«Der Staat ist eine Institution, die von Banden geführt wird, die aus Mördern, Plünderern und Dieben besteht, umgeben von willfährigen Handlangern, Propagandisten, Speichelleckern, Gaunern, Lügnern, Clowns, Scharlatanen, Blendern und nützlichen Idioten - eine Institution, die alles verdreckt und verdunkelt, was sie berührt.» (– Prof. Hans-Hermann Hoppe).
EIKE - Europäisches Institut für Klima und Energie e.V.
UK: Tories geben Net Zero auf
Die Konservative Partei hat das „unmögliche“ Netto-Null-Ziel für 2050 in einer großen Kehrtwende aufgegeben und damit einen jahrzehntelangen parteiübergreifenden Konsens über die Bewältigung des „Klimanotstands“ zunichte gemacht. Die Parteivorsitzende der Torys Kemi Badenoch hielt heute Morgen eine große Rede, in der sie ihre Gründe für die Aufgabe der Politik und die Ablehnung eines neuen Ziels darlegte. Hier die Höhepunkte:
Wir leben von dem Erbe früherer Generationen. Drei Jahrhunderte lang hat jede Epoche in der Geschichte unseres Landes ein besseres Erbe für die Kinder unseres Landes hinterlassen.
Die Größe von UK beruht auf den Opfern unserer Vorfahren. Sie bauten auf, sie waren innovativ und sie trafen schwierige Entscheidungen. Sie sind nie davon ausgegangen, dass der Wohlstand garantiert ist, sondern haben dafür gesorgt, dass er es ist.
Aber das hat zu der Annahme geführt, dass Großbritannien immer wohlhabend sein wird. Wir sind ein wohlhabendes Land, aber wir werden durch Selbstgefälligkeit schwächer. Wir verlieren unsere Widerstandsfähigkeit, wir können nicht mehr so viele Dinge herstellen wie früher, wir bauen nicht mehr so schnell. Wir geben zu viel für Schulden, zu viel für Sozialleistungen und zu wenig für die Verteidigung aus.
Wir wachsen nicht so, wie wir sollten. … Wir schaffen kein Vermächtnis für die nächste Generation. Schlimmer noch, wir setzen die Zukunft unserer Kinder aufs Spiel, weil wir nicht erkennen, dass sich die Welt verändert hat. Wir machen es ihnen in allen Bereichen schwerer und schwerer. …
Wir haben die schlimmste Niederlage in der Geschichte der Partei erlitten. Wir haben das auf Prinzipien basierende Regieren, das uns Erfolg gebracht hat, durch den Managerialismus von Labour ersetzt und unsere Macht an Verbände und Gerichte abgegeben.
Wir gingen davon aus, dass wir immer wohlhabend sein würden, also konzentrierten wir uns eher auf den Status quo als auf die Zukunft, und jetzt ist Labour zurück. Sie machen bereits alles noch schlimmer.
Die Arbeitsplätze verschwinden, die Steuern steigen, und das Wachstum schrumpft. Sie zerstören das Bildungswesen und sind völlig ahnungslos, was die Notwendigkeit echter Reformen bei der Gesetzgebung angeht.
Die Öffentlichkeit hat sehr deutlich gemacht, dass die Konservative Partei eine Auszeit von der Regierung braucht. Unsere Aufgabe ist es nun, diese Zeit klug zu nutzen – so wie es Margaret Thatcher und David Cameron in den vergangenen Generationen getan haben.
Und genau wie in den 1970er und 2000er Jahren kann unsere Partei den Weg zurück ins Amt nicht mit einfachen Antworten oder übereilten Ankündigungen abkürzen.
Wir müssen glaubwürdige Pläne entwickeln, welche die gemeinsamen konservativen Werte der persönlichen Verantwortung, des Bürgersinns, des soliden Geldes, der Familie, der Freiheit und so vieles mehr reflektieren.
Und wir beginnen heute. Indem wir über eines der größten Probleme sprechen, mit denen unser Land und unsere Welt in den kommenden Jahrzehnten konfrontiert sein werden, und zeigen, dass die Konservativen sich wieder mit der Realität und den Problemen befassen, mit denen wir konfrontiert sind. …
Billige und reichlich vorhandene Energie ist die Grundlage der Zivilisation, wie wir sie heute kennen. Wenn wir daran rütteln, tun wir das auf eigene Gefahr, aber genau das passiert seit 20 Jahren, und jetzt fangen wir an, den normalen Menschen und Unternehmen echte Schmerzen zu bereiten.
Die Stromkosten sind viel zu hoch, viel höher als in benachbarten und vergleichbaren Ländern. …. Ein großer Teil unserer bestehenden Rechnungen sind keine direkten Energiekosten. Die Menschen haben Mühe, sie zu bezahlen, Unternehmen, vor allem im verarbeitenden Gewerbe, müssen schließen, und es gibt keinen wirklichen Plan, um die Kosten zu senken.
Das kann doch nicht so bleiben. Es ist eine Fantasiepolitik, die auf nichts aufgebaut ist, die der Welt viel verspricht und sie auch kostet. …
Es gab noch nie einen detaillierten Plan. Ed Milibands Klimawandelgesetz von 2008 – kein Plan. Die Gesetzgebung für Netto-Null im Jahr 2019 – kein Plan. Ein auf 30 Jahre angelegtes Multi-Billionen-Projekt, das jeden einzelnen Aspekt unseres Lebens berührt, wurde innerhalb von 90 Minuten ohne eine einzige Abstimmung beschlossen.
Von den 22 Abgeordneten, die an diesem Tag sprachen, mahnten nur zwei zur Vorsicht. Ich war einer von ihnen. Ich forderte den Plan, ich forderte ihn an diesem Tag, ich forderte ihn ein paar Tage später. Und ich habe gewartet und gewartet und gewartet. 845 Tage später kam einer. Und es war nicht genug. …
Wir brauchen einen ernsthaften Ansatz, wir müssen aufhören, so zu tun, als sei es einfach, und wir müssen aufhören, durch Pressemitteilungen und Ankündigungen ohne einen politischen Plan zu regieren.
Jeder, der eine ernsthafte Analyse durchgeführt hat weiß, dass Net Zero nicht erreicht werden kann, ohne dass unser Lebensstandard erheblich sinkt, oder schlimmer noch, dass wir in den Bankrott getrieben werden.
Wenn der Rest der Welt nicht das Gleiche tut, machen wir unser Land unsicherer und weniger widerstandsfähig. Lassen Sie mich Ihnen drei Wahrheiten zum Kern von Net Zero nennen. Erstens: Die veröffentlichten Pläne sind ein völliges Durcheinander. Es stimmt zwar, dass UK die größten Fortschritte bei den Kohlendioxid-Emissionen in der entwickelten Welt gemacht hat, aber wir sind nur für 1 % der weltweiten Emissionen verantwortlich. Selbst wenn wir den absoluten Nullpunkt erreichen, werden wir nicht überall auf der Welt Netto-Null erreichen, wenn andere Länder uns folgen, und das tun sie nicht. …
Unser Erfolg bei der Verringerung der Emissionen hat auch seinen Preis: Wir haben mit die höchsten Energierechnungen in der entwickelten Welt. …
Der wahre Grund, warum niemand in der Labour-Regierung über einen richtigen Gesamtplan spricht ist, dass sie wissen, wie katastrophal die tatsächlichen Kosten für Familien, für Unternehmen und für unsere Wirtschaft wären. …
Zweitens: Selbst dort, wo es einen Plan gibt, sind wir im Rückstand. Schauen wir uns ein einfaches Beispiel an. Der Ausschuss für Klimawandel sagt, dass bis 2040 mehr als die Hälfte der britischen Haushalte ihren Heizkessel ausbauen und durch eine Wärmepumpe ersetzen müssen. Es gibt jedoch keine Möglichkeit, das in diesem Zeitrahmen schnell genug zu tun. …
Wärmepumpen verbrauchen eine Menge teuren Strom, und viele Menschen mögen sie einfach nicht. …
Die meisten von ihnen wurden mit einer Art staatlicher Subvention installiert, oder, wie ich es lieber nenne, mit dem Geld der Steuerzahler. …
Die gute Nachricht ist, dass die Kosten im letzten Jahrzehnt gesunken sind. Hier die weniger gute Nachricht: Vor zehn Jahren waren wir bei allen wichtigen Komponenten stark von China abhängig. Heute sind wir sogar noch abhängiger. Schauen Sie sich das größte Dutzend Hersteller von Solarmodulen an, sie sind fast alle Chinesen. …
Diese drei Wahrheiten sind der Grund, warum ich mich selbst als Net-Zero-Skeptiker bezeichne: verworrene Pläne, unrealistische Ziele und Fristen, übermäßige Abhängigkeit von China. Wir müssen anfangen anzuerkennen, was offenkundig ist. Net Zero macht uns in gefährlicher Weise von Ländern abhängig, die unsere Werte nicht teilen, und es gefährdet unsere eigene Sicherheit. …
Es ist an der Zeit, nicht länger so zu tun, als ob alles in Ordnung wäre. Und ich diskutiere nicht darüber, ob der Klimawandel existiert, er existiert. Ich möchte meinen und Ihren Kindern unbedingt ein viel besseres ökologisches Erbe hinterlassen. Aber es sieht nicht so aus, als würden wir bis 2050 auch nur in die Nähe von Netto-Null kommen. … Das passiert, wenn die Politik zur Phantasterei wird. Vielleicht wird sich einiges ändern, aber es sieht nicht vielversprechend aus.
Ich sage oft, wenn man jemandem helfen will, sagt man ihm die Wahrheit. Wenn man sich selbst helfen will, sagt man das, was die Leute hören wollen. Wir müssen die Wahrheit sagen.
Die Pläne für eine Netto-Null-Emission bis 2050 sind unmöglich. Wir müssen es besser machen als das. Deshalb werden wir als Teil unserer politischen Erneuerung etwas tun, was Labour in 14 Jahren Opposition nicht geschafft hat. Wir werden uns mit der Realität auseinandersetzen, uns den wirklichen Problemen stellen, die wirklichen Fragen beantworten und einen Plan vorlegen.
Mehr hier.
Link: https://wattsupwiththat.com/2025/03/18/tories-abandon-net-zero/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag UK: Tories geben <em>Net Zero</em> auf erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.
Vom Größenwahn zur Demut
Wird Donald Trumps „Revolution des gesunden Menschenverstands“ den Gnostizismus eindämmen können?
Edgar L. GärtnerDonald Trump und seine Getreuen haben sich vorgenommen, die selbstmörderische Woke-Ideologie zurückzudrängen, wenn nicht auszurotten, was auch ich sympathisch finde. Doch die Begeisterung für Donald Trumps und Elon Musks Revolution, sofern sie bei uns überhaupt vorhanden war, lässt schon wieder nach. Ursache ist weniger die ungewohnte Tatsache, dass Trump tatsächlich mit seinen Wahlversprechen ernst macht, sondern das Nachgeben von Börsekursen als Reaktion auf die von Trump verhängten Zölle und die von Musks „extragouvernementalen“ Behörde verfügte Entlassung Zigtausender von Beamten und Forschern sowie der Boykott von Produkten der von Trump und Musk repräsentierten neuen Elite auf dem Markt, der Trump-freundliche Milliardäre viel Geld verlieren lässt. Um zu erkunden, wohin die beiden mit ihren zum Teil drakonischen Maßnahmen überhaupt wollen, ist es ratsam, sich intensiver mit deren theologischen und ideologischen Begründungen zu beschäftigen. Es geht im Folgenden also nicht um den problematischen Charakter Trumps und die extravagante Psyche seiner Förderer Elon Musk und Peter Thiel, sondern um deren Glauben.
Sage niemand, Politik im Allgemeinen und speziell Klima- und Energiepolitik habe nichts mit Theologie zu tun. Zumindest die Pastorentochter Angela Merkel würde der Aussage, dass Politik einer theologischen Begründung bedarf, wohl nicht widersprechen. Für die Begründung des von ihr aus wahltaktischen Gründen überstürzt verfügten Ausstieg aus der zivilen Nutzung der Kernenergie nach der Havarie von Fukushima setzte sie im März 2011 die „Ethik-Kommission für eine sichere Energieversorgung“ ein, der zwar führende römisch-katholische und protestantische Bischöfe, aber keine Ingenieure angehörten.
Deutsche Bischöfe gehen voranBesonders profiliert hat sich in und um diese Kommission der damalige Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz (DBK) Kardinal Reinhard Marx. Im Mai 2011 veröffentlichte dieser in der „Frankfurter Allgemeinen“ einen ganzseitigen Gastbeitrag unter dem Titel „Energie – eine Frage der Gerechtigkeit“. Darin forderte er, sich auf eine weit ins technische Detail gehende Ausarbeitung der DBK unter dem Titel „Der Schöpfung verpflichtet“ berufend: „Der Ausstieg aus der Kernenergie sollte…auf jeden Fall unter der Prämisse einer gleichzeitigen Abkehr von den fossilen Energieträgern erfolgen.“
„Der Schöpfung verpflichtet“ oder „Schöpfung bewahren“ sind wiederkehrende Schlagworte, die der Forderung nach einem Stopp des Einsatzes „fossiler“ Energieträger den Anschein einer biblischen Begründung verleihen sollen. In Wirklichkeit widersprechen sie aber nicht nur dem Wortlaut des Alten Testaments, sondern auch dem gesunden Menschenverstand, den der Schöpfer der Krone seiner Schöpfung (zusammen mit der Freiheit, sich dieser Gabe zu bedienen oder darauf zu verzichten) mitgegeben hat. Im Buch „Genesis“ heißt es nur: „Gott setzte den Menschen in den Garten Eden, dass er ihn bebaue und bewahre.“ (1. Mose 2,15) Das Bebauen, Umwandeln einer Landschaft kommt also eindeutig vor dem Bewahren. Ginge es nur um das Bewahren, müssten die Menschen sich eigentlich abschaffen. Es geht aber bei dem göttlichen Auftrag gar nicht um das Ganze, sondern um einen eingezäunten Bereich, den wir einigermaßen überblicken und kontrollieren können. Die Schöpfung in ihrer Gänze bewahren zu wollen, wäre ein blasphemisches Ansinnen, denn logischerweise könnte nur der Schöpfer selbst das tun, weil uns sterblichen Menschen dazu Durchblick und Übersicht fehlen.
Grenzen der ErkenntnisIn Form des Verbotes, vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse zu essen, warnt das erste Buch Mose vor dem Versuch, unsere grundsätzlichen Verständnisgrenzen verbal zu überschreiten. Heute zeigt uns die Quantenphysik diese Grenzen. Wir wissen zum Beispiel, dass die verzögerungsfreie Verschränkung von Elementarteilchen eine experimentell überprüfbare und technisch nutzbare Tatsache ist. Wir verstehen aber nicht, was dahintersteckt. Wir können (und müssen) die Gravitation, die Anziehungskraft zwischen Körpern messen und für die Konstruktion mechanischer Vorrichtungen zur Befriedigung unserer Bedürfnisse nutzen. Wir wissen aber nicht, was Gravitation ist.
Deshalb stützen sich die 10 Gebote des Mose, eigentlich Regeln, die im Futur und nicht im Imperativ formuliert sind (den einen Gott respektieren, nicht morden, nicht stehlen, nicht ehebrechen, nicht neiden), mit denen meiner Ansicht nach das Menschsein beginnt, nicht primär auf Aussagen über den Zustand der äußeren Welt. Nach Ansicht des liberalen Wirtschaftsnobelpreisträgers Friedrich-August von Hayek handelt es sich dabei vielmehr um „Regeln, die uns zwar nicht sagen, was in dieser Welt geschieht, aber sagen, dass uns wahrscheinlich nichts geschehen wird, wenn wir sie befolgen.“ Das legt Demut nahe. Hayek zufolge begünstigt der freie marktwirtschaftliche Wettbewerb diese Haltung. So kommt es zu einem Gleichklang zwischen der Demutsforderung des Dekalogs und dem klassischen Liberalismus.
WissensanmaßungDas Gegenteil von Demut ist die Wissensanmaßung. Nach der Gnosis, einer einflussreichen geistigen Strömung in der Spätantike, nennt man diese Wissensanmaßung, die die Göttlichkeit des Menschen behauptet bzw. das Gottspielen zum Programm erhebt und letzten Endes nicht davor zurückschreckt, für das Ansteuern „alternativloser“ Ziele den Dekalog in Frage zu stellen, Gnostizismus. Schon die Bibel lehrt, dass die Versuchung groß ist, etwas zu behaupten, was eigentlich nur Gott wissen könnte, und berichtet, dass sich immer wieder gnostische Sekten bildeten, denen Wissensanmaßung und Rechthaberei zum Lebensbedürfnis geworden waren. Im Neuen Testament geht es dabei vor allem um die Sadduzäer (Tempelwächter), die Jesus Christus ans Kreuz brachten, zum Teil aber auch um die beleseneren und toleranteren Pharisäer, d.h. Schriftgelehrte, denen Jesus Christus weniger ablehnend gegenüberstand. Zu diesen gehörte der Rabbi Saulus, der später durch sein „Damaskus-Erlebnis“ zum maßgeblichen Interpreten des Wortes Jesu wurde. Auch in den frühen christlichen Gemeinden tauchten immer wieder falsche Propheten auf, mit denen sich Saulus/Paulus in seinen berühmten apostolischen Briefen auseinandersetzte. Diese Briefe bilden einen kanonischen Bestandteil des Neuen Testaments.
Mit dem (Märtyrer-)Tod der letzten Apostel gilt die biblische Offenbarung als abgeschlossen. In der nachapostolischen Zeit (im 2. Jh. n. Chr.) erlangte die dualistische Häresie des reichen Reeders Marcion großen Einfluss. Marcion leugnete die Fleischwerdung des Wortes Jesu und konstruierte einen Gegensatz zwischen dem bösen Gott des Alten und dem guten Gott des Neuen Testaments und lieferte damit dem Antisemitismus Argumente, die noch heute benutzt werden. Von seinen Schriften sind nur die Zitate überliefert, die der 130 n. Chr. In Smyrna (Kleinasien) geborene Märtyrer-Bischof Irenäus von Lyon in seinen Polemiken gegen den Häretiker verwendete, weil die Gemeinden der treuen Jesu-Nachfolger alle seine Schriften verbrannten. Damit waren die gnostischen Ideen allerdings nicht aus der Welt. Im Gegenteil blieb die Geschichte des Christentums eine ständige Auseinandersetzung mit verschiedenen Formen des Gnostizismus.
KonsequenzialismusWorauf es hier ankommt, ist die Tatsache, dass Formen des Gnostizismus eine besondere Rolle in der europäischen „Aufklärung“ und in den Schriften der davon beeinflussten Gründerväter der USA spielten. Namentlich die französischen Aufklärer beriefen sich auf einen Sinn der Geschichte, der auf mechanische bzw. fatalistische Weise auf ein „Endziel“, den Kommunismus oder die Freiheit (ober- und unterhalb der Gürtellinie) hinführt. Der Dekalog (einschließlich des Mordverbots) wurde dadurch nach und nach vom Konsequenzialismus verdrängt: Als „gut“ galt fortan alles, was den Fortschritt in Richtung auf das Endziel fördert, als „böse“ das, was den Fortschritt hemmt. Dabei verschwanden bei vielen Akteuren die letzten religiös begründeten Skrupel. Der Darwinismus lieferte dafür später die szientistische Begründung. Heute finden wir das gleiche Argumentationsschema bei der Begründung der „Brandmauer“ gegen die verteufelten „Rechten“. Ein solches Denken muss m.E. in eine Sackgasse münden, was man gerade bei den unglücklichen Verhandlungen des Kanzlerkandidaten der CDU über eine mögliche Regierungskoalition unter Ausschluss der „bösen“ AfD beobachten kann. Aber das ist nicht Thema dieses Beitrags.
Die Gründerväter der USA haben sich offen zu einer gnostizistischen Verfälschung der Bibel bekannt. Das gilt insbesondere für den dritten Präsidenten der USA Thomas Jefferson (1743-1826), dem Hauptverfasser der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung, der so weit ging, eine eigene gnostisch zurechtgestutzte Version des Neuen Testamentes zu schreiben. Wie man darin sofort erkennt, verstand er die Bibel als Märchenbuch und wollte sie lediglich als moralische Anleitung verstehen. Er sah folglich alles, was darin über Wunder (einschließlich des Wunders der leiblichen Auferstehung Jesu Christi nach seinem Kreuzestod) berichtet wird, als überflüssig, wenn nicht irreführend und schädlich an. Als Zumutung muss ihm auch die Offenbarung des Johannes erschienen sein. So eliminierte er alles, was dem Geist der „Aufklärung“ widersprach, und schuf damit ein Kompendium erbaulicher Sprüche und Handlungsempfehlungen, das sich heute wohl gut als Glaubensbekenntnis einer „woken“ bzw. gnostischen Sekte eignen würde. Das Kompendium wurde allerdings erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts, also lange nach Jeffersons Tod, in Amerika veröffentlicht. Immerhin könnte Jeffersons Kompendium meines Erachtens die Erkenntnis fördern, dass die „Aufklärung“, auf die sich Liberalismus und Sozialismus gleichermaßen berufen, im Kern eine in Selbstbeweihräucherung schwelgende gnostische Bewegung war. (Ich habe darauf in meinem auch hier erschienen Aufsatz „Abschied von der Aufklärung“ hingewiesen.)
Kein Zweifel: Die politische Instrumentalisierung des ideologisch zurechtgestutzten Neuen Testaments hat in den USA Tradition. Führt nicht ein mehr oder weniger direkter Weg von Jefferson zu Trump und Musk? Die Frage ist nicht leicht zu beantworten. Trump und Musk müssen zwar als typisch amerikanisch betrachtet werden, können aber aus europäischer Sicht äußerlich kaum als Vertreter des authentischen Christentums gelten. Beim US-Vizepräsidenten J.D. Vance ist das nach allem, was ich über seine Konversion zum orthodoxen Katholizismus mithilfe eines Dominikaners weiß, ganz anders. Nicht von ungefähr gilt Vance bei den Verfechtern der Woke-Bewegung als gefährlicher als Trump. Deshalb unterstütze ich bis auf Weiteres den Kreuzzug der drei sowie ihres Sponsors Peter Thiel gegen den Wokismus („Es gibt nur zwei Geschlechter“) und insbesondere ihren Einsatz für die Meinungs- und Redefreiheit, weil sich die Woke-Bewegung noch viel weiter von den 10 Geboten und dem gesunden Menschenverstand entfernt hat. Gegen deren auffälligen Irrationalismus sündigen Donald Trump, Elon Musk und Peter Thiel meines Erachtens vielleicht eher durch übertriebenen Rationalismus.
TechnokratieSchon das überhebliche und siegesgewisse, wenn nicht großmäulige Auftreten Trumps weist m.E. darauf hin, dass nicht die demütige Nachfolge Christi, sondern die vom Gnostizismus beeinflusste Technokratie sein geistiger Hintergrund ist. „Technokratie“ war in den USA im 20. Jahrhundert über lange Zeit kein Schimpfwort, sondern der Name einer relativ anspruchsvollen und einflussreichen intellektuellen Bewegung, die auch in Europa Anhänger fand, wenn auch nicht massenhaft. Der italienischstämmige amerikanische Autor Guido Giacomo Preparata führt den in den USA sich ausbreitenden technik-affinen Neognostizismus auf überwiegend französische Wurzeln zurück. In seinem lesenswerten Buch „Die Ideologie der Tyrannei“ (ins Deutsche übersetzt von unserem Freund Helmut Böttiger) zeigt er auf, wie das pornografische und gnostische Weltbild eines Georges Bataille (1897-1962) über Michel Foucault (1926-1984), Gilles Deleuze 1925-1995) und Félix Guattari 1930-1992) sowie über den Machiavellismus eines Leo Strauss (1899-1973) in Nordamerika Fuß fasste.
Worum es dabei ging und noch geht, zeigt beispielhaft das 1911 erschienene Buch „The Principles of Scientific Management“ des bekannten US-Ingenieurs Frederick Winslow Taylor, der zum Namensgeber einer internationalen Bewegung wurde. Der Taylorismus, die Philosophie der Fließband-Arbeit, ist heute zwar verrufen, aber noch immer wirksam. Links-Libertäre Autoren wie Iain Davis mutmaßen, dass Trump und seine Leute nicht nur auf eine staatsstreichartige Ersetzung der aktuellen woken durch eine technokratische Elite aus sind, sondern auch auf einen privat-öffentlichen Überwachungsstaat mithilfe der KI. Das zeige ihre neokameralistische Gleichsetzung des Staates mit einem Unternehmen („Gov-Corp“). Es gehe ihnen letzten Endes um eine Umpolung von Klaus Schwabs „Great Reset“. Immerhin wirft Davis in seiner Kritik Trump und Musk keine Heuchelei vor, denn bisher haben diese stur versucht, ihre Ankündigungen wahrzumachen. Gerade das macht der verlogenen EU-Kaste um Ursula von der Leyen ja Angst.
Dunkle AufklärungDie Tech-Milliardäre Elon Musk und Peter Thiel, die Trumps Wahlkampf großzügig finanzieren halfen, berufen sich beide offen auf die Denkschule des neoreaktionären „Dark Enlightenment“ (Dunkle Aufklärung), als deren Köpfe Curtis Yarvin und Nick Land gelten. Curtis Yarvin, auf den sich auch Vizepräsident J.D. Vance beruft, ist wohl irgendwann klargeworden, dass libertäre Ideen chancenlos sind, wenn sie nicht autoritär durchgesetzt werden. Der bisherige Erfolg Javier Mileis in Argentinien scheint ihnen rechtzugeben. Doch muss man mit schwer kontrollierbaren Gegenbewegungen an den Börsen rechnen.
Die verschiedenen Richtungen der Technokratie sind sich einig in der Überzeugung, dass es für alle sozialen, wirtschaftlichen und politischen Probleme technische Lösungen gibt. Sich auf Systemdenken, Verhaltenskontrolle durch Social Engineering und beschleunigte technische Innovationen zu konzentrieren und dabei individuelle Emanzipationsbestrebungen zu vernachlässigen wird auch Trump und Musk vorgeworfen. Der technokratische Ansatz laufe auf die Ersetzung der Demokratie durch eine Oligarchie hinaus: Die Intelligentesten und nicht der Wille der schlecht informierten Mehrheit sollen die Hackordnung bestimmen, klagt Davis. (In der EU herrscht dagegen, wie es scheint, das Prinzip der negativen Auslese.) Die deutschen Klassiker Goethe und Schiller dachten ähnlich und ich selbst halte mich mit meiner mittleren Intelligenz an diesen Grundsatz, indem ich versuche, intelligenten Anhängern der Lehren Jesu zu folgen.
Das bringt mich aber, im Unterschied zu den „Tech-Kings“ Musk und Thiel, in größere Distanz zum Staat und dessen militärischen und zivilen Geheimdiensten. Ich denke dabei an Thieles Spionagesoftware-Unternehmen Palantir und an Musks Starlink-Satellitensystem, die beide im Ukraine-Krieg offensiv eingesetzt werden. Was mich aber nachdenklich macht, sind deren Sympathien für Konzepte des Transhumanismus. Thiel entschied sich für die Kryokonservierung seines Leichnams durch die „Alcor Life Extension Foundation“ in Arizona, weil er offenbar so zum ewigen Leben gelangen möchte. Gleichzeitig bekennt sich Thiel aber zum Christentum, in dem die Sterblichkeit des Leibes zum normalen Leben gehört und Gott über dessen Ende und die Unsterblichkeit der Seele entscheidet. Deshalb zweifelt der hier zitierte Iain Davis an der Ernsthaftigkeit von Thieles religiösem Engagement. Ich selbst bin als Biologe christlichen Glaubens davon überzeugt, dass die irdische Wiederauferstehung nach der Kryokonservierung nicht funktionieren wird, und mache mich deshalb über die Träume der Milliardäre des Silicon Valley eher lustig.
René Girards Sündenbock-TheorieImmerhin weist Davis aber darauf hin, dass Thiel in Stanford bei dem in Avignon geborenen Literaturwissenschaftler und Anthropologen René Girard (1923-2015), der 1959 zum Katholismus konvertiert ist, studiert hat und dessen Mimesis- und Sündenbock-Theorie so ernstnimmt, dass er dadurch selbst zum – freilich kopflastigen – Gläubigen wurde. Er betrieb, wie wir wissen, auf der Grundlage der Theorie von Girard sogar christliche Missionsarbeit.
Karikaturmäßig verkürzt, könnte man die Theorie Girards so zusammenfassen: Der als guter Mensch geschaffene Adam wurde durch Eva zur Ursünde des Essens vom Baum der Erkenntnis verführt. Die in Horden und Stämmen lebenden Kinder und Kindeskinder des Paares wurden, angetrieben durch die Mimetik, d.h. den Neid zu Kannibalen, indem sie ihren Hass auf einen schuldig gesprochenen Sündenbock konzentrierten, durch dessen kollektive Opferung für eine Weile Frieden geschaffen wurde. Am Ursprung aller Gesellschaften steht nach Girard ein „Gründungsmord“. Auch den Kreuzestod Jesu Christi interpretiert Girard als Opferung eines angeblichen, in Wirklichkeit aber unschuldigen Sündenbocks. Das Christentum macht also Schluss mit der Opferung Unschuldiger. Moses Zehn Gebote führten bei den Juden zum Ersatz der Menschen- durch Tieropfer und das Andenken an Jesu Christis Kreuzestod in der Eucharistie (nach Girard die Sublimierung des Kannibalismus) gibt uns die Chance, den „Frieden des Reiches Gottes“ zu erreichen.
Mir selbst half die Lektüre einiger Bücher Girards, zum Glauben meiner Jugend zurückzufinden. Besonders beeindruckt hat mich Girards auch auf deutsch erschienenes Spätwerk „Eine kritische Apologie des Christentums“ (2002, 2008). Darin geht Girard auch der philosophischen Ursache von Friedrich Nietzsches Zusammenbruch in Turin nach. Ich habe auf der Grundlage der Theorie Girards am 1. November 2014 in einem Vortrag beim Lutherischen Konvent im Rheinland (abgedruckt in: Lutherische Nachrichten 35. Jg. Nr.1) mit dem Titel „Die Öko-Religion – eine manichäische Häresie“ die theologischen Hintergründe des suizidären Ökologismus analysiert. Ich konnte vor zehn Jahren nicht ahnen, dass Girards Sündenbock-Theorie einmal in den USA quasi zu einer Regierungsdoktrin werden würde.
Die Apokalypse nicht ausschließenWie bei Girard spielt auch in der Gedankenwelt Peter Thiels und J.D. Vances die Wiederkunft Christi, die Apokalypse eine zentrale Rolle. Dieser von „Gutmenschen“ verdrängte, wenn nicht gar mit Häme bedachter Text muss als integraler Teil der frohen Botschaft des Neuen Testaments betrachtet werden. Trump, Vance, Musk und Thiel können ihre bedingungslose Unterstützung des Kampfes Israels direkt mit der Offenbarung des Johannes rechtfertigen, denn Israel muss bei der Wiederkunft des Herrn noch existieren. Insofern ist die Apokalypse keine selbsterfüllende Prophezeiung. Thiel sieht in dem von den „Guten“ angestrebten Eine-Welt-Staat das Werk des „Antichrist“. Das zeigt, dass er und sein Schüler Vance dem Geist des Neuen Testaments näherstehen als Jefferson, auch wenn sie nicht von gnostischen Einflüssen frei sind. Man kann eben nicht alles haben.
Schließlich sollte man m.E. nicht verdrängen, dass Donald Trump und seine Mitkämpfer trotz ihres manchmal etwas lautstarken und rabiaten Auftretens grundsätzlich viel bescheidener sind als Joe Biden und seine neokonservativen Berater, weil sie für eine multipolare Weltordnung anstelle der Verteidigung der US-Hegemonie um beinahe jeden Preis eintreten und sich gleichzeitig auf handfeste Deals mit Immobilien, Öl, Gas und Mineralien konzentrieren statt auf „Luftgeschäfte“ mit CO2-Zertifikaten. Wir dürfen außerdem nicht vergessen, dass religiöse Überzeugungen viel weiter tragen können als wirtschaftliche Gewinnerwartungen. Deshalb können wir uns wohl darauf verlassen, dass Trumps „Revolution des gesunden Menschenverstandes“ keine Eintagsfliege bleiben wird. Doch kein Sterblicher kennt die Zukunft.
Der Beitrag Vom Größenwahn zur Demut erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.
Wer wie und zu welchem Ziel die Lüge der CO₂-Klima-Erwärmung aufbaute
Die Behauptung, dass das CO₂, insbesondere der menschengemachte CO₂-Ausstoß die zentrale Ursache des Klimawandels sei, wird den Menschen unentwegt medial eingehämmert, so dass er vielen als unhinterfragte Selbstverständlichkeit gilt und die großen politischen Umwandlungen wie Energiewende, Elektroautos, CO₂-Steuern etc. als Notwendigkeiten hingenommen werden. Helmut Böttiger hat nachfolgend die naturwissenschaftlichen Tatsachen detailliert dargestellt und vor allem nachgewiesen, dass die Kreise der amerikanischen Hochfinanz diese These über Jahrzehnte für ihre Machtziele aufgebaut und verbreitet haben. Es ist von ungeheurer Wichtigkeit, diese verborgenen Zusammenhänge zu durchschauen. (hl)
Erwärmt CO₂ das Klima auf gefährliche Art?von Gastautor Helmut Böttiger
„Ja“ sagen Medien und Politik, denn das würde die Mehrheit der Wissenschaftler bestätigten.
Inzwischen haben über 44.000 Wissenschaftler eine Petition unterzeichnet, die besagt, dass es keinen physikalischen Beweis für die Hypothese der CO₂-Klimaerwärmung gibt (siehe hier). John F. Clauser, (Nobelpreis für Physik 2022), bezeichnete den „CO₂-Klimawandel“ sogar eine „schock-journalistische Pseudowissenschaft“. Er steht damit nicht alleine, denn über 1688 Geowissenschaftler kritisieren diesen Wandel durch CO₂ ebenfalls als falsch.
Und die Medien? Unter „Covering Climate Now“ (CCN) haben sich international über 460 Medienkartelle aus 57 Ländern zusammengeschlossen, um zu verhindern, dass Berichte veröffentlicht werden, welche die Beteiligung von Kohlendioxid (CO₂) an der Erderwärmung bezweifeln. Dieser Medien-Allianz gehören große Journale und Mediensender an.
Das gleiche Ziel vertritt z. B. die „World Weather Attribution“ (WWA) aus London und ein „Netzwerk Klimajournalismus Deutschland“ (NKD) mit 302 deutschen Journalisten gegründet von Columbia Journalism Review, The Nation, The Guardian, WNYC (hier).
Gibt es dafür besondere Interessen?
Beziehen wir uns zuerst auf die Grundlagen!
Leben hängt auf der Erde in erster Linie von der eingestrahlten Sonnenenergie und der Kohlenstoffchemie ab. Relativ kurz nach der Erdentstehung soll die Erdatmosphäre nach geltendem Wissensstand zu etwa 92 % aus Kohlendioxyd (CO₂) bestanden haben. Sauerstoff (O2) gab es in der Atmosphäre damals noch nicht. Das meiste CO₂ scheint sich inzwischen mit Calcium im Meerwasser zu Kalk (CaCO3) verbunden zu haben. Der Kalk lagert sich am Meeresboden ab und wird dort zu Kalkgestein.
Blaualgen (erste noch sehr primitive Lebewesen) haben wohl seit rund 3 Mrd. Jahren Sonnenergie genutzt, um CO₂ zu spalten und sich aus seinem Kohlenstoff (C) zu ernähren. Sie verseuchten die damalige Umwelt mit O2, schufen dadurch aber die Voraussetzung für Tierleben an Land.
Im Kambrium, als Tiere das Festland zu erobern begannen, war der Bestandteil an CO₂ in der Atmosphäre bereits auf 0,7 % gesunken. Heute gibt es davon in der Atmosphäre nur noch 0,04%, d. h. rund 400 ppm (parts per million). Die Wärme-Entwicklung (Eis- und Warmzeiten) hatte bisher mit der Abnahme des CO₂-Gehalts in der Atmosphäre wenig gemein.
Heute enthält die trockene Luft der Atmosphäre rund 78 % Stickstoff (N2), und 21 % Sauerstoff (O₂) und 1 % Argon (Ar), dazu noch einige Spurengase wie z. B. ganze 0,04 % des lebenswichtigen CO₂. Das heißt auf 10.000 Luftmoleküle kommen ganze 4 CO₂-Moleküle. Die Anteile der Wassermoleküle (H₂O, als Dampf, Regentropfen und Eiskristalle) werden dabei nicht berücksichtigt. Sie können auf bis zu 4% – dem Hundert-fachen des CO₂-Anteils – ansteigen.
Dagegen enthalten die Weltmeere, etwa 60-mal mehr CO₂ als die gesamte Atmosphäre (in der Atmosphäre sind es laut IPCC rund 2.200 Gigatonnen, in den Meeren l40.000 Gt). CO₂ löst sich bekanntlich besser in kaltem Wasser als in warmem. (Öffnet man eine neue Sprudelflasche, zischt die warme deutlich mehr als die kalte). Bei 1° C enthält ein Liter Wasser etwa 3,4 Gramm CO₂ bei 20°C sind es nur noch 1,7 g, also die Hälfte. Wenn das Wasser sich erwärmt, entgast es CO₂ rasch. Wenn es abkühlt, nimmt es CO₂ langsamer auf. Daher dürfte eine Klimaerwärmung (wenn sie denn stimmt) eher die Zunahme von CO₂ in der Atmosphäre bewirken. CO₂ wäre demnach eher die Folge der Klimaerwärmung, nicht die Ursache – wie behauptet wird.
Ohne CO₂ wäre ein Leben auf der Erde nicht möglich. Pflanzen nutzen Sonnenenergie, um CO₂ zu spalten. Sie benötigen seinen Kohlenstoff (C), um daraus mit Hilfe der Sonnenenergie Kohlenhydrate, d. h. ihre Substanz und biogene Energieträger für Tier und Mensch herzustellen (z. B. die einfache Glukose C₆H₁₂O₆ mit 2872 kJ/mol Energieeinsatz). Das dabei freiwerdende O2, von dem Mensch und Tiere leben, ersetzt das entnommene CO₂ in der Atmosphäre. Um nur ein Glucose-Molekül zu bilden, muss eine Pflanze 15.000 Luftmoleküle durchfiltern. Wenn der CO₂-Anteil in der Luft unter 180 ppm absinkt, kommt das Leben auf diesem Planeten zum Erliegen. Mit der Produktion der Kohlehydrate besorgen die Pflanzen nicht nur Atemluft und Nahrung für Tiere, sondern kühlen mit dem Energieverbrauch sogar die Erde.
Tiere leben von Kohlehydraten und Sauerstoff. Sie erzeugen dabei wiederum CO₂ und Wasser (H₂O). Die Biomasse-Produktion ist von der CO₂-Konzentration in der Atmosphäre abhängig. Gestiegene CO₂-Gehalte erhöhen die Grünmasse-Produktion, auch die Erträge der Land- und Forstwirtschaft und die Versorgung der Tierwelt. Anders als die Pflanzen setzt Photovoltaik derzeit im besten Fall 18,7 % der Sonnenenergie in elektrischen Strom um, den Rest in Abwärme. Das gilt dann allgemein als klimafreundlich.
Und der 2. CO₂-Lebenskreislauf?Im Meerwasser wird CO₂ nicht nur von den Pflanzen aufgenommen. Es verbindet sich dort zu Kohlensäure (H₂CO₃) und dieses wiederum mit Calcium (Ca) zu Kalziumkarbonat (CaCO₃) also zu Kalk. Dieser ist nicht nur für die Substanz der Knochen, Schalen und Krusten von Tieren wichtig. Kalk flockt im Meerwasser langsam aus, rieselt zu Boden, wo er die abgesunkenen Krusten, Schalen und Knochen allmählich zu Kalkfelsen verbindet. Wenn es dabei geblieben wäre, wäre das Leben auf Erden wegen CO₂-Mangel schon längst wieder versiegt.
Was geschieht also weiter? Im Meer sammeln sich gewaltige Kalk-Gebirge an, welche die Plattentektonik allmählich an die Erdoberfläche drückt. Auf dem Festland gibt es nach Aussagen von Geologen zurzeit etwa 2,8 x 1016 t Kalkstein. Nur dort verbleibt er nicht. Die Kalkgebirge werden vom Land weiter und wieder unter die Erdoberfläche bis ins Magma gedrückt. Die dort herrschenden Drücke und hohen Temperaturen wandeln Kalkstein (CaCO₃) wieder in Erdgase um. Den Beweis für die komplexe Umwandlung von Kalkstein in Erdgas erbrachte 2004 eine Gruppe um den Geologen Henry Scott an der Universität Indiana. Sie haben Kalkstein den Bedingungen des Magmas (entsprechend hohem Druck und hoher Temperatur) zusammen mit Eisenerz ausgesetzt. Dabei bildeten sich verschiedene Erdgase.
Die sich im Magma bildenden Erdgase gelangen über durchlässige Gesteinsschichten an die Atmosphäre, wo sie sich ohne Flammen in CO₂ und H₂O auflösen; oder sie werden in Vulkanen entsprechend verbrannt. Wo das Erdgas unter dichten Gesteinsschichten nicht durchdringt, sammelt es sich in alten oder neuen Lagerstätten an und wird – meist durch Mikroben – teilweise zu Erdöl oder Kohle verdichtet. Die energetische Nutzung von Kohlenwasserstoffen (Gas, Öl, Kohle) ist also nicht nur „Verbrauch“, sondern ist in den 2. CO₂-Kreislaufprozess des Lebens eingebunden. Es kommt dabei auf die weitgehend noch unbekannten Mengenverhältnisse von Neubildung einerseits und Entgasung und Verbrauch durch den Menschen andererseits an.
Die falsche Behauptung, Erdöl- und Erdgas-Lagerstätten seien aus abgestorbenem biologischem Material entstanden, veranlasste schon 1963 den Nobelpreisträger für Chemie (1947), Robert Robinson, zu der Aussage: „Es kann nicht stark genug betont werden, dass Erdöl nicht die Zusammensetzung erkennen lässt, die von umgewandeltem biogenetischem Material zu erwarten wäre. Alle entsprechenden Hinweise auf solche Bestandteile in sehr altem öl passen genauso gut oder sogar noch besser zu dem Konzept eines ursprünglichen Kohlenwasserstoffgemischs, dem später biologisches Material beigefügt worden ist.“ (in: Nature, Vol. 199,1963, S. 113)
Doch wie ist das nun mit dem Treibhauseffekt?Die Erde erwärmt sich aufgrund der elektromagnetischen Sonneneinstrahlung. Sie kühlt ab, indem sie die aufgenommene Energie wieder – wenn auch in anderen Wellenbereichen – elektromagnetisch abstrahlt. Treibhausgase können bestimmte Wellenlängen der Energierückstrahlung von der Erde ins All absorbieren. Das heißt: Ein solches Molekül nimmt ein Strahlungsquantum auf.
Das führt zu einer Veränderung seines Rotationsund Schwingungszustandes. Wenn das Molekül in seinen ursprünglichen Zustand zurückkehrt, wird wieder ein Energiequantum (Photon) abgestrahlt. Die Rückstrahlung erfolgt theoretisch in alle Richtungen. Dabei kommt aber keine neue Energie ins Spiel. Allenfalls könnte der Vorgang die Energie-Abstrahlung der Erde minimal verzögern.
Die Signale der Erdabstrahlung sind auf die jeweilige Temperatur zurückzuführen, aus der sie herrühren. Die CO₂-Abstrahlung liegt deutlich niedriger als die der sonstigen Erdabstrahlungen. Nur über der Antarktis zeigt sich das Gegenteil (vgl. Grafik bei Helmut Böttiger: Wer hat ein Interesse an knapper Energie? Petersberg 2023, S. 25). CO₂ emittiert also Wärmerückstrahlung bei um die 210 K (etwa minus 60° C) und zeigt damit die Höhe der Atmosphäre an, aus der es entsprechend der Umgebungstemperatur emittiert.
Die Strahlungsbanden, die CO₂ absorbieren kann, sind in der elektromagnetischen Abstrahlung der Erde nur gering vertreten. Die Pflanzendecke der Erde emittiert vor allem Strahlung im Bereich von 3 μm, ihr Gestein zwischen 8 und 12 μm. Flüssiges Wasser emittiert im gesamten mittleren IR-Spektrum, besonders aber zwischen 2,8 und 8,3 μm. CO₂ absorbiert im Wellenbereich von 600-800 (also um etwas mehr als 14 μm). Dazu hatte der Nobelpreisträger Paul Crutzen (in seinem Lehrbuch 1993 Chemie der Atmosphäre, S. 414) geschrieben:
„Es gibt bereits so viel CO₂ in der Atmosphäre, dass in vielen Spektralbereichen die Aufnahme durch CO₂ fast vollständig ist, und zusätzliches CO₂ keine große Rolle mehr spielt.“
Welche negative Klimawirkung soll also von einer Steigerung des CO₂-Gehalts in der Atmosphäre ausgehen – etwa die Zunahme des Pflanzenwuchses? Für eine Zunahme von Wärme und auch Trockenheit sorgt vielmehr die Energieentnahme aus dem Wind und die Photovoltaik über Grünland.
Die Argumentation der CO₂-Klimaerwärmung beruht vor allem auf Modellrechnungen, mit denen man die Steigerung der Durchschnittstemperatur auf den Anstieg des CO₂-Gehalts in der Atmosphäre zurückführt – (statt umgekehrt, wie oben anhand von Wasser gezeigt). Modell-Rechnungen – selbst, wenn sie stimmen – können etwas erklären, aber nichts beweisen. Anhand von Modellrechnungen hätte sich im Mittelalter in Bezug auf die Rückkehr der Störche und die Anzahl der Kindergeburten auch erklären lassen, dass Störche die Kinder bringen.
Was oder wer macht die CO₂-Klimahypothese so überzeugend?
Die CO₂-Klimahypothese wird – wie eingangs erwähnt – vor allem durch Medien und einige wenige Wissenschaftler verbreitet (siehe https://coveringcli- matenow.org/about/). Dazu bedarf es mächtiger Interessen. Welche sind das wohl?
Doch schauen wir zunächst in die Geschichte der CO₂- Klimakampagne. Svante Arrhenius hatte 1895 die These aufgestellt, CO₂ würde wie ein Treibhausdach die Erde vor der drohenden Eiszeit schützen. Man ging damals aufgrund von Phasen-Berechnungen davon aus, dass uns eine neue Eiszeit bevorstünde.
Arrhenius CO₂-These wurde 1909 vom Physiker Robert W. Wood widerlegt. Damit war der Fall zunächst erledigt, bis der britische Ingenieur Guy S. Callendar in seiner Freizeit feststellte, dass es zwischen 1890 bis 1935 in Boden-Nähe zu einer Erwärmung um etwa 0,3 °C gekommen sei. Er machte dafür die beginnende Industrialisierung verantwortlich. Die Idee griff der deutsche Meteorologe der Luftwaffe, Hermann Flohn, 1941 in seinem Artikel „Die Tätigkeit des Menschen als Klimafaktor“. Flohn erhielt dafür eine besondere Karriere im Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP).
Durch Callendar angeregt, befürchtete der Ozeanograph Roger Revelle, die Ozeane könnten weniger CO₂ aufnehmen. Er wandte sich 1965 diesbezüglich warnend in einem Schreiben an US-Präsident Lyndon Johnson. Und dieser richtete daraufhin am 08.02.1965 eine Sonderbotschaft an den US-Kongress mit dem Satz:
„Diese Generation hat die Zusammensetzung der Atmosphäre im Weltmaßstab durch radioaktives Material und die ständige Zunahme an CO₂ wegen des Verbrennens fossiler Treibstoffe verändert.“
Verfasst hatte diese Botschaft sein persönlicher Berater, der Finanzier Laurance Rockefeller. Dieser hatte u.a. mit Geldern der Rockefeller Foundation (RF), die American Conservation Association gegründet, aus der später der World Wildlife Fund hervorging. Wohl gemerkt: Gewarnt wurde vor CO₂ und Kernenergie. Laurance Rockefeller gründete übrigens 1985 mit Geldern der Rockefeller- und Ford-Foundation das Woodwell Climate Research Center, die erste Organisation, die sich den Kampf gegen den CO₂-Klimawandel ausdrücklich zur zentralen Aufgabe gemacht hat.
Gewicht verlieh der CO₂-Klimahypothese erst Johnsons Nachfolger, US-Präsident Richard Nixon. In seiner Regierungserklärung vom 20.01.1969 machte er den „Umweltschutz zur wichtigsten Aufgabe seiner Regierung, vielleicht des Jahrhunderts.“ Auch ihm ging es bei den Umweltproblemen um Radioaktivität und CO₂.
Nixon hatte 2 Gründe, das Umweltthema einzuführen. Zunächst der Erste: Der Senator von Wisconsin, Gaylord Nelson hatte ihm geraten, mit Umweltfragen von der Mobilisierung der Linken gegen den Vietnamkrieg abzulenken und dazu den 22.04.1970 zum „Tag der Erde“ zu erklären. Die New York Times bejubelte den Vorschlag Nelsons 1969 mit den Worten:
„Die wachsende Besorgnis über die ökologische Krise fegt durch die Universitäts-Camps des Landes mit einer Intensität, die, wenn es so weiter geht, die Unzufriedenheit der Studenten mit dem Vietnamkrieg deckeln könnte.“ (am 30.11.1969)
Viele Menschen glauben, die „grüne“ Bewegung sei von einer „linken“ Opposition ausgelöst worden. Das war aber nicht der Fall. Den Earth Day ermöglichte neben vielen anderen Stiftungen die private Spende Robert O. Andersons, des Präsidenten der Atlantic Richfield Oil Corporation mit über $ 200.000. Henry Luce‘s Time- und Life-Magazine rührten neben anderen Medien kräftig mit und verbreiteten die Vorstellung, der Planet werde durch „CO₂ und Atom“ bedroht. Mit dem Earth Day beginnt die moderne Umweltbewegung. John D. Rockefeller III kommentierte 1969:
„Statt sich dafür zu sorgen, wie man die Jugendrevolution unterdrücken könne, sollten wir von der älteren Generation dafür sorgen, wie sie zu erhalten sei. Wir benötigen ihre Fähigkeit und Ihren Eifer in diesen beunruhigenden und schwierigen Zeiten.“
Viele Initiativen des Klima-Aktivismus wurden z.B. von der Rockefeller Brothers Fundation (RBF) und des Rockefeller Familie Fund (RFF) direkt finanziert. Dazu gehörten unter anderen 2006 der von Rockefeller finanzierte Protestmarsch „Step it Up“ gegen Kohlekraftwerke, oder 2007 „I Sky“ für eine saubere (CO₂- freie, nicht radioaktive) Energie-Wirtschaft. Ab 2008 begann z. B. die NGO „350.org“ (der Name bezieht sich auf 350 ppm, den nicht zu übersteigenden CO₂ Gehalt der Atmosphäre) junge Klimaaktivisten zu organisieren. Sie wurde über eine „Sustainable Markets Foundation“ finanziert.
Diese erhielt ihr Geld aber ausschließlich von der RBF und dem RFF – zwischen 2008 und 2017 allein 1,825 Mio. $ (nach Financial Post 14.02.2013).
Auch zu den Volksmärschen vor dem UN Klima-Gipfel in 125 Ländern im September 2014 kam es nicht – wie allgemein behauptet – spontan. Viele wurden auf Anregung von Pieter Winsemius über 350.org organisiert und von RBF und RFF finanziert, (auch Financial Post 14.02.2013) Das waren nur einige Beispiele für die Interventionen der im Öl- und Gasgeschäft führenden Rockefeller Familie. Aber auch andere Firmen waren direkt beteiligt, wie Atlantic Richfield Oil, Shell und BP.
Dass die wenigen Großkonzerne der Öl- und Gas-Industrie weitgehend zusammenarbeiten, geht übrigens schon auf das Jahr 1880 zurück. Damals brach ein Preiskrieg zwischen den Rothschild- und Nobel-Interessen einerseits und westlichen Firmen unter der Führung von Standard Oil andererseits aus. 1882 trafen sich Alfons de Rothschild und John D. Rockefeller in New York und verabredeten Regelungen, damit es nie wieder zu so etwas kommen solle.
Der Zweite Grund Nixons für die Klimainitiative und wohl der wichtigere, war, dass den USA das Gold zur Deckung des Dollar ausging. Daher musste Nixon im August 1971 die Golddeckung des Dollars aufheben. Henry Kissinger hatte vorgesorgt und mit der Konstruktion des „Petrodollar-Systems“ Ersatz geschaffen. Der Wert des Dollars sollte nun über den Ölpreis stabil gehalten werden. Im Zuge des Yom Kippur Krieges 1973 wurde zur neuen Dollarstützung der Ölpreis 1974 nahezu vervierfacht. Den Medien nach verlangten das die „Ölscheichs“. Scheich Ahmed Zaki Yamani, der damalige Ölminister Saudi Arabiens, gab der Zeitung The Guardian (dort am 14.1.2001) zu verstehen, dass die Amerikaner den höheren Preis verlangten, Henry Kissinger und US-Wirtschaftsminister William Simon habe sie, die Saudis, dazu genötigt.
Die Rockefellers waren nicht die einzigen Aktivisten. Dazu gehörte zum Beispiel auch der schon erwähnte Robert O. Anderson, der Präsident der Atlantic Richfield Oil Corporation und des Aspen Institute for Humanistic Studies, das er zusammen mit dem RBF, der Carnegie Fundation, Exxon, Chase Manhattan-Bank, der Danforth Fundation und anderen finanzierte. Dem Aspen Institute gehörten Leute wie Robert McNamara (ab 1968 Weltbank-Präsident), Leonhard Woodcock (US-Botschafter in China), Harland Clevland (US-Botschafter bei der NATO), Russell Peterson (Miteigentümer der Bank Lehman Brothers), Thornton Bradshaw (Vorsitzender der Radio Corporation of America (RCA)) und US-Präsident Johnsons Berater Laurance Rockefeller an – sicherlich keine „Linken“ oder „Grüne“. Ist „die Neue Grüne Linke“ vielleicht nur deren getarnte Interessenvertretung auf der Straße?
Anderson spendete 1968 weitere 200.000 $ zur Gründung der „Friends of the Earth“. Er verließ schon 1969 das Aspen Institute und ernannte Joseph Slater, den früheren Programmdirektor der Ford Foundation zu seinem Nachfolger. Dieser richtete im Aspen Institute das Thought Trough Action Programm on the Environment ein und unterstellte es einem Thomas W. Wilson, der schon 1970 ein Programm für den „Aufbau einer Umwelt-Frontbewegung“ geschrieben hatte.
1971 gründete Josef Slater in Verbindung mit dem Aspen Institute, aber formal unabhängig davon das „International Institute of Environmental Affairs“ (später wurde Affairs durch Development ersetzt) als ein – wie er es nannte – „Environmentalist Command Centre“. Es wurde Jack Raymond von der New York Times als Direktor und dem schon genannten Thomas W. Wilson als Associate Director unterstellt. Es erhielt Spenden von den großen Stiftungen Rockefellers, Fords, Dunforths etc., aber auch von der Weltbank. Mitglieder des Führungsstabs waren neben Anderson, Roy Jenkins von der British Labour Party, Maurice Strong (damals angestellter Verwalter der Rockefeller Foundation) und Robert McNamara (ab 1968 Weltbankpräsident).
Nixons Regierungserklärung hatte übrigens die Folge, dass die NATO noch 1969 mit dem „Komitee der Herausforderung der modernen Gesellschaft“ (CCMS) und dessen „Ausschuss zur Verbesserung der Umweltbedingungen“ ein neues ziviles Führungsgremium bekam. Bei der Gründung dieses Komitees im Dezember 1969 betonte der damalige persönliche Berater Nixons, der Demokrat Daniel P. Moynihan, dass die Dynamik der technologischen Entwicklung die Menschheit zu „vernichten“ drohe. Das würde besonders deutlich an der Anreicherung der Atmosphäre durch „Radioaktivität und CO₂″ und „den Gewächshauseffekt“ (in: Handbuch der NATO Frankfurt am Main, S. 13 u. S. 23 ff.)
Ebenfalls 1969 wurde in den USA noch der „German Marshall Fund of the US“ (GMF) gegründet. Er sollte sich der neuen NATO-Richtlinien annehmen. Als Arbeitsschwerpunkte wurden genannt: „Umweltschutz, Transformation der Industriegesellschaft und Änderung der Konsumgewohnheiten“. Im Führungsgremium des GMF saßen so „Links-Grüne“ wie David Rockefeller, Armand Hammer und John McCloy.
Unter Nixon wurden zahlreiche Forschungsprojekte zum Treibhauseffekt eingeleitet. Die Öffentlichkeit nahm damals davon aber kaum Notiz, weil noch immer die Angst vor der kommenden Eiszeit geschürt wurde – auch von der CIA. Deshalb fokussierte man ab 1972 zunächst auf „Grenzen des Wachstums“ vor allem bezüglich der fossilen Brennstoffe. Die weltweit verbreitete Studie brachte der Club of Rome heraus, den David Rockefeller auf seinem Anwesen in Bellagio am Comer See zusammen mit Aurelio Peccei und Alexander King 1968 gegründet hatte.
Als in den folgenden Jahren immer neue Öl- und Gas- Felder entdeckt wurden und die bekannten Reserven trotz des weiter steigenden Verbrauchs deutlich zunahmen, mussten die Öl-Preise zur Stützung des Dollars durch verabredete Förderbeschränkungen seitens der OPEC künstlich hochgehalten werden. Damit verlor die Umweltkampagne, die zunächst an der Knappheit der Ressourcen festgemacht war, an Überzeugungskraft. Aber auch die Angst vor einer kommenden Eiszeit verschwand aus den Medien. Dafür bauten Medien und Politik ab den 1980er Jahren die immer noch nicht physikalisch bewiesene CO₂-Klimahypothese auf.
Ein gutes Beispiel für den Umschwung lieferte Prof. Heinz Haber, der damalige Herausgeber von „Bild der Wissenschaft“ in seiner Sendung „Eiskeller oder Treibhaus. Das Klima in der Zukunft unserer Erde“ am 06.12.1979 um 17:20 Uhr (in allen Sendern der ARD), Er sagte damals:
„So sind Klimatologen heute der einhelligen Meinung, dass der natürliche Rhythmus einer irdischen Klimaschwankung zum Kalten hin Anfang des nächsten Jahrhunderts überrollt werden wird durch eine von Menschen verursachte Erwärmung unseres Planeten. Für diese Gefahr gibt es ziemlich bestürzende Prognosen. Wenn unsere Kernkraftgegner daher wieder auf die Kohle zurückgreifen wollen, werden sie unseren Enkeln keinen Gefallen tun. Für ihre Klimasorgen, die diese haben werden, würden sie bestimmt sehr gern unsere Sorgen mit den Kernkraftwerken eintauschen.“
1975 hatte William D. Nordhaus, Yale Professor, Wirtschaftsbeirat von US-Präsident Jimmy Carter (1977 – 1981) und Mitbegründer der „Neuen Politischen Ökonomie“ seine Theorie des politischen Konjunkturzyklus veröffentlicht. Die These besagt, dass es sich für Regierungen lohnt, im Wahljahr die Konjunktur durch höhere Staatsausgaben und geringere Steuern zu stimulieren, weil die Wähler die wirtschaftliche Lage anhand der Arbeitslosenquote und der Inflationsrate beurteilen. Die Senkung der Arbeitslosenquote würde zwar mit einer Erhöhung der Inflation einhergehen, aber aufgrund einer zeitlichen Verzögerung erst nach der Wahl bemerkbar werden. Unmittelbar danach machte er Instrumente der Klimapolitik zum Schwerpunkt seiner Arbeit und wurde einer ihrer wichtigsten Verfechter. 1979 legte er ein Modell zur „Integrierten (ökonomischen) Folgeabschätzung (IAM) des Klimawandels“ vor. Darin behauptete er erstmals „wissenschaftlich“ einen Zusammenhang zwischen Energieverbrauch, Emissionen und CO₂-Konzentrationen in Atmosphäre mit Klima-Folgen.
Nach dem Vortrag des Direktors des Goddard Institute for Space Studies (NASA), James E. Hansen, am 23.06.1988 vor dem US-Senat setzte die breite Medienkampagne ein. Sie schaffte es mit der Zeit, die CO₂- Klimahypothese zur allerseits anerkannten Selbstverständlichkeit werden zu lassen.
Welchen Zweck verfolgt die CO₂-Klimakampagne?Die CO₂-Klima-Kampagne verknappt mit der Antikemenergie-Kampagne die Energieversorgung drastisch. Damit lässt sich die Herstellung der Versorgungsgüter kontrollieren und drosseln, um deren Preise und damit die Gewinne drastisch anzuheben. Geldgewinn wird zwar allgemein als wichtiges Bestreben der Großindustrie und Großbanken anerkannt, gilt aber wohl nicht in erster Linie für den inneren Kern der Hochfinanz. Wir wählen im Folgenden als Beispiel den Rockefeller Clan als einen unter den wenigen Billionären, die sich über die Kreditvergabe das Geld weitgehend selbst drucken und damit auch die wirtschaftliche Richtung vorgebenden können. Diese haben wohl drei für sie wesentlich wichtigere und für uns verhängnisvollere Ziele. Diese sind – meiner Meinung nach:
- der allgemeine gesellschaftliche Machterhalt bzw. deren Ausbau,
- die Schaffung einer abhängigen Bürokratie als Zentrale ihrer Weltherrschaft und
- die Reduktion der sogenannten Überbevölkerung.
Zu 2.: Bereits 1940 hatten die 5 Brüder Rockefeller [John D. III, Nelson, Laurence, Winthrop und David] neben der RF und der RFF noch den Rockefeller Brothers Fund (RBF) mit dem 1959 erklärten Ziel gegründet: „Wir können der Aufgabe nicht entfliehen, welche uns die Geschichte auferlegt hat. Diese Aufgabe ist, eine neue Weltordnung in allen ihren Dimensionen zu gestalten – spirituell, wirtschaftlich, politisch und sozial.“ (Rockefeller Panel Report: Prospect for America Doubleday N.Y. 1961 Seite 88).
1963 verkündete der RBF: „Wenn es möglich wird, aktiv in den Prozess der Atmosphäre einzugreifen, dann ergibt sich daraus wahrscheinlich die Möglichkeit, Nationale Grenzen zu überschreiten. Die Probleme, die sich damit ergeben, müssen dann auf internationaler Ebene behandelt werden. Sie könnten unlösbar werden, wenn die Entwicklung der Wetterkontrollen durch nicht abgestimmte nationale Maßnahmen angegangen werden.“ (Rockefeller Brothers Fund: Prospect for America, abgedruckt bei, Doubleday N Y, S. 1971)
Oder Henry Kissinger, der es 2009 auf den Punkt brachte: „Die ultimative Herausforderung wie die allgemeine Sorge der meisten Länder und aller, die sich Sorgen wegen der Wirtschaftskrise (…) sowie der neuen Aufgaben, wie Energie- und Klimakrise machen, erlaubt keine nationale oder
regionale Lösung mehr.“ (New York Times vom 12.1.2009)
Schaut man auf die Aktionen der Rockefeller-Familie und ihrer engen Genossen von der Gründung der Firma Standard Oil bis zur heutigen Klima-Aktivität, dann zeigt sich als ihr Hauptziel, ihre Macht weltweit zu konsolidieren und eine Welt mit einer von ihnen abhängigen Weltregierung und einem entsprechend neuen Wirtschaftssystem als „Smart Globalization“ zu schaffen. (Rockefeller Foundation: Smart Globalization – Annual Report 2007) Das Ziel ist – kurz und brutal gesagt – Globalfaschismus.
Zu 3. – Ziel Bevölkerungsreduktion: Schon 1952 hatte John D Rockefeller zusammen mit 30 handverlesenen Persönlichkeiten eine nicht öffentliche „Conference on the Population Problem“ einberufen und finanziert. Man wollte einen Plan entwickeln, wie sich die Entwicklung der Weltbevölkerung mit Familienplanung und Sterilisation unter Kontrolle halten ließe. Dies wollte man übrigens damals ausdrücklich in Zusammenarbeit mit der Pharmazeutischen Industrie bewerkstelligen. Im Anschluss an die Tagung richteten sie auf dem Unigelände der Rockefeller- Universität ein Population-Council ein mit John D. Rockefeller III als Chairman neben Detlev Bronk, Lewis Strauss und Frederick Osborn von der American Eugenics Society. Aussagen und Initiativen zur drohenden Übervölkerung der Erde finden sich bei den Rockefellers unzählig, z. B. in RBFs The Unfinished Agenda von 1977. Inzwischen scheint diese anrüchige Aufgabe an die Bill & Melinda Gates Foundation weitergereicht worden zu sein.
Bleibt noch das 1. Ziel, der Herrschafts-Erhalt: Um sich trotz „Demokratie“ beherrschen zu lassen, müssen die Menschen so unter Druck stehen, dass sie sich um nicht viel mehr als den Verdienst ihres Lebensunterhalts und etwas Unterhaltung kümmern wollen oder können. Ein solcher Druck lässt sich weltweit psychologisch durch Angsterzeugung und praktisch über die Verknappung von Energie erzeugen. Diese Maßnahme richtet sich z. B. gegen eine neue Welle, die vor allem bei den besser gestellten akademischen Jüngeren aufkam, nämlich das Streben nach einer Work-Life-Balance, etwa mit der Frage: Warum soll ich noch mehr schuften, nur um mir ein noch größeres Auto oder Haus zuKaufen?
Hierzu fehlen mir allerdings aus naheliegenden Gründen Belege seitens der entsprechenden Lebensstandard- Senker.
Zur der besonders hervorgehobenen Funktion des Rockefeller Clans in dieser Politik verweise ich auf das Buch von Jacob Nordangard: Rockefeller Controlling the Game, Stifteisen Pharos Verlag, Norrköping 2019.
Den Gegenstand ausführlicher behandelt und belegt siehe:
Helmut Böttiger: Wer hat ein Interesse an knapper Energie, Michael Imhof Verlag, Petersberg 2023.
„Energie der Zukunft. Nuklear, fossil oder erneuerbar?“, Petersberg 2021.
„Die größten Politik-Irrtümer der heutigen Zeit“, Petersberg 2011.
„Kernenergie. Gefahr oder Nutzen“, Petersberg 2011.
„Klimawandel. Gewissheit oder politische Machenschaft?“, Petersberg 2008
————–
Dr. Helmut Böttiger, geb. 1940, hat Theologie, Pädagogik und später Soziologie studiert, wo er zum Dr. phil. promovierte. Er ist also kein Naturwissenschaftler, hat sich aber mit wissenschaftlicher Gründlichkeit in die Materie des Klimas eingearbeitet. Und die Soziologie half ihm, komplexe gesellschaftliche Zusammenhänge zu durchschauen.
———————-
Zum Thema siehe auch:
Der „Weltklimarat“ – Dirigent der Klimatäuschungen
Die Lüge vom „wissenschaftlichen Klima-Konsens“ und die betrügerischen Computer-Simulationen des IPCC
Prof. Werner Kirstein: Menschengemachter Klimawandel ist von Politik beauftragter Schwindel
Scheinbeweise einer CO₂-Klimaerwärmung und totale Korruption der Wissenschaft
Dueser Beitrag erschien zuerst auf dem Blog https://fassadenkratzer.de. Nachdruck hier mit Genehmigung
Der Beitrag Wer wie und zu welchem Ziel die Lüge der CO₂-Klima-Erwärmung aufbaute erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.
Neue Studie identifiziert „auffällige“ Verbindung zwischen solarem Antrieb und Klimaschwankungen über Jahrtausende
„Bisher war der Ursprung der Klimadynamik in den zentralen Anden während des letzten Jahrtausends nur spekulativ. Auf der Grundlage statistischer Beweise haben wir die solare Variabilität als ihren Ursprung identifiziert“. – Schittek et al., 2025
In einer neuen Studie haben die Wissenschaftler festgestellt:
1) Die Kleine Eiszeit (LIA) war ein globales Kälteereignis.
2) Klimaschwankungen (Niederschlag) auf der südlichen Hemisphäre (peruanische Anden) stehen in engem Zusammenhang mit Schwankungen der Sonnenaktivität in den letzten 1 000 Jahren.
3) Die moderne (1900er-2000er Jahre) und die mittelalterliche Klimaanomalie sind mit geringeren Niederschlägen verbunden, während die niedrigeren Temperaturen der LIA mit mehr Niederschlägen verbunden sind.
„…die LIA war ein globales Ereignis, das durch ein weltweites Vorrücken der Gletscher gekennzeichnet war.“
„Die Sonneneinstrahlung ist der Hauptantrieb für alle Prozesse der Klimazirkulation auf der Erde. Die Beweise für einen direkten solaren Einfluss auf das Erdklima werden immer zahlreicher.“
„Unsere Studie zeigt, dass Niederschlagsveränderungen in den südöstlichen peruanischen Anden mit Schwankungen der Sonnenaktivität während der Kleinen Eiszeit (LIA) in Verbindung stehen.“
„Mehrere Studien führen die Abkühlung des Klimas während der LIA auf solare Einflüsse zurück, insbesondere während des Wolf-, Spörer-, Maunder- und Dalton-Minimums.“
„Die Position der ITCZ [Innertropischen Konvergenzzone] hängt stark vom innerhemisphärischen Temperaturgradienten ab, der durch den solaren Antrieb ausgelöst wird.“
Quelle: Schittek et at., 2025
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag Neue Studie identifiziert „auffällige“ Verbindung zwischen solarem Antrieb und Klimaschwankungen über Jahrtausende erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.
Ozeane „so warm wie nie“? Wie misst man das? Stimmt das?
Die Tagesschau titelte in ihrer Online-Ausgabe am 13. März:
Rekordtemperaturen: Ozeane auch in der Tiefe so warm wie nie
Nicht nur die Oberfläche, auch die obersten zweitausend Meter des Meerwassers waren im Jahr 2024 so warm wie nie und erhitzen sich immer schneller. Das hat Folgen – an Land und in den Ozeanen.
Zwei Kilometer? Die Erde ist zu gut 70% von Wasser bedeckt – wie mißt man diese Riesenfläche, wenn es auch noch dreidimensional wird? Zwar gibt es seit den 00er Jahren die mittlerweile fast 4.000 Argo-Roboterbojen, die regelmäßig abtauchen und tatsächlich bis zwei Kilometer Tiefe vorstoßen – aber auch nicht alle.
Von Hjfreeland – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=67718669
4.000 Bojen – das klingt viel, und sieht auf der Karte oben auch recht engmaschig aus. Aber selbst Wikipedia übt Kritik:
Obwohl 2007 die gesetzte Anzahl von 3.000 Floats erreicht wurde, gibt es dennoch räumliche Ungleichheiten, und im südlichen Ozean werden immer noch zu wenig Floats ausgelegt.
(Floats = Treibbojen)
Unser kundiger Leser Bertram von Steuben kommentiert dazu auf Facebook:
Diese Behauptung ist schon recht spaßig, da es keine Meßstation gibt, die in diesen Tiefen Meßreihen aufgestellt hat. Dort werden einzelne Temperatursonden abgelassen, und das auch erst seit wenigen Jahrzehnten. Die Strömungen in diesen Tiefen und die damit einhergehen Temperaturveränderungen, sind bis heute weitgehend unerforscht.
Weltweit gibt es keine 100 Stationen (Bojen) die über die letzten 50 Jahre kontinuierlich Oberflächen(!)temperatur gemeldet haben. Seit 2014 wird das Problem verstärkt durch die Tatsache, daß explizit die Temperatur der Meeresoberfläche gemessen wird – und das per Satellit (bei dem eine Höhenabweichung von nur 500 m bereits eine Veränderung des Meßwertes nach sich zieht.)
Der Beitrag Ozeane „so warm wie nie“? Wie misst man das? Stimmt das? erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.
Kältereport Nr. 12 / 2025
Vorbemerkung: Grönland, Ostasien und die Antarktis bilden diesmal den Schwerpunkt der Kaltmeldungen. Aber auch in den USA hält sich in manchen Gebieten hartnäckig der Winter.
Meldungen vom 17. März 2025:
Grönland: Eisschild hat an einem Tag um 8 Gigatonnen zugenommenDie neuesten Daten aus Grönland zeigen einen deutlichen Unterschied im Verlauf der Saison: Der Eisschild sammelt in einem beeindruckenden Tempo Masse an.
Allein gestern (16. März) wurden 8 Gigatonnen angesammelt – genug, um den Central Park unter 2500 m Schnee/Eis zu begraben. Dies hat dazu beigetragen, dass die kumulierte SMB für 2024-25 deutlich über dem Mittelwert von 1981-2010 liegt:
Wenn der grönländische Eisschild wirklich kollabieren würde, wie die Alarmisten behaupten, dann wäre seine Massenbilanz durchweg negativ. Doch die Daten sprechen eine andere Sprache. Kurzfristige Schmelzereignisse werden von den Medien herausgepickt, aber die Gesamttrends bleiben stabil.
Die Daten sprechen für sich selbst – das grönländische Eis hält sich gut.
—————————
Südkorea: Bittere Kälte und starke SchneefälleSüdkorea macht sich auf starken Frost gefasst, da kalte Luft nach Süden drängt und eisige Winde und starke Schneefälle mit sich bringt.
Die koreanische Wetterbehörde (KMA) warnte, dass die Temperaturen in den meisten Teilen des Landes unter den Gefrierpunkt sinken werden. Die Provinzen Gangwon und Nord-Gyeongsang werden die Hauptlast des Schnees zu tragen haben.
Ein von Westen heranziehendes Tiefdruckgebiet wird den Wintereinbruch noch verstärken. Der Schneefall begann am frühen Montag in Gangwon und Honam und wird sich bis zum Einbruch der Dunkelheit auf die Hauptstadtregion und die Provinz Süd-Chungcheong ausweiten. Bis Dienstag wird es in fast allen Regionen geschneit haben.
…
[Zunächst ist das nur eine Vorhersage…]
—————————
China: Schnee an der Großen MauerMärz-Schneeflocken haben am Wochenende den Jinshanling-Abschnitt der Großen Mauer bedeckt. In der chinesischen Provinz Hebei kam es zu einem starken Temperaturabfall, und es schneite für die Jahreszeit ungewöhnlich stark.
In weiten Teilen Asiens herrscht in diesem Jahr ein längerer Winter mit anhaltenden Schneefällen in weiten Teilen des Kontinents.
…
—————————
Kalifornien, USA: Viel Schnee in höheren LagenDie kalifornischen Skigebiete wurden am Wochenende von weiteren Schneefällen heimgesucht, die zu den beeindruckenden Schneemengen von Anfang letzter Woche hinzukamen.
Am Freitagmorgen meldeten mehrere Skigebiete erhebliche Schneemengen in den letzten 72 Stunden: Sugar Bowl verzeichnete 90 cm, Kirkwood 94 cm und Bear Valley über 100 cm – um nur drei zu nennen.
Diese starken Schneefälle haben die Schneedecke des Staates vergrößert, wobei die nördliche Sierra 102 % ihres Durchschnitts für diese Jahreszeit erreicht hat.
Am Sonntagnachmittag begann es erneut zu schneien, wobei in den höheren Lagen noch rund 50 cm hinzukamen und in den Gebieten am See 15 bis 30 cm erwartet wurden.
…
—————————
Meldungen vom 18. März 2025:
Südkorea: Frühjahrs-Schneesturm legt die Ostküste lahmEin heftiger Frühlings-Schneesturm hat am Montag die Ostküste Südkoreas unter sich begraben und Fahrzeuge zum Stehen gebracht.
Von Sonntagmorgen bis Montagmorgen fielen am Guryeong-Pass 42 cm, im Osten Gangwons 40 cm, im Misiryeong-Tunnel 34,2 cm und in Yongsan 34 cm.
Der nasse, schwere Schnee lässt Bäume umstürzen, führt zu Stromausfällen und macht die Straßen tückisch. Vier wichtige Routen wurden gesperrt, darunter der Madaljae-Pass in Samcheok und eine Küstenstraße in Goseong. Neunundfünfzig Wanderwege in Nationalparks wurden ebenfalls geschlossen.
…
Dieser Sturm ist noch lange nicht vorbei. In den frühen Morgenstunden des Dienstags ist ein weiteres Schneefallgebiet eingetroffen, das in den Bergen von Gangwon weitere 30 cm und im Hochland von Nord-Gyeongsang weitere 20 cm in dieser Woche bringen soll.
Am frühen Dienstag setzten im Großraum Seoul und in Chungcheong neue Schneefälle ein, die sich landesweit ausbreiten. Die KMA hat eine Warnung vor starkem Schneefall für Seoul, Incheon und Gyeonggi herausgegeben – die jahrfeszeitlich späteste Warnung der Behörde vor starkem Schneefall überhaupt.
Diese Luftmasse arktischen Ursprungs lässt die Temperaturen auf monatliche Extremwerte sinken, so dass im ganzen Lad Frost auftrat, sogar im Großraum Seoul.
Man kann wohl davon ausgehen, dass auch Nordkorea hart von diesem Wetter betroffen ist. A. d. Übers.]
—————————
Spanien: Schneefall in MalagaSeltene und heftige Schneefälle im März haben den Nationalpark Sierra de las Nieves in Málaga bedeckt.
Der für die Jahreszeit untypische Frost brachte auch leichten Schnee auf den Gipfeln der Sierras Tejeda, Almijara und Alhama in der Axarquía, ein ungewöhnlicher Anblick zu diesem späten Zeitpunkt der Saison. Der Schneefall war sogar von der Costa del Sol aus sichtbar.
Der Meteorologe José Luis Escudero aus Málaga hat Fotos und Filmaufnahmen aus Torrecilla zur Verfügung gestellt:
Landesweit hat die starke Abkühlung in sechs Regionen Warnungen ausgelöst, wobei das spanische Wetteramt für die nördliche Hälfte Spaniens, insbesondere für die nördliche Hochebene, Alcarria de Guadalajara und natürlich die Pyrenäen, weiteren starken Schneefall vorhersagt.
Mit dem Herannahen des Frühlings wird für den Norden mit starkem Frost gerechnet.
—————————
Meldungen vom 19. März 2025:
Bulgarien: seltener März-SchneeDer Winter ist in Teile Bulgariens zurückgekehrt und hat das Balkangebirge mit für Mitte März seltenem Schnee überzogen.
An wichtigen Bergpässen wie Petrohan, Shipka, Rozhen, Prevala und Pamporovo wurde erheblicher Schneefall verzeichnet. Die Straßenbauarbeiter sind mit der Räumung der Straßen beschäftigt, aber die strengen Winterbedingungen erschweren die Räumungsarbeiten.
Auf dem Petrohan-Pass sind vier Schneepflüge gleichzeitig im Einsatz, wobei ein Fahrverbot für Lastkraftwagen gilt. Das Thermometer zeigte hier am Dienstagmittag -7°C – einen neuen Monatsrekord.
…
—————————
Albanien: Auch hier ungewöhnlicher März-SchneeAm Dienstag kam es in den Bergregionen Albaniens zu für Mitte März ungewöhnlichen Schneefällen, wobei sich in der Region Qafë-Thore bis zu 20 cm Schnee ansammelten.
Instandhaltungsteams arbeiteten die ganze Nacht hindurch, um sicherzustellen, dass die Hauptverkehrswege frei blieben.
Auch in Fushë-Arrëz und Qafë-Mali kam es zu erheblichen Schneefällen, so dass die Behörden die Bewohner aufforderten, ihre Winterreifen wieder aufzuziehen.
Schneefall Mitte März in diesem Ausmaß gilt in diesen Regionen als selten. In Shkodër gibt es im März, wenn überhaupt, nur minimale Schneefälle von durchschnittlich 4 cm – die jüngste Anhäufung von 20 cm ist eine ziemliche Anomalie.
—————————
Taiwan: Schnee auf den BergenTaiwans höchste Gipfel, darunter der Yushan, wurden am Dienstag von heftigen Schneefällen heimgesucht. Auch auf dem Hehuanshan, dem Wuling und der Paiyun Lodge hat es im März kräftig geschneit, und es war extrem kalt.
…
Andernorts meldeten Lalashan, der Lake Jiaming National Trail und die Gemeinde Jianshih Schnee. Aufgrund der eisigen Bedingungen mussten auch Schulen geschlossen werden, darunter die Hsin-Kwang-Grundschule in Jianshih.
Während Schneefall in Taiwans Gebirge im März nicht ungewöhnlich ist, war dieser Frühling aufgrund des Einflusses des La Niña kälter als üblich. In den vergangenen Jahren hat es in Yushan sogar bis in den April hinein geschneit.
…
—————————
Vietnam: Beispielloser März-Frost auf den BergenFrost hat den Berg Ta Xua in der nordvietnamesischen Provinz Yen Bai heimgesucht. In der Vergangenheit war Frost in dieser Gegend auf die Wintermonate beschränkt, so dass dieses Ereignis – wie mehrere Quellen berichten – beispiellos ist.
Der Frost begann in der Nacht zum Dienstag auf dem Gipfel und war am Morgen bereits sehr stark. Nach Angaben der Zeitung Lao Dong gab es noch nie Frost so spät in der Saison. Vietnam.vn berichtet ähnliches.
Dao Viet Nghiem, der Vorsitzende der Gemeinde Ban Cong, in der der Berg liegt, bestätigte, dass Frost im Winter zwar relativ häufig vorkommt, die Einheimischen ihn aber zum ersten Mal im März erlebt haben.
Ein zweiter Kälteeinbruch folgt dem ersten, der über Nordvietnam hinwegfegt und die Temperaturen in Sa Pa auf 5 °C und in Dong Van auf 6 °C fallen lässt – ein historischer Tiefstwert für diese Jahreszeit.
…
—————————
Meldungen vom 20. März 2023:
Taiwan: Weiterhin ungewöhnliche KälteEine kalte Luftmasse liegt über Taiwan und führte dazu, dass in der Gemeinde Guanxi am Mittwoch eine seltene Temperatur von 5°C gemessen wurde – so die Daten der Zentralen Wetterbehörde (CWA).
Die Gemeinde Sanwan im Bezirk Miaoli folgte mit 5,2°C, während im Bezirk Shiding von Neu-Taipeh 6,5°C gemessen wurden.
Diese Werte sind ungewöhnlich niedrig für diese Jahreszeit, denn normalerweise wird es in diesen Gegenden nicht kälter als etwa 15°C.
…
—————————
Antarktis: Temperatur nähert sich der –70°C-MarkeIn den frühen Morgenstunden des 20. März registrierte Dome Fuji AWS -67,7°C und markierte damit den neuen Tiefstwert der Saison in der Antarktis.
Es wird erwartet, dass die Temperaturen in den kommenden Stunden noch weiter sinken und möglicherweise -70°C erreichen.
…
—————————
USA: Weiterhin Schnee in weiten GebietenDie jüngsten Schneestürme in der Nachsaison haben verschiedene Regionen der Vereinigten Staaten heimgesucht und zu rekordverdächtigen Schneemengen und erheblichen Behinderungen geführt.
In Munising auf der Upper Peninsula von Michigan hat sich die Schneemenge auf 554 cm erhöht und nähert sich damit dem bisherigen Rekord von 605 cm aus dem Jahr 1996/97. Für das Gebiet gilt weiterhin eine Wintersturmwarnung, und für diese Woche werden weitere 36 cm vorhergesagt.
Der NWS in der Nähe von Gaylord meldet einen neuen Saisonrekord von 380 cm, der den bisherigen Rekord von 378 cm aus dem Jahr 2016/17 übertrifft. Traverse City verzeichnete mit 318 cm die vierthöchste Schneemenge seit Beginn der Aufzeichnungen, während Sault Ste. Marie mit 353 cm die zweithöchste Schneemenge der Saison verzeichnete.
In Colorado brachte ein Sturm Mitte März erhebliche Schneemengen in verschiedenen Regionen. Denver meldete in dieser Saison bisher 110 cm Schnee und übertraf damit den Durchschnitt von 94 cm in dieser Saison.
In der kalifornischen Sierra Nevada fielen im Bear Valley kürzlich 81 cm. Im Central Sierra Snow Lab wurden innerhalb von 24 Stunden 69 cm registriert, was die größte Tagesmenge seit zwei Jahren darstellt.
…
—————————
Russland: Erhebliche SchneemengenEin für die Jahre4szeit ungewöhnlich später Schneesturm hat auf der Yagrinsky-Brücke in der Region Archangelsk im Nordwesten Russlands verheerende Schäden angerichtet. Der Schneesturm führte zu einer Massenkarambolage, an der mehr als 50 Fahrzeuge beteiligt waren.
Der plötzliche heftige Schneefall, gepaart mit heftigen Winden, führte zu Sichtverhältnissen, die gegen Null gingen.
[Vermutlich handelte es sich um einen sehr starken Schneeschauer, wie er im Frühjahr mitunter auch hierzulande auftreten kann. A. d. Übers.]
…
Die unerwartete Heftigkeit des Sturms so spät in der Saison überraschte viele, darunter auch die Rettungskräfte, die sich durch den Schneesturm und die sich schnell aufbauenden Verwehungen kämpften, um zum Einsatzort zu gelangen.
…
—————————
Japan: März-Neuschnee, seltene Flocken sogar in TokioEin kräftiges Tiefdruckgebiet zieht über Japan hinweg und bringt starken Schneefall, starke Winde und tückische Bedingungen, insbesondere im Norden und Westen.
Am Mittwoch wurden in den 23 Bezirken Tokios Schneefälle registriert, die die Hauptstadt bei sinkenden Temperaturen mit einem Zentimeter Schnee bedeckten. Schneefälle im März sind in Tokio und in weiten Teilen der Kanto-Region eine Seltenheit.
Anderswo, in Kusatsu in der Präfektur Gunma, fiel 30 cm Schnee, während in Sugadaira in der Präfektur Nagano 27 cm fielen.
…
Im Folgenden kann es sich Cap Allon nicht verkneifen, wieder die Berichterstattung in den MSM anzuprangern, diesmal eben am Beispiel Japan. Weil das aber allgemein so ist (auch und vor allem bei uns) werden diese Ausführungen hier mit übersetzt. A. d. Übers.]
Offiziell gibt es in Japan noch acht Skigebiete mit einer Schneehöhe von über 500 cm, wobei Tengendai Kogen mit 760 cm den Spitzenplatz einnimmt. Es war eine fantastisch schneereiche Saison – aber laut dem Establishment war das alles auf die globale Erwärmung zurückzuführen…
Der japanische Wetterdienst JMA hat erklärt, dass die Rekordschneefälle in Japan auf die globale Erwärmung zurückzuführen sind. Die gleiche Theorie, die eigentlich den Schnee beseitigen sollte, wird nun dafür verantwortlich gemacht, Japan unter ihm zu begraben.
Rekapitulieren wir „Die Wissenschaft“:
1. Die globale Erwärmung lässt die Eiskappen schmelzen
2. Globale Erwärmung erhöht auch die Schneefälle
3. Es wird erwartet, dass die Schneefälle aufgrund der Erwärmung abnehmen werden
4. Aber die Erwärmung verursacht mehr Schnee
5. Bereiten Sie sich auf stärkere Schneefälle in einer sich erwärmenden Welt vor
Ursprünglich wurde uns gesagt, dass die Winter verschwinden würden – und jetzt werden sie schneereicher sein?
Die Behörde wendet die Methode der „Event Attribution“ an, bei der jedes Wetterereignis im Nachhinein mit dem Klimawandel in Verbindung gebracht wird. Es wird angenommen, dass der Schnee zurückgeht, aber wenn das nicht der Fall ist, war es die Erwärmung, die den Niederschlag erhöht hat. Bei Kopf gewinnen sie, bei Zahl verlieren Sie. Die AGW-Partei findet ein Schlupfloch nach dem anderen, um die Alarmglocken weiter läuten zu lassen.
Aber sollte die Erwärmung nicht diese Kälteeinbrüche beseitigen?
Der Klimakatastrophismus ist eine Billionen-Dollar-Industrie.
Natürliche Schwankungen und Modellversagen bedrohen sie. Also werden sie ignoriert.
—————————
Meldungen vom 21. März 2025:
Libanon: Seltener SchneefallUngewöhnliche Schneefälle und Eisglätte haben wichtige Straßen im Libanon blockiert, darunter auch die wichtige Dahr El-Baidar-Route, die wegen der starken Schneefälle für alle Fahrzeuge gesperrt bleibt.
Der Verkehrskontrollraum der Inneren Sicherheitskräfte meldete am Donnerstagabend, dass auch die Straße Tarshish-Zahle gesperrt ist.
Zwar ist in den Bergregionen des Libanon im Winter mit etwas Schnee zu rechnen, doch sind derartige Behinderungen – insbesondere im März – selten.
…
—————————
USA: „Haben wir wirklich Frühling?“Ein heftiger Sturm hat in dieser Woche den Mittleren Westen der USA heimgesucht, Stromleitungen zum Einsturz gebracht, wichtige Autobahnen lahmgelegt und Teile der Region unter Schnee begraben – genau zu dem Zeitpunkt, als sich am ersten Frühlingstag im Nordosten ein weiteres System zu bilden begann.
AccuWeather warnte am Donnerstag, dass „Kaltluftvorstöße und Schnee“ noch bis Ende der Woche über den Norden der USA, von den Plains über den Mittleren Westen bis in den Nordosten, hinwegziehen werden.
…
Andernorts wurde eine Sturmwarnung für die Cascades in Oregon herausgegeben, wo bis Samstag bis zu einem Meter Schnee fallen kann.
Der Frühling mag zwar „offiziell“ da sein, aber ein Großteil des Landes kämpft immer noch mit dem Winter. Der durch die jüngsten Schneestürme entstandene Neuschnee hält die Temperaturen in den Ebenen und ähnlichen Gebieten niedrig:
[Angaben in Grad Fahrenheit. -10°C = 14°F; 0°C = 32°F; 10°C = 50°F; 20°C = 68°F; 30°C = 86°F]
…
—————————
Wird fortgesetzt mit Kältereport Nr. 13 / 2025
Redaktionsschluss für diesen Report: 21. März 2025
Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag Kältereport Nr. 12 / 2025 erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.
Die Wissenschaft, die man Ihnen nicht mitteilen will: Die Erwärmungsgrenze von CO2
Ist von den entsprechenden Wellenlängen gar nicht so viel da, reicht schon ein bißchen Gas, um (fast) alle Energie zu verarbeiten. Kommt immer mehr Gas hinzu, wird nicht mehr Strahlung verarbeitet – analog einer Fabrik, die die Zahl der Arbeiter erhöht, aber nicht die Menge an zugeliefertem Material.
Unsere Kollegen von Heartland analysieren:
Kohlendioxid wird routinemäßig als Klimabösewicht hingestellt, obwohl es nur einen winzigen Teil der Erdatmosphäre ausmacht. Trotzdem hören wir oft, dass steigende CO₂-Werte die globale Erwärmung beschleunigen werden. In diesem Video werfen wir einen genaueren Blick auf das Konzept der CO₂-Sättigung: Kohlendioxidmoleküle können nur eine bestimmte Menge an Wärme aufnehmen, bevor zusätzliches CO₂ wenig bis gar nichts mehr bewirkt.
Neue Erkenntnisse von Atmosphärenforschern an renommierten Institutionen wie dem MIT und Princeton deuten darauf hin, dass wir den Sättigungspunkt bereits erreicht haben könnten. Bedeutet eine Erhöhung des CO₂-Gehalts über das derzeitige Niveau hinaus also wirklich den Untergang für den Planeten, oder ist die Erwärmung bereits am Limit? Sehen Sie jetzt zu und entscheiden Sie selbst.
Der Beitrag Die Wissenschaft, die man Ihnen nicht mitteilen will: Die Erwärmungsgrenze von CO2 erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.
Darf man Klimaforschern alles glauben? Klimaschau 217
Im Mai 2024 erschien in der Tageszeitung “Die Welt” ein Beitrag des Wissenschaftsjournalisten Axel Bojanowski mit dem Titel “Bestellte Weltuntergänge”. Darin bemängelt Bojanowski, dass Umfragen von Klimaforschern problematisch seien. Der Stand der Wissenschaft sei verzerrt, da in der Klimaforschung eine bestimmte politische Strömung überwiege. So titelte der Guardian kurz zuvor:
“Laut einer Umfrage unter Hunderten von Wissenschaftlern droht der Erde eine Erwärmung um mindestens 2,5 °C mit katastrophalen Folgen für die Menschheit.”
Der Beitrag Darf man Klimaforschern alles glauben? Klimaschau 217 erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.
Testartikel
Dies ist ein Testartikel, bitte nicht kommentieren.
Der Beitrag Testartikel erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.
Nicht nur die US-Wetterbehörde NOAA schummelt – natürlich auch der DWD. tkp berichtet
Da darf der Deutsche Wetterdienst nicht fehlen. Das Portal tkp schreibt:
Der Bürgerjournalist Tim Reality konnte aufdecken, wie der DWD gezielt historische Wetterdaten verschweigt, die belegen, daß es in der Vergangenheit wärmer war als angegeben.
Die „Anpassung“ ist simpel: Für Dresden gibt man die Jahresmitteltemperatur erst ab 1828 an. 2024 erklärt man dann zum „Hitze-Rekordjahr“ mit einer Mitteltemperatur von 11,7 Grad Celsius. Aber: 1817 maß man durchschnittlich 11,6 Grad Celsius. Da die Zählung aber erst ab 1828 beginnt, wird dieser Wert verschwiegen. In Dresden war es also vor mehr als 200 Jahren so warm wie heute.
Der Beitrag Nicht nur die US-Wetterbehörde NOAA schummelt – natürlich auch der DWD. tkp berichtet erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.
Wenn António Guterres nicht in der Lage ist, grundlegende Fakten richtig zu verstehen, warum sollten wir der UNO irgendetwas glauben?
Chris Morrison
Letztes Jahr besuchte der UN-Generalsekretär António Guterres die Pazifikinsel Samoa und wurde dabei vor einem verlassenen Haus gefilmt, von dem er behauptete, es sei aufgrund des durch den Klimawandel bedingten Anstiegs des Meeresspiegels und zunehmender Stürme verlassen worden. Es war ein Schwindel, der schnell die Runde machte und um die Welt reiste. Der Journalist Ola Sandstig, der für den schwedischen Rundfunk berichtet, hat kürzlich den Besitzer des Hauses ausfindig gemacht und festgestellt, dass das Haus aufgrund des Erdbebens und des Tsunamis von 2009 verlassen wurde. Leider steigt der Meeresspiegel in Samoa immer noch um das Sechsfache, aber Wissenschaftler erklären, dass dies auf die Nachwirkungen des Erdbebens zurückzuführen ist. Die Zahl der tropischen Stürme in der Region hat nicht zugenommen, und Erdbeben und Tsunamis werden nicht von Menschen verursacht.
Guterres stand vor dem Haus und erklärte: „Wenn wir nicht in der Lage sind, den Klimawandel zu stoppen, wird das Problem, das wir in Samoa sehen, nicht in Samoa bleiben“. Die Arroganz, die hier an den Tag gelegt wird, ist verblüffend. Die meisten Pazifikinseln haben sich in letzter Zeit aufgrund natürlicher Kräfte wie Sand- und Korallenwachstum sowie Landbewegungen unbequemerweise für diese Leute vergrößert. Der unglückliche Fall Samoa wurde offensichtlich ausgewählt, um einen maximalen psychotischen Effekt zu erzielen. Und das, obwohl der renommierte Geophysiker Professor Shan-Chan Han eindeutige Beweise dafür vorgelegt hat, dass die Landabsenkung nach dem Erdbeben von 2009 den Meeresspiegel bis zu sechsmal schneller ansteigen lässt. Leider wird dieser Effekt „wahrscheinlich jahrzehntelang anhalten“ und zu „regelmäßigen Überschwemmungen“ führen.
Diese Arroganz, die viele Klimaaktivisten an den Tag legen, lässt sich vielleicht mit der Einstellung zusammenfassen: „Kommt und prüft uns, es ist uns egal, was wollt ihr dagegen tun?“ Diese Haltung wurde kürzlich auf einem Desinformationsseminar des Weltwirtschaftsforums deutlich, als Melissa Fleming, die oberste Pressesprecherin der UNO, erklärte: „Wir werden proaktiver, wir haben die Wissenschaft, und die Welt sollte sie kennenlernen.“ Der Wissenschaftsautor Roger Pielke Jr. zeigte sich unbeeindruckt von Guterres‘ Samoa-Stunt und erklärte, dass sein Fototermin und seine Pressemitteilung „nur als absichtliche Irreführung beschrieben werden können“.
Eine weitere irreführende UN-Statistik, die seit Jahrzehnten die Runde macht, ist die Behauptung, dass die Wahrscheinlichkeit, bei einer Klimakatastrophe zu sterben, für Frauen und Kinder 14-mal höher ist als für Männer. Unnötig zu erwähnen, dass diese Behauptung seit Jahren ein beliebtes Argument von Aktivisten ist. Im vergangenen Mai thematisierte die alarmistische Echokammer The Conversation diese 14-fache-Behauptung und erklärte: „Es gibt immer mehr Beweise dafür, dass Frauen und geschlechtsspezifische Menschen durch den Klimawandel und die damit verbundenen Folgen unverhältnismäßig stark gefährdet sind.“ Roger Pielke berichtet, dass die Behauptung, die immer noch auf der UN-Hauptseite sowie auf den Internetseiten vieler damit verbundener Organisationen zu finden ist, von Professor Henrik Urdal vom Friedensinstitut in Oslo entlarvt wurde, der die 14-fache Zahl als „mythische Zahl“ bezeichnete. Im Jahr 2014 führte er die Behauptung auf einen Bericht von Save the Children aus dem Jahr 2013 zurück, der wiederum einen Bericht von Plan International aus dem Jahr 2013 zitierte, der einen 1997 im Natural Hazards Observer veröffentlichten Artikel zitierte. Dieser Artikel entpuppte sich als zweiseitiger Meinungsartikel, verfasst von Pastorin Kristina Peterson vom in den USA ansässigen Church World Service.
Die Detektivin Sandstig von Sveriges Radio hat Pastorin Peterson in Louisiana aufgespürt, die sich erstaunt darüber zeigte, dass ihre nicht belegte Meinung im Jahr 2024 von der UNO und anderen Mainstream-Organisationen als wissenschaftliche Tatsache angepriesen wird. Die Journalistin soll die UNO um eine Stellungnahme gebeten haben, die jedoch ausblieb, möglicherweise weil Frau Fleming anderweitig damit beschäftigt war, alle politisch korrekten Fakten für sich zu beanspruchen.
Schließlich untersuchte Sandstig die Behauptung von Guterres aus dem Jahr 2022, dass die Zahl der wetter-, klima- und wasserbedingten Katastrophen in den letzten 50 Jahren um das Fünffache gestiegen sei. Darüber berichtete der Daily Sceptic, wo die untenstehende Grafik bis 2022 veröffentlicht wurde:
Wie die Grafik zeigt, gibt es keine Anzeichen dafür, dass die Zahl der Katastrophen größeren Ausmaßes seit der Jahrhundertwende zunimmt. Vielmehr deuten die vorgelegten Daten darauf hin, dass die jüngsten Katastrophen etwa 10 % seltener sind als die in den 2000er Jahren verzeichneten. In Wirklichkeit ist die Zunahme der von CRED EM-DAT erfassten Katastrophen zwischen 1970 und 2000 auf die erheblich verbesserten Meldeverfahren zurückzuführen. Deborati Guha-Sapir, der jahrzehntelang für die weithin konsultierte Datenbank verantwortlich war, erklärte gegenüber dem Schwedischen Rundfunk, dass man argumentieren könne, dass Klimakatastrophen oder Naturkatastrophen nicht wirklich wesentlich zugenommen hätten, aber die Berichterstattung sei „viel, viel“ einfacher, besser und schneller geworden.
Die ständigen hysterischen Äußerungen von Antonio Guterres sind lächerlich. Aber er ist immer noch der Chef der UNO – der Mutterorganisation des IPCC – und Roger Pielke macht sich Sorgen über die Auswirkungen all der falschen Behauptungen und schlechten Wissenschaft. „Die Gemeinschaft der Klimawissenschaftler sollte sich darüber Gedanken machen, dass die UNO die Klimawissenschaft systematisch falsch dargestellt hat, denn das könnte sich darauf auswirken, wie der IPCC gesehen wird, ob fair oder unfair“, so Pielke. Wie der Daily Sceptic im Jahr 2022 berichtete, stellte Pielke fest, dass er eine „konzertierte und erfolgreiche“ Anstrengung der Klimabefürworter gesehen habe, Desinformationen über Katastrophen zu erstellen und zu verbreiten, „wohl wissend, dass praktisch alle Journalisten und Wissenschaftler schweigen und zulassen, dass falsche Informationen unkontrolliert verbreitet werden – und manchmal sogar dazu beitragen, sie zu verstärken“.
Chris Morrison is the Daily Sceptic’s Environment Editor.
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag Wenn António Guterres nicht in der Lage ist, grundlegende Fakten richtig zu verstehen, warum sollten wir der UNO irgendetwas glauben? erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.
Woher kommt der Strom? Immer viel PV-Strom
Mal etwas mehr, mal etwas weniger Windstrom, aber immer viel PV-Strom. So wird die aktuelle Analysewoche zu einem Paradebeispiel für das Scheitern der Energiewende. Der Frühling (Beginn am Donnerstag, 20. März 2025 um 10:01) klopft mit Macht an die Tür und gibt mit seinem schönen Wetter einen eindrucksvollen Ausblick auf die regenerative Stromerzeugung im kommenden Frühjahr und im Sommer, wenn die Sonne ihre Jahreshöchststände erreicht und am kräftigsten scheint. Schauen Sie sich den Chart an und erkennen Sie auf einen Blick das Dilemma einer Stromerzeugung, welche sich auf Wind- und Solarkraft verlässt: Über die Mittagszeit wird jeden Tag der Analysewoche mit dem IMMER zusätzlich notwendigen (Netzstabilisierung) fossil-konventionellen Strom der Bedarf übertroffen. Es ist zu viel Strom im Markt. Nach Wegfall der PV-Stromerzeugung fehlt dagegen jeden Tag Strom zur Bedarfsdeckung. Dieser Strom wird denn auch Tag für Tag importiert. Bis auf den Mittwoch werden auch vor Beginn der PV-Stromerzeugung Stromimporte notwendig, um den Bedarf zu decken. Die Strompreisbildung ist entsprechend. Zur Mittagszeit verfällt der Strompreis und geht gegen 0€/MWh. Ab und zu wird der Strompreis sogar negativ. Zusammengefasst: Der Strom wird praktisch verschenkt. Ist die PV-Stromerzeugung vorbei, bleibt der Bedarf gleichwohl hoch. Strom muss importiert werden. Die hohe Strom-Nachfrage führt jeden Tag der Woche um 18:00 Uhr zu Strompreisspitzen. Das gleiche gilt für den Strompreis vor Beginn der PV-Stromerzeugung. Am Morgen allerdings steigt der Preis nicht in gleichem Umfang wie am Vorabend. Wie reagieren Deutschlands Nachbarn en Detail auf die schwankende Stromerzeugung mit den stark schwankenden Preisen? Dieser Chart belegt, dass sie gut vorbereitet sind und den überschüssigen, praktisch geschenkten Strom über die Mittagszeit problemlos abnehmen können. Sie reduzieren zum Beispiel die Strommenge, die ihre steuerbaren Kraftwerke liefern kann oder sie speichern den geschenkten Strom in Pumpspeicherkraftwerken. Insgesamt zeigtdie aktuelle Analysewoche eindrucksvoll, dass der bestehende regenerative Kraftwerkspark „Wind und Solar“ in Deutschland nicht geeignet ist, den Strombedarf auch nur annähernd bedarfsgerecht zu decken. Mal wird viel zu viel Strom mit Preisverfall produziert, mal ist es viel zu wenig. Höchstpreise werden verlangt. Ein Ausgleich findet nicht statt, kann nicht stattfinden. Gäbe es einen solchen, muss man sich doch fragen, warum dieser Ausgleich bisher – die Energie wird bereits seit über 20 Jahren gewendet – nicht stattfindet. Und: Ein weiterer Ausbau von Windkraftanlagen und Solarkraftwerken wird den beschriebenen Sachverhalt (Mal wird viel zu viel Strom mit Preisverfall produziert, mal ist es viel zu wenig. Höchstpreise werden verlangt) nur weiter verschärfen. Auch bei noch so viel installierter Leistung Wind- und Solarkraft wird bei wenig Wind und kaum/keiner Sonne immer nur wenig Strom erzeugt werden. Weht hingegen der Wind stark und scheint die Sonne kräftig, dann explodiert die Strommenge je mehr, desto mehr installierte Leistung der Wind- und PV-Anlagen Strom produziert. Bedarfsgerecht wird die regenerative Stromerzeugung dadurch nicht. Aber immer unwirtschaftlicher. Denn der Stromkunde muss nach wie vor Stromniedrigpreise an der Börse dank EEG „aufpeppen“ oder Negativpreise=Zusatz-Bonus für Stromabnehmer bezahlen.
Noch ein Wort zu dem unsäglichen Gerede, dass Strom immer dann importiert werde, wenn er günstig sei. Strom wird importiert, wenn er benötigt wird. Ist Nachfrage vorhanden, steigt der Preis. Die aktuelle Analysewoche belegt dies eindrucksvoll. Das zur Erklärung, weshalb in Deutschland die höchsten Strompreise aller Industrieländer eingefordert werden.
Wochenüberblick
Montag 3.3.2025 bis Sonntag, 9.3.2025: Anteil Wind- und PV-Strom 45,8 Prozent. Anteil regenerativer Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 56,4 Prozent, davon Windstrom 23,8 Prozent, PV-Strom 22,0 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 10,5 Prozent.
- Regenerative Erzeugung im Wochenüberblick 3.3.2025 bis 9.3.2025
- Die Strompreisentwicklung in der 10. Analysewoche 2025.
Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Wochenvergleich zur 10. Analysewoche ab 2016.
Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zur 10. KW 2025:
Factsheet KW 10/2025 – Chart, Produktion, Handelswoche, Import/Export/Preise, CO2, Agora-Chart 68 Prozent Ausbaugrad, Agora-Chart 86 Prozent Ausbaugrad.
- Rüdiger Stobbe zur Dunkelflaute bei Kontrafunk aktuell 15.11.2024
- Bessere Infos zum Thema „Wasserstoff“ gibt es wahrscheinlich nicht!
- Eine feine Zusammenfassung des Energiewende-Dilemmas von Prof. Kobe (Quelle des Ausschnitts)
- Rüdiger Stobbe zum Strommarkt: Spitzenpreis 2.000 €/MWh beim Day-Ahead Handel
- Meilenstein – Klimawandel & die Physik der Wärme
- Klima-History 1: Video-Schatz aus dem Jahr 2007 zum Klimawandel
- Klima-History 2: Video-Schatz des ÖRR aus dem Jahr 2010 zum Klimawandel
- Interview mit Rüdiger Stobbe zum Thema Wasserstoff plus Zusatzinformationen
- Weitere Interviews mit Rüdiger Stobbe zu Energiethemen
- Viele weitere Zusatzinformationen
- Achtung: Es gibt aktuell praktisch keinen überschüssigen PV-Strom (Photovoltaik). Ebenso wenig gibt es überschüssigen Windstrom. Auch in der Summe der Stromerzeugung mittels beider Energieträger plus Biomassestrom plus Laufwasserstrom gibt es fast keine Überschüsse. Der Beleg 2023, der Beleg 2024/25. Strom-Überschüsse werden bis auf wenige Stunden immer konventionell erzeugt. Aber es werden, insbesondere über die Mittagszeit für ein paar Stunden vor allem am Wochenende immer mehr!
Was man wissen muss: Die Wind- und PV-Stromerzeugung wird in unseren Charts fast immer „oben“, oft auch über der Bedarfslinie angezeigt. Das suggeriert dem Betrachter, dass dieser Strom exportiert wird. Faktisch geht immer konventionell erzeugter Strom in den Export. Die Chartstruktur zum Beispiel mit dem Jahresverlauf 2024/25 bildet den Sachverhalt korrekt ab. Die konventionelle Stromerzeugung folgt der regenerativen, sie ergänzt diese. Falls diese Ergänzung nicht ausreicht, um den Bedarf zu decken, wird der fehlende Strom, der die elektrische Energie transportiert, aus dem benachbarten Ausland importiert.
Eine große Menge Strom wird im Sommer über Tag mit PV-Anlagen erzeugt. Das führt regelmäßig zu hohen Durchschnittswerten regenerativ erzeugten Stroms. Was allerdings irreführend ist, denn der erzeugte Strom ist ungleichmäßig verteilt.
Tagesanalysen
Montag
Montag, 3.3.2025: Anteil Wind- und PV-Strom 44,9 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 54,4 Prozent, davon Windstrom 25,1 Prozent, PV-Strom 19,8 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 9,5 Prozent.
Nach Sonnenuntergang wird verstärkt Stromimport notwendig. Die Strompreisbildung.
Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 3. März ab 2016.
Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 3.3.2025: Chart, Produktion, Handelstag, Import/Export/Preise/CO2 inklusive Importabhängigkeiten.
Dienstag
Dienstag, 25.2.2025: Anteil Wind- und PV-Strom 44,2 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 54,0 Prozent, davon Windstrom 24,5 Prozent, PV-Strom 19,7 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 9,8 Prozent.
Starke PV-Stromerzeugung – Tag 2. Die Strompreisbildung.
Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 25. Februar ab 2016.
Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 25.2.2025: Chart, Produktion, Handelstag, Import/Export/Preise/CO2 inklusive Importabhängigkeiten.
Mittwoch
Mittwoch, 5.3.2025: Anteil Wind- und PV-Strom 53,5 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 62,5 Prozent, davon Windstrom 34,4 Prozent, PV-Strom 19,1 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 9,0 Prozent.
Starke PV-Stromerzeugung – Tag 3. Die Strompreisbildung.
Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 5. März 2025 ab 2016.
Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 5.3.2025: Chart, Produktion, Handelstag, Import/Export/Preise/CO2 inklusive Importabhängigkeiten.
Donnerstag
Donnerstag, 6.3.2025: Anteil Wind- und PV-Strom 46,7 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 57,1 Prozent, davon Windstrom 24,9 Prozent, PV-Strom 21,8 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 10,5 Prozent.
Starke PV-Stromerzeugung – Tag 4. Die Strompreisbildung.
Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 6. März ab 2016.
Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 6.3.2025: Chart, Produktion, Handelstag, Import/Export/Preise/CO2 inklusive Importabhängigkeiten.
Freitag
Freitag, 7.3.2025: Anteil Wind- und PV-Strom 37,6 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 49,0 Prozent, davon Windstrom 13,9 Prozent, PV-Strom 23,7 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 11,4 Prozent.
Starke PV-Stromerzeugung – Tag 5. Die Strompreisbildung.
Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 7. März. 2016.
Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 7.3.2025: Chart, Produktion, Handelstag, Import/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten
Samstag
Samstag, 8.3.2025: Anteil Wind- und PV-Strom 60,2 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 70,7 Prozent, davon Windstrom 42,5 Prozent, PV-Strom 17,3 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 10,5 Prozent.
Starke PV-Stromerzeugung – Tag 6. Die Strompreisbildung.
Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 8. März ab 2016.
Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 8.3.2025: Chart, Produktion, Handelstag, Import/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten
Sonntag
Sonntag, 9.3.2025: Anteil Wind- und PV-Strom 65,9 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 76,7 Prozent, davon Windstrom 48,3 Prozent, PV-Strom 17,6 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 10,8 Prozent.
Starke PV-Stromerzeugung – Tag 7. Die Strompreisbildung.
Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 9. März ab 2016.
Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 9.3.2025: Chart, Produktion, Handelstag, Import/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten.
Die bisherigen Artikel der Kolumne „Woher kommt der Strom?“ seit Beginn des Jahres 2019 mit jeweils einem kurzen Inhaltsstichwort finden Sie hier. Noch Fragen? Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: stromwoher@mediagnose.de. Alle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe und Peter Hager nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr.
Der Beitrag Woher kommt der Strom? Immer viel PV-Strom erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.
Energie-Minister von Präsident Trump macht den Weg frei für Klima-Realismus
Chris Talgo
Der Energieminister von Präsident Donald Trump Chris Wright weiß, dass eine solide Energiepolitik für die nationale Sicherheit und den Wohlstand der USA absolut entscheidend ist. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger, der ein erklärter Klima-Alarmist war, bezeichnet sich Wright als „Klima-Realist“, der „seit über 20 Jahren über den Klimawandel studiert, gesprochen und geschrieben hat“.
Das bedeutet nicht, dass Wright den Klimawandel für eine existenzielle Krise hält. Es bedeutet auch nicht, dass er glaubt, dass wir die Nutzung fossiler Brennstoffe schnell reduzieren sollten. Vielmehr bedeutet es, dass Wright versteht, dass menschliches Wohlergehen ohne Zugang zu zuverlässiger, erschwinglicher und reichlich vorhandener Energie unmöglich ist.
Wright zufolge „wird die Trump- Regierung den Klimawandel als das behandeln, was er ist: ein globales physikalisches Phänomen, das ein Nebeneffekt des Aufbaus der modernen Welt ist.“
„Wir haben in der Tat die CO₂-Konzentration in der Atmosphäre um 50 % erhöht und dabei die Lebenserwartung der Menschen mehr als verdoppelt, fast alle Menschen auf der Welt aus der bitteren Armut befreit und die moderne Medizin, Telekommunikation, Flugzeuge, Züge und Autos eingeführt. Alles im Leben ist mit Abstrichen verbunden. Alles“, räumt Wright ein.
Thomas Sowell drückte es so aus: „Es gibt keine Lösungen. Es gibt nur Kompromisse“.
Ich denke, Wright würde dem zustimmen.
„Die Reaktionen auf den Klimawandel bringen ihre eigenen Kompromisse mit sich“, sagte Wright kürzlich.
Natürlich hat Wright recht. Wie wir in den letzten Jahrzehnten und insbesondere in den letzten vier Jahren gesehen haben, ist die US-Bundespolitik zur Bekämpfung des so genannten Klimawandels zweifellos mit massiven Kompromissen verbunden.
Einer der wichtigsten Kompromisse, der für Millionen hart arbeitender amerikanischer Familien nur allzu deutlich geworden ist, ist die Tatsache, dass die Energiepolitik der Regierung, die den Klimawandel durch den Ersatz fossiler Brennstoffe durch „grüne“ Energiequellen verhindern soll, zu einem sprunghaften Anstieg der Energiepreise geführt hat.
Wie die New York Post kürzlich berichtete, stiegen die Energiepreise unter Präsident Biden um mehr als 30 Prozent – 13 Mal schneller als in den sieben Jahren zuvor. Eine Studie des Heartland Institute aus dem Jahr 2024 ergab, dass die durchschnittliche Familie aufgrund der Klimapolitik der Biden-Harris-Regierung satte 2548 Dollar mehr an Energiekosten zahlen musste.
Neben den steigenden Energiepreisen hat die fehlgeleitete Politik zur Rettung des Planeten auch das US-Stromnetz instabiler denn je gemacht. Es ist unglaublich, aber im Amerika des 21. Jahrhunderts sind Stromausfälle an Orten wie Kalifornien schon fast normal.
Fairerweise muss man sagen, dass Biden nicht die alleinige Schuld an der Flut der jüngsten Maßnahmen zur Eindämmung der globalen Erwärmung trägt. Daran wird schon seit Jahrzehnten gearbeitet.
Außerdem ist dies kein parteipolitisches Problem. Die Republikaner sind an der Panikmache gegen den Klimawandel genauso schuldig wie die Demokraten.
Präsident Trump scheint jedoch in seiner zweiten Amtszeit entschlossen zu sein, diesen Wahnsinn endgültig zu beenden.
In seiner ersten Amtszeit setzte sich Trump für eine amerikanische Energie-Renaissance ein. Obwohl er bei der Steigerung der amerikanischen Erdöl- und Erdgasproduktion teilweise erfolgreich war, hat er nicht genug getan, um den industriellen Komplex der Klimaalarmisten zu besiegen.
Glücklicherweise scheint Trump aus seinen Fehlern der ersten Amtszeit gelernt zu haben.
Diesmal hat sich Trump mit Klimarealisten und Energieexperten umgeben, die genau wissen, dass die Vereinigten Staaten Energiedominanz erlangen müssen, um ihren Platz als globale Supermacht zu behaupten.
Chris Wright ist sich des Ernstes der Lage bewusst. „Wir verfolgen unverdrossen eine Politik für mehr amerikanische Energieproduktion und Infrastruktur, nicht für weniger. Unser Ziel ist die Re-Industrialisierung Amerikas, nicht die De-Industrialisierung.“
Wright hat auch versprochen, „eine Politik rückgängig zu machen, die die Verbraucher dazu zwingt, mehr für Waschmaschinen und Trockner, Warmwasserbereiter und Geschirrspüler zu bezahlen, die eine minderwertige Leistung erbringen“ und „die zerstörerischen Vorschriften, die jeden dazu zwingen, Elektroautos zu kaufen, die unserer Autoindustrie Schaden zugefügt haben und den Verbrauchern höhere Preise und weniger Auswahlmöglichkeiten aufzwingen.“
Am wichtigsten ist vielleicht, dass Wright weiß, dass zukünftige Technologien wie KI und Quantencomputer „riesige Mengen an Strom“ benötigen werden.
Wright: „Die Auswirkungen auf die nationale Verteidigung machen es einfach entscheidend, dass Amerika im Rennen um die KI die Führung übernimmt. Wir haben das Talent, den Innovationsgeist und die führenden Unternehmen, um zu gewinnen, aber all das wird nichts nützen, wenn wir nicht die Energie liefern können. KI ist eine energieintensive Fertigungsindustrie.“
Die Klimaalarmisten wollen diesen Punkt nicht anerkennen. Stattdessen bevorzugen sie ein System, in dem große Technologieunternehmen das einzigartige Privileg haben, für ihre Rechenzentren auf verlässlichen Strom zurückgreifen zu können. Gleichzeitig müssen normale Amerikaner für teure und unzuverlässige Energie aus Windrädern und Sonnenkollektoren bezahlen.
Wenn wir etwas aus den letzten Wahlergebnissen gelernt haben, dann dass das amerikanische Volk den Klimaalarmismus abgelehnt hat. Für die Zukunft fordern sie Klimarealismus, und das ist genau das, was Präsident Trump und seine neue Regierung liefern werden.
Chris Talgo is the editorial director at The Heartland Institute.
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag Energie-Minister von Präsident Trump macht den Weg frei für Klima-Realismus erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.
Hallo EPA – wenn ihr schon dabei seid, warum belegt ihr nicht Wasserdampf mit Vorschriften?
Ich gebe zu, dass mich der Beruf des Juristen verwirrt. Jedes Mal, wenn ich etwas zum Umweltrecht sage, werde ich von einem oder mehreren Juristen korrigiert. Aber ich nehme an, dass „Turnabout is fair play“, da ich normalerweise jeden Juristen in Bezug auf seine Angaben zur Wissenschaft des Klimawandels korrigieren werde.
Juristen sind nicht wie wir normalen Menschen. Ihre Gehirne arbeiten anders. Das habe ich zum ersten Mal vermutet, als eine meiner Töchter den LSAT* absolvierte und mir Beispiele für Fragen gab, von denen die meisten von meinem Gehirn nicht richtig beantwortet werden konnten. Ich wurde noch mehr davon überzeugt, als sie Jura studierte und mir von den Fragen erzählte, mit denen sie zu tun haben, wie Anwälte die Richter beeindrucken können, indem sie einfach neuartig argumentieren, usw.
[LSAT = Law School Admission Test (englisch)Aufnahmeprüfung zur Rechts-Ausbildung. A. d. Übers.]
Ich weiß, dass ich nie ein Anwalt sein könnte (selbst nach einem Aufenthalt in einem Holiday Inn Express), und ich habe noch nicht einmal einen im Fernsehen gespielt. Aber ich war Mitverfasser eines Artikels im Energy Law Journal (in Bezug auf den Daubert-Standard), in dem ich die Ansicht vertrat, dass die Wissenschaft den Kausalzusammenhang in der Theorie des vom Menschen verursachten Klimawandels nicht überzeugend nachweisen kann.
Regulierung von CO₂: Versucht die EPA wirklich, uns zu helfen?Die Regulierung der CO₂-Emissionen (und einiger anderer Chemikalien) durch die EPA hat mich ebenfalls vor ein Rätsel gestellt. Wie viele der ~185 Anwälte der EPA auch immer an dem Endangerment Finding von 2009 gearbeitet haben – sie müssen gewusst haben, dass die Regulierung der CO₂-Emissionen von US-Autos und leichten Nutzfahrzeugen keine messbaren Auswirkungen auf das globale Klima haben würde, einschließlich des Anstiegs des Meeresspiegels (was ein Hauptargument in Massachusetts gegen die EPA war).
Keine.
Aber anscheinend ist es nicht das Anliegen der EPA, das „Klimaproblem“ zu „lösen“.
Ihre Daseinsberechtigung besteht darin, Schadstoffe zu regulieren (und es spielt keine Rolle, wenn die Natur weit mehr von einem „Schadstoff“ produziert als der Mensch). Und wenn sie erst einmal mit der Regulierung beginnen, werden sie nicht bei bestimmten Grenzwerten aufhören. Sie werden die Schwellenwerte immer weiter senken. So bleiben alle in Arbeit.
Ich weiß, dass dies der Fall ist. Ich habe einmal an einer Sitzung der Carolinas Air Pollution Control Association (CAPCA) teilgenommen, und der Hauptredner (von der EPA) erklärte: „Wir können nicht aufhören, die Dinge immer sauberer zu machen“. Das Publikum, das sich hauptsächlich aus Vertretern der Industrie zusammensetzte, die versuchen, ihre Unternehmen mit den staatlichen und bundesstaatlichen Umweltvorschriften in Einklang zu bringen, schaute kollektiv erstaunt. Ich nahm an, dass sie aus ihrer praktischen Erfahrung wussten, dass es unmöglich ist, alles zu 100 % sauber zu machen (was würde es kosten, Ihr Haus zu 100 % sauber zu halten?).
Und das wollen wir auch gar nicht, denn (wie Ed Calabrese in vielen Veröffentlichungen erklärt hat) ist es für die Widerstandsfähigkeit biologischer Systeme notwendig, Stressfaktoren ausgesetzt zu sein. Ich werde fast nie krank, was ich auf eine ziemlich schmutzige Kindheit zurückführe, in der ich in stark mit Bakterien verseuchten Gewässern spielte, mir nicht die Hände wusch usw. Damals war ich sehr oft krank. Aber später im Leben nicht mehr. Deshalb hat das Vertrauen der EPA auf die Annahme des „linearen Schwellenwerts“ (einfach ausgedrückt: Wenn ein Liter von etwas tödlich sein kann, dann ist auch ein Molekül gefährlich) wenig mit unserer realen Erfahrung und unserem gesunden Menschenverstand zu tun. Das ist ähnlich wie bei den Juristen.
Versucht die EPA also wirklich, uns zu helfen? Ich glaube zunehmend, dass sie das nicht tun. Sie versuchen, ihre Arbeitsplätze zu erhalten (und noch mehr Arbeitsplätze zu schaffen; da ich von der NASA komme, weiß ich, wie das funktioniert). Das Gesetz (und die Vorschriften) sind Instrumente, um dies zu erreichen. Ja, die EPA hat mit dem Clean Air Act die notwendige Kontrolle der Luftverschmutzung erreicht. Ich bin alt genug, um mich daran zu erinnern, wie ich in den 1960er Jahren durch Gary in Indiana gefahren bin, wo die Autobahnen überall mit Müll übersät waren, die Wasserwege durch Verschmutzung verstopft waren und sogar Feuer fingen.
Aber an welchem Punkt sagt die Regierung: „OK, wir haben das Problem gelöst. Gut genug. Lasst uns nicht das Kind mit dem Bade ausschütten, indem wir es mit schädlichen Überregulierungen überhäufen“. Nein, das wird nicht passieren. Das liegt an der perversen Art und Weise, in der die Umweltvorschriften verfasst sind.
Also, EPA, was ist mit der Regulierung von Wasserdampf-Emissionen?Die Regulierung der CO₂-Emissionen durch die EPA ist mit einigen Problemen behaftet, welche die Juristen offenbar nicht davon abgehalten haben, das zu tun, was sie am besten können. Wie bereits erwähnt haben die CO₂-Emissionen von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen in den USA keine messbaren Auswirkungen auf die globalen Temperaturen oder den Anstieg des Meeresspiegels. Man könnte sie komplett abschaffen. Keine messbare Auswirkung, und doch sind wir hier … und regulieren.
Da es sich um „globale“ Probleme handelt, ist seit langem bekannt, dass die EPA (und vielleicht sogar die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs in der Rechtssache Massachusetts gegen die EPA) auf wackligen Füßen stehen könnte, und vielleicht sind diese Angelegenheiten besser der Gesetzgebung des US-Kongresses überlassen.
Aber was ist mit den Wasserdampf-Emissionen von solchen Fahrzeugen? Nun, das ist eine reale Möglichkeit! Bei der Verbrennung von Kraftstoffen (insbesondere bei mit Wasserstoff betriebenen Fahrzeugen) entsteht Wasserdampf. Und auf lokaler Ebene (in Ihrer Stadt) wird dieser zusätzliche Wasserdampf den Hitzeindex im Sommer erhöhen. Und, wie jeder weiß, „es ist nicht die Hitze, es ist die Feuchtigkeit“.
Das ist ein lokales Problem, das durch lokale Verschmutzungsquellen verursacht wird und sich viel besser für eine Regulierung durch die EPA eignet, die eine US-Behörde ist und sich mit den Problemen der Umweltverschmutzung in den USA befasst.
Die Klimawissenschaftler, die Abhandlungen über die angeblichen Gefahren der Treibhausgasemissionen veröffentlichen stellen sicher, dass sie den Wasserdampf aus ihren Bedenken ausklammern und behaupten, CO₂ sei der Thermostat, der das Klima steuert. Ich habe diesen Taschenspielertrick bereits ausführlich kommentiert. Die große Mehrheit der Klimawissenschaftler glaubt, dass CO₂ die Temperatur steuert und die Temperatur wiederum den Wasserdampf. CO₂ ist die treibende Kraft, Wasserdampf ist die Rückkopplung. Aber dieses Argument (das ich schon seit vielen Jahren anspreche) ist einfach ein Zirkelschluss. Die Menge des Wasserdampfs in der Atmosphäre (habe ich vergessen zu erwähnen, dass es unser wichtigstes Treibhausgas ist?) wird teilweise durch Niederschlagsprozesse gesteuert, die wir noch nicht einmal verstehen. Die Klimamodellierer stellen ihre Modelle einfach so ein, dass sie den Wasserdampf (durch Niederschlagsprozesse) auf eine willkürliche und kontrollierte Art und Weise entfernen, die keine Grundlage in der zugrunde liegenden Physik hat, die noch nicht gut verstanden wird. Häufig führen diese vereinfachenden Annahmen dazu anzunehmen, dass die relative Luftfeuchtigkeit immer konstant bleibt.
Aber ich schweife ab. Ich spreche hier nicht über die Regulierung von Wasserdampf-Emissionen aus Gründen des globalen Klimas … es geht darum, ihre Auswirkungen auf die Sommerhitze zu verringern, insbesondere in Städten.
Aber warum sollte man sich auf die Emissionen von Fahrzeugen beschränken? Der Mensch stößt viel Wasserdampf aus (Jogger noch mehr!). Vielleicht sollten wir das Joggen und den Verkauf von Wasser in Flaschen einschränken? Das Problem ist nicht groß genug, sagen Sie? Oder ist das vielleicht eine Sache der FDA*? Ich weiß es nicht… ich bin nur ein einfacher Klimawissenschaftler vom Lande.
[*FDA = Food and Drug Administration; Lebensmittel-Aufsichtsbehörde. A. d. Übers.]
Der Rechtsanwalt Jonathan Adler hat auf meinen jüngsten Blogbeitrag zum Endangerment Finding geantwortet:
Das Problem ist, dass die von Ihnen angesprochenen Bedenken für die Feststellung einer Gefährdung im Rahmen des Clean Air Act nicht relevant sind. Die textliche Norm ist vorsorglich und erlaubt keine Kosten-Nutzen-Abwägung oder die Berücksichtigung anderer Kompromisse. Erforderlich ist lediglich, dass der EPA-Administrator vernünftigerweise davon ausgehen kann, dass die Erwärmung die Gesundheit oder das Wohlergehen bedroht, wobei letzteres recht weit definiert ist.
Damit sind wir wieder bei der Tatsache, dass die EPA gezwungen ist, einen Schadstoff zu regulieren, wenn er ein gewisses Maß an Bedrohung, Unbehagen, Sorgen oder Ängsten verursacht. Wie praktisch. Nun, ich würde argumentieren, dass Wasserdampf-Emissionen, insbesondere im Sommer in Städten, besser für eine Regulierung im Rahmen des Clean Air Act geeignet sind als CO₂-Emissionen.
Warum also wurde Wasserdampf nicht gesetzlich reglementiert?Es liegt eindeutig nicht daran, dass Wasserdampf für das Funktionieren des Erdsystems „notwendig“ ist, da CO₂ für die Existenz von Leben auf der Erde notwendig ist. Was mich zu meiner Frage zurückbringt: Versucht die EPA wirklich, uns zu helfen, wenn es darum geht, das Klima zu reglementieren?
Ich bin zunehmend davon überzeugt, dass die Wissenschaft gekapert wurde, um (neben anderen Motiven) die Energiewirtschaft zu erschüttern. Dies ist bereits seit den 1980er Jahren geplant. Es spielt keine Rolle, dass das Wohlergehen der Menschheit von Energiequellen abhängt, die im Überfluss vorhanden und bezahlbar sind. Es spielt keine Rolle, wie viele Menschen im Zuge der Rettung der Erde getötet werden. Das Gesetz verlangt Reglementierung, und das ist alles, was zählt.
Ich habe Beweise. Anfang der 90er Jahre besuchte ich im Weißen Haus den Umweltberater von Al Gore Bob Watson, einen ehemaligen NASA-Stratosphärenchemiker, der gerade die erfolgreiche Einführung des Montrealer Protokolls über Stoffe hinter sich hatte, die zum Abbau der Ozonschicht führen. Er sagte mir (soweit ich mich erinnern kann): „Wir haben es geschafft, Ozon abbauende Chemikalien zu reglementieren, und Kohlendioxid ist das nächste“.
Bedenken Sie, dass dies in den Anfängen des IPCC geschah, der den Auftrag hatte festzustellen, ob der Mensch das Klima durch Treibhausgas-Emissionen verändert. Die Arbeit hatte gerade erst begonnen, einschließlich der Wissenschaftler, die den Prozess unterstützen sollten. Aber das Ziel der Regulierung war bereits festgelegt worden.
Ich glaube also nicht, dass die EPA tatsächlich versucht, den Amerikanern zu helfen, wenn es darum geht, das Klima zu reglementieren. Ich bin mir sicher, dass viele ihrer Programme (Müllsanierung, Hilfe bei dem Wasserproblem in Flint, MI, und einige andere) lobenswert und vertretbar sind.
Aber wenn es darum geht, das globale Klima zu reglementieren (oder sogar das lokale Klima, da die Regierung versucht, noch mehr Menschen auf engem Raum zusammenzupacken, z. B. mit „15-Minuten-Städten“), sagt mir meine Erfahrung zunehmend, dass sich niemand in der politischen, regulatorischen, rechtlichen oder umweltpolitischen Interessenvertretung wirklich um das globale Klima kümmert. Andernfalls würden sie zugeben, dass ihre Regulierung (anders als z.B. das Reglementieren der Vorläufersubstanzen für bodennahe Ozonbelastung in Städten) keine messbaren Auswirkungen haben wird. Sie würden nicht versuchen, die Menschen in städtische Umgebungen zu drängen, von denen wir wissen, dass sie 2 bis 5 Grad heißer sind als ihre ländliche Umgebung.
Das ist alles nur ein Vorwand für mehr Macht und Besitzstandswahrung.
This article was first published March 3, 2025, on the author’s blog at DrRoySpencer.com and is reprinted here by permission.
Link: https://cornwallalliance.org/hey-epa-why-not-regulate-water-vapor-emissions-while-you-are-at-it/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag Hallo EPA – wenn ihr schon dabei seid, warum belegt ihr nicht Wasserdampf mit Vorschriften? erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.
Von Paris bis Permian*: Trump stellt eine rationale Energiepolitik wieder her
[*Hiermit ist das Permian Basin gemeint, eine Lagerstätte fossiler Treibstoffe. A. d. Übers.]
Der Administrator der Federal Environmental Protection Agency (EPA) Lee Zeldin kündigt historische Reformen der Umwelt-, Klima- und Energiepolitik auf US-Bundesebene im Rahmen der Exekutivanordnungen von Präsident Donald Trump an.
Zu lange wurde die Diskussion über die Energiepolitik in den Vereinigten Staaten von einem giftigen Gebräu aus parteipolitischem Groll, Sensationslust der Medien und internationalem Getue beherrscht. Die linksextremen Medien verbreiten nun das Narrativ, dass die Positionen von Präsident Trump ein Angriff auf die Vernunft selbst seien. Doch das Gegenteil ist der Fall.
Was wir hier erleben, ist keine Verleugnung der Wissenschaft oder ein Rückzug vor der Realität. Es ist eine kühne, pragmatische Neukalibrierung, die auf wirtschaftlicher Weitsicht, wissenschaftlicher Klarheit und der Weigerung beruht, Amerikas industrielle Vormachtstellung durch bürokratische Aufblähung und globalistische Agenden untergraben zu lassen.
Zurück zur Energie-DominanzDie Energiekosten wirken sich auf alle Bereiche der Wirtschaft aus. Wenn die Strompreise in die Höhe schießen oder Treibstoff knapp wird, fahren die Hersteller ihre Produktion zurück, kleine Unternehmen schließen, und Familien geraten in Bedrängnis. Jahrzehntelang haben die USA dank fossiler Brennstoffe und anderer natürlicher Ressourcen, technologischem Erfindungsreichtum und relativ freier Märkte eine beneidenswerte Position als Energie-Supermacht eingenommen.
Doch in den letzten Jahren wurde dieser Vorteil durch ein Wirrwarr von Klimaregelungen, grünen Subventionen und internationalen Klimaverpflichtungen gefährdet, bei denen oft die politische Optik Vorrang vor praktischen Ergebnissen hat.
Nehmen wir zum Beispiel das Pariser Abkommen, aus dem Trump ein zweites Mal aussteigen will, nachdem Biden den Ausstieg während Trumps erster Amtszeit rückgängig gemacht hatte. Das Abkommen wird als wissenschaftlicher Pakt angepriesen, ist aber ein politischer Pakt – gespickt mit Schlupflöchern für China und Indien, die weltweit größten CO₂-Emittenten, während den USA unverhältnismäßig hohe Kosten aufgebürdet werden. Die Vereinten Nationen, die das Abkommen beaufsichtigen, haben eine lange Geschichte der Vermischung von Wissenschaft und Ideologie. Bei ihren Klimagipfeln geht es ebenso sehr um Posen wie um Fortschritte. Die Delegierten mächtiger Länder, die im Jetset unterwegs sind, fordern Opfer, die sie selbst nicht bringen wollen und werden.
Die Biden-Jahre waren geprägt von einem konzertierten Vorstoß für „grüne“ Technologien – Wind, Solar, Batteriespeicher – in Verbindung mit einer Drosselung der Öl- und Gasförderung. Behörden wie das Energieministerium steckten Milliarden in Projekte, die zum Scheitern verurteilt waren, und wiederholten in größerem Umfang das Solyndra-Debakel der Obama-Regierung. In der Zwischenzeit hat die Behörde die Genehmigungen für Pipelines und Terminals für Flüssiggasexporte verschleppt.
Trumps Politikwechsel – die Betonung der Produktion fossiler Brennstoffe, die Straffung von Genehmigungen und die Abkehr von der dogmatischen grünen Agenda – bietet die Chance, das zu verfolgen, was funktioniert. Dies ist eine Demonstration von Rationalität und eine Absage an Korruption und Gruppendenken, die sich als wissenschaftlicher Konsens getarnt haben.
Indem er die heimische Öl- und Gasproduktion an Orten wie dem Permian Basin, Alaska und Offshore freisetzt, setzt Trump auf Ölvorkommen, die das Land jahrzehntelang versorgen können, und auf Erdgasreserven, welche die Welt versorgen können. Dies ist keine Nostalgie für eine vergangene Ära, sondern die Erkenntnis, dass fossile Brennstoffe nach wie vor die zuverlässigsten, skalierbarsten und kosteneffizientesten Energiequellen sind, die heute zur Verfügung stehen.
Linksextremisten umarmen PseudowissenschaftDie Linke wirft Trump vor, die anerkannte Wissenschaft zu ignorieren. Aber was ist feststehend? Sicherlich nicht das Weltuntergangsskript, das die Aufgabe bewährter Technologien im Austausch für sogenannte erneuerbare Modeerscheinungen fordert, die Plateauschuhe praktisch erscheinen lassen.
In der Klimadebatte geht es seit Jahren weniger um Daten als vielmehr um Dogmen. Fast alle Klimaprognosen des IPCC beruhen auf wissenschaftlich ungenauen Annahmen über die Sensitivität des Klimas gegenüber Treibhausgasen.
Selbst wenn die moderaten Emissionsszenarien der Vereinten Nationen eintreten, werden die globalen Temperaturen bis zum Jahr 2100 voraussichtlich nur um 2-3 Grad Celsius steigen – kein apokalyptisches Ergebnis und sehr wahrscheinlich sogar ein positives.
Trumps Versprechen, die Bürokratie abzubauen, ist ein Krieg gegen die Verschwendung. Er setzt darauf, dass die amerikanische Industrie, wenn sie nicht in die Enge getrieben wird, schneller saubere und billigere Energie liefern kann, als es jede staatliche Verordnung je könnte.
Bis vor kurzem wurde die Energiepolitik von Angst, Schuldgefühlen und globalistischen Plattitüden diktiert. Jetzt ist sie auf dem besten Weg, die Realität zu reflektieren und auf die wirtschaftliche Notwendigkeit erschwinglicher Energie und die strategische Notwendigkeit zu reagieren, in einer wettbewerbsorientierten und gefährlichen Welt an der Spitze zu stehen.
This commentary was first published at BizPac Review on March 12, 2025.
Link: https://cornwallalliance.org/from-paris-to-permian-trump-restoring-rational-energy-policy/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag Von Paris bis Permian*: Trump stellt eine rationale Energiepolitik wieder her erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.
Verhandlung Mann gegen Steyn: Ausgabe „Anträge nach dem Verfahren“
Francis Menton, THE MANHATTAN CONTRARIAN
Bereits im alten Jahr 2012 – noch bevor dieser Blog ins Leben gerufen worden war – reichte der „Klimawissenschaftler“ Michael Mann von der Penn State University eine Verleumdungsklage gegen Mark Steyn und Rand Simberg sowie gegen zwei Websites (National Review und CEI) ein, welche die Blogbeiträge dieser beiden Personen veröffentlicht hatten. Mann behauptete, sein Ruf sei durch die Beiträge von Steyn und Simberg geschädigt worden, in denen Mann mit dem Penn-State-Kollegen Jerry Sandusky verglichen worden war. Der Vergleich bezog sich darauf, dass die Penn State etwa zur gleichen Zeit gegen beide Männer wegen angeblichen Fehlverhaltens ermittelt und sie freigesprochen hatte – wissenschaftliches Fehlverhalten im Fall von Mann, sexuelles Fehlverhalten im Fall von Sandusky.
In den folgenden Jahren durchlief der Fall eine unglaubliche Geschichte verfahrenstechnischer Drehungen und Wendungen, einschließlich mehrerer Anträge auf Abweisung und Berufungen. Im Jahr 2019 wurde sogar eine Überprüfung durch den Obersten Gerichtshof angestrebt, die der Gerichtshof damals ablehnte; Richter Alito legte jedoch in einer ausführlichen Gegenstimme dar, warum seiner Meinung nach eine Überprüfung hätte gewährt werden sollen. Der Fall kam schließlich im Januar 2024 vor Gericht. Zu diesem Zeitpunkt waren die beiden Unternehmen National Review und CEI aus dem Verfahren entlassen worden, so dass nur noch die Einzelpersonen Steyn und Simberg als Angeklagte übrig blieben. Die Verhandlung war über das Internet öffentlich zugänglich, und ich habe wesentliche Teile davon verfolgt, was zu fünf Blogbeiträgen im Zeitraum vom 27. Januar bis zum 8. Februar 2024 führte. Links zu diesen fünf Beiträgen finden Sie hier, hier, hier, hier und hier. In einer Aktualisierung des letzten Beitrags vom 9. Februar wurde über das Urteil der Geschworenen berichtet, das am 8. Februar gefällt worden war. Leser, die mit dem Fall vertraut sind, werden sich daran erinnern, dass die Geschworenen jedem Angeklagten nur 1 $ Schadenersatz zusprachen, dafür aber 1000 $ Strafschadenersatz gegen Simberg und 1 Million $ gegen Steyn.
Unmittelbar nach dem Urteilsspruch war die liberale Presse voll von Schadenfreude darüber, dass die Geschworenen zu Gunsten ihres Klimahelden Mann entschieden hatten. Mein Beitrag vom 8. Februar 2024 verlinkte zum Beispiel auf einen solchen Artikel bei NPR (Auszug: „Michael Mann, einer der renommiertesten Klimawissenschaftler der Welt, hat vor dem Obersten Gerichtshof von Washington eine Verleumdungsklage gegen zwei konservative Autoren gewonnen.“)
Und dann verschwand der Fall über ein Jahr lang fast vollständig aus den Nachrichten. Was war geschehen? Die Antwort lautet „Anträge nach der Verhandlung“. Zwischen dem Urteil der Geschworenen und dem Erlass des so genannten „endgültigen Urteils“, mit dem der Fall abgeschlossen wird, können die Parteien verschiedene Anträge an den Richter stellen, entweder um über Fragen zu entscheiden, die den Geschworenen nicht vorlagen, oder um das Urteil der Geschworenen zu ändern oder sogar aufzuheben, da es in irgendeiner Hinsicht dem Gesetz widerspricht. Manchmal handelt es sich dabei um wenige und routinemäßige Anträge, manchmal um zahlreiche und komplexe Anträge.
In den letzten Tagen hat der Prozessrichter (Alfred Irving vom D.C. Superior Court) endlich über die meisten Anträge entschieden (obwohl noch mindestens eine wesentliche Frage zu entscheiden ist, wie ich weiter unten erläutern werde). Sind 13+ Monate normal, um über solche Anträge nach dem Verfahren zu entscheiden? Die Antwort ist, dass ein so langer Zeitraum zwar ungewöhnlich, aber nicht unbekannt ist; ich habe sogar schon einige gesehen, die noch länger dauerten. Hier hätte es meiner Meinung nach nicht annähernd so lange dauern dürfen. Allerdings hat Richter Irving zu seiner teilweisen Verteidigung zwei sehr gründliche und detaillierte Entscheidungen zu den Anträgen verfasst, von denen eine 44 Seiten und die andere 46 Seiten lang ist.
Mit den Entscheidungen von Richter Irving ist nun klar, dass der 8. Februar 2024, der Tag des Urteils der Geschworenen, der Höhepunkt für Manns Sache war. Seitdem ist der Prozess nur langsam vorangekommen, aber die Nachrichten für Mann waren durchweg schlecht. Die schlechten Nachrichten begannen eigentlich schon vor ein paar Wochen, am 10. Januar 2025, als Richter Irving über einen seit langem anhängigen Antrag von National Review [NR] auf Zuerkennung von Anwaltsgebühren und -kosten für die Klage gegen das Unternehmen entschied, die vor dem Prozess abgewiesen worden war. Die Abweisung der Klage gegen NR erfolgte bereits im Jahr 2021. Das Gesetz von Washington sieht vor, dass erfolgreiche Beklagte in Verleumdungsklagen in bestimmten Fällen Anwaltshonorare und -kosten erstattet bekommen. Irvings Entscheidung lautete, dass Mann NR 530.820,21 Dollar zahlen muss.
Als Nächstes veröffentlichte Richter Irving am 4. März seine 44-seitige Entscheidung mit dem in Großbuchstaben geschriebenen Titel „OMNIBUS ORDER ON DEFENDANTS‘ POST-TRIAL MOTIONS FOR JUDGMENT AS A MATTER OF LAW, REMITTITUR, NEW TRIAL, AND STAY OF EXECUTION OF THE JUDGEMENT“ [etwa: zusammenfassender Beschluss über die Anträge der beklagten auf rechtskräftiges Urteil, Rückverweisung, neues verfahren und Aussetzung der Vollstreckung des Urteils. Das wichtigste Ergebnis dieser Verfügung ist, dass Richter Irving den Strafschadensersatz gegen Steyn um 99,5 % von 1 Mio. $ auf 5000 $ drastisch reduzierte.
Wie aus dem Titel der Verfügung hervorgeht, wurden in den Anträgen von Steyn und Simberg nach der Verhandlung vier verschiedene Anträge gestellt – auf „Urteil im Sinne des Gesetzes“, auf ein neues Verfahren, auf Aussetzung der Vollstreckung des Urteils und auf „Remittitur“. „Remittitur“ bedeutet, dass der Richter den von den Geschworenen zuerkannten Schadensersatzbetrag reduziert. Dieser Punkt ist das Kernstück der vorliegenden Anordnung. Wenn es zu einem großen „remittitur“ käme, dann wären die anderen Forderungen in den Anträgen natürlich von weitaus geringerer Bedeutung.
Es war immer wahrscheinlich, dass dem Antrag von Steyn auf Rückverweisung stattgegeben werden würde, obwohl der genaue Betrag der Kürzung nicht bekannt war, bis Richter Irving sein Urteil gefällt hatte. Der Grund dafür, dass eine Zurückverweisung wahrscheinlich war, liegt darin, dass es eine Vielzahl von Urteilen gibt, die besagen, dass (1) Strafschadensersatz nicht zu sehr im Verhältnis zum tatsächlichen Schaden stehen darf und (2) Strafschadensersatz völlig unangebracht ist, wenn es überhaupt keinen tatsächlichen Schaden gibt. In diesem Fall hatten die Geschworenen einen Strafschadenersatz von 1 Million Dollar gegen Steyn verhängt, obwohl sie nur einen nominellen Schaden von 1 Dollar festgestellt hatten.
Der bei weitem wichtigste Präzedenzfall in diesem Bereich ist ein Fall aus dem Jahr 1996 vom Obersten Gerichtshof der USA, BMW of North America gegen Al Gore. Es ist recht ungewöhnlich, dass der Oberste Gerichtshof seine Nase in zivilrechtliche Streitigkeiten vor einzelstaatlichen Gerichten im Rahmen des einzelstaatlichen Rechts steckt; im Fall Gore fand der Oberste Gerichtshof jedoch eine Grundlage in der Due Process Clause des vierzehnten Zusatzes zur US-Verfassung, um die Zuerkennung von Strafschadensersatz in einzelstaatlichen Gerichtsverfahren zu begrenzen. (Beachten Sie, dass der D.C. Superior Court für diese Zwecke als Äquivalent zu einem staatlichen Gericht fungiert). Im Fall Gore hatte der Oberste Gerichtshof von Alabama einen Strafschadensersatz in Höhe von 2 Millionen Dollar genehmigt, obwohl die Geschworenen in diesem Fall nur 4000 Dollar an tatsächlichem Schadenersatz festgestellt hatten. In seiner Entscheidung hat der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten eine Reihe von Faktoren festgelegt, um zu bestimmen, wann Strafschadensersatz gemäß der US-Verfassung übermäßig ist. Einer dieser Faktoren ist das „Verhältnis“ des „Strafschadensersatzes … zum tatsächlichen Schaden, der dem Kläger zugefügt wurde“. Der Oberste Gerichtshof (hier Richter Stevens) stellte fest: „Wenn das Verhältnis bei atemberaubenden 500 zu 1 liegt, muss der Schiedsspruch sicherlich ‚eine misstrauische gerichtliche Augenbraue aufwerfen‘.“ Der Gerichtshof schloss: „Wir sind fest davon überzeugt, dass der in diesem Fall verhängte grob überhöhte Schiedsspruch die verfassungsmäßige Grenze überschreitet.“ Mit diesen Hinweisen hat der Oberste Gerichtshof in der Rechtssache Gore keine eigene Zahl für die zulässige Höhe des Strafschadensersatzes festgelegt, sondern den Fall an den Obersten Gerichtshof von Alabama zurückverwiesen, um zu entscheiden, was zu tun ist.
Im Fall Steyn betrug das Verhältnis zwischen Strafschadenersatz und tatsächlichem Schadenersatz nicht 500:1, sondern 1 Million:1. Man sieht also, dass die Verhängung von Strafschadenersatz gegen Steyn immer auf dünnem Eis stand. Richter Irving erkannte den Fall Gore als den wichtigsten Präzedenzfall an, mit dem er sich zu befassen hatte, und ging die verschiedenen Faktoren sehr detailliert durch, um zu der Zahl von 5000 Dollar als zulässigem Betrag für Strafschadensersatz zu gelangen. Aus Richter Irvings Verfügung, Seite 24:
In Anwendung der vom Obersten Gerichtshof in der Rechtssache Gore dargelegten Kriterien stellt das Gericht fest, dass der von den Geschworenen zuerkannte Strafschadensersatz in Höhe von 1 Mio. USD stark überhöht ist und dass eine Neuberechnung des Betrags angemessen ist. Das Gericht erörtert jeden der Gore-Faktoren der Reihe nach.
Am 12. März erließ Richter Irving dann eine 46-seitige Verfügung, mit der er einem Antrag auf Sanktionen stattgab, den sowohl Steyn als auch Simberg im Laufe des Prozesses gestellt hatten. Der vollständige Text dieser Verfügung ist hier zu finden.
Die Verfügung von Richter Irving enthält eine ausführliche und sehr detaillierte Beschreibung des Hin und Her, das zu dem Antrag auf Sanktionen geführt hat, einschließlich Dutzender Zitate aus dem Prozessprotokoll und den Beweismitteln. Der fragliche Sachverhalt spielte sich tatsächlich während des Teils der Verhandlung ab, den ich verfolgt hatte. Sie können die Verfügung von Richter Irving lesen, wenn Sie wollen, aber hier ist meine stark gekürzte Version aus meinem Beitrag vom 31. Januar 2024, die weniger als ein Zehntel so lang ist und den Kern der Sache trifft:
In meinem letzten Beitrag habe ich mich mit der Schadensersatzklage von Mann befasst, die sich hauptsächlich auf die Theorie stützt, dass er infolge der angeblich diffamierenden Blogbeiträge von Steyn und Simberg verschiedene staatliche Forschungszuschüsse verloren hat. In der vergangenen Woche hatte Simbergs Anwältin Victoria Weatherford Mann ins Kreuzverhör genommen und ihn aufgefordert, seine Schadensersatzansprüche zu belegen, indem er eine Liste aller Zuschüsse vorlegte, die er angeblich aus diesem Grund verloren hatte. In seiner unter Eid unterzeichneten Antwort hatte Mann keine Zuschüsse aufgelistet und stattdessen mit der Begründung widersprochen, das ganze Thema sei „irrelevant“. Mein Kommentar dazu lautete: „Wie Mann nach dieser Antwort Schadenersatz für verlorene Zuschüsse fordern kann, ist mir schleierhaft.“
Nun, wie so oft, erwies sich die Geschichte als viel komplizierter, als sie zunächst schien. Bei der erneuten Vernehmung kam Manns Anwalt mit einer zusätzlichen Anfragebeantwortung zurück, die Mann im Jahr 2020 eingereicht hatte und die eine Liste von angeblich verlorenen Zuschüssen enthielt. Das schien eine ziemlich gute Antwort zu sein.
Doch dann kam Frau Weatherford erneut an die Reihe und zog eine weitere ergänzende Antwort von Mann auf die gleiche Befragung hervor. Diese war auf das Jahr 2023 datiert. Im Jahr 2023 befanden sich die Parteien schließlich in der Vorbereitungsphase des eigentlichen Prozesses. Die Antwort aus dem Jahr 2023 enthielt eine Liste der angeblich verlorenen Zuschüsse, die entweder mit der Liste aus dem Jahr 2020 übereinstimmte oder ihr sehr ähnlich war, mit der Ausnahme, dass sich die angeblich verlorenen Beträge für jeden Zuschuss in vielen oder sogar den meisten Fällen geändert hatten. (Es war schwierig, genau festzustellen, was sich alles geändert hatte, da die beiden Listen der Finanzhilfen und Beträge nie gleichzeitig auf dem Bildschirm angezeigt wurden, damit die Zuschauer zu Hause sie vergleichen konnten.) Einige der geänderten Beträge waren geringfügig, aber einige waren dramatisch. Im bemerkenswertesten Fall war zunächst behauptet worden, dass der „verlorene“ Zuschuss mit über 9 Millionen Dollar an verlorenen Mitteln verbunden sei; in der geänderten Antwort wurde die Zahl jedoch auf nur etwa 100.000 Dollar geändert. Zumindest was die Zahlen anbelangt, die jemals auf dem öffentlich zugänglichen Bildschirm erschienen, schien dieser 9-Millionen-Dollar-Betrag bei weitem den größten Teil der behaupteten verlorenen Mittel ausmachen zu können.
In seinen Antworten auf die Befragung zum Kreuzverhör rechtfertigte Mann die letzte geänderte Antwort als seinen ehrlichen Versuch, die Dinge richtig zu stellen. Irgendwann sei ihm klar geworden, dass der größte Teil der 9 Millionen Dollar an andere Einrichtungen als die Penn State geflossen wäre, wenn er den großen Zuschuss erhalten hätte. OK, aber er hatte die beiden vorherigen Antworten unter Eid unterschrieben. Könnte er sich bei den 9 Millionen Dollar wirklich nur „geirrt“ haben? Sicherlich riecht dieses Hin und Her danach, dass Mann eine falsche, überhöhte Zahl von 9 Millionen Dollar in seine Behauptung eingesetzt hatte, um die Angeklagten mit einer riesigen Zahl einzuschüchtern, um sie dann am Vorabend des Prozesses zu ändern, als er merkte, dass die Angeklagten wahrscheinlich die Informationen hatten, um ihm vor Richter und Geschworenen die Lüge zu beweisen.
Wenn Sie die Verfügung von Richter Irving lesen, wird deutlich, dass das Verhalten von Mann und seinen Anwälten bei der Beantwortung der Schadensersatzfragen den Richter sehr, sehr wütend gemacht hat. Der Aspekt der Situation, der den Richter am meisten verärgerte war, dass Manns Anwälte die Zahl von 9 Millionen Dollar in ein Beweisstück, das den Geschworenen vorgelegt werden sollte, hineinmanövriert hatten, obwohl sie wussten, dass diese Zahl als falsch zurückgezogen und durch eine Zahl ersetzt worden war, die nur einen Bruchteil davon ausmachte. Die Beklagten und das Gericht mussten viel Zeit und Ressourcen aufwenden, um die Unterlagen zu korrigieren. Aus Richter Irvings Verfügung (Seite 29):
Hier stellt das Gericht anhand eindeutiger und überzeugender Beweise fest, dass Dr. Mann durch Herrn Fontaine und Herrn Williams [seine Anwälte] in böser Absicht gehandelt hat, als sie den Geschworenen und dem Gericht falsche Beweise vorlegten und falsche Darstellungen bezüglich des Schadens durch den Verlust von Fördermitteln machten. … Das Gericht trifft diese Entscheidung nicht leichtfertig.
Was ist also die Antwort auf dieses Verhalten? Das ist der Teil, der noch offen bleibt. Am Ende dieser Verfügung sagt Richter Irving, dass die Abhilfe in einer Geldzuweisung an die Beklagten in Höhe der Beträge bestehen wird, die sie aufwenden mussten, um mit Manns falschen Darstellungen umzugehen und die Aufzeichnungen zu korrigieren. Der Richter fordert die Beklagten auf, sich zu diesen Fragen zu äußern, woraufhin eine weitere Runde von Schriftsätzen folgt und dann eine weitere Entscheidung getroffen wird. Dies könnte weitere Monate dauern. Wie viel wird zugesprochen? Meine Schätzung geht in die Zehntausende, vielleicht sogar bis zu 100.000 $.
Damit zeichnen sich die Konturen des „Endurteils“ in diesem Fall ab. Mann wird 1001 $ gegen Simberg und 5001 $ gegen Steyn zugesprochen. NR wird 530.000 $ gegen Mann zugesprochen, und Simberg und Steyn werden einige weitere Zehntausend von Mann erhalten. Mann wird in ein erhebliches finanzielles Loch fallen, da die Angeklagten wenig Anreiz haben, einen Kompromiss mit ihm zu schließen, und alles daransetzen, seine Bankkonten und sein Haus zu plündern. Wahrscheinlich wird Mann in der Lage sein, dies für eine gewisse Zeit mit Hilfe von Berufungen abzuwenden. Oder vielleicht werden Manns Geldgeber, die für diesen Fall in seinem Namen gezahlt haben und deren Identität nie offengelegt wurde, das Urteil für ihn bezahlen. In der Öffentlichkeit wird Mann weiterhin behaupten, dass er den Fall aufgrund der Jury-Urteile „gewonnen“ hat.
Für mich ist der enttäuschendste Aspekt des gesamten Falles die völlige Unfähigkeit des Gerichtssystems, sich mit Manns gefälschter Wissenschaft auseinanderzusetzen. Wie in meinem Beitrag vom 6. Februar 2024 ausführlich beschrieben, legten die Beklagten, insbesondere Simberg, umfangreiche und in der Tat endgültige Beweise für die fehlerhafte „Wissenschaft“ in Manns Hockeystick-Rekonstruktionen vor – Manipulation von Daten, falsche Fehler-Bandbreiten, Unterdrückung negativer Verifikationsstatistiken und so weiter. Mann hielt es nicht einmal für nötig, irgendwelche wissenschaftlichen Beweise vorzulegen. Seine Anwälte ignorierten diesen Punkt in ihrem Gegenargument völlig und erwähnten ihn nicht einmal im Schlussplädoyer. Und dennoch haben die Geschworenen den Angeklagten einen Preis zugesprochen. Die ganze Angelegenheit mit der gefälschten Wissenschaft ging völlig an ihnen vorbei.
Das passendste Ende dieses Falles wird sein, wenn derjenige, der in der Bundesregierung für die „Klimawissenschafts“-Zentren der Universität von Pennsylvania zahlt, den Stecker zieht und die Finanzierung einstellt. Das kann nicht früh genug kommen.
Link: https://wattsupwiththat.com/2025/03/16/trial-of-mann-v-steyn-post-trial-motions-edition/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag Verhandlung Mann gegen Steyn: Ausgabe „Anträge nach dem Verfahren“ erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.
Die große Mauna Loa-Abwicklung: Das NOAA-Büro in Hilo steht vor dem Aus, und der Himmel stürzt (scheinbar) ein
Oh, die Menschheit! Die New York Times hat einen Skandal apokalyptischen Ausmaßes aufgedeckt: Die National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) könnte ihr Büro in Hilo, Hawaii, schließen, welches das Mauna Loa Observatorium beaufsichtigt. Ja, der Mauna Loa – der mit der schicken Keeling-Kurve, die seit 1958 das Kohlendioxid wie ein Stalker verfolgt. Der atemlosen Prosa der Times zufolge könnte dies den Untergang für die „globale wissenschaftliche Forschung“ bedeuten. Die Geigen erklingen.
Die Geschichte, die aus einem internen Dokument des Bundes herausgeschnitten wurde, als handele es sich um eine Art Wikileaks-Drop, warnt davor, dass das Büro in Hilo bereits im August geschlossen werden könnte. Und warum? Weil Elon Musks Department of Government Efficiency (DOGE) vorgeschlagen hat, 793 Bundesmietverträge zu streichen, um mickrige 500 Millionen Dollar zu sparen. Das sind weniger als 0,1 % des Verteidigungshaushalts für 2025, heißt es in dem Artikel, als ob jeder Penny der aufgeblähten Regierung eine heilige Kuh wäre. Es spielt keine Rolle, dass diese Büros Geisterstädte sein könnten, verlassen von ferngesteuerten Bürokraten, die lieber von ihrem Balkon aus zoomen, als sich zu melden. Nein, es ist eine Krise, denn es gibt Gründe.
Die Times ringt die Hände über das Schicksal des Observatoriums, aber hier ist der Knackpunkt: Es gibt keinerlei Hinweise darauf, dass die CO₂-Monitore des Mauna Loa aufhören werden zu brummen. Niemand sagt, dass die Instrumente ausgestöpselt werden – nur dass das Büro in Hilo, eines von 30 NOAA-Gebäuden auf der DOGE-Hitliste, vielleicht nicht gebraucht wird. Vielleicht können die Daten von einem Server in Colorado aus verwaltet werden? Oder von einem Laptop im Keller von jemandem? Aber nein, man sagt uns, dies sei ein „Polarstern der globalen wissenschaftlichen Forschung“, und ohne den Mietvertrag in Hilo würden dem Planeten die „Augen“ ausgestochen werden. Ralph Keeling, der Sohn des Namensgebers der Kurve, nennt sie „lebenswichtige Basisdaten“. Sicher, Ralph, aber wichtig für was? Endlose Klimakonferenzen und Hochglanzcharts?
Die eigentliche Würze des Artikels liegt in der Besetzung mit verärgerten Ex-NOAA-Leuten. Janet Coit, ehemalige stellvertretende Verwalterin der NOAA-Fischereibehörde, befürchtet, dass die Mitarbeiter nach dem Ende der Mietverträge nicht mehr wissen, „ob sie ein Büro oder Zugang zu wichtigen Geräten haben“. Wahrscheinlicher ist, dass diese Büros seit Jahren leer stehen, da die Mitarbeiter aus der Ferne „arbeiten“, wobei einige wahrscheinlich einen zweiten Job haben.
In der Zwischenzeit beklagt John Bateman, ein NOAA-Meteorologe, das Ende der monatlichen Klimabriefings aufgrund von Personalkürzungen – 1300 sind weg, 1000 kommen noch. Klingt nach einem schlankeren Betrieb, aber wenn es nach der Times geht, ist das das Ende der Zivilisation. Wer wird dann die Niederschlagsberichte erstellen, über die wir alle beim Frühstück nachdenken?
Und dann ist da noch die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, die den besten Spruch der Geschichte bringt. Um einen Kommentar gebeten, schießt sie zurück:
„Grundsätzlich antworten wir Reportern nicht mit Pronomen in ihren Biografien“.
Verbrennen. Die Times nimmt es natürlich nicht so genau, aber man kann fast hören, wie die Tastatur des Reporters vor Empörung klappert. Pronomen hin oder her, das Fehlen eines aussagekräftigen Zitats führt dazu, dass sich der Artikel stark auf Andeutungen stützt und von einer Tabelle zu einem ausgewachsenen klimawissenschaftlichen Armageddon hochrechnet.
Natürlich kann der Artikel nicht auf die obligatorische Klimawandelpredigt verzichten. Die steigende Keeling-Kurve? Sie hat „die Atmosphäre erwärmt“ und „häufigere und intensivere extreme Wetterereignisse wie Hitzewellen, Überschwemmungen und Waldbrände“ verursacht. Keine Daten, keine Studien zum Zusammenhang – nur Vermutungen. Ganz zu schweigen davon, dass die Verknüpfung von CO₂ mit bestimmten Stürmen ein statistisches Verwirrspiel ist, bei dem sich sogar der IPCC bedeckt hält. Aber warum sollten Fakten eine gute Geschichte verderben?
Da haben wir es also: eine Geschichte über ein hawaiianisches Büro, das vor der Axt steht, gesponnen zu einem Klagelied für die „Klimawissenschaft“ – jenes edle Unterfangen, das manche als vom Steuerzahler finanzierte Nabelschau bezeichnen würden. Die Times will Ihnen weismachen, dass jede Kündigung eines Pachtvertrags ein Dolchstoß ins Herz des Fortschritts ist, jede Kürzung ein Verrat am Planeten. Doch das Observatorium läuft immer noch, die Kurve ist immer noch krumm, und das Einzige, was wirklich bedroht zu sein scheint, sind die Egos einiger ehemaliger Angestellter. Vielleicht ist DOGE an etwas dran – das Fett abschneiden, die Daten behalten. Oder vielleicht ist das alles nur ein Komplott, damit wir die nächste PowerPoint-Präsentation über die Hitzewellen im Südsudan verpassen. So oder so, der Himmel stürzt nicht ein. Er ist nur etwas weniger vollgestopft mit Mietverträgen.
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag Die große Mauna Loa-Abwicklung: Das NOAA-Büro in Hilo steht vor dem Aus, und der Himmel stürzt (scheinbar) ein erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.
Antarktis-Eis: Jahrhunderte lange Stabilität
Cap Allon
Eine kürzlich in Nature Communications veröffentlichte Studie von Forschern der Universität Kopenhagen verfolgte die Gletscherbewegung in einem Gebiet, das vom Eisvolumen her mit dem grönländischen Eisschild vergleichbar ist. Sie stellten Stabilität und sogar Wachstum fest.
In der Studie wurden Luftaufnahmen aus dem Jahr 1937 untersucht, die durch Bilder aus den 1950er Jahren und 1974 ergänzt wurden, um die langfristige Entwicklung von 21 Gletschern in der Ostantarktis zu rekonstruieren.
Anhand von 3D- Computer-Rekonstruktionen fanden die Forscher heraus, dass die Höhe der Eisoberfläche in der Lützow-Holm-Bucht seit den 1930er Jahren konstant geblieben ist, während die Gletscher an der Kemp-, Mac Robertson- und Ingrid-Christiansen-Küste im gleichen Zeitraum an Masse zugelegt haben.
Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass diese Regionen trotz kurzfristiger Schwankungen eine langfristige Stabilität oder ein Wachstum als Reaktion auf die natürliche Variabilität der Schneefälle aufweisen.
Während einige Gletscher in den dazwischen liegenden Zeiträumen von 10 bis 20 Jahren vorübergehend schrumpften, deuten die Gesamttrends auf ein System im Gleichgewicht hin. Die Forscher betonten, dass langfristige empirische Beobachtungen für die Unterscheidung zwischen natürlichen Schwankungen und kurzfristigen Klimatrends unerlässlich sind. Ihre Ergebnisse bestätigen, dass die zunehmenden Schneefälle seit den 1940er Jahren eine wichtige Rolle bei der Aufrechterhaltung und sogar Zunahme der Eisdicke in vielen Gebieten gespielt haben.
Langfristige empirische Beobachtungen widerlegen immer wieder das Vertrauen der Medien in spekulative Klimamodelle. Die Forscher stellen fest, dass beobachtete Trends nicht von natürlichen Schwankungen unterschieden werden können – was Aktivisten jedoch nicht davon abgehalten hat, etwas anderes zu behaupten.
Die Financial Times zum Beispiel brachte kürzlich den Rückgang des antarktischen Meereises im Jahr 2023 mit einer drohenden „katastrophalen Kaskade extremer Umweltereignisse“ in Verbindung. Ende 2024 hatte das Meereis jedoch wieder den Durchschnittswert von 1981 bis 2010 erreicht, was die hohe natürliche Variabilität verdeutlicht. Außerdem zeigten frühe Nimbus-Satellitenbilder, dass 2023 ein vergleichbarer Rückgang wie 1966 zu verzeichnen war.
Dennoch hält die Panikmache an.
Die BBC warnte kürzlich, dass sich der antarktische Zirkumpolarstrom – die stärkste Meeresströmung des Planeten – aufgrund der Eisschmelze innerhalb von 25 Jahren um 20 % verlangsamen könnte. Dabei wurde jedoch verschwiegen, dass diese Prognose auf einem Computermodell beruht, das von einem extremen und unrealistischen Temperaturanstieg von 4 °C in weniger als 80 Jahren ausgeht. Und wie es sich für die Mainstream-Verschleierung gehört, hob die BBC zwar den Rückgang des Meereises im Jahr 2023 hervor, ignorierte aber bequemerweise die anschließende Erholung.
Noch schlimmer für die Alarmisten ist, dass die Antarktis abkühlt.
In den letzten sieben Jahrzehnten hat sich der größte Teil des Kontinents abgekühlt, wobei der einzige Temperaturanstieg in der Westantarktis zu verzeichnen war – zufälligerweise über einer Ansammlung von aktiven Vulkanen.
Link: https://electroverse.substack.com/p/saskatchewan-freeze-aussie-cyclones?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag Antarktis-Eis: Jahrhunderte lange Stabilität erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.
Basiert die Energiewende in Deutschland auch auf Dummheit?
Meine persönliche Antwort ist JA.
Deutschland erzeugt 2% der weltweiten CO2 Emission gibt aber für deren Reduktion bislang 800 Milliarden Euro aus ist das klug?
Nein, es ist dumm.
Gibt es für Dummheit eine Erklärung? Ja, die gibt es.
Der Dunning-Kruger-Effekt ist eine kognitive Verzerrung, die 1999 von den Psychologen David Dunning und Justin Kruger beschrieben wurde. Sie besagt, dass Menschen mit geringem Wissen oder wenig Erfahrung dazu neigen, ihre eigenen Fähigkeiten stark zu überschätzen. Ihnen fehlt oft das Metawissen, um ihre eigene Inkompetenz zu erkennen.
Auf der anderen Seite unterschätzen kompetente Personen oft ihre eigenen Fähigkeiten. Sie gehen davon aus, dass das, was sie wissen oder können, für andere genauso selbstverständlich ist. Dies führt dazu, dass weniger kompetente Menschen sich selbst überschätzen, während fähigere Menschen sich selbst unterschätzen.
Der Effekt tritt in vielen Bereichen auf, etwa in der Wissenschaft, Politik oder im Berufsleben. Menschen mit wenig Wissen fühlen sich oft sehr sicher in ihren Aussagen, während Experten eher vorsichtig und differenziert argumentieren. Dies kann zu Fehleinschätzungen, schlechter Entscheidungsfindung und falschem Selbstvertrauen führen.
Um den Dunning-Kruger-Effekt zu vermeiden, hilft es, sich kontinuierlich weiterzubilden, Feedback anzunehmen und das eigene Wissen kritisch zu hinterfragen. Ein Bewusstsein für diese Verzerrung kann helfen, realistischere Einschätzungen über die eigenen Fähigkeiten zu treffen.
Dazu müssen wir etwas in die Geschichte von Dummheit eingehen.
Dummheit wird hier nicht als mangelnde Intelligenz oder Unwissenheit definiert, sondern als eine kollektive Haltung, die komplexe Zusammenhänge ablehnt und stattdessen vereinfachende, oft emotionale Sichtweisen bevorzugt. Diese Form der Dummheit ist schwer zu bekämpfen, da sie nicht durch Argumente, sondern durch emotionale Bedürfnisse und Gruppenzugehörigkeit gestärkt wird.
Siehe Klimakleber.
Ich weiß, für die KKK-Gruppe hier im Forum ist das schwere Kost.
Dummheit als Haltung:
Dummheit ist keine Frage des Wissens, sondern eine bewusste Ablehnung von Komplexität und kritischem Denken. Sie wird durch emotionale Sicherheit und Gruppenzugehörigkeit gefördert.
Gesellschaftliche Dynamik:
Dummheit breitet sich besonders in Gesellschaften aus, in denen Konformität belohnt und kritische Stimmen unterdrückt werden. Medien, Gruppenzwang und psychologische Mechanismen verstärken diese Tendenz.
Rolle der Medien: Moderne Medien, insbesondere soziale Netzwerke, fördern Dummheit, indem sie emotionale und vereinfachende Inhalte priorisieren. Algorithmen schaffen Filterblasen, die kritische Diskussionen erschweren und Polarisierung verstärken.
Bildungssystem: Das Bildungssystem trägt oft zur geistigen Trägheit bei, indem es Konformität und Auswendiglernen belohnt, anstatt kritisches Denken und Kreativität zu fördern.
Profiteure der Dummheit: Politische und wirtschaftliche Akteure profitieren von einer unkritischen Masse, die leicht manipulierbar ist. Populisten, Werbeindustrie und Medien nutzen emotionale Manipulation, um ihre Ziele zu erreichen.
Gegenmittel: Um der Epidemie der Dummheit entgegenzuwirken, ist es notwendig, kritisches Denken zu fördern, Dialoge zu ermöglichen und sich aktiv mit komplexen Themen auseinanderzusetzen. Bildung und die Bereitschaft, unbequeme Wahrheiten zu akzeptieren, sind Schlüssel zur Überwindung der Dummheit.
Dummheit ist kein unvermeidbares Schicksal, sondern das Ergebnis gesellschaftlicher und individueller Entscheidungen. Durch bewusstes Hinterfragen, den Mut zum kritischen Denken und die Förderung echter Dialoge kann die Gesellschaft der Dummheit entgegenwirken und eine Kultur der Weisheit und Reflexion schaffen.
Fangen wir mal mit Windenergie an.
Unzuverlässigkeit: Windenergie ist wetterabhängig und liefert nicht konstant Strom. Dies erfordert den Ausbau von Speichertechnologien und Backup-Systemen, was zusätzliche Kosten und Infrastruktur verursacht.
Aha, wir brauchen also kostenintensive fossile Kraftwerke als Backup.
Da arbeiten also Menschen Tag und Nacht, um Kraftwerke anzuwerfen, wenn die Windmühlen ausfallen.
Das ist nicht profitabel, das ist teuer.
Flächenverbrauch:
Windräder benötigen viel Platz und können Landschaften verändern, was zu Konflikten mit Naturschutz und Anwohnern führt.
Dumm gelaufen, wenn in der Nähe des Eigenheims ein Windrad gebaut wird. Der Wert der Immobilie singt um 40 %.
Umweltauswirkungen:
Windräder sind eine Gefahr für Vögel,Fledermäuse und Insekten. Und sie verseuchen durch Mikropartikel und Pfas fruchtbare Böden.
Zwischenfrage bis hierher: Wie dumm muss man sein um das nicht zu erkennen?
Der Abrieb von Mikroplastik und PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) durch Windräder ist ein zunehmend diskutiertes Umweltproblem. Windkraftanlagen bestehen aus Materialien wie Kunststoffen und Beschichtungen, die im Betrieb durch mechanische Belastung, Witterung und Alterung abgetragen werden können. Dabei entstehen winzige Partikel, darunter Mikroplastik und chemische Verbindungen wie PFAS, die in die Umwelt gelangen.
Mikroplastik kann durch Wind und Regen in Böden und Gewässer transportiert werden, wo es langfristig verbleibt und Ökosysteme belastet. PFAS, oft in Beschichtungen und Schmiermitteln enthalten, sind besonders problematisch, da sie schwer abbaubar sind und sich in der Umwelt anreichern. Sie können über die Nahrungskette in Organismen gelangen und gesundheitliche Risiken für Mensch und Tier bergen.
Ist das nicht dumm?
Der Beitrag Basiert die Energiewende in Deutschland auch auf Dummheit? erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.
Cottbus: Linksgrünes Prestigeobjekt vom Winde verweht…
Das linksgrüne Prestigeprojekt auf dem Cottbuser Ostsee bröckelt – und zwar wortwörtlich. Die schwimmende Solaranlage verliert Module (Screenshot aus einem rbb24-Video).
Von Peter Würdig…und auf dem Grund des Ostsees gelandet. Ja, in „dem“ Ostsee, den gibt es auch, das ist ein See-chen im Osten von Cottbus. Dort hatte man eine schwimmende Solaranlage auf dem Wasser aufgebaut. Das hat ja immerhin den Vorteil, dass man dadurch, nicht wie sonst bei Anlagen auf Ackerflächen, auf den Anbau von Radieschen hätte verzichten müssen. Also sollte die Grundfläche (Wasserfläche) deutlich preiswerter zu erhalten sein. Und was die Fischlein zu einer solchen Anlage sagen, die nun plötzlich ein ungewohntes Dach über dem Kopf haben, danach hat man dann nicht gefragt. So sah die Anlage erst mal ganz hübsch aus, und die Subventionen durften nun fließen.
Allerdings, man hatte die Sache ohne Rücksprache mit dem Wind gemacht, denn der Wind, unser himmlisches Kind, weht nicht nur, wann er will, sondern auch, wo er will. Und in diesem Fall hatte sich die „Windkraft“ – wie agrarheute.com meldet – mal richtig gezeigt. Sei es, dass sich der Wind verärgert gezeigt hatte, weil man ihm dauernd diese hässlichen Windräder in den Weg gestellt hat, oder aus anderen Gründen. Jedenfalls nahm er erst mal richtig Rache.
Das Ergebnis zeigt das rbb24-Video in dem Artikel von agrarheute.com. Da ist also richtig was beschädigt. Einige Solarmodule konnten geborgen werden, andere liegen auf dem Grund des Sees. Der Hersteller der Anlage, die Firma LEAG Renewables GmbH, sagt: „Bei technischen Anlagen ist es immer so, dass man trotz sorgfältiger Vorbereitung Naturgewalten nie vollständig abschätzen kann.“ Eine völlig neue Erkenntnis!
Was also nun tun? Das Problem, die Kosten für die notwendige Reparatur, sind in den Subventionen nicht enthalten. Das aber ist es nicht allein. Denn wer will ausschließen, dass der Wind demnächst nicht noch einmal richtig zupackt? Bei Solaranlagen auf Ackerflächen kann man ja immerhin eine solide Fundamentierung vorsehen, da sind Schäden durch Wind bisher relativ wenig bekannt (?), aber wenn so eine Anlage nur schwimmt, dann sind die Möglichkeiten der Statik begrenzt, und der Wellengang kann schon auf einem Binnensee erhebliche Dimensionen annehmen.
Die Fragen der Sicherheit gestalten sich also ähnlich wie bei einem Schiff. Allerdings mit dem kleinen Unterschied: bei einem Schiff hält sich die Fläche, in der der Wind zupacken kann, in klaren Grenzen, aber bei einer Solaranlage muss man ja riesig in die Fläche gehen, erst dann bringt es etwas. Nun gab es ja nicht nur die Idee, eine schwimmende Solaranlage auf „dem“ Ostsee zu errichten, sondern auch auf „der“ Ostsee, das wird dann wohl erst mal nichts, denn da ist der Wellengang noch deutlich stärker, und Gefahren für die Schifffahrt gäbe es auch noch, durch abgerissenen Teile von Solarmodulen. Bei Segelschiffen hat man die Gefahr klar im Blick, wird der Wind zu stark, dann klettert die Mannschaft auf den Mast um die Segel zu reffen. Aber wie soll das bei einer schwimmenden Solaranlage gehen, da sind ja die Flächen erst mal viel größer, diese je nach Wetterlage ein- und auszurollen, das wird technisch nicht möglich sein, und damit hat sich die Frage von Solaranlagen auf Wasserflächen erledigt.
Also ist guter Rat teuer. Der parteilose Bürgermeister der Ostsee-Anrainer-Gemeinde Teichland, Harald Grobau, der dieses Projekt von Anfang an kritisch sah, fordert nun den Rückbau der Solaranlage: „Ich denke, dass jetzt im Unternehmen angekommen ist, dass es so nicht geht. Die genehmigenden Behörden werden ihre Hausaufgaben machen müssen. Ich würde mich freuen, wenn man sich zu einem Rückbau entschließt.“
Nun ist das ja nicht die erste Anlage, die im Rahmen der „Transformation“ wieder zurückgebaut werden muss. PI-NEWS berichtete darüber im April 2024 in dem Beitrag „Speichern für die Wende!“ – da, auf der Insel Pellworm, hat man das Ganze nach dem Rückbau zu einem Hundespielplatz umgestaltet. Dieser Anregung folgend könnte man nach dem Abbau der Solaranlage auf dem Ostsee zum Beispiel einen Spielplatz für Delphine einrichten. Das wäre eine Attraktion, die den touristischen Wert dieses Sees deutlich steigert!
Der Beitrag erschein zuerst bei PI hier
Der Beitrag Cottbus: Linksgrünes Prestigeobjekt vom Winde verweht… erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.