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Aktualisiert: vor 9 Stunden 13 Minuten

Die gravierenden sozioökonomischen Kosten von Solar- und Windenergie – ein Kommentar aus Südafrika

6. April 2026 - 14:00

Cfact, Sethakgi Kgomo, 21. März 2026

Die weltweit immer lauter werdenden Stimmen, die sich aggressiv für erneuerbare Energien einsetzen, verkennen weiterhin die Notwendigkeit eines nachhaltigen Energiemixes. Ein solcher Mix muss Grundlastkraftwerke umfassen. Diese bestehen typischerweise aus Kohle und Kernkraft. Ein nachhaltiger Energiemix kann nicht aufrechterhalten werden, wenn die Grundlastversorgung durch Kohlekraftwerke zugunsten erneuerbarer Energien wie Solar- und Windkraft schrittweise eingestellt wird. Hier in Südafrika werden wir über die Gefahren eines Ausstiegs aus der Kohle als zuverlässiger Energiequelle falsch informiert.

Aufgrund dieser Fehlinformationen der Umweltlobbygruppen werden wir als Land hinsichtlich unserer gegenwärtigen und zukünftigen Energiesicherheit angreifbar. Es gibt keine empirischen Belege, die erneuerbare Energien wie Wind- und Solarenergie als nachhaltige Alternativen zur Kohleverstromung rechtfertigen würden. Neben Kohle benötigen wir Kernenergie, um sicherzustellen, dass die Industrie heute und in Zukunft nachhaltig weiterläuft.

Südafrika wird mit Anreizen aus dem Ausland, insbesondere aus den USA, Deutschland und Großbritannien, überhäuft, die uns zur Reduzierung der CO₂-Emissionen bewegen sollen. Wir werden mit ihren lauten Appellen zur „Rettung des Planeten“ bombardiert. Aufgrund dieses Drucks auf Südafrika wurde bereits ein großes Kohlekraftwerk vorzeitig stillgelegt. Die Folgen dieser Entscheidung waren verheerend für die Bewohner der nahegelegenen Stadt. Diese Stadt war vom lokalen Kohlebergbau und insbesondere von diesem Kraftwerk abhängig. Das voreilige Eingreifen der Regierung führte nicht nur zu Arbeitsplatzverlusten im Kohlebergbau und im Kraftwerk, sondern zerstörte die gesamte lokale Wirtschaft. Die florierenden Lebensmittelläden, Restaurants und andere Geschäfte mussten ebenfalls schließen, da ihre Kundschaft ausblieb.

Bitte beachten Sie auch, dass Südafrika eine beneidenswerte Bilanz im Umweltschutz vorweisen kann. Menschen aus aller Welt kommen hierher, um unsere wunderschönen, riesigen Wildreservate zu besuchen und unsere Berge, Küsten und Wüsten zu erkunden und die unglaubliche Naturlandschaft zu bewundern.

Es ist ärgerlich, dass wir kurzsichtig dazu verleitet werden, in Südafrika riesige Wind- und Solaranlagen zu errichten, untermauert durch allerlei falsche Versprechungen. Üblicherweise werden zahlreiche neue Arbeitsplätze versprochen. Doch diese erweisen sich als rein einfache Tätigkeiten und existieren nur während der Bauphase. Eine traurige Realität, die im Gesamtbild von Wind- und Solarenergiesystemen verborgen bleibt, ist, dass die versprochenen Arbeitsplätze nach Abschluss der kurzen Bauphase wieder verschwinden. Da sämtliche Solar- und Windkraftanlagenkomponenten importiert werden, entstehen keine Arbeitsplätze in der Produktion. Dies konterkariert die erklärten Ziele der Regierung hinsichtlich Lokalisierung und Industrialisierung. Zudem ist die Anzahl der langfristig benötigten Arbeitsplätze für den Betrieb der Anlagen minimal. Ein wichtiges sozioökonomisches Argument ist, dass die Schließung von Kohlekraftwerken und deren Ersatz durch Wind- und Solarenergie zu einem Nettoverlust an Arbeitsplätzen führt – eine Tatsache, die von Umweltschützern und anderen Befürwortern erneuerbarer Energien ignoriert wird.

Es ist außerdem wichtig zu beachten, dass Wind- und Solarenergie unterm Strich zu steigenden Stromkosten führen. Dies trifft insbesondere die Ärmsten hart. Die dringende Botschaft an die Vereinigten Staaten lautet: Die Behörden dürfen nicht glauben, dass ihre „Hilfe“ Südafrika, insbesondere den Armen, wirklich hilft. Diese „Hilfe“ bewirkt genau das Gegenteil dessen, was beabsichtigt ist. Hinzu kommt, dass es sich bei der „Hilfe“ meist lediglich um ein Darlehen handelt, das mit Zinsen zurückgezahlt werden muss. Letztendlich werden wir Südafrikaner unter Druck gesetzt, nur um uns noch tiefer in die Schuldenfalle zu treiben.

Abschließend möchte ich festhalten, dass diese „Hilfe“ die Wahrnehmung Südafrikas hinsichtlich des vermeintlichen guten Willens der Vereinigten Staaten trübt. Wir geraten in eine Abhängigkeit von chinesischen Solarmodulexporten. Daher führen US-Hilfspakete, insbesondere wenn sie uns aufgezwungen werden, in vielen Fällen zu einem beschädigten Ansehen der Vereinigten Staaten von Amerika – ein unerwünschtes Ergebnis.

Sethakgi Kgomo
Experte für Corporate Governance und Rechtsanalyst. Sethakgi ist in Johannesburg, Südafrika, ansässig.

https://www.cfact.org/2026/03/21/the-severe-socio-economic-costs-of-solar-and-wind/

 

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Trumps „Milliarden-Dollar-Geschenk“ ist in Wirklichkeit eine Rückerstattung, um Offshore-Windparks zu stoppen

6. April 2026 - 11:00

DCNF, Frank Lasee, Gastkommentar, 31. März 2026

Letzte Woche verkündeten Schlagzeilen (New York Times, NPR, CNN), Präsident Donald Trump würde einem französischen Energiekonzern fast eine Milliarde Dollar zahlen, um den Bau von Offshore-Windparks zu stoppen. Die Berichterstattung war klassischer Sensationsjournalismus – irreführend, unvollständig und darauf ausgelegt, ein abgedroschenes Narrativ zu bedienen. Die wahre Geschichte ist weitaus einfacher und vernünftiger.

Am 23. März 2026 erzielte das US-Innenministerium eine Einigung mit TotalEnergies. Die US-Regierung erstattet 928 Millionen US-Dollar – genau den Betrag, den das Unternehmen 2022 an die Biden-Administration gezahlt hatte, als es zwei Offshore-Windparklizenzen vor der Küste von New York/New Jersey und North Carolina erhielt.

Im Gegenzug wird TotalEnergies beide Pachtverträge kündigen und sich formell verpflichten, keine neuen Offshore-Windprojekte in den Vereinigten Staaten zu verfolgen. Das Unternehmen wird das Kapital stattdessen in amerikanische Öl-, Erdgas- und LNG-Projekte investieren.

Das ist keine Unternehmenssubvention. Es handelt sich um eine Rückerstattung bereits gezahlter Gelder, damit zwei teure und unzuverlässige Projekte gestoppt wurden, bevor sie die amerikanischen Stromkunden belasten konnten. TotalEnergies verpflichtete sich außerdem, das Geld in den USA zu behalten und für Öl und Erdgas zu verwenden. Die Schlagzeile hätte lauten sollen:

„Win-Win – Trump bringt das französische Unternehmen TotalEnergies dazu, eine Milliarde Dollar in zuverlässige und bezahlbare amerikanische Energie anstatt in Offshore-Windkraft zu investieren.

Strom aus Offshore-Windparks ist deutlich teurer als Strom aus Erdgas. Jüngste Analysen der Stromgestehungskosten zeigen, dass neue Offshore-Windprojekte zwischen 100 und 140 US-Dollar pro Megawattstunde kosten – 50 bis 150 Prozent teurer als Strom aus neuen Gas- und Dampfkraftwerken, die typischerweise 60 bis 80 US-Dollar pro Megawattstunde liefern.

Diese Kluft vergrößert sich dramatisch, sobald wir die Realität berücksichtigen.

Wind ist unbeständig. Wenn der Wind nicht weht, muss der Strom von woanders herkommen. Offshore-Winde im Atlantik wehen je nach Standort etwa die Hälfte der Zeit. Das bedeutet entweder den Bau und die Wartung teurer Batteriespeichersysteme oder das Bereithalten von Gaskraftwerken als Reserve. Die doppelten Kosten – einmal für die bedarfsgerechte Gasversorgung und ein weiteres Mal für die nur zeitweise verfügbare Offshore-Windenergie – werden in den positiven Schlagzeilen über Offshore-Windkraft selten erwähnt. Das ist teuer.

Trump versteht diese grundlegende wirtschaftliche Realität ganz klar. Warum sollte man massive Investitionen in teure, wetterabhängige Energiequellen tätigen, wenn unsubventionierte Erdgas- und Erdölprojekte günstigeren, bedarfsgerechten Strom und höhere Renditen liefern? Der einzige Grund für diese unkluge wirtschaftliche Entscheidung ist die Klimaideologie. Konventionelle Energiequellen bieten nach wie vor deutlich höhere Gewinne ohne die endlosen Steuergelder, die für die Förderung von Offshore-Windparks benötigt werden. Deshalb ist die Umleitung dieser fast eine Milliarde Dollar in das profitablere, unsubventionierte amerikanische Erdgas ein Gewinn für das Unternehmen und die USA.

TotalEnergies hätten diese Investition überall auf der Welt tätigen können, aber die Amerikaner denken an Ihre eigenen Arbeitzplätze,  sie verhandeln, dass die Gelder im eigenem Land bleiben und zur amerikanischen Energiedominanz beitragen. [Was hätte wohl die Deutsche Regierung verhandelt? – Der Übersetzer]

Der größte Erfolg dieses Deals ist nicht die Rückerstattung selbst, sondern die endgültige Streichung dieser beiden Pachtverträge. TotalEnergies hat sich nun verpflichtet, in den USA keine Offshore-Windparks mehr zu bauen. Das ist ein direkter Gewinn für zuverlässigen und bezahlbaren Strom und ein klares Signal dafür, dass die Ära teurer Ökostromauflagen zu Ende geht.

Sogar einige Demokraten beginnen, diese Wahrheit einzugestehen. Die demokratische Gouverneurin von New York, Kathy Hochul (die wiedergewählt werden will), schlug kürzlich vor, wichtige Bestimmungen des Klimaschutzgesetzes des Bundesstaates zu verschieben. Sie verschob die Regeln zur Reduzierung von Treibhausgasen und räumte ein, dass die ursprünglichen Zeitpläne „kostspielig und unerreichbar“ geworden seien.

Wenn selbst das tiefblaue New York stillschweigend auf die Bremse tritt, sollte der Rest des Landes aufmerksam werden. Jahrelang wurde uns erzählt, Wind- und Solarenergie seien billig und würden unsere Strompreise senken. In Wirklichkeit verteuert deren Ausbau die Strompreise – ähnlich wie ein zusätzliches, unzuverlässiges Auto, das nur gelegentlich genutzt wird, die Kosten für Ratenzahlung, Wartung und Versicherung erhöht, ohne das zuverlässige Auto, das man ständig nutzt, zu ersetzen.

Die Weigerung der Mainstream-Medien, dies korrekt darzustellen, ist aufschlussreich. Anstatt eine pragmatische Entscheidung anzuerkennen, die Verbraucher vor höheren Rechnungen und Netzinstabilität schützt, stellten viele Medien die Geschichte so dar, als würde Trump fossile Brennstoffe gegenüber „grüner Energie“ bevorzugen, indem er Steuergelder für den Aufkauf von TotalEnergies ausgab, anstatt die Gebühr zurückzuerstatten, die TotalEnergies für den Verkauf überteuerter, subventionierter Teilzeitstrom gezahlt hatte.

In Wirklichkeit handelte es sich um eine unkomplizierte Geschäftstransaktion: Die Leasingraten wurden zurückerstattet, die Projekte abgebrochen und das Kapital in funktionierende Energiequellen fließen gelassen.

Zuverlässiger und bezahlbarer Strom ist kein parteipolitischer Luxus, sondern eine wirtschaftliche und nationale Sicherheitsnotwendigkeit. Indem die Trump-Regierung die ursprünglichen Leasingzahlungen zurückerstattete und Investitionen weg von teuren Offshore-Windparks umleitete, erzielte sie einen klaren Gewinn für amerikanische Familien, Unternehmen und die Energiesicherheit.

Frank Lasee ist leitender politischer Analyst bei CFACT. Er war ein ehemaliger Senator des US-Bundesstaates Wisconsin und ehemaliges Mitglied der Regierung von Gouverneur Scott Walker.

 Die in diesem Kommentar geäußerten Ansichten und Meinungen sind die des Autors und spiegeln nicht die offizielle Position der Daily Caller News Foundation wider.

Alle Inhalte der Daily Caller News Foundation, einem unabhängigen und überparteilichen Nachrichtendienst, stehen seriösen Medienunternehmen mit großer Reichweite kostenlos zur Verfügung. Alle wiederveröffentlichten Artikel müssen unser Logo, den Namen des/der jeweiligen Reporters/Reporterin und dessen/deren Zugehörigkeit zur DCNF enthalten. Bei Fragen zu unseren Richtlinien oder einer möglichen Partnerschaft kontaktieren Sie uns bitte unter licensing@dailycallernewsfoundation.org.

https://dailycaller.com/2026/03/31/opinion-trumps-billion-dollar-giveaway-actually-a-refund-to-kill-costly-offshore-wind-frank-lasee/

 

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Sicherheitsexperten sind besorgt über mögliche Schäden, die Elektroauto-Batterien anrichten können.

6. April 2026 - 8:00

Ronald Stein

Mit Dr. Michael Hogan

Experten für Cybersicherheit und nationale Sicherheit haben untersucht, wie Batterien von Elektrofahrzeugen und die damit verbundene Technologie für terroristische Anschläge oder Aktionen verärgerter Mitarbeiter missbraucht werden könnten, um Störungen oder Massenopfer zu verursachen.

EV-Batterien bergen inhärente Gefahren (brennbare Elektrolyte, Explosions- und Brandgefahr bei Missbrauch), die für böswillige Handlungen ausgenutzt werden könnten. Die größte Sorge der Experten für Cybersicherheit und nationale Sicherheit gilt der Möglichkeit, dass EV-Batterien als Komponenten für einen neuartigen, groß angelegten Terroranschlag unter Verwendung bestehender Technologien eingesetzt werden könnten.

Der gewaltige Brand einer Lithium-Ionen-Batteriefabrik in Moss Landing im Januar 2025 hat die unbekannten Risiken von Explosionen in diesen Fabriken offenbart. Der Physiker und Vorstandsvorsitzende des California Arts and Sciences Institute Dr. Hogan erläuterte in seinem Interview mit Epoch Times mit dem Titel [übersetzt] „Die unbekannten Risiken von Explosionen in Batteriefabriken in Kalifornien“ die Folgen für die Menschen und die Umgebung, die noch lange nach dem Ereignis selbst spürbar sind.

Zum größten Meeresverschmutzungs-Ereignis der Weltgeschichte war es vor einigen Jahren auf den Azoren gekommen.

Sowohl Matson als auch Alaska Marine Lines haben als Reaktion auf die zunehmenden Brandrisiken im Zusammenhang mit dem Transport von Elektrofahrzeugen erhebliche Änderungen an ihren Beförderungsbedingungen vorgenommen. Sie haben entweder die Annahme neuer Buchungen ausgesetzt oder die Beförderung von Elektrofahrzeugen an Bord ihrer Schiffe gänzlich eingestellt.

Was Cybersecurity-Experten bereits wissen

Diese Sicherheitslücken sind keine theoretische Gefahr. Batteriemanagementsysteme steuern kritische Funktionen: Temperaturregelung, Laderaten, Zellausgleich und Stromverteilung. Werden diese Systeme manipuliert, kann dies zu thermischen Ausbrüchen führen, Fahrzeuge aus der Ferne außer Betrieb setzen oder durch Manipulation der Ladeverläufe lokale Stromnetze destabilisieren.

Analysten für nationale Sicherheit wissen etwas, was dem Durchschnittsverbraucher nicht bewusst ist: Die Größenordnung spielt eine entscheidende Rolle.

[Hervorhebung im Original]

Ein einzelnes betroffenes Fahrzeug ist eine Unannehmlichkeit. Zehntausend betroffene Fahrzeuge, die im Rahmen eines koordinierten Angriffs gleichzeitig aufgeladen werden, werden zu einer Bedrohung für die Netzstabilität. Wenn man Millionen von Elektrofahrzeugen in bestimmten geografischen Gebieten konzentriert – Kalifornien, große Ballungsräume, wohlhabende Küstenstädte –, schafft man konzentrierte Schwachstellen.

Die gleichen Politiker, die aggressive Vorschriften für Elektrofahrzeuge vorantreiben, sprechen diese Risiken selten öffentlich an. Sie preisen die ökologischen Vorteile an, schweigen aber über die Cybersicherheits-Infrastruktur, die zum Schutz der vernetzten Fahrzeugnetze erforderlich ist.

Das ist keine Energiekompetenz. Das ist selektive Information, die Verbraucher Risiken aussetzt, von denen sie nichts verstehen.

Das Problem in der Lieferkette, über das niemand sprechen will

Was die Sache noch schlimmer macht: Wir haben keine Kontrolle über die Lieferkette. Die Elektrofahrzeuge antreibenden Batterien sind auf Materialien und Herstellungsverfahren angewiesen, die von anderen Ländern dominiert werden. Lithium, Kobalt, Nickel und Seltenerdmetalle – der Großteil davon stammt aus Ländern, die nicht die Interessen der USA teilen.

[Hervorhebung im Original]

China kontrolliert etwa 80 % der weltweiten Produktion von Batteriezellen. Wenn die nationale Verkehrsinfrastruktur von Komponenten abhängt, die von potenziellen Gegnern hergestellt werden, entsteht eine strategische Schwachstelle, die über einfache Cybersicherheit hinausgeht.

Die Frage ist nicht, ob diese Schwachstellen existieren. Die Frage ist, ob wir die defensive Infrastruktur aufbauen, um uns davor zu schützen, bevor eine flächendeckende Einführung das Problem unlösbar macht. Derzeit tun wir das nicht.

Fragen, die Führungskräfte beantworten sollten

Bevor wir eine flächendeckende Einführung von Elektrofahrzeugen vorschreiben, müssen die politischen Entscheidungsträger grundlegende Fragen beantworten, die Cybersicherheitsexperten seit Jahren stellen:

• Wie schützt man Millionen vernetzter Fahrzeuge vor koordinierten Cyberangriffen?

• Was passiert, wenn böswillige Akteure gleichzeitig die Batteriemanagementsysteme von Tausenden von Fahrzeugen manipulieren?

• Wie sichert man ein dezentrales Energiespeichernetz, das ganze Regionen umfasst?

• Welche Sicherheitsvorkehrungen verhindern, dass im Ausland hergestellte Komponenten Hintertüren oder Schwachstellen enthalten?

• Wie reagiert man, wenn die Netzstabilität von Fahrzeugbatterien abhängt, die aus der Ferne manipuliert werden können?

• Das sind keine rhetorischen Fragen. Es gibt technische und sicherheitsrelevante Herausforderungen, die konkrete Antworten erfordern, bevor wir unsere nationale Infrastruktur auf eine Technologie setzen, die wir noch nicht vollständig gesichert haben.

• Das Schweigen der politischen Entscheidungsträger zu diesen Themen sagt alles darüber aus, welche Prioritäten sie setzen.

Energiekompetenz umfasst auch Sicherheitskompetenz

Echte Energiekompetenz bedeutet, nicht nur zu verstehen, wie Technologie funktioniert, sondern auch, welche Risiken sie mit sich bringt.

Elektrofahrzeuge stellen einen grundlegenden Wandel in der Art und Weise dar, wie wir den Verkehr antreiben. Dieser Wandel bringt sowohl Vorteile als auch Schwachstellen mit sich. Eine ehrliche Bewertung erfordert, beides anzuerkennen.

Die Experten für Cybersicherheit und nationale Sicherheit, die diese Risiken verstehen, sind keine Gegner von Elektrofahrzeugen. Sie setzen sich für Sicherheit ein. Sie fordern, dass in die defensive Infrastruktur genauso viel investiert wird wie in die Fahrzeugproduktion und die Ladenetzwerke. Das ist nicht unangemessen. Das ist grundlegende Sorgfaltspflicht.

Wir können eine Zukunft mit Elektrofahrzeugen gestalten. Aber wir müssen sie auf sicheren Fundamenten aufbauen, mit Lieferketten, die wir kontrollieren, und Sicherheitsprotokollen, die dem Ausmaß der von uns geschaffenen Schwachstellen entsprechen.

Alles andere setzt Millionen von Amerikanern Risiken aus, die sie nicht verstehen: Sie fahren Fahrzeuge, die mit Netzwerken verbunden sind, die sie nicht schützen können, und sind von einer Infrastruktur abhängig, die von böswilligen Akteuren ins Visier genommen werden kann. Das ist die Realität, die Cybersicherheitsexperten bereits kennen. Die Frage ist, ob auch der Rest von uns dies begreifen wird, bevor die Schwachstellen ausgenutzt werden.

Die technischen Herausforderungen sind lösbar. Die Schwachstellen in der Lieferkette können behoben werden. Die Cybersicherheitsprotokolle können entwickelt und umgesetzt werden. Aber nur, wenn wir die Probleme ehrlich anerkennen und in Lösungen investieren, die den Risiken angemessen sind.

Derzeit bauen wir ein Verkehrssystem auf Fundamenten, die wir nicht gesichert haben. Das ist kein Fortschritt. Das ist Fahrlässigkeit, die sich als Innovation tarnt.

This article originally appeared at America Out Loud

Link: https://www.cfact.org/2026/03/28/security-experts-concerned-by-potential-ev-battery-harm/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Anmerkung des Übersetzers: Was in dem Beitrag mit keinem Wort angesprochen wird: Natürlich kosten diese erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen Geld – und vermutlich viel Geld, zusätzlich zu der ohnehin schon mega-teuren EV-Wirtschaft.

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Perspektiven zu der [natürlichen!] Hitzewelle im Südwesten der USA

5. April 2026 - 20:00

Joe Bastardi

Das gewaltige Inferno im Südwesten (das möchte ich gleich vorwegnehmen, damit man mir nicht vorwerfen kann, ich würde es herunterspielen) ist real und spektakulär.

Es werden neue Rekorde für die früheste Zeit seit Beginn der Aufzeichnungen aufgestellt. Aber vergessen wir nicht, dass wir in den Vereinigten Staaten auch schon einige Rekordschwankungen von warm nach kalt erlebt haben. Ja, der März war ein turbulenter Monat. Aber der März sollte turbulent sein. Es ist die Zeit, in der der hartnäckige Winter mit aller Kraft gegen den vorrückenden Sommer kämpft. Und es ist noch nicht vorbei, denn ich erwarte im April ebenfalls turbulentes Wetter, das bis Mitte oder Ende des Monats eine völlige Umkehrung des Wetterverlaufs mit sich bringen könnte.

Im Hintergrund spielen sich viele turbulente Dinge ab, sodass man ein turbulentes Ergebnis erwarten würde.

Aber ich möchte das relativieren.

Der Monat März ist bisher weltweit der KÜHLSTE seit 2021. Er liegt zwar immer noch 0,33 °C über dem 30-Jahres-Durchschnitt, aber deutlich unter den Werten der letzten vier Jahre.

Man kann leicht erkennen, wie stark die Temperatur seit dem großen El-Niño- und Tonga-Einfluss auf die Wasserdampfmenge gesunken ist:

Schauen wir uns diese Grafik einmal an. Die dunklen Linien stammen von mir, nicht von Dr. Roy; wenn Sie also mit meiner Einschätzung nicht einverstanden sind, geben Sie nicht Dr. Roy die Schuld. (Das ist Dr. Roy Spencer, aber für mich ist er eine solche Legende, dass er einfach nur Dr. Roy ist.) Sie stellen den sprunghaften Anstieg der Temperatur dar, der das Ergebnis starker El-Niño-Ereignisse ist.

Der Super-El-Niño von 1997–98 hatte den ersten Anstieg. Er markierte auch die Veränderung im Grundzustand des ENSO, bei dem La-Niña-Reaktionen, die versuchen, der Wärme entgegenzuwirken, stärker auftraten als die El-Niños. Viele Menschen glauben, dass La Niñas ein Abkühlungsprozess sind, und das sind sie auch im Verhältnis zu der Wärme, die ihnen vorausgeht. Doch wenn es zu einer kumulativen Wärmeansammlung kommt, setzt jedes El Niño einfach mehr Wärme frei. Daher die Steigerungsfunktion und die Reaktion von La Niñas auf die El Niños.

Man sieht ganz klar, dass es derzeit mehr La Niñas als El Niños gibt. Warum erwärmt sich die Erde dann? Weil die La Niñas eine Reaktion auf die Erwärmung sind. Sie sind sozusagen Pflaster auf einer Wunde, die sich aufgrund des erhöhten geothermischen Eintrags, sonnenbedingter Faktoren und der durch die verzerrte Erwärmung bedingten Wolkenlosigkeit in den Tropen erwärmt hat.

(Im Norden stärker als in den Ozeanen rund um den Äquator, insbesondere im tropischen Pazifik – das lässt sich zeigen, wenn man betrachtet, wie viel KÜHLER es in dem Jahrzehnt vor Beginn des geothermischen Einflusses war.)

Ich muss es so machen, weil wir 30-Jahres-Mittelwerte seit 1991 verwenden. Schauen wir uns also an, wo es kühler ist als diese Mittelwerte zuvor, und wir können sehen, wo die Erwärmung am stärksten ist – im Nordpazifik, nicht im tropischen zentralen und östlichen Pazifik. Was also passiert: Dort, wo es wärmer wird, sinkt der Luftdruck auf Meereshöhe, und wenn es sich westlich und nördlich des tropischen Pazifiks erwärmt, gibt es eine Tendenz zu stärkeren Ostwinden über dem tropischen Pazifik (verstärkte Ostwinde bedeuten La Niña). Die Abkühlung an der Westküste Südamerikas ist darauf zurückzuführen, dass bei stärkeren Ostwinden im Nordwesten dort ein Auftrieb stattfinden muss. Man beachte auch den Nordatlantik. Dort zeigt sich ein verzerrtes Muster im Vergleich zu früher, so dass die Rückkopplung anders sein muss. Eine geringe Erwärmung in den Tropen bei stärkerer Erwärmung im Norden würde bedeuten, dass sich die vertikalen Geschwindigkeitsmuster in den Tropen im Verhältnis zum gesamten System abschwächen, was durch Beobachtungen einer abgeschwächten Hadley-Zelle gestützt wird. Das ergibt vollkommen Sinn, wenn man sich das Wetter ansieht. Und wenn die vertikalen Geschwindigkeiten abgeschwächt und verteilt sind, gibt es weniger Wolken in den Tropen. Das bedeutet, dass mehr Sonnenstrahlung eindringt und zur Erwärmung beiträgt.

Dabei ist der CO₂-Eintrag seit den 1950er Jahren konstant geblieben, als die Werte bereits gesättigt waren. Warum also sollte seine Wirkung jetzt die Ursache für die Erwärmung sein, wo es doch offensichtliche natürliche Einflüsse gibt, die berücksichtigt werden müssten?

Natürlich frohlocken die Befürworter des vom Menschen verursachten Klimawandels und der Erwärmung angesichts eines starken El-Niño-Ereignisses – was mich erstaunt, denn wenn sie wissen, dass es El Niño ist, der die Temperaturen in die Höhe treibt, kann es nicht ihr Gott CO₂ sein, der dafür verantwortlich ist. Zumindest ist die sogenannte globale Temperatur, die im Vergleich zu Feuchtthermometern und Wasserdampf eine miserable Messgröße ist, offensichtlich eine steigende Funktion stärkerer El-Niño-Ereignungen, und beim letzten Mal kam noch die Wasserdampfzufuhr durch den Hunga Tonga hinzu. Wenn man versteht, dass es im Ozean zu einer kumulativen Wärmeansammlung gekommen ist, was sich gut am Aspekt des geothermischen Inputs erkennen lässt, dann sind El-Niños ein Weg, diese Wärme freizusetzen.

Diese Klimahysteriker sind doch ein Haufen Heuchler. Wenn ihr wirklich den CO₂-Ausstoß durch den Menschen stoppen wollt, dann baut Kernkraftwerke. Wie könnt ihr nur Sklaven einer veralteten, radikalen Schauspielerinnen-Mentalität sein (Jane Fonda und ihr „China-Syndrom“-Unsinn)? Wenn sie wirklich die Ursache aufspüren wollten, würden sie den Wasserdampf quantifizieren – DER EINEN DIREKTEN ZUSAMMENHANG MIT DER TEMPERATUR HAT, DEN JEDER METEOROLOGE IM LAND KENNEN SOLLTE – und sofort verstehen, warum das nicht nur für die Quantifizierung der Erwärmung so wichtig ist, sondern auch für das Wo und Warum derselben.

Was passiert, wenn man in einer Sauna Wasser auf die heißen Heizstäbe gießt? Nun, man bekommt einen Hitzeschwall ins Gesicht, aber wenn die Luft austrocknet, bleibt eine höhere Temperatur zurück. Einer unserer Ringer-Trainer (wir sitzen nach dem Training in der Sauna) hat es geschafft, die Temperatur in der Sauna um 13 Grad über die Thermostateinstellung hinaus zu steigern. Als er hier anfing, haben wir gewettet, wer die Temperatur am höchsten treiben kann. Und dann, wer am längsten drin bleiben kann (nicht das Team, die NCAA-Regeln verbieten es Athleten, in der Sauna zu sitzen). Wir sind ein wettbewerbsorientierter Haufen und ein bisschen schräg, aber er hat doch nie CO₂ draufgeschüttet, oder?

Grok drückt es so aus:

Wenn man bei einer bestimmten Temperatur eine große Menge Wasserdampf (Feuchtigkeit) in die Atmosphäre einleitet, stellt sich das System tatsächlich auf ein neues Gleichgewicht ein, sobald es zu einer nennenswerten Kondensation kommt, und dieser neue Zustand ist wärmer als zuvor.

Was sie also tun ist, dem eigentlichen Problem mit Strohmann-Argumenten auszuweichen. Lasst uns den CO₂-Ausstoß stoppen. Gut, dann bauen wir Kernkraftwerke und pflanzen Bäume, und die globalen CO₂-Senken werden ein Gleichgewicht erreichen. Aber nein. Quantifizieren wir doch den Wasserdampf. Nein, nur CO₂. Wie können die Leute das nicht durchschauen? Es geht nicht um das Wetter oder das Klima; es ist eine völlig andere Quelle, die nichts mit Klima und Wetter zu tun hat, sondern ausschließlich mit all den anderen Dingen, die heute vor sich gehen.

Aber nun zum eigentlichen Problem: dem Versäumnis, das Gesamtbild zu zeigen.

Schauen wir uns Nordamerika in der vergangenen Woche an, als die Rekorde im Südwesten durch die Decke gingen:

Man muss die Höchst-, Tiefst- und Durchschnittswerte genau anschauen.

[Es werden ABWEICHUNGEN {in Grad Fahrenheit} gezeigt! 21.183 ≈ +11,8 K; -22,392 ≈ -12,2 K. In den USA sind Temperatur-Extreme in beide Richtungen viel größer als hier in Mitteleuropa, und zwar aus den hier genannten Gründen. A. d. Übers.]

Ist das nicht bemerkenswert? Der Tiefstwert wies eine größere Abweichung auf als der Höchstwert, und der Durchschnittswert lag während dieser ganzen Zeit unter dem Normalwert für Nordamerika. Sie können sicher sein: Wenn das in Alaska passieren würde, würden sie damit werben – sie lieben es, damit zu werben, wenn es in Alaska warm ist (nicht dieses Jahr; einer ihrer kältesten Winter seit 40 Jahren und dröhnendes Schweigen). Aber auch hier zeigen sie nicht das ganze Bild.

Ich aber.

Und nächste Woche sollen die Temperaturen so sein:

Winter im Nordosten, Sommer im Südwesten. Der März in seiner ganzen Pracht – abgesehen davon, dass er in beide Richtungen Grenzen austestet, die einem Winter innewohnen, von dem bereits am 29. August gesagt wurde, dass viele große Dinge auf dem Tisch lägen.

Wird das Wetter extremer? Nun, eine Sache, die das Wetter immer tun wird ist, Grenzen auszutesten. Der von mir beschriebene Sauna-Effekt ist am Werk, und mit mehr Wasserdampf ist es dem System eigen, das zu sehen, was man sieht. ABER ES GIBT EIN GEGENGEWICHT. Und Menschen, die wegen der Hitze schreien, um darauf aufmerksam zu machen, zeigen nicht das ganze Bild.

Aber man kann von jetzt an bis in alle Ewigkeit so viel CO₂ in die Luft pumpen, wie man will – es ist nicht der ausschlaggebende Faktor. Es ist ganz offensichtlich Wasserdampf. Man muss sich nur in die Sauna setzen, Wasser auf die Heizschlangen gießen und beobachten, was passiert, wenn dieser Wasserdampf seinen Lauf nimmt

Allein die Tatsache, dass sie dem kommenden El Niño so entgegenfiebern, zeigt die Heuchelei des Ganzen, denn damit geben sie zu, dass es die Natur ist, nicht der Mensch, die das Klima steuert. Würde der Durchschnittsbürger aufmerksam sein, würde er erkennen, dass sie damit ihre eigenen Argumente untergraben.

Link: https://www.cfact.org/2026/03/24/perspective-on-natural-southwest-heat/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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Der Iran-Krieg offenbart, wer in einer Fantasiewelt lebt

5. April 2026 - 17:00

THE MANHATTAN CONTRARIAN

Ob man es nun gutheißt oder ablehnt – der Krieg im Iran hat zweifellos dazu geführt, dass einige der lächerlichen Phantastereien dieser Welt einer ordentlichen Portion Realität ausgesetzt wurden.

Nehmen wir UK als Beispiel. Nachdem es im späten 20. Jahrhundert einen umfassenden Sozialstaat eingeführt hatte (z. B. kostenlose Gesundheitsversorgung für alle!), setzt man dort seit dem Jahr 2000 voll und ganz auf die Idee eines Energiesystems ohne fossile Brennstoffe. Der Climate Change Act von 2008 – der mit überwältigender Mehrheit verabschiedet wurde einschließlich der Unterstützung aller großen politischen Parteien, – verpflichtete UK zu einer Reduzierung der CO₂-Emissionen um 80 % bis 2050. Dieses Mandat wurde dann 2019 geändert, um das rechtsverbindliche Ziel für 2050 auf die sogenannte „Netto-Null“-CO₂-Bilanz festzulegen. Diese Änderung wurde im Parlament praktisch einstimmig verabschiedet, ohne dass es überhaupt zu einer namentlichen Abstimmung kam.

Hier im 21. Jahrhundert hat Großbritannien seine „Netto-Null“-Phantasterei mit aller Macht verfolgt. Windkraftanlagen und Solaranlagen bedecken mittlerweile die Landschaft. Viele Kraftwerke, die Kohle oder andere fossile Brennstoffe nutzen, wurden stillgelegt. Am wichtigsten ist vielleicht, dass Großbritannien praktisch jegliche Exploration und Erschließung fossiler Energieträger innerhalb seiner eigenen Grenzen verboten hat, einschließlich der Offshore-Förderung in den Hoheitsgewässern. Obwohl es unter UK große Schiefergasvorkommen gibt, unterliegt das „Fracking“ zu deren Ausbeutung seit 2019 einem Moratorium, und die derzeitige Labour-Regierung hat geschworen, dieses Moratorium dauerhaft zu machen. Die derzeitige Regierung hat zudem keine neuen Lizenzen für Öl- oder Gasbohrungen in der Nordsee erteilt und erklärt, diese Politik fortzusetzen, obwohl im Rahmen bereits bestehender Lizenzen weiterhin in geringem Umfang gebohrt wird.

Die Logik dieser Politik scheint einfach zu sein: CO₂-Emissionen schaden der Umwelt, und schließlich können wir die gesamte Energie, die wir brauchen, aus den kostenlosen und reichlich vorhandenen Ressourcen Wind und Sonne beziehen.

In diesen Mix hat sich nun der Iran-Krieg und die Sperrung der Straße von Hormus eingemischt. Vielleicht waren die Dinge doch nicht so einfach wie es schien.

In den letzten Tagen ist es in UK zu einer gravierenden Knappheit an Flugbenzin gekommen. Die Knappheit beschränkt sich nicht auf UK, ist dort aber offenbar besonders akut. Aus der heutigen Ausgabe der Daily Mail:

Der Iran-Konflikt hat weiterhin verheerende Auswirkungen auf die Luftfahrtindustrie, und Großbritannien könnte bald mit einer Knappheit an Flugbenzin konfrontiert sein. Die letzte bekannte Lieferung von Flugbenzin aus dem Nahen Osten nach Großbritannien wird voraussichtlich innerhalb von 48 Stunden eintreffen, während die Sorge vor einer Verknappung innerhalb einer Woche wächst. Die Datenanbieter Kpler und Vortexa geben an, dass die Ladung auf dem unter libyscher Flagge fahrenden Schiff „Maetiga“ voraussichtlich am Donnerstag aus Saudi-Arabien in UK eintreffen wird. Die Blockade der Straße von Hormus aufgrund des anhaltenden Konflikts bedeute, dass keine weiteren Frachtladungen aus der Region in Richtung UK auf See zu sehen seien, fügten sie hinzu.

Was, Sie meinen, Wind und Sonne reichen nicht aus, um Flugzeuge anzutreiben? Es ist fast nicht zu glauben, wie naiv und realitätsfern diese Leute sind. Wind und Sonne reichen auch nicht aus, um Industrie, Landwirtschaft oder den Landverkehr am Laufen zu halten. Und ganz abgesehen davon reichen sie nicht aus, um kontinuierlich zuverlässigen Strom zu liefern – und das ist die einzige Art von Strom, die sich lohnt. Aber die unmittelbare Krise trifft gerade die Flugkraftstoffbranche.

Präsident Trump reagierte mit einer Botschaft, die Sie vielleicht gesehen haben, in der er Großbritannien und andere europäische Länder aufforderte: „Besorgt euch euer eigenes Öl.“ [hier in deutscher Übersetzung via Google Translate]:

Sie haben in einer Fantasiewelt gelebt, in der sie sich dank des Schutzschilds der USA nie der Realität stellen mussten. Sollte sich dies als das Ereignis erweisen, das dem Netto-Null-Unsinn ein Ende bereitet, umso besser.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/04/02/the-iran-war-reveals-who-is-living-in-a-fantasy-world/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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Kältereport Nr. 14 /2026

5. April 2026 - 14:00

Meldungen vom 30. März 2026:

Europa: Der Winter kehrt zurück

In den letzten Märztagen hat der Winter in weiten Teilen Europas wieder Einzug gehalten, begleitet von Neuschnee, Minustemperaturen und einem derzeit über den Alpen tobenden heftigen Sturm.

In der Region Elbasan in Zentralalbanien sorgte starker Schneefall für eine abrupte Rückkehr des Winters in Elbasan, Librazhd, Gramsh und Prrenjas, wo sich 25 cm Schnee ansammelten; in höheren Lagen, darunter im Nationalpark Shebenik, fielen noch größere Schneemengen.

Im Süden, in Griechenland, kam es zu Schneefällen über den Bergregionen von Epirus und Westmakedonien. Im Nordwesten Griechenlands herrschen eher für den Hochwinter als für Ende März typische Bedingungen, so dass Schneeräumdienste im Einsatz sind.

Im Osten, in den Alpen, entwickelt sich ein zweistufiger Sturmzyklus.

Eine erste, eher schwache Welle brachte in der Nacht zum Samstag 15 cm Schnee in den westlichen und nördlichen Gebirgsregionen, wobei die Schneefallgrenze auf 400 m sank, und in den meisten Skigebieten gab es Schneeverwehungen.

Das Hauptereignis erstreckt sich von Montagnachmittag bis Dienstagabend, wobei die Modelle nun weitgehend übereinstimmen: Die Schneefallgrenze sinkt von anfänglich etwa 900–1.100 m unter 500 m während der höchsten Intensität, wobei in den nördlichen und westlichen Alpen flächendeckend 35–60 cm erwartet werden, lokal sogar weit mehr.

In besonders betroffenen Gebieten könnten 80 cm erreicht werden, teilweise sogar bis zu 100 cm.

Die Situation hat sich bereits als gefährlich erwiesen.

Im Zillertal, einem Alpental östlich von Innsbruck im Westen Österreichs, wurden am Wochenende zwei Freerider von einer Schneebrettlawine verschüttet. Einer konnte sich befreien; der andere wurde aus 1,6 m Tiefe geborgen, aber für tot erklärt. Die Lawinengefahr wurde aufgrund der Neuschneelast auf Stufe 4 von 5 eingestuft. Mit diesem Todesfall steigt die Gesamtzahl der Todesopfer in Österreich in dieser Saison auf 30, fast doppelt so viele wie im 10-Jahres-Durchschnitt.

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Die Kälte erstreckt sich bis nach Nordafrika

Die gleiche Kaltluftmasse, die derzeit Schnee in Europa bringt, dringt nun nach Süden in Richtung Sahara vor.

Aktuelle Vorhersagen zeigen Temperaturabweichungen von etwa 15 °C unter dem Normalwert in Teilen Nordafrikas. Anstelle der üblichen Tageshöchsttemperaturen um die 25 °C könnten einige Regionen Mühe haben, zweistellige Werte (10 °C) zu erreichen.

Graphik: 500-hPa-Strömungsfeld (dünne Linien) und Temperatur-ABWEICHUNG am Boden lt. Farbskala rechts unten.

In den höheren Schichten dürfte ein sich bildendes Tiefdruckgebiet die Instabilität verstärken, wodurch Feuchtigkeit tief in die Wüstenregionen vordringen kann. Das Ergebnis ist eine seltene Wetterlage, die in Teilen der Sahara zu Niederschlägen führt.

Kalendertechnisch ist es zwar Ende März, doch in einem breiten Streifen von Mitteleuropa bis zur Sahara verhält sich die Atmosphäre ganz anders.

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Kaschmir: Viele Lawinen

Entlang der Autobahn zwischen Srinagar und Leh im Norden Indiens sind mehrere Lawinen abgegangen; dabei kamen sieben Menschen ums Leben und fünf weitere wurden verletzt, nachdem Fahrzeuge in der Nähe des Zojila-Passes unter Schnee und Geröll begraben worden waren.

Rettungskräfte wurden sofort entsandt und bemühten sich, den Schnee zu räumen und die unter den Trümmern Verschütteten zu lokalisieren.

Mit Blick auf die Zukunft werden häufig Wettersysteme von Westen her weiterhin über Nordindien ziehen, wodurch die Temperaturen niedrig bleiben und wahrscheinlich bis mindestens zum 20. April keine Hitzewellen im April auftreten werden – was in diesem Teil der Welt oft ein Problem zu Beginn der Saison darstellt.

Auch in den Ebenen hat sich der jahreszeitliche Temperaturanstieg verzögert.

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Kanada: Spätfrost in Quebec

In Nunavik, Quebec, wurde gerade eine extreme Kältewelle verzeichnet.

Die Region verzeichnet Rekordwerte für Ende März: In Renard Mine sank die Temperatur auf -45 °C, im Pingualuit-Nationalpark auf -40,7 °C, in den Monts de Puvirnituq auf -40,5 °C, in Akulivik auf -39,8 °C und in der Raglan-Mine auf -38,7 °C.

Zum Vergleich: Der bisherige Tiefstwert für den Monat April in Quebec liegt bei -40 °C. Doch schon jetzt, nur wenige Tage vor Ende des Monats, friert die Provinz bei -45 °C.

In weiten Teilen Kanadas lagen die Temperaturen in diesem März deutlich unter dem Normalwert.

Das gilt auch für Alaska.

Fairbanks beispielsweise ist auf dem besten Weg, den kältesten März seit Beginn der Aufzeichnungen (seit 1929) zu verzeichnen:

Niedrigster Wert in diesem Jahr: -11,8°F ≈ -24,3°C! {Höchster Wert im Jahr 1961 -3,2°F ≈ -19,6°C}

Link: https://electroverse.substack.com/p/winter-returns-to-europe-cold-extends?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 31. März 2026:

Kanada: Auch Ende März im Griff arktischer Kälte

Der Winter hat Kanada nach wie vor fest im Griff.

In Rivière aux Feuilles, Nunavik, Quebec, sank die Temperatur am 30. März auf -43,3 °C – ein extremer Wert für diese späte Jahreszeit und rund 25 °C unter dem Durchschnitt. Zwei Tage vor April liegt dieser Wert nur 3,3 °C über dem absoluten April-Rekordwert für Quebec.

Das ist kein Einzelfall. In weiten Teilen Kanadas lagen die Temperaturen bis März deutlich unter dem Normalwert.

Und diese Wetterlage hält an.

Eine anhaltende Tiefdruckrinne über Kanada hält die arktische Luft fest, während in weiten Teilen der Vereinigten Staaten ein Hochdruckgebiet vorherrscht. Eine positive Arktische Oszillation drängt die Kälte praktisch in die hohen Breitengrade – mit Kanada im Zentrum.

Die Vorhersagen deuten auf kaum Veränderungen im April hin.

Unterdurchschnittliche Temperaturen werden voraussichtlich im ganzen Land anhalten.

Der Frühling mag laut Kalender bereits begonnen haben. Doch in ganz Kanada (sowie in Alaska, weiten Teilen Grönlands und Zentralsibiriens) ist der Winter noch nicht abgezogen.

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USA: April-Schnee südlich der Grenze zu Kanada

Diese Kälte wird in den kommenden Tagen im Süden etwas nachlassen, da Sturmsysteme in die USA ziehen.

Wärmere Luft drängt vom Golf nach Norden und lässt die Temperaturen in weiten Teilen des Ostens der USA steigen. Diese Wärme trifft jedoch auf die fest sitzende Kälte im Norden und wird zu einem aktiveren Wettergeschehen führen.

Bis Anfang April reihen sich mehrere Tiefdruckgebiete über den Mittleren Westen und die Region der Großen Seen auf, wobei auf der kalten Seite wieder Schnee fällt. Die Schneemengen nehmen im nördlichen Teil des Landes daher wieder zu.

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Alpen: Weitere starke Schneefälle

Am 30. und 31. März zog ein weiteres Tiefdruckgebiet über die europäischen Alpen hinweg und brachte an den Nordhängen verbreitet Schneefall.

Die Gesamtneuschneemengen liegen in höheren Lagen im Großen und Ganzen im Bereich von 50 cm, wobei es lokal zu höheren Werten gekommen ist.

Es hat bis auf 400 m hinab geschneit – ungewöhnlich tief für Ende März –, was sich stellenweise auch auf Talebene ausgewirkt hat.

Im März gab es mehrere Neuschneefälle, wobei jedes Wettersystem die bereits gut ausgebildete Schneedecke weiter erhöht hat.

Starke Winde – bis zu 120 km/h in den Höhenlagen – begleiteten den Schneefall, bildeten instabile Schneebretter und erhöhten die Lawinengefahr in exponierten Geländen.

Link: https://electroverse.substack.com/p/late-march-arctic-cold-grips-canada?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 1. April 2026:

Alpen: Kein Ende der starken Schneefälle

In den europäischen Alpen hat sich der Neuschnee rasch angehäuft – vielerorts werden 50 cm gemeldet, lokal sogar doppelt so viel.

In höheren Lagen in Teilen Frankreichs, der Schweiz, Österreichs und der bayerischen Alpen wurden mehr als ein Meter gemessen.

Starke Höhenwinde haben den Schnee über die üblichen Gebiete hinaus verteilt und die Schneemengen bis in Regionen wie das Tessin getrieben.

Viele Skigebiete bieten nun, kurz vor April, wieder Bedingungen wie mitten im Winter. Gletscher und höhere Lagen – Sölden, Stubai, Zermatt, Val Thorens, Tignes – sind in bester Verfassung, mit tiefem Schnee und frischem Pulverschnee. Selbst Gebiete, die in der Spätsaison traditionell eher mäßige Bedingungen bieten, sind wieder ins Spiel gekommen, wie Ischgl, St. Anton, Engelberg und Verbier.

„Die Bedingungen sind besser als Mitte Februar“, sagte ein Skifahrer.

Die Rückkehr des Winters beschränkt sich nicht nur auf die Alpen. Weiter südlich hat das sonst so milde Sardinien im Mittelmeer gerade einen starken Kälteeinbruch erlebt.

Im Gennargentu-Gebirge ist Schnee gefallen; in Su Separadorgiu wurden auf rund 1.440 m Höhe -2,1 °C gemessen, und in weiten Teilen von Nuoro und Alta Gallura wurden Minustemperaturen gemeldet.

Oberhalb von 1.000 m hat sich Schnee festgesetzt – eine Seltenheit im Frühling.

Das Wetter war unbeständig, kalt und turbulent – eine Fortsetzung der allgemeinen Wetterlage in Europa, die in den letzten Wochen wiederholt Luft arktischen Ursprungs nach Süden getrieben hat.

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Nordamerika: Polarwirbel verstärkt sich wieder

Während ein Teil der Anomalie des Polarwirbels über die Labradorsee in Richtung Grönland verdrängt wird, taucht bereits ein weiterer hinter ihm auf – diesmal mit Ursprung in Sibirien, überquert die Arktis und zielt auf die gleiche Region ab. Das System lädt sich neu auf.

Der winterliche troposphärische Polarwirbel bleibt für diese Jahreszeit ungewöhnlich intensiv. In 500 mb sinken die Temperaturen in Teilen der nördlichen Hemisphäre immer noch auf rund -53 °C – Werte, die eher für den Hochwinter als für den April typisch sind.

Diese Kälte überträgt sich direkt auf die Erdoberfläche.

Die Vorhersagen bis in die erste Aprilwoche hinein zeigen weitreichende Schneefälle in Ontario, Quebec, dem Mittleren Westen und der Region der Großen Seen. In vielen Regionen sind Gesamtmengen von 30 bis 60 cm zu erwarten.

Eine anhaltende Tiefdruckrinne über Kanada wirkt wie ein Anker und zieht arktische Luft immer wieder nach Süden. Jedes Mal, wenn sich das Muster zu verschieben beginnt, strömt eine weitere Kaltluftwelle aus dem polaren Reservoir herab – und setzt das System zurück.

Dies ist kein normaler saisonaler Verlauf. Bis Ende März sollte sich der Wirbel eigentlich abschwächen und aufbrechen.

Stattdessen scheint der Winter endlos zu dauern – besonders im Norden, wo immer wieder Rekorde gebrochen werden.

Nehmen wir zum Beispiel British Columbia.

In Tofino fielen die Temperaturen kürzlich auf -3,2 °C und brachen damit einen 121 Jahre alten Rekord aus dem Jahr 1905 (Aufzeichnungen reichen bis 1896 zurück).

In Burns Lake sank die Temperatur auf -19,5 °C, in Chetwynd auf -19,9 °C und in Campbell River auf -4,6 °C – ebenfalls allesamt neue Tagesrekorde. Port Hardy, Squamish und Sechelt verzeichneten ebenfalls neue Tiefstwerte für Ende März, während Bella Bella seinen Rekord einstellte.

Dies sind keine vereinzelten Ausreißer. Der Kalender mag zwar April anzeigen, doch große Teile Kanadas bekommen keine Verschnaufpause.

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Nordindien: Seltene April-Kälte

Ein mäandrierender Jetstream wird ab dem 3. April eine Tiefdruckrinne nach Süden in Richtung des asiatischen Subkontinents führen. Diese Wetterlage wird kältere Luft ungewöhnlich weit nach Süden treiben und eine starke westliche Störung über Indien anfachen.

In den nördlichen und westlichen Regionen ist in wichtigen landwirtschaftlichen Gebieten mit einem Einbruch winterähnlichen Wetters zu rechnen. Auch in Zentralindien und Teilen der südlichen Halbinsel werden seltene und heftige Abendgewitter erwartet – und das in einem der trockensten Monate Indiens.

Die Rabi-Ernte, die kurz bevorsteht, ist anfällig für Kälte, Hagel und untypische Niederschläge.

Es ist mit weitreichenden Ernteschäden und -ausfällen zu rechnen.

Eine gekrümmte Jetstream-Strömung stört den saisonalen Übergang und verzögert den Beginn der beständigen Hitze vor dem Monsun. Anstelle eines stetigen Übergangs in den Sommer bleiben die Bedingungen bis Anfang April unbeständig, wobei die Hitze frühestens Mitte des Monats einsetzen dürfte.

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Meldungen vom 2. April 2026:

Östliches Kanada: April beginnt mit Rekord-Kälte

In Kanada werden weiterhin Tiefsttemperaturen unter -40 °C gemessen.

Schefferville in Quebec hat mit -40,4 °C einen neuen provinzweiten Kälterekord für den Monat April aufgestellt und damit die bisherige Bestmarke von -40 °C aus dem Jahr 1994 in Bonnard gebrochen (die Aufzeichnungen in Quebec reichen bis Ende des 19. Jahrhunderts zurück).

In der Nähe stellte Rivière aux Feuilles mit -39,8 °C einen neuen April-Rekord auf.

In Kuujjuarapik sank die Temperatur auf -36,2 °C und unterbot damit das bisherige April-Tief von -33,9 °C, das 1950 und 1970 gemessen worden war.

Weiter östlich erreichte der Wabush Lake in Labrador -35,3 °C – knapp unter den monatlichen und provinziellen April-Rekorden.

Dies ist kein Einzelfall. Es folgt auf einen außergewöhnlich kalten März im gesamten Norden Kanadas.

Weite Teile der Territorien, Ontarios, Quebecs und Labradors erlebten den kältesten Monat der Saison. Messstationen wie Rankin Inlet (seit 1953), Churchill (seit 1929) und Wabush (seit 1960) verzeichneten im März durchschnittliche Rekordtiefstwerte.

Diese Wetterlage hält weiter an. Die arktische Kaltluft hat sich im Norden festgesetzt, und es gibt kaum Anzeichen für einen normalen Saisonwechsel.

Und es ist nicht nur die Kälte.

Im Westen Kanadas fällt weiterhin Schnee. Skigebiete wie Banff Sunshine, Whistler Blackcomb und Lake Louise planen nun, bis in den Mai hinein geöffnet zu bleiben. Allein Marmot Basin verzeichnete in den letzten 7 Tagen 55 cm Neuschnee.

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Sahara: Außerordentliche Kälte

Eine seltene Kältewelle hat sich bis tief in die zentrale Sahara ausgebreitet und in Ländern wie Algerien zu Rekordtiefstwerten für den Monat April geführt.

Im Assekrem-Gebirge fielen die Temperaturen auf -6 °C – ein außergewöhnlicher Rekordwert für den April.

Weiter nördlich sank die Temperatur in Tamanrasset auf 2,3 °C – ebenfalls ein neuer Tiefstwert für den Monat April (seit den 1950er Jahren).

Im gesamten westlichen Sahel liegen die Temperaturen innerhalb von 2 °C der für April üblichen Werte.

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Italien und darüber hinaus: Seltene April-Schneefälle

In Roccacaramanico in Italien schneit es weiterhin außergewöhnlich stark, wobei sich bereits mehr als ein Meter Schnee angesammelt hat.

Im Mittelpunkt des Wettergeschehens steht das Apennin-Gebirge, wo feuchtwarme Mittelmeerluft auf die von Norden einströmende Kaltluft getroffen ist.

Schnee im April ist in dieser Region zwar nicht ungewöhnlich, wohl aber dessen Intensität.

Die Schneemengen haben rasch zugenommen, die Schneefallgrenze ist gesunken und die Schneedecke breitet sich über das Hochland der Abruzzen aus.

In den höheren Lagen herrschen wieder Bedingungen wie mitten im Winter.

In den Alpen hat es bis Anfang April weiter geschneit.

In der polnischen Tatra haben sich die Bedingungen drastisch verschlechtert: Tiefschnee, Sichtweiten nahe Null und instabile Hänge haben die Behörden dazu gezwungen, das Gebiet zu sperren. Die Schneehöhe hat stellenweise 1,8 m überschritten.

Alle 275 km Wanderwege im Tatra-Nationalpark wurden aufgrund der erhöhten Lawinengefahr gesperrt. Es gilt die Warnstufe 4 – die zweithöchste – was bedeutet, dass Lawinen bereits durch geringe zusätzliche Belastungen leicht ausgelöst werden können.

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Meldungen vom 3. April 2026:

Alaska: Kältester Winter jemals in Fairbanks

Fairbanks hat gerade den kältesten Zeitraum von Dezember bis März seit Beginn der Aufzeichnungen verzeichnet.

Die Durchschnittstemperatur in der Saison 2025/26 lag bei nur -25,3 °C – der niedrigste Wert seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1904.

Von November bis März stieg die Temperatur zu keinem Zeitpunkt über den Gefrierpunkt – das ist das erste Mal, dass dies passiert ist. Der letzte Tag mit Temperaturen über dem Gefrierpunkt war der 31. Oktober.

Die saisonalen Werte sind extrem:

• 152 Tage mit Temperaturen bei oder unter dem Gefrierpunkt

• 66 Tage mit Höchsttemperaturen bei oder unter -17,8 °C

• 72 Tage mit Temperaturen bei oder unter -28,9 °C

• 52 Tage mit Temperaturen von -34,4 °C oder darunter

• 31 Tage mit Temperaturen von -40 °C oder darunter

Temperaturspanne: –13,6°F ≈ –25,3°C; –8,8°F ≈ –22,7°C. A. d. Übers.

Diese Kälteperiode endete am Donnerstag um 17:05 Uhr, als die Temperatur +0,6 °C erreichte. Sie dauerte 152 Tage und stellte damit den Rekord für die späteste erste Temperatur über dem Gefrierpunkt in einer Saison ein.

Auch die Schneemenge war beeindruckend: 235 cm, was Platz 12 in der 122-jährigen Aufzeichnungsgeschichte bedeutet.

So sah es diesen Winter in weiten Teilen Alaskas und auch in weiten Teilen Kanadas aus…

Neben Rankin Inlet (NU), Churchill (MB) und Wabush (NL) (wie gestern erwähnt) verzeichnete auch Dawson (YK) den kältesten März seit Beginn der Aufzeichnungen (Daten seit 1901). Der Monatsdurchschnitt lag bei -23 °C, ganze 10,4 °C unter dem Durchschnitt für den Monat März und sogar etwa 2 °C kälter als ein typischer Februar.

Fairbanks und andere Stationen liegen im Zentrum Alaskas weitab von irgendwelchen Küsten. Warum Kälterekorde dort – vor allem in dieser Größenordnung – ein ganz anderes Gewicht haben als Kälterekorde irgendwo in den Mittleren Breiten wird in einem Anhang am Ende dieses Reports erläutert. A. d. Übers.

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Frankreich: April-Frost gefährdet Weinanbaugebiete

Die Weinregionen Frankreichs haben mit Frost Anfang April zu kämpfen; in Chablis im Departement Yonne sind die Temperaturen bis auf -3 °C gesunken.

Die Winzer ergreifen Notfallmaßnahmen.

Über Nacht werden in den Weinbergen Tausende von Brennern entzündet in der Hoffnung, die Temperaturen gerade so weit anzuheben, dass die frisch gebildeten Knospen geschützt werden. Ein Temperatursturz unter den Gefrierpunkt kann das frühe Wachstum zerstören und die Erträge drastisch verringern.

Chablis ist besonders gefährdet.

Als eine der nördlichsten Weinregionen Frankreichs ist sie während des Austriebs besonders anfällig.

Doch das Risiko erstreckt sich über Burgund hinaus.

Für Zentral- und Ostfrankreich, einschließlich der Champagne und Teilen des Loire-Tals, wurden Frostwarnungen ausgegeben.

Die Tiefsttemperaturen am 2. April fielen auf -6,8 °C in Mourmelon-le-Grand (Marne), -5,9 °C in Chaumont (Haute-Marne) und -3,9 °C in Troyes (Aube) – allesamt mitten in wichtigen Weinbaugebieten.

Hier ist Bagneux-la-Fosse im Departement Aube:

Auch jenseits der Grenze, in Westdeutschland und der Schweiz, entzünden die Winzer Frostfeuer.

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Alpen: Weiterer Schneezuwachs in höheren Lagen

Während die tiefer gelegenen Regionen Europas unter untypischem Frost leiden, kommt es in den Bergen zu weiteren starken Schneefällen.

In den Alpen haben die jüngsten Stürme in Frankreich, der Schweiz, Österreich und Norditalien für Neuschnee gesorgt, wobei die Schneehöhen in den höheren Lagen weiterhin die 1-Meter-Marke überschreiten.

Skigebiete, in denen normalerweise der Schnee im Frühling weicher wird, erleben stattdessen bis in den April hinein anhaltende winterliche Bedingungen.

Und das betrifft nicht nur die Alpen.

Im Osten verzeichnen die polnischen Tatra-Berge Schneehöhen über 1,8 m.

Im Westen hingegen verzeichnen auch die Pyrenäen sehr starke Schneefälle in und um Orte wie Font-Romeu.

Link: https://electroverse.substack.com/p/fairbanks-just-logged-its-coldest?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

Wird fortgesetzt mit Kältereport Nr. 15 / 2026

Redaktionsschluss für diesen Report: 3. April 2026

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Anhang: Warum die Kälte in Kanada so bedeutsam ist

In den Mittleren Breiten, also auch hierzulande, ist es entscheidend von der Wetterlage abhängig, ob Kälte- oder auch Wärmerekorde auftreten, je nachdem, wie lange die entsprechenden Luftmassen advehiert werden (Advektion = horizontaler Austausch von Luftmassen; Konvektion = vertikaler Austausch von Luftmassen). Kowatsch & Baritz haben in verschiedenen Arbeiten die Häufung von Südwestlagen in Mitteleuropa nachgewiesen, die natürlich zu milderen/wärmeren Bedingungen führen.

Im Zentrum des Kältepols über Kanada gibt es jedoch kaum oder gar keine Advektion. Milde Luftmassen vom Pazifik können die Gebiete in der geographischen Mitte von Alaska Fairbanks) nicht erreichen. Die erwähnte extreme Kälte in jenen Gebieten kann also nicht durch das Vorherrschen bestimmter Luftmassen erklärt werden, einfach weil es keinen Austausch derselben gibt. Das heißt, dass die Kälte diesmal besonders intensiv war.

Für den Kältepol über der Antarktis gilt natürlich Entsprechendes. Diese findet zwar im Gegensatz zur vorigen Ausgabe (Nr. 13 / 2026) hier keine Erwähnung, wohl aber in der vorigen Ausgabe. Offenbar ist die Abkühlung im Zentrum der Kältepole ein Vorgang an beiden Polen – was immer das auch zur Folge hat.

Der Beitrag Kältereport Nr. 14 /2026 erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

Kategorien: Externe Ticker

Übertreibungen und Lügen verleiten leichtgläubige Menschen dazu, Milliarden an „Climate Crisis, Inc.“ zu überweisen.

5. April 2026 - 11:00

Paul Driessen

Der ehemalige COO der National Audubon Society Dan Beard gestand einmal: „Was man in seinem Briefkasten findet, ist ein nicht enden wollender Strom schriller, krisenbezogener Materialien, die darauf ausgelegt sind, Emotionen zu wecken, damit man sich hinsetzt und einen Scheck ausstellt.“

Neil Diamond sang: „Packt die Kinder ein und schnappt euch die alten Damen, und alle machen mit, denn jeder weiß … von Brother Loves Show. Halleluja, Brüder!“

Oder „Brother Loves the Earth’s Traveling Salvation Show“, die Ihren Planeten und Ihre Seele retten wird, wenn Sie die richtigen Plattitüden nachplappern und spenden, um die neueste Ökokrise zu verhindern.

Während die Wut über die Narreteien der Klima- und Energiepolitik wächst, lenken UN-Bürokraten und Öko-Krieger die Aufmerksamkeit auf die Plastikmüllkrise, während sie weiterhin über eine durch fossile Brennstoffe verursachte Klimakrise schimpfen.

Die Trump-Regierung erteilt Pachtverträge und Genehmigungen für Bohrungen und Bergbau, während sie gleichzeitig regulatorische Hürden für riesige Wind- und Solaranlagen errichtet, die sich über Natur- und Landschaftsschutzgebiete ausbreiten. Unterdessen haben Explosionen in Gasförderanlagen im Nahen Osten, Bedrohungen für den Schiffsverkehr in der Straße von Hormus und der Krieg zwischen Russland und der Ukraine die Preise für Öl, Gas und Benzin in die Höhe getrieben.

Doch fast schon religiöse Ideologien, Indoktrination und Panikmache in unseren Schulen sowie scheinbar endlose Geldströme an Unternehmen, Universitäten und Aufwiegler bedeuten nach wie vor, dass ein realistischer Umgang mit Klima- und Energiefragen in unserem Leben unwahrscheinlich ist. Noch nie zuvor hat so viel Geld die Bankkonten von Steuerzahlern und Gebührenzahlern geplündert, politisch vernetzte Hochschulen und Konzerne befeuert oder absurde Ängste und lächerliche Lösungen aufrechterhalten, zu deren Entstehung sie beigetragen haben, sowie Subventionen und Vorschriften, zu deren Verabschiedung sie beigetragen haben.

Ich werde mit einer Flut von schrillen Krisenmeldungen und Bitten um meine Altersvorsorge überschüttet.

Ein kürzlich veröffentlichter Appell von „Friends of the Earth“ (FoE) weckte Erinnerungen an die fluchende Marissa Tomei, die in „Mein Vetter Vinny“ Joe Pesci dafür beschimpfte, dass er überhaupt daran dachte, auf Hirschjagd zu gehen.

„Eine Eisbärenmutter säugt ihre Jungen in der Sicherheit ihrer Höhle“, begann der Text. „Dann – BUMM! BUMM! BUMM! BUMM! Die Wände vibrieren. Eis- und Schneestücke fallen von der Decke. Und schließlich STÜRZT die Höhle EIN – und begräbt Mutter und Babys, bevor sie Zeit haben, zu reagieren. Freund, das ist der Preis der Ölbohrungen in der Arktis. Da Trump Pläne umsetzt, den empfindlichen Lebensraum der Eisbären im Arctic National Wildlife Refuge zu erschließen, könnten bald weitere unschuldige Wildtiere diesem grausamen Schicksal ausgesetzt sein.“

„Eine Eisbärenfamilie erreicht den Rand des Eises“,klagte die nächste E-Mail.„Da keine Nahrung in Sicht ist, stehen sie vor einer Entscheidung: schwimmen oder verhungern. Die vom Hunger geschwächten Jungtiere sind für einen strapaziösen Schwimmzug nicht gewappnet. Manchmal dauert es TAGE, bis sie wieder festes Eis erreichen. Aber die Mutter hat keine Wahl – wenn sie bleiben, verhungern sie. Sie muss riskieren, ihre Jungen an die Strömung zu verlieren, wenn sie eine Überlebenschance haben wollen.“ Spenden sie jetzt!

[Hervorhebungen im Original]

Diese Appelle sind beleidigend, intellektuell herabwürdigend und beruhen auf Übertreibungen, Märchen und Lügen. Doch wie Bruce Hamilton zugab, der vom Sierra Club zum „Changemaker of the Year 2024“ gekürt wurde: „Es ist das, was funktioniert. Es ist das, was den Sierra Club ausmacht.“ Und dafür sorgt, dass weiterhin Gelder an unzählige Unternehmen der „Climate Crisis, Inc.“ fließen.

Wenn man diese Appelle liest, würde man nie vermuten, dass Eisbären „elitäre Langstreckenschwimmer“ sind, die oft Hunderte von Meilen mit einer Geschwindigkeit von 10 km/h im offenen Ozean zurücklegen. Eine Studie verfolgte einen Bären, der in einer einzigen Reise über neun Tage hinweg 680 km zurücklegte. Jungtiere können mehrere Tage lang schwimmen.

Die Populationen sind von etwa 12.000 in den späten 1960er Jahren, als sie überjagt wurden, auf 32.000 im Jahr 2023 gestiegen. Ein paar Todesfälle bei Jungtieren oder Erwachsenen sind zwar traurig (und natürlich), dürften aber kaum ihr Aussterben beschleunigen.

Eisbären sind bestens an das Leben im arktischen Klima angepasst. Ihre Haut ist eigentlich pechschwarz, wodurch sie die Wärme des schwachen Sonnenlichts aufnehmen und speichern können. Ihr Fell ist durchscheinend und hohl, sodass das Sonnenlicht auf die dunkle Haut trifft und gestreut wird, wodurch sie weiß erscheinen.

(Meine Nachforschungen zu „der größten Schwäche des Bären“ ergaben, dass es sich um „ihren Pass Rush und ihre Defensive Line“ handelt.)

FoE behauptet außerdem, dass „sich die Arktis VIERMAL schneller erwärmt als der Rest der Welt“. Diese Behauptung ist bedeutungslos und bewusst irreführend. Das arktische Meereis unterliegt über Jahre und Jahrzehnte hinweg starken Schwankungen.

„Wir waren erstaunt über das völlige Fehlen von Eis in der Barrow-Straße“, schrieb der britische Entdecker Sir Francis McClintock im Jahr 1860. „Ich war zu dieser Zeit im Jahr 1854 hier – damals war die Meerenge noch zugefroren – und es bestanden Zweifel, ob eine Durchfahrt überhaupt möglich sein würde.“

Darüber hinaus sagen Wissenschaftler, dass sich Eisbären möglicherweise aus ebenso riesigen alaskischen Braunbären entwickelt haben, aber seit dem mittleren Pleistozän, also vor etwa 600.000 Jahren, eine eigenständige Art bilden. Sie haben inmitten einer Eiszeit gelebt und sind gediehen, obwohl diese kilometerhohe Gletscher über weite Teile Nordamerikas, Europas und Asiens schickte; sie haben die römische und die mittelalterliche Warmzeit sowie die Kleine Eiszeit überstanden.

Die Behauptung, sie seien nun durch die jüngste leichte Erwärmung bedroht, ist lächerlich.

Doch die Panikmache geht weiter. Davon leben „Friends of the Earth“ und andere Schürer der Klimakrise.

Was die Behauptung angeht, seismische Untersuchungen und Bohrarbeiten im Arctic National Wildlife Refuge würden dazu führen, dass die Höhlen der Eisbären einstürzen und diese knuddeligen weißen Symbole der Klimakatastrophe auslöschen – also wirklich!

Das ANWR ist so groß wie South Carolina (19 Millionen Acres) und beherbergt 800 bis 900 Eisbären. Weniger als 2.000 Acres Küstenebene (das entspricht einem Zwanzigstel von Washington, D.C.) würden tatsächlich durch Bohrungen, Straßen, Gebäude und andere Erschließungsarbeiten beeinträchtigt werden.

Der Großteil der Explorations- und Erschließungsarbeiten wird in den Wintermonaten durchgeführt, nachdem bereits seit mehreren Jahrzehnten umfassende Umweltprüfungen stattfinden, die bis heute andauern. Bei der Erteilung von Genehmigungen wird berücksichtigt, wo Bären und andere Wildtiere Winterschlaf halten, ihre Jungen zur Welt bringen, nach Nahrung suchen und gegen gefräßige Mücken ankämpfen.

Fünf Jahrzehnte Ölförderung in den nahegelegenen Ölfeldern von Prudhoe Bay zeigen überzeugend, dass Öl und Wildtiere in diesen herrlichen Gebieten recht gut koexistieren – selbst angesichts der bisherigen Förderung und Pipeline-Transport von 11 Milliarden Barrel Öl und geschätzten 2 Milliarden Barrel noch förderbarem Öl. Das ANWR könnte 6 bis 16 Milliarden Barrel förderbares Öl enthalten, das Amerika und die Welt in den kommenden Jahrzehnten dringend benötigen werden.

Nach einigen Tagen der Trauer um die Eisbären wandte sich „Brother Love the Earth’s Traveling Salvation Show“ einem Kreuzzug gegen die Abholzung in Amerikas „magischen“ Nationalwäldern zu.

„Trump will MOTORSÄGEN tief in unsere Nationalwälder schicken und diese wertvollen Ökosysteme in trostlose Stumpfwälder verwandeln – damit Trumps Freunde aus der Wirtschaft davon profitieren können“, hieß es in ihrer nächsten E-Mail mit der Bitte um Spenden. „Und als wäre das nicht schon schlimm genug, umgeht er auch noch die Schutzmaßnahmen für gefährdete Arten.

[Hervorhebung im Original].

Diese „Naturliebhaber“ würden es vorziehen, wenn unsere Wälder weiterhin zu Milliarden dünner, trockener Streichholzbaum-ähnlicher Bäume auf Millionen Hektar wuchern würden – bereit, in tosende Feuerhöllen auszubrechen, die durch Blitzeinschläge oder Brandstiftung entfacht werden. Diese Großbrände erreichen Temperaturen bis 1200 °C – heiß genug, um Aluminium (660°C) und Gold (1060°C) zu schmelzen! Sie verbrennen gewöhnliche und gefährdete Wildtiere, zerstören Futter und Lebensräume, verbrennen Bodenorganismen und organisches Material, sorgen für massive Erosion bei künftigen Regengüssen und der Schneeschmelze im Frühling – und töten Väter, Mütter und Kinder.

Doch die Öko-Fanatiker machen den vom Menschen verursachten Klimawandel zum Sündenbock, anstatt die kriminelle Misswirtschaft in der Forstwirtschaft anzuprangern.

Seien Sie nicht noch ein weiterer „Trottel, der jede Minute geboren wird“, wie PT Barnum es formulierte. Behalten Sie Ihr hart verdientes Geld. Kämpfen Sie für die Wahrheit und eine offene Debatte über Energie-, Klima- und Umweltfragen.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Link: https://www.cfact.org/2026/03/27/exaggerations-and-lies-persuade-suckers-to-send-billions-to-climate-crisis-inc/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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EIKE wünscht frohe Ostern!

5. April 2026 - 10:36

Sowie die Auferstehung Jesu an Ostern den Sieg des Lebens über den Tod symbolisiert und der Sieg des Lichts über die Dunkelheit, so sehr wünschen wir allen Lesern die Hoffnung auf eine baldige Beendigung des Niederganges.  

Ostern steht für Hoffnung und einen Neuanfang.

In diesen Sinne wünscht die Redaktion und die der Vorstand von EIKE allen Lesern (gen. Maskulum) ein glückliches Osterfest.

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„Es ist die Sonne, Dummkopf!“ bekommt ganz neue Relevanz

5. April 2026 - 8:00

Marcel Crok

Ein neuer Bericht der Weltorganisation für Meteorologie sorgte letzte Woche erneut für apokalyptische Schlagzeilen in den Zeitungen zum Thema Klimawandel. Unbeabsichtigt öffnet der Bericht die Tür zu dem wichtigsten Faktor unseres Klimas: der Sonne.

Während Bomben und Granaten auf den Nahen Osten niedergehen und Tod und Zerstörung verursachen, ist es auch einfach nur März – und damit Zeit für den jährlichen Bericht „State of the Global Climate“ der Weltorganisation für Meteorologie (WMO). „Das Klima der Erde gerät zunehmend aus dem Gleichgewicht“, lautete die Überschrift der WMO-Pressemitteilung, und ähnliche Schlagzeilen beherrschten auch die Medien in meinem Land, den Niederlanden. Der NOS titelte: „Meteorologen: Die Erde speichert mehr Wärme als je zuvor, die Folgen werden noch Jahrhunderte lang zu spüren sein.“ RTL Nieuws titelte: „Klima so aus dem Gleichgewicht wie nie zuvor, warnen Meteorologen“, während das NRC urteilte: „UN-Bericht: Erde so aus dem Gleichgewicht wie nie zuvor, alle Anzeichen stehen auf Rot“, und schließlich schrieb Trouw: „Die letzten elf Jahre waren die wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen, berichtet die UN-Meteorologische Organisation.“

Wer diese Artikel liest, könnte meinen, unsere letzte Stunde sei gekommen. Nicht wegen eines drohenden Atomkriegs, sondern wegen des alles verschlingenden Klimawandels. „Menschliche Aktivitäten stören das natürliche Gleichgewicht zunehmend, und wir werden noch Hunderte und Tausende von Jahren mit diesen Folgen leben müssen“, sagte WMO-Generalsekretärin Celeste Saulo in der Pressemitteilung. Mit „menschlichen Aktivitäten“ meint sie offensichtlich jene Aktivitäten, die zur Emission von Treibhausgasen, insbesondere von CO₂, führen.

Erde aus dem Gleichgewicht

Zum ersten Mal berichtet die WMO über die Strahlungsbilanz der Erde. Natürlich tut die WMO dies nicht ohne Grund. Offenbar lässt sich aus dieser Strahlungsbilanz etwas Beunruhigendes ableiten. Noch nie zuvor war die Erde laut WMO so aus dem Gleichgewicht geraten. „Noch nie zuvor“ bezieht sich hier auf die letzten 65 Jahre, weil ihre Grafik nur so weit zurückreicht.

Insbesondere Klimaskeptiker haben immer wieder darauf hingewiesen (ein wegweisender Artikel war dieser aus dem Jahr 2003), dass man, wenn man sich für die Erwärmung (oder Abkühlung) der Erde interessiert, den Energiegehalt der Ozeane betrachten muss. Dort sind mehr als 90 % der Energie des Klimas gespeichert. Die Atmosphäre, die dünne Hülle, in der wir leben, enthält nur 1 % der Energie der Erde. Es ist daher lobenswert, dass die WMO dies anerkennt und nun darüber berichtet.

In den letzten zwanzig Jahren wurde an einem Netzwerk (ARGO) von rund 4.000 Bojen gearbeitet, die frei in den Ozeanen treiben und alle zehn Tage in die Tiefe tauchen, um Messungen vorzunehmen. Sobald sie wieder an die Oberfläche kommen, werden die Daten übertragen, woraufhin eine neue zehntägige Messkampagne beginnt. Gleichzeitig wurden NASA-Satelliten (CERES) eingesetzt, um zu messen, wie viel Strahlung in die Erde eintritt und sie wieder verlässt. Anhand der Daten aus diesen beiden Messkampagnen lässt sich abschätzen, in welchem Umfang die Erde Wärme speichert oder umgekehrt abgibt. Die WMO kommt daher zu dem Schluss, dass die Erde eine Rekordmenge an Wärme speichert, und stellt zudem fest, dass die Geschwindigkeit, mit der diese Wärme gespeichert wird, in den letzten Jahren zugenommen hat (d. h. sich beschleunigt hat).

In dem Bericht bringen sie dies (wie zu erwarten) direkt mit dem Anstieg der Treibhausgase (sie bevorzugen die Begriffe „Anreicherung“ oder „Aufbau“) in der Atmosphäre in Verbindung. Sie schreiben: „Das Energieungleichgewicht der Erde ist ein zentraler Klimaindikator, der misst, wie schnell sich die durch anthropogene Treibhausgasemissionen gebundene Wärme im Klimasystem anreichert.“ In der niederländischen Zeitung Trouw darf Frank Selten vom Niederländischen Meteorologischen Institut (KNMI) genau das Gleiche zweimal sagen (vermutlich versehentlich): „Je größer das Ungleichgewicht, desto schneller die Erwärmung.“

Das Narrativ der Alarmisten

Der Indikator (das Erdenergieungleichgewicht, EEI) passt somit perfekt in die alarmistische Darstellung der WMO. Unbeabsichtigt hat die WMO jedoch auch die Tür zu einem weiteren wichtigen Faktor (oder vielmehr dem wichtigsten Faktor) im Klima geöffnet: der Sonne. Wie kommt das?

Praktisch die gesamte Energie, die die Erde erhält, stammt von der Sonne (ein sehr kleiner Teil ist Wärme, die aus dem Erdinneren austritt). In diesem Punkt sind sich Freunde und Feinde einig. Wissenschaftler bezeichnen dies als kurzwellige Strahlung. Die Erde erwärmt sich durch die Sonne und strahlt ihrerseits Infrarotstrahlung ab (Wissenschaftler nennen dies Langwellenstrahlung, da die Wellenlänge dieser Strahlung länger ist als die der Sonnenstrahlung). Treibhausgase wie CO₂ und Wasserdampf sind in der Lage, diese Langwellenstrahlung „einzufangen“, wodurch die dünne Atmosphärenschicht, in der wir leben, etwas wärmer (sprich: angenehmer) ist, als wenn wir eine Atmosphäre ohne Treibhausgase hätten. Die meisten Berechnungen (auch wenn dies umstritten ist) legen nahe, dass es ohne Treibhausgase auf der Erde 33 Grad kälter wäre, was bedeutet, dass die Durchschnittstemperatur auf der Erde nicht +15 Grad Celsius, sondern -18 Grad Celsius betragen würde, was große Teile des Planeten unbewohnbar machen würde. Wasser und CO₂ machen den Planeten also bewohnbar.

Die Erde kann sich also auf zwei Arten erwärmen: entweder, weil mehr Sonnenstrahlung auf sie trifft oder dort zurückgehalten wird, oder weil aufgrund dieser verfluchten Treibhausgase weniger Infrarotstrahlung entweichen kann. In dem oben gezeigten Satz bezieht sich die WMO natürlich auf die zweite Möglichkeit. Die Satellitenmessungen der NASA deuten jedoch tatsächlich auf die erste hin. In den letzten zwanzig Jahren hat die Erde mehr Sonnenlicht zurückgehalten! Etwa dreißig Prozent des Sonnenlichts, das die Erde erreicht, wird reflektiert, hauptsächlich von Wolken, aber auch von Schnee und Eis (dies wird als Albedo bezeichnet). In den letzten zwanzig Jahren scheint dieser Prozentsatz jedoch zurückgegangen zu sein. Es wird weniger Sonnenlicht reflektiert, und daher wird mehr von der Erde absorbiert. Wo? Hauptsächlich in den Ozeanen. Es ist eine neue Variante eines Mottos, das viele Klimaskeptiker seit Jahren verwenden: Es ist die Sonne, Dummkopf!

Eintauchen

Taucher wissen, dass Sonnenlicht tief ins Wasser eindringen kann (bis zu einer Tiefe von 100 Metern). Infrarotstrahlung von CO₂ und Wasserdampf wird ebenfalls aus der Atmosphäre zurück zur Erdoberfläche abgestrahlt, dringt jedoch nur 0,1 mm unter die Meeresoberfläche vor. Weiter unten im WMO-Bericht wird auch diese Möglichkeit erwähnt: „Es [die gestörte Energiebilanz, Anm. d. Red.] wurde auch mit einem Anstieg der absorbierten Sonnenstrahlung in Verbindung gebracht, der mit einer verminderten Reflexion durch Wolken und Meereis einhergeht.“

Warum hält die Erde mittlerweile mehr Sonnenlicht zurück? Gute Frage! Die Wissenschaft untersucht dies derzeit. Wir haben bereits auf den Ausbruch des Vulkans Hunga Tonga hingewiesen, der wahrscheinlich einen großen Einfluss auf die spektakuläre Erwärmung hatte, die wir in den Jahren 2023 und 2024 beobachtet haben. Auch dort spielte die erhöhte Sonneneinstrahlung auf die Ozeane eine bedeutende Rolle. Doch der Trend zu mehr zurückgehaltenem Sonnenlicht hält bereits seit einiger Zeit an. Weniger Wolken sind ein wahrscheinlicher Grund. Auch eine Abnahme der Luftverschmutzung (die das Sonnenlicht reflektiert) könnte ein Faktor sein. Dies bleibt für Wissenschaftler ein Rätsel.

Der Zweite Hauptsatz

Was die WMO jedoch übersieht, ist Folgendes: Die Ozeane sind wärmer als die Luft über ihnen, und gemäß dem zweiten Hauptsatz der Thermodynamik kann Wärme nur von warm nach kalt fließen. Das wissen wir alle: Wenn man ein Bad genommen hat und das Wasser laufen lässt, hat es am nächsten Morgen die gleiche Temperatur wie die Luft im Badezimmer.

Die Ozeane erwärmen sich also, weil mehr Sonnenlicht in sie eindringt. Die Ozeane erwärmen dann die Luft über ihnen, und durch den Wind kommt es auch an Land zu einer Erwärmung (vor allem in Küstengebieten). Wo kommen in dieser Geschichte überhaupt Treibhausgase ins Spiel? Praktisch nirgendwo! Über dem Meer haben Treibhausgase praktisch keine Wirkung. Die Klimawissenschaft versucht nun, mit einer gewissen Verzweiflung, ihre Treibhausgas-Erzählung am Leben zu erhalten. Wie? Indem sie behauptet, dass dank der Treibhausgase in der Atmosphäre die Luft über den Ozeanen relativ wärmer sein wird und dass dies den Wärmefluss von den Ozeanen in die Luft mildern wird. Das ist die marginale Rolle, die dem CO₂ noch bleibt. Natürlich erwähnt der WMO-Bericht dies nicht, aber es ist die ultimative Konsequenz ihrer eigenen Beobachtungen.

Mängel

Hinter der Darstellung der WMO verbergen sich jedoch noch weitere Schwachstellen. Sowohl die WMO als auch der IPCC behaupten, dass sie die Strahlungsbilanz der Erde mit hoher Genauigkeit messen können. Eine kürzlich veröffentlichte Studie einer Gruppe amerikanischer und australischer Forscher (Pressemitteilung hier bei Clintel), die sich speziell auf das ARGO-Bojen-Netzwerk konzentriert, stellt jedoch fest, dass die Unsicherheiten hinsichtlich der Strahlungsbilanz der Erde um den Faktor zehn größer sind als von der Klimagemeinschaft angegeben. Ihrer Ansicht nach bedeutet dies, dass Behauptungen wie „höchster Wert aller Zeiten“ und „beschleunigend“ völlig unbegründet sind (die Unsicherheiten lassen solche Behauptungen nicht zu). Sie weisen zudem darauf hin, dass die Satellitenmessungen der NASA (CERES) angepasst werden, um sie mit den Ergebnissen des ARGO-Netzwerks in Einklang zu bringen. Folglich handelt es sich nicht um voneinander unabhängige Messungen, die daher nicht als separate Belege für das Ungleichgewicht der Erde herangezogen werden können.

Extreme

So wunderbar es auch ist, dass es diese Messkampagnen gibt (und sie müssen auf jeden Fall fortgesetzt werden), werfen die Messungen derzeit mehr Fragen auf als sie klare Antworten liefern. Und wenn es eine Erkenntnis gibt, die wir aus den letzten zwanzig Jahren der Messungen gewinnen können, dann ist es die, dass die Erde aus ungeklärten Gründen offenbar mehr Sonnenlicht zurückhält.

Es ist völlig fehl am Platz, die ungewissen Messungen der Strahlungsbilanz der Erde heranzuziehen, um zu behaupten, es sei fünf Minuten vor Mitternacht. Doch genau das tut die UNO (natürlich). „Der Zustand des globalen Klimas ist alarmierend. Der Planet Erde wird über seine Grenzen hinaus belastet. Jeder wichtige Klimaindikator blinkt rot“, sagte UN-Generalsekretär António Guterres.

Natürlich wird das Thema Extremwetter erneut aufgegriffen. „Im Alltag ist unser Wetter extremer geworden. Im Jahr 2025 forderten Hitzewellen, Waldbrände, Dürren, tropische Wirbelstürme, Stürme und Überschwemmungen Tausende von Todesopfern, betrafen Millionen von Menschen und führten zu wirtschaftlichen Verlusten in Milliardenhöhe“, so Celeste Saulo. Das ist reine Desinformation seitens der WMO und der UNO. Ja, extremes Wetter hat im Jahr 2025 Schäden und Todesopfer verursacht, aber wie bereits veröffentlicht, ist die Zahl der Todesopfer durch extremes Wetter seit Jahrzehnten dramatisch rückläufig. Was die Schäden angeht, war 2025 ein unterdurchschnittliches Jahr, wie der amerikanische Forscher Roger Pielke Jr. auf seiner Substack page schreibt.

Schäden durch Extremwetter in Prozent des BIP. (Quelle: Roger Pielke Jr)

Schäden

Im vergangenen Jahr beliefen sich die Schäden auf etwa 0,18 % des weltweiten BIP, was unter dem langfristigen Durchschnitt von 0,22 % und auch unter dem langfristigen Trend (rote gepunktete Linie) liegt. Pielke merkt zudem an, dass der weltweit größte Rückversicherer für diese Art von Schäden, die Münchener Rück, im vergangenen Jahr einen Gewinn von 6 Milliarden Dollar erzielte!

Eine konstante Temperatur sei für den Menschen am besten, sagt Frank Selten vom KNMI in den Schlussbemerkungen des Artikels in der Zeitung Trouw. Eine merkwürdige Beobachtung. Von Winter bis Sommer erleben die Menschen Temperaturschwankungen von mehreren zehn Grad. Sowohl in Oslo (Jahresdurchschnittstemperatur 7 Grad Celsius) als auch in Singapur (Jahresdurchschnittstemperatur 27 Grad Celsius) sind die Menschen durchaus in der Lage, ein erfülltes, langes und gesundes Leben zu führen. Die Vorstellung, dass die Menschheit unter einer Erwärmung um ein oder zwei Grad leiden würde, ist ziemlich absurd.

This article by Marcel Crok was published first in Dutch on Indepen on 31 March, 2026.

Marcel Crok

Marcel Crok ist ein niederländischer Wissenschaftsjournalist, der seit einem preisgekrönten Artikel über die berüchtigte „Hockeyschlägerkurve“ im Jahr 2005 hauptberuflich über die Klimadebatte und Klimapolitik schreibt. Er veröffentlichte zwei Bücher auf Niederländisch („De Staat van het Klimaat“ (Der Zustand des Klimas)) und war Mitautor des Buches „Ecomodernisme“ (Ecomodernismus). Zusammen mit dem britischen unabhängigen Forscher Nic Lewis verfasste er einen umfassenden Bericht über die Klimasensitivität mit dem Titel „A Sensitive Matter“. Er wurde von der niederländischen Regierung gebeten, als Fachgutachter für den IPCC-AR5-Bericht zu fungieren. Gemeinsam mit den niederländischen Klimainstituten KNMI und PBL gründete Crok die internationale Diskussionsplattform „Climate Dialogue“.

Im Jahr 2019 gründeten Crok und der emeritierte Professor Guus Berkhout die Clintel Foundation. Sie veröffentlichten die World Climate Declaration, die inzwischen von über 2000 Wissenschaftlern und Experten unterzeichnet wurde. Zusammen mit Andy May und einem Team von Wissenschaftlern aus dem Clintel-Netzwerk wirkte Crok an dem Buch „The Frozen Climate Views of the IPCC“ mit und war dessen Herausgeber.

Link: https://clintel.org/its-the-sun-stupid-gets-new-relevance/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

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Die Klima-Propaganda in Europa bröckelt

4. April 2026 - 20:00

Cap Allon
Ein politischer Wandel hat begonnen. Nach Jahren der „Code-Red“-Rhetorik und des eskalierenden „Netto-Null“-Wahns beginnen die europäischen Staats- und Regierungschefs, sich den Kosten zu stellen: eine geschwächte Industrie, steigende Energiepreise und schwindende wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit.

Die Schwerindustrie in ganz Europa – insbesondere in Deutschland – steht unter dem Druck hoher Energiekosten und regulatorischer Auflagen. Die Produktion verlagert sich. Die Produktionszahlen gehen zurück. Der Kontinent, der einst die industrielle Produktion anführte, kämpft nun darum, diese aufrechtzuerhalten.

Alice Weidel, Wirtschaftswissenschaftlerin und Co-Vorsitzende der Partei „Alternative für Deutschland“, hat ein Ende der Darstellung der „Klimakrise“ gefordert und argumentiert, diese werde dazu benutzt, Maßnahmen zu rechtfertigen, die der Industrie und der Energiesicherheit schaden.

„Wir müssen die Klimakrise für beendet erklären“, sagte Weidel kürzlich in einer Rede. „Das Ganze ist ein Schwindel. Ein kompletter Betrug, um die Industrie zu zerstören.“

Dies ist kein koordinierter globaler Wandel. Es ist eine einseitige Schrumpfung.

Während Europa eine rasche Dekarbonisierung durchsetzt – indem es zuverlässige Kapazitäten abbaut, die Energiekosten erhöht und die Belastungen ignoriert, die es seinen Bürgern damit auferlegt –, baut China die Kohlekraft in großem Maßstab weiter aus und sichert so billige, stabile Energie für seine industrielle Basis.

China baut seine Energiebasis mit allen verfügbaren Quellen aus. Peking weiß, dass der Schlüssel zum Wohlstand in einem Überfluss an Energie liegt. Das Land baute im Jahr 2025 zwei neue Kohlekraftwerke pro Woche. Es hat seine Gas- und sogar seine Wind- und Solarenergieproduktion erheblich ausgebaut. Und was die Kernenergie angeht, könnte der Kontrast zu Deutschland nicht deutlicher sein:

Die europäischen Regierungen scheinen korrumpiert zu sein – wenn nicht durch direkte Einmischung aus dem Ausland, dann zumindest durch eigene Dummheit.

Europa erhöht seine eigenen Kosten, während es mit Volkswirtschaften konkurriert, die ihre aktiv senken. Es schränkt Kapazitäten ein, während andere expandieren. Auf einem globalen Markt bedeutet das einen Verlust an Wettbewerbsfähigkeit, geringere Produktion und einen immer weiter sinkenden Lebensstandard für den durchschnittlichen Europäer.

Als zukunftsorientierte Führung dargestellt, hat die „grüne“ Politik das Gegenteil bewirkt. Sie hat industrielle Vorteile an andere Orte verlagert und gleichzeitig die europäische Wirtschaft mit erdrückenden Kosten und verminderter Widerstandsfähigkeit belastet.

Link: https://electroverse.substack.com/p/april-opens-with-record-cold-across?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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Wie wird mit CO2-Emissionshandel Kasse gemacht?

4. April 2026 - 17:01
Das Geld ist nicht weg – es haben jetzt nur andere. Die Phase 4 des europäischen Emissionshandelssystems wurde gestartet – was bedeutet das für deutsche und andere EU-Bürger?

Kontrafunk interviewt EIKE zum Thema Emissionshandel: 

https://eike-klima-energie.eu/wp-content/uploads/2026/04/20260330_Kontrafunk_aktuell_Interview_Fritz_Vahrenholt.mp3

Der Emissionshandel wird von Aktivisten und Politikern als eine kapitalistische und „elegante“ Methode der Lenkung und letztlich Reduktion der Freisetzung von Kohlenstoffdioxidgas aus Fabriken, Heizungen und Fahrzeugen beworben.

Das Grundprinzip ist schon lange vom Hochhausbau in New York oder Chikago bekannt: Die Verwaltung begrenzte die maximale Höhe der Wolkenkratzer, damit die Straßen nicht zu dunklen zugigen Meilen werden. Bleibt ein Bauherr unter der erlaubten maximalen Traufhöhe, kann er die Differenz an einen Nachbarn verkaufen, der diesen Differenzwert dann über die erlaubte Traufhöhe bauen darf. USA-typisch können diese Differenzwerte in Form von „Aktien“ an einer Börse gehandelt werden – Spekulation und Preisschwankungen inbegriffen.

Ein Potsdamer Klimaforscher, Ottmar Edenhofer, sagte 2010 zur NZZ in dem Zusammenhang recht ehrlich:

Zunächst mal haben wir Industrieländer die Atmosphäre der Weltgemeinschaft quasi enteignet. Aber man muß klar sagen: Wir verteilen durch die Klimapolitik de facto das Weltvermögen um. Dass die Besitzer von Kohle und Öl davon nicht begeistert sind, liegt auf der Hand. Man muss sich von der Illusion freimachen, dass internationale Klimapolitik Umweltpolitik ist. Das hat mit Umweltpolitik, mit Problemen wie Waldsterben oder Ozonloch, fast nichts mehr zu tun.

14. November 2010, NZZ am Sonntag

CAP-and-Trade (CaT) – „Begrenze und verkaufe“

Das Wolkenkratzer-Prinzip wurde in Form von Verschmutzungsrechten auf die Klimaschutzpolitik übertragen: Es wird vom Staat eine begrenzte Menge von sogenannten „CO2-Zertifikaten“ festgelegt. Diese entsprechen einer politisch festgelegten Gesamtobergrenze der Emissionen („CAP“ – also englisch „Kappe“), die llmählich sinkt. Fabriken oder Kraftwerke, die Kohlendioxid ausstoßen, müssen Verschmutzungsrechte kaufen. Fabriken oder Kraftwerke, die wenig bis kein CO2 ausstoßen, können Rechte verkaufen. In Deutschland geschieht der Handel an der European Energy Exchange EEX in Leipzig. „An der EEX werden Strom, Erdgas, CO2-Emissionsrechte, Frachtprodukte, Metalle und Agrarprodukte gehandelt…Die EEX befindet sich im City-Hochhaus am Augustusplatz in Leipzig.“ (Wiki)

Um die nicht geringen Kosten der Zertifikate zu verringern oder völlig einzusparen, sind die Firmen oder Konzerne gezwungen, ihre Produktionsmethoden zu verändern, damit weniger CO2 freigesetzt wird. Man könnte zum Beispiel „erneuerbare Energiequellen“ EE wie eine Photovoltaikanlage aufs Fabrikdach bauen, um weniger „schmutzigen“ Strom aus Kohle- oder Gaskraftwerken beziehen zu müssen. Im Ergebnis erhält das Gas einen Marktpreis, mit dem das Management kalkulieren kann (und muß).

Die Aktivisten und Politiker versprechen sich von dieser  CO2-Bepreisung

  • (1) eine marktwirtschaftliche Fexibilität, um planwirtschaftlich-sozialistische Effekte („Ökosozialismus“) zu verhindern: Die Firmen können selbst entscheiden, ob und wieviele Klimazertifikate sie kaufen. Es entsteht also ein klassischer Markt (dessen Gesamtvolumen allerdings politisch-zentral festgelegt wird).
  • (2) erhöhte Effizienz, weil zunächst dort Emissionen eingespart werden, wo es finanziell am günstigsten ist.

Problem, dargestellt an unserem Beispiel der Fabrik mit PV-Anlage: Scheint die Sonne nicht ausreichend, muß die Firma doch wieder ans öffentliche Netz, und erhält dort Strom von gasbetriebenen Ersatzkraftwerken, die bei Dunkelheit als zweite Infrastruktur zur Verfügung gestellt werden muß – ohne EE wäre nur eine einzige Infrastruktur nötig. Die Kosten der zweiten Infrastruktur werden über verschiedene Wege an die Steuerzahler und Verbraucher weitergereicht. Damit wird Vorteil (1) deutlich verringert oder gleich ad absurdum geführt, da die Manager wegen künstlich verknappter Energie aus volatilen Quellen (Wind, Sonne, auch Bioöl) weniger Handlungsspielraum haben.

Lösung für große und mittelständische Unternehmen: raus aus Deutschland, in Länder mit billigem Strom, und vor allem mit niedrigeren Klimastandards, zum Beispiel Ungarn. Diese Lösung wählen immer mehr deutsche Firmen – mit dem Ergewbnis, daß der Gesamt-CO2-Ausstoß deutscher Produzenten im In- und Ausland STEIGT statt zu sinken. Genau das läßt sich auch schon beobachten – die unterschiedlichen CO2-Monitore wie EDGAR zeigen Deutschland seit Jahren im Spitzenbereich „schmutziger“ Produktion – Schweden oder Frankreich hingegen, je nach Datenbank, dank Kernkraft im sauberen Bereich.

https://www.europarl.europa.eu/topics/de/article/20180301STO98928/treibhausgasemissionen-nach-landern-und-sektoren-infografik

Wird international frei gehandelt – oder gibt es nationale und regionale Märkte?

Wären die CO2-Zertifikate eine „elegante marktwirtschaftliche“ Lösung, müßten die Zertifikate möglichst international und frei handelbar sein. Sind sie aber nicht – so hat die Europäische Union seit 2005 das zentrale EU-Emissionshandelssystem (ETS, engl. Emission Trading System), das Kraftwerke, Industrie und teilweise den Luftverkehr abdeckt.

Deutschland als Klima-Musterländle hat zusätzlich ein nationales System für Wärme und Verkehr, das „Brennstoffemissionshandelsgesetz“. Das ist allerdings eine CO2-Steuer mit festgelegten Preisen, die erst in Zukunft handelbar werden sollen.

In den USA, unter Barack Obama und Joe Biden ebenfalls summarisch zwölf Jahre ein Klima-Musterstaat, gibt es kein nationales, sondern nur ein regionales System, das mehrere Bundesstaaten umfaßt, so die Regional Greenhouse Gas Initiative der nordödstlichen Staaten, die nur den Stromsektor betrifft. Im grün-verrückten Kalifornien, vor allem seit der Zeit Arnold Schwarzeneggers als Gouverneur, gibt es ein eigenes System, das „California-CAP-and Trade Program“.

Großbritannien hat nach dem Brexit ein nationales „UK Emissions Trading System“.

Auch China, das sich sonst gern von Klimaschutz-Verpflichtungen fernhält, hat mittlerweile das nach abgedeckten Emissionen weltgrößte Programm „Chinese National Emissions Trading System“ und begann mit dem Energiesektor, wird aber schrittweise erweitert.

Was geschieht in der 4.Phase des EU-Emissionshandelssystems? 

In der 4. Handelsperiode zwischen 2021 und 2030 werden die Vorgaben noch weiter verschärft. Das Ziel besteht darin, die CO2-Emissionen noch schneller zu senken und den Preis für CO2 stabil hoch zu halten. Da wir 2026 bereits die Halbzeit geschafft haben, können wir den Erfolg der 4.Phase beurteilen. Was ändert sich gegenüber 2021?

Die Gesamtmenge an Zertifikaten wird jedes Jahr stärker verringert, und der lineare Reduktionsfaktor LRF* wurde erhöht (aktuell etwa 4% per anno). Um die EU-Industrie international wettbewerbsfähig zu halten, gibt die EU teils kostenlose Zertifikate aus – in Zukunft aber weniger.

Zwei Geldtöpfe („Fonds“) für Innovation und Modernisierung wurden noch praller gefüllt – damit werden Klimaprojekte in ärmeren EU-Staaten finanziert und angebliche „Wunderwaffen“ der Klimarettung wie CO2-Abscheidung (Carbon capture) und Wasserstoff-Technologie. Im Klartext: Bekanntermaßen selbst aus Sicht der Alarmisten unnütze Technik, die zu teuer und zu iuneffizient ist, wird mit Steuergeldern bezahlt.
Die allgemein unbekannte „Marktstabilitätsreserve“ MSR reduziert automatisch Zertifikate, wenn zu viele auf den Markt geworfen werden, damit Preisabstürze verhindert werden.

Zusätzlich zu den traditionellen Energiesektoren Kraftwerke (Strom), Industrie und EU-Luftverkehr werden nun auch die Schiffahrt und Gebäude+Verkehr einbezogen – für letztere soll ein eigenes System, ETS2, aufgebaut werden. Außerdem wurde ein neues Instrument eingeführt: Der Carbon Border Adjustment Mechanism, deutsch Kohlenstoff-Grenz-Ausgleichsmechanismus für Importe aus dem Nicht-EU-Ausland, da fremde Produzenten ohne die EU-Kosten billiger anbieten können.

Der härteste Punkt der 4. Phase ist die Verschärfung der Klimaziele, die sogar „Fit for 55“ übertreffen: Bis 2030 (in vier Jahren ! also) sollen die CO2-Emissionen statt um 55% um 62% gegenüber 2005 sinken.

Das EU-Emissionshandelssystem 2 (ETS2) ab 2027

Das ETS 2 erfaßt die beim ETS 1 noch nicht beachteten Sektoren Verkehr & Gebäude – hier werden die Bürger und Steuerzahler also direkt betroffen. Der Mechanismus ist derselbe wie beim ETS 1 – Cap and trade, begrenze und handele. Es wirt also politisch-planwirtschaftlich festgelegt, wieviel CO2 ausgestoßen werden darf – und diese Menge sinkt. Zahlen muß den Spaß am Ende der Verbraucher, aber nicht direkt – die Eintreibung erfolgt via Energieversorger und Kraftstoffanbieter. Die Mieter dürfen sich dann über noch höhere Heizkosten, und die Auto- und Brummifahrer über höhere Spritpreise freuen.
Welchen Vorteil hat angeblich das ETS2? Fahren und heizen mit „Fossilen“ wird teurer . „Alternativen“ wie E-Autos, Wärmepumpen und Dämmung der Hauswände wird attraktiver. Der Nutzen für die Umwelt ist längst bekannt: Negativ, da der Strom für Wärmepumpen zum Gutteil aus Kohle- und Gaskraftwerken kommt, und Häuserdämmung teils derart viele Emissionen zur Folge hat, daß es Jahzehnte braucht, um das wieder einzusparen.

*LRF:

Er gibt an, wie stark die Gesamtmenge an verfügbaren Emissionszertifikaten jedes Jahr reduziert wird.

  • Der LRF ist ein jährlicher Prozentsatz.
  • Er sorgt dafür, daß die erlaubten CO₂-Emissionen kontinuierlich sinken.
  • Dadurch wird CO₂ knapper und teurer, was Anreize zur Emissionsreduktion schafft.

Konkrete Werte:

  • Bis 2020: ca. 1,74 % pro Jahr
  • 2021–2023: 2,2 % pro Jahr
  • Ab 2024 (verschärft durch Klimaziele): etwa 4,3 % pro Jahr
  • Ab 2028 geplant: etwa 4,4 % pro Jahr

Der Emissionshandel – ein System ohne jede Wirkung, nur um Geld zu schröpfen

 

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Zuordnungsstudien basieren auf fehlerhafter Logik und unzutreffenden Annahmen!

4. April 2026 - 14:00

H. Sterling Burnett

Das Team von „Climate Realism“ widerlegt bereits seit einigen Jahren die von „World Weather Attribution“ (WWA) in rascher Folge erstellten Studien zur Zuordnung von Extremwetter-Ereignissen. In gewisser Weise gleicht das einem „Whack-a-Mole“-Spiel: Fast jeden Tag, wenn nicht sogar täglich, kommt es irgendwo auf der Erde zu einem Extremwetterereignis, und da diese Studien weder auf Daten basieren noch einer Begutachtung unterzogen werden, lassen sich die Modelle im Handumdrehen erstellen, welche die Ergebnisse generieren. Man speist die fehlerhaften Annahmen und Zirkelschlüsse in die Computer ein, und – „Presto! Ta-da!“ – schon hat man es: den „Beweis“, dass der Klimawandel eine bestimmte Überschwemmung, einen Waldbrand, einen Hurrikan, eine Hitzewelle usw. verursacht hat oder diese zumindest „X-mal“ oder zu „X Prozent“ wahrscheinlicher gemacht hat.

Die WWA ist teilweise ehrlich in Bezug darauf, was sie ist und was sie tut. Sie wurde von einer Gruppe von Wissenschaftlern gegründet, ist jedoch keine wissenschaftliche Einrichtung: Sie ist eine aktivistische Denkfabrik. Ihr Ziel ist es, Klimaschutzmaßnahmen anzustoßen, was so ziemlich das Gegenteil davon ist, objektiv ein fundiertes Verständnis der Ursachen und potenziellen oder wahrscheinlichen Folgen des Klimawandels zu entwickeln. Tatsächlich arbeitet die WWA gezielt daran, Berichte zu erstellen, die bestimmte extreme Wetterereignisse mit dem Klimawandel in Verbindung bringen, solange die Nachrichten über das Ereignis noch frisch sind.

Diese schnellen Attributionsberichte sorgen für gute Schlagzeilen und spielen der unter Insidern akzeptierten Erzählung in die Hände, dass der anthropogene Klimawandel für alles Schlechte verantwortlich ist. Daher bringen die Mainstream-Medien, die Fachpresse und Umweltjournalisten Geschichten, in denen sie die alarmierenden Ergebnisse der Berichte als unumstößliche Wahrheit anpreisen, ohne sich die Mühe zu machen, die Fakten zu überprüfen oder nach gegenteiligen Belegen zu suchen.

Der Statistiker Dr. William Briggs hat eine hervorragende Zusammenfassung darüber verfasst, wie Attributionsmodelle funktionieren:

Ein Modell des Klimas, das zwar nicht existiert, aber angeblich darstellen soll, wie das Klima aussehen würde, hätte die Menschheit nicht in es „eingegriffen“, wird viele Male durchgespielt. Die Ergebnisse dieser Durchläufe werden auf „schlechte“ oder „extreme“ Ereignisse untersucht, wie beispielsweise höhere Temperaturen, eine erhöhte Anzahl von Hurrikanen, die auf Land treffen, oder Niederschlagsmengen, die einen bestimmten Wert überschreiten. Die Häufigkeit, mit der diese negativen Ereignisse im Modell auftreten, wird notiert. Als Nächstes wird ein Modell des Klimas, wie es angeblich heute existiert, viele Male durchgespielt. Dieses Modell repräsentiert die globale Erwärmung. Die Häufigkeiten der gleichen unerwünschten Ereignisse im Modell werden erneut notiert. Die Häufigkeiten zwischen den Modellen werden dann verglichen. Wenn das Modell des aktuellen Klimas eine höhere Häufigkeit des negativen Ereignisses aufweist als das imaginäre (als „kontrafaktisch“ bezeichnete) Klima, wird das Ereignis als ganz oder teilweise durch die globale Erwärmung verursacht angesehen.

Sowohl das „kontrafaktische“ als auch das „aktuelle“ Modell lassen sich so manipulieren und verändern, dass nahezu jedes gewünschte Ergebnis erzielt werden kann. Es hängt alles davon ab, welche Annahmen einprogrammiert sind. Es gibt keine Garantie dafür, dass das Modell der „realen Welt“ genau ist. Tatsächlich gibt es gute Gründe zu der Annahme, dass das Klima und die Wettersysteme der Erde aufgrund der Vernetzung und der chaotischen Natur der verschiedenen Systeme nicht in dem Maße genau modelliert werden können, wie es die Wissenschaftler behaupten. Tatsächlich entstand die Chaostheorie selbst aus den Erkenntnissen einer Person, die versuchte, Computermodelle für das Wetter zu erstellen.

Letztendlich weisen Attributionsstudien eine Reihe schwerwiegender Mängel auf und sollten nicht dazu dienen, die Berichterstattung in den Medien zu beeinflussen, im öffentlichen Bildungswesen unterrichtet oder in Lehrplänen behandelt zu werden und schon gar nicht als Grundlage für politische Entscheidungen herangezogen werden. Sie werden in aller Eile und ohne Begutachtung als Reaktion auf die aktuellen Katastrophenschlagzeilen erstellt. Ihr grundlegendster Mangel besteht darin, dass sie auf dem logischen Trugschluss des „Zirkelschlusses“ beruhen, setzen sie doch von vornherein das voraus, was sie angeblich beweisen wollen, nämlich dass der Klimawandel für ein bestimmtes extremes Wetterereignis verantwortlich ist – und keine Ereignisanalyse kann dies beweisen. Nur ein langfristiger Trend bestimmter Arten von sich verschlechterndem Wetter könnte den Klimawandel für eine Art von Ereignis verantwortlich machen, das häufiger auftritt oder schwerwiegender ist, aber Attributionsstudien betrachten oder beziehen sich nicht auf Trends.

Die Global Warming Policy Foundation (GWPF) hat nun einen Bericht vorgelegt, in dem die verschiedenen Probleme von Studien zur schnellen Ursachenzuordnung eingehend analysiert werden, wie sie beispielsweise von World Weather Attribution erstellt werden. Die GWPF bezeichnet solche Studien als „Schandfleck für die Wissenschaft“.

Der GWPF-Bericht untersucht insbesondere prominente Attributionsberichte der beiden größten Anbieter: WWA und das Grantham Institute. Dabei wird darauf hingewiesen, dass WWA allein im Jahr 2025 24 von 29 Extremereignissen dem Klimawandel zuschrieb und erklärte, der Klimawandel habe deren Eintreten wahrscheinlicher oder deren Ausmaß schwerwiegender gemacht.

Die Pressemitteilung der GWPF nennt mehrere wiederkehrende Schwächen von Attributionsstudien (von denen ich einige oben bereits angesprochen habe):

• Fehlerhafte Logik: Bei Zuschreibungsbehauptungen liegt ein Zirkelschluss vor, d. h., man geht einfach von der Schlussfolgerung aus, die man eigentlich untersuchen will.

• Statistische Verfahren, welche die Wahrscheinlichkeitsangaben in den Schlagzeilen überhöhen und gleichzeitig die Unsicherheit herunterspielen.

• Die Vernachlässigung historischer Aufzeichnungen, die vergleichbare Extremereignisse lange vor den heutigen Emissionswerten belegen.

Der Autor, der Physiker Dr. Ralph B. Alexander, „führt die zunehmende Tendenz zur Zuordnung von Extremereignissen auf die politische Frustration über die zurückhaltenden Schlussfolgerungen des IPCC zurück“. Kurz gesagt: Der grundlegende Grund für die Existenz der „Attributionswissenschaft“ besteht darin, dass die sich mit dem Klimawandel befassenden Wissenschaftler nicht annähernd schnell genug zu alarmierenden Schlussfolgerungen gelangten, um die politischen Ziele bestimmter Akademiker zu erreichen. „Studien zur Zuordnung extremer Ereignisse sind ein Schandfleck für die Wissenschaft, deren Kennzeichen empirische Beweise und Logik sind“, sagt Alexander. „Keines dieser Merkmale spielt bei Zuordnungsstudien eine zentrale Rolle, die aus rechtlichen und politischen, nicht aus wissenschaftlichen Gründen ins Leben gerufen worden waren.“

„Es ist beunruhigend, dass Studien zur Ereigniszuordnung in den internationalen Medien so viel Beachtung finden, obwohl sie grundlegende Mängel aufweisen“, sagte Harry Wilkinson, Leiter der Politikabteilung bei der GWPF. „Das ist ein großer wissenschaftlicher Skandal.“

Aber nicht nur das; es ist ein Verrat an der Wissenschaft. Es handelt sich nicht um Wissenschaft, sondern um Interessenvertretung, die als Wissenschaft ausgegeben wird. Wenn die wissenschaftliche Gemeinschaft nicht vorsichtig ist und diese Bestrebungen schnell anprangert, anstatt ihnen Positionen zu gewähren und Fachbereiche an Universitäten einzurichten, könnte dies zu einem weiteren Misstrauen gegenüber Wissenschaftlern und der Wissenschaft als Prozess führen, was eine kostspielige Tragödie für den Fortschritt des Wissens insgesamt wäre.

Quellen: Global Warming Policy Foundation; Climate Realism

Link: https://heartland.org/opinion/climate-change-weekly-575-attribution-studies-are-built-on-flawed-logic-poor-assumptions/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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Woher kommt der Strom? Windflaute bei starker PV-Stromerzeugung

4. April 2026 - 11:00
Woher kommt der Strom? von Rüdiger Stobbe

Die aktuelle Analysewoche nimmt beeindruckend vorweg, was im Sommerhalbjahr immer öfter vorkommen wird. Windflaute bei starker PV-Stromerzeugung. Teure Stromimporte.  Hört sich zwar alles nicht schlimm an, ist es aus versorgungstechnischer Sicht in Sachen Strom aber durchaus. Zum einen ist die Residuallast in der Zeit, wo keine Sonne scheint, besonders, hoch. Wenn dann aber über Tag die Sonne scheint, ist dank des subventionierten PV-Zubaus ohne Sinn und Verstand (meine Meinung) über die Mittagsspitze häufig mit sehr niedrigen, wenn nicht sogar negativen Strompreisen zu rechnen. Hinzu kommt die gewollte Notwendigkeit (guter Verdienst für alle außer den Stromkunden) große Mengen Strom importieren zu müssen. All` diese Sachverhalte werden in der aktuellen Analysewoche von Mutter Natur präsentiert.

  • Am Mittwoch und Donnerstag erreichen die Erneuerbaren dank der massiven PV-Stromerzeugung fast den Bedarf. Am Dienstag wird bereits zu minus 3€/MWh exportiert, am Mittwoch werden wenigstens noch 3€/MWh eingenommen. Von diesen Preisen wollen selbstverständlich auch alle die profitieren, die momentan Batteriespeicher planen/bauen. Bis zu 214€/MWh werden am Abend für die Stromeinspeisung aufgerufen. Eine feine Preisdifferenz (226€), ein gutes Geschäft.
  • Am Sonntag übersteigt die regenerative Stromerzeugung den Bedarf erheblich. Der Strom wird nicht nur verschenkt. Bis zu 12€/MWh werden den Abnehmern mitgegeben.  Der Strompreis am Abend liegt bei bis zu 174€/MWh. Auch hier lohnt die Speicherung und Wiedereinspeisung zu Abend.
  • An der schwarzen Im- und Exportlinie ist die Nutzung dieser Preisdifferenzen gut zu erkennen. Der Mittwoch ist das Beispiel der Woche.

Einen Überblick über die wichtigsten Aspekte der 12. Analysewoche 2026 gibt Agora Energiewende. Agora Energiewende erstellt auch Prognosen, wie die Stromerzeugung aussehen würde, wenn die Erneuerbaren einen bestimmten Ausbaugrad erreicht hätten.  Wie nehmen den Ausbaugrad von 86 Prozent und müssen feststellen, dass der weitere Ausbau nur zu einer massiven Stromüberzeugung mit oft negativen Preisen führen wird. Zu den PV-Strom armen Zeiten ist die zusätzliche Stromerzeugung weiter gering, so dass die Residuallasten im Vergleich zu heute teilweise steigen. Ab und zu übertreffen sie den gesamten heutigen Strombedarf.

Am Freitag, den 27. März 2026 fand auf Veranlassung der Fraktion Bündnis90/die Grünen im Deutschen Bundestag eine Debatte über zwei Anträge ( Antrag 1 / Antrag 2) zur Verbesserung des Klimaschutzes  statt. Bemerkenswert ist der erste Forderungs-Punkt aus Antrag 2: Klimagerechtigkeit – CO2 bepreisen und das Leben für alle Menschen bezahlbar machen. Das ist die faktische Verhöhnung der Bevölkerung, denn die CO2-Bepreisung soll doch genau dazu führen, was aktuell den Ölkonzernen vorgeworfen wird. Die Erhöhung der Spritpreise in einem Umfang, der den Menschen die Individual-Mobilität verleidet. Dass unsere Energiewendefreunde die hohen Preise nicht begrüßen, liegt allein an der Tatsache, dass angeblich die Falschen, die Ölkonzerne, diese in Deutschland verursachen und Geld damit verdienen.  Dabei ist der Sprit in Belgien um die 0,3 € pro Liter günstiger. Ob das wohl an der dort nicht vorhandenen CO2-Bepreisung plus hoher Steuerabgreife (Mehrwertsteuer auf Steuern und Abgaben), wie in Deutschland üblich, liegt?

Mein wiederkehrender Appell an die Verantwortlichen von „Unsererdemokratie“ und die „Freunde der Energiewende“: Stoppen Sie die Energiewende. Streichen Sie die CO2-Steuern – dann wird auch der Sprit billiger – und bauen Sie wieder eine kostengünstige, verlässliche Energieversorgung mit Kernenergie auf, bevor es zu spät ist. Ein guter, weil wichtiger Schritt in die richtige Richtung ist die geplante Änderung des alten Habeck-Heizungsgesetzes in das Gebäudemodernisierungsgesetz. Ein weiterer guter Ansatz ist das sogenannte Netzpaket. Weiter so: Hören Sie auf, einer Schimäre nachzujagen. Die Energiewende ist zum Scheitern verurteilt.

Was ist Kraftwerks-Leistung? Was ist Energie?

Gigawatt (GW) ist eine Einheit für Leistung, also für die maximale Fähigkeit eines Kraftwerks, Strom zu erzeugen. Gigawattstunden (GWh, TWh) sind eine Einheit für Energie, also für die tatsächlich produzierte Strommenge über eine bestimmte Zeit. Die Beziehung ist einfach: Energie = Leistung × Zeit. Ein Kraftwerk mit 1 GW Leistung erzeugt bei Volllast theoretisch maximal: 1 GW × 8.760 h = 8,76 TWh pro Jahr. Wie viel elektrische Energie tatsächlich entsteht, bestimmt beim Kohle-, Gas- oder Kernkraftwerk im weitesten Sinn der Mensch über die Brennstoffzufuhr und Zufuhrdauer. Die Energie für eine Stunde wird üblicher- und für den Normalbetrachter irreführenderweise mit GW bezeichnet. Die manchmal verwendete Schreibweise „GWh pro Stunde“ ist nur eine umständliche Form von GW – mathematisch kürzt sich die Stunde („h“ und „pro Stunde“) weg.

Sonderfall Wind- und Solarkraft

Bei Wind- und Solarkraft bestimmt nicht der Betreiber, sondern das Wetter die Strom-Produktion. Eine 5-MW-Windkraftanlage könnte theoretisch 43,8 GWh/Jahr erzeugen, liefert an Land aber realistisch in Deutschland nur etwa 20 Prozent davon (auf See 40 bis 50 Prozent), also rund 8,8 GWh/Jahr – im Mittel 1 MW-Dauerenergie. Bei Solarpaneelen mit ebenfalls 5 MW installierter Leistung halbieren sich die Werte nochmals wegen verschiedener Kapazitätsfaktoren: Nacht, Winter, flacher Sonnenstand, Bewölkung und Temperaturverluste.

Tageswerte

Jeder Tag beginnt mit dem Überblick, den Agora-Energiewende zur Verfügung stellt. Die smard.de-Charts und -Tabellen ermöglichen vielfältige Analysen. Erkunden Sie das Potenzial.

Der Windstrom lässt nach.  Die PV-Stromerzeugung erreicht den Bedarf nicht.  Die Strompreise.

Wind-Stromerzeugung bis zum Sonnenuntergang schwach, frühlingshafte PV-Stromerzeugung. Die Strompreise.

Mittwoch, 18.3.2026

Wind-Stromerzeugung mit Winddelle etwas stärker.  Die Strompreise.

Kaum Windstrom. Starke PV-Stromerzeugung. Die Strompreise.

Weiter Wind-Flaute. Viel PV-Strom. Die Strompreise.

Wenig Bedarf. Windstrom leicht steigend. PV-Strom heute nicht ausreichend. Die Strompreise.

Windstrom und PV-Strom erreichen mit den übrigen Erneuerbaren die Bedarfslinie. Negativpreise sind die Folge, denn der fossile Netzstabilisierungsstrom – wird als Systemdienstleistung vergütet – kommt immer noch hinzu! Die Strompreise.

Die bisherigen Artikel der Kolumne „Woher kommt der Strom?“ seit Beginn des Jahres 2019 mit jeweils einem kurzen Inhaltsstichwort finden Sie hier. Noch Fragen? Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: stromwoher@mediagnose.de. Alle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe und Peter Hager nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr.

Ab Ausgabe 1/2026 bilden die öffentlichen Analyseseiten smard.deAgora Energiewende und Energy-Charts die Datengrundlage dieser Kolumne. Stromdaten.info läuft aus.

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Die Temperaturreihen des Deutschen Wetterdienstes beim Monat März zeigen: Es gibt keinen wirksamen CO₂-Treibhauseffekt – Teil 1

4. April 2026 - 8:00

Von Josef Kowatsch, Matthias Baritz

  • Das Klima ändert sich immer, Klimawandel ist die Normalität.
  • Die Märzklimaerwärmung in Deutschland begann 1987 auf 1988 mit einem Temperatursprung von über einem Grad mit anschließender Weitererwärmung.
  • Wir finden 9 Gründe dieses für uns angenehmen März-Klimawandels seit 1987/88
  • Auch die März-Temperaturen des DWD zeigen, eine CO₂-Beteiligung am neuzeitlichen Klimawandel ist nicht nachweisbar.

Der diesjährige Märzmonat wird mit etwa 6,3°C (+1,7 °C) vom Deutschen Wetterdienst (DWD) als Schnitt seiner 2000 Wetterstationen mit „deutlich zu mild“ errechnet. Ansonsten betreiben die wissenschaftlich ausgebildeten Meteorologen des DWD jedoch keine CO₂-Panikmache auf ihrer homepage beim Märzartikel. Hauptursache dieses angenehmen Frühlingsmonates waren die vermehrt südlichen und SW-Wetterlagen in den ersten 3 Wochen, bevor nördliche Strömungen den März leider wieder abkühlten. Kennzeichen sind die sehr hohe Anzahl an Sonnenstunden, nämlich 195 h (~ 150%). Dafür wenig Niederschlag: nur 37 l/m2. (~ 65 %). Fazit für 2026: Mild, viel Sonne und wenig Niederschlag, also wenig Verdunstungskälte, siehe Grafiken im Artikel

Langzeitreihen des Monats: Wir betrachten nun den Zeitraum ab 1893 bis heute, also 134 Jahre März einst im Kaiserreich bis heute und unterteilen die Märzgrafik in 2 Abschnitte, vor 1988 und danach. Aus zwei Gründen: Zum einen trat der selbst ernannte Weltklimarat mit seinen CO₂-Erwärmungsverheißungen zum ersten Male 1988 an die Öffentlichkeit, außerdem erfolgte in Mitteleuropa von 1987/88 ein plötzlicher Temperatursprung auf ein höheres Temperaturniveau, auf dem wir uns noch heute befinden.

Abb. 1: Fast 100 Jahre lang war der März in Deutschland ausgewogen, er zeigte laut DWD-Originaldaten bis 1987 einen leicht fallenden Trend, trotz einiger wärmerer oder kälterer Jahrzehnte. Der Temperatursprung 1987/88 beträgt über 1 Grad. Seit 1988 bis heute erwärmt sich der Monat weiter, siehe steigende orange Regressionslinie ab 1988

Nun ist jedem Leser bekannt, dass sich Deutschland seit 1893 bis heute sehr stark verändert hat, die Wetterstationen stehen nicht mehr an den kälteren Plätzen wie früher. Zu Zeiten des Kaiserreiches war deren Standort bevorzugt bei unbeheizten Klöstern, bei großen Gutshöfen in der Natur, bei Forsthäusern am Waldrand, jedenfalls nicht dort wo die Stationen heute stehen, in warmen Siedlungen, am Stadtrand, in Gewerbegebieten oder an Flughäfen. Die Wärmeinseln haben sich seit 1890 großflächig ausgebreitet.

Wir erkennen:

1) Mit einer Wärmeinselbereinigung und Korrektur der DWD-Daten würde die (blaue) Trendlinie von 1897 bis 1987 sogar noch negativer sein. Und die anschließende starke Erwärmung ab 1988 um gut 0,2 K/Jahrzehnt bis heute würde schwächer ausfallen. Insgesamt jedoch würde der Gesamtverlauf so bleiben. Frage: Ist dies der Grund, weshalb die Forsythie in der Hamburger Innenstadt nicht früher blüht? In der Hamburger Innenstadt hat der WI-effekt in den letzten 50 Jahren nur noch wenig zugenommen im Vergleich zum Flughafen. Ist das Bisschen an tatsächlicher Erwärmung am Standort gar nicht relevant für die Pflanze?

2) Temperatursprung: Der Frühlingsmonat zeigt von 1987 auf 1988 einen kräftigen Temperatursprung von weit über einem Grad, danach eine Weitererwärmung bis heute.

Dazu muss man wissen: Im Zeitraum der letzten 140 Jahre hat die CO₂-Konzentration laut Behauptung der bezahlten CO₂-Klimawissenschaft von einst 284 ppm auf 428 ppm, also um 144 ppm stetig zugenommen

Das zeigen wir in der nächsten Grafik

Abb. 2a: Steiler und steter CO₂-Anstieg in der Atmosphäre, vor allem seit 1960

Erkenntnis: Der plötzlich wärmere März ab 1987/88 ist mit der Erklärung eines angeblichen CO₂-Treibhauseffektes nicht möglich. CO₂ kann keinen Dauerschlaf halten, dann 1987/88 durch die Gründung des Weltklimarates aufgeschreckt werden, und schlagartig eine Stark-Erwärmung mit einem Temperatursprung entfalten.

Solche variablen Gaseigenschaften angeblicher Treibhausgase gibt es nicht. Sie werden nirgendwo an Unis gelehrt oder in Physikbüchern beschrieben.

Keine Korrelation mit dem CO₂-Anstieg: Geradezu eine Antikorrelation mit CO₂ entsteht, wenn man im starken CO₂-Anstiegszeitraum ab 1959 nur die nächtlichen T-Min Temperaturen des Monates März aufträgt. Laut Treibhaustheorie des RTL-Klimaexperten Häckl soll der Treibhauseffekt nachts doch viel stärker wirken!!! Siehe RTL-Häckl im Oktober 2020. (Oder original hier)

In Wirklichkeit haben die nächtlichen Temperaturen seit 40 Jahren überhaupt nicht mehr zugenommen. Das zeigt die nächste Grafik mit dem polynomen Trendverlauf.

Abb. 2b: Die CO₂-Atmosphärenkonzentrationen haben seit 1959 stark zugenommen, die nächtlichen T-Min-Märztemperaturen zeigen seit 40 Jahren keinen Anstieg mehr. Seit 1988 sogar einen leichten Rückgang. Das ist das Gegenteil einer Korrelation. Die CO₂-Theorie, die besagt, dass nachts der CO₂-THE stärker wirkt, ist somit falsch.

Der Deutsche Wetterdienst zeigt mit seinen Märzdatenreihen, dass keine erkennbare CO₂-Erwärmungswirkung vorliegen kann. Denn diese müsste stetig verlaufen. Und laut Treibhausorakel nachts stärker sein. Es gibt jedoch keine Korrelation zwischen CO₂-Anstieg und DWD-Temperaturreihen des Monats März.

Wir haben wissenschaftlich nachgewiesen: Das Treibhauserwärmungsmodell der bezahlten Wissenschaft und der Politik ist grottenfalsch. Es ist ein Geschäftsmodell. Es handelt sich um eine bewusst geplante Panikmache, die unser Geld will.

Nebenbei: Wir bestreiten nicht, dass es Gase gibt, die im IR-Bereich Strahlungen absorbieren und emittieren. Aber entsteht dabei eine erkennbare Erwärmung der Lufthülle? Ist CO₂ der bestimmende Temperaturregelknopf wie die linksgrüne Paniksekte behauptet? Die Messdaten des Deutschen Wetterdienstes sagen NEIN!!

Nochmals zur Verdeutlichung:

Abb. 2c: Laut dem linksgrünen Geschäftsmodell CO₂-Treibhauserwärmung sollen ausschließlich Treibhausgase, und aus dieser Gruppe hauptsächlich das „umweltschädliche“ CO₂ für die starke Temperaturzunahme der letzten Jahrzehnte verantwortlich sein. Und nachts besonders stark wirken! CO₂ sei der Haupttemperaturregler. Der DWD zeigt mit seinen Temperaturdaten, dieses Geschäftsmodell hat eine grottenfalsche Grundlage. Also weg mit der CO₂-Klima-Erwärmungslüge

Wer unsere Aussagen auf Grundlage der DWD-Temperaturreihen widerlegen will, braucht nachvollziehbare, überprüfbare Gegenbelege, auch kein anderes Startjahr der Erwärmung, denn selbst nach Bestreiten des Temperatursprunges 87/88 bleibt die Tatsache, dass der wärmende Klimawandel bei uns erst 1987/88 begann und nicht früher.

Doch damit bleibt die Frage: Wenn nicht CO₂ die Erwärmung seit 1987/88 bewirkt hat, was dann?

Wir müssen nach anderen Erklärungsmustern der plötzlichen Erwärmung suchen.

Die richtige Erklärung, wir finden mindestens 9 Gründe der Märzerwärmung seit 1988

1) Natürliche Ursachen: Rein statistisch haben die Südwestwetterlagen im März zugenommen und die nördlichen und östlichen Wetterlagen abgenommen. Das zeigt u.a. die Zunahme des Saharastaubes, der mit den Süd- und Südwestwinden zu uns getragen wird.

2) Die Zunahme der Sonnenstunden: Mit der Drehung der Windrichtung auf mehr südlichen Wetterlagen haben die März-Sonnenstunden insgesamt zugenommen. Die SSh-Zunahme ist jedoch auch ein positives Ergebnis der gesetzlichen Luftreinhaltemaßnahmen. Mehr Sonnenstunden bringt tagsüber einerseits eine Erwärmung, andererseits wird dadurch zugleich auch die Höhe des Wärmeinseleffektes gesteigert. Der WI-effekt ist deshalb seit 1988 stärker angewachsen, als im Zeitraum bis 1987

Abb. 3: Seit 1951 werden vom DWD die Sonnenstunden erfasst. Die Märzsonne hat seit 1988 wesentlich zu einem Anstieg der Märztemperaturen beigetragen, vor 1987 nahmen die Sonnenstunden ab. Erst Abnahme, dann Zunahme entsprechend den Temperaturen, siehe Grafik 1

3) Der Wärmeinseleffekt (WI): Die Standorte der DWD-Stationen sind aufgrund der Bebauung wärmer geworden, sie sind vor allem nach der Einheit stark angestiegen, schon deswegen, weil die Sonnenstunden zugenommen und die Niederschläge abgenommen haben. WI-effekte sind auch abhängig von der Anzahl der Sonnenstunden. Der über die ganze Fläche zunehmende Wärmeinseleffekt Deutschlands ist viel mehr als der städtische UHI-Effekt, hier wurde beschrieben, was alles zum WI-effekt zählt.

4) Deutlich abnehmende Niederschläge seit 1988 und damit weniger Kühlung

Abb. 4: Der Boden, vor allem die asphaltierten Flächen Deutschlands bleiben länger trocken, die Verdunstungskälte hat sich deutlich verringert im März der letzten 39 Jahre.

5) Die Ausbreitung der Wärmeinseln in die einst grüne Naturfläche hinein: Aus einstigen Wärmeinseln sind Wärmeflächen geworden, was den Wärmeinseleffekt des ersten Frühlingsmonats ständig erhöht, (derzeit ist ein Siebtel der Gesamtfläche Deutschlands versiegelt) siehe Flächenversiegelungszähler Stand: ca. 51 000 km². Täglich kommen ca. 45 ha dazu. Deutschland wird seit Jahrzehnten großflächig trockengelegt.

6) Der steigende Energieverbrauch in Deutschland: Energie wird nicht verbraucht, sondern umgewandelt, am Schluss aller Umwandlungsketten entsteht Wärme, welche die Landschaft Deutschland großflächig aufheizt. Auch aus Fotovoltaik und Windrädern erzeugter Strom führt am Schluss der Umwandlungskette zu mehr Wärme.

7) Eine statistische Erwärmung. Die Erfassung in der Wetterhütte wurde abgeschafft und der Tagesdurchschnitt nach ganz anderen Methoden erfasst. Zudem wurden viele Wetterstationen durch Tausch an wärmere Plätze verlegt. Vor allem nach der Jahrtausendwende hat der Tausch auch aufgrund der Vereinheitlichung der DWD-Normen stark zugenommen. Die neue Wettereinheit muss ganztägig sonnenbeschienen sein. Diese statistische Erwärmung dürfte nun abgeschlossen sein.

8) Das Klima der Erde wird vom Weltall aus mitbestimmt: Unser Sonnensystem rast durchs Weltall, deren Bedingungen sich je nach Regionen ebenfalls ändern. Auch die Sonne ist nicht konstant, sondern hat einen Anfang und Ende mit unterschiedlichen Lebenszyklen.

9) Nebenbei: Die Windhäufigkeit und damit die kühlende Verdunstung hat allgemein seit 1988 abgenommen Schlecht für die Windräder und deren Zappelstrom

Abb. 5a: Seit dem Ausbau der Windkraftanlagen in Norddeutschland nimmt dort die Windstärke ab. Ist das nur eine Zufallskorrelation oder ist die nachlassende Windstärke bereits eine Auswirkung der vielen Windräder?

Und nun der Vergleich der Abnahme der Windstärke mit den Daten aus Gesamt-Deutschland

Abb. 5b: Blau: durchschnittliche Windstärke aller verfügbaren DWD-Stationen (33) von Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig Holstein. Rot: durchschnittlich Windstärke aller ca. 500 verfügbaren DWD Stationen Deutschlands. Auf alle Fälle nimmt die Stromerzeugung durch Windräder (Ertrag pro MW installierter Leistung) signifikant ab. Auffällig ist auch, dass im Norden die Abnahme der durchschnittlichen Windstärke deutlich größer ist als im Vergleich zu Gesamt-Deutschland.

Fazit: Eine teure CO₂-Einsparung wie sie die Politik in Deutschland inzwischen im Grundgesetz verankert hat, ist somit völlig wirkungslos auf das Temperaturverhalten im März. Diese Politik auch unter der Bezeichnung „Kampf dem CO₂-Klimawandel“ schadet unserem Land und das Geschäftsmodell Klimahysterie will nur unser Geld. Ein Abzockemodell, das dem Klima nichts nützt und mit den angeblichen Schutzmaßnahmen Natur und Umwelt nachhaltig zerstört. Klimaschutz und Umweltschutz sind nicht dasselbe, sondern Gegensatzpaare.

Merke: den angenehmen Temperatursprung im Jahre 1987/88 mit Weitererwärmung gab es nur bei uns in Mittel- West- und Nordeuropa. Andere Länder der Welt haben diesen Klimawärmesprung und die anschließende Weitererwärmung gar nicht mitbekommen, siehe nächste Grafik aus den USA:

Abb. 6: In Virginia/USA gab es keinen Temperatursprung im Jahr 1987/88 und auch keine anschließende Weitererwärmung. Deshalb ist die März-Trendlinie seit 126 Jahren auch leicht fallend geblieben, obwohl 2026 auf der geographischen Breite von Washington ein überaus warmer März war. Allerdings waren die letzten 7 März-Monate alle über der leicht fallenden Trendlinie.

Fazit: Das CO₂-Treibhausmodell ist eine glatte Klimalüge. Eine nachweisbare CO₂-Erwärmung oder gar CO₂ als Temperaturregler gibt es nicht. Wir sollten uns den Blödsinn nicht länger bieten lassen. Die CO₂-Treibhauskirche mitsamt ihren Voodoo-Wissenschaftlern will nur unser Geld.

Wir brauchen mehr CO₂ in der Atmosphäre

Eine positive Eigenschaft hat die CO₂-Zunahme der Atmosphäre. Es ist das notwendige Wachstums- und Düngemittel aller Pflanzen, mehr CO₂ führt zu einem beschleunigten Wachstum, steigert die Hektarerträge und bekämpft somit den Hunger in der Welt. Ohne Kohlendioxid wäre die Erde kahl wie der Mond. Das Leben auf der Erde braucht Wasser, Sauerstoff, ausreichend Kohlendioxid und eine angenehm milde Temperatur. Der optimale CO₂-gehalt der Atmosphäre liegt etwa bei 800 bis 1200ppm, das sind etwa 0,1%. Nicht nur für das Pflanzenwachstum, sondern auch für uns eine Art Wohlfühlfaktor. Von dieser Idealkonzentration sind wir derzeit weit entfernt. Das Leben auf der Erde braucht mehr und nicht weniger CO₂ in der Luft. Viele Untersuchungen bestätigen dies. Und vor allem dieser Versuchsbeweis.

Kohlenstoffdioxid ist überhaupt kein Klimakiller und schon gar kein Giftstoff. Das Leben auf dem Raumschiff Erde ist auf Kohlenstoff aufgebaut und CO₂ ist das gasförmige Transportmittel, um den Wachstumsmotor Kohlenstoff zu transportieren. Wer CO₂ vermindern will, versündigt sich gegen die Schöpfung dieses Planeten. An dieser Schöpfungszerstörung sind auch die Kirchen beteiligt. Konkret: Diese wissenschaftliche Tatsache, nämlich CO₂ ist unser Schöpfungsgas sollte endlich Eingang in die Politik, vor allem in die Kirchenpolitik finden, denn gerade die beiden großen Religionen in Deutschland haben sich den Erhalt der Schöpfung ins Stammbuch geschrieben. Ein Paradies auf Erden funktioniert nur mit ausreichend CO₂ in der Atmosphäre. Ohne den homo sapiens mit seiner zusätzlichen CO₂-Freisetzung seit 170 Jahren hätte die CO₂-Einlagerung in den Meeren und im Erdboden wahrscheinlich bereits zu einem Leben auf Sparflamme auf diesem Planeten geführt!

Der Kreislauf des Kohlendioxids zum Lebenserhalt:

Abb. 7: Ein Teil des CO₂ wird auf dem Land ständig im Erdboden eingebunkert (siehe linke Hälfte der Abbildung) und somit aus der Luftkonzentration entzogen. Dasselbe geschieht im Meer, wenn Lebewesen absterben und ihr Knochengerüst absinkt und den Meeresboden als Sedimente auffüllt. Ganze unterirdische Kalkgebirge sind im Laufe der Jahrhundertmillionen entstanden, die nach Anhebung als Kalklandschaften die Landfläche bedecken.

Mit den derzeitigen menschlichen CO₂-Emissionen aus der ständigen Einlagerung wird nur ein geringer Anteil der Atmosphäre zurückgegeben und steht dem CO₂-Schöpfungskreislauf wieder zur Verfügung. Der Mensch hat ab der industriellen Revolution das Leben auf der Erde gerettet, sonst wäre es zum Stillstand gekommen. Aber noch ist die irdische Vielfalt der Schöpfung nicht gerettet. Es ist zu wenig, was der Mensch freisetzt. So kann der optimale Konzentrationsgehalt von etwa 1000 ppm CO₂ in der Luft nicht erreicht werden. Und der optimale Gehalt muss endlich wissenschaftlich erforscht werden, wenigstens der optimale Bereich, denn jetzt haben wir auf alle Fälle zu wenig.

Natur- und Umweltschutz: Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt des politischen Handelns gerückt werden und nicht das teure Geschäftsmodell Klimaschutz, das keinerlei Klima schützt, sondern über gesteuerte Panik- und Angstmache auf unser Geld zielt. Gegen die Terrorgruppe „letzte Generation oder Antifa“ muss mit allen gesetzlich erlaubten Mitteln vorgegangen werden, da die Gruppen keine Natur- und Umweltschützer sind, sondern bezahlte Chaosanstifter. Ebenso gegen die Panik verbreitende Politik und Medien. Abzocke ohne Gegenleistung nennt man das Geschäftsmodell, das ähnlich wie das Sündenablassmodell der Kirche im Mittelalter funktioniert – ausführlich hier beschrieben. Nur mit dem Unterschied, dass man uns das Geld automatisch in Form von Steuern aus der Tasche zieht. Ein Aufstand der Anständigen, weil sie das Leben auf diesem Planeten erhalten wollen, ist unbedingt erforderlich.

Der Erhalt der natürlichen Vielfalt von Pflanzen und Tieren sollte ein vorrangiges Ziel des Naturschutzes sein und nicht diese unseriöse Panikmache von Medien im Verbund mit gut verdienenden Klimaangst-Schwätzern wie z.B. die Professoren Quaschnig/Lesch/Rahmstorf/ Schellnhuber/Latif und anderen von uns in der Politik agierenden und teuer bezahlten fabulierenden Märchenerzählern mit ihren stets neuen Hiobsbotschaften. Deren Taktik ist die pure Angstmache, dafür sind die Deutschen eh anfällig. Mit permanenter Angstmache lässt sich ein Volk, insbesondere die Deutschen leichter in die Irre führen. Wir müssen uns endlich wehren, solange die Demokratie uns das noch erlaubt!!!

Wir alle sind aufgerufen, jeder auf seinem Weg und nach seinem Können die derzeitige Klima-Panikmache und die Verteufelung des für den Erhalt der Schöpfung lebensnotwendigen Kohlendioxids zu bekämpfen. Ein Umdenken in der Bevölkerung und bei den Kirchen ist schnellstens erforderlich, um den völlig unsinnigen CO₂-Reduzierungsmaßnahmen der linksgrünen Klimapolitik ein Ende zu bereiten.

Wir Autoren setzen uns seit Jahrzehnten aktiv für Natur- und Umweltschutz ein, Klimaschutz hat damit überhaupt nichts zu tun. Aktiv heißt Mitwirkung/Leitung vieler örtlicher Bürger- und Naturschutzinitiativen. Die von der linksgrünen Meinungs-Diktatur durchgeführten Klimaschutzmaßnahmen schaden der Natur oft nachhaltig, das bekunden wir aus der eigenen Erfahrung. Überhaupt sind die Grünen seit gut 2 Jahrzehnten überhaupt keine Natur- und Umweltschutzpartei mehr, sondern eine große Gefahr für die Demokratie und die Kultur unseres Landes.

Josef Kowatsch, Naturbeobachter, aktiver Naturschützer, unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher, ausgezeichnet mit dutzenden an Natur- und Umweltpreisen

Matthias Baritz, Naturwissenschaftler und Umweltschützer.

 

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Meerenge von Hormuz: Die bittere Lektion für die Europäische Union

3. April 2026 - 20:00

Dr. Samuel Furfari

Die Krise in der Straße von Hormus offenbart eine Wahrheit, die viele europäische Politiker ignoriert haben: Die Menschheit ist nach wie vor strukturell vom Öl abhängig. Diese Tatsache, die erstmals während der Ölkrise von 1973 deutlich wurde und durch die vom Iran ausgelöste Krise von 1979 noch verstärkt worden war, wird von bestimmten politischen Eliten weiterhin vernachlässigt oder sogar offen geleugnet.

Ein halbes Jahrhundert später besteht die Energieunsicherheit mit unverminderter Intensität fort. Doch bereits im Jahr 2000 betonte die Europäische Kommission die Notwendigkeit für die Europäische Union, die Sicherheit der Energieversorgung zu gewährleisten. Diese Warnungen wurden jedoch nicht beachtet, wurde doch stattdessen der Reduzierung der CO₂-Emissionen und der Förderung „erneuerbarer“ Energien Vorrang eingeräumt.

Als ehemaliger Beamter in der Generaldirektion Energie der Europäischen Kommission, in der ich 36 Jahre lang tätig war, habe ich die unermüdlichen Bemühungen zur Förderung sogenannter Alternativen zu Kohlenwasserstoffen und deren katastrophale Folgen miterlebt. Doch angesichts der aktuellen Krise weigert sich die EU immer noch, ihren dringenden Bedarf an fossilen Brennstoffen anzuerkennen.

Im Mai 2023 erklärte Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission, das auf fossilen Brennstoffen basierende Wachstumsmodell sei „einfach überholt“. Die teilweise Blockade der Straße von Hormuz macht die Ironie dieser Aussage deutlich.

Dennoch behaupten die meisten politischen Entscheidungsträger weiterhin vereinfachend, der Ausbau von Wind- und Solarenergie werde uns von der Abhängigkeit von der Straße befreien.

Diese Ansicht ist nicht nur naiv, sondern auch falsch, weil sie auf einer grundlegenden Verwechslung zwischen Strom und Energie beruht. Windkraftanlagen und Solarmodule erzeugen Strom, aber sie erzeugen keine Wärme – den wesentlichen Antrieb für industrielle Prozesse, Transport und Heizung. Heute stammen rund 75 % des in der Europäischen Union verbrauchten Primärenergiebedarfs aus fossilen Brennstoffen, während der weltweite Anteil bei etwa 87 % liegt. Es ist illusorisch zu glauben, dass „erneuerbarer“ Strom den Grundbedarf decken kann.

Wind- und Solarenergie können nicht nur den gesamten Energiebedarf nicht decken, sondern verursachen zudem exorbitante – und gut dokumentierte – Kosten für Verbraucher und Unternehmen. Anstatt unzureichende Alternativen zu verfolgen, sollte die EU anerkennen, dass Erdöl noch sehr lange unverzichtbar bleiben wird, und ihr illusorisches „grünes“ Credo aufgeben.

Die EU muss die benötigten Kohlenwasserstoffe selbst fördern, anstatt sich weiterhin auf Importe zu verlassen. Derzeit wird diese Förderung durch gesetzliche Verbote und politische Entscheidungen eingeschränkt, die keinen Bezug zur geopolitischen Realität haben. In Frankreich beispielsweise verbietet das Hulot-Gesetz die Förderung von Kohlenwasserstoffen, obwohl das Land in diesem Bereich über ein erhebliches Potenzial verfügt.

Der äquatoriale Rand Südamerikas, der sich vom Norden Brasiliens bis nach Venezuela erstreckt, ist reich an Kohlenwasserstoffen. Guyana, östlich von Venezuela gelegen, etabliert sich – dank US-amerikanischer Unternehmen – als Öl-Eldorado von beeindruckendem Ausmaß.

Im Bewusstsein dieses Glücksfalls beschloss der brasilianische Präsident Lula da Silva, mit der Erkundung des Äquatorialrandes zu beginnen – in offenem Widerspruch zu Brasiliens eigener Rhetorik zur Klimapolitik.

Unterdessen bleibt Französisch-Guayana, obwohl es im Herzen dieser vielversprechenden Zone liegt, durch gesetzliche Verbote gelähmt. Ein französischer Minister versuchte kürzlich, die Frage erneut aufzugreifen, wurde jedoch von Präsident Emmanuel Macron zurechtgewiesen.

Die Unnachgiebigkeit Frankreichs gegenüber der Realität steht im Kontrast zum asiatischen Pragmatismus, der die heimische Energieentwicklung in vielfältiger Form vorantreibt und geopolitisches Geschick beweist. China, Indien und Japan haben sich bereits Zusicherungen der iranischen Revolutionsgarden gesichert, ihre Schifffahrt im Persischen Golf zu schützen.

Die EU muss anerkennen, dass die Welt in eine neue Ära der Energiegeopolitik eingetreten ist, die geprägt ist von der Fülle fossiler Brennstoffe, der Entschlossenheit neuer Akteure, sich in diesem sich wandelnden Umfeld zu behaupten, und vor allem von der Entschlossenheit der Schwellenländer, ihre Zukunft durch reichlich vorhandene und erschwingliche Energie zu sichern. Das ist die wahre Lehre aus der Hormuz-Meerenge.

In diesem Zusammenhang entpuppt sich die sogenannte Energiewende hin zu Wind- und Solarenergie als politische Illusion, die typisch ist für eine EU, die an allen Fronten unter Druck steht. Auf der Tagung des Europäischen Rates im März forderten mehrere Mitgliedstaaten die Abschaffung der CO₂-Steuer – getarnt unter dem Deckmantel des Emissionshandelssystems – und erreichten eine Überarbeitung dieses Systems in der Hoffnung, der wirtschaftlichen Selbstsabotage ein Ende zu setzen.

Die heimische Öl- und Gasförderung könnte zumindest einen wesentlichen Teil der Kohlenwasserstoffe ersetzen, welche die EU aus dem Persischen Golf importiert. Es ist an der Zeit, über vereinfachende Rhetorik hinauszugehen und einen realistischen, ausgewogenen Ansatz zu verfolgen. Wenn die Europäische Union die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts bewältigen will, muss sie ihre eigenen Kohlenwasserstoffe sinnvoll nutzen und ihr vergebliches Streben nach Dekarbonisierung aufgeben.

Originally published in Washington Examiner on March 30, 2026.

Dr. Samuel Furfari is a professor of energy geopolitics in Brussels and London, a former senior official with the European Commission’s Directorate-General for Energy and a member of the CO2 Coalition. He is author of the paper, “Energy Addition, Not Transition,” and 18 books, including “Energy Insecurity: The organised destruction of the EU’s competitiveness.”

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/04/01/the-strait-of-hormuzs-bitter-lesson-for-the-european-union/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Anmerkung des Übersetzers: Was in dem Beitrag mit keinem Wort erwähnt wird, ist die Rolle der Medien. Diese sind es doch, die Politik und Gesellschaft wie eine Hammelherde vor sich her treiben. Solange die Medien dieser Ideologie folgen, sehe ich keinerlei Licht am Ende des Tunnels. Vielleicht ist er ja auch schon eingestürzt, und wir kommen nie wieder hinaus.

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Interne Schwankungen und vulkanische Einflüsse haben in Grönland massive Klimaveränderungen ausgelöst

3. April 2026 - 17:00

H. Sterling Burnett

Eine in der Fachzeitschrift „Science Advances“ veröffentlichte Studie legt nahe, dass großräumige vulkanische Aktivitäten über Zehntausende von Jahren hinweg in regelmäßigen Abständen rasche Klimaveränderungen, Temperaturschwankungen nebst anderen Veränderungen ausgelöst haben, die um Größenordnungen stärker und wesentlich schneller abgelaufen waren als der heutige Klimawandel, der auf menschliche Treibhausgasemissionen zurückgeführt wird.

Ein internationales Team von Wissenschaftlern aus Dänemark, Norwegen, der Schweiz und Taiwan hat „realistische vulkanische Antriebe in ein großes Ensemble von Simulationen mit Atmosphären-Ozean-Modellen einbezogen, die an die Eiszeit gekoppelt sind. Diese Simulationen werden durch Sulfataufzeichnungen aus Eisbohrkernen ergänzt, die dabei helfen, den Zeitpunkt vergangener großer Eruptionen abzuschätzen.“

Konkret versuchten die Forscher, die Prozesse zu identifizieren, die zu den zahlreichen dramatischen Klimaschwankungen oder -veränderungen in Grönland im Zeitraum von vor etwa 80.000 bis 11.700 Jahren führten. Mit den Modellergebnissen abgeglichene Proxydaten deuteten darauf hin, dass es mehrfach zu Temperaturschwankungen von 10 °C bis 15 °C in beide Richtungen kam. Einige dieser Schwankungen hielten Jahrhunderte lang an und gingen gelegentlich mit einem Anstieg des Meeresspiegels um 20 bis 40 Meter einher. Dennoch waren die CO₂-Konzentrationen in der Atmosphäre während dieser Zeiträume nur geringfügig höher als zuvor – nämlich um 10 bis 15 ppm während der Schwankung. Das liegt weit unter dem Anstieg von fast 150 ppm, den die Erde seit der industriellen Revolution erlebt hat. Es ist offensichtlich, dass CO₂ nicht der Auslöser für die beobachteten Veränderungen war, und der CO₂-Anstieg könnte eine Reaktion darauf gewesen sein.

In einer Zusammenfassung der Studie schreibt Pierre Gosselin auf „No Tricks Zone“: „Die abrupten Klimaveränderungen in Grönland wurden wahrscheinlich durch Verschiebungen in der Zirkulation der im Ozean gespeicherten Wärme ausgelöst, die mit der Atlantischen Meridionalen Umwälzströmung (AMOC) zusammenhängen und ihrerseits durch vulkanische Einflüsse sowie spontane, zufällige ‚interne Variabilität‘ oder ‚Rauschen‘ verursacht wurden.“

Man beachte, dass kein Anstieg der vom Menschen verursachten Treibhausgasemissionen erforderlich war, um massive Klimaveränderungen auszulösen – Veränderungen, die weitaus größer waren als die heutigen und sogar als die, die von den extremsten Emissionsszenarien der Klimamodelle prognostiziert werden. Tatsächlich postuliert die Studie, dass „eine erhöhte interne Klimavariabilität oder ein erhöhtes Rauschen die Widerstandsfähigkeit des glazialen Klimasystems gegenüber einem abrupten

Zusammenbruch der AMOC stärken könnte“, von dem einige Forscher behaupten, dass sie sich aufgrund des vom Menschen verursachten Klimawandels verlangsamt.

Quellen: Science Advances; No Tricks Zone

Link: https://heartland.org/opinion/climate-change-weekly-575-attribution-studies-are-built-on-flawed-logic-poor-assumptions/, zweite Meldung

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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Klima-Untergangs-Inhalte, die sich an Kinder richten

3. April 2026 - 14:00

Cap Allon

Soziale Medien entscheiden, was zu sehen ist, was verstärkt verbreitet wird und wer es sieht. In den letzten zehn Jahren wurden in diesen Netzwerken verstärkt Inhalte zum Thema Klima verbreitet, insbesondere an jüngere Nutzer gerichtet.

Es werden Worst-Case-Szenarien in den Vordergrund gestellt, langfristige Szenarien als unmittelbare Bedrohungen dargestellt, und die Botschaften drehen sich um Katastrophen und Unausweichlichkeit. Alternative Interpretationen und Unsicherheiten finden weitaus weniger Beachtung – und können in vielen Fällen sogar dazu führen, dass man gesperrt wird (hüstel).

Social-Media-Algorithmen sind darauf ausgelegt, die Nutzer-Interaktion zu maximieren. Inhalte, die starke emotionale Reaktionen hervorrufen – insbesondere Angst und Dringlichkeit –, erzielen bessere Ergebnisse. Infolgedessen werden sie mit größerer Wahrscheinlichkeit beworben, empfohlen und den Nutzern wiederholt angezeigt. Dadurch entsteht eine Rückkopplungsschleife. Inhalte, die Alarmstimmung verbreiten, verbreiten sich weiter, erzielen mehr Interaktion und werden dann erneut verstärkt.

Darüber hinaus stützen sich die Plattformen auf externe Partner (d. h. „Faktenprüfer“), um Inhalte, die als „irreführend“ gelten, zu kennzeichnen oder herabzustufen, insbesondere in Bereichen wie dem Klimawandel. Das bedeutet, dass bestimmte Narrative weiter verstärkt werden, während andere in ihrer Reichweite eingeschränkt werden.

Jugendliche und junge Erwachsene gehören zu den aktivsten Nutzern dieser Plattformen und sind zudem am anfälligsten für wiederholte negative Botschaften. Sie sind noch dabei, ihr Weltbild zu entwickeln, und eine anhaltende Konfrontation mit angstbasierten Narrativen kann dieses nachhaltig prägen.

Unternehmen wie Meta sind bereits wegen der Auswirkungen ihrer Plattformen auf die psychische Gesundheit in die Kritik geraten. Wenn Algorithmen konsequent Inhalte fördern, die zu Ängsten oder psychischen Belastungen beitragen, geht das Problem über redaktionelle Voreingenommenheit hinaus und wird zu einer Frage der Haftung.

Ein System, das darauf ausgelegt ist, das Engagement zu maximieren, wird Inhalte bevorzugen, die Nutzer dazu bringen zu reagieren. Angst funktioniert am besten, also dominiert sie. Gleichzeitig ist Angst ein mächtiges politisches Instrument – sie sorgt für Aufmerksamkeit (oder Ablenkung) und Gehorsam. Die Anreize stimmen überein. Was sich in den sozialen Medien am effektivsten verbreitet, ob organisch oder auf andere Weise, verstärkt zufällig auch die Botschaften, auf die Regierungen angewiesen sind.

Wenn Algorithmen systematisch Inhalte fördern, die zu Ängsten oder psychischen Belastungen beitragen, geht das Problem über redaktionelle Voreingenommenheit hinaus und wird zu einer Frage der Haftung.

[Hervorhebung im Original]

Link: https://electroverse.substack.com/p/early-snow-for-aussie-alps-a-meter?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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Direktor von BlackRock gibt Klima-Phantastereien zugunsten der Interessen von Investoren auf

3. April 2026 - 8:00

Vijay Jayaraj

Larry Fink, CEO von BlackRock, hat öffentlich einen Kurswechsel hin zu dem vollzogen, was er als Energie-Pragmatismus bezeichnet, und eingeräumt, dass die Gesellschaft heute einen ausgewogenen Ansatz zur Deckung des Energiebedarfs fordert, anstatt an starren Klimazielen festzuhalten. Dies könnte ein entscheidender Moment für die globale Energiepolitik sein, da einer der mächtigsten Finanzakteure der Welt von jahrzehntelangen, unklugen „grünen“ Vorgaben Abstand nimmt.

Die Reichweite von BlackRock

BlackRock ist der weltweit führende Vermögensverwalter und kontrolliert ein Vermögen von mehr als 10 Billionen US-Dollar, das Märkte, Unternehmen und sogar Regierungen beeinflusst. Das Unternehmen stellt Risikoanalyse-Algorithmen bereit, die Unternehmen dabei unterstützen, Kapital zuzuweisen, Strategien festzulegen und Probleme anzugehen – von der Energieversorgung bis hin zur Unternehmensführung. BlackRock hat seine Finger in allem im Spiel, von Pensionsfonds bis hin zu Staatsfonds, wo seine Stimmrechte und Investitionen Entscheidungen lenken, die weite Teile der Gesellschaft betreffen.

Fink verweist auf China, das bei neuen Kernkraftwerken und riesigen Solaranlagen führend ist, gleichzeitig aber Rekordmengen an Erdgas und Öl importiert, um die steigende Nachfrage zu decken. „Die Gesellschaft hat sich in eine bessere Position bewegt, in der mehr Pragmatismus herrscht“, erklärt Fink, „und was Sie von mir hören, ist, dass ich wiedergebe, was wir von unseren Kunden hören.“ Besser, man hat Kunden und nicht Ideologen, die das Ruder in der Hand haben.

Die kostspieligen Auswirkungen von ESG

Finks Einschätzung deckt sich mit seinem früheren Bericht, wonach im Jahr 2023 4 Milliarden Dollar an ESG-gebundenen Vermögenswerten verloren gingen – eine Folge davon, dass Staaten wie Florida und andere aus Sorge vor politisierten Investitionen Gelder abzogen. BlackRock verzichtete Mitte 2023 auf das als „Waffe“ missbrauchte ESG-Label und schied im Januar 2025 angesichts kartellrechtlicher Untersuchungen und Gegenreaktionen seitens der Regierungen einzelner Bundesstaaten aus der Gruppe der „Net Zero Asset Managers“ aus.

Die Kunden zwangen Fink zum Handeln, nachdem BlackRock jahrelang ihr Geld eingesetzt hatte, um ESG- und damit verbundene Prioritäten voranzutreiben – oft mit Unterstützung linksgerichteter Manager öffentlicher Pensionsfonds wie dem von New York. Die treuhänderische Pflicht – die Maximierung der Anlegerrenditen – war in den Hintergrund getreten, während das Unternehmen bei Unternehmen für „woke“-Interessen lobbyierte, die von der Vielfalt in den Vorständen bis hin zur Senkung industrieller Emissionen reichten. Nun, da die Klagen zunehmen und die Bundesstaaten Milliarden abziehen, beruft sich Fink auf eben diese Pflicht, um Pragmatismus zu rechtfertigen.

Finks Kehrtwende entlarvt den Betrug. BlackRock setzte Billionen ein, um die Politik und die Richtlinien von Vorständen zu beeinflussen, und verriet dabei die Anleger zugunsten der Träume einer Clique. Nun zwingen genaue Überprüfung und Kapitalabflüsse die Wahrheit ans Licht. Finks Eingeständnis bestätigt zudem, was Skeptiker schon lange argumentierten: Klimanarrative übertreiben Risiken, um kostspielige Phantastereien voranzutreiben. Daten zeigen keinen Anstieg extremer Wetterereignisse, für die CO₂-Emissionen absurderweise verantwortlich gemacht worden waren. Hurrikane, Überschwemmungen und Dürren entsprachen den historischen Normen.

Die Begeisterung der Klimaalarmisten für Wind- und Solarenergie ist an die Realität der Physik gestoßen. Sogenannte „erneuerbare Energien“ versagen dort, wo es auf Zuverlässigkeit ankommt. Ihre Unbeständigkeit legt die Stromnetze in Zeiten von Spitzenbedarf lahm und treibt die Kosten für Familien und Fabriken in die Höhe. Im Gegensatz dazu sichern fossile Brennstoffe und Kernkraft den Wohlstand der Menschheit. Sie liefern die dichte, erschwingliche und zuverlässige Energie, welche die moderne Zivilisation benötigt.

Die Kampagne, diese Energiequellen abrupt durch Alternativen mit geringer Kapazität und wetterabhängigen Erträgen zu ersetzen, war von Anfang an mathematisch unmöglich. Eine Grundlage aus Kohle, Erdgas und Kernenergie ist notwendig, um einen modernen Lebensstandard aufrechtzuerhalten. Aus diesem Grund haben die asiatischen Industrienationen hinter einer Fassade „grüner“ Heuchelei kontinuierlich ihre Kapazitäten an fossilen Brennstoffen ausgebaut.

Betrachten wir die globalen Trends. Der Ausbau der Wind- und Solarenergie-Kapazitäten deckt nur einen kleinen Teil des steigenden Strombedarfs. China baut schneller als jedes andere Land Kernkraftwerke und verschlingt Öl- und Gasimporte, um Fabriken und Haushalte mit Energie zu versorgen. Trotz Netto-Null-Versprechen hat Indien die heimische Kohleproduktion beschleunigt und gleichzeitig kleine modulare Reaktoren erforscht, um seine 1,4 Milliarden Einwohner mit Strom zu versorgen und Wachstumsziele von 8 % zu erreichen.

Selbst europäische Länder, die einst für einen raschen Umstieg auf „erneuerbare Energien“ eintraten, begannen umzudenken, nachdem die Energiekrise von 2022 Schwachstellen offenbart hatte. In Deutschland mussten Fabriken schließen, und die Haushalte gerieten unter Druck, als die russischen Gaslieferungen zurückgingen und Wind- und Solarenergie bei Windstille oder bewölktem Himmel ausfielen.

Nach Jahren klimabedingter Experimente – erzwungen von verblendeten oder unehrlichen Politikern und Wirtschaftsmagnaten – wurden die Misserfolge zu zahlreich und zu folgenschwer, um ignoriert zu werden. Kein Wunder, dass Larry Fink sich von der Panikmache abgewandt und den Forderungen seiner Kunden nach strategischer Beratung zugewandt hat.

This piece originally appeared at Daily Caller on March 24, 2026 and has been republished here with permission.

Autor: Vijay Jayaraj is a Research Associate at the CO2 Coalition, Arlington, VA and writes frequently for the Cornwall Alliance. He holds a master’s degree in environmental sciences from the University of East Anglia, UK, and resides in India.

Link: https://cornwallalliance.org/blackrock-ceo-abandons-climate-delusion-for-investor-needs/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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Explosionen in Batteriewerken in Kalifornien geben Anlass zu Bedenken hinsichtlich der öffentlichen Gesundheit

2. April 2026 - 20:00

Bonner Cohen

Mehr als ein Jahr, nachdem eine gewaltige Explosion in der weltweit größten Lithium-Ionen-Batteriespeicheranlage im kalifornischen Monterey County ein tagelang wütendes Inferno ausgelöst hatte, planen die Behörden des Golden State den Bau weiterer solcher „Sauberenergie“-Anlagen und ignorieren dabei die Risiken, die Batteriewerke für die öffentliche Gesundheit und Sicherheit darstellen.

Die Explosion schleuderte eine mit Tonnen von Schwermetallen, darunter Kobalt und Fluorwasserstoff, beladene schwarze Rauchwolke Hunderte Meter hoch in die Luft, was die Behörden dazu veranlasste, Anwohner zu evakuieren. Während die Ursache der Explosionen in der Batteriespeicheranlage von Vistra Energy in Moss Landing am 16. Januar 2025 noch untersucht wird, sind Wissenschaftler, welche die Luft und das Wasser in der Nähe des Standorts untersuchen, beunruhigt über das, was sie vorgefunden haben.

„Metalle aus dem Batteriebrand in Moss Landing sind nach wie vor in den Sedimenten und Nahrungsnetzen der Region vorhanden“, erklärt Ivano W. Aiello, Professor für Meeresgeologie an der San Jose State University. „Diese Metalle reichern sich biologisch an und sammeln sich entlang der Nahrungskette an: Die Metalle im Sumpfboden können von Würmern und kleinen Wirbellosen aufgenommen werden, die wiederum von Fischen, Krabben oder Küstenvögeln gefressen werden und schließlich von Spitzenprädatoren wie Seeottern oder Seehunden.“

Es war der vierte und mit Abstand größte Brand, der seit 2020 im Kraftwerk Moss Landing und der angrenzenden Batterie-Energiespeicheranlage von Pacific Gas & Electric ausgebrochen war. Moss Landing liegt 77 Meilen südlich von San Francisco an der Küste der Monterey Bay an der Mündung des Elkhorn Slough.

Batteriespeichersysteme sind ein wesentlicher Bestandteil der Bemühungen – die in Kalifornien nach wie vor mit großem Eifer vorangetrieben werden –, den Übergang von fossilen Brennstoffen zu intermittierender Wind- und Solarenergie zu vollziehen. Überschüssige Energie, die bei windigen oder sonnigen Bedingungen erzeugt wird, wird ins Netz eingespeist, wenn Wind- und Solarenergie keine ausreichenden Strommengen mehr liefern. Dies erfordert zahlreiche Backup-Speicheranlagen mit jeweils Tausenden von Batterien, und genau darin liegt die Brandgefahr.

Zwar mag das einzigartige Design der Anlage in Moss Landing sie anfällig für thermische Läuft-aus-Reaktionen gemacht haben, doch zeigen die acht Brände, die im vergangenen Jahr in kalifornischen Batteriespeicheranlagen ausgebrochen sind, dass das Potenzial für künftige Brände weit verbreitet ist, sagt der Physiker C. Michael Hogan, Ph.D., Gründer von Earth Metrics Inc., einem Umwelt-Thinktank.

Hogan erklärte kürzlich im Podcast „California Insider“, dass Sacramento, wo bereits der Bau von über 200 Batteriespeicheranlagen genehmigt worden ist, nun den Bau von mindestens 100 weiteren solchen Anlagen genehmigt. Der „Golden State“ tue dies jedoch „in großem Stil“, ohne „die Folgen“ seines Handelns „vollständig zu verstehen“. „Diese Anlagen sind ein Experiment“, merkte er an. Im Fall der Explosion in Moss Landing wurden giftige, scharfkantige Kobalt-Mikropartikel in die Luft geschleudert. Einmal eingeatmet, können diese Kobalt-Mikropartikel – „so breit wie ein menschliches Haar“ – die Lungenbläschen beeinträchtigen, wo Lunge und Blut während des Ein- und Ausatmens Sauerstoff und Kohlendioxid austauschen.

Neben der Gefahr für die menschliche Gesundheit durch die direkte Exposition gegenüber in der Luft schwebenden Schwermetallpartikeln sind die Kobaltwerte in den Böden der landwirtschaftlichen Region in der Nähe von Moss Landing 100- bis 1000-mal höher als normal, betont Hogan. „Und sie werden dort ein Jahrhundert oder länger verbleiben“, fügte er hinzu.

Die Anlage in Moss Landing, die bei der Explosion im letzten Jahr zerstört wurde, sei von den kalifornischen Steuerzahlern mit 500 Millionen Dollar subventioniert worden, so Hogan, um Notstrom für den geplanten Bau schwimmender Offshore-Windkraftanlagen des Bundesstaates bereitzustellen.

„Die Offshore-Windenergie spielt eine Schlüsselrolle bei dem Ziel des Bundesstaates, bis 2045 zu 100 % auf saubere Energie umzustellen“, heißt es in einem Informationsblatt zur Offshore-Windenergie in Kalifornien. Zu diesem Zweck arbeitet der Bundesstaat an einem „strategischen Plan zum Ausbau der Offshore-Windenergie um bis zu 25 Gigawatt in den Bundesgewässern vor der kalifornischen Küste“. Dafür „werden mehr als 1.600 schwimmende Offshore-Windkraftanlagen benötigt“, die „so hoch wie der Eiffelturm“ sein werden. Je mehr schwimmende Offshore-Windkraftanlagen installiert werden, desto mehr Batterie-Energiespeicheranlagen an Land werden benötigt, wodurch die umliegenden Gemeinden einem erhöhten Risiko künftiger Explosionen ausgesetzt werden.

Kalifornien ist einer von zwei Dutzend „blauen“ [= von den Demokraten regierten] US-Bundesstaaten, die gegen die Umweltschutzbehörde unter Trump klagen, die im vergangenen Monat die aus der Obama-Ära stammende „Gefährdungsfeststellung“ aufgehoben hat, wonach Treibhausgase aus fossilen Brennstoffen die öffentliche Gesundheit gefährden. Die Gefährdungsfeststellung diente unter anderem dazu, die Vorschriften der Biden-Regierung zu rechtfertigen, die den Ausstieg aus benzinbetriebenen Autos vorsehen und den Bau neuer Exportterminals für Flüssigerdgas (LNG) verbieten. Beide Maßnahmen wurden in Trumps zweiter Amtszeit rückgängig gemacht.

In seiner Ankündigung der Klage Kaliforniens am 20. März sagte Gouverneur Gavin Newsom (D) über die Politik Trumps: „Sie wollen die Umweltverschmutzung wieder groß machen.“ Er versäumte es, die durch seine eigene „saubere Energie“ verursachte Umweltverschmutzung zu erwähnen.

Link: https://www.cfact.org/2026/03/25/battery-plant-explosions-in-california-raise-public-health-concerns/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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