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Aktualisiert: vor 20 Minuten 38 Sekunden

CIA-Projekt Artichoke: Gedankenkontroll-Drogen und «Impfstoffe»

27. Februar 2026 - 0:15

Ein freigegebenes, sieben Seiten umfassendes Dokument mit dem Titel «Special Research for Artichoke» sorgt derzeit in den USA für Aufsehen. Wie John Leake auf dem Substack Focal Points berichtet, begann dieses Programm 1951 während der Amtszeit des CIA-Direktors Walter Bedell Smith und des wissenschaftlichen Direktors H. Marshall Chadwell. Der Codename «Artichoke» wurde von dem New Yorker Gangster Ciro Terranova, auch bekannt als «The Artichoke King», inspiriert.

Das Projekt wurde von Paul F. Gaynor geleitet, einem ehemaligen Brigadegeneral der US-Armee. Gaynor führte eine Liste von Bundesangestellten und Kongressabgeordneten, die im Verdacht standen, homosexuell zu sein. 1953 habe sich John C. Montgomery, ein Mitarbeiter des Außenministeriums mit Zugang zu geheimen Informationen, in seiner Wohnung in Georgetown erhängt, nachdem er erfahren hätte, dass er auf Gaynors Liste gestanden habe, betont Leake.

Unter Gaynors Leitung habe sich Projekt Artichoke zu einem umfangreichen Forschungsprogramm entwickelt. Laut Leake wird seit langem vermutet, dass die Enthüllungen des Church Committee über das berüchtigte CIA-Projekt MKUltra – bei dem vor allem LSD für Gedankenkontroll-Experimente eingesetzt wurde – dazu führten, dass das weitaus größere Projekt Artichoke der Behörde in den Hintergrund rückte.

So sei die Massenvergiftung von Pont-Saint-Esprit in Frankreich im Jahr 1951, bei der 250 Einwohner unter schweren Halluzinationen gelitten hätten, offiziell auf eine Mutterkornvergiftung durch Brot aus einer örtlichen Bäckerei zurückgeführt worden. Der Investigativjournalist Hank P. Albarelli Jr. habe jedoch Beweise vorgelegt, wonach es sich bei der Vergiftung um ein Experiment im Rahmen von Projekt Artichoke gehandelt haben könnte.

Das kürzlich veröffentlichte Dokument stützt laut Leake den Verdacht, dass die CIA Methoden zur Gedankenkontrolle selbst für größere Bevölkerungsgruppen erforschen wollte. Als besonders erschreckend erachtet er diese Aussage:

«Diese Art von [Gedankenkontroll-]Droge sollte auch für den Einsatz in standardmäßigen medizinischen Behandlungen wie Impfungen, Injektionen usw. geeignet sein.»

Ebenso beunruhigend sei die Untersuchung des Projekts zur Nutzung von Viren – darunter Denguefieber – als kurzfristig oder langfristig handlungsunfähig machende Mittel für Einzelpersonen oder Bevölkerungsgruppen.

In diesem Zusammenhang weist Leake auf sein Buch «Mind Viruses: America's Irrational Obsessions» hin, das demnächst erscheinen wird. Darin erörtert er die Frage, ob die verdeckten CIA-Programme wie Mockingbird (zur Nutzung US-amerikanischer Journalisten als Propagandisten) und Artichoke (zur chemischen und biologischen Gedankenkontrolle) tatsächlich nach den Anhörungen des Church Committee im Jahr 1975 beendet wurden.

Leake legt nahe, dass die Laborherstellung von SARS-CoV-2 unter Verwendung von Gain-of-Function-Techniken, die an der UNC Chapel Hill entwickelt worden seien, sowie die Beteiligung des US-Militärs an der Entwicklung und Verteilung von mRNA-COVID-19-Impfstoffen «mögliche Ausläufer oder gar Fortsetzungen von Projekt Artichoke sein könnten». Der Autor schreibt:

«Obwohl ich keine Beweise habe, würde es mich nicht überraschen, wenn Projekt Artichoke auch Wege untersucht hätte, den Testosteronspiegel amerikanischer Männer zu senken – was in den letzten Jahrzehnten in alarmierendem Ausmaß geschehen ist. Eine 2020 von Patel, Fantus et al. veröffentlichte Studie ergab, dass die Testosteronwerte deutlich gesunken sind – nicht nur bei älteren Männern, sondern auch bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Die Prävalenz eines Mangels liegt demnach bei 10–40% unter erwachsenen Männern und bei 20% unter jungen Männern im Alter von 15 bis 39 Jahren.»

Eine Senkung des Testosteronspiegels wäre ein wirksames Mittel für die Regierung und ihre unheimlichen Geheimdienste, um US-amerikanische Männer gefügiger, lethargischer und weniger klar denkend zu machen, resümiert Leake.

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Studie bestätigt konzentrierten Anstieg von Herzinfarkten bei Jugendlichen nach COVID-mRNA-Injektionen in Israel

27. Februar 2026 - 0:14

Jahrelang wurde behauptet, dass durch die COVID-19-mRNA-«Injektion» verursachte Herzverletzungen bei Kindern selten seien. Diese Zusicherung bildete das Rückgrat der Impfkampagnen für Jugendliche weltweit. Aber was wäre, wenn die zugrunde liegenden Sicherheitsdaten nie vollständig verarbeitet oder offengelegt wurden? Was wäre, wenn Hunderte von Berichten über unerwünschte Ereignisse, die von medizinischem Fachpersonal an vorderster Front eingereicht wurden, einfach nicht analysiert wurden – genau in der Zeit, in der politische Entscheidungsträger die Injektionen für Kinder und Jugendliche als sicher erklärten?

Genau das scheint in Israel passiert zu sein. Wie der US-Epidemiologe Nicolas Hulscher berichtet, wurden bei Clalit Health Services, dem größten staatlichen Gesundheitsdienstleister in Israel, insgesamt 294.877 Berichte über unerwünschte Ereignisse nach mRNA-«Impfungen» eingereicht. Ein entsprechender Rohdatensatz musste Clalit kürzlich nach wiederholten Anfragen im Rahmen des Informationsfreiheitsgesetzes (FOIA) veröffentlichen. Doch diese Daten wurden, wie Hulscher betont, vom Gesundheitsministerium nie bearbeitet. Ein Umstand, der vom israelischen Staatskontrolleur bestätigt worden sei.

Dies bedeutet auch, dass die Regierung keine Berichte ausgewertet hatte, bevor sie die Impfkampagne für Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 16 Jahren anordnete. Die bis dahin eingegangenen Meldungen flossen somit nicht in die Echtzeit-Risiko-Nutzen-Bewertungen ein. Sie wurden den Eltern vorenthalten, die entscheiden mussten, ob sie ihre Kinder impfen lassen oder nicht.

Jetzt, Jahre später, haben Hulscher und einige Kollegen diese Analyse durchgeführt. Mit einer bewusst konservativen Methodik, wie er schreibt. Ihre von Experten geprüften Ergebnisse wurden im International Journal of Cardiovascular Research & Innovation unter dem Titel «Cardiovascular safety signals in israeli adolescents after COVID-19 Vaccination: Evidence from an unprocessed FOIA dataset» veröffentlicht. Und sie belegen einen konzentrierten Anstieg von Herz-Kreislauf-Verletzungen bei Jugendlichen, der unmittelbar nach Beginn der Impfkampagne in ihrer Altersgruppe auftrat.

Mit strengen Deduplikationskriterien zur Vermeidung von Überzählungen identifizierten die Wissenschaftler 277 einzigartige Fälle von Herz-Kreislauf-Verletzungen bei Personen unter 18 Jahren im ersten Impfjahr 2021. Davon traten 9% bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 16 Jahren auf. Fast jeder dieser Fälle wurde innerhalb eines engen sechswöchigen Zeitfensters zwischen dem 28. Juni und dem 8. August 2021 gemeldet.

Das Timing sei entscheidend, so Hulscher. Denn am 21. Juni 2021 habe das israelische Gesundheitsministerium die Zulassung für mRNA-«Impfstoffe» für Jugendliche unter 16 Jahren erteilt. Daraufhin hätten sich die Berichte über Herz-Kreislauf-Verletzungen in dieser Altersgruppe innerhalb weniger Tage gehäuft.

Das Cluster sei unmissverständlich, betont der Epidemiologe. Die Art der dokumentierten Ereignisse sei nicht belanglos gewesen. Innerhalb der COVID-spezifischen Nachsorgekategorie seien 646 Berichte als «Akute Herz-Kreislauf-Verletzung» kodiert. Bemerkenswert sei, dass der ursprüngliche hebräische Begriff, der im Berichtssystem verwendet wurde, wörtlich «akuter Myokardinfarkt» bedeute. Das sei der wissenschaftliche Name für einen Herzinfarkt. Weitere Berichte hätten Myokarditis, Perikarditis, Schlaganfall und thromboembolische Ereignisse umfasst.

Um die Größenordnung einzuordnen, verwendeten Hulscher und seine Kollegen konservative Bevölkerungsannahmen. Clalit decke etwa 51,6% der israelischen Bevölkerung ab. Laut nationalen Impfdaten hätten etwa 63,5% der Jugendlichen im Alter von 12 bis 15 Jahren im Studienzeitraum mindestens eine Impfdosis erhalten. Daraus ergebe sich eine geschätzte Anzahl geimpfter Jugendlicher von etwa 254.347 Personen innerhalb des Erfassungsbereichs des Datensatzes.

Selbst unter sehr konservativen Annahmen, entspreche die beobachtete Häufung einem minimalen geschätzten Risiko von etwa einem kardiovaskulären Ereignis pro 939 geimpften Jugendlichen, betont Hulscher. Diese Zahl stehe in starkem Kontrast zu den bekannten Hintergrundraten akuter Myokardinfarkte bei Jugendlichen in den USA, die im einstelligen Bereich pro Million Personenjahre lägen. Selbst ohne Hochrechnung auf ein Jahr sei der Unterschied erheblich.

Ebenso wichtig sei, wie diese Ergebnisse von der in der frühen Literatur vorherrschenden Darstellung abweichen. Im Jahr 2021 sei die impfstoffassoziierte Myokarditis in veröffentlichten Studien größtenteils «als seltene Komplikation» beschrieben worden, die vorwiegend männliche Jugendliche betreffe, typischerweise nach der zweiten Dosis auftrete und innerhalb eines kurzen Zeitraums von wenigen Tagen nach der Impfung vorkomme. Hulscher schreibt:

«Die Daten aus dem israelischen FOIA-Datensatz zeichnen dagegen ein anderes Bild. In unserer Analyse waren kardiovaskuläre Ereignisse nahezu gleichmäßig auf Mädchen (145 Fälle) und Jungen (132 Fälle) verteilt. Die Ereignisse traten nach der ersten Dosis, innerhalb von 21 Tagen nach der zweiten Dosis und mehr als 21 Tage nach der zweiten Dosis auf. Das Risikomuster erscheint breiter, heterogener und weniger begrenzt als ursprünglich dargestellt.»

Nachdem Hulscher und seine Kollegen diese Häufung festgestellt hatten, kontaktierten sie Clalit Health Services zur Klärung der Einträge zu «akutem Myokardinfarkt» bei Jugendlichen. Der staatliche Gesundheitsdienst antwortete: «Diese Daten existieren nicht.»

Doch das entspreche nicht der Wahrheit, so Hulscher. Denn diese Meldungen hätten eindeutig existiert. Sie seien von medizinischem Fachpersonal eingereicht, in das nationale Meldesystem eingegeben und archiviert – aber während der entscheidenden Phase bei der Festlegung der Impfpolitik für Jugendliche nicht bearbeitet worden.

Zusammenfassend lasse sich sagen, dass die neu veröffentlichten Daten aus Israel einen massiven Anstieg von Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Teenagern dokumentieren, der damals weder bearbeitet noch öffentlich kommuniziert wurde.

Die Investigativ-Journalistin Maryanne Demasi, die ebenfalls über die erschreckenden Ergebnisse dieser neuen Studie informiert, hat in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen, dass Israel sich im Januar 2021 den frühen Zugang zum mRNA-Covid-19-«Impfstoff» von Pfizer/BioNTech gesichert und eine nationale Impfkampagne gestartet hätte, «die schneller vorankam als irgendwo sonst auf der Welt».

Außerdem habe Premierminister Benjamin Netanjahu dem Weltwirtschaftsforum (WEF) damals versprochen, Israel werde als «Weltlabor» agieren – indem anonymisierte nationale Gesundheitsdaten gegen eine frühzeitige Impfstoffversorgung eingetauscht wurden.

Steve Kirsch erinnerte daran, dass laut der Times of Israel beim Gesundheitsministerium (MOH) insgesamt 345.200 Berichte über unerwünschte Ereignisse nach der «Impfung» eingingen. Obendrein habe die Levi-Studie von 2023 den Anstieg der Rettungsanrufe nach Beginn der Impfkampagne dokumentiert.

Kirsch kritisiert scharf, dass niemand in der israelischen Regierung eine Untersuchung der Angelegenheit fordere. Auch erachtet er es als Skandal, dass die internationalen Mainstream-Medien sich darüber ausschweigen, dass die Herzinfarkt-Rate bei Kindern und Jugendlichen in Israel nach der «Impfung» explodierte.

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Politik und Justiz mauern bei Freigabe der SafeVac2.0-Meldedaten des Paul Ehrlich-Instituts

27. Februar 2026 - 0:10

Während der sogenannten «Corona-Pandemie» hatte das Paul-Ehrlich-Institut (PEI), das eigentlich dafür verantwortlich ist, die Sicherheit von Impfstoffen zu gewährleisten, ihre App zur Verfolgung von Verdachtsfällen zu Nebenwirkungen der «Impfstoffe» mit diesen Worten angekündigt:

«Mit Hilfe der SafeVac 2.0-App und weiteren aktiven Pharmakovigilanz-Studien wird das Paul-Ehrlich-Institut möglichst schnell umfangreiche Daten sammeln, um auch sehr seltene Nebenwirkungen – sofern es sie geben sollte – früh zu erkennen und ggf. Maßnahmen zu ergreifen.» — (Paul-Ehrlich-Institut, Dezember 2020)

Der Journalist Bastian Barucker hatte deshalb in einem presserechtlichen Verfahren vor dem Verwaltungsgericht Darmstadt die Freigabe der SafeVac 2.0-Daten gefordert. Doch dieses wurde im Dezember 2025 abgelehnt. Begründung: Dem Paul-Ehrlich-Institut (PEI) würden die von mir geforderten Informationen nicht vorliegen und somit bestehe kein presserechtlicher Anspruch auf Auskunft.

Wie Barucker informiert, hatte das PEI allerdings vor dem Verwaltungsgericht eingeräumt, dass es an die Datenbank für Nebenwirkungen (EudraVigilance) der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) über 58.000 sogenannte «Studienfälle» im Zusammenhang mit der App mit 740.000 Nutzern gemeldet hätte. Dies sei laut PEI damals teilweise vorsorglich und ohne eine valide Prüfung geschehen, ob es sich dabei um echte Verdachtsfälle gehandelt habe.

Trotzdem wurde Baruckers Beschwerde gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichts am 12. Februar abgelehnt. Was angesichts der Tatsache, dass es um das Leben und die Gesundheit von unzähligen Bürgern geht, äußerst fahrlässig erscheint. Zudem hatte das PEI noch im September 2025 zum Stand der Auswertung der App mitgeteilt:

«Die Auswertung der SafeVac 2.0-Daten läuft kontinuierlich. Zunächst erfolgten Sichtung, Konsistenzprüfung und Validierung der im Rahmen der SafeVac 2.0-App übermittelten Daten. Diese Analysen gemäß Studienprotokoll sind inzwischen abgeschlossen. Noch nicht abgeschlossen sind hingegen die Auswertungen dieser Analyseergebnisse aus der SafeVac 2.0-Studie.»

Auch die Bundesregierung mauert hinsichtlich der Freigabe der Daten. Am 5. Februar 2026 antwortete die Bundesregierung auf eine Anfrage Baruckers wie folgt:

«Die SafeVac 2.0-Studie ist ein noch nicht abgeschlossenes wissenschaftliches Vorhaben des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI), dessen Datenauswertung gegenwärtig andauert.»

Der Journalist kommt deshalb zu dem Schluss, «dass unter diesen Prämissen vom Anspruch der Presse auf eine richtige, vollständige und zitierfähige Beantwortung – und damit von ihrer Kontrollfunktion – wenig bis nichts übrigbleibt.»

Angemerkt werden muss auch, dass der Mathematiker Dr. Robert Rockenfeller von der Universität Koblenz und der Physiker Dr. Michael Günther von der Universität Stuttgart zwei öffentlich einsehbare Datensätze des Spontanmeldesystems für Nebenwirkungen des Paul-Ehrlich-Instituts (SafeVac 2.0) in mühsamer Kleinarbeit ausgewertet und dabei eine alarmierende Zahl von Verdachtsfällen für Tod nach einer Corona-«Impfung» festgestellt haben.

Im ersten Corona-Impfjahr wurden demnach 30-mal mehr Todes-Verdachtsfälle nach mRNA-Covid-«Impfung» gemeldet als bei klassischen Impfstoffen. Doch dieses eindeutige Alarmsignal wurde und wird auch weiterhin vom PEI ignoriert (wir berichteten).

Dass das PEI, Politik und Justiz keinerlei Interesse an der Freigabe dieser Daten zeigen und in Gemeinschaftsarbeit mauern, spricht Bände. Denn wenn die «Impfstoffe» so «sicher» gewesen wären, wie den Bürgern vorgegaukelt wurde, stünde einer Veröffentlichung der Daten schließlich nichts im Wege.

Lesen Sie hier den ganzen Artikel von Bastian Barucker.

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EU spricht mit Opfern von US-Sanktionen – aber nicht mit Baud & Co.

27. Februar 2026 - 0:08

Die EU-Kommission unter Ursula von der Leyen geht erbarmungslos gegen diejenigen vor, die nicht ihrem offiziellen Narrativ folgen. Wer zum Beispiel seine Meinung zum Russland-Ukraine-Krieg frei äußert, wird ohne Anhörung oder Gerichtsverfahren abgeurteilt. Den Betroffenen wird willkürlich die Lebensgrundlage entzogen, gerne wird in Kauf genommen, dass der Demokratie damit schwerer Schaden zugefügt wird.

Das hat die EU mit ihren Sanktionen gegen den Schweizer Ex-Oberst und Geheimdienstanalytiker Jacques Baud sowie westliche Journalisten und Blogger klargestellt (wir berichten zum Beispiel hier und hier). Die sanktionierten Personen haben kaum eine Möglichkeit, sich gegen diese antidemokratischen Zensurmaßnahmen zu wehren.

Anders sieht es mit denjenigen aus, die Opfer des «Infokriegs» zwischen den USA und der EU wurden. Wenn es darum geht, die Europäer zu verteidigen, die von den USA wegen angeblicher «Zensur und Unterdrückung amerikanischer Plattformen und amerikanischer Ansichten in Europa» mit Sanktionen belegt wurden, folgt die EU ganz offensichtlich anderen Kriterien.

Wie das Portal Lost in Europe informiert, hat das EU-Parlament gerade mit vier der fünf von diesen Maßnahmen betroffenen Personen gesprochen und ihnen Hilfe zugesichert. Dazu gehören der ehemalige EU-Kommissar Thierry Breton oder die Geschäftsführerinnen der gemeinnützigen Organisationen HateAid oder Global Disinformation Index.

CDU-Parlamentarier Andreas Schwab erklärte in diesem Rahmen, es sei «vollkommen inakzeptabel, dass Drittstaaten auf unsere demokratischen Entscheidungen mit Strafmaßnahmen wie Einreiseverboten gegen Einzelpersonen reagieren». Das umstrittene EU-Zensurgesetz Digital Services Act (DSA) sei völlig in Ordnung, betonte er.

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Historischer Wendepunkt in den USA: Plastische Chirurgen wollen Verbot von Geschlechts-OPs bei Minderjährigen

27. Februar 2026 - 0:03

Die American Society of Plastic Surgeons (ASPS), die führende Berufsorganisation der plastischen Chirurgen in den USA, hat am 3. Februar ein Positionspapier mit klarer Botschaft veröffentlicht: Geschlechtsangleichende Operationen wie Brustentfernungen, Genital- oder Gesichtseingriffe bei Minderjährigen sollen erst ab einem Alter von 19 Jahren durchgeführt werden. Die Begründung ist eindeutig und nimmt für sich in Anspruch, wissenschaftlich fundiert zu sein. Sie lautet: Es gebe «substantielle Unsicherheit» über langfristige Nutzen und Risiken, die Evidenzlage sei unzureichend, ein günstiges Risiko-Nutzen-Verhältnis nicht nachweisbar und die Eingriffe seien irreversibel.

Das neunseitige Dokument verweist unter anderem auf eine Überprüfung des US-Gesundheitsministeriums und den britischen «Cass-Report» von 2020 (siehe dazu den TN-Artikel «RFK Jr.: Es ist eine ‹Lüge, dass chemische und chirurgische geschlechtsablehnende Verfahren gut für Kinder sein könnten›»). Ein Axios-Artikel vom 3. Februar fasst die wegweisende Entscheidung der ASPS zusammen und stellt sie in den Kontext der harten Linie der Trump-Regierung gegen «gender-affirming care» bei Minderjährigen.

«American Medical Association» schließt sich der «American Society of Plastic Surgeons» an

Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. begrüßte den Schritt sofort als «Schutz künftiger Generationen vor irreversiblen Schäden». Auch die American Medical Association (AMA) schloss sich am Folgetag an und erklärte, chirurgische Eingriffe bei Minderjährigen sollten «im Allgemeinen bis ins Erwachsenenalter verschoben» werden – eine deutliche Abkehr von früheren Positionen. Nur drei Wochen später, am 24. Februar, würdigt der Journalist Jesse Singal diese Entwicklung in einem vielbeachteten Gastbeitrag in der New York Times ausdrücklich als historischen Wendepunkt.

Wie Singal hervorhebt, sei die ASPS die erste große US-amerikanische Ärzteorganisation, die seit der breiten Einführung von Jugend-Transitionen öffentlich die schwache Datenlage anspreche und Konsequenzen ziehe. Besonders hebt er den Satz der ASPS hervor, wonach es «derzeit keine validierten Methoden» gebe, um festzustellen, ob eine Geschlechtsdysphorie bei Jugendlichen ohne medizinische Intervention von allein vergehe. Singal, der das Thema seit Jahren aus linksliberaler Perspektive kritisch begleitet und gerade ein Buch darüber schreibt, sieht in der ASPS-Entscheidung einen «Riss» im bisherigen Konsens.

Er kritisiert andere große Verbände wie die American Academy of Pediatrics (AAP) und die Endocrine Society, weil diese lange Zeit evidenzarme oder ideologisch beeinflusste Leitlinien verteidigt und dadurch ihre eigene Glaubwürdigkeit beschädigt hätten. Die ASPS und die nachfolgende AMA-Anpassung zeigten, so Singal, dass medizinische Fachgesellschaften nicht immun gegen politischen und aktivistischen Druck seien – und dass es höchste Zeit sei, wieder primär der Wissenschaft zu folgen.

Zusammengenommen markieren die beiden Artikel einen seltenen Moment: Eine der einflussreichsten chirurgischen Fachgesellschaften der USA zieht auf Basis der vorhandenen Evidenz eine klare rote Linie – und ein prominenter Beobachter der Debatte würdigt diesen Schritt als überfällige Korrektur, die das gesamte Feld der Jugend-Gender-Medizin verändern könnte.

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Zwei Demos, ein Ziel – und viel Streit um den richtigen Weg

26. Februar 2026 - 22:19

Warum fanden in St. Gallen gleich zwei Demonstrationen gegen eine mögliche Impfpflicht statt – mit identischem Anliegen, aber getrennten Aufmärschen? Dieser Frage widmet sich Marco Caimi im Kommentar «Rimoldi: Hetzender Imperator oder planender Kalkulator?» auf seinem Kanal CaimiReport. In dem rund halbstündigen Format setzt sich der Arzt und Kabarettist kritisch mit drei Beiträgen von Transition News auseinander, durch die man «ein bisschen einen Eindruck für die Meinungsbildung» bekommen könne. Aber es sei «ein sehr schwieriges Thema», so Caimi. Insbesondere legt er dabei argumentative Schwächen und Auslassungen im ersten Artikel offen. Zugleich dokumentiert er die wachsenden Spannungen innerhalb der Impfkritiker-Szene.

Ausgangspunkt ist die Revision des St. Galler Gesundheitsgesetzes. Dieses sieht im Pandemiefall eine Impfpflicht für bestimmte Gruppen vor, verbunden mit Bußen von bis zu 20.000 Franken. Für Kritiker stellt dies einen gravierenden Eingriff in die körperliche Selbstbestimmung dar: Der Staat überschreite eine rote Linie, wenn er medizinische Maßnahmen unter Strafandrohung erzwinge.

In St. Gallen kam es jedoch nicht zu einem gemeinsamen Protest, sondern zu zwei Kundgebungen. Eine bewilligte Demonstration mit Trychlern, Familien und überparteilichem Anspruch setzte auf ein bürgerlich geprägtes, ruhiges Auftreten. Parallel dazu mobilisierte die Bewegung «Mass-Voll» unter Führung von Nicolas Rimoldi zu einem eigenen Marsch, der klar politischer auftrat und laut Polizeiangaben mehr Teilnehmende anzog.

Im oben genannten Artikel von Transition News wird die «Mass-Voll»-Demonstration tatsächlich kritisch kommentiert. Er zeichnet ein Bild von problematischen Allianzen, Eskalationsbereitschaft und politischer Verantwortungslosigkeit. Der Auftritt schade dem Anliegen, so der Tenor, insbesondere durch die Teilnahme von Mitgliedern der Gruppierung «Junge Tat». Implizit wird Rimoldi damit nicht nur politisch kritisiert, sondern moralisch delegitimiert. Wer Mehrheiten gewinnen wolle, brauche Disziplin, Distanzierung und Seriosität statt Provokation.

Genau hier setzt Caimis zentrale Kritik an: Der Artikel operiere mit einer einseitigen Schuldzuweisung, lasse aber wesentliche kontextuelle Informationen unter den Tisch fallen. So werde im Text nicht erwähnt, dass Gruppierungen aus dem linken und antifaschistischen Spektrum im Vorfeld zu Gegenaktionen aufgerufen hatten. Diese Information findet sich in der Tat lediglich in der Vorschau, nicht aber im ersten Artikel nach den Kundgebungen. Für Caimi ist das kein nebensächliches Detail, sondern ein journalistischer Mangel, da gerade diese Mobilisierung maßgeblich zur angespannten Lage und zu den späteren Rangeleien beigetragen haben dürfte. Durch dieses Weglassen entstehe ein verzerrtes Bild, das die Eskalation faktisch einseitig «Mass-Voll» anlaste.

Der Arzt kritisiert deutlich, dass in diesem Artikel ein normativer Maßstab angelegt wird, ohne ihn transparent zu machen. Die Frage, welche Protestform «schadet» oder «nützt», werde nicht analytisch, sondern moralisierend beantwortet. Besonders problematisch sei, dass linke Gegendemonstranten und deren Rolle bei der Eskalation unterschlagen würden, während Rimoldis Umfeld implizit unter Generalverdacht gestellt werde. Damit, so Caimi, verlasse der Artikel die Ebene nüchterner Analyse und bewege sich in Richtung politischer Kommentierung mit klarer Schlagseite. Zwar räumt Caimi ein, dass zwei konkurrierende Kundgebungen nach außen ein Bild der Zersplitterung erzeugen. Doch entscheidend sei die ehrliche Frage nach Ursache und Verantwortung dieser Spaltung – und die werde im kritisierten Beitrag nicht ausgewogen behandelt.

Ein weiterer Artikel widerspricht ebenfalls der Lesart des ersten Beitrags. Der Autor Nicolas Lindt argumentiert, Rimoldi mobilisiere erfolgreich und spreche gezielt jene an, die nach Corona politische Konsequenz statt ritualisierter Symbolproteste erwarteten. «Mass-Voll» verstehe sich nicht als lose Protestbewegung, sondern als strategisch aufgebaute politische Kraft. Polarisierung sei kein Betriebsunfall, sondern kalkuliertes Mittel – und angesichts der als existenziell empfundenen Bedrohung durch staatliche Zwangsmaßnahmen legitim.

In einer Stellungnahme zum erstgenannten Artikel verteidigt «Mass-Voll» seinen Kurs. Die Demonstration sei eine verhältnismäßige Antwort auf drastische Gesetzesverschärfungen gewesen. Ohne spürbaren Druck auf der Straße würden solche Vorlagen «klammheimlich» durch politische Prozesse geschleust. Man lehne es ab, sich von Medien – auch von alternativen – vorschreiben zu lassen, mit wem man demonstrieren dürfe oder welche Ausdrucksformen akzeptabel seien.

Caimi's Video endet mit der Frage, ob es im Kampf gegen eine mögliche Impfpflicht mehr Diplomatie oder mehr Konfrontation braucht. Klar wird vor allem eines: Die Auseinandersetzung um das St. Galler Gesetz hat nicht nur eine politische Debatte ausgelöst, sondern sollte auch zu einer strategische Grundsatzdiskussion innerhalb der Protestbewegung selbst führen.

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WEF-Präsident Børge Brende tritt zurück – Norwegens Elite versinkt im «Epstein-Sumpf»

26. Februar 2026 - 16:55

Børge Brende, seit 2017 Präsident und CEO des Weltwirtschaftsforums in Davos, hat heute seinen sofortigen Rücktritt erklärt. In einer knappen persönlichen Erklärung teilte der 59-jährige ehemalige norwegische Außenminister mit, er habe sich «nach sorgfältiger Abwägung aller Umstände» zu diesem Schritt entschieden, damit das WEF «seine wichtige Arbeit ohne weitere Ablenkung fortsetzen» könne. Der Rücktritt folgt einer seit Wochen andauernden Krise, die das einflussreiche Forum erschüttert.

Wie etwa die Tagesschau berichtet, leitete das WEF Anfang Februar eine unabhängige externe Untersuchung durch renommierte Rechtsanwälte ein – unmittelbar nachdem das US-Justizministerium weitere tausende Seiten Epstein-Dokumente freigegeben hatte. Diese Akten belegen eindeutig, dass der 59-Jährige zwischen 2018 und 2019 mindestens drei Geschäftsessen in Jeffrey Epsteins New Yorker Stadtvilla abhielt und per E-Mail sowie SMS intensiv mit dem verurteilten Sexualstraftäter kommunizierte.

Noch brisanter sind die Inhalte dieser Kommunikation, die unter anderem von der Schweizer Zeitung Blick recherchiert und von TN zusammengefasst wurden. So tauschten Brende und Epstein mehr als 100 Nachrichten aus. In einer davon diskutierten sie offen die Idee, das WEF könne die Vereinten Nationen ersetzen. Brende soll geantwortet haben:

«Genau – wir brauchen eine neue globale Architektur. Das WEF ist einzigartig positioniert.»

Das empfinden viele als explosiv, weil es als Beleg für eine anti-multilaterale, elitäre Agenda interpretiert wird, die das WEF als Schatten-UN positioniert – also als genau das Narrativ, das Kritiker dem Forum schon lange überstülpen. In Kombination mit Epsteins kriminellem Hintergrund wirkt es wie eine Kooperation mit einem verurteilten Sexualstraftäter über weltpolitische Machtfragen.

In einer anderen Nachricht kommentierte Epstein ein Foto von Sara Netanjahu, Ehefrau des mehrmaligen israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu, mit dem Spitznamen «Miss Piggy» – Brende erwiderte lapidar: «Besser, in Erinnerung zu bleiben, als vergessen zu werden.»

Noch im November 2025 hatte Brende gegenüber der norwegischen Zeitung Aftenposten jeglichen Kontakt zu Epstein kategorisch ausgeschlossen. Nach der Veröffentlichung der neuen Dokumente räumte er ein, diese Aussage sei «nicht korrekt» gewesen. Gegenüber dem WEF-Stiftungsrat versicherte er, nichts von Epsteins krimineller Vergangenheit gewusst zu haben. Doch in mindestens einer Nachricht leitet Epstein Brende einen Medienbericht über seine eigenen Vergehen weiter, und Brende reagierte mit einem «Daumen hoch».

Damit muss Brende spätestens ab diesem Zeitpunkt von Epsteins Verurteilung 2008 gewusst haben. Dennoch setzte er den Kontakt fort. Das spricht Brendes Beteuerung, er sei «völlig ahnungslos» gewesen, schlicht Hohn.

Brende sagte derweil auch, das Forum bereits 2019 informiert zu haben – eine Darstellung, die WEF-Gründer Klaus Schwab scharf zurückwies. Schwab drohte sogar rechtlichen Schritten.

Brende ist derweil bei weitem nicht der Einzige aus der norwegischen Spitze, der in den «Epstein-Sumpf» geraten ist. Das kleine Norwegen mit seinen nur rund 5,5 Millionen Einwohnern erweist sich in den Enthüllungen des Jahres 2026 sogar als eines der am stärksten betroffenen Länder weltweit – eine bittere Pille für ein Land, das sich selbst gerne als moralische Supermacht und Wiege des Friedensnobelpreises sieht.

Auch Norwegens Ex-Ministerpräsident Jagland steckt im «Epstein-Sumpf»

Besonders tief steckt darin Thorbjørn Jagland, ehemaliger Ministerpräsident (1996 bis 1997), langjähriger Vorsitzender des Norwegischen Nobelkomitees und Generalsekretär des Europarats (2009 bis 2019). Wie die New York Times detailliert berichtete, unterhielt Jagland von 2011 bis 2019 – also über ein Jahrzehnt nach Epsteins Verurteilung 2008 – intensive und wiederholte Kontakte. Die Akten deuten auf geplante Familienbesuche in Epsteins Villen in New York, Paris und Palm Beach hin, auf Luxusaufenthalte und mutmaßliche finanzielle Vorteile.

Am 12. Februar wurde Jagland von der norwegischen Wirtschaftskriminalitätsbehörde Økokrim wegen «aggravated corruption» (schwerer Korruption) angeklagt – ein historischer Präzedenzfall. Kurz darauf soll der 75-Jährige einen Suizidversuch unternommen haben, und er liegt seither in kritischem Zustand im Krankenhaus.

Ebenfalls massiv belastet: Kronprinzessin Mette-Marit

Ebenfalls massiv belastet ist Kronprinzessin Mette-Marit. Die Ehefrau von Kronprinz Haakon stand zwischen 2011 und 2014 in regelmäßigem, teils sehr persönlichem E-Mail-Austausch mit Epstein – die Akten nennen ihren Namen über 1.000 Mal. Sie nannte ihn «sweetheart» und «soft hearted» (weichherzig), lieh sich 2013 sein Palm-Beach-Haus für mehrere Tage und sprach mit ihm über Langeweile im Königshaus, Literatur und «island life».

Wie der Guardian Anfang Februar schrieb, hat Mette-Marit sich mehrfach öffentlich entschuldigt und von «poor judgement» (schwachem Urteilsvermögen) gesprochen. Dennoch hat die Affäre das norwegische Königshaus schwer erschüttert und die Debatte über ihre Rolle als zukünftige Königin neu entfacht.

Vor diesem Hintergrund bekommt es eine ganz besondere «Note», dass Marius Borg Høiby, der älteste Sohn von Mette-Marit, in einem seit Februar laufenden Prozess in Oslo unter anderem vier Fälle von Vergewaltigung (nach norwegischem Recht) vorgeworfen werden. Die Vorwürfe betreffen vor allem sexuelle Handlungen an schlafenden, bewusstlosen oder sonst widerstandsunfähigen Frauen – also Fälle von Vergewaltigung ohne Einwilligung aufgrund von Unfähigkeit zur Gegenwehr (oft nach Partys, Alkohol- oder Drogenkonsum). Eine Anklage umfasst sogar vollständigen Geschlechtsverkehr mit einer schlafenden Frau (Oktober 2023).

Zusätzlich wird ihm vorgeworfen, in mehreren Fällen heimlich intime Aufnahmen (etwa vom Genitalbereich) von schlafenden oder bewusstlosen Frauen gemacht zu haben. Høiby bestreitet die Vergewaltigungsvorwürfe vollständig und beteuert einvernehmlichen Sex; er räumt nur geringere Delikte teilweise ein. Bei Verurteilung drohen ihm bis zu 16 Jahre Haft. Die Affäre belastet das Königshaus massiv, parallel zur Epstein-Krise seiner Mutter.

Nicht weniger brisant: Verwicklungen des Diplomaten-Ehepaars Juul und Rød-Larsen

Nicht weniger brisant sind die Verwicklungen des Diplomaten-Ehepaars Mona Juul und Terje Rød-Larsen, beide zentrale Figuren bei den Oslo-Friedensabkommen von 1993. Juul trat am 9. Februar 2026 als Botschafterin in Jordanien und Irak zurück, nachdem bekannt wurde, dass Epstein in seinem kurz vor dem Tod unterzeichneten Testament ihren beiden Kindern je fünf Millionen Dollar vermacht hatte. Gegen sie und ihren Mann Rød-Larsen, der als einer der wichtigsten «diplomatic fixer» Epsteins in Europa gilt, laufen Ermittlungen wegen Korruption und Beihilfe.

Die BBC und Reuters berichten übereinstimmend von gemeinsamen Dinnern, Visa-Vermittlungen und Treffen noch im Juni 2019 in Paris – nur Wochen vor Epsteins Verhaftung. Das norwegische Parlament hat inzwischen eine externe Untersuchungskommission eingesetzt – ein Vorgang, der nur sehr selten vorkommt – und das Außenministerium prüft eigene Verbindungen. In der Öffentlichkeit wächst unterdessen die Fassungslosigkeit: Wie konnte ausgerechnet Norwegen zu einem derartigen Epstein-Hotspot werden?

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Der erste Tag im Monat gehört der Neutralität und dem Frieden

26. Februar 2026 - 14:02

In diesem Video beleuchtet Christoph Pfluger die Bedeutung der Neutralität als Grundlage für Frieden, Sicherheit und internationale Vermittlung.

Es stellt eine Initiative aus der Bürgerrechtsbewegung vor, die Menschen dazu einlädt, sich mit einfachen monatlichen Aktionen für Dialog,Neutralität und eine Schweiz der guten Dienste einzusetzen.

Im Mittelpunkt stehen einfache Aktionen im Alltag, gemeinschaftliche Begegnungen und das Bedürfnis, die Neutralität als verbindendes Prinzip neu zu beleben.

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