Meinungsfreiheit ist nicht nur das Recht, zu Allem seinen Senf dazu zu geben wie an einer Würstelbude. Es ist das Recht, Behauptungen der Mächtigen in Frage zu stellen, Erklärungen und Fakten einzuklagen und Alternativen einzufordern. Das mag unbequem sein, lästig, nerven, bremsen. Aber es ist der Motor des Fortschritts. Ohne Nörgler, Zweifler und Besserwisser kein Fortschritt. Zweifel ist eine gesellschaftliche Produktivkraft. Seine Diffamierung durch angeblich alternativlose Politik ist Rückschritt in vormoderne Zeiten. Deutschland braucht wieder einen Grundkurs in Debatte und Wiederbelebung der Streitkultur.» (- Roland Tichy, Journalist und Publizist)
EIKE - Europäisches Institut für Klima und Energie e.V.
Kältereport Nr. 37 /2026
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Meldungen vom 7. September 2026:
Antarktis: immer noch unter –73°C (–100F)Das außergewöhnlich kalte Jahr 2026 in der Antarktis hält auch im September an, wobei die Temperaturen erneut unter -73°C fallen (die -100°F-Schwelle).
Am 5. September verzeichnete die Concordia-Station am Dome C laut dem italienischen antarktischen meteorologisch-klimatologischen Observatorium einen ungewöhnlich niedrigen Wert von -76,6 °C, was etwa 12,5 °C unter dem typischen Tages-Tiefstwert für September liegt.
Laut NOAA war der Juni der kälteste in der Antarktis seit 2021.
In Concordia sank die Temperatur am 5. Juni auf -80,3 °C, während am Südpol im Monatsdurchschnitt -60,6 °C gemessen wurden.
Im Juli verschärfte sich die Kälte noch weiter. Am 18. sank die Temperatur in Concordia auf –84,1 °C – die niedrigste gemessene Lufttemperatur weltweit seit 2012 und die drittniedrigste in der Geschichte der Station. In Wostok lag die Durchschnittstemperatur für den Monat bei -71,6 °C – der kälteste Juli seit einem Jahrzehnt –, während am Südpol ein Durchschnitt von -64,3 °C gemessen worden ist, was etwa 4,1 °C unter dem Normalwert lag.
Die Kälte hielt bis in den August hinein an, wobei am Südpol ein Durchschnittstemperaturwert von -63 °C gemessen wurde – einer der kältesten Augustmonate seit Beginn der Aufzeichnungen.
Auch jetzt, im meteorologischen Frühling, sinken die Temperaturen in Concordia weiterhin unter die -100 °F-Schwelle.
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Innere Arktis: Kältester Sommer seit MessbeginnDie Hocharktis hat gerade den kältesten Sommer seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen im Jahr 1958 hinter sich gebracht.
Daten des Dänischen Meteorologischen Instituts zeigen, dass die durchschnittliche Temperatur in 2 m Höhe nördlich von 80° N im Juni, Juli und August 2026 bei etwa -0,91 °C lag.
Der Juni lag im Durchschnitt bei -2,2°C, der Juli im Wesentlichen bei 0 °C und der August bei -0,5°C.
Der Rekord wurde nun unabhängig vom „Arctic Monitoring and Assessment Programme“ (AMAP) bestätigt, einer Arbeitsgruppe des Arktischen Rates, die das gesamte Archiv des DMI heruntergeladen und den Vergleich wiederholt hat.
Das Ergebnis: Der Juni war der kälteste Juni in der Messreihe, der Juli der kälteste Juli mit einem Unterschied von etwa einem halben Grad und der Sommer insgesamt der kälteste seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1958.
In fast sieben Jahrzehnten DMI-Daten gab es nördlich von 80° N noch keinen kälteren Sommer.
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Südamerika: Weiterhin kaltes WinterwetterDer hartnäckige Winter im Süden Südamerikas hat sich bis in den meteorologischen Frühling hinein ausgeweitet, wobei in Chile Kälterekorde gebrochen wurden und in ganz Argentinien in ungewöhnlich niedrigen Höhenlagen Neuschnee fiel.
In Balmaceda im Süden Chiles sanken die Temperaturen am 5. September auf -9,4 °C und brachen damit den bisherigen Tagesrekord von -9 °C aus dem Jahr 1976. Am folgenden Morgen sank die Temperatur auf -9 °C und brach damit den am 6. September 1994 aufgestellten Rekord von -7,2 °C.
Jenseits der Anden brachte ein neuer Polarvorstoß im September Schnee in die Tiefebene von Mendoza in Argentinien. In San Carlos, Luján de Cuyo und den Ausläufern fiel Schnee, bevor der Regen am späten Abend des 5. September im Großraum Mendoza in anhaltenden Schneefall überging.
Weiter östlich bedeckte Schnee die Altas Cumbres in Córdoba. Die Schneemengen zwangen am 6. September zur Sperrung der Route E-34, weil bei -3 °C die Sicht eingeschränkt und die Fahrbahn mit Schnee bedeckt war.
Dieser winterliche Frühlingsbeginn folgt auf einen auffallend kühlen August in Buenos Aires. Die zentrale Wetterstation verzeichnete eine durchschnittliche Tageshöchsttemperatur von nur 15,8 °C – den niedrigsten August-Höchstwert seit 2011. Nur an drei Tagen wurden 20 °C erreicht, ebenfalls die geringste Anzahl seit 2011.
Und in den Anden insgesamt gibt es bis in den Frühling hinein eine enorme Schneedecke.
In Portillo in Chile sind seit Mitte Juli mehr als 8 m Schnee gefallen, was das Skigebiet als die schneereichste Saison seit rund 50 Jahren bezeichnet. Die Schneelage ist so gut, dass Portillo die Skisaison bis zum 11. Oktober verlängert hat (zwei Wochen über das geplante Saisonende hinaus).
Im nahegelegenen Valle Nevado haben sich mehr als 5,15 m Schnee angesammelt, und auch dort wurde die Saison bis zum 18. Oktober verlängert – damit rechnet das Skigebiet mit voraussichtlich 121 Skitagen.
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Grönland: Winterbeginn mit 17,1 GtDie Saison 2026–27 zur Erfassung der Oberflächen-Massenbilanz in Grönland hat mit einem starken Anstieg des Zuwachses begonnen: In den ersten sechs Tagen kamen 17,1 Milliarden Tonnen Eis und Schnee hinzu – der Großteil davon in den letzten beiden Tagen.
Daten des DMI zeigen, dass die Eiskappe am 5. September um 5,628 Gigatonnen (Gt) zugenommen hat, gefolgt von einem noch größeren Zuwachs von 7,482 Gt am 6. September. Insgesamt verzeichnete Grönland in nur 48 Stunden einen Zuwachs von 13,11 Gt, womit sich die Gesamtmenge seit Saisonbeginn auf 17,1 Gt beläuft.
Im operativen, bis ins Jahr 2017 zurückreichenden Archiv des DMI liegt das Jahr 2026 für die ersten sechs Tage im September derzeit an zweiter Stelle hinter 2023. Es gibt zwar längere Datensätze, darunter auch solche, die von GEUS gepflegt werden, doch lassen sie sich nicht eins zu eins mit dem heutigen operativen HARMONIE-Produkt vergleichen. Eine Erweiterung der Rangliste erfordert daher eine vergleichbare Datenextraktion – womit ich mich gerade beschäftige.
(Ein Datensatz liefert tägliche modellierte SMB-Schätzungen bis zurück ins Jahr 1986, während ein anderer jährliche Schätzungen bis ins Jahr 1840 rekonstruiert.)
Vorerst ist die Schlussfolgerung klar: Nach den 525,2 Gt, die während der SMB-Saison 2025–26 akkumuliert worden waren und den sechsthöchsten Wert in der Reihe seit 1981 darstellten, ist Grönland außergewöhnlich stark in die neue Akkumulationssaison gestartet – 17,1 Gt in sechs Tagen, wobei mehr als 13 Gt in den letzten 48 Stunden hinzukamen.
Anmerkung des Übersetzers zu dieser Meldung: Auch hier geht es wieder um die Oberflächen-Masssenbilanz. Auf den Unterschied zur Gesamt-Massenbilanz einzugehen ist müßig: Wer lesen kann, kennt die vielen Beiträge auf diesem Blog dazu. Ganz aktuell steht dazu etwas in diesem Beitrag.
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Meldungen vom 8. September 2026:
Südamerika: Erneut Rekord-KälteEin heftiger Kälteeinbruch aus der Antarktis hat in weiten Teilen des südlichen Südamerikas die Temperaturen weit unter den Gefrierpunkt sinken lassen, dabei Kälterekorde gebrochen, im Süden Brasiliens erneut Schnee gebracht und winterliche Luft bis über den 20. südlichen Breitengrad hinaus getrieben.
In Argentinien sank die Temperatur in Tandil auf -7,8 °C und stellte damit einen neuen Tages-Kälterekord auf, der die bisherige Bestmarke von -4 °C aus dem Jahr 1973 deutlich unterbot.
In General Pico sank die Temperatur am 6. September auf -4,9 °C und brach damit den bisherigen Tagesrekord von -4 °C aus dem Jahr 1975. In Buenos Aires fiel die Temperatur am gleichen Tag auf 2,4 °C und stellte damit ebenfalls einen neuen Tagesrekord auf.
Am 7. September erreichte Concordia -1,6 °C und brach damit den alten Rekord von -0,4 °C aus dem Jahr 2008, während die Temperatur in Monte Caseros auf 1,9 °C sank und damit den Wert von 2,3 °C unterbot – ebenfalls aus dem Jahr 2008. Und im gesamten Norden der Provinz Buenos Aires sanken die Temperaturen bis auf -6,1 °C.
In Berdier, in der Nähe von Salto, wurde mit -4,5 °C die niedrigste Septembertemperatur seit mindestens 60 Jahren erreicht, womit der Wert aus dem Jahr 2019 egalisiert wurde. In Junín sank die Temperatur auf -4,9 °C, in Rojas auf -4,5 °C und in Chacabuco auf -4 °C.
Weiter westlich war es in Mendoza noch kälter. In Monte Comán sank die Temperatur auf -8,3 °C, in Villa Atuel auf -8 °C und in Palermo Chico auf -7,7 °C, wobei in den Obstbaugebieten, in denen die Blüte bereits eingesetzt hatte, Frostschäden auftraten.
In Mendoza selbst sank die Temperatur an der offiziellen Messstation am 7. September auf 0 °C und erreichte damit den 1973 aufgestellten Tagesrekord.
Die Kälte brach auch jenseits der Anden in Chile Rekorde. In Balmaceda sank die Temperatur am 5. September auf -9,4 °C und übertraf damit den bisherigen Tagesrekord von -9 °C aus dem Jahr 1976. Einen Tag später sank die Temperatur auf –9 ° und brach damit den am 6. September 1994 aufgestellten Rekord von –7,2 °C.
Die Kältewelle griff auf Uruguay über, wo INUMET in Lavalleja -4,2 °C und in Florida -3 °C verzeichnete. In weiten Teilen des Zentrums, des Südens und des Ostens des Landes wurden Temperaturen unter dem Gefrierpunkt gemessen, wobei der Frost sogar Teile des Nordens und Nordostens erreichte.
Die Polarluft drang daraufhin in den Süden Brasiliens vor. In São Joaquim, Santa Catarina, sank die Temperatur an der historischen Epagri/INMET-Messstation am 7. September auf -4 °C – der kälteste 7. September in der 72-jährigen Messgeschichte, womit der bisherige Rekord von -3 °C aus dem Jahr 1973 gebrochen wurde. Im nahegelegenen Caminhos da Neve wurden -5,9 °C gemessen.
In Bom Jardim da Serra sank die Temperatur auf -6,1 °C, in Urupema auf -5,4 °C. Im Hochland von Santa Catarina und Rio Grande do Sul wurde Schnee beobachtet, unter anderem in der Umgebung von Urubici, Bom Jardim da Serra, Cambará do Sul und São José dos Ausentes.
Die Kälte drang ungewöhnlich weit nach Norden vor.
In São Paulo erreichte die Höchsttemperatur am Montag lediglich 13,6 °C – der kälteste Septembertag seit 2000. In Rio de Janeiro wurden nur 19 °C gemessen, der kälteste Septembertag seit 2015.
Der polare Kälteeinbruch erreichte Mato Grosso do Sul, etwa 20° südlicher Breite, und setzte sich in abgeschwächter Form bis in den südlichen Amazonasraum fort, einschließlich Teilen von Acre und Rondônia – eine für diese Jahreszeit ungewöhnlich späte „Friagem“, die winterliche Bedingungen tief in den Kontinent hinein ausdehnte.
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UK: „Dürre“ macht Platz für Kälte und RegenDie vielbeschriebene Sommerdürre in Großbritannien ist bereits vorbei, und mit einem tief greifenden Wetterumschwung in Europa kehren die atlantischen Regenfälle zurück.
Der Sommer 2026 war in London zweifellos trocken. Doch er war bei weitem nicht der historische Ausreißer, den die Schlagzeilen suggerieren. Am Flughafen Heathrow fielen von Juni bis August 93,6 mm Niederschlag, womit das Jahr 2026 dort auf Platz 17 der 79 trockensten Sommer rangiert.
Und nun regnet es wieder. Und zwar heftig. Der Omega-Block hat sich verschoben, der Atlantik hat sich wieder geöffnet, und wieder einmal ziehen wiederholt Tiefdruckgebiete nach Osten in Richtung Großbritannien.
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Eine Meldung vom 9. September 2026:
Antarktis: Vier aufeinander folgende Tage unter -100°FDas kalte Jahr 2026 in der Antarktis hält auch im September an, wobei die Temperaturen in Concordia vier Tage in Folge unter -100 °F lagen.
Nach Angaben des italienischen antarktischen meteorologisch-klimatologischen Observatoriums wurde in Concordia am 5. September eine Tiefsttemperatur von -76,6 °C gemessen. Darauf folgten am 6. September -75,7 °C, am 7. September -76,4 °C und am 8. September -75,5 °.
Damit lagen die Temperaturen vier Tage in Folge unter -100 °F – eine selbst für die Verhältnisse auf dem antarktischen Plateau extreme Kältewelle, die etwa 10–12 °C unter dem Normalwert lag.
Es war ein eisiges Jahr für den Kontinent.
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Meldungen vom 10. September 2026:
Argentinien: September-Kälterekord gebrochenEin Kälteeinbruch aus der Polarregion im Vorfrühling hat in Tandil in Argentinien zur niedrigsten jemals im September gemessenen Temperatur geführt.
Am Flugplatz von Tandil sank die Temperatur diese Woche auf -7,8 °C und unterbot damit den bisherigen September-Tiefstwert von -7,1 °C, der am 14. September 2003 gemessen worden war. Die Aufzeichnungen reichen hier bis ins Jahr 1960 zurück.The cold was widespread across Buenos Aires Province.
Den SMN-Beobachtungen zufolge lagen die Temperaturen in Coronel Suárez bei -3,2 °C, in Azul bei -2,8 °C und in Junín bei -2 °C.
In General Pico sank die Temperatur am 6. September auf -4,9 °C – ein neuer Tagesrekord; Buenos Aires selbst erreichte am gleichen Morgen 2,4 °C – ebenfalls ein Rekord für den 6. September; und in Monte Caseros fiel die Temperatur am 7. September auf 1,9 °C – der niedrigste jemals für dieses Datum gemessene Wert.
Die Polarluft überquerte auch den Río de la Plata.
In Uruguay wurden –5 °C gemessen, die niedrigste Septembertemperatur des Landes seit Beginn der modernen Aufzeichnungen des INUMET (seit 1981), womit der am 2. September 1990 in Durazno, und lag nur 0,6 °C unter dem älteren nationalen September-Rekord von -5,6 °C.
Der Winter mag kalendarisch zwar vorbei sein, doch im südlichen Südamerika will er nur ungern weichen.
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USA: Kälterekorde in Kalifornien und OregonEin Kälteeinbruch zu Beginn der Saison hat in ganz Kalifornien und Oregon eine Reihe von Temperaturrekorden gebrochen oder eingestellt.
Die Kälte erreichte am 4. September zunächst Nordkalifornien und Südoregon. In Mt. Shasta City sank die Temperatur auf 0,6 °C und brach damit den bisherigen Tages-Tiefstwert von 3,3 °C aus dem Jahr 1990. In Montague sank die Temperatur auf 1,7 °C und unterbot damit den Wert von 4,4 °C aus dem Jahr 1964, während in Klamath Falls 0 °C gemessen wurden, was dem Rekordwert vom 4. September 1912 entspricht.
Die Kaltfront zog dann weiter nach Süden.
Am 6. September erreichte Barstow-Daggett eine Höchsttemperatur von nur 25 °C und unterbot damit den bisherigen Rekord für die niedrigste Höchsttemperatur von 28,3 °C aus dem Jahr 1985. San Jacinto erreichte nur 26,1 °C und brach damit seinen alten Rekord für die niedrigste Höchsttemperatur von 27,8 °C ebenfalls aus dem Jahr 1985, während Anaheim bei 26,1°C seinen Höchstwert erreichte und damit den Wert aus dem Jahr 2001 einstellte.
Klamath Falls stellte dann am 7. September mit -0,6 °C einen weiteren Tagesrekord auf – genau wie 1999.
Es wird angenommen, dass dies die kälteste erste Septemberwoche seit Beginn der Aufzeichnungen in Nordkalifornien und Südoregon war.
Und es ist noch nicht vorbei.
Die neuesten ECMWF-Modelle simulieren, dass sich bis zum Wochenende erneut ein ausgedehnter Kaältluftkörper über den Westen ausbreiten wird, wobei die Temperaturanomalien in Teilen des Nordwestens und des inneren Westens lokal 5 bis 6°C unter dem saisonalen Durchschnitt liegen werden.
Wird fortgesetzt mit Kältereport Nr. 38 / 2026Redaktionsschluss für diesen Report: 11. September 2026
Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag Kältereport Nr. 37 /2026 erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.
Die Trump-Regierung zahlt RWE dafür, US-Windprojekte zu stoppen – und das Geld stattdessen in Gasprojekte zu „reinvestieren“.
Talkshop, von oldbrew
Der deutsche Energiekonzern RWE hat angekündigt, seine Offshore-Windprojekte in den USA aufzugeben, nachdem er mit dem US-Innenministerium unter Präsident Donald Trump eine Vereinbarung über eine Zahlung von 1,2 Milliarden US-Dollar getroffen hat, berichtet BBC News .
RWE gab bekannt, dass die Summe nun in konventionelle Gasprojekte reinvestiert wird, darunter 900 Millionen US-Dollar in ein Exportterminalprojekt für verflüssigtes Erdgas (LNG) in Louisiana.
„Nach sorgfältiger Prüfung wurde festgestellt, dass es in absehbarer Zeit keinen Weg gibt, diese Projekte in den USA zu genehmigen“, erklärte das Unternehmen in einer Stellungnahme.
Trump hat die Windkraft jahrelang verunglimpft und nutzt seine Wahlkampfreden oft, um gegen „hässliche“ Windkraftanlagen zu wettern.
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Innenminister Doug Burgum erklärte in einer auf X veröffentlichten Stellungnahme, die Amerikaner verdienten ein Energiesystem, das auf Vernunft beruhe und nicht auf „teuren Subventionen“.
„Wir begrüßen die Vereinbarung und die freiwilligen Investitionen von RWE in Projekte, die die Energiesicherheit unseres Landes stärken“, fügte er hinzu.
Die Einigung ist die jüngste, die die Trump-Regierung in diesem Jahr erzielt hat, während Trump, ein lautstarker Befürworter der fossilen Brennstoffindustrie, weiterhin gegen Offshore-Windprojekte vorgeht.
Den vollständigen Bericht finden Sie hier .
In UK wird dieses ebenfalls aufmerksam verfolgt:
Steht Großbritannien kurz davor, sich der Realität der Energiewende anzunähern? Einige Medienberichte deuten darauf hin. Die ganze Klimarhetorik hat bisher nur zu endlosen, aufgeblähten Konferenzen geführt, was wiederum deutlich höhere Strompreise und eine unzuverlässigere Stromversorgung zur Folge hatte. Die RWE-Zahlung ist der jüngste Fall in einer Reihe von US-Deals, die Windenergieprojekte stoppen – eine Energiequelle, die Trump seit Langem verhöhnt. Er sagte diese Woche erneut: „Jedes Land mit Windrädern ist ein Verlierer.“
Der Beitrag Die Trump-Regierung zahlt RWE dafür, US-Windprojekte zu stoppen – und das Geld stattdessen in Gasprojekte zu „reinvestieren“. erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.
Ist Kernkraft die teuerste Energiequelle – und Wind & Solar die billigste?
Lobbyisten der Erneuerbaren Energien wie Profs. Stefan Krauter oder Volker Quaschning wiederholen gern Jürgen Trittins PR-Geschichte von der „Kugel Eis im Monat“, die Wind- und Solarkraft angeblich mehr kostet als Öl, Gas und Kernkraft.
Dazu werden von vielen Profiteuren der Energiewende absurde Zahlenspielereien vorgelegt, die zum Beispiel wegen der „Millionen Jahre strahlenden“ Kernbrennstäbe nukleare Endlager berechnen – wohingegen die Kosten der Umweltschweinerei durch Produktion, Betrieb und Entsorgung des Windrad- und PV-Mülls gern vergessen werden.
Hier dazu etwas Erhellung durch Grafiken, die der schlaue Twitterer M.L. bereitstellte:
Subventionen nach wichtigsten Energieträgern in der EU-27
„RES“ steht für Erneuerbare Energiequellen (englisch: Renewable Energy Sources)
https://op.europa.eu/en/publication-detail/-/publication/32d284d1-747f-11ee-99ba-01aa75ed71a1/
Fördermittel für erneuerbare Energien in ausgewählten Ländern
https://op.europa.eu/en/publication-detail/-/publication/32d284d1-747f-11ee-99ba-01aa75ed71a1/
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„Bürgerwindrad“ oder den „Bürgersolarpark“ – Nepper, Schlepper, Bauernfänger. von Andreas Schulte
„In der Sendung Vorsicht, Falle! mit dem Untertitel Nepper, Schlepper, Bauernfänger warnte der Moderator Eduard Zimmermann ab 1964 vor zahlreichen, im Alltag begangenen Betrügereien.
Mit welchen infamen Tricks obskure GmbH & Co KGs sanftmütig Gutgläubige mit falschen Versprechungen am Nasenring hinter das „Bürgerwindrad“ oder den „Bürgersolarpark“ führen – einzig mit dem Ziel, billig und risikolos an ihr Erspartes zukommen, das – ja das hätte Eduard Zimmermann bestimmt zu seinem Thema gemacht. Beworben werden nämlich viel zu oft „Bürgerbeteiligungen“, die gemäß gesellschafts- und wirtschaftsrechtlichen Definitionen gar keine Beteiligungen, sondern hochrisikoreiche Nachrangdarlehen sind: Also „das Übelste, was es am grauen Kapitalmarkt gibt“, so Fachanwalt Mattil 2024 im Bayerischen Rundfunk.
Es droht Totalverlust des gegebenen Kredits bei Insolvenz der GmbH & Co KG und trifft dann viel zu viele gutgläubige Kleinanleger, die nicht wussten, wem, warum und unter welchem Risiko für zum Teil erbärmliche Zinsen sie ihr Erspartes anvertraut haben – natürlich mit dem Ziel, das Klima zu retten.
Das Video erläutert die Hintergründe und, dass die prognostizierte Insolvenzwelle von Projektierern und Betreibern Fahrt aufgenommen hat. Kleinanleger bangen bereits aktuell um hohe, dreistellige Millionenbeträge. Neben den dargestellten Beispielen hat nach Fertigstellung des Videos nun auch Windkraft-Vorreiter SOWITEC aus Sonnenbühl im Kreis Reutlingen einen Insolvenzantrag gestellt.“
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Radioaktive Strahlung – Fluch oder Segen?
Über die Bedeutung von Strahlung für die Gesundheit
Dr. Lutz NiemannKohlendioxid ist ein Klimakiller, das wird überall behauptet, und daher glauben es die Menschen. Jede noch so kleine Menge soll vermieden werden. Aber Kohlendioxid ist ein Nährstoff für Pflanzen, und etwas mehr Pflanzendünger ist gut für deren Wachstum und damit gut für die Nahrungsmittelerzeugung. Daher ist das Vermeiden von CO2 NICHT gut.
Ähnlich ist es mit der Strahlung Radioaktivität, jede noch so kleine Menge muß in der Kerntechnik laut Gesetz vermieden werden. Durch diese Vorschrift wird eine Gefahr durch Strahlung suggeriert mit den Folgen
- Deutschland steigt aus seiner sicheren Stromversorgung aus
- Strahlung ist in niedriger Dosis und niedriger Dosisleistung gut für Lebewesen.
Diese Vorteile sind ein Segen, sie werden den Menschen jedoch durch eine falsche Gesetzgebung verwehrt. Hier geht es darum, zu Punkt 2 wissenschaftliche Belege darzustellen
Was ist der richtige Maßstab zur Messung von Fluch oder Segen?Dazu benutzen wir als Vergleich Alkohol, das ist der Giftstoff in Bier, Wein, Sekt, Schnaps oder nur als Geschmacksverstärker in einer Praline. Jedermann kennt die Wirkung an einer kleineren Dosis Alkohol, das bringt den Kreislauf in Schwung und ist eine positive Wirkung. Oberhalb einer individuell sehr verschiedenen Grenze kommen Probleme, dann wird der Mensch handlungsunfähig. Das geschieht zum Glück bereits weit unterhalb der letalen Dosis von einigen Flaschen Schnaps. Der Gesetzgeber hat bei Alkohol einen Grenzwert zwischen Fluch und Segen bei 0,5 Promille Alkohol im Blut festgelegt.
Die Dosis-Wirkungskurve von Alkohol:
Bild 1: Dosis-Wirkungskurve von Alkohol mit den Bereichen Nutzen und Schaden
Ähnliche Dosis-Wirkungskurven gibt es bei vielen Substanzen, auch bei vielen als Gift bekannten Stoffen wie Hg, Cd, Lindan usw. Immer gibt es bei kleiner Dosis einen Bereich mit nützlichen Wirkungen. Der Toxikologe Edward Calabrese hat dazu vieles geschrieben. Auch bei Strahlung findet man einen Bereich nützlicher Wirkung, hier je ein Beispiel dieser Wirkung auf Tiere und auf Pflanzen:
Bild 2: Quelle Walter Rüegg
Bild 3: besseres Wachstum auch bei Pflanzen
In den kontaminierten Gebieten in der Umgebung von Tschernobyl zeigte sich ein kleiner Effekt zu besserer Gesundheit durch die Langzeitbestrahlung mit niedriger Dosisleistung und niedriger Dosis. Quelle: Prof. Jaworowski
Screenshot
Standard mortality ratios (SMR) for solid cancers among the Russian emergency workers Standard incidence ratios (SIR) for solid cancers among inhabitants of BryanskEs zeigt sich: Die Evakuierungen wurden gemacht, weil es das Gesetz verlangte. Hätte man die Evakuierungen nicht gemacht, dann hätten die Menschen ein klein wenig gesundheitliche Vorteile gehabt.
Das Co-60-Ereignis von Taiwan (hier)
In Taiwan war Baustahl mit Kobalt-60 kontaminiert, so daß die Bewohner ständig einer Ganzkörper-bestrahlung durch harte Gamma-Strahlung ausgesetzt waren. Die erhöhte Gamma-Strahlung in den Räumen wurde erst nach 10 Jahren in 1992 entdeckt. Man machte sich auf die Suche nach weiteren kontaminierten Bauten und wurde fündig. Insgesamt hatte man ein Kollektiv von 10 000 Personen, die über 9 bis 20 Jahre einem Strahlenpegel ausgesetzt waren, wie er weder in der Natur noch im Bereich der Kerntechnik vorkommt.
Das Ergebnis: Bei dem Teilkollektiv von 1100 Personen mit der höchsten Dosis betrug zu Beginn in 1983
die mittlere Jahresdosis 74 mSv, und die maximale 910 mSv
In dem gesamten Kollektiv von 10 000 Personen hätte es unter den Erwachsenen
186 Krebstodesfälle geben müssen
Nach dem im Strahlenschutz angewandten LNT-Modell hätte es durch Strahlung
weitere 56 Krebstodesfälle geben müssen.
Tatsächlich wurden nur
5 Krebstodesfälle beobachtet.
Damit ist die positive Strahlenwirkung an Menschen eindrucksvoll bewiesen worden.
Vortäuschung einer Strahlengefahr in Kerntechnik durch Grenzwerte:Ein Grenzwert wird als Grenze zwischen Gefahr und harmlos verstanden. Bei Strahlung gilt in der Kerntechnik der Grenzwert von 1 Milli-Sievert pro Jahr für die Bevölkerung, dieser war maßgebend für die Evakuierungen bei den Unfällen von Tschernobyl und Fukushima.
Die beiden Dosis-Wirkungskurven von Strahlung Bild 2 und 3 zeigen eindeutig, daß bei der Dosis 1mSv/J keine Wirkung auf Lebendes zu sehen ist.
Das wird auch durch den Vergleich mit Alkohol verständlich: 1 mSv pro Jahr bedeutet weniger als ein Tausendstel der letalen Dosis verteilt über ein Jahr. Bei Alkohol ist ein Tausendstel der letalen Dosis weniger als ein Schluck Wein verteilt über ein Jahr, also wirklich bedeutungslos.
Die Grenze von 1 mSv/Jahr wird in anderen Bereichen überschritten:
- In der Medizin wird bei einer CT-Untersuchung mit 4 mSv/15 Minuten bestrahlt
- Das fliegende Personal der Lufthansa wird maximal mit 10 mSv/Jahr bestrahlt
- Die Patienten in einem Radonheilbad „erleiden“ eine Dosis von 1mSv/Kur
Diese Beispiele zeigen eindeutig: Die in der Kerntechnik laut Gesetz verbotene Strahlendosis ist belanglos, in anderen Bereichen zeigt sich, daß sie eindeutig ein Segen sein kann.
Die in der Kerntechnik geltenden Grenzwerte sind irreführend, sie täuschen eine Gefahr vor. Diese Gefahr gibt es nicht, man erkennt es in der Medizin und beim Flugverkehr.
Was bedeutet 1 Milli-Sievert für lebendes Gewebe?Die Strahlung macht chemische Veränderungen in Körperzellen, indem sie Bindungselektronen von Molekülen verlagert. Das Immunsystem ist dann gefordert, die erzeugten Fehler zu korrigieren. 1 Milli-Sievert bedeutet ein Treffer auf eine Zelle, das sind rund 10 000 zerstörte chemische Bindungen. Dann bedeutet 1 Milli-Sievert pro Jahr, daß in einem Jahr ein einziges Mal das Immunsystem gefordert wird die 10 000 veränderten Moleküle zu reparieren. Wenn das Immunsystem nur einmal im Jahr trainiert wird, dann ist das bedeutungslos.
Es gibt in der Fachwelt Vorschläge, um einen Nutzen von Strahlung für lebendes Gewebe zu erreichen. Das dabei erzwungene Training des Immunsystems erscheint glaubhaft, man vergleiche dazu mit dem Training beim Sport. Hier die Vorschläge von 4 Verfassern:
T.D. Luckey W. Allison M. Doss C.L. Sanders Dosis im Jahr 60 mSv 600 mSv 200 mSv 150 bis 3000 mSv Dosisleistung 7µSv/h 70µSv/h 25µSv/h 20 bis 400 µSv/h Training 1 x / Woche 10 x / Woche 3 x / Woche 3 x / Woche bis 10 x täglichUm die Verhältnisse zu verdeutlichen, hier eine logarithmische Skala der Dosisleistung
Es zeigt sich:
- Die an den Überlebenden der Kernwaffenabwürfe in Japan um 5 bis 10% erhöht gemessene Krebsrate wird über bis zu 9 Größenordnungen zu kleinerer Dosisleistung extrapoliert, um dort dann mit einer Rechenvorschrift das hypothetische Krebsrisiko zu berechnen — dieses Risiko hat nichts mit der Realität zu tun.
- Der Bereich der nützlichen Strahlenwirkung liegt 1000-mal höher als die normale Umweltstrahlung, rot (Co-60-Ereignis von Taiwan) und blau (Vorschläge von Fachleuten) sind eingezeichnet. Die als „Todeszone“ bezeichnete Umgebung in Tschernobyl und Fukushima reicht etwas in diesen Bereich hinein, das war keine Todeszone wie Bild 4 und 5 gezeigt haben. Durch die Evakuierungen gab es in Japan über 1000 sicher nachgewiesenen Todesfälle, das war eine wahre Katastrophe.
Wenn es in der Kerntechnik eine Radioaktivitätsfreisetzung gibt, dann zeigen Dosis und Dosisleistung an, daß durch etwas zusätzliche Dosis ein kleiner gesundheitliche Nutzen für die Menschen erfolgen kann. Die Strahlenschutzgesetze sind falsch und sollten korrigiert werden.
Deutschlands Weg in den AbgrundDieser Weg begann mit der „Energiewende“ der Regierung Schröder / Fischer durch Ersatz des Stroms der Kernkraftwerke für 2,4 ct/kWh durch den Flatterstrom von Sonne und Wind für rund 50 ct/kWh. Durch den demagogischen Trick, hinter dem wohlklingenden Wort „Einspeisevergütung“ die Wahrheit zu verbergen, gelang mit Geld die Bestechung der Bürger. Die fatalen Folgen:
- Der Neubauwert aller deutschen Kernkraftwerke beträgt ca. 250 Mrd. EURO. Der Ersatz durch Sonne und Wind hat bisher weit über 500 Mrd. EURO verschlungen.
- In Gorleben wurden 2 Mrd. EURO investiert, jetzt werden die Hohlräume in der Tiefe wieder verfüllt, das kostet weitere Milliarden EURO.
- Die gesetzlich befohlene Rückholung der Abfälle in der ASSE erfordert den Bau eines neuen Rückholschachtes. Bis zum Beginn der Rückholung werden Kosten von 3 Mrd. EURO aufgelaufen sein. Rechnungen zeigen, daß mit der Rückholung für die Bewohner nach 2500 Jahren (!!!) eine Zusatzdosis von 20 µSv/Jahr vermieden werden könnte. Wie überall auf der Erde enthält das Deckgebirge über der ASSE 100-mal so viel Radioaktivität wie die Abfälle in der Tiefe. Das als LEX ASSE bezeichnete Gesetz zur Rückholung der Abfälle ist ein von der Politik geschaffenes Scheinproblem zur Angsterzeugung und Gewinnung von Wählerstimmen.
- Die abgebrannten Brennelemente werden in Deutschland als Müll bezeichnet und als Müll behandelt, obwohl sie noch 95% der Energie enthalten. Sie sollten aufgearbeitet werden.
- Die ein Meter dicken Außenwände vom Standortzwischenlager in Gundremmingen wurden auf der 100 Meter langen Längsseite durch eine zweite ein Meter dicke Stahlbetonwand geschützt, wegen der „Gefahr von Terrorangriffen“. Aus „Geheimschutzgründen“ gab es keine Medienberichte dazu.
- Auch das abgereicherte Uran ist in Schnellen Reaktoren noch vollständig zur Energiegewinnung durch Kernspaltung verwendbar, diese Technik funktioniert in Russland ohne Probleme. Überall auf der Erde wird an Schnellen Reaktoren gearbeitet, in Deutschland geschieht nichts mehr.
Deutschland wirft seinen Wohlstand zum Fenster hinaus. Wegen der hohen Energiepreise werden deutsche Unternehmen konkurrenzunfähig, sie wandern ab ins Ausland oder stellen den Betrieb gleich ganz ein. Eine Mehrheit der Bürger hat dieses noch nicht bemerkt. Vermutlich braucht es erst einen sehr kalten Winter mit Stromausfällen und kalten Wohnungen, damit die Bürger aufwachen. Nur etwa 28% der Bürger haben nach letzten Umfragen das Problem erkannt, jedoch werden diese Bürger verunglimpft indem man sie erfolgreich mit braunem Dreck bewirft.
Was sagt das Ausland?Deutschland begeht mit seiner Energiepolitik wirtschaftlichen Suizid. Durch die Abwanderung seiner Industrie profitieren seine ausländischen Konkurrenten, natürlich schweigen sie daher.
Die Strahlenfachleute im Ausland wissen Bescheid, hier einige Stimmen:
- ICRP sagt zur Strahlengefahr jeder noch so kleinen Dosis „speculative, unproven, undetectable, phantom“ — ein Phantom ist ein Geisterbild oder Gespenst. Deutschland steigt aus Angst vor Gespenstern aus der sicheren Stromversorgung aus.
- Professor Jaworowski, der polnische „Strahlenpapst“, nannte die LNT-Hypothese „kriminell“
- Es gab in 2015 eine Petition an den NRC von 4 Professoren aus den USA mit exzellenten Begründungen zum Ersatz der LNT-Hypothese durch eine Gesetzgebung entsprechend der Hormesis. Die NRC hat in seiner Antwort den Petitenten recht gegeben, jedoch den schwarzen Peter wegen Nichtzuständigkeit an die ICRP weitergeschoben.
- Luckey: „500 000 Krebsopfer könnten pro Jahr in USA vermieden werden, wenn man den Menschen eine Dosis zugesteht, die gut für deren Gesundheit ist.“
Meinungen entstehen oft nicht durch Denkprozesse, sondern sie werden von den führenden Medien mit viel Geschick gemacht. In dem Fachbuch von Jürgen Kiefer aus 2012 steht zu den positiven Strahlenwirkungen geschrieben: „Naive Geister könnten daraus den Schluß ziehen, daß Bestrahlung der Gesundheit dient. Manche tun dies und nennen das radiation hormesis“. Unter den 163 von Jürgen Kiefer zitierten Quellen fehlen alle Leute, die der LNT-Hypothese und ALARA widersprechen, auch die deutschen Profs. Ludwig E. Feinendegen und Klaus Becker. Seit 2024 gibt es endlich ein deutschsprachiges Buch von Walter Rüegg zur vorgetäuschten Strahlengefahr.
Überall auf der Welt geht die Entwicklung der Kerntechnik weiter mit neuen Ideen, nur Deutschland bewegt sich weiterhin zurück zur „guten alten Zeit“.
PS: Ein weiteres Thema soll erwähnt werden, bei dem die ganze Welt durch geschickte Propaganda in die Irre geführt wird, man sagt: „Methan hat das ca. 30-fache klimaschädliche Potential im Vergleich zu CO2“. Das ist falsch, denn das Methan-Molekül hat ebenso wie Sauerstoff und Stickstoff kein Dipolmoment. Es ist tetraedrisch gebaut mit C in der Mitte und den H-Atomen an den 4 Ecken. — Ich habe in meinem Berufsleben bei Siemens München Hofmannstr. das Infrarot-Spektrometer betreut, war darin ausgebildet (von Perkin Elmer). Ich habe nie Methanbanden gesehen, und in meiner umfangreichen IR-Bibliothek war Methan nicht vorhanden.
Der Beitrag Radioaktive Strahlung – Fluch oder Segen? erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.
Der Jahrhundertbetrug : So perfide wurden wir in die Klima-Falle gelockt*
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Dagmar Jestrzemski (Red. PAZ) *
Mit längst widerlegten Hypothesen zum Einfluss von CO2 auf die Temperatur der Erdatmosphäre
haben mächtige Akteure eine gigantische Umverteilung in Gang gesetzt – Deutsche leiden darunter besonders.
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Als sich der Kalte Krieg mit der Sowjetunion anbahnte, richtete sich das militärstrategische Interesse der USA auf Grönland. Ein sowjetischer Angriff über die Arktis wurde für möglich gehalten. Dabei spielten Wetterveränderungen eine entscheidende Rolle: Man befand sich in der Endphase einer starken Erwärmung der Arktis und anderer Regionen der nördlichen Hemisphäre innerhalb weniger Jahrzehnte seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert.
Ein Temperaturanstieg auf Grönland von drei Grad Celsius zwischen 1912 und 1927 hatte einen starken Rückgang des Schelf- und Inlandeises bewirkt. Es handelt sich dabei um den stärksten Temperatursprung in historischer Zeit. Das kam der Absicht der USA entgegen, ihre militärische Präsenz am Rand des nördlichen Eismeeres zu stärken. 1952 wurde auf dem eisfreien Küstenstreifen im hohen Norden Grönlands auf Position 76.53° Nord/68.70° West die Thule Air Base (jetzt Pituffik Space Base) errichtet. Ein Radar-Frühwarnsystem auf dem Luftwaffenstützpunkt sollte die USA gegen einen Angriff der Sowjets mit Interkontinentalraketen absichern.
Auch die Briten erwogen die Möglichkeit, auf Grönland eine Militärbasis einzurichten. Hoch oben im Nordosten der Insel war der Eisschild noch wesentlich stärker zurückgewichen als im Nordwesten. In Entfernung von über 200 Kilometern von der Küste errichteten die Teilnehmer einer britischen Militärexpedition ihr Lager auf 77.08° Nord/23.24° West nördlich eines Sees, den sie Lake Britannia nannten. Einige Expeditionsteilnehmer überwinterten dort 1951/52.
Seinerzeit kursierte die Annahme, dass Grönland im Fall einer Fortsetzung dieser klimatischen Entwicklung bis Ende der 1970er Jahre vollständig eisfrei sein würde. Im englischsprachigen Raum ist das Phänomen bekannt als „Early 20th Century warming“, in Deutschland ist es selbst in wissenschaftlichen Kreisen weitgehend unbekannt.
Die Militärführung der USA war an einer Prognose für die weitere Klimaentwicklung interessiert. Eine erneute Abkühlung würde die Bedingungen für den Betrieb der Thule Air Base durch Schneeverwehungen und Bewegungen des Eises erschweren. Das Office of Naval Research der US-Marine finanzierte Eisbohrungen und beauftragte den Physiker Gilbert Plass mit der Ausarbeitung einer Studie, um Erkenntnisse zur Klimaentwicklung unter Berücksichtigung der kursierenden Treibhausgastheorie zu finden.
Plötzlich kam das Eis zurück
Demnach hat die Verbrennung fossiler Kraftstoffe eine zunehmende Anreicherung des Spurengases CO₂ in der Atmosphäre zur Folge, was zur fortschreitenden Erderwärmung führen könnte. Die Studie erbrachte das Ergebnis, dass eine Verdopplung des damaligen CO₂-Gehalts in der Atmosphäre einen Temperaturanstieg bis zu 3,6 Grad zur Folge haben würde. Jedoch bemängelte die internationale Fachgemeinschaft, allen voran der deutsche Meteorologe und Atmosphärenphysiker Fritz Möller, erhebliche Fehler der computergestützten Berechnung. Und tatsächlich: Entgegen der Erwartung, dass die Eisschmelze auf Grönland sich fortsetzen würde, trat eine Umkehr des Klimatrends ein. 1984 stellten dänische Forscher fest, dass das Basislager der Briten unter dem Eis des wieder vorrückenden und aufwachsendem Britannia-Gletschers verschwunden war.
Seit Ende der 1950er Jahre bis um 1980 wurde ein Temperaturrückgang um 0,3 Grad verzeichnet. Eine Erklärung dafür kann die Klimaforschung bis heute nicht aufbieten. Ende der 70er Jahre war die Wissenschaft noch uneins über die weitere Entwicklung. Neben einer Erwärmung infolge steigender CO₂-Emissionen wurde auch eine mögliche Abkühlung der Erde durch mehr industriell verursachte Aerosole (Smog) diskutiert. Aufgrund der zweimaligen kurzen und gegenläufigen Klimaperioden im 20. Jahrhundert vor dem Hintergrund einer allmählich, aber kontinuierlich ansteigenden CO₂-Konzentration in der Atmosphäre war erwiesen (aber dennoch ignoriert), dass der CO₂-Gehalt in der Atmosphäre in keiner Relation zur Temperatur steht. Dieser Rückschluss vor dem Hintergrund des Auf und Ab der Klimaentwicklung im 20. Jahrhundert ist in der heutigen Klimadebatte kein Thema.
1959 nahm das US-Militär den Bau des geplanten geheimen Militärprojekts Camp Century in Angriff. Offiziell deklariert als Polarforschungsstation „Project Iceworm“, diente die Anlage unter dem grönländischen Eisschild tatsächlich dem Testen von Atomraketenstellungen. Im Oktober 1960 wurde der Betrieb eines mobilen Kernreaktors in der Anlage aufgenommen, wegen Bewegungen des Gletschereises aber 1966 abgebrochen und 1967 endgültig aufgegeben. Die Infrastruktur mitsamt den Rückständen wurde im Eis zurückgelassen. Das Interesse des Militärs an der Treibhausgastheorie war damit aber nicht erloschen. Insbesondere wollte man die Dynamik der Ozeane verstehen, um U-Boote besser zu orten.
Mit der Sperrung des Suez-Kanals durch Ägypten 1956 war den Politikern und Industriellen in den USA bewusst geworden, wie verletzlich die westliche Welt durch die Abhängigkeit von den Öl- und Gasimporten aus dem Nahen Osten war. Eine neue geopolitische Dimension ergab sich Anfang der 70er Jahre durch Chinas Hinwendung zur Weltbühne. Damit entstand ein dritter globaler Pol neben den USA und der UdSSR.
Gegen Sowjetunion und OPEC
Seinerzeit spekulierten prominente amerikanische und europäische Intellektuelle über Sinn und Zweck einer neuen Weltordnung, der sich auch die feindlichen kommunistischen Mächte Sowjetunion und China unterzuordnen hätten. Carl Friedrich von Weizsäcker hatte 1963 den Begriff einer „Weltinnenpolitik“ geprägt, um staatenübergreifend eine Antwort auf die nukleare Bedrohung des Kalten Krieges zu finden. Maurice Strong, der erste Chef der 1972 gegründeten UNEP (UN-Umweltprogramm), institutionalisierte die Verknüpfung von globalem Umweltschutz und drohendem Klimawandel durch steigende CO₂-Emissionen zu einem Kernthema der internationalen Umweltpolitik.
Seit der ersten Ölkrise 1973 war die US-Regierung darauf bedacht, die nationale Energiesicherheit zu garantieren und den Einfluss von OPEC-Staaten sowie der Sowjetunion als wichtigem Öl- und Gasexporteur einzudämmen. Mit Beginn der zweiten Ölkrise im Januar 1979, unmittelbar nach dem politischen Umsturz in Persien, begann während der Regierungszeit von US-Präsident Jimmy Carter die Bewerbung der steuerlichen Begünstigung von privaten Investitionen in die Windenergie, einer Kernkompetenz der USA.
Ziel: Kontrolle über andere
Das Motto lautete, man werde sich von den fossilen Energieträgern „befreien“. Am lautesten trommelte die Nuklearindustrie gegen die fossilen Energien. Man erkannte darin eine Gelegenheit, den Konkurrenten „Kohleverstromung“ zu schwächen. Durch Einbindung einer Vielzahl von Akteuren, darunter etliche deutsche Wissenschaftler und Politiker, sowie des 1972 gegründeten IASA (Internationales Institut für Systemanalyse) und des 1974 gegründeten Umweltbundesamts wurde das Konzept „Weltinnenpolitik“ Anfang der 90er Jahre durch das Konzept von Klimaschutz durch Begrenzung der „Treibhausgasemissionen“ fortgeschrieben und zu einem strategischen geopolitischen Hebel ausgebaut.
Den Staffelstab übernahm in vorderer Reihe Ernst-Ulrich von Weizsäcker, der Sohn von C.F. von Weizsäcker, in seiner Funktion als Präsident des Wuppertal-Instituts für Klima, Umwelt und Energie von 1991 bis 2000 und als Co-Präsident des Club of Rome von 2012 bis 2018. Das Wuppertal-Institut war kurz vor dem UN-Erdgipfel von Rio de Janeiro 1992 mit der Aufgabe der „wissenschaftlichen Zuarbeit“ gegründet worden. In der Rio-Deklaration war bereits das Prinzip der Verursacherkosten für Treibhausgase integriert, die Grundlage für die späteren CO₂-Bepreisungen.
Mit der Implementierung des IPCC (Weltklimarat) durch die USA über UNEP und WMO (Weltorganisation für Meteorologie) hatte die stärkste Wirtschaftsmacht der Welt bereits 1988 sichergestellt, dass dieser politische Prozess durch ein verbindliches CO₂-Regelwerk von Regierungen dominiert blieb und nicht von unabhängigen UN-Bürokraten geführt wurde. So wurde verhindert, dass das verordnete CO₂-Regime der Energiewende eine Eigendynamik entwickelte, welche die US-Wirtschaft zu schnellen CO₂-Einsparungen gezwungen hätte.
Die von den USA aus der Not heraus angestoßene, langwierige und teure Transformation der Energieversorgung mit Strom aus den vermeintlich erneuerbaren Energien Windkraft und Photovoltaik wurde als diplomatisches Instrument eingesetzt, um die Bündnispartner wie auch die Entwicklungsländer, China und den Ostblock in die angeblich notwendige „Klimarettung“ einzubinden. Solchermaßen ließ sich das Wachstum potenzieller geopolitischer Rivalen über internationale Umweltauflagen und Kreditvergaben zum Beispiel durch die Weltbank mitgestalten und steuern.
Es wurde ein Riesengeschäft
Die Idee eines internationalen Emissionshandels mit CO₂-Zertifikaten als globale Währung stammt aus Kreisen der US-Wirtschaftswissenschaften. Damit wurden 2005 Märkte für den Handel mit einem begrenzten Umfang an CO₂-Zertifikaten („Verschmutzungsrechte“) eröffnet. Auf einem freien, börsenähnlichen Markt können Unternehmen untereinander gekaufte oder zugeteilte Zertifikate weiterverkaufen, wenn sie diese nicht benötigen. Für CO₂-intensive Branchen wie die Zement-, Kalk-, Stahl- und Chemieindustrie hat das erhebliche finanzielle Belastungen zur Folge. Mit dem Mechanismus werden „riesige Kapitalströme in dreistelliger Milliarden- bis zu Billionenhöhe umgelenkt, neu strukturiert und in ‚grüne Märkte‘ investiert. Staaten verdienen erheblich am Handel mit CO₂-Zertifikaten, da sie die Emissionsrechte ausgeben und an Börsen wie der EEX versteigern“ (KI-generiert).
Mit dem CO₂-Geschacher wurde eine beispiellose Umverteilung in Gang gesetzt. Den größten Wohlstandsverlust mit steigenden Lebenshaltungskosten infolge hoher und steigender Energiepreise verzeichnen Deutschland und einige andere europäische Staaten infolge ihrer „ehrgeizigen Klimaziele“. Somit führte die CO₂-Hypothese aus dem 19. Jahrhundert auf verschlungenen Wegen im 21. Jahrhundert zum sinkenden Wohlstand am gravierendsten in den Staaten der westlichen Welt. Die in das Projekt „Energiewende“ einbezogenen Wirtschaftsbosse hatten einst sicherlich nicht damit gerechnet, dass dieses Spiel zu einem Turbo für die Deindustrialisierung des Westens mutieren würde.
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)* Anmerkung der EIKE-Redaktion :
Dieser Aufsatz ist zuerst erschienen in der Preußischen Allgemeinen Zeitung, 04.09.2026, S.23 ; EIKE dankt der PAZ-Redaktion sowie der Autorin Dagmar Jestrzemski für die Gestattung der ungekürzten Übernahme, wie schon bei früheren Artikeln: https://www.preussische-allgemeine.de/ ; Hervorhebungen im Text: EIKE-Redaktion.
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Woher kommt der Strom? Unruhige Stromerzeugungswoche
Die 35. Analysewoche des Jahres 2026 war eine unruhige Stromerzeugungswoche. Mal wurde die Strombedarfslinie „gekratzt“. Mal wurde sie mehr oder weniger stark unterschritten, zweimal wurde sie mehr oder weniger stak überschritte und am Wochenende sogar so stark, dass der Strompreis zeitweise unter die Null-Linie in den negativen Bereich fiel. Abgesehen vom Donnerstag war das Preisniveau auch über Mittag höher als es im Hochsommer erwartet wird. Die Preisdifferenzen zwischen der Mittagspitze und die Abend ohne PV-Stromerzeugung reichen für profitable Differenzgeschäfte allemal. An besagtem Donnerstag und am Wochenende ergeben sich die besten, die größten Verdienstmöglichkeiten. Welches Land die Möglichkeiten wie nutzte, belegt dieser Chart.
Einen Überblick über die wichtigsten Aspekte der 35. Analysewoche 2026 gibt Agora Energiewende. Die Hochrechnung im Vergleich zu den aktuellen Zahlen sieht in dieser Woche so aus. Der PV-Stromüberschuss zur Mittagszeit und darüber hinaus wächst gewaltig an. Dennoch muss weiterhin Strom fossil erzeugt und importiert werden, denn Batteriestromspeicher reichen, auch wenn viele Anlagen zugebaut werden, nicht mal ansatzweise aus, um die Gesamt-Residuallast auch nur eines Tages zu decken. Sie sind in erster Linie reine Geschäftemacherei.
Der Pferdefuß des Stromspeicher-Zubaus
Je mehr Stromspeicher in Deutschland zukünftig zur Verfügung stehen werden, desto geringer werden die Preisdifferenzen ausfallen. Oder: Je mehr sich Angebot und Nachfrage annähern, desto geringer wird der Verdienst. Sogar der Einkaufspreis über Tag wird steigen, weil genügend Nachfrage vorhanden sein wird. Kurz: Je mehr Speicher, desto weniger Preisdifferenzen, desto weniger Verdienst.
Was ist Kraftwerks-Leistung? Was ist Energie?
Gigawatt (GW) ist eine Einheit für Leistung, also für die maximale Fähigkeit eines Kraftwerks, Strom zu erzeugen. Gigawattstunden (GWh, TWh) sind eine Einheit für Energie, also für die tatsächlich produzierte Strommenge über eine bestimmte Zeit. Die Beziehung ist einfach: Energie = Leistung × Zeit. Ein Kraftwerk mit 1 GW Leistung erzeugt bei Volllast theoretisch maximal: 1 GW × 8.760 h = 8,76 TWh pro Jahr. Wie viel elektrische Energie tatsächlich entsteht, bestimmt beim Kohle-, Gas- oder Kernkraftwerk im weitesten Sinn der Mensch über die Brennstoffzufuhr und Zufuhrdauer. Die Energie für eine Stunde wird üblicher- und für den Normalbetrachter irreführenderweise mit GW bezeichnet. Die manchmal verwendete Schreibweise „GWh pro Stunde“ ist nur eine umständliche Form von GW – mathematisch kürzt sich die Stunde („h“ und „pro Stunde“) weg.
Bei Wind- und Solarkraft bestimmt nicht der Betreiber, sondern das Wetter die Strom-Produktion. Eine 5-MW-Windkraftanlage könnte theoretisch 43,8 GWh/Jahr erzeugen, liefert an Land aber realistisch in Deutschland nur etwa 20 Prozent davon (auf See 40 bis 50 Prozent), also rund 8,8 GWh/Jahr – im Mittel 1 MW-Dauerenergie. Bei Solarpaneelen mit ebenfalls 5 MW installierter Leistung halbieren sich die Werte nochmals wegen verschiedener Kapazitätsfaktoren: Nacht, Winter, flacher Sonnenstand, Bewölkung und Temperaturverluste.
Tageswerte
Jeder Tag beginnt mit dem Überblick, den Agora Energiewende zur Verfügung stellt. Die smard.de-Charts und -Tabellen ermöglichen vielfältige Analysen. Erkunden Sie das Potenzial.
Wenig Windstrom, viel PV-Strom. Zusammen mit PV wird der Bedarf fast erreicht Die Strompreise.
- Die Windstromerzeugung steigt an, PV-Strom schwächelt. Die Strompreise.
Die Regenerativen übersteigen die Bedarfslinie. Die Strompreise.
Starke regenerative Stromübererzeugung. Die Strompreise.
Die regenerative Bedarfsdeckung ist wieder „weg„. Die Strompreise.
Windstrom erholt sich. PV-Strom reichlich. Die Strompreise.
Windstrom lässt über Tag stark nach. Die Strompreise.
Die bisherigen Artikel der Kolumne „Woher kommt der Strom?“ seit Beginn des Jahres 2019 mit jeweils einem kurzen Inhaltsstichwort finden Sie hier. Noch Fragen? Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: stromwoher@mediagnose.de. Alle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe und Peter Hager nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr.
Ab Ausgabe 1/2026 bilden die öffentlichen Analyseseiten smard.de, Agora Energiewende und Energy-Charts die wesentliche Datengrundlage dieser Kolumne.
Beitragsbild: Doenertier82
CC BY-SA 3.0 via Wikipedia Commons
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Grönländische Eiskappe hat dieses Jahr zugenommen
Paul Homewood, THE DAILY SCEPTIC
Die grönländische Eiskappe schmilzt aufgrund der globalen Erwärmung dahin – zumindest wird uns das so gesagt. Laut dem EU-Bericht „European State of the Climate 2025“ hat die Eiskappe im vergangenen Jahr 139 Gt an Masse verloren. Dies entspricht etwa dem 1,5-Fachen der in allen Gletschern der europäischen Alpen gespeicherten Eismasse und hat den globalen mittleren Meeresspiegel um 0,4 mm steigen lassen. (Eine Gigatonne entspricht einer Milliarde Tonnen.) Seit 1972 belaufen sich die Verluste auf 5.747 Gt. Die Geschwindigkeit des Eisverlusts hat sich seit den 1980er Jahren etwa verfünffacht und wird voraussichtlich bis über das Ende des Jahrhunderts hinaus weiter zunehmen.
Diese Zahlen klingen erschreckend, was natürlich auch beabsichtigt ist – zumindest solange, bis man sich vor Augen führt, dass Grönland bei der derzeitigen Geschwindigkeit 27.000 Jahre brauchen würde, um vollständig abzuschmelzen.
Ich bin immer misstrauisch, wenn „Wissenschaftler“ Trends seit den 1970er Jahren darstellen – einer Zeit, in der die Erde drei Jahrzehnte der Abkühlung durchlaufen hatte und sowohl unter Wissenschaftlern als auch unter den Staats- und Regierungschefs der Welt echte Befürchtungen hinsichtlich der Rückkehr der Kleinen Eiszeit herrschten. Ich bin sogar noch misstrauischer, wenn ich feststelle, dass offizielle Daten über den grönländischen Eisschild bis ins Jahr 1840 öffentlich zugänglich sind.
Im Jahr 2021 wurden in einer begutachteten Studie die jährlichen Veränderungen der Massenbilanz des Eisschildes seit 1840 berechnet. (Die dicke schwarze Linie stellt die Nettoveränderungen dar, die für diese Diskussion von Bedeutung sind):
Grönland Eismassen-Bilanz 1840 bis 2020
Die Grafik bestätigt, dass die Eiskappe seit den 1980er Jahren an Masse verliert. Entscheidend ist jedoch, dass wir erkennen können, dass das Abschmelzen bereits um 1900 begann. Im Zeitraum von 1920 bis 1970 lag der Eisverlust auf einem ähnlichen Niveau wie in den letzten drei Jahrzehnten – was kaum überrascht, zeigen doch Temperaturaufzeichnungen aus ganz Grönland, dass es damals genauso „warm“ war wie heute. Dazwischen gab es in den 1970er- und 1980er-Jahren einen starken Temperaturrückgang.
Mit anderen Worten: Dies ist kein neues Phänomen, wie man uns glauben machen will. Es ist Teil eines viel längeren Prozesses, der lange vor Beginn der sogenannten vom Menschen verursachten globalen Erwärmung einsetzte.
Wissenschaftler haben mithilfe von Eisbohrkernen und anderen Belegen längst festgestellt, dass das 19. Jahrhundert wahrscheinlich die kälteste Epoche in Grönland seit der Eiszeit war. In warmen Epochen wie dem Mittelalter, der Römerzeit und früheren Jahrtausenden war die Eiskappe kleiner als heute. Jeder Rückgang der Eiskappe im letzten Jahrhundert muss als Teil dieser längerfristigen Zyklen betrachtet werden.
Daten zur Eismasse werden weiterhin regelmäßig veröffentlicht, und es liegen nun vorläufige Daten für das im August 2026 endende Jahr vor – die Daten zur grönländischen Eismasse werden in der Regel nach „Wasserwirtschaftsjahr“ (September bis August) dargestellt:
Seit der Studie aus dem Jahr 2021 hat sich der Eisverlust weiter verlangsamt und ist wieder auf das Niveau der 1920er Jahre zurückgegangen. In der Saison 2025/26 war sogar ein leichter Anstieg der Eismasse um 6 Gt zu verzeichnen [siehe die kleine positive Spitze ganz rechts. A. d. Übers.]. Grönland hatte in diesem Jahr eigentlich keinen richtigen Sommer. Während die sommerliche Schmelze normalerweise Anfang Juni einsetzt, hielt das kalte, schneereiche Wetter bis weit in den Juli hinein an. Infolgedessen fiel die sommerliche Schmelze um rund 200 Gt geringer aus als normal.
Es ist erwähnenswert, dass der schwache Sommer in Grönland Teil einer umfassenderen Jetstream-Konstellation war, die uns unseren heißen Sommer bescherte. Während bei uns ein von Hochdruckgebieten dominierter Sommer herrschte, blieb das regnerische Wetter im Atlantik und beeinflusste Grönland.
6 Gt sind natürlich eine winzige Menge, wenn man bedenkt, wie groß die Unsicherheit bei der Berechnung dieser Werte ist. Es gibt keine Möglichkeit, Veränderungen der Eiskappe direkt zu messen; stattdessen werden die Zahlen anhand von Computermodellen berechnet, die mit Daten wie Niederschlag und Temperatur gefüttert werden. Die Experten räumen ein, dass ihre Berechnungen oft um bis zu 100 Gt daneben liegen können.
Dennoch ist völlig klar, dass es der grönländischen Eiskappe gut geht. Sie ist immer noch viel größer, als sie es während des größten Teils der letzten 10.000 Jahre war, und falls sie überhaupt schrumpft, dann nicht schneller als vor einem Jahrhundert.
Link: https://wattsupwiththat.com/2026/09/07/greenlands-icecap-grew-this-year/
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Die jüngste Meldung von Cap Allon dazu wird hier noch angefügt. Sie wird im nächsten Kältereport auch noch einmal erscheinen.
Grönland: Start mit 17,1 GTCap Allon
Die Saison 2026–27 zur Erfassung der Oberflächen-Massenbilanz in Grönland hat mit einem starken Anstieg der Akkumulation begonnen: In den ersten sechs Tagen kamen 17,1 Milliarden Tonnen Eis und Schnee hinzu – der Großteil davon in den letzten beiden Tagen.
Daten des DMI zeigen, dass die Eiskappe am 5. September um 5,628 Gigatonnen (Gt) zugenommen hat, gefolgt von einem noch größeren Zuwachs von 7,482 Gt am 6. September. Insgesamt verzeichnete Grönland in nur 48 Stunden einen Zuwachs von 13,11 Gt, womit sich die Gesamtmenge seit Saisonbeginn auf 17,1 Gt beläuft.
Im operativen bis ins Jahr 2017 zurückreichden Archiv des DMI liegt das Jahr 2026 für die ersten sechs Tage im September derzeit an zweiter Stelle hinter 2023. Es gibt zwar längere Datensätze, darunter auch solche, die von GEUS gepflegt werden, doch lassen sie sich nicht eins zu eins mit dem heutigen operativen HARMONIE-Produkt vergleichen. Eine Erweiterung der Rangliste erfordert daher eine vergleichbare Datenextraktion – womit ich mich gerade beschäftige. (Ein Datensatz liefert tägliche modellierte SMB-Schätzungen bis zurück ins Jahr 1986, während ein anderer jährliche Schätzungen bis ins Jahr 1840 rekonstruiert.)
Vorerst ist die Schlussfolgerung klar: Nach den 525,2 Gt, die während der SMB-Saison 2025–26 akkumuliert wurden – was den sechsthöchsten Wert in der Reihe seit 1981 darstellt –, hat Grönland die neue Akkumulationssaison außergewöhnlich stark begonnen: 17,1 Gt in sechs Tagen, wobei mehr als 13 Gt in den letzten 48 Stunden hinzukamen.
Link: https://electroverse.substack.com/p/antarctica-still-below-100f-high?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)
Anmerkung des Übersetzers zu dieser Meldung: Auch hier geht es wieder um die Oberflächen-Masssenbilanz. Auf den Unterschied zur Gesamt-Massenbilanz einzugehen ist müßig: Wer lesen kann, kennt die vielen Beiträge auf diesem Blog dazu. Und wer nicht lesen kann oder will, für den ist das ständige Wiederholen dieses Unterschieds sowieso sinnlos.
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag Grönländische Eiskappe hat dieses Jahr zugenommen erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.
Gegenwind:08: Teil 01: Wer verdient…?! Wieviel…?! Warum…?!
CumTempore – Prof. Dr. Andreas Schulte
Die mit der sogenannten „Energiewende“ ausgerufenen Ziele, insbesondere: preiswerten und sauberen Strom zur Verfügung zu stellen, Wirtschaftswachstum in Zukunftsbranchen zu generieren sowie eine größere Unabhängigkeit von Importen zu erreichen wurden alle krachend verfehlt. In den vorangegangenen Videos der Serien Gegenwind habe ich mit Daten und Fakten belegt: Windkraftindustrieanlagen insbesondere im Wald entwerten Landschaften und Immobilien, also das Vermögen der betroffenen Bürger, sie gefährden die Gesundheit, sie nehmen auf essentielle Fragestellungen zum Natur- und Artenschutz, zum Boden- und Trinkwasserschutz etc. keine Rücksicht mehr.
Als übergeordnetes, zentrales Anliegen wird Ihnen verkauft: Es gehe darum, die Wertschöpfung in der Region zu halten – und das lesen / hören Sie Hundertfach. Sie, die Bürger werden „beteiligt“, sie profitieren von ZITAT: „hohen Erlöse für Kommunen“. Das ist leider Lobby-Lürming, also die Mischung aus LÜGEN & FRAMING.. Keine Sorge: Die etwa 1.000 Milliarden Euro Steuergeld, die in die erfolglose Energiewende geflossen sind, sind nicht weg. Die haben jetzt nur andere. Die wesentliche Wertschöpfung in Sachen Windkraft & Solar ist längst ins Ausland verlagert, Gewinne fließen politisch gut vernetzten Milliardären oder institutionellen Investoren aus z.B. Nordamerika, China und dem Nahen Osten zu. Deutschland deindustrialisiert, nun mittlerweile in den Branchen, die Profiteure der Energiewende-Subventionen waren bzw. sind. Interesse am Thema …? Das zweiteilige Video legt dar, dass Sie die gesamte Torte, von der sie jetzt großzügig in den Kommunen ein paar Krümel vom Projektierer, vom Betreiber in Aussicht gestellt bekommen, komplett bereits selbst bezahlt haben. Teil 01 des Videos zeigt Ihnen am Beispiel von NORDEX und anderen, an wen die Torte, genauer: Milliarden von Steuergeldern umverteilt wurden und werden.
Der Beitrag Gegenwind:08: Teil 01: Wer verdient…?! Wieviel…?! Warum…?! erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.
EU-Dekarbonisierung ist eine Bedrohung der Sicherheit für den Westen
Dr. Samuel Furfari
Das niederländische Verteidigungsministerium hat seine „Roadmap zur Energiesicherheit“ veröffentlicht, eine nationale Strategie zur Gewährleistung einer zuverlässigen Energieversorgung der Streitkräfte. Obwohl das Dokument von einem einzelnen NATO-Mitglied erstellt wurde, reflektiert es eine umfassendere Realität: Energiesicherheit ist untrennbar mit militärischer Macht verbunden.
Die „Roadmap“ definiert Energiesicherheit als die kontinuierliche Verfügbarkeit zuverlässiger und erschwinglicher Energie sowohl für Aktivitäten in Friedenszeiten als auch für militärische Operationen. Sie verweist ausdrücklich auf die „Single-Fuel-Politik“ der NATO, welche die militärische Logistik auf flüssige fossile Brennstoffe standardisiert, insbesondere Kerosin, um die Interoperabilität zwischen den verbündeten Streitkräften zu gewährleisten. Derzeit werden mehr als 95 % der niederländischen Militärflugzeuge, Schiffe und Fahrzeuge mit Kohlenwasserstoffen betrieben.
Wind und SolarDennoch verteufeln die Befürworter der Dekarbonisierung in der Europäischen Union (EU) weiterhin fossile Brennstoffe und fördern Wind- und Solartechnologien, die weltweit nach zwei Jahrzehnten der Subventionierung etwas mehr als 3 % der Energieversorgung ausmachen. Selbst das niederländische Dokument würdigt die Dekarbonisierung der EU, doch der Bedarf an flüssigen Kohlenwasserstoffen lässt sich nicht durch Klima-Rhetorik decken.
Das Fazit für die politischen Entscheidungsträger in den USA lautet, dass die Energiepolitik der EU bei der Bewertung der Verteidigungsfähigkeit des Kontinents berücksichtigt werden muss.
Die Bedeutung des niederländischen Sicherheitsdokuments geht über die militärische Logistik hinaus. Es ist ein Weckruf, dass Energie nicht nur ein Umwelt- oder Wirtschaftsthema ist. Es handelt sich dabei im Grunde genommen um eine Frage der nationalen Sicherheit. Streitkräfte, industrielle Produktion, Verkehrsnetze und kritische Infrastruktur sind alle auf reichlich vorhandene und zuverlässige Energie angewiesen. Ohne sie nehmen die militärische Einsatzbereitschaft, die wirtschaftliche Stärke und die nationale Autonomie ab.
Im Laufe der Geschichte war Energie stets die Grundlage staatlicher Macht. Nationen mit gesichertem Zugang zu erschwinglicher Energie verfügen über stärkere Volkswirtschaften, größere militärische Fähigkeiten und mehr Handlungsfreiheit. Nationen, die von externen Lieferanten abhängig sind, setzen sich Zwang und Schlimmerem aus.
Globale Energietrends untermauern diese Tatsachen. Laut dem „Statistical Review of World Energy 2026“ wurden 86 % des weltweiten Primärenergieverbrauchs durch fossile Brennstoffe gedeckt. Trotz des Wachstums im Bereich der erneuerbaren Technologien ist die Welt nach wie vor überwiegend auf Öl, Erdgas und Kohle angewiesen. Viele Großmächte passen sich dieser Realität an, während die Brüsseler Bürokratie sie offenbar ignoriert.
ChinaChina beispielsweise baut die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien aus und errichtet gleichzeitig neue Kohlekraftwerke, während es sich die Kontrolle über die Lieferketten für strategische Mineralien sichert. Diese Strategie räumt der Energieverfügbarkeit und -resilienz als Grundlagen der nationalen Macht Priorität ein. China stärkt damit sowohl seine wirtschaftliche Position als auch seine langfristige Sicherheit.
Diese Verflechtung von Energiepolitik und Verteidigungsfähigkeit könnte einen existenziellen Riss in der „grünen“ Fassade der EU darstellen. Die Europäische Union ist nach wie vor stark von Energieimporten und kritischen Rohstoffen abhängig, während viele Industriezweige mit deutlich höheren Energiekosten konfrontiert sind als ihre Konkurrenten in den Vereinigten Staaten und Asien. Steigende Kosten haben den Druck auf die Stahl-, Chemie- und Fertigungsindustrie erhöht – Branchen, die das Rückgrat der nationalen Verteidigung bilden.
Armeen benötigen Treibstoff, aber sie brauchen auch Stahl, Chemikalien, Maschinen, Schiffbaukapazitäten, Elektronik und fortschrittliche Fertigungstechnologien. Ein Land, das Schwierigkeiten hat, eine wettbewerbsfähige industrielle Produktion aufrechtzuerhalten, wird Probleme haben, Panzer, Munition, Drohnen, Flugzeuge und Kriegsschiffe in dem Umfang herzustellen, der in einer Krise erforderlich ist.
DeindustrialisierungWeil die EU fossile Brennstoffe im Namen der Klimapolitik verteufelt hat, sind die Strompreise für die Industrie auf etwa das Doppelte des Niveaus in den USA und etwa 50 % über dem in China gestiegen. Im vergangenen Jahr sank die Stahlproduktion auf den niedrigsten Stand seit 1960. ThyssenKrupp baut 11.000 Stellen in seiner Stahlsparte ab, und das ist nur ein Beispiel. Diese Deindustrialisierung ist mit einer robusten Verteidigung und Souveränität unvereinbar.
Die militärischen Fähigkeiten der NATO hängen nicht nur von Budgets und Truppenstärken ab, sondern auch von der Energieversorgung und der industriellen Basis, die diese stützen. Die niederländische Strategie erkennt implizit an, dass Einsatzbereitschaft mit Energiesicherheit beginnt.
Die Vereinigten Staaten haben ihre strategische Position durch eine reichhaltige heimische Öl- und Gasförderung gestärkt, die sowohl das Wirtschaftswachstum als auch die Projektion militärischer Macht unterstützt. Europa hingegen weigert sich, seine heimischen Energiereserven voll auszuschöpfen, und hält an wirtschaftlich schädlichen Strategien fest, welche die Sicherheit des Westens nur untergraben können.
Die Lehre aus dem niederländischen Fahrplan zur Energiesicherheit lautet, dass Energiesicherheit eine Voraussetzung für nationale Sicherheit ist. Ein Bündnis, das darauf abzielt, Gegner abzuschrecken und die Souveränität zu wahren, kann es sich nicht leisten, diesen Zusammenhang zu übersehen. Energiesicherheit ist untrennbar mit militärischer Macht verbunden.
This commentary was first published at Daily Signal on 26 August 2026
Samuel FurfariSamuel Furfari ist Ingenieur und promovierte an der Universität Brüssel. Er ist Professor für Energiegeopolitik und -politik. 36 Jahre lang war er als leitender Beamter in der Generaldirektion Energie der Europäischen Kommission tätig. Er ist Autor zahlreicher Bücher.
Link: https://clintel.org/eu-energy-security-decarbonization/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag EU-Dekarbonisierung ist eine Bedrohung der Sicherheit für den Westen erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.
Schlußwort von EIKE-Präsident Holger Thuß – 17. Klima-und Energiekonferenz 2026 in Halle/S
Die 17. EIKE- Konferenz 2026 ging als ERSTE seit 2018 ohne Störungen der redaktionellen Klimaaktivisten oder der Antifa vonstatten. Gleichzeitig gelang es uns, neue und alte Spitzen-Referenten zu gewinnen, die trotz heißer Temperatuten im Hochsommer erstklassige Vorträge zu den Themen Energie und Klima hielten.
EIKE-Präsident Holger Thuß zieht ein Resumee.
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Ein Leitfaden für Richter mit dem Titel [übersetzt] „Wie Wissenschaft geht“ liegt in Bezug auf die Klimawissenschaft völlig falsch!
Das neue „Reference Manual on Scientific Evidence: 4. Auflage“ des Federal Judicial Center enthält ein Kapitel mit dem Titel „How Science Works“, das von einem Klimaalarmisten verfasst worden ist – und das merkt man auch. Darin wird der Unsinn verbreitet, dass es in der Wissenschaft ausschließlich um Konsens gehe, obwohl es in Wirklichkeit um Debatte geht. Es gibt auch keinen Konsens, der den Klimaalarmismus stützt.
Ein weiteres Kapitel – „Reference Guide on Climate Science“ – wurde zurückgezogen, nachdem in einem Schreiben von 27 Generalstaatsanwälten darauf hingewiesen worden war, dass es sich um reine alarmistische Propaganda handele. Das Kapitel „How Science Works“ sollte aus dem gleichen Grund zurückgezogen werden.
Der Leitfaden steht hier.
Das Kapitel „Wie Wissenschaft funktioniert“ umfasst die Seiten 47 bis 111 in Band 1.
Einer der beiden Autoren, Professor Michael Weisberg, ist ein führender Aktivist der Alarmisten. Auf der Website seiner Universität wird er als „Klimadiplomat“ bezeichnet, weil er aktiv an den UN-Klimaverhandlungen mitwirkt, darunter auch an dem berüchtigten Entschädigungsmodell für „Verluste und Schäden“.
„How Science Works“ legt einen schlechten Start hin. Schon der allererste Absatz enthält dieses Juwel des Alarmismus: „… PR-Kampagnen haben die Öffentlichkeit über den tatsächlichen Stand des wissenschaftlichen Konsenses zu bestimmten wissenschaftlichen Themen in die Irre geführt.“ Quelle: Naomi Oreskes & Erik M. Conway, „Merchants of Doubt: How a Handful of Scientists Obscured the Truth on Issues from Tobacco Smoke to Global Warming“ (2010) [übersetzt: Händler des Zweifels: Wie eine Handvoll Wissenschaftler die Wahrheit zu Themen vom Tabakrauch bis zur globalen Erwärmung verschleiert haben]
Dieses lächerliche Buch von Oreskes ist ein Eckpfeiler des Klimaalarmismus’. Die falsche Kernaussage des Kapitels lautet also, dass der Klimaalarmismus auf einem Konsens beruht und Skepsis lediglich ein PR-Trick ist. Das ist reine Interessenvertretung.
Der größte Teil des restlichen Kapitels besteht aus einer langen, falschen Behauptung, dass Wissenschaft auf Konsens beruht. Sie funktioniert jedoch hauptsächlich durch Debatte, da Wissenschaftler darum ringen, die Funktionsweise der Natur zu erklären. Diese vorgeschlagenen Erklärungen werden von der wissenschaftlichen Gemeinschaft diskutiert, manchmal auf komplexe Weise und oft über einen langen Zeitraum hinweg, ohne dass eine Lösung gefunden wird.
Der Konsens spielt tatsächlich eine sehr langfristige Rolle, ist doch die Wissenschaft ein ständig wachsender Wissensbestand. Wissenschaftliches Handeln ist jedoch größtenteils ein lebhafter Marktplatz der Auseinandersetzung.
Die grundlegende wissenschaftliche Methode ist sehr einfach: Ausgehend von bestimmten Beobachtungen stellen Menschen verschiedene Hypothesen auf, um diese zu erklären. Diese Hypothesen werden dann anhand weiterer Beobachtungen überprüft. Theoretisch wird eine Hypothese verworfen, wenn die überprüfenden Beobachtungen sie nicht stützen oder ihr sogar widersprechen.
In der modernen Wissenschaft kann dieser scheinbar einfache Prozess sehr komplex werden, insbesondere wenn es darum geht, komplexe natürliche Systeme zu erklären. So kann es beispielsweise vorkommen, dass einzelne Wissenschaftler nur einen Teil des Prozesses durchführen. Zudem sind Beobachtungen oft „theorielastig“, so dass sie in Frage gestellt werden können. Darüber hinaus können Hypothesen sehr komplex sein, was es schwierig macht, den Fehler zu lokalisieren.
Hypothesen und Beobachtungen werden nicht nur oft diskutiert, sondern diese Debatten können auch lange dauern. In bedeutenden Fällen führen sie zu alternativen Denkschulen (wie es derzeit beim vom Menschen verursachten Klimawandel der Fall ist).
So dauerte beispielsweise die hitzige Debatte zwischen der Teilchen- und der Wellentheorie des Lichts über 200 Jahre. Die Debatte um den Klimawandel dauert nun schon weit über 40 Jahre.
Beachten Sie, dass Sie die Debatten nicht anhand der Fachliteratur nachvollziehen können, weil es in Fachartikeln in der Regel nicht erlaubt ist, einen anderen Wissenschaftler zu kritisieren oder ihm zu widersprechen. Artikel berichten lediglich über konkrete Forschungsergebnisse. Von den rund 3 Millionen Artikeln, die jährlich veröffentlicht werden, beziehen sich wahrscheinlich nur sehr wenige auf die laufenden Debatten.
Früher waren die weit verbreiteten Debatten für die Öffentlichkeit nicht sichtbar. Sie fanden meist während der Fragerunden bei Konferenzvorträgen oder im Rahmen persönlicher Korrespondenz statt. Der Aufstieg der Online-Debatten über wissenschaftliche Themen hat dies stark verändert. Chatbots könnten hilfreich sein, um diese Debatten aufzuspüren. So gibt es beispielsweise Hunderte unterschiedlicher Kontroversen in der Klimawissenschaft, von denen viele öffentlich diskutiert werden.
Der unwissenschaftliche Begriff „Konsens“ taucht in dem Kapitel „Wie Wissenschaft funktioniert“ über 70 mal auf. Das Schlüsselwort „Debatte“ kommt gegen Ende des Buches lediglich viermal vor. Ironischerweise handelt es sich bei einer dieser Stellen um die Aussage: „In der Wissenschaft ziehen sich Debatten über wissenschaftliche Beweise in der Regel über viele Jahre hin…“. Max Planck hat es sehr treffend formuliert: „Deine Ideen werden (erst) akzeptiert, wenn deine Studenten Herausgeber von Fachzeitschriften werden.“ Die Debatte in der Klimawissenschaft dauert sogar noch länger, so dass die Behauptung eines Konsens‘ völlig falsch ist.
Dieses Kapitel über „Wie Wissenschaft funktioniert“ ist im Grunde ein irreführender Versuch, die falsche Behauptung zu verbreiten, es gebe einen Konsens, der den Klimaalarmismus stütze. Als solches handelt es sich um politische Interessenvertretung und nicht um fundierte juristische Orientierung. Das Kapitel sollte entfernt werden, so wie auch das Kapitel zur Interessenvertretung in der Klimawissenschaft entfernt worden ist.
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
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Dem einen sein Leid, ist dem anderen sein Freud – Es ist nicht das Öl, es sind die Raffinerien
WUWT, Essay von Eric Worrall
„… Die EU-Klimavorschriften zwangen Energieunternehmen, Raffineriekapazitäten stillzulegen, in Erwartung eines Nachfrageeinbruchs, der bisher noch nicht eingetreten ist. …“
Goldman Sachs prognostiziert steigende Dieselraffineriemargen auf 63 US-Dollar pro Barrel
Von Irina Slav – 31. August 2026, 1:45 Uhr CDT
Laut Goldman Sachs werden Raffinerien aufgrund der weltweiten Dieselknappheit höhere Gewinne erzielen. Die Bank hat ihre frühere Gewinnprognose revidiert und geht nun davon aus, dass sich die Gesamtgewinne der Raffinerieunternehmen aus der Verknappung verdoppeln werden.
„Zunehmende Streiks in Raffinerien im Nahen Osten und in Russland haben die ohnehin schon angespannte globale Raffineriekapazität weiter verknappt und die Margen für Raffinerieprodukte auf neue Höchststände getrieben“, schrieben die Analysten der Bank laut Bloomberg in einer Mitteilung . „Diesel bleibt der Motor der Rallye“, fügten sie hinzu.
Die weltweiten Dieselvorräte gehen aufgrund von Raffinerieausfällen im Nahen Osten und in Russland zur Neige. Laut dem Rohstoffteam von Goldman Sachs liegen die Raffinerieausfälle derzeit 60 % über dem saisonalen Durchschnitt, und die angespannte Dieselversorgung wird sich bis ins nächste Jahr fortsetzen.
… In Europa wird die Situation zusätzlich durch einen Mangel an Raffinerien verkompliziert, da EU-Klimavorschriften Energieunternehmen gezwungen haben, Raffineriekapazitäten in Erwartung eines Nachfrageeinbruchs stillzulegen, der bisher noch nicht eingetreten ist.
…
Mehr dazu: https://oilprice.com/La t est-Energy-News/World-News/Goldman-Sachs-Sees-Diesel-Refining-Margins-Soaring-to-63-a-Barrel.html
Der Iran-Krieg und der Ukraine-Konflikt haben möglicherweise den Zugang des Westens zu den Raffineriekapazitäten des Nahen Ostens und Russlands unterbrochen, aber unsere mangelnde Widerstandsfähigkeit, mit einer solchen Unterbrechung umzugehen, der Mangel an westlichen Raffineriekapazitäten, ist ein selbstverschuldetes Versagen.
Die Treibstoffknappheit hätte zu keinem ungünstigeren Zeitpunkt kommen können. Die Dieselpreise hängen stark von den Lebensmittelpreisen oder, im schlimmsten Fall, von der Lebensmittelverfügbarkeit ab.
Ein befreundeter Landwirt in New South Wales erzählte mir, dass viele seiner Bekannten ihre Anbauflächen reduziert haben, weil sie angesichts der gestiegenen Diesel- und Düngemittelpreise keine Möglichkeit mehr sahen, Gewinn zu erzielen. Wie viele andere Landwirte weltweit treffen ähnliche Entscheidungen?
Präsident Trumps Bemühungen zur Wiederbelebung der US-amerikanischen fossilen Brennstoffindustrie könnten die USA vor den schlimmsten Folgen des bevorstehenden Dieselversorgungsengpasses schützen – außer in Regionen wie Kalifornien, die weiterhin alles daransetzen, ihre Wirtschaft mit Klimaschutzauflagen nach europäischem Vorbild zu ruinieren. Europa hingegen, dessen Wirtschaft durch die Finanzierung des Ukraine-Kriegs, die explodierende Staatsverschuldung und lähmende Regulierungen für Landwirtschaft und Industrie bereits am Rande des Zusammenbruchs steht, könnte ernsthafte Schwierigkeiten bevorstehen.
Natürlich wird all dies dem kommenden „Super-El Niño“ angelastet werden – man kann bereits beobachten, wie die grüne Szene die Weichen für eine Klimaerzählung stellt, um mögliche Lebensmittelknappheit im Herbst zu erklären. Doch täuschen Sie sich nicht: Ein Großteil des Anstiegs der Lebensmittelpreise, den ein plötzlicher Anstieg der Dieselpreise auslösen könnte, wird darauf zurückzuführen sein, dass die verantwortungslose Klimapolitik unserer Politiker die wirtschaftliche Rentabilität der Ölraffinerien in westlichen Ländern zerstört hat.
Zum Thema:
Zapfsäule unter Staatsaufsicht: Deutschlands Kraftstoffmarkt im Umbruch
- März 2026 Christoph Jehle
Deutschlands Kraftstoffmarkt wandelt sich: Internationale Ölkonzerne ziehen sich zurück, Regulierung kommt. Drohen bald Tankstellenschließungen?
Die Bundesregierung hatte die deutsche Mineralölwirtschaft dieser Tage zum Rapport bestellt und musste mit den britischen Konzernen Shell und BP als Mutter von Aral und deren Berliner Statthalter vorlieb nehmen.
Alle anderen internationalen Konzerne haben sich in letzter Zeit vom deutschen Markt verabschiedet und ihre Marken an Dritte lizenziert, welche die verkehrsgünstige Lage der etablierten Tankstellen nutzen, für die jedoch der Mineralölverkauf nur noch ein Nebengeschäft ist.
…
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Der Iran legt ein britisches Kraftwerk für vier Tage lahm, aber das ist keine große Sache…
Netto-Null macht unsere Stromnetze anfällig
Australier wissen es vielleicht nicht, aber iranische Hacker legten im Juli ein britisches Kraftwerk lahm, und es dauerte vier Tage, bis es wieder in Betrieb genommen werden konnte. Doch es besteht kein Grund zur Sorge. Das britische Kraftwerk war so klein und der Vorfall so unbedeutend, dass die britische Regierung erst nach Wochen davon berichtete und den Namen des Kraftwerks immer noch nicht preisgibt. Es stellte aber absolut keine Bedrohung für das britische Stromnetz dar. Gar keine. Es hätte sich lediglich um einen „Kleingenerator“ gehandelt, was bedeutet, dass es sich auch um eine Windkraftanlage gehandelt haben könnte. Zeitungen sprachen jedoch von „Personal“, und Clark Savage von EnergyNewsBeat bezeichnet es als Spitzenlastkraftwerk. Alles in Ordnung also, oder?
Wenn es der Iran war und er nur ausprobieren wollte, was er tun kann, dann ist das Experiment gelungen.
Der Angriff erfolgte offenbar als Reaktion darauf, dass Großbritannien den USA die Erlaubnis erteilt hatte, Angriffe auf Teheran von britischen Stützpunkten aus durchzuführen. Zeitgleich gab es auch Cyberangriffe auf die USA, bei denen Wasserpumpen manipuliert wurden und dadurch Warnungen vor nicht abgekochtem Trinkwasser ausgelöst wurden. Obwohl keiner dieser Angriffe unmittelbaren Schaden verursachte, zeigt er doch, dass Hackerangriffe bereits Realität sind. Wir wollen wohl kaum ein fragiles Stromnetz, das von Wind und Wolken, langen Übertragungsleitungen und einer Million Wechselrichtern eines anderen Landes abhängig ist, welches dafür bekannt ist, manipulierte Kommunikationsgeräte in seine Solarwechselrichter einzubauen. Ganz zu schweigen von den in Heimbatterien versteckten Sprengsätzen . Australien besitzt dank des Programms zur billigeren Herstellung von Heimbatterien mittlerweile eine halbe Million davon.
Wie wir damals schon sagten, ist es einfach, jedes noch so kleine Teil einer riesigen, zentralisierten Anlage zu überprüfen. Jeder, der die Anlage betritt, kann kontrolliert werden. Es ist jedoch unmöglich, vier Millionen Dachwechselrichter zu inspizieren, die von 500 Unternehmen über acht verschiedene Häfen und aus 20 verschiedenen Fabriken importiert werden. Das dezentrale Netto-Null-System schafft bewusst Millionen elektronisch gesteuerter Endpunkte, darunter auch Ladestationen für Elektrofahrzeuge, intelligente Zähler, Batteriespeicher für virtuelle Kraftwerke und staatlich gesteuerte Klimaanlagen – viele davon fernsteuerbar und viele letztendlich über Netzwerke miteinander verbunden.
Es geht hier nicht um vier Millionen neue, zufällige Fehlerquellen, sondern vielmehr darum, dass wir 4 Millionen Geräte (vielleicht sogar 10 Millionen) mit einer systematischen Schwachstelle haben, die ausgenutzt werden kann.
Iranische Hacker legten britisches Kraftwerk in einem beispiellosen Cyberangriff für vier Tage lahm
— Daily Mail UK
Wie nun bekannt wurde, legten iranische Hacker ein britisches Kraftwerk für vier Tage lahm – ein beispielloser Cyberangriff auf Großbritannien. Die Cyberterroristen zwangen die Anlage zur vollständigen Stilllegung, während die Mitarbeiter fieberhaft daran arbeiteten, die Systeme wieder in Betrieb zu nehmen.
Die Behörden haben nicht bekannt gegeben, welches Kraftwerk das Ziel des Angriffs war, aber es wird davon ausgegangen, dass es relativ klein ist – und der Angriff keine nennenswerten Auswirkungen auf die Energieversorgung des Landes hatte.
Laut Quellen gegenüber CBS News wurden auch Wasserversorgungssysteme in USA, in Dutzenden Bundesstaaten, darunter Michigan, Minnesota, Georgia, New Jersey und South Dakota, von mutmaßlichen Cyberangriffen mit Verbindungen zum Iran getroffen; allein in Minnesota wurden mehr als 30 kommunale Wasserversorgungssysteme angegriffen.
Kathryn Porter verdeutlicht, wie leicht das britische „Netto-Null“-Stromnetz durch einen katastrophalen Angriff lahmgelegt werden könnte. Wie wir letztes Jahr in Spanien und 2016 in Südaustralien gesehen haben, können Stromnetze mit geringer Trägheit innerhalb weniger Hundertstelsekunden zusammenbrechen, sobald Störungen auftreten. Und nichts verdeutlicht die Bedeutung von Trägheit besser als eine Turbine, die 500 Tonnen wiegt und sich 3.000-mal pro Minute dreht.
Die rotierenden Riesenturbinen der Kohle-, Gas-, Kernkraft- und Wasserkraftanlagen absorbieren die Frequenzschocks in beide Richtungen und verschaffen dem Rest des Stromnetzes wertvolle Sekunden, um entsprechend zu reagieren.
Porter weist darauf hin, dass Batterien nur kurzfristig helfen können und auch nur dann, wenn sie geladen sind, wenn ein Generator ausfällt, oder entladen sind, wenn eine große Last wegfällt. Es wird schwierig sein, sich auf beide Eventualitäten und den Dauerbetrieb vorzubereiten.
Das nationale Stromnetz bricht zusammen, Großbritannien steht im Dunkeln… Chaos bricht aus: Ein Horrorszenario, dem Großbritanniens Netto-Null-Besessenheit uns immer näherbringt – ein Bericht einer Energieexpertin.
— KATHRYN PORTER, Daily Mail
Stellen Sie sich Folgendes vor: Um 20:37 Uhr heute Abend, wenn ein Teil des nationalen Stromnetzes von einem akuten Ungleichgewicht zwischen Stromangebot und -nachfrage betroffen ist, bricht das gesamte Netz zusammen. Ein Teil reißt den nächsten mit, wie Dominosteine.
Das Land versinkt in Dunkelheit. In allen Häusern und Geschäften gehen die Lichter aus. Flughäfen, Krankenhäuser und andere wichtige Einrichtungen schalten fieberhaft auf Notstromaggregate um.
Züge und Aufzüge kommen zum Stehen. Mobilfunkmasten schalten auf Akku- und Notstromversorgung um, doch die Netze sind schnell überlastet und die Netzabdeckung verschlechtert sich zusehends.
Da Straßen blockiert sind und Tankstellen keinen Treibstoff liefern können, weil die Zapfsäulen Strom benötigen, sind Tausende von Autofahrern gestrandet und verbringen die Nacht in ihren Autos oder am Straßenrand, viele ohne Wasser und unfähig, ihren Angehörigen zu berichten, was passiert.
Am Morgen sind die Straßen voller Menschen, die wissen wollen, was los ist. Das Fehlen von Internet, WLAN und zuverlässigem Mobilfunkempfang verschärft die Verwirrung. Vereinzelt kommt es zu Ausschreitungen, die die Regierung dazu zwingen, den Einsatz des Militärs zu erwägen.
Und das sind nur die ersten 12 Stunden.
Sie beschreibt detailliert die jüngsten Ereignisse in Großbritannien, wo sommerliche Nachfragespitzen zu einem chaotischen Abend führten, als Solarstrom versiegte, der Wind nachließ und mehrere Gaskraftwerke unerwartet den Betrieb einstellten. Die britischen Netzbetreiber mussten die Exporte nach den Niederlanden und Frankreich abrupt stoppen. Sie waren nicht darauf vorbereitet, und das Netz verkraftete die Situation nicht ohne Krisenintervention. Soweit wir wissen, handelte es sich dabei nicht um einen Hackerangriff, sondern einfach um einen warmen Sommertag.
Australien befindet sich in einer ähnlichen Lage wie Großbritannien und ist zunehmend abhängig von fehleranfälliger und unzuverlässiger Ausrüstung, die komplizierte Backup-Systeme erfordert. All dies wird von einer Vielzahl elektronischer Geräte gesteuert, hergestellt von einem Land, das bereit ist, Handelspartner nach Belieben zu sabotieren. Wir sprechen hier von einem Land, das bereitwillig infektiöse Biowaffen in die Welt hinausschickt, während es sie im eigenen Land einsperrt.
Im Gegensatz zu Australien ist Großbritannien zwar nicht so stark von Solaranlagen und Batteriespeichern betroffen, aber zunehmend auf Seekabel nach Norwegen und Frankreich angewiesen, um etwa ein Sechstel seines Strombedarfs zu decken – beide Länder haben Schwierigkeiten, ihre nationalen Stromnetze zu versorgen. China wurde wiederholt beim Durchtrennen von Kabeln um Taiwan ertappt und könnte dies vermutlich auch in der Nordsee tun.
Vor einigen Wochen wurden vor Perth verdächtigerweise zwei Unterseekabel kurz nacheinander und in unmittelbarer Nähe beschädigt. Es handelte sich zwar um Informationskabel, nicht um Stromkabel, doch verdeutlicht der Vorfall das Risiko, sich darauf zu verlassen, dass Länder im Bereich der Meeresumwelt friedlich zusammenarbeiten.
Mit freundlicher Genehmigung von John Connor II
Zum Thema
Nahe Kraftwerk Jänschwalde
Sprengvorrichtung an Umspannwerk in Brandenburg gefunden
Stand: 01.09.2026 • 17:44 Uhr
In Brandenburg sind in der Nähe des Kraftwerks Jänschwalde Sprengvorrichtungen gefunden worden. Laut Ministerpräsident Woidke war es ein „Anschlagsversuch“ auf die Stromversorgung. Die Hintergründe sind noch unklar.
https://www.tagesschau.de/inland/sprengvorrichtung-umspannwerk-brandenburg-100.html
Anschlag in Bergheim: Was ist überhaupt ein Umspannwerk?
Stand: 02.09.2026, 17:17 Uhr
Der Anschlag auf ein Umspannwerk in Bergheim sorgt für Aufregung – und für viele Fragen. Wie funktioniert ein Umspannwerk überhaupt und wie sicher ist unsere Stromversorgung?
https://www1.wdr.de/wirtschaft/anschlag-umspannwerk-stromversorgung-sicherheit-100.html
- Ist das ein neues Hobby?
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Temperatur-„Korrekturen“ lassen die städtische Erwärmung in die ländlichen Aufzeichnungen einfließen
Cap Allon
Hier deckt Cap Allon die nächste Warmverzerrungs-Betrugsmasche auf. Er bezieht sich dabei auf den Vortrag von Dr. Ronan Connolly auf der EIKE-Konferenz in Halle. Dieser dürfte demnächst im Video-Kanal auf der EIKE-Website erscheinen. A. d. Übers.
Statistische Anpassungen, die eigentlich dazu dienen sollen, die globalen Temperaturaufzeichnungen zu bereinigen, können stattdessen die städtische Erwärmung auf ländliche Messstationen übertragen, wie aus einer vom Klimatologen Ronan Connolly vorgestellten Studie hervorgeht.
In einem Vortrag auf der jüngsten EIKE-Klimakonferenz in Deutschland untersuchte Connolly den „Pairwise Homogenization Algorithm“ (PHA) der NOAA, der durch den Vergleich mit benachbarten Messstationen offensichtliche Brüche in den Messreihen identifiziert.
Eine von Connolly mitverfasste Studie aus dem Jahr 2022 testete den Algorithmus anhand realer europäischer Messreihen statt anhand synthetischer Datensätze.
Bei 3.689 Versionen des GHCN-Datensatzes der NOAA traten 64 % der vom aktuellen Algorithmus identifizierten Anpassungen in weniger als einem Viertel der Durchläufe auf. Nur 16 % traten durchgängig in mehr als drei Vierteln auf.
Einfach ausgedrückt: Die meisten Korrekturen traten nicht zuverlässig wieder auf. Wenn der Algorithmus einen tatsächlichen, physikalischen Bruch in einer Stationsaufzeichnung erkennt, würde man erwarten, dass diese Korrektur weiterhin auftritt, sobald die NOAA den Datensatz aktualisiert.
Noch auffälliger ist, dass nur 19 % der erkannten Bruchstellen mit einer dokumentierten Stationsänderung – wie beispielsweise einem Standortwechsel oder einem Gerätewechsel – innerhalb eines Jahres übereinstimmten. Bei etwa 67 % gab es kein damit verbundenes dokumentiertes Ereignis.
Die Autoren kamen zu dem Schluss, dass viele Anpassungen „möglicherweise falsch waren“.
Eine separate Studie aus dem Jahr 2023 deckte ein weiteres Problem auf: die „urbane Vermischung“.
Da die Homogenisierung auf benachbarte Messstationen zurückgreift, können Erwärmungsverzerrungen von urbanisierten Standorten auf ansonsten ländliche Messreihen übertragen werden. Dieser Prozess verringert die Unterschiede zwischen städtischen und ländlichen Messstationen, beseitigt die Verzerrung jedoch nicht unbedingt – in vielen Fällen verbreitet er sie vielmehr.
Dieses Problem gewinnt umso mehr an Bedeutung, je weiter die Temperaturaufzeichnungen in die Vergangenheit zurückreichen. Connolly weist darauf hin, dass die Beobachtungen vor der Mitte des 20. Jahrhunderts spärlich ausfallen, wobei sich die längsten Zeitreihen stark auf Europa und Nordamerika konzentrieren und viele dieser Standorte später urbanisiert worden sind.
Das Ergebnis ist ein Temperaturmessnetz, das zunehmend homogen erscheint, ohne dass es dadurch zwangsläufig genauer wird.
Link: https://electroverse.substack.com/p/kazakhstans-september-cold-back-to?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke. Die im Beitrag verlinkten Studien sind jedoch frei zugänglich)
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
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Jonathan Cohler: „Die Verbrennung fossiler Brennstoffe hat im Grunde nichts vom atmosphärischen CO2-Wachstum verursacht
(Automatisch übersetzt von WORD)
Jonathan Cohler präsentiert eine neu eingereichte Arbeit von Willi Soon und ihm, welche die Massenerhaltung (Das Prinzip besagt, dass die Gesamtmasse in einem geschlossenen System konstant bleibt), isotopische Signaturen (Delta 13C) und mehrere weitere Datensätze verwendet, um die Keeling-Beziehung anzuwenden und einen konsistenten Bereich nahe -13,2‰ über Standorte und Zeiträume hinweg zu erkennen. Er argumentiert, dass fossile Brennstoffe (Signatur ~-28‰) höchstens 26 % der Nettoveränderung des atmosphärischen CO2 ändern und unter Verwendung von vorindustriellen Einschränkungen im Wesentlichen ~0–1,3 % sind, was den Behauptungen von IPCC, NASA, NOAA, EPA und der CO2 Coalition widerspricht.
(wenn Sie auf YouTube umschalten kommt die deutsche Übersetzung)
Er sagt, die Verweildauer des CO2 beträgt ~3,8 Jahre (wie Segalstad ATMOSPHERIC CO2 AND GLOBAL WA R M I N G : A C R I T I C A L REVIEW SECOND REVISED EDITON MEDDELELSER NR. 119 SA POLARINST OSLO 1992) und führt steigendes CO2 auf natürliche, temperaturbedingte Ausgasung von Ozean und Boden zurück. Er kritisiert die CO2-Koalition dafür Bilanzgleichungen mit Kausalität zu vermischen, beschreibt Belästigungen seitens der CO2 Coalition und sagt, er sei zurückgetreten.
00:00 Behauptung neuer Artikel
01:29 Drei Eingaben Aufbau
03:25 Isotopensignaturen 101
06:05 Keeling-Relation erklärt
10:17 Datensätze und Abfangpunkte
13:38 Lösung für fossile Fraktionen
22:22 Warum fossile Dominanz scheitert
25:16 Ablehnung der Schlussfolgerung
28:04 Kohlenstoffkreislauf-Umsatz
31:45 Was den CO2-Anstieg antreibt
33:56 Uraltes CO2 und Whataboutism
36:53 CO2-Koalitionsfehler Teaser
37:38 Buchhaltung vs. Kausalität
39:23 Feynman über Naturschutz
40:37 Was die Kausalität beweist
41:37 Gleichung zur atmosphärischen Gleichung
42:53 Koalitionspapier liest falsch
46:25 Moleküle nicht gekennzeichnet
48:08 Residuen sind keine Zuschreibung
49:56 Isotope diskriminieren Quellen
51:27 Luftgetragener Bruchteil-Fehlschluss
53:41 Retentions- und Zykluszeit
56:02 Belästigung und Rücktritt
01:03:18 CO2-Zwang und Richtlinienkosten
01:08:51 X Rückmeldung und Kontakt
01:13:38 Zusammenfassung und Links
https://x.com/cohler https://papers.jcohler.com/ ========= Folien, Zusammenfassungen, Referenzen und Transkripte meiner Podcasts: https://tomn.substack.com/p/podcast-s… Mein Linktree: https://linktr.ee/tomanelson1
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Die Angaben des Grünen UN-Klimafonds‘ zur Emissionsminderung sind betrügerisch
Eine Datenbank mit „Projekten“ des Grünen Klimafonds (GCF) zeigt, dass es sich bei fast keinem davon um tatsächliche Projekte handelt. Bei den meisten handelt es sich lediglich um spezialisierte Unterfonds. Jeder davon weist zwar eine angebliche Emissionsminderungszahl auf, doch diese Zahlen sind reine Fantasie, stehen doch keine tatsächlichen Projekte dahinter. Somit sind die vom GCF geltend gemachten Emissionsminderungen betrügerisch.
Die Datenbank befindet sich hier.
(Ich hätte es vielleicht nie gefunden, weil es sich auf der umfangreichen UNFCCC-Website und nicht auf der GCF-Website befindet, aber die KI hat es sofort gefunden, als ich einfach nach „GCF-Projekten“ gefragt habe. Dies ist ein gutes Beispiel dafür, wie KI die Recherche verbessern kann.)
Schauen wir uns drei große Posten an, die ganz oben in der Liste stehen. Kleinere Posten sind wahrscheinlich nicht aussagekräftiger.
An erster Stelle stehen knapp 1,5 Milliarden Dollar für das Projekt GAIA („GAIA“).
Hier ein wesentlicher Auszug aus der Projektbeschreibung: „Das Projekt GAIA wird eine Plattform für gemischte Finanzierungen einrichten, die langfristige Darlehen für Investitionen in die Klimaanpassung und den Klimaschutz in 19 der klimagefährdetsten Länder der Welt bereitstellt – und damit den teilnehmenden Ländern Zugang zu Finanzmitteln verschafft, die ihnen bisher nicht zur Verfügung standen. Um den unmittelbaren Bedürfnissen der Entwicklungsländer gerecht zu werden, fließen 70 Prozent der Portfolioinvestitionen der Plattform in Anpassungsprojekte; weitere 25 Prozent sind für die am wenigsten entwickelten Länder und kleine Inselentwicklungsstaaten vorgesehen, um sicherzustellen, dass die Mittel die klimagefährdetsten Gemeinschaften erreichen. Das Projekt richtet sich an Länder, die bei der Beschaffung von Klimafinanzierungen für ihre Pläne wirkungsvoller Anpassungsprojekte vor ähnlichen Herausforderungen stehen.“
Es handelt sich hierbei um ein finanzielles und kein physisches Projekt, dessen Hauptziel die Anpassung ist. Dennoch wird eine Reduzierung von 30 Millionen Tonnen „CO₂-Äquivalent“ angegeben. (Das CO₂-Äquivalent umfasst die Reduzierung von Methan und anderen Treibhausgasen.)
Für diese Reduktionsbehauptung gibt es natürlich keine physikalische Grundlage, weil keine tatsächlichen Projekte beteiligt sind. Schlimmer noch: Der Anteil des GCF an diesen 1,5 Milliarden US-Dollar beträgt lediglich 10,3 %. Sie sollten eigentlich nur diesen kleinen Bruchteil der fiktiven Reduktionsmenge für sich beanspruchen, aber ich sehe keine Anzeichen dafür, dass sie dies tun. Falls nicht, ist ihre Behauptung zur CO₂-Reduktion in doppelter Hinsicht betrügerisch.
Das zweite Beispiel ist das „Programme for Energy Efficiency in Buildings“ (PEEB) Cool, ein weiteres Finanzprojekt im Umfang von 1,5 Milliarden US-Dollar.
Hier ist die Projektbeschreibung: „Das Programm für Energieeffizienz in Gebäuden (PEEB) Cool umfasst 11 Länder auf vier Kontinenten, die sieben verschiedene Klimazonen abdecken: das Mittelmeerklima, das feuchte subtropische Klima, das tropische Klima, das äquatoriale Klima, das aride Klima, das Gebirgsklima und das kontinentale Klima. Diese Länder sind vom Klimawandel betroffen, wobei die Temperaturen ein Niveau erreichen, das die hitzebedingten Gesundheitsrisiken erhöht. Der Klimawandel wird zu einer Zunahme dieser Risiken führen, darunter regelmäßigere und extremere Hitzewellen sowie ein Anstieg der Durchschnittstemperaturen.
Das Projekt „PEEB Cool“ wird den Bausektor durch die Förderung energieeffizienterer Gebäudeplanung, -bauweise und -nutzung verändern. Im Vordergrund stehen dabei Teilbereiche mit erheblichem Potenzial für die Anpassung an den Klimawandel und die Reduzierung von Treibhausgasen, wie beispielsweise groß angelegte neue Wohnbauprojekte und Gewerbegebäude, an denen sowohl der öffentliche als auch der private Sektor beteiligt sind. Darüber hinaus wird das Projekt erhebliche wirtschaftliche und soziale Vorteile mit sich bringen, wie beispielsweise die Schaffung grüner Arbeitsplätze. Im Rahmen seiner Aktivitäten wird PEEB Cool effiziente Kühllösungen, nachhaltige Baumaterialien und die Einbindung von Akteuren des Bauökosystems einbeziehen.“
Es ist zu beachten, dass dieses Programm bis 2033 läuft, ohne dass konkrete Projekte identifiziert wurden, jedoch mit einer CO₂-Äquivalent-Reduktion von 1,6 Millionen Tonnen angegeben wird. Der Finanzierungsanteil des GCF beträgt lediglich 16,5 %, doch offenbar wird diese gesamte fiktive Reduktionsmenge dem GCF zugerechnet.
Ein drittes Beispiel ist der „Global Subnational Climate Fund (SnCF Global) – Equity“, der bis 2040 läuft. Dabei handelt es sich um einen Fonds in Höhe von 750 Millionen US-Dollar, der auf Verwaltungseinheiten innerhalb von Ländern wie Landkreise, Provinzen, Regionen und Gemeinden ausgerichtet ist.
Hier ein wichtiger Auszug aus der Beschreibung: „Das Ziel des Sub-national Climate Fund Global (SnCF Global oder der ‚Fonds‘) ist es, durch ein transformatives Finanzierungsmodell langfristige Klimainvestitionen auf subnationaler Ebene für Lösungen zur Eindämmung des Klimawandels und zur Anpassung an dessen Folgen anzustoßen.“
Es gibt noch keine konkreten Projekte, aber die Reduzierung der CO₂-Äquivalente ist auf genau 77,6 Millionen Tonnen festgelegt. Das entspricht weniger als 10 US-Dollar pro Tonne, was völlig unrealistisch ist. Der finanzielle Anteil des GCF beträgt lediglich 20 %.
Ein Blick auf die ersten rund 40 Projekte in der Datenbankliste zeigt, dass es sich ausschließlich um finanzielle und nicht um physische Projekte handelt. Der Grüne Klimafonds behauptet, über die gesamte Projektlaufzeit Emissionsminderungen in Höhe von Milliarden Tonnen CO₂-Äquivalent zu erzielen. Die Projektzahlen sind völlig fiktiv und somit betrügerisch.
Link: https://www.cfact.org/2026/08/17/un-green-climate-fund-emission-reduction-claims-are-fraudulent/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
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Entwicklung der Klimakleber….zum Klimaterroristen
Anschläge auf die Stromversorgung markieren eine neue Eskalationsstufe. Jahrzehntelange Klima-Agitation hat ein ideologisches Hinterland geschaffen, aus dem sich nun gewaltbereite Täter rekrutieren.
Von Frank HennigDiese Bezeichnung wurde nun staatsoffiziell von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt verwendet. Zugegeben, neu ist er nicht. Autofahrer gebrauchten ihn, wenn sie warten mussten, weil Leute auf der Straße klebten und sie an der Weiterfahrt hinderten. Kraftwerker bezeichneten so die Blockierer der Gleise, auf denen die Kohle angeliefert wurde oder den grünradikalen Mob, der 2016 den Tagebau Welzow besetzte und das Kraftwerk Schwarze Pumpe Kraftwerk stürmte
Für „Qualitätsmedien“ waren solche Menschen bisher keine Terroristen, nicht einmal Straftäter, man klebte ihnen die positiv konnotierte Bezeichnung „Aktivisten“ an. Das war früher vielleicht sogar treffend, als die selbsternannten Weltretter nur Aufmerksamkeit wollten und das Gespräch suchten. Da ihre Argumente aber nicht verfingen, setzte ein Kurs der Radikalisierung ein, an dem sich Trittbrettfahrer der linken, antikapitalistischen und gewaltaffinen Szene beteiligten. Der Klimakampf könne nicht mit dem kapitalistischen „Schweinesystem“ gewonnen werden, ein Systemwechsel sei nötig. Personen wie Luisa Neubauer aus dem großkapitalistischen Hause Reemtsma nutzen den Klimakampf zur eigenen Profilierung und Karriere.
Anfang September 2026 wurde in Brandenburg, NRW, Sachsen und Niedersachsen der Geist zur Tat und sehr konkret. Ein irregeleiteter mutmaßlicher Einzeltäter aus NRW, der ökologisch korrekt mit dem Fahrrad auf der Flucht sein soll, bastelte Flugkörper, mit denen er in einigen Fällen Kurzschlüsse an Höchstspannungsleitungen in der Nähe von Umspannwerken auslösen konnte. Die Anschläge in kurzer Zeit an relativ weit voneinander entfernten Orten lassen allerdings Zweifel an der These vom Einzeltäter aufkommen.
Der Verdacht fällt auf einen erwachsenen, intelligenten Menschen und es steht die Frage, wie er sich dahin entwickeln konnte, die Infrastruktur lebenswichtiger Versorgung anzugreifen, größere Stromausfälle zu provozieren, die in der Folge auch Menschenleben kosten können. Was setzte seinen gesunden Menschenverstand außer Kraft?
Wirft jemand einen Brandsatz auf ein Flüchtlingsheim, gilt medial der Grundsatz, dass die AfD geistiger Brandstifter war, die den Attentätern gleichsam die Hände führten. Wer aber sind die Hinterleute der Klimaterroristen, die Büchsenspanner und Einpeitscher? Wie gelingt es, vorwiegend junge Menschen zu radikalisieren und ihr Denken einzuengen?
Agitation und PropagandaDie ideologisch-propagandistische Beeinflussung der grünen Terroristen hat eine längere Geschichte. Parallel zum Ausbau der so genannten „Erneuerbaren“ gelang es, das Narrativ umweltzerstörender und vorgeblich Erneuerbaren-feindlicher konventioneller Kraftwerke einzupflanzen. Begann der „Widerstandskampf“ zunächst mit dem Agieren gegen die Umweltfolgen der Braunkohle-Tagebaue, trat das Thema CO2 dann mehr in den Vordergrund. Es wurde ein idealisiertes Bild einer künftigen emissions- und kernkraftfreien Zukunft gestrickt, die Notwendigkeit eines Energiemixes bestritten und ein Grundkonflikt von Wind- und Solarzufallsstrom zum konventionellen Strom hergestellt, obwohl letzterer die Einspeisung volatilen Stroms durch seine Regelfähigkeit erst möglich macht. Auf letzteren könne man verzichten, einige meinten sogar, sofort und ersatzlos. Demos, Klimacamps und später „Fridays for Future“ mit Unterrichtsausfall, aber gepusht von „Teachers for Futures“ und „Scientists for Future“, die ihre interessengeleiteten Erkenntnisse mit Hilfe des Drucks der Straße vermitteln wollten, da sie in der Welt der unideologisierten Wissenschaftler wenig Anklang fanden.
Wer war beteiligt am Bau des ideologischen Hinterlandes? Natürlich die Grünen als politischer Arm der EE-Lobby, die nach linksgrün gedriftete SPD und einige Gewerkschaften, aber auch ein so genanntes „breites Bündnis“ verschiedenster Organisationen. So „Ende Gelände“, die ob ihrer Affinität zu Gewalt zeitweise auch vom Verfassungsschutz beobachtet wurden, der BUND, Greenpeace, die Deutsche Umwelthilfe und weitere. Die vermeintlich wissenschaftliche Basis liefert das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) mit Frau Professorin Kemfert (auch „Energiewende in blond“ genannt).
Erinnert sei auch an die „Klimaallianz“ mit mehr als 150 Mitgliedsgruppen, beispielhaft seien hier nur der ADFC, die Arbeiterwohlfahrt, der Bundesverband Erneuerbare Energien, Campact, der Deutsche Alpenverein, die deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg, die Diakonie Deutschland und die Evangelische Kirche Mitteldeutschland genannt. Auffällig sind viele evangelische Landeskirchen und katholische Organisationen. Besonders aktiv gab sich die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg / schlesische Oberlausitz (EKBO), die die Energiewende zur „Reformation unserer Zeit“ erklärte. Der damalige Bischof Dr. Markus Dröge sagte schon 2010:
„Wir glauben, dass es einen dritten Weg zwischen der Alternative „Atomstrom oder Braunkohle“ geben muss und gibt“ (Landessynode der EKBO 27.-30.10.2010, „Wort des Bischofs“)
Nun ist Glauben der Job der Kirche, aber wenn man den Ausstieg fordert, sollte man schon Alternativen liefern können. Gebete für mehr Wind in Analogie zum Regentanz werden nicht helfen. Später machte Dr. Dröge Lausitzer Braunkohlekraftwerke für Missernten in Südamerika verantwortlich. Vom Wasserentzug durch den Lithiumabbau sprach er nicht.
Natürlich positionierte sich die Kirche damals schon im rotgrünen Sinn gegen Kernkraft und CO2-Abscheidung (CCS), was nicht verwundert, denn einer der federführend Beteiligten am Umweltkonzept der EKBO im Jahr 2014 war Professor Christian von Hirschhausen vom DIW.
Hass und Hetze gegen Kohle und Kernkraft begleiten schon mindestens seit zwei Generationen das Heranwachsen von Kindern und Jugendlichen in Deutschland. In Dauerschleife benebelt Klimahysterie das klare Denken. Auch in diesem Sommer schossen einige Politiker und Medien aus vollen Rohren angesichts einiger sehr heißer Tage und beklagten Todesfälle, die durch die Hitze begünstigt wurden. Verschwiegen wurde, dass dabei auch fehlende Klimaanlagen eine Rolle spielen dürften. Der nötige Stromverbrauch soll um jeden Preis, auch um den von Menschenleben, vermieden werden. Dass der Strom für den Betrieb dieser Anlagen oft aus einem Überangebot an PV-Strom stammt, der kostenpflichtig im Ausland entsorgt werden muss, soweit reicht einfältiges grünes Denken nicht.
Jedenfalls führt die dauerhafte Indoktrination von Kindern und Jugendlichen dazu, dass sie irgendwann aktiv werden wollen. Fähnchen und Transparente schwenken und Hüpfen mit Gleichgesinnten und Gleichweißen bringt offensichtlich wenig Erfolg.
Nun ist „Klimaterrorist“ ein staatsoffizieller Begriff und man sollte ihn verwenden, ohne zu bagatellisieren. Die strafrechtliche Behandlung von Klimaterroristen sollte sich an der von islamistischen sowie Rechts- und Linksterroristen orientieren, denn ihre Aktivitäten sind ähnlich gefährlich. Ob in einer Justiz, die in großen Teilen von Alt-68igern besetzt ist, dieser Maßstab angewendet wird, ist fraglich. Fakt ist, wir werden diese neue Dimension von Terror nicht so schnell wieder los.
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Nepal fordert 5 Milliarden US-Dollar Klimahilfe von den Vereinten Nationen für einen Felssturz im Himalaya.
Screenshot: https://abcnews.com/International/nepal-tibet-flood-death-toll-tops-1100-tens/story?id=136136947
WuWt, Gastautor, Aus Legal Insurrection
Nepals Antrag sollte abgelehnt werden, es sei denn, die UN würde im Gegenzug auch den Wiederaufbau der USA nach einem Erdbeben in San Andreas oder einem Tsunami in Cascadia finanzieren.
Veröffentlicht von Leslie Eastman
Die Zahl der Todesopfer durch den Erdrutsch im Himalaya und die darauffolgende Sturzflut in Nepal und einer angrenzenden Region in Tibet, China steigt weiter an, und Tausende werden noch immer vermisst. Offizielle Stellen beziffern am Mittwoch die Anzahl der Todesopfer inzwischen auf 1.114. Der Staatschef erklärte, seine Regierung werde ihren Schwerpunkt nun auf den Wiederaufbau verlagern. Die Schätzung der nepalesischen Regierung zur Zahl der Vermissten bleibt bei 3.916, teilte die Nationale Katastrophenschutzbehörde in einem Update mit, das um 9 Uhr Ortszeit in den sozialen Medien veröffentlicht wurde.
Das US-Außenministerium teilte am Dienstag mit, dass es die Suche nach rund 75 vermissten US-Bürgern im Grenzgebiet zwischen Nepal und Tibet verfolge. Vierzehn von ihnen hätten sich bereits in Sicherheit gebracht, so das Ministerium.
Anfang dieser Woche merkte ich an, dass es verfrüht und politisch opportunistisch sei, diese Katastrophe dem Klimawandel zuzuschreiben, da die unmittelbare Ursache noch untersucht werde und die Ursachenanalyse noch nicht abgeschlossen sei. Ich beleuchtete die langjährige tektonische Aktivität des Himalaya, das steile Gelände, die Monsundynamik, Lawinen und Gletscherprozesse, die plausiblere Erklärungen bieten. Gleichzeitig wird eingeräumt, dass ein regionales wissenschaftliches Gremium erklärt habe, es sei noch zu früh, die Rolle des Klimawandels bei diesem konkreten Ereignis zu bestimmen.
Bereits 2025 berichtete ich, dass Präsident Donald Trump ausstehende US-Zusagen in Höhe von 4 Milliarden US-Dollar an den Grünen Klimafonds der Vereinten Nationen (eine Initiative, die angeblich dazu dienen sollte, notleidenden Nationen bei der Anpassung an die sich rasch verändernde Welt zu helfen) zurückgezogen hat. Mit diesem Schritt stoppte Trump den Transfer von Geldern amerikanischer Steuerzahler an politisch gut vernetzte Beamte und die Anhänger der Klimabewegung.
Das war gut so. Ein nepalesischer Politiker klopft bereits an die Tür der Vereinten Nationen und bittet um Klimahilfe .
Ein hochrangiger nepalesischer Beamter bezifferte die Kosten für den Wiederaufbau auf 5 Milliarden Dollar und erklärte, sein Land habe dringend finanzielle Hilfe aus dem Sonderfonds der Vereinten Nationen für die Bewältigung von Klimakatastrophen angefordert.
Der Beamte Maheshwar Dhakal, Leiter der Abteilung Klimawandel im Ministerium für Landwirtschaft, Forsten und Umwelt, betonte ausdrücklich, dass der vom Menschen verursachte Klimawandel zu dem verheerenden Gletscherbruch und den Überschwemmungen der vergangenen Woche beigetragen habe. In einem Interview am Montag bezeichnete er das Ereignis als Ausdruck einer Ungerechtigkeit: Jahrzehntelange Treibhausgasemissionen reicher Länder schädigten verwundbare Länder wie seines, die damit nicht umgehen könnten.
„Diejenigen, die am wenigsten beigetragen haben, leiden am meisten“, sagte Herr Dhakal und teilte einen Brief seiner Regierung an den Vorstand des Fonds, in dem diese Formulierung wiederholt wurde.
Eine Version dieses Arguments, die jahrelang auf internationalen Klimakonferenzen verwendet wurde, überzeugte die Verhandlungsführer schließlich im Jahr 2023 nach jahrelangen Gesprächen, dem Sonderklimafonds der Vereinten Nationen zuzustimmen.
Wie sich herausstellte, hatte ich mit meiner ausführlichen Auseinandersetzung mit der Geologie des Himalaya in meinem früheren Artikel Recht. Die Ursache des Erdrutsches war das schwache Grundgestein, das den darüber liegenden Gletscher mitriss.
Die Geomorphologen Kristen Cook und Dan Shugar erklärten, dass erste Aufnahmen aus Nepal durch Wolken und Staub der Ablagerungen verdeckt waren, sodass lediglich erkennbar war, dass ein Teil eines Gletschers vom Langtang-Lirung-Gipfel nahe der Grenze zu Tibet abgebrochen war. Auf klareren Aufnahmen vom Donnerstag sei dann zu sehen gewesen, dass der Felsuntergrund unter dem Gletscher eingestürzt war und den massiven Eisblock mit sich gerissen sowie Felsbrocken und Eis ins Tal geschleudert hatte.
„Das Bild zeigt das gesamte Gebiet ohne jegliche Ausblendung, und wir konnten sehen, dass es sich offenbar nicht nur um den abgebrochenen Gletscher handelte, sondern auch um einen viel größeren Teil des Felsuntergrunds des Berghangs selbst“, sagte Shugar, außerordentlicher Professor an der Universität von Calgary. „Es handelt sich um einen gewaltigen Felssturz, der einen Teil des Gletschers mit sich riss.“
Dr. Matthew M. Wielicki, Direktor des US-amerikanischen Forschungsprogramms zum globalen Wandel, sagt, diese Informationen veränderten die Geschichte .
Diese Unterscheidung ist wichtig. Es handelte sich im Grunde um ein geologisches Masse-Versagen des Grundgesteins, wodurch Eis, Gestein, Sedimente und Wasser flussabwärts mobilisiert wurden… nicht einfach um einen Gletscher, der aufgrund der Erwärmung spontan zusammenbrach.
Tektonische Kräfte an kollidierenden Plattengrenzen können Gestein erheblich schwächen und dichte Rissnetze erzeugen, die Hänge deutlich anfälliger für Erdrutsche machen. Dies erklärt, warum Erdrutsche in aktiven Plattenkollisionszonen wie dem Himalaya so häufig und verheerend auftreten können.
Der Erdrutsch in Nepal war eine durch die Natur verursachte Katastrophe.
Zum Thema:
Antwort der KI, auf das auf WUWT im Original gezeigte Bild von CBS News (Copyright !)
Das bereitgestellte Bild zeigt die verheerende Sturzflut in Nepal, die Ende August 2026 die Grenzregion zwischen Nepal und Tibet traf und verheerende Schäden in Orten wie dem Distrikt Nuwakot und entlang der Flussläufe des Trishuli und Bhote Koshi anrichtete.
Die geologische Einordnung ist absolut zutreffend und präzise:
- Kein bloßes Abschmelzen: Wissenschaftliche Analysen nach der Katastrophe bestätigten schnell, dass es sich nicht um ein einfaches, klimabedingtes Abschmelzen handelte. Stattdessen kam es zu einem massiven Fels-Eis-Kollaps, bei dem eine riesige Felskante mitsamt den darauf liegenden Gletschermassen in die Tiefe stürzte.
- Tektonische Vorschädigung: Der Himalaya befindet sich in einer extrem aktiven Kollisionszone zwischen der Indischen und der Eurasischen Kontinentalplatte. Die enormen kompressiven Kräfte schwächen das kristalline Grundgestein über Jahrtausende hinweg. Sie erzeugen dichte Netze aus Haarrissen und Scherzonen, wodurch Berghänge ihre strukturelle Stabilität verlieren.
- Murgang-Effekt: Als die Blockade aus Gestein und Eis talwärts raste, staute sie zunächst Flussläufe auf, bevor sie als gigantische Schlamm-, Geröll- und Wasserschneise (ein klassischer Murgang) flussabwärts schoss.
Wie Berichte von n-tv.de und Analysen auf Watson zeigen, verdeutlicht diese Naturkatastrophe eindrücklich das Zusammenspiel aus klimatischer Belastung und der inhärenten tektonischen Instabilität der jüngsten Gebirgskette der Erde.
Nepals Antrag sollte abgelehnt werden, es sei denn, die Vereinten Nationen sind bereit, denselben Maßstab konsequent anzuwenden, wie beispielsweise die Bereitstellung von Klimahilfe für die Vereinigten Staaten nach einem katastrophalen Erdbeben an der San-Andreas-Verwerfung oder einem Bruch der Cascadia-Subduktionszone und einem darauffolgenden Tsunami.
Die Erde braucht keinen Klimawandel, um Erdbeben, Erdrutsche und Tsunamis hervorzubringen, und jede Naturkatastrophe in eine Abzocke um Klimagelder zu verwandeln, ist weder wissenschaftlich noch gerecht.
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Die Milliardäre, welche die Klima-Panik finanzierten, ziehen sich klammheimlich zurück
Craig Rucker
Bill Gates hat das Standardwerk zur Klimakatastrophe geschrieben. Im wahrsten Sinne des Wortes – „How to Avoid a Climate Disaster“ (2021).
Im vergangenen Herbst veröffentlichte er ein Memo, in dem er etwas ganz anderes sagte: Der Klimawandel „wird nicht das Ende der Zivilisation bedeuten“. Er führte dies als eine von drei „harten Wahrheiten“ auf. Seitdem ist er nicht davon abgerückt.
(Wenn der Mann, der ein Jahrzehnt lang davor gewarnt hat, dass der Äquator unbewohnbar werden würde, plötzlich das Wort „Wahrheiten“ entdeckt, sollte man genau darauf achten, in welche Richtung er geht.)
Jeff Bezos hatte bereits 2020 10 Milliarden Dollar für den Kampf gegen die globale Erwärmung zugesagt. Bloomberg berichtete im Mai, dass vier Jahre vor Ablauf der Frist erst etwa 28 % davon tatsächlich ausgezahlt worden seien – womit noch gut 7 Milliarden Dollar auf dem Konto liegen.)
Und im Juli zog sich Meta still und leise von der weltweit eingegangenen Verpflichtung zurück, zu 100 % mit „erneuerbarer“ Energie zu arbeiten – während das Unternehmen Energieversorger dafür bezahlte, neue Erdgaskraftwerke in Betrieb zu nehmen, darunter zehn für ein Rechenzentrum in Louisiana.
Das waren die größten Geldgeber der Bewegung. Ihre lautstärksten Verfechter. Es ist der Beweis dafür, dass „seriöse Leute“ all das ernst genommen haben.
Natürlich sind sie nicht verschwunden. Es ist ja nicht so, als hätte Bezos die anderen 7 Milliarden Dollar zurückgeschickt – das Geld liegt auf Eis und wartet auf eine günstigere politische Lage. Was das Gebäude verlassen hat, war nicht ihr Geld. Es war die Bereitschaft, es öffentlich zu verteidigen.
Hier ist also die Frage, die niemand in Manhattan laut stellen wird: Wer ist noch übrig?
Antwort: es ist der Flügel, dem es eigentlich nie um das Wetter ging.
Der Bürgermeister von New York City trat im Januar sein Amt an und versprach, „die Kälte des rauen Individualismus durch die Wärme des Kollektivismus zu ersetzen“. Bernie Sanders vereidigte ihn. Alexandria Ocasio-Cortez heizte der Menge ein.
Das ist die Stadt, in der vom 20. bis zum 27. September die Climate Week NYC stattfindet, während nur wenige Blocks entfernt die UN-Generalversammlung tagt.
Ich bezeichne diese Leute schon seit Jahren als „Wassermelonen“ – außen grün, innen rot.
In diesem Jahr kümmern sie sich kaum noch um den grünen Teil.
Genau aus diesem Grund zähle ich darauf, dass Sie die „Climate Realist Declaration“ von CFACT umgehend unterzeichnen.
>>> ADD YOUR NAME TO OUR CLIMATE REALIST DECLARATION <<<
Jede Unterschrift fließt in eine öffentliche Erklärung ein, die unser Team nach Manhattan mitnimmt – vor der Kamera, in Interviews, in jeder Diskussion mit einem Reporter, der darauf besteht, dass die Wissenschaft „klar und eindeutig“ sei.
Je höher diese Zahl bei unserer Ankunft ist, desto schwieriger wird es für die „Climate Week“, so zu tun, als gäbe es die „Climate Realists“ nicht.
Zwanzig Jahre lang haben Ihnen dieselben Milliardäre erzählt, dass Wind- und Solarenergie eine moderne Wirtschaft am Laufen halten könnten. Dann machten sie sich daran, die Anlagen zu bauen, auf die ihre eigenen Unternehmen angewiesen sind – und kamen stillschweigend zu dem Schluss, dass Wind- und Solarenergie die Last nicht tragen können.
Deshalb kaufen sie jetzt Erdgas. Sie unterzeichnen Verträge für Kernkraft. Sie sichern sich genau die zuverlässige Energie, von der sie Ihnen zwei Jahrzehnte lang gepredigt haben, dass Sie diese nicht bräuchten.
Die Emissionen von Microsoft sind innerhalb eines einzigen Jahres um rund 25 % gestiegen. Die von Google sind seit 2019 um 82 % gestiegen – trotz der öffentlichen Zusage, bis 2030 mit CO₂-freiem Strom zu arbeiten.
Zuverlässige Stromversorgung für sie. Stromausfall-Roulette für Sie
Eine Menge, die zwanzig Jahre lang gefordert hat, alles zu elektrifizieren, versucht nun, ein Veto der US-Bundesregierung zu erwirken, um zu bestimmen, wer was anschließen darf. Stromkunden eignen sich gut als Argument, wenn man eines braucht.
Genau darin unterscheidet sich CFACT, und genau das ist der Grund, warum wir dorthin fahren.
Wir berichten nicht aus sicherer Entfernung über Wochen wie diese. Beim COP30-Gipfel der UN in Brasilien wanderte unser Team in den Dschungel, um zu filmen, wie die Autobahn quer durch den Amazonas gerodet wurde, damit die Delegierten bequem zur Klimakonferenz gelangen konnten.
Niemand hat uns dieses Filmmaterial geschenkt. Wir sind hingegangen und haben es selbst aufgenommen.
Ich war in den letzten 41 Jahren bei mehr als 30 UN-Klimakonferenzen dabei. Es ist jedes Mal die gleiche Diskussion, nur in neuem Gewand.
Und Marc Morano, unser Kommunikationsleiter, wird nächsten Monat für CFACT vor Ort in Manhattan sein.
Ich kann Ihnen immer noch nicht verraten, was wir mitbringen werden. Ich kann Ihnen aber sagen, dass die Kameras laufen werden und dass wir Ihnen auf jeden Fall eine E-Mail dazu schicken werden, wenn Sie Ihren Posteingang im Auge behalten.
Und damit komme ich zu dem Grund, warum ich diesen Brief schreibe.
Ein Team für eine Woche nach Manhattan zu schicken, ist nicht billig. Die Hotelpreise in dieser Stadt während der Klimawoche und der Generalversammlung sind reine Abzocke.
(Irgendwie scheinen die Leute, die uns über Konsum belehren, nie die günstigste Variante zu buchen.)
Dann gibt es noch Verpflegung, Reisekosten, Crew, Ausrüstung … und Sicherheit.
Das ist der Posten, an den die meisten Menschen nie denken. Wenn man Leute mitten in diese Menschenmenge schickt, um laut zu sagen, dass ihnen der Notfall übertrieben dargestellt wurde, muss jemand dafür sorgen, dass unser Team sicher nach Hause kommt.
Wir planen das im Budget ein, weil uns die Erfahrung gelehrt hat, dass wir das einfach tun müssen.
Wir nehmen dafür keinen einzigen Cent an Steuergeldern in Anspruch. Keine Zuschüsse, keine Bundesaufträge. Genau deshalb können uns die Globalisten nicht kaufen – und genau deshalb kommt es auf Sie an.
Ihre Geldgeber wenden sich ab. Ihre Umfragewerte sind im Keller. Und das Beste, was sie dem Land noch zu bieten haben, ist die Wärme des Kollektivismus.
Wir haben unsere Haltung seit 1985 nicht geändert. Das mussten wir auch nie.
Für Freiheit und solide Wissenschaft,
Craig Rucker, President
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Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
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