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Nicht das Klima ist bedroht, sondern unsere Freiheit!
Aktualisiert: vor 1 Minute 31 Sekunden

3 neue Studien belegen einen Anstieg der Sonneneinstrahlung seit den 1980er Jahren – eine einfache Erklärung für die Erwärmung

29. Juni 2026 - 18:00

Kenneth Richard

„Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass der Hauptgrund für den Anstieg der Lufttemperatur in Krakau eher in der Zunahme der Sonneneinstrahlung (SD) als im CO₂-Strahlungsantrieb (∆F) liegt.“

Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass interne oder natürliche Veränderungen in der Wolkenstruktur dazu geführt haben, dass in den letzten Jahrzehnten mehr Sonnenstrahlung die Erdoberfläche erreicht hat, was durch den weit verbreiteten Anstieg der Sonnenscheindauer (SD) belegt wird.

Der Anstieg der SD ist seit den 1980er Jahren der Haupttreiber der Erwärmung und erklärt sowohl die Temperaturschwankungen als auch den Temperaturtrend.

„…der Hauptfaktor für den Temperaturanstieg nach 1988 war zudem ein drastischer Anstieg der Sonneneinstrahlung. Diese Ergebnisse weisen auf die entscheidende Rolle hin, die Veränderungen in der Wolkenstruktur und damit der Sonneneinstrahlung bei dem beobachteten Anstieg der Lufttemperatur spielen.“

„Die Regressionsanalyse ergab, dass die Variabilität der drei betrachteten Faktoren – SD, die Intensität der westlichen Zirkulation im Winter (NAO) und die Strahlungsantriebe (∆F) – den beobachteten Anstieg der jährlichen Lufttemperatur in Krakau (innerhalb der Schätzfehler) vollständig erklärte.“

Veränderungen der Wolkendecke haben einen weitaus größeren Einfluss auf das Klima als der Anstieg der CO₂-Konzentration in der heutigen Zeit.

„…selbst geringe Veränderungen der Wolkendecke können einen größeren Einfluss auf die Strahlungsbilanz der Erde haben als entsprechende Veränderungen der Treibhausgas-Konzentrationen.“

„…van Wijngaarden und Happer (2025) schätzten, dass die Rolle der tiefen Wolkendecke bei der Steuerung des Transfers von Sonnenenergie zur Erdoberfläche sogar noch größer ist und dass eine Verringerung der tiefen Wolken um nur wenige Prozent den gleichen Effekt hat wie eine Verdopplung der CO₂-Konzentration.“

Tatsächlich hat der CO₂-Antrieb nur einen „geringfügigen“ Anteil (~6 %) an den Erwärmungstrends und nur einen Anteil von 3,6 % an der Variabilität.

„Die Analyse zeigt, dass der starke Anstieg der SD auf Veränderungen in der Wolkenstruktur seit Ende der 1980er Jahre zurückzuführen ist. … Die Variabilität der SD erklärt 58 % der Varianz, die Variabilität des NAO-Index macht 7,7 % aus, und die Variabilität von ∆F trägt 3,6 % bei.“

„Die Rolle des anthropogenen Faktors, nämlich des Anstiegs der CO₂-Konzentration in der Atmosphäre, der durch den Strahlungsantrieb beschrieben wird, bei der Verursachung des Anstiegs der Lufttemperatur in Krakau ist statistisch signifikant, aber hinsichtlich ihrer Bedeutung marginal. Sie führt nicht zu einer interannuellen Variabilität und verstärkt den Trend des Temperaturanstiegs nur geringfügig. Ähnlich wurde in Breslau, das etwa 250 km von Krakau entfernt liegt, ein geringer Einfluss des Strahlungsantriebs auf den Temperaturanstieg (~6 %) festgestellt (Marsz et al. 2021).“

Quelle: Marsz et al., 2025

Eine weitere neue Studie deutet auf einen allgemeinen Anstieg der Sonneneinstrahlung auf die Erdoberfläche seit 1983 hin, was mit anderen Studien übereinstimmt, die „einen allgemeinen Anstieg der nach unten gerichteten kurzwelligen Strahlung (DSWR) in ganz Brasilien zwischen 1980 und 2016“ festgestellt haben.

Trendanalysen deuten auf einen allgemeinen Anstieg der Sonnenscheindauer (SDU) in Brasilien seit den frühen 1980er Jahren hin.“

Quelle: Gava et al., 2026

Eine weitere neue Studie (Budnukaeku, 2026) kommt zu dem Ergebnis, dass die Sonnenscheindauer in ganz Nigeria zwischen 1970 und 2022 deutlich zugenommen hat, was in erster Linie auf abnehmende Bewölkung zurückzuführen ist.

„Diese Studie untersucht die zeitliche Variabilität der Sonnenscheindauer und der Bewölkung in ganz Nigeria im Zeitraum von 1970 bis 2022. Dabei werden satelliten- und bodengestützte Datensätze herangezogen, um klimatische Trends und deren Auswirkungen auf erneuerbare Energien, die Landwirtschaft und Strategien zur Klimaanpassung aufzuklären. Anhand von Daten aus dem Meteosat-basierten SARAH-2-Klimadatensatz, der ERA5-Reanalyse und den Bodenstationen der Nigerianischen Meteorologischen Agentur (NIMET) analysieren wir langfristige Trends, saisonale Muster und räumliche Unterschiede bei der Sonnenscheindauer und der Bewölkung. Die Ergebnisse deuten auf einen signifikanten Anstieg der Sonnenscheindauer im Norden Nigerias hin, der im Durchschnitt 0,5–0,7 Stunden pro Jahrzehnt beträgt und durch abnehmende Bewölkung bedingt ist, insbesondere während der Trockenzeit (November–März).“

Link: https://notrickszone.com/2026/06/22/3-new-studies-find-increasing-trends-in-solar-radiation-since-the-1980s-easily-explaining-warming/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Hinweis: Auch Cap Allon ht zu diesen Studien etwas geschrieben, im Original jedoch hinter einer Zahlschranke. Die Übersetzung seines Beitrags steht hier.

 

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Wasser, Land – und Lügen: Die wahren Kosten von Indiens Ethanol-Beimischungs-Glücksspiel

29. Juni 2026 - 15:00
Warum Indien seine Äthanol-Illusion aufgeben sollte

Vijay Jayaraj

Die instabile Lage im Nahen Osten hat die Öl- und Gaslieferungen nach Indien unterbrochen. Indiens vorgeschlagener Plan, als Reaktion auf die Versorgungsängste 30 % Ethanol-beimischte Benzin- und Dieselkraftstoffe zu produzieren, wäre jedoch ein kostspieliger Fehler. [Hervorhebungen und Links hinzugefügt {vom Autor}]

Um die drohende Katastrophe zu verstehen, muss man nur einen Blick auf die Vereinigten Staaten werfen.

Gescheitertes amerikanisches Mais-Ägthanol

Jahrzehntelang hat die US-Regierung die Beimischung von Mais-Äthanol in Kraftstoffen massiv subventioniert und vorgeschrieben. Das National Center for Energy Analytics hat kürzlich eine umfassende Analyse dieses Experiments veröffentlicht. Die Ergebnisse sind vernichtend.

Washingtons aggressives Vorantreiben von Biokraftstoffen hat Millionen Acres unberührtes Land zerstört. Angeregt von der Regierung pflügten Landwirte heimische Graslandschaften um, legten Feuchtgebiete trocken und wandelten stillgelegte Naturschutzflächen in Intensiv-Anbauflächen um.

Land wurde nicht mehr zur Ernährung der Menschen genutzt, sondern zum Befüllen von Kraftstofftanks.

Zudem zeigt sich nun, dass die angeblich schädlichen Treibhausgasemissionen steigen, die durch den Einsatz von Ethanol eigentlich reduziert werden sollten, wenn man den gesamten Lebenszyklus der Landnutzung und der Produktionsfaktoren berücksichtigt.

Und die versprochene Energieunabhängigkeit? Eine Fata Morgana. Die Amerikaner zahlten für Umweltzerstörung und höhere Lebensmittelkosten, um die Taschen der politisch Vernetzten zu füllen – und das alles, während sie ihre hochwertigen Kraftstoffe exportieren.

Indischem Zuckerrohr-Äthanol steht ein noch größerer Fehlschlag bevor

Wenn das amerikanische Mais-Äthanol-Experiment ein Fehlschlag war, wird das aus Zuckerrohr hergestellte indische Äthanol eine Katastrophe sein.

Zuckerrohr benötigt viel Wasser und verbraucht während einer langen Vegetationsperiode bis zu 3 Liter pro Pflanze – mehr als doppelt so viel wie für den Anbau von Mais für die amerikanische Produktion.

Bei der Kraftstoffgewinnung beträgt der Wasserbedarf für Äthanol aus brasilianischem Zuckerrohr fast 3000 l Wasser pro produzierter Gallone [ca. 4 l] Äthanol. In den Vereinigten Staaten steigt dieser Wert auf 3300 l. In Indien ist der Bedarf sogar noch höher – 3600 l.

Indien leidet bereits unter einer gravierenden Wasserknappheit. Wenn der Monsun nicht genügend saisonale Regenfälle für die wichtigen Flussgebiete von Indus und Ganges bringt, leiden die Ernten darunter, und die Städte rationieren das Trinkwasser.

Bild: Vorgeschriebene Steigerungen der Zuckerrohrproduktion für Kraftstoff werden die Wasserknappheit verschärfen, mit der die Inder bereits jetzt zu kämpfen haben. Bild von Bishnu Sarangi aus Pixabay.

Vorgeschriebene Steigerungen der Zuckerrohrproduktion für Kraftstoff können die Wasserknappheit nur noch verschärfen. Eine Umstellung von Zuckerrohr auf Reis, Mais oder Weizen zur Erfüllung der Äthanol-Quoten bietet keine Entlastung angesichts des steigenden Wasserbedarfs.

Der entscheidende Maßstab für die Bewertung einer Energiequelle ist der Vergleich zwischen der erzeugten Energiemenge und dem Energieaufwand für ihre Herstellung. Im Vergleich zu Benzin und Diesel, die aus energiereichem Rohöl destilliert werden, schneidet Äthanol dabei miserabel ab.

Die landwirtschaftliche Produktion ist energieintensiv und erfordert Traktoren, Bewässerungspumpen, die Herstellung von Kunstdünger sowie die Destillation von Alkohol. Bis das Äthanol in einen Kraftstofftank gepumpt wird, kann der Ertrag sogar hinter dem Energieaufwand zurückbleiben.

„Die Herstellung einer Gallone Äthanol kann durchaus mehr Energie erfordern, als das Endprodukt enthält“, so das Texas Public Policy Institute. „Mit Düngemitteln, Wasser, einem energieintensiven Fermentierungs-Prozess und dem zwangsläufigen Transport per Bahn oder Lkw anstelle einer bestehenden Pipeline verbraucht die Äthanolproduktion viel mehr Energie als Rohöl, um an die Zapfsäule zu gelangen.“

Befreit Indien von den Fesseln der Klimaille!

All dieser zusätzliche Aufwand zur Herstellung von Äthanol erhöht die Emissionen von Kohlendioxid (CO₂) und anderen Treibhausgasen, die laut Klima-Chaoten so gefährlich sind – was die Farce um diesen Biokraftstoff noch lächerlicher macht.

Außerdem wissen wir, dass keine Klimakrise droht. Im Juli 2025 veröffentlichte das US-Energieministerium eine Analyse der Auswirkungen von Treibhausgasemissionen, die bestätigte, dass vom Wetter keine existenzielle Bedrohung ausgeht.

CO₂ ist keineswegs ein Schadstoff, sondern bringt in höheren Konzentrationen in der Atmosphäre der Menschheit enorme Vorteile.

CO₂ ist Pflanzennahrung. Satellitendaten bestätigen, dass Indiens Wälder wachsen. Die landwirtschaftliche Produktion des Landes bricht alle Rekorde. Die mit CO₂ angereicherte Atmosphäre ermöglicht es den Pflanzen, Wasser effizienter zu nutzen und so höhere Erträge zu erzielen.

Um auf der wirtschaftlichen Leiter nach oben zu klettern, kann es sich Indien nicht leisten, mit dem Energiebedarf von 1,4 Milliarden Menschen zu spielen. Sollte der Nahe Osten den Bedarf Indiens nicht mehr decken können, ist ein Rückfall in die dunklen Zeiten der Verbrennung von Biomasse keine Lösung.

Anstatt Milliarden in staatliche Vorgaben zu stecken, sollte Indien den Einkauf von amerikanischem Erdgas drastisch erhöhen, um die geopolitische Instabilität im Nahen Osten zu umgehen.

Die USA verfügen über riesige Reserven dieses energiereichen Brennstoffs, um die Industrie anzutreiben, Ernteerträge sichernde Düngemittel herzustellen und zuverlässig Strom zu erzeugen.

Es ist an der Zeit, die Äthanol-Illusion aufzugeben und die Energie zu sichern, die Indien für seinen Aufschwung benötigt.

Mehr: CO2 Coalition

Link: https://climatechangedispatch.com/india-ethanol-blending-water-land-cost/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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Erneuter Nachweis der Mittelalterlichen Warmzeit in der Antarktis

29. Juni 2026 - 12:00

Cap Allon

Der Boulder-Clay-Gletscher im nördlichen Victoria-Land in der Antarktis ist heute dauerhaft schneebedeckt. Einer Studie aus dem Jahr 2025 zufolge sind unter den derzeitigen Bedingungen keine Anzeichen für Schmelzwasser an seiner Oberfläche zu finden. Im Inneren des Gletschers wurden jedoch Hinweise darauf gefunden, dass dort einst Wasser geflossen sein muss.

Mit Hilfe von Bodenradar wurde eine vergrabene Erosionsfläche entdeckt, welche die inneren Schichten des Gletschers durchschneidet. Bohrungen bestätigten eine Sedimentschicht entlang dieser alten Oberfläche in einer Tiefe von 1,85 m bis 3,07 m unter dem Eis.

Die Forscher kartierten zudem einen mehr als 4 km langen, urzeitlichen Schmelzwasserkanal – ein altes Entwässerungssystem auf der Gletscheroberfläche, das heute im Eis verborgen liegt.

Moos, das tiefer im selben Gletsche gefunden wurde, etwa 11,1 m unter der Oberfläche, wurde mittels Radiokarbonmethode auf ein Alter von etwa 1.050 Jahren vor heute datiert. Anhand der lokalen Eiswachstumsraten schätzen die Forscher, dass die Erosion durch Schmelzwasser und die Sedimentation nach der Einschließung des Mooses stattfanden, höchstwahrscheinlich zwischen 831 und 1140 Jahren vor heute.

Der Zeitrahmen lässt sich weiter eingrenzen, wenn diese Gletscherdaten mit nahegelegenen Aufzeichnungen aus der gleichen Region verglichen werden.

Es ist bekannt, dass im nördlichen Victoria Land etwa zur gleichen Zeit weniger Meereis vorhanden war. Die Isotopenaufzeichnungen des TALDICE-Eiskerns zeigen Warmphasen bei 837, 906 und 989 Jahren vor heute. Der nahegelegene Edmonson-Point-Gletscher zog sich zwischen etwa 900 und 1030 Jahren vor heute zurück. Ein lokaler Frosthügel zeugt von starker sommerlicher Schmelze, gefolgt von starkem winterlichem Gefrieren zwischen etwa 790 und 1070 Jahren vor heute.

Abb. 6 aus Forte et al. vergleicht Indikatoren für die Erwärmung im nördlichen Victoria-Land während der mittelalterlichen Warmzeit. Der Rückgang des Meereises, die TALDICE-Isotopenpeaks, die Anhebung der Frosthügel, der Rückgang des Edmonson-Point-Gletschers und das Schmelzwasserereignis am Boulder-Clay-Gletscher konzentrieren sich alle auf einen Zeitraum vor etwa 1.000 Jahren.

Aufgrund dieser Überschneidung lässt sich das Ereignis eindeutig der mittelalterlichen Warmzeit (MWP) vor etwa 1.000 Jahren zuordnen. Der übliche Ausweg besteht darin, die Mittelalterliche Warmzeit als nicht existent abzutun oder sie auf eine Besonderheit der nördlichen Hemisphäre zu reduzieren. Der Boulder-Clay-Gletscher befindet sich auf dem antarktischen Festland.

In der Veröffentlichung heißt es, dass das Schmelzwasserereignis des Gletschers wahrscheinlich zwischen 900 und 989 Jahren vor heute stattfand. Es wird als „außergewöhnliche klimatische Bedingungen“ und als „gewaltiges Wärmeimpulsereignis mit erheblichen Landschaftsveränderungen in der vorindustriellen Ära“ beschrieben.

Das vorindustrielle Klima der Antarktis war nicht stabil. Es führte zu natürlichen Wärmeimpulsen, dem Abschmelzen der Gletscheroberflächen, Sedimenttransport und Landschaftsveränderungen. Die sommerliche Schmelze während des MWP war stärker als heute.

Link: https://electroverse.substack.com/p/brazil-shivers-natural-rhythms-dwarf?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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Bemerkungen zur Hitzewelle Mitte/Ende Juni 2026 in Europa

29. Juni 2026 - 9:00

Dipl.-Met. Christian Freuer

Es war zu erwarten – nein, es war so sicher wie das Amen in der Kirche, dass die einschlägigen Propagandisten die gegenwärtige Hitzewelle ausnutzen würden, um richtig kräftig auf die Pauke zu schlagen. Es ist schon erstaunlich, welche Blüten das manchmal treibt.

Mit diesem Beitrag soll diese Hitzewelle in einen allgemeinen Kontext gestellt werden. Man fühlt sich mitunter schon an den Mittelpunktswahn des Mittelalters erinnert. Damals war ja bekanntlich die Erde der Nabel des gesamten Weltraums – wer etwas anderes behauptete, schwebte sofort in Lebensgefahr.

Heute wird nun Mitteleuropa als Nabel der gesamten Welt dargestellt – eine Größenordnung weniger als im Mittelalter, aber qualitativ das Gleiche. Die Hitze in Mitteleuropa soll demnach die Hitze auf der ganzen Welt repräsentieren. Aber wie sieht das aus – auf der ganzen Welt? Beschränken wir uns hier mal auf die Nordhemisphäre.

Am Sonntag, dem 26. Juni 2026 sieht die Graphik der Abweichung der Temperatur im 850-hPa-Niveau so aus:

Abb. 1: Abweichung der Temperatur im 850-hPa-Niveau am Sonntag, dem 26. Juni 2026 um 00 UTC (02 Uhr MESZ). Quelle: Wetterzentrale.de

Man erkennt sofort, wie klein das Gebiet der positiven Anomalie über Europa ist. Wenn das die ganze Welt repräsentieren soll, dann hat sich in den Köpfen Einiger wohl Einiges verschoben.

Noch deutlicher wird dieser Umstand, wenn man das Ganze zirkumpolar betrachtet:

Abb. 2: Wie Abb. 1, nur zirkumpolar. Quelle: Wetterzentrale.de

Natürlich gibt es bei einer solchen Wetterlage Hitzerekorde – egal wo ein solcher Vorgang stattfindet. Im Jahre 2010 gab es einen solchen Vorstoß tropischer Luft (hierzu weiter unten noch mehr) bis hinauf nach Nordskandinavien und zum Nördliche Eismeer. Das habe ich ausführlich seinerzeit hier ausführlich erläutert, wenige Tage später hat auch Michael Limburg hier noch etwas dazu geschrieben. Im Archiv von wetterzentrale.de findet man die folgende Reanalyse:

Quelle: wetterzentrale.de/archiv

Gehen wir noch kurz auf die beteiligten Luftmassen ein. Zum Thema Luftmassen allgemein steht ausführlich hier etwas dazu. Für unseren Fall hier ist folgende Unterscheidung von Bedeutung: Die wärmste Luftmasse überhaupt im atlantisch-europäischen Bereich ist Tropische Luft und hier die Tropische Festlandsluft, Kennzeichnung cT. Diese Luftmasse ist über der Sahara zu Hause. Dass ein Zweig dieser Luftmasse im Zuge bestimmter Wetterlagen auch mal nach Norden vorstößt, ist normal. Auf dem Weg nach Norden wird diese Luftmasse dann modifiziert und wird in der Regel zu SUBtropischer Festlandsluft, Kennzeichnung cS.

Nebenbei: Den gleichen Unterschied gibt es natürlich auch zwischen Arktischer und SUBarktischer Luft. Beide Luftmassen treten bei uns relativ häufig auf. Sie werden aber beide in einen Topf geworfen, obwohl sie in jeder Jahreszeit sehr unterschiedliche Eigenschaften haben.

Aber zurück zu unserer Hitzewelle. Das einzig Ungewöhnliche an der derzeitigen Wetterlage ist der Umstand, dass die Tropische Luft kaum modifiziert wurde und ihre Eigenschaften beibehalten hat. Das war im Jahre 2010 über Osteuropa so und in diesem Jahr über Mitteleuropa. Die 850-hPa-Karte des Vereins Berliner Wetterkarte e. V. vom 26. Juni zeigt die beteiligten Luftmassen:

Abb. 3: 850-hPa-Karte des Vereins Berliner Wetterkarte e. V. mit eingetragenen Luftmassen.

Über Mitteleuropa findet sich die mit xT bezeichnete Luftmasse. Das „x“ soll dabei ausdrücken, dass die Luft auf dem Weg über das Mittelmeer geringfügig maritim beeinflusst wurde und daher keine reine Festlandsluft mehr ist. Der tropische Charakter der Luftmasse ist jedoch erhalten geblieben. Das ist das Einzige, was man als ungewöhnlich bezeichnen kann.

Ursache hierfür ist ein starkes Absinken im Bereich eines ausgeprägten „Omega“-Hochdruckgebietes. Da die Modifizierung einer Luftmasse ja immer von unten erfolgt, wurde die Luftmasse durch das Absinken immer wieder mit ihren tropischen Eigenschaften regeneriert. Abb. 4 zeigt diese Lage:

Abb. 4: Die „Omega“-Hochdrucklage Ende Juni 2026.

Dies ist ein Zirkulationsphänomen – und kein „Klimanotstand“.

Abschließend sie hier die folgende allgemeine Frage aufgeworfen:

Sind Extreme nicht überhaupt normal? Gab oder gibt es irgendwann mal keine Extreme? Wäre das Fehlen jeglicher Extreme nicht das größte und ungewöhnlichste Extrem überhaupt?

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Sonnenschein-Studien

28. Juni 2026 - 18:00

Cap Allon

Drei aktuelle Studien, die sich mit Polen, Brasilien und Nigeria befassen, weisen auf denselben grundlegenden Zusammenhang hin: mehr Sonnenschein, weniger Wolkendecke, mehr die Erdoberfläche erreichende Sonneneinstrahlung und höhere Temperaturen.

In Krakau im Süden Polens stellten Forscher fest, dass die Lufttemperatur seit Ende der 1980er Jahre im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 1951–1988 um etwa 2,3 °C gestiegen ist. Im gleichen Zeitraum stieg die Sonnenscheindauer um etwa 500 Stunden – das entspricht etwa einem Drittel mehr Sonnenschein pro Jahr als im früheren Referenzzeitraum.

Die Jahrestemperatur und die Sonnenscheindauer in Krakau entwickeln sich parallel (1951–2020), wobei beide Werte seit Ende der 1980er Jahre steigen.

Die Studie ergab, dass die Sonnenscheindauer allein etwa 60 % der Schwankungen der Jahrestemperatur in Krakau im Zeitraum von 1951 bis 2020 erklärte. Der Winter-NAO-Index erklärte 7,7 %. Nach Angaben der Forscher trug der CO₂-Strahlungsantrieb zu 3,6 % bei.

Der Hauptgrund für den Temperaturanstieg war laut den Autoren die erhöhte Sonneneinstrahlung auf die Erdoberfläche und nicht der Strahlungsantrieb.

Die Krakauer Studie erklärt auch, warum es nicht ausreicht, lediglich die „Bewölkung“ zu zählen. Eine dünne Bedeckung mit Cirrus und eine dicke, graue Bedeckung mit tiefen und mittelhohen Wolken sind zwar beides Wolken, doch sie verdecken die Sonne nicht auf die gleiche Weise. Die entscheidende Veränderung lag in der Wolkenstruktur: Es gab weniger tiefe und mittelhohe Wolken und mehr Wolkentypen, die eine längere Sonnenscheindauer zulassen.

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In Brasilien zeigt sich das gleiche Phänomen auf kontinentaler Ebene.

Eine Studie aus dem Jahr 2026 untersuchte anhand von Meteosat-Satellitendaten die Sonnenscheindauer in ganz Brasilien im Zeitraum von 1983 bis 2020. Dabei wurde ein allgemeiner Anstieg der Sonnenscheindauer festgestellt, wobei die deutlichsten positiven Trends im Zentralwesten und im Nordosten zu verzeichnen waren. Die Autoren brachten dieses Muster zudem mit einem Rückgang des Tagesbewölkungsanteils in weiten Teilen des Landes in Verbindung.

Die Bewölkung tagsüber nahm im Zeitraum von 1983 bis 2020 in weiten Teilen Brasiliens ab. Blau steht für weniger Wolken, wodurch mehr Sonnenstrahlung die Erdoberfläche erreicht.

Auch hier gilt: Weniger Wolken bedeuten, dass mehr kurzwellige Sonnenstrahlung die Erdoberfläche erreicht.

Die Sonnenscheindauer nahm in Brasilien im Zeitraum von 1983 bis 2020 zu.

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Nigeria fügt dem Puzzle ein weiteres großes Puzzleteil hinzu.

Eine Studie aus dem Jahr 2026, die den Zeitraum von 1970 bis 2022 abdeckt, stellte ebenfalls einen Anstieg der Sonnenscheindauer im ganzen Land fest, der landesweit durchschnittlich 0,4 Stunden pro Jahrzehnt betrug. Im Norden Nigerias lag der Anstieg bei 0,5 bis 0,7 Stunden pro Jahrzehnt, was hauptsächlich auf abnehmende Bewölkung zurückzuführen war.

Immer wieder zeigt sich die gleiche physikalische Realität: weniger Wolken, mehr Sonnenschein, Erwärmung der Erdoberfläche.

Wolken gehören zu den wichtigsten Regulatoren des Energiehaushalts der Erdoberfläche, doch die Öffentlichkeit wurde darauf trainiert, ihnen kaum Beachtung zu schenken. Jeder Anstieg auf einem Temperaturdiagramm wird mit einer eindeutigen CO₂-Erklärung versehen. Aber das ist fiktiv – und nicht die Realität.

Die Sonne ist die Wärmequelle der Erde. Wolken sind der Sonnenschutz des Planeten, so Dr. Roy Spencer.

Noch ein Punkt: Die Sonne war während der modernen Erwärmung nicht inaktiv. Die rekonstruierten Sonnenfleckenzahlen stiegen im 20. Jahrhundert auf das „Modern Grand Maximum“ an. (Anmerkung: Die untenstehende Rekonstruktion endet im Jahr 1995, bevor die Sonnenaktivität auf die schwachen Sonnenzyklen 24 und 25 abfiel.)

Rekonstruction von [Solanki et al., aus Lüdecke 2011]

Link: https://electroverse.substack.com/p/south-pole-below-70c-again-sunshine?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke; gilt nicht für die oben verlinkten Studien)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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Wissenschaftler geben zu, dass CO₂ den Reisanbau angekurbelt hat – und unterschlagen dann die wichtigste Information

28. Juni 2026 - 15:00
Reis, CO₂ und die Klimageschichte, welche die Medien immer wieder „übersehen“.

Anthony Watts

Dieser Artikel auf Phys.org mit dem Titel [übersetzt] „Die weltweite Reisproduktion hat sich trotz des Klimawandels in den letzten 50 Jahren fast verdoppelt“ berichtet von guten Nachrichten, die jedoch mit Ungläubigkeit untermalt sind. Die Autoren heben zu Recht diese bemerkenswerte Erfolgsgeschichte hervor, und die Daten zeigen, dass die Menschheit im letzten halben Jahrhundert ihre Ernährung dramatisch verbessert hat, obwohl die Konzentrationen von Kohlendioxid (CO₂) in der Atmosphäre gestiegen sind und sich das Klima leicht erwärmt hat. [Hervorhebungen und Links hinzugefügt {vom Autor}]

Was die Autoren jedoch übersehen, ist die offensichtliche Schlussfolgerung, die ihnen direkt ins Auge springt: Steigende CO₂-Werte und höhere Temperaturen waren wahrscheinlich ein Teil der Gründe für diesen Erfolg.

Seit Jahrzehnten wird der Öffentlichkeit erzählt, dass der Klimawandel die weltweite Nahrungsmittelproduktion bedroht. Doch diese neue Studie von Forschern der University of Illinois offenbart eine bemerkenswerte Realität: Die weltweite Reisproduktion hat sich von den 1960er- bis zu den 2010er-Jahren fast verdoppelt.

Das ist keine Geschichte vom Zusammenbruch der Landwirtschaft. Es ist eine Geschichte von außergewöhnlichem menschlichem Erfolg.

Die Forscher kommen zu dem Schluss, dass verbesserte Bewirtschaftungsmethoden – darunter eine Ausweitung der Bewässerung, ein erhöhter Düngemitteleinsatz und bessere Anbaumethoden – die Haupttreiber für den Anstieg der Reisproduktion waren. Damit haben sie mit ziemlicher Sicherheit Recht.

Die moderne Landwirtschaft ist dank Fortschritten in den Bereichen Technologie, Genetik, Infrastruktur und Agronomie weitaus produktiver geworden.

Doch es gibt noch einen weiteren wichtigen Faktor, der in der Studie erwähnt wird, jedoch weitaus mehr Aufmerksamkeit verdient.

Die Forscher bestätigen, dass der Anstieg des Kohlendioxidgehalts in der Atmosphäre „der wichtigste Umweltfaktor war, der durch die Steigerung der Photosynthese und die Verbesserung der Wassernutzungseffizienz zu einer höheren Reisproduktion beitrug“.

Diese Erkenntnis sollte nicht umstritten sein. Kohlendioxid ist nicht nur ein Treibhausgas. Es ist auch der grundlegende Baustein des Pflanzenwachstums. Durch die Photosynthese verbinden Pflanzen CO₂, Wasser und Sonnenlicht, um Zucker zu bilden, der das Wachstum und die Nahrungsmittelproduktion antreibt.

Quelle: Monash University

Ohne Kohlendioxid gäbe es keine Nutzpflanzen, keine Wälder und keine Nahrungskette.

Seit Jahren dokumentieren Wissenschaftler den CO₂-Düngungseffekt. Höhere CO₂-Konzentrationen in der Atmosphäre ermöglichen es Pflanzen im Allgemeinen, schneller zu wachsen und Wasser effizienter zu nutzen.

Satellitenbeobachtungen haben in den letzten Jahrzehnten eine deutliche weltweite Begrünung gezeigt, wobei sich die Vegetation in vielen Regionen weltweit ausbreitet. Nutzpflanzen sind Teil dieser Entwicklung.

Interessanterweise schätzt die Studie einen Rückgang der Reisproduktion um sieben Prozent aufgrund klimabedingter Faktoren im Zeitraum von 2006 bis 2015, während der Tatsache, dass sich die weltweite Reisproduktion im gesamten untersuchten Zeitraum dennoch fast verdoppelt hat, vergleichsweise wenig Beachtung geschenkt wird.

Wäre der Klimawandel die überwältigende Bedrohung für die Nahrungsmittelproduktion, wie sie oft in den Medien dargestellt wird, wäre nicht zu erwarten, dass die Reisproduktion im gleichen Zeitraum um fast 100 Prozent gestiegen ist.


Stattdessen hat die Welt steigende Erträge, eine verbesserte Ernährungssicherheit und die Fähigkeit erlebt, Milliarden mehr Menschen zu ernähren als in früheren Generationen.

Die Studie zeigt, dass Umweltveränderungen nicht durchweg negativ sind. Tatsächlich weisen die Autoren ausdrücklich darauf hin, dass der Anstieg des CO₂-Gehalts in der Atmosphäre die Reisproduktion gesteigert hat, indem er die Photosynthese und die Wassernutzungseffizienz gefördert hat. Dieser Punkt verdient es, im Mittelpunkt zu stehen und nicht nur als Fußnote unter dem Vorbehalt „trotz des Klimawandels“ zu erscheinen.

Die übergeordnete Erkenntnis ist nicht, dass klimatische Herausforderungen ignoriert werden sollten. Landwirte haben sich schon immer an veränderte Bedingungen angepasst, ganz gleich, ob Dürren, Überschwemmungen, Temperaturveränderungen, Schädlinge oder Marktanforderungen diese Veränderungen ausgelöst haben.

Der Einfallsreichtum des Menschen bleibt die wichtigste landwirtschaftliche Ressource.

Diese Studie zeigt, dass Anpassung funktioniert. Verbesserte Anbaumethoden haben die Produktivität gesteigert. Bessere Bewässerung hat die Erträge erhöht. Neue Technologien haben die Landwirtschaft widerstandsfähiger gemacht.

Und der steigende CO₂-Gehalt in der Atmosphäre hat dem Pflanzenwachstum dabei messbare Vorteile gebracht.

Zusammengenommen haben diese Faktoren zu einer der größten Erfolgsgeschichten der Landwirtschaft in der Geschichte der Menschheit geführt.

Leider konzentriert sich ein Großteil der Klimadiskussion fast ausschließlich auf potenzielle zukünftige Schäden, während messbare Vorteile der Gegenwart übersehen werden. Das Ergebnis ist eine öffentliche Debatte, die oft weitaus pessimistischer klingt, als es die Fakten rechtfertigen.

Reis ernährt mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung. Laut dieser Studie hat sich die weltweite Reisproduktion in den letzten 50 Jahren fast verdoppelt, wie aus der folgenden Abbildung hervorgeht:


Das ist kein Beleg für ein im Niedergang begriffenes Ernährungssystem. Es ist vielmehr ein Beleg dafür, dass das Ernährungssystem dramatisch produktiver und widerstandsfähiger geworden ist. Den Forschern gebührt Anerkennung dafür, dass sie diese Errungenschaft dokumentiert haben.

Die übergeordnete Erkenntnis ist jedoch noch bedeutender, als sie selbst anerkennen.

Die Kombination aus menschlicher Innovationskraft, der Modernisierung der Landwirtschaft und dem Düngeeffekt des steigenden CO₂-Gehalts in der Atmosphäre hat dazu beigetragen, eine Welt zu schaffen, die weitaus mehr Nahrungsmittel produziert als noch vor einem halben Jahrhundert.

Das ist keine Geschichte über eine Klimakrise, sondern eine Erfolgsgeschichte.

Mehr bei Climate Realism

Link: https://climatechangedispatch.com/CO₂-rice-production-climate-food-supply/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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Ein negativer „Al Gore-Effekt“?

28. Juni 2026 - 12:00

Christian Freuer

Der Begriff „Al Gore-Effekt“ wurde von Klima-Realisten erfunden und bezeichnet den Umstand, dass nicht immer, aber sehr häufig während eines Klima-Zirkus’ des IPCC und von Al Gore je nach Örtlichkeit besonders kaltes/kühles Wetter herrschte.

Nun findet die EIKE-Tagung der Klima-Realisten gerade zum Höhepunkt einer Hitzewelle statt, die auch noch ziemlich extrem ausfällt. Allerdings ist das natürlich nichts Neues. Im Jahre 2010 beispielsweise gab es eine solche Hitzewelle noch ausgeprägter in Ost- und Nordeuropa, die bis nach Nordskandinavien (!) reichte. An den Nordküsten merkte man davon bei Seewind nicht viel, aber wenn – wie in Hammerfest – die Warmluft föhnig aus dem Hochland hinab wehte, gab es am Nördlichen Eismeer Höchstwerte deutlich über 30 Grad – und das bei Tag und Nacht Sonnenschein!

Näheres dazu habe ich seinerzeit hier ausführlich ausgeführt, wenige Tage später hat auch Michael Limburg hier noch etwas dazu geschrieben.

Zur derzeitigen Lage hat nun ganz aktuell Blogger Cap Allon etwas geschrieben. Dabei zieht er weiter unten auch einen roten Faden zum allgemeinen Verhalten der Medien zu Hitze- und Kältewellen. Auch das Ende der Hitzewelle mit teils schweren Unwettern zu Beginn der nächsten Woche wird angesprochen.

Die Omega-Hitzewelle in West- und Mitteleuropa

Cap Allon

In West- und Mitteleuropa ist es diese Woche im Zuge einer Omega-Blockade heiß.

In Osteuropa und Skandinavien ist es dagegen kühl geblieben. Die 500-hPa-Karte zeigt einen großen Hochdruckrücken über West- und Mitteleuropa, der im Osten und Westen von Tiefdruckgebieten eingerahmt wird. Die Strömung krümmt sich dabei in die Form des griechischen Omega:

Im Bereich dieses Hochrückens sinkt die Luft ab. Alle Wolken lösen sich auf. Die Sonne Ende Juni brennt stärker. An der Südflanke treibt eine Strömung im Uhrzeigersinn Luft aus der Sahara nach Norden in Richtung Spanien, Frankreich und Großbritannien. Wenn diese Luft unter dem Hoch absinkt, wird sie komprimiert und erwärmt sich.

Dies ist ein Zirkulationsphänomen. Kein „Klimanotstand“. Und Westeuropa ist nicht die ganze Welt. Während Frankreich und Großbritannien in der Hitze schmoren, herrschen kühle Anomalien in der hohen Arktis, in Nordamerika, Teilen Asiens und Australiens, Südamerikas, im Südlichen Ozean und in der Antarktis.

Was die Rekorde angeht, sollte man dem britischen Met Office keinen Glauben schenken.

Anfang der Woche konzentrierten sich die Medienberichte, angeheizt durch das Met Office, stark auf Werte zwischen 39 °C und 40 °C. Man stand kurz davor, rote Warnungen der Stufe „Lebensgefahr“ auszugeben. Doch die Höchsttemperatur am Mittwoch lag nach Angaben des Met Office bei 36,1 °C in Gosport Fleetlands.

Damit wurde zwar ein neuer Juni-Rekord für Großbritannien aufgestellt, doch Gosport ist kein geeigneter Ort, um eine landesweite Klimaschlagzeile zu setzen. Bei der Messstation handelt es sich um eine automatische Messstelle in Fleetlands, einem tief gelegenen Hubschrauberlandeplatz und Standort für Flugzeugwartung. Laut Unterlagen zur Stationsprüfung wurde sie 2011 installiert, so dass der Standort noch keine lange Klimadatenreihe für den Juni vorweisen kann. Außerdem wird sie als Temperaturmessstelle der CIMO-Klasse 3 des Met Office geführt und ist keine unverfälschte Referenzstation der Klasse 1. Klasse 3 ist dafür bekannt, dass sie Messfehler bis 1 °C aufweist.

Die Top-20-Liste von Netweather vom Mittwoch wird von Standorten aus dem Luftfahrtbereich dominiert. Nicht weniger als 16 der 20 höchsten Messwerte stammten von Flughäfen, Flugplätzen, RAF-Stützpunkten oder wetterdienstlichen Einrichtungen mit Bezug zur Luftfahrt: Heathrow, Hurn/Bournemouth Airport, Charlwood, Middle Wallop, Jersey Airport, Boscombe Down, Southampton Weather Centre, Gatwick, Exeter Airport, Fairford RAF Base und Farnborough.

Wenn nationale Rekorde mit einer Genauigkeit von Zehntelgrad an die Öffentlichkeit verkauft werden, verdienen die Messstationen eine genaue Überprüfung.

Die höchsten Temperaturen in Großbritannien am 24. Juni 2026 [netweather]

Mit Blick auf die Zukunft schwächt sich das Hoch ab, und der atlantische Einfluss dringt bis Anfang Juli wieder nach Europa vor.

Die Modellprognosen zeigen, dass ab dem 5. Juli kühles Temperaturen vorherrschen wird, aber die Medien werden sich nicht darum scheren.

Die Medien scheinen sich auch nicht für die außergewöhnliche, anhaltende Kälte zu interessieren, die den antarktischen Kontinent fest im Griff hat.

Ebenso wenig berichten sie über die Rekordkälte der letzten sechs Wochen (und es geht weiter) in der Hocharktis (+80° N):

Tagesdurchschnittstemperatur und Klima nördlich des 80. Breitengrades [DMI]

Anmerkung: Noch nie zuvor war es in der inneren Arktis im Mai und Juni so kalt (Aufzeichnungen reichen bis ins Jahr 1958 zurück). Die Region hat den Gefrierpunkt noch immer nicht überschritten, was Wochen später ist als es historisch gesehen üblich.

Der Planet verbrennt NICHT. Und trotz der Schlagzeilen über die Hitze in Europa sind die globalen Temperaturen am Mittwoch tatsächlich gesunken (von 0,325 °C auf 0,285 °C im Vergleich zum Zeitraum 1991–2020):

Globale Temperaturen sinken (CDAS).

Hier sollte man aber natürlich die üblichen Vorbehalte gegenüber einer solchen Statistik beachten. A. d. Übers.

Link: https://electroverse.substack.com/p/western-europes-omega-heat-western?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Ein negativer „Al Gore-Effekt“? erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Kältereport Nr. 26 /2026

28. Juni 2026 - 9:00

Meldungen vom 22. Juni 2026 – soll niemand sagen, Blogger Cap Allon ist zu einseitig:

Europas Asphalt-Sommer

Frankreich erlebt diese Woche eine Hitzewelle. Niemand tut so, als wäre es anders.

Laut Météo-France herrscht derzeit eine intensive, anhaltende Hitzewelle mit Temperaturen über 40 °C in Teilen Mittel- und Westfrankreichs sowie lokalen Höchstwerten von 41 °C bis 42 °C. Das ist extreme Hitze.

Doch der Prozess dahinter ist kein Rätsel. Das Met Office beschreibt ein starkes Hochdruckgebiet über Westeuropa, in dem absinkende Luft die Wolken unterdrückt, für anhaltenden Sonnenschein sorgt und die Temperaturen durch absinkende Luft steigen lässt. Das ist Wetter. So entstehen Hitzewellen in Europa.

Und während Westeuropa die Schlagzeilen wegen der Hitze beherrscht, werden die größeren Kalt-Anomalien im Norden und Osten ignoriert:

Darstellung im 850-hPa-Niveau

Zudem hat Europa sich selbst versiegelt.

Nach Angaben der EUA hat sich die Fläche der Städte in der EU seit Mitte der 1950er Jahre um 78 % vergrößert. Von 1990 bis 2006 nahmen die Siedlungsflächen in der EU um 9 % zu. Von 2000 bis 2018 stiegen künstliche Oberflächen wie Gebäude und Straßen um mehr als 6 %. Die EEA bezeichnet dies als „Bodenversiegelung“: Flächen, die mit Beton, Asphalt, Gebäuden, Straßen, Parkplätzen und anderen harten Oberflächen bedeckt sind.

Solche Oberflächen wandeln Sonnenenergie in gespeicherte Wärme um und geben diese nach Sonnenuntergang wieder an die Luft ab. Selbst Copernicus hebt diesen Prozess hervor: Asphalt und Beton absorbieren Wärme, Gebäude speichern sie, die Luftzirkulation nimmt ab und es bilden sich städtische Wärmeinseln.

Die Urbanisierung verursacht das Hochdruckgebiet nicht. Aber sie verstärkt die Hitze, sobald diese eintrifft. In der Meteorologie ist es allgemein anerkannt, dass Werte von über 40 °C, wie sie heute in Frankreich gemessen werden, in der Vergangenheit bei gleicher Urbanisierung erreicht oder sogar übertroffen worden wären.

Mehr versiegelte Flächen bedeuten weniger Verdunstung, weniger Bodenfeuchtigkeit, oft weniger Schatten, eine schnellere Erwärmung tagsüber und heißere Nächte.

Der unmittelbare Auslöser ist ein Hochdruckgebiet – und nicht CO₂. Der lokale Verstärker ist die Landnutzung – und nicht CO₂. Das übergreifende europäische Signal ist mit Zirkulation, Urbanisierung, Messstationsumgebung, Sonnenaktivität, Albedo, Ozeanströmungen und Geografie verflochten – und nicht mit CO₂.

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USA: Kalt-Anomalien überwiegen

Während ein Teil Westeuropas seit einigen Tagen unter der Hitze leidet, verläuft der Juni in den Vereinigten Staaten nicht nach dem üblichen Hitzeszenario.

Aktuelle Anomaliekarten zeigen ein ausgedehntes Kaltgebiet, das sich über den mittleren und östlichen Teil der Vereinigten Staaten erstreckt, wobei die stärksten Abweichungen von den nördlichen Plains über die Großen Seen, den Mittleren Westen, das Ohio-Tal und die Appalachen bis in den Südosten reichen.

Zwar tauchen hier und da rote Flecken auf, insbesondere im Westen, doch östlich der Rocky Mountains dominiert die Farbe Blau.

Die Prognose der NOAA stimmt mit dieser Konstellation überein und geht von „überdurchschnittlich kühlen Bedingungen“ von den nördlichen und zentralen Prärien bis hin zu den Großen Seen und dem Nordosten aus.

Für den Rest des Monats sieht das Bild weitgehend ähnlich aus.

Link: https://electroverse.substack.com/p/europes-asphalt-summer-cool-anomalies?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldung vom 23. Juni 2026:

Antarktis: erneut unter –70°C am Südpol

Am 22. Juni wurde an der Südpolstation eine Tiefsttemperatur von -71,3 °C gemessen. Damit gab es in diesem Monat bereits acht Tage mit einer Tiefsttemperatur unter -70 °C.

Seit mehreren Wochen liegt eine ausgeprägte, extrem kalte Luftmasse über der Antarktis, wobei die Temperaturen in Teilen des Kontinents mehr als 20 °C unter dem langjährigen Durchschnitt liegen.

Bitte beachten: dargestellt sind die  ABWEICHUNGEN der Temperatur! Das gilt auch für die nächste Graphik.

Der Großteil der Kälte ist über der Eisdecke eingeschlossen geblieben.

In den letzten Tagen sind jedoch Ausläufer dieser Kaltluft nach Norden bis nach Südamerika vorgedrungen.

Santa Catarina in Brasilien begann den Winter mit starkem Frost und Temperaturen unter Null. In Bom Jardim da Serra sank die Temperatur auf -7,3 °C – die bislang niedrigste Temperatur des Jahres in diesem Bundesstaat. In Urubici fiel die Temperatur auf -3,8 °C, in Urupema auf -5,2 °C.

Zentralchile muss sich diese Woche auf Tiefstwerte von -4 °C einstellen. In Argentinien hat der nationale Wetterdienst Kältewarnungen für Teile der Provinzen Neuquén, Mendoza, San Luis, Córdoba, San Juan, La Rioja, Catamarca, Tucumán und Jujuy herausgegeben.

Siehe hierzu auch die nächste Meldung. A. d. Übers.

Diese südliche Kaltluftmasse ist so beständig, tiefreichend und stark, dass sie bis nach Südamerika (sowie nach Australien und Neuseeland) vordringt. Sie wird zu einem ungewöhnlich kalten Juni in der Antarktis führen. Aber den „Warmisten“ wird das egal sein.

Die sind zu sehr von einem Hauch Sommerhitze in Westeuropa abgelenkt. Sie werden auch nichts von der inneren Arktis wissen, wo im Juni Rekord-Tiefsttemperaturen gemessen werden. Sie werden nicht wissen, dass die Hitze in Westeuropa keine „globale“ Erwärmung ist. Nur 1,2 % der Erde waren am Montag heißer als der heißeste Ort in Frankreich (Karte unten). Das ist ganz klar keine globale Erwärmung, sondern ein ungewöhnlich heißes Frankreich.

Leider war keine bessere Darstellung zu finden. A. d. Übers.

Link: https://electroverse.substack.com/p/south-pole-below-70c-again-sunshine?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldung vom 24. Juni 2026:

Brasilien: Intensiver Kälteeinbruch

Seit Wochen liegt eine extrem kalte Luftmasse über dem antarktischen Eisschild. Nun werden Ausläufer dieser Luftmasse nach Norden in Richtung Südamerika getrieben.

Das brasilianische nationale Wetterinstitut INMET berichtet, dass ab dem 22. Juni ein Frontensystem den Süden durchquerte und am 23. und 24. Juni die Temperaturen in Südbrasilien, im Südosten und in Teilen des Zentralwestens sinken ließ.

Am 24. Juni hatte sich die Kälte bereits festgesetzt.

INMET prognostizierte für den 24. und 25. Juni Frost in ganz Südbrasilien, mit Tiefstwerten unter dem Gefrierpunkt beispielsweise im südlichen Paraná und Höchstwerten, die in der Serra Gaúcha nur mühsam auf ungewöhnlich niedrige 10 °C stiegen.

Epagri/Ciram aus Santa Catarina gab eine noch eindringlichere Warnung heraus.

Die Warnung gilt vom 23. bis zum 25. Juni und sagt extreme Kälte, Minustemperaturen und weit verbreiteten Frost im gesamten Bundesstaat voraus, insbesondere in Höhenlagen über 700 Metern. Im Planalto Sul wurden Tiefsttemperaturen bis -8 °C vorhergesagt.

Ein Bericht von MetSul vom 23. Juni stellt fest, dass die Kälte in Rio Grande do Sul bereits spürbar ist, unter anderem in São Francisco de Paula, Canela, Vacaria, São José dos Ausentes, Canguçu und Caxias do Sul.

Climatempo beobachtet die Entwicklung hin zu neuen Rekorden: Mehrere Hauptstädte, darunter Porto Alegre, Florianópolis, Curitiba, São Paulo, Rio de Janeiro, Campo Grande und Cuiabá, könnten bis zum 25. Juni noch deutlich niedrigere Höchstwerte verzeichnen.

Link: https://electroverse.substack.com/p/brazil-shivers-natural-rhythms-dwarf?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldung vom 25. Juni 2026:

USA: Sommer-Kälte im Westen

Während Westeuropa auf der „roten Karte“ steht, wird für den Westen der Vereinigten Staaten ein Einbruch sommerlicher Kälte prognostiziert.

Bis Sonntag zeigen sowohl das ECMWF als auch das GFS einen ausgedehnten Kaltluftkörper, der sich vom pazifischen Nordwesten über Kalifornien, Nevada, Utah, Arizona, Idaho, Montana, Wyoming und die Rocky Mountains erstreckt, wobei in weiten Teilen die Temperaturen 16 °C unter den Normalwerten liegen werden.

Anmerkung 1: Der Westen der USA ist größer als das von der Hitze betroffene Gebiet in Westeuropa.

Anmerkung 2: Den Medien wird das wieder einmal egal sein.

Der Prozess ist schnell beschrieben:

Ein Hochdruckkeil über Westeuropa zieht afrikanische Luft nach Norden und komprimiert sie unter absinkender Luft. Eine Tiefrinne über dem Westen der USA zieht kältere arktische/pazifische Luft nach Süden, senkt die Höhen, hebt Luft an und sorgt für instabiles Wetter Ende Juni.

Am Wochenende werden vermutlich Rekorde gebrochen werden. Aber dieses Ereignis wird nicht so hochgespielt werden wie die Hitze in Europa.

Link: https://electroverse.substack.com/p/western-europes-omega-heat-western?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 26. Juni 2026:

Brasilien: Kälte bricht viele Juni-Rekorde

Wie erwartet bricht Südbrasilien derzeit alle Rekorde.

Laut Epagri/Ciram, der offiziellen hydrometeorologischen Behörde von Santa Catarina, fielen die Temperaturen am 25. Juni in 49 Gemeinden unter 0 °C, als eine Luftmasse antarktischen Ursprungs über dem Bundesstaat lag.

In Major Vieira – Paiol sank die Tiefsttemperatur am 25. Juni auf –1,7 °C und übertraf damit den bisherigen Juni-Rekord der Messstation von –1,2 °C vom 9. Juni 2018.

Während des gleichen Kälteeinbruchs wurden am 24. Juni in Urupema – Parque de Exposição -8,3 °C gemessen. In Alfredo Wagner – Pousada Caminho sank die Temperatur auf -1 °C. Chapadão do Lageado – Florestal verzeichnete -0,8 °C. Tubarão – Cetuba/Epagri erreichte 0,3 °C.

All dies sind neue Juni-Rekorde (die jedoch auf einer relativ kurzen Messgeschichte der Stationen beruhen).

Die allgemeine Kälte war noch ausgeprägter.

In Bom Jardim da Serra sank die Temperatur am 24. Juni auf -9,2 °C und einen Tag später, am 25. Juni, auf -8,7 °C. Ersterer Wert war wahrscheinlich ebenfalls ein Rekord, doch Epagri/Ciram verzichtete darauf, ihn offiziell als solchen zu erklären, da die Messreihe der Station noch zu kurz ist.

In Urupema wurden am Donnerstag -8,2 °C gemessen. In Urubici sank die Temperatur auf -5,9 °C.

Die Kältewelle in Südamerika beschränkt sich nicht nur auf den Süden Brasiliens.

In der Region Boquerón in Paraguay wurden -1,4 °C gemessen, was laut lokalen Berichten eine „Rekordkälte“ darstellt. In Chillán in Chile sank die Temperatur auf -2,6 °C, wobei von einem „récord histórico“ die Rede war. Auch in Santa Fe in Argentinien und anderen Gebieten im mittleren Norden kam es zu starker Kälte und Frost.

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USA: Rückkehr des Winters in den Rocky Mountains

Für die nördlichen Rocky Mountains gelten Wintersturmwarnungen.

Ein Trog aus der Westwindzone führt an diesem Wochenende kalte Luft nach Idaho, Montana und Wyoming, wobei die Schneefallgrenze auf etwa1.830 m sinkt.

Der NWS Missoula warnt vor einem Temperatursturz um 15°C, einer Unterkühlungsgefahr oberhalb von 1800 m sowie möglichen 20 cm schwerem, nassem Schnee in Teilen von Idaho und im Westen von Montana.

Der NWS Great Falls bezeichnet den Kaltluft als „beeindruckend“, wobei die Temperaturen in der oberen Atmosphäre 2 bis 3 Standardabweichungen unter dem Durchschnitt liegen.

Für den Yellowstone werden Regen- und Schneeschauer, Höchsttemperaturen von nur 8–9 °C und Tiefsttemperaturen etwas unter dem Gefrierpunkt vorhergesagt.

Schnee im Juni auf einem Pass in den Rocky Mountains ist kein Novum. Doch ein Eröffnungswochenende der Sommersaison mit Winter- und Kältewarnungen sowie frisch verschneiten Gipfeln passt kaum ins Bild.

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Grönland: sommerlicher Eiszuwachs

Eigentlich sollte in Grönland gerade die Schmelzsaison herrschen. Stattdessen nimmt die Oberflächen-Massenbilanz des Eisschildes weiterhin zu.

Die Tageskarte des DMI vom 25. Juni zeigt weitreichende Massenzuwächse im Landesinneren und im Westen:

Die kumulierte Gesamtmenge für 2025–26 liegt bei fast 600 Gt – ein hoher Wert für Ende Juni, der deutlich über dem Durchschnitt der Jahre 1981–2010 liegt:

Dies ist die Oberflächen-Massenbilanz (SMB): Schneefall und erneutes Gefrieren an der Oberfläche abzüglich Oberflächenschmelze und Abfluss. Die Gesamt-Massenbilanz (TMB) berücksichtigt den Rest: Gletscherabfluss, Eisbergkalbung, Unterwasserschmelze an Meeresfronten und Verluste an der Gletscherbasis.

Die TMB zeigt in den letzten Jahren eine Erholung, und da die SMB für 2025–26 bis in den Sommer hinein weiter zunimmt, dürfte sich dieser Trend in diesem Jahr fortsetzen.

Graphik: Jährliche Massenbilanz des grönländischen Eisschilds, ermittelt anhand der GRACE/GRACE-FO-Satelliten. Die Gesamtbilanz erholt sich.

Das Gesamtbild der Polarregionen ist für die „Klimaille“ ebenso unangenehm.

Die Temperaturreihe des DMI für die innere Arktis (+80° N) bewegt sich am unteren Ende ihres saisonalen Bereichs, wobei das Jahr 2026 zu Beginn der Schmelzsaison Rekord-Tiefwerte aufweist.

Und im Süden bleibt es in weiten Teilen der Antarktis seit Wochen kalt, wobei der Juni auf dem besten Weg ist, eine erhebliche anomale Entwicklung zu zeigen.

Link: https://electroverse.substack.com/p/brazil-freeze-breaks-june-records?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

Wird fortgesetzt mit Kältereport Nr. 27 / 2026

Redaktionsschluss für diesen Report: 26. Juni 2026

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

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Ruhe in Frieden „Climate etc.“ – Judy Curry beendet ihren Blog

27. Juni 2026 - 18:00

Judith Curry

Es ist an der Zeit, den Sieg über die Klimadummheit zu verkünden und weiter zuziehen.

Nun, die Definition von Sieg ist hier ungefähr so ​​vage wie im Iran-Krieg. Hier eine Zusammenfassung der Gründe für die Einstellung von Climate Etc.:

  • Im Klimadiskurs wurden große Fortschritte erzielt und das politische Klima hat sich verändert.
  • Meine Interessen haben sich in andere Richtungen entwickelt
  • Der logistische Aufwand und die Kosten für den Betrieb des Blogs sind beträchtlich.

Stand der Klimakriege

In den letzten zwei Jahren gab es einige entscheidende Wendepunkte, insbesondere die Wahl von Präsident Trump, den Klimabericht des US-Energieministeriums und die weit verbreitete Erkenntnis, dass das Emissionsszenario RCP8.5 unrealistisch ist. Infolgedessen haben viele Nachrichtenagenturen ihre Klimaberichterstattung eingestellt oder deutlich reduziert, und der Klimawandel (vor allem im Zusammenhang mit Extremwetterereignissen) wird in den Medien weniger thematisiert. Auch die Auswirkungen der drastisch reduzierten Finanzierung klimabezogener Nichtregierungsorganisationen dürfen nicht unterschätzt werden, da die Mittel der USAID und anderer Geldgeber versiegen.

Die Anführer der Klimaalarmisten haben ihre Niederlage nicht eingestanden, sondern sich viel beklagt, insbesondere gegenüber Präsident Trump und dem RCP8.5-Szenario. Sie versuchen weiterhin, die Autoren des DOE-Berichts (US-Energieministeriums)  zu diskreditieren. Angeregt durch den DOE-Bericht haben sie die Verbindung zwischen Erderwärmung und Extremwetterereignissen weitgehend aufgegeben, obwohl es eine radikale Gruppe gibt, die die Zuordnung von Extremwetterereignissen als Mechanismus zur Unterstützung von Klagen gegen Unternehmen der fossilen Brennstoffindustrie befürwortet. Mit dem Scheitern der Verbindung zwischen Extremwetterereignissen konzentrieren sich die Klimaalarmisten nun auf Klimakipppunkte, die in der Öffentlichkeit aber nicht so gut ankommen (Extremwetterereignisse waren viel alarmierender).

Vor allem aber hat das ganze Thema seine politische Relevanz verloren. In den letzten Monaten haben wir miterlebt, wie die ganze Welt in Panik geriet angesichts des drohenden Verlusts des Zugangs zu Öl aus dem Nahen Osten und angesichts des enormen Strombedarfs für Rechenzentren. Unsere Energieversorgung im Namen der CO₂-Eliminierung künstlich zu drosseln, ist heute eine viel schlechtere Idee als noch vor wenigen Jahren, und das scheint allgemein anerkannt zu sein (selbst in Europa). Besonders bezeichnend ist, dass das Weltwirtschaftsforum (WEF) den Klimawandel als Thema fallen gelassen hat und sich nun auf KI (und Gesundheit) konzentriert.

Wir befinden uns möglicherweise an einem Wendepunkt; man kann nur hoffen, dass die Klimaforschung ihre Anstrengungen von der einseitigen Betonung der CO₂-Reduzierung hin zum Verständnis regionaler Klimavariabilität, insbesondere deren Beeinflussung durch natürliche Faktoren, verlagert, um die Anfälligkeit gegenüber Wetterextremen zu verringern. Und dass wir Wege finden, besser mit der Natur zusammenzuarbeiten, um unseren Bedarf an Nahrung, Wasser und Energie zu decken.

JC zieht weiter

Hier beschreibt Judy Curry ihr gegenwärtiges Leben, mit Mann, Hunden und Kindern sowie Enkeltocher.

Blog-Logistik und -Kosten

Hier schreibt Judy Curry über ihre Mühe mit ihrem Climate Etc. Blog. Der ist ihr nun zu stressig und die SW-Betreuung ist zu teuer geworden. Sie stellt ihn nun ein.

Mit Sicherheit wird sie in den „social media“ noch posten.

Lobrede

Climate Etc. ist zwar noch nicht ganz tot, aber es liegt im Sterben, und die künstliche Unterstützung wird eingestellt (ich zahle kein Geld mehr für den Blog). Mal sehen, wie lange die bereits bezahlten Updates usw. die Seite noch erreichbar halten.

… Mein herzlichster Dank gilt allen Gastautoren und Kommentatoren, die Climate Etc. zu einem lebendigen, anregenden und mitunter einflussreichen Ort gemacht haben. Ich wünsche Ihnen allen alles Gute.

Ihre volle Verabschiedung lesen Sie hier: https://judithcurry.com/2026/06/23/rip-climate-etc/

Auch die vielen ehrenamtlichen Aktiven von Eike wünschen Juddy Curry alles Gute für Ihr weiteres Leben. Und vielen Dank für die Anregungen, die wir nutzen durften.

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Woher kommt der Strom? Zum Teil gab es viel Windstrom

27. Juni 2026 - 15:00
24. Analysewoche 2026 von Rüdiger Stobbe

Die 24. Analysewoche des Jahres 2026  spiegelt in der Stromproduktion das schlechte Wetter. Zum Teil gab es viel Windstrom.  Dennoch war die PV-Stromerzeugung durchaus nicht schwach. Nur an drei Tagen (Mo-MI-Frei) wurde über Mittag die Bedarfslinie nicht überschritten. Dafür wurde zum Wochenende viel zu viel Strom regenerativ erzeugt. 13 Stunden lang: Von 7:00 bis 20:00. Das liegt auch an dem geringeren Wochenendbedarf. Der Wind wehte stark, die Sonne schien kräftig und die Preise sanken in den negativen Bereich. Selbstverständlich wurden Preisdifferenzgeschäfte getätigt. Und das nicht nur am Wochenende. Jeden Tag – außer am Mittwoch – wird über Mittag Strom günstig eingekauft und nach Sonnenuntergang hochpreisig wieder verkauft. Abgesehen vom Wochenende werden jeden Tag große Mengen Strom importiert. Ausnahme bilden lediglich die Mittagszeiten, zu denen der Strom von Deutschland billig verkauft, verschenkt oder sogar mit Bonus abgegeben wird.

Einen Überblick über die wichtigsten Aspekte der 24. Analysewoche 2026 gibt Agora Energiewende. Es ist zu erkennen, dass trotz ausreichender regenerativer Stromerzeugung immer noch zusätzlich – Bedarf hin, Bedarf her – fossiler, in großen Generatoren erzeugter Strom (grauer Bereich) hinzuerzeugt werden muss. Das wird auch so bleiben. Die Unsummen, die Abermilliarden, die es kosten wird, die Netzstabilität auf anderem, nichtmechanischem Weg zu gewährleisten, wird Deutschland nicht aufbringen. Die Zeit und die menschlichen Ressourcen hat es ohnehin nicht. Ein Land, das nicht in der Lage ist, zu gewährleisten, dass die Eisenbahn zu 95 Prozent pünktlich fährt, wird eine Netzstabilität ohne Mechanik nicht hinbekommen. Ab einem bestimmten Punkt gilt: Nur das Analoge ist das Wahre. Rein digital verkümmert nicht nur die menschliche Seele. Virtuelle Wirklichkeiten ersetzen nicht tatsächlich Erlebtes. Ein Smartphone ersetzt kein Buch. Ein noch so komplexes virtuelles Eisenbahnspiel bringt niemanden von A nach B. Und Stromnetze sind ab einer bestimmten Größenordnung nur stabil und verlässlich, wenn riesige rotierende Massen die Grundparameter des Stromnetzes im grünen Bereich halten.

Nochmal, weil es so wichtig ist:

Günstiger Strom hat keine politische Mehrheit

Am einfachsten wäre es, wenn Kernkraftwerke die Grundlast – das ist die Strommenge –, die ein Land IMMER benötigt, bereitstellen. Dann hat man auch gleichzeitig die notwendigen rotierenden Massen. Das ist politisch mehrheitlich nicht gewollt.

In der vor-vergangenen Woche gab es zwei Strom- und Energie-Debatten im Deutschen Bundestag:

Meine Einschätzung: Deutschland will die Energiewende bis zum bitteren Ende fortführen. Alle Gedanken, welche die Energieversorgung Deutschlands sicherer und preisgünstiger machen könnten, finden faktisch keine Mehrheit. Ursache für die Energie- und Wirtschaftskrise seien der Ukraine- und der Irankrieg, so lautet das rot-schwarz-grüne Mantra. Kurz: So wird das nichts. Deutschlands Energieversorgung wird immer unsicherer und bleibt hochpreisig. Die Wirtschaft schmiert unterdessen auch wegen der Energiewende mehr und mehr ab. Kein Wunder bei diesem Bundeskanzler (Quelle). Frau Nicola Leibinger-Kampmüller ist übrigens eine TOP-Wirtschaftsführerin!

Was ist Kraftwerks-Leistung? Was ist Energie?

Gigawatt (GW) ist eine Einheit für Leistung, also für die maximale Fähigkeit eines Kraftwerks, Strom zu erzeugen. Gigawattstunden (GWh, TWh) sind eine Einheit für Energie, also für die tatsächlich produzierte Strommenge über eine bestimmte Zeit. Die Beziehung ist einfach: Energie = Leistung × Zeit. Ein Kraftwerk mit 1 GW Leistung erzeugt bei Volllast theoretisch maximal: 1 GW × 8.760 h = 8,76 TWh pro Jahr. Wie viel elektrische Energie tatsächlich entsteht, bestimmt beim Kohle-, Gas- oder Kernkraftwerk im weitesten Sinn der Mensch über die Brennstoffzufuhr und Zufuhrdauer. Die Energie für eine Stunde wird üblicher- und für den Normalbetrachter irreführenderweise mit GW bezeichnet. Die manchmal verwendete Schreibweise „GWh pro Stunde“ ist nur eine umständliche Form von GW – mathematisch kürzt sich die Stunde („h“ und „pro Stunde“) weg.

Sonderfall Wind- und Solarkraft

Bei Wind- und Solarkraft bestimmt nicht der Betreiber, sondern das Wetter die Strom-Produktion. Eine 5-MW-Windkraftanlage könnte theoretisch 43,8 GWh/Jahr erzeugen, liefert an Land aber realistisch in Deutschland nur etwa 20 Prozent davon (auf See 40 bis 50 Prozent), also rund 8,8 GWh/Jahr – im Mittel 1 MW-Dauerenergie. Bei Solarpaneelen mit ebenfalls 5 MW installierter Leistung halbieren sich die Werte nochmals wegen verschiedener Kapazitätsfaktoren: Nacht, Winter, flacher Sonnenstand, Bewölkung und Temperaturverluste.

Tageswerte

Jeder Tag beginnt mit dem Überblick, den Agora-Energiewende zur Verfügung stellt. Die smard.de-Charts und -Tabellen ermöglichen vielfältige Analysen. Erkunden Sie das Potenzial.

Kaum Windstrom, reichlich PV-Strom. Die Strompreise.

Windstrom steigt an, PV-Strom fließt reichlich. Die Strompreise.

Windstrom sinkt ab, PV weiter reichlich, aber nicht bedarfsdeckend. Die Strompreise.

Wenig Zuwachs Windstrom. PV-Strom etwas stärker. Die Strompreise.

Starker Anstieg Windstrom. PV-Stromerzeugung nimmt im Tagesverlauf ab. Die Strompreise.

Geringer Bedarf. Starke Wind- und PV-Stromerzeugung. Die Strompreise.

Die bisherigen Artikel der Kolumne „Woher kommt der Strom?“ seit Beginn des Jahres 2019 mit jeweils einem kurzen Inhaltsstichwort finden Sie hier. Noch Fragen? Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: stromwoher@mediagnose.de. Alle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe und Peter Hager nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr.

Ab Ausgabe 1/2026 bilden die öffentlichen Analyseseiten smard.deAgora Energiewende und Energy-Charts die wesentliche Datengrundlage dieser Kolumne.

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Pazifische Klima-Spiele

27. Juni 2026 - 12:00

Michael Kile

Religion wurde einst als Opium des Volkes bezeichnet. Unsere Droge der Wahl ist heute der Klimawandel. Er verführt den Süchtigen mit dem Versprechen von Euphorie und Reichtum: einem Topf voll Gold, einer Förderung oder ein paar Emissionszertifikaten am Ende eines alarmistischen Regenbogens. Die Monetarisierung von Kohlendioxid in der Atmosphäre war noch nie so einfach und lukrativ. Es wird zu viel Geld verdient und zu viel Einfluss ausgeübt von zu vielen Leuten, die behaupten, sie könnten unser Wetter kontrollieren und das Klima „schützen“.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Viele Länder fordern ebenfalls „angemessene Wiedergutmachung“ und „Klimagerechtigkeit“, begleitet von viel bombastischer Rhetorik über die „Rettung des Planeten“. Sie sind Teil des fest verankerten internationalen Kartells, das eine neue Utopie verfolgt: „Klimastabilität“. Wir leben in einer Zeit, in der dieses Fantieziel als erstrebenswert und erreichbar angepriesen wird. Jeder muss am Altar der „Dekarbonisierung“ huldigen – jeder außer China. Der Klimawandel ist zu einem lukrativen Spielfeld für unzählige aktivistische Anwälte, Bürokraten, Computermodellierer, grüne Kreuzritter und Politiker geworden.

Mindestens einmal pro Woche erscheint in den Medien ein alarmierender Beitrag nach dem Motto „Wissenschaftler sagen“. Irgendwo „passiert etwas zu ungewöhnlichen Jahreszeiten aufgrund des Klimawandels“, von Hitzewellen im Sommer bis hin zu Haiangriffen, schmelzenden Gletschern und Meereis. Doch wie die Bloggerin Nova diesen Monat feststellte: Jeder heute gemessene Hitzerekord ist nichts im Vergleich zu dem, was bereits vor 130.000 Jahren in der Antarktis geschah. Die Vergangenheit ist der Schlüssel zur Gegenwart und Zukunft.

Der Generalsekretär der Vereinten Nationen Antonio Guterres warnte kürzlich davor, dass sich im Pazifik bald ein starkes El-Niño-Phänomen bilden werde. Es werde „Öl ins Feuer einer sich erwärmenden Welt gießen“ und damit die globalen Temperaturen sowie das Risiko von „Superwetter“ erhöhen. Was wäre, wenn die Ursache für jegliches meteorologische Chaos nicht, wie der Generalsekretär behauptet, die „Sucht der Welt nach fossilen Brennstoffen“ wäre, sondern ihre Sucht nach Klima-Katastrophismus?

Natürliche Schwankungen sind eine Tatsache des Lebens. Machen Sie diesen einfachen Test: Schauen Sie mindestens einmal pro Jahrzehnt in den Spiegel. Veränderung ist das Wesen der Natur – ganz ohne unser Zutun oder unseren Einfluss. George Orwell beklagte einmal: „Um zu sehen, was direkt vor der eigenen Nase liegt, bedarf es eines ständigen Kampfes.“ Angesichts des Gestanks rund um zweifelhafte Klimazusammenhänge sollten Sie sich dazu noch eine Nasenklemme zulegen. Wasserdampf in der Atmosphäre ist das am häufigsten vorkommende Treibhausgas, nicht Kohlendioxid. Und so weiter und so fort.

Karl Marx’ Metapher kam mir in den Sinn, als ich letzten Monat in der Sendung „Sunrise“ sah, wie der [australische] Minister für Klimawandel und Energie sein 150-Millionen-Dollar-Budget für die Klimapräsidentschaft verteidigte: 50 Millionen Dollar für die Vorbereitungen zur 31. jährlichen UN-Klimakonferenz (COP) im November dieses Jahres in Antalya, Türkei, und 100 Millionen Dollar für ein „umfassenderes Engagement im Pazifikraum“.

Bowen und seine „Pazifik-Familie“ sind ganz im Rausch einer edlen Sache. Über 100 Beamte sind daran beteiligt, vermutlich um unserer australischen Familie zu versichern, dass das Geld gut angelegt sein wird. Die Jagd nach einer Klima-Chimäre ist ein kostspieliges Unterfangen.

Er deutete im vergangenen November an, dass ein Treffen im Vorfeld der COP „an einem Ort stattfinden werde, der von unseren Freunden aus der pazifischen Familie festgelegt wird“. Der Premierminister fügte hinzu, dass der Vorsitz es Australien ermöglichen werde, „weltweite Führungskräfte einzuladen um sicherzustellen, dass all diese Themen im Mittelpunkt stehen werden, mit denen diese Region konfrontiert ist – die bloße Existenz pazifischer Inselstaaten wie Tuvalu und Kiribati, die Frage unserer Ozeane … .“

Ein Zyniker könnte fragen, ob die 100 Millionen Dollar eine Gegenleistung des Ministeriums für die entscheidende Unterstützung der Region bei der Abstimmung in der UN-Generalversammlung (UNGA) sind, bei der Minister Bowen zum Verhandlungsleiter für die COP31 gewählt wurde, sowie bei anderen Abstimmungen zu Umwelt- und Klimathemen.

Die COP31 stand auf der Tagesordnung, als er Ende August 2023 Fidschi besuchte, um über die „Zusammenarbeit beim Klimaschutz“ und darüber zu sprechen, wie die Region „die Chancen der Energiewende optimal nutzen könnte“.

Auch Australiens Bewerbung für eine gemeinsame Ausrichtung der COP31 mit dem Pazifikraum wird ein Diskussionsthema sein, wobei der Schwerpunkt auf der Maximierung der Chancen für die gesamte Region liegt. (Pressemitteilung des Ministeriums für Klimawandel und Energie, 21. August 2023)

Hoffentlich finanziert Australien keine unrealistischen Vorhaben, wie die Beeinflussung der Häufigkeit und Intensität von El Niño, die Senkung des Meeresspiegels in einem Ozean, der fast die Hälfte der gesamten Wasseroberfläche des Planeten ausmacht, die „Verbesserung der Kohlenstoffbindung in Ökosystemen“ oder andere zweifelhafte Vorhaben.

Wie dem auch sei, die Regierung hat derzeit im Rahmen eines ehrgeizigen internationalen Klimaschutzprogramms mehrere Vereinbarungen mit „Freunden aus der pazifischen Familie“ geschlossen.

Am 9. November 2023 unterzeichnete Tuvalu den „Australia-Tuvalu Falepili Union Treaty“. Dieser Vertrag, der als weltweit „erstes bilaterales Abkommen zur Klimamigration“ bezeichnet wird, schuf einen „besonderen Mobilitätsweg“ für Bürger Tuvalus, um dauerhaft in Australien zu leben, zu arbeiten und zu studieren. Der Vertrag trat am 28. August 2024 in Kraft. Tuvalu besteht aus vier Riffinseln und fünf Korallenatollen in Ozeanien. Es hat etwa 10.000 Einwohner.

Im November 2024 rief Minister Bowen auf der COP29 die „Australia-Pacific Partnership for Energy Transition“ (APPET) ins Leben. Diese mit 50 Millionen Dollar dotierte Förderung soll „die Pazifikstaaten beim Ausstieg aus fossilen Brennstoffen unterstützen, die Energiesicherheit verbessern, die Stromkosten senken und die Kompetenzen und Instrumente aufbauen, die für die Energiewende erforderlich sind“.

Außerdem gibt es eine Strategie für den „Blauen Pazifik-Kontinent“ bis 2050. Unsere pazifische Familie möchte eine „zukunftsfähige“ Region schaffen, indem sie „gefährliche Klimaereignisse vorhersieht, sich darauf vorbereitet und sich gleichzeitig für dringende globale Maßnahmen einsetzt“.

Der „Blaue Pazifik-Kontinent“ ist weiterhin mit den verheerenden Auswirkungen des Klimawandels konfrontiert und benötigt zeitnahen Zugang zu verstärkten, wirksamen und nachhaltigen Klimafinanzierungen.

Unser Ziel ist es, dass alle Völker des Pazifikraums widerstandsfähig gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels und von Katastrophen bleiben sowie ein sicheres, geschütztes und wohlhabendes Leben führen können. Darüber hinaus spielt die Region weiterhin eine führende Rolle im globalen Klimaschutz.

Im Jahr 2023 wurde eine „Pacific Resilience Facility“ gegründet, die als „Finanzierungsinstitution und Instrument zur Förderung von Initiativen zur Anpassung an den Klimawandel, zur Stärkung der Resilienz und zum Katastrophen-Risikomanagement im pazifischen Raum“ dient, einschließlich Zuschüssen für sogenannte „Verlust- und Schadensprojekte“. Um den Aufbau von „Resilienz“ im Klimakontext zu rechtfertigen, bedarf es zudem einer nachhaltigen alarmistischen Rhetorik.

Ein in Canberra oft zu hörendes Mantra lautet, dass Australien „über seine Gewichtsklasse hinausboxt“. Das tut es zweifellos bei den Exporten von Kohle, Gas und Eisenerz sowie bei den Importen von Solarmodulen, Windkraftanlagen und Batterien.

Laut Kurt Baker, dem CEO von Synergy, ist Westaustralien bereits „weltweit führend bei der Batteriespeicherkapazität“. Die über zwei Milliarden Dollar teuren Kwinana-Batterien in Perth können 354.000 Haushalte vier Stunden lang mit Strom versorgen. Was nach 240 Minuten passiert, ist unklar – zumindest für mich.

Roman Loosen, Chief Operating Officer bei Fluence, einem von Siemens und AES kontrollierten Unternehmen für Batterietechnologie, stimmt ihm zu: „Australien ist eindeutig weltweit führend und gilt im Grunde als Leuchtturm in Sachen Energiewende.“

Nur wenige Menschen sind jedoch bereit, darüber zu spekulieren, welche Auswirkungen die sogenannte „Wende zu erneuerbaren Energien“ genau auf unser Wetter und Klima haben wird. Könnte es sein, dass die teuren „Net Zero“-Projekte keinerlei Wirkung zeigen werden? Sicherlich nicht.

Hat Australien im Klimakampf über seine Verhältnisse gekämpft? Die Geschichte spricht eine andere Sprache. Es ist „unsere pazifische Familie“ aus 14 Inseln, zusammen mit weiteren 25 kämpferischen Ländern, welche die Allianz der kleinen Inselstaaten (AOSIS) bilden, die hier auf lange Sicht gehandelt haben.

Wie konnte die AOSIS, die weniger als ein Prozent des weltweiten BIP, der Fläche und der Bevölkerung ausmacht, so einflussreich werden? Die Antwort: Das erhebliche Stimmrecht der Allianz in der UN-Generalversammlung. Kleine Inselstaaten machen 20 Prozent der 193 UN-Mitgliedstaaten aus. Jeder Staat hat nur eine Stimme. Tuvalus Stimme zählt genausoviel wie Australien oder die USA. Die Abstimmungen in der UN-Generalversammlung erfolgen im Konsens. Als die UNO 1945 gegründet wurde, traten nur 51 Länder als Gründungsmitglieder bei. In den vergangenen 81 Jahren sind weitere 142 Länder beigetreten.

Die AOSIS wurde 1990, kurz vor der Zweiten Weltklimakonferenz in Genf, als zwischenstaatliche Gruppe gegründet. Sie ging aus einer Konferenz kleiner Staaten zum Thema Meeresspiegelanstieg im Jahr 1989 auf den Malediven hervor, auf der beschlossen worden war, die „Bedrohungen durch die globale Erwärmung und den steigenden Meeresspiegel“ zu bekämpfen. In den vergangenen 36 Jahren ist kein einziger der kleinen Inselentwicklungsstaaten im Meer versunken.

Das vorrangige Ziel der AOSIS in der globalen Klimapolitik ist es, das physische Überleben ihrer Mitgliedstaaten zu sichern, indem sie die globale Erwärmung und den daraus resultierenden Anstieg des Meeresspiegels entschlossen bekämpft. Da kleine Inselentwicklungsstaaten (SIDS) unverhältnismäßig stark von Umweltzerstörung bedroht sind, obwohl sie weniger als 1 % der weltweiten Treibhausgasemissionen verursachen, konzentriert sich ihre gemeinsame diplomatische Plattform auf zwei Hauptbereiche im Rahmen der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC):

Begrenzung der globalen Erwärmung auf 1,5 °C, der „1,5 to Stay Alive“-Standard: Die AOSIS war Vorreiterin bei den Bemühungen, den globalen Temperaturanstieg streng auf 1,5 °C über dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen, und warnte davor, dass ein Anstieg um 2 °C eine existenzielle Bedrohung für tief liegende Länder darstellt; und

Ehrgeizige Klimaschutzziele: Die AOSIS fordert von den großen Industrienationen rasche und rechtlich bindende Emissionsreduktionen und argumentiert, dass diejenigen auch die größte Verantwortung übernehmen müssen, welche die Hauptverantwortung für die Umweltschäden tragen.

Am 20. Mai 2026 erreichte die AOSIS eines ihrer Ziele. Die Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedete eine Resolution (Resolutionsentwurf A/80/L.65), die das Gutachten des Internationalen Gerichtshofs vom 23. Juli 2025 mit dem Titel „Verpflichtungen der Staaten im Hinblick auf den Klimawandel“ unterstützt.

Die Staaten sind nun völkerrechtlich verpflichtet, den „Schutz des Klimasystems und anderer Teile der Umwelt vor anthropogenen Treibhausgasemissionen“ zu gewährleisten. Einige von ihnen, darunter Australien, könnten eines Tages „Reparationszahlungen“ an angeblich klimagefährdete pazifische Gemeinschaften leisten müssen.

Die Resolution wurde von 141 Staaten unterstützt, darunter Australien, die EU und die meisten Entwicklungsländer. Acht Staaten stimmten dagegen, darunter einige der weltweit größten Öl- und Gasproduzenten: die USA, Saudi-Arabien, Russland, Weißrussland, der Iran, Israel und der Jemen. Es gab 28 Enthaltungen, darunter Indien und die Türkei.

Zwar sind die Resolution der UN-Generalversammlung und das Gutachten des Internationalen Gerichtshofs nicht rechtsverbindlich, doch sind sie von großer Bedeutung. UN-Generalsekretär António Guterres lobte die Abstimmung als „kraftvolle Bekräftigung“ der Klimagerechtigkeit und des Völkerrechts.

Ironischerweise ging der diplomatische Vorstoß hier von unserer pazifischen Familie aus, die weit über ihre Verhältnisse handelte. Der Premierminister von Vanuatu Jotham Napat bezeichnete die Resolution als Beginn eines „neuen Kapitels“ im Klimaschutz. „Die Aufgabe, die nun vor uns allen liegt, besteht darin, rechtliche Klarheit in sinnvolle Maßnahmen, stärkere Zusammenarbeit und besseren Schutz für heutige und zukünftige Generationen umzusetzen.“

Werden Klimaklagen nun nach KI und der Fußball-WM zum lukrativsten Geschäft der Welt? Die sogenannten „klimagefährdeten“ Gemeinschaften, die kleinen Inselstaaten und andere Entwicklungsländer tanzen mit neuem Elan einen Tango aus Resilienz und Wiedergutmachung.

In unserem Zeitalter der „postnormalen“ Wissenschaft führt die Kommerzialisierung des Klimawandels offensichtlich weiterhin zur Korrumpierung von Forschung, Regierungen und internationalen Organisationen. Um es noch einmal mit Orwell zu sagen: „Wenn das Denken die Sprache korrumpiert, kann auch die Sprache das Denken korrumpieren.“ Ein Goldtopf am Ende eines alarmistischen Regenbogens korrumpiert ebenfalls Sprache und Denken.

The above essay was first published in Australia at Quadrant Online on 19 June, 2026

Michael Kile is the author of The Devil’s Dictionary of Climate Change.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/06/21/pacific-climate-games/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Pazifische Klima-Spiele erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Je mehr Ausbau von „Wind- und Solarstrom“, umso größer wird die Verschwendung von „EE“ in Rekordhöhe.

27. Juni 2026 - 9:00

Von Jo Nova

Vorsicht, Ihre Subventionen werden angezeigt…

Je mehr wir produzieren, desto mehr verschwenden wir. Der Trend ist eindeutig und typisch für den Ausbau von Wind- und Solarstrom.

Der Frühling [in Australien, in Europa ist es der Herbst] ist die Jahreszeit mit der größten Verschwendung erneuerbarer Produktionsmittel, und jeder Frühling ist verschwenderischer als der vorherige.

Quarterly Energy Dynamics (QED)

https://www.aemo.com.au/energy-systems/major-publications/quarterly-energy-dynamics-qed

Es gibt zwei Arten von Produktionsdrosselungen, bei denen der Stromerzeuger die Produktion einstellen muss.  Netzdrosselungen erfolgen, wenn eine Übertragungsleitung bereits ausgelastet ist oder ausgefallen ist. Wirtschaftliche Drosselungen entwickeln sich jedoch rasant zum Hauptproblem. Sie treten auf, wenn ein solcher Stromüberschuss besteht, dass die Preise negativ werden. Die Erzeuger produzierten so viel nutzlosen Strom, dass sie Abnehmer dafür bezahlen mussten. Investoren ziehen sich in diesem Fall zurück. Dieses Phänomen wird unter dem Fachjargon „Offloading“ verschleiert, was sich ein bisschen so anhört, als würde man mit einem Sprachfehler im Geländewagen fahren. Man hätte es auch „toxische Energie“ nennen können.

Aus dem AEMO-Bericht für das vierte Quartal

„Im vierten Quartal 2025 erreichte die wirtschaftliche Einspeisung von Wind- und Solarstrom im Netzmaßstab durchschnittlich 1.312 MW – der höchste jemals gemessene Quartalswert (Abbildung 45). Damit wurde der bisherige Höchstwert aus dem vierten Quartal 2024 um 653 MW (+99 %) übertroffen.
Die wirtschaftliche Einspeisung von Solarstrom im Netzmaßstab stieg sprunghaft von 343 MW auf ein Rekordhoch von 618 MW (+275 MW, +80 %). Der Anteil der durchschnittlichen verfügbaren Solarstromkapazität im Netzmaßstab erhöhte sich von 13 % auf 18 %.“

Fast ein Fünftel des gesamten von Solaranlagen erzeugten Stroms landete im Müll. Hinzu kommen etwa 15 % der Windkraftkapazität. In Südaustralien gingen sogar unglaubliche 59 % des Solarenergiepotenzials verloren. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr rund 7,2 Terawattstunden erneuerbarer Energie verschwendet, weil sie zur falschen Zeit oder am falschen Ort erzeugt wurden. Wie Dan Lee auf WattClarity erklärt:

„1 TWh entspricht in etwa der gesamten Produktion von Block 4 des Kraftwerks Gladstone im Jahr 2025.“

Wir verschwenden also etwa 7 Turbineneinheiten…

Die neuesten Zahlen für das erste Quartal 2026 zeigen zwar einen erneuten Rückgang der Produktionskürzungen, liegen aber immer noch über dem Wert des Vorjahreszeitraums. Der unaufhaltsame Anstieg der Produktionskürzungen setzt sich Saison für Saison fort.

https://www.aemo.com.au/-/media/files/major-publications/qed/2026/qed-q1-2026.pdf?rev=f6c1205d357742108ff08563cc0da0e8&sc_lang=en&hash=8A56BC5D49D9C4CFB6233DD3C6E7901D  (.pdf)

Dies ist nicht dasselbe wie die „Verschwendung“ durch das Vorhalten von Reservekapazitäten bei Gas- oder Kohlekraftwerken, da diese bedarfsgerecht abrufbar sind, Wind- und Solarkraftwerke hingegen nicht.

Anders als bei den meisten Dingen werden Wind- und Solarkraftwerke nicht effizienter, wenn wir mehr davon bauen – zumindest nicht im Sinne einer Nettoproduktion.

LITERATURVERZEICHNIS

Siehe auch Reneweconomy

https://joannenova.com.au/2026/06/record-levels-of-throwing-renewable-energy-away-in-2025/

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Die Opposition wünscht sich lediglich einen freien Strommarkt und ein Ende der Bestechung im Bereich der erneuerbaren Energien.

26. Juni 2026 - 18:00

Von Jo Nova

One Nation ist die Mitte-Rechts-Partei, die die Liberalen vergessen haben zu sein.

[Für unsere ausländischen Leser: Pauline Hanson ist die Vorsitzende von One Nation, seit 30 Jahren Politikerin und hat stets auf die Probleme der Masseneinwanderung hingewiesen. Ihre Partei gilt als besonders skeptisch. Bei den Wahlen im Mai letzten Jahres erhielt sie etwa 5 % der Stimmen, doch nach einem kometenhaften Aufstieg liegt sie nun bei über 30 % und damit nicht nur vor der konservativen Koalition, sondern auch vor der Labor-Partei.]

Kommentatoren bezeichnen Pauline Hanson als Reizthema für Gläubige, doch „sie hat keine Lösungen“. In Zeiten eines allgegenwärtigen, übermächtigen Staates ist die beste Lösung jedoch, wenn der Staat nichts tut. Gestern präsentierte Pauline Hanson im National Press Club ein konservatives Programm zum Thema Klimaneutralität, wie man es aus dem Lehrbuch kennt:

  • Subventionen streichen, unrentable Großprojekte beenden, unsere besten Agrarflächen schützen und den freien Markt entscheiden lassen. Und das waren nur die Klimaneutralitätsmaßnahmen.
  • Hanson will außerdem unsere Grenzen und unsere Kultur bewahren und Kernenergie einführen.

Mrs. Hanson will das Snowy-Wasserkraftprojekt zunichtemachen. (Na, Halleluja!)

  • „Ich will mich nicht entschuldigen: One Nation wird dieser Bestechung im Bereich der erneuerbaren Energien ein Ende setzen – Zuschüsse, Steuervergünstigungen, vergünstigte Finanzierungen, ja sogar die staatliche Unterstützung für alles, was den ganzen Netto-Null-Schwindel fördert.“
  • One Nation sagt: Wir müssen alle Ressourcen in den Energiemix einbringen. Lasst uns alle an dem Reichtum teilhaben, der unter unseren Füßen liegt. Wir sind eine der ressourcenreichsten Nationen der Welt. Ich sage: Ideologie muss außen vor bleiben.
  • Das Snowy Hydro 2.0-Projekt ist nichts anderes als ein Schuldenloch für die Steuerzahler.

Die Liberalen hinterließen ein Vakuum, das One Nation füllen konnte. Das hätten sie nicht tun müssen.

Hansen dreht mit den Subventionen den Spieß um – so erreicht man Kleinunternehmen, Landwirte und Handwerker.

  • Der Mann im Tante-Emma-Laden ist produktiv. Bekommt er Subventionen? Ich spreche überall mit Landwirten, die ums Überleben kämpfen. Bekommen sie Subventionen? Bekommt der junge 25-Jährige, der sich selbstständig macht und ein Unternehmen gründet, Subventionen?
  • Aber nein. Gemeinschaftsbatterien, Solaranlagen, regionale Projekte für erneuerbare Energien – es ist unmöglich, den Überblick über all diese Steuergelder-Subventionen zu behalten.
  • Die staatliche Clean Energy Finance Corporation stellt zig Milliarden Dollar für Projekte im Bereich erneuerbarer Energien bereit – natürlich zu Vorzugskonditionen. Das ist ein Skandal. Doch diese Institution, die Clean Energy Finance Corporation, hat über 200 Milliarden Dollar Steuergelder erhalten.

Ein Großteil unseres Reichtums liegt unter unseren Füßen und sollte nicht nur für den Export bestimmt sein.

Pauline weiß, dass diese Probleme selbstverschuldet sind, und kommt gleich zur Sache:  „Hört auf, dem Nahen Osten die Schuld zu geben.“

Ihre Rede hat einen Nerv getroffen.


Das Transkript von etwa Minute 23 bis 31, als sie über Energie spricht: [insgesamt dauert das Video 1:42:00]

Kommen wir zurück zum Thema Energie, der zentralen Ursache nationaler Armut.

Amos Hochstein war während der Biden-Administration Sonderkoordinator für Energiesicherheit. Kürzlich sagte er über erneuerbare Energien:

„Erneuerbare Energien stehen nicht im Wettbewerb mit Öl. Sie bieten keine Lösungen für die Luftfahrt. Wir sind zunehmend auf Schifffahrt angewiesen, die nicht mit erneuerbaren Energien betrieben wird. Ja, wir sollten mehr in erneuerbare Energien investieren, aber sie werden diese Krise nicht so schnell lösen.“

„Der Innenraum eines Elektrofahrzeugs besteht immer noch aus Kunststoff, der aus Kraftstoff und Erdöl hergestellt wird. Unsere Krankenhäuser bestehen vollständig aus Erdöl. Unsere Masken, unsere Spritzen, MRT-Geräte, CT-Scanner – all das benötigt Helium, das aus Erdgas gewonnen wird.“

Weil Privatpersonen und Unternehmen unter diesem Unsinn der Netto-Null-Energie leiden, gibt die Regierung Millionen von Steuergeldern aus, nur um ihre gescheiterte Energiepolitik zu rechtfertigen.

Ich will mich nicht entschuldigen: One Nation wird dieser Bestechung im Bereich der erneuerbaren Energien ein Ende setzen – Zuschüsse, Steuervergünstigungen, vergünstigte Finanzierungen, ja sogar die staatliche Unterstützung für alles, was den ganzen Netto-Null-Schwindel fördert.

Ich möchte Ihnen ein Beispiel von vielen geben: Die Umstrukturierung des nationalen Stromnetzes, um nutzlose Stromleitungen zu bauen und wertvolles Ackerland zu zerstören. Milliarden von Steuergeldern. Damit ist jetzt Schluss.

One Nation wird erstklassiges Ackerland stets schützen. Es gehört den Landwirten, nicht den Stromleitungen der Regierung.

Lassen Sie mich Ihnen ein weiteres Beispiel geben. Der Mann im Tante-Emma-Laden ist produktiv. Bekommt er Subventionen? Ich spreche mit Landwirten, die ums Überleben kämpfen. Bekommen sie Subventionen? Bekommt der junge 25-Jährige, der sich selbstständig macht und ein Unternehmen gründet, Subventionen?

Aber nein. Gemeinschaftsbatterien, Solaranlagen, regionale Projekte für erneuerbare Energien – es ist unmöglich, den Überblick über all diese Steuergelder-Subventionen zu behalten.

Die staatliche Clean Energy Finance Corporation stellt zig Milliarden Dollar für Projekte im Bereich erneuerbarer Energien bereit, natürlich zu Vorzugskonditionen. Das ist Betrug.

Projekte im Bereich erneuerbarer Energien profitieren von günstigeren Finanzierungsmöglichkeiten als am Markt üblich. Doch kommen diese Vorteile auch dem kleinen Ladenbesitzer im Vorort, dem Kleinunternehmer in der Stadt und den Betrieben zugute, die das Leben in ländlichen Regionen Australiens am Laufen halten? Erhalten auch sie Kredite zu günstigen Konditionen?

Diese Organisation, die Clean Energy Finance Corporation, hat jedoch über 200 Milliarden Dollar Steuergelder erhalten. Das sind 200.000 Millionen Dollar Steuergelder.

Versteht mich nicht falsch. Ich bin nicht gegen erneuerbare Energien. Aber wenn sie die Lösung der Energiekrise sind und profitabel, warum sollte der Staat sie dann subventionieren?

One Nation sagt: Wir müssen alle Ressourcen in den Energiemix einbringen. Lasst uns alle an dem Reichtum teilhaben, der unter unseren Füßen liegt. Wir sind eine der ressourcenreichsten Nationen der Welt. Ich sage: Schluss mit der Ideologie!

Ich möchte nur hinzufügen, dass die Wasserstoffenergielösung Australien ganz offensichtlich um die Ohren fliegt – oder sollte ich besser sagen: Andrew Forrest?

Und schon wieder geht es los: Steuergelder werden subventioniert. Ein Wasserstoff-Förderprogramm – 4 Milliarden Dollar über vier Haushaltsjahre verteilt – und der Premierminister hat 520 Millionen Dollar Ihrer Steuergelder für grüne Wasserstoffprojekte außerhalb des Förderprogramms angekündigt.

Und was ist mit Malcolm Turnbulls 2-Milliarden-Dollar-Projekt „Snowy 2.0“? Er nennt sich Geschäftsmann, ging aber völlig sorglos mit Steuergeldern um. Die Kosten werden voraussichtlich auf über 40 Milliarden Dollar steigen. Das Projekt sollte gestoppt werden. Wir sollten die Verluste begrenzen.

Regierungen besitzen kein eigenes Geld außer dem, was sie von den Steuerzahlern erhalten. Snowy Hydro 2.0 ist nichts anderes als ein Schuldenloch für die Steuerzahler.

Vor den Wahlen in Südaustralien argumentierte One Nation:

„Australiens Treibstoffkrise offenbart die Energieunsicherheit. Der australische Energiesektor reagiert endlich auf das, was One Nation seit Jahren fordert. Wir brauchen eine sichere und zuverlässige Energiezukunft.“

„Jeder Fortschritt der Menschheit beruhte auf der Beherrschung der Energie. Vom Feuer zum Dampf, von der Kohle zum Öl – jeder Schritt hat stärkere Volkswirtschaften ermöglicht, Menschen aus der Armut befreit und unsere Zukunft gesichert.“

„Energie ist kein Luxus. Sie ist das Rückgrat des Wohlstands. Wenn etwas schiefgeht, leidet alles andere. Wenn es richtig läuft, floriert die Nation.“

Deshalb wird One Nation künftig Kernenergie einführen.

Um es ganz klar zu sagen: Unsere Energiekrise ist das Ergebnis einer gescheiterten Energiepolitik, die vor Jahren von den großen politischen Parteien und den großen Medienkonzernen unterstützt wurde. Ich habe sie immer abgelehnt. Ford und Holden schlossen ihre Werke vor über zehn Jahren aus einem einfachen Grund: den Produktionskosten.

Ein Großteil unseres Reichtums liegt unter unseren Füßen und sollte nicht nur für den Export bestimmt sein. Selbstverständlich müssen grundlegende Umweltstandards eingehalten werden, aber sie dürfen unsere Wirtschaft nicht ersticken.

Wir werden niemals ohne Kohle und Gas auskommen können. Wir sollten Investitionen in diese Energieträger fördern und Haushalte und Unternehmen weiterhin mit Strom versorgen, wie wir es einst taten – zum weltweit günstigsten Preis.

Bowen sagte im vergangenen März, dass Haushalte Einsparungen von bis zu 10,1 % geltend machen könnten. Dennoch sind die durchschnittlichen Stromschulden von Kunden in Härtefallprogrammen im vergangenen Jahr um 22,8 % gestiegen. Dies sind Zahlen der australischen Energieregulierungsbehörde. Die Gasschulden stiegen um 22,2 %.

Dies gilt für Haushalte, Kleinunternehmen, Industrie und verarbeitendes Gewerbe.

Die Regulierungsbehörde, nicht Pauline Hanson, warnte:  „Die Energieschulden und die Fähigkeit von Kunden, die in finanzielle Schwierigkeiten geraten, ihre Schulden zurückzuzahlen, geben weiterhin Anlass zur Sorge.“

Hört auf, dem Nahen Osten die Schuld zu geben.

Die Strompreise stiegen vor dem Krieg im Nahen Osten in allen Regionen. Es gibt Anzeichen dafür, dass die Stromabschaltungen in den kommenden Quartalen zunehmen werden, wenn sich die Lage nicht verbessert.

Im ersten Quartal dieses Jahres wurden über 6.200 Stromkunden vom Netz getrennt. Die durchschnittliche Verschuldung zum Zeitpunkt der Abschaltung betrug über 2.600 US-Dollar.

Ich möchte darauf hinweisen, dass es ab Juli neue Regelungen gibt, die Abschaltungen bei Schulden unter 500 Dollar verhindern.

https://joannenova.com.au/2026/06/pauline-hanson-the-centrist-just-wants-a-free-market-in-electricity-and-an-end-to-the-renewable-energy-bribery/

 

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Lügen, verdammte Lügen – und Klima-Statistiken Teil 1

26. Juni 2026 - 15:00

Robert Vislocky, Ph.D.

Anmerkung des Übersetzers: Der Titel kommt einem bekannt vor – taucht doch der Terminus „Lügen, verdammte Lügen…“ schon in den Überschriften früherer Beiträge auf diesem Blog auf, u. A. hier (2010) und hier (2012). – Ende Anmerkung

In den letzten Jahren habe ich mir verschiedene Diskussionsbeiträge zum Thema Klimawandel in den sozialen Medien genauer angesehen. Leider stoße ich nur allzu oft auf die gleichen verwendeten (aber populären) Kennzahlen, um die These zu untermauern, dass bestimmte Formen von Extremwetterereignissen aufgrund der globalen Erwärmung deutlich schlimmer werden. In dieser Serie werde ich einige dieser irreführenden oder trügerischen Kennzahlen unter die Lupe nehmen und kritisieren, warum sie fehlerhaft sind.

Da die Hurrikansaison nun offiziell begonnen hat, möchte ich diese Reihe mit einer Analyse einer Kennzahl einleiten, die als Anteil der starken tropischen Wirbelstürme (TCs) an der Gesamtzahl der TCs bekannt ist (im Folgenden als „das Verhältnis“ bezeichnet). Mehrere Autoren haben in der Vergangenheit ähnliche Kennzahlen verwendet, um den Trend beim Anteil starker TCs an der Gesamtzahl der TCs zu bewerten. Siehe beispielsweise die folgenden Artikel-Links von Webster, Holland, Curry und Chang (2005; hier) sowie Klotzbach und Landsea (2015; hier):

Am häufigsten wird in letzter Zeit jedoch ein PNAS-Artikel von Kossin et al. aus dem Jahr 2020 mit dem Titel „Global increase in major tropical cyclone exceedance probability over the past four decades“ [etwa: Weltweiter Anstieg der Wahrscheinlichkeit für schwere tropische Wirbelstürme in den letzten vier Jahrzehnten] als Beleg für ein anthropogenes Signal in der Intensität von Hurrikanen angeführt. Daher wird dieser Artikel im Mittelpunkt stehen.

In dem Artikel aus dem Jahr 2020 zeigten die Autoren, dass das Verhältnis von 1980 bis 2017 um einen statistisch signifikanten Wert gestiegen ist, was die Autoren später so interpretieren, dass ein steigender Trend bei der Intensität tropischer Wirbelstürme vorliegt. Abbildung 1 unten ist eine Grafik des Verhältnisses bis zum Jahr 2025, die ich anhand von Zusammenfassungsdaten zu tropischen Wirbelstürmen aus dem Echtzeit-Projekt zur tropischen Meteorologie der Colorado State University erstellt habe. Obwohl die Autoren des PNAS-Artikels einen anderen Datensatz verwendeten (nämlich aus einem speziellen Satellitendatensatz abgeleitete 6-Stunden-Windgeschwindigkeitsmessungen), sind die prozentualen Veränderungen des Verhältnisses von 1980 bis 2017 in der PNAS-Studie und in Abbildung 1 unten ähnlich:

Abbildung 1. Datenquelle: Fachbereich für Atmosphärenwissenschaften der Colorado State University.

Natürlich springen die Medien nach der Veröffentlichung der PNAS-Studie wie immer auf den Klimazug auf. So heißt es beispielsweise in dem untenstehenden Artikel der New York Times, dass „der Klimawandel Hurrikane stärker macht“, und es werden Details aus dem PNAS-Artikel zitiert:

Die NOAA behauptete aufgrund der PNAS-Studie zudem einen „signifikanten globalen Anstieg der Hurrikanintensität über einen Zeitraum von vier Jahrzehnten“.

Wo liegt also das Problem? Einfach ausgedrückt: Der Anteil der schweren tropischen Wirbelstürme an der Gesamtzahl derselben ist KEIN gültiger Maßstab für die absolute Hurrikanintensität. Es handelt sich um einen relativen Maßstab mit einem variablen Nenner. Das wäre so, als würde man versuchen, eine hohe relative Luftfeuchtigkeit mit einem hohen Taupunkt gleichzusetzen – beides geht nicht unbedingt Hand in Hand. Um diesen Fehler anhand eines extrem vereinfachten Beispiels zu veranschaulichen, betrachten wir eine Saison, in der es nur einen schweren Hurrikan und insgesamt nur einen einzigen Hurrikan gab. Die Kennzahl „Verhältnis“ würde einen Wert von 1 ergeben, was der höchstmögliche Wert ist und angeblich auf eine sehr intensive Hurrikansaison hindeuten würde. Nach jedem vernünftigen Maßstab wäre eine Saison mit nur einem einzigen Hurrikan jedoch eine äußerst harmlose Hurrikansaison.

Dies ist auch kein rein hypothetisches Beispiel, da sich anhand tatsächlicher Daten über ein gesamtes Jahr hinweg auf globaler Ebene eklatante Diskrepanzen nachweisen lassen (siehe Tabelle unten). So gab es beispielsweise im Jahr 2018 43 % mehr Tropenstürme und 43 % mehr schwere Tropenstürme als im Jahr 2024. Außerdem war der ACE-Wert um 75 % höher. Doch laut der fehlerhaften Ratio-Statistik waren beide Jahre identisch!! Ein weiteres Beispiel: Im Jahr 1990 gab es 53 % mehr Tropische Wirbelstürme insgesamt und genauso viele schwere Tropische Wirbelstürme wie im Jahr 2009. Zudem wies 1990 einen um 53 % höheren ACE-Wert auf als 2009. Dennoch war der Ratio-Wert im Jahr 2009 um 53 % höher als 1990, was ein absoluter Witz ist. Es gibt zahlreiche weitere Diskrepanzen wie diese, die in den jährlichen Daten zu Tropischen Wirbelstürmen deutlich werden. Unter dem Strich ist das Verhältnis kein geeigneter Maßstab zur Messung der absoluten Intensität von Tropenstürmen oder zur Berechnung deren Trends, da es bei sinkender Gesamtzahl der Tropenstürme steigen kann. Trotz dieses Mangels wird das Verhältnis häufig herangezogen, wenn ein Klimawissenschaftler oder Aktivist einen Trend anführen muss, der zeigt, dass Hurrikane an Intensität zunehmen (vor allem, weil andere Indikatoren wie der globale ACE-Wert in der Post-Satelliten-Ära oder die Zahl der Hurrikane keinen signifikanten Trend aufweisen, die im letzten Jahrhundert in den USA auf Land trafen).

Datenquelle: Colorado State University Department of Atmospheric Sciences.

Eine weitere interessante Beobachtung ist, dass die Autoren des PNAS-Artikels zwar einen statistisch signifikanten Trend bei der Ratio-Statistik im Zeitraum von 1980 bis 2017 nachweisen konnten, in den letzten 31 Jahren von 1994 bis 2025 jedoch kein signifikanter Trend zu verzeichnen war (siehe Abbildung 2 unten).

Abbildung 2. Gleiche Datenquelle

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/06/24/lies-damn-lies-and-climate-stats/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Lügen, verdammte Lügen – und Klima-Statistiken Teil 1 erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Das Sunrise-Projekt leitete 343 Millionen Dollar aus dem Ausland um, um Netto-Null zu erreichen

26. Juni 2026 - 12:00

Von Jo Nova

Ein Artikel von Greg Roberts in der Zeitung „The Australian“ vor einigen Monaten scheint übersehen worden zu sein. Darin wurde enthüllt, dass Unmengen an Geldern aus dem Ausland nach Australien fließen, um das Projekt „Net Zero“ voranzutreiben.

Man stelle sich vor, wie gewaltig 343 Millionen Dollar sind. Selbst verteilt auf sechs Jahre ist das für jede australische Wohltätigkeitsorganisation eine enorme Summe, um sich jugendliche Aufmerksamkeit zu verschaffen, Social-Media-Kampagnen zu starten und fragwürdige Berichte zu verfassen.

Es ist doch so lieb von all diesen Ausländern, dass ihnen unsere Umwelt so am Herzen liegt, nicht wahr? Es sind eben nur die Eltern aus Shanghai *), die wollen, dass die Australier in 100 Jahren besseres Wetter haben…

Oder wollen staatliche Stellen und ausländische Industrielle vielleicht ihre Investitionen schützen? Wie sollten wir das feststellen? Die meisten Spenden kamen angeblich aus den USA, doch Wohltätigkeitsorganisationen sind nicht verpflichtet, Spender namentlich zu nennen. Und große US-amerikanische Stiftungen können Spenden aus aller Welt annehmen und weiterleiten, wenn sie die ursprüngliche Quelle verschleiern wollen.

Wenn beispielsweise die chinesische (oder die dänische) Windenergiebranche australische Umweltaktivisten bestechen könnte, würden sie doppelt profitieren. Ihre Günstlinge fordern von der Regierung den Bau weiterer Windkraftanlagen, was die Gewinne der großen Windkonzerne steigert, während die australischen Umweltschützer gleichzeitig tatenlos zusehen, wie die Windenergiebranche Adler tötet, Wälder abholzt und Koalas dezimiert. Das Geld, das die Chinesen für australische Lobbyisten der Klimaneutralität ausgegeben haben, fließt ihnen mit Sicherheit über Verträge für Windkraft, Solarenergie und Batteriespeicher wieder zu.

Es gibt keine konkreten Beweise dafür, dass dies geschehen ist, aber wenn es so wäre, würde es niemand bemerken. Die Windkraftbranche hat sozusagen die Mittel, das Motiv und die Gelegenheit dazu. Es ist sehr wahrscheinlich, dass sie es ausnutzen.

Und so kommen wir zu der Wohltätigkeitsorganisation „The Sunrise Project“ in Sydney, die Millionen von anonymen ausländischen Spendern erhält. Diese wiederum verteilen Gelder an Organisationen wie Friends of the Earth, damit diese Klimaskeptiker als „Handlanger der Ölkonzerne“ diffamieren können. Sogar die CFMEU (Construction, Forestry and Maritime Employees Union) hat Gelder erhalten. Offenbar möchte niemand, dass die Öffentlichkeit von der Großzügigkeit des Sunrise Projects erfährt. Mark Hepburn, der Leiter des Projekts, wurde dabei ertappt, wie er einem Spender per E-Mail mitteilte, dass man Maßnahmen ergreife, um die Offenlegung zu vermeiden – mit den Worten: „Ich habe Bedenken hinsichtlich der potenziellen Auswirkungen einer Offenlegung unserer Finanzierung und der Empfänger auf unser Image.“

Das Sunrise-Projekt verschiebt Millionen aus Übersee weiter, um Netto-Null voranzutreiben.

Von Greg Roberts, The Australian

Die in Sydney ansässige, geheimnisumwitterte Wohltätigkeitsorganisation The Sunrise Project hat Hunderte von Millionen Dollar an Spenden von finanzstarken ausländischen Geldgebern eingesammelt, um die Bemühungen um Netto-Null-Emissionen voranzutreiben. Dadurch kann sie die Kassen australischer Naturschutzgruppen füllen, die die wachsenden Bedenken hinsichtlich der Umweltauswirkungen von Projekten für erneuerbare Energien ignorieren.

Recherchen der Zeitung „The Australian“ deuten darauf hin, dass die Naturschutzorganisation Friends of the Earth, eine der Spendenempfängerinnen des Sunrise Project, sich mit wohlhabenden ausländischen Unternehmen zusammengetan hat, um deren Pläne zu unterstützen, unberührten Wald in Nord-Queensland für einen Windpark zu roden.

Friends of the Earth Australia hat in den letzten Jahren mehr als 26 Millionen Dollar an Spenden und „Zuschusseinnahmen“ erhalten, wodurch die Organisation über die Mittel verfügt, eine zunehmend zerstrittene Kampagne zu unterstützen, um die breitere Umweltbewegung für das Ziel der Netto-Null-Emissionen zu gewinnen.

Das Sunrise Project erhielt zwischen 2018 und 2024 fast 343,5 Millionen Dollar an Zuschüssen und Spenden, wie aus den bei der australischen Kommission für Wohltätigkeitsorganisationen und gemeinnützige Organisationen eingereichten Jahresabschlüssen hervorgeht. Im selben Zeitraum vergab die Organisation mehr als 279 Millionen Dollar an Zuschüssen an Gruppen und Projekte in Australien und im Ausland.

Sunrise hat für Aufsehen gesorgt, indem die Organisation 365.000 US-Dollar an die umstrittene Gewerkschaft der Bau-, Forst- und Seeschifffahrtsangestellten (CFMEU) gezahlt hat. Die Wohltätigkeitsorganisation steht zudem wegen eines ungewöhnlichen Eingeständnisses, eine „Strategiesitzung“ abgehalten zu haben, in der auch die Verschleierung der Geldgeber erörtert wurde, unter Beobachtung des Senats.

Die Finanzierung des Sunrise-Projekts hat sich in den letzten zehn Jahren massiv erhöht. Während sie 2016 noch weniger als 5 Millionen Dollar erhielten (was immer noch für eine Menge wütender Teenager reicht), flossen ihnen 2021 bereits über 50 Millionen Dollar zu. Und bis 2024 waren es schon 75 Millionen Dollar.

Die Umweltaktivisten stecken mit dem Konzern für industrielle erneuerbare Energien unter einer Decke.

Es gibt einige ziemlich merkwürdige Nachrichtenaustausche, die die engen Allianzen zwischen Umweltgruppen und industriellen Windenergiekonzernen offenbaren.

Der australische Vizepräsident des Erneuerbare-Energien-Giganten Copenhagen Infrastructure Partners schickte zeitgleich E-Mails an Ark Energy, einen weiteren Branchenriesen im Bereich der erneuerbaren Energien, und an Friends of the Earth. Die großen Konzerne der erneuerbaren Energien waren am Windparkprojekt Chalumbin beteiligt oder wollten daran beteiligt sein.

Aus irgendeinem Grund lobte der Leiter der Kopenhagener Gruppe für erneuerbare Energien den Chef von Friends of the Earth (Foe), denn: „Wir haben im Rahmen von Star of the South eng mit Foe zusammengearbeitet, und Cam war sehr hilfreich bei der Weiterleitung von Informationen von deren Leuten in Nord-Queensland.“

Damals schrieb der Chef von Friends of the Earth an eine andere Umweltorganisation, die das Chalumbin-Projekt kritisierte, und bat sie, „mit Leuten von Ark Energy und CIP zu sprechen, um eine Möglichkeit zu finden, den Windpark Chalumbin genehmigt zu bekommen“. Dieser Chef war Steve Nowakowski, ein leidenschaftlicher Fotograf, der sich gegen Windparks engagierte, und er war fassungslos und sagte:

„Ich engagiere mich schon mein ganzes Leben lang in Naturschutzgruppen und habe noch nie erlebt, dass eine Naturschutzgruppe mit milliardenschweren Unternehmen zusammenarbeitet, um ein Bauvorhaben durchzusetzen. Dies war ein ungeheuerliches Projekt, direkt neben einem Welt- Naturerbe-Gebiet mit wunderschönen Wäldern, und Foe schien sich nicht um die Wälder zu kümmern, sondern konzentrierte sich nur auf seine Beziehungen zu Ark Energy und CIP.“

Die echten Grünen sind im Nu ausverkauft. Spottbillig!

Drew Hutton, ein ehemaliger Gründer der Grünen, sagt: „Man kann ein Energie- oder Bergbauunternehmen nicht zur Ehrlichkeit zwingen, wenn man Geld von ihnen annimmt. Sie halten einen in Geiselhaft. Die Übernahme einer Umwelt-NGO bedeutet in der Regel, dass diese Organisation umweltschädliche Aktivitäten, die sie eigentlich bekämpfen sollte, einfach ignoriert.“

Es handelt sich um einen langen Artikel in der Zeitung „The Australian“ vom 2. April 2026. Hier finden Sie ihn [leider Bezahlsperre]

Bild: KI-generiert. „Die Grünen sind die besten Freunde der Banker.“

https://joannenova.com.au/2026/06/the-sunrise-project-funneled-343-million-from-overseas-to-push-net-zero/

*) Anspielung auf

Die praktische Allzweck-Rauchbombe für jeden Anlass heißt „Klimawandel“.

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Satire: Ossi an Friedrich

26. Juni 2026 - 9:00

Achgut Autor Manfred Haferburg hat als „gelernter Ossi“ einen reichen Erfahrungsschatz und schreibt an Friedrich Merz: „Du brauchst nur genau das zu machen, was Du am Tag vor der Wahl versprochen hast.“

Von Manfred Haferburg

Lieber Friederich,

ich schreibe Dir, weil ich fühle, dass Du trotz Deiner hohen Position als Kanzler der Bundesrepublik Deutschmark sehr darunter leidest, dass manche Leute Dich nicht lieben und verehren. Dazu möchte ich Dir gern einen guten Rat geben.

Ich bin der Ältere von uns beiden, deshalb nehme ich mir heraus, Dir das Du anzubieten. Du darfst mich gern Manni nennen, wenn ich Dich Friederich nennen darf.

Ich glaube, Dir von Nutzen sein zu können, weil ich ein paar Jahre Altersvorsprung habe und einen Regierungswechsel durch Volkswillen schon einmal erlebt habe. Du aber noch nicht. Es ist so eine Art Erfahrungsweitergabe.

Ich bin ein gelernter Ossi. Wenn ich so um mich schaue, erkenne ich vieles wieder und komme mir vor wie in der DDR im Jahre 1988. Es ist genau dasselbe wie kurz vor der sogenannten „Wende“, nur eben ganz anders.Wir hatten den Honni, der ernsthaft glaubte, von seinem Staatsvolk geliebt zu werden, weil sie ihm auf Befehl am 1. Mai zujubeln mussten. Jetzt haben sie Dich und das rhythmische CDU-Dauerklatschen.

Wir hatten die Stasi, schlimm genug. Jetzt gibt es die Online-Meldeportale, wo sich jeder Hobby-IM betätigen kann, um Freunde und Nachbarn anzuschwärzen. Ein völlig verkommener Verfassungsschutz und eifernde Staatsanwälte erledigen den Rest.

Wir hatten eine gleichgeschaltete Propagandapresse mit Karl-Eduard von Schnitzler. Jetzt gibt es die „Haltungs-Medien“ mit Gestalten wie Böhmermann und Kebekus.

Wir hatten die Berliner Mauer, an der Ausreisewillige wie Hasen abgeschossen wurden. Jetzt gibt es die Brandmauer, hinter die jeder verbannt wird, der nicht linke Beglückungsideen teilt.

Wir hatten den „demokratischen Block“, eine Einheitspartei ohne politische Alternative. Jetzt gibt es die „Parteien der demokratischen Mitte“, die sich alternativlos am linken Rand drängeln und jeden, der keine Lust auf den neuen Sozialismus hat, als Nazi denunzieren.

Wir hatten die Diktatur des Proletariats. Das galt als Demokratie und wurde sogar im Staatsnamen geführt. Es war trotzdem keine. Jetzt gibt es etwas, das sich „unsere Demokratie“ nennt. Wer nicht zu „uns“ gehört, bestimmt Ihr.

Ich könnte die Liste endlos verlängern.

Aber eines ist genau gleich geblieben: Die Leute haben die Nase gestrichen voll von der Politik.

Ich möchte Dir so gern glauben, dass Du immer nur das Beste willst, Friederich. Deine guten Vorsätze brechen ja regelmäßig aus Dir heraus, wenn Dich die Ergriffenheit über Deine eigene Rede hinfort trägt. Du sagst dann viel Wahres.

Bei einer Deiner zahlreichen emotionalen Reden hast Du gesagt: „Die Abschaltung der Kernkraftwerke war ein schwerer strategischen Fehler“. Richtig, drei Professoren haben ausgerechnet, dass der Atomausstieg die Deutschen 330 Milliarden Euro gekostet hat. Und ein Tsunami in der norddeutschen Tiefebene ist nicht zu erwarten. Wenn Du das aber als schweren strategischen Fehler bezeichnest, dann kannst Du doch nicht glaubwürdig nachschieben „Der Atomausstieg ist irreversibel“. So etwas geht einfach nicht.

In einer anderen Rede hast Du den Zuhörern zugerufen: „Die Energiewende in ihrer derzeitigen Form bringt uns um” und viel Beifall dafür bekommen. Aber hinterher zu sagen: „Wir werden die Klimaziele der Ampel grundsätzlich weiterverfolgen“, passt dann eben nicht mehr.

Du verstehst einfach nicht, warum die Bürger Dich, ihren Kanzler, nicht lieben. Du verbreitest doch so viel Optimismus: „Ich bin zuversichtlich, dass Deutschland schon in relativ kurzer Zeit wieder ganz anders aussehen kann. Dass Unternehmen wieder gern in Deutschland investieren, weil die Rahmenbedingungen besser geworden sind, dass Energie bezahlbar und verlässlich ist, dass mehr Menschen arbeiten können und wollen“. Zu solchen Sonntagsreden von Erich Honecker gab es einen Witz. Kommt ein Mann an den Fahrkartenschalter und sagt: „Bitte eine Fahrkarte nach Kürze“. „Kürze kenne ich nicht – wo ist denn das?“ fragt der Bahnangestellte. Sagt der Mann: „Unser Generalsekretär hat doch gesagt: „In Kürze ist es besser“.

Dein Plan war eigentlich anders. Du wolltest es der Rautenhexe zeigen. Sie hat Dich eiskalt abserviert. Dann hat sie das Land in die Grütze gefahren.

Jetzt bist Du der Kanzler. Du wolltest der Kanzler sein, der die Trümmer aufräumt. Du wolltest als Kanzler der Rettung Deutschlands in die Geschichtsbücher eingehen.

Wie es aussieht, wird daraus nichts. Zurzeit sieht es eher danach aus, dass die Rentnerin sich ins Fäustchen lacht. Einige Leute gehen schon ungeniert auf die Straße und brüllen: „Merz muss weg“. Was wird, wenn das immer mehr werden? Eine Wende 2.0?

Da will ich Dir jetzt mal einen guten Rat geben: Du musst die Merzwende selbst einleiten, Friederich, Du musst das Camp in Deiner Partei wechseln. Wenn Du das nicht machst, bist Du demnächst weg vom Fenster. Und Du wirst in die Geschichte als Versagerkanzler eingehen.

Denn die Merkelianer in der CDU bekommst Du nicht gedreht. Die kommen, genau wie ihre Rädelsführerin, aus der tiefsten linksgrünen Ecke und lechzen nach grüner Liebe und dem Sozialismus, diesmal aber besser. Die CDU ist längst keine Volks-Partei mehr, sie ist eine tief gespaltene Machtmaschine, mit jämmerlichen Figuren wie Klatsch-Amthor, Zensur-Günther oder Kopier-Voigt. Mit denen kannst Du keinen Blumentopf gewinnen. Viele Noch-CDU-Wähler stehen mit der Faust in der Tasche da. Wenn es denen zu viel wird, klettern sie über die Brandmauer und sind weg. Aber viele warten auf Dich. Sie haben Dir mal zutiefst vertraut!

Du musst genau zwei Probleme lösen. Das „wie“ überlasse ich Dir und Deinen hochbezahlten Beratern.

Erstens: Energie muss um die Hälfte billiger werden.

Zweitens: Der Massenzustrom in die Sozialsysteme muss gestoppt werden.

Dann lösen sich viele der anderen „Herausforderungen“ ganz von selbst. Du kannst beispielsweise der armen Frau Reiche den Rücken stärken, damit sie die verheerende Energiewende beenden kann. Du kannst den Dobrindt von der Kette lassen, damit er wenigstens die Türen des Landes zumachen kann. Und Du kannst den Linnemann zum Fraktionsvorsitzenden machen, um den unsäglichen Spahn loszuwerden.

Wenn Du, Friederich, das Land und Deine Partei retten willst, dann verbünde Dich mit den Vernünftigen, die es in der CDU noch gibt. Und, bei aller Liebe – Du musst die Brandmauer einreißen. Tear down this wall, Friederich! Lass die Grünen ruhig heulen und zähneklappern und die Medien Zeter und Mordio schreien. Den Spiegel liest eh kaum noch einer. Und der ARD glaubt schon lange keiner mehr.

Lehre die Linken das Fürchten. Links ist vorbei!

Vielleicht machst Du es diesmal so, dass Du nichts ankündigst und einfach still und leise loslegst. Zum Beispiel, völlig überraschend an einem sonnigen Morgen die Bullshit-Ministerin zu entlassen. Das wird für große Heiterkeit sorgen, und viele Herzen werden Dir zufliegen. Eine Liste der darüber hinaus zu entlassenden anderen Minister helfe ich Dir gern erstellen. Deutschland braucht beispielsweise mal wieder einen ernst zu nehmenden Außenminister.

Eigentlich ist die Merzwende ganz einfach – Du brauchst nur genau das zu machen, was Du am Tag vor der Wahl versprochen hast.

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Keine Steuergelder mehr. Politicos Klima – Nachrichten werden eingestellt.

25. Juni 2026 - 18:00

Daily Caller News Foundation, Ireland Owens, Reporter

Politico stellt die Herausgabe eines Nachrichtenprodukts zu Energie und Umwelt ein, etwas mehr als ein Jahr nachdem die Regierung ein jährliches Abonnement im Wert von fast einer halben Million Dollar gekündigt hatte.

Politico kündigte am Montag an, E&E News einzustellen und im September zwei neue, auf Energie spezialisierte Newsletter einzuführen, wie Semafor zuerst berichtete .  Dieser Schritt folgt auf die Ankündigung von EPA-Chef Lee Zeldin im Februar 2025, dass die Behörde „ ihre Mitgliedschaft bei Politico und Politico E&E nicht verlängern wird, wodurch die amerikanischen Steuerzahler 458.919 US-Dollar pro Jahr sparen.“

„Die besten 458.919 Dollar, die wir je für die Steuerzahler eingespart haben“, sagte ein Sprecher der EPA gegenüber der Daily Caller News Foundation. „Der Staat sollte schlechten Journalismus nicht subventionieren, und es ist ein vernichtendes Urteil über die vorherige Regierung, dass sie so viele hart verdiente amerikanische Steuergelder verschwendet hat, um dieses Medium am Leben zu erhalten.“

– Lee Zeldin (@epaleezeldin) 11. Februar 2025

„Ab September modernisieren wir unsere Berichterstattung über Energie- und Umweltpolitik und führen ein fokussierteres, wirkungsvolleres Portfolio an täglichen Nachrichten und Analysen ein“, erklärten Politico-CEO Goli Sheikholeslami und Politico-Chefredakteur Jonathan Greenberger am Montag in einer gemeinsamen Stellungnahme . „Durch die Zusammenführung unserer Berichterstattung aus Washington, den Hauptstädten der US-Bundesstaaten, Europa und verschiedenen Branchen helfen diese Newsletter unseren Abonnenten zu verstehen, wie politische Entscheidungen, Auseinandersetzungen und Marktkräfte zusammenwirken und die Energie- und Klimapolitik verändern.“

https://www.politico.com/blogs/politico-press/2026/06/08/politico-announces-new-chapter-for-energy-and-environmental-journalism-00953252

Der neue Politico-Newsletter „Surge“ wird laut Semafor untersuchen, wie KI-gesteuerte Energienachfrage Politik und Wirtschaft in den USA und Europa beeinflusst, während der Newsletter „State Power“ die Energiepolitik der einzelnen Bundesstaaten thematisiert. Zudem sollen die bestehenden Newsletter „Morning Energy“ und „Morning Environment“ sowie weitere europabezogene Energie- und Umwelt-Newsletter überarbeitet werden, so Semafor.

„Im Zuge dieser Umstrukturierung wird E&E News nicht länger als eigenständige Marke geführt. Die journalistischen Inhalte und die Expertise von E&E News werden vollständig in das Energie- und Umweltportfolio von POLITICO integriert, welches Artikel, Kurzberichte, Analysen und Newsletter umfasst“, so Politico in einer Erklärung. „Die bisherige Publikationsstruktur von E&E News wird sich zu einem vernetzten Angebot an redaktionellen Produkten im Energie- und Umweltbereich weiterentwickeln, das unsere fundierte Berichterstattung und unsere fundierten Analysen vereint und gleichzeitig unsere verbesserte globale redaktionelle Koordination widerspiegelt.“

Auf Anfrage verwies ein Sprecher von Politico die DCNF auf die Mitteilung des Unternehmens vom Montag.

E&E News ist laut eigener Website eine abonnementbasierte Nachrichtenorganisation, die sich „der Bereitstellung unparteiischer und genauer Berichte über wichtige Energie- und Umweltthemen durch 5 tägliche Publikationen verschrieben hat“.

Die Pressesprecherin des US-Innenministeriums, Charlotte Taylor, sagte dem DCNF im Juni 2025, dass E&E News ein „verzweifeltes Medium“ sei, das ausschließlich über „Leaks von Regierungsbehörden“ berichte und dass sogar Schülerzeitungen eine größere Leserschaft hätten.

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Die Klimapanik lässt rasch nach, geben doch jetzt die Demokraten still und leise ihre grünen Träume auf

25. Juni 2026 - 15:00

Francis Menton

Endlich! In den USA scheint es auch außerhalb des Trump’schen Umfeldes voranzugehen. A. d. Übers.

Angesichts der bevorstehenden Zwischenwahlen liefert die NYTimes den Demokraten ein Drehbuch für den Rückzug vom Klima-Katastrophismus.

Ich habe oft darauf hingewiesen, dass der Klimaschwindel und die damit verbundene erzwungene Energiewende zwangsläufig irgendwann verschwinden würden, weil die Vorschläge unmöglich funktionieren könnten, die zur „Rettung des Planeten“ befürwortet werden. Die offene Frage war jedoch immer: Wenn es soweit ist, wie wird das dann aussehen? [Hervorhebungen und Links hinzugefügt {vom Autor}]

Würden all die großen Umweltverbände wie der Environmental Defense Fund, der Natural Resources Defense Council und der Sierra Club eines Abends im nationalen Fernsehen auftreten und zugeben, dass das Ganze von Anfang an eine vorgetäuschte Panikmache war?

In der realen Welt laufen solche Dinge nicht so ab. Menschen, die absurde Positionen vertreten haben, müssen irgendwie ihr Gesicht wahren. Es müsste also eine Art schrittweiser Rückzug stattfinden.

Und damit kommen wir zur Schlüsselrolle der „New York Times“ für die Linke, nämlich die offiziellen Standpunkte zu formulieren und an die Kandidaten und Einflussnehmer des Teams weiterzugeben. Wie wäre es mit ein paar Anweisungen, wie man sich still und leise vom „Green New Deal“ distanzieren kann?

Heute erscheint auf Seite A-12 der Printausgabe ein Artikel mit der Überschrift [übersetzt] „Die Demokraten hatten einst geschworen, Öl und Gas zu stoppen. Jetzt sind sie sich nicht mehr so sicher.“ Die Unterüberschrift lautet: „Angesichts der bevorstehenden Zwischenwahlen überdenken viele führende Demokraten ihre Herangehensweise an den Klimawandel.“

Aus der Online-Version geht hervor, dass der Artikel dort bereits am 11. Juni erstmals erschienen ist. Man hat ihn bis heute für die Printausgabe zurückgehalten und ihn dann tief auf Seite A-12 versteckt. Der flüchtige Leser kommt vielleicht gar nicht so weit, aber derjenige, der ihn sehen wird, ist der Parteifunktionär, der Anweisungen aus der Parteizentrale benötigt.

Auszug:

„Angesichts der Besorgnis der Wähler über die steigenden Benzinpreise und die Inflation argumentieren einige führende Politiker der Demokratischen Partei, man solle aufhören, die Öl- und Gasindustrie einzuschränken, deren Verbrennung zur Erderwärmung beiträgt. Dies ist eine Abkehr von dem Kurs der Biden-Regierung, die den Klimawandel als existenzielle Bedrohung betrachtete und versuchte, neue Bohrungen und Pipelines zu verhindern. … Das Ergebnis könnte eine weniger ehrgeizige Klimapolitik sein, sollte die Partei in Washington wieder an die Macht kommen. … Nun argumentieren viele Demokraten, dass der Weg zurück an die Macht bedeutet, einige ihrer aggressivsten Positionen zum Klimawandel aufzugeben.“

Der Artikel steckt voller nützlicher Hinweise, wie man den Katastrophismus abmildern kann. Das meiste davon scheint darauf hinauszulaufen, dass man aufhört, Öl und Gas zu verteufeln, während man weiterhin Wind- und Solarenergie als die „günstigsten“ Möglichkeiten der Stromerzeugung anpreist. (Sie haben immer noch nicht begriffen, dass diese Energieformen – wenn man die Kosten für die Einspeisung von Wind- und Solarstrom ins Netz mit einberechnet – eine weitaus teurere Art der Stromerzeugung sind als fossile Brennstoffe.)

Hier sind einige der Hinweise:

• „Anstatt ausschließlich auf grüne Lösungen zu setzen, sagen viele Demokraten, sie hätten einen besseren Weg, um die Kluft zu überbrücken: die Partei zu sein, die zu allen Energieformen ‚Ja‘ sagt. Schließlich, so argumentieren sie, seien Wind- und Solarenergie oft die günstigsten Formen der Stromerzeugung und am schnellsten einsetzbar. Unter gleichen Wettbewerbsbedingungen, so sagen sie, würden erneuerbare Energien fossile Brennstoffe schlagen.“

• „Wir sollten nicht gegen die heimische Öl- und Gasindustrie sein, aber wir müssen für die Energiewende eintreten“, sagte Simon Rosenberg, ein demokratischer Stratege. „Die Demokraten sollten darauf zusteuern, anstatt davor zurückzuschrecken.“

• Rahm Emanuel, ehemaliger Kongressabgeordneter, Stabschef von Präsident Barack Obama und Bürgermeister von Chicago, der eine Kandidatur für das Weiße Haus im Jahr 2028 in Erwägung zieht sagte, die Demokraten müssten sich auf die Haushaltsbudgets konzentrieren, insbesondere auf die Strom- und Gasrechnungen. „Ich bin nicht dagegen, über Klimapolitik zu sprechen, aber man muss darüber im Zusammenhang mit Energie und Energiepreisen sprechen“, sagte Emanuel, „und man muss darüber sprechen, wie sie sich auf den Schutz der Verbraucher auswirkt.“

Und wenn Sie aufhören, die Öl- und Gasindustrie zu verteufeln, können Sie sogar anfangen, deren Geld anzunehmen!

„Vor kurzem in Kalifornien … wurde Tom Steyer, ein Verfechter des Kampfes gegen die globale Erwärmung, bei der Gouverneursvorwahl dieses Monats von Xavier Becerra ausgestochen. Herr Becerra, ein gemäßigter Demokrat, stellte die strengsten Klimaziele des Bundesstaates in Frage – wie beispielsweise das Verbot des Verkaufs neuer benzinbetriebener Autos bis 2035 – und erhielt Spenden von Öl- und Gasunternehmen.“

Wenn die demokratischen Kandidaten diese Botschaft verstehen, könnte es sein, dass die Klimapanik bei den bevorstehenden Zwischenwahlen plötzlich und weitgehend verschwindet. Wäre das nicht eine unglaubliche Wende!?

Andererseits geht es bisher lediglich um die Botschaft. Selbst wenn sich die Botschaft ändert, bedeutet das nicht, dass sich das Ziel der Demokraten ändern wird, die Macht zu übernehmen.

Sicherlich argumentieren im Rechtsstreit um das „Endangerment Finding“ Dutzende von Umweltverbänden und alle „blauen“ [= demokratisch regierten] US-Bundesstaaten weiterhin, dass atmosphärisches CO₂ (das Produkt der Nutzung fossiler Brennstoffe) eine „Gefahr“ für die menschliche Gesundheit und das Wohlergehen darstellt.

Dort, wo die Demokraten regieren, wird die destruktive Politik so lange fortgesetzt, bis es entweder zu einem katastrophalen Stromnetzausfall kommt oder die Kosten so exorbitant hoch werden, dass man sie nicht mehr glaubhaft einem Schreckgespenst zuschreiben kann.

Mehr beimManhattan Contrarian

Link: https://climatechangedispatch.com/climate-scare-dems-ditch-green-dreams/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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Kew Gardens ist nichts als ein weiterer wertloser, Datenmüll liefernde Messpunkt

25. Juni 2026 - 12:00

Paul Homewood, NOT A LOT OF PEOPLE KNOW THAT

Hervorragende Arbeit von Ray Sanders, der aktuelle Fotos der Wetterstation in Kew bereitgestellt hat, die auf Tallbloke veröffentlicht worden sind:

Der Blogger beschreibt das hier genauer.

Laut dem Met Office gehört Kew zur Klasse 2:

Das Foto zeigt deutlich, dass Kew ganz sicher NICHT der Klasse 2 entspricht.

Zunächst einmal müsste das Gelände mit niedriger Vegetation bedeckt sein, die weniger als 10 cm hoch ist. Das hohe Gras ist jedoch etwa 1 m hoch. Selbst Klasse 3 setzt eine Vegetation von weniger als 25 cm voraus, was bedeutet, dass Kew bestenfalls der Klasse 4 entspricht.

Zweitens steht die Wetterhütte nur etwa 10 cm von diesem Holzzaun entfernt. Auch dies steht im Widerspruch zur Regel der Klasse 2 bezüglich „offener Fläche“. Diese Regel ist besonders wichtig, da Zäune einen Sonnenfalleffekt erzeugen und die Luftzirkulation verringern.

Bei Standorten der Klasse 4 besteht eine Unsicherheit bis 2 °C, was bedeutet, dass die Temperatur von 35,1 °C in Kew statistisch gesehen auch nur 33,1 °C betragen könnte:

Laut dem Met Office waren die fünf Standorte mit den nächsthöchsten Temperaturen nach Kew an diesem Tag allesamt unzuverlässige Messstationen. Heathrow gehört technisch gesehen zur Klasse 3, was absurd ist, und die anderen vier gehören alle zu den Klassen 4 und 5:

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/06/20/kew-gardens-is-just-another-worthless-junk-site/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Anmerkung: Hierzu gab es jüngst schon weitere Beiträge, zuletzt hier.

 

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Ölpreis stürzt nach vorläufiger Ankündigung eines Friedensabkommens zwischen den USA und dem Iran ab

25. Juni 2026 - 9:00

Daily Caller News Foundation, Benedict Segrest,

Die Ölpreise fielen am 15.06.2026 auf den niedrigsten Stand seit März, nachdem Präsident Donald Trump eine vorläufige Friedensvereinbarung zwischen den USA und dem Iran verkündet hatte.

Der Preis für Brent-Rohöl fiel am Montag nach Börsenbeginn auf 83 US-Dollar pro Barrel, nachdem er während des Iran-Krieges fast durchgehend über 90 US-Dollar gelegen hatte. Die Preise liegen weiterhin deutlich über dem Niveau vor der Operation Epic Fury von rund 72 US-Dollar pro Barrel. (Siehe auch: „Lasst das Öl fließen!“: Trump verkündet diplomatischen Durchbruch mit dem Iran)

„Das Abkommen mit der Islamischen Republik Iran ist nun abgeschlossen. Herzlichen Glückwunsch an alle! Hiermit autorisiere ich die uneingeschränkte Öffnung der Straße von Hormus und gleichzeitig die sofortige Aufhebung der Seeblockade der Vereinigten Staaten. Schiffe der Welt, startet eure Motoren! Lasst das Öl fließen!“, postete Präsident Donald Trump am 14. Juni auf Truth Social.  „Mit der Öffnung der Straße nach Unterzeichnung des Abkommens am Freitag zur Minenräumung wird das Öl an beiden Enden wieder für die Region und die Welt fließen!“

Brent-Rohöl ist eine spezielle Ölsorte, die laut Intercontinental Exchange als Preisreferenz für rund 80 % des weltweit gehandelten Öls dient . Die Ölpreise steigen oder fallen üblicherweise entsprechend den Brent-Rohöl-Futures.

Die Benzinpreise bewegen sich parallel zum Brent-Rohölpreis. Jede Erhöhung des Brent-Preises um 10 Dollar entspricht einer Erhöhung des Benzinpreises um 24 Cent pro Gallone.

Quelle: https://www.marinevesseltraffic.com/HORMUZ-STRAIT/ship-traffic-tracker?full_screen=yes&map=vf

Das „dunkle“ ist das Festland. Die bunten Zeichen sind Schiffe auf dem Meer – bitte größer-ziehen,  interaktiv werden die Namen und z.T auch die Zielhäfen angezeigt – es sind sehr viele Schiffe dort unterwegs – aktuell 20.06., 20:30

Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus kam nach der iranischen Vergeltungsaktion für die Operation „Epic Fury“, bei der der Oberste Führer Ayatollah Khamenei und weitere hochrangige Beamte getötet wurden , praktisch zum Erliegen . Rund 20 % der weltweiten Ölversorgung werden durch die Straße von Hormus transportiert .

Brent erreichte einen Höchststand von 126 US-Dollar, nachdem vorherige Verhandlungen gescheitert waren und die USA die Straße von Hormus blockiert hatten. Die Preise sanken nach Waffenstillständen und anderen Friedenssignalen, nur um nach Scharmützeln oder diplomatischen Rückschlägen wieder anzusteigen.

Das Abkommen soll am Freitag von den USA und dem Iran unterzeichnet werden, gab Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif bekannt . Sharif hatte als Erster die Einigung verkündet.

Alle Inhalte der Daily Caller News Foundation, einem unabhängigen und überparteilichen Nachrichtendienst, stehen seriösen Medienunternehmen mit großer Reichweite kostenlos zur Verfügung. Alle wiederveröffentlichten Artikel müssen unser Logo, den Namen des/der jeweiligen Reporters/Reporterin und dessen/deren Zugehörigkeit zur DCNF enthalten. Bei Fragen zu unseren Richtlinien oder einer möglichen Partnerschaft kontaktieren Sie uns bitte unter licensing@dailycallernewsfoundation.org.

https://dailycaller.com/2026/06/15/oil-price-plummet-iran-peace-deal/

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