Gelbwesten in Frankreich: Weitere Streiks und Proteste

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Gelbwesten in Frankreich: Weitere Streiks und Proteste
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Gelbwesten in Frankreich: Weitere Streiks und Proteste

Angebot kosmetischer Änderungen an Rentenkürzungen eine Farce

von Alex Lantier und Anthony Torres

Am Samstag [11.1.] haben in Frankreich Hunderttausende von Streikenden und „Gelbwesten“ gegen die von Präsident Emmanuel Macron geplanten Rentenkürzungen demonstriert, während Premierminister Édouard Philippe kosmetische „provisorische“ Zugeständnisse ankündigte. Diese zynischen Manöver sollen es den Gewerkschaften erlauben, die Streikenden bis mindestens Mai über den Inhalt der Kürzungen im Unklaren zu lassen und auf diese Weise den Streik schrittweise zurückzufahren, während man Macron umfassende neue Befugnisse für Rentenkürzungen gibt.

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Während in ganz Frankreich die Streikenden demonstrierten, schlug Philippe in einem Brief vor, eine Konferenz zwischen Unternehmerverbänden und Gewerkschaften über die Finanzierung der Renten zu organisieren, die sich über vier Monate hinziehen soll. Eine Analyse von Philippes Brief macht jedoch deutlich, dass er keine nennenswerten Zugeständnisse macht. Nach seinem Plan werden alle grundlegenden Komponenten von Macrons Kürzungen in der einen oder anderen Form in Kraft treten.

Diese Tatsache macht deutlich, dass die Verhandlungen der Gewerkschaften eine Falle sind. Mit Macron gibt es nichts zu verhandeln. Zwischen der französischen sowie der internationalen Arbeiterklasse, die gegen soziale Ungleichheit und Militarismus kämpft, und der Macron-Regierung sowie den internationalen Finanzinstituten wie BlackRock, die sie unterstützen, hat sich ein unversöhnlicher Konflikt entwickelt. Für Arbeiter besteht der Weg vorwärts in diesem Kampf im Aufbau von Aktionskomitees, die unabhängig von den Gewerkschaften einen Kampf zum Sturz von Macron organisieren.

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Philippes Brief behält sich die Möglichkeit vor, Macrons Kürzungen in vollem Umfang durchzusetzen. Zu diesen Kürzungen gehört die Schaffung eines Rentensystems auf der Basis von Punkten, die anhand der letzten 25 Jahre und nicht von 15 Jahren oder sechs Monaten Arbeitslohn berechnet werden. Der Staat kann den Wert dieser Punkte in jedem Haushaltsjahr nach eigenem Ermessen kürzen, wenn eine neue Generation von Arbeitern in Rente geht.

Weitere Pläne sind die Abschaffung der Pensionspläne im öffentlichen Dienst und eine Anhebung des „ausgeglichenen Rentenalters“ um zwei Jahre auf 64. Philippes Brief deutet an, er könnte den letzten Angriff „provisorisch“ aussetzen, falls die Gewerkschaften einen anderen Weg finden, die Sozialausgaben zu kürzen.

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Er schreibt: „Ich bestätige, dass die Regierung ein nationales, punktebasiertes Rentensystem schaffen will [...] Die Sonderrentenpläne werden nach einer Übergangsperiode abgeschafft, die im Dezember festgelegt wird. Dieses allgemeine System wird für alle Einwohner Frankreichs gelten.

Weiter heißt es: „Der Gesetzentwurf wird die Notwendigkeit eines ausgeglichenen Rentenhaushalts und die entscheidende Verantwortung der Gewerkschaften und Unternehmerverbände bei der Steuerung des Programms festschreiben. Deshalb wird der Gesetzesentwurf auch festlegen, dass das künftige allgemeine System ein ausgeglichenes Rentenalter enthalten wird.“ Der Brief schlägt vor, dass die Gewerkschaften und Unternehmerverbände eine Konferenz abhalten, um über einen ausgeglichenen Rentenhaushalt zu verhandeln und „bis Ende April 2020 Ergebnisse vorlegen“.

Protestlerin-Streik-Rentenreform-Greve-interprofessionnelle-contre-la-reforme-des-retraites-Kritisches-Netzwerk-Macronisme-resistance-Sonderrentenplaene-politique-austeritePhilippe fügt hinzu, bis die Unternehmerverbände und die Gewerkschaften ihre Vorschläge vorlegen, „bin ich bereit, die vorgeschlagenen kurzfristigen Maßnahmen aus dem Gesetzentwurf zu streichen [...] und das Rentenalter erst 2027 auf 64 Jahre zu erhöhen“.

Doch sobald die Gewerkschaften Vorschläge präsentieren, wird die Regierung laut Philippe drakonische Vollmachten fordern, um die Renten drastisch zu kürzen: „Die Regierung wird den Gesetzentwurf verändern, um vom Parlament ein umfassendes Ermächtigungsgesetz zu fordern, sodass alle Maßnahmen zur Gewährleistung des Gleichgewichts des Rentensystems bis 2027 per Dekret durchgeführt werden können.“ Das bedeutet, die Regierung kann die Erhöhung des Rentenalters, auf die sie angeblich verzichtet, und sogar noch stärkere Kürzungen per Dekret einführen.

Selbst rechte Politiker wie die Neofaschistin Marine Le Pen und der gaullistische Senator Roger Karoutchi haben sich über Philippes Brief lustig gemacht und erklärt, sei hätten keine Ahnung, was ein „provisorischer“ Verzicht auf eine Rentensenkung bedeuten soll. Die Gewerkschaftsbürokratie begrüßte den Brief dennoch. Der frz. Gewerkschaftsbund „Confédération française démocratique du travail“ (Cfdt) erklärte, er „bedeutet den Verzicht auf das ausgeglichene Alter in der Reform und damit die Bereitschaft der Regierung zu Kompromissen“.

Auch die „Union nationale des syndicats autonomes“ (UNSA) unterstützte Macron und nannte Philippes Brief „ein gutes Zeichen, das es uns erlaubt, in Ruhe über die Frage der Ausgeglichenheit zu diskutieren“.

Macronie-prof-revolte-Lehreraufstand-reforme-des-retraites-Gelbwesten-Frankreich-Kritisches-Netzwerk-Gilets-jaunes-Macron-Rentenreform-Pensionsplaene-RentenalterDer Vorsitzende der stalinistischen „Confédération générale du travail“ (CGT), Philippe Martinez, gab zu: „Das Thema Rentenalter ist eine Fata Morgana, die unseren Widerstand gegen die Kürzungen nicht ändern wird.“ Er betonte, er werde weiterhin an den Gesprächen mit der Regierung und den Unternehmerverbänden teilnehmen und gab damit an, die CGT habe an „allen“ Gesprächen mit Macron über Rentenkürzungen seit 2017 teilgenommen.

Die Gewerkschaftsbosse und die Millionen von Arbeitern, die gegen die Reform streiken und protestieren, trennt eine Klassenkluft. Die Streiks wurden von einfachen Arbeitern begonnen, und sie sind entschlossen, diese Reform nicht nur zu verhindern, sondern auch die Kriegs- und Aggressionspolitik zu beenden, die Macron und die internationalen Finanzmärkte vertreten.

Sylvie, ein Mitglied der „Gelbwesten“-Bewegung, erklärte in Paris gegenüber Journalisten der WSWS: „Es ist uns egal, ob sie die Erhöhung des Rentenalters zurücknehmen. Wir sind gegen die Kürzungen, basta [...] Wir wissen, dass wir den Gewerkschaften nicht völlig trauen, aber die einfachen Arbeiter sind entschlossen.

Mikaël, ein Bauarbeiter und Mitglied der „Gelbwesten“, erklärte: „Ich glaube wirklich, dass die Gewerkschaftsführer gemeinsame Sache mit Macron machen. Die einfachen Arbeiter, die sich an den Protesten beteiligen, werden nicht aufgeben. Aber ich glaube, die Gewerkschaftsführer tun nichts Gutes. Ich appelliere an alle Bauarbeiter, uns zu unterstützen. Wir müssen wirklich alle zusammenkommen, um der Sache ein Ende zu bereiten.

revolte_des_peuples_corruption_privileges_widerstand_revolution_resistance_anticapitalism_antikapitalismus_autoritarisme_loi_travail_neoliberalismus_neoliberalism_kritisches_netzwerk.jpg Auch der Widerstand gegen Krieg und die Finanzaristokratie wächst. Der Heizungsingenieur Laurent erklärte gegenüber der WSWS: „Sie zerstören alles. Wir wollen eine Zukunft für unsere Kinder [...] Sie wollen uns ins 19. Jahrhundert zurückschicken.

Laurent ist begeistert über die wachsenden Streiks und Proteste auf der ganzen Welt, u.a. in Indien und dem Libanon: „Wir erkennen, dass die Bevölkerung überall manipuliert und unterdrückt wird. Es sind immer die Gleichen, die alles entscheiden und überall Schaden anrichten. Wenn man mit einem Malier redet, kommt man irgendwann auf [den französischen Ölkonzern] Total und [das Finanzimperium] Bolloré zu sprechen, und dann merkt man, dass wir die gleichen Feinde haben. Die gleichen Parasiten versuchen, alle Länder zu zerstören. Und wenn sie morgen einen Krieg beginnen, werden sie ihn benutzen, um die Unterdrückung sämtlicher Völker und die Verschärfung dieser Politik zu rechtfertigen.

Laurent fügte hinzu, der jüngste US-Drohnenmord am iranischen General Qassim Soleimani „ist Terrorismus. Man kann nicht einfach Menschen ermorden, egal ob man mit ihren politischen Ansichten übereinstimmt. Heute ist es überall so, kriminelle Aktionen sind möglich, so wie die Ermordung von Saddam Hussein oder Gaddafi“, den Herrschern des Irak und Libyens, die nach den NATO-Kriegen gegen ihre Länder durch die vom Imperialismus unterstützten Kräfte ermordet wurden. Laurent erklärte: „Sie wurden für Öl und Geld getötet.

Mehrere Demonstranten wiesen auf die wachsende Gefahr von Krieg und Unterdrückung angesichts der Iran-Krise und Macrons Bestrebungen hin, seine Kürzungen durchzusetzen. Die Französischlehrerin Sophie erklärte, die Polizeigewalt wird

unerträglich und, was noch schlimmer ist, alltäglich. Und kommen Sie mir nicht mit den Medien und den Intellektuellen, die eigentlich dagegen sein sollten. Sie schweigen allesamt auffällig über das Thema. Polizeigewalt ist skandalös, und am schlimmsten ist, dass sie es ungestraft tun können. Was bei den letzten Protesten am Donnerstag passiert ist, war schrecklich, sie haben aus nächster Nähe Gummigeschosse abgefeuert."

Polizeigewalt-violence-policiere-Polizeistaat-Polizeibrutalitaet-politique-de-rigueur-Gilets-jaunes-Kritisches-Netzwerk-Compagnies-Republicaines-de-Securite-CRSSie warnte, dass Angriffe auf den Iran und den Nahen Osten benutzt werden, um Nationalismus und Unterdrückung in Europa zu rechtfertigen:

Viele von uns denken, dass es sich vor allem um eine Strategie handelt, um den Klassenkampf in dieser Region abzuwürgen. Wir haben miterlebt, wie es dazu beigetragen hat, die Proteste im Libanon zu unterdrücken. [...] Es ist bekannt, dass Krieg ein erprobtes Mittel ist, um die Wut der Bevölkerung abzuwürgen.

Das verdeutlicht, dass es die wichtigste Aufgabe ist, den Gewerkschaften die Kontrolle über den Kampf zu entreißen, unabhängige Organisationen aufzubauen und einen politischen Kampf gegen Krieg und Austerität und für den Sturz der Macron-Regierung zu organisieren.

Alex Lantier und Anthony Torres
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pin_green.gif  Lesetipps:

"Anhaltende Massenproteste gegen Macrons Rentenkürzungen" von Alex Lantier, 28. Januar 2020 >> weiter.

"Gelbwesten in Frankreich: Weitere Streiks und Proteste. Angebot kosmetischer Änderungen an Rentenkürzungen eine Farce." von Alex Lantier und Anthony Torres, 15. Januar 2020 >> weiter.

"Ein Jahr Protest der Gelbwestenbewegung. Was nun? Gibt es ein nächstes Kräftemessen?" von Marco Wenzel, 6. November 2019 >> weiter.

"Frankreich: Die Gelbwesten werden ein Jahr alt" von Marco Wenzel, 29. Oktober 2019 >> weiter.

"Gelbwesten-Proteste: Polizeiangriff auf 73-jährige Aktivistin vertuscht und verschleppt" von Francis Dubois, 21. Juli 2019 >> weiter.

"Polizeigewalt gegen eine 19jährige Französin u.a.m. – ein trauriges Kapitel in der neueren Geschichte unseres großen Nachbarn" von Marco Wenzel, 3. Mai 2019 >> weiter.

"Zerschossene Augen, gesplitterte Kiefer - der Gummigeschoss-Werfer LBD 40 spaltet Frankreich" von Gernot Kramper, 09. Februar 2019, stern.de >> weiter.

"Mit brutaler Gewalt wird der Klassenkampf von oben gewonnen. Das ist absehbar." von Albrecht Müller, NDS, 23./24. Januar 2019 >> weiter.

"Frankreich: massive Polizeigewalt in Paris und den Provinzen. „Gelbwesten“-Bewegung wächst trotz Unterdrückung durch die Polizei" von Anthony Torres, 8. Januar 2019  >> weiter.

"Regierungslautsprecher, voll aufgedreht. Die Tagesschau berichtet über die Straßburger Schießereien - ohne jede Distanz und stellt keine einzige kritische Frage" von Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam, 16. Dezember 2018 >> weiter.

"Tage des Zorns: Den französischen „Gelbwesten" ist der Kragen geplatzt." von Rubikons Weltredaktion, 4. Dezember 2018 >> weiter.

"Emmanuel Macron hält Rede in Versailles vor beiden Kammern des Parlaments" von Alex Lantier, 5. Juli 2017 >> weiter.

"Agenda 2010 auf Französisch. Nach der Präsidentenwahl steht der radikale Umbau des Arbeitsmarktes bevor" von Guillaume Paoli / Ausgabe 5/2017 der ver.di Zeitung Publik >> weiter.

"Deutschland: Zweierlei Reaktion auf französische Streiks" von Verena Nees, 31. Mai 2016 >> weiter.

"Die ’Nuit Debout’ -Bewegung in Paris. Reise zum Ende der Nacht" von Gearoid O’Colmain / voltairenet.org, 11. Mai 2016 >> weiter.

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► Quelle: WSWS.org > WSWS.org/de >> Erstveröffentlicht am 14. Januar 2020 >> Artikel. Dank an Redakteur Ludwig Niethammer für die Freigabe zur Veröffentlichung. ACHTUNG: Die Bilder und Grafiken sind nicht Bestandteil der Originalveröffentlichung und wurden von KN-ADMIN Helmut Schnug eingefügt. Für sie gelten folgende Kriterien oder Lizenzen, siehe weiter unten. Grünfärbung von Zitaten im Artikel und zusätzliche Verlinkungen wurden ebenfalls von H.S. als Anreicherung gesetzt.

► Bild- und Grafikquellen:

1. La Macronie est bientôt finie: Mehr als eine Million Demonstranten in ganz Frankreich zur Verteidigung der Renten, 5. Dezember 2019. In Paris eine gigantische Demonstration. Auf der Höhe des Place de la République durch eine Straßensperre und die Behinderung des CRS in zwei Hälften geschnitten, noch bevor die große Demonstration wirklich begonnen hatte. So gab es zwei große Prozessionen in Paris, eine nördlich der Place de la République (wo Zehntausende von Demonstranten hinter Gewerkschafts- und politischen Transparenten standen) und eine andere südlich der Place de la République, wo noch immer Zehntausende von Demonstranten ohne Lautsprecheranlage und Gewerkschaftsfahrzeuge, aber mit vielen Stimmen und Worten und Beinen zur Verteidigung ihrer Renten eintraten. Foto: Jeanne Menjoulet, Paris. Quelle: Flickr. Verbreitung mit CC-Lizenz Namensnennung 2.0 Generic (CC BY 2.0).

2. Transparent gegen den Finanzhai BlackRock. Massenproteste der Gelbwesten gegen die geplante Rentenreform (contre le projet de réforme des retraites), Paris, Place de la République, Gare du nord, Gare St Lazare, 9. Jan. 2010. Foto: Jeanne Menjoulet, Paris. Quelle: Flickr. Verbreitung mit CC-Lizenz Namensnennung 2.0 Generic (CC BY 2.0).

3. Manifestation du 9 janvier 2020 contre le projet de réforme des retraites, Paris, République -> Gare du nord -> gare St Lazare. Foto: Jeanne Menjoulet, Paris. Quelle: Flickr. Verbreitung mit CC-Lizenz Namensnennung 2.0 Generic (CC BY 2.0).

4. Protestlerin beim branchenübergreifenden Streik gegen die Rentenreform (Grève interprofessionnelle contre la réforme des retraites), 19. Dez. 2019. Foto/credit: Patrice CALATAYU, Bordeaux. Quelle: Flickr. Verbreitung mit CC-Lizenz Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.0 Generic (CC BY-SA 2.0).

5. Lehreraufstand (prof révolte): Streik gegen die bürgerfeindliche Sozial- und Rentenpolitik von Staatspräsident Emmanuel Macron. (Grève interprofessionnelle contre la réforme des retraites), 17. Dez. 2019. Foto/credit: Patrice CALATAYU, Bordeaux. Quelle: Flickr. Verbreitung mit CC-Lizenz Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.0 Generic (CC BY-SA 2.0).

6. Révolte des peuples, STOP corruption privilèges. Foto: doubichlou14. Quelle: Flickr. Verbreitung mit CC-Lizenz Namensnennung - Nicht-kommerziell - Keine Bearbeitung 2.0 Generic (CC BY-NC-ND 2.0).

7. Die Compagnies Républicaines de Sécurité (CRS; deutsch Republikanische Sicherheitskompanien) sind ein kasernierter Verband der Police nationale Frankreichs, deren Einsatzgebiete mit denen der Bereitschaftspolizei in Deutschland vergleichbar sind. Sie stellen eine allgemeine Reserve der Police nationale dar und werden vor allem zur Absicherung von Demonstrationen und Großveranstaltungen eingesetzt. Dabei wird Polizeigewalt unerträglich und, was noch schlimmer ist, alltäglich. Foto/credit: Patrice CALATAYU, Bordeaux. Quelle: Flickr. Verbreitung mit CC-Lizenz Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.0 Generic (CC BY-SA 2.0).

8. EMMANUEL MACRON: Ensemble la France! Nach innen hat sich Macron gerade als „Reformer“ betätigt, der mit autoritären Präsidialerlassen das französische Arbeitsrecht zugunsten ungebremster Unternehmerfreiheit und zu Ungunsten der lohnabhängig Beschäftigten und Gewerkschaften „modernisiert“ hat. Weitere „Reformen“ dieser Art sind programmiert. Die Massennutzmenschhaltung durch Ausbeutung und prekäre Arbeitsplätze werden heftigen sozialen Unfrieden in bisher nicht absehbarem Maße hervorbringen. Foto: Nykaule, Grenoble. Quelle: Flickr. Verbreitung mit CC-Lizenz Namensnennung - Nicht-kommerziell - Keine Bearbeitung 2.0 Generic (CC BY-NC-ND 2.0).