Psychologie: Die Methoden des autoritären Staats

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Helmut S. - ADMIN
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Psychologie: Die Methoden des autoritären Staats
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Die Methoden des autoritären Staats

Propaganda, permanente Angstmache & Repression

Willkür und Unterwerfung sind Instrumente des Totalitarismus.

by Neue Debatte

Schon die Publizistin Hannah Arendt beschrieb den Terror als unverzichtbares Werkzeug von totalitären Regimen. Die Spaltung der Gesellschaft, Propaganda, die Dauerbeschallung mit gewissen politischen Informationen und Angstmache verstärken paradoxerweise die Sehnsucht nach autoritärer Führung innerhalb der Bevölkerung. Offenbar befinden sich die Gesellschaften wie schon in den 1930-Jahren in einer kritischen und gefährlichen Phase.

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► Macht, Herrschaft und Psychologie

Die klinische Psychologin Elisabeth Mayerweck und der Psychologe, Kommunikations- und Erziehungswissenschaftler Roman Braun beschreiben beim Kamingespräch von Idealism Prevails (Moderation Doris Peczar) die psychologischen Methoden, die von Medien und Politik eingesetzt werden, um die Bevölkerung und die öffentliche Meinung zu beeinflussen. Dies geschieht nicht erst seit Beginn der sogenannten Coronakrise, sondern ist ein wesentlicher Baustein zur Absicherung der bestehenden Herrschaftsverhältnisse.

Aktuell sind Phänomene wie Angst, Konflikte, Bespitzelung, Denunziantentum und Zensur zu beobachten. Mitverantwortlich für diese Effekte sind die von den Machthabern genutzten Propagandawerkzeuge, die aus totalitären Regimen bekannt sind.

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Es steckt definitiv ein System hinter all dem, meint Dr. Roman Braun. Allerdings nicht erst seit 2020, sondern bereits seit 1920, als man vonseiten der Elite begonnen hat, einer aufgeklärten Gesellschaft Krieg schmackhaft zu machen.

► Das Ablenkungsziel

Während bis zum 19. Jahrhundert Krieg ein Teil der Marktwirtschaft war, wurde die Argumentation für Kriege in der aufgeklärten Gesellschaft immer schwieriger. Deswegen wird ein “externer Feind” benötigt (und nicht selten konstruiert), um Krieg und kriegerische Handlungen zu rechtfertigen und auch die Ermächtigung des Volkes – somit also Demokratie – zu unterbinden.

Dieser Feind, der ein “Ablenkungsziel” darstellt, kann zum Beispiel Terrorismus sein oder der Islam oder eben auch ein Virus. Wie auch immer: Wichtig sei aus Sicht der Machthaber, dass sich die Angst und die aufgestaute Energie der Bevölkerung nie gegen die Regierung richtet, sondern immer nur gegen diesen Ablenkungsfeind, sagt Roman Braun.

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Wenn die Ablenkung nicht funktioniert, bleibt die Repression. Demokratie, also Volksherrschaft, käme daher auch nur dann zustande, wenn die Kosten für diese Repression zu groß würden. Für Braun ist klar: Die Mächtigen und Reichen waren noch nie an Demokratie interessiert. Aus seiner Sicht gibt es lediglich drei Gründe für demokratische Zugeständnisse seitens der Mächtigen:

Versprechen an die Masse können nicht mehr glaubwürdig übermittelt werden (zum Beispiel “… die nächsten drei Wochen werden entscheidend sein” oder “Kein Lockdown mehr”).

Konflikt innerhalb der Elite.

Ein Volksaufstand oder eine Revolution.

Da die reichsten Multimilliardäre der Welt in der Coronakrise ihre Vermögen erheblich vermehren konnten, wird es auf absehbare Zeit keinen Konflikt innerhalb dieser Eliten geben, prognostiziert Dr. Braun. Ein Volksaufstand sei ebenso wenig zu erwarten, schon gar nicht in Österreich. Die Bevölkerung neige – auch historisch bedingt – kaum zu Revolutionen.

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Allerdings scheint es möglich, dass die nicht eingehaltenen Versprechen der Regierung in der Coronakrise und die aktuellen Korruptionsfälle rund um die neoliberale ÖVP die Glaubwürdigkeit der Regierenden beeinträchtigt und somit die Zustimmung der Bevölkerung zur [österreichischen] Regierung und ihren Handlungen deutlich sinken könnte.

► Angst als Methode

Die grundsätzliche Frage nach dem Hang der Menschen, “gehorsam” dem Diktat der Mächtigen zu folgen, ist zum Teil physio-ökonomisch begründet. Es ist für den Menschen deutlich aufwendiger, sich der Macht zu weigern, als der Masse zu folgen und sich der Herrschaft zu widersetzen. Zum anderen wird eine Meinungsänderung als erheblich aufwendiger erlebt, als bei einer einmal gefassten Meinung zu bleiben.

Teil der Manipulation sei es außerdem, dass die Regierung sich stets als undurchschaubar darstellt und Regeln immer wieder ändert, wohingegen die Bevölkerung immer durchschaubarer wird (Beispiel: “Grüner Pass”). Das hält die Bevölkerung in Angst und macht sie für die Machthaber besser steuerbar.

Neue Debatte
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Die psychologischen Methoden des autoritären Staats:

Propaganda, permanente Angstmache & Repression  Video als MP4-Beitrag, Dauer 1:12:44 Std., lohnenswert!


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Ist Distanz ist die neue Nähe? . . Gar die neue Normalität?

Der wahre Sklave weiß nicht das er Ketten trägt. Und eine Maske.

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Je mehr PCR-Tests gemacht werden, je mehr Corona-Verdachtsfälle gibt es.

Wenn es verpflichtende IQ-Tests gäbe, hätten wir auch deutlich mehr Idioten.

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Suggestion ist außerordentlich wichtig in der Politik!

Dadurch glauben die Menschen sie haben etwas das sie nicht haben.

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Virus ist Konstruktangst. Varianten ist Konstruktangst. Mutanten ist Konstruktangst.

Das ist toll von der Warte der Propaganda.

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Es gibt sieben soziale Prozesse, die den "rutschigen Abhang zum Bösen" schmieren:

Gedankenlos den ersten kleinen Schritt tun
Entmenschlichung der anderen
Entindividualisierung des Selbst (Anonymität)
Diffusion der persönlichen Verantwortung
Blinder Gehorsam gegenüber Autoritäten
Unkritische Anpassung an Gruppennormen
Passive Duldung des Bösen durch Untätigkeit oder Gleichgültigkeit

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»In bestimmten mächtigen sozialen Umfeldern kann sich die menschliche Natur auf so dramatische Weise verändern wie die chemische Umwandlung in Robert Louis Stevensons fesselnden Fabel von Dr. Jekyll und Mr. Hyde. Das anhaltende Interesse an der SPE (Stanford-Prison-Experiment) über viele Jahrzehnte hinweg rührt meines Erachtens von der verblüffenden Offenbarung der "Charakterveränderung" her - von guten Menschen, die als Wächter plötzlich zu Tätern des Bösen oder als Gefangene zu pathologisch passiven Opfern werden, als Reaktion auf die auf sie einwirkenden situativen Kräfte.

Gute Menschen können zu bösem Verhalten veranlasst, verführt und initiiert werden. Sie können auch zu irrationalen, dummen, selbstzerstörerischen, unsozialen und geistlosen Handlungen verleitet werden, wenn sie in "totale Situationen" geraten, die sich auf die menschliche Natur in einer Weise auswirken, die unser Gefühl für die Stabilität und Konsistenz der individuellen Persönlichkeit, des Charakters und der Moral in Frage stellt.« (Philip George Zimbardo: »Der Luzifer-Effekt - Die Macht der Umstände und die Psychologie des Bösen«, S. 211). Verlag Springer Spektrum, zuvor Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 2008, ISBN 978-3-8274-1990-3. Paperback, 504 Seiten, 24 s/w Abbildungen. 17,99€ [D].

Was ist der Luzifer Effekt? (Dauer 9:01 Min.)

Der Psychologe Philip Zimbardo ging in seiner Karriere schon häufiger der Frage nach, inwieweit Menschen dazu in der Lage sind Böses zu tun. Seine Arbeit zum Luzifer-Effekt fasst einige seiner Erkenntnisse und die Ergebnisse anderer Arbeiten zum Thema zusammen und versucht ein Resümee zu ziehen. Es umfasst unter anderem das Milgram Experiment und das Stanford Prison Experiment.

Stanley Milgram: Das Milgram-Experiment. Zur Gehorsamsbereitschaft gegenüber Autorität. Rowohlt, Reinbek 1982, ISBN 3-499-17479-0, S. 22.

Der Luzifer-Effekt. Die Macht der Umstände und die Psychologie des Bösen. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 2008, ISBN 978-3-8274-1990-3.


Quelle: Dieser Artikel wurde am 29. Juni 2021 erstveröffentlicht auf der Webseite NEUE DEBATTE - "Journalismus und Wissenschaft von unten" >> Artikel. Alle auf NEUE DEBATTE veröffentlichten Werke (Beiträge, Interviews, Reportagen usw.) sind – sofern nicht anders angegeben oder ohne entsprechenden Hinweis versehen – unter einer Creative Commons Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International; CC BY-NC-ND 4.0) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen dürfen diese von Dritten verbreitet und vervielfältigt werden.

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1. Sogenannte mRNA-COVID-19-Impfstoffe von AstraZeneca, BioNTech/Pfizer, Moderna, Spikeva, Johnson&Johnson, Curevac, Sputnik, Novavax. Illustration: ThomasWolter / Thomas Wolter, Berlin. Quelle: Pixabay. Alle Pixabay-Inhalte dürfen kostenlos für kommerzielle und nicht-kommerzielle Anwendungen, genutzt werden - gedruckt und digital. Eine Genehmigung muß weder vom Bildautor noch von Pixabay eingeholt werden. Auch eine Quellenangabe ist nicht erforderlich. Pixabay-Inhalte dürfen verändert werden. Pixabay Lizenz. >> Illustration.

Dr. med. Walter Weber zur sogenannten "Impfung" gegen Corona: »Wir sollten das Wort Impfung in Zusammenhang mit Corona überhaupt nicht mehr in den Mund nehmen. Das ist KEINE Impfung. Das ist eine Anwendung mit einem gentechnisch veränderten Material, eine sogenannte GVO (Gentechnisch veränderte Organismen), auch gentechnisch modifizierte Organismen (GMO), die den Leuten, daß ist eine Therapieform, die den Leuten gegeben wird wodurch sie anfangen, selbst Virusbestandteile zu produzieren.

Es ist KEINE Impfung. Und es steht auch in der Zulassung nicht drin, daß es sich um eine "Impfung" handelt. Das steht bei der vorläufigen Zulassung der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) nicht drin. Stattdessen steht drin das es eine GMO ist. Es steht da nicht drin. Durch den Begriff "Impfung" wird es verniedlicht. Wir vergleichen das mit früheren Impfungen, Tetanus, Masern, Polio . .  und jeder denkt, impfen ist was Gutes. Impfungen haben schon viel Gutes bewirkt.[..] Bloß hier, wir haben KEINE Impfung. Es ist KEINE Impfung! Und durch diese Verniedlichung "Impfung" denkt jeder er tut wirklich was Gutes. Die Leute sind, und das ist bei Ärzten erschreckend, einfach nicht informiert.«

Die Definition zur 'Genetisch veränderte Organismen' (GVO) findet man auf der Seite der efsa (European Food Safety Authority >> weiter. (Text in Deutsch!)

Die Definition lässt vermuten, dass es sich bei Comirnaty um einen GVO handelt!

Die Erklärung gibt der 'Deutsche Hochschulverband' (DHV), die Berufsvertretung der Universitätsprofessoren und des wissenschaftlichen Nachwuchses auf ihrer Webseite Forschung & Lehre >> »EU macht Ausnahme für Covid-19-Arzneimittel« >> weiter.

»Die EU setzt vorrübergehend Auflagen aus, um die Entwicklung eines Corona-Impfstoffs zu beschleunigen. Vom kommenden Samstag an können Covid-19-Arzneimittel, die auf genetisch veränderten Organismen (GVO) beruhen, ohne vorherige Prüfung auf Umweltverträglichkeit in klinischen Studien geprüft werden. Das berichtete das Redaktionsnetzwerk Deutschland unter Berufung auf den Rat der Mitgliedstaaten. Das EU-Parlament hat den Vorschlag des Rats am Freitag angenommen.

Die Regelung gilt laut Beschluss auch, wenn Mitgliedsstaaten den Einsatz von offiziell noch nicht genehmigten Covid-19-Arzneimitteln mit genetisch veränderten Organismen erlauben wollen. Die neue EU-Verordnung gilt, solange die Weltgesundheitsorganisation Covid-19 als Pandemie betrachtet oder solange ein Beschluss der Kommission gilt, mit dem sie eine gesundheitliche Krisensituation aufgrund von Covid-19 feststellt."

Für mich ist das Beweis genug, dass es sich bei Comirnaty um einen GVO handelt, die EU aber eine Ausnahmeregelung erlassen hat, die diesen Tatbestand im Prinzip außer Kraft setzt. Und das solange, wie die WHO das will!« (Dr. med. Walter Weber, Hamburg, walterwATdrwalterweber.de)

2. Protest gegen Abriegelung in Frankfurt, Mai 2021: Der Protest richtet sich gegen überzogene Abriegelungsmaßnahmen, Demoverbot, widerrechtliche Grunderechteeinschränkung und andere Repressalien. Man befürchtet den Übergang zu einer totalitären Gesellschaft. Erzwungene Apps, implantierte Chips, 5G-Kontrolltechnologie, der zu erwartenden Impfzwang und all die bisherigen Willkürmaßnahmen. Foto: 7C0. Quelle: Flickr. Die Datei ist mit CC-Lizenz Namensnennung 2.0 Generic (CC BY 2.0) lizenziert.

3. Frankfurt Corona Protest am 8. August 2020: Nach der großen Coronademonstration in Berlin 2020 hat die bizarre deutsche Regierung beschlossen, hart durchzugreifen. Obwohl die Frankfurter Coronaproteste im Gegensatz zu anderen Demonstrationen bisher immer friedlich waren, hat man ein großes Polizeiaufgebot in Bewegung gesetzt und die rechtswidrige Maskenpflicht bei Demonstrationen zum Anlass genommen, den Protestspaziergang zu stoppen. Selbstverständlich war kein Teilnehmer bereit, eine Maske anzulegen. Bei extremer Hitze (bisher heißester Tag des Jahres) und trotz der zahlreichen anderen Spaziergänger, die auch keine Maske tragen mussten. Foto: 7C0. Quelle: Flickr. Die Datei ist mit CC-Lizenz Namensnennung 2.0 Generic (CC BY 2.0) lizenziert.

4. Demo gegen die überzogenen Coronamaßnahmen: "WIR verurteilen die Politik der Angst und Panikmache." Foto: 7C0. Quelle: Flickr. Die Datei ist mit CC-Lizenz Namensnennung 2.0 Generic (CC BY 2.0) lizenziert.

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