Baerbock bleibt auf üblichem Kindergartenniveau

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Baerbock bleibt auf üblichem Kindergartenniveau
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Baerbock bleibt auf üblichem Kindergartenniveau

Kein analytischer Verstand, Empathie und der Unwille zu verhandeln

von Dagmar Henn

Annalena_Baerbock_Mischwesen_Transatlantikerin_geistiger_Bankrott_Kriegspartei_Werteheuchlerin_Betroffenheitsheuchlerin_Geschichtsvergessenheit_Kritisches-NetzwerkGibt es im Westen eine Chance für die Einsicht? Wenn man Bundesaußenministerin Annalena Baerbock lauscht, nein. Sie ist felsenfest überzeugt, das Richtige getan zu haben, während "der russische Präsident" ein "unschuldiges Land" überfallen habe.

Schon mal ein Interview mit Bundesaußenministerin Annalena Baerbock ohne Ton betrachtet? Das ist sehr eigenartig. Abgesehen von einem gelegentlichen unterdrückten Zucken in Richtung des bekannten Grinsens ein sehr emotionsloses Gesicht; Augenpartie und Stirn, die normalerweise kleine Regungen anzeigen, und sei es die Konzentration auf das Gesagte oder minimale Versuche, einen Kontakt zum Gegenüber aufzunehmen, bleiben völlig unbewegt, als wäre Botox gespritzt. Man vergleiche einmal die Mimik von Baerbock mit der sehr kontrollierten, aber wesentlich lebhafteren Mimik von Marija Sacharowa, [Leiterin der Abteilung für Information und Presse des Außenministeriums der Russischen Föderation; H.S.].

Der eigentliche Grund für mein Interesse an Baerbocks Mimik war die Frage, ob sie bewusst lügt oder es nicht besser weiß. Denn in ihrem Interview mit dem Heute-Journal des ZDF am 24. August hat sie faustdick gelogen. Aber Baerbocks Mine scheint keinen Unterschied zwischen Wahrheit und Lüge zu kennen.

Bei diesem Auftritt ist sie sorgfältig zurechtgemacht. Eine Bluse, die dunkler ist als ihre sonst übliche Kleidung, und fast hochgeschlossen, damit sie etwas ernsthafter aussieht, die Frisur strenger als üblich. Und sie wird stehend auf einem Flur befragt, als gäbe es nicht ums Eck einen Schreibtisch, hinter dem sie sitzen könne, um zum einen den Eindruck zu erwecken, sie sei "auf dem Sprung", weil ungeheuer beschäftigt, und zum anderen, um sie an der körperlichen Entspannung zu hindern.

Das, was sie lieferte, blieb auf dem üblichen Kindergartenniveau. Die Interviewerin Marietta Slomka will selbst von Baerbock immer noch mehr Aggression; spricht von "zerschlagenem Porzellan" zwischen den baltischen Staaten und Deutschland, und davon, "sogar ein lettischer Verteidigungsminister sagt, das Vertrauen zu Deutschland ist close to zero", worauf jeder Außenpolitiker noch vor zwanzig Jahren, wenn auch diplomatisch, zu verstehen gegeben hätte, dass die Meinung eines lettischen Außenministers für Deutschland ungefähr so relevant ist wie die desjenigen von, sagen wir einmal, Myanmar, weil in Lettland schlicht keine deutschen Interessen liegen und das Land winzig ist.

Uncle_Sam_Kapitalismus_Kapitalismuskritik_Syrien_Syria_Imperialismus_imperialism_Geostrategie_capitalism_Profitgier_Armut_Kritisches_Netzwerk_Fluchtursachen_NATO_refugees_geopoliticsAber es ist Baerbock, die weder das Wort Interessen kennt noch die schlichte Tatsache anerkennt, dass die Größe eines Landes durchaus eine Rolle spielt, wenn es um die Bedeutung geht. Das Einzige, wozu diese baltischen Staaten gut sein können, ist, als Stachel wider Russland zu dienen, und die logische Reihenfolge geht da anders herum – erst wird in Ländern wie Deutschland die Entscheidung gefällt, eine Stellung gegen Russland einzunehmen, dann werden die Balten plötzlich wichtig. Baerbock aber entschuldigt sich fast, weil "wir mit unserem Festhalten an Nord Stream 2 als Bundesrepublik damals nicht auf die Sorgen unserer baltischen Nachbarn und Freunde gehört haben".

Wie gesagt, Kindergartenniveau. Nachbarn und Freunde. Dabei ändert die Vorführung von Baerbock nichts daran, dass ein großes Land wie Deutschland grundsätzlich nicht "auf die Sorgen" von Zwergstaaten "hört". In Wirklichkeit hört die [russophobe Transatlantikerin; H.S.] Baerbock, hört diese Bundesregierung auf Uncle Sam.

► Das Ampel-Klima muss eisig sein.

Die Atmosphäre in der Ampel muss übrigens [nicht; H.S.] besonders kuschlig sein. Wenn Baerbock von Bundeskanzler Olaf Scholz spricht, spricht sie von "Herrn Scholz." Die naheliegendere Formulierung wäre schlicht "der Kanzler". "Herr Scholz" klingt, als rede sie von jemand völlig Fremden, was nach einem Dreivierteljahr Koalitionssitzungen sehr eigenartig ist.

Olaf_Scholz_Kriegskanzler_Kanzlerpuppe_Kanzlerdarsteller_Kanzlermarionette_Kriegstreiber_Transatlantiker_transatlantischer_Kadavergehorsam_Werteheuchler_Kritisches-NetzwerkNatürlich wäre es in einem Interview unangemessen, von "Olaf" zu sprechen, doch ihre Redeweise, die die gleiche Distanz zu "Herrn Scholz" wie zu "Herrn Kuleba" [ukrainischer Außenminister des Landes; H.S.] gebraucht, deutet an, dass sie nicht einmal per Du sind. Das Klima muss eisig sein. Und die Umgehung der Amtsbezeichung ist ein Indiz dafür, dass die grünen Vertreter nach wie vor der Meinung sind, eigentlich müssten sie den Kanzler stellen dürfen.

Ich habe schon viele Koalitionspartner übereinander sprechen hören, aber "Herr Kohl" oder "Frau Merkel", daran kann ich mich nicht erinnern. Wenn nicht der Titel genutzt wurde, waren es "Helmut Kohl" oder "Angela Merkel".

► Annalenas Geschichtsvergessenheit

Aber blicken wir auf die Passage, die mich zu meiner Betrachtung ihrer Mimik veranlasst hat. Der letzte Abschnitt des Interviews. Über

"[..] die furchtbarsten Monate, die sich Menschen in der Ukraine überhaupt vorstellen konnten, weil viele, viele Menschen gestorben sind, weil wir Gräueltaten gesehen haben, die wir uns niemals hätten vorstellen können auf dem europäischen Kontinent".

Ginge es nicht um Baerbock und wäre nicht die gesamte Medienlandschaft auf dem Russlandfeldzug, dieser Satz hätte einen Skandal auslösen müssen. Gräueltaten, die wir uns niemals hätten vorstellen können? Fangen wir doch mal oben an: das KZ Auschwitz, das Vernichtungslager Treblinka, die Belagerung von Leningrad, das Massaker von Babyn Jar, das Pogrom von Lemberg im Sommer 1941, der sog. Kommissarbefehl.

War das nicht auf dem europäischen Kontinent?

Wladimir_Putin_totgelacht_Sanktionen_Sanktionspolitik_Wirtschaftssanktionen_Gasboykott_Russland_Krisenmanager_Handelsboykott_Patriotismus_Kremlin_Souveraenitaet_Kritisches-NetzwerkMüsste das nicht irgendwo im Gedächtnis selbst einer Annalena Baerbock lagern?

In dieser Zeit liegen übrigens auch die "furchtbarsten Monate, die sich Menschen in der Ukraine überhaupt vorstellen konnten" versteckt; zumindest für jene Ukrainer, die sich nicht mit dem Bataillon Nachtigall identifizieren.

Die Sicht auf die Gegenwart ist nicht realistischer als die Sicht auf die Geschichte. Und es ist nicht auszuschließen, dass sie wirklich glaubt, was sie sagt. "Die Wahnvorstellung, die der russische Präsident hatte, nämlich, dass er in ein paar Tagen Kiew einnehmen kann, und in den Panzern von russischen Soldaten waren ja schon die Paradeuniformen drin." Paradeuniformen sind eine ganz neue Erfindung. In Wirklichkeit nennt sich das Ausgehuniform, im Gegensatz zum Kampfanzug. Und auch in Russland geschieht nichts, weil ein Präsident eine "Wahnvorstellung" hat.

Das Zusammenspiel zwischen Slomka und Baerbock ist bizarr. Slomka fragt, es gebe ja Stimmen, die verhandeln wollten; aber sie fragt es mit dem unverkennbaren Ziel, diesen Wunsch zurückgewiesen zu bekommen, und Baerbock antwortet entsprechend. "Zum jetzigen Zeitpunkt halte ich das nicht für richtig", und zwar wegen der Balten und der Polen; das verbirgt sich hinter ihrer etwas verklausulierten Antwort.

Es scheint sich nicht bis zu Frau Baerbock herumgesprochen zu haben, dass die Verhandlungsposition nicht nur des Westens, sondern insbesondere der Ukraine vom Verlauf an der Front abhängig ist, der deutlich in eine andere Richtung weist. Wenn man sich nicht gleich der Einschätzung einiger kompetenter Beobachter anschließt, dass die Ukraine diesen Krieg bereits in den ersten Wochen verloren hat, und alles seither im Grunde nur Aufräumarbeiten wären. Eigentlich müsste der Westen sich seit Monaten mit Verhandlungsangeboten überschlagen, um zumindest noch zu retten, was zu retten ist.

Er tut das nicht, und Baerbock begreift noch nicht einmal, warum er das eigentlich tun sollte.

Wolodymyr_Selenskyj_Ukrostan_Ukraine_Nazigrad_Korruption_patriarchaler_Oligarchenstaat_Volodymyr_Zelenskyy_Faschismus_fascism_Stepan_Bandera_Kritisches-Netzwerk

"Niemand hat sich diesen Krieg gewünscht; bis zum 23. Februar, vor einem halben Jahr, haben wir alles dafür getan, diesen Krieg zu verhindern." Alles dafür getan zu haben schlösse, so ist "alles" nun einmal definiert, Bemühungen ein, die Ukraine zur Umsetzung der Minsker Vereinbarungen zu bewegen. Dafür hat Baerbock mit Sicherheit nichts getan; im Gegenteil, ihre Aussagen bei ihrem Besuch in Kiew widersprachen diesen Vereinbarungen direkt, weil sie die Notwendigkeit direkter Verhandlungen zwischen Kiew und den Donbassrepubliken leugnete. Sie erklärte auch bereits vor dem Beginn der russischen Militäroperation, "wir" seien "bereit, einen hohen Preis zu bezahlen". Die meisten deutschen Bürger dürften zu diesem Zeitpunkt noch keine Ahnung davon gehabt haben, wie hoch er werden würde.

Annalena_Baerbock_Ukraine_ideologische_Verbraemung_Geschichtsignoranz_Putinhasserin_Russlandhasserin_Realitaetsverlust_Kriegstreiberin_Bellizismus_Kritisches-Netzwerk"Ich war selber ein paar Wochen davor noch in Moskau, beim russischen Außenminister, habe gemeinsam darüber gesprochen, wie wir mit Blick auf die Krim, auf die Ostukraine endlich wieder Verhandlungen aufnehmen können." Ja, sie war in Moskau (und wieder verrät sie mit ihrem "ich habe darüber gesprochen", dass sie nicht verhandlungsbereit war). Aber mit diesen Formulierungen bestätigt sie selber, dass sie eben mitnichten "alles" getan hat.

"Mit Blick auf die Krim" .. "Verhandlungen aufnehmen"? Da ist nichts zu verhandeln. Allerdings ist dieses Detail eine subtile Andeutung, dass sie über die ukrainischen Angriffspläne sehr wohl informiert war. Und ihre Aufgabe bei ihrem Besuch bei Sergei Lawrow im Januar eher als Vertreterin ukrainischer denn als Vertreterin deutscher Interessen sah.

Denn das deutsche Interesse hätte tatsächlich darin bestanden, einen Krieg zu verhindern, aber nicht, der Ukraine die Krim zurückzubeschaffen, gegen den Willen ihrer Bewohner. Zudem können Verhandlungen immer nur auf den Fakten beruhen, nicht auf Wünschen. Fakt ist allerdings: die Krim ist seit acht Jahren Teil der russischen Föderation. Und in Bezug auf die "Ostukraine", also den Donbass, ging es gar nicht darum, "Verhandlungen aufzunehmen", sondern die Ergebnisse bereits stattgefundener Verhandlungen umzusetzen.

"Aber der russische Präsident hat beschlossen, genau diese Friedensgespräche zu zerstören." Nein, es war nicht der russische Präsident, und es waren keine "Friedensgespräche". Das russische Parlament hatte die Anerkennung der Donbassrepubliken beschlossen und aufgetragen, ihre Sicherheit zu schützen; der Präsident hat nur, wie es seine Pflicht ist, diesen Beschluss ausgeführt.

Das einzige Handeln des russischen Präsidenten bestand darin, diesmal nicht mehr zu versuchen, einen solchen Beschluss politisch zu verhindern; entsprechende Anträge gab es im Verlauf der Jahre seit 2014 immer wieder. Es war gerade das Verhalten des Westens in den im Januar geführten Gesprächen, das deutlich machte, dass keinerlei Interesse an der Umsetzung der Minsker Vereinbarungen existiert, die tatsächlich den Donbass in die Ukraine zurückgeführt hätten.

Ukraine_Schurkenstaat_Faschisten_Faschismus_Neofaschismus_Faschistenverehrung_Korruption_Staatskorruption_Ukrostan_Zelenskyy_Selenskyj_Russenhass_Kritisches-Netzwerk"Jetzt zerstört er seit sechs Monaten ein unschuldiges Land." Das ist eine sehr aufschlussreiche Formulierung. Ein unschuldiges Land.

Also sind Länder schuldig oder unschuldig, nicht Personen, oder Regierungen?

Und die Ukraine ist "unschuldig", trotz der acht Jahre Krieg im Donbass?

Was ist dann ein "schuldiges" Land?

Wie "unschuldig" wäre dann Deutschland, als dessen Außenministerin sie ihre Weltsicht verbreitet, angesichts der oben angerissenen Liste der wirklichen "Gräueltaten, die wir uns niemals hätten vorstellen können auf dem europäischen Kontinent"?

Entweder, man nimmt diese Frau schlicht nicht ernst, oder man ist entsetzt angesichts der Wirrnis in ihrem Denken.

"Sich darauf verlassen, irgendwann wird das schon aufhören, das kostet Menschenleben, und deswegen unterstützen wir militärisch in dieser Situation, um bestmöglich Menschenleben in der Ukraine zu retten."

Ein Krieg kann nur auf drei Weisen enden:

Ein Sieg der einen Seite über die andere,

völlige Erschöpfung beider Seiten,

oder ein Friedensschluss.

Ein russischer Sieg ist der wahrscheinlichste Ausgang.

Die beste Möglichkeit, Menschenleben in der Ukraine zu retten, wäre die sofortige Kapitulation Kiews. Irgendwie zählen die ukrainischen Soldaten bei ihr nicht als Menschenleben. Denn es ist klar und inzwischen, gelegentlich, sogar von westlicher Seite eingestanden – die westlichen Waffenlieferungen ändern nichts am Ergebnis der Kämpfe, können gar nichts daran ändern, sie bewirken nur eine Verlängerung.

Das mag ein Ziel der NATO sein, und Teil der vermutlich auch von Frau Baerbock geteilten Fantasie, Russland zu schwächen ("zu ruinieren"), aber eines tut es mit Sicherheit nicht – Menschenleben retten. Unschuldige schon gar nicht. Sofortige Verhandlungen mit den längst unvermeidlichen territorialen Zugeständnissen, die könnten Menschenleben retten. Sogar in Deutschland selbst, denn auch das vorbereitete Winterchaos wird Leben kosten.

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In Baerbocks Gesicht ist nichts zu erkennen, während sie diese Sätze sagt. So pathetisch sie ihre verzerrte Sicht auf die Welt formuliert, so sehr sie ein Engagement vorgibt, das es niemals gegeben hat, in beidem, ihrer Mimik und ihren Aussagen, fehlt nicht nur jeder Hinweis auf analytischen Verstand, mehr noch fehlt jeder Hinweis auf Empathie.

Schwer zu sagen, welches von beidem schlimmer ist.

Dagmar Henn

Ergänzung der Redaktion RT DE am 28. August 2022:

Annalena Baerbock betont in einem Interview mit 'Bild am Sonntag' (BAMS), wie wichtig die deutschen Waffenlieferungen in die Ukraine sind und geht davon aus, dass dies auch noch nächstes Jahr der Fall sein wird. Eine eventuelle "Kriegsmüdigkeit" oder die Gefahr größerer sozialer Proteste in Deutschland aufgrund der hohen Energiekosten sieht sie dagegen kaum.

Im Bild-Interview äußert sich Baerbock enthusiastisch zu den aktuellen deutschen Waffenlieferungen, sie meint:

"Wir liefern schwere Waffen. Und ich verstehe, dass sich die Ukrainer mehr und schnellere Lieferungen wünschen. Aber funktionierende, hochmoderne Systeme, die gerade vor allem gebraucht werden, stehen nicht massenhaft transportfähig in unseren Beständen. Und zugleich haben wir unseren Bündnispartnern, zum Beispiel im Baltikum, versprochen, dass wir jeden Zipfel des NATO-Gebiets mitverteidigen würden. Für diesen Fall muss die Bundeswehr handlungsfähig sein. Daher liefern wir mit anderen zusammen, was gerade geht, und haben vor allem zusätzliche Rüstungsproduktion in Auftrag gegeben."

Kanonenfutter_Ukraine_Ukrainekrieg_Donezk_Waffenlieferungen_Bundeswehreinsatz_Bundeswehrauslandseinsatz_transatlantischer_Kadavergehorsam_Bellizismus_Kritisches-Netzwerk

Dabei spielen deutsche Waffenhersteller eine entscheidende Rolle, um die "westlichen Werte" zu verteidigen:

"[..] Darum produziert ja jetzt die Rüstungsindustrie direkt für die Ukraine. Natürlich würde ich mir wünschen, dass der Krieg schnellstmöglich vorbei ist, aber wir müssen leider davon ausgehen, dass die Ukraine auch im nächsten Sommer noch neue schwere Waffen von ihren Freunden braucht. Für mich ist klar: Die Ukraine verteidigt auch unsere Freiheit, unsere Friedensordnung und wir unterstützen sie finanziell und militärisch – und zwar solange es nötig ist. Punkt."

Eine mögliche "Kriegsmüdigkeit" der Deutschen sieht Baerbock nicht, sie vernimmt "weiterhin unglaublich viel Unterstützung für die Ukraine". Gleichzeitig meint sie, dass die "soziale Spaltung Europas" zur "Kriegsführung" des russischen Präsidenten Wladimir Putin gehöre – die hohen Energiepreise würden dazu beitragen. Mit Blick auf die jahrzehntelangen Energielieferungen aus Russland fordert sie jedoch ein striktes Umdenken und betont:

"Als Erstes müssen wir mit dem Selbstbetrug aufräumen, wir hätten jemals billiges Gas aus Russland erhalten. Wir haben vielleicht nicht mit viel Geld bezahlt, aber mit unserer Sicherheit und Unabhängigkeit. Und die Ukrainer haben das tausendfach mit ihrem Leben bezahlt. Die Rechnung kam spät, aber umso dramatischer."

Auf die Frage: "Wenn Wladimir Putin Nord Stream 1 ganz dichtmachen würde, sollten wir dann Nord Stream 2 öffnen – so wie es Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki fordert?", erwidert die 41-Jährige:

"Ich frage mich manchmal, ob einige nicht verstanden haben, dass das kein Spiel mit Regeln ist und kein plötzlicher Lieferengpass. Die Gaspipelines aus Russland sind schon lange keine normalen Leitungen mehr, sondern Waffen in einem hybriden Krieg. Wenn Putin nicht durch Nord Stream 1 liefert, warum sollte er durch Nord Stream 2 liefern? Durch Nord Stream 1 fließt doch nicht zu wenig Gas, weil die Leitung kaputt wäre, sondern weil Putin es nicht will."

Mit Blick auf die Abschaltung der letzten drei deutschen Atomkraftwerke Ende des Jahres ist Baerbock "nicht überzeugt, dass Atomkraftwerke unser Gasproblem lösen werden". Dass die hohen Energiekosten zu sozialen Protesten führen können, sieht Baerbock zwar auch, doch bringt sie deren Initiatoren – linke und rechte Parteien – in die Nähe zu Moskau, und das sollten die Menschen auch erkennen. Sie resümiert:

"Ich glaube, dass die Menschen in unserem Land sehr genau durchschauen, wer da versucht, politisches Kapital aus dem Krieg und den hohen Energiepreisen zu schlagen. Politiker und Parteien, die sich so für Putins Spiel einspannen lassen, sollten sich erinnern, was für ein Glück es ist, dass wir in einem demokratischen Land leben, in dem freie Meinungsäußerung und auch Proteste möglich sind."

Redaktion RT DE

Auf dem Weg in die multipolare WeltordnungTeil 1 und Teil 2.

Für eine Außenministerin gefährlich naiv – Baerbocks Rede in New York, (Dauer 9:25 Min.)

Anmerkung Helmut Schnug: Die höchsten Verluste im WW2 musste die Sowjetunion verzeichnen: Rund 9.750.000 Soldaten der Roten Armee wurden getötet oder starben in Kriegsgefangenschaft, 14.250.000 zivile Opfer gab es. Insgesamt verloren also mindestens 24 Millionen sowjetische Bürger ihr Leben - bedingt durch den Rassenwahn des nationalsozialistischen Deutschlands. Die meisten Zivilisten wurden hingegen in China ermordet. (Quelle: statista).

»Annalenas transatlantische Grundsatzrede in NY. Größenwahn gepaart mit kompletter Verblendung. „Ich-komm-vom-Völkerrecht-Expertin“ Baerbock. Während des Wahlkampfs wirkte Annalena Baerbock oft tollpatschig und intellektuell überfordert. So brannte sich das Bild einer nicht sonderlich talentierten, eher unfreiwillig komischen Politikerin ein. Man sollte jedoch nicht der Versuchung erliegen, die Außenministerin aufgrund ihrer naiv wirkenden Schlichtheit zu unterschätzen. Denn wenn man sie erst einmal von der Leine lässt, zeigt sich, wie gefährlich diese Frau ist – für das Land, für Europa und für den Weltfrieden. Das unterstrich sie einmal mehr in einer Grundsatzrede vor New Yorker Studenten, in der sie nicht weniger als den globalen Führungsanspruch Deutschlands an der Seite der USA proklamiert. Größenwahn gepaart mit kompletter Verblendung.

Die Berliner Republik hat wahrlich nicht viel Glück mit ihren Außenministern. Sei es der prinzipienlose Joschka Fischer, der bräsige Frank-Walter Steinmeier, der von einem schlichten Freiheitsbegriff beseelte Guido Westerwelle oder der stets erratische und komplett überforderte Heiko Maas. Doch all diese Politiker waren bei aller Kritik, die man ihnen zukommen lassen muss, doch stets vor allem eins – berechenbar.« von Jens Berger NachDenkSeiten, im KN am 13. August 2022 >> weiter.

»Was man über die Ukraine auch wissen sollte. „Unsere europäischen Werte“: 1,21 Euro Mindestlohn in der Ukraine. Die Ukraine ist korrupt – wissen wir, macht nichts, ist ja für die gute Sache. Die Ukraine hat Europas ärmste und kränkeste Bevölkerung, ein Land als Drehscheibe der europaweiten Niedrigstlöhnerei und des Zigarettenschmuggels. Die Ukraine ist Weltspitze beim Handel mit dem weiblichen Körper – und hat mehr Soldaten als jeder europäische NATO-Staat.

Bei der ersten Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns in der Ukraine, im Jahre 2015, betrug er 0,34 Euro, also 34 Cent pro Stunde. Danach wurde er erhöht: 2017 betrug er 68 Cent, 2019 betrug er 10 Cent mehr, also immerhin 78 Cent, und seit 2021 liegt er bei 1,21 Euro. Schon mal gehört? as bedeutet natürlich nicht, dass dieser Mindestlohn in diesem Staat tatsächlich korrekt bezahlt wird. Bei einer vollen Arbeitswoche im Jahre 2017 betrug so der monatliche Mindestlohn 96 Euro. Aber zum Beispiel in der Textil- und Lederindustrie kam dieser Mindestlohn bei einem Drittel der meist weiblichen Beschäftigten nur durch erzwungene und nicht eigens bezahlte Überstunden zustande. Auch Bezahlung nach Stücklohn ist verbreitet – die bestimmte Zahl an Hemden muss in einer Stunde fertiggenäht sein; wenn das nicht klappt, muss unbezahlt nachgearbeitet werden.« Eine Analyse von Dr. Werner Rügemer, im KN am 24. Juli 2022 >> weiter.

»Elementares Wissen über Russland und Putins Rolle: Wladimir Putins Rolle im russischen Machtgefüge. Wer Putin ist, wer er war und wer er sein könnte. Um Putins Rolle in der Machtstruktur, in der Politik Russlands richtig einordnen zu können, reicht es nicht, ihn als „KGBtschik“ klein reden zu wollen, ebenso wenig ihn als demokratisch gewählten Präsidenten zu verharmlosen, noch weniger allerdings ihn als Faschisten zu dämonisieren, wie es gegenwärtig in unseren Medien geschieht, die Putin als jemand darstellen, der Russland in den Faschismus führe und durch Regimechange abgelöst werden müsse.

Nichtsdestoweniger muss man sich diesen Fragen irgendwie nähern und versuchen Kriterien zu finden, wer Putin ist, wer er war und wer er sein könnte. Notwendig ist daher zunächst, einen kurzen Blick auf die russische Geschichte zu werfen, um zu erkennen, welchen Platz Putin jetzt darin einnimmt. Das können in der Kürze dieses Vortrags natürlich nur Stichworte sein. In diesem Sinne soll jetzt Folgendes sehr knapp skizziert werden.« Eine Analyse von Russlandforscher Kai Ehlers >> im KN am 19. Juni 2022 >> weiter.

»Grundlagen einer nationalen Ideologie für das moderne Russland. Nach dem Beginn der militärischen Sonderoperation in der Ukraine stand die Frage nach den Grundlagen der nationalen Ideologie ganz oben auf der Tagesordnung. Es wurde deutlich, dass die Konfrontation nicht nur mit dem Kiewer Regime, sondern auch mit dem NATO-Bündnis, mit dem kollektiven Westen und seinen Verbündeten besteht, die einen zivilisatorischen Vernichtungskrieg gegen Russland führen.

Man muss zugeben, dass die Gesellschaft nicht vollständig auf die neuen Herausforderungen vorbereitet war. Die Gesellschaft ist weitgehend ideologisch demobilisiert und lebt in der Gegenwart. Die Führungsschicht, einige Kulturschaffende, Vertreter des Großkapitals und junge Menschen sind vom Geist des Konsumismus und der Konformität durchdrungen.« Von Prof. Dr. Elena Panina - Direktorin des RUSSTRAT Institute, Übersetzung von Helmut Schnug >> im KN am 10. Juni 2022 >> weiter.

»RT DE - ein bösartiger Feindsender? Gleichschaltung der Leitmedien für den besonderen Zweck.« Von Peter A. Weber, 17. April 2022 >> weiter.


► Quelle: Der Artikel von Dagmar Henn wurde am 26 August 2022 erstveröffentlicht auf deutsch.rt.com >> Artikel. Die Ergänzung der Redaktion RT DE wurde am 28 August 2022 erstveröffentlicht auf deutsch.rt.com >> Artikel. Bestimmungen zur Verwendung: Die Autonome Non-Profit-Organisation (ANO) „TV-Nowosti“, oder deutsch.rt.com, besitzt alle Rechte auf die geistige, technische und bildliche Verwendung der auf der Webseite veröffentlichten Inhalte.

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5. Präsident Wolodymyr Selenskyj ist kein Held! Die antirussische Hetze durch Politik und Medien macht Selenskyj zu einem Helden - wie dumm kann man nur sein.

Der NS-Kollaborateur Stepan Bandera (* 1. Januar 1909 in Staryj Uhryniw, Galizien, Österreich-Ungarn; † 15. Oktober 1959 in München) und seine Partei "Die Organisation Ukrainischer Nationalisten" (OUN) waren mitverantwortlich für die „Säuberungen“, sprich für die Morde an jüdischen und polnischen Ukrainern. Wer wie Präsident Wolodymyr Selenskyj öffentlich Bandera als Held und Freiheitskämpfer bezeichnet, ist ein Nazi-Freund.

Was veranlasst die Bundesregierung, die sogenannten Qualitätsmedien und die deutsche Öffentlichkeit dazu, die Ukraine und ihre faschistoiden, nationalistischen Strukturen nebst der von brutalen, extremistischen paramilitärischen Freiwilligenbataillonen wie dem Asow-Regiment und den zahlreichen rechtsextremistischen Anhängern des einstigen Partisanenführers und NS-Kollaborateurs Stepan Andrijowytsch Bandera durchsetzte Nationalpolizei derartig zu verherrlichen? Inzwischen hat Bandera 40 Denkmäler in der Ukraine!

Zu Jahresbeginn veranstalteten hunderte von ukrainischen Nationalisten in Kiew einen Fackelmarsch anlässlich des Geburtstags von Bandera. Der Chef der nationalistischen Gruppierung „Prawyj Sektor“ (Rechter Sektor), Andrij Tarasenko, sagte: „Nun, da an der Front ein Krieg mit dem Besatzer geführt wird und im Hintergrund der Kampf gegen die ‚Fünfte Kolonne‘ weitergeht, gedenken wir Stepan Bandera und ehren ihn". Der frühere Anführer der Gruppe, Dmitri Jarosch, berät inzwischen den Generalstab der Ukrainischen Streitkräfte.

Es wird zwar behauptet, daß das rechtsextreme Asow-Regiment, das inzwischen in die regulären Streitkräfte integriert ist, nur noch eine marginale Rolle spielen würden - ebenso wie die zahlreichen äußerst Rechten im Lande. Inzwischen wurde das Asow-Regiment mit seinen mehrere tausend Kämpfern wie andere paramilitärische Verbände in die ukrainische Nationalgarde integriert. Es befindet sich damit unter dem Kommando des ukrainischen Innenministeriums.

Angeblich hätte sich das Asow-Regiment „entideologisiert“ und zu einer „normalen Kampfeinheit“ entwickelt. Auch das nach wie vor vom Asow-Regiment verwendete Wolfsangel-Symbol habe in der Ukraine keine faschistische „Konnotation“ mehr. Tja, so geht Realitätsferne, Faktenverdrehung und Wahrheitsverschleierung.

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6. DIE GRÜNEN SPINNENDEN: "Lasst uns diese Kokaine gemeinsam verenden!" (-Annalena Baerfrog). Quelle: pandemimimi.de/ >> Grafiken. Alle Karikaturen, Cartoons und Grafiken vom kleinen Pandemimimi dürfen in Sozialen Medien geteilt und auf eurer Homepage verwendet werden, sogar drucken dürft ihr es (für Poster, Aufkleber, Flyer, Demoschilder usw.). Alles uneingeschränkt, sofern nicht die folgenden Ausnahmen zutreffen: Nichts darf verwendet werden, um Corona-Maßnahmenkritiker zu in irgendeiner Art und Weise zu diffamieren und es darf nichts verwendet werden, um finanziellen Nutzen daraus zu ziehen. Ein verlinkter Hinweis auf pandemimimi.de wäre nett. >> Grafik.

7. Staatskorruption im Schurkenstaat Ukrostan: Aha, die Ukraine ist jetzt also offiziell ein EU-Beitrittskandidat. Ein Schurkenstaat, regiert von einer korrupten Bande faschistischer Arschlöcher (Keine Beleidigung, sondern traurige Tatsache!), dessen Armee in einem seit 8 Jahren ungelosten Bürgerkrieg auf die eigene Bevölkerung schießt ... Aber Russland ist der Aggressor? Wer wird der nächste Kandidat? Nordkorea? Quelle: pandemimimi.de/ >> Grafiken. Alle Karikaturen, Cartoons und Grafiken vom kleinen Pandemimimi dürfen in Sozialen Medien geteilt und auf eurer Homepage verwendet werden, sogar drucken dürft ihr es (für Poster, Aufkleber, Flyer, Demoschilder usw.). Alles uneingeschränkt, sofern nicht die folgenden Ausnahmen zutreffen: Nichts darf verwendet werden, um Corona-Maßnahmenkritiker zu in irgendeiner Art und Weise zu diffamieren und es darf nichts verwendet werden, um finanziellen Nutzen daraus zu ziehen. Ein verlinkter Hinweis auf pandemimimi.de wäre nett. >> Grafik.

8. Annalena Charlotte Alma Baerbock (* 15. Dezember 1980 in Hannover) ist eine deutsche Politikerin (Bündnis 90/Die Grünen). Seit 2013 ist sie Mitglied des Deutschen Bundestages und seit dem 8. Dezember 2021 als erste Frau Bundesministerin des Auswärtigen. "Die EU muss ein stärkerer sicherheitspolitischer Akteur werden, ihre Rüstungsindustrien müssen stärker miteinander verbunden werden, und sie muss in der Lage sein, militärische Missionen durchzuführen, um Regionen in ihrer Nachbarschaft zu stabilisieren." (-Zitat von Baerbock aus der Grundsatzrede in NY). Frieden schaffen mit noch mehr Waffen! . . . Wie bitte? Seid Ihr Grünen eigentlich völlig bescheuert? Was ist in Eurem Leben nur so dermaßen schief gelaufen?

Ohne Blut wird man weiß.
Ohne Luft wird man blau.
Ohne Hirn wird man grün.

Foto OHNE Inlet: Bündnis 90/Die Grünen NRW LDK Neuss. Quelle: Flickr. Die Datei ist mit der CC-Lizenz Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.0 Generic (CC BY-SA 2.0) lizenziert. Das Textinlet von Helmut Schnug eingesetzt. Die Lizenz bleibt natürlich erhalten!

9. Karikatur: Schändliches US-Imperium: Russland durch kriegsverlängernde Waffenlieferungen domestizieren, koste es europäische Menschenleben, was es wolle. Die armen Ukrainer, sagen Sie? Keine Sorge - Sie als Deutsche werden sich nach dem Willen Washingtons auch noch in diese Reihe stellen dürfen!

Karikatur: © Götz Wiedenroth. Zur Person: Götz Wiedenroth wird 1965 in Bremen geboren, beginnt seine berufliche Laufbahn als Industrie- und Diplomkaufmann. Kaufmännische Ausbildung bei der Daimler-Benz AG, Niederlassung Hamburg. Studium der Wirtschaftswissenschaften/ Betriebswirtschaftslehre an der Nordischen Universität Flensburg und der Universität Kiel, Abschluß dortselbst 1995. Beschäftigt sich während des Studiums als Kleinunternehmer mit der Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Kunst, organisiert Seminare, Ausstellungen und Kongresse zum Thema Kulturmanagement auf Schloß Glücksburg in Glücksburg. Arbeitet in Flensburg seit 1995 als freier Karikaturist, Cartoonist, Illustrator und Zeichner.

Seine ersten Karikaturveröffentlichungen erscheinen 1989 in der Flensburger Tagespresse. Von 1995 bis 2001 zeichnet er täglich für den Karikaturendienst von news aktuell, einer Tochtergesellschaft der Deutschen Presse-Agentur (dpa) in Hamburg. Von 1996 bis 2016 erscheinen landes- und lokalpolitische Karikaturen aus seiner Feder in den Tageszeitungen des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlags, Flensburg.

Der von Kindheit an passionierte Zeichner erhält 1997, 2001 und 2008 Auszeichnungsurkunden des "Deutschen Preises für die politische Karikatur", verliehen durch die Akademie für Kommunikation in Baden-Württemberg, Stuttgart. >> weiterlesen. Herzlichen Dank für die Freigabe zur Veröffentlichung Ihrer Arbeiten im Kritischen Netzwerk. Quelle: Flickr und HIER.

zur Webseite von Herrn Wiedenroth: wiedenroth-karikatur.de/.