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Studie: Nicht Videospiele, sondern Socia-Media-Konsum verantwortlich für zunehmende Aufmerksamkeitsstörungen bei Teenagern

10. Dezember 2025 - 0:51

In einer Langzeitstudie der Karolinska Institutet und der Oregon Health & Science University wollte man herausfinden, ob bei Kindern und Jugendlichen ein Zusammenhang besteht zwischen der Nutzung sozialer Medien und zunehmenden Aufmerksamkeitsproblemen. Im Zentrum der Arbeit stand folgender Gedanke, den zwei der Autoren –Torkel Klingberg, Professor für kognitive Neurowissenschaften am Karolinska Institutet, und Samson Nivins, Postdoktorand am Frauen- und Kindergesundheit des Karolinska Institutet – in einem Beitrag für The Conversation wie folgt formulieren:

«Die digitale Revolution hat sich zu einem riesigen, ungeplanten Experiment entwickelt – und Kinder sind die am stärksten betroffenen Teilnehmer. Angesichts der weltweit steigenden Zahl von ADHS-Diagnosen stellt sich eine zentrale Frage: Könnte die zunehmende Nutzung digitaler Geräte eine Rolle dabei spielen?»

Über rund vier Jahre begleiteten die Forscher 8.324 Kinder im Alter von etwa neun bis zehn Jahren und befragten sie regelmäßig zu ihrem Mediennutzungsverhalten. Parallel bewerteten Eltern die Aufmerksamkeit und die Hyperaktivitäts-/Impulsivitäts-Symptome ihrer Kinder. Ergebnis: Die durchschnittliche Zeit, die die Kinder täglich auf Social-Media-Plattformen verbrachten, stieg im Untersuchungszeitraum deutlich an – von etwa 30 Minuten pro Tag zu Beginn bis zu rund 2,5 Stunden pro Tag im Alter von 13 Jahren. Gleichzeitig nahmen laut Elternberichten deutlicher werdende Zeichen von Unaufmerksamkeit zu. So hatten Kinder zunehmend Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren, sich Aufgaben zu merken oder längere Zeit bei einer Sache zu bleiben.

«Interessanterweise zeigte sich dieser Effekt nicht bei Kindern, deren Bildschirmzeit vor allem aus Videospielen oder dem Schauen von Videos bestand», so Klingberg und Nivins, «also jenen Formen der digitalen Unterhaltung, die oftmals mit langen Aufmerksamkeitsspannen kombiniert werden.» Die Autoren weiter:

«Soziale Medien führen zu ständigen Ablenkungen und verhindern so, dass man sich einer Aufgabe längerfristig widmen kann. Wenn nicht die Nachrichten selbst ablenken, kann allein der Gedanke daran, ob eine Nachricht eingetroffen ist, bereits eine mentale Ablenkung darstellen. Diese Ablenkungen beeinträchtigen die Konzentration im Moment, und wenn sie über Monate oder Jahre anhalten, können sie auch langfristige Auswirkungen haben.

Gaming hingegen findet in begrenzten Sitzungen statt, nicht über den ganzen Tag verteilt, und erfordert eine ständige Konzentration auf jeweils eine Aufgabe.»

Die Befunde sind insofern bedeutsam, als sie nahelegen, dass Social-Media-Nutzung – anders als allgemeine «Screen Time» – mit realen Verschlechterungen der Aufmerksamkeit und potenziell mit Symptomen, die an ADHS erinnern, zusammenhängt. Gleichzeitig konnten Faktoren wie sozioökonomischer Hintergrund oder genetische ADHS-Anfälligkeit nicht als ausschlaggebend identifiziert werden – der Effekt zeigte sich unabhängig davon.

Damit wirft die Studie ein Schlaglicht auf ein grundsätzliches Problem: Es scheint nicht einfach die Menge der Bildschirmzeit zu sein, die problematisch ist – sondern die Art der digitalen Aktivität. Social Media mit ständigen Ablenkungen und Reizen könnte die Fähigkeit beeinträchtigen, sich über längere Zeiträume zu konzentrieren oder Aufgaben gründlich zu erledigen. Das hat nicht nur Folgen für schulische Leistungen, sondern auch für die kognitive Entwicklung Jugendlicher.

Ob die beobachteten Veränderungen langfristig bestehen bleiben oder ob ein Rückgang der Nutzung die Aufmerksamkeit wieder stabilisieren kann, ist aktuell noch unklar – dafür seien weitere Studien nötig. Doch die jetzigen Ergebnisse geben Anlass, Social-Media-Nutzung bei Kindern und Jugendlichen nicht als harmlos abzutun, sondern aufmerksam und kritisch zu betrachten. Die Autoren geben in diesem Zusammenhang auch zu bedenken:

«Der Anteil der Teenager, die angeben, ‹ständig online› zu sein, ist von 24 Prozent im Jahr 2015 auf 46 Prozent im Jahr 2023 gestiegen. Angesichts der Tatsache, dass die Nutzung sozialer Medien von praktisch null auf etwa fünf Stunden pro Tag zugenommen hat, könnte dies einen wesentlichen Teil des Anstiegs der ADHS-Diagnosen in den letzten 15 Jahren erklären.»

Bemerkenswert in diesem Zusammenhang ist auch eine Studie, die Anfang Januar im Journal of the American Medical Association (JAMA) erschienen war. Deren Ergebnis: Eine starke Social-Media-Nutzung – besonders von Facebook und TikTok – erhöht die emotionale Instabilität (TN berichtete).

Wie die Studie ergab, löst aktives Engagement wie häufiges Posten deutlich mehr Stress aus als passives Scrollen, und zwar indem es verstärkt dazu beiträgt, sich sozial zu vergleichen, in Online-Konflikte zu geraten und sich von externen Bestätigungen abhängig zu fühlen oder zu werden. Der Anblick von kuratierten, idealisierten Versionen des Lebens anderer Menschen schürt Unzufriedenheit und Ressentiments, was zu einer reizbareren und reaktionsfreudigeren Denkweise führt.

Dieser Effekt ist bei Nutzern, die häufig posten, besonders ausgeprägt, da sie sich möglicherweise unter Druck gesetzt fühlen, eine Online-Persönlichkeit aufrechtzuerhalten. Das verstärkt ihren emotionalen Stress dann noch.

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Ukrainischer Nationalismus: Selenskyj lässt sich vor Nazi-Symbol der Waffen-SS-Division «Galizien» ablichten

10. Dezember 2025 - 0:17

«Slawa Ukraini», Heil Ukraine, ist der Gruß der ukrainischen Faschisten. Den schmetterten jetzt auch Staatschefs anderer Länder. Jubeln wir dem Faschismus zu, wenn wir der derzeitigen Ukraine zujubeln? Oder ist das nur russische Propaganda, wenn von der Entnazifizierung der Ukraine gesprochen wird?

Thomas Mayer liefert in seinem Buch «Wahrheitssuche im Ukraine-Krieg» geschichtliche Daten und Belege des aktuellen Geschehens, die Licht ins Dunkle bringen (Transition News berichtete). Urteilen Sie selbst. Das Kapitel zum ukrainischen Nationalismus aus der Hörbuch-Fassung, gesprochen von mir, ist gratis online.


Die 1929 gegründete «Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN)» hatte zum Ziel, eine ethnisch reine und unabhängige Ukraine durch den bewaffneten Kampf zu erreichen. Bekanntester Führer der OUN war Stepan Bandera (1909 bis 1959). Er wird heute in der Ukraine mit Denkmälern, Märschen, Gedenkbriefmarken, Straßennamen und Museen verehrt.


Faschismus und Nationalismus waren für die ukrainischen Freiheitskämpfer zur Zeit des Zweiten Weltkrieges kein Unterschied. Und sind es auch heute nicht. Sie nennen sich Nationalisten. Sie kooperierten mit den Nazis und der Deutschen SS, weil sie darin die ethnische Reinigung der Ukraine von Juden, Polen und Russen erwarteten. Die OUN hatte eine maßgebliche Rolle bei der Umsetzung des Holocaust, der systematischen Tötung jüdischer Menschen, im Gebiet der heutigen Ukraine.

Die OUN machte im Juli 1941 den Auftakt zum Holocaust mit der ersten Massenerschießung von Juden in Lemberg. In den folgenden Jahren massakrierte die OUN neben den Juden auch polnische Bauern in der Westukraine und kämpfte gegen die Russen. Nach dem Zweiten Weltkrieg ging der Kampf der OUN gegen die sowjetische Vorherrschaft weiter, nun unterstützt von der CIA.


Der fanatische Russenhass ist den ukrainischen Nationalisten bis heute geblieben. Sie haben prägenden Einfluss auf die ukrainische Gesellschaft. In Ferienlagern werden achtjährige Kinder an der Kalaschnikow ausgebildet, um Russen zu töten. Ein Ausbilder, der bereits gegen die russischsprachige Bevölkerung in der Ostukraine gekämpft hat, erklärt: Wir schießen niemals auf Menschen. Aber Separatisten und aus Moskau kommende Besatzer betrachten wir nicht als Menschen. Er bezeichnete Russen wörtlich als «Untermenschen».

Allein im Gebiet Cherson fanden Angehörige der russischen Nationalgarde in Schulen und Bibliotheken über 200 Bücher und Broschüren, in denen die Ideologie des Neonazismus und Faschismus propagiert wurde, darunter Schriften von Bandera und Schuchewytsch. Diese Anführer des Befreiungskampfes waren mitverantwortlich für den Mord an 100.000 Polen – weil sie Polen sind – auf dem Gebiet der West-Ukraine. Geliefert hatte diese Schriften das ukrainische Ministerium für Bildung und Kultur.


Die Verfassung der Ukraine von 1996 schreibt fest:

«... die Bewahrung des Erbgutes des ukrainischen Volkes sind Pflicht des Staates.»

Das ist auf Deutsch: «Rassenhygiene». Ein Ausdruck aus der Nazizeit. Ethnische Reinheit. Wobei gar nicht klar ist, was ein «ukrainisches Volk» ist. Etwa 30 Prozent der Ukrainer sind ethnische Russen und weitere gehören anderen Ethnien an.


Indem die westukrainischen Nationalisten mit ihrem fanatischen Russenhass vom Westen gefördert wurden, konnte das Land gespalten werden. Durch die Demonstrationen auf dem Maidan-Platz und dem folgenden Regierungsputsch in Kiew kamen 2014 Anführer des «Rechten Blocks» und anderer Nachfolgeorganisationen der militanten Freiheitskämpfer aus der Nazizeit in Regierungspositionen. Eine der ersten Handlungen war die Einschränkung der russischen Sprache im öffentlichen Raum.

Die Bevölkerung in der Ost-Ukraine protestierte. Kiew begann den Krieg gegen die eigene Bevölkerung und schickte Panzer und Bomben. Die Krim und die zwei Donbass-Regionen, die unter Beschuss der ukrainischen Armee lagen, spalteten sich per Referendum von der Ukraine ab. Der Donbass-Krieg ging aber weiter und zog 2022 Russland in einen Krieg, der dem US-amerikanischen Ziel entsprach, Russland zu schwächen, wofür die Bevölkerung der Ukraine das «Bauernopfer» ist.


Die Grußformel «Slawa Ukraini» ist seit 1939 die Formel der Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN), die sich den Fanatismus der Deutschen SS zu eigen machte. «Slawa Ukraini» wurde zum Schlachtruf auf den Euro-Maidan-Demonstrationen Anfang 2014. 2018 wurde «Slawa Ukraini, Slawa Herojam», «Heil Ukraine, Ruhm den Helden», verpflichtend als Grußformel in Armee und Polizei der Ukraine eingeführt. Der ukrainische Faschismus wurde Staatsräson.


Viele weitere Beispiele und Belege für den Nationalismus vorwiegend in der West-Ukraine und in der Kiewer Regierung schildert Thomas Mayer in diesem Kapitel und in anderen Kapiteln seines Buches «Wahrheitssuche im Ukraine-Krieg». Unübersehbar wird damit, dass in unseren Mainstream-Medien der faschistische Nationalismus eines mittlerweile totalitären Staates Ukraine verharmlost und vertuscht wird, und dass wir ein Regime zum Verteidiger «unserer Werte» verklärt haben, das rassistisch ist.


***

Sie können das Gratis-Hörbuchkapitel «Nationalismus in der Ukraine» hier anhören: Youtube
Spotify
Audible
Apple Podcasts
Podbean


Das gesamte Hörbuch von Thomas Mayer «Wahrheitssuche im Ukraine-Krieg – Um was es wirklich geht» dauert über 20 Stunden und kostet 22,95 Euro. Es ist in allen üblichen Hörbuchportalen erhältlich. Bei artus audio bekommt man das Buch für 10 Euro mit dem Gutscheincode «WIUK2025».

Hier gibt es weitere Infos zum Hörbuch.

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Körperliche Aktivität im mittleren und höheren Alter kann Demenzrisiko um bis zu 45 % senken

10. Dezember 2025 - 0:05

Bewegung scheint nicht immer der goldene Weg zu sein, um persönliche Ziele zu erreichen. Wer zum Beispiel an Gewicht verlieren möchte, der sollte aufhorchen bei dem, was kürzlich im Fachblatt Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlicht wurde: dass Ernährung und nicht Bewegung der entscheidende Faktor ist, wenn es um Fettleibigkeit geht.

Allerdings kann offenbar regelmäßige körperliche Aktivität in der Lebensmitte und im höheren Erwachsenenalter das Risiko, an einer Demenz zu erkranken, deutlich senken. Das jedenfalls zeigt eine neue Auswertung der Framingham Heart Study, deren Ergebnisse die Boston University School of Public Health veröffentlicht hat. Die Untersuchung basiert auf langjährigen Daten von mehr als 4.300 Personen, die zu Beginn keine Anzeichen einer Demenzerkrankung aufwiesen.

Besonders klar zeigt sich ein Zusammenhang in zwei Lebensphasen: zwischen 45 und 64 Jahren sowie ab 65 Jahren. Menschen, die sich in der Lebensmitte regelmäßig und moderat bis intensiv bewegten, wiesen ein um rund 41 Prozent niedrigeres späteres Demenzrisiko auf als sehr inaktive Gleichaltrige. Im höheren Alter war der Effekt sogar noch ausgeprägter: Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich ab 65 Jahren körperlich aktiv hielten, hatten ein um etwa 45 Prozent verringertes Risiko, eine Demenz zu entwickeln. Moderate bis «schwere» körperliche Aktivitäten – also nicht nur gelegentliches «Spazierengehen», sondern Aktivitäten, die das Herz-Kreislauf-System mehr fordern – wirkten dabei besonders schützend.

Im Gegensatz dazu ließ sich für die frühe Erwachsenenphase zwischen 26 und 44 Jahren kein statistisch signifikanter Schutzeffekt nachweisen – möglicherweise, so die Forscher, weil der beobachtete Zeitraum nicht lang genug ist, um sehr langfristige Entwicklungen zuverlässig abzubilden.

Die Studienautorinnen und -autoren betonen, dass körperliche Aktivität gleich über mehrere Pfade zur Erhaltung der geistigen Gesundheit beitragen kann. Sie stärkt nachweislich die Struktur und Funktion des Gehirns, wirkt entzündungshemmend und kann Prozesse abschwächen, die typisch für neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer sind. Hinzu kommen positive Effekte auf das Herz-Kreislauf-System, den Blutdruck und den Stoffwechsel, die wiederum eng mit dem Demenzrisiko verknüpft sind.

Auch wenn die Aktivität im frühen Erwachsenenalter in dieser Studie keinen klaren Einfluss zeigte, verstehen die Forscher dies nicht als Hinweis darauf, dass Bewegung in jungen Jahren irrelevant sei. Vielmehr seien weitere Untersuchungen nötig, die Veränderungen der körperlichen Aktivität über den gesamten Lebenslauf hinweg erfassen. Klar ist jedoch: In der Lebensmitte und im höheren Alter scheint regelmäßige Bewegung ein besonders wirksamer Beitrag zur Demenzprävention zu sein – und damit eine der Maßnahmen, die sich vergleichsweise leicht in den Alltag integrieren lassen.

Interessant ist auch in diesem Zusammenhang, was eine kürzlich in Nature Medicine veröffentlichte Arbeit aufzeigt, nämlich dass nur wenige tausend Schritte pro Tag Alzheimer verlangsamen helfen können. Menschen, auch wenn sie bereits frühe Anzeichen einer Alzheimer-Krankheit im Gehirn aufweisen, können demnach bereits von mäßiger körperlicher Aktivität profitieren.

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Die «Welt» macht «Terror der israelischen Siedler im Westjordanland» zum Thema

9. Dezember 2025 - 16:30

Wenn es um den Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern geht, wird meist über Gaza gesprochen. Doch die Politik der israelischen Regierung ist kaum weniger bedenklich. Die Mainstreammedien berichten auch immer wieder über das Westjordanland, aber meist in einem Ton, der doppelt und dreifach absichert: Das heißt:

  • Kritik an Siedlern oder der Besatzungspolitik wird häufig eingebettet in Verweise auf Israels Sicherheitslage, Terrorgefahr oder die politische Komplexität.
  • Die Wortwahl ist zurückhaltend: selten liest man Begriffe wie „Terror der Siedler“ oder „systematische Vertreibung“, selbst wenn sie in internationalen Berichten vorkommen.
  • Die Geschichte des Holocaust und die besondere historische Verantwortung Deutschlands wirken im Hintergrund als starke normative Leitlinie, was zu sehr sensibler, teils übervorsichtiger Kritik führt.

Um so bemerkenswerter ist ein aktueller Artikel, der auf Welt.de erschienen ist und der die Überschrift trägt «Westjordanland: ‹Sie schauen durch mich durch, als wenn ich nicht existiere› – Der Terror der israelischen Siedler». Darin wird geschildert, wie jüdische Siedler im Westjordanland nahezu täglich arabische Schäfer und Bauern angreifen und systematisch vertreiben.

Besonders im Jordantal fügen sie den Menschen und ihrer Existenz schwere Schäden zu – oft mit dem Ziel, Land und Weideland an sich zu reißen, während die Betroffenen kaum Schutz durch Behörden erfahren. Manche Palästinenser sagen, sie fühlten sich eben so behandelt, «als ob sie nicht existieren»; die Gewaltformen reichen von Einschüchterungen über Verletzungen bis hin zu Brandanschlägen und Zerstörung von Eigentum.

Diese Übergriffe geschehen offenbar häufig mit einer Strategie der Straflosigkeit: Die Täter bleiben meist unbehelligt, so dass sich eine Atmosphäre der Angst und Willkür etabliert hat. Die Landwirtschaft — für viele Familien die einzige Existenzgrundlage — steht unter ständiger Bedrohung, und das tägliche Leben wird durch Unsicherheit und drohende Gewalt dominiert.

Der Artikel macht deutlich, dass diese Form von Terror und Landraub nicht Einzelfälle sind, sondern Teil eines strukturellen Problems: Systematisch werden Palästinenser vertrieben, ihre Häuser beschädigt oder zerstört, ihr Land übernommen — und das mit Hilfe oder zumindest Zustimmung institutioneller Kräfte. Die Folge ist eine erodierende Sicherheit, das Gefühl der Entwurzelung und ein Alltag geprägt von Bedrohung und Hoffnungslosigkeit.

Im Welt-Artikel selbst liegt der Fokus derweil auf Gewalt, Einschüchterung und Zerstörung von Eigentum durch israelische Siedler — insbesondere Brandanschläge, Angriffe auf Vieh und Felder sowie systematische Schikanen gegenüber palästinensischen Bauern. Getötete Palästinenser werden dort nicht explizit erwähnt, doch es gibt zahlreiche gut dokumentierte Fälle, in denen Palästinenser im Westjordanland durch Siedlergewalt getötet wurden.

Internationale Menschenrechtsorganisationen wie Human Rights Watch oder B'Tselem sowie UN-Berichte führen regelmäßig Daten über Todesfälle, schwere Verletzungen und Übergriffe auf. Diese Taten sind zwar seltener als Sachbeschädigung oder Einschüchterung, kommen aber vor allem in Spannungsgebieten wie dem Jordantal oder rund um bestimmte Siedlungen vor:

  • So sind laut United Nations Office for the Coordination of Humanitarian Affairs (OCHA) im Jahr 2025 mindestens 13 Palästinenser durch Angriffe von Siedlern oder Sicherheitskräften getötet worden — darunter sieben durch Siedler.
  • Die israelische Menschenrechtsorganisation B'Tselem nennt folgende Zahlen: Zwischen dem 7. Oktober 2023 und Mitte Juli 2025 seien demnach mindestens 26 Palästinenser infolge von Übergriffen durch Siedler oder „unbekannte israelische Akteure“ getötet worden.
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Selenskyjs Staatsapparat: Ein «komplettes Rattennest» aus Korruption

9. Dezember 2025 - 14:19

Dass die ukrainische Regierung von Korruption durchzogen ist, ist keine wirklich neue Nachricht. Kürzlich erst brachten wir dazu den Beitrag: «‹Wahnsinn›: Selenskyj in 100-Millionen-Dollar-Korruptionsskandal verwickelt – dennoch will EU der Ukraine 135 Milliarden geben». Darin zitieren wir Ungarns Regierungschef Viktor Orbán mit der Aussage, es handele sich um eine «Kriegsmafia in der Ukraine», finanziert von Europas Steuerzahlern. Und sogar ein Systemmedium wie Stern.de sah sich zu der Frage genötigt: «Kann man Selenskyj noch trauen?»

Jetzt stimmt auch die New York Times in diesen Chor ein. Der Artikel beschreibt, wie sich in Teilen des ukrainischen Staatsapparats offenkundig ein «komplettes Rattennest» aus Korruption entwickelt hat, das laut der Zeitung tief bis in strategisch wichtige Unternehmen reicht.

Die Regierung unter Präsident Selenskyj habe über Jahre Aufsichtsräte großer Staatsfirmen geschwächt oder blockiert – etwa beim Atomkonzern Energoatom und beim Netzbetreiber Ukrenergo. Dadurch fehlten funktionierende Kontrollmechanismen, was den idealen Nährboden für systematische Bestechung und Veruntreuung geschaffen habe.

Besonders spektakulär ist ein mutmaßliches Kickback-System bei Energoatom im Umfang von rund 100 Millionen Dollar, das Ermittler unter dem Codenamen «Operation Midas» aufdeckten. Bei einem Kickback-System bekommt jemand einen Auftrag oder einen Deal – und gibt dafür unter der Hand Geld an die entscheidende Person oder deren Umfeld zurück.

Die Enthüllungen lösten eine Serie politischer Erschütterungen aus: Mehrere Minister traten zurück, Ermittler durchsuchten die Wohnung des mächtigen Präsidialamtschefs Andrij Jermak, der daraufhin seinen Posten verlor. Für ein Land, das mitten im Krieg auf ausländische Unterstützung angewiesen ist und sich gleichzeitig dem Reformkurs Richtung Europäische Union verpflichtet hat, ist der Schaden beträchtlich. Internationale Partner zweifeln an der Glaubwürdigkeit des Antikorruptionskampfs, und in der Ukraine selbst wächst die Sorge, dass politische Einflussnahme über unabhängige Institutionen triumphiert.

Selenskyj reagierte mit Ankündigungen: Aufsichtsräte sollen erneuert, staatliche Unternehmen umfassend geprüft und alte Strukturen aufgebrochen werden. Ob das genügt, um das Vertrauen zurückzugewinnen – und das «Rattennest» tatsächlich auszuräuchern –, bleibt jedoch offen.

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Selenskyj Staatsapparats ein «komplettes Rattennest» aus Korruption

9. Dezember 2025 - 14:19

Dass die ukrainische Regierung von Korruption durchzogen ist, ist keine wirklich neue Nachricht. Kürzlich erst brachten wir dazu den Beitrag: «‹Wahnsinn›: Selenskyj in 100-Millionen-Dollar-Korruptionsskandal verwickelt – dennoch will EU der Ukraine 135 Milliarden geben». Darin zitieren wir Ungarns Regierungschef Viktor Orbán mit der Aussage, es handele sich um eine «Kriegsmafia in der Ukraine», finanziert von Europas Steuerzahlern. Und sogar ein Systemmedium wie Stern.de sah sich zu der Frage genötigt: «Kann man Selenskyj noch trauen?»

Jetzt stimmt auch die New York Times in diesen Chor ein. Der Artikel beschreibt, wie sich in Teilen des ukrainischen Staatsapparats offenkundig ein «komplettes Rattennest» aus Korruption entwickelt hat, das laut der Zeitung tief bis in strategisch wichtige Unternehmen reicht.

Die Regierung unter Präsident Selenskyj habe über Jahre Aufsichtsräte großer Staatsfirmen geschwächt oder blockiert – etwa beim Atomkonzern Energoatom und beim Netzbetreiber Ukrenergo. Dadurch fehlten funktionierende Kontrollmechanismen, was den idealen Nährboden für systematische Bestechung und Veruntreuung geschaffen habe.

Besonders spektakulär ist ein mutmaßliches Kickback-System bei Energoatom im Umfang von rund 100 Millionen Dollar, das Ermittler unter dem Codenamen «Operation Midas» aufdeckten. Bei einem Kickback-System bekommt jemand einen Auftrag oder einen Deal – und gibt dafür unter der Hand Geld an die entscheidende Person oder deren Umfeld zurück.

Die Enthüllungen lösten eine Serie politischer Erschütterungen aus: Mehrere Minister traten zurück, Ermittler durchsuchten die Wohnung des mächtigen Präsidialamtschefs Andrij Jermak, der daraufhin seinen Posten verlor. Für ein Land, das mitten im Krieg auf ausländische Unterstützung angewiesen ist und sich gleichzeitig dem Reformkurs Richtung Europäische Union verpflichtet hat, ist der Schaden beträchtlich. Internationale Partner zweifeln an der Glaubwürdigkeit des Antikorruptionskampfs, und in der Ukraine selbst wächst die Sorge, dass politische Einflussnahme über unabhängige Institutionen triumphiert.

Selenskyj reagierte mit Ankündigungen: Aufsichtsräte sollen erneuert, staatliche Unternehmen umfassend geprüft und alte Strukturen aufgebrochen werden. Ob das genügt, um das Vertrauen zurückzugewinnen – und das «Rattennest» tatsächlich auszuräuchern –, bleibt jedoch offen.

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Neue US-Sicherheitsstrategie mit Brüchen und Widersprüchen

9. Dezember 2025 - 0:10

Am 5. Dezember hat die US-Regierung unter Präsident Donald Trump eine neue «Nationale Sicherheitsstrategie» (NSS) für die USA veröffentlicht. Das 33-seitige Dokument sorgt seitdem für Aufregung und Diskussionen. Da sind bundesdeutsche Politiker «besorgt» über die neue US-Strategie, diese wird als «Kampfansage an Europa» gedeutet und als «Gefahr für Europa» gesehen.

Es wird viel gedeutet und interpretiert. Vor allem die transatlantischen Netzwerke scheinen in heller Aufregung. Die Reaktionen darauf füllen inzwischen mehr Seiten als das Dokument hat.

«Inhaltlich zielt die neue Strategie kompromisslos auf die Sicherung der eigenen Grenzen, auf die Wiederbelebung der amerikanischen Wirtschaft und auf eine hochselektive, abgestufte internationale Einmischung, stets unter dem Motto ‹America First›.»

So hat der ehemalige NATO-Mitarbeiter und DDR-Kundschafter bzw. -Agent Rainer Rupp in einer Analyse für das russische Portal RT DE die neue US-Strategie zusammengefasst. Er gibt die wichtigsten inhaltlichen Punkte wieder, die sich vor allem mit der Sicherung der US-Vorherrschaft auf dem amerikanischen Doppelkontinent beschäftigen.

Es werde eine «Trump-Corollary» zur neuen «Monroe-Doktrin 2.0» ausgerufen: Die USA beanspruchen demnach wieder die uneingeschränkte Vorherrschaft in Mittel- und Südamerika. China und andere Gegner sollen der Strategie zufolge aus der Region verdrängt werden, Migration und Drogenströme mit allen Mitteln gestoppt werden – «notfalls auch militärisch», so Rupp.

Der ehemalige NATO-Analytiker und -Agent betont, dass in der neuen US-Strategie Europa und die NATO «eine deutliche Abwertung» erfahren. Es werde vor einem «zivilisatorischen Niedergang» Europas durch demografischen Wandel und Migration gewarnt, einschließlich einer in absehbarer Zukunft drohenden «mehrheitlich nicht-europäischen» Zusammensetzung von etlichen NATO-Mitgliedsländern.

Deshalb wolle Washington beginnen, «Widerstand gegen den europäischen Niedergang zu kultivieren». Laut Rupp heißt das «im Klartext, EU-internen politischen Widerstand (beispielsweise die AfD in Deutschland) gegen die derzeit in Europa herrschende neoliberale Globalisten-Elite zu unterstützen».

Für die NATO sehe die neue Strategie radikale Veränderungen vor: Statt weiterer Expansion solle das westliche Bündnis wieder auf seine Kernaufgaben reduziert werden. Zugleich würden die europäischen Mitglieder aufgefordert, sich selbst stärker um ihre eigene Verteidigung zu kümmern. Sie sollen demnach mindestens fünf Prozent ihres Bruttoinlandsproduktes (BIP) für diesen Zweck ausgeben.

Gegenüber China schlage die neue Strategie «überraschend versöhnliche Töne» an, während es gleichzeitig als größte militärische Herausforderung für die USA gesehen werde. Zum Ukraine-Krieg fordert das Dokument laut Rupp eine «schnelle Beendigung der Feindseligkeiten» durch Verhandlungen. Die unbefristete Unterstützung Kiews werde als Fehler der Biden-Administration dargestellt.

Mit der neuen Strategie solle «eine strategische Stabilität mit Russland wiederhergestellt» werden, um zu verhindern, dass die Europäer in der Ukraine noch stärker eskalieren. Nahost und Afrika spielen in dem Dokument kaum noch eine Rolle.

«Die früheren ‹Missionen zum Aufbau demokratischer Nationen› waren unsinnig und werden endgültig für beendet erklärt. Verbündete wie Saudi-Arabien und die Emirate sollen nicht mehr wegen Menschenrechten und ähnlichem Gedöns ‹belehrt› werden.»

Aus Afrika wolle sich Washington weitgehend zurückziehen, um seine nötigen Rohstoffe aus wichtigeren und verlässlicheren Regionen zu beziehen, so Rupp. Aus seiner Sicht wird mit der neuen US-Sicherheitsstrategie ein neues Kapitel US-amerikanischer Außenpolitik begonnen. Es handele sich um «die programmatische Grundlage für Trumps zweite Amtszeit».

«Sie bricht radikal mit der Nachkriegsordnung, die seit 1945 von den USA geprägt wurde, und setzt stattdessen auf eine Rückbesinnung auf die eigene Hemisphäre, harte Grenzsicherung und eine konzentrierte Abschreckung gegenüber China. Europa, der Nahe Osten und weite Teile Afrikas werden bewusst als sekundäre Schauplätze eingestuft, in denen Risiken bewusst in Kauf genommen werden, um Ressourcen für die wirklich vitalen US-Interessen freizumachen.»

Diese Strategie des «kontrollierten Rückzugs» und die Anpassung an globale Realitäten würden aber nicht den relativen Niedergang der USA verhindern, ist sich der Analytiker sicher. Aber sie könnte seiner Meinung nach die friedliche Integration der USA in die neue multipolare Ordnung ermöglichen. Zugleich rechnet er vor allem in Europa, «wo man im Unterschied zu Washington, die Zeichen der Zeit noch nicht erkannt hat», mit «erheblichen Verwerfungen» durch die neue US-Strategie.

Der koreanische Journalist und Politikanalytiker K. J. Noh hat in einem Beitrag für das Onlinemagazin Counterpunch Empfehlungen veröffentlicht, wie die neue US-Sicherheitsstrategie gelesen werden sollte. Es gebe bei so einem wichtigen Dokument naturgemäß viele Interpretationen. So rät Noh:

«Lesen Sie es zunächst einmal. Vermeiden Sie vereinfachende, einseitige und voreilige Interpretationen im Internet und lesen Sie es selbst – das gesamte Dokument.»

Es gebe zwei Versionen der NSS: ein öffentlich zugängliches (Propaganda-/PR-)Dokument und eine geheime Version, die gesetzlich vorgeschrieben sei. Das öffentlich zugängliche Dokument sei redigiert worden, «der Ton moduliert/angepasst, die Botschaft/Rhetorik gezielt formuliert und Mehrdeutigkeiten eingefügt» worden. Es diene als Botschaft an den Rest der Welt, «sowohl an Feinde als auch an Verbündete».

Der Journalist rät zu Vorsicht «bei stark interpretativen/interpretierten Ansätzen, die von Politik, Ideologie, Wünschen oder Emotionen geprägt zu sein scheinen (Wunschdenken, obsessive Paranoia, eigene Interessen oder jubelnde Rechtfertigung)». Das Dokument erfordere hermeneutische Strenge, um es zu entschlüsseln und vollständig zu verstehen.

Noh empfiehlt dazu, die Widersprüche, Lücken und Unstimmigkeiten im Dokument zu suchen: «In den Lücken verbirgt sich die Wahrheit.» Er verweist auf Beispiele, so unter anderem darauf, dass die starke Kritik an der europäischen Politik im Gegensatz zu der in der Präambel des Dokumentes bekundeten Achtung der «Nichteinmischung» und der «nationalen Souveränität» stehe.

Ähnliches macht er bei der Erklärung eines pragmatischen, «flexiblen Realismus» und dem Wunsch nach «wirklich für beide Seiten vorteilhaften Wirtschaftsbeziehungen mit Peking» und der Forderung nach «der Beendigung räuberischer, staatlich gelenkter Subventionen und Industriestrategien». Ebenso gebe es Widersprüche in der Sprache über «Nichteinmischung» im Gegensatz zu «Fairness».

Noh fordert auch dazu auf, auf «unterschiedliche Stimmen (Töne, Perspektiven, Ziele, Fraktionen)» im Text zu achten, «insbesondere auf eigenwillige Töne oder Ideen, wie zum Beispiel Anklänge an die Weltanschauung von Präsident Trump, die Ideen von Unterstaatssekretär Colby, die Botschaften von Finanzminister Scott Bessent sowie andere Botschaften, die sich an bestimmte Zielgruppen richten oder für diese moduliert sind». Ebenso sei auf Änderungen, Indiskretionen und Ausrutscher sowie den Subtext zu achten.

Der Journalist macht auf Kontinuität mit früheren NSS aufmerksam und verweist auf «verschlüsselte und komprimierte (aber feindselige) Sprache, die sich auf andere Doktrinen, Richtlinien und Dokumente bezieht». Als Beispiele nennt er Formulierungen wie «Free and Open Indo Pacific» («Freier und offener Indopazifik»), «räuberische, staatlich gelenkte Subventionen und Industriestrategien», «unfaire Handelspraktiken», «groß angelegter Diebstahl geistigen Eigentums», «Bedrohungen für unsere Lieferketten» und Verweise auf die Doktrin «Strategy of Denial» (zur Taiwan-Frage) von Unterstaatssekretär Elbridge Colby.

Bei Unterschieden und Kontrasten zu früheren NSS rät der Autor, nach den Gründen dafür zu fragen. Ebenso empfiehlt er, zwischen «Bemerkungen» (Rhetorik; Standardformulierungen ohne Wirkung) und «Code» zu unterscheiden. Die Leser fordert er auch dazu auf, zu fragen:

«Was fehlt hier und warum? Wurde es herausredigiert? (Ist es in der geheimen Version erhalten geblieben? Wird es in späteren Dokumenten näher erläutert?) Handelt es sich um eine absichtliche, strategische/taktische Auslassung? Ist es ein blinder Fleck (ideologischer oder anderer Art)?»

Es handele sich um ein wichtiges Dokument, so Noh, dessen richtiges Verständnis helfe, sich in allen Fragen der US-amerikanischen und globalen Geopolitik zurechtzufinden. Und er schließt seine Empfehlungen damit:

«In dieser Zeit der beschleunigten Informationskriegsführung ist es wichtig, selbst kritisch zu denken!»

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Warnung vor neuem großem Krieg in Europa

9. Dezember 2025 - 0:07

Nach Meinung zahlreicher Beobachter und Analytiker steuert die Europäische Union (EU) auf einen großen Krieg zu, den sie gegen Russland führen will. So stellt der slowenische Journalist und Historiker Uroš Lipušcek fest:

«Europäische Politiker führen Europa zum dritten Mal in etwas mehr als hundert Jahren blindlings in einen neuen Krieg. Unglaublich, aber wahr: Es ähnelt der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg. Die Geschichte erweist sich im Falle Europas als schlechte Lehrerin.»

Das schrieb er in einem kürzlich veröffentlichten Beitrag für das US-amerikanische kritische Magazin Consortium News. Darin setzt er sich mit dem Drang europäischer Politiker zum Krieg auseinander und fragt nach den Interessen dahinter. Zugleich warnt er vor einem Zerfall der EU wie einst Jugoslawiens.

Als Beispiel für die Kriegstreiberei nennt er den jüngsten Vorschlag der EU-Kommission für ein sogenanntes «Militär-Schengen». Das würde bedeuten, dass die Armeen der EU-Staaten ohne Rücksicht auf Grenzen nach Osten verlegt werden können. Das widerspricht laut Lipušcek «dem Grundsatz der Souveränität der Mitgliedstaaten und den Grundgesetzen der Europäischen Union».

Kaja Kallas, die estnische «Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik» habe das als «für die Verteidigung Europas von entscheidender Bedeutung» bezeichnet. Dabei habe sie ihre eigentliche Kernaufgabe, die Diplomatie, «völlig vergessen», kritisiert der Autor.

Im Zentrum der Entwicklung sieht er erneut die beiden eigentlich mächtigsten Länder Europas: Deutschland und Russland. Doch alle historischen Erfahrungen und Warnungen, wie die des einstigen deutschen Reichskanzlers Otto von Bismarck, dass es keinen stabilen Frieden ohne gute Beziehungen zwischen Deutschland und Russland gibt, würden ignoriert.

Stattdessen werde mit dem «Operationsplan Deutschland» das Land auf einen Krieg gegen Russland vorbereitet, so Lipušcek mit Verweis auf entsprechende Berichte. Der französische Stabschef Fabien Mandon habe erklärt, Frankreich müsse bereit sein, «den Verlust seiner Kinder zu akzeptieren», wenn es die russische «Bedrohung» wirksam abwehren wolle.

Der slowenische Historiker macht auf das «Weißbuch zur europäischen Verteidigung – Bereitschaft 2030» aufmerksam. In dem Dokument werde die Zukunft der Ukraine als von grundlegender Bedeutung und somit der Ausgang des Krieges als entscheidender Faktor für die Zukunft Europas dargestellt. Dieses müsse aus Sicht von Kallas und ihrer Chefin, EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, den Krieg in der Ukraine unbedingt gewinnen.

Deshalb lehne die «Koalition der Willigen» unter Führung Großbritanniens, Frankreichs und Deutschlands den neuen Friedensplan von US-Präsident Donald Trump ab. Die europäischen Staaten würden den Krieg in der Ukraine «bis zu einem fast unmöglichen Sieg» fortsetzen wollen – «obwohl sie in der Vergangenheit Kriege gegen Russland verloren haben».

Lipušcek fragt, wessen Interessen die Vorhersagen eines angeblichen russischen Angriffs auf Europa und damit eines «neuen, dritten europäischen Gesamtkrieges innerhalb eines Jahrhunderts» dienen:

«Die Antwort ist klar: Den Politikern, die Europa in seine derzeitige, fast hoffnungslose Lage gebracht haben.»

Selbst wenn es wollte, könne Russland aufgrund fehlender Ressourcen Westeuropa beziehungsweise NATO-Mitgliedsstaaten nicht angreifen, so der Historiker. Er erinnerte daran, dass Russlands Präsident Wladimir Putin unlängst erneut Behauptungen über russische Angriffspläne als «lächerlich» bezeichnete und sich für einen Nichtangriffsvertrag aussprach.

Doch das scheint die europäischen Führungskräfte nicht zu interessieren. Der slowenische Autor sieht deren Bereitschaft, den Krieg in der Ukraine fortzusetzen, zum Teil als «Ergebnis des systemischen Verfalls der EU als demokratische Institution».

«Die EU war bisher nicht in der Lage, auch nur eine einzige Friedensinitiative zur Beendigung des Krieges in der Ukraine zu formulieren; darüber hinaus sieht sie sich aufgrund ihrer völlig einseitigen Politik, die sich in der fehlgeleiteten Strategie von 19 Sanktionspaketen gegen Russland widerspiegelt, einer zunehmenden Deindustrialisierung gegenüber.»

Davon zeuge die sinkende Industrieproduktion in Deutschland sowie der Niedergang der europäischen Wirtschaft und Exportfähigkeit. Deshalb würden die europäischen Politiker mit Hilfe des sogenannten Kriegskeynesianismus versuchen, die Wirtschaft wieder anzukurbeln. Dabei soll das Wirtschaftswachstum mit Hilfe staatlicher Ausgaben für die Rüstungsproduktion gesteigert werden.

Das habe auch Adolf Hitler vor dem Zweiten Weltkrieg gemacht, wie auch die USA auf diese Weise die Folgen der Weltwirtschaftskrise in den 1930er Jahren bekämpften, so Lipušcek.

«Es ist daher kein Zufall, dass Deutschland und andere führende europäische Staaten nicht an einer Beendigung des Krieges in der Ukraine interessiert sind, sondern an dessen Fortsetzung, da sie nur durch die Anheizung der Spannungen ein höheres Wirtschaftswachstum aufrechterhalten können, das in erster Linie auf der Rüstungsindustrie basiert.»

Doch Kriegskeynesianismus funktioniere nur kurzfristig, stellte der Autor fest, was er auch für Russland beobachtet, dessen Wirtschaftswachstum wieder nachlasse. Er sieht als «einzigen Ausweg aus der Krise, «dass neue Führungskräfte an die Spitze der mächtigsten europäischen Länder und der EU treten, die beide aufgrund ihres Militarismus rasch an Legitimität verlieren».

Die Umfragewerte für die derzeit Regierenden in Großbritannien, Frankreich und Deutschland würden beispielsweise immer weiter sinken. In diesen drei Ländern rechnet der Historiker «innerhalb der nächsten ein bis zwei Jahre» mit einem Machtwechsel, was auch die politische Lage in Europa «erheblich beeinflussen» werde.

Wie die Regierungen seien auch die führenden und nicht demokratisch gewählten EU-Beamten «weit entfernt von der politischen Realität». Die «drastischsten Beispiele» seien von der Leyen und Kallas als entschiedenste Befürworter der Militarisierung der EU. So habe die EU-Kommissionspräsidentin in ihrer «Rede zur Lage der Union» im September gewissermaßen angekündigt, «die EU zu einer autoritären, zentralisierten und militaristischen Organisation» umzubauen.

Das geschehe über verschiedene Schritte, wie das Abschaffen der Einstimmigkeitsregel bei wichtigen EU-Entscheidungen bis hin zur Abschaffung der Souveränität der Mitgliedsstaaten. Von der Leyen befürworte das «Militär-Schengen», dass die EU-Mitglieder auch gegen ihren Willen in Kriege hineinziehe. Bisher habe nur Ungarn angekündigt, sich den Plänen zu widersetzen.

Für den slowenischen Historiker zählt zu den Plänen für den Umbau der EU auch das verkündete Ziel einer allgemeinen Medienzensur, einschließlich der Kontrolle der digitalen Plattformen. Der «ultimative Höhepunkt des Orwellschen Modells einer vollständig überwachten Gesellschaft» sei von der Leyens Vorschlag, einen zentralen EU-Geheimdienst einzurichten, eine Art «europäische CIA», die ihr persönlich unterstellt ist.

«Offensichtlich strebt von der Leyen an, die erste europäische Diktatorin zu werden. Sie und ihre Mitarbeiter bereiten sich mit der Unterstützung und Unterwürfigkeit führender europäischer Politiker offensichtlich auf die Einführung einer modernen europäischen Diktatur sui generis vor. Bislang gibt es in den europäischen Medien kaum eine Debatte über diese alarmierenden Themen.»

Lipušcek beschreibt in seinem Beitrag auch, wie sich die EU infolge der Politik ihrer herrschenden Kräfte zunehmend spaltet. Das zeige sich unter anderem an der anhaltenden Debatte um die Pläne der EU-Kommission, «eingefrorene» russische Vermögenswerte zu beschlagnahmen und an die Ukraine zu überweisen. Anstelle von Diplomatie würden sich die europäischen Staaten an Muster klammern, die sie während des Kalten Krieges einmal aufgegeben hatten.

Das zeige sich auch an der Tatsache, dass zwei wichtige gesamteuropäische Organisationen ins Abseits gedrängt wurden: die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) und die Europäische Freihandelsassoziation (EFTA). Beide seien nicht als Anhängsel der EU gedacht gewesen, sondern sollten Frieden und wirtschaftliche Zusammenarbeit fördern.

Der slowenische Historiker warnt vor der Gefahr, «dass die EU den Weg der Desintegration einschlägt, genau wie das ehemalige Jugoslawien». Die ehemalige Weltmacht Europa sei an den Rand gedrängt worden, was ihre führenden Kräfte nicht wahrhaben wollten – wahrscheinlich, weil sie selbst dafür verantwortlich sind.

«Frieden liegt im Interesse Europas», stellte der Autor fest, ebenso, dass ein «vollständiger Sieg» in der Ukraine für keine der beteiligten Seiten möglich sei.

«Der Krieg wird irgendwann enden, aber das bedeutet nicht, dass Frieden herrschen wird. Angesichts der völlig gegensätzlichen Positionen beider Kriegsparteien ist es sehr wahrscheinlich, dass sich in Osteuropa für lange Zeit ein eingefrorener Konflikt entwickeln wird. Dieser kann nur durch Dialog gelöst werden.»

Frieden in Europa sei nur durch die Zusammenarbeit aller Mächte möglich, betonte der slowenische Historiker. Er erinnerte an die «tragischen Folgen für die ganze Welt», als 1919 Deutschland und das revolutionäre Russland von den Friedensverhandlungen in den Pariser Vororten ausgeschlossen wurden.

Leider übersieht Lipušcek wie viele andere Beobachter des Geschehens, dass 1919 die «Siegermächte» mit den damaligen Verträgen zwei Ziele verfolgten: Ein heimlicher Krieg gegen Russland, um den «Bolschewismus» zu bekämpfen, wofür Deutschland als «Bollwerk» wieder aufgepäppelt werden sollte.

Diese Tatsache hatte der norwegisch-US-amerikanische Ökonom Thorstein Veblen bereits 1920 offengelegt. Das lässt nur eine Schlussfolgerung zu: Der Zweite Weltkrieg war lange vorher gewollt. Ein dritter scheint es auch zu sein.

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Deutsche Medizinethiker warnen: Suizidbeihilfe wird zum Geschäftsmodell

9. Dezember 2025 - 0:01

Wie umgehen mit Sterbehilfe? Eine Frage, welche die Gemüter erregt und bei der die Meinungen weit auseinandergehen. So regte sich auch Kritik, als sich im US-Bundesstaat Washington ein nicht todkranker Mann von seiner Tochter dazu überreden ließ, mit seiner sterbenskranken Frau ärztlich begleitet in den Tod zu gehen. Erst danach erhielt er die dafür notwendige Diagnose, was den Verdacht einer ärztlichen Manipulation erzeugte (wir berichteten).

Auch als die «Kessler-Zwillinge» mit 89 Jahren den Weg des «begleiteten Suizids» wählten, schrieb etwa die Bild, darin sehe man «kein Vorbild», obgleich das in Deutschland legal ist (aktive Sterbehilfe hingegen nicht). Schwer vom Schicksal Gebeutelte wie Paul Sagar, Dozent für Politische Theorie am King's College London, der nach einem Unfall von den Schlüsselbeinen abwärts gelähmt ist, hingegen sagen: «Ich unterstütze das Recht auf freie Wahl zum Selbstmord – innerhalb eines strukturierten Rahmens.»

Einig dürften sich die meisten derweil darin sein, dass eine Kommerzialisierung der Sterbehilfe nicht wünschenswert ist. In dem Beitrag «Kanada führend bei Organspenden nach Sterbehilfe» etwa berichteten wir darüber, dass zum ersten Mal das Herz eines Euthanasie-Toten transplantiert wurde. Hier befürchten Ethiker, diese Praxis der Organentnahme könnte dazu führen, dass Druck auf Menschen ausgeübt werde, den Tod zu wählen. Nicht weniger besorgniserregend erscheint, dass die globale Sterbehilfeindustrie verstärkt Kinder ins Visier nimmt.

Nun bringt sogar ein so etabliertes Medium wie das Ärzteblatt einen Beitrag mit der Überschrift: «Medizinethiker warnen: Suizidbeihilfe wird zum Geschäftsmodell.» Darin heißt es, mehrere Medizinethiker würden eine weithin ungeregelte Situation bei der Beihilfe zum Suizid in Deutschland kritisieren. Derzeit zeichne sich eine deutliche Zunahme von Fällen der Beihilfe zur Selbsttötung ab.

So seien nach Angaben von Sterbehilfeorganisationen 2024 in Deutschland etwa 1.000 Personen infolge einer Suizidassistenz aus dem Leben geschieden – 400 mehr als 2022. «Die Gesamtzahl der Fälle dürfte allerdings deutlich höher liegen», so das Medium. Und weiter:

«Zunehmend entwickelten Anbieter auch für sie einträgliche Geschäftsmodelle, schreiben die Medizinethiker Jan Schildmann (Halle) und Georg Marckmann (München) sowie der Bochumer Psychiatrie-Ethiker Jakov Gather in einem Gastbeitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung.

Sie empfehlen die Entwicklung eines Schutzkonzepts, das Menschen mit Suizidwünschen umfangreich berät, ihnen Hilfe anbietet und die Freiwilligkeit eines möglichen Suizids ermittelt. Dabei sollten nach Ansicht der Experten Angebote der Suizidvorbeugung und der Suizidbeihilfe nicht voneinander getrennt, sondern integriert werden.»

Die Autoren würden darauf verweisen, dass «Entscheidungen bei Anfragen nach Suizidassistenz zwei der höchsten Güter betreffen: den Schutz des Lebens und die Achtung der Selbstbestimmung». Und im Sinne eines verantwortbaren Umgangs mit diesen Entscheidungen sollten sich diejenigen, die sich mit Suizidprävention auskennen, mit denjenigen, die Suizidassistenz leisten, über angemessene Strukturen und Qualitätskriterien für die Praxis der Suizidassistenz verständigen.

Erwähnt wird in diesem Zusammenhang auch, dass das Bundesverfassungsgericht 2020 ein Grundrecht auf selbstbestimmtes Sterben formuliert hat. Zugleich hätten die Richter aber auch betont, der Staat könne Regelungen treffen, um zu überprüfen, ob die Entscheidung wirklich ohne äußeren Druck getroffen werde. Zwei Gesetzentwürfe, die unter anderem Beratungspflichten und Entscheidungsfristen vorsahen, hätten 2023 eine Mehrheit im Bundestag verfehlt.

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CDC-Panel beschließt: Keine Empfehlung für Hepatitis-B-Impfung für Neugeborene mehr

8. Dezember 2025 - 20:48

Sie steht vielleicht nicht so im Rampenlicht wie die Masern-Impfung oder auch die Corona-Injektionen: die Hepatitis-B-Impfung. Und doch wird sie sowohl in Österreich als auch in der Schweiz sowie in Deutschland für Neugeborene beziehungsweise Kleinstkinder von Behördenseite empfohlen. Statistiken zufolge erhält in allen drei Ländern ein Großteil der ganz kleinen Kinder einen Heptatitis-B-«Shot».

In den USA verhält es sich ähnlich. Was die Empfehlung für Neugeborene angeht, so ist dort aber jetzt Schluss. So empfiehlt das Advisory Committee on Immunization Practices (ACIP), das Beratungsgremium der Centers for Disease Control and Prevention (CDC), nicht mehr standardmäßig eine Hepatitis-B-Impfung direkt nach der Geburt für alle Neugeborenen. Stattdessen soll künftig bei Neugeborenen von Müttern mit negativem Test auf Hepatitis B die Impfung entweder auf individuelle Entscheidung zwischen Eltern und Ärzten verschoben oder auf mindestens zwei Monate nach der Geburt verlegt werden.

Es ist kein Schritt, bei dem man als Kritiker von Impfungen vor Freude aus den Latschen kippt, aber durchaus ein bemerkenswertes Zeichen. Nicht nur gelten Impfungen als so ziemlich die heiligsten Kühe im etablierten Medizinuniversum, sprich: Jede «Lockerung» kann also durchaus als kleine Revolution angesehen werden. Auch geriet Robert F. Kennedy Jr. als Leiter des US-Gesundheitswesens, dem die CDC unterstellt sind, ob seiner nicht plötzlich unkritischer werdenden Haltung unter Druck aus den eigenen geistigen Reihen.

So konstatierte er im Frühjahr, eine Impfung sei der «wirksamste Weg, um Masern zu verhindern». Ende 2024, also vor seinem Amtsantritt, hatte er hingegen noch gesagt: «Keiner der verabreichten Impfstoffe hat je eine echte Placebo-Studie durchlaufen». Somit wisse niemand, wie die Risikoprofile dieser Produkte seien. Allein dadurch wird jede Impfempfehlung hinfällig (siehe dazu auch hier).

Dennoch berichten etablierte Medien im Zusammenhang mit der Hepatitis-C-Impfung, die bisherige Empfehlung stamme von 1991 und hätte stark dazu beigetragen, die Hepatitis-B-Fälle bei Kindern und Jugendlichen drastisch zu senken – und könne deshalb zurückgenommen werden.

Demgegenüber begrüßt Mary Holland, CEO von Children's Health Defense und langjährige Kritikerin der allgemeinen Impfpolitik bei der Geburt, die Abstimmung des Komitees, «die unüberlegte allgemeine Empfehlung für die Hepatitis-B-Impfung bei der Geburt zu beenden». Und sie fügt hinzu:

«Die wissenschaftliche Grundlage dieser allgemeinen Empfehlung war ein Schwindel und basierte auf völlig unzureichenden klinischen Studien. Hunderte von Babys sind deswegen zweifellos gestorben. Ich bezweifle zwar, ob ein Baby im Säuglingsalter gegen eine seltene Krankheit geimpft werden sollte, bin aber froh, dass dies nun den Eltern und ihrem Arzt überlassen bleibt – und nicht mehr durch eine staatliche Vorgabe aufgrund einer von der Pharmaindustrie unterstützten Empfehlung vorgeschrieben wird.

Und obwohl die Arbeit des ACIP zu diesem Thema zeitweise langwierig und erbittert war, ist es eine äußerst positive Entwicklung, dass nun tatsächlich in relevanten Regierungsgremien über Kinderimpfungen debattiert wird. Das ist die Transparenz, die Minister Kennedy versprochen hat.»

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