«Mit Brigitte Bardot verschied eine starke und unabhängige Frau, die es nicht nötig hatte, sich dem Zeitgeist unterzuordnen oder sich gar – wie leider viele deutsche Prominente – zur Systemnutte machen zu lassen, und die solches auch in der Not nicht getan hätte. Die einfach zu sich stand und standhaft war. Ein schönes Zitat von ihr als Abschluss: ‹Früher habe ich mit meinem Hintern schockiert, jetzt schockiere ich mit meinen Büchern (Meinungen). Das ist das Gleiche!›» (– Nachruf der Seite https://publikum.net/).
Transition News
Apollo News: CSU-Landesgruppenchef fordert AfD-Ausschluss von Münchner Sicherheitskonferenz
Infosperber: Deutschland: Konzernmonopole treiben Lebensmittelpreise hoch
Weltwoche: Korruption in der Ukraine: Neue Ermittlungen gegen ukrainische Abgeordnete
tkp: USA schützen Wale, Delphine und andere Meereslebewesen durch Baustopp für Offshore Windparks
Niederländischer Impfprozess gegen Gates und Bourla: Sasha Latypova publiziert vollständiges Gutachten
Die renommierte Pharma-Expertin Sasha Latypova hat in einem Substack-Beitrag ihr umfassendes schriftliches Expertengutachten für die laufende Zivilklage in den Niederlanden erstmals vollständig der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Dies markiert eine signifikante Neuigkeit in dem hochbrisanten Fall, da Latypovas detaillierte Ausführungen – basierend auf ihrer 25-jährigen Expertise in der Pharmaindustrie – bisher nicht in dieser Tiefe öffentlich waren.
Der Beitrag mit dem Titel «COVID-Impfstoffe sind von biochemischen Waffen nicht zu unterscheiden» rahmt das Gutachten mit frischen Kommentaren zu aktuellen Entwicklungen ein und unterstreicht die Dringlichkeit des Prozesses gegen globale Figuren wie Bill Gates und Pfizer-CEO Albert Bourla. Wie Transition News am 18. Dezember in einem Beitrag bereits andeutete, haben fünf internationale Experten – neben Sasha Latypova sind das Mike Yeadon, Katherine Watt, Catherine Austin Fitts und Joseph Sansone – Videobotschaften an das Gericht gerichtet, um auf angebliche Täuschungen im COVID-19-Kontext hinzuweisen.
Latypovas gestriger Beitrag baut darauf auf und liefert nun erstmals den vollen Text ihres Affidavits, was den Fall in ein neues Licht rückt und die Debatte über Impfschäden und mögliche Biowaffen-Vorwürfe weiter anheizt. Einer der zentralen Punkte, den Latypova in ihrem am 26. Dezember 2025 erschienenen Substack-Beitrag hervorhebt, ist die kürzlich ergangene Anordnung des Bezirksgerichts in Leeuwarden, dass Beklagte wie Bill Gates, Albert Bourla, Mark Rutte (ehemaliger niederländischer Premierminister und aktueller NATO-Generalsekretär) sowie Hugo de Jonge (ehemaliger Gesundheitsminister) persönlich zur mündlichen Verhandlung im Jahr 2026 erscheinen müssen.
Diese Anordnung ist ein bedeutender Schritt in dem Zivilverfahren, unterstreicht er doch die Ernsthaftigkeit der Vorwürfe von ursprünglich sieben impfgeschädigten Personen (eine ist mittlerweile verstorben) gegen eine Gruppe von Beklagten von insgesamt 17 Personen und Institutionen. Die Kläger werfen ihnen vor, die Öffentlichkeit über Sicherheit und Wirksamkeit der COVID-19-mRNA-Injektionen getäuscht zu haben.
Latypova sieht darin einen potenziellen Wendepunkt und betont, dass dies die Chance biete, die Beklagten direkt mit Beweisen zu konfrontieren. Der 2023 initiierte Prozess dreht sich um Ansprüche auf Schadensersatz wegen angeblicher Täuschung über die mRNA-COVID-Injektionen. Latypova macht in diesem Zusammenhang in ihrem Substack-Artikel klar, dass diese Produkte nach ihrer Analyse keine regulären Impfstoffe, sondern potenziell schädliche «Biowaffen» seien – entwickelt unter militärischen Regelungen wie dem US-PREP-Act und Operation Warp Speed, die normale Sicherheitsstandards umgingen.
Für diese Aussagen liefert Latypova erstmals detaillierte Belege, darunter Verweise auf geleakte Dokumente und Verträge.
Trotz der Ablehnung ihrer mündlichen Anhörung im August 2025 hat Anwalt Peter Stassen am 7. Dezember 2025 schriftliche Gutachten und Video-Statements der fünf Experten eingereicht, die nun Teil der Akten sind – sowohl in Leeuwarden als auch im Berufungsverfahren in Amsterdam.
Sasha Latypovas Substack-Beitrag stellt auch eine scharfe Abrechnung mit einer gezielten Schmutzkampagne gegen sie selbst, andere Experten und den niederländischen Gerichtsfall dar. Sie beschreibt diese Kampagne als koordinierte Desinformationsoperation, die von militärisch-intelligence- und privatwirtschaftlich finanzierten Akteuren gesteuert wird. Konkret nennt sie den Account «Jikky Leaks» (auch bekannt unter Pseudonymen wie «Mouse Piss», «Saidi» oder «canceledmouse») sowie Dr. Ah Kahn Syed, den sie als dieselbe Person oder zumindest eng verbunden identifiziert.
Dazu gehören nach ihrer Darstellung weitere Accounts wie OpenVAET und ein ganzes Netzwerk anonymer Trolls, die sich durch «Mouse-Logos» in ihren Profilen erkennen lassen – eine Gruppe, die sie spöttisch als «mouse army» oder «Moussad» bezeichnet. Das Ziel dieser Kampagne sei es, gezielt «ambiguity» zu erzeugen, also absichtlich Unklarheit und Verwirrung zu stiften. Dadurch solle von den zentralen Punkten abgelenkt werden: nämlich dass die COVID-Injektionen keine regulären Pharmaprodukte, sondern unter militärischem Recht eingesetzte Waffen seien, die in einer global koordinierten Attacke auf die Zivilbevölkerung verwendet wurden.
Auch würden diese Akteure die Debatte in endlose, unproduktive Diskussionen über «gold standard science» und Big-Pharma-Korruption lenken, obwohl die eigentliche Straftat in der militärischen und rechtlichen Koordination liege (DoD-Verträge*, PREP-Act**, Operation Warp Speed***). Latypova begründet ihre Vorwürfe mit konkreten Beispielen: Kurz nach einem positiven Artikel über sie in einem alternativen Medium verbreitete «Jikky Leaks» die Lügengeschichte, sie arbeite weiterhin für die Pharmaindustrie (obwohl sie die Branche vor fast zehn Jahren verlassen hatte), sie sei mit der Boston Consulting Group verbunden und würde Klagen «derailen» (sprich, sie lenke durch ihre These, mRNA-Injektionen seien militärische Biowaffen, von «echten» oder «gewinnbaren» Klagen ab und mache seriöse rechtliche Ansätze unglaubwürdig).
Latypova zeigt in diesem Zusammenhang auch Screenshots und eine Collage von Identitäten, beschreibt «Jikky» als «psychotischen fake Doctor», der sich auf das Mobbing von Frauen spezialisiert habe und seine gesamte Zeit mit bezahlten Trolling-Operationen verbringe. Diese «chaos agents» täuschten vor, auf der richtigen Seite zu stehen – sie posteten technisch korrekte Informationen und kritisierten Impfungen –, um glaubwürdiger zu wirken, während sie systematisch von den wirklich greifbaren Fortschritten (wie ihrem und Katherine Watts Material oder dem niederländischen Verfahren) ablenkten. Latypova sieht darin ein klares Muster: Die Angriffe träfen genau die Personen, die substanzielle rechtliche und investigative Erfolge erzielen, und dienten letztlich dem Schutz der Verantwortlichen vor echter Strafverfolgung unter Militärrecht.
Und damit nicht genug. Latypova erwähnt in ihrem Substack-Beitrag zwei weitere Entwicklungen: Sie verweist auf die laufende Untersuchung der Europäischen Staatsanwaltschaft (EPPO) zu den EU-Impfstoffkäufen, die sie als potenziellen Hebel gegen räuberische Verträge (insbesondere von Ursula von der Leyen mit Pfizer) sieht, und berichtet über den laut Medienberichten im Sommer inhaftierten Anwalt Arno van Kessel, der auch am Prozess in den Niederlanden beteiligt war.
Der Vorwurf: mutmaßliche Zugehörigkeit zu einem «kriminellen Netzwerk» mit «anti-institutionellem Gedankengut». Latypova sieht dies als einen Versuch, den niederländischen Prozess zu behindern. Beide Punkte dienen ihr als Beleg für anhaltende Unterdrückung, aber auch für mögliche Fortschritte in der Aufklärung.
* DoD-Verträge: Verträge des US-Verteidigungsministeriums (Department of Defense) mit Pharmafirmen wie Pfizer und Moderna im Rahmen von Operation Warp Speed. Sie klassifizieren COVID-19-Impfstoffe als «Prototypen» oder «Countermeasures», ermöglichen risikoreiche Produktion parallel zu Tests und teilweise normalen Regulierungen – zum Beispiel über Other Transaction Authority, OTA – zu umgehen.
** PREP-Act (Public Readiness and Emergency Preparedness Act, 2005): US-Gesetz, das bei erklärter Gesundheitsnotlage Hersteller, Verteiler und Verabreicher von «Countermeasures» (z. B. Impfstoffen) vor Haftungsklagen schützt (außer bei vorsätzlichem Fehlverhalten). Für COVID-19 seit 2020 aktiviert, gewährt es breite Immunität.
*** Operation Warp Speed: 2020 gestartetes US-Programm (HHS + DoD) zur Beschleunigung von Entwicklung, Produktion und Verteilung von COVID-19-Impfstoffen. Ziel: 300 Millionen Dosen bis 2021; finanzierte Firmen wie Pfizer/Moderna mit Milliarden, übernahm Risiken durch Vorauszahlungen und militärische Logistik.
Niederländischer Impfprozess gegen Gates und Bourla: Sasha Latypova publiziert vollständiges Gutachten
Die renommierte Pharma-Expertin Sasha Latypova hat in einem Substack-Beitrag ihr umfassendes schriftliches Expertengutachten für die laufende Zivilklage in den Niederlanden erstmals vollständig der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Dies markiert eine signifikante Neuigkeit in dem hochbrisanten Fall, da Latypovas detaillierte Ausführungen – basierend auf ihrer 25-jährigen Expertise in der Pharmaindustrie – bisher nicht in dieser Tiefe öffentlich waren.
Der Beitrag mit dem Titel «COVID-Impfstoffe sind von biochemischen Waffen nicht zu unterscheiden» rahmt das Gutachten mit frischen Kommentaren zu aktuellen Entwicklungen ein und unterstreicht die Dringlichkeit des Prozesses gegen globale Figuren wie Bill Gates und Pfizer-CEO Albert Bourla. Wie Transition News am 18. Dezember in einem Beitrag bereits andeutete, haben fünf internationale Experten – neben Sasha Latypova sind das Mike Yeadon, Katherine Watt, Catherine Austin Fitts und Joseph Sansone – Videobotschaften an das Gericht gerichtet, um auf angebliche Täuschungen im COVID-19-Kontext hinzuweisen.
Latypovas gestriger Beitrag baut darauf auf und liefert nun erstmals den vollen Text ihres Affidavits, was den Fall in ein neues Licht rückt und die Debatte über Impfschäden und mögliche Biowaffen-Vorwürfe weiter anheizt. Einer der zentralen Punkte, den Latypova in ihrem am 26. Dezember 2025 erschienenen Substack-Beitrag hervorhebt, ist die kürzlich ergangene Anordnung des Bezirksgerichts in Leeuwarden, dass Beklagte wie Bill Gates, Albert Bourla, Mark Rutte (ehemaliger niederländischer Premierminister und aktueller NATO-Generalsekretär) sowie Hugo de Jonge (ehemaliger Gesundheitsminister) persönlich zur mündlichen Verhandlung im Jahr 2026 erscheinen müssen.
Diese Anordnung ist ein bedeutender Schritt in dem Zivilverfahren, unterstreicht er doch die Ernsthaftigkeit der Vorwürfe von ursprünglich sieben impfgeschädigten Personen (eine ist mittlerweile verstorben) gegen eine Gruppe von Beklagten von insgesamt 17 Personen und Institutionen. Die Kläger werfen ihnen vor, die Öffentlichkeit über Sicherheit und Wirksamkeit der COVID-19-mRNA-Injektionen getäuscht zu haben.
Latypova sieht darin einen potenziellen Wendepunkt und betont, dass dies die Chance biete, die Beklagten direkt mit Beweisen zu konfrontieren. Der 2023 initiierte Prozess dreht sich um Ansprüche auf Schadensersatz wegen angeblicher Täuschung über die mRNA-COVID-Injektionen. Latypova macht in diesem Zusammenhang in ihrem Substack-Artikel klar, dass diese Produkte nach ihrer Analyse keine regulären Impfstoffe, sondern potenziell schädliche «Biowaffen» seien – entwickelt unter militärischen Regelungen wie dem US-PREP-Act und Operation Warp Speed, die normale Sicherheitsstandards umgingen.
Für diese Aussagen liefert Latypova erstmals detaillierte Belege, darunter Verweise auf geleakte Dokumente und Verträge.
Trotz der Ablehnung ihrer mündlichen Anhörung im August 2025 hat Anwalt Peter Stassen am 7. Dezember 2025 schriftliche Gutachten und Video-Statements der fünf Experten eingereicht, die nun Teil der Akten sind – sowohl in Leeuwarden als auch im Berufungsverfahren in Amsterdam.
Sasha Latypovas Substack-Beitrag stellt auch eine scharfe Abrechnung mit einer gezielten Schmutzkampagne gegen sie selbst, andere Experten und den niederländischen Gerichtsfall dar. Sie beschreibt diese Kampagne als koordinierte Desinformationsoperation, die von militärisch-intelligence- und privatwirtschaftlich finanzierten Akteuren gesteuert wird. Konkret nennt sie den Account «Jikky Leaks» (auch bekannt unter Pseudonymen wie «Mouse Piss», «Saidi» oder «canceledmouse») sowie Dr. Ah Kahn Syed, den sie als dieselbe Person oder zumindest eng verbunden identifiziert.
Dazu gehören nach ihrer Darstellung weitere Accounts wie OpenVAET und ein ganzes Netzwerk anonymer Trolls, die sich durch «Mouse-Logos» in ihren Profilen erkennen lassen – eine Gruppe, die sie spöttisch als «mouse army» oder «Moussad» bezeichnet. Das Ziel dieser Kampagne sei es, gezielt «ambiguity» zu erzeugen, also absichtlich Unklarheit und Verwirrung zu stiften. Dadurch solle von den zentralen Punkten abgelenkt werden: nämlich dass die COVID-Injektionen keine regulären Pharmaprodukte, sondern unter militärischem Recht eingesetzte Waffen seien, die in einer global koordinierten Attacke auf die Zivilbevölkerung verwendet wurden.
Auch würden diese Akteure die Debatte in endlose, unproduktive Diskussionen über «gold standard science» und Big-Pharma-Korruption lenken, obwohl die eigentliche Straftat in der militärischen und rechtlichen Koordination liege (DoD-Verträge*, PREP-Act**, Operation Warp Speed***). Latypova begründet ihre Vorwürfe mit konkreten Beispielen: Kurz nach einem positiven Artikel über sie in einem alternativen Medium verbreitete «Jikky Leaks» die Lügengeschichte, sie arbeite weiterhin für die Pharmaindustrie (obwohl sie die Branche vor fast zehn Jahren verlassen hatte), sie sei mit der Boston Consulting Group verbunden und würde Klagen «derailen» (sprich, sie lenke durch ihre These, mRNA-Injektionen seien militärische Biowaffen, von «echten» oder «gewinnbaren» Klagen ab und mache seriöse rechtliche Ansätze unglaubwürdig).
Latypova zeigt in diesem Zusammenhang auch Screenshots und eine Collage von Identitäten, beschreibt «Jikky» als «psychotischen fake Doctor», der sich auf das Mobbing von Frauen spezialisiert habe und seine gesamte Zeit mit bezahlten Trolling-Operationen verbringe. Diese «chaos agents» täuschten vor, auf der richtigen Seite zu stehen – sie posteten technisch korrekte Informationen und kritisierten Impfungen –, um glaubwürdiger zu wirken, während sie systematisch von den wirklich greifbaren Fortschritten (wie ihrem und Katherine Watts Material oder dem niederländischen Verfahren) ablenkten. Latypova sieht darin ein klares Muster: Die Angriffe träfen genau die Personen, die substanzielle rechtliche und investigative Erfolge erzielen, und dienten letztlich dem Schutz der Verantwortlichen vor echter Strafverfolgung unter Militärrecht.
Und damit nicht genug. Latypova erwähnt in ihrem Substack-Beitrag zwei weitere Entwicklungen: Sie verweist auf die laufende Untersuchung der Europäischen Staatsanwaltschaft (EPPO) zu den EU-Impfstoffkäufen, die sie als potenziellen Hebel gegen räuberische Verträge (insbesondere von Ursula von der Leyen mit Pfizer) sieht, und berichtet über den laut Medienberichten im Sommer inhaftierten Anwalt Arno van Kessel, der auch am Prozess in den Niederlanden beteiligt war.
Der Vorwurf: mutmaßliche Zugehörigkeit zu einem «kriminellen Netzwerk» mit «anti-institutionellem Gedankengut». Latypova sieht dies als einen Versuch, den niederländischen Prozess zu behindern. Beide Punkte dienen ihr als Beleg für anhaltende Unterdrückung, aber auch für mögliche Fortschritte in der Aufklärung.
* DoD-Verträge: Verträge des US-Verteidigungsministeriums (Department of Defense) mit Pharmafirmen wie Pfizer und Moderna im Rahmen von Operation Warp Speed. Sie klassifizieren COVID-19-Impfstoffe als «Prototypen» oder «Countermeasures», ermöglichen risikoreiche Produktion parallel zu Tests und teilweise normalen Regulierungen – zum Beispiel über Other Transaction Authority, OTA – zu umgehen.
** PREP-Act (Public Readiness and Emergency Preparedness Act, 2005): US-Gesetz, das bei erklärter Gesundheitsnotlage Hersteller, Verteiler und Verabreicher von «Countermeasures» (z. B. Impfstoffen) vor Haftungsklagen schützt (außer bei vorsätzlichem Fehlverhalten). Für COVID-19 seit 2020 aktiviert, gewährt es breite Immunität.
*** Operation Warp Speed: 2020 gestartetes US-Programm (HHS + DoD) zur Beschleunigung von Entwicklung, Produktion und Verteilung von COVID-19-Impfstoffen. Ziel: 300 Millionen Dosen bis 2021; finanzierte Firmen wie Pfizer/Moderna mit Milliarden, übernahm Risiken durch Vorauszahlungen und militärische Logistik.
Ein Sieg für die Pressefreiheit
Ein bedeutender Schritt für die Pressefreiheit in der Schweiz: Die Zürcher Staatsanwaltschaft hat entschieden, das Strafverfahren gegen den Herausgeber von Inside Paradeplatz (IP), Lukas Hässig, wegen einer vermeintlichen Verletzung des Bankgeheimnisses einzustellen. Dies berichtet Hässig auf seiner Plattform. Diese Entscheidung stärkt nicht nur den unabhängigen Journalismus, sondern sorgt auch für Klarheit in Bezug auf die ausgedehnten Bestimmungen des Bankgeheimnisses, das 2015 durch einen Zusatz (Artikel 47.1.c) erweitert wurde.
Die Erweiterung des Bankgeheimnisses, die «Dritte» wie Journalisten unter Strafe stellte, wenn sie geschützte Bankinformationen verbreiten, sorgte für Unruhe, als IP im Jahr 2019 mit einer Razzia konfrontiert wurde. Der Journalist, der Informationen zu einem brisanten Fall um den ehemaligen Bankmanager Pierin Vincenz veröffentlicht hatte, sah sich nicht nur mit einer strafrechtlichen Ermittlung, sondern auch mit der Beschlagnahmung von Arbeitsmaterialien konfrontiert.
Hässig hatte praktisch im Alleingang den Skandal um den gefallenen Raiffeisen-Chef Pierin Vinzenz und seinen Compagnon Beat Stocker aufgedeckt, der die Anklage gegen Hässig verantwortet.
Doch nun, mehr als sechs Jahre nach der Razzia, stellt die Staatsanwaltschaft klar: Es gibt keine ausreichenden Beweise, um den Vorwurf einer Bankgeheimnisverletzung zu erhärten. So heißt es in der Verfügung:
«Die zur Verfügung stehenden Dokumente bieten keine Grundlage für einen zweifelsfreien Nachweis des Vorwurfs.»
Die bei der Razzia beschlagnahmten Geräte und Notizbücher werden ungeöffnet und unausgewertet an den Journalisten zurückgegeben. Dieser Entscheid hat nicht nur Bedeutung für den betreffenden Fall, sondern auch für die gesamte Medienlandschaft der Schweiz. Zum ersten Mal wurde das erweiterte Bankgeheimnis einem Härtetest unterzogen – und dieser hat dem Journalismus den Rücken gestärkt. Die Staatsanwaltschaft gab dem Argument des Journalisten Recht, dass er seine Recherche auf mehrere unabhängigen Quellen stützte und dass es nicht ausreicht, aufgrund von «Ähnlichkeiten» in den Dokumenten zu schlussfolgern, dass die Informationen aus einer internen Quelle bei der Bank Julius Bär stammten.
Der Fall brachte nicht nur den Journalismus in der Schweiz ins Rampenlicht, sondern zog auch internationale Aufmerksamkeit auf sich, als ein kleines Medienhaus wie IP von der Staatsanwaltschaft durchsucht wurde. Die Entscheidung der Zürcher Staatsanwaltschaft, keine weiteren rechtlichen Schritte einzuleiten, setzt ein Zeichen für die Bedeutung des Schutzes von Quellen und Journalisten – insbesondere im digitalen Zeitalter, in dem die Verbreitung von Informationen oft schnell und global erfolgt.
Nicht zuletzt stellt der Entscheid eine klare Botschaft dar: Die Pressefreiheit bleibt in der Schweiz auch im Umgang mit heiklen Themen wie dem Bankgeheimnis geschützt, solange Journalisten verantwortungsbewusst und mit der gebotenen Sorgfalt arbeiten. Der Beschluss stärkt das Vertrauen in die Rolle der Medien als Wachhunde der Gesellschaft.
Obwohl der Fall hiermit für den Moment abgeschlossen ist, bleibt abzuwarten, ob Stocker die Entscheidung anfechten wird. Doch auch ein möglicher weiterer Rechtsweg kann den positiven Einfluss dieses Urteils auf die Freiheit der Presse nicht mindern.
Warum Jacques Baud sanktioniert wurde – mögliche Motive und offene Fragen
Mit der Aufnahme von Oberst a.D. Jacques Baud in die EU-Sanktionsliste hat Brüssel einen ungewöhnlichen Schritt vollzogen. Eine der schärfsten politischen Massnahmen der Union trifft einen Schweizer Staatsbürger, der weder Amtsträger noch Unternehmer ist, sondern als Autor und Analyst auftritt. Die offizielle Begründung lautet: Beteiligung an «Informationsmanipulation» und Verbreitung prorussischer Narrative im Kontext des Ukrainekriegs.
Was genau darunter zu verstehen ist, bleibt jedoch weitgehend offen. Der einschlägige EU-Beschluss fasst die Vorwürfe in wenigen Sätzen zusammen, detaillierte Belege sind öffentlich nicht zugänglich. Damit stellt sich zwangsläufig die Frage, welche Überlegungen tatsächlich zur Sanktionierung geführt haben könnten.
Baud hat sich in seinen Publikationen und Auftritten wiederholt kritisch gegenüber westlichen Deutungen des Krieges geäussert. Er verwies auf alternative Quellenlagen, äußert aber nie eine eigene Meinung, sondern zitiert nur solche. Die EU scheint diese Positionierungen als systematisch prorussisch eingeordnet zu haben, was sie gemäß Aussage von Baud nicht ist.
Kontroverse Analysen sind aber nicht per se Desinformation – selbst dann nicht, wenn sie sich später als falsch erweisen sollten. Es gibt auch nirgendwo ein Gesetz, das Propoganda verbietet, was allerdings die Äußerungen von Baud nicht sind.
Juristen weisen darauf hin, dass dieses Instrument ursprünglich für klar identifizierbare Akteure gedacht war – etwa für Oligarchen, Milizenführer oder staatliche Funktionsträger. Die Anwendung auf westliche Staatsbürger ohne nachgewiesene institutionelle Anbindung markiert eine Ausweitung des Instruments.
Hier liegt ein zentraler Kritikpunkt: Die Sanktion ersetzt faktisch ein Verfahren. Sie greift massiv in die Lebensführung ein, ohne dass zuvor eine gerichtliche Klärung stattgefunden hat. Und damit stellt sich unwillkürlich die Frage: Wer ist der Nächste? Weltwoche-Verleger Roger Köppel, wie die NZZ spekuliert?
Einen anderen Deutungsrahmen bietet der Autor «HD Clausewitz». Er schreibt unter Pseudonym auf Inside Paradeplatz und hält es für wenig plausibel, dass Baud wegen seiner Reichweite sanktioniert wurde. Baud sei kein Masseninfluencer, seine Leserschaft sei überschaubar und fachlich geprägt. Eine politische Breitenwirkung entfalte er nicht.
Clausewitz vermutet daher ein anderes Motiv: Signalwirkung. Baud sei in nachrichtendienstlichen und sicherheitspolitischen Fachkreisen bekannt, seine analytische Herangehensweise entspreche professionellen Standards. Gerade deshalb könne seine Sanktionierung als Warnung verstanden werden – nicht primär an die Öffentlichkeit, sondern an andere Analysten.
Die implizite Botschaft wäre demnach: Bestimmte Schlussfolgerungen gelten als politisch unerwünscht, selbst wenn sie fachlich begründet sind. In dieser Lesart richtet sich die Massnahme weniger gegen eine Meinung als gegen eine Form unabhängiger Analyse, die von offiziellen Linien abweicht.
Ob diese Abschreckungsthese zutrifft, lässt sich nicht belegen. Ebenso wenig lässt sich ausschließen, dass die EU Baud tatsächlich als Teil eines grösseren Desinformationsproblems betrachtet. So fällt auf, dass viele der sanktionierten westeuropäischen Bürger französischer Muttersprache sind und in Frankreich eine gewisse Reichweite aufweisen. Beides bleibt Interpretation – auch wegen der fehlenden Transparenz.
Fest steht jedoch: Der Fall verschiebt Grenzen. Er zeigt, dass Sanktionen zunehmend als Instrument der Informations- und Meinungspolitik eingesetzt werden. Damit geraten klassische Abwägungen zwischen Sicherheit, Meinungsfreiheit und Rechtsstaatlichkeit unter Druck. Im Fall Jacques Baud sind Grundrechte massiv verletzt worden. Genau darin liegt seine politische Bedeutung.
«Neutralität ist Sicherheit»
Die Vereinigung «Frieden durch Freiheit» und das «uk-netzwerk-vorarlberg.com» hatten für den 13. Dezember in Bregenz zur länderübergreifenden Kundgebung «Neutralität & Souveränität» eingeladen. Sie forderten: Wir sind für Diplomatie und Friedensstiftung. Und: Wir möchten von den Regierenden unsere Interessen vertreten haben!
Philipp Kruse, Rechtsanwalt, Schweiz (Foto U. Cross)
Gekommen sind etwa 500 Personen aus Österreich und der Schweiz. Die beiden Hauptredner Günther Greindl, General i.R. (Österreich) und Philipp Kruse, Rechtsanwalt (Schweiz) hielten engagierte und deutliche Reden, die vom zahlreichen Publikum mit herzlichem Applaus verdankt wurden.
(Foto U. Meier)
«Wenn wir unsere Neutralität verlieren, verlieren wir unsere Sicherheit und auch die Kontrolle über unser Schicksal als Bevölkerung. Wir verlieren die Kontrolle über unsere eigentliche Demokratie, weil wir in etwas hineingezogen werden, das niemand mehr kontrollieren kann. Diese Kriegsaktivitäten können nicht kontrolliert werden heutzutage. Das geht wenige Stunden und dann eskaliert die Geschichte und dann gibt es weder einen Politiker noch einen General, der auf Knopfdruck den Frieden wieder herstellen kann.»
(Foto U. Meier)
In seiner Rede betonte Philipp Kruse die Wichtigkeit der Bewegung für Neutralität (bene.swiss) und gab das Wort an Pia Rycroft vom Vorstand von bene.swiss weiter. Sie hat die internationale Zusammenarbeit für die Neutralität begrüßt. Greindl:
«Die Neutralität ist natürlich ein Versprechen, dass wir gemacht haben, ein Versprechen, dass wir uns künftig aus allen Kriegen heraushalten. Das ist eigentlich der Kern der Neutralität.
Ich habe persönlich erfahren – ich war ja zwölf Jahre Kommandant von UN-Truppen in Zypern, im Irak, in Kuwait, im ehemaligen Jugoslawien – und habe überall erfahren, dass wir dort sehr positiv wirken konnten als neutraler Vertreter, als Vertreterin des neutralen Landes.
Als wir unsere Neutralität erklärt haben, haben wir ja ein Versprechen abgegeben an alle Staaten, mit denen wir damals diplomatische Beziehungen hatten, dass wir in Zukunft permanent, also immerwährend neutral sein wollen. Und ich glaube, das Versprechen sollten wir halten. Ich möchte das Versprechen halten, Sie möchten es halten, darum sind Sie heute hier.
Und 80 % der Österreicher möchten das halten. Also ich glaube, wenn wir so eine starke Unterstützung für die Neutralität haben, dann müssen wir doch in der Lage sein, diese zu bewahren. Und ich freue mich auch, dass heute ein Schweizer Kollege hier ist. Die Schweiz war ja das Vorbild für unsere Neutralität.»
WHO: Neuer Grippestamm breitet sich in Europa aus
Die Weltgesundheitsorganisation bleibt sich treu und fördert das Impfstoff-Business. In diesem Sinne propagiert die WHO, dass die europäische Region in diesem Jahr «mit ungewöhnlicher Intensität und Geschwindigkeit» von einem neuen Grippestamm getroffen werde. Die Gesundheitssysteme hätten Schwierigkeiten, die Epidemie zu bewältigen, die von einem aggressiven, genetisch veränderten Influenza-A(H3N2)-Stamm der Untergruppe (Subclade) K angetrieben werde.
Die gute Nachricht laut WHO: Ein neuer Bericht des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) sei zu dem Schluss gekommen, «dass die derzeitigen saisonalen Grippeimpfstoffe weiterhin wirksam gegen diesen neuen Virusstamm sind». Gesundheitsexperten würden gefährdete Gruppen deshalb dringend zur Impfung aufrufen.
Der aktuelle Grippeausbruch werde fast vollständig von der A(H3N2)-Subclade K dominiert, die laut Daten des WHO-Regionalbüros für Europa (EURO) inzwischen bis zu 90 Prozent aller bestätigten Fälle in der Region ausmache. Die Subclade K stelle eine «bemerkenswerte Weiterentwicklung der Influenza-A(H3N2)-Viren» dar, da sie «eine genetische Drift durchlaufen hat und mehrere Aminosäureveränderungen im Hämagglutinin-Protein aufweist».
Das sei der «Schlüssel», den das Virus nutze, um menschliche Zellen zu öffnen und in sie einzudringen, warnt das WHO-affine Portal Health Policy Watch. Aufgrund dieser leichten Veränderungen würden Antikörper aus früheren Infektionen oder älteren Impfstoffen das Virus möglicherweise weniger effektiv bekämpfen.
Hans Kluge, WHO-Regionaldirektor für Europa, schürt dieselbe Angst. In einer Pressemitteilung erklärte er: «Grippe kommt jeden Winter vor, aber dieses Jahr ist es ein wenig anders.» Zwar gebe es keine Hinweise darauf, dass der neue Stamm schwerere Erkrankungen verursache, doch die geringe genetische Variation setze die Gesundheitssysteme «enorm unter Druck, weil die Menschen keine aufgebaute Immunität dagegen haben».
Durch die schnelle Ausbreitung des neuen Stammes habe die aktuelle Grippesaison etwa vier Wochen früher als in den Vorjahren begonnen. In mindestens 27 der 38 von der WHO-Region Europa überwachten Länder werde inzwischen eine hohe oder sehr hohe Aktivität gemeldet.
«Es ist zu erwarten, dass dies – wie in den vergangenen Jahren – eine erhebliche Belastung in Bezug auf Morbidität und Mortalität verursacht, und Zielgruppen sollten rasch geimpft werden», fordert auch Bruno Ciancio vom ECDC.
Da die Fallzahlen voraussichtlich weiter steigen und ihren Höhepunkt wahrscheinlich Ende Dezember oder Anfang Januar erreichen würden, habe «der Schutz der besonders Gefährdeten oberste Priorität». Gesundheitsbehörden würden deshalb «eindringlich unterstreichen», dass die Impfung «die wichtigste Schutzmaßnahme für Risikogruppen ist, darunter Menschen ab 65 Jahren, Schwangere, Personen mit chronischen Erkrankungen und Beschäftigte im Gesundheitswesen».
Niedrige Impfquoten seien ein Problem der öffentlichen Gesundheit. Um gefährdete Personen zu schützen und die Übertragung zu verringern, sei ein mehrschichtiger Ansatz nach dem WHO-Leitfaden unerlässlich, teilt Health Policy Watch mit.
Bedauerlicherweise hätten Innerhalb der EU aber nur Dänemark, Portugal und Irland das Ziel von 75 Prozent Impfquote bei älteren Erwachsenen erreicht. Obwohl die ECDC davon ausgehe, dass eine Impfquote von 75 Prozent bis zu drei Viertel der grippebedingten Krankenhausaufenthalte verhindern könne.
Die Bekämpfung der Grippe erfordert laut WHO einen mehrstufigen Ansatz. Neben Impfungen seien proaktive Maßnahmen des öffentlichen Gesundheitswesens und soziale Maßnahmen notwendig, um die Übertragung zu verlangsamen. Diese «während der COVID-19-Pandemie bewährten Schritte» würden das Zuhausebleiben bei Krankheit, das Tragen einer Maske in der Öffentlichkeit bei Symptomen, regelmäßige Handhygiene und eine bessere Belüftung von Innenräumen umfassen.
Europäische Gesundheitssysteme hätten «jahrzehntelange Erfahrung im Umgang mit Influenza», verkündet Kluge und lässt wissen:
«Wir verfügen über sichere Impfstoffe, die jährlich aktualisiert werden, und über einen klaren Maßnahmenkatalog zum Schutz, der funktioniert.»
Die westliche Praxis verstehen: Rezension von «Killing Democracy»
Dieser Beitrag wurde mit freundlicher Genehmigung des Autors übersetzt und übernommen.
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Wir leben in einer Zeit intensiver globaler Veränderungen. Der Übergang zu einer multipolaren Welt hat historische und aktuelle Spannungen an die Oberfläche gebracht und Muster der Intervention und Manipulation offenbart, die ganze Regionen geprägt haben. Um Krisen wie die in Venezuela, im Nahen Osten und anderen strategisch wichtigen Regionen der Welt zu verstehen, ist es unerlässlich, zu wissen, wie der Westen seine Macht historisch ausgeübt hat – oft unter dem Banner der Demokratie. In diesem Zusammenhang ist das Buch «Killing Democracy – Western Imperialism's Legacy of Regime Change and Media Manipulation» von Finian Cunningham mit Beiträgen von Daniel Kovalik, Jeremy Kuzmarov, KJ Noh und Ron Ridenour eine unverzichtbare Lektüre.
«Killing Democracy» widerlegt die traditionelle Darstellung des Westens als universeller Förderer von Freiheit und Demokratie. Entgegen der offiziellen Version zeigt das Buch, wie ausländische Interventionen, Regimewechsel und Medienmanipulation zentrale Instrumente der westlichen Außenpolitik waren, insbesondere der Vereinigten Staaten und ihrer europäischen Verbündeten. Die Autoren zeigen, dass in vielen Fällen demokratische Rhetorik lediglich dazu diente, strategische und wirtschaftliche Interessen zu verschleiern, und decken ein Handlungsmuster auf, das sich seit Jahrzehnten wiederholt.
In ihrem Werk analysieren die Autoren historische und zeitgenössische Ereignisse, vom Kalten Krieg bis hin zu den jüngsten Konflikten in Lateinamerika, dem Nahen Osten und Eurasien. Das Buch vermittelt einen klaren Überblick darüber, wie Medienberichte konstruiert werden, um Handlungen zu rechtfertigen, die in der Praxis einer kleinen politischen und wirtschaftlichen Elite zugutekommen. Anstatt eine oberflächliche Analyse zu liefern, schlägt das Werk eine kritische Betrachtung der Machtstrukturen vor, die die Welt prägen, und deckt Muster der Intervention und Nötigung auf, die für die meisten Menschen unsichtbar bleiben.
Der Wert von «Killing Democracy» liegt in seiner Fähigkeit, die Leser dazu zu bringen, ihre eigene Wahrnehmung der internationalen Politik zu hinterfragen. In einer Zeit, in der die Spannungen zwischen den Weltmächten zunehmen, hilft das Verständnis der Geschichte westlicher Interventionen dabei, aktuelle Krisen genauer zu interpretieren.
Die aktuelle Situation in Venezuela ist beispielsweise ein klarer Fall für die in «Killing Democracy» untersuchten Muster. Während sich die Mainstream-Berichterstattung oft nur auf interne Konflikte oder Wirtschaftskrisen konzentriert, zeigt das Buch, wie westliche Interventionen historisch gesehen immer wiederkehrenden Strategien der Einflussnahme und Kontrolle gefolgt sind. Das Verständnis dieser Muster hilft, den aktuellen anhaltenden Druck der USA und des Westens auf Venezuela zu erklären und die geopolitischen Kalküle, strategischen Interessen und Mechanismen der medialen und politischen Einflussnahme aufzudecken.
Auf diese Weise ist «Killing Democracy» nicht nur eine historische Darstellung, sondern bietet auch eine wichtige Perspektive für die Interpretation aktueller Ereignisse wie der Spannungen in Venezuela und ähnlicher Situationen weltweit. Auch wird aufgezeigt, wie diese Interventionen Teil eines langjährigen Rahmens westlicher Praxis sind.
Darüber hinaus betont das Buch die Rolle der Medien bei der Legitimierung der Außenpolitik. Durch die Analyse, wie die traditionelle Presse als Verstärker für Narrative fungieren kann, die dem Westen gelegen kommen, heben die Autoren die Bedeutung der Suche nach alternativen Quellen und kritischer Analyse hervor. Das Verständnis dieser Mechanismen ist für alle, die sich für Geopolitik, internationale Beziehungen oder internationales Recht interessieren, von wesentlicher Bedeutung, da es aufzeigt, wie die öffentliche Wahrnehmung nicht nur durch Fakten, sondern auch durch strategische Interessen geprägt werden kann.
Dieses Buch ist definitiv eine empfehlenswerte Lektüre für Wissenschaftler, Studenten, Journalisten und Bürger, die die Feinheiten der Weltpolitik verstehen wollen. «Killing Democracy» ist nicht nur eine Kritik der westlichen Außenpolitik, sondern auch eine Einladung, über die Zukunft des internationalen Systems nachzudenken, das durch den Aufstieg neuer Machtzentren und Herausforderungen für die hegemoniale Erzählung geprägt ist. Das Buch liefert Werkzeuge zur Analyse globaler Ereignisse jenseits vereinfachender oder voreingenommener Darstellungen und ermöglicht so einen breiteren und kritischeren Blick auf die internationale Realität.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass «Killing Democracy» historische Analyse und politische Kritik auf direkte und zugängliche Weise verbindet und dabei eine Sprache verwendet, die für alle Arten von Lesern leicht verständlich ist. Es vermittelt den Lesern ein tiefes Verständnis für das Handeln des Westens auf globaler Ebene und zeigt, dass die Förderung der Demokratie oft Machtinteressen verschleiert. In Zeiten des multipolaren Wandels ist das Verständnis dieser Dynamiken unerlässlich, um internationale Krisen zu interpretieren und zukünftige Handlungsmuster zu antizipieren. Dieses Buch informiert nicht nur, sondern fordert die Leser auch dazu auf, vorherrschende Narrative zu überdenken und die Grundlagen der heutigen globalen Macht zu hinterfragen.
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Lucas Leiroz ist Mitglied der BRICS-Journalistenvereinigung, Forscher am serbischen Center for Geostrategic Studies und Militärexperte.
Das andere «Wort zum Sonntag» oder: Ganz langsam weiter
Viele Tage hat das Jahr nicht mehr. Die emotionalsten liegen bereits wieder hinter uns, und die guten Wünsche wirken weiter, mit denen wir sie und einander begleitet haben. Froh sollten sie sein, die Festtage, besinnlich, gern auch festlich: Tage der Einkehr und der Besinnung oder ganz einfach des Friedens.
Recht so, diese Sehnsucht. Sie muss Orte und Zeiten finden, Worte und Weiten. Viele Menschen spüren diesen Tagen eine innere Erhabenheit ab, etwas Überzeitliches. Von den Stunden, die ich beruflich an Weihnachten auf der Autobahn unterwegs war, kann ich das bestätigen. Der Verkehr ist dann anders, irgendwie getragen und begleitet. Kaum ein Drängler ist unterwegs; alles fließt im wesentlichen ruhig und gelassen.
Diese zart verdichtete Zeit, wie sie sich seit der Weihnacht für viele wieder angereichert hat, wage ich nicht, mit einer Reflexion zum Zeitgeschehen zu unterbrechen, zu durchbrechen. Ich möchte sie uns im Gegenteil verlängern und vertiefen, ins eigene Herz hinein. Weihnachten möge für ein «Etwas darüber hinaus» getaugt haben.
Ein Weg dazu ist vielleicht die untenstehende biblische Betrachtung eines Menschen, dessen Lebenszeugnis ich auch den Glauben «abkaufe». Ich meine die fränkische Pfarrfrau Hanna Hümmer.
Ende der 40er Jahre hatten sie und ihr Mann, Pfarrer Walter Hümmer, in Selbitz bei Hof eine kleine Erweckung. Eine Schar junger Menschen, Frauen und Männer, fand sich in ihrem Haus ein. Einige hatten ihre Ausbildung unterbrochen, andere waren nach dem Krieg auf der Suche gewesen nach einem neuen Weg. Nach und nach wurde das Selbitzer Pfarrhaus zum Kristallisationspunkt für eine Bruderschaft, die bis heute in Selbitz und Falkenstein (Oberpfalz) besteht.
Die Brüder und Schwestern aus der Bruderschaft haben aus den Schriften von Hanna Hümmer einige Meditationshefte zusammengestellt. Neulich, bei meinem Besuch in Falkenstein, habe ich sie wiederentdeckt. Viele Jahre lang waren sie mir aus dem Blick geraten. Umso frischer wirken sie jetzt.
An einer solchen Entdeckung möchte ich Ihnen in diesen Zwischentagen Anteil geben.
Die am Ende erwähnte Bibelstelle aus 2. Mose 33,14 lautet:
Er sprach: «Mein Angesicht soll vorangehen; ich will dich zur Ruhe leiten.»
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Wort zum Sonntag vom 24. Dezember 2025: Konzentrierte Weih-Nacht
Lothar Mack war als Gemeindepfarrer und bei verschiedenen Hilfswerken und Redaktionen tätig. Sein kritischer Blick auf Kirche und Zeitgeschehen hat ihn in die Selbständigkeit geführt. Er sammelt und ermutigt Gleichgesinnte über Artikel und Begegnungen und ruft in Gottesdiensten und an Kundgebungen zu eigenständigem gläubigem Denken auf. Sein Telegram-Kanal lautet StimmeundWort.