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Chancen für Arbeitslose in Deutschland «so niedrig wie nie zuvor»

Transition News - 30. Dezember 2025 - 0:08

Die deutsche Wirtschaft krankt. Das schlägt sich auch auf dem Arbeitsmarkt nieder. So erklärte Andrea Nahles, Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), der Arbeitsmarkt sei «seit Monaten wie ein Brett» und es komme «kein Schwung rein»:

«Wir haben einen Indikator, der anzeigt, wie hoch die Wahrscheinlichkeit für arbeitslose Menschen ist, wieder einen Job zu finden. Der Wert liegt meist um sieben, jetzt aber bei 5,7 – so niedrig wie nie zuvor», warnte Nahles.

Jobeinsteiger hätten im Moment schlechte Aussichten, ergänzte die BA-Chefin:

«Wir haben so wenig junge Menschen in Ausbildung vermittelt bekommen wie seit 25 Jahren nicht.»

Wie der Spiegel berichtete, appellierte Nahles an junge Menschen – aber nicht nur an diese – «flexibler zu sein», was Berufswunsch und Wohnort betreffe. Oft gebe es Jobs, «nur eben nicht vor der Haustür».

Inzwischen sei keine Gruppe an Arbeitnehmern vor Jobverlust gefeit, machte sie klar. Allerdings hätten die gut Ausgebildeten immer noch die besten Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

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«Ghostbots»: Wenn KI Verstorbene sprechen lässt – Trauerarbeit aber zu unterminieren droht

Transition News - 30. Dezember 2025 - 0:07

Der Umgang mit Tod und Trauer verändert sich seit jeher mit gesellschaftlichem und technischem Fortschritt. Rituale, Erinnerungspraktiken und Formen des Abschieds sind kulturell geprägt – zunehmend aber auch digital. Fotos, Sprachnachrichten, Chats und Videos bleiben oft lange nach dem Tod eines Menschen erhalten und bilden eine neue Art von «digitalem Nachlass». Vor diesem Hintergrund entstehen derzeit KI-gestützte Anwendungen, die Trauer auf neuartige Weise begleiten wollen: sogenannte «Ghostbots» oder «Trauerbots».

Diese Systeme basieren auf künstlicher Intelligenz (KI) und werden mit digitalen Spuren Verstorbener trainiert. Aus Texten, Sprachaufnahmen und Bildern entsteht ein interaktives digitales Abbild, das die Persönlichkeit, den Sprachstil und vermeintliche Denkweisen eines Menschen nachahmt. Hinterbliebene können mit diesem Avatar chatten oder sprechen – mitunter entsteht der Eindruck, der Verstorbene sei weiterhin erreichbar. Für einige Trauernde wirkt dies zunächst tröstlich, etwa um Abschied zu nehmen, Erinnerungen wachzuhalten oder ungeklärte Gefühle auszudrücken.

Gerade darin liegt jedoch das Brisante dieser Technologie. Darauf macht das Deutsche Ärzteblatt in einem aktuellen Medizinreport aufmerksam. Psychologisch problematisch ist vor allem die Gefahr, dass Ghostbots den natürlichen Trauerprozess unterbrechen oder verzerren. Trauer bedeutet, den Verlust schrittweise zu akzeptieren und das Leben ohne die verstorbene Person neu zu ordnen. Wenn jedoch eine KI dauerhaft eine scheinbare Präsenz aufrechterhält, kann dies die notwendige emotionale Distanz verhindern. Fachleute warnen vor einer möglichen emotionalen Abhängigkeit von der digitalen Simulation, die das Loslassen erschwert und die Verarbeitung des Todes verzögert.

Hinzu kommt die ethische Frage nach Zustimmung und Würde. In vielen Fällen haben Verstorbene zu Lebzeiten nicht explizit eingewilligt, dass ihre Daten zur Erzeugung eines digitalen Avatars genutzt werden. Dennoch ermöglichen rechtliche Grauzonen, solche Bots zu erstellen. Damit wird die Persönlichkeit eines Menschen posthum rekonstruiert – ohne Kontrolle darüber, wie er oder sie dargestellt wird oder welche Aussagen die KI generiert. Dies wirft grundlegende Fragen nach Selbstbestimmung, posthumer Autonomie und dem Schutz der Persönlichkeit über den Tod hinaus auf.

Besonders kritisch ist zudem die Unvorhersehbarkeit der KI. Ghostbots geben nicht nur gespeicherte Inhalte wieder, sondern erzeugen neue Antworten. Dadurch können Erinnerungen verfälscht oder Aussagen generiert werden, die der verstorbenen Person nie entsprochen hätten. Für Angehörige kann dies verstörend wirken und bestehende Erinnerungen überlagern oder emotional verfälschen – mit potenziell belastenden Folgen.

Ein weiterer sensibler Punkt ist die zunehmende Kommerzialisierung von Trauer. Einige Anbieter vermarkten Ghostbots als kostenpflichtige Dienste und richten sich gezielt an Menschen in akuten Verlustsituationen. Kritiker sehen darin eine problematische Ausnutzung emotionaler Verletzlichkeit, zumal es bislang kaum verbindliche ethische Leitlinien oder medizinisch-psychologische Standards für den Einsatz solcher Systeme gibt.

Insgesamt zeigt sich, dass Ghostbots weit mehr sind als eine technische Innovation. Sie berühren grundlegende Fragen darüber, wie Menschen trauern, was Erinnerung bedeutet und wo die Grenzen digitaler Repräsentation liegen. Medizin, Psychologie und Ethik fordern daher eine gesellschaftliche Debatte sowie klare rechtliche und moralische Rahmenbedingungen. Künstliche Intelligenz kann Trauer möglicherweise begleiten – sie kann jedoch weder den Tod aufheben noch den schmerzhaften, aber notwendigen Prozess des Abschieds ersetzen.

Das Ärzteblatt zitiert die Cambridge-Forscherin Katarzyna Nowaczyk mit folgenden Worten:

Bislang gebe es keine empirische Evidenz, ob Ghostbots im Trauerprozess psychologisch gesehen hilfreich oder gefährlich sind. «Aber viele Psychologinnen und Psychologen, mit denen ich zusammenarbeite, sind sehr besorgt darüber, wie diese Technologien unser Wohlbefinden, unsere mentale Gesundheit und die Art unseres Trauerns beeinflussen.»

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Stromausfall in San Francisco offenbart Probleme von autonomen Fahrzeugen

Transition News - 30. Dezember 2025 - 0:06

Am 20. Dezember 2025 kam es in San Francisco aufgrund eines Brandes in einem Umspannwerk von Pacific Gas & Electric zu einem großflächigen Stromausfall, von dem rund 130.000 Kunden betroffen waren und der zahlreiche Ampeln außer Betrieb setzte. Dies führte zu erheblichen Störungen bei den selbstfahrenden Robotaxis von Waymo.

Wie Natural News berichtet, blieben die Robotaxis an Kreuzungen oder mitten auf der Straße stehen. Sie hätten defekte Ampeln als Vier-Wege-Stopps interpretiert, seien aber aufgrund des Ausmaßes der Störung überfordert gewesen und zu Hindernissen geworden.

Waymo habe seinen gesamten lokalen Dienst eingestellt, laufende Fahrten beendet und die Fahrzeuge manuell zurück zu den Depots geführt. Der Betrieb sei erst am Nachmittag des 21. Dezembers nach Absprache mit den Stadtbehörden wieder aufgenommen worden. Philip Koopman, emeritierter Professor der Carnegie Mellon University, bezeichnete dies als «Versagen des Betriebsmanagements», bei dem zu viele Fahrzeuge gleichzeitig menschliche Fernunterstützung anforderten und damit die Systemkapazität überstiegen. «Was wäre, wenn dies ein Erdbeben gewesen wäre?», fragt Koopman.

Natural News zufolge fügt sich dieses Geschehnis in ein umfassenderes Muster von Problemen mit autonomen Fahrzeugen ein, wie zum Beispiel die Blockierung von Rettungskräften oder die Entstehung von Stillständen aufgrund mangelnder menschlicher sozialer Intuition und Anpassungsfähigkeit. Das Portal kommentiert:

«Das Versprechen autonomer Fahrzeuge war schon immer eine höhere Sicherheit und Effizienz. Dieser Vorfall unterstreicht jedoch, dass ihre Zuverlässigkeit von vorhersehbaren, geordneten Bedingungen abhängt. Die reale Welt, insbesondere in dicht besiedelten städtischen Umgebungen, ist weder vorhersehbar noch geordnet.»

Technologie habe inhärente Grenzen und könne nicht alle menschlichen Probleme lösen, insbesondere nicht solche, die in sozialen, ethischen oder politischen Dimensionen verwurzelt sind, so Natural News weiter. Ihre Lösungen seien oft durch physikalische Gesetze, unbeabsichtigte Folgen und die spezifischen Kontexte ihrer Anwendung eingeschränkt. Letztendlich sei Technologie ein Werkzeug, das von menschlichen Entscheidungen geprägt ist, und keine autonome Kraft, die grundlegende menschliche Bedingungen oder Werte außer Kraft setzen kann. Das Portal schließt:

«Der Vorfall zwingt zu einer ernüchternden Neubewertung: Während wir uns beeilen, unsere öffentlichen Straßen zu automatisieren, müssen wir kritisch prüfen, ob wir gelegentliche menschliche Fehler gegen eine systemische, algorithmische Fragilität eintauschen wollen, die genau dann zum Tragen kommen könnte, wenn wir Resilienz am dringendsten benötigen. Der Weg in die Zukunft erfordert nicht nur technologische Anpassungen, sondern auch tiefgreifende Demut und einen regulatorischen Rahmen, der die öffentliche Sicherheit und die zivilgesellschaftliche Funktion über die disruptive Zeitachse des Silicon Valley stellt.»

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Russland wird seine Positionen in der Ukraine-Frage neu bewerten

ANTI-SPIEGEL - Fundierte Medienkritik - 29. Dezember 2025 - 22:21
Der ukrainische Machthaber Selensky tut wirklich alles, um die Friedensverhandlungen zu sabotieren. Nur wenige Stunden nach seinem Treffen mit US-Präsident Trump hat die Ukraine einen massiven Angriff mit 91 Drohnen gegen eine Residenz des russischen Präsidenten Putin durchgeführt. Die Drohnen wurden alle abgeschossen und richteten laut russischem Verteidigungsministerium keine Schäden an. Im ukrainisch-russischen Konflikt gibt […]
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Olabi: UN General Assembly reaffirmed Syria’s sovereignty over Golan

SANA - Syrian Arab News Agency - 29. Dezember 2025 - 21:43

New York, Dec.29 (SANA) Syria’s Permanent Representative to the United Nations, Ibrahim Olabi, said that Israel has been occupying the Syrian Golan for nearly sixty years, and the UN General Assembly reaffirmed Syria’s sovereignty over the Golan this month, with 123 countries voting for the necessity of Israel’s complete withdrawal from the area.

“Israel continues fortification operations in the disengagement zone, while also persisting in violating international laws. In contrast, Syria has demonstrated full commitment to international legitimacy despite repeated incursions, assaults on Syrian civilians and acts of abduction.” Olabi added in a session of the UN Security Council Monday.

He added that “Israel” is obstructing the work of the UN peacekeeping force in the occupied Syrian Golan, and it must withdraw from Mount Hermon and abide by the 1974 Disengagement Agreement.

Today, the United Nations Security Council has approved the renewal of the mandate of the United Nations Disengagement Observer Force (UNDOF) in the occupied Syrian Golan for six months.

MZN

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Putin’s Ever-widening War Continues to Widen

Breaking News

Putin’s Ever-widening War Continues to Widen

Paul Craig Roberts

Reality it seems is beyond Putin’s grasp. Following today’s 91 drone attack on Putin’s residence, the Russian president quickly reaffirmed his commitment to peace negotiations.

The attempt to kill Putin occurred doing the peace negotiations and a White House report that Trump and Putin have just had a “positive” telephone conversation. Putin told Trump that there would be retaliation against Ukraine, but Putin still shows no intention of using sufficient force to bring the four year old conflict to an end. Apparently, as long as Putin can hold on to the prospect of a peaceful settlement, the conflict will continue.

Contemplate the increase in seriousness of the Western provocations each time the war widens. Not only were all of the weapons sent that the West declared would never be sent, not only were sanctions added to sanctions, not only are Russian civilians, power infrastructure, and airports subject to Ukrainian attack, but also the Russian strategic bombing fleet and now today an attack on President Putin’s life.

By failing to quickly end the conflict by force, Putin invites increasingly serious provocations. At some point, the provocations will reach a level that Putin can no longer ignore and will result in the outbreak of generalized war. This is a reckless risk to continue to take, not an act of diplomacy.

Putin’s irresolution at war has been explained as Russia’s reluctance to kill very many of their Ukrainian brothers. However, the long drawn out village by village slugfest has resulted in many times the Russian and Ukrainian casualties that would have occurred from a quick victory.

From whatever angle we view it, Putin’s conduct of the conflict is so defective that it is inexplicable. Nothing good can come of it.

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Dier neue Adel: Deutschlands „Elite“ präsentiert sich der Welt als Freakshow

Der Peinlichkeit eine Gasse: Deutschlands Polit-Elite wirkt wie das Ensemble eines im billigen Theaters mit elitärer Attitüde. Oberhalb des eingefahrenen Parteiensystems hat sich eine neue Adelsschicht formiert, deren erkennbar deutliche Merkmale einer raumgreifend absolutistischen, neofeudalen Abgehobenheit leicht zu buchstabieren sind: Ist zum Beispiel der Skandal auch noch so groß und die unseriöse Praxis einzelner Hauptfiguren […]

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President al-Sharaa reveals new currency in Damascus ceremony

SANA - Syrian Arab News Agency - 29. Dezember 2025 - 19:44


Damascus, Dec. 29 (SANA) President Ahmad al-Sharaa officially launched the new national currency Monday at the Conference Palace in Damascus, the ceremony was attended by Mrs. Latifa al-Droubi.

President al-Sharaa and the Governor of the Central Bank of Syria, Abdulkader Husrieh, unveiled the new banknotes during the event.

President al-Sharaa said the redenomination marks the end of an era and the start of a new stage for Syria, emphasizing that removing zeros from the old currency eases transactions but does not itself improve the economy. He stressed that economic growth depends on higher production, lower unemployment, and a stable banking sector.

President al-Sharaa called for calm during the transition, assuring citizens that old notes will be exchanged gradually according to a structured timeline. The new notes, reflecting Syria’s heritage, aim to simplify trade, reduce dollar dependence, and restore confidence in the Syrian pound.

Advisor Abdulah Al-Shamma noted that the reform strategy rests on five pillars: monetary stability, a transparent exchange market, a robust banking sector, secure digital payments, and sustainable international financial integration.

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Deutsche Opfer von Migrantengewalt sind kein Thema: ARD-Reporterin hat noch nie von Maria Ladenburger gehört

Der als angeblicher „Rechtsextremist“ dauerdiffamierte britische Migrations- und Islamkritiker Tommy Robinson hat es in nur wenigen Sekunden geschafft, die ganze Arroganz und ideologische Einseitigkeit der ARD bloßzustellen. Dazu war nichts anderes nötig, als die neben ihm stehende Reporterin zu fragen, ob sie wisse, wer Maria Ladenburger sei – was diese verneinte; eine ebenso typische wie verräterische […]

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CBS Governor: Syrian currency redenomination will not affect the exchange rate

SANA - Syrian Arab News Agency - 29. Dezember 2025 - 19:22

Damascus, Dec.29 (SANA) Governor of the Central Bank of Syria (CBS) Abdulkader Husrieh said on Monday that the banknotes redenomination will take place over 90 days, extendable if needed, adding the step helps stabilize prices as pricing during this phase will be in both the old and new currencies.

“Our vision is to make the Central Bank of Syria the national pillar of stability, and within this vision came the decision to replace the currency. It is a technical process that does not change the value of the currency, but is merely a redenomination,” Husrieh added during a dialogue panel at a celebration to launch the new Syrian banknotes.  

CBS Governor affirmed that the Bank has benefited from the experiences of successful countries in currency redenomination, such as the French and German experiments, especially since they followed the end of a war or a major political change.

“We received the central bank in a catastrophic state because of the practices of the deposed regime, and despite the challenges, we succeeded in achieving stability,” Husrieh said.

He added that the currency redenomination will not affect the exchange rate, and it is expected to help people rely more on the Syrian pound in their daily transactions.

He called on citizens to boost confidence in the Syrian pound and to be reassured about the currency renomination process.

“We emphasize that the replacement deadlines we have set are essential to ensure the smooth progress of this process, and that there is no room for increased inflation or rising prices,” Husrieh added.

He demanded merchants and money change dealers to abide by the regulations and laws, and not to exploit the currency exchange process.

MZN

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Großbanken nicht mehr an die Klima-Bilanzierungsvorschriften der US-Regierung gebunden

H. Sterling Burnett

In einem weiteren großen Schritt gegen den Klimaalarmismus unter der Trump-Regierung haben die Federal Reserve, die Federal Deposit Insurance Corporation und das Office of the Comptroller of the Currency am 16. Oktober stillschweigend eine Reihe von Vorschriften aufgehoben, die als „Grundsätze für das klimabezogene Finanzrisikomanagement für große Finanzinstitute” bezeichnet werden und 2023 unter der Biden-Regierung eingeführt worden waren.

Die Vorschriften verlangten von den Banken, dass sie offenlegen, welche Maßnahmen sie ergreifen, um klimabezogene Finanzrisiken für ihre Institute zu berücksichtigen, zu steuern oder zu mindern. Die Vorschriften von 2023 waren speziell darauf zugeschnitten, Banken mit einem Vermögen von mehr als 100 Milliarden Dollar zu zwingen, „Klimabelange in die Unternehmensführung, Szenarioanalyse und Risikoüberwachung zu integrieren”, einschließlich des operativen Geschäfts und des Firmenkundengeschäfts, der Privatkredite und der Zeichnung öffentlicher Anleihen. In der gemeinsamen Erklärung der Behörden, in der die Aufhebung der Vorschriften bekannt gegeben wurde, hieß es:

Die Behörden halten Grundsätze für das Management klimabezogener Finanzrisiken nicht für erforderlich, da die bestehenden Sicherheits- und Soliditätsstandards der Behörden von allen beaufsichtigten Instituten ein wirksames Risikomanagement verlangen, das ihrer Größe, Komplexität und ihren Aktivitäten angemessen ist. Darüber hinaus wird von allen beaufsichtigten Instituten erwartet, dass sie alle wesentlichen Finanzrisiken berücksichtigen und angemessen behandeln und gegenüber einer Reihe von Risiken, einschließlich neu auftretender Risiken, widerstandsfähig sind.

Die Trump-Regierung, mehrere Bundesstaaten und viele republikanische Gesetzgeber hatten Einwände gegen die Vorschriften erhoben und argumentiert, dass sie die Banken davon abhielten, sich auf ihre Kernfunktionen zu konzentrieren, wie z. B. die Bereitstellung konkreter Dienstleistungen für Menschen und Unternehmen sowie die Versorgung des Marktes mit Liquidität, was auf Kosten der Rentabilität und geringerer Renditen für Aktionäre/Eigentümer ginge.

„Die Aufsichtsbehörden erklärten, die Rücknahme reflektiere eine Rückkehr zu den seit langem bestehenden Sicherheits- und Soliditätsstandards, die von den Banken bereits verlangen, alle wesentlichen Risiken zu managen – ohne dabei das Klima herauszugreifen“, schrieb The Epoch Times. „Michelle Bowman, die stellvertretende Vorsitzende der Federal Reserve für Aufsicht, … unterstützte die Rücknahme und sagte, … Banken sollten sich auf „Kernrisiken“ wie Kredite und Liquidität konzentrieren, anstatt auf spekulative langfristige Klimaszenarien, und dass die Vorschriften das Kreditangebot verringern und die Kreditkosten für amerikanische Haushalte erhöhen könnten.

„Eine mögliche Folge könnte sein, dass Banken davon abgehalten werden, Kredite zu vergeben und Finanzdienstleistungen für bestimmte Branchen anzubieten, so dass diese gezwungen wären, Kredite außerhalb des Bankensystems bei Nicht-Bank-Kreditgebern aufzunehmen“, berichtete The Epoch Times unter Berufung auf Bowman. „Dies könnte dazu führen, dass der Zugang zu Finanzdienstleistungen eingeschränkt oder ganz unterbunden wird und die Kreditkosten für diese Branchen steigen. Diese Kosten würden letztendlich von den Verbrauchern getragen werden.“

Die Epoch Times merkte an, dass die Maßnahme dieser Behörden nicht die erste Rücknahme von Finanz-Klimavorschriften durch Bundesbehörden war. Der US-Finanzstabilitätsrat unter dem Vorsitz von Finanzminister Scott Bessent löste zwei Gremien auf, die eingerichtet worden waren, um klimabezogene systemische Risiken für den gesamten Finanzsektor zu analysieren. Bessent merkte an, dass die Maßnahme im September für die Behörde von entscheidender Bedeutung war, um ihren Fokus wieder auf „zentrale Fragen der Finanzstabilität” zu richten, darunter Banksicherheit, Liquiditätsrisiken und die Aufsicht über Nichtbanken-Finanzunternehmen, anstatt knappe Ressourcen für unbekannte und unwahrscheinliche mögliche zukünftige klimabezogene Schäden abzuzweigen, die Finanzinstitute nicht mit hinreichender Genauigkeit berechnen könnten.

Quellen: The Epoch Times; U.S. Federal Reserve System

Link: https://heartland.org/opinion/climate-change-weekly-566-big-banks-no-longer-bound-by-federal-climate-accounting-rules/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Großbanken nicht mehr an die Klima-Bilanzierungsvorschriften der US-Regierung gebunden erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Kältewelle verschärft humanitäre Lage im Camp Waşokanî

Eine Kältewelle mit Schneefällen hat die Situation im Flüchtlingscamp Waşokanî in Nordostsyrien deutlich verschärft. Nach Angaben von Bewohner:innen sind mehrere Zelte unter der Schneelast eingestürzt, zahlreiche weitere wurden durch eindringendes Wasser unbewohnbar. Es mangele an Heizmaterial und humanitärer Hilfe, berichten Betroffene.

Das Camp nahe der Stadt Hesekê beherbergt seit Jahren tausende Vertriebene aus der Region um Serêkaniyê (Ras al-Ain), die während der türkischen Invasion im Jahr 2019 ihre Heimat verlassen mussten. Besonders ältere Zelte seien mittlerweile stark beschädigt und böten keinen ausreichenden Schutz mehr gegen die Witterung, erklärten Geflüchtete gegenüber einem Reporter von ANHA.

 


„Unsere Zelte halten dem Schnee und der Kälte nicht stand, das Wasser dringt ein und viele Menschen sind krank“, sagte die Camp-Bewohnerin Kamra Ibrahim Abdo. Die aus Serêkaniyê stammende Frau berichtete von Atemwegserkrankungen, Fieber und Unterkühlungen unter der Bevölkerung. „Die letzte Dieselration reicht nicht aus. Wir brauchen mindestens 15 Liter Heizöl pro Tag, aber es gibt kaum Nachschub“, erklärte sie.

Mehrere Personen mussten laut ihren Angaben bereits medizinisch versorgt werden. „Unsere Matratzen sind durchnässt, die Böden in den Zelten stehen unter Wasser“, so Abdo weiter. Ihr größter Wunsch sei es, in ihre Heimat zurückzukehren: „Wir wollen einfach nur in unsere Häuser zurück. Aber jetzt brauchen wir dringend neue Zelte.“

Auch Rami Khidr, ein Vertriebener aus der Region Til Temir, schilderte die schwierige Lage: „Die Heizmittel reichen nicht aus. Unsere Zelte sind beschädigt, es fehlt an Decken, Diesel und auch an humanitärer Hilfe insgesamt.“ Er rief Hilfsorganisationen und Behörden zum sofortigen Eingreifen auf: „Wir wollen nach Hause zurück, aber bis dahin brauchen wir Schutz und Unterstützung.“

Das Camp Waşokanî, das mehrere tausend Menschen beherbergt, gerät bei jeder Kältewelle erneut an seine Grenzen. Die Infrastruktur ist schwach, die humanitäre Versorgung unzureichend. Besonders in den Wintermonaten führt das regelmäßig zu dramatischen Notlagen. Auch in anderen Lagern für Vertriebene verschärfen Kältewellen jedes Jahr die humanitäre Lage.

https://deutsch.anf-news.com/rojava-syrien/sechs-jahre-nach-turkischem-einmarsch-serekaniye-48292 https://deutsch.anf-news.com/rojava-syrien/hiso-fordert-ruckzug-der-turkei-aus-syrien-und-dialog-mit-autonomieverwaltung-49244 https://deutsch.anf-news.com/rojava-syrien/nordostsyrische-selbstverwaltung-fordert-ruckkehrrecht-fur-vertriebene-49073

 

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Artilleriebeschuss bei Tişrîn-Staudamm verletzt drei QSD-Mitglieder

Die Demokratischen Kräfte Syriens (QSD) haben der islamistischen Übergangsregierung in Damaskus vorgeworfen, erneut gegen das bestehende Waffenstillstandsabkommen verstoßen zu haben. Nach Angaben des Medien- und Kommunikationszentrums der QSD kam es am Montagnachmittag gegen 16 Uhr Ortszeit zu einem Artillerieangriff auf ein Wohngebiet nahe dem Tişrîn-Staudamm südlich von Kobanê.

Bei dem Beschuss mit Artillerie und schweren Waffen seien drei Mitglieder verletzt worden, teilte das multiethnische Bündnis in einer Erklärung mit. Die Angreifer sollen bewaffnete Milizen sein, die dem Kommando des sogenannten Verteidigungsministeriums in Damaskus unterstehen.

Die QSD warfen den regierungstreuen Fraktionen vor, wiederholt Feuerpausen in verschiedenen Regionen Nord- und Ostsyriens zu brechen. Man übe jedoch das „legitime Recht auf Selbstverteidigung“ aus, um weitere Eskalationen zu verhindern und die Stabilität in der Region zu bewahren, hieß es weiter. Angaben zur Identität der Verwundeten und zur Schwere ihrer Verletzungen machte das Bündnis nicht.

https://deutsch.anf-news.com/rojava-syrien/kind-getotet-drohnenangriff-auf-dorf-bei-dair-hafir-49412 https://deutsch.anf-news.com/rojava-syrien/sozdar-haci-das-10-marz-abkommen-ist-ein-wendepunkt-fur-syrien-49456 https://deutsch.anf-news.com/rojava-syrien/drei-qsd-kampfer-bei-einsatzen-in-nord-und-ostsyrien-gefallen-49448

 

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Selensky rückt von wichtigen Teilen der Einigung mit Trump ab

ANTI-SPIEGEL - Fundierte Medienkritik - 29. Dezember 2025 - 17:53
Es hat bei Selensky bereits seit vielen Jahren Tradition, dass er bei internationalen Gipfeltreffen getroffene Einigungen nach wenigen Tagen wieder kassiert. Diese Tradition etablierte Selensky schon im Jahr seiner Machtübernahme, als im Dezember 2019 das letzte Treffen im Normandie-Format stattfand und Selensky nach seiner Rückkehr nach Kiew umgehend begann zu tricksen und eindeutige Formulierungen umzudeuten, […]
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Security forces arrest deposed regime remnant in Lattakia

SANA - Syrian Arab News Agency - 29. Dezember 2025 - 17:32

Lattakia, Dec. 29 (SANA) Internal Security forces in the Jableh area arrested Zulfiqar Mahmoud Deeb, identified as a member of the deposed regime’s remnants, during a high-precision security operation carried out in Baabda village, the Interior Ministry said on Monday via Telegram.

The ministry said preliminary investigations indicate that the suspect was involved in terrorist attacks that targeted army and internal security positions along the coast on March 6. It added that the suspect is also implicated in acts of desecration of the bodies of martyrs who were killed during those attacks.

The Interior Ministry said the operation is part of ongoing efforts to pursue the deposed regime’s remnants and anyone who threatens the safety of the country and its citizens, emphasizing that justice will take its course and that security services will continue their work relentlessly to uproot all pockets of terrorism.

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Zum Tod Brigitte Bardots fallen Deutschlands Gesinnungsspießern nur „rechtsnationale Eskapaden” ein

Mit Brigitte Bardot starb am Sonntag im Alter von 91 Jahre ein weiteres Symbol eines besseren Europas, das es nicht mehr gibt und nie wieder geben wird. Während dieser Verlust in Frankreich und dem Rest der Welt betrauert und Bardots Lebensleistung gewürdigt wird, fällt die linke Mainstream-Journaille in Deutschland gnadenlos über die Verstorbene her. Bardot hatte […]

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Congratulations to Alexandra Goryachkina, winner of the 2025 World Rapid Chess Championship in Doha

PRESIDENT OF RUSSIA - 29. Dezember 2025 - 16:55

Vladimir Putin sent congratulations to Alexandra Goryachkina, winner of the 2025 World Rapid Chess Championship in Doha, Qatar.

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Burgum’s Offshore Wind Halt of Questionable Legality

The Secretary of the Department of the Interior’s (DOI) abrupt cessation of all leases for major offshore wind electric generation facilities under construction is not legally defensible and raises significant conflict of interest issues, according to a letter Public Employees for Environmental Responsibility (PEER) sent to congressional committees today.

Last week, DOI Secretary Doug Burgum announced that the administration was “pausing—effective immediately the leases for all large-scale offshore wind projects under construction in the United States” pending a national security review of the projects. This directive was in the form of five preemptory “orders” to five separate offshore wind projects issued by the Bureau of Ocean Energy Management (BOEM), an agency within DOI.

In its letter to the Chairs and Ranking Members of the Senate Energy and Natural Resource Committee and the House Committee on Natural Resources, PEER argues that the Congressional Review Act (CRA) stipulates that an agency action of this type must be submitted to Congress before it can take effect. Moreover, PEER argues that Burgum’s actions are a “major rule” which under the CRA cannot take effect for at least 60 days, during which Congress can move to block it.

“Burgum’s move is designed to bypass all Congressional and public input,” stated PEER’s Executive Director Tim Whitehouse, a former senior enforcement attorney with the U.S. Environmental Protection Agency. Whitehouse noted the irony of Republicans using the CRA to repeal the Biden administration’s administrative actions on offshore oil and gas drilling that they assert were not properly reported under the CRA while Burgum seeks to evade CRA review for his offshore wind moratorium.

In addition, PEER is raising conflict of interest concerns about Matthew Giacona’s — the acting director of BOEM — recent investments in the United States Natural Gas Fund, which will likely benefit from less offshore wind power generation. BOEM issues permits for offshore wind projects.

“Burgum’s actions on offshore wind appear to be motivated by the personal financial interests of those in the administration, not our collective national interests,” added Whitehouse. “This is another misguided step in transforming the federal government into a franchise of the fossil fuel industry.”

“On public lands across the United States, the Department of the Interior has tens of thousands of additional active leases related to oil, gas, wind, solar, and geothermal production and mining for energy-related minerals. If last week’s actions are allowed to stand, future presidents will have unchecked authority under the guise of national security to target federal leases related to entire disfavored energy industries for political purposes,” said Whitehouse.

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