in Phoenix bezeichnet die Wetterlage Ende Juni als ungewöhnlich kühl, mit Höhen in den mittleren Schichten nahe dem 3. bis 10. Perzentil der Klimatologie und Höchsttemperaturen in der Wüste, die ~5°C unter dem Normalwert liegen.
GFS 2m Temperatur-Anomalien (°C) am 29. Juni [tropicaltidbits.com]
Weiter nördlich befindet sich auch Alaska in dieser Wetterlage. Der NWS Fairbanks meldet eine Kaltfront, Schnee in den höheren Lagen der Brooks- und Alaska-Gebirgsketten, eine Warnung vor Schnee und Eisregen in der Nähe der Beaufort-Küste sowie kälteres, unbeständiges Wetter, das mindestens bis zum Ende der Woche anhalten wird.
Westeuropa hat mit einer Hitzeglocke zu kämpfen. Im amerikanischen Westen gibt es im Juni Schnee, Frost und insgesamt starke negative Abweichungen von der Norm.
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Meldungen vom 30. Juni 2026:
Grönland: Schneezuwachs nähert sich RekordwertenGrönland macht einfach weiter wie bisher.
Die Aktualisierung des DMI vom 29. Juni zeigt, dass die Eiskappe auch tief in der Schmelzsaison hinein weiterhin an Masse zunimmt, mit weiterem Zuwachs im Südosten, Süden und Nordwesten des Landesinneren:
Die tägliche SMB-Linie durchbricht gerade die Obergrenze der Kursspanne von Ende Juni und verzeichnet dabei den für diese Jahreszeit offenbar größten Zuwachs seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1958:
Infolgedessen beeindruckt auch der kumulierte SMB-Wert der Saison weiterhin und tendiert weiter nach oben, obwohl der Juli bereits vor der Tür steht:
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USA: Kälte im WestenHier ist noch ein Beispiel für die Rubrik „Schneefälle gehören der Vergangenheit an“.
Sechsundzwanzig Jahre nach diesem berühmt-berüchtigten Satz von David Viner gibt es in Montana zwei Tage vor Juli beträchtliche Schneefälle.
Am 29. Juni fiel in Montana Schnee, während sich die Sommerschlagzeilen auf die Hitze im Osten konzentrierten. Eine landesweite RTMA-Übersicht zeigte jedoch, dass die Temperaturen in den Lower 48 am Montagabend insgesamt ~0,7°C unter dem Normalwert lagen, wobei die Kälte im Westen die Erwärmung im Osten überkompensierte.
Auch im Bereich dieser violetten Farbe auf der Karte brachen Rekorde.
Nach der Vielzahl an gebrochenen Rekorden seit vergangenem Freitag kam am 28. Juni Anaheim in Kalifornien hinzu, wo 23°C gemessen wurden und damit der bisherige niedrigste Höchstwert von 24°C aus dem Jahr 2010 (Aufzeichnungen seit 1989) gebrochen wurde; San Jacinto, Kalifornien, wo die Höchsttemperatur bei gerade einmal 26°C lag und damit die 27°C aus dem Jahr 2020 unterbot (Aufzeichnungen reichen bis ins Jahr 1948 zurück); sowie Ramona, Kalifornien, wo die Höchsttemperatur mit 23°C dem bisherigen Rekord aus dem Jahr 1991 entsprach (Aufzeichnungen reichen hier bis ins Jahr 1974 zurück).
Am 29. Juni kam dann der Flughafen Ely in Nevada hinzu, wo die Temperatur auf -3°C fiel und damit den alten Rekord von -1°C aus dem Jahr 1968 (Aufzeichnungen reichen hier bis ins Jahr 1893 zurück) brach, während es in Anaheim erneut kalt blieb und die Stadt mit 24°C ihren niedrigsten Höchstwert für den 29. Juni einstellte.
Schnee, Frost und Rekordkälte – in den letzten Tagen des Juni.
Aber die Hitze steht im Rampenlicht. Die Hitze ist eine Nachricht. Die Kälte ist einfach nur Wetter. Wir kennen das Drehbuch.
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Meldungen vom 1. Juli 2026:
Der sehr kalte Juni in der AntarktisIn der Antarktis herrscht seit Wochen ungewöhnlich kaltes Wetter. Wie erwartet schlägt sich dies in den Durchschnittswerten für Juni nieder.
Der vorläufige Monatsdurchschnitt an der Amundsen-Scott-Südpolstation lag bei -60,2 °C und damit rund 2,1 °C unter dem Juni-Durchschnitt; es war der kälteste Juni an dieser Station seit 2021. Zudem war es der kälteste Monat am Südpol seit Juli 2022.
Der Juni 2021 war Teil des kältesten jemals an der Südpolstation gemessenen Zeitraums von April bis September (Daten seit 1957) – der „kernlosen Winterzeit“ der dunklen Jahreszeit, in der die Sonne nicht aufgeht.
Zum Vergleich: Der kälteste Juni, der jemals am Südpol gemessen wurde, war der Jahrgang 2003 mit -64,3 °C. Doch diese -60,2 °C liegen immer noch deutlich unter dem Normalwert, sind selbst für Südpol-Verhältnisse beißend kalt und folgen auf anhaltende Kälteeinbrüche, darunter ein Tiefstwert von -73,6 °C am 16. Juni.
Während die Schlagzeilen Anfang des Monats einem Hauch von Wärme entlang der Antarktischen Halbinsel nachjagten, zeigte der Südpol das wahre Bild des Kontinents. Die monatlichen Berichte aus Wostok und Concordia folgen – auch dort wird es voraussichtlich ungewöhnlich kalt sein.
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USA: Weitere Kälterekorde im WestenDiese Kälte aus dem Westen hielt bis in die letzten Stunden des Juni an.
Am 30. Juni wurde Alpine (Kalifornien) in die Rekordliste aufgenommen, wo die Höchsttemperatur bei nur 23°C lag und damit den niedrigsten Höchstwert aus dem Jahr 2004 einstellte (Aufzeichnungen seit 1951); außerdem wurde der Palomar Mountain hinzugefügt, der nur 19°C erreichte und damit den alten Rekord von 21°C aus dem Jahr 1992 unterbot (Aufzeichnungen seit 1901); Palm Springs, wo nur 28°C gemessen wurden, womit die Marke von 31°C aus dem Jahr 1982 unterboten wurde (Aufzeichnungen reichen hier bis ins Jahr 1893 zurück); sowie Indio, das mit 36°C seinen kältesten 30. Juni seit 1949 einstellte (Aufzeichnungen reichen bis ins Jahr 1894 zurück).
Das sind natürlich Temperaturwerte, die man nicht mit den Werten hierzulande vergleichen darf. Wechselhafte Witterung wie bei uns gibt es dort im Sommer nicht, und die Spanne zwischen den Extremen ist viel geringer als bei uns. A. d. Übers.
Die weitreichende Kältewelle hatte bereits im gesamten Westen und in den High Plains für Rekorde gesorgt, unter anderem in Paso Robles, Burns, am Flughafen Eureka, am Lake Yellowstone, in Utqiaġvik/Barrow, in Livingston, am Flughafen Dillon, am Flughafen Challis, an der Stanley Ranger Station, in Missoula, Butte, Big Piney, Laramie und South Lake Tahoe – ein Gebiet, das sich von Kalifornien und Oregon über Nevada, Idaho, Montana und Wyoming bis hinauf nach Nordalaska erstreckt.
Ende Juni.
Kalendersommer.
Rekordtiefsttemperaturen und Schneefall in den Hochlagen im gesamten Westen – in Montana musste man sich bis in den Juli hinein aus bis zu 50 cm Schnee herausgraben.
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Meldungen vom 2. Juli 2026:
Chile: Extreme Kälte und FrostwarnungenDie chilenische Wetterbehörde (Dirección Meteorológica de Chile) gab Warnungen und Hinweise vor einer Reihe von „heladas intensas“ – starken Frösten – heraus, da es im Bereich eines Hochdruckgebietes sehr kalt wurde.
In Los Lagos lagen die Temperaturen in der Cordillera Austral und in Patagonien Subandina am 1. Juli bereits bei fast -10 °C, wobei noch tiefere Werte zu erwarten sind. In Aysén waren die Werte sogar noch extremer: Hier wurden bis zu -15 °C gemessen.
Die DMC-Messwerte vom 1. Juli zeigen ungewöhnliche Kälte im zentralen und südlichen Teil des Landes: Balmaceda bis auf –14 °C, Villa O’Higgins bis auf –8,2 °C, Mirador Marchant –7,4 °C, Futaleufú -6 °C, Puerto Aysén -5,7 °C und am Flughafen El Tepual in Puerto Montt -3,6 °C.
Die Kälte reichte auch weit nach Norden. Im Umkreis des Santiago-Beckens und in den zentralen Tälern fiel die Temperatur in Curacaví auf ungewöhnliche -4,7 °C, auf der Hacienda Chorombo auf -4,3 °C, in Talagante auf -3,1 °C, in El Paico und Pudahuel bei Santiago auf -2,4 °C.
Jenseits der Anden galt auch in Argentinien eine Warnung vor extremer Kälte; die Warnung des SMN betraf am 2. Juli mindestens 18 Provinzen. Auch in Uruguay begann der Monat mit einer weit verbreiteten Frostgefahr und prognostizierten Tiefsttemperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt.
Südamerika ist mit Frostwarnungen und einem kontinentweiten Kälteeinbruch in den Juli gestartet.
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Australien: Schnee in den dortigen AlpenIn den Australischen Alpen hat der Winter nun endlich Einzug gehalten.
Am Donnerstag lag am Mount Hotham nach einem heftigen Schneefall in der Nacht mindestens 7 cm Neuschnee. Falls Creek und Perisher meldeten ähnliche Nueschneemengen, wobei im Tal eine dünne Schneeschicht lag und weiterer Schneefall erwartet wurde.
Die Skisaison in den australischen Alpen hat fast ohne Schnee in den Juli begonnen.
Nun hat sich das Bild gewendet.
Die Vorhersage für Hotham verspricht Schnee, stürmische Winde und sehr niedrige Tageshöchsttemperaturen, wobei am Freitag voraussichtlich weitere 20 cm fallen werden. Falls Creek und Perisher erwarten für Freitag ähnliche Schneefälle, wobei der BOM vor „sehr hoher Schneewahrscheinlichkeit“ warnt.
Die australischen Alpen erwachen endlich – in den nächsten 24 bis 48 Stunden könnten sich ordentliche Schneemengen ansammeln, die eine solide Schneedecke bilden.
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Japan: Auch dort starker KaltlufteinbruchIm Hochland von Iwate hat der Juli so kalt begonnen, dass die lokalen Wetterrekorde neu geschrieben werden mussten.
In Sawauchi in Nishiwaga sank die Temperatur am 1. Juli um 4:34 Uhr morgens auf 10,3 °C und stellte damit einen neuen Rekord für die niedrigste Temperatur im Juli auf.
In den Höhenlagen von Iwate zeigen die offiziellen Messwerte für Kuzakai 10,2 °C, für Yabukawa 11,9 °C, in Yuda 13,3 °C, in Kuzumaki 13,8 °C und in Okunakayama 13,9 °C – ein ausgedehntes Gebiet mit ungewöhnlich kalter Luft.
Diese Wetterlage führte auch anderswo zu niedrigeren Tageswerten.
Ein nationaler Überblick vom 1. Juli stellt fest, dass im Norden von Hokkaido, im Süden von Kinki, in Chugoku und auf Shikoku die Höchsttemperaturen durchweg unter dem Normalwert blieben, wobei kalte Luft den Norden von Hokkaido beeinflusste und Wolken sowie Regen die Temperaturen weiter südlich niedrig hielten.
Die offizielle Sommerprognose für Japan sagt Hitze voraus, doch das Wetter Anfang Juli verläuft für viele noch nicht nach Plan.
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USA: Kälterekorde in Kalifornien akkumulierenKalifornien startete im Juli mit einer weiteren Serie von Tages-Kälterekorden.
Am 1. Juli erreichte Anaheim nur 23°C und unterbot damit seinen bisherigen Rekord für die niedrigste Höchsttemperatur von 25°C aus dem Jahr 1992. In San Jacinto lag die Höchsttemperatur bei lediglich 28°C und übertraf damit die 30°C aus dem Jahr 2020 (Aufzeichnungen reichen bis ins Jahr 1948 zurück). Und am Palomar Mountain wurden lediglich 22°C gemessen, womit der Wert von 23°C aus dem Jahr 1955 (Aufzeichnungen reichen bis ins Jahr 1901 zurück) knapp unterboten wurde.
Diese drei neuen kalifornischen Rekorde folgen auf zehn weitere, die allein zwischen dem 28. und 30. Juni verzeichnet worden sind – neun Rekordtiefstwerte in Südkalifornien sowie ein gebrochener Rekord für die niedrigste Tiefsttemperatur am Flughafen Paso Robles.
Zählt man die Werte vom 1. Juli hinzu, hat Kalifornien innerhalb von vier Tagen 13 offizielle Kälterekorde verzeichnet.
Die Hitze im Bundesstaat sorgt sofort für Schlagzeilen. Eine Rekord-Kältewelle im Sommer (mit Aufzeichnungen, die bis ins Jahr 1893 zurückreichen) stößt hingegen auf wenig Interesse.
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Meldungen vom 3. Juli 2026:
Japan: Kälte erreicht HokkaidoDer kühle Start in den Juli in Japan beschränkte sich nicht nur auf Iwate.
Bis zum 3. Juli hatte sich die Kälet bis nach Hokkaido ausgebreitet, wo die offiziellen Messwerte der JMA in den niedrigen einstelligen Bereich fielen. In Numakawa sank die Temperatur auf 5,3 °C, in Nosappu auf 6,3 °C, in Koetoi auf 6,4 °C, in Kamishihoro auf 6,7 °C und in Nemuro auf 6,9 °C.
In Motodomari auf der Insel Rishiri sank die Temperatur am Freitag um 3:30 Uhr morgens auf 7 °C und brach damit den im Juli 2015 aufgestellten Tiefstwert von 7,3 °C – 5,6 K unter dem für diesen Tag üblichen Normalwert.
Auch tagsüber hielt sich die Wärme in Grenzen. In Shibetsu wurden nur 12,7 °C gemessen, in Sakatamachi 13,4 °C, in Nemuro 13,5 °C und in Chippomanai 14 °C, sodass in weiten Teilen des östlichen und nördlichen Hokkaido eher ein kühles Frühsommergefühl herrschte als typisches Juliwetter.
Weiter südlich war es in Tokio ebenfalls kaum heiß. Am 2. Juli erreichte die Hauptstadt gerade einmal 22,7 °C, wobei die JMA Regen, Nieselregen und null Sonnenstunden verzeichnete.
Japans offizielle Saisonprognose geht weiterhin von insgesamt hohen Temperaturen aus. In den ersten Julitagen war jedoch das Gegenteil der Fall.
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Südamerika: Extreme Kälte; ungewöhnlicher Schneefall bis an die KüstenAntarktische Luft in Südamerika bis weit nach Norden ausgebreitet.
Der argentinische Wetterdienst SMN meldete Temperaturen unter 0 °C in 31 Städten, während die Kaltfront auch den Norden und Osten des Kontinents erreichte.
In Maquinchao in der Provinz Río Negro sank die Temperatur am 2. Juli auf –14,2 °C. In Esquel fiel die Temperatur auf –8,4 °C. In El Bolsón wurden -8 °C gemessen, in Neuquén -7,8 °C, in Uspallata -7,2 °C, in Perito Moreno -7 °C, in Puerto Madryn -6,9 °C, in Cipolletti -6,8 °C, in Victorica -6,1 °C und in Trelew -5,6 °C.
Seltener Schneefall erreichte sogar die Provinz Buenos Aires.
In Mar del Plata an der argentinischen Atlantikküste wurden Schneeflocken und Graupel gemeldet, als die Kälte bis auf Meereshöhe vordrang. Die lokale Geschichte zeigt, wie selten das ist. Die dokumentierten Schneefälle in der Stadt stammen aus den Jahren 1910, 1918, 1975, 1991, 2004 und nun 2026.
Auch Chile war betroffen.
Die Dirección Meteorológica de Chile verzeichnete -10,3 °C in Balmaceda, -5,6 °C in Valdivia/Pichoy und -4,4 °C in Chillán, um nur drei Orte zu nennen. Weiter südlich sank die Temperatur in Coyhaique/Teniente Vidal auf –7,6 °C, und die Tageshöchsttemperatur lag bei nur 1,4 °C.
Als Nächstes war Brasilien an der Reihe.
INMET warnte davor, dass eine Kaltfront und polare Luft Frost über den Süden treiben würden, mit Werten von -5 °C bis -8 °C in Rio Grande do Sul und im Hochland von Santa Catarina. Die Kälte drang sogar nach Norden bis nach Rondônia, Acre und in den Südwesten von Amazonas vor.
Uruguay und Paraguay wurden ebenfalls von dieser Wetterlage erfasst.
Wird fortgesetzt mit Kältereport Nr. 28 / 2026
Redaktionsschluss für diesen Report: 3. Juli 2026
Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag Kältereport Nr. 27 /2026 erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.
+25°C … Es ist die rasante weltweite Urbanisierung! Warum Hitzewellen neue Rekorde brechen
Die weltweite Fläche künstlich versiegelter Oberflächen ist so groß wie Spanien, Deutschland und Frankreich zusammen … und erhöht die Temperaturen bis zu 25 °C.
Die Intensität der jüngsten Hitzewellen hängt maßgeblich mit dem weit verbreiteten städtischen Wärmeinseleffekt (Urban Heat Island, UHI) zusammen. Die Temperaturen variieren stark, je nach den Eigenschaften der Oberfläche.
Betrachtet man Mikroklimata und den städtischen Wärmeinseleffekt (UHI), so spielt die Art der Bodenbedeckung eine entscheidende Rolle bei der Absorption und Abstrahlung von Sonnenenergie.
Wenn die Oberfläche einer Rasenfläche eine Temperatur von 30 °C aufweist, ist der Temperaturunterschied im Vergleich zur Temperatur unter einem Walddach und zur Temperatur direkt über einem geteerten Parkplatz enorm.
Studien zufolge beträgt dieser Unterschied bis zu 25 °C.
Je stärker die Erdoberfläche urbanisiert wird, desto höher fallen die Temperaturen aus.
UHI: Das weltweite Wachstum der versiegelten Fläche beschleunigt sich
Wie schnell hat sich die weltweite Fläche aus Beton, Asphalt und Stahl vergrößert?
In der Satelliten-Fernerkundung und der globalen Geografie wird die von Asphalt, Beton, Gebäuden und anderen von Menschen geschaffenen Strukturen bedeckte Fläche als „Artificial Impervious Surface Area“ (ISA) bezeichnet.
Laut hochauflösenden globalen Satellitendaten waren im Jahr 2020 etwa 1,3 bis 1,35 Millionen Quadratkilometer der Landoberfläche der Erde von dieser künstlichen, Wärme absorbierenden Versiegelung betroffen:
Dies entspricht einer Fläche, die dreimal so groß ist wie im Jahr 1950 und in etwa der Gesamtfläche von Frankreich, Spanien und Deutschland entspricht. Dies hat erhebliche Auswirkungen auf die Messung der globalen Temperatur und die städtische Erwärmung.
Um zu verstehen, warum dies so ist, ist es wichtig, die gravierenden Unterschiede zwischen den verschiedenen Oberflächenarten zu betrachten. Nehmen wir einen warmen Sommertag an, an dem die Temperatur nahe der Oberfläche auf einer ländlichen Wiese 30 °C beträgt:
1. Unter einem Laubbaumdach
Die entsprechende Temperatur nahe der Oberfläche würde bei ~23 °C bis 26 °C liegen (4 °C bis 7 °C niedriger als auf Gras). Bäume sind die Klimaanlagen der Natur. Sie kühlen den Boden über zwei Hauptprozesse:
A. Beschattung: Das Baumdach fängt bis zu 80–90 % der direkten Sonneneinstrahlung ab und verhindert so, dass sich der Boden aufheizt.
B. Evapotranspiration: Bäume pumpen aktiv Wasser aus dem Boden und geben es über ihre Blätter wieder ab. Dieser Phasenübergang von flüssigem Wasser zu Wasserdampf absorbiert latente Wärme und kühlt so das umgebende Mikroklima.
Bild von Tagestemperaturen abhängig vom Untergrund. Nach Fezer 1975
2. Mitten auf einem städtischen Asphaltparkplatz
Untersuchungen zeigen, dass die entsprechende Temperatur nahe der Oberfläche bei gleichem sonnigen Wetter ~45 °C bis 55 °C (15 °C bis 25 °C höher als auf Gras) erreichen würde.
Dunkle, trockene und dichte Materialien wie Asphalt wandeln Sonnenlicht unglaublich effizient in reine Wärmeenergie um. Asphalt absorbiert etwa 85–95 % der auf ihn einfallenden Sonnenstrahlung.
[Hervorhebung im Original]
Im Gegensatz zu Gras oder Bäumen gibt es hier keinerlei Feuchtigkeit, die verdunsten könnte, was bedeutet, dass die gesamte absorbierte Energie direkt in die Erhöhung der Temperatur fließt. Asphalt wirkt wie eine riesige Batterie, die immense Mengen an Wärme speichert und diese kontinuierlich an die unmittelbare Luftschicht zurückstrahlt. Deshalb bleiben die nächtlichen Tiefsttemperaturen in Städten hartnäckig hoch.
Angesichts der Temperaturen an Hunderten von Messstationen in oder in der Nähe von städtischen Gebieten und der riesigen, vom Menschen geschaffenen Infrastruktur ist es kein Wunder, dass Hitzewellen in den letzten Jahrzehnten immer neue Temperaturrekorde gebrochen haben. Es ist die zunehmende Wärmeabsorption.
Quellen [Alle Titel übersetzt]:1. Unterschiede zwischen Asphalt- und Rasenflächen
Armson, D., Stringer, P. und Ennos, A. R. (2012). „Der Einfluss von Baumschatten und Rasen auf Oberflächen- und Globaltemperaturen in einem städtischen Gebiet“, veröffentlicht in „Urban Forestry & Urban Greening“. Diese Studie ergab eindeutig, dass offene Rasenflächen die maximalen Temperaturen im Vergleich zu kahlen künstlichen Oberflächen (Beton/Asphalt) unter identischen Bedingungen der Sonneneinstrahlung bis zu 24 °C senkten.
2. Kühlleistung von Baumkronen
Rahman, M. A. et al. (2018). „ Vertikale Gradienten der Lufttemperatur im Schatten zweier kontrastierender städtischer Baumarten an verschiedenen Sommertagen.“ Veröffentlicht in „Science of The Total Environment“. Diese Untersuchung beschreibt detailliert die genauen temperaturbedingte Abkühlung unter Baumkronen. Sie hebt hervor, dass die Kombination aus tiefem Schatten und aktiver Transpiration einen mikroklimatischen Puffer schafft, der die Lufttemperaturen in Bodennähe im Vergleich zu offenen, unbeschatteten Bereichen um 3 °C bis 7 °C senkt und so die Wärme in Bodennähe direkt mindert.
3. Der 5-cm-Gradient in Bodennähe
Quelle: Jenerette, G. D. et al. (2016). „Mikroklimatische Unterschiede zwischen städtischen Bodenbedeckungen: Die Bedeutung der vertikalen und horizontalen Struktur für die Zusammenhänge zwischen Luft- und Bodentemperatur.“ Veröffentlicht im Journal of Applied Meteorology and Climatology.
Ergebnisse: In dieser Studie wurden die mikroklimatischen Bedingungen in der bodennahen Grenzschicht (0,1 Meter / 10 cm und darunter) auf verschiedenen Bodenbedeckungen gemessen, darunter Asphalt, Rasen und hohe Bäume. Sie bestätigte, dass die Korrelation zwischen der Bodentemperatur (LST) und der bodennahen Lufttemperatur bei Asphalt und kahlen Oberflächen in der 10-cm-Schicht am höchsten ist, was das Vorhandensein massiver, lokaler Temperaturspitzen in Bodennähe belegt (mit horizontalen Schwankungen über 20 °C zwischen den verschiedenen Landtypen), die sich mit zunehmender Höhe in der Umgebungsluft rasch auflösen.
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Dazu bringt Cap Allon in seinem Bezahl-Blog gleich ein aktuelles Beispiel vor dem Hintergrund der Hitzewelle in Europa Ende Juni:
Europa kartiert die Hitze-InselnDie Europäische Kommission höchstselbst hat gerade diese Karte veröffentlicht:
Während der Hitzewelle der vergangenen Woche, so die Kommission, verzeichneten die Copernicus-Satelliten einen Unterschied in der Landtemperatur von etwa 23 °C zwischen städtischen Gebieten und nahegelegenen Wäldern. In Belgien erreichten versiegelte Flächen rund um Brüssel 47,4 °C, während die Temperatur im angrenzenden Sonienwald bei etwa 24,5 °C lag.
Die EU-Kommission hat gerade den „Urban Heat Island“-Effekt (UHI) entdeckt: Das Ersetzen von Vegetation durch Asphalt, Beton, Dächer, Parkplätze, Flughafenvorfelder und nackten Boden führt zu einer starken Erwärmung der Oberfläche.
Viele seit langem bestehende Messstationen befinden sich an Flughäfen, am Stadtrand und an Standorten, die im Laufe der Zeit nach und nach von der Bebauung verschlungen worden sind.
Soon et al. haben diesen Unterschied deutlich aufgezeigt. Die gemeinsame Auswertung von Messstationen in ländlichen und städtischen Gebieten der nördlichen Hemisphäre ergab für den Zeitraum von 1850 bis 2018 einen Erwärmungstrend von 0,89 °C pro Jahrhundert. Bei den ländlichen Messstationen allein betrug der Wert 0,55 °C pro Jahrhundert.
Die von Orwell zur Verfügung gestellten Grafiken zu den Messstationen (unten) weisen auf das gleiche Problem hin: Je stärker die Umgebung einer Messstation urbanisiert ist, desto steiler verläuft die Erwärmungskurve. Die unberührtesten ländlichen Standorte erwärmen sich weniger stark. Die aggregierte Kurve folgt dem verzerrten Messnetz.
Graphik: Messstationen, gruppiert nach der städtischen Bebauung in ihrer Umgebung. Rote Linien kennzeichnen die am stärksten bebauten Standorte; blaue Linien die am wenigsten bebauten. Je stärker die städtische Bebauung in der Umgebung einer Messstation ist, desto stärker ist der Erwärmungstrend.
Die Antwort der Kommission besteht nicht darin, die ungünstige Lage der Messstationen anzugehen, sondern darin, „bis 2030 drei Milliarden Bäume zu pflanzen und durch das Europäische Bauhaus eine nachhaltige Lebensweise zu fördern“.
Die Hitzekatrten Europas zeigen den UHI-Effekt, nicht den Klimawandel.
Beide übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Kommentar des Übersetzers hierzu: Eine weitere wesentliche Hitzequelle haben beide Autoren nicht berücksichtigt, auch wenn sie flächenmäßig geringer ist: die riesigen Solarfelder, die man im ganzen Land immer wieder sieht, heizen sich in voller Sommer-Mittagssonne noch viel mehr auf als eine innerstädtische Betonwüste, nämlich bis zu 80°C!! Ein Messpunkt am Rande oder gar inmitten eines solchen Feldes würde mit Sicherheit eine Erwärmung jenseits von gut und böse registrieren. Belegt wird dieser Tatbestand mit diesem Infrarot-Foto:
Der Beitrag +25°C … Es ist die rasante weltweite Urbanisierung! Warum Hitzewellen neue Rekorde brechen erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.
